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  • vor 21 Stunden
Franco Necci ist Kopf einer italienischen Terror-Organisation. Er entführt die Schwester des berühmten Restaurators Alan Chamberlain. Will er seine Schwester wiedersehen, muss er die Unabhängigkeitserklärung stehlen. Amanda ahnt, was vor sich geht. (Text: Premiere)

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Transkript
00:00Und was machst du mit?
00:01Ich gehe in piscina.
00:02Wenn ich auch ich bin.
00:04Wir sehen uns in piscina.
00:07Ciao, Roberta.
00:34Via, Scalafracci!
00:36Via, Scalafracci!
00:39Tutti, via!
00:40Via, via, via!
00:43Via, via!
00:45Tutti, tutti, tutti!
00:46Che è fatto?
01:11Let's see, too.
01:24Aspetta!
01:25Bisogna spiegarsi!
01:28Papresto!
01:36Also gut, das war's dann.
01:38Amanda, lass das doch!
01:39Oh, Mutter!
01:40Oh, und damit ist das Wort vollständig.
01:42O-W-N-H-A-I-R.
01:45On hair.
01:45Was?
01:46Aber das ist doch kein Wort.
01:47Natürlich, du hast doch Englisch studiert.
01:49On hair.
01:49Das ist ein Mann, der keine Perücke trägt, sondern sein eigenes Haar.
01:52Mutter, das Wort existiert nicht.
01:53Es existiert nicht.
01:55Ach, ich hab's dir doch erklärt.
01:56Hast du nicht zugehört?
01:57Ich spreche doch.
01:57Aber das ändert nichts an den Tatsachen.
01:58Das Wort existiert nicht.
01:59Ach, was?
01:59Das Rätsel lautet, was ist das?
02:00Ein Mann, der sich seines Äußeren nicht zu schämen braucht.
02:02Das ist ein On hair.
02:03Oh, Mutter.
02:05Ein Mann, der sich seines Äußeren nicht zu schämen braucht.
02:07Darunter stelle ich mir was anderes vor.
02:08Wieso?
02:09Ein Mann, der eine Glatze hat.
02:10Ein Perückenträger schämt sich seiner Glatze.
02:12Also gut.
02:13Dotti?
02:14206 Punkte.
02:15Amanda?
02:17190.
02:26Sieh einer an, da hatte offensichtlich jemand keine Lust zu kochen.
02:30Geben Sie her, ich mach das schon.
02:32Gestern Abend Chinesisch, heute Abend Pizza.
02:35Wenn das so weitergeht, gibt's morgen Eis am Stiel.
02:38Hier ist Ihr Geld.
02:38Der Rest ist für Sie.
02:39Danke, Mr. King.
02:40Auf Wiedersehen.
02:41Wiedersehen.
02:47Schätzchen, deine G's sehen aber gut aus.
02:50Das sollen eigentlich P's sein.
02:52Dann sehen eben die P's gut aus.
02:54Kann man hier nicht in Ruhe telefonieren?
02:55Keine Angst, niemand interessiert sich dafür, wie du mit Linda Montes-Shake hast.
02:59Eine neue Frisur?
03:01Ich geh schon.
03:02Toll, die muss ich sehen.
03:03Jetzt streng dich an mit deinen...
03:04Peace.
03:04Peace.
03:05Und stör Philipp nicht beim Telefonieren.
03:07Okay.
03:08Ich komme!
03:12Ihre Bestellung.
03:14Ich hätte meine Mutter sein können.
03:16Ihr habt zwar viel gemeinsam, aber so weit würde ich nicht gehen.
03:19Ich versuche dich seit einer Stunde anzurufen.
03:21Nicht zu machen.
03:22Ich kann nichts dafür.
03:22Philipp hat eine neue Freundin und hängt ständig an der Strippe.
03:25Verstehst du?
03:26Ich verstehe.
03:27Also?
03:28Was gibt's so Wichtiges?
03:29Amanda, du musst mir helfen.
03:30Es ist nicht das Übliche.
03:32Der Senatsausschuss hat für morgen einen Besuch in der Zentrale angekündigt.
03:35Du verstehst schon.
03:36Sie prüfen unsere Bücher.
03:37Mein Gott, wie unangenehm.
03:39Ja, sie gehen von Zeit zu Zeit alle Akten durch und kontrollieren unsere Ausgaben.
03:42Du möchtest also, dass ich deine Abrechnungen in Ordnung bringe?
03:44Genau das.
03:45Geht das?
03:46Naja, das weiß ich noch nicht, aber ich kann's versuchen.
03:48Hör zu.
03:49Die Pizza wird sonst noch kalt.
03:50Ich schlage vor, ich komme morgen früh in die Zentrale.
03:52Mr. Melrose hat mich sowieso zu sich bestellt.
03:54Okay?
03:55Amanda, du bist ein Engel.
03:56Weißt du das?
03:56Nein, das bin ich nicht.
03:57So weit würde ich nicht gehen.
03:58Ich hab ein Zwanziger für die Pizza bezahlt.
04:00Oh.
04:00Ich hoffe, du überlebst es.
04:15Sie bekommen von uns jede Unterstützung, Alan.
04:17Ich bewundere Ihre Arbeit.
04:20Fangen Sie nicht mit den Handschriften an?
04:21Nein, ich denke, ich fange mit diesem Dokument hier an, Mr. Wellington.
04:25Und glauben Sie mir, der Beruf des Restaurators ist mehr als ein Job.
04:29Er ist eine große Passion.
04:31Hm.
04:32Also, wo liegt das Problem?
04:33Ich mache mir vor allem Sorgen über Dokumente, die älter als 200 Jahre sind.
04:38Es gibt da einen ziemlich üblen Pilz, auf den ich in Italien stehe.
04:41Asäculum distalias.
04:45Er könnte auch schon das hier befallen haben.
04:47Ohne, dass Sie es wissen.
04:48Die Unabhängigkeitserklärung.
05:01Ach, uns bleibt auch nichts erspart.
05:03Die längste Nachrichtenfahne seit Wochen.
05:05Was haben wir denn Schönes?
05:06Billy hat mich schon vorgewarnt.
05:08Banküberfall in der Schweiz, Entführung in Rom.
05:10Merkur rotiert, Retrograd.
05:12Merkur rotiert was?
05:13Retrograd.
05:14Eine typische astrologische Krise.
05:15Das erklärt auch deine Entführung in Rom.
05:18Interpol zufolge sind Terroristen am Werk.
05:20Der Rote Februar.
05:23Der Rote Februar?
05:24Hieß es nicht, die hätten irgendeinen verrückten Anschlag auf ein Denkmal vor oder etwas in dem Stil?
05:28Oh ja, in der Washington Post war ein Artikel darüber.
05:31Wie gesagt, Merkur rotiert, Retrograd.
05:33Das erklärt alles.
05:33Oh, gestern war ich essen mit einem Schützen.
05:35Stell dir vor, der...
05:36Francine, erspare mir den astrologischen Rukuspokus.
05:40Stetson, Desmond, ich muss Sie sprechen.
05:41Und zwar sofort.
05:51Das Komitee vom Senat kommt um elf.
05:53Die Vorsitzende ist eine Abgeordnete namens Faber.
05:55Sie ist berüchtigt dafür, dass sie die Geheimdienste auf dem Kieker hat.
05:58Sie kümmern sich um sie.
06:00Faber?
06:01Oh nein, von der habe ich schon gehört.
06:03Billy, muss das denn wirklich sein?
06:06Kommen Sie rein.
06:07Guten Morgen, guten Morgen.
06:07Guten Morgen, Amanda. Hier ist Ihr Auftrag.
06:09Danke, Sir.
06:10Es handelt sich um die Überwachung eines Mannes.
06:13Oh.
06:14Sein Name ist Alan Chamberlain.
06:15Er ist Kunstrestaurator.
06:18Manuskripte und so.
06:19Er ist berühmt.
06:19Er hat hier in Washington einen Auftrag am Nationalarchiv.
06:22Yes, Sir.
06:24Und wieso soll ich ihn überwachen?
06:25Er ist Geheimnisträger.
06:27Wir müssen ihn jedes Mal durchleuchten, wenn er in die USA zurückkommt.
06:30Er wohnt im Sherman Hotel.
06:32Stetson, die Einzelheiten können Sie ja, Amanda, erklären.
06:35Danach kommen Sie sofort zurück.
06:36Ich habe gehört, die Abgeordnete Faber interessiert sich speziell für Sie.
06:39Mhm.
06:40Merkur rotiert ganz eindeutig retrograd.
06:43Zieh dir aber besser deine Stöckelschuhe an, Amanda.
06:45Der Mr. Chamberlain hält sich für gewöhnlich in höheren Kreisen auf als du.
06:48Sehr aufmerksam, Francine.
06:50Gern geschehen.
06:51Sir.
06:57Alan.
07:10Chamberlain.
07:11Sie wissen, wer hier ist?
07:13Gut.
07:14Nennen Sie keinen Namen.
07:15Hören Sie zu.
07:16Ihre Schwester ist hier in Washington.
07:19Sie wissen Bescheid.
07:20Falls Sie Wert darauf legen, Sie je Leben wiederzusehen, dann rate ich Ihnen gut.
07:23Überlegen Sie sich alles sehr genau, was Sie tun.
07:26Nein, Sie können nicht mit ihr reden, klar?
07:29Wir treffen uns im Rosengarten des Kapitol und zwar genau um drei Uhr heute Nachmittag.
07:34Wir werden auf Sie zukommen.
07:36Das ist alles.
07:41Sophia.
07:43Bete.
07:44Bete.
07:45Bete.
07:46Bete, dass dein Bruder Anweisung zu folgen versteht.
08:04Das ist Chamberlain.
08:06Häng dich an seine Fersen und mach Fotos von jedem, mit dem er spricht.
08:09Ja, mach ich.
08:10Aber komm ihm nicht zu nahe.
08:11Ja, mach ich.
08:12Heute Abend bringst du den Film in die Zentrale.
08:15Aha.
08:18Amanda.
08:18Er trägt einen Toupet.
08:20Kann das sein?
08:20Ich hoffe, du zügelst eine Neugier, das rauszufinden.
08:22Mach dir um mich keine Sorgen.
08:35Kann ich Ihnen helfen, Sir?
08:37Sie haben nicht zufällig einen Gedichtmann von Emily Dickinson?
08:40Tut mir leid.
08:41Zu schade.
08:44Eines ihrer schönsten Gedichte beginnt so.
08:47Da deine Seele sich mir weiht, so unser beider Leben endet,
08:51so werfe ich's von mir wie eine Feder und schlurfe Ewigkeiten.
09:03Ich wollte schon ohne dich fahren.
09:05Wohin?
09:05Zum Flughafen.
09:06Bericht vom britischen Geheimdienst.
09:08Mitglieder des Roten Februar haben gestern London verlassen, und zwar in Richtung Washington.
09:12Washington?
09:12Mhm.
09:13Sollen wir die Videobänder des Flughafens prüfen?
09:15Wir bekommen's mit Murray zu tun.
09:18Oh nein, doch nicht Murray.
09:20Ja, Murray.
09:27Ich weiß nicht, ob ich euch helfen kann.
09:28Ihr kommt ja einfach ran und wollt die Bänder sehen. Das geht doch nicht. Ich hab meine Vorschriften.
09:32Ja, ja, ja, ja, Murray. Wenn wir den Amtsweg gehen, können wir gleich einen packen.
09:35Was denken Sie sich?
09:37Ich soll wofür Sie Kopf und Kragen riskieren, was? Sie müssen den Amtsweg gehen wie jeder andere auch nicht.
09:42Oh, es handelt sich um einen Notfall. Seien Sie doch nicht so stur.
09:44Murray, mein Schatz, wie lange kennen wir uns eigentlich? Ganz schön lange, nicht wahr?
09:48Ich bin nicht hier, Schatz, wenn ich bitten darf.
09:49Murray, ich bitte Sie, seien Sie kooperativ. Wir wollen Sonntag nicht einschalten. Wir wollen diesen ganzen Papierkrieg vermeiden. Es geht
09:54doch nur um einen Gefallen.
09:56Murray, wir werden uns erkenntlich zeigen. Wenn Sie irgendeinen Wunsch haben, fragen Sie Francine.
10:01Wenn Sie wüssten, was für Wünsche jemand wie ich hat.
10:10Was hat er denn jetzt?
10:12Einen Moment.
10:20Luciano ist in der Stadt.
10:21Wer?
10:21Er singt an der Oper. Und zwar La Traviata.
10:26Was meint ihr, wie der sich freut, wenn er mich in der siebten Reihe selig lächeln sieht?
10:30Parterre Reihe sieben. Mitte.
10:33Ich hab zwei Karten.
10:35Na, wie wär's?
10:37Sehr schön.
10:59Man.
11:13Ich hab zwei Karten.
11:31Mr. Chamberlain, drehen Sie sich nicht um und sagen Sie nichts.
11:35Wir werden vielleicht beobachtet.
11:38Ihrer Schwester geht es gut, wie ich schon sagte.
11:40Noch. Aber uns bleibt nicht viel Zeit.
11:48Senken Sie den Kopf, falls Sie die notwendigen Vorbereitungen weisungsgemäß getroffen haben.
11:54Gehen Sie in die Telefonzelle. Versuchen Sie nicht, uns reinzulegen.
11:58Nehmen Sie den Hörer ab, aber sagen Sie kein Wort.
12:25Hallo.
12:26Alan, aiuta mi per piacere. Hilf mir.
12:29Basta.
12:31Sophia, antworte doch. Geht es dir gut?
12:34Sophia.
12:35Sophia.
12:53Vorsicht!
12:57Alles in Ordnung?
12:58Ja, es ist nur...
13:01Ja, danke. Ich habe ihn überhaupt nicht kommen sehen.
13:03Aber ich, Gott sei Dank.
13:04Ja.
13:06Dankeschön.
13:07Wenn man wie ich in Rom lebt, dann gewöhnt man sich allmählich an Raser wie den da.
13:10Sie sehen ja, in Washington ist das auch nicht anders.
13:13Ah, Sie sind also auch als Tourist hier.
13:15Als Tourist?
13:15Die Kamera.
13:17Oh ja. Oh ja, ich bin als Tourist hier. Ich besuche meine Tante.
13:22Und Sie, Sie kommen aus Rom?
13:24Aber Sie sind kein Italiener.
13:26Nein, ich bin Amerikaner. Ich bin beruflich viel unterwegs. Und ich bin nur selten hier.
13:32Glücklicherweise brauchen Sie mich hier in Washington nur für ein paar Tage.
13:36Ich habe kaum Zeit, mir die Stadt anzusehen.
13:38Tja.
13:40Ja, ich muss jetzt gehen. Ich wollte noch ein paar Fotos schießen.
13:43Viel Vergnügen.
13:46Aber wenn...
13:46Ciao.
13:47Ciao.
13:47Ja.
13:51Entschuldigen.
13:56Entschuldigen Sie, Miss. Ich dachte, wir...
13:58Wenn ich Sie ein Stück... ein Stück begleite. Ich habe sonst nichts vor. Nur wenn Sie wollen.
14:03Ach, wissen Sie...
14:05Na ja, wir könnten ja... eine Tasse Kaffee trinken.
14:08Das ist eine gute Idee. Die könnten wir nach diesem Missgeschick gebrauchen.
14:12Wie wäre es? Mit einem Cappuccino?
14:14Machen wir.
14:15Okay.
14:16Ja.
14:38Da! Der Kerl in dem komischen Talar. Das ist Necci.
14:41Wisst ihr schon, wer das Mädchen in dem Rollstuhl ist?
14:43Nein, aber das kriegen wir schon raus.
14:45Ich habe auch beim italienischen Geheimdienst angefragt.
14:49Sie sind also hier. Und Sie haben irgendeine Teufelei vor. Die Frage ist nur, was für eine?
14:55Mr. Stetson, Miss Desmond, wir haben Sie schon überall gesucht.
15:01Senatsabgeordnete Faber, Kildare und Slauson. Zwei unserer Agenten, Francine Desmond, Lee Stetson.
15:07Stetson? Der berühmt-berüchtigte Lee Stetson. Sind Sie das?
15:11Hier bin ich ganz erfolglos. Sehr schmeichelhaft.
15:14Oh, ich weiß nicht recht. Ihr Name ist mir schon so oft auf den Schreibtisch geflattert, ich werde ihn wohl
15:18nicht zu schnell vergessen.
15:20Genauso wenig wie die meisten Ihrer Abenteuer.
15:24Ja, Billy, es gibt ein paar Neuigkeiten in Bezug auf den roten Februar. Sie wissen schon.
15:28Das kann auch Hatschens machen. Zeigen Sie Mrs. Faber die Zentrale.
15:31Mrs. Faber interessiert sich nicht für die Zentrale. Sie interessiert sich nur für Zahlen und Fakten.
15:36Harte Fakten.
15:38Ich würde sagen, Miss Desmond kümmert sich um meine Kollegen. Ich selbst nehme mich Ihre an. Mr. Stetson.
15:46Es ist mir eine Ehre und ein großes Vergnügen, Sie, meine Herren, mit den logistischen, strategischen und rechtlichen Grundlagen unserer
15:52Arbeit vertraut zu machen.
15:53Bitte, meine Herren.
15:57Ich habe für Sie beide eine Kleinigkeit zum Essen heraufkommen lassen.
16:00Nein, nein, nein, Billy, das ist wirklich nicht nötig.
16:03Sie haben recht. Wo zur Zeit verschwenden? Wir haben viel zu tun.
16:06Fangen wir doch mit Ihren Spesenabrechnungen an, Mr. Stetson. Und zwar vom Tage Ihres Eintritts in den Geheimdienst an.
16:13Mhm.
16:34Und so habe ich eben nie geheiratet. Es schien mir nicht fair, einer Frau ein Dasein aus dem Koffer zu
16:40zogen.
16:40Das Leben in Flugzeugen und Hotels ist nicht halb so romantisch, wie man sich das für gewöhnlich vorstellt.
16:45Na, also, ich weiß nicht. So schlimm kann es doch nicht sein. Sie reisen und Sie lieben Ihre Arbeit.
16:49Ja, das tue ich. Ja, ich liebe meine Arbeit. Das ist es, was mein Leben erträglich macht. Manchmal jedenfalls.
16:59Aber genug von mir. Reden wir doch mal von Ihnen. Sie sind also Touristin. Woher kommen Sie?
17:05Evanston, Illinois.
17:06Und was tun Sie dort in Evanston, Illinois?
17:09Ich bin Zahnarzthelferin. Ziemlich langweiliger Beruf.
17:12Na, wieso denn? Ganz und gar nicht.
17:15Also, ich weiß, Sie haben viel zu tun. Ich glaube, ich gehe jetzt besser zu meiner Tante.
17:19Nein, nein. Bleiben Sie doch noch. Wissen Sie, ich habe heute nichts zu tun.
17:24Und ich frage mich, was dagegen spricht, dass wir vielleicht heute Abend essen gehen.
17:28Einfach so. Zwei Touristen in Washington.
17:32Nein, Sie sind von Europa her sicher gewöhnt, spät zu essen. Und ich esse immer auch.
17:36Wir essen, wann Sie wollen.
17:37Und außerdem hat meine Tante was vorbereitet. Das tut sie nämlich fast jeden Abend.
17:41Und ich kann sie schlecht vor den Kopf stoßen, denn wer sie bestimmt, sie enttäuscht, meine Tante.
17:44Ja, geht schon in Ordnung.
17:47Aber falls Ihre Tante sie irgendwann mal aus den Klonen lässt, dann bin ich dran.
17:50Ich wohne im Schirmen. Versprochen.
17:53Ich fürchte, dass es nicht dazu kommt, aber trotzdem, vielen Dank.
17:56Man kann nie wissen.
17:57Es war nett, Sie kennenzulernen.
17:59Es war nett, Sie kennenzulernen.
18:01Auf Wiedersehen.
18:01Wiedersehen.
18:13Einzelheiten bitte, Mr. Stetson. Keine Wagen allgemeinplätze.
18:17Ich versuche ja, mich zu erinnern.
18:18Ich habe gerade den Film abgegeben.
18:20Danke, Amanda. Gab es Probleme?
18:22Nein, nein, alles lief wie am Schnürchen.
18:24Ausgezählt. Ausgezählt.
18:25Wir versuchen gerade verschiedene kleinere Posten in meinen Spesenabrichtungen von 1979 zu rekonstruieren.
18:31Warum ziehen Sie sich das an?
18:35Frau, Frau Abgeordnete, ich muss leider etwas mit dieser Agentin besprechen, wenn Sie uns kurz entschuldigen würden.
18:41Wenn es sei, der ist wirklich sehr nett von Ihnen.
18:48Was ist denn los?
18:49Ich habe wieder mal total versagt, aber es war wirklich nicht meine Schuld.
18:52Ich habe den Jungen auf dem Skateboard einfach nicht gesehen.
18:54Naja, es ist ja nichts passiert. Die Kamera fiel hin, aber die zahle ich.
18:58Wo, wovon redest du überhaupt? Von Chamberlain?
19:02Ich habe ihn kennengelernt. Es tut mir leid. Er wollte mit mir spazieren gehen.
19:06Es blieb mir nichts übrig, als mit ihm einen Kaffee zu trinken.
19:07Ich weiß ja, für wen du arbeitest.
19:09Oh nein. Nein, er denkt, ich sei eine Touristin. Er hat mich zum Essen eingeladen, aber ich habe Nein gesagt.
19:13Zum Essen?
19:14Es tut mir leid.
19:16Fabelhaft.
19:18Ich dachte, ich sollte Abstand halten.
19:20Ja, das solltest du, aber so ist es auch gut. Genauer gesagt noch viel besser.
19:23Naja, es war ehrlich gesagt nicht mein Verdienst. Ich meine, er hatte den größten Anteil daran.
19:27Ich habe nur versucht, meine Zunge in Schach zu halten, damit er keinen Verdacht schöpft.
19:30Wie im Lehrbuch.
19:32Hör zu, ich muss wieder raus zu dem alten Drachen.
19:35Geh du ruhig essen mit ihm.
19:36Quetsch ihn nicht aus.
19:37Ja.
19:38Verhalte dich neutral und lass ihn sprechen.
19:40Okay.
19:41Ist er so langweilig, wie er aussieht. Du weißt schon, so leicht entrückt, so etwas geistesabwesend.
19:49Wahnsinnig langweilig.
19:52Gut.
19:59Ich möchte auch einen neuen Haarschnitt. Wie ein Punker, weißt du? Oder noch besser Vollglatze.
20:05Okay, mach's gut. Sie schwärmt für Skinheads, musst du wissen.
20:11Dann wäre Telly Savalas der Richtige für sie. Setz dich, wir essen.
20:14Na, was macht ihr hier unten?
20:15Hallo, Mom.
20:16Hallo.
20:16Schätzchen. Das sieht ja fantastisch aus.
20:20Ja, findest du?
20:21Vielleicht.
20:22Das muss ja ein toller Galan sein.
20:24Ich habe keinen Galan, es ist rein dienstlich.
20:25Das glaubt dir keiner.
20:27Könntest du bitte an die Tür gehen, danke.
20:29Ich eile.
20:30Es könnte vielleicht spät werden heute Nacht.
20:32Keine Sorge, ich warte auf dich.
20:35Hey, Mom, das ist für dich.
20:36Oh, danke.
20:37Sieh dir das an, so eine hübsche Blume, nicht wahr?
20:42Danke für den Nachmittag.
20:50Zu tief in Gedanken, Anne?
20:53Tut mir leid, Sie, unhöflich.
20:56Ich bin heute nicht sehr gesprächig.
20:58Glauben Sie mir, das liegt nicht an Ihnen.
21:01Ihre Anwesenheit macht alles fast erträglich.
21:04Was?
21:05Tut mir leid, das geht mich nichts an.
21:07Ich will mich nicht in Ihre Angelegenheiten mischen.
21:09Keine Sorge.
21:11Sagen wir...
21:13Sagen wir mal so.
21:15Das Leben eines Menschen ist manchmal komplizierter,
21:18als es nach außen hin scheint.
21:19Mein Leben ist zurzeit ein Paradebeispiel dafür.
21:30Aber lassen wir uns davon den Abend nicht verderben.
21:33Ich bin froh, dass Sie gekommen sind.
21:35Freut mich, dass Sie das sagen.
21:37Dieser Abend gehört Ihnen und mir, uns beiden, Amanda.
21:41Nichts und niemand kann ihn uns nehmen.
21:43Das ist wirklich ein sehr schöner Gedanke.
21:46Es ist noch früh.
21:48Vielleicht könnten wir zusammen noch irgendwo hingehen.
21:50Da hätte ich eine bessere Idee.
22:06Es tut mir leid.
22:07Nein, nein, wieso denn?
22:11Es ist eine wunderschöne Nacht.
22:13Wir könnten spazieren gehen.
22:15Okay.
22:17Okay.
22:18Okay.
22:33So, und jetzt kommen wir zu dem Fall mit den ungarischen Trapezkünstlerinnen.
22:39Zwei Schwestern, habe ich recht, Zwillinge?
22:41Und ihre Mutter, die fliegenden Fedorovas.
22:45Völlig richtig.
22:46Es müsste da ein Beleg vorliegen.
22:48Über 720 Rubel für...
22:52Sicherlich?
22:53Da haben wir einen Unterwäscher.
22:54Ja.
22:54Wie darf ich das verstehen?
22:56Na ja, sehen Sie, das war eine Art Honorar für gewisse...
22:58Hier sind die Kontakte der Fotos von Mrs. King.
23:00Oh, sehr gut.
23:01Hier.
23:02Ja.
23:05Danke, Tim.
23:06Sehr freundlich von Ihnen.
23:09So, das war's.
23:12Entschuldigung.
23:23Der Priester ist Franco Netschi.
23:27Der Priester ist Franco Netschi.
23:28Einen Augenblick, Mr. Stetson.
23:30Was ist mit der Damenunterwäsche?
23:31Ach, vergessen Sie, seine Freundin von mir ist dabei, sich mit Leuten anzulegen, die sehr ungemütlich werden können.
23:36Tun Sie mir einen Gefallen.
23:37Gedulden Sie sich mit Ihrer Damenunterwäsche!
24:02Mutti, ich bin's doch, ich bin's.
24:04Wach auf.
24:04Wie spät ist es denn?
24:06Warum bist du denn nicht längst zu Bett gegangen? Du wirst dir auf der Couch nochmal einen steifen Nacken holen.
24:10Vor allem, weil ich wissen will, wie es war.
24:12Es war bestimmt sehr schön.
24:14Gib dir keine Mühe, glaub nicht, dass ich auf dein gelangweiltes Bienenspiel reifah.
24:17Ich bin müde, Mutter, und nicht gelangweilt.
24:19Gut.
24:20Gut, was meinst du?
24:21Gut, das meine ich, wie ich's sage. Freut mich für dich. Was denn sonst?
24:25Siehst du ihn wieder?
24:26Wir wollen morgen zusammen frühstücken.
24:28Zusammen frühstücken?
24:28Ja, frühstücken.
24:29Heute früh.
24:30Nur frühstücken, Mutter.
24:32Nur frühstücken.
24:36Gute Nacht, Mutter.
24:38Gute Nacht.
24:45Sehr gutes Zeichen.
25:01Hallo?
25:03Hallo?
25:03Hallo?
25:07Amanda.
25:07Was?
25:08Ich bin's. Lass mich rein.
25:21Was hast du denn hier verloren? Komm rein.
25:24Hilf mir doch mal.
25:26Okay.
25:27Vorsichtig.
25:28Nicht so laut.
25:31Alles in Ordnung?
25:32Ja, alles in Ordnung.
25:33Gut.
25:33Mein Bein.
25:36Tut mir leid, dass ich hier so reinplatze, aber es ist wirklich dringend.
25:42Wie ist denn der Abend mit Chamberlain gelaufen?
25:49Na?
25:51Ganz ausgezeichnet. Genau wie im Lehrbuch, verstehst du?
25:53Er hat fast die ganze Zeit über seine Arbeit geredet.
25:58Ist etwas Ungewöhnliches passiert?
26:02Nein, nichts, was der Rede wert wäre.
26:04Gut, du brauchst ihn nicht mehr zu beschatten.
26:06Jemand anders wird ihn übernehmen.
26:07Augenblick mal habe ich meine Arbeit nicht gut gemacht.
26:09Doch, das hast du.
26:10Aber hier, ich zeige dir mal eines der Bilder.
26:13Hier.
26:16Siehst du den Kerl, der hinter ihm steht?
26:18Mhm.
26:19Das ist ein Terrorist namens Franco Netschi.
26:22Dir dürfte wohl klar sein, dass das die Situation von Grund auf verändert.
26:25Aber Lee, du siehst doch, Alan sitzt doch einfach nur da.
26:27Das dürfte wohl kaum ein Zufall sein.
26:29Du weißt, dass Chamberlain hier in Washington mit wichtigen Dokumenten zu tun hat.
26:32Der Kerl hier gehört zum Roten Februar.
26:35Womöglich setzt er ihn unter Druck.
26:36Das ist ein zu großes Kaliber für dich.
26:38Es ist immer dasselbe mit dir.
26:40Wenn es interessant wird, versuchst du mich rauszudrängen.
26:42Amanda, es handelt sich hier um Terroristen.
26:44Ist dir das klar? Ich kann dich da nicht mit reinziehen.
26:46Und was könntest du schon tun?
26:47Ich könnte reden mit ihm.
26:48Ach, reden.
26:49Ich bin die Einzige, zu der er Vertrauen hat.
26:51Er hat mich morgen Vormittag zum Frühstück eingeladen.
26:54Und zwar in ein Gartenrestaurant.
26:55Ihr könnt ja mitkommen.
26:57Du und Francine könnt euch an einen Nebentisch setzen.
26:59Niemand wird euch erkennen.
27:00Genau, genau wie im Lehrbuch.
27:02Band 2, Kapitel 9, Paragraf 14.
27:08Ich weiß auch nicht.
27:09Wenn wir nur etwas mehr über diesen Fall wüssten.
27:12Ich würde unerbittlich Nein sagen.
27:13Lee, sobald ich rausgefunden habe, was los ist, setze ich mich in mein Kombi und fahre sofort zu mir nach
27:19Hause.
27:20Du setzt dich erst zu ihm, wenn du absolut sicher bist, dass wir da sind.
27:23Mach ich.
27:25Ehrenwort.
27:26Ehrenwort.
27:33Ja, Amanda, das war's dann.
27:36Wir sehen uns dann ja...
27:39Dann später.
27:41Aber sieh dich vor, klar?
27:42Oh ja.
27:44Fall nicht vom Blumengitter runter.
27:48Ja, werd's versuchen.
27:50Ich muss jetzt gehen.
27:51Ja, du musst jetzt gehen.
27:54Bitte steh noch nicht auf, ich muss erst das Licht ausschalten.
28:02So, ab mit dir.
28:09Bist du so weit?
28:10Ich bin so weit, nur mach schon.
28:12Sieh dich vor.
28:13Ja.
28:15Achtung.
28:15Ja.
28:18Sieh dich auch vor.
28:19Keine Sorge.
28:20Denk an dein Versprechen.
28:21Vorsicht, Vorsicht, Vorsicht, Vorsicht.
28:24Ach du meine Güte.
28:25Alles in Ordnung, gute Nacht.
28:30Oh Gott, wenn das mal gut geht.
28:40Niemand widersetzt sich meinen Befehlen ein zweites Mal.
28:46Soll ich in Ihrem Fall eine Ausnahme machen?
28:48Oder im Fall Ihrer Schwester?
28:50Nein.
28:50Es ist nicht an Ihnen, uns Vorschriften zu erteilen.
28:53Sie tun das, was wir Ihnen sagen.
28:56Und Sie tun es heute.
28:58Ich werde dafür sorgen, dass Ihre Freundin uns nicht in die Quere kommt.
29:02Amanda hat nichts damit zu tun.
29:03Sie weiß von der Sache nichts.
29:04Sie haben mir erzählt, wie hübsch Sie sie finden und dass Sie mit ihr ins Bett gehen wollen.
29:08Sonst nichts.
29:09Wieso sollte ich?
29:10Sie ist nur eine harmlose Touristin, sonst nichts.
29:14Ihre Dummheit kann uns gefährlich werden.
29:18Touristin?
29:19Das ist möglich.
29:24Agentin?
29:25Das ist ebenso möglich.
29:28Aber das finde ich schon heraus.
29:29Und wenn Sie Agentin ist, dann werde ich Sie leider umbringen müssen.
29:34Und das haben dann Sie zu verantworten.
29:41Die Auswertung des Fotos hat ergeben, dass die Person in dem Rollstuhl mit großer Wahrscheinlichkeit das entführte Mädchen ist.
29:47Sophia Wessi.
29:48Sie ist Alan Chamberlains Halbschwester.
29:52Wieso haben wir nichts von ihr gewusst?
29:53Die beiden sind nicht zusammen aufgewachsen.
29:56Wir können Chamberlain nicht vernehmen, sonst töten Sie seine Schwester.
30:00Habe ich recht?
30:00Doch, doch.
30:01Amanda haben Sie ausgebotet.
30:03Ja, natürlich.
30:03Gut.
30:05Ich will, dass Sie und Francine diesen Chamberlain nicht aus den Augen lassen.
30:08Ich stelle Ihnen zwei Beobachtungsteams zur Verfügung.
30:11Der Mann darf noch nicht einmal die Krawatte wechseln, ohne dass wir davon wissen.
30:14Ja.
30:16Verstanden.
30:40Sehr raffiniert.
30:45Na, wie war dein Rendezvous?
30:47Schätzchen, das war kein Rendezvous, das war rein beruflich.
30:50Oma behauptet das Gegenteil.
30:51Ja.
30:52Ich gehe ran.
30:56Hallo?
30:57Hallo, guten Tag.
30:58Ich bin's, Alan.
31:00Wie geht's?
31:02Guten Tag, Alan.
31:03Ich war gerade im Begriff zu gehen.
31:07Darf ich mal ungestört telefonieren?
31:09Bei mir interessiert das auch keinen.
31:11Hört mal zu, Kinder.
31:14Ich sorge dafür, dass du ungestört bist.
31:17Also, wir treffen uns in 20 Minuten.
31:20Amanda, ich bin froh, dass Sie noch da sind.
31:23Mir ist leider etwas, etwas dazwischen gekommen, Amanda.
31:27Wir können uns nicht lernen.
31:29Kein Frühstück?
31:30Nein, es tut mir leid.
31:31Sie, Sie sollten sich von mir fernhalten.
31:36Alan, was ist denn passiert?
31:37Nein, nein, es tut mir leid.
31:39Und Sie sollten sich keine Sorgen machen.
31:41Wirklich nicht.
31:42Es tut mir leid.
31:45Wenn ihr noch eine Portion Cornflakes wollt, kein Problem.
31:48Ich mache euch welche.
31:48Nein, nein.
31:55Internationale Filmgesellschaft.
31:56Lies setzen, bitte.
31:57Tut mir leid, er ist nicht im Büro.
32:00Danke.
32:03Ich habe alles getan, was ich kann.
32:05Nun gut.
32:06Ich hoffe, dass Sie sie abgeschüttelt haben.
32:09Das hoffe ich für Mrs. King und für Sie.
32:12Wie weit sind Sie?
32:20Es muss noch austrocknen.
32:22Noch mehr Zeit?
32:24Hören Sie, ich verstehe was davon.
32:25Wenn es nicht perfekt aussieht, merken Sie es sofort.
32:29Ich brauche noch eine Stunde.
32:38Ich will einen Kaffee trinken.
32:39Herr Geno?
32:40Ich denke, wir werden Ihnen mit dem allergrößten Interesse Gesellschaft leisten.
33:11Alan, ich weiß, was Sie sagen wollen, aber ich dachte, wir sollten wenigstens darüber reden.
33:15Amanda, glauben Sie mir, Sie hätten nicht herkommen sollen.
33:18Ja.
33:21Amanda, wir müssen weg hier.
33:33Der Schäden verbleutet hat.
33:34Wir müssen weg, wir müssen weg.
33:38Amanda, wo ist Ihr Wagen?
33:39Das hier ist mein Wagen.
33:40Hören Sie an.
33:41Halten Sie sich so weit wie möglich fern von mir.
33:43Mein Umgang ist gefährlich für Sie.
33:50Lassen Sie mich los!
33:52Hilfe!
33:53Hilfe!
33:54Hören wir schon zu Hause!
34:02Wo ist Chamberlain?
34:03Er ist da rüber gelaufen.
34:05Was ist denn passiert?
34:06Ich weiß auch nicht.
34:06Er hat mich angerufen und das Frühstück abgeblasen.
34:08Ich wollte es dir sagen, aber du warst nicht in der Zentrale.
34:10Die Terroristen haben seine Schwester entführt.
34:12Vielleicht erpressen Sie ihn.
34:25Ich habe diesen Pilz zum ersten Mal in Florenz entdeckt.
34:32Asäculum distalias.
34:34Manchmal ist er biologisch jahrzehntelang inaktiv.
34:37Und plötzlich vermehrt er sich sieben bis acht Millionen Mal innerhalb von 24 Stunden, wenn die Bedingungen günstig sind.
34:43Mr. Wellington, er könnte dieses Dokument vollständig zerstören.
34:47Ich habe Ihren Artikel gelesen.
34:49Sie müssen also das Papier präparieren.
34:52Ja, in einem Glycerinbad.
34:53Richtig, einem Fungizid.
34:55Die größte Gefahr ist der Sauerstoffschock, dem das Dokument ausgesetzt wird.
34:58Immerhin befindet es sich seit 30 Jahren hinter Glas.
35:01Kann man diesen Raum luftdicht abschließen?
35:03Ja, und wir könnten ihn mit Helium füllen.
35:06Dann müssten die Wachen draußen bleiben, bis das Papier trocken ist.
35:09Hm, natürlich. Ich bräuchte ein Atemgerät.
35:11Wo bekomme ich das nur her? Reicht eine Sauerstoffmaske?
35:14Ja, ich denke schon.
35:16Könnten Sie mich dann vielleicht, äh, allein lassen?
35:21Ich wäre soweit.
35:38Was war mit dem B-Team?
35:43Okay, okay, das kann passieren.
35:45Ruf Billy an und sag ihm, du hast Netschi aus den Augen verloren.
35:50Was soll ich dazu sagen? Wir tun, was wir können, Francine.
35:55Okay. Ich rufe dich später zurück.
36:02Was wissen wir? Wir wissen, Chamberlain restauriert historische Dokumente.
36:06Es gibt in dieser Stadt Hunderte von Dokumenten, die in Frage kämen.
36:10Richtig.
36:10Amanda, du bist die Einzige, die mit ihm gesprochen hat.
36:13Ist dir irgendetwas aufgefallen?
36:14Er war sehr, sehr bedrückt.
36:16Er wollte mir nicht sagen, worum es sich handelt, aber er hatte irgendwas.
36:18Was?
36:19Das weiß ich nicht.
36:21Was könnte das sein?
36:22Es tut mir leid, ich weiß es ganz einfach nicht.
36:24Was haben wir denn da?
36:27Pinsel, Tinte, diese Heizlampen benutzen Fälscher, um einen Braunstich zu erzeugen.
36:36Sieh dir das an.
36:37Was?
36:38Wenn im Verlauf der menschlichen Geschichte...
36:48Das könnte die Unabhängigkeitserklärung sein.
36:53Hallo Vermittlung, verbinden Sie mich bitte sofort mit dem Nationalarchiv.
37:05Das könnte die Unabhängigkeitserklärung sein.
37:30Chamberlain, beeilen Sie sich.
37:32Drum ausfallen.
37:35Keine Sorge, ich bin gleich fertig.
37:51Fertig.
37:53Das ging aber schnell.
37:56Tja, wir haben noch mal Glück gehabt.
37:58Der Pilz war schon dabei, sich zu vermehren.
38:00Wenn ich nicht eingegriffen hätte, tja...
38:03Sie schickt der gütige Gott.
38:06Das wollte ich nicht sagen.
38:07Na, na, nicht zu bescheiden.
38:09Wenn wir dieses Dokument eingebüßt hätten, denken Sie mal, was für ein Schock das für unser Land wäre.
38:13Hm, das glaube ich auch.
38:35Sophia?
38:36Oh, Alan, Gott sei Dank.
38:37Alles in Ordnung.
38:40Ach so, Politiker.
38:46Stehen bleib!
38:47Ich zeig mir den Waffel.
38:58Stehen bleib!
38:59Bleiben Sie stehen!
39:01Halt! Hier, ich habe Ihre komische Unabhängigkeitserklärung.
39:05Bleiben Sie stehen oder ich zerfetze Sie.
39:18Hey!
39:36Alles in Ordnung?
39:37Ja.
39:39Meinen Sie, Sie können sie wieder restaurieren?
39:41Was sagen Sie?
39:45Wir werfen sie weg.
39:47Was?
39:47Das ist eine Fälschung.
39:51Sie haben ganz schön Mut, mein Freund.
39:53Dafür hätte Sie Netschi wahrscheinlich umgebracht.
39:54Ich habe es nicht über mich gebracht.
39:57Außerdem hatte ich nicht genug Zeit für den Austausch.
40:00Aber eins ist klar.
40:01Meine Schwester und ich wären nicht mehr am Leben, wenn Sie nicht gewesen wären.
40:04Ich danke Ihnen.
40:05Ich danke Ihnen beiden von ganzem Herzen.
40:08Gern geschehen.
40:11Francine, könntest du Signorina Sophia bitten, uns in der Zentrale ein paar Fragen zu beantworten?
40:15Gern.
40:17Wir haben nur ein paar Fragen zu machen.
40:19Ist das gut?
40:20Ja.
40:21Tornero presto.
40:22Ja.
40:23Andiamo.
40:23Lass uns einen Augenblick haben Sie.
40:25Ja.
40:26Okay.
40:31Touristen.
40:33Nein.
40:34Ich habe Sie angeschwindelt, Alan.
40:38Es blieb mir keine andere Wahl.
40:42Sie sind ein ungewöhnlicher Mann und ich bin froh, dass ich Sie kennengelernt habe.
40:47Sie sind auch eine ungewöhnliche Frau.
40:52Ich wollte Sie nicht belügen, Alan.
40:54Wirklich nicht.
40:54Ja, ich weiß.
40:58Ja, ich weiß.
41:00Ich weiß.
41:14Tschau, Amanda.
41:16Auf Wiedersehen, Alan.
41:35Danke.
41:39Gott sei Dank, dass ich diesen Fall hier der Abgeordneten Faber nicht erklären musste, Alan Chamberlain.
41:43Du hast doch gesagt, es lief alles blendend.
41:45Ja, ja, es lief ziemlich gut, aber technisch gesehen pure Improvisation.
41:48Wie, es lief wie im Lehrbuch, das hast du doch selbst gesagt.
41:50Die Lösung, die Lösung hing von einem reinen Zufall ab, Amanda.
41:53Die Lösung hing von einem reinen Zufall ab, Amanda.
41:53Ein Spion, der professionell vorgeht, plant jeder ein Slide, jedes winzige Detail.
41:58Nein, der Begriff Zufall existiert in seinem Wortschatz nicht.
42:00Merkt ihr das?
42:01Ich glaube, du würdest dir eher die Zunge abreißen, bevor dir ein Kompliment über die Lippen kommt.
42:04Ich wollte damit nur sagen, dass dir Technik fehlt.
42:09Nehmen wir mal ein Beispiel.
42:12Angenommen, ich sitze hier auf einer Parkbank.
42:14Dein Auftrag lautet, auf zwanglose Art mit mir in Kontakt zu treten,
42:18dir mein Vertrauen zu erschleichen und mich dazu zu bringen, dich heute in La Traviata einzuladen.
42:23Wie soll ich denn das zu Wege bringen, ha?
42:26Gut, setz dich, ich zeig's dir.
42:33Na.
42:35Na, Süße?
42:37Ach.
42:39Wie geht's denn immer?
42:41Schon lange nicht mehr in der Oper gewesen, ne?
42:42Hören Sie, ich wüsste nicht, was Sie das angeht.
42:44Ich schlage vor, Süße, wir pfeifen uns einen kleinen Bär hier ein.
42:46Tut mir leid, kein Bedarf.
42:49Tja, das, das ist zu schade.
42:52Was mache ich jetzt mit denen?
42:58Sind die echt?
42:59Um acht.
43:01Einverstanden.
43:01Siehst du, wie leicht das war?

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