- vor 11 Stunden
Kategorie
🎥
KurzfilmeTranskript
00:00Annabelle, sag etwas, bitte.
00:04Was erwartest du von mir?
00:07Eine ehrliche Antwort, mir nicht.
00:11Gib uns auch eine Chance.
00:15Warum sollte ich?
00:19Empfindest du dir gar nichts mehr für mich?
00:23Doch, ja, natürlich.
00:26Natürlich, aber ich hatte viel Zeit, in China über uns nachzudenken.
00:35Aber es hat sich vieles verändert.
00:38Ich habe dir nicht vertraut, das ist unverzeihlich, ich weiß, aber...
00:42Findest du nicht, dass ich eine zweite Chance verdient habe?
00:46Mach es mir doch nicht so schwer.
00:48Du bist ein wunderbarer Mann.
00:52Schauen wir doch den Tatsachen ins Auge.
00:57Unsere Ehe ist am Ende.
01:06Hey, what you looking for?
01:12No one has the answer.
01:15They just want more.
01:19Hey, who's gonna make it right?
01:26This could be the first day of my life.
01:35Du wählst die Scheidung?
01:37Ich denke darüber nach.
01:39Ja.
01:42Na, Bill, ich bitte dich, ich weiß, dass ich einen Fehler gemacht habe.
01:45Einen.
01:48Also gut, ich habe dir in den letzten Wochen viel zugemutet. Entschuldige bitte, ja.
01:51Du hast mich für eine schlechte Geschäftsfrau gehalten.
01:54Du hast mir 35 Prozent meiner Firma weggenommen.
01:57Und du hast mich aus der Geschäftsleitung entfernt.
01:59Aber selbstverständlich wirst du wieder Geschäftsführerin.
02:01Aber weißt du, was noch viel schlimmer war?
02:03Du hast mich für eine Brandstifterin gehalten.
02:09Du hast einen Grund, auf mich wütend zu sein, ich weiß.
02:11Du misstraust mir, das ist keine Basis für eine Ehe.
02:15Ich möchte es gern wieder gut machen.
02:17Und wie?
02:19Hast du überhaupt eine Ahnung, wie sehr du mich gedemütigt hast?
02:24Entschuldige, dass ich dir misstraut habe.
02:27Immer wieder hast du Victorias Lügen geglaubt.
02:29Aber ich kann das nicht mehr.
02:31Aber Victoria wird in unserem Leben keine Rolle mehr spielen.
02:33Sie ist nicht mehr meine Tochter.
02:35Für wie lange? Für eine Woche? Einen Monat?
02:39Annabelle, gib uns eine Chance.
02:42Ich kann nicht mit einem Mann verheiratet sein, der mich für eine Brandstifterin hält
02:46und glaubt, ich würde den Tod seines eigenen Sohnes in Kauf nehmen.
03:01Ich muss jetzt in die Manufaktur, wenn du nichts dagegen hast.
03:32Ich habe mal gesehen, dass die neuen Termine fürs Baby schwimmen.
03:36Hey, sag bloß, du kommst doch mit.
03:41Stefan hat mich dazu überredet.
03:43Wasser nicht.
03:47Lästert mein Bruder wieder über mich?
03:49Nein, im Gegenteil.
03:50Er hat sich entschieden, doch mitzukommen zum Babyschwimmen.
03:52Echt?
03:54Dann traust du dich also doch?
03:56Was gibt es sich denn da zu trauen?
03:58Ja, wir machen ein Wettschwimmen.
04:00Quatsch. Wenn ich schon mitkomme, dann kümmere ich mich um Lukas.
04:03Okay.
04:04Dann machen wir ein Wettschwimmen.
04:06Du Spinner.
04:21Oh nein.
04:25Ach, wir haben keine Milch mehr.
04:26Könntest du bitte mal rüber zu Kolja gehen und ihn fragen, ob er noch welche hat?
04:31Wie bitte was?
04:32Ja, tolle Idee.
04:37Lass nur ich.
04:38Die schon.
04:47Schlechte Nachrichten?
04:48Nein, nein.
04:50Ist alles in Ordnung.
04:56Es wäre gut, wenn Sie möglichst bald ein Konzept ausarbeiten, wie man den Image-Schaden für Falkenthal-Porzellan gering halten
05:02kann.
05:02Schon dabei.
05:04Hm.
05:04Alle Achtung.
05:08Oh.
05:09Äh, ich kann auch später wiederkommen.
05:11Nein, nein.
05:12Kommen Sie nur rein.
05:13Ben und ich sind soweit fertig.
05:16Sind die für mich?
05:17Ja, du hattest mich doch darum gebeten, die Logos für die neuen Produktlinien zu entwerfen.
05:23Ja, zeig mal ja.
05:37Ja, die sind sehr gut, Maike.
05:40Da steht ja eine richtige kleine Künstlerin vor uns.
05:42Naja, ich muss noch viel lernen.
05:44Na, na, na.
05:45Nun mach dich mal nicht kleiner als du bist.
05:47Du kannst sehr gut zeichnen.
05:48Und dass dich die Kunsthochschule nicht genommen hat, das werden die noch bereuen.
05:50Sie haben wirklich Talent.
05:52Danke.
05:52Okay.
05:53Wissen Sie was?
05:54Ich könnte für die Zeit, in der ich hier bin, eigentlich eine Assistentin gebrauchen.
05:57Haben Sie nicht Lust?
05:59Ich?
05:59Ja, Sie.
06:01Maike, ich meine, Frau Hansen arbeitet hier als Praktikantin im Moment in der Designabteilung.
06:05Ich weiß nicht, ob das...
06:06Spricht da irgendwas dagegen, dass sie auch in anderen Abteilungen Erfahrungen sammelt?
06:10Nein.
06:11Nein, natürlich nicht.
06:12Ich meine, wenn du möchtest.
06:14Und?
06:15Haben Sie Lust?
06:15Ja, warum nicht?
06:16Ich habe gehört, dass man sich als Künstlerin sowieso mit Zeilen auskennen sollte.
06:20Und das ist ja eigentlich eine gute Gelegenheit, wenn ich da mal reinschnuppern könnte.
06:23Dann geht das klar?
06:25Ja, wenn Kolja nichts dagegen hat.
06:27Ich rede mit ihm.
06:29Gut, dann sind wir uns einig.
06:31Wollen wir nicht die Zukunft du sagen, wenn wir zusammenarbeiten?
06:33Gerne, ich bin Maike.
06:35Ron, auf gute Zusammenarbeit.
06:50Vater, hast du heute Mittag kurz Zeit für mich?
06:54Worum geht's?
06:55In dem Vertragsentwurf, den ich gerade für die Manufaktur ausarbeite, gibt es ein paar Klauseln, die ich...
07:01Ist Annabelle schon da?
07:03Ja.
07:05Ich habe vorhin mit ihr gesprochen.
07:08Und hast du ihr alles erzählt, dass Victoria das Feuer gelegt hat?
07:11Ja.
07:13Und daraufhin hat sie mir erklärt, dass sie über ein Ende unserer Ehe nachdenkt.
07:19Das tut mir leid.
07:23Ich habe mich bei ihr entschuldigt, aber sie hat es nicht akzeptiert.
07:27Ich kann verstehen, dass sie sehr verletzt ist.
07:30Ja, das ist ihr auch verständlich.
07:33Am Ende erreicht Victoria doch noch ihr Ziel.
07:36Noch ist es ja nicht so weit.
07:38Er bedeutet Annabelle sehr viel.
07:41Ich kann mir ein Leben ohne sie nicht vorstellen.
07:44Danke, Eva.
07:45Ah, Lilly.
07:47Erzähl mal, was sagt die Ärztin?
07:49Alles gut.
07:52Ich habe das kleine Herz schlagen sehen.
07:54Das war unglaublich.
07:57Ja, ich weiß, das ist so ein ganz besonderer Moment.
07:59Der wird dann plötzlich so konkret.
08:02Ja, das ist ein irres Gefühl.
08:05Möchtest du einen Tee?
08:07Gerne.
08:07Und ein riesiges Frühstück.
08:08Ich habe nämlich Hunger.
08:09Das mache ich dir.
08:12Du, ähm, Lilly, hat denn die Ärztin was gesagt wegen deiner Morgenübelkeit?
08:18Ähm, nur, dass das spätestens nach dem dritten Monat vorbei sein müsste.
08:23Weißt du, du solltest vielleicht morgens vor dem Aufstehen schon eine Kleinigkeit im Bett zu dir nehmen.
08:28Manchmal hilft das.
08:29Ich habe das im Griff.
08:30Ja, aber ich meine, probiere es doch mal aus.
08:33Ich bring dir morgen das Frühstück ans Bett.
08:35Das musst du nicht, Birgit.
08:37Ich mache es doch so gerne.
08:38Mir ist nur noch ab und zu übel, okay?
08:40Ja, aber schau mal, du musst jetzt wirklich auf dich achten.
08:44Dein Körper arbeitet für zwei.
08:46Du musst dir Ruhepausen gönnen.
08:48Ja, Eva, ich glaube, es wartet doch noch eine Menge Arbeit auf mich im Büro.
08:52Ich, ähm, verschiebe das Frühstück.
08:57Habe ich was Falsches gesagt?
08:59Hm.
08:59Vielleicht hast du sie zu sehr bedrängt.
09:04Ich gehe auf die Nerven.
09:05Hm.
09:07Ich glaube, du würdest Lilly helfen, nur wenn du das in den Griff bekommen könntest.
09:32Morgen, Annabelle.
09:34Hallo, Max.
09:34Schön, dich zu sehen.
09:37Wie war es in China?
09:39Um ehrlich zu sein, ich habe mich wie in der Verbannung gefühlt.
09:43Ja, ich habe gerade mit Vater gesprochen.
09:45Er macht sich große Vorwürfe, dass er dir die Brandstiftung unterstellt hat.
09:49Ich konnte ja nur denken, dass ich die Manufaktur angezündet habe.
09:53Er war nicht der Einzige, der das geglaubt hat.
09:56Aber er ist mein Mann.
09:57Er weiß, wie viel mir die Firma bedeutet.
10:00Wenn du nicht gewesen wärst, dann würde er es immer noch glauben.
10:04Ich wollte es anfangs auch nicht wahrhaben, dass Victoria sowas tut.
10:07Ich meine, ich weiß, sie ist kein Engel, aber Brandstiftung.
10:11Aber mir traut er sowas zu.
10:13Das habe ich nicht gesagt.
10:15Richard hat mir erzählt, dass du dich vielleicht von ihm trennen willst.
10:19Ja.
10:20Er ist ziemlich am Boden deswegen.
10:23Was glaubt er, wie ich mich gefühlt habe?
10:27Gib ihm noch eine Chance.
10:31In den letzten Wochen ist zwischen Richard und mir vieles kaputt gegangen.
10:37Ich weiß nicht, ob sich das noch kippen lässt.
10:49Ich weiß nicht, ob du es normal ist.
10:53Ich weiß nicht, ob du es auch nicht bewirken hast.
10:54Ich weiß nicht.
10:55Hi.
10:56Hi.
10:56Hast du Pause oder Schluss?
10:58Pause.
11:00Was?
11:01Ist ein schlechter Tag?
11:02Ach.
11:03Nur das Übliche.
11:06Verkehrsraudis, Fallsparker, Drogendealer.
11:08Nein.
11:09Nur die leidige Bürokratie in unserer Dienststelle.
11:13Papierkram.
11:14Ach, für jeden Mistenformular.
11:16Tja, das gibt da Frust.
11:19Ich kenn das ja.
11:21Aber es gibt einfach Tage, da nervt das mehr als sonst.
11:28Entschuldigung, meine Dienststelle.
11:30Grill?
11:34Ja, genau.
11:34Ich hab vorhin den Antrag auf Rücknahme meiner Versetzung nach Passau gestellt.
11:40Hören Sie, ich kann im Moment nicht weg aus Falkenthal.
11:44Es muss doch möglich sein, dass irgendein anderer Kollege meinen Dienst in Passau antritt.
11:52Sie prüfen mein Gesuch.
11:54Und, äh, wann kann ich mit einer Antwort rechnen?
11:59Also melden Sie sich heute noch.
12:02Danke.
12:08Noch mehr Papierkrieg?
12:10Ach, ständig wollen sie was von dir.
12:12Aber wehe, du willst was von denen.
12:14Dann gibt's nur Schwierigkeiten.
12:15Na ja, was willst du denn von denen?
12:18Ach, das...
12:19Interne Geschichten.
12:21Ich kann da nicht drüber reden.
12:23Wir sehen uns.
12:34Und sagt Ihnen, dass ich so schnell wie möglich einen Überblick über die Finanzen der Manufaktur haben möchte.
12:39Mache.
12:39Guten Morgen, Frau Hertel.
12:40Guten Morgen.
12:41Geben Sie doch bitte ein Memo heraus, dass ich ab sofort wieder die Geschäfte der Manufaktur leite.
12:45Oh, das tue ich sehr gern.
12:46Und als erstes entfernen Sie die Sachen meiner Stieftochter aus meinem Büro.
12:50Umgehend.
12:51Danke.
12:52Kann mir jemand verraten, was hier Vorsicht gibt?
12:54Das zu erklären würde jetzt zu lange dauern.
12:57Ich fand unseren Abend gestern wirklich sehr schön.
12:59Ja, ich muss wieder arbeiten.
13:01Warte, ich hab noch was für dich.
13:03Ich hab noch nicht Geburtstag.
13:05Ich hab heute Morgen eine Kiste mit alten Sachen von mir sortiert.
13:07Und dabei habe ich das hier gefunden.
13:11Ja, die hast du mir damals aus Indien mitgebracht.
13:13Ja, und dann haben wir uns gestritten und dann wolltest du sie nicht mehr haben.
13:17Ja.
13:18Vielleicht möchtest du sie jetzt haben.
13:23Warum schenken wir sie nicht, Paula?
13:25Ja, für dich und Paula.
13:28Bis später.
13:29Petersen.
13:32Annabelle von Weiden ist ab sofort wieder Geschäftsführerin der Manufaktur.
13:35Sie möchte einen Überblick über die aktuelle finanzielle Lage.
13:37Kein Problem.
13:39Ich sag dann Ron Graser Bescheid, ja?
13:41Ach, und noch was?
13:41Ist gerade ungünstig.
13:43Es ist wichtig.
13:44Ich hab zu tun.
13:45Es ist wirklich sehr, sehr wichtig.
13:48Wenn es sehr, sehr wichtig ist, dann habe ich natürlich zehn Minuten für Sie.
13:52In Ihrem Büro.
14:02Alles klar?
14:05Hm?
14:06Geht's dir gut?
14:08Ja, warum auch nicht?
14:11Wenn du die ganze Zeit kleine, bunte Quadrate auf deinen Zeichenblock malst.
14:20Tim ist in ein paar Tagen weg.
14:23Ich...
14:23Das ist so seltsam.
14:26Ja, das ist ziemlich unwirklich.
14:29Wie geht's denn dir damit?
14:31Du bist dein bester Freund.
14:33Naja, ich weiß jetzt wenigstens, wo ich pennen kann, wenn ich in London bin.
14:39Und was ist mit dir?
14:41Ich meine, ohne dich hätte er die Prüfung wahrscheinlich nie gemacht.
14:45Er wird mir fehlen.
14:51Kolja?
14:57Es gibt da was, was ich dir dringend sagen will.
15:00Ja?
15:00Was denn?
15:03Ich habe überlegt.
15:05Hey, ich hoffe, ich störe nicht.
15:08Nein, komm rein.
15:09Was gibt's denn?
15:11Ähm, ich muss noch eine Bestätigung nach London faxen, dass ich auch wirklich das Studium
15:15antreten will.
15:16Und ich dachte mir, vielleicht kann mir deine Mutter dabei helfen.
15:19Warum bist du nur nicht zu Silke gegangen?
15:20Die hat doch auch ein Faxgerät.
15:21Ja, sie ist aber nicht da.
15:22Und ich muss noch ein paar Kopien machen von Krankenkasse, Zeugnissen und so weiter und so fort.
15:26Klar, kein Problem.
15:27Ich frage sie.
15:28Äh, Lilly, ich bin gleich wieder da, dann können wir weiterreden.
15:43Was gibt's?
15:45Gestern war Paulos Geburtstag.
15:48Ja.
15:49Und?
15:50Es war der erste Geburtstag seit Jahren, den wir als Familie zusammen feiern konnten.
15:55Das freut mich.
15:57Und um mir das zu sagen, stehen wir jetzt hier zusammen, oder?
15:59Nein, ich mach mir Sorgen um Nina.
16:02Sie ist traurig.
16:03Und ich will nicht, dass das auf Paula abfärbt.
16:05Das verstehe ich.
16:07Aber was bitte habe ich damit zu tun?
16:08Das wissen Sie ganz genau.
16:10Nein?
16:11Ich hab keine Ahnung.
16:13Nina ist verletzt.
16:14Sie leidet.
16:16Ja.
16:17Aber was bitte kann ich dagegen tun?
16:19Sie hätten zum Beispiel darauf verzichten können, mit meiner Schwester ins Bett zu gehen.
16:22Sie wussten ganz genau, wie sehr Nina das verletzen würde.
16:27Was bitte geht Sie das an?
16:28Wenn es Ihnen deswegen schlecht geht, betrifft das auch mich.
16:31Tatsächlich?
16:32Hat sie sich bei Ihnen beschwert?
16:33Wir haben immer bei alles gesprochen, was uns bewegt.
16:36Unser Gespräch ist beendet.
16:37Weichen Sie nicht aus, Petersen.
16:39Geben Sie doch einfach zu, dass Sie sich verdammt schnell getröstet haben.
16:47Ich weiß immer noch nicht, was Sie das angeht.
16:50Dann will ich es Ihnen sagen.
16:51Sie haben Nina nie geliebt.
16:52Deshalb sind Sie auch sofort mit Viktoria ins Bett gestehen.
16:58Tun Sie mir einen Gefallen.
16:59Halten Sie sich in Zukunft von Nina fern.
17:06Frau von beiden?
17:08Das hier ist Herr Grasser.
17:11Sie sind also Herr Strasser?
17:13Grasser. Ron Grasser.
17:16Bitte.
17:18Ein Freund von Haben von beiden, den ich gehört habe?
17:20Freund, das ist zu viel gesagt. Wir haben zusammen studiert.
17:23Na schön.
17:24Sie haben sich also die Bilanzen der Manufaktur vorgenommen?
17:28Ja, im Auftrag Ihres Mannes.
17:31Und was hat Ihre Prüfung ergeben?
17:34Nun, die Situation der Manufaktur ist hervorragend.
17:38Die Produktion läuft wieder.
17:40Die Konventionalstrafe wurde zurückgezogen.
17:42Damit sind die beiden größten Umsatzhemmnisse beseitigt.
17:46Die Gewinnprognosen für die nächsten beiden Quartale sind überdurchschnittlich.
17:51Natürlich kann man den einen oder anderen Arbeitsprozess effizienter gestalten.
17:56Aber im Großen und Ganzen steht die Firma gesund da.
18:01Dann würden Sie also sagen, dass Falkenthal Porzellan gut geführt worden ist?
18:07Ja.
18:08Haben Sie das auch meinem Mann erzählt?
18:11Noch nicht. Ich bin gerade dabei, ein Papier für ihn zu erstellen.
18:15Lassen Sie sich dafür nicht allzu viel Zeit.
18:25Die Zahlen sind gut. Wir machen ein Angebot.
18:29Ja.
18:3117 Millionen.
18:36Okay.
18:38Halten Sie mich auf dem Laufenden.
18:40Wiederhören.
18:43Ich will dich nicht lange stören. Ich wollte mich nur verabschieden.
18:47Fliegst heute?
18:49Ja.
18:50Für mich gibt es hier nichts mehr zu tun und ich habe meine Leute lange genug alleine gelassen.
18:56Alles Gute für dich.
18:58Danke.
19:02Tja.
19:04Dann gehe ich also.
19:08Eines würde ich gerne noch wissen, bevor du gehst.
19:11Was?
19:13Hast du gewusst, dass Viktoria den Brand in der Manufaktur gelegt hat?
19:24Willst du noch ein Memo rausgeben?
19:28Wovon redest du?
19:29Du hast Max von Viktoria und mir erzählt.
19:36Hat er dir das gesagt?
19:39Und dazu hat er mir noch eine...
19:42Dazu hat er mir eine Moralpredigt gehalten.
19:47Das...
19:49Das tut mir leid, Ben.
19:50Du hättest ihm gar nicht erst davon erzählen müssen.
19:53Ich...
19:55Ich musste mit irgendjemandem reden.
19:57Warum mit ihm?
19:59Gerade ihr beide habt nicht das Recht, mir Vorhaltung zu machen.
20:02Ja, ich weiß. Ich weiß das.
20:03Hör mal zu. Hör mal zu.
20:04Ihr beide, ihr könnt machen, was ihr wollt.
20:06Ihr könnt zusammen sein, ihr könnt zusammenziehen.
20:08Meinetwegen geht auch gerne noch mal miteinander ins Bett.
20:10Nur tu mir bitte einen Gefallen.
20:12Halt mir Max mit seinem arroganten, sinnlosen, von Weidem-Geschwafel vom Hals.
20:16Okay?
20:17Ja?
20:18Gut.
20:29Was ist denn?
20:42Kann ich dir mal einen Vorschlag machen?
20:47Wie wäre es denn, wenn du die ganzen Männer um dich rum einfach mal vergisst und wir beide quatschen heute
20:51Abend mal wieder?
20:51Ja.
20:55Sehr gerne.
20:58Um acht.
21:22Machen wir doch nichts vor.
21:24Bist Ihre Komplizin.
21:25Dein Blick vorhin hat mir alles verraten.
21:27Du glaubst doch nicht wirklich, dass ich was mit der Brandstiftung zu tun habe.
21:31Du hast Victoria gedeckt.
21:32Was hätte ich denn machen sollen? Ich wollte sie nicht verraten. Sie ist meine Tochter.
21:36Und damit hast du in Kauf genommen, dass Annabelle für alles verantwortlich gemacht wurde.
21:39Richard, du musst mir glauben. Ich hatte keine Ahnung, was Victoria vorhat.
21:43Du hast dich mit ihr gegen Annabelle verbündet, weil du geglaubt hast, dass du auf diese Weise ihre Liebe zurückgewinnen
21:48kannst.
21:49Ich wollte ihr helfen.
21:51Und damit hast du sie zu dieser Tat ermuntert.
21:54Nein, ganz im Gegenteil. Ich habe sie gebremst.
21:57Und ich habe mich von ihr zurückgezogen, als ich gemerkt habe, wie weit sie geht.
22:01Aber du hast geschwiegen.
22:03Du hast mir nicht gesagt, dass sie die Schuldige ist.
22:08Ja, das war sicher falsch.
22:10Aber am Ende stand sie mir trotzdem näher als deine neue Frau.
22:13Weil dich Victoria manipuliert hat.
22:16Dich etwa nicht.
22:20Ja.
22:25Entschuldige dich, ich wollte eigentlich nur Victorias Sachen abholen.
22:28Katharina, holen Sie doch bitte die Koffer.
22:31Wisst ihr was? Ich warte einfach draußen. Ihr habt sicherlich noch einiges zu besprechen.
22:35Unsere Besprechung ist beendet.
23:03Birgit hat das vorhin nicht so gemeint.
23:05Schon gut.
23:07Na ja.
23:08Sie leidet einfach mit dir.
23:10Sie möchte nicht, dass es dir schlecht geht.
23:12Ich weiß.
23:14Ich finde es ja auch gut, dass sie sich um mich kümmern will und so.
23:17Aber man übernervt es halt einfach.
23:21Ja.
23:23Koldia.
23:26Tim ist richtig aufgekratzt.
23:28Das wäre ich auch, wenn ich nach London gehen würde.
23:31Was wolltest du mir vorhin eigentlich sagen?
23:34Nichts.
23:35Das klang aber ganz anders.
23:40Ich...
23:42Habt mir nur überlegt, ob wir eine Abschiedsparty für Tim machen sollten.
23:47Klar, auf jeden Fall. Aber lass uns das später besprechen.
23:50Okay.
23:50Okay, Tim.
23:51Das ist alles.
23:52Wunderbar, danke.
23:56Hey.
23:58Hey.
23:58Oh, hi, Tim.
23:59Hi, danke.
24:01Was machst du hier?
24:02Ich musste ein paar Sachen faxen.
24:06Und wie geht's dir so?
24:08Ganz gut.
24:09Und dir?
24:10Ja, gut.
24:11Eigentlich sehr gut.
24:15Hi.
24:17Hast du schon mit Ben gesprochen?
24:18Hm, nee.
24:19Nee, warum?
24:20Weil ich soll Ron ein paar Tage assistieren, so als Teil meines Praktikums.
24:24klar, warum nicht?
24:26Gut, dann mach ich auch jetzt weiter, hm?
24:30Bis dann.
24:42Alles klar?
24:44Ja.
24:45Deine Mutter hat mir geholfen.
24:58War das nötig?
25:00Was?
25:05Viktoria, zu sagen, dass sie nicht mehr deine Tochter ist?
25:08Es war unumgänglich.
25:09Richard, was sie getan hat, ist schlimm.
25:11Und es fällt mir selber schwer, sie zu verteidigen.
25:13Dann lass es.
25:14Mein Gott, setz sie nicht so einfach vor die Tür.
25:15Rede noch mal mit ihr.
25:16Ja, vergiss es.
25:18Viktoria existiert nicht mehr für mich.
25:20Und du sorge bitte dafür, dass sie sämtliche Posten und Vollmachten der Van Weidenhub abgibt.
25:24Also Passwörter, Zugänge zu Konten, Prokura, alles.
25:27Hast du mal versucht, das Ganze aus ihrer Sicht zu sehen?
25:29Das habe ich viel zu lange getan.
25:31Und viel zu oft.
25:34Wenn du sie etwas früher in ihre Schranken gewesen hättest,
25:36wäre das Ganze vielleicht gar nicht nötig gewesen.
25:38Bist du schon mal darauf gekommen?
25:39Hagen, du tust bitte, was ich dir gesagt habe.
25:43Wenn du das von mir verlangst,
25:44kann ich leider nicht länger für dich arbeiten.
25:46Es tut mir leid.
25:55Darf ich?
26:10Es tut weh, ihn zu sehen, ne?
26:23Ja, das kann ich verstehen.
26:26Man kann ja seine Gefühle nicht einfach so abstellen.
26:32Ja, manchmal versuche ich mir einfach einzubilden,
26:35dass ich nichts mehr für ihn empfinde,
26:38aber es klappt ja irgendwie nicht.
26:47Manchmal schon, aber
26:51dann stelle ich mir vor,
26:52dass ich auch ohne ihn leben kann.
26:59Aber dann
26:59dann stelle ich fest,
27:02dass von ihm immer noch ein Stück
27:04in mir bleibt.
27:07In meinem Herzen.
27:14Deshalb bin ich echt froh,
27:16wenn er nach London geht,
27:17dann ist er wenigstens weg
27:18und ich muss ihm nicht ständig begegnen.
27:27Manchmal
27:30da muss ich einfach nur heulen.
27:35Weil ich bin nicht froh,
27:36wenn er weg ist.
27:41Ich weiß,
27:42das hört sich doof an,
27:44aber
27:47du wirst irgendwann über ihn hinweg sein.
27:51Ja, irgendwann.
27:55Vielleicht
27:57findet er ja seine Traumfrau
27:59und bleibt in London
28:00und kriegt Kinder
28:01und wird glücklich.
28:05Oh Mann,
28:06das war immer mein Traum.
28:13Wahrscheinlich ist es das Beste,
28:15wenn du ihn,
28:16wenn du ihn einfach
28:17so schnell wie möglich vergisst.
28:21Kannst du das denn?
28:25Tim will Musiker werden.
28:27Seine ganze Energie
28:28konzentriert sich nur darauf.
28:29Kann er sich nicht
28:32noch um andere Dinge kümmern?
28:35Glaub mir nicht um dich
28:37und nicht um mich
28:38oder sonst irgendwie.
29:06Wie war denn dein Dienst?
29:08Normal.
29:11Du wirkst irgendwie müde
29:12und abgespannt.
29:14Ich lege mich nachher
29:15ein bisschen hin,
29:16dann wird es schon wieder.
29:19Warum sagst du mir nicht,
29:20was los ist?
29:25Ich weiß nicht,
29:26was du meinst.
29:28Es ist doch offensichtlich,
29:29dass sich was bedrückt.
29:30Du hast heute Nacht
29:31unruhiger geschlafen
29:32als Lukas.
29:34Das tut mir leid.
29:36Ich habe ein bisschen
29:36Stress auf der Dienststelle.
29:38Das hat nichts
29:39mit deinem Dienst zu tun.
29:41Wenn du so genau weißt,
29:42um was es geht,
29:42warum sagst du mir es dann nicht?
29:45Wir brauchen eine neue Wohnung.
29:48Weißt du,
29:49eine, die größer ist.
29:51Wo jeder seinen eigenen
29:52Bereich hat.
29:54Dann schläfst du auch
29:54wieder besser.
29:56Ach, du meinst,
29:58dass mir die Wohnung
29:58zu eng ist?
29:59Ja,
30:00und deswegen bist du
30:00auch so eigenartig.
30:02Entschuldige, aber...
30:03Wir brauchen eine andere Wohnung,
30:05wo wir vier alle
30:06genug Platz haben.
30:07Wir müssen ständig
30:08Rücksicht aufeinander nehmen.
30:09Keiner hat seinen eigenen Bereich.
30:11Das ist doch kein Zustand.
30:13Was hältst du davon?
30:16Ja.
30:18Das ist eine gute Idee.
30:20Ich wusste doch,
30:21dass sich das bedrückt.
30:33Tschüss.
30:33Tschüss.
30:36Hallo, Maike.
30:37Oh, hallo.
30:38Die Bilder,
30:39die du heute früh
30:40ben gezeigt hast,
30:41die waren nicht schlecht.
30:42Ja, danke.
30:43Hast du einen Lieblingsmaler?
30:45Nicht direkt.
30:46Also, es fängt bei Tizian an
30:47und hört bei Picasso auf.
30:50Kennst du Manfred Geißler?
30:52Ja, ich habe schon mal
30:53was von ihm gehört.
30:54Er ist ein guter Freund
30:55von mir.
30:55Er stellt diese Woche
30:57in Falkenthal aus.
30:58Ja, woher kennen Sie ihn?
30:59Ich war vor ein paar Jahren
31:00für die Kunstankäufe
31:01von einer großen Bank zuständig.
31:03Ach, da kennen Sie bestimmt
31:04viele Leute aus der Kunstszene, oder?
31:06Den einen oder anderen.
31:08Und meinen Sie,
31:09die würden sich
31:09für meine Bilder interessieren?
31:10Die Galeristen,
31:11die ich kenne,
31:12suchen eigentlich immer
31:13nach neuen Talenten.
31:14Ja?
31:15Hast du jetzt Feierabend?
31:16Hm?
31:16Kann ich dich mitnehmen?
31:18Ja, wenn das Ihre Richtung ist.
31:21Wir waren schon beim Du.
31:24Du.
31:25Wenn das für dich
31:26in Ordnung ist
31:27und du keinen umdurchfahren musst.
31:29Passt schon.
31:33Eine neue Wohnung?
31:34Ja, dann kommen wir uns
31:35nicht mehr in die Quere.
31:37Stefan sieht in letzter Zeit
31:38so abgespannt aus.
31:40Ja, und?
31:41Hey, ich kann mir schon vorstellen,
31:43dass es für ihn stressig ist.
31:44Er kommt von seinem Dienst nach Hause,
31:45hat nicht mal sein eigenes Zimmer,
31:46wo er sich mal zurückziehen kann.
31:47Ach, und du meinst,
31:48unsere Wohnung ist schon
31:49zu klein für uns vier,
31:50oder was?
31:52Findest du nicht?
31:53Also, wieso?
31:54Ich hab ja mein eigenes Zimmer.
31:55Ja, aber Stefan eben nicht.
31:57Lass uns doch einfach mal schauen.
31:59Falkenthaler Boote,
32:00Immobilienmarkt,
32:01da finden wir schon was.
32:02Ja, aber muss das sein?
32:02Ich mag unsere Wohnung,
32:03ich find die schön.
32:04Ja, ich auch.
32:07Aber trotzdem,
32:08ein bisschen mehr Platz
32:09wär nicht schlecht.
32:10Ich weiß nicht,
32:10ich meine,
32:11wenn ihr dann neue Wohnungen habt,
32:13ihr wohnt dann am anderen Ende
32:14der Stadt,
32:14dann muss ich immer hin und her fahren,
32:15um Lukas zu sehen.
32:17Wie jetzt?
32:18Hin und her fahren?
32:19Na, wenn ihr in eurer Wohnung seid
32:20und ich bleib hier.
32:23Ach so,
32:24du dachtest,
32:24dass wir ohne dich?
32:26Also, nee,
32:27Quatsch,
32:27du kommst natürlich mit,
32:28es sei denn,
32:29du willst nicht.
32:32Wir sind doch eine Familie.
32:34Was würde Lukas sagen,
32:35wenn du nicht mehr da wärst?
32:46Grill?
32:48Ja?
32:51Wie das?
32:53Ja, was heißt denn das
32:53jetzt im Klartext?
32:56Hören Sie mal,
32:57ich kann nicht nach Passau.
32:59Nein,
32:59weil ich in Falkenthal gebunden bin,
33:01ich hab hier eine Familie.
33:03ja, ja, ja,
33:04ich weiß,
33:05dass ich damals
33:06den Antrag gestellt habe.
33:08Aber das hat sich jetzt erledigt.
33:11Die kommen doch im Passau
33:12auch ohne mich zurecht.
33:15Nein, so hab ich das nicht gemeint.
33:19Verstehe.
33:36Hallo.
33:38Hey.
33:39Guten Abend.
33:40Wie war denn Tag?
33:41Turbulent.
33:43Dank Annabelle van Weiden.
33:44Ich musste Victorias Sachen
33:46aus ihrem Büro räumen
33:47und anschließend
33:48ein Memo verteilen,
33:49in dem stand,
33:50dass Annabelle jetzt
33:52wieder Geschäftsführerin
33:53in der Manufaktur ist.
33:55Ich hab Herrn van Weiden
33:56heute ein paar Mal
33:56allein im Park gesehen.
33:58Was glaube ich,
33:58wie der los ist?
34:00Also ehrlich gesagt,
34:01ich hab wirklich keine Lust,
34:02mir jetzt darüber Gedanken zu machen.
34:04Ich auch nicht.
34:05Guten Abend.
34:06Hallo.
34:07Lilly.
34:08Komm, schau dir das mal an.
34:10Was ist das?
34:11Ich hab mir überlegt,
34:12dass wir das Dachgeschoss
34:13ausbauen können.
34:14Dann hättest du mit deinem Kind
34:15einen eigenen Wohnbereich.
34:18Papa, lass es bitte langsam angehen.
34:20Wie die Zeit rennt, Lilly.
34:21Ich meine,
34:22neun Monate sind schnell rum.
34:23Ja, das mag ja sein,
34:24aber ich hab mir da wirklich
34:25noch gar keine Gedanken
34:26drüber gemacht.
34:28Gut, dann lassen wir das
34:29für heute.
34:31Es ist wirklich lieb von dir.
34:34Kümmer du dich um deine
34:35Schwangerschaft
34:35und ich erledige alles andere.
34:38Du musst meinetwegen
34:39nicht den Dachboden ausbauen
34:40oder einen Kinderwagen löten
34:42oder sonst irgendwas, okay?
34:46Lilly, es gibt Abendbrot.
34:49Ich hab keinen Hunger.
34:56Jetzt sag doch du auch mal was.
34:58Ganz bestimmt nicht.
34:59Ich hab mir heute schon
35:00die Zunge verbrannt.
35:01Was soll das denn heißen?
35:03Ich finde,
35:04wir sollten Lilly
35:05einfach mal in Ruhe lassen.
35:07Sie wird schon kommen,
35:07wenn sie unsere Hilfe braucht.
35:15Wann hören die Auseinandersetzungen
35:16mit Ben endlich auf?
35:18Ich bin so müde
35:19vom Kämpfen und Streiten.
35:20Ich würde Ben am liebsten
35:21nur in den Arm nehmen,
35:22mich vertragen
35:23und ihn nicht mehr loslassen.
35:28Aber das wird im Moment
35:29mit jeder Begegnung
35:30unwahrscheinlicher.
35:32Jetzt hat sich auch noch
35:33Max eingemischt.
35:34Wie kommt er dazu,
35:35Ben zur Rede zu stellen?
35:44Sie ist wunderschön.
35:47Trotzdem fühlt es sich falsch an,
35:49das Maxi mir geschenkt hat.
35:51Vielleicht,
35:51weil ich das Gefühl
35:52nicht loswerde,
35:53dass er immer noch
35:53um mich wirbt.
35:55Aber mein Herz
35:56hängt an Ben.
35:59Dafür hat sich Paula riesig gefreut,
36:01als ich sie ihr
36:01vorhin gezeigt habe.
36:03Echte Korallen
36:03aus dem Indischen Ozean.
36:05Da hat sie im Internat
36:06was zu erzählen.
36:24Hallo, Schatz.
36:25Ich habe was zu essen mitgebracht.
36:26Hast du mit meinem Vater gesprochen?
36:28Ja.
36:29Und?
36:32Keine guten Neuigkeiten.
36:33Was heißt das?
36:37Er will nicht mehr
36:38mit dir zusammenarbeiten.
36:41Und Wörter?
36:44Er sperrt alle Passwörter
36:46und Zugangsberechtigungen.
36:47Darüber hinaus
36:49wird er dich sämtlicher Vollmachten
36:50innerhalb der
36:51von beiden Gruppen entheben.
37:01Er will mich fertig machen.
37:04Ja.
37:08Findest du nicht,
37:09dass es ein perfekter Moment ist,
37:10Falkenthal zu verlassen
37:11und woanders
37:12ein neues Leben anzufangen?
37:15Du willst aufgeben?
37:18Viktoria Richard
37:19hat dir alles genommen.
37:20Du hast verloren.
37:22Nein.
37:24Das habe ich nicht.
37:25Ich dachte,
37:25wir waren uns einig.
37:26Ich hatte einen schwachen Moment.
37:28Aber der ist jetzt vorbei.
37:29Ihr könnt alle glauben,
37:30dass ich am Ende bin.
37:31Aber solange ich atme,
37:33lasse ich mich von Annabelle
37:34nicht aus Falkenthal vertreiben.
37:40Max ist zu Bennens Büro
37:41und hat ihn wegen Viktoria
37:42zur Rede gestellt?
37:45Ja.
37:47Und was hat er gesagt?
37:48Du, keine Ahnung.
37:49Ich war ja nicht dabei.
37:51Und ehrlich gesagt,
37:52bin ich mir nicht so ganz sicher,
37:52ob ich es wirklich wissen will.
37:54Da wird sich ja bei Max
37:55der Beschützer-Instinkt geregt haben.
37:57Also noch, Elsa,
37:58noch kann ich ganz gut
37:59auf mich selbst aufpassen.
38:01Ach ja?
38:02Ach, jetzt fang du auch noch an.
38:04Nina.
38:05Jeder, der dich kennt,
38:06der sieht doch,
38:08dass du unter der Trennung
38:09von Ben leidest.
38:11Ja, ich kann das eben
38:12nicht einfach so abhaken.
38:14Max wird dich vor weiteren
38:15Enttäuschung schützen wollen.
38:17Weil er dich immer noch mag.
38:19Ja, ich weiß.
38:23Und wie ist das bei dir?
38:27Ja, Max ist Paulas Vater
38:28und ich bin immer noch
38:30mit ihm verheiratet.
38:33Aber ich liebe Ben.
38:41Hallo, Helena.
38:42Hallo.
38:43Ich möchte mit Viktoria reden.
38:45Bitte kommen Sie rein.
38:48Wollen Sie ablegen?
38:50Ja, gern.
38:54Danke.
38:57Ich lasse euch dann mal allein.
39:08Ich reise heute noch ab.
39:10Vorher wollte ich dich
39:11noch mal sehen.
39:12Ich bin heute kein
39:13besonders verbaulicher Anblick.
39:16Ich war bei Richard.
39:17Ich weiß, was passiert ist.
39:20Tja.
39:22Wie es aussieht,
39:23bin ich seit gestern
39:24keine Van Weiden mehr.
39:26Mal abgesehen davon,
39:27dass ich genetisch
39:28sowieso nie eine war.
39:34Es tut mir leid,
39:35aber
39:37mit der Brandstiftung
39:38hast du den Bogen
39:39eindeutig überspannt.
39:41Wir hatten einen Plan.
39:43Wir wollten Annabelle
39:44fertig machen.
39:45Aber du bist ausgestiegen.
39:46Also musste ich es
39:47alleine machen.
39:48Ich habe dir immer gesagt,
39:49dass wir Geduld brauchen.
39:50Geduld, Geduld.
39:51Verschon mich mit dem Geplapper.
39:52Bei Annabelle
39:52kann man sich keine Geduld leisten.
39:54Beruhige dich, Victoria.
39:55Bei Annabelle
39:55hast du höchstens
39:56zwei Schüsse.
39:57Schnell hintereinander.
39:58Und die müssen sitzen.
40:02Aber du hattest ja
40:02nicht den Mumm dazu.
40:04Du hast mich im Stich gelassen
40:05und deine eigenen Interessen
40:06verfolgt,
40:06so wie du es
40:06seit meiner Kindheit getan hast.
40:18Lilly, hi.
40:19Kann ich reinkommen?
40:20Na klar.
40:20Hast du noch ein paar Nudeln da,
40:21wenn du magst?
40:22Oh, gerne.
40:25Hi, Baby.
40:27Hi.
40:28Gibt es einen speziellen Grund,
40:29oder warum gibt es sonst die Ehre?
40:32Ach nee, mir ist zu Hause
40:33einfach nur die Decke
40:34auf den Kopf gefallen.
40:36Papa will den Dachboden ausbauen
40:37und Birgit gibt mir dauernd
40:39gute Ratschläge
40:39gegen Morgenübelkeit.
40:41Danke.
40:42Ich weiß, es ist total lieb gemeint,
40:44aber...
40:44Ja, ich kann das verstehen.
40:46Ist das eigentlich schon
40:46ausgemachte Sache,
40:47dass du dein Kind
40:48bei deinem Vater großziehst?
40:50Nein, gar nicht.
40:51Ich freue mich ja,
40:52dass sie mich unterstützen
40:53und so,
40:54aber mein Baby,
40:56das ist meine Verantwortung.
40:58Ich habe irgendwie das Gefühl,
40:59das muss ich alleine packen,
41:00ohne dass sie mir alles abnehmen.
41:04Ich habe dich nicht
41:05im Stich gelassen,
41:06aber ich wollte mich auch
41:07nicht von dir manipulieren
41:08und benutzen lassen.
41:09Wie kannst du sowas behaupten?
41:11Weil es die Wahrheit ist.
41:12Du kennst mich doch gar nicht.
41:13Du hast Max und mich
41:14im Stich gelassen,
41:14als wir noch klein waren.
41:15Du hast überhaupt kein Recht
41:16mir vorzuwerfen.
41:17Ich wollte dich nur benutzen.
41:19Und jetzt geh.
41:20Victoria, bitte.
41:21Lass uns vernünftig reden.
41:22Ich will nicht im Streit
41:22mit dir aus.
41:23Verschwinde!
41:24Bitte, ich will dich
41:24hier nicht mehr sehen, geh!
41:25Bitte!
41:35Was hast du gemacht?
41:38Helena.
41:44Deine Mutter liegt im Krankenhaus,
41:45weil ihr euch gestritten habt.
41:46Sie ist gestolpert.
41:47Sie hat nicht aufgepasst.
41:48Du hast sie gestoßen.
41:50Wenn schon.
41:51Mein Rückversetzungsgesuch
41:52ist befürwortet worden.
41:54Ich muss nächsten Monat
41:55im Passau anfangen.
41:56Hast du eine Ahnung,
41:57was du Silke damit antust?
41:58Ich habe mir Familie gewünscht.
42:01In der Gefangenschaft
42:01habe ich an nichts anderes gedacht.
42:04Aber nichts ist so,
42:05wie ich es mir erhofft habe.
42:09Ich bin der Gefangenschaft,
42:10aber nichts ist mir erhofft.
42:11Ich bin der Gefangenschaft,
42:12ich bin der Gefangenschaft,
42:12ich bin der Gefangenschaft.
42:12Untertitelung des ZDF, 2020
Kommentare