- vor 6 Stunden
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KurzfilmeTranskript
00:00Ich bin mir ganz sicher.
00:04Gut.
00:45Ich bin mir ganz sicher.
01:08Du hast mich geküsst.
01:11Ich will es dann gleich noch mal tun.
01:16Ich spüre den Boden gar nicht mehr.
01:19Ich halte dich fest.
01:35Danke, Katharina.
01:36Frank, schön, dass du gekommen bist.
01:38Darf ich Ihnen noch was zu trinken bringen?
01:40Nein, danke.
01:49Ja, ich weiß, dass ich einen Fehler gemacht habe.
01:51Mein Gott, du kennst Annabelle.
01:52Sie hat mich provoziert und provoziert.
01:54Und irgendwann habe ich zugegeben, dass Victoria ihren Tod geplant hat.
01:56Ich mache ihr doch gar keinen Vorwurf.
01:58Es ist verständlich, dass du bei Annabelles Provokationen nicht ruhig bleiben kannst.
02:01Aber wir können uns einfach keine weiteren Fehler leisten.
02:04Es wird auch keine weiteren Fehler mehr geben.
02:06Ich habe das Handy, auf dem sie meine Aussage aufgenommen hat, zerstört.
02:09Es gibt keine weiteren Beweise mehr für ihre Unschuld.
02:11Ich möchte, dass das so bleibt.
02:12Ich will kein Risiko eingehen.
02:14Ich muss auch an Richard denken.
02:15Ja, das ist doch klar.
02:15Wir sollten jeglichen Stress von ihm fernhalten.
02:18Die Scheidung muss abgeschlossen sein, bevor er zurückkommt.
02:20Helena, die Scheidung ist in ein paar Tagen über die Bühne.
02:25Britta?
02:27Hallo, Fritz.
02:27Was kann ich für dich tun?
02:29Sie hat was?
02:31Auf welcher rechtlichen Grundlage?
02:34Gut, danke, dass du es mir gesagt hast.
02:36Was ist denn passiert?
02:38Annabelle hat eine Durchsuchung des Lofts beantragt.
02:40Was?
02:41Warum denn?
02:42Ich muss sofort nach Hause, bevor die Polizei...
02:44Ja, also Moment mal.
02:44Das verstehe ich jetzt nicht.
02:45Was glaubt sie denn bei dir zu finden?
02:47Der einzige Beweis für Annabelles Unschuld war Victorias Brichfund.
02:50Den gibt es nicht mehr.
02:55Sag, dass das nicht wahr ist.
02:57Sag, dass du diesen Brief vernichtet hast.
03:02Wo ist er?
03:04Im Loft.
03:12Henning hat schon immer erreicht, was er wollte.
03:16Aber es war auch nur eine Frage der Zeit.
03:19Sie wohnen in einem Haus.
03:23Und bei den Spannungen zwischen den beiden, da musste es ja früher oder später wieder richtig funken.
03:29Du hast nicht wirklich Erfahrung damit, Leute wieder aufzubauen, oder?
03:32Oh Gott, entschuldige.
03:33Entschuldige.
03:34Ja.
03:35Du kriegst das Bild von den beiden wahrscheinlich sowieso nicht mehr aus dem Kopf und dann komme ich jetzt noch
03:39mit meinen dummen Kommentaren.
03:40Oh Gott, oh Gott.
03:42Du musst versuchen, Luisa zu verstehen.
03:52Sie hat Henning damals sehr geliebt.
03:54Sie muss ihm noch eine zweite Chance geben.
03:56Klar.
03:57Er ist gar nichts anderes übrig geblieben.
04:01Ach, Simon.
04:04Versuch, Luisa zu vergessen.
04:07Irgendwann findest du eine Frau, die dich wirklich will.
04:12Haben wir uns nicht eigentlich getroffen, um über dich und deine Mutter zu reden?
04:15Och, das ist ja jetzt wirklich nicht mehr so wichtig.
04:18Hat sie sich nochmal gemeldet?
04:20Nein.
04:21Sie weigert sich weiterhin, mich als Tochter anzuerkennen.
04:25Und du nimmst immer noch Rücksicht auf sie und behältst den Namen für dich.
04:28Ich will sie ja nicht zwingen, zu mir zu stehen.
04:30Das soll sie von sich aus tun.
04:34Was hältst du davon, wenn wir uns eine Kleinigkeit kochen?
04:37Luisa und meine Mutter für heute Abend vergessen.
04:41Heute nicht mehr.
04:43Ein andermal vielleicht, okay?
04:45Ja, gut.
04:48So spät soll man ja sowieso nichts mehr essen.
04:50Ja.
04:51Ja.
04:52Dann
04:54bis die Tage.
04:55Ja.
04:56Mal hier.
05:00Und mach dir nicht so viele Gedanken.
05:02Nein.
05:24Ich hätte nicht gedacht, dass der Abend noch so schön wird.
05:28Mhm.
05:29Das ist fast so wie früher.
05:35Ich weiß, dass Sie sich damals sehr verletzt haben.
05:39Ich verstehe nicht, wie ich so dumm sein konnte,
05:41unsere Beziehung so leichtfertig aufs Spiel zu setzen.
05:46Ich habe mir die Seitensprünge nie verziehen.
05:51Aber du glaubst daran, dass Menschen sich innen können.
05:55Das liebe ich so an dir.
06:01Gib uns noch eine Chance.
06:04Ich verspreche dir, dich diesmal nicht zu enttäuschen.
06:09Luisa?
06:11Luisa, was ist denn mit dir los?
06:12Ich weiß auch nicht.
06:14Alles in Ordnung?
06:18Ich bestelle dir ein Nestlöser.
06:20Nein, ich würde lieber in dein Bett.
06:22Bist du sicher?
06:24Du verpasst deinen einmaligen Nachtisch?
06:27Ganz sicher.
06:28Mit mir sollte nichts mehr anzufangen.
06:32Dann nehmen wir den Nachtisch eben das nächste Mal.
06:35Mhm.
06:37Komm, wir fahren nach Hause.
06:39Zum Glück wurden wir unter einem Dach.
06:41Ja, sehr praktisch.
07:17Jetzt komm schon.
07:19Spuck wenigstens eine Tasse aus.
07:26Morgen.
07:28Bist du auf Frühstück?
07:29Die Kaffeemaschine spinnt.
07:31Na, dann komme ich ja genau richtig.
07:33Du bist ein Schatz.
07:35Ja, komm, ich bin aus.
07:36Ja, ich bin aus.
07:40Ja, ich bin aus.
07:41Ja, ich bin aus.
08:07Wie konntest du mich so belügen?
08:08Du hast behauptet, dieser Brief wäre vernichtet.
08:10Ich wusste, dass du es nicht verstehst.
08:12Wenn Annabelle den Brief in die Hände bekommt, kann sie ihre Unschuld beweisen.
08:15Danke, dass du mich noch mal daran erinnerst.
08:16Dann wird sie freigesprochen.
08:18Ich denke, du willst auch, dass sie bestraft wird.
08:20Sag mal, glaubst du, ich habe das alles geplant?
08:22Annabelle hat Victoria umgebracht und ich würde alles tun, damit sie für immer im Knast bleibt.
08:25Außer den einzigen Beweis für ihre Unschuld zu vernichten.
08:35Hier ist die Polizei. Machen Sie die Tür auf. Wir haben einen Durchsuchungsbeschluss.
08:44Guten Abend.
08:45Guten Abend.
08:46Sie haben das sicherlich geschlossen, oder?
08:48Selbstverständlich.
08:49Okay, kommen Sie rein. Tun Sie sich keinen Zweig an.
08:54Gut, danke.
09:16Es ist mir leid, dass ich im Auto eingeschlafen bin.
09:19Ich weiß überhaupt nicht, was mit mir los ist.
09:21Ich wusste gar nicht, dass ich so eine einschläfernde Wirkung auf Frauen habe.
09:30Der Abend war wunderschön.
09:33Ich bin einfach nur tot, Lüge.
09:40Hey, da seid ihr ja.
09:42Hattet ihr einen schönen Abend?
09:45Sehr.
09:48Sehr.
09:49Nur leider viel zu kurz.
09:53Viel zu kurz.
09:59Danke.
10:08Ich frage mich wirklich, was mit Luisa los ist.
10:11Warum?
10:12Sie sah doch eigentlich ganz glücklich aus.
10:14Sie konnte sich kaum auf den Beinen halten.
10:17Erst war sie total gelöst.
10:20Und dann hat sich plötzlich darüber beklagt, dass sie die Beine nicht mehr spürt.
10:23Ach, sie ist geschwebt.
10:25Vor Glück.
10:27So sind wir Frauen nun mal.
10:29Heute so, morgen so.
10:31Ich habe Luisa bisher nur so erlebt, wenn sie Alkohol getrunken hat.
10:35Luisa hat Alkohol getrunken?
10:37Sie weiß doch, dass sie keinen verträgt.
10:38Sie hat auch keinen getrunken.
10:39Sogar die Cocktails waren alkoholfrei.
10:42Zum Glück.
10:44Sonst würde sie sich an diesen schönen Abend nie mehr erinnern.
10:48Scheint ja wirklich bestens für dich gelaufen zu sein.
10:52Wie du das sagst, Noah.
10:54Der Abend war für uns beide sehr schön.
10:56Und Alkohol hat Luisa sicher nicht getrunken.
11:07Wo bekommst du, Schwesterchen?
11:10Naja, wahrscheinlich war sie einfach nur müde von der Arbeit.
11:14Die Arme steht ja morgens immer so früh auf.
11:17Tja, vermutlich ist es das.
11:20Und die Hauptsache ist doch, dass sie einen schönen Abend hat.
11:24Oder nicht?
11:27Hm?
11:46So, das war's.
11:49Dann entschuldigen Sie die Störung und schönen Abend noch.
11:52Auf Wiedersehen, Sie.
11:53Hat mir nur Ihre Pflicht getan.
11:55Wiedersehen.
12:04Sag mal, das gibt's doch nicht.
12:07Wer hat ihn noch die ganze Zeit vor der Nase gehabt?
12:12Der Brief ist weg.
12:18Ich lasse nicht zu, dass Annabelle noch mal davon kommt.
12:22Du hast sie die ganze Zeit gehabt.
12:25Mich durften sie nicht durchsuchen.
12:29Danke.
12:32Helena.
12:35Das ist nicht dein Ernst, oder?
12:37War das hier jetzt nicht gerade genug?
12:40Wenn die Polizei den Brief gefunden hätte, wäre Annabelle noch heute Nacht aus der U-Haft entlassen worden.
12:44Sie hat ihn aber nicht gefunden.
12:47Weil du Glück gehabt hast, Hagen.
12:49Was ist, wenn wir beim nächsten Mal zu spät kommen?
12:51Es wird kein nächstes Mal geben.
12:52Richtig.
12:55Weil ich diesen Brief jetzt verbrennen werde.
12:58So wie wir es vor Wochen beschlossen haben.
13:00Das ist nicht deine Entscheidung.
13:02Victoria war meine Tochter.
13:05Elena.
13:07Das sind ihre letzten Zeilen.
13:10Wie ist sie dir durch?
13:11Los.
13:27Wenn du den Brief jetzt verbrennst, dann...
13:34Dann wird das Ganze irgendwann für immer vergessen sein.
13:39Aber was ist, wenn Annabelle den Brief in die Hände kriegt?
13:41Das hört sie nicht.
13:43Wir verstecken ihn.
13:43Sie wird ihn niemals finden.
13:46Bitte.
14:26Ihr Anwalt.
14:28Danke.
14:29Muss ja ganz schön wichtig sein um diese Uhrzeit.
14:33Haben Sie den Brief?
14:34Es tut mir leid, Frau von Weiden.
14:36Die Polizei ist bei der Hausdurchsuchung nicht fündig geworden.
14:39Haben Sie das Gutshaus auch durchsuchen lassen?
14:42Wir konnten nur einen Durchsuchungsbefehl für Herrn Ritters Loft erwirken.
14:45Dann rufen Sie den Richter an und besorgen sich einen Durchsuchungsbefehl fürs Gutshaus.
14:50Vielleicht hat er den Brief ja da versteckt.
14:52Es tut mir leid, Frau von...
14:54Wenn Sie diesen Beweis nicht bekommen, dann suche ich mir einen Anwalt, der etwas von seinem Job versteckt hat.
14:58Das ist natürlich Ihre Entscheidung, Frau von Weiden.
15:01Aber als Ihr Rechtsbeistand rate ich Ihnen dringend davon ab, so kurz vor Ihrem Prozess den Anwalt zu wechseln.
15:07Wenn Sie etwas von Ihrem Job verstehen würden, dann würde es erst gar nicht zu diesem Prozess kommen.
15:11Ich habe getan, was in meiner Macht steht.
15:14Gott, dann werde ich es tun, was in meiner Macht steht.
15:17Gott, dann werde ich es tun, was in meiner Macht steht.
16:07Bleib genauso.
16:09Was hast du vor?
16:12Genau das hat die ganze Zeit im Entwurf gefehlt.
16:15Ich hab's gewusst.
16:17Warte, du willst mich doch jetzt im Moment nicht zeichnen, oder?
16:22Doch, will ich.
16:23Deine Augen, dein Lächeln, das kleine Grübchen an deinem Kinn.
16:29Kleines Grübchen, bist du dir sicher?
16:32Es hat die ganze Zeit dem Entwurf gefehlt.
16:40Ich bin mir ganz sicher.
16:47Simon, versuch Luisa zu vergessen.
16:51Irgendwann findest du eine Frau, die dich wirklich will.
17:06Schon bald wirst du erkennen, zu wen du wirklich gehörst.
17:38Ich bin mir ganz sicher.
17:41Oh Gott, warum hast du mich nicht geweckt? Ich hätte vor einer Stunde unten sein.
17:47Ich dachte, ein kleiner Schönheitsschlaf tut dir ganz gut.
17:56Aber so spät war das doch gestern gar nicht, oder?
17:59Für deine Verhältnisse ziemlich spät.
18:02Muss ja ein schöner Abend geworden sein mit Henning.
18:06Also, wir waren zusammen essen.
18:09Und?
18:12Und?
18:14Ja, Nora Maywald?
18:15Annabelle von Weiden.
18:16Ich würde gerne etwas mit Ihnen besprechen.
18:19Haben Sie Zeit, vorbeizukommen?
18:20Ins Gefängnis?
18:21Ich kann hier leider gerade nicht weg.
18:24Worum geht's denn?
18:25Das möchte ich gerne mit Ihnen persönlich besprechen.
18:28Es wird Sie interessieren, was ich Ihnen zu sagen habe.
18:31Mhm.
18:34Ja, gut. Ich komme.
18:41Annabelle will mich sehen.
18:44Hat sie gesagt, worum es geht?
18:47Sie hat nur gesagt, dass es mich interessieren wird, was sie zu sagen hat.
18:52Wer ist jetzt noch mal über alles nachgedacht?
18:55Und will denn doch dazu stehen, dass sie deine Mutter ist?
18:57Ist bestimmt einsam in so einer Zelle.
19:00Das hast du doch vorher auch kalt gelassen.
19:03Vielleicht merkt sie jetzt, dass sie langsam niemanden mehr hat.
19:05Eva hat mir erzählt, dass Patricia und Daniel auch nichts mehr mit Annabelle zu tun haben wollen.
19:11Ihre Kinder haben den Kontakt abgebrochen, seit sie im Gefängnis ist.
19:18Aha.
19:21Und jetzt bleibt dir nur noch ein Kind übrig.
19:25Ich.
19:31Wenn es in dieser Sache nur um mich gegangen wäre,
19:35hätte ich vielleicht wirklich damit abschließen können.
19:38Ich kann nicht zulassen, dass meinen Eltern irgendetwas geschieht.
19:42Hast du dich entschieden?
19:45Guten Morgen.
19:47Ich habe die ganze Nacht darüber nachgedacht.
19:50Ich finde es nur vernünftig, diesen Brief zu vernichten.
19:53Ja.
19:53Das finde ich auch.
19:55Ich will, dass Annabelle für den Mord an meiner Tochter verurteilt wird.
19:59Ich will, dass sie die nächsten 20 Jahre in ihrer kleinen Zelle hockt und darüber nachdenkt, was sie getan hat.
20:03Helena, das will ich auch.
20:05Gut.
20:06Ich will, dass du als Richards Anwalt zurücktrittst.
20:09Ich habe dir gesagt, dass ich die Scheidung durchziehe.
20:11Im Gegenzug werde ich den Brief nicht vernichten.
20:15Ich weiß, wie sehr du Victoria geliebt hast und dass dir dieser Brief sehr viel bedeutet.
20:19Helena.
20:19Aber ich weiß auch, dass du Annabelle sehr hasst.
20:24Die Scheidung ist nur noch eine reine Formsache.
20:26Dann kann sie auch ein anderer Anwalt zu Ende bringen.
20:28Du bist emotional zu sehr involviert und du bist als Rechtsanwalt ein Risiko.
20:32Zwei Risiken können wir uns nicht erlauben.
20:35Entweder du oder der Brief.
20:39Gut, ich werde mich um einen Nachfolger kümmern.
20:44Danke.
20:46Der Brief.
20:48Annabelle ist verzweifelt.
20:50Sie wird alles tun, um ihre Unschuld zu beweisen.
20:52Ich werde mir ein Versteck überlegen.
20:58Was hältst du davon?
21:00Annabelle kennt die neue Kombination nicht.
21:03Und Richard?
21:05Richard?
21:06Ich würde niemals meine persönlichen Unterlagen durchwühlen.
21:12Du kannst jederzeit zu mir kommen, wenn du den Brief lesen willst.
21:15Das Wichtigste ist, dass Annabelle den Brief niemals findet.
21:34Danke, wenn Sie uns jetzt bitte allein lassen.
21:39Schön, dass Sie gekommen sind.
21:41Worüber wollen Sie mit mir sprechen?
21:43Ach, bitte setzen Sie sich doch.
21:45Das wäre sonst so ungemütlich.
21:53Ja, da fehlt dir nur noch Kaffee und Kuchen.
21:58Ich habe viel über Sie nachgedacht, Frau Maywald.
22:02Und ich denke, ich weiß jetzt, was Sie von mir wollen.
22:07Sie wollen keine Mutter.
22:09Sie wollen keine Familie.
22:11Sie wollen mein Geld.
22:13Was?
22:15Sie haben keine Ahnung, was ich will.
22:17Das ist...
22:18Ich kenne Frauen wie Sie.
22:19Sie wollen Luxus.
22:20Aber Sie sind zu faul, um Ihnen sich zu verdienen.
22:24Zu bequem, um Opfer zu bringen und sich selbst etwas aufzubauen.
22:27Da haben Sie beschlossen, zu behaupten, meine Tochter zu sein,
22:30um mich für Ihren Luxus zahlen zu lassen.
22:32Das stimmt nicht.
22:33Sie sind doch meine Mutter.
22:34Ach, jetzt fangen wir auf mit diesen Spielchen.
22:37Dann kommen wir endlich zum Geschäft.
22:40Wie Sie wissen, sitze ich hier für eine Tat ein,
22:43die ich nicht begangen habe.
22:44Ja, was behaupten Sie?
22:46Dafür gibt es auch einen Beweis.
22:48Einen Brief.
22:52Wenn Sie mir diesen Brief besorgen
22:53und aufhören zu behaupten, dass ich Ihre Mutter bin...
22:56Sie sind es aber nun mal.
22:57Wenn Sie endlich aufhören, dieses Gerücht in die Welt zu setzen,
23:01dann bin ich bereit, mich erkenntlich zu zeigen.
23:05Sie wollen mich dafür bezahlen, dass ich vergesse, dass Sie meine Mutter sind?
23:08Ich bin es nicht.
23:11Wenn Sie das endlich einsehen,
23:14dann besitzen Sie bald eine halbe Million Euro.
23:17Sie müssen mir nur diesen Brief besorgen.
23:25Jetzt komm schon.
23:27Spuck wenigstens einen Kaffee aus.
23:36Guten Morgen.
23:38Ist das Frühstück?
23:39Ach, die Kaffeemaschine...
23:41spinnt.
23:43Alles klar?
23:45Hast du etwa auch Kaffee mitgebracht?
23:47Nein, Brötchen.
23:49Ach, auch gut.
23:52Naja, bei einer kaputten Kaffeemaschine wäre Kaffee schon besser gewesen, oder?
23:55Kaffee ist eh ungesund.
23:58Wie war denn deine erste Nacht?
23:59Was hast du geträumt?
24:00Das soll ja in Erfüllung gehen.
24:02Das ist doch nur so eine alte Bauernregel.
24:04Das klang gestern Abend aber noch ganz anders.
24:08Warum warst du eigentlich gestern Abend so schnell weg?
24:11Ja, also ich...
24:13Du dachtest, ich will dich anmachen?
24:15Nein.
24:17Nein, nein, ich hab nur gedacht,
24:19du willst bestimmt die erste Nacht in deinem Kaffee alleine verbringen.
24:21Und weil ich keine Anstalt...
24:22Es war doch meine Schuld.
24:24Weil ich dich gefragt habe, ob du auf mich aufpassen willst,
24:27was als Witz gemeint war, hast du gedacht, dass ich dich hier einlade?
24:30Das war gar nicht ernst gemeint.
24:32Nein!
24:34Ja gut, dann haben wir das ja geklärt.
24:37Keiner von uns wollte die Nacht mit dem anderen verbringen.
24:40Genau.
24:55Hat die Kiste schlapp gemacht?
24:58Hä?
24:59Sie können bei mir mitfahren, wenn Sie wollen.
25:01Ich bekomme ihn schon zum Laufen.
25:02Ich muss nur die Schäden vom Marder bis beheben.
25:05Ihr Optimismus in Ehren,
25:06aber ich bezweifle, dass sich das so leicht beheben lässt.
25:08Ich gewinne damit vielleicht keine Rennen, aber ich komme immer an.
25:12Da unterscheiden wir uns.
25:13Ich wollte schon immer als erst ans Ziel kommen.
25:15Und bisher habe ich die Konkurrenz auch immer abgehängt.
25:19Bis später.
25:20Viel Erfolg noch mit Ihrem Wagen.
25:22Ja, danke.
25:49Vielleicht der Start in den Tag, hm?
25:51Ja.
25:56Eva, ich hatte um acht einen Termin mit dem Heizungs-Abi gesagt.
25:59Ich soll dir einen schönen Gruß ausrichten.
26:01Er hat die Abrechnung dagelassen.
26:03Du hast das für mich übernommen.
26:05Vielen Dank.
26:05Ja.
26:06Du hast mir doch auch schon so oft geholfen.
26:08Komm, setz dich erst einmal.
26:11Und frühstücke.
26:12Du siehst aus, als könntest du eine kleine Stärkung gebrauchen.
26:16Ich verstehe überhaupt nicht, warum ich den Wecker nicht gehört habe.
26:19Normalerweise höre ich den Wecker beim ersten Klingeln.
26:21Das passiert nun mal, wenn es abends spät wird.
26:25Wenn ich ehrlich bin, ich kann mich nicht mehr mehr erinnern,
26:27überhaupt ins Bett gekommen zu sein.
26:29So sehr ich versuche, mich daran zu erinnern,
26:32ich weiß nicht, wie ich nach Hause gekommen bin und wann.
26:35Was denn?
26:35Das gibt es doch nicht, dass du nicht mehr weißt, was du gemacht hast.
26:38Ich hatte das schon ein paar Mal.
26:40Aber nur, wenn ich Alkohol getrunken habe.
26:42Ja, du hast ja erzählt, dass du keinen Alkohol verdrinkst.
26:45Keinen Tropfen.
26:46Am Anfang bin ich immer noch ganz lustig und dann vergesse ich alles.
26:49Ich erinnere mich an gar nichts mehr.
26:51So zum Beispiel erinnere ich mich auch nicht mehr an Hennings ersten Kuss.
26:55Tja, aber habt ihr denn gestern Abend etwas getrunken?
26:59Nein, ich war im Lanzino mit Henning.
27:03Wir haben zusammen etwas gegessen, rein freundschaftlich.
27:06Ja, aber vielleicht habt ihr doch einen kleinen Schluck.
27:09Wir hatten Cocktails, aber die waren antialkoholisch.
27:12Henning weiß, dass ich nichts vertrage.
27:14Ja, aber irgendeinen Grund muss es doch dafür geben,
27:16dass du dich nicht erinnern kannst.
27:18Ich weiß auch nicht.
27:20Ich kann mich daran erinnern,
27:22dass ich mit Henning Essen war und was wir getrunken haben.
27:26Aber nicht, wie ihr den Abend beendet habt?
27:28Nein, danach ist alles schwarz.
27:32Und dass Henning dir vielleicht meine Mitabsicht...
27:35Alkohol in die K...
27:38Ach Quatsch, warum sollte er das tun?
27:41Nein, nein, das kann ich mir nicht vorstellen.
27:53Versuch doch einfach, die Erinnerungen aus seinem Kopf zu löschen.
27:56Vergiss Henning und Luisa.
27:59Wenn du mich nicht immer daran erinnern würdest, könnte es sogar klappen.
28:04Gut, konzentrieren wir uns ganz auf uns.
28:06Und auf den Wagen.
28:07Und auf den Wagen.
28:09Wenn ich noch rechtzeitig zur Arbeit kommen will, muss ich mich ranhalten.
28:13Soll ich dich gleich mitnehmen?
28:14Nein, ich glaube, ich nehme mir heute besser frei.
28:17Ich war eben bei meiner Mutter.
28:20Und, habt ihr euch ausgesprochen?
28:23Na ja, so kann man das auch nennen.
28:27Sie hat mir Geld dafür geboten, dass ich sie nicht mehr als meine Mutter bezeichne.
28:30Was?
28:32Bist du dir sicher, dass du das nicht missverstanden hast?
28:35Eine halbe Million ist kaum misszuverstehen, oder?
28:40So habe ich auch geguckt.
28:42Eine halbe Million?
28:44Sie ist recht wohlhabend.
28:46Na und?
28:47Welche Mutter kauft sich von ihrem Kind frei?
28:50Wenn du sie kennen würdest, dann wärst du nicht so verwundert.
28:53Willst du mir noch nicht sagen, wer sie ist, oder?
28:54Nein.
28:57So eine Tochter wie dich hat sie überhaupt nicht verdient.
29:05Wer weiß, vielleicht nehme ich auch einfach das Geld und mache mir ein schönes Leben.
29:09Aber glaubst du, dass du damit glücklicher werden würdest?
29:13Glücklicher als mit einer Mutter, die mich verleugnet.
29:16Geld ersetzt keine Familie.
29:19Ich weiß nicht mal mehr, ob ich so eine Familie überhaupt will.
29:49Hallo, Sophie.
29:51Ja, Hagen.
29:52Bei meinem aktuellen Fall musste ich an dich denken.
29:57Entscheidungsfall.
29:57Nicht uninteressant, wirklich.
29:59Warum ich ihn abgeben will.
30:04Es geht um die Frau, die Viktoria auf dem Gewissen hat.
30:07Ja, du würdest mir einen großen Gefallen tun.
30:10Echt?
30:12Super.
30:15Klar.
30:16Gut, dann würde ich sagen, du meldest dich einfach, wenn du in Falkenthal ankommst und wir besprechen alles weiter, ja?
30:21Mhm.
30:21Ja, du hast recht, es ist lange her.
30:23Ich freue mich auch.
30:24Gut, bis dann.
30:29Was ist lange her?
30:32Elsa, weißt du, was ich an dir so besonders schätze?
30:35Dass du so überhaupt nicht neugierig bist.
30:40Ich interessiere mich eben für meinen großen Bruder, ist das nicht erlaubt?
30:44Wo kommst du jetzt eigentlich her?
30:46So neugierig?
30:47Ich interessiere mich halt für meine kleine Schwester, ist das nicht erlaubt?
30:51Touché.
30:53Ich habe im Bar Nies übernachtet.
30:55Im Bar Nies?
30:56In meinem neuen Café.
30:58Konrad und ich, wir haben uns gestern Abend Namen überlegt.
31:00Und zwar Bar Nies.
31:01Von Bar und Nies.
31:02Also so wie der Hund heißt Bar Nies.
31:04Verstehst du?
31:05Mhm.
31:06Aber damit ich es richtig verstehe, also, du hast mit deinem Förster in deiner neuen Kneipe geschlafen.
31:11Konrad ist nicht mein Förster.
31:13Und nein, wir haben natürlich nicht die Nacht zusammen verbracht.
31:15Hör ich da Enttäuschung raus?
31:17Quatsch!
31:18Da ist also nichts zwischen dir und Konrad.
31:20Nein!
31:21Du wirst es also langsam angehen lassen, ja?
31:24Hagen, ehrlich gesagt...
31:25Na, na, ist schon gut.
31:26Du musst ja auch nicht jeden Mann sofort nach ein paar Monaten heiraten.
31:31Ja.
31:38Na, greif zu.
31:39Danke, ich habe schon bei Elsa gefrühstückt.
31:42Du hast dich schon so früh besucht.
31:44Ja, ich wollte nur mal sehen, wie ihre erste Nacht in ihrem Café war.
31:47Hm.
31:48Du brauchst gar nicht so zu grinsen.
31:50Wieso?
31:50Ich freue mich doch nur, dass ihr euch so gut versteht.
31:52Das tun wir.
31:54Dann werdet ihr euch wohl in Zukunft öfter sehen.
31:57Ja, wir werden uns bestimmt ab und zu über den Weg laufen.
32:00Ja, wir werden uns bestimmt ab und zu über den Weg laufen.
32:02Elsa hat gerade erst eine gescheiterte Ehe hinter sich.
32:05Du willst ihr Zeit lassen?
32:07Ich möchte sie einfach nicht bedrängen.
32:09So.
32:10Und jetzt habe ich noch einen Job zu erledigen.
32:12Die Wiederaufforstung nimmt mehr Zeit in Anspruch, als ich gedacht habe.
32:17Hallo.
32:18Hallo.
32:22Hallo, Frau Maywald.
32:25Wenn Sie Luisa suchen, sie ist draußen und kontrolliert die Gartenarbeiten.
32:31Schön für Sie.
32:35Sie haben Luisa doch damals die Familienchronik der Gravenbergs gegeben.
32:40Ja.
32:41Als wir nach Hinweisen auf ihre Mutter gesucht haben,
32:44da wussten wir ja noch nicht, dass es Anna belässt.
32:48Da drin steht doch bestimmt auch so einiges über Daniel und Patricia Gravenberg.
32:52Über die ganze Familie.
32:54Ja, fast.
32:56Entschuldigung.
33:00Können Sie mir die Chronik ausleihen?
33:03Ich würde gern mehr über meine Geschwister wissen.
33:08Simon, guten Morgen.
33:11Du musst heute gar nicht in die Manufaktur?
33:13Doch.
33:15Aber ich muss ihn erst mal zum Laufen kriegen.
33:18Also wenn ich dir helfen kann?
33:19Ich komme schon zurecht.
33:22Gut.
33:27Wird es jetzt immer so sein, wenn Simon und ich uns treffen?
33:30So befangen?
33:33Auch wenn ich nicht mit ihm zusammen sein kann.
33:35Ich möchte Simon als Freund nicht verlieren.
33:38Und wenn Henning und ich es schaffen, unsere Vergangenheit hinter uns zu lassen
33:42und einfach nur befreundet zu sein,
33:44dann schaffen Simon und ich das auch.
33:47Willst du nicht wieder rein?
33:51Ich wollte fragen, ob alles in Ordnung ist mit uns.
33:55Du bist so reserviert.
33:56Nein, alles klar.
33:58Du hast dich entschieden.
33:59Jetzt herrschen wenigstens klare Verhältnisse.
34:01Nora ist meine Schwester.
34:04Ich hätte es nicht ausgehalten, ihr so weh zu tun.
34:08Mit dir und Henning Reichenbach hat Nora ja zum Glück kein Problem.
34:12Wie mit mir und Henning?
34:14Schon gut.
34:14Ich habe euch gestern Abend im Lanzino gesehen.
34:17Du warst im Lanzino?
34:18Ich habe dich überhaupt nicht gesehen.
34:20Ihr wart beschäftigt.
34:21Da wollte ich nicht stören.
34:24Simon, das war unser Abschiedsessen.
34:28Damit ist die Vergangenheit endgültig abgeschlossen.
34:31Luisa, hör bitte auf, dich rauszureden.
34:35Ich habe den Kuss gesehen.
34:38Welchen Kuss?
34:40Zwischen dir und Henning.
34:44Was?
34:54Hatten die beiden schon immer so ein schlechtes Verhältnis zu Annabelle?
34:59Also Annabelle und Patricia hatten immer ihre Probleme.
35:02Aber Daniel hatte lange Zeit ein sehr gutes Verhältnis zu seiner Mutter.
35:08Und seit sie im Gefängnis sitzt, ist das vorbei?
35:11Nein, das hat schon viel früher angefangen.
35:14Annabelle hat zwar immer behauptet, alles für ihre Kinder zu tun,
35:20aber Daniel und Patricia ist irgendwann klar geworden,
35:24dass es Annabelle eigentlich immer nur um sich selbst geht.
35:28Tja, ich gerade eine Vorzeigemutter, die ich mir da gesucht habe.
35:33Mich hat sie weggegeben und ihre anderen Kinder waren ihr auch egal.
35:37Sie waren ihr nicht egal.
35:39Nein, sie hat sie eben auf ihre Weise geliebt.
35:43Sie hat ihnen alles ermöglicht.
35:45Sie hatten eine exzellente Ausbildung, haben Karriere gemacht.
35:49Sie sind in einem reichen und angesehenen Elternhaus aufgewachsen.
35:54Das ist ja schon mal mehr, als ich hatte.
35:57Ja, materiell hat es ihnen an nichts gefehlt.
36:03Aber eine Mutter, die auf sie eingegangen wäre,
36:08die ihre Wünsche und Gefühle respektierte,
36:12die hatten sie nicht.
36:28Du musst dich verguckt haben.
36:31Ich kann dich mit geschlossenen Augen zeichnen.
36:32Da werde ich doch wohl noch erkennen,
36:34wenn du zwei Meter von mir entfernt einen anderen Mann küsst.
36:38Aber ich kann mich nicht daran erinnern,
36:40Henning geküsst zu haben.
36:42Glaub mir, ich habe es ziemlich gut vor Augen.
36:45Wirklich, ich meine das ernst.
36:51Ich weiß wirklich nichts von einem Kuss.
36:54Ich war mit Henning essen.
36:56Ich habe ihm gesagt, dass das vorbei ist.
36:59Was soll das, Luisa?
37:04Wir waren doch immer ehrlich zueinander.
37:06Warum belügst du mich jetzt?
37:10Ich lüge nicht.
37:13Ich bin dir doch nicht böse.
37:15Dass du dich für Henning entschieden hast,
37:17das ist dein gutes Recht.
37:19Aber dann stehe auch zu deinem Entschluss.
37:21Ich habe mich nicht für Henning entschieden.
37:24Ich dachte wirklich, ich würde dir mehr bedeuten.
37:29Das tust du doch auch.
37:32Dann würdest du mir nicht in die Augen sehen und mich belügen.
37:36Ich muss in die Manufaktur.
38:04Ich muss in die Manufaktur.
38:09Frau Maywald, schön, dass Sie dich so schnell entschieden haben.
38:13Das war keine besonders schwere Entscheidung.
38:16Ich wusste, dass Sie Ihre Prioritäten richtig setzen.
38:19Kommen wir zu den Details.
38:21Sie bekommen Ihr Geld, sobald Sie mir diesen Brief besorgt haben, von dem ich gesprochen habe.
38:28Außerdem werden Sie mir eine Erklärung unterschreiben,
38:32in der Sie bestätigen, nicht meine Tochter zu sein.
38:36Sonst müssen Sie mir die halbe Million zurückzahlen.
38:40Ich fürchte, hier liegt ein kleines Missverständnis vor.
38:44Wollen Sie eine Anzahlung?
38:45Nein. Ich möchte weder eine Anzahlung noch die halbe Million.
38:50Wollen Sie wirklich weiterhin arm, bedeutungslos...
38:52Ich möchte genau das, was meine Geschwister hatten und mir ein Leben lang vorenthalten wurde.
38:58Ich möchte einen Namen, eine Familie, eine Karriere in der Firma
39:02und natürlich meinen Anteil am Erbe der Grafenbergs.
39:12Ich möchte die Quartalsdagen morgen auf meinem Tisch haben.
39:14Ich brauche unbedingt einen genauen Überblick.
39:17Wie kommst du dazu, mich zu küssen?
39:19Ich habe dir gesagt, dass es mit uns vorbei ist.
39:23Danke, das wäre alles.
39:25Luisa.
39:28Luisa, was soll der Auftritt?
39:30Willst du mich an meinem zweiten Arbeitstag vor allem blamieren?
39:33Wie konntest du das nur tun?
39:35Luisa, ich weiß wirklich nicht, was los ist, aber...
39:37Haben wir uns geküsst, oder nicht?
39:41Ja, wir haben uns geküsst.
39:43Ich hätte dir das niemals zugetraut.
39:45Dich zu küssen?
39:47Du weißt ganz genau, wie ich auf Alkohol reagiere.
39:51Was?
39:51Du hast mir Alkohol in meinen Trink getan, damit ich schwach werde und mich nicht wehre.
40:02Sie haben keine Ahnung, welchen Fehler Sie gerade machen.
40:05Ich weiß genau, was ich tue.
40:06Und was mir zusteht.
40:08Ihnen steht gar nichts zu.
40:09Sie sind nicht meine Tochter.
40:12Haben Sie Patricia und Daniel eigentlich auch immer belogen?
40:15Oder warum haben die sich von Ihnen abgewandt?
40:17Lassen Sie meine Kinder aus dem Spiel.
40:18Denen Gefallen kann ich Ihnen leider nicht tun.
40:20Ich warne Sie.
40:21Nein, ich warne Sie.
40:24Entweder Sie stehen endlich dazu, dass Sie meine Mutter sind.
40:27Oder...
40:28Oder?
40:29Oder was?
40:32Ohne meine Zustimmung wird es keinen Mutterschaftstest geben, und das wissen Sie.
40:38Ich brauche Sie nicht für diesen Test.
40:40Wozu habe ich Geschwister?
40:42Was meinen Sie?
40:43Ich habe erfahren, dass Patricia sich zurzeit in London auffällt.
40:48Ja, und?
40:48In Patricias Adern fließt Ihr Blut.
40:54Das fragen Sie nicht.
40:56Das liegt doch ganz bei Ihnen.
40:59Entweder Sie erkennen mich endlich als Ihre Tochter an.
41:03Oder ich muss über meine liebe Schwester einen Gentest erwirken.
41:07Und dann wissen alle, dass Annabelle von Weiden meine Mutter ist.
41:09Nein.
41:12Nein.
41:12Nein.
41:13Nein.
41:13Untertitelung des ZDF, 2020
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