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  • vor 2 Tagen

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Kurzfilme
Transkript
00:09Esa, was ist passiert?
00:21Esa, ich weiß, dass es...
00:25dass es im Moment alles sehr schwer für dich ist.
00:32Warum lässt du dir nicht helfen?
00:37Du musst dich doch nicht weiter so quälen.
00:43Wenn du zu einem Therapeuten gehst, vielleicht...
00:46vielleicht kann er dir wirklich helfen.
00:49Das ist es doch gar nicht.
00:51Was ist es dann, Elsa?
01:04Das ist doch gar nicht.
01:11Das ist doch gar nicht.
01:22Das ist doch gar nicht.
01:32Wir kennen uns schon sehr lange.
01:35Und seit dem ersten Tag sind wir befreundet.
01:42Ja.
01:47Du hast immer mein Bestes gewollt.
01:54Ja, Elsa, und daran wird sich auch nichts ändern.
01:58Ich liebe dich, Ben.
02:00Ich warte auf dich.
02:02Denn sein muss mein ganzes Leben.
02:05Ich liebe dich.
02:06Mehr als ich jemals einen Menschen geliebt habe.
02:09Du und Ben, ihr...
02:13ihr...
02:19Ja?
02:20Ich bin's.
02:22Hagen, was ist denn?
02:23Ich komme gerade aus dem Krankenhaus.
02:26Aus dem Krankenhaus?
02:28Was ist denn passiert?
02:32Viktoria hatte eine Fehlgeburt.
02:34Was?
02:36Nein.
02:38Und wie geht's Viktoria jetzt?
02:41Ist das mit dem Baby?
02:43Ich war nur kurz bei ihr.
02:45Sie...
02:46Sie lag einfach nur da und hat nichts gesagt.
02:51Hagen, wenn ich irgendwas für euch tun kann...
02:54Ich behält mich wieder, wenn ich was weiß.
02:56Bis dann.
02:57Hagen, warte mal!
03:03Was ist passiert?
03:07Viktoria hat ihr Baby verloren.
03:19Hat Hagen gesagt, wie's passiert ist?
03:21Nein.
03:31Also...
03:32Ich muss jetzt zu Hagen.
03:35So, krack es.
03:37So, krack es.
03:41So, krack es.
04:07Warum hat sie nichts gesagt?
04:12Sein Kind zu verlieren, das ist das Schlimmste, was einem passieren kann.
04:19Erinner, sie hat gerade angefangen, sich auf das Kind zu freuen.
04:24Sei einfach für sie da.
04:26Ja.
04:28Ja, das werde ich.
04:31Ich will aber auch wissen, was passiert ist.
04:35Das Einzige, was klar ist, Annabelle war bei ihr, als es passierte.
04:40Ich glaub dir doch nicht etwa ihre Lügen, dass sie nur reden wollte.
04:42Hagen, wir wissen nicht, was vorgefallen ist.
04:45Hagen, wir wissen nicht, was vorgefallen ist.
04:45Ich habe gerade mein Kind verloren, das ist das, was ich weiß.
04:48Wir sollten endlich dafür sorgen, dass sie verschwindet.
04:50Das hätten wir schon längst tun sollen.
04:52Wir sind alle sehr aufgewühlt, aber Verdächtigungen helfen uns nicht.
04:56Wenn Annabelle etwas damit zu tun hat, dann wird sie sich dafür auch verantworten müssen.
05:01So wie bei Victorias Entführung.
05:03Oder als ihr die Drogen eingeflüstert.
05:05Richard, glaubst du im Ernst, sie wird jemals ihre gerechte Strafe erhalten?
05:07Hagen, bitte.
05:08Er hat recht.
05:10Annabelle darf nicht schon wieder ungestraft davon kommen.
05:12Das sehe ich verdammt nochmal genauso.
05:15Aber solange Victoria nicht erzählt, was wirklich passiert ist, können wir nur abwarten.
05:19Ich weiß aber nicht, ob ich das kann.
05:23Hagen, das Beste wird sein, du gehst jetzt nach Hause.
05:26Ich will auch nicht, dass du hier Annabelle noch über den Weg läufst.
05:38Wenn Annabelle für den Tod meines Kindes verantwortlich ist, dann gnade ihr Gott.
06:05Vielen Dank fürs Abholen, Eva. Das war wirklich sehr nett.
06:08Gern geschehen.
06:12Möchtest du etwas essen?
06:14Ehrlich gesagt, würde ich lieber gleich mit der Arbeit anfangen.
06:17Ich bin schon ein bisschen aufgeregt.
06:18Ach, das musst du nicht sein.
06:19Die sind alle sehr nett hier. Bis auf eine.
06:22Setz dich doch.
06:23Du meinst Frau von Weiden?
06:25Ja, die hast du ja schon kennengelernt.
06:27Weißt du was? Das geht mir hier rein und da raus.
06:31Aber Frau Bernstein mag dich sehr.
06:35Ich bin ihr auch sehr dankbar, dass ich bei einer Stelle im Hotel so schnell kündigen konnte, um hier anzufangen.
06:40Jetzt hoffe ich bald eine Gelegenheit zu haben, sie besser kennenzulernen.
06:44Deine Schwester brennt wohl sehr darauf zu erfahren, ob Helena Bernstein ihre Mutter ist.
06:49Na, sagen wir mal so.
06:50Es hat nicht geschadet, ihr zu sagen, dass sie möglicherweise aus einer sehr reichen Familie kommt.
06:55Als ob es darauf ankäme.
06:58Ich arbeite schon zum zweiten Mal für eine reiche Familie.
07:01Und die sind auch nicht glücklicher als eine arme.
07:05Ich hoffe trotzdem, Nora ein Stück ihrer Familie zurückgeben zu können.
07:09Wenn Frau Bernstein Noras Mutter ist, noch ist es eine Vermutung.
07:14Ich weiß. Ich werde auch nichts überstürzen. Ich werde mich ganz langsam rantassen.
07:18Und außerdem muss ich mich erst mal einarbeiten. Was gibt's zu tun?
07:21Was denn jetzt? Immer langsam, Luisa.
07:25Jetzt zeige ich dir erst einmal dein Zimmer.
07:27Da bin ich aber gespannt.
07:29Ja, dann folge mir mal bitte unter das Dach.
07:57Das ist für meine Frau.
07:59Ihrer Frau geht es gut, Herr Ritter.
08:01Aber das Kind konnten wir leider nicht retten.
08:04Das tut mir leid.
08:05Hey!
08:07Was?
08:31Herr Ritter.
08:34Wie kommst du denn hier hin?
08:37Mit dem Taxi.
08:41Und wo der Schlüssel liegt, weiß ich doch.
08:45Elsa, ich glaube, das ist jetzt keine gute Idee.
08:49Du hättest mich auch nicht allein gelassen.
08:58Was ist denn passiert?
09:04Ich weiß es nicht.
09:08Als ich heute Morgen gegangen bin, war alles noch in Ordnung.
09:14Und jetzt ist unser Kind tot.
09:23Weißt du, auch wenn das jetzt schwer ist,
09:27manchmal gibt es keinen Schuldigen.
09:29Ja, manchmal.
09:32Aber nicht, wenn Annabelle ihre Finger hinspiele.
09:37Was hat denn Annabelle damit zu tun?
09:39Sie war hier.
09:41Sie war hier genau, als es passiert ist.
09:53Sie wollte gleich zu Hagen und sich um ihn kümmern.
09:56Ja, natürlich.
10:00Wäre Viktoria damals bloß gegangen?
10:02Nach Sydney?
10:03Ja.
10:05Ja, dann wäre ihr das wahrscheinlich alles erspart geblieben.
10:09Naja.
10:11Also die Entführung hat sie in jedem Fall mitgenommen, das ist klar.
10:15Aber ob das der Grund für eine Fehlgeburt sein kann, ich weiß nicht.
10:19Wie wird Hagen damit fertig?
10:23Auf jeden Fall ist es gut, dass El da bei ihm ist.
10:26Ich weiß nicht, ob das reichen wird.
10:28Was meinst du damit?
10:30Victorias Schuss auf ihn, die lange Trennung, die Haftzeit.
10:35Sollte die Fehlgeburt wirklich eine Folge der Entführung sein und Annabelle dahintersteht?
10:39Was niemand beweisen kann.
10:40Nein, aber sollte es so sein, dann ist Annabelle im Gutshaus ihres Lebens nicht mehr sicher.
10:43Hagen dreht durch.
10:44Ja.
10:47Vielleicht erfahre ich ja im Gutshaus mehr, was eigentlich passiert ist.
10:51Wieso, wieso warst du eigentlich bei Elsa, als sie den Anruf bekommen hat?
10:56Ich habe sie zufällig im Park getroffen.
10:58Sie saß auf einer Bank und hat ganz fürchterlich geweint.
11:03Sie hat geweint?
11:05Aber nach dem Anruf, oder?
11:08Nein, der Anruf kam erst später.
11:12Ben, ich glaube, wir haben Elsa zu sehr unter Druck gesetzt.
11:17Wir wollten unbedingt, dass sie wieder sehen kann.
11:22Vielleicht zu sehr.
11:31Hier ist dein neues Reich.
11:36Klein, aber fein.
11:42Das ist wunderschön hier.
11:44Das freut mich, dass es dir gefällt.
11:47Ich habe noch nie in demselben Haus gewohnt, in dem ich auch gearbeitet habe.
11:50Das ist praktisch.
11:51Ne, das hat doch seine Tücken.
11:53Man weiß nie, wann man Freizeit hat.
11:55Irgendwer will immer irgendwas von einem.
11:57Aber es gibt doch bestimmt einen Arbeitsplan, oder?
11:59Natürlich.
12:01Also, dein Dienst beginnt morgens früh um halb sieben mit dem Eindecken des Frühstückstisches.
12:06Und ja, einschließlich Post und Zeitungen.
12:09Danach abräumen und dann sind die Betten dran.
12:11Das ähnelt meiner Arbeit im Hotel.
12:14Ja, du wirst dich sicher schnell eingewöhnen.
12:16Bestimmt.
12:18Und außerdem habe ich da noch einen kleinen Helfer.
12:23Das ist mein Talisman.
12:25Er hilft mir manchmal dabei, mir meinen Wünsch zu erfüllen.
12:29Und zum Beispiel?
12:31Zum Beispiel, dass ich hier arbeiten kann.
12:33Das hat ja schon mal geklappt.
12:35Das ist ein alter Schlüsselanhänger.
12:37Aus einem Hotel.
12:39Und irgendwann wird er zu meinem Hotel gehören.
12:42Zu deinem Hotel?
12:44Ich träume von einem kleinen Hotel, irgendwo, wo es schön ist.
12:47Und das würde ich dann so einrichten und führen, wie ich es mir vorstelle.
12:50Der Plan ist schon fertig, also nur in meinem Kopf.
12:52Jetzt fehlt noch das Hotel, das Geld und der Mut.
12:56Das wird alles so kommen, wie du willst, wenn du nur fest daran glaubst.
12:59Das tue ich.
13:01Er ist vom Flohmarkt.
13:03Und jetzt erinnert er mich jeden Tag daran, wo ich hin will.
13:06Jetzt willst du erst einmal ins Bett.
13:09Gibt es denn wirklich nichts mehr zu tun?
13:11Jetzt bekommt Frau van Weyden erst einmal ihren Tee.
13:15Und das übernehme ich heute für dich.
13:17Das kommt überhaupt nicht in Frage.
13:19Ich kneife nicht.
13:20Auch nicht vor Frau van Weyden.
13:21Hm, wenn du meinst.
13:23Ich fühle mich schon richtig wohl hier.
13:33Mir geht Elsa nicht aus dem Kopf.
13:35Wie sie da saß und geweint hat,
13:38ging es wirklich darum,
13:38dass wir sie zu sehr gedrängt haben, in Behandlung zu gehen?
13:42Oder spürt sie, dass zwischen Ben und mir eine Liebe besteht,
13:45der wir nicht entgehen können?
13:48Elsa geht immer noch nicht ran.
13:50Sie wird noch bei Hagen sein.
13:52Ich mache mir Sorgen.
13:53Ein Glück, dass du sie gefunden hast.
13:54Sie hatte Sokrates bei sich, der auf sie aufgepasst hat.
13:57Ach, Sokrates.
14:02Sie war verletzt, weil ich nicht mit ihr in die Flitterwochen wollte.
14:05Stattdessen mache ich ihr noch mehr Druck.
14:07Ben, wir dachten, wir tun das Richtige.
14:11Alle Therapeuten, mit denen ich gesprochen habe,
14:13sagen auch, dass es nur funktioniert,
14:15wenn Elsa wirklich will und auch mitmacht.
14:17Sie wehrt sich so sehr, als wolle sie nie wieder sehen.
14:21Ich glaube, wir helfen ihr am meisten,
14:22wenn wir ihr ein eigenständiges Leben ermöglichen.
14:24Nina, seien wir doch ehrlich.
14:28Elsa ist blind.
14:29Sie braucht Hilfe.
14:30Ja, dann helfen wir ihr.
14:31Aber ohne sie unter Druck zu setzen.
14:35Einfach für sie da sein,
14:36hilft ihr wahrscheinlich am meisten.
14:41Ja.
14:42Ja, vielleicht hast du recht.
14:44Vielleicht braucht sie das mehr als jede Therapie der Welt.
14:49Ich weiß es nicht.
14:51Ich rufe da jetzt nochmal.
14:52Ben, es ist spät.
14:53Du weckst sie doch nur auf.
14:54Elsa wird dort übernachten.
15:06Ich gehe dann mal.
15:09Ja.
15:14Wie machst du das?
15:17Was?
15:19Dass du immer so stark bist?
15:24Ich bin eine Frau.
15:29Bin.
15:32Eines Tages sind wir zusammen.
15:35Das weiß ich.
15:38Und wenn dieser Tag kommt, dann...
15:41...dann möchte ich mich nicht dafür schämen müssen,
15:43was wir getan haben.
15:55Gute Nacht.
16:04Van Weiden.
16:06Herr Dr. Wüst, können Sie mir nun sagen, was mit meiner Stiebtochter ist?
16:12Victoria van Weiden.
16:15Sie hat das Baby verloren.
16:19Ja, danke.
16:21Wiederhören.
16:25Ausgerechnet jetzt.
16:31Was machen Sie denn noch hier?
16:33Was machen Sie denn noch hier?
16:33Ich bringe den Tee.
16:34Das sehe ich.
16:34Das war nicht meine Frage.
16:36Ich dachte, Sie sind weg.
16:39Ich war nur meine Sachen holen.
16:40Ich arbeite jetzt hier.
16:43Wer hat das veranlasst?
16:44Frau Bernstein?
16:46Herr von Weiden.
16:48Wie heißen Sie?
16:51Luisa Maywald.
16:52Schön, Luisa.
16:55Dann sage ich Ihnen mal eins.
16:58Wenn Sie anklopfen und keine Antwort bekommen,
17:01dann ist das keine Aufforderung, hereinzukommen.
17:05Alles klar, Frau von Weiden.
17:07Wünschen Sie sonst noch was?
17:09Ja, meine Ruhe.
17:17So was.
17:30Ach, Sokrates.
17:33Was für ein Abend.
17:36Hagen verliert sein Kind.
17:39Ich sehe Ben und Nina vertrauter als je zuvor miteinander
17:42und ich kann nichts sagen.
17:45Was soll ich denn machen?
17:48Wenn Ben und Nina mitbekommen, dass ich sehen kann,
17:53dann verliere ich Ben für immer.
17:56Elisa?
17:59Da bist du ja.
18:00Ich habe mir Sorgen gemacht.
18:02Aber warum? Es ist doch alles in Ordnung.
18:04Nein, nein, nein.
18:05Nein, nichts ist in Ordnung.
18:06Nichts.
18:07Ach ja?
18:08Hör zu.
18:08Ich habe mich wie ein Idiot benommen
18:10und dich unter Druck gesetzt.
18:14Du meinst jetzt die Psychotherapie?
18:15Ja, hör zu.
18:16Ich, ähm, es war ein Vorschlag, eine Idee, ein, ein, ein, ein Versuch, dir zu helfen.
18:21Aber vergiss es einfach wieder, weißt du?
18:23Du musst natürlich zu keiner Therapie, wenn du nicht wirklich willst.
18:26Wirklich.
18:27Ben, kann ich auch mal was sagen?
18:30Ja, klar.
18:31Ich weiß, dass du mir nur helfen willst.
18:34Und ich verspreche dir, ich überlege mir, ob ich zur Therapie gehe.
18:38Nur, wenn du wirklich willst.
18:40Ja, aber die Therapie muss ohnehin erst mal warten.
18:44Ach so, ja.
18:46Wie geht es, Hagen?
18:47Du weißt, wo ich war?
18:49Ja, Nina hat es mir gesagt.
18:50Ich, ich weiß von der Fehlgeburt.
18:52Nina war hier?
18:54Mhm.
18:54Sie ist eben gegangen.
18:56Und wie lange war sie hier?
18:59Esa, was bitte soll die Frage?
19:02Ja, es ist nur eine Frage.
19:04Dann muss ich dir ja gar nichts mehr erzählen.
19:06Dann weißt du ja schon, warum...
19:07Doch, doch, doch, doch.
19:07Ich möchte, dass du mir alles erzählst.
19:08Komm, wir gehen in die Küche.
19:18Es hat gut getan, Ben noch einmal zu sehen, nach allem, was passiert ist.
19:26Die Versuchung war wirklich sehr groß, in seinem Arm einzuschlafen, aber...
19:32Es war weder der richtige Zeitpunkt, noch der richtige Ort dafür.
19:36Esa braucht Ben jetzt mehr als ich.
19:38Unsere Liebe kann warten.
19:43Ach, Nina.
19:44Was machst du denn hier?
19:47Einschlafen, wenn ich nicht aufpasse.
19:50Ja.
19:52Es geht mir genauso.
19:55Weißt du schon, was passiert ist?
19:58Ja.
20:01Wie geht's Victoria jetzt?
20:04Ich hab gerade mit dem Nachtdienst im Krankenhaus gesprochen.
20:07Sie schläft jetzt, aber...
20:09Sie war sehr unruhig.
20:15Weißt du schon genaueres, wie es passiert ist?
20:18Nein.
20:20Fest steht nur ist, dass Annabelle da war, als sie Krämpfe einsetzten.
20:24Annabelle?
20:24Ja, Annabelle. Immer wieder Annabelle.
20:28Ja.
20:29Das heißt, dass sie etwas mit der Fehlgeburt zu tun hat?
20:32Sie behauptet nein.
20:33Und Victoria steht noch unter Schock.
20:41Ich bewundere dich, Richard.
20:44Wie du das schaffst.
20:47In solchen Momenten immer noch so ruhig zu bleiben.
20:53Ganz ehrlich.
20:56Manchmal ertappe ich mich bei dem Gedanken, Annabelle einfach den Hals umzudeuen.
21:00Ja.
21:01Da bist du wohl nicht der Einzige.
21:02Ja.
21:03Das ist ja das Problem.
21:05Ich habe alle Hände voll zu tun, Helena und Hagen zu beruhigen.
21:08Dabei weiß ich, dass sie recht haben.
21:10Nein, nein.
21:11Solange Annabelle nicht fort ist,
21:15kommt das Haus ja nicht zur Ruhe.
21:38Das ist ja das Problem.
21:48Vicky, möchtest du dich gleich hinlegen
21:50oder vielleicht noch eine Kleinigkeit essen?
21:53Ich habe frische Brötchen geholt.
22:03Schatz, du musst doch irgendwas essen.
22:07Soll ich dir vielleicht was aus Melanzino kommen lassen?
22:09Ein Salat oder...
22:22Du hast seit gestern kaum ein Wort gesprochen.
22:25Bitte rede mit mir.
22:29Ich möchte dir so gern helfen,
22:30aber wie soll ich das denn,
22:31wenn ich nie weiß, was passiert ist?
22:35Vicky, was war mit Annabelle?
22:39Hat sie dir was getan?
22:42Du willst mir um jeden Preis diese Entführung anhängen,
22:45aber daraus wird...
22:46Ich schwingte sofort!
22:51Steh auf!
22:54Das kann ich!
22:55Jetzt stell dich nicht so nah!
22:56Oh, Lars, schnell, mein Bauch!
23:18Verstehe.
23:18Ja.
23:20Aber wenn du was brauchst,
23:21dann sagst du Bescheid.
23:22Okay?
23:24Danke, Hagen.
23:25Mach's gut.
23:27Ist Viktoria wieder zu Hause?
23:30Er hat sie vorhin aus dem Krankenhaus geholt.
23:31Wie geht's ihr?
23:33Sie hat seit gestern kein einziges Wort gesprochen.
23:35Sie steht noch unter Schock.
23:37Ja.
23:37Die Ärzte vermuten eine posttraumatische Störung,
23:39eine Art Verweigerung der Realität,
23:41also den Verlust des Babys zu akzeptieren.
23:45Gut, dass Hagen sie nach Hause geholt hat.
23:47Da fühlt sie sich bestimmt wohler als im Krankenhaus.
23:49Ja, sicher, aber...
23:51Hagen sagt, sie liegt einfach nur da und starrt ins Leere.
23:54Oh Gott, wenn wir nur wüssten, was passiert ist.
23:59Oh nein.
24:00Kann mir vielleicht mal jemand sagen,
24:01warum hier neue Dienstmädchen eingestellt werden,
24:03ohne mich zu fragen?
24:04Annabelle, hast du heute wirklich keine anderen Sorgen?
24:07Ich weiß, ihr haltet mich alle für schuldig.
24:09Aber ich habe nicht das Geringste,
24:11mit Victorias Fehlgeburt zu tun.
24:13Wir haben keine Lust,
24:14uns schon am frühen Morgen deine Lügen anzuhören.
24:16Bist du da nicht etwas zu voreingenommen?
24:18Wie kommt es wohl,
24:19dass alle Leute glauben,
24:20dass du Dreck am Stecken hast?
24:21Alle, bis auf dich.
24:22Davon, dass alle dasselbe sagen,
24:25wird es nicht wahrer.
24:26Sie könnten wenigstens den Anstand besitzen,
24:28uns in unserer Trauer,
24:29um das Kind in Ruhe zu lassen.
24:31Anstand?
24:32Ausgerechnet Sie sprechen von Anstand?
24:35Ich habe Ihre Tochter ins Krankenhaus gebracht.
24:38Annabelle, dann frage ich dich noch einmal,
24:40was hattest du überhaupt bei Victoria zu suchen?
24:43Ich wollte endlich meinen Frieden mit ihr schließen.
24:46Ich wollte Sie davon überzeugen,
24:48dass ich nichts mit Ihrer Entführung zu tun hatte.
24:52Das spielt ja jetzt wohl keine Rolle mehr.
24:55Ihr habt ja bereits euer Urteil über mich gefällt.
24:58Ja, leider können wir es nicht vollstrecken.
25:00Ist sie.
25:01Das ist gut.
25:02Und was das neue Dienstmädchen angeht,
25:04wenn sie weiterhin so ein Zimmer poltert,
25:06wird sie die erste Woche hier wohl kaum überstehen.
25:22Ja, du sollst ja schließlich nicht leben wie ein Hund, hm?
25:25Guck mal, das ist doch dein Lieblingsfutter.
25:28Was möchtest du, Rind oder Kaninchen?
25:31Hey, was macht ihr zwei denn hier?
25:34Du bist doch unter der Dusche.
25:36Ja, das stimmt.
25:38Nur das Wasser lässt sich mal wieder nicht abstellen.
25:39Ich muss ganz kurz an den Werkzeugkasten.
25:41Der ist in der Kammer.
25:43Ja, darf ich ganz kurz vorbei?
25:45Ja, klar.
25:46Danke.
25:49Fütterst du Sokrates?
25:52Ja, was habe ich denn in der Hand?
25:54Erbsen oder Hundefutter?
25:56Ihr seid mir zwei.
25:58Sokrates, dann kriegst du nachher meine Ravioli
25:59und ich dein Kaninchen.
26:01Hier, das ist das Kaninchen.
26:02Umst du klar?
26:03Ja.
26:04Ja.
26:05Ach so.
26:06Nina wollte nachher vorbeikommen und dich besuchen.
26:10Ja?
26:11Ja, gut.
26:11Alles klar.
26:15Was wählt ihr noch hier?
26:17Ja, und du?
26:20Warum, warum warnst du mich denn nicht, wenn Ben kommt?
26:23Ja, du bist doch hier der Wachhund.
26:39Na, Luisa?
26:41Wie läuft der erste Arbeitstag?
26:43Sehr gut.
26:44Soll ich jetzt die Spielmaschine einräumen?
26:46Nein, das ist meine Arbeit.
26:47Alles, was hier in der Küche passiert.
26:49Aber ich kann doch helfen.
26:50Das ist lieb von dir.
26:52Aber die Betten warten oben auf dich.
26:53Aber warte noch einen Moment.
26:55Setz dich.
26:59Sicher.
27:03Gibt es irgendwelche Beschwerden über mich?
27:05Nein.
27:06Wie kommst du denn darauf?
27:08Na, Frau van Weiden war gestern wenig begeistert, mich zu sehen.
27:11Die sollte sich jetzt lieber ein bisschen zurückhalten.
27:15Warum das?
27:16Ich habe eben mit Herrn van Weiden gesprochen.
27:21Seine Tochter Viktoria.
27:22Sie erwartet ein Kind, nicht wahr?
27:25Sie ist ins Krankenhaus eingeliefert worden.
27:28Sie hat eine Fehlgeburt.
27:31Oh nein.
27:32Die Familie ist völlig durcheinander, betroffen.
27:37Ich wollte nur, dass du Bescheid weißt.
27:40Danke, dass du mir das erzählt hast, Eva.
27:45Na ja, du wolltest doch herausfinden, ob Frau Bernstein Noras Mutter ist.
27:50Mach dir keine Sorgen.
27:51Ich weiß, es ist nicht der richtige Zeitpunkt, so eine Nachforschung zu beginnen.
27:55Das wollte ich gesagt haben.
27:57Ich will hier wirklich überhaupt niemanden zu nahe treten oder zur Last fallen.
28:02Das weiß ich, Luisa.
28:05Morgen.
28:06Guten Morgen, Herr van Weiden.
28:08Hallo, wie geht es Viktoria?
28:10Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht.
28:12Sie spricht immer noch nicht mit mir.
28:14Ich komme einfach nicht an sie ran.
28:15Glaubst du, das liegt an den Medikamenten?
28:17Ja, das kann sein, aber...
28:19Vielleicht hat Annabelle sie unter Druck gesetzt und dir gedroht.
28:22Helena, ich bin sicher, dass es so ist.
28:24Ich weiß nur nicht, womit.
28:26Ich kann mein Kind damit nicht allein lassen.
28:29Ich fahre jetzt zu Viktoria.
28:31Sie schläft wahrscheinlich noch.
28:32Die Schlüssel liegen im Blumenkasten.
28:34Sei behutsam.
28:35Wenn sie nicht darüber reden will oder kann, sollten wir sie nicht unter Druck setzen.
28:40Natürlich.
28:41Bis später.
28:42Bis später.
28:51Hagen, ich weiß, wie sehr du dich danach sehnst, einen Schuldigen zu finden, aber...
28:54Richard, glaub, was du willst.
28:57Victorias Krämpfe waren doch kein Zufall.
28:59Das Ganze hat mit Annabelles Besuch im Loft zu tun.
29:02Da bin ich sicher.
29:04Ja, was sollen wir denn machen, wenn Victoria nicht darüber sprechen will?
29:10Wenn Victoria nicht reden will, dann muss Annabelle das eben machen.
29:13Wir haben sie vorhin gesehen.
29:14Sie bleibt bei ihrer Version, dass sie unschuldig ist.
29:16Das soll sie mir ins Gesicht sagen.
29:22Ich habe gehört, was mit Victoria passiert ist.
29:25Ja, das hat uns alle sehr erschüttert.
29:28Mich wundert ein wenig, dass sie heute zur Arbeit erschienen sind und sie nicht bei ihrer Familie sind.
29:32Nun, als Firmeninhaberin kann man sich das nicht immer aussuchen.
29:36Unsere Lage hier ist weiterhin kritisch.
29:42Was ist denn?
29:43Hagen, wir müssen uns über Ihren Besuch gestern im Loft unterhalten.
29:46Tut mir leid, ich bin gerade in einer Besprechung.
29:49Lassen Sie sich doch einen Termin von Frau Hertel geben.
29:56Was hat sie gesagt?
29:59Ich soll mir einen Termin geben lassen.
30:04Ja.
30:06War das Hagen?
30:07Das ist meine Sache.
30:10Haben Sie schon mit der Bank gesprochen, wegen des Kredits?
30:14Solange wir den Vertrag von Harald Becker nicht vorlegen können, kriegen wir keinen Kredit.
30:17Soll das heißen, er hat den Vertrag immer noch nicht unterschrieben?
30:20Soweit ich weiß, nicht.
30:21Aber wir haben noch andere Probleme.
30:23Wann fängt der neue Chefdesigner an?
30:25Er fängt heute an.
30:26Ja, schön, dass ich das auch erfahre.
30:28Und was den Vertrag von Herrn Becker angeht, um den werde ich mich ab jetzt persönlich kümmern.
30:34Darf ich Ihnen die Daumenschrauben bereitlegen oder versuchen Sie es ausnahmsweise mit fairen Mitteln?
30:39Ihre Wortwahl gefällt mir ganz und gar nicht.
30:42Der Bruder von Tobias ist ein ernstzunehmender Forscher.
30:44Wenn Sie ihn für die Firma gewinnen wollen, dann sollten Sie ihn auch als solchen behandeln.
30:47Was Geld angeht, ist der Mann ein Narr.
30:50Wenn wir ihn billig bekommen können, warum sollen wir ihn teuer bezahlen?
30:55Und noch ein Tipp für Ihre weitere berufliche Laufbahn.
31:00Gewissensbisse kann man sich nicht leisten.
31:02Ich habe nichts gegen Gewissensbisse.
31:04Ist doch schön, wenn man ein Gewissen hat.
31:14So, das sind die Hausschlüssel für Marianne und Harald.
31:19Wo ist denn die denn hier?
31:21Von Erik und Kolja.
31:23Die brauchen Sie ja jetzt nicht mehr, wo Sie abgereist sind.
31:27Haben die beiden sich eigentlich schon mal gemeldet?
31:30Ja, sie sind gut angekommen.
31:32Und stell dir mal vor, Daniel hat sie persönlich abgeholt.
31:35Ach, das ist ja gut.
31:36Daniel ist beinahe der Einzige, für den ich wirklich gerne arbeiten würde.
31:40Er ist einfach ein großartiger Chef.
31:43Was man ja von seiner Mutter nicht sagen kann.
31:46Da kommen Sie.
31:49Herr Becker.
31:50Guten Morgen.
31:51Morgen.
31:52Eigentlich hatte ich ja Ihren Bruder erwartet.
31:55Ich warte immer noch darauf, dass er den Vertrag unterschreibt.
31:59Davon weiß ich nichts, aber ich sage es ihm, wenn ich ihn sehe.
32:02Verbindlichsten Dank.
32:04Guten Tag.
32:05Guten Tag.
32:09Verbindlichsten Dank.
32:10Sag mal, läuft hier irgendwas?
32:12Und sollte ich davon wissen?
32:13Seit Harald dabei ist, die Porzellanherstellung zu revolutionieren, bin offenbar auch ich ihm Wert gestiegen.
32:18Es wird sich aber ganz schnell ändern, wenn sie erfährt, dass Harald den Vertrag zerrissen hat.
32:23Also seid ihr nicht enttäuscht?
32:24Ach was, von ihr kann man sowieso nicht mehr enttäuscht werden.
32:27Harald hat den Vertrag nicht unterschrieben, das ist auch gut so.
32:29Warum sollte er sich und seine Idee so unter Wert verkaufen?
32:32Trotzdem, finanziell geht es den beiden nicht so gut.
32:34Ich frage mich wirklich, wie lange Sie sich das leisten können, auf das Angebot nicht einzugehen.
32:38Jetzt lass Simon mal machen.
32:39Wenn er erstmal als Chefdesigner fest im Sattel sitzt, dann wird er sich schon um einen guten Deal für seinen
32:44Vater kümmern.
32:44Simon fängt übrigens heute Nachmittag hier an. Wir dürfen also gespannt sein.
33:07Warum musst du eigentlich nicht arbeiten?
33:09Der neue Chefdesigner kommt erst nachher.
33:11Deswegen hat die ganze Abteilung frei bekommen.
33:13Cool, so ein Leben will ich auch mal haben.
33:16Witzig. Du hast doch gar keine Verpflichtung mehr.
33:19Und seit du Sokrates abgegeben hast, musst du nicht mal mehr mit dem Hund Gassi gehen.
33:23Nämlich bloß nicht daran. Ich vermiss ihn total.
33:26Ich glaube, es tut Elsa ganz gut, dass Sokrates ihr Gesellschaft leistet.
33:30Seit er bei ihr ist, ist sie viel offener für alles geworden.
33:32Dann sollte ich ihm mal Annabelle geben.
33:34Vielleicht spricht sie dann mal ganz offen aus, was sie Viktoria angetan hat.
33:36Das war wirklich ein Schlag für Viktoria und für Hagen.
33:41Das ist alles mit dem Baby.
33:43Ich bin so traurig. Ich habe mich wirklich darauf gefreut, Patentante zu werden.
33:47Was hat Viktoria eigentlich gesagt, was Annabelle von ihr wollte?
33:50Wir wissen nur, dass Annabelle da war, als sie Krämpfe losgingen. Rein zufällig, sagt sie.
33:53Die ist immer da, wo es Ärger gibt.
33:55Nein, es gibt Ärger, weil Annabelle da ist.
33:57Ja, das trifft es wahrscheinlich noch besser, dass ihr es mit der in einem Haus aushaltet.
34:02Tun wir ja nicht. Wir haben keine andere Wahl.
34:04Zum Glück habe ich ja heute Morgen mal ordentlich die Meinung gesagt.
34:07Das würde ich auch gerne mal tun.
34:09Aber dann kann ich mir gleich meine Papiere abholen.
34:12Wenn ich an Annabelle denke, würde ich am liebsten doch nach Südafrika auswandern.
34:48Es ist wirklich erstaunlich, Elsa, wie gut du dich schon zurecht findest.
34:51Ja, ist schon okay.
34:56Kann ich dir noch was helfen?
34:57Nein, jetzt schaffe ich das schon.
35:00Okay, ich könnte schon mal die Wäsche in die Maschine stecken, wenn du magst.
35:03Nina, ich danke dir für deine Hilfe, aber ab jetzt komme ich wirklich alleine klar.
35:09Na gut. Also, wenn ich noch irgendwie was für dich tun kann...
35:13Ich möchte einfach nicht, dass du mir noch hilfst.
35:21Hat das vielleicht damit zu tun, dass du gestern im Park geweint hast?
35:29Du wolltest etwas über Ben und mich sagen, bevor Hagens Anruf kam.
35:37Du hast doch selbst gesagt, der ganze Druck mit der Psychotherapie, zu der ihr mich schicken wolltet...
35:44Ja, das war vielleicht ein Fehler, Elsa.
35:47Nina...
35:47Wir haben es nur gut gemeint.
35:49Ich weiß, dass du es nur gut meinst.
35:52Aber ich finde, du hast wirklich mehr als genug für mich getan.
35:59Verstehe.
36:02Ich lebe hier mit Ben und Maike.
36:05Und wenn ich Unterstützung brauche, dann habe ich meine Familie.
36:14Ja, gut, dann...
36:16Dann lasse ich dich jetzt mal allein.
36:20Bis bald.
36:22Tschüss.
36:30Ich hoffe wirklich, dass sie jetzt endlich verstanden hat, dass ich möchte, dass sie mich in Ruhe lässt.
36:52Was ist denn los?
36:53Ich habe Hunger.
36:55Lass uns doch noch eine Pizza essen, bevor ich wieder arbeiten muss.
36:58Ach, nö, hier ist es auch so schön am See.
37:01Sagen wir, täusche ich mich oder hängst du hier die ganze Zeit rum, weil du auf jemanden wartest?
37:06Ach, und auf wen bitte schön?
37:08Vielleicht auf einen netten, jungen, gut aussehenden Mann in Badehose, der hier letztens ans Ufer stieg.
37:15Ich kenne ihn doch gar nicht.
37:17Aber du würdest ihn gerne kennenlernen.
37:19Naja, ganz nett ausgesehen hat er ja.
37:22Stimmt.
37:24Und was ist mit Erik?
37:26Was soll er mit ihm sein?
37:28Na komm, tu doch nicht so cool.
37:31Eigentlich vermisst du ihn, seit er nach Südafrika ausgewandert ist.
37:35Weißt du, Maike, manche Leute machen sich einfach nicht so viel aus Beziehungen wie du.
37:38Mir zum Beispiel reicht es völlig, hier in der Sonne zu lieben.
37:41Und wenn dann noch ein süßer Typ aus dem Wasser steigt, umso besser.
37:46Naja, du weißt ja, wo du mich findest.
37:51Falls dein Wassermann nicht mehr auftaucht.
38:05So habe ich Elsa noch nie erlebt.
38:08Ich hatte den Eindruck, sie wollte mich regelrecht loswerden.
38:13Weiß sie etwa von Ben und mir?
38:15Das würde ihr Verhalten erklären, aber das kann nicht sein.
38:21Wahrscheinlich ist das wirklich nur die Reaktion darauf, dass Ben und ich sie zu sehr unter Druck gesetzt haben.
38:27Ich muss wohl akzeptieren, dass sie mich vorerst nicht mehr sehen will.
38:37Nina.
38:39Hagen.
38:44Wie geht's, Viktoria?
38:46Wenn ich das wüsste.
38:47Sie redet nicht.
38:48Auch nicht über das, was gestern vorgefallen ist.
38:51Ich habe gehört, Annabelle war bei ihr, als es passiert ist.
38:54Ja.
38:55Und jetzt spielt sie sich als die große Retterin auf.
38:57Als ich vorhin mit ihr telefonieren wollte, hat sie mich einfach abgewürgt.
39:01Wenn ich nicht wüsste, dass es sinnlos ist, ich würde die Wahrheit aus ihr rausprügeln.
39:04Hagen.
39:06Ich kann deine Wut wirklich sehr gut verstehen, aber lass dich doch nicht von ihr provozieren.
39:09Solange ihr nichts gegen sie in der Hand habt, wird sie sich als Opfer darstellen.
39:13Nina, ich verstehe das einfach nicht.
39:14Es kann doch auch einen Menschen wie Annabelle nicht kalt lassen, dass gerade ein Baby gestorben ist.
39:27Ich weiß, wie weh es dir tut, Viktoria.
39:32Du willst stark sein, aber das musst du nicht.
39:39Lass den Schmerz einfach zu.
39:44Bitte vergrab dich nicht.
40:08Grüße, Viktoria, bitte.
40:09Ja, mach ich gern.
40:10Danke.
40:16Bei Ritter?
40:17Helena, ich bin's Hagen. Wie geht's Vicky?
40:20Nicht gut.
40:21Sie redet auch mit mir kein einziges Wort.
40:24Sie zieht sich völlig zurück.
40:26Naja, vielleicht liegt es ja doch an dem Medikament, die man ihr gegeben hat.
40:29Tja, ich weiß nichts.
40:32Hagen, ich mach mir wirklich große Sorgen.
40:35Okay.
40:36Ich komm so schnell wie es geht nach Hause. Bis bald.
40:39Ah, Katharina.
40:40Ah, Katharina.
40:43Schicken Sie doch Tobias Becker zu mir. Ich muss dringend mit ihm über seinen Bruder sprechen.
40:47Natürlich, Frau von beiden.
40:50Tagen Sie hier? Sollten Sie nicht bei Ihrer Frau sein?
40:52Was haben Sie gemacht?
40:54Was haben Sie meiner Frau und meinem Kind angetan?
40:56Spricht Sie nicht mehr mit Ihnen?
40:58Vielleicht sollten Sie mal eine Eheberatung aufsuchen.
41:00Ich will eine Antwort.
41:02Finden Sie diese ganze Aufregung nicht ein bisschen übertrieben?
41:05Haben Sie sich wirklich darauf gefreut, ein Kind mit ihr großzuziehen?
41:07Sie sagen, Sie sehen es sofort, was Sie meiner Frau und meinem Kind angetan haben und was gestern in der
41:12Wohnung passiert ist.
41:16Annabelle, ich frage ein letztes Mal.
41:18Was haben Sie mit meiner Frau gemacht?
41:24Wo haben Sie die Bilder denn her?
41:25Aus dem Internet. Ich habe nach Falkenthal-Vorzellaren gesucht.
41:29Die Muster sind authentisch, aber die Formen?
41:30Vielleicht handelt es sich um Pladiate. Aus China zum Beispiel.
41:34Kurz nach Victorias Freilassung kommt Annabelle aus China zurück. Mit 5 Millionen Euro.
41:40Das Lösegeld, was in China gewaschen hat?
41:42Genau.
41:43Ich habe jetzt schon das Gefühl, dass ich mich hier wohlfühlen werde.
41:45Ich denke, dass wir die richtige Wahl mit Ihnen getroffen haben.
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