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Kurzfilme
Transkript
00:03Guten Morgen!
00:04Hallo! Nora ist noch im Bad.
00:06Gut, ich wollte nämlich zu dir.
00:08Jetzt musste Nora schon die Sachen weghäumen.
00:10Das mache ich schon mein Leben lang.
00:12Jetzt werde ich dafür bezahlt. Das ist doch ein Fortschritt.
00:15Ich habe mit meinem Makler gesprochen. Er hat da etwas für mich außerhalb.
00:20Wovon redest du?
00:23Erkennst du es?
00:28Das... das Hotel Wiesengrün?
00:31Das steht zum Verkauf?
00:33Genau. Und ich brauche eine gute Geschäftsführerin dafür.
00:40Du wirst das Hotel Wiesengrün kaufen?
00:42Wenn du Ja sagst. Das ist deine Chance, Luisa.
00:46Dein Traum könnte jetzt in Erfüllung gehen.
00:57Hey, whatcha looking for?
01:01No one has the answer.
01:05They just want more.
01:09Hey, who's gonna make it right?
01:16This could be the first day of my life.
01:27Du willst das Hotel Wiesengrün kaufen und mir die Leitung übertragen?
01:32Es wäre unser gemeinsames Hotel. Gleichwertige Partner, was sagst du?
01:37Henning, das geht nicht. Du bist verrückt.
01:39Klar geht das. Oder willst du für den Rest deines Lebens Noah hinterherräumen?
01:43Ich bin ja auch für andere Sachen angestellt.
01:45Das fordert dich noch nicht. Du träumst von einem eigenen Hotel.
01:49Ich habe die Zeit und das Geld. Lass uns diesen Traum jetzt erfüllen.
01:52Aber Henning, ich hatte den Wunsch, diesen Traum eines Tages aus eigener Kraft zu schaffen.
01:59Wenn es darum geht, dass ich alles bezahle, dann soll es nicht scheitern.
02:04Du kannst deinen Teil über die Jahre bei mir abzahlen, wenn du willst.
02:08Das ist ein ganz tolles Angebot. Und ich bin überwältigt, dass du das für mich tun würdest, aber ich...
02:13Du willst nur darüber nachdenken, das verstehe ich.
02:16Allerdings wird das Objekt heute noch versteigert.
02:19Das ist eine Chance, die man nicht alle Tage bekommt.
02:26Heute schon.
02:27Den Shop hier kann jeder machen.
02:30Und sonst hast du hier auch keine Perspektive.
02:32Und dieses Hotel wartet nur auf dich.
02:35Sag ja, Luisa, und liebe deinen Traum.
02:45Ich glaube dir kein Wort.
02:47Hagen würde niemals so weit gehen, Nora zu einer Falschaussage anzustiften.
02:50Hast du denn nicht gemerkt, wie Nora im Gerichtssaal mit sich gerungen hat, ob sie mich entlassen soll oder nicht?
02:56Das lag wohl eher daran, dass du deine Tochter über Jahre hinweg verleugnet hast.
03:00Richard, bitte wach auf.
03:02Hagen hat auch Victorias Abschiedsbrief zurückgehalten und ihr nichts davon gesagt.
03:05Ein Beweismittel zurückzuhalten ist etwas anderes, als jemanden zu einer Falschaussage zu animieren.
03:10Hagen ist Jurist.
03:11Er kennt die Gesetze.
03:12So sehr, dass er versucht hat, mich unschuldig ins Gefängnis zu bringen.
03:18Hagen hat mir vor der Verhandlung sein Wort gegeben, dass du einen fairen Prozess bekommst.
03:22Und den hattest du.
03:23Nur weil Nora sich in letzter Sekunde gegen eine Falschaussage entschieden hat.
03:27Mein Schicksal hing an einem seilenden Faden.
03:31Okay, angenommen, es hätte diese Unterredung zwischen Hagen und Nora gegeben.
03:36Also, ich will ja Nora nicht unterstellen, dass sie lügt, aber vielleicht hat sie Hagen einfach missverstanden?
03:41Ja, dann frag sie doch selbst, wenn du mir nicht glaubst.
03:46Aber hüte dich vor Hagen.
03:48Er hat dich schon zweimal hintergegangen.
03:51Was ist denn los?
03:53Nichts.
03:54Hier, entschuldige mich.
03:58Komm, sind Sie frei.
03:59Fangen Sie wieder an, Ihre Intrigen zu spinnen.
04:02Was haben Sie ihm denn diesmal erzählt?
04:04Nichts, was Sie ihm nicht schon längst hätten selbst sagen können.
04:28Guten Morgen, Konrad.
04:32Konrad?
04:33Hast du geträumt?
04:34Du?
04:36Ja, ich bin's, Maike.
04:37Ich wohne hier.
04:39Möchtest du einen Kaffee?
04:40Bist du allein hier?
04:42Ach, dann war er also doch da.
04:45Ja, super.
04:46Dann hat's ja geklappt.
04:47Ja.
04:48Aber jetzt bin ich wach und er ist ja nicht mehr da.
04:52Ja, vielleicht wollte er einfach nur Brötchen holen.
04:54Na klar, um gleich Frühstück am ersten Tag zu machen.
04:58Ja, oder hat er dir gesagt, dass er irgendwas vorhat?
05:02Gestern Abend war ich nur noch schnell in Sektoren aus dem Barnis und als ich wiedergekommen
05:06bin, da war er eingeschlafen.
05:08Verstehe.
05:09Dann habt ihr also nicht so viel geredet.
05:14Vielleicht ist es ja jetzt für ihn erledigt und deswegen ist er weg.
05:18Aber es wäre doch ganz in deinem Sinne.
05:21Du wolltest doch nichts Festes, oder?
05:23Nein.
05:25Natürlich nicht.
05:42Bist du in meinem Zimmer fertig?
05:45Alles tiptop.
05:47Bist du jetzt sauer?
05:48Ich hab dir gesagt, Annabelle wollte es so.
05:51Ich muss mich auch erstmal daran gewöhnen, dass du von jetzt an in meinem Zimmer aufräumst.
05:54Als ob das was Neues wäre.
05:57Und wie war die erste Nacht in deinem neuen Zimmer?
06:00Ach, Himmelsch.
06:01Es ist schon was anderes als hier unterm Dach zu hausen.
06:05Ob du's glaubst oder nicht, mir gefällt's hier unterm Dach.
06:10Und außerdem
06:14kann es sein, dass sich bei mir auch einiges verändert.
06:19Inwiefern?
06:22Henning hat mir ein Angebot gemacht.
06:25Er will das Hotel Wiesengrün kaufen.
06:28Und hat mich gefragt, ob ich die Leitung übernehmen will.
06:32Du sollst mit Henning ein Hotel führen?
06:34Du hast doch hoffentlich zugesagt.
06:37Ja, noch nicht.
06:39Das würde bedeuten, dass ich Falkenthal verlassen und dich allein lassen muss.
06:44Oh, nein.
06:45Du hast dir immer noch Sorgen um mich wegen dieser Dummheit.
06:48Diese Dummheit hat dich fast das Leben gekostet.
06:50Ja, da ging es mir doch viel schlechter.
06:52Jetzt, wo ich mich mit Muttersohn verstehe.
06:54Mit Annabelle von Weiden, da bin ich aber sehr beruhigt.
06:57Die ist kein schlechter Mensch.
06:58Du darfst dir diese Chance auf keinen Fall entgehen lassen.
07:02Aber ich wollte meinen Traum immer selbst verwirklichen, aus eigener Kraft.
07:06Oh, wenn du so lange wartest, bis du dir das Geld hier zusammengeputzt hast, dann bist du so alt, dass
07:11du dich an deinen Traum gar nicht mehr erinnerst.
07:12Du bekommst ein Hotel, auf dem Silbertablett serviert und den Mann gleich dazu.
07:16Also, Henning und ich wären nur Geschäftspartner, ist sowieso klar.
07:20Auch kein Grund, das Angebot sausen zu lassen.
07:25Du meinst also, ich könnte dich mit Annabelle von Weiden allein lassen?
07:32Natürlich.
07:33Ich habe ein neues Zimmer, schöne Klamotten.
07:36Ich bin auf dem besten Weg, eine höhere Tochter zu werden.
07:39Du brauchst dir, um mich keine Sorgen mehr zu machen, wirklich.
07:43Das hört sich verdammt ungewohnt an.
07:57Richard, du wartest ja schon.
07:59Meinetwegen können wir gleich loslegen und das Brasilienprojekt besprechen.
08:02Ich dachte, wir gehen ein wenig spazieren, wenn es dir recht ist.
08:04Ja, klar. Warum nicht?
08:07Sag mal, hast du schon mal ein Auge auf den Dollarkurs geworfen?
08:10Ich finde, wir sollten da nochmal nachfahren, denn da ist viel mehr rauszuholen.
08:13Ja, darum kümmern wir uns später. Ich würde dich gerne etwas fragen.
08:16Mhm, schieß los.
08:19Sag mal, gibt es in Bezug auf den Prozess irgendetwas, das du mir versparkst?
08:24Nein.
08:26Nein, nicht, dass ich wüsste. Was soll das?
08:28Ist es so ungewöhnlich, dass ich meinen Rechtsberater vertrauen will?
08:33Nein, ganz und gar nicht, aber ich dachte, das tust du.
08:36Annabelle behauptet, du wolltest Nora Maywald zu einer Falschaussage bewegen.
08:41Richard, Annabelle würde alles behaupten, um ihr zu schaden.
08:44Allein schon, um von ihrer Schuld abzulenken.
08:45Das Gericht sagt, sie ist unschuldig.
08:47Moment, Moment, das Gericht hatte nur nicht genug Beweise für ihre Schuld.
08:50Und die Aussage von Nora Maywald?
08:52Die Aussage von Nora Maywald?
08:54Die Aussage von Nora Maywald beweist doch nur, dass ich sie zu nichts anstiften wollte.
08:58Oder glaubst du etwa, ich hätte irgendein Interesse daran, dass Annabelle freikommt?
09:03Okay.
09:05Dann hast du ja sicher nichts dagegen, wenn ich Frau Maywald jetzt anrufe,
09:08um zu hören, wie sie darauf reagiert.
09:24Klingt fast zu schön, um wahr zu sein.
09:27Ich kann mir auch noch überhaupt nicht vorstellen, dass es vielleicht bald mein Hotel sein könnte.
09:33Und Nora? Hat die kein Problem damit, dass du weggehen willst?
09:38Ich glaube, sie reißt sich zusammen, weil sie weiß, dass das schon immer mein Traum war.
09:42Und jetzt, wo sie sich auch besser mit ihrer Mutter versteht.
09:47Also, wenn du weggehst, dann musst du auch Simon hier lassen.
09:53Sag mal, wusstest du eigentlich, wie teuer die Wäscherei ist?
09:56In meinem Hotel gibt es Gott sei Dank eine eigene Wäscherei.
09:59Lenk nicht ab.
10:01Du wolltest auf Simon warten, so lange, bis es Nora wieder besser geht.
10:06Lass uns ehrlich sein, Eva.
10:08Noras Selbstmordversuch ist noch nicht lange her.
10:11Dass sie sich mit ihrer Mutter besser versteht, das gibt ihr Kraft.
10:14Aber sie ist immer noch tief verletzt, dass Simon sie verlassen hat.
10:17Also, du willst Simon aufgeben?
10:19Wer spricht denn hier von aufgeben?
10:22Warum kann ich nicht an einem anderen Ort warten, wo wir uns nicht ständig über den Weg laufen?
10:26Aber du hast immer gesagt, das Schicksal hat dich hierher nach Falkenthal geführt, weil du hier Simon kennengelernt hast.
10:34Aber dass ich endlich meinen Traum verwirklichen kann, ist es vielleicht nicht auch ein Wink des Schicksals?
10:39Ja, aber meinst du denn, Simon wird auf dich warten, wenn du weggehst?
10:50Du hast Nora Maywald zu einem Meinheit angestiftet.
10:53Du hast mich mehrfach belogen.
10:54Ja, Hagen, was ist denn nur los mit dir?
10:55Richard, es ging darum, Victorias Mörderin ins Gefängnis zu bringen.
10:58Wie kannst du dich hier zum Richter über Annabelle aufschwingen?
11:01Du hast doch selbst gehört, Nora hat Annabelle entlastet.
11:04Das sind doch alles Lügen.
11:06Nora hat überhaupt nichts gesehen.
11:07Annabelle hat ihr einfach mehr geboten als ich.
11:09Was willst du damit sagen?
11:10Oh mein Gott, du warst doch selber dabei.
11:12Annabelle hat Nora im Gerichtssaal Anteile an der Manufaktur angeboten, vor allen Leuten.
11:16Komm, sie wollte doch nur verhindern, dass Nora auf dich hört.
11:19Um sich nicht mit einem Meinheit strafbar zu machen.
11:23Und du fragst mich, was aus mir geworden ist?
11:26Seit wann glaubst du Annabelle mehr als mir?
11:28Seit mir bewusst ist, dass ich dir nicht mehr vertrauen kann.
11:30Was erwartest du?
11:31Bestimmt nicht, dass du die Mörderin deiner Tochter in Schutz nimmst.
11:35Es tut mir leid, Hagen, aber unter diesen Umständen trennen sich hier unsere Wege.
11:42Lass mich fallen, ja?
11:44Glaub mir, ich habe mir gewünscht, dass es nicht dazu kommt.
11:47Verdammt nochmal, Richard, dann jagt nicht mich fort, sondern Annabelle!
11:49Du hast mir dein Wort gegeben, dass du mir nichts mehr verschweigst.
11:52Aber in deinem Hass auf Annabelle hast du jedes Augenmaß verloren.
11:56Um Annabelle zu treffen, wird es noch reichen.
12:00Leb wohl.
12:03Gut, dann.
12:06Verstoß mich.
12:08Und misstrau, Helena.
12:10Der Frau, die dich über alles liebt.
12:13Aber eins verspreche ich dir, Richard.
12:16Dafür ist Viktoria nicht gestorben.
12:22Leb wohl.
12:56Untertitelung des ZDF, 2020
13:22Untertitelung des ZDF, 2020
13:41Untertitelung des ZDF, 2020
14:03Untertitelung des ZDF, 2020
14:33Ja?
14:35Hallo.
14:37Luisa, komm rein.
14:42Es war gestern Abend eine blöde Situation, dass du uns bei dem Meeting von Annabelle bedienen musstest.
14:48Ist schon in Ordnung. Das ist doch mein Job.
14:50Naja, ich kann auf solche Treffen im Gutshaus jedenfalls verzichten.
14:53Sie werden sicher nicht die Regel. Es ist ja Annabelle vermeidender frei.
14:58Möchtest du einen Kaffee?
14:59Der Grund, warum ich gekommen bin, ist...
15:03Eigentlich weiß ich gar nicht, warum ich gekommen bin.
15:07Und was ist los?
15:09Ich bräuchte einen freundschaftlichen Rat.
15:12Aber wahrscheinlich bist du der Letzte, den ich fragen sollte.
15:16Dann vergessen wir doch einfach mal für einen Moment, dass wir keine Freunde mehr sind.
15:22Worum geht's?
15:25Henning hat mir angeboten, die Leitung eines Hotels zu übernehmen.
15:28Mit ihm zusammen.
15:34Ein Hotel?
15:36Hier in Falkenthal?
15:37Nein.
15:39Es ist ein schönes Haus, das Wiesengrün in Bayern.
15:43Und wenn es ersteigert, dann kann das alles sehr schnell gehen.
15:49Ein Hotel leiten, das ist ein tolles Angebot.
15:55Ich meine, du hast ja schon lange von einem eigenen Hotel geträumt.
15:59Ja, das wäre nicht mein eigenes, aber immerhin.
16:03Ja, auf jeden Fall im Vergleich zum Job im Gutshaus wäre es fast wie ein Lottogewinn.
16:07Aber ich weiß natürlich nicht, ob ich Nora schon allein lassen kann.
16:10Ja, ich denke mal, dir geht's mit Sicherheit gut.
16:14Also, du meinst, es wäre klug, das Angebot anzunehmen?
16:17Wenn es das ist, was du gerne möchtest und du dir das wünschst, dann ist das gut.
16:23Und vielleicht wäre das ja auch eine Lösung für unser Problem.
16:27Dann würden wir uns nicht mehr begegnen.
16:28Ja, ja, das würde dann nicht mehr passieren.
16:32Und ich kann dir auch ein Zimmer reservieren.
16:34Falls wir dann doch irgendwann wieder Freunde werden.
16:36Mhm.
16:46Prost für dich.
16:48Ach, das ist wahrscheinlich von der Auswahlkommission vom Junior-Design-Wettbewerb.
16:52Das ist wahrscheinlich sowieso eine Ablehnung.
17:02Und? Was ist?
17:06Ich bin in der Endrunde.
17:09Glückwunsch!
17:09Ich wusste doch, dass sie dich nehmen.
17:11Das müssen wir feiern.
17:12Wie wär's, wenn wir heute Abend bei euch kochen?
17:14Na ja, heute Abend ist schlecht, weil zwischen Konrad und Elsa läuft einiges.
17:18Fragt sich nur was.
17:19Elsa hat mir erzählt, dass Konrad sich mitten in der Nacht auf und davon gemacht hat.
17:23Ich denke mal, ihm ist einfach was dazwischen gekommen.
17:26Wahrscheinlich die übliche Panik vor dem Morgen danach.
17:29Oh, wenn man vom Förster spricht.
17:31Hi.
17:32Hi.
17:32Kann ich kurz mal sprechen?
17:34Ja, klar. Worum geht's?
17:35Um Elsa. Ich hab eine Überraschung für Sie.
17:37Ah, als kleine Wiedergutmachung.
17:39Wiedergutmachung?
17:40Für den saloppen Abgang gestern Nacht.
17:42Schon mal was davon gehört, dass Förster Frühaufsteher sind?
17:45Das ist alles?
17:46Ja.
17:47Jetzt sag nicht, dass Elsa glaubt, ich hätte mich aus dem Staub gemacht.
17:49Na ja, sie war schon ein bisschen enttäuscht.
17:51Na ja, dann kommt ja meine Überraschung gerade recht.
17:53Oh, was für eine Überraschung?
17:54Das ist ein Geheimnis.
17:56Aber ich bräuchte jemanden, der mir beim Tragen hilft.
17:58Und euren Wohnungsschlüssel natürlich.
18:01Äh, sind Sie bereit zu zahlen? Ich kenn da jemanden, der sich ganz gerne was dazu verdient.
18:10Wann ist Sebastian?
18:12Hi, Sebastian, hier ist Lissi.
18:13Hi, Lissi.
18:14Na, wie sieht's aus? Hast du wieder eine Kurierfahrt für mich?
18:17Nee, eher ein Schleppdienst. Es geht um eine Überraschung für Elsa.
18:20Kann sie gebrauchen.
18:22Worum geht es?
18:23Keine Ahnung. Ich weiß nur, dass Konrad Landmann sich in einer halben Stunde vor der Wohnung treffen will mit dir.
18:28Geht klar. Ja, da wird sie sich sicher fragen.
18:33Ich meine, das hört sich doch ganz gut an. Du verstehst's.
18:37Alles klar, Feindin hört mit. Sehr unauffällig. Bis später.
18:42Bis dann. Tschüss.
18:44Elsa, kann ich mal für eine Stunde weg?
18:47Na ja, geh doch.
18:48Okay, danke. Bis später.
18:50Ja.
18:53Sie können mich über Telefon zur Versteigerung dazuschalten. Sehr gut.
18:57Moment, bitte. Ja?
19:02Ja, dann melde ich mich, sobald die Auktion losgeht. Vielen Dank, ja.
19:06Ich hoffe, ich hab dich jetzt nicht unterbrochen.
19:08Das war das Auktionshaus wegen der Versteigerung.
19:11Ich habe eine Telefonschaltung angemeldet.
19:13Falls ich mitbiete.
19:16Ich hoffe, du hast dir das gut überlegt.
19:18Ich habe genaue Vorstellungen von meinem Hotel.
19:23Großartig.
19:25Was ich habe, ist Geld.
19:27Was ich brauche, bist du und dein Traum.
19:30Aber nur zu einem vernünftigen Preis.
19:32Also, wenn der Preis zu hoch ist...
19:33Keine Angst.
19:34Ich bin verrückt genug, die Sache mit dir durchzuziehen,
19:37aber nicht so verrückt mich dabei,
19:38mir den Tisch ziehen zu lassen.
19:40Kann ich bei der Auktion dabei sein?
19:41Muss sogar.
19:42Es geht um unsere gemeinsame Zukunft.
19:45Und Gott, bin ich froh,
19:46dass du dich dafür entschieden hast.
20:03Richard, was ist los?
20:05Ist etwas passiert?
20:08Nein, nein.
20:08Ich habe gerade mit Hagen gesprochen.
20:11Hat er mich wieder schlecht gemacht?
20:13Willst du mir wieder Vorwürfe machen?
20:15Nein, nein.
20:16Er hat gerade zugegeben,
20:17dass er Nora tatsächlich
20:18seine Meinheit anstiften wollte.
20:22Dann glaubst du mir also?
20:25Es tut mir leid.
20:26Ich hätte dir von Anfang an
20:27mehr Glaubens schenken müssen.
20:29Richard, du stehst seit Wochen unter Druck.
20:31Niemand versteht das besser als ich.
20:35Jetzt, wo du weißt,
20:36dass ich dich in dieser Sache
20:38nicht belogen habe,
20:40glaubst du mir auch,
20:40dass ich mit Victorias Tod
20:41nichts zu tun habe?
20:42Annabelle, bitte.
20:44Ich möchte nicht darüber reden.
20:46Aber was passiert denn jetzt mit Hagen?
20:50Ich habe ihn gebeten,
20:51dass er gehen soll.
20:54In meinem Haus ist er nicht mehr willkommen.
20:57Das ist bestimmt
20:57ein schwerer Schlag für dich.
21:00Hagen stand dir sehr nah.
21:01Ja.
21:03Er war nicht nur mein Anwalt.
21:05Er war wie ein Sohn für mich.
21:07Ich habe sein Wort
21:07nie in Zweifel gezogen.
21:09Ja, es tut sehr weh,
21:11wenn man jemanden verliert,
21:12dem man vertraut hat.
21:15Der Verlust von Victoria
21:17hat einen anderen Menschen
21:18als ihm gemacht.
21:19Er hat vollkommen den Boden
21:21unter den Füßen verloren.
21:23Und ich habe es viel zu spät bemerkt.
21:25Es war nur menschlich,
21:26dass du ihm vertraut hast.
21:29Zum Glück ist Nora
21:30nicht auf seinen Vorschlag eingegangen.
21:32Sonst hätte Hagen erreicht,
21:33was er wollte
21:33und du wärst verurteilt worden.
21:35Unschuldig verurteilt.
21:37Zumindest mit gefälschten Beweisen.
21:40Übrigens,
21:42Nora hat mir verziehen.
21:44Sie gibt mir die Chance,
21:46noch einmal von vorne anzufangen.
21:49Und ich würde mir wünschen,
21:50dass wir das auch
21:51eines Tages können.
21:58Du hast in der Vergangenheit
22:00viele schlimme Dinge getan, Annabelle.
22:02Die ich zutiefst bereue.
22:03Aber unabhängig davon,
22:05was war,
22:07werde ich in Zukunft
22:08besser darauf achten,
22:09dass du nicht zu Unrecht
22:10für eine Sache beschuldigt wirst.
22:12Okay.
22:20Ich nehme noch was
22:21von dieser leckeren Tagspeise,
22:22Frau Becker.
22:23Die ist einfach großartig.
22:24Gerne.
22:24Ihr Kettering wird mir fehlen,
22:26wenn ich gehe.
22:27Wie, du gehst?
22:28Ich dachte, Annabelle will,
22:29dass du bleibst.
22:30Das stimmt,
22:31aber ich habe andere Pläne.
22:32Ich möchte mit Luisa
22:32zusammen ein Hotel kaufen.
22:34Du willst mich hier
22:35mit Annabelle alleine lassen?
22:37Sag bloß,
22:38du würdest mich vermissen.
22:39Ja, natürlich würde ich dich vermissen,
22:41aber wenn du gehst,
22:41dann ist auch gar kein
22:42Prellbock mehr
22:43zwischen mir und Annabelle.
22:45Eben.
22:46Ich habe mir mein Leben
22:47anders vorgestellt,
22:47als hier den Schlichter zu spielen.
22:49Ist das schon
22:49beschlossene Sache, ja?
22:51Noch nicht.
22:52Erst müssen wir heute Nachmittag
22:53das Hotel ersteigern.
22:54Wünsche mir Glück dafür.
22:57Das kommt jetzt aber
22:59ganz schön plötzlich.
23:00Vor allen Dingen,
23:01dass Luisa mitgeht.
23:02Ich hätte auch gedacht,
23:04dass wenn,
23:04dann Simon und Luisa
23:05irgendwann zusammen weggehen.
23:07Auf jeden Fall
23:08hätten die zwei
23:09sicher besser
23:10zueinander gepasst.
23:22Hallo.
23:23Hey.
23:24Schon Feierabend?
23:26Äh, ja,
23:26ich habe mir noch ein paar
23:27Unterlagen mitgenommen.
23:29Im Materie kann ich einfach
23:29ruhiger arbeiten.
23:31Es ist,
23:31Argen Sie,
23:32äh,
23:33wissen Sie schon,
23:34dass Luisa
23:35weggehen will?
23:36Ja.
23:38Sie war vorhin bei mir
23:39und hat es mir erzählt.
23:41Und?
23:42Was halten Sie davon?
23:45Hennings Angebot ist toll
23:46und ich meine,
23:47sie wollte ja schon immer
23:48ein Hotel haben.
23:49Ja,
23:50aber ist es denn nicht schade,
23:51dass sie weggeht?
23:52Natürlich ist es schade,
23:54aber es ist Ihre Entscheidung.
23:55Ich kann Ihnen nicht sagen,
23:56was Sie tun sollen.
23:58Ich würde mich auch
23:58so entscheiden an Ihrer Stelle.
24:00Meins ist wirklich kein Vergnügen,
24:02Annabelle von Wein
24:02den ganzen Tag zu bedienen.
24:04So,
24:05wir arbeiten doch auch
24:06beide für Sie und
24:08trotzdem sind wir noch da.
24:09Jetzt kommen wir bloß nicht
24:10auf die Idee,
24:10dass du dich auch noch
24:11von Herrn Reichenbach
24:12abwärmen lässt.
24:13Also,
24:14ich bleibe.
24:15Ich wünschte nur,
24:17Luisa würde auch hierbleiben.
24:20Sie wird mir fehlen.
24:23Jetzt habe ich Henning zugesagt,
24:24mit ihm wegzugehen.
24:27Ich habe mir immer vorgestellt,
24:28dass es der schönste Tag
24:29in meinem Leben wird,
24:31wenn sich mein Traum erfüllt.
24:34Warum bin ich dann nicht glücklich?
24:37Ich kann nicht ewig auf Nora aufpassen
24:40und es scheint ihr wirklich
24:41besser zu gehen.
24:45Und Simon?
24:47Er hätte es mir gesagt,
24:49wenn er dagegen wäre,
24:50dass ich gehe.
24:51Oder?
24:53Suche ich nach einem Grund,
24:54die Sache abzublasen?
24:57Es ist doch das,
24:58was ich immer wollte.
25:00Ich werde mein Traumhotel eröffnen.
25:03Und was aus Simon und mir wird,
25:06wird die Zukunft zeigen.
25:20Hallo, Mutti.
25:22So gut gelaunt.
25:24Hast du wieder deiner Schwester
25:25eins ausgewischt?
25:28Besser.
25:30Henning und Luisa
25:30werden Falkenthal verlassen.
25:32Wie bitte?
25:34Er will ein süßes,
25:35kleines Hotel
25:36für die beiden ersteigern.
25:38Aber ich habe ihm doch angeboten,
25:39in der Manufaktur zu bleiben.
25:41Er bevorzugt es,
25:42mit Luisa ungestört zu sein.
25:45Hm.
25:46Dann hättest du ja freie Bahn
25:48bei Simon Becker
25:48mit einem kleinen Schönheitsfehler.
25:51Er interessiert sich nicht für dich.
25:53Abwarten.
25:55Aber jetzt,
25:56wo Henning weggeht,
25:57wäre es Zeit
25:58für eine kleine Beförderung,
25:59findest du nicht?
26:02Wieso sollte ich das machen?
26:05Wenn ich vor Gericht
26:06nicht für dich gelogen hätte,
26:07siehstest du jetzt nicht hier.
26:10Und wenn ich
26:11deinen kleinen Selbstmordversuch
26:13nicht gedeckt hätte?
26:15Nun ja,
26:16wir sind quitt.
26:18Richard würde es sicher
26:19gerne sehen,
26:19wenn du deiner Tochter
26:20ein wenig unter die Arme greifen würdest.
26:22Na, was hast du gedacht?
26:24Hm.
26:26Hennings Job.
26:27Wäre doch ein Anfang.
26:29Absurd.
26:29Du bist Sekretärin
26:31und keine Geschäftsführerin.
26:33Du warst auch Sekretärin,
26:35bis du mich weggegeben hast.
26:36Jetzt bin ich an der Reihe.
26:37Du hast mir einen Teil
26:38der Manufaktur versprochen.
26:39Du kannst mir nicht drohen.
26:41Du hast keinen Anspruch
26:42auf mein Erbe.
26:43Du bist adoptiert.
26:46Ich gehe zu Richard
26:47und sage ihm,
26:47dass du mich schlecht behandelst.
26:50Die Nummer zieht nicht mehr.
26:52Richard hat sich heute
26:53persönlich bei mir entschuldigt.
26:54Dafür,
26:55dass er mir misstraut hat.
26:57Nein, du lügst.
26:59Keineswegs.
27:01Ich bin hagenlos geworden.
27:02Als nächstes kommt Helena dran.
27:04Und wenn du dich
27:05nicht kooperativ verhältst,
27:06passiert dir dasselbe.
27:07Ich lasse mich von dir
27:08nicht mit einem kleinen Zimmer
27:09und ein paar schicken Klamotten abspeisen.
27:11Dir würde nichts anderes übrig bleiben.
27:13Hast du wirklich gedacht,
27:14du kannst bei mir
27:14Firmenanteile erpressen?
27:15Du bist meine Mutter,
27:16verdammt nochmal.
27:18Ehrlich gesagt,
27:18ist mir das egal.
27:19Aber wenn du dich
27:20unbedingt nützlich machen willst,
27:22dann kannst du deinen Job
27:22als Chefsekretärin zurückhaben.
27:24Und merk dir das.
27:26Ich trinke meinen Tee
27:27lieber allein.
27:29Ich trinke mich.
27:59Untertitelung des ZDF, 2020
28:00Ich verstehe das nicht. Der Schlüssel passt nicht.
28:03Das ist der Schlüssel zu Zimmer 4.
28:05Aber was machen wir jetzt? Der Gast kommt gleich.
28:09Ist mein Zimmer reserviert? Kann ich hinein?
28:13Simon? Du bist der Gast?
28:15Entschuldigen Sie, kennen wir uns?
28:18Ich bin's, Luisa. Erinnerst du dich nicht?
28:21Sie können nicht einziehen. Der Zimmer ist nicht fertig.
28:23Warum nicht? Wo ist das Problem?
28:24Der Schlüssel passt nicht.
28:27Er passt nicht, weil es das falsche Hotel ist.
28:29Ich habe mich offenbar geirrt.
28:32Bleiben Sie wohl.
28:33Simon, was?
28:34Luisa.
28:44Luisa.
28:47Luisa.
28:51Luisa.
28:52Luisa.
28:52Du bist eingeschlafen.
29:08Ich habe so wirres Zeug geträumt.
29:11Was denn?
29:15Ist ja egal.
29:17Danke, dass du mich geweckt hast.
29:19Die Versteigerung fängt gleich an.
29:20Komm, wir müssen unser Hotel kaufen.
29:25Geh schon mal vor.
29:27Ich komme dann gleich nach.
29:43Alles okay bei dir?
29:45Ja.
29:48Das sehe ich.
29:50Also, was ist los?
29:58Luisa verlässt Falkenthal.
30:01Mit Henning.
30:03Wie?
30:04So richtig?
30:06Für immer?
30:08Ich weiß es nicht.
30:11Henning
30:12kauft ein Hotel
30:13und hat ihr die Leitung angeboten.
30:16Ich hoffe, du weißt,
30:17was ein Held zu tun hat.
30:19Ich habe ihr zugeraten.
30:21Du lässt sie gehen
30:22mit diesem Schnösel?
30:26Henning ermöglicht
30:27Luisa, ein Hotel zu führen.
30:29Das war schon immer ihr
30:32größter Traum.
30:34Quatsch!
30:34Henning kauft sich ein Hotel
30:36und Luisa gleich dazu.
30:38War der eigentliche Plan
30:39nicht, dass sie aufeinander wartet,
30:40bis es Nora besser geht?
30:43Ja, das war der Plan.
30:46Aber offenbar
30:47hat sie ihre Pläne geändert.
30:49Kann es sein,
30:50dass sie ihre Pläne geändert hat,
30:51weil du sie nicht aufgehalten hast?
30:55Wie soll ich sie aufhalten?
30:57Es ist ihre Entscheidung,
30:59wenn sie mit Henning weggehen will.
31:02Okay.
31:04Dann ist es jetzt
31:05endgültig vorbei mit euch beiden,
31:07oder wie soll ich das verstehen?
31:10Wir können in Kontakt bleiben.
31:13Uns besuchen.
31:16Jetzt mal ganz ehrlich.
31:17Okay.
31:20Hast du dir so
31:21deine große Liebe vorgestellt?
31:37Jetzt klingel endlich.
31:40Ring, ring.
31:43Konrad.
31:43Konrad.
31:45Hallo?
31:45Mit dir habe ich ja gar nicht gerechnet.
31:48Naja, wer früh raus muss,
31:49hat auch früh Feierabend.
31:51Ach, deswegen bist du heute Morgen
31:52so schnell verschwunden?
31:54Ja, ich musste die Größe der Repopulation kontrollieren
31:56und die Frühstück nun mal bei Sonnenaufgang.
31:59Und warum hast du nichts gesagt?
32:01Ich wusste nicht, wie du reagierst,
32:02wenn ich dich um vier Uhr wecke.
32:05Ziemlich grob, zugegeben.
32:08Ich werde es das nächste Mal riskieren.
32:11Sag mal, was war eigentlich gestern Abend los?
32:13Du wolltest was zu trinken holen und...
32:15Ja, entschuldige, ich habe mich hier unten verquatscht,
32:17aber es ging um meinen Bruder,
32:18sonst wäre mir das natürlich nicht passiert.
32:20Habe ich geschnarcht?
32:22Wie ein Förster.
32:26Hast du gleich mal Zeit für mich?
32:28Warum?
32:30Ich habe eine Überraschung.
32:33Eine Überraschung?
32:35Mhm.
32:42Okay.
32:48Hagen ist nicht nur dein Anwalt, Richard,
32:50er gehört praktisch zur Familie.
32:51Er hat mir sein Wort gegeben,
32:52dass der Prozess fair abläuft.
32:54Und hat dann versucht,
32:55Nora Maywald zu einer Falschaussage anzustiften.
32:57Aber sie hat sich doch nicht darauf eingelassen.
32:59Das macht es nicht besser.
33:01Er hat ihre emotionale Lage ausgenutzt.
33:06Damit sie ihre eigene Mutter belastet.
33:08Sie hat sehr lange, bis zum Schluss,
33:10verschwiegen, dass sie Annabelle entlasten kann.
33:11Kommt dir das nicht verdächtig vor?
33:13Sie war verletzt und wollte Annabelle demütigen.
33:16Gott sei Dank ist sie im letzten Moment
33:17noch zur Besinnung gekommen.
33:19Du glaubst also, dass es sich so abgespielt hat,
33:21wie Nora Maywald es schildert?
33:22Es gibt keinen Grund, das anzuzweifeln.
33:28Das würde bedeuten,
33:29dass Viktoria wirklich Opfer ihrer eigenen Intrige geworden ist.
33:33Ist dir das klar?
33:37Wir alle wissen, wozu Viktoria fähig war.
33:41Wir können es nicht schönreden
33:42oder andere Verdächtigen nur,
33:43um ihr Andenken einzuhalten.
33:47Was wird jetzt aus Hagen?
33:50Ich habe ihm gesagt,
33:51dass er hier nicht mehr willkommen ist.
33:54Richard.
33:56Hagen braucht unsere Hilfe,
33:57nicht unsere Ablehnung.
34:02Hast du gewusst,
34:03dass er Nora überreden wollte
34:04zu einer Falschaussage?
34:09Ja.
34:11Allerdings erst seit gestern.
34:18Es erstaunt mich nicht mal.
34:21Es ist ja hier schon an der Tagesordnung,
34:23dass du Geheimnisse mit Hagen hast.
34:25Ich konnte nichts mehr verhindern.
34:28Siehst du deine Ehrlichkeit aus,
34:30von der du immer wieder sprichst?
34:34Mach das nicht, Richard.
34:37Bitte,
34:38wende dich nicht von den Menschen ab,
34:39die dich wirklich lieben.
34:42Es ist zu viel verlangt
34:43von den Menschen,
34:43die mich lieben,
34:45ehrlich zu mir zu sein.
34:56Wie es scheint,
34:57sind die Differenzen
34:58zwischen Ihnen und Richard.
34:59Doch Grund liegt da,
35:01was Sie angenommen haben.
35:27Verschwinden Sie.
35:27Ey, warten Sie, bitte, bitte.
35:29Ich muss mit Ihnen reden.
35:32Sie haben sich nicht an unsere Abnahrung gehalten.
35:33Annabelle ist frei.
35:34Sie hat mir das bessere Angebot gemacht.
35:36Schön.
35:37Dann können Sie ja zufrieden sein.
35:38Nein, Ihnen nicht.
35:39Deswegen bin ich ja hier.
35:41Sie hat mich reingelegt.
35:43Hat sie Ihnen keine Manufaktureinteile gegeben?
35:45Dann war Ihr kleiner Meinheit
35:46völlig umsonst, oder?
35:47Wenn ich das gewusst hätte,
35:48dann hätte ich doch nicht
35:49für Sie ausgesagt.
35:52Arme kleine Nora.
35:54Haben Sie allen Ernstes geglaubt,
35:56Blut ist dicker als Wasser?
35:58Annabelle hat bis jetzt
35:59noch jeden verraten.
36:00Und wissen Sie was,
36:01dann macht sie bei ihren Kindern
36:02keine Ausnahme.
36:02Bitte,
36:03Sie müssen mir helfen,
36:04meine Anteile zu bekommen.
36:05So muss ich das.
36:07Nora, Sie sind adoptiert worden.
36:09Und selbst wenn wir Annabelle
36:10verklagen würden,
36:11Sie bekommen keinen Sinn.
36:13Hören Sie mir zu.
36:14Wir wissen beide,
36:15dass Annabelle zumindest
36:16mitschuldig an Victorias Tod ist.
36:18Wir bringen Sie zum Reden
36:20und Sie bekommen Ihr Geständnis.
36:22Dafür
36:23muss sie mir
36:24die Manufaktur geben
36:26und Sie können sie wegen des Mordes
36:28an Victoria anklagen
36:29und für immer ins Gefängnis bringen.
36:31Was meinen Sie?
36:32Sind Sie dabei?
36:34Nein, ich bin nicht dabei.
36:36Ich verliere in Kürze
36:37meine Zulassung.
36:38Es ist aus.
36:44Oh, Superman fliegt ein.
36:46Hi.
36:47Ich habe im Moment
36:48leider keinen Sonderauftrag
36:49für dich.
36:49Und soweit ich weiß,
36:50gibt es gerade auch
36:51keine Leben zu retten.
36:52Nicht so schlimm.
36:53Ein paar ruhige Stunden
36:54hinter dem Dresen des Bahnis
36:55tun auch mal ganz gut.
36:56Freu dich nicht zu früh.
36:57Wir beide wollten gerade
36:58was trinken gehen
36:59und dir hier was zu tun geben.
37:00Nee, rumscheuchen ist nicht.
37:02Konrads kleiner Nebenjob
37:03war gar nicht so klein.
37:04Was ist das eigentlich
37:05für eine Überraschung?
37:06Das darf ich leider nicht verraten.
37:08Schweigepflicht sozusagen.
37:10Ich hoffe, er bezahlt dich
37:11wenigstens gut.
37:12Das Rumtragen, ja?
37:13Netter kleiner Nebenverdienst.
37:15Du, Lissi?
37:16Ja?
37:17Die Idee mit dem Kurierdienst
37:18finde ich gar nicht so schlecht.
37:20Das war doch bloß ein Spaß.
37:22Ja, aber Spaß kann ernst werden.
37:23Sollten wir uns echt mal überlegen.
37:25Wir?
37:26Ich habe einen Job, danke.
37:28Ja, ich auch.
37:28Doch, aber wolltest du nicht auch
37:30immer deinem öden Dasein
37:31als Angestellte entfliehen?
37:32Also, ich bin auch Angestellte
37:34und ich finde es überhaupt nicht öde.
37:36Außerdem, wenn du erstmal
37:37den Junior-Designpreis gewonnen hast
37:38und freie Designerin bist,
37:39werden sich sowieso
37:40alle Firmen um dich reißen.
37:41Das wäre doch was, oder?
37:42Ja, aber...
37:45Weißt du, ich bin eigentlich
37:46nur in der Endausschaltung
37:47und da sind auch sehr viele andere
37:48noch mit dabei.
37:49Ich finde es trotzdem toll.
37:51Herzlichen Glückwunsch.
37:52Wo wir beim Thema sind,
37:54wir wollten doch auf deinen Erfolg anstoßen.
37:56Kommst du auch mit ins Bahnis?
37:57Klar, Conor wollte jetzt sowieso
37:59Elsa die Überraschung präsentieren.
38:01Ach, gib uns doch noch mal
38:02einen Hinweis,
38:03mit was er sie überrascht.
38:04Nee, nee, das ist keine Chance.
38:07Aber, glaube mir,
38:08es wird sich noch ein.
38:11Achtung.
38:12Drei,
38:14zwei,
38:15eins.
38:22Was?
38:26Was ist das?
38:27Dein persönlicher Wald,
38:30angelegt vom Förster deines Vertrauens.
38:33Das ist die Überraschung?
38:35Garantiert zeckenfrei.
38:38Warte.
38:41Guck mal.
38:42Und das ist alles,
38:43was du brauchst,
38:44damit dein Wald
38:44sich bei dir wohlfühlt.
38:46Brauche ich da nicht eher
38:46eine ganze Sprinkelanlage?
38:48Nee.
38:49Ich habe ja extra Pflanzen besorgt,
38:50die nicht viel Pflege brauchen.
38:52Wie die Wurzel.
38:53Ah, die habe ich dir auch mitgebracht.
38:57Und?
38:58Was sagst du?
39:04Ich biete mit.
39:08Sieht gut aus.
39:09Anscheinend ist außer uns
39:10nur noch ein Konkurrent im Rennen.
39:12Ich biete 1,5 Millionen.
39:14Findest du das nicht so teuer?
39:16Für so ein Hotel,
39:18das ist noch ein Schnäppchen.
39:19Ich hoffe,
39:20der andere steigt bald aus.
39:211,7 Millionen.
39:23Wir können uns doch
39:23nach einem anderen Objekt umsehen.
39:26Glaubst du,
39:27wir finden etwas Billiges?
39:28Lass mich nur machen.
39:29Ich pokere jetzt zwar,
39:30aber ich bin noch lange
39:31nicht am Limit.
39:321,9 Millionen.
39:34Ich will ja nur nicht,
39:35dass wir einen Fehler machen.
39:37Wir kennen das Hotel.
39:38Es ist perfekt.
39:39Wir kaufen nicht die Katze im Sack.
39:41Ich biete 2,1 Millionen.
39:43Ich glaube,
39:44ich habe ihn gleich.
40:07Ich kann nicht mehr stehenhalten.
40:09Du lese.
40:11Jetzt nicht mehr.
40:17Aber du fühlst doch auch,
40:18was zwischen uns ist.
40:21Sag mir,
40:22wenn du es nicht fühlst.
40:23Fahr nicht.
40:25Gib uns eine Chance.
40:51Tja,
40:51ich warte.
40:53Der andere muss rechnen.
40:54Ist ein ganz schön harter Knochen.
40:56Offenbar hat er sich
40:57in das Hotel genauso verliebt wie ich.
40:58Aber wenn es ihm so gut gefällt,
41:00dann...
41:00Ich habe dir das Hotel versprochen
41:01und du wirst es kriegen.
41:02Lass mich nur machen.
41:04Ja, ich höre.
41:062,35 Millionen.
41:08Ihm geht wohl die Puste aus, was?
41:10Ist das sein letztes Wort?
41:12Dann gebe ich jetzt
41:13mein letztes Gebot ab.
41:14Ich biete...
41:15Warte!
41:18Was ist?
41:21Es tut mir leid,
41:22es geht nicht.
41:24Ich kann nicht mit dir weggehen.
41:25Das ist ausgeschlossen.
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