Zum Player springenZum Hauptinhalt springen
  • vor 2 Monaten

Kategorie

🎥
Kurzfilme
Transkript
00:00Wir bekommen den Kredit?
00:01Ich habe vorhin gleich angerufen.
00:03Wenn mein Vater birgt, dann bekommen wir das Geld.
00:08Eva, hast du das gehört?
00:09Ich freue mich so für euch.
00:12Jetzt kann nichts mehr passieren.
00:14Wir bekommen unser Traumhotel.
00:16Landhotel Seeblick.
00:18Unser neues Zuhause.
00:21Hier werden wir gemeinsam alt.
00:23Und bekommen Kinder.
00:26Wir sollten so schnell wie möglich den Kaufvertrag unterschreiben.
00:32Was ist denn mit Ihnen?
00:34Was ist denn, Herr Adam?
00:37Es war die Bank, die im Nachlass regelt.
00:41Ich fürchte, ich habe schlechte Nachrichten für Sie.
00:44Was ist denn passiert?
00:46Das Hotel.
00:48Es wurde vor zwei Stunden verkauft.
01:13Eine Einstellung.
01:14Und wenn man sich darauf ansehen, dass es die Frage nachbaut.
01:19Was ist denn, Herr Adam?
01:21Was ist denn, Herr Adam?
01:23Was ist denn, Herr Adam?
01:27Sch Damme, we microbiome, die어나 난 die Aufgabe nachbaut.
01:29Was ist denn, Herr Adam?
01:29Was ist denn, Herr Adam?
01:38Verkauft? An jemand anderen?
01:40Das kann nicht sein. Die Bank und dich, wir waren uns quasi handelseinig.
01:43Ich dachte, es gibt gar keine anderen Interessenten.
01:46Das dachte ich bis eben auch.
01:49Was genau hat denn die Bank gesagt?
01:51Man bat mich, ihnen mitzuteilen, dass ihnen die vereinbarte Kaufoption nicht länger gewährt werden kann,
01:57weil ein anderer Interessent für das Hotel deutlich mehr geboten hat.
02:03Ich fasse es nicht.
02:05Simon.
02:06Ich hatte eine Vereinbarung mit der Bank. Ich will wissen, wer dieses Hotel gekauft hat.
02:10Das muss man wieder rückgängig machen können.
02:11Das wird nichts nützen. Der Kauf wurde bereits vollzogen. Ich bedauere.
02:32Störe ich?
02:32Nein, überhaupt nicht.
02:34Ohne Sie säßen wir ja gar nicht hier.
02:35Ach, was habe ich denn schon groß gemacht?
02:38Sie haben verhindert, dass ich den größten Fehler meines Lebens begehe.
02:41Naja, den Vertrag mit meiner Mutter zu unterschreiben, wäre wirklich nicht sehr klug gewesen.
02:45Gerne.
02:46Dann haben Sie mich auch noch mit Frau Bernstein zusammengebracht und dafür bin ich Ihnen fast noch dankbarer.
02:50Das heißt, ihr seid euch einig?
02:51Im Wesentlichen ja, aber komm, setz dich doch zu uns.
02:55Wir besprechen gerade, wie wir Herrn Beckers Formel möglichst gewinnbringend und effizient vermarkten können.
03:00Ich habe mir darüber auch ein paar Gedanken gemacht.
03:02Ach, tatsächlich?
03:03Dann lassen Sie mal hören.
03:05Bisher waren Ihre Eingebungen ja von unschätzbarem Wert.
03:08Ich meine, außer für Ihre Mutter natürlich.
03:10Meint ihr wirklich?
03:11Ja, natürlich. Eine dritte Meinung kann nie schaden.
03:15Ja, ich habe natürlich nicht so viel Erfahrung.
03:17Aber ich würde es so machen.
03:19Bist du sicher, dass es richtig ist, auf Annabelles Erpressung einzugehen?
03:23Tja, wenn nicht, dann wird sie ihm erzählen, was zwischen uns passiert ist und das wird Harald uns niemals verzeihen.
03:30Ja, und wenn du machst, was Annabelle verlangt?
03:33Dann unterschreibt Harald einen Vertrag, der ihn um den Lohn seiner Forschung bringen wird.
03:38Aber ich könnte unsere Ehe damit retten.
03:42Glaub mir, Tobias, ich wünsche mir nichts mehr, als dass Harald endlich die Anerkennung erntet, für die er schon so
03:48lange kämpft.
03:49Aber nicht um den Preis unserer Ehe.
03:54Es gibt noch eine andere Möglichkeit.
03:57Ich möchte nicht, dass ihr eure Beziehung aufs Spiel setzt für einen Kuss.
04:01Das steht doch in keinem Verhältnis.
04:03Annabelle von Weiden wird schon etwas einfallen, die Sache aufzublasen.
04:06Ja, und deshalb sollten wir zuvorkommen.
04:09Ich werde Harald sagen, dass wir uns geküsst haben und dass dieser Kuss von mir ausgegangen ist.
04:15Das wäre noch nicht mal gelogen.
04:18Das Wichtigste ist doch, dass die Sache zu Ende war, bevor sie richtig angefangen hat.
04:24So geht das nicht.
04:25So können wir die Sache nicht aus der Welt schaffen.
04:27Ich bin für den Kuss genauso verantwortlich.
04:30Ich kann mich nicht hinter dir verstecken und dafür riskieren,
04:33dass das Verhältnis zwischen euch Brüdern darunter leidet oder sogar zerbricht.
04:37Das ist doch keine Alternative.
04:39Das heißt?
04:41Der Kuss muss unser Geheimnis bleiben.
04:44Und Annabelle bekommt ihre Unterschrift.
04:47Tja.
04:49Ich weiß nur noch nicht, wie ich Harald davon überzeugen kann,
04:52ihr die Formel zu verkaufen.
05:02Das ist alles, was du an Zeug hast?
05:05Ja, das und die zwei Koffer, die Hagen gerade hochträgt.
05:08Du hättest mal meinen Umzug sehen müssen.
05:11Seit ich in Südostasien war, habe ich es mir zur Devise gemacht,
05:15mich einzuschränken.
05:17Man weiß nie, wohin es einen verschlägt.
05:19Jetzt bist du hier gelandet.
05:21Ich hoffe, du hast dir das gut überlegt.
05:23Ganz ehrlich?
05:25Nein.
05:27Es war mehr so eine spontane Entscheidung als ein gut durchdachter Plan.
05:31Ist dir nur mich?
05:33Ein bisschen schon.
05:35Also nicht wegen Hagen und mir.
05:37Ich glaube, wir passen perfekt zusammen.
05:39Ihr passt perfekt zusammen?
05:41Ja.
05:42Das macht mir alles keine Angst.
05:45Es fällt dir schwer, ihn zu belügen, hm?
05:47Von Tag zu Tag mehr.
05:49Ich stehe zu unserer Entscheidung, ihm Teile seiner Vergangenheit vorzuenthalten,
05:52aber es ist nicht leicht.
05:55Seit Tagen aus dem Koma erwachtest, frage ich mich oft,
05:58ob es richtig war, ihm seine Vergangenheit zu verschweigen.
06:01Und?
06:02War es richtig?
06:03Ja.
06:04Auch wenn das grausam klingt.
06:05Aber wir schützen ihn vor seinem Koma um Viktoria
06:08und seinem Hass auf Annabelle.
06:11Er kann sich ein neues Leben aufbauen und er hat eine neue Zukunft.
06:14Das ist doch ein Geschenk.
06:16Also um Hagen mache ich mir keine Sorgen.
06:19Um mich etwa?
06:20Allerdings.
06:21Du wohnst jetzt mit ihm zusammen.
06:23Du wirst ihn Tag und Nacht belügen müssen.
06:26Ja.
06:26Kein schönes Gefühl.
06:29Findest du nicht, dass du
06:30vielleicht ein bisschen zu früh eingezogen bist?
06:33Ja und nein.
06:35Klar, es wird jetzt immer häufiger solche Momente geben wie neulich,
06:38als er seine alte Schusswunde entdeckt hat.
06:40Und jedes Mal wirst du ihn von diesen Entdeckungen ablenken müssen.
06:44Ja.
06:45Andererseits kann ich ihm jetzt auch noch besser helfen,
06:47nach vorne statt zurückzuschauen.
06:49Und je stärker wir uns mit unserer Zukunft beschäftigen,
06:52desto mehr tritt die Vergangenheit in den Hintergrund.
06:54Das wünsche ich euch beiden sehr.
06:57Och, sagt man, ihr sitzt hier und quatscht.
06:59Das gibt's doch nicht.
07:00Was ist in den Koffern drin?
07:03Bücher.
07:03Äh, Strafrecht, Steuerrecht, Erbrecht, Internationales...
07:06Ja, ja, ja, so gut, so genau will ich's gar nicht wissen.
07:08Ich glaub, ich lass euch beide jetzt mal allein.
07:10Sag mal, kommt ihr heute Abend zum Essen?
07:11Wir feiern so fies Einzug, nachdem ich vom Einlenken zurück bin.
07:15Ja, gern.
07:15Ich bringe auch den Wein mit.
07:17Okay.
07:18Bis dann.
07:18Bis dann.
07:23Und?
07:24Was machen wir zwei jetzt?
07:26Wir zwei?
07:27Wir feiern jetzt schon mal ein bisschen vor.
07:34Auf Wiedersehen, Herr Becker.
07:37Was denkst du?
07:38Ein netter Mann.
07:38Und ein ziemliches Genie.
07:39Das direkt nebenan wohnt.
07:41Man sollte seine Mitmenschen eben nie unterschätzen.
07:44Ja, das hab ich vorhin auch gedacht, als du beschrieben hast, wie du dir die neue Firma vorstellst.
07:49Ehrlich?
07:49Dann findest du meine Ideen nicht dumm.
07:51Nein, ganz im Gegenteil, Nora.
07:53Was du gesagt hast, hat Hand und Fuß.
07:56Richard wird stolz auf dich sein.
07:58Meinst du?
07:59Ich weiß es.
08:01Warum rufst du ihn nicht einfach an und informierst ihn über unser Gespräch?
08:05Immerhin stammt der Impuls, mit Herrn Becker eine neue Firma zu gründen von dir.
08:09Naja, ich hab mich über das Firmenportfolio der von beiden Gruppe informiert.
08:12Zurzeit gibt es kein Unternehmen, in das man die industrielle Herstellung und Vermarktung einer Porzellan-Glasur integrieren könnte.
08:19Das stimmt.
08:21Vielleicht hast du auch Lust, neben Richard und Herrn Becker Gesellschafterin zu werden.
08:25Ich weiß nicht.
08:27Dann wäre dein Kapital aus dem Verkauf der Manufakturanteile gut angelegt.
08:30Die eigene Firma...
08:31Ich glaube, das wäre der zweite Schritt vom ersten.
08:34Für den Anfang würde es mir reichen, am Aufbau der Firma beteiligt zu sein.
08:37Habe ich was Falsches gesagt?
08:39Nein, nein, überhaupt nicht.
08:40Ich habe nur eine ganz andere Antwort erwartet.
08:43Bescheidenheit war bisher nicht deine Stärke.
08:46Naja, ich hab mich nicht gerade mit Ruben bekleckert.
08:50Sagen wir es mal so.
08:52Du hast Dinge getan, die weit verantwortungsloser waren als das, was du mir eben gesagt hast.
08:57Der vorgespielte Selbstmord.
08:59Unter anderem.
09:03Ich wünschte nur, Luisa und Simon würden mir verzeihen.
09:06Das wird ein bisschen Zeit brauchen, fürchte ich.
09:10Wie gerne würde ich Ihnen beweisen, dass ich es ernst meine, dass ich mich wirklich verändert habe.
09:15Naja, eigentlich bist du gerade dabei.
09:17Sogar mich zu überzeugen.
09:19Dann wird es mit den beiden anderen wahrscheinlich auch nicht mehr so lange dauern.
09:41So, da wären wir wieder.
09:45Hat jemand Hunger?
09:49Natürlich habt ihr Hunger.
09:50Setzt euch, ich mache was zu essen.
09:54Alles in Ordnung mit dir?
09:55Du hast dir ja ganze Autofahrt über kein Wort gesagt.
09:59Was soll ich auch sagen?
10:01Ich war mir so sicher, dass wir das Hotel bekommen.
10:06Also ich verstehe immer noch nicht richtig, was da eigentlich passiert ist.
10:11Jemand hat einfach mehr Geld als wir gehabt.
10:13Ich glaube, das ist die ganze Wahrheit.
10:14Ich weiß nicht.
10:16Du hattest doch der Bank gesagt, dass du das Hotel deiner Freundin zur Verlobung schenken willst.
10:21Wer nimmt heute auf sowas Rücksicht?
10:22Na, jeder, der einen Funkenanstand im Leibe hat.
10:25Eva hat recht.
10:26Die Bank hätte uns wenigstens direkt anrufen können.
10:29Vielleicht hätten wir ja auch mehr Geld bezahlt.
10:31Eben.
10:31Also irgendetwas stimmt an der Sache nicht.
10:34Und wenn ich nochmal mit der Bank rede?
10:36Du hast doch gehört, was der Adam gesagt hat.
10:37Die Entscheidung ist gefallen.
10:39Mir fällt es einfach nur schwer, dich so traurig zu sehen.
10:44Das ist lieb, aber...
10:45Aber weißt du was?
10:47Das war nur ein Haus.
10:48Ein sehr schönes Haus.
10:50Aber eben nur ein Haus.
10:52Mir ist viel wichtiger, dass wir uns haben.
10:54Und egal, wer das Haus gekauft hat, er wird uns unsere Verlobung nicht verderben.
11:00Komm her.
11:06Was denkst du?
11:10Ich überlege, was ich machen will, wenn du nicht hier wärst.
11:13Ach, das bricht ja nicht den Kopf.
11:16Ich bin noch da.
11:17Ja.
11:19Ja, das bist du.
11:22Du kannst dir nicht vorstellen, wie es ist, wenn man sich...
11:25... an seine eigene Vergangenheit nicht erinnern kann.
11:28Ich glaube, das kann sich wohl niemand vorstellen.
11:34Das ist...
11:34Stell dir vor, du würdest dir gleichzeitig Augen und Ohren zuhalten und...
11:38... dann ist da nichts.
11:41Verstehe.
11:42Normalerweise sind da ja die Erinnerungen und Bilder im Kopf.
11:45Ja, aber genau diese nehmen nicht mehr da.
11:48Das ist, als würdest du vor einer schwarzen Wand stehen und...
11:50... du suchst eine Tür, aber du findest keine Tür.
11:57Aber jetzt...
11:59... jetzt hab ich diese Tür gefunden.
12:03Als Tür hab ich mich eigentlich noch nie gesehen.
12:06Ich hoffe, ich quietsche nicht.
12:08Gelegentlich.
12:10Ich mein's ernst, Sophie.
12:13Entschuldige, bitte.
12:15Dir verdanke ich's, dass ich diese Wand durchbrechen konnte.
12:20Ich kann wieder nach vorne schauen, weißt du.
12:22Die Wand...
12:24... existiert für mich nicht mehr.
12:26Sie ist Teil meiner Vergangenheit.
12:31Nur im Gegensatz zu anderen Menschen beginnt mein Leben nicht bei meiner Geburt, sondern...
12:36... eben genau an dieser Tür.
12:39Und das verdanke ich dir.
12:40Ja.
12:44Nee.
12:46Sprachlos.
12:50Ehrlich gesagt, ja.
12:53Das...
12:54Das ist die schönste Liebeserklärung, die mir...
12:56Die jemals an der Tür gemacht worden ist, hm?
12:59Das wiederum kann ich nicht beurteilen, aber...
13:01... was mich betrifft...
13:03... definitisch.
13:10Du hast keine Ahnung, was du mir alles gegeben hast.
13:14Lass uns nicht mehr darüber sprechen.
13:16Sondern lass uns einfach...
13:17Nach vorne schauen.
13:19Genau.
13:32Ich freu mich auf den Abend mit deinem Bruder.
13:34Ja, ich mich auch.
13:36Das klingt aber nicht so.
13:38Doch, ich freu mich.
13:41Naja, vielleicht mach ich mir ein paar Sorgen um die beiden.
13:45Findest du Sophies Einzug zu schnell?
13:49Ja.
13:50Die beiden passen doch gut zusammen.
13:51Ich find ja auch, dass die beiden gut zusammenpassen.
13:53Ich hab nur irgendwie das Gefühl, dass Sophie nicht so richtig weiß, worauf sie sich da eigentlich einlässt.
14:01Hey, wie ist die Ablöse?
14:02Bin ich zu spät?
14:03Nein, aber du kannst trotzdem schon mal anfangen.
14:05Alles klar.
14:07Sophie ist eine kluge Frau.
14:08Ich glaub, sie weiß, was sie tut.
14:09Klar, es bleibt immer das Risiko, dass Hagen rausfindet, was wir ihm verschwiegen haben.
14:12Aber wir haben uns doch geeinigt, dass wir das Richtige tun, oder?
14:17Es schwankt aber im Wesentlichen ja.
14:20Na also, dann sollten wir nach vorne schauen.
14:22Genau wie die beiden.
14:24Gehtest du jetzt noch von Hagen und Sophie oder von uns?
14:30Möchtest du gern über uns reden?
14:32Ja.
14:33Gibt's denn irgendwas zu reden?
14:35Keine Ahnung.
14:36Ich bin offen für jedes Thema.
14:39Dann lass uns doch über Luisa und Simon sprechen, weil wir brauchen noch ein Geschenk.
14:44Geschenk, richtig. Ich hab auch noch keins.
14:47Ja, und zusammenziehen wollen sie auch?
14:49Das scheint grad groß in Mode zu kommen.
14:50Jetzt sei doch mal ernst.
14:52Ernst.
14:53Du grinst.
14:54Naja, weil ich mich freue für die beiden. Ist doch eine tolle Entscheidung.
14:57Ah ja?
14:59Na, wenn sich die zwei Richtigen gefunden haben.
15:04Alles okay bei euch?
15:06Also, ich denke, dass man trotzdem nichts überstürzen sollte.
15:11Redest du jetzt von Luisa und Simon oder von uns?
15:14Ja, von Lu...
15:16Mann!
15:31Was?
15:33Nichts.
15:35Ich schau dir zu.
15:36Du könntest auch mit anfassen.
15:39Dann wäre das Ganze nur halb so schön.
15:41Ginge aber doppelt so schnell.
15:44Sophie, warum soll ich den Film vorspulen, der mir gefällt, hm?
15:48Du bist ja drauf.
15:51Rat, woran das liegt.
15:52Also, ich glaube, es liegt an deinem Hormonspiegel.
15:56Ich glaube, wir Männer denken nicht immer nur an das eine.
15:59Im Ernst.
16:01Es ist schön, dass du hier bist.
16:03Danke.
16:06Bis jetzt hatte ich irgendwie immer das Gefühl, als würde hier irgendjemand fehlen.
16:10Was?
16:11Warte, ich helfe dir.
16:12Nein, nein, das geht schon, danke.
16:17Wie meinst du das denn, dass hier jemand fehlt?
16:21Ich weiß es auch nicht.
16:22Die Wohnung wirkt einfach so, als müssten hier zwei Personen wohnen.
16:25Vielleicht, weil sie so groß ist?
16:28Nein, das ist es nicht.
16:30Ich kann es dir auch nicht beschreiben.
16:31Es ist einfach so ein Gefühl, dass hier irgendetwas fehlt, beziehungsweise irgendjemand.
16:36Vielleicht erinnerst du dich unbewusst daran, dass Elsa hier eine Zeit lang mit dir gelebt hat.
16:43Ja, ja, das kann schon sein.
16:46Wie auch immer, seitdem du hier bist, ist die Lehre verschwunden.
16:50Jetzt fühlt sich alles richtig an.
16:54Ich hoffe, das sagst du auch noch, wenn ich all meine Koffer ausgepackt habe.
16:57Ja, da bin ich ganz sicher.
17:12Guten Abend.
17:14Den war ich bis jetzt.
17:15Und es wird noch viel besser.
17:17Weißt du schon das Neueste?
17:19Lass mich raten.
17:21Simon und Luisa bekommen ein Kind und du wirst Patentante.
17:24Ich gründe eine Firma auf deine Kosten.
17:26Tatsächlich.
17:27Deshalb bin ich auch hier.
17:28Ich war gerade in der Rechtsabteilung, mir ein paar Bücher auszuleihen.
17:31So gründe und führe ich eine GmbH, deutsches und europäisches Gesellschaftsrecht, die GmbH und ihr Geschäftsführer.
17:37Übernehm dich noch nicht.
17:38Keine Sorge, ich habe ja Richard an meiner Seite.
17:40Und Kapital habe ich auch, dank dir.
17:42Die Manufakturenteile haben wirklich eine Menge gebracht.
17:44Und die Formel nicht zu vergessen.
17:46Hab ich erwähnt, dass wir Herrn Beckers-Lagie selbst herstellen werden?
17:49In industriellen Maßstab, versteht sich.
17:54Mutter, sagst du ja gar nichts.
17:56Ich komme ja gar nicht zu Worte.
17:57Oh, Entschuldigung, bin so aufgeregt.
17:59Er regt dich wieder ab, du hast ja noch keine Firma.
18:01Nein, noch nicht.
18:02Aber es gibt nichts, was du dagegen tun könntest.
18:05Immer wird ihr dieselben Fehler, Kind.
18:08Nicht gründlich genug in der Vorbereitung, zu schlampig in der Ausführung und dann auch noch den Gegner unterschätzt.
18:13Du kannst reden, was du willst.
18:15Sobald Herr Becker es mir bei uns unterschrieben hat...
18:17Herr Becker wird nicht unterschreiben.
18:18Und die Glasur werde ich herstellen, auch wenn du dich noch so sehr bei den Beckers einschmeicheln willst.
18:23Du täuscht dich.
18:23Um Simon zurückzugewinnen.
18:25Simon hat damit nichts zu tun.
18:26Du wirst weder Simon bekommen, noch die Formel.
18:29Aber einen guten Rat kannst du bekommen.
18:31Schließlich bin ich ja deine Mutter.
18:33Vermische nie Geschäftliches mit Privatem.
18:37Und jetzt bring die Bücher zurück.
18:39Es gibt Leute, die brauchen sie dringender.
19:01Hast du schon eine Lösung gefunden?
19:03Ach, Tobias, du bist es. Ich dachte schon...
19:06Es sei Annabelle von Weiden.
19:10Ich stelle mir die ganze Zeit vor, wie sie siegessicher da sitzt und nur darauf wartet, dass ich ihr Haralds
19:15Unterschrift bringe.
19:17Ist es für möglich, dass sie ihre Drohung wahrmacht und ihm irgendwas über uns erzählt?
19:21Sie würde keine Sekunde zögern. Das Leben anders ist ja völlig gleichgültig.
19:26Oh Gott, wie konnten wir nur in so eine Situation geraten?
19:29Wir haben uns hinreißen lassen. Das kann man uns vorwerfen, aber es ist kein Verbrechen.
19:36Marianne, könnte man nicht doch mit Harald reden?
19:39Das würde unsere Ehe zerstören.
19:41Und garantiert auch deine Beziehung zu ihm.
19:44Ohne guten Grund wird Harald niemals Bernabelle unterschreiben.
19:48Tja, darüber denke ich schon seit Stunden nach.
19:51Mir fällt einfach kein vernünftiges Argument dafür ein, dass er ihren Vertrag unterschreibt.
19:58Wollen wir gemeinsam überlegen?
20:00Das ist nett von dir, Tobias, aber das Problem, das muss ich schon allein lösen.
20:22Vielleicht sollte es einfach nicht sein.
20:25Vielleicht war es ein Test, um herauszufinden, wie ernst es uns mit unserem Traum wirklich ist.
20:29Also den Testlauf hätte sich das Schicksal getrost ersparen können.
20:32Mir war es nämlich sehr ernst damit.
20:34Dann klappt es bestimmt beim nächsten Mal.
20:38Was machst du jetzt?
20:39Ich gehe zu Frau Bernstein und frage sie, ob ich meinen Job wiederhaben kann.
20:43Ich hoffe, sie hat keinen Ersatz für mich gefunden.
20:46Einen Ersatz für dich?
20:46Das geht doch gar nicht.
20:48Eva, hast du das gehört?
20:50Ich hoffe nicht, dass ich dich irgendwann daran erinnern muss.
20:53Drück mir die Daumen.
21:00Sie ist sehr tapfer.
21:02Ja.
21:04Sie will nicht, dass wir sehen, wie enttäuscht sie ist.
21:07Ja, es ist am besten, es so zu akzeptieren, wie es ist.
21:10Du kannst ja sowieso nichts daran ändern.
21:11Ja, aber das frage ich mich eben.
21:12Wer nicht kämpft, der hat schon verloren.
21:14Und ich sehe nicht ein, warum wir kampflos aufgeben sollten.
21:16Ja, und was willst du tun?
21:17Ich weiß es auch noch nicht genau.
21:20Das Beste wäre, wir würden den neuen Käufer ausfindig machen.
21:23Und was dann?
21:26Irgendwie sowas in der Art.
21:27Ich würde Ihnen einfach sagen, wie wichtig uns das Hotel ist und was alles an diesem Haus hängt.
21:33Und dann schenkt er es uns vielleicht.
21:35Oh, Verlobung.
21:35Ja, ja, man kann ja nie wissen.
21:38Bis dann, Eva.
21:39Bis dann.
21:49Hallo.
21:50Hey.
21:50Schön, dass ihr da seid.
21:52Danke für die Einladung.
21:53Gerne.
21:53Und der Hausherr, wo ist der?
21:54Der hat sich wohl verdrückt?
21:55Der wollte noch was besorgen, aber er kommt gleich.
21:58Du, ähm, ich mach schon mal den Wein auf, ja.
22:00Dann musst du noch ein bisschen atmen.
22:01Okay.
22:03Na?
22:05Na?
22:05Hast du schon alles ausgepackt?
22:06Ja, das ging schnell.
22:11Meine Sachen hängen jetzt im Victorias Schrank.
22:13Also, ein bisschen komisch ist das schon.
22:17Nein, das kann ich mir vorstellen.
22:19Ich weiß, was du jetzt denkst, Elsa, aber es ist in Ordnung.
22:22Wirklich?
22:23Ja.
22:25Weißt du, was Hagen gesagt hat, als ich mit dem Einräumen fertig war?
22:31Er hat gesagt, dass sich die Wohnung jetzt erst richtig anfühlt.
22:36Er hat das Gefühl gehabt, dass vorher hier jemand gefehlt hat.
22:40Denkst du das, Hagen?
22:41Nein, nein.
22:42Er erinnert sich nicht an Victoria.
22:44Aber er spürt, dass er nicht immer alleine gelebt hat.
22:47Ich habe es auf die Zeit geschoben, in der ihr hier zusammen gewohnt habt.
22:50Oh, Gott sei Dank.
22:52Das ist gut.
22:53Was ich eigentlich sagen wollte, ist,
22:55es ist richtig, dass ich hier eingezogen bin.
22:58Ich glaube, ich kann eine Lücke in Hagens Vergangenheit schließen,
23:02die ihn gequält hat, weil er sie sich nicht erklären konnte.
23:05Vielleicht hast du recht.
23:07Ganz sicher habe ich recht.
23:09Hagen möchte jetzt nach vorne schauen und ich werde ihm dabei helfen.
23:13Sophie, ich bin froh, dass du da bist.
23:15Sag mal, sprecht ihr euch ab?
23:17Hagen hat das auch schon zu mir gesagt.
23:19Ja, wir haben wohl die gleichen Gene.
23:26Ach, Marianne, schön, dass du kommst.
23:27Ich erzähle Tobias gerade von meinen Verhandlungen mit Frau Bernstein.
23:31Aha.
23:31Komm, setz dich doch.
23:33Ich würde nur ewig dankbar sein, dass sie mich gehindert hat,
23:35diesen Vertrag mit Annabelle zu...
23:37Hast du bei der von Weidengruppe unterschrieben?
23:39Nein, so schnell geht das nicht.
23:41Weißt du, das sind seriöse Geschäftsleute.
23:43Frau Bernstein wird jetzt mal ihre Rechtsabteilung beauftragen,
23:46ordentliche Verträge aufzusetzen.
23:48Ja, aber wenn ihr wollt, erzähle ich euch, was wir so vorhaben.
23:51Ist denn was?
23:54Ich finde, wir sollten noch mal in Ruhe über die Sache mit der Formel nachdenken.
24:00Du bist an den Rechten beteiligt, stimmt's?
24:03Was?
24:05Nein, Unsinn.
24:07Es geht mir um Annabelle von Weiden.
24:09Schon wieder Annabelle von Weiden?
24:11Ich kann den Namen nicht mehr hören.
24:13Tja, es tut mir leid, aber das wirst du schon noch müssen.
24:19Warum denn?
24:20Nein, überhaupt nicht.
24:21Richard von Weiden überweist ihr ihre Rechnung und damit hat sich's mit Annabelle.
24:25Harald, ich finde, wir sollten noch mal in Ruhe über alles nachdenken.
24:28Ob wir die Formel nicht doch an Annabelle von Weiden verkaufen.
24:32So, meine Herren, ist das dein Ernst?
24:34Auf keinen Fall.
24:35Hast du vergessen, dass die uns schon zweimal betrügen wollte?
24:39Jetzt sag doch mal was, Tobias, was hältst du von dem Vorschlag?
24:42Naja, ich denke...
24:42Es geht doch nicht nur um uns.
24:44Es geht doch auch um Simon.
24:46Was hat der damit zu tun?
24:47Gut, immerhin arbeitet Simon bei Annabelle von Weiden.
24:51Wenn du deine Formel an die von Weiden Group verkaufst, was glaubst du, was sie dann mit ihm macht?
24:57Sie wird ihre ganze Wut an Simon auslassen.
24:59Und vielleicht wirft sie ihn sogar raus.
25:02Von der Seite habe ich das noch gar nicht betrachtet.
25:05Ich weiß.
25:06Ich weiß auch, dass du lieber mit Herrn von Weiden arbeiten würdest.
25:10Das sind ganz andere Konditionen.
25:13Aber die Hauptsache ist doch, dass du deine Formel entdeckt hast und dass sie verwendet wird.
25:18Und es wäre doch furchtbar, wenn unsere Kinder darunter leiden müssten.
25:26Die beiden haben sich wirklich verlobt?
25:28Ja.
25:29Luisa hat erzählt, Simon hätte sie regelrecht überrumpelt.
25:32Klingt sehr romantisch.
25:33Jemanden zu überrumpeln?
25:34Nicht jemanden.
25:35Die Frau, die man liebt.
25:37Ich finde, Konrad hat recht.
25:39Warum muss man immer alles ausdiskutieren?
25:41Also über den Punkt würde ich schon ganz gern diskutieren.
25:43Wir sind doch nicht im Mittelalter.
25:44Was ich manchmal sehr bedauere.
25:45Ja, da waren die Wälder noch tief.
25:47Ja, und einige Dinge extrem einfach.
25:49Was denn? Frauen überrumpeln?
25:51Jetzt lass doch mal Elsa sagen, wie sie sich das mit der Ehe so vorstellt.
25:55Frau Ritter hat das Wort.
25:57Schließlich ist sie die Einzige am Tisch, die jemals verheiratet war.
26:01Ja, danke, euer Ehren.
26:03Ach, das Einzige, was ich sagen will, ist, dass man die Dinge nicht überstürzen sollte.
26:07Einspruch, euer Ehren, das ist ein sehr relativer Begriff.
26:11Stimmt.
26:11In einer Beziehung hat jeder sein eigenes Tempo.
26:14Und wer weiß, welches Tempo das richtige ist?
26:16Ja, das kann man doch nicht festlegen. Man kann ja keine Regeln machen.
26:18Ich meine, in einer Beziehung merkt man doch, wenn man so weit ist, dass man den nächsten Schritt gehen kann.
26:23Das finde ich auch. Aber ich finde, dass man den nächsten Schritt nicht gleich mit dem übernächsten Schritt verwechseln sollte.
26:28Na, mir wird das Ganze ein bisschen zu kompliziert. Ich komme mir vor wie in einer Tanzschule.
26:32Eigentlich ein schönes Bild für eine Beziehung.
26:34Ja, beide bewegen sich im gleichen Rhythmus.
26:36Und keiner tritt den anderen auf die Füße.
26:38Aber einer muss führen.
26:39Aber nicht überrumpeln.
26:40Hey, hey, hey, fangt ihr schon wieder an? Also, worauf trinken wir?
26:43Auf den nächsten Schritt.
26:44Dann stimme ich zu Sophie.
26:45Auf die Liebe. Elsa, aufs Mittelalter.
26:49Cheers.
26:51Und das Hotel ist tatsächlich verkauft worden?
26:54Haben Sie denn keine Kaufoption vereinbart?
26:57Doch, aber die Bank hat sich nicht daran gehalten.
26:59Jemand ist uns zuvor gekommen. Jemand mit mehr Geld.
27:05Oh, hallo, Luisa.
27:08Schön, dich zu sehen.
27:10Was ist denn los? Gibt es Probleme?
27:13Luisa hat mich eben gebeten, bleiben zu dürfen.
27:16Sie möchte ihre Kündigung zurücknehmen.
27:19Was?
27:21Was ist denn passiert?
27:22Ihr wolltet doch in euer Hotel ziehen.
27:24Das ist leider schief gegangen.
27:27Aber das erzähl ich dir mal in Ruhe.
27:28Ich will Frau Bernstein jetzt nicht länger aufhalten.
27:30Aber du hältst uns nicht auf.
27:32Selbstverständlich kannst du deinen Job wieder haben, oder?
27:36Natürlich, sehr gern sogar.
27:38Auch wenn ich Ihnen von ganzem Herzen gewünscht habe,
27:40dass Ihr Traum vom eigenen Hotel in Erfüllung geht.
27:43Ach Mensch, das wird schon.
27:47Jetzt musst du mir erst mal erzählen, was passiert ist.
27:49Komm mal mit.
27:50Vielen Dank nochmal, Frau Bernstein.
27:58Ja, das mit dem Hotel ist wirklich Pech.
28:00Aber ich wollte sowieso noch bei euch vorbeikommen
28:02und das euch erzählen.
28:03Gut, verbinden Sie mich.
28:05Ja, bis gleich, Vater.
28:08Können Sie mir sagen,
28:09wer das Hotel Goldner Hirsch gekauft hat?
28:13Gut.
28:15Vielen Dank für Ihre Mühe.
28:17Wiederhören.
28:19Also, beim Hotel- und Gaststättenverband
28:22weiß man noch nichts von dem Verkauf.
28:23Aber das dauert natürlich mindestens bis morgen,
28:26ehe die informiert werden.
28:27Glaubst du, wir können sonst noch jemanden anrufen?
28:29Ich überlege schon die ganze Zeit.
28:32Man kann versuchen, den Notar herauszufinden,
28:35der das Geschäft abgewickelt hat.
28:36Könntest du was herausbekommen?
28:38Ich werde mich mal ein bisschen umhören.
28:41Irgendwie kommen wir schon dahinter,
28:42wer euch da in die Quere gekommen ist.
28:43Das ist nett von dir.
28:45Keine Ursache.
28:47Es tut mir wirklich leid für euch beide.
28:51Sieh mich nicht so skeptisch an.
28:54Klar freue ich mich,
28:54dass ich mir keinen neuen Chef-Designer suchen muss.
28:56Und Luisa noch eine Weile in Falkenthal bleibt.
28:59Ja, das natürlich auch.
29:02Aber eigentlich ist das Thema doch zwischen uns geklärt, oder?
29:05Ist es das?
29:09Komm, ich will genauso wie du,
29:10dass Luisa glücklich wird.
29:13Und wenn sie das mit dir sein möchte,
29:14dann ist es eben so.
29:16Ich weiß nicht,
29:17ob ich es an deiner Stelle auch so
29:19sportlich sehen würde.
29:22Dazu wird es ja wohl
29:23nicht mehr kommen.
29:28Nein, ich freue mich für euch.
29:30Ich meine,
29:31die Verlobung,
29:32die wird ja wohl nicht am Hotel scheitern.
29:34Kaum.
29:35Eben.
29:36Und das ist doch das Wichtigste.
29:41Ich sag mal,
29:42ist alles in Ordnung mit dir und Konrad?
29:45Ach, weil wir uns immer so aufziehen.
29:48Ja klar,
29:49wir verstehen uns super.
29:50Wir haben einfach nur
29:51unterschiedliche Vorstellungen
29:52vom nächsten Schritt.
29:55Ich bin etwas vorsichtiger.
29:57Bin in deiner Ehe mit, Ben?
30:00Wahrscheinlich.
30:02Zurückhaltung ist besser.
30:03Tja.
30:04Genauso wie unsere Männer.
30:06Die üben sich auch gerade in Zurückhaltung,
30:08wenn es um die Küchenarbeit geht.
30:10Stimmt eigentlich.
30:11Wir in der Küche?
30:12Die Herren im Salon.
30:14Mittelalter.
30:17Ich muss dir was sagen.
30:21Mach auf.
30:25Wow.
30:27Das ist ein Verlobungsring.
30:28Mhm.
30:30Also,
30:31Hagen, ich kann dich wirklich gut leiden,
30:33aber ich weiß nicht,
30:34was Elsa dazu sagt,
30:34wenn ich dir jetzt...
30:35Der ist für Sophie.
30:37Idiot.
30:38Glaubst du, der gefällt dir?
30:42Also, ich wüsste nicht,
30:43welche Frau nicht schwach wird
30:44bei diesem...
30:44Ich bitte jetzt natürlich vielmals
30:45um Verzeihung,
30:46aber der Nachtisch, der ist...
30:47Ja, der Nachtisch?
30:49Der ist angerichtet,
30:50wenn ihr euch erheben wollt.
30:52Kommen gleich.
30:53Mhm.
30:56Das war knapp.
31:08Es ist ja unglaublich.
31:10Vor allem, weil es euch so knapp
31:11vor der Nase weggeschnappt wurde.
31:12Ihr wart euch doch so sicher.
31:14Simon hat eine Kaufoption
31:15mit der Bank vereinbart.
31:16Eigentlich war alles geregelt.
31:18Aber ihr lasst euch davon
31:19nicht unterkriegen, oder?
31:21Pass mal auf.
31:23Wir suchen euch ein neues,
31:24noch viel, viel schöneres Hotel.
31:26Und wenn wir das gefunden haben,
31:27feiern wir dort eure Verlobung.
31:28Und ich übernehme die Organisation.
31:30Hm?
31:32Also, ehrlich gesagt...
31:36Ja.
31:37Glaubst du immer noch,
31:38dass ich euch Steine
31:38in den Weg legen will?
31:41Ich habe in der Vergangenheit
31:42vieles falsch gemacht,
31:43das weiß ich.
31:44Aber du musst mir auch die Chance geben,
31:46es irgendwie wieder gut zu machen.
31:48Was muss ich denn noch tun,
31:49damit du mir endlich glaubst?
31:54Du hast recht.
31:55Komm her.
32:00Ich fand es sehr nett,
32:02dass du mir vorhin geholfen hast,
32:03meinen Job wieder zu bekommen.
32:04Aber das war doch selbstverständlich.
32:06Ich bin doch auf deiner Seite.
32:08Ich bin deine Schwester.
32:10Und was die Verlobung betrifft,
32:11ich glaube nicht,
32:12dass wir warten wollen,
32:13bis wir ein neues Hotel gefunden haben.
32:15Aha.
32:17Ihr könntet ja eigentlich auch
32:18hier im Gutshaus feiern?
32:19Nein, das geht nicht.
32:20Ich kann mich nicht
32:21von Eva oder Katharina bedienen lassen.
32:24Ja, das verstehe ich natürlich.
32:26Aber ich werde Simon
32:27von deinem Angebot erzählen,
32:28unser Fest zu organisieren.
32:30Gut, das mache ich gern.
32:32Jetzt zeig mal deinen Ring.
32:38Mhm.
32:40Ja, ein Ring.
32:41Und du meinst, er ist für dich.
32:43Konrad hat ihn in der Hand gehalten
32:44und ihn Hagen gezeigt.
32:45Und als ich gekommen bin,
32:46hat er ihn blitzschnell verschwinden lassen.
32:48Wer ist verschwunden?
32:50Der Respekt vor den Geheimnissen
32:51anderer Leute.
32:53Oh, das hat gesessen.
32:54Wir haben schon verstanden.
32:55Konrad, die Damen haben Geheimnisse.
32:57Naja, wir aber auch.
33:01Also, der Ring.
33:02Und du bist sicher,
33:03dass es ein Verlobungsring ist?
33:04Na, sowas sieht man doch sofort.
33:06Ich wette,
33:07er ist durch Simon
33:08auf die Idee gekommen.
33:09Konrad erzählt ja in letzter Zeit ständig,
33:11wie modern Verlobungen gerade sind,
33:13wie sehr er sich für die beiden freut.
33:14Ja, aber Elsa,
33:15jetzt nehmen wir an,
33:16es ist ein Verlobungsring.
33:17Was ist dein Problem?
33:18Das ist mein Problem.
33:18Aber das sage ich doch die ganze Zeit.
33:20Das geht mir einfach zu schnell.
33:21Aber,
33:23Konrad ist ein toller Typ.
33:24Er sieht gut aus,
33:25ist intelligent,
33:26hat Gefühle und Stil.
33:28Ja.
33:28Und er liebt dich, Elsa.
33:29Stimmt.
33:30Ja, ich weiß.
33:31Also,
33:32worauf wartest du?
33:34Keine Ahnung.
33:35Aber nicht auf dem Heiratsantrag.
33:37Und was machst du,
33:39wenn du einen bekommst?
33:41Da muss ich Nein sagen.
33:46Wir hatten uns schon so richtig
33:47in das Haus verliebt.
33:49Ich hoffe,
33:49ihr findet etwas anderes.
33:51Ganz sicher.
33:52Aber jetzt sag mal,
33:53was ihr mit mir besprechen wolltet.
33:55Naja, also...
33:56Also, ich sage jetzt ganz einfach.
33:57Und das Problem heißt mal wieder,
33:59Annabelle von Weiden.
34:00Wieso?
34:01Ich dachte,
34:01das Thema wäre vom Tisch.
34:02Ja, das habe ich mir auch gedacht.
34:03Und eigentlich könnte sie uns ja auch egal sein.
34:05Ja, eben.
34:05Du machst doch den Vertrag mit Herrn von Weiden.
34:07Ja, aber wir machen uns Sorgen,
34:08weil du ja weiterhin mit ihr zu tun haben wirst.
34:10Ihr glaubt,
34:11sie könnte ihre Wut an mir auslassen?
34:12Genau das befürchte ich.
34:14Das ist wirklich sehr lieb von euch.
34:16Aber im Ernst.
34:17Macht euch keine Sorgen um mich.
34:18Ich habe keine Angst vor dieser Frau.
34:20Simon,
34:20du solltest sie nicht unterschätzen.
34:21Das tue ich nicht.
34:22Ich schätze sie überhaupt nicht.
34:25Nimm es doch nicht auf die leichte Schulter.
34:27Ich mache mir Sorgen darum,
34:28dass du deine Arbeitsstelle verlierst.
34:30Passt auf,
34:30die Sache ist ganz einfach.
34:31Annabelle hat im Moment
34:32so viele Baustellen gleichzeitig,
34:33da wird sie nicht ihren Chefdesigner feuern.
34:35Mach du deinen Vertrag mit Herrn von Weiden
34:37und Annabelle,
34:38überlass dir getrost mir.
34:39Einverstanden?
34:40Einverstanden.
34:52Wollen wir noch eine Flasche Wein aufmachen?
34:54Du, äh, mir reicht's für heute.
34:57Willst du schon schlafen gehen?
34:59Ja, ich bin müde.
35:03Komm mal her.
35:05Konrad, ich habe die Wäsche in der Maschine.
35:08Was?
35:09Ja, die habe ich vergessen.
35:10Nee, du willst da jetzt keine Wäsche aufhängen.
35:13Aber sonst riecht die morgen so,
35:14so muffig.
35:16Pass mal auf,
35:17ich hänge gleich die Wäsche auf,
35:18wenn du jetzt kurz nochmal hier bleibst.
35:20Konrad, wenn du
35:21was tun willst, dann
35:23bring doch einfach das Papier runter.
35:25Morgen wird der Continer geleert.
35:31Papier runterbringen
35:31und Wäsche aufhängen.
35:34Also irgendwie habe ich mir den Abend anders vorgestellt.
35:38Simon ist weg.
35:39Gehen wir sterfen.
35:41Die ist schon mal vor.
35:42Ich komme gleich nach.
35:44Hast du irgendwas?
35:46Ich mache mir Sorgen um Simon.
35:50Hat doch gesagt,
35:50dass er keine Angst vor Annabelle hat.
35:52Tja,
35:53das sagt sich so leicht.
35:55Mein Sohn weiß genau,
35:56mit wem er es aufnehmen kann.
35:57Wenn er sagt,
35:58wir brauchen uns keine Sorgen machen,
35:59dann...
35:59Was weiß der denn schon?
36:01Ich verstehe dich nicht.
36:02Was ist denn mit dir los?
36:04Ihr alle unterschätzt diese Frau.
36:06Ihr wisst nicht,
36:06wozu sie fähig ist.
36:08Aber du weißt das.
36:09Gestern hast du noch zu mir gesagt,
36:10ich soll mich nicht von ihr beeinflussen lassen.
36:12Und heute wirst du partout,
36:13dass ich meine Erfindung
36:14an sie verschleudere.
36:16Hast du vergessen,
36:16was sie mit Victoria gemacht hat?
36:19Sie soll sie vergiftet haben.
36:21Du meinst,
36:22dass sie uns was antun würde,
36:23wenn ich ihr die Formel nicht verkaufe?
36:25Na ja,
36:25hast du all die Gerüchte,
36:27die es über sie gibt, vergessen?
36:29Nein, das habe ich nicht,
36:30aber was hat das mit meiner Formel zu tun?
36:33Wenn Annabelle van Weyden
36:34nicht das bekommt,
36:35was sie will,
36:36dann wird sie sich rechnen
36:37und ich habe Angst um Simon.
36:38Sag mal, Marianne,
36:39was ist denn,
36:40was ist denn da passiert?
36:41Hat sie dich bedroht?
36:42Ich will jetzt wissen,
36:43warum du so Angst
36:43vor Annabelle van Weyden hast.
36:50Altpapier ist im Container.
36:54Zufrieden?
36:55Danke.
36:57Wo bist du denn?
37:01Ich habe die Wäsche aufgehängt.
37:04Romantisch.
37:05Ich gehe jetzt ins Bett.
37:07Kann ich mal kurz mit dir reden?
37:08Nein.
37:09Warum denn nicht?
37:10Weil ich müde bin.
37:11Also mir kommt es eher so vor,
37:13als würdest du mir aus dem Weg gehen.
37:15Ist doch Quatsch.
37:16Sicher.
37:18Also seitdem wir bei Hagen sind,
37:19bist du irgendwie komisch.
37:20Was ist denn los?
37:21Warum setzt du dich nicht einfach zu mir
37:22und redest kurz mit mir?
37:25Weil...
37:27Ich will keinen Heiratsantrag.
37:29Was?
37:30Ich will keinen Heiratsantrag.
37:32Ja, das habe ich verstanden,
37:34aber verstanden habe ich es nicht.
37:37Konrad, ich habe doch den Ring gesehen.
37:38Was für ein Ring?
37:39Na, der Ring.
37:41Ach, der Ring.
37:42Ach, du hast den Ring gesehen
37:44und jetzt glaubst du, dass...
37:48Ja, also...
37:50Äh...
37:51Äh...
37:51Elza,
37:52der Ring ist nicht für dich gewesen.
37:56Ja.
38:02Ja.
38:14Ja.
38:14Ja.
38:14Ja.
38:14Ja.
38:15Ja.
38:18Ja.
38:23Sofie?
38:25Ja.
38:26Kannst du mal bitte kommen?
38:34Hallo?
38:36Hat jemand Geburtstag?
38:39Nein.
38:40Nein, Geburtstag ist jedes Jahr.
38:44Das hier macht man nur einmal, auf ich.
38:47Bitte setz dich.
38:50Okay.
39:01Sophie, ich...
39:04Ich habe lange überlegt,
39:05wie ich dir beschreiben kann,
39:07was du mir bedeutest.
39:11Und ich...
39:13Mein Gott, du warst ja selber dabei.
39:15Mir ist nur dieses blöde Bild von der Tür eingefallen,
39:17weißt du.
39:17Von dem Vergleich bin ich immer noch begeistert.
39:20Schön, schön, schön.
39:21Dann will ich auch gar nicht versuchen,
39:22das zu toppen und halte gleich den Mund, okay?
39:27Du musst mir noch vorher noch eine Frage beantworten.
39:30Okay.
39:31Okay.
39:41Sophie Nowak.
39:44Möchtest du meine Frau werden?
39:59Eure Immobilie wurde nicht von einer Hotelkette gekauft.
40:02Das steht fest.
40:04Aber mehr konnte ich leider noch nicht in Erfahrung bringen.
40:07Trotzdem danke für deine Mühe.
40:10Gern geschehen.
40:11Gute Nacht.
40:11Gute Nacht.
40:12Vielen Dank, Henning.
40:14Gute Nacht.
40:16Gute Nacht.
40:22Ist doch nett von ihm,
40:23dass er für uns nach dem Käufer sucht.
40:25Henning ist sowieso ein ganz netter Kerl.
40:28Das sind ja jetzt neue Töne.
40:30Na ja, ich habe ihn auch von einer ganz anderen Seite kennengelernt.
40:35Jetzt muss nur noch Nora die Kurve bekommen.
40:39Das hat sie schon.
40:41Glaubst du wirklich?
40:42Mhm.
40:43Ich hatte vorhin ein ganz tolles Gespräch mit ihr.
40:45Sie meint es wirklich ernst.
40:47Sie freut sich für uns.
40:48Sie hat uns sogar angeboten,
40:50uns bei den Vorbereitungen für die Verlobungsfeier zu helfen.
40:53Hm.
40:53Dann sollten wir ihr eine Chance geben.
40:56Hm.
40:58Ich finde es schade,
40:59dass es mit dem Hotel nichts geworden ist.
41:00Ich hätte gerne mit dir dort gelebt.
41:03Das war mein Verlobungsgeschenk an dich.
41:05Ich weiß.
41:07Aber,
41:08dass Nora und ich uns jetzt wieder näher gekommen sind,
41:10nach allem, was passiert ist,
41:11das
41:12ist auch ein schönes Geschenk.
41:14Du hast recht.
41:21Der Kaufpreis ist bereits beim Notar auf dem Konto.
41:24Und danke nochmal,
41:25dass Sie so flexibel reagiert haben.
41:27Dass mein Name nirgendwo auftaucht,
41:29ist selbstverständlich.
41:31Gut.
41:31Dann hören wir voneinander.
41:38Eigentlich ganz hübsch.
41:41Ihr wart ja bestimmt glücklich geworden.
41:43Schade.
41:45Sollte wohl nicht sein.
41:53Es tut mir leid, ich...
41:56Ich...
41:57Ich kann dich nicht heiraten.
42:00Sophie, wenn du mich nicht liebst,
42:01dann sag's mir.
42:03Annabelle von Weiden hat beobachtet,
42:04wie Tobias und ich uns...
42:08geküsst haben.
42:11Ich weiß Bescheid, Nora.
42:13Tatsächlich.
42:13Und worüber genau weißt du Bescheid?
42:15Ich weiß, dass du das Hotel gekauft hast.
Kommentare