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  • vor 2 Tagen
Cagney und Lacey werden zu einem Einbruch gerufen. Ein älteres Ehepaar wurde überfallen und der Mann dabei getötet. Die Tatwaffe findet sich überraschend nahe am Tatort. Indessen sorgt sich Lacey um ihren ältern Sohn. Der hält Revolver für Spielzeug. (Text: Premiere)

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Transkript
00:00Stroße Straße.
00:01Und habe zu ihr hinaufgeschaut, wie sie mit ihrer Katze am Fenster saß.
00:05Und sie sah auf die Straße hinunter und weinte.
00:07Da wünschte ich mir, ich könnte etwas für sie tun, aber ich konnte nicht.
00:11Und da schwor ich mir, dass ich ihr niemals wieder wehtun würde.
00:14Nie wieder in meinem Leben.
00:19Michael, warte bis sie abgekühlt sind, sonst kriegst du Bauchweh.
00:21Immer sagst du, wenn sie heiß sind, kriegt man Bauchweh. Warum denn?
00:26Weil, weil meine Mutter das auch immer zu mir gesagt hat.
00:30Sie versteckt sie jedes Mal woanders, aber ich finde sie immer.
00:38Wir haben einen Dollar gewettet, das weißt du.
00:43Rück ihn schon mal raus, Riviera.
00:46Na siehst du, Michael, weißt du noch letztes Jahr, da konntest du nicht meine Seite lesen.
00:51Du warst sehr fleißig, bist du stolz auf dich?
00:53Mhm.
00:54Ich bin auch stolz auf dich.
00:56Lass mal beißen.
00:57Nein.
00:57Wieso nicht?
00:58Es ist noch heiß, du kriegst Bauchweh.
01:00Du bist vielleicht clever.
01:02Komm, lies weiter.
01:07Ich weiß, dass hier irgendwo ist.
01:10Komm, Robert, hilf mir mal.
01:18Und Tom Sawyer lag aus deiner Matratze. Daneben standen der Doktor und Jim.
01:23Und ihr Cartoon?
01:26Lass mal sehen.
01:29Und Jim und ihr Cartoon-Kleid?
01:32Was ist denn das Cartoon?
01:35Guck im Lexikon nach.
01:36Das steht bei Harvey im Bücherregal und da komme ich noch nicht ran.
01:39Jetzt wirst du mir aber zu clever.
01:41Du willst doch bloß ungestört Plätzchen essen.
01:44Na, wofür hast du sie denn gebacken?
01:45Als Nachtisch, mein Schatz. Ich hole das Buch.
01:47Aber nur noch eins kapiert, Mister?
01:57Keine Bewegung.
01:59Wow.
02:01Darf ich auch mal?
02:03Einen Schritt und ich lege dich um.
02:04Na komm schon, Lacey. Gib doch mal her.
02:08Na, was sagst du jetzt, Rivera?
02:09Glaubst du immer noch, meine Mutter wäre Politesse?
02:11Ach, hör auf, Lacey.
02:13Los, rede.
02:14Harvey?
02:16Gib mir sofort die Pistole.
02:18Na komm, ich meine es verdammt ernst. Gib sie her.
02:20Oder leg sie da aufs Bett.
02:23Nicht.
02:32Robert, ich glaube, du gehst jetzt am besten nach Hause.
02:35Wir haben doch nur Spaß gemacht.
02:36Robert, bitte geh nach Hause.
02:45Hab ich dir nicht gesagt, du sollst deine Hände davon lassen?
02:47Ich wollte sie Robert doch nur zeigen.
02:48Du wirst nie wieder auf jemanden eine Waffe richten.
02:50Sie war doch nicht geladen.
02:51Geladen oder nicht? Du hast sie nicht auf Menschen zu richten.
02:54Was geht denn in deinem Kopf vor? Stell dir vor, es wäre was passiert.
02:57Ja, ist ja gut. Reg dich wieder ab.
02:59Willst du jetzt auch noch frech werden?
03:05Ich hab mich darauf verlassen, dass du sie nicht anröst.
03:08Du bist 14 Jahre alt.
03:10Und kein kleines Kind mehr.
03:11Aber du warst ungehorsam, weil du angeben wolltest.
03:15Du hättest deinen Freund umbringen können, HW.
03:18Hörst du, was ich sage?
03:20Ja, ich hör, was du sagst.
03:25Geh in dein Zimmer.
03:31Ja.
03:50Tag.
03:51Ja, bitte.
03:52Habt ihr einen mit Namen Jules?
03:54Jules?
03:55Jules, genau.
03:56Jules.
03:56Sam Jules.
03:58Sam.
03:59Jules.
04:00Vielleicht Lieutenant Sam Jules?
04:02Genau.
04:03Na, dann kommen Sie mal mit.
04:06So viele Toiletten, das glaubt man kaum.
04:09Inzwischen kenne ich bestimmt sämtliche Klos auf der Wall Street.
04:11Wir werden den Kerl schon erkriegen, Victor.
04:13Ach ja, kannst du mir auch sagen, wie?
04:15Seit zwei Wochen kloppern wir jetzt die Klos ab, Kamil.
04:17Eigentlich komme ich mir schon pervers vor.
04:19Dory.
04:19Ach, hör auf.
04:20Ich würde deine Kinder sehr gern gern mehr.
04:22Du siehst wirklich aus wie ein Schöner.
04:24Ich finde, der Mandel steht mir nicht.
04:26Was meinst du damit?
04:27Das muss geplant werden.
04:28Du findest es doch immer so schön, spontan zu sein.
04:32Ich beklage mich ja nicht.
04:35Ich, äh...
04:37Ja, ich habe auch viel zu tun.
04:39Danke dir auch.
04:39Alles Gute.
04:40Danke.
04:43Danke.
04:48Das Mädchen ist 14, der Junge ist 10.
04:50Ach, ist das schön.
04:57Das heißt also, du lernst jetzt endlich Dory's Kinder kennen?
05:00Ja.
05:02Sehr nett.
05:03Mary Bess, es ist nicht Dorys Schuld.
05:05Also ich sag doch gar nichts.
05:06Natürlich tust du das.
05:07Dory ist geschieden.
05:09Es ist nicht leicht, mit seiner Ex-Frau klarzukommen.
05:11Er kann seine Kinder nicht so oft ziehen.
05:13Ich habe wirklich nichts gesagt.
05:14Wir, Sir.
05:15Die Schießerei auf der Lexington Avenue, 2209.
05:18Als Verstärkung sind zwei Detektives angefordert.
05:20In Ordnung.
05:20Schon unterregst.
05:21Lexington, 2209.
05:23Verstanden.
05:24Hast du gehört?
05:25Die Schießerei.
05:27Vermutlich ein Mord.
05:28Mord, ja, wahrscheinlich.
05:33So, alle mal herhören.
05:34Es kommt auf jede Sekunde an.
05:36Einheit A geht von Tür zu Tür.
05:37Einheit B check die geparkten Wagen.
05:38Einheit C, ihr habt das große Losgezogen.
05:41Genau, die Mülltonnen.
05:42Alles klar?
05:42Wenn er die Waffe weggeworfen hat, müssen wir sie vor den Zivilisten trinken.
05:45Danke.
05:46Na, danke.
05:46Übrigens bedanken wir uns bei den Männern vom 22.
05:49Bei denen hatten wir einen gut.
05:50Victor, bitte sein Nächster.
05:52Wenn Sie sich plötzlich erinnern, doch irgendetwas gehört zu haben, rufen Sie uns bitte an.
05:56Im 14. Revier.
05:57Vielen Dank.
06:04Gar nichts.
06:05Kein Mensch hat was gehört, kein Mensch hat was gesagt.
06:07Ist das zu fassen?
06:08Die Wände in diesem Haus müssen zwei Meter dick sein.
06:11So solide wird heute nicht mehr gebaut.
06:16Na nun komm schon.
06:17Wir können ja laufen.
06:22vom Wall Street-Klo zur Mülltonne.
06:25Du nimmst das so persönlich, Victor.
06:27Ja, ich kann mir nicht helfen.
06:31Vom 22. hat sich keiner zur Einheit C gemeldet.
06:34Wir hätten doch auch die Autos untersuchen können, oder wir?
06:38Wir hätten sämtliche Wohnungen durchsuchen können.
06:40Aber wir, wir wühlen im Müll.
06:43Na ja, man muss ein guter Detektiv sein, wenn man im Müll nach Spuren sucht, Victor.
06:47Ja, ja, ja.
06:49Es ist Drecksarbeit, Victor.
06:50Aber einer muss es ja tun.
06:55Wie viel Stockwerke sind es denn noch?
06:57Oh Gott.
06:58Weißt du, was seltsam ist?
06:59Du kannst einen Einbrecher fast nie auch wegen Waffenmissbrauchs drankriegen.
07:02Den Ärger ersparen Sie sich.
07:04Sie wollen nicht, dass man eine Waffe bei Ihnen findet.
07:06Das stimmt doch, Marybess, das musst du doch zugeben.
07:08Ich war gestern auf der 34.
07:09Da hatten Sie Stützstrumpfe im Sonderangebot.
07:11Nicht so schnell.
07:12Ganz im Ernst, stell dir vor, ein Einbrecher steigt durch ein Fenster.
07:15Den stört nicht meine fliegende Untertasse.
07:16Wieso soll er dann eine Waffe ziehen und einen 65-jährigen Mann abknallen?
07:19Stell dir das vor, Christine, ich hatte sie schon in der Hand.
07:22Was?
07:22Na, die Stützstrümpfe.
07:23Ich war schon an der Reihe und dann konnte ich's nicht.
07:26Ich konnte es nicht.
07:27Ich konnte es nicht.
07:29Kegney, Lashie, hört ihr mich?
07:31Ja, ja, wir hören dich, Patrick.
07:33Wir haben etwas.
07:37So arbeitet die Polizei.
07:39Gute Arbeit.
07:40Die Routine macht's möglich.
07:43Ich sprech dir doch aus dem Herzen, oder?
07:45Da hast du's, du, Victor.
07:46Äh, Mrs. Barron, hat Ihr Mann eine Waffe besessen?
07:51Nein.
07:55Ist Ihr Mann häufig tagsüber zu Hause gewesen?
08:05Ich habe ihn verlor.
08:24Ich habe ihn verlor.
08:27Ich habe ihn verlor.
08:58Das war's.
09:26Und wenn du sie noch so gut versteckst, er wird sie immer finden.
09:31Ich nehme jeden Abend die Patronen raus, Harvey. Und ich verstecke sie jedes Mal woanders.
09:36Aber eine Waffe zieht Kinder an wie ein Magnet.
09:38Ich verstecke sie nie wieder. Ich arbeite bei der Polizei und habe nun mal eine Dienstwaffe.
09:43Ja, klar. Der dumme Junge. Wir müssen uns was überlegen. Oder wir kriegen Schwierigkeiten.
09:48Was wissen die Kinder schon wirklich über Waffen? Sie sehen sie im Fernsehen immer wieder.
09:52Bumm, bumm, der Held ist verletzt. Einen Tag später geht's ihm wieder gut.
09:56Und ihre Mutter hat eine Waffe. Das sehen sie auch.
09:59Harvey, damit sind sie aufgewachsen. Und das hat...
10:03Ich hab's ihnen gesagt noch, ehe sie laufen konnten. Eine Waffe ist kein Spielzeug.
10:09Ich weiß wirklich nicht, was ich noch machen soll.
10:16Und es bestehen keinerlei äußerliche Verletzungen.
10:21An den Schläfenmuskeln sind keine Blutergüsse zu sehen.
10:33Tut mir leid, dass ihr so lange warten musstet. Es war ziemlich hektisch heute.
10:36Ach, das macht nichts. Wir kommen wegen des Barron-Falles.
10:39Harry Barron.
10:40Barron.
10:42Barron.
10:43Barron, Barron.
10:44Ja, Harry Barron.
10:47Eine 45-kalibrige Kugel eingedrungen in die rechte Seite, dadurch hervorgerufener Milzriss.
10:52Weiter ging das Geschoss durch den linken Leberlappen.
10:55Und dann...
10:57Ah, noch.
10:59Eineinhalb Seiten katastrophale innere Verletzungen.
11:01Stecken geblieben ist die Kugel dann im Beckengnochen.
11:04Das hört sich alles sehr normal an.
11:06Ausgenommen zwei Dinge.
11:11Verraten Sie uns die zwei Dinge.
11:13Entschuldigung.
11:13Ich bin's schon nicht mehr gewohnt, in erwartungsvolle, lebendige Gesichter zu blicken.
11:18So wie's bis jetzt aussieht, weisen die Puderspuren an der rechten Hand des Opfers unterschiedliche Merkmale auf.
11:24Im vorläufigen Bericht steht, dass Mr. Barron aus nächster Nähe von seinem Angreifer erschossen wurde.
11:29Aber die Puderspuren an der Hand des Opfers zeigen, dass er die Pistole gehalten und nicht nur nach ihr gegriffen
11:34hat.
11:36Sie haben gesagt zwei Dinge.
11:37Die Analyse der Blutspuren ergeben zwei verschiedene Blutgruppen.
11:41Der Täter wurde verletzt?
11:43Oder aber er war ein Nassrasierer und hat sich bös geschnitten.
11:49Lieutenant?
11:50Ja?
11:50Oh, ist der Neusser?
11:51Ja, den hab ich mir selbst geschenkt. Ich bin die ewigen kalten Centrits leid.
11:54Die sind wunderbar. Harvey hat davon eine Menge Prospekte, die lese ich immer.
11:58So, wissen Sie auch, wie man ihn einschaltet?
11:59Er ist elektronisch, Sir.
12:01Es ist eine ganz fantastische Sache.
12:03Sie programmieren ihn, indem Sie diese kleine Fläche berühren. Sehen Sie, diese da.
12:06So?
12:07Und da.
12:08Aha.
12:09Ich hab jetzt den Bericht vorliegen wegen eventuell gestohlener Fahrzeuge. Das Ergebnis ist negativ.
12:13Aber was ist mit den Unfallstationen? Man kann sie unternimmt.
12:16Das ist jetzt keine Spur, Lieutenant.
12:18Aber irgendjemand muss ihn gesehen haben. Er hat sehr viel Blut verloren.
12:20Um Gottes Willen, das dürfen Sie nicht tun, Sir.
12:22Was denn?
12:23Keine Alufolie in die Mikrowellen hier. Die fängt an zu glühen.
12:26Tatsächlich?
12:26Ja. Machen Sie das ab. Sie müssen das abmachen. Das steht so in allen Anleitungen.
12:29Jedenfalls haben wir die 45er Pistole identifiziert, die es Becky aus der Mülltonne gefischt hat.
12:33Wird das nicht zu trocken?
12:34Tatsächlich?
12:35Nein, nein, das wird sehr gut so.
12:36Das ist doch sehr, sehr wichtig.
12:36Und das dauert nicht mal eine Minute.
12:38Was?
12:38Sind Sie ganz sicher?
12:39Ja, pass doch hin.
12:40Ich zeig sie.
12:41So, hier hinein.
12:41Bin ich gespannt.
12:42Aber wo führt die Spur hin?
12:45Vergangenes Jahr sind 75 solcher Pistolen bei der Nationalgarde gestohlen worden.
12:49Was sagen Sie? Eine Minute?
12:50Ja, eine Minute.
12:50Und?
12:51Und die Seriennummer der Waffe, mit der Barron ermordet wurde, beweist uns, dass sie zu diesen 75 gestohlenen Waffen der
12:58Nationalgarde gehört.
13:00Ja, Moment mal. Sie wollen doch damit wohl nicht sagen, dass Sie den Fall abgeben.
13:03Ha! Ich glaube, die Kollegen vom 16. werden sich der Sache annehmen und da gehört der Fall auch hin.
13:09Detective Gommes und Locurto, die sind doch jetzt fast schon seit einem Jahr hinter dem Waffenraub her.
13:13Also, das verstehe ich nicht, Lacey.
13:15Wieso? Wieso sagen Sie, die Alufolie schmilzt in dem Ofen?
13:18Aber dieses Zeug da ist...
13:20Na ja, das ist immer eine spezielle Gartung.
13:21Das ist nicht...
13:21Hey, es reicht jetzt mit diesem Ofen!
13:26Entschuldigen Sie bitte.
13:27Lieutenant, wir haben mit denen vom 16. schon mal sowas durchgemacht.
13:30Der Fall Zemenski. Wir haben geackert und die haben die Festnahme gemacht.
13:33Nur mal nicht so hastig, Kegney. Das Platz kann sich auch mal wenden.
13:36Beim nächsten Fall arbeiten die und Sie kriegen den Orden.
13:39Sicher.
13:40Den Orden dürfte ich dann aber auch nur zu Hause und im Dunkeln anstecken.
13:44Ja, Sie hat recht, Sir. Die Mord sollten eigentlich wir aufklären.
13:46Also, vorerst sehe ich keinerlei Anlass dafür.
13:50Tragen Sie erst einmal die Fakten zusammen, besorgen Sie sich einen Haftbefehl und dann können wir gern darüber reden, wer
13:55die Festnahme macht.
13:56Ist das klar?
13:57Natürlich, Sir.
14:02Er klingelt bestimmt gleich.
14:03Ja, ja. Sie haben gesagt, eine Minute, ne?
14:08Hat's funktioniert?
14:09Oh, ist das heiß?
14:10Ist das nicht toll?
14:11Ein schönes heißes Sandwich.
14:12Machen Sie ihn lieber wieder zu, Sir.
14:13Ja, gut.
14:15Guten Appetit, Sir.
14:16Oh, die haben Gurken reingetan. Warme Gurken.
14:27Eine Socke ist runtergefahren.
14:29Danke.
14:32Hast du meine Joggingschuhe gesehen?
14:34Und dein Bett.
14:37Vergiss bloß deine Zahnseide nicht.
14:43Und dein Babyöl.
14:48Dory, das Ganze ist sehr, sehr lächerlich.
14:50Es ist einfacher so.
14:52Ich bin ja sehr neugierig.
14:53Wie willst du mich ihnen eigentlich vorstellen?
14:55Naja.
14:57Christine Cagney, meine Freundin.
14:59Wir sind doch befreundet.
15:03Bist du nicht meine Freundin?
15:04Glaubst du denn, sie fallen um und sind tot, wenn du ihnen sagst, dass wir zusammen leben?
15:08Chris, ich habe mein eigenes Apartment.
15:09Ich wohne nicht hier.
15:10Na, das ist ja was ganz Neues.
15:12Du schläfst ja der Nacht hier seit zwei Monaten.
15:14Ich will meine Kinder nicht durcheinander bringen, wenn es nicht nötig ist.
15:16Was heißt denn durcheinander bringen?
15:18Du bist seit fünf Jahren geschieden.
15:19So leicht kannst du es dir nicht machen.
15:21Deinen Platz in meinem Leben sollte man den Kindern vorsichtig erklären.
15:25Und nach und nach.
15:27Du tust, als würde ich deinen Eltern vorgestellt.
15:29Dory, wir sind keine kleinen Kinder.
15:31Das weiß ich, aber meine Kinder sind Kinder.
15:34Aber das ist dein Problem und nicht das deiner Kinder.
15:37Chris, überlass das ruhig mir, ja?
15:40Ich weiß schon, was ich tue.
15:45Ja.
15:57Dein Morgenmantel.
16:05Aha.
16:11Die Leute meinen immer nur, wenn man auf den Verkehr achtet, weiß man nicht, was auf dem Rücksitz los ist.
16:15Aber das sage ich Ihnen.
16:16Ich habe auch hinten Augen.
16:17Ich sehe alles, was in meinem Wagen passiert.
16:19Kannen Sie sagen, ob die Verletzung schwer war, Mr. Kane?
16:21Sein Arm jedenfalls war total außer Betrieb.
16:24Er musste die Tür mit seinem anderen Arm zumachen.
16:27Welcher Arm war das?
16:27Einen Moment, das sage ich Ihnen sofort.
16:29Es war sein linker, sein linker Arm.
16:30Wissen Sie, er hat geschwitzt, ganz irrsinnig und schwer geatmet.
16:33Ich sage noch, es ist alles in Ordnung, Mann.
16:34Na ja, und er?
16:35Er fängt an zu quatschen.
16:36Also es war eine Messerstecherei, der andere sieht noch schlechter aus.
16:40Das war doch die pure Lüge.
16:41Das wissen wir nicht, Mr. Kane, aber das werden wir schon rausfinden.
16:44Ach, wissen Sie, das weiß ich doch.
16:45Ich spüre es Ihnen.
16:46Der Mann hat gelogen.
16:47Mit der Zeit kriegt man sechsten Sinn für sowas.
16:50Ich kann Ihnen sogar sagen, ob der Mann, der da hinten sitzt, seine Frau Treuße oder eine Geliebter.
16:54Das ist ja wohl ein Witz.
16:55Nein, Berufserfahrung.
16:56Sie haben ihn laut Ihrem Fadenschreiber am Lexington Hospital abgesetzt, morgens um halb fünf.
17:00Ja, ich habe ihm meine Hilfe angeboten, wollte ihm einen Rollstuhl holen und da kriegt der Kerne Wut.
17:05Da denke ich, wer bin ich denn? Sozialarbeiter?
17:07Na ja, da habe ich ihn dann stehen lassen.
17:08Können Sie ihn beschreiben?
17:10Entschuldigt mich.
17:11Na, er war ungefähr 1,80.
17:13Ungefähr.
17:15Detective Lacey, 14. Revier.
17:16Hallo, Schatz.
17:17Ja, ich hänge gerade mittendrin in der wichtigen Sache.
17:24Hast du mit ihm drüber geredet?
17:25Nicht ganz genau wie Bobby De Niro, aber irgendwie so ähnlich.
17:28Sie wissen, was ich meine?
17:30Ja, so...
17:30Schlag?
17:31Ja, ja, genau.
17:32Hager und hier so, äh, ganz glatte Haare, so zurück.
17:35Ich sage Ihnen, wenn man ihn so von Weitem gesehen hätte, also hätte man denken können...
17:38Na, wenn man ihn dann von Namen sieht, nachher, Sie wissen schon.
17:41Wir haben das ausgemacht, habe ich auch keinen Sport.
17:42Ja, ja, der sagt, er wollte ins Lexington.
17:43Direkt nach der Schule nach Hause kommen, Hausaufgaben machen.
17:45Kein Fernsehen, kein Telefon, keine Verabredung, gar nichts.
17:48Wenn ein Profi ist, muss er doch wissen, dass man ihm Fragen stellt, wenn er mit einer Schusswunde auf die
17:51Unfallstation kommt.
17:53Was sollt ihr denn jetzt machen?
17:54Er hätte ja noch ein anderes Taxi nehmen können, aber es hat sich nur der eine Fahrer gemeldet.
17:57Die Öffentlichen haben auch nichts bemerkt.
17:59Meinst du, er ist gelaufen?
18:00Es war kalt und er war verwundet.
18:02Er kann nicht weit gekommen sein.
18:04Es gibt eine Menge billige Hotels hier, besonders unten am Fluss.
18:07Nehmen wir mal an, er ist vorbestraft.
18:09Oder er ist auf Bewährung und wohnt hier irgendwo.
18:12Das kann man ja rauskriegen.
18:14Ach, meine Füße.
18:15Die bringen mich nach oben.
18:17Vielleicht hättest du dir die Stützstrumpfe doch kaufen sollen.
18:19Das ist sehr witzig, Christine.
18:21Du hast viel Humor.
18:22Deshalb bin ich auch bei der Polizei.
18:25Hier, 032.
18:26Nein, das da sieht aus wie eine 1.
18:28Oder wie eine 7.
18:29Na, wir probieren beides aus.
18:32Nein, Jerry, ich hab gesagt, siebte Ecke, elbte West.
18:35Alles, was sich in der Gegend auf Bewährung auffällt.
18:37Ja, ich warte.
18:38Okay, ich danke dir.
18:40Sag's lieber gleich, der Computer ist wieder kaputt.
18:41In 10 Minuten, oh Wunder der Technik, wenn's funktioniert.
18:44Tja, wie, nicht zu trinken?
18:46Ich hab auch nur zwei Hände.
18:47Stell dir vor.
18:54Wäre ein Stroganoff nicht vielleicht doch übertrieben?
18:57Der Junge ist 10, hast du gesagt?
18:59Ja.
18:59Hamburger, Pommes frites und ein Glas Milch, dem ist alles egal, der schaufelt nur in sich rein.
19:02Und das Mädchen ist wie alt?
19:0414.
19:0414.
19:06Dann höchstwahrscheinlich auf Diät.
19:07Ja, genügend zwei Shrimps, ein Salatblatt und dünne Cocktailsoße.
19:10Für so ein Teenie ist doch Untergewicht Idealgewicht, oder?
19:13Na, bei mir war's so, dass mir immer die Jeans zu eng waren an.
19:16Mehr kann ich mich nicht erinnern.
19:17Zwei Mineralwasser.
19:19Wenn Dory so tut, als ob er nicht wüsste, wo die Toilette ist, werde ich wahnsinnig.
19:23Du glaubst ja nicht, wie nervös der Mann ist.
19:25Du nicht, was?
19:26Sehe ich etwa nervös aus?
19:28Nur, weil ich die neue Frau im Leben ihres Vaters bin?
19:30Danke.
19:31Danke.
19:31Vielleicht können sie mich nicht leiden und er kann mich dann auch nicht leiden, aber das macht mich doch nicht
19:35nervös.
19:35Rägt dich bitte nicht so auf, Christine, es ist nur ein Essen.
19:38Ihr werdet euch kennenlernen, ihr werdet euch anfreunden und es wird bestimmt sehr nett.
19:42Hm.
19:44Ich wünschte, du hättest recht, Marybess. Ich wünsche mir so sehr, dass sie mich mögen.
19:47Ich meine, Kinder finden mich doch nett, oder nicht?
19:49Doch.
19:50Michael?
19:51Klar.
19:52Harvey Junior?
19:53Harvey Junior ist ein absoluter Fan von dir.
19:55Du stehst bei ihm ganz oben, gleich neben dieser, ähm, Chair, oder wie sie heißt.
19:59Ich hab große Angst um ihn.
20:01Also, Marybess, ich geh nie mit einem Mann unter 30 aus.
20:03So?
20:04Naja, gut, also unter 25.
20:05Ach, Quatsch, ich rede von der Waffe, Christine.
20:08Oh, entschuldigen Sie bitte, Verzeihung, junge Dame, ich warte ja auf den Anruf.
20:10Na, so ein Pech, jetzt rede ich.
20:13Aber ich bin von der Polizei, Mädchen.
20:15Ja, und ich bin G. Edgar Hoover.
20:18Sagen Sie, mir soll sich gefälligst beeilen.
20:27Her mit dem Telefon.
20:30Wieso geht ihr denn nicht?
20:31Ganz ruhig, sonst knall ich dir eine, dass dir die Farbe aus den Haaren fliegt.
20:38Tja, die Kinder.
20:40Sie haben mich gern.
20:45Kegne.
20:56Müsst ihr, gehen Sie in Ihre Wohnung.
21:08Dean Gawie.
21:10Sind Sie da drin?
21:11Hau ab.
21:13Aufmachen, Mr. Gawie.
21:14Polizei.
21:18Polizei, keine Bewegung.
21:19Weg vom Fenster.
21:20Und die Hände hoch.
21:21Hoch die Hände.
21:27Ich hole einen Krankenwagen.
21:32Alles okay, Mr. Gawie.
21:34Ist das schon gut?
21:35Gleich kommt Hilfe.
21:39Wozu soll ich liegen, hä?
21:41Ich kenne doch das Gesetz.
21:43Der Mann ist während des Einbruchs gestorben.
21:45Also war es Mord.
21:46Richtig?
21:47Aber es war nicht meine Waffe.
21:50Naja, zugegeben.
21:51Ich bin schon oft geschnappt worden.
21:52Okay.
21:53Aber doch nicht wegen sowas.
21:54Ich habe einen kaputten Arm und jetzt schicken Sie mich ins Zuchthaus.
21:57Was soll denn da aus mir werden?
21:59Was soll ich denn mit mehr Waffe?
22:01Ich hasse die Dinger.
22:02Wem hat sie dann gehört?
22:06Mr. Gawie, für den Richter zählen nur Fakten, aber auch Ihre Mitarbeit.
22:12Wessen Waffe ist es gewesen?
22:13Na, hören Sie zu.
22:14In dieser Wohnung waren zwei Menschen.
22:16Und zwar der alte Mann und ich.
22:17Das ist doch wohl nicht weiter schwer.
22:27Wir möchten zu Mrs. Barron.
22:28Das tut mir leid, sie ist leider unabkömmlich.
22:30Wir haben vor einer halben Stunde mit ihr telefoniert.
22:33Und ich glaube, sie erwartet uns.
22:34Aus diesem Grunde bin ich ja hier.
22:35Ich bin Mrs. Barron's Anwalt, Stuart Harrigan.
22:38Mr. Harrigan klingt ja beinahe wie Rex Harrison.
22:42Wir, ähm, wir haben Grund zu der Annahme, dass Mr. Barron mit einer illegalen Waffe erschossen wurde.
22:47Und?
22:49Wenn den Barrons die Waffe gehört, würden wir gern wissen, wo Sie sie herhaben.
22:52Haben Sie einen Durchsuchungsbefehl?
22:54Brauchen wir denn einen?
22:55Ich habe meiner Klientin geraten, nicht mit Ihnen zu sprechen.
22:58Sollen wir Sie etwa mitnehmen und auf dem Revier verhören?
23:00Bitte?
23:01Wie Sie wollen.
23:02Und dann erklären Sie bitte Ihrem Lieutenant, wieso Sie einen solchen Aufwand betreiben,
23:07nur um zu erfahren, dass jemand die Aussage verweigert.
23:12Was bezwecken Sie, Mr. Harrigan?
23:13Wir haben das Recht, die Aussage zu verweigern.
23:15Und im Übrigen will ich nicht, dass meine Mandantin wegen Waffenbesitz belangt wird.
23:20Guten Tag.
23:23Diese Frau verliert ihren Mann und schon ist ein Anwalt da, der ihr vorschlägt,
23:26sie soll die Aussage verweigern.
23:28Wie findest du das?
23:32Samuels wird ein Zipp sein.
23:34Ich will keine Aussageverweigerung nicht leiden.
23:37Ja.
23:39Was ist mit dir?
23:41Nichts.
23:44Mary Beth.
23:46Ich weiß nicht, was ich tun kann, damit er die Sache so sieht, wie sie ist.
23:49Nimm ihn doch mit zum Schießstand.
23:51Zeig ihm, wie es wirklich geht.
23:52Nein, es ist keine Lösung.
23:54Du bist Polizistin und bist schließlich verpflichtet, eine Waffe zu haben.
23:57Ich will aber, dass er versteht, was eine Waffe überhaupt ist
24:00und dass er ein für alle Mal seine Finger davon lässt.
24:03Eine Waffe ist nichts Schlechtes, Mary Beth, wenn man Respekt vor ihr hat und weiß, wenn man mit ihr umzugehen
24:07hat.
24:07Sie hat nur einen Zweck, Menschen umzubringen.
24:09Genau darauf will ich ja hinaus.
24:12Gib einem, der keinen Charakter hat, eine Waffe in die Hand.
24:14Und schon ist er ein Schweinehund.
24:15Ja, das habe ich alle schon gehört, Christine, aber das reicht mir nicht.
24:18Na gut.
24:19Wir haben aber in New York die strengsten Waffenkontrollgesetzes.
24:22Ich spreche nicht von Gesetzen, ich spreche von meinem Kind.
24:24Er ist so wütend auf mich, Chris.
24:26Jedes Mal, wenn er mich ansieht, spüre ich es.
24:28Er kann nicht einsehen, wieso ich mich so aufrege.
24:30Und ich muss das mit ihm durchstehen.
24:33Er muss begreifen, dass das kein Kino ist.
24:37Er tot ist es tot.
24:39Und sein Leben ist zu Ende.
24:43Na schön, ich rede und du hörst zu.
24:45Deine Mutter hat den Eindruck, sie könne mit dir nicht mehr reden.
24:47Sie ist sehr wütend und sehr verletzt.
24:49Es war sehr dumm, was du getan hast.
24:52Ich wollte es ja nur mal ausprobieren.
24:54Harvey, Harvey, wenn du Schnaps ausprobierst oder Zigaretten, darüber können wir reden.
24:59Aber wenn du eine Waffe ausprobierst, gibt es keine Diskussion mehr.
25:02Darüber können wir noch nicht mal streiten.
25:04Wieso macht sie denn so eine Riesensache daraus?
25:07Deine Mutter ist eine Polizistin.
25:08Sie kennt sich besser mit Waffen aus als du und ich, mein Freund.
25:12Sie kommt manchmal nach Hause und es ist ihr kotzübel, weil sie ein Kind gesehen hat,
25:16dessen Eingeweide über die ganze Straße verspritzt waren.
25:19Und dann sieht sie, wie ihr eigener Sohn ihre Pistole auf jemanden richtet.
25:23Was soll sie deiner Meinung nach dann tun?
25:36Harvey, du bist kein Kind mehr.
25:37Du bist 14 Jahre alt.
25:40Noch ein paar Jahre und du bist ein Mann.
25:42Eine Waffe macht keinen Mann aus dir.
25:45Anständig zu sein, macht einen Mann aus dir.
25:48Und was du gemacht hast, das war nicht anständig.
25:53Verstehst du, was ich sage?
25:57Ja, klar.
25:59Schau mich an.
26:02Verstehst du es wirklich?
26:08Daddy, ich muss Hausaufgaben machen.
26:31Was ist denn so lustig?
26:33Sie redet wie ihre Tante.
26:35Weißt du, wir mussten immer zu ihr fahren in den Ferien und...
26:38Es war schon so etwas wie Pflicht.
26:40Aha.
26:44Ich habe auch seltsame Vögel in der Familie.
26:46Zum Beispiel Onkel Willy.
26:48Naja, wenn der ein Bier zu viel getrunken hat,
26:50dann denkt er, seine Frau kommt aus dem All.
27:01Naja, leider kennt ihr meine Tante nicht.
27:03Es ist, glaube ich, kein Salz auf dem Tisch.
27:05Ich hole welches.
27:06Danke.
27:08Wo ist denn bei dir der Salz, Chris?
27:10Na, beim Pfeffer.
27:13In dem kleinen Schrank.
27:15Über dem Herd.
27:17Ach.
27:20Na, Sherry, bist du denn schon in der 9. Klasse?
27:22In der 10.
27:23Aha.
27:24Weißt du auch schon, auf welches College du gehst?
27:26Nein, noch nicht.
27:27Auf jeden Fall in der Stadt.
27:28Sherry will unbedingt bei ihrem Freund bleiben.
27:31Hey.
27:34Na ja, ich war auf dem Barnard.
27:37Ist ein gutes College, kann ich dir empfehlen.
27:39Du hast einen Freund, Kleines?
27:40Ja, ist wirklich nur ein Freund, Dad.
27:42Er geht schon aufs College.
27:43Lässt Mami dich ausgehen?
27:45Ja, manchmal.
27:46Und seit wann gehst du mit ihm aus?
27:48Seit dem Sommer.
27:50Seit wann gehen Sie denn mit meinem Vater aus?
27:53Oh, noch nicht lange.
27:54Seit ein paar Monaten.
27:55Sind Sie in ihn verliebt?
27:58Ich hab ihn jedenfalls sehr gern.
28:00Was wollen Sie damit sagen?
28:02Wollt ihr etwa heiraten?
28:03Hey, hey, hey, Kleines.
28:05Jetzt wirst du etwas zu persönlich.
28:07Sie hat mich auch was Persönliches gefragt.
28:12Dory, willst du dich nicht vielleicht dazu äußern?
28:17Christine und ich sind gute Freunde.
28:19Was soll das heißen?
28:21Willst du damit sagen, dass ihr zusammen wohnt?
28:23Ich bitte dich, Dad.
28:25Dein Rasierwasser steht doch im Badezimmerschrank.
28:32Es interessiert mich zwar nicht, aber was wolltest du im Badezimmerschrank?
28:34Ich hab ein Asperin gesucht.
28:36Na schön, Tennis, aber das nächste Mal fragst du, ja?
28:39Also wieso antwortet ihr mir denn nicht?
28:41Sherry, darüber reden wir ein andermal.
28:43Nicht heute.
28:44Was wird denn aus uns, wenn du wieder heiratest?
28:46Ja.
28:48Jetzt hört mal zu, ihr zwei.
28:50Ihr seid für mich die wichtigsten Menschen, die ich habe.
28:56Das dürft ihr nie vergessen.
28:57Niemals.
28:58Ist das klar?
29:02Ich hole jetzt die Hamburger.
29:09Na und?
29:11Die Hamburger waren der totale Hit.
29:13So?
29:13Ihre Mutter ernährt sie vegetarisch.
29:16Na, das konnte ich ja nun wirklich nicht wissen.
29:18Ich würde dir was sagen, Marybeth.
29:19Es ist leichter als Zeuge in einem Mordfall aufzutreten.
29:22Es war der reinste Stress mit den Kindern.
29:25Sie benutzt sie, um Dory zu halten.
29:26Das versichere ich dir.
29:28Sie will, dass er zurückkommt.
29:29Das spüre ich.
29:30Woran spürst du das?
29:31Immer wenn er von ihr spricht, habe ich das Gefühl, sie ist eine sehr fordernde Frau.
29:35Vielleicht denkt sie auch das zu Hause und die Kinder bringen ihn vom Kokain runter.
29:42Sie versteht ihn nicht.
29:43Sie hat ihn nie verstanden.
29:45Nur ein Polizist versteht einen Polizisten.
29:47Sieh mal an.
29:48Erinnere mich daran, dass ich das Harvey erzähle.
29:51Harvey ist was anderes.
29:53Ach komm, Chris.
29:54Die Kinder sind im Grunde ganz okay, stimmt's?
29:56Ja, ja.
29:57Na komm schon.
29:58Du musst gerecht sein.
29:59So übel kann sie nicht sein.
30:01Die Kinder sind schließlich nicht gestört.
30:02Heutzutage Mutter zu sein, ist alles andere als leicht.
30:05Ach so, ich verstehe.
30:06Und wie geht's Harvey Junior?
30:07Oh nein.
30:14Marybeth, entschuldige, ich hab's nicht zu gemeint.
30:16Ach, hast du ja schon gut gemacht.
30:18Ich werde nur nicht gern belehrt, wenn ich sowieso auf verlorenem Posten stehe.
30:23Es tut mir leid, okay?
30:34Nur keine Sorge.
30:39Mrs. Barron, wir sind der Ansicht, dass die Waffe, die während des Einbruchs benutzt wurde,
30:43Ihren Mann gehört hat.
30:44Man hatte überall in der Nachbarschaft eingebrochen.
30:48Nebenan, die Leute sind zweimal ausgeraubt worden.
30:52Ich konnte kaum noch schlafen, ich hörte Geräusche und Stimmen.
30:57Und da dachte ich, eine Waffe im Haus würde Ruhe und Schutz bedeuten.
31:02Es war meine Schuld.
31:04Ich habe meinem Mann gebeten, eine Waffe zu kaufen.
31:07Und wer hat sie ihn verkauft?
31:08Zuerst wollten wir sie auf legale Weise erstehen.
31:11Mein Mann hatte einen Waffenschein beantragt, er wurde abgelehnt.
31:16Es hieße es, es gäbe keinen ausreichenden Grund für uns, eine Waffe zu besitzen.
31:22Mrs. Barron, bitte sagen Sie uns, woher Sie die Waffe haben.
31:27Mrs. Barron, Sie genießen Straffreiheit, haben Sie keine Angst.
31:30Aber werde ich denn diese Person nicht in Gefahr bringen?
31:32Mrs. Barron, Sie sind dem Menschen, der Ihrem Mann die Waffe verkauft hat, alles andere als verpflichtet.
31:36Wir müssen verhindern, dass er eventuell noch mehr Waffen verkauft.
31:41Ich habe mich furchtbar aufgeregt, als wieder mal ein Bescheid kam, dass man, dass man uns den Waffenschein nicht genehmigen
31:46wollte.
31:48Ich hatte den Brief geöffnet, während der Briefträger noch seine Post durchsortierte.
31:54Er hatte gesehen, wie aufgeregt ich war.
31:57Und, und da sagte er, er könne mir helfen.
32:01Ein paar Tage später hat er mich an die Pistole gebracht.
32:07Ich habe die Waffe gekauft.
32:12Ich wünschte bei Gott, ich hätte sie nie im Leben gesehen.
32:26Gut, es ist vielleicht nicht fair, aber es ist das Ende der Diskussion.
32:29Die Kollegen vom 16. haben nun mal den Fall bekommen.
32:31Und wo waren Gomez und Luke Höcke, als wir das alles recherchiert haben?
32:34Wir haben diesen Briefträger aufgespürt und rausgekriegt, dass er bei der Nationalgarde gedient hat.
32:38Wir haben sogar rausgekriegt, dass er seinen Reservedienst gemacht hat, als die Waffen gestohlen wurden.
32:42Also steht die Festnahme uns zu.
32:43Ja, so kann man es sehen, aber das 16. Revier wird sie durchführen.
32:46Naja, aber ich, ich habe da angerufen.
32:48Und Locurte und Gomez haben mir erklärt, dass sie über ihre Assistenz sehr erfreut werden.
32:53Na, ist das nicht toll.
32:54Was soll das heißen?
32:54Hören Sie, wollen Sie die Sache bis zu Ende durchführen oder nicht?
32:57Wenn ja, sollten Sie sich lieber gleich entscheiden.
32:59Es geht nämlich jeden Moment los.
33:00Gut, Sir, wir sind schon unterwegs.
33:03Assistenz, sich das schon anhat, Assistenz.
33:08Adrenalin, ein Adrenalinschot, sowas gibt es.
33:11Patrick, 14. Revier.
33:13Ja, Kekny.
33:14Keine Zeit, Patrick.
33:15Es handelt sich um einen Notfall, sagt sie.
33:17Es ist eine Mrs. McKenna.
33:20Auf zwei.
33:38Danke, Patrick.
33:40Okay.
33:44Hier ist Christine Kekny.
33:52Hier ist Christine Kekny.
33:56Naja, ich bin ziemlich in Eile.
33:57Was kann ich für sie tun?
34:02Was hat sie denn?
34:05Was, dass sie wird operiert?
34:07Haben Sie es auf dem Revier versucht?
34:10Ähm, ja.
34:12Ich werde versuchen, ihn irgendwo zu finden.
34:14Ja, und in welchem Krankenhaus sind Sie?
34:17Ja, gut.
34:18Nein, nein, macht auch nichts.
34:24Was ist?
34:26Ähm, Doris Tochter ist im Krankenhaus.
34:28Sie hat eine Blinddarmentzündung und sie können Dory nicht finden.
34:31Ach du je.
34:32Weißt du denn, wo er ist?
34:34Äh, nein, aber ich kann ihn sicher finden.
34:36Ich kenne viele Leute, die ihn kennen.
34:39Worauf wartest du?
34:40Geh rein.
34:40Sag dem Lieutenant Bescheid.
34:42Wieso denn? Ich habe eine Menge zu tun.
34:43Ja, du sollst bei der Festnahme assistieren.
34:45Aber hier geht es um die Familie.
34:47Also was ist, nun mach schon.
34:51Du darfst dich jetzt nicht drücken.
34:54Also geh endlich rein.
34:56Ja gut.
35:02Petri, willst du?
35:09Du vielleicht?
35:10Da habe ich da lange drauf gewartet.
35:20Dr. Bellinger, Telefon an Apparat 3.
35:22Apparat 3, Dr. Bellinger, bitte.
35:31Dr. Bellinger, bitte.
35:36Dr. Kater, bitte zur Intensivstation.
35:38Dr. Kater, bitte zur Intensivstation.
35:58Ich bin Chris Cagney.
36:00Guten Tag.
36:02Wie geht's, Sherry?
36:03Oh, es geht dir wieder gut. Es ist alles glatt gegangen.
36:07Ich hab Dory erreicht, er ist unterwegs.
36:10Ich danke Ihnen vielmals.
36:21Ich hab sicher ziemlich hysterisch auf Sie gewirkt, aber ich war auch in Panik.
36:26Ich komm mit Windpocken und Erkältungen und Fieber klar, aber das war zu viel.
36:34Wir haben nicht viel geschlafen.
36:37Sie haben sehr nette Kinder.
36:41Sie haben mir alles von dem Essen bei Ihnen erzählt. Vielen Dank.
36:45Naja, ich wusste ja nicht, dass Sie kein Fleisch essen.
36:49Oh, das ändert sich von einem Tag auf den anderen.
36:51Es kommt drauf an, welches Lieblingsgericht Ihre Freunde gerade haben.
37:01Hoffentlich war Sherry nicht zu vorlaut.
37:07Nein.
37:10Nehmen Sie es ihr nicht übel.
37:11Die Scheidung hat sie sehr mitgenommen.
37:14Die Kinder können nur schwer begreifen, dass es für uns alle letztlich die beste Lösung war.
37:22Es ist für Dory sehr, sehr wichtig, dass die Kinder wissen, dass er sie liebt, egal was geschieht.
37:29Ja, ich weiß.
37:31Er nimmt sich auch viel Zeit für Sie.
37:35Dory hat viel durchgemacht.
37:38Sie haben ihm sehr geholfen.
37:42Das höre ich sehr gern, Mrs. McKenna, aber er...
37:45Dory hat sehr viel geleistet, um es zu schaffen.
37:50Es war aber auch Ihr Verdienst, Chris.
37:53Immerhin waren Sie für ihn da.
37:56Und dafür danken wir Ihnen.
38:15Es ist alles in Ordnung.
38:18Wie ist denn das passiert?
38:19Sie ist mitten in der Nacht aufgewacht und hatte furchtbare Schmerzen.
38:22Da habe ich sie hierher gefahren und die sagten gleich, es wäre eine Blinddarmentzündung.
38:28Geht es dir gut?
38:29Ja.
38:44Chris, du hättest doch nicht zu kommen brauchen.
38:47Ja, weißt du, ich wollte nur wissen, ob alles in Ordnung ist.
38:53Mrs. McKenna?
38:54Ja?
38:54Sherry ist inzwischen auf ihrem Zimmer.
38:56Sie und ihre Familie können jetzt zu ihr gehen.
38:58Danke.
38:59Erwin, wach auf, mein Schatz.
39:03Chris, vielen Dank.
39:05Gern geschehen.
39:06Geh jetzt zu deiner Tochter.
39:08Sag guten Tag.
39:10Hallo.
39:12Hallo.
39:16Na komm, Junge, Mann.
39:35Gomes und Locurto hatten alles total abgeregelt.
39:37Die Scharfschützen waren in Position.
39:39Tränen, Gas, kugelsichere Westen, alles was man so braucht.
39:41Ich sage hier, es war wie am jüngsten Tag.
39:43Also wir standen da, startklar.
39:45Locurto holt die Fristertüte, sagt der Kerl soll erscheinen.
39:50Die Tür öffnet sich und da, da weiß jeder, das ist es.
39:56Ein Meter fünfundsechzig, zitternd am ganzen Leib.
39:59Aber der Gag kommt ja erst, Junge.
40:01Wir waren auf den Waffenschieber geeicht, aber der hatte nicht die kleinste Waffe im Haus.
40:04Er hatte sie irgendwo in einer alten Garage, weil er Angst hatte, die Kinder könnten sie entdecken.
40:08Das ist ein Ding.
40:08Das fasst man nicht, ja?
40:09Das ist ein Ding.
40:10Entschuldige.
40:23Oh, Herr Sherry, geht's gut. Sie haben mir den Blinddarm rausgenommen.
40:31Hast du Doris Frau kennengelernt?
40:33Hm.
40:34Naja, es ist...
40:38Ich möchte nicht darüber sprechen.
40:40Und außerdem möchte ich jetzt nach Hause gehen.
40:45Es...
40:46Es ist sehr kompliziert.
40:48Na, komm schon, lass es raus. Rede, komm, rede.
40:59Na gut, wenn du willst, von mir aus können wir auch hier darüber reden.
41:08Sie ist nett, sehr, sehr nett.
41:10Ist es McKenna?
41:11Ja, wirklich.
41:14Ja, das muss man Dory lassen.
41:16Er hat einen guten Geschmack bei Frauen.
41:24Die vier sind eine richtige Familie, Marybeth.
41:27Na und?
41:27Du gehörst ja in gewisser Weise auch dazu.
41:29Nie im Leben kann ich den Kindern eine Mutter sein.
41:31Ist ja rüberflüssig.
41:33Sie haben eine Mutter.
41:36Eine sehr gute Mutter.
41:39Finde ich.
41:42Du brauchst ja auch nicht ihre Mutter zu sein.
41:44Sei doch ihre Freundin.
41:51Gehst du mit mir was trinken?
41:53Ich geb einen aus.
41:54Wir können noch was essen.
41:55Äh, ich kann nicht.
41:56Ich würd gern mitgehen.
41:58Können wir's vielleicht auch morgen verschieben?
42:00Ich hab nämlich eine Verabredung.
42:02Was denn du?
42:04Starker Typ, stimmt's?
42:06Und glücklich ist er auch.
42:08Hallo, schöner Mann.
42:10Leider küsst er nicht mehr sehr gern.
42:15Dankeschön.
42:18Na ihr beiden, wo geht ihr denn hin?
42:20Ähm, aus.
42:25Also, bis morgen, ja?
42:26Mhm.
42:39Geschlecht männlich, schwarz, alter 15 Jahre, Größe 1,60 Meter, Gewicht 113 Pfund.
42:46Eintritt der Kugellinke Mitte des Thorax zwischen der neunten und zehnten Rippe, Tommer.
42:50Beide Rippen weisen Frakturen auf.
42:53Die Splitter finden wir auch in den umgebenden Muskeln, Punkt.
42:56Die Schusswunde hat einen Durchmesser von maximal 2 Zentimetern, Punkt.
43:02Die Kugel hat das Opfer in einem Winkel von 45 Grad nach unten getroffen, hat die Milz zerrissen,
43:08die linke Niere, die untere Hauptschlagader, hat den Windhahn verletzt und die rechte Niere, Punkt.
43:14Schwere innere Blutungen im Bereich des Thorax und des Unterleibs, Punkt.
43:18Eine Austrittswunde gibt es nicht, Punkt.
43:21Muskeln- und Knochenbau.
43:22Die Knochen sind sehr gut entwickelt und sehr gut erhalten, Semikolon.
43:26Keinerlei Hinweise auf frühere Faktoren, Komma.

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