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Kurzfilme
Transkript
00:06Zum Falkenthaler Hof, ich...
00:08Harden!
00:11Vater!
00:13Bitte geh nicht.
00:15Ich brauche dich.
00:18Du brauchst mich nicht.
00:19Das ist nicht wahr.
00:22Ich bin so, du hast mich nie gebraucht.
00:23Du warst immer selbst genug, und wenn, dann...
00:26Dann war mein Vater da, ich weiß.
00:30Aber das war einmal.
00:33Als ich noch nicht wusste, dass...
00:36Du das Wichtigste in meinem Leben bist.
00:41Als ich noch nicht wusste...
00:44Wie sehe ich dich lieber?
01:00No one has the answer.
01:03They just want more.
01:07Hey!
01:09Who's gonna make it right?
01:13This could be the first day of my life.
01:27Die nächsten fünf Gegend auf mich. Viel Spaß.
01:30Danke.
01:36Harden!
01:40Ich liebe dich auch.
01:50Du warst ziemlich gut eben als Liebesbote.
01:52Findest du?
01:53Mhm.
01:55Und ich fand auch, dass Viktoria erstaunlich gesprächig war.
01:58Ja, so offen hat sie noch nie über ihre Gefühle gesprochen.
02:01Ich glaube, sie liebt Hagen wirklich.
02:03Ja, hoffentlich hat sie ihn noch getroffen.
02:08Sonst wäre sie doch schon längst wieder hier.
02:10Oder sie sitzt tollend in ihrem Auto.
02:12Gott.
02:13Hey, hey, hey.
02:14Die beiden werden sich schon gefunden haben.
02:16Sie sind schließlich erwachsen.
02:18Also, mein Bruder, der ist...
02:19Findest du nicht, du hast genug Amor gespielt?
02:22Zumindest bei den beiden da draußen?
02:25Ach.
02:26Du meinst, hier oben könnte ich noch was tun?
02:29Also, wenn du was suchst, dann...
02:30Ja, ich habe, glaube ich, schon gefunden, was ich suche.
02:50Hallo, Nina.
02:55Wie lange habe ich geschlafen?
02:57Ich weiß nicht.
03:02Ich bin mir immer so müde.
03:05So, ausgeteilt.
03:11Das liegt bestimmt in der Aufregung.
03:13Aber sobald du dich an die Situation gewöhnt hast,
03:16wird das aufhören.
03:18Wie könnte ich mich daran gewöhnen?
03:21Nina,
03:23es tut mir leid, dass du das hier alles durchmachen musst.
03:28Mir auch.
03:30Kannst du mir glauben.
03:32Früher oder später wirst du begreifen,
03:35dass ich gar keine andere Wahl hatte.
03:38Es ist das Beste für uns beide.
03:42Wir gehören doch zusammen.
03:48Es ist kalt.
04:03Wenn ich das nächste Mal komme,
04:04bringe ich dir ein paar warme Sachen mit.
04:11Du wirst es verstehen, Nina.
04:14Bald.
04:41Du wirst es sehen,
04:52Andreas, ich weiß, wie du dich fühlst.
04:54Ja?
04:55Wie fühle ich mich denn?
04:57Nein, du bist enttäuscht.
04:58Achso, höchstens, wenn du das Dessert stehen gehst.
05:02Wir lernen es gerade ein bisschen besser kennen
05:04und jetzt muss ich schon weg aus Falkenthal.
05:06Tja, c'est la vie.
05:08Und das auch noch so bald.
05:11Naja, ich meine, an deiner Stelle würde ich das Gleiche machen.
05:16Aber...
05:16Naja, nicht so aber.
05:18Du möchtest dich gerne selbstständig machen.
05:20Möchtest ein Restaurant aufmachen.
05:24Also vielleicht...
05:25Vielleicht sollte ich ein bisschen drüber nachdenken.
05:28Was gibt's denn da nachzudenken?
05:30Ich meine, das ist doch eine einmalige Chance.
05:33Noch dazu in dieser Lage.
05:35Wie heißt das?
05:36Colmar.
05:36Colmar.
05:37Das klingt doch wahnsinnig.
05:40Colmar.
05:49Lecker.
05:50Ein bisschen süß.
05:53Finde ich nicht.
05:55Pass auf.
05:58Wir hatten eine schöne Zeit.
05:59Wir hatten wirklich schöne Abende.
06:03Aber ganz ehrlich, du wirst vollkommen bescheuert,
06:05wenn du dieses Angebot nicht annehmen würdest.
06:08Und ich sag dir noch was.
06:10Es ist wirklich zu süß.
06:11Ich hab nämlich keinen Rohrzucker mehr gehabt
06:13und musste normalen Zucker nehmen.
06:27Ich hab gar nicht gemerkt, dass es so doll geregnet hat.
06:29So meine Sachen waren nass bis auf die Haut.
06:31Ich hab uns Tee gemacht mit ganz viel Zitrone.
06:34Danke.
06:35Nicht, dass wir beide noch krank werden, hm?
06:39Hey.
06:40Deine Haare sind dann noch ganz nass.
06:43Hauptsache, die es war.
06:45Du darfst aber auch nicht krank werden.
06:47Das wäre mir jetzt völlig egal,
06:49solange ich eine Krankenschwester wie dich habe.
06:52Und was ist mit deinem Termin in Sydney, hm?
06:55Musst du nicht in die Kanzlei?
06:57Es gibt im Moment nichts Wichtigeres für mich als dich.
07:02Und außerdem wartet mein Assistent schon lange darauf,
07:05mir zu zeigen, dass er mehr kann als ich.
07:07Und?
07:08Kann er?
07:09Ich hoffe, er hat von mir gelernt.
07:11Aber ich will jetzt nicht über meinen Assistenten oder Geschäfte reden.
07:14Sondern?
07:16Gar nichts.
07:17Einfach nur so hier sitzen.
07:18Das reicht mir.
07:19Für den Moment.
07:23Das ist so wunderbar, dass du da bist.
07:26Ja.
07:27Ja, es fühlt sich wirklich gut an, wieder hier zu sein.
07:30Und diesmal
07:33hörst du mich nicht so schnell wieder los.
07:35Egal, was du versuchst.
07:53Das ist so wunderbar, was du versuchst.
07:57Das ist so wunderbar, was du versuchst.
08:02Das ist so wunderbar, was du versuchst.
08:06Das ist so wunderbar, was du versuchst.
08:13Das ist so wunderbar, was du versuchst.
08:17Und das ist so wunderbar, was du versuchst.
08:35Vielen Dank. Das war ein Lied aus dem Frankreich aus der Zeit der Kreuzzüge, handelt von den Frauen, die in
08:43den Burgen an ihren Fenstern saßen und sehnsuchtsvoll auf die Heimkehr ihrer Ehemann ihrer Ritter gewartet haben und dabei Garn
08:50gesponnen haben.
08:51Das Lied »Viele La Lene« spinnt das Garn. Als nächstes eine napolitanische Canzone, heißt »Tabolio Bain Assaye« aus dem 19.
09:01Jahrhundert.
09:06Also, ich find's toll. Ich auch. Ja, nur, irgendwie sind die Leute ganz unmöglich. Ja, vielleicht haben Sie etwas anderes
09:18erwartet. Ja, so eine Art Hintergrundmusik.
09:22Hintergrundmusik? Sollen Sie doch nicht ins Konzert gehen. Sollen Sie Ihren Café setzen. Ich meine, Herr Noah, vielleicht wussten Sie
09:30das nicht mit dem Konzert.
09:34Entschuldigung? Können Sie nicht ein bisschen leiser sein, bitte?
09:40Thema. Ja. Entschuldigen Sie bitte, ich würde gerne der Musik zuhören. Hallo?
09:47Damit machst du's noch schlimmer.
09:54Ich fürchte, Tobias ist im Moment ganz und gar nicht er selbst.
10:18Guten Abend, Max.
10:19Na, dich sieht man überhaupt nicht mehr.
10:21Hallo, Vater.
10:23Warum setz dich ja im Moment zu mir? Ich will dich was fragen.
10:29Was hältst du von einem kleinen Schlummertrum hier?
10:31Für mich nicht, danke.
10:34Sag mal, wie sieht dein Vormittag morgen aus?
10:38Warum?
10:39Ich will dich zur Branche einladen.
10:41Hier im Gutshaus.
10:42Die ganze Familie ist endlich wieder zusammen.
10:45Ich weiß noch nicht, ich hab viel zu tun.
10:50Dann kommst du also gut voran mit deiner Biografie.
10:53Mit der Biografie, ja.
10:57Max, versuch wenigstens da zu sein, okay?
10:59Okay.
11:01Max.
11:04Ich mach mir Sorgen um dich.
11:06Ach was?
11:08Ich meine, ich bin ja sehr froh, dass sich der Tumor wieder zurückgebildet hat, aber du weißt, dass...
11:13Ich hab alles im Griff.
11:15Wirklich.
11:18Das hoffe ich.
11:20Wir sehen uns kaum noch, du bist nie da.
11:22Und wenn, dann redest du kaum ein Wort.
11:25Sieht fast so aus, als würdest du mir ausweichen.
11:29Ist es wegen Nina und Petersen, dass Nina dich so hintergehen konnte.
11:37Aber deshalb darfst du dich jetzt nicht verkriechen.
11:41Was hörst du davon, wenn du wieder in der Firma anfängst?
11:44Einfach, um auf andere Gedanken zu kommen.
11:47Ich weiß nicht.
11:49Victoria wird wahrscheinlich auch ihren Posten wieder einnehmen.
11:51Also, das hoffe ich zumindest.
11:53Sie kommt bestimmt zurück.
11:55Ich freue mich für dich.
11:56Ja, und wenn du jetzt auch noch, dann...
11:58Ich überleg's mir.
12:00Okay?
12:02Denk in Ruhe darüber nach.
12:05Dann wird er nicht böse, aber...
12:06Ich bin ziemlich geschafft.
12:09Wir sehen uns morgen, ja.
12:10Gute Nacht.
12:13Bis morgen.
12:14Schlaf gut.
12:17Hast dich überhaupt nicht verändert.
12:19Doch.
12:20Das hab ich sehr wohl.
12:23Ich meinte nur, dass du die Zeit im Gefängnis ganz gut überstanden hast.
12:26Das kann sein.
12:28Aber das heißt noch lange nicht, dass ich mich nicht verändert habe.
12:32Vicky, das war ein Spaß.
12:35Ich weiß.
12:38Weißt du, ich hatte sehr viel Zeit zum Nachdenken im Gefängnis.
12:42Ich will nicht zweimal die gleichen Fehler machen.
12:45Ich will einen wirklichen Neuanfang haben.
12:50Das trifft sich gut.
12:52Ich bin auch gerade dabei, mich neu zu orientieren.
12:57Wir könnten uns doch zusammentun.
13:00Gute Idee.
13:01Wie wär's mit Sidney?
13:02Mhm.
13:04Das wär schön.
13:06Aber leider erst in ein paar Jahren.
13:09Ach Gott, ja.
13:09Deine Bewährungsauflagen.
13:11Mhm.
13:12Tja, dann bleibst du wohl doch bei Falkenthal.
13:14Mhm.
13:15Und was ist mit Annabelle?
13:17Ich meine, bloß weil dein Vater sie rausgeworfen hat,
13:19heißt das ja noch lange nicht, dass sie nicht irgendwann wieder auftaucht.
13:22Mein Vater will nichts mehr mit ihr zu tun haben.
13:25Das ist die Hauptsache.
13:28Ja, stimmt.
13:30Ich denke, er hat endgültig mit dir abgeschlossen.
13:34Ich auch.
13:39Hey.
13:55Ja, der Sekt ist auch leer.
13:58Tja, ähm, ich muss sowieso langsam.
14:02Ja.
14:06Und danke für den schönen Abend.
14:09Keine Ursache.
14:10Du hattest recht.
14:12Ähm, das Tiramisu war ziemlich süß.
14:14Ja?
14:14Aber trotzdem sehr lecker.
14:17Du, wenn du meinst.
14:20Ja.
14:37Man sieht sich.
14:40Ja.
14:42Irgendwann.
14:45Ganz bestimmt.
14:54Vielleicht.
14:58Wenn nicht jetzt.
15:02Ja.
15:08Du musst schon los?
15:09Ja, ja.
15:11Ich bin spät dran.
15:12Mein Wachdienst beginnt in einer halben Stunde.
15:14Schade, aber schön, dass du da warst.
15:16Ja.
15:16Bestell Tobias noch einen schönen Gruß von mir.
15:18Mach ich.
15:19Die Leute hier haben das überhaupt nicht verdient, so ein Konzert.
15:22Naja.
15:22Tschüss.
15:25Ja, äh, nach den Liedern möchte ich jetzt ein Instrumentalstück spielen, eine Etude von Fernando
15:33Sohr, die schon längst zu den Standardwerken der Gitarrenmusik zählt.
15:39Ja, Fernando Sohr, ein spanischer Komponist, der aber auch durch sein Virtuoses zugleich harmonisch
15:45und satztechnisch differenziertes Spiel beeindruckt haben soll, hat außerdem...
15:51Danke.
15:51Danke, Herr Becker.
15:53Wie bitte?
15:54Es reicht.
15:56Ja, soll ich die Instrumentalstücke vielleicht besser weglassen?
15:59Nein, ich denke, wir haben dann genug gehört.
16:02Ja, aber ich bin noch gar nicht fertig.
16:05Doch, da sind Sie.
16:08Das Beste kommt doch...
16:09Das glaube ich nicht.
16:11Herr Becker, bitte.
16:17Sie wollen mich nicht länger hören.
16:20Und wegen des Honorars melden Sie sich bitte später noch in meinem Büro.
16:30Boah, Männer sind so anstrengend.
16:32Du glaubst gar nicht, was ich mir heute wieder alles anhören musste.
16:34Dabei ist es...
16:38Du siehst aber auch nicht gerade nach einem erfüllten und erfolgreichen Arbeitstag aus.
16:43Wer hat sich denn heute beschwert?
16:47Lissi, entschuldige.
16:49Nein, nein, nein, alles in Ordnung.
16:51Also, hoffe ich doch.
16:52Klar.
16:53Und bei dir?
16:56Na ja, ich mach mir Sorgen um Max.
16:59Wieso?
16:59Ich dachte, mit seiner Krankheit, das ist...
17:01Ja, nein, gesundheitlich geht es ihm ja auch wieder besser, aber...
17:05Er ist so komisch in letzter Zeit.
17:07Ständig unterwegs, niemand weiß wo und wenn er mal da ist, dann weicht er mir aus.
17:11Ich dachte, Männer sind so.
17:13Ich schätze mal, das liegt an der Trennung von Nina.
17:15Ja.
17:16Meinst du?
17:17Ich weiß nicht.
17:18Also...
17:18Meine, die Beziehung zu Nina war für Max.
17:22Ja, überlebenswichtig.
17:24Sie war der Grund dafür, dass er überhaupt wieder gesund geworden ist.
17:27Das wird mir jetzt erst so richtig klar.
17:29Naja, aber Nina empfindet eben anders.
17:32Armer Max.
17:34Er hatte wohl die Hoffnung trotz allem nie wirklich aufgegeben.
17:39Ninas Verhalten der letzten Zeit hat den Damm aber offensichtlich den Rest gegeben.
17:43Und ich kann das sogar nachvollziehen.
17:45Was hat sie denn gemacht, die böse Nina?
17:47Na, sie hat wieder mit Petersen geschlafen.
17:49Was?
17:50Und Max hat sich dabei erwischt, den Flagranti.
17:52Äh, aber nicht mit dem Ben Petersen.
17:55Ja, mit dem Ben Petersen.
17:56Der hat doch gerade erst geheiratet.
17:59Weißt du, Nina und Ben Petersen haben sich früher mal sehr nahe gestanden.
18:02Als wir alle noch dachten, dass Max umgekommen sei.
18:06Wahrscheinlich werden die beiden jetzt verheiratet, wenn Max...
18:09Verstehe.
18:10Das gibt's doch überhaupt nicht.
18:33Dieses Zeug werde ich bestimmt nicht trinken, Max.
18:38Wie konntest du mir Beruhigungsmittel ins Wasser geben?
18:47Ruhig, Nina.
18:47Ganz ruhig.
18:49Du bist jetzt wieder bei klarem Verstand, also denk nach.
18:53Diese Hütte hier steht bestimmt irgendwo einsam in einem riesigen Wald.
18:57Schreien hilft also nicht.
19:00Und auch sonst kann ich wohl kaum mit Hilfe von Außen rechnen.
19:05Das weiß ja keiner, dass ich hier bin.
19:09Ich schätze, ich muss hier alleine rauskommen.
19:15Es muss doch einen Weg nach draußen geben.
19:17Es muss einfach...
19:27Hi.
19:27Hallo.
19:28Hi.
19:29Wie war's?
19:30Was denn?
19:32Hallo.
19:33Na ja, wann...
19:34Wann zieht ihr zusammen?
19:35Du, Olli wird bestimmt sehr bald rumziehen.
19:38Aber bestimmt nicht mit mir zusammen.
19:41Was?
19:42Aber ich dachte, du...
19:43Ja, so hast du falsch gedacht.
19:45Leider.
19:46Er macht sich selbstständig.
19:47Er wird ein Restaurant aufmachen im Elsass.
19:49Was?
19:50Er geht weg aus Falkenthal?
19:52Ja, warum auch nicht?
19:53Ich meine, schließlich ist er ja erwachsen.
19:55Ja, aber ich dachte, ihr seid...
19:57Hast du Lukas nicht mitgebracht?
20:00Ah, Lukas.
20:00Doch.
20:01Also, nee.
20:02Er ist bei der Tagesmutter.
20:03Er hat geschlafen und da wollte ich ihn noch ein bisschen dort lassen.
20:07Und wie war das Konzert von Tobias im Blanzino?
20:11Also, ich fand's gut.
20:12Ja, und die anderen nicht?
20:14Ja, nee.
20:15Also, eigentlich hat keiner zugehört.
20:17Nur wir.
20:19Und...
20:19Er musste das Konzert vorzeitig abbrechen.
20:22Oh nein.
20:23Das hat ihn bestimmt ganz schön umgehauen.
20:25Ja.
20:26Er ist total fertig.
20:28Aber er lässt sich nichts anmerken.
20:32Ja, und du?
20:33Ich.
20:33Ich muss morgen früh raus.
20:36Ja.
20:37Hör zu, Silke.
20:38Danke noch mal, dass du mir die Wohnung überlassen hast.
20:47Ja.
20:51Ja.
21:00Ich hatte von Anfang an kein gutes Gefühl.
21:04Ach, komm, Tobias.
21:07Jetzt hör doch mal auf.
21:09Im Grunde wusste ich schon nach den ersten beiden Titeln, dass es nicht funktioniert.
21:13Ich war einfach schlecht.
21:14Du warst nicht schlecht.
21:15Du warst vielleicht ein bisschen verunsichert.
21:18Ich meine, ist ja auch kein Wunder nach der Geschichte mit dem Video.
21:21Das mit dem Film war längst erledigt.
21:24Weißt du, vielleicht ist das Lanzino einfach nicht der richtige Ort für deine Musik.
21:29Oh komm, setz dich zu mir.
21:32Trink einen Tee.
21:36Genau das zeichnet einen wirklichen Profi aus.
21:39Dass er jedes Publikum an jedem Ort begeistern kann.
21:42Ach so.
21:43Und jetzt denkst du...
21:44Ja, ich bin eben kein Profi.
21:45Es war von Anfang an eine Schnapsidee.
21:48Deshalb werde ich es in Zukunft auch lassen.
21:51Wegen so einer kleinen Flaute die Flinte ins Korn werfen?
21:54Tobias, das sieht dir überhaupt nicht ähnlich.
21:57Ich bin nicht gut genug.
21:59Also höre ich lieber auf mit dem Gitarrenspielen und dem Singen.
22:03Ach so.
22:05Ja, das ist schade.
22:07Also mir hat der Abend nämlich sehr gut gefallen heute.
22:10Ja, dir.
22:12Ist doch was Besonderes.
22:16Und tu ja auch.
22:18Darum passen wir ja so gut zusammen.
22:24Trotzdem.
22:28Hm.
22:57Hallo, ihr zwei.
22:58Hallo.
22:59Hallo.
23:06Oh, was für eine Nacht.
23:09Ist so schlimm.
23:11Na, jetzt ist es schon wieder okay.
23:14Hast du was von Andreas gehört?
23:16Ja, ich habe ihn gestern noch getroffen.
23:19Das klingt ihm nicht so toll.
23:20Ja.
23:22Ist ihm sein eigenes Essen nicht bekommen?
23:24Au, Alter.
23:25Da.
23:26Da.
23:30Olli geht weg.
23:31Ins Elsass.
23:32Er übernimmt da ein Restaurant.
23:34Ja und?
23:35Ja was, ja und?
23:37Das Elsass ist furchtbar weit weg.
23:38Und ich glaube kaum, dass die beiden Lust haben auf eine Fernbeziehung.
23:43Warum geht Andreas nicht einfach mit ins Elsass?
23:45Ja, wie soll denn das funktionieren?
23:47Er hat das Cosi.
23:48Und außerdem weißt du ganz genau, wie sehr er an Lukas hängt.
23:52Ist eigentlich schade.
23:53Ich dachte...
23:54Ja, das dachte ich auch.
23:57Für mich sieht es ein bisschen so aus, als ob Andreas inzwischen die Beziehung viel ernster nimmt als Olli.
24:04Ach.
24:04Es kann doch sein, dass mein Bruder für Olli nur eine bedeutungslose Affäre war.
24:10Das wäre ja furchtbar für Andreas.
24:13Ja.
24:24Rührei.
24:25Ich auch bitte.
24:27Morgen übrigens.
24:29Morgen zusammen.
24:30Kannst du was von mir abhaben?
24:32Danke.
24:33Gestern war doch der Auftritt im Lanzino, oder?
24:38Ich mache dir nachher noch mehr Rührei.
24:40Nein, nein, das reicht schon.
24:41Tobias, wie war es denn?
24:42Haben dir die Fans diesmal die Klamotten vom Leib gerissen?
24:45Nein.
24:53Was sollte das denn jetzt?
24:55Das scheint ein besonders erfolgreicher Auftritt gewesen zu sein.
24:59Die Leute haben ihm überhaupt nicht zugehört.
25:03Und dann hat der Geschäftsführer auch noch das Konzert einfach abgebrochen.
25:08Oh, Mist.
25:17Kommt rein, legt ab.
25:19Schön, dass ihr alle gekommen seid.
25:21Ja, wir freuen uns auch.
25:23Ich dachte mir, nach der ganzen Aufregung der letzten Zeit wäre es gut, die ganze Familie
25:27endlich wieder an einem Tisch zu haben.
25:29Jetzt, wo ich alle meine Kinder wieder habe.
25:32Na, wenn das kein Anlass ist.
25:36Lissi erwartet euch schon und Max wollte auch versuchen, da zu sein.
25:41Also.
25:44Entschuldige, kann ich dich ganz kurz sprechen?
25:47Ja, natürlich.
25:49Wollen wir vor die Tür gehen?
25:50Gerne.
25:57Und?
25:59Was hast du mir zu sagen?
26:02Du hast mich gefragt, ob ich wieder für die Van Weiden Group arbeiten möchte.
26:06Ja, und?
26:09Ich hoffe, du bist mir nicht böse, aber ich kann dein Angebot nicht annehmen.
26:16Ich habe es mir wirklich sehr lange überlegt.
26:19Und ich bin mir sicher, dass es das Beste ist.
26:24Hat deine Entscheidung mit Hagen zu tun?
26:27Ja, auch.
26:28Aber in erster Linie mit mir selbst.
26:31Ich kann einfach nicht so weitermachen wie bisher.
26:34Aber das sollst du doch auch gar nicht.
26:37Weißt du, ich möchte mir gerne etwas Eigenes aufbauen.
26:42Was ganz Neues.
26:44Und das kann ich nur, wenn ich mich von...
26:49von alten Bindungen und...
26:52und Abhängigkeiten freimache.
26:54Und zu diesen alten Bindungen und Abhängigkeiten gehört dein Vater.
26:59Ja, naja, ist schon gut.
27:03Ich würde dir natürlich sämtliche Freiheiten bei alten Entscheidungen zugestehen.
27:09Das ist ganz lieb von dir.
27:13Aber ich kann trotzdem nicht.
27:17Ich...
27:17Ich weiß.
27:20Und eigentlich freue ich mich ein bisschen darüber, dass ich dich nicht überreden konnte.
27:27Danke.
27:38Ich werde hier rauskommen, Max.
27:40Das verspreche ich dir.
27:42Mit oder ohne deiner Hilfe.
27:44Warum habe ich nicht früher geahnt, was mit Max los ist?
27:47Ich dachte, ich kenne ihn, meinen eigenen Ehemann.
27:50Aber ich kenne ihn überhaupt nicht.
27:56Okay, versuchen wir es.
28:01Ach, Mist.
28:09So schnell wirst du nicht aufgehen, Nina.
28:12Nein.
28:15Nein.
28:17Nein.
28:17Nein.
28:17Nein.
28:18Nein.
28:19Nein.
28:20Nein.
28:36Und, wie fühlst du dich als Oberhaupt deiner Großfamilie?
28:39Ja, großartig.
28:42Ich kann mich kaum noch daran erinnern, euch alle in so einer Runde bei mir gehabt zu haben.
28:45Das muss irgendwann zuletzt zu Weihnachten gewesen sein.
28:48Ach, das ist mindestens 100 Jahre her.
28:50Hattest du da nicht sogar noch Windeln an?
28:53Hast du nicht immer noch welche an?
28:56Wann saß eigentlich du das letzte Mal so an meiner Seite?
28:58Der Platz war meistens besetzt.
29:00Ja, noch leider manchmal mit der falschen.
29:03Ich will ihn trotzdem niemanden streitig machen, diesen Platz.
29:07Und du sagst gar nichts, Hagen?
29:10Oh, ich genieße es eigentlich sehr, euch zuzusehen, wie euren Familiensinn zelebriert.
29:14Na ja, solange du nicht gleich wieder wegläufst, wenn du diese Chaos-Truppe besser kennenlernst.
29:19Aber weißt du, ich kenne sie eigentlich schon ganz gut.
29:22Und trotzdem hat es mich wieder hergetrieben.
29:27Manche Leute scheinen damit ein größeres Problem zu haben, damit umzugehen.
29:31Na ja, Nina hat sich ja schon gut getröstet, nicht wahr?
29:36Ich sehe ihn.
29:39Würdest du mir bitte die Konfitüre erreichen?
29:46Es tut mir leid, ich wollte...
29:47Schon gut, schon gut.
29:54Ich sehe ihn.
30:20Tobias, weißt du noch,
30:22ob wir zusammen bei den Verweidens im Garten gearbeitet haben?
30:25Ja, klar.
30:26Da habe ich doch ziemlich oft abgekotzt, ja?
30:28Ich weiß.
30:29Ich habe dabei aber auch etwas Wichtiges gelernt,
30:31nämlich mir selbst wieder zu vertrauen.
30:35Erik.
30:35Tobias, du hast mir gesagt, dass ich etwas drauf habe
30:37und dass ich darauf stolz sein kann.
30:40Das ist lieb von dir, aber du musst mich jetzt nicht trösten.
30:44Das sah vorhin aber ganz anders aus.
30:45Ja, hast du recht, dass du mit dem Rausrennen war, ein bisschen überzogen.
30:47Aber ich bin drüber weg.
30:49Also wirst du deine Klampfe nicht zu Kleinholz verarbeiten?
30:51Das ist keine Klampfe, sondern eine ziemlich wertvolle Gitarre,
30:53die habe ich vor Jahren von Werner Gravenberg geschenkt bekommen.
31:02Ich ärgere mich ja über mich selber.
31:04Ich hätte mich niemals auf diesen Auftritt im Lazino einlassen sollen.
31:06Ach, du hast doch was drauf.
31:08Ich weiß, was ich kann.
31:10Das Musizieren vor Publikum gehört jedenfalls nicht dazu.
31:13Das ist doch Quatsch.
31:14Gib dir keine Mühe, auch du wirst mich nicht überreden.
31:17Das Kapitel ist abgeschlossen.
31:19Gut.
31:21Soll ich mir jetzt ein Beispiel nehmen an deiner Konsequenz?
31:27Weißt du was, Erik?
31:30Das Gespräch gerade entschädigt mich für einiges.
31:33Danke.
31:42Manchmal funktioniert im Leben eben nicht alles so, wie man es sich wünscht.
31:47Weil irgendjemand dann wieder eine doofe Bemerkung macht.
31:51Ja, und dann gibt es aber zum Glück auch wieder solche Momente wie diesen hier.
31:55Ich meine, wir sind wieder zusammen.
31:56Die Familie sitzt vereint an einem Tisch.
32:02Und Max, kommst du mit deinem Buch voran?
32:06Max?
32:08Dein Buch?
32:10Ja.
32:11Ja, ist alles in Ordnung.
32:13Ich muss dann langsam mal los.
32:14Oh, Lucy, jetzt bleib doch noch.
32:16Es tut mir leid, ich muss zur Arbeitscatering berufen.
32:21Tja, so leid es mir tut.
32:23Ich müsste eigentlich auch mal dringend ins Hittner herrufen.
32:25Wenn ich das jetzt nicht mache, ist niemand mehr in der Kanzlei.
32:27Entschuldigt bitte.
32:28Hast du irgendwann vielleicht auch ein bisschen Zeit für mich?
32:30Ich bräuchte einen juristischen Rat von dir, ganz unverbindlich.
32:33Ähm.
32:35Max?
32:35Ich muss weg, ist es dringend.
32:40Ja, also wir können uns ja später im Lanzino treffen.
32:43Ja, ja, ruf mich an, sobald du wieder frei bist.
32:46Okay.
32:50Bis später.
32:53Danke für die Einladung.
32:56Tschüss.
32:57Tschüss.
32:58Danke und entschuldigt.
33:07Tja, und so schnell ist das Haus dann auch wieder leer.
33:12Und?
33:14Musst du auch ganz schnell weg, oder hast du einen dringenden Termin?
33:17Nein.
33:20Was hältst du von einem kleinen Spaziergang?
33:24Solange du mit mir nicht irgendwelche Querfeldeintouren machst,
33:27dazu habe ich nämlich nicht die richtigen Schuhe an.
33:30Okay.
33:31Versprochen.
33:36Frau Bernstein.
33:45Aber es muss doch einen Weg hier raus geben.
33:48Es muss ganz einfach.
33:53Es muss, es muss, es muss, es muss, es muss, es muss!
33:56Was?
33:58Komm, mach dich nicht selbst zurück, Nina.
34:01Das ist doch genau das, was er will.
34:02Dass ich genauso verrückt werde wie er.
34:05Das wird ihm nicht gelingen.
34:08Ich komme hier raus.
34:09Ja?
34:10Ich werde hier rauskommen.
34:37Ein Kaffee, bitte.
34:41Hallo, könnte ich hier einen Kaffee haben?
34:44Ich bin nicht hallo.
34:46Okay, könnte ich trotzdem einen Kaffee haben.
34:52für Sie ist hier ab heute Selbstbedienung.
34:54Bitte schön.
34:58Okay.
35:00Dankeschön.
35:04Sag mal, hast du ein Problem?
35:06Ich habe kein Problem.
35:08Mit meinem Bruder?
35:09Ben hat ein Problem, und zwar mit Max.
35:11Ach, diese alte Geschichte, oder was?
35:13Von wegen alte Geschichte.
35:15Was soll das denn heißen?
35:17Ben hat mit...
35:19Wir reden später, wenn Eva wieder da ist, komme ich rüber.
35:21Was darf es ein Schönes sein?
35:22Einsaft, bitte.
35:24Gut.
35:28Also, ich bin sicher, dass Richard es dennoch genossen hat.
35:31Auch wenn wir so abrupt aufgebrochen sind?
35:33Ach, Viktoria, für ihn war es wichtig, euch alle um sich zu haben.
35:36Außerdem fand ich jetzt Lissys Bemerkung gar nicht so schlimm.
35:38Also, um ehrlich zu sein, ich habe sie gar nicht so richtig verstanden.
35:42Ja, komische Bemerkung.
35:44Und Max hat so oder so überzogen reagiert.
35:46Na ja, der ist sowieso in letzter Zeit ziemlich merkwürdig drauf, finde ich.
35:52Entschuldige mich.
35:55Von Weiden?
35:57Ja, Viktoria von Weiden, wer ist denn da?
36:04Ja.
36:05Ja, natürlich erinnere ich mich.
36:09Mhm.
36:10Ja, und wo?
36:14Ja, kenne ich.
36:15Und wann?
36:19Okay, bis dann.
36:24Ärger?
36:25Nein.
36:26Ich muss fast erledigen.
36:28Okay, lass dir Zeit, ich bin ja hier.
36:30Mhm, das dauert nicht lange.
36:37Bis dann.
36:39Bis dann.
36:54Und, äh, den Brief, der müsste eigentlich...
36:56Am besten schon gestern raus, ich weiß.
36:58Genau.
36:59Außerdem brauche ich die letzte Vierteljahresbilanz und den aktuellen Briefwechsel mit Meiering.
37:04Okay.
37:06Hast du Birner angerufen?
37:08Was Birner?
37:09Von der Bank.
37:11Oh.
37:11Du solltest ihn doch anrufen.
37:15Ich muss gleich noch in die Formerei, die haben Probleme mit einem Muster.
37:19Da hat sich Annabelle schon mal wieder gemeldet.
37:21Nein.
37:22Du bist der Chef, finde ich doch damit ab.
37:25Ach, das muss ich wohl.
37:28Die Frage ist, ob sich einige Mitarbeiter da auch mit abfinden können.
37:32Wieso?
37:34Lissi hat mich vorhin am Catering ganz schön auflaufen lassen.
37:37Ach, wahrscheinlich hat sie Ärger mit ihrem Vater oder mit einem Freund oder...
37:41Nein, das ging gezielt gegen mich.
37:44Weißt du was?
37:45Ich rede mit Lissi, dann musst du dich um diese Lappalie nicht kümmern und bist glücklich,
37:50dass du eine Sekretärin geheiratet hast.
37:52Danke, Frau Peter.
37:54Hm.
37:56Bitte, Chef.
38:06Ich brauche Verdärmung, mal Hilfe.
38:12Hilfe!
38:16Warum hilft mir keiner?
38:41Nina, die Nina?
38:43Ja, kennst du noch eine andere?
38:44Das glaube ich nicht.
38:46Wenn ich es dir doch sage.
38:47Mit meinem Bruder?
38:48Aber Elsa und Ben, die haben doch gerade erst geheiratet.
38:50Tja.
38:51Wie, und dann soll er jetzt was mit Nina gehabt haben?
38:53Ausgerechnet Ben?
38:54Frag ihn doch.
38:56Ja, das werde ich auch machen, weil das kann einfach nicht sein.
38:58Und wieso erzählt mir mein Vater sonst sowas?
39:00Keine Ahnung.
39:18Ich habe mich komplett zum Idioten gemacht.
39:20Ach, manches musstest du so sehen.
39:22Dazu hatte Annabelle das alles viel zu geschickt eingefädelt.
39:25Sie hat uns alle getäuscht.
39:27Ja, die ich nicht.
39:29Doch, mich auch.
39:31Zumindest anfangs.
39:33Ich hatte es außerdem einfacher als du, weil ich viel mehr Abstand zu ihr hatte.
39:37Und weil du nie an Viktoria gezweifelt hast.
39:40Was für sie da, was ihr schlecht ging.
39:43Letztendlich hast du sie aus dem Gefängnis geholt.
39:45Ich bin ihre Mutter.
39:47Ah, was bist du?
39:49Und du bist ihr Vater.
39:51Ich weiß, dass Viktoria dir nichts nachträgt.
39:56Sie hat sich sehr verändert.
39:58Aber absolut zu ihrem Vorteil.
40:00Das stimmt.
40:01Aber es war auch ein langer, steiniger Weg für sie.
40:14Vicky, so sieht man sich wieder.
40:18Gut siehst du aus.
40:21Naja, vielleicht immer noch ein bisschen blass, hm?
40:23Ich wusste gar nicht, dass du schon wieder draußen bist.
40:25Ehrlich gesagt, ohne dich war es mir einfach so langweilig im Knast.
40:29Und jetzt?
40:32Gehen wir ein Stück.
40:41Du solltest dir ein Beispiel an Viktoria nehmen.
40:44Für sie ist das Kapitel einer Bill endgültig erledigt.
40:48Oh, es ist noch gar nicht so lange her.
40:49Da hätte Viktoria sie bis in die Hölle verfolgt mit ihrer Arde.
40:52Das ist vorbei.
40:54Inzwischen verschwendet Viktoria nicht einen Gedanken mehr daran.
40:57So weit bin ich noch nicht.
41:00Da kommst du auch noch hin.
41:02Hilfst du mir dabei?
41:04Ja, sicher.
41:07Helena, ich bin sehr froh, dass wir wieder so miteinander reden können.
41:11Ich auch.
41:19Ohne deine Geschichten von der bösen Stiefmutter Annabelle wäre ich wahrscheinlich durchgedreht.
41:23Wieso das denn?
41:24Vor Langeweile.
41:26Dein Hass auf die Alt hat auch mich gerettet.
41:28Und der Gedanke, dass wir uns eines Tages rächen werden.
41:31Und jetzt ist es endlich soweit.
41:33Annabelle wird bluten.
41:35Für alles.
41:37Das klingt ja sehr begeistert.
41:39Was ist los?
41:40Hast du unseren Plan schon vergessen?
41:44Nein, natürlich nicht.
41:46Aber?
41:50Sag bloß, du willst dich gar nicht mehr an Annabelle rächen.
41:59Ist dir in letzter Zeit irgendwas an Ben aufgefallen?
42:03Nein.
42:03Kannst du dir vorstellen, dass er hinter meinem Rücken...
42:05Auch Elsa, bitte.
42:06Ich habe gerade die SMS von Nina gelesen.
42:09Warum hast du mir nichts gesagt?
42:10Wenn es uns gelingen sollte, Annabelle die Tat nachzuweisen...
42:13...und dann würde sie für ziemlich lange Zeit ins Gefängnis gehen.
42:15Das Schicksal ist ein bisschen zu oft auf ihrer Seite, findest du nicht?
42:18Das konnte alles wieder so sein wie früher.
42:20Wenn du nur willst, dass wir wieder eine Familie werden.
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