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KurzfilmeTranskript
00:00Ja, in Ordnung.
00:03Dann melde ich mich einfach nochmal wegen eines Termins.
00:09Ist alles in Ordnung?
00:12Das war der Arzt.
00:18Ich bin schwanger.
00:51Ich bin schwanger.
01:01Und der Arzt ist, ist sich wirklich sicher?
01:05Ja.
01:08Wir bekommen ein Kind.
01:11Das ist das Größte.
01:16Du bist wunderbar.
01:23Julia, alles in Ordnung?
01:27Ja, ja wirklich.
01:30Wir bekommen ein Baby.
01:31Was?
01:33Ja.
01:34Das ist großartig.
01:35Ja, ja wirklich.
01:37Ja, ja wirklich.
01:42Das ist großartig.
01:51Und einfach zu sagen, hey, wir können das Spiel lassen, ich bin Alexis, das kam mir nicht in den Sinn,
01:59ne?
02:00Ich wollte dir sagen, wer ich bin, aber da waren so viele Leute und ich wollte auch nicht, dass du
02:08enttäuscht von mir bist.
02:11Aber dass ich vielleicht wie der größte Idiot da stehe, das war okay.
02:16Nein, natürlich nicht.
02:20Nein.
02:21Nein.
02:21Ich wollte mich als Alexis ausgeben, wenn du mich als Alexis ausgeben, da hätte ich es dir sagen müssen.
02:25Aber Alexis zu spielen war so viel leichter, als Alexis zu sein.
02:31Deswegen habe ich dir gesagt, die Sache mit uns hat keine Zukunft.
02:33Ich, ich wollte dich nicht länger anlügen.
02:42Ich gehe wohl besser wieder.
02:47Aber es tut mir so leid, ich wollte dich nicht verletzen.
03:02Lächeln, Nina.
03:03Denk ans Trinkgeld.
03:07Der Souvenium blau?
03:12Emil Kaffee kommt sofort.
03:20Das wird Paula bestimmt gut tun.
03:24Ja.
03:26Hättest du Lust nachher mit mir ein Glas Wein zu trinken?
03:29Du Tim, ich glaube, ich will lieber auf die Couch.
03:31Das kann es auch bei uns in der WG, also unsere Couch ist legendär.
03:35Bequem.
03:37Sei mir nicht böse, aber ich, ich würde ganz gerne...
03:41Zuhause erinnert dich doch alles an Paula.
03:43Ich habe nur eine Flasche richtig guten Rotwein von meiner Oma.
03:47Ach, na du lässt auch nicht locker, was?
03:50Also gut, bis dann.
04:18Boah, hier steppt ja der Bär.
04:20Ja, ich weiß auch gar nicht, wo mir mein Kopf steht.
04:24Willst du was trinken?
04:25Ja, gerne. Wasser, bitte.
04:28Und was gibt's Neues in Sachen Alexis?
04:30Ist sie gerade unterwegs mit Jan?
04:33Jan heult sich gerade bei Andreas aus.
04:36Und so, was ist passiert?
04:39Alexis hat es ihm doch noch gesagt.
04:43Wie, dass sie, dass sie die echte Alexis ist und ihm ein falsches Foto geschickt hat?
04:48Aber das ist doch gut.
04:50Ja, Jan hat nur gesagt, dass sie weg ist. Aber wie er das gesagt hat?
04:56Naja, vielleicht war es ja einfach nur peinlich, dass sie ihn angelogen hat.
05:00Ja, aber dann einfach abzauern ist nicht peinlich, sondern feige.
05:04Aber heute Morgen hast du noch gesagt, du kannst sie verstehen.
05:08Ich hab meine Meinung geändert. Dann geht's beschissen und Alexis ist schuld.
05:12Als wir uns kennengelernt haben, hast du so getan, als ob du eine abgebrannte Tramperin wärst.
05:17Du hast mich um Geld für den Flipperautomaten angehauen.
05:20Was willst du jetzt noch nicht sagen?
05:22Nichts. Ist mir nur gerade eingefallen.
05:25Ja, das kannst du nicht vergleichen.
05:26Wieso nicht?
05:28Ja, weil ich einfach nicht jedem auf die Nase binden wollte, dass ich eine schwerreiche Millionenerbin bin.
05:32Jetzt reg dich nicht auf. Ist ja schon okay.
05:34Ja, was sollte das dann?
05:36Naja, vielleicht ist es genau andersrum.
05:38Vielleicht hatte Alexis Angst, Jan nicht so zu gefallen, wie sie ist.
05:43Ja, toll. Trotzdem kannst du das nicht vergleichen. Bei mir war das was anderes. Ja.
05:47Machen wir es bitte noch zwei, ja?
05:49Hi.
06:04Ich kann's immer noch gar nicht fassen.
06:09Hier willkommen mein Kind. Du und ich. In der wievielten Woche bist du eigentlich?
06:16Das muss der Ultraschall klären. Aber wann waren wir denn in Südafrika? Hm?
06:25Ich werde so schnell wie möglich einen Termin beim Frauenarzt machen.
06:28Bist du dann mit?
06:33Hey. Was hast du?
06:37Nichts. Ich komme sehr gerne mit. Ob man schon sehen kann, ob es Junge oder Mädchen wird?
06:43Was wäre dir denn lieber?
06:45Das ist ganz egal. Es ist unser Kind.
06:55Entschuldige bitte.
06:59Es ist doch ganz normal, dass du jetzt an die Sache mit Marie denken musst.
07:03Ja, vielleicht. Aber mit dir ist es was völlig anderes.
07:06Natürlich.
07:08Ich habe das alles hinter mir gelassen.
07:11Was jetzt zählt, ist unser Kind.
07:14Das ist das Wichtigste.
07:16Und das Schönste, was ich mir vorstellen kann.
07:30Wie könnte man ein Blind Date mit Ihnen ausschlagen?
07:33Wie heißt du eigentlich?
07:36Martina.
07:37Könntest du vielleicht so tun, als ob du Alexis wärst?
07:39Ich bin Alexis.
07:41Es tut mir so leid, ich wollte dich nicht verletzen.
07:47Sag mal, gibt es heute irgendwo Freibier? Wo sind denn alle?
07:50Ja, auf der Jan Schönke ist der größte Trottel von Falkenthal-Party.
07:55Mann, jetzt quäl dich doch nicht so. Es ist ja nicht deine Schuld.
07:59Komm, lass uns dicht machen für heute.
08:03Gut.
08:06Sag mal, hast du Lust mit mir ein bisschen um die Häuser zu ziehen? Ein bisschen Ablenkung suchen?
08:12Nee, du. Lass mal. Wirklich nicht.
08:21Charlie, kannst du dann bitte abgassen? Wir machen es dicht für heute.
08:25Wollen wir Jan jetzt wirklich alleine lassen?
08:28Na ja, wenn du das so willst, dann springe ich eben alleine ins Nachtleben.
08:33Okay. Denn bald heißt es ja wieder Windeln wechseln.
08:36Ja, du willst lachen, aber das fehlt mir ganz schön. Zuallerhin eine Wohnung ist einsam.
08:44Sein Geschenk.
08:45Und? Was hast du heute Abend vor?
08:48Weiß ich noch gar nicht.
08:49Also, wenn du noch nichts vor hast, dann kannst du rauf in die WG kommen.
08:52Und wir kochen mal wieder was zusammen, so wie früher.
08:54Klar können wir machen.
09:01Wir haben geschlossen.
09:04Schade.
09:08Alexis.
09:11Die Frau auf dem Foto, das ich dir geschickt habe, ist meine beste Freundin. Sie heißt wirklich Martina.
09:16Ich wollte immer so sein wie sie, genauso selbstsicher und genauso mutig.
09:22Ich wollte, dass du das weißt.
09:32Ich habe schon überlegt, wo das Kinderbett stehen könnte.
09:36Aber wer weiß, wo wir bis dahin sind.
09:39Vielleicht sollten wir erstmal hierbleiben.
09:41Aber was wird aus unseren Plänen aus Südafrika?
09:45Möchtest du denn, dass unser Kind dauernd zwischen zwei Kontinenten pendelt?
09:49Nein.
09:52Ich weiß, wie das ist, unser Kind so eine Heimat haben.
09:54Aber was wird aus dem Hilfsprojekt? Die Leute verlassen sich doch auf uns.
09:57Vielleicht.
09:58Also, es ist natürlich keine dauerhafte Lösung, aber...
10:02Victoria van Weiden hat mir für die Dauer von Annabels Abwesenheit...
10:06...die Geschäftsführung der Manufaktur angeboten.
10:09Und da hast du nicht sofort abgelehnt?
10:10Doch, aber da wusste ich noch nicht, dass du schwanger bist.
10:14Und deshalb wirst du jetzt zusagen? Das musst du nicht, Daniel.
10:17Wir finden eine andere Lösung.
10:19Das ist gar kein so großes Opfer.
10:22Und warum kommst du nicht einfach mit? Als Designerin?
10:26Du wolltest doch während deiner Schwangerschaft arbeiten.
10:28Ja, schon.
10:30Du bist großartig in deinem Job.
10:32Und wir könnten zusammenarbeiten.
10:34Daniel, wir arbeiten bereits zusammen.
10:35Natürlich. Aber zusammen können wir beides schaffen.
10:39Wir könnten die Kooperation mit der Manufaktur so ausbauen, wie wir sie brauchen.
10:44Das ist mir nicht übel, aber...
10:46...ich habe mit der Manufaktur abgeschlossen endgültig.
10:49Und ich dachte, das hättest du auch.
10:50Ja, schon.
10:55Aber ich mochte die Arbeit immer sehr gerne.
10:57Und da sich die Situation in der Manufaktur geändert hat...
11:02Wie lange wird Annabelle denn weg sein?
11:06Das weiß ich nicht genau.
11:07Ihre Reha wird sicherlich ein paar Monate dauern, wenn sie überhaupt zurückkommt.
11:11Und wenn doch?
11:12Dann bin ich sofort wieder weg.
11:14Julia, es ist ein Job.
11:16Ein gut bezahlter Job.
11:18Wie willkommen mein Baby?
11:21Ja, schon.
11:23Ich akzeptiere, dass es für dich nicht in Frage kommt.
11:27Aber auch ich möchte so eine Entscheidung nicht ohne deine Zustimmung treffen.
11:31Willst du nicht nochmal in Ruhe darüber nachdenken?
11:35Ja. Das ist fertig.
11:38Okay.
11:41Also der Baum, nein!
11:43Oh, Mann, Game Over.
11:44Out.
11:47Wer findet denn sowas? Auf einer Skipiste gibt's doch keine Bäume.
11:50Ja, aber sonst wär's doch langweilig. Willst du nochmal?
11:53Ne, mach du mal.
11:55Okay, dann siehst du den Meister der schwarzen Pistel.
12:02Hey!
12:02Hi, Nina!
12:03Hallo, ja.
12:04Nina ging's nicht so gut, weil Paula mit ihrem Großvater in Ferien gefahren ist.
12:10Und da hab ich sie eingeladen, um sie auf andere Gedanken zu prägen.
12:14Ach so.
12:17Aber...
12:17es sind doch noch gar keine Ferien, oder?
12:20Nein, aber es gibt Privatlehrer.
12:22Tja, wenn man Geld hat, dann kann man machen, was man will.
12:26Ich werd dann mal los. Ist schon spät.
12:29Aber es ist noch Wein da.
12:30Also, wir wollen dich jetzt nicht vertreiben.
12:32Nein, ich vertreib nicht.
12:34Danke für die Einladung, Tim.
12:36Der Wein war wirklich lecker.
12:37Das freut mich.
12:38Also, wenn du Ablenkung brauchst, du kannst immer wieder vorbeikommen.
12:41Danke, Claudia.
12:42Tschüss, Charlotte.
12:43Tschüss.
12:58Du warst mir gar nicht böse?
13:01Nein, ich war nur so durcheinander wegen diesem unglaublichen Zufall.
13:09Und ich wär fast davon gelaufen.
13:13Ja, weil du bist hier.
13:22Den Song mag ich.
13:24Na, wollen wir tanzen?
13:26Ich kann nicht tanzen.
13:28Ich bring's dir bei, das ist ganz einfach.
13:30Ich dreh dir bestimmt auf die Füße.
13:35Komm.
13:42Siehst du, es geht doch bestens.
13:46Eins musst du mir versprechen.
13:48Was denn?
13:50Ich wünsch dir nie wieder, du wärst wie deine Freundin Martina.
13:54Du bist nämlich perfekt.
13:56Nein.
13:56Doch.
13:58Doch.
13:59Das sag ich dir jetzt jeden Tag.
14:02Solange bist du es glaubst.
14:08Was hast du?
14:10Jetzt bin ich dir doch auf die Zehen getreten.
14:12M-m-m.
14:14Ist nur...
14:17Ich wünschte, ich hätte dich früher kennengelernt.
14:25Tim, wir haben Nina nicht vertrieben.
14:29Ach ja?
14:30Du standst da und hast aufs Sofa geglotzt, als wolltest du sagen, das ist meins.
14:34Ey, ich wohne hier, das ist meins.
14:36Mann, dann holt man sich einfach einen Stuhl.
14:39Also eigentlich wolltest du Nina doch nur von ihren Sorgen ablenken, oder?
14:42Ja, das wollte ich auch.
14:44Mhm.
14:44Alles klar.
14:45Wie, alles klar?
14:47Du bist in sie verknallt.
14:49So ein Quatsch bin ich nicht.
14:51Bist du doch.
14:52Sieht sogar ein Blinder.
14:54Nina ist eine tolle Kollegin.
14:56Und das ist alles.
14:57Warum gibst du es nicht einfach zu?
14:59Da ist doch nichts dabei.
15:00Weil da nichts ist.
15:02Hey, sie mag dich.
15:03Sie hat sogar dein blödes Snowboard-Spiel mit dir gespielt.
15:05Sie muss dich mögen.
15:10Also doch.
15:12Weißt du was?
15:13Lass mich einfach in Ruhe.
15:20Mann, der stellt sich an.
15:22Naja, Nina ist ja auch ein paar Jahre älter.
15:24Ja, das ist doch heute kein Problem mehr.
15:26Wird Tim anscheinend schon.
15:28Du, ich hab echt keinen Bock mehr zu kochen.
15:30Wie wär's?
15:33Damit.
15:34Okay, ist auch schon ziemlich spät. Gib her.
15:37Ich kann mir das mit Tim und Nina ganz gut vorstellen.
15:39Und mit Paula versteht er sich auch ganz gut.
15:41Hm.
15:44Nina ist eigentlich auch ziemlich überall aufgebrochen, findest du nicht?
15:47Glaubst du unsretwegen?
15:50Vielleicht.
15:51Wir sollten sie mal einladen und was mit ihr zusammen machen.
15:54Mhm.
15:55Ist ne gute Idee.
15:57Wir wär's mit kochen.
15:59Ja.
16:00Aber dann muss es echt was Besonderes sein, nicht Spaghetti oder irgendwie sowas.
16:04Andreas hat bestimmt ein paar Tipps für uns.
16:05Ja, der ist unterwegs.
16:07Sag mal, hast du noch ein paar mehr davon?
16:08Wir sind echt lecker.
16:26Hallo.
16:27Hallo.
16:28Du hast gekocht?
16:31Ja.
16:32Ja, ja, war eine spontane Idee.
16:33Pasta mit Chili.
16:34Chili und Pinienkern.
16:36Ja.
16:37Ich hatte dich gewarnt.
16:38Meine Spezialität.
16:40Danke, aber ich hab wirklich überhaupt keinen Hunger.
16:45Möchtest du vielleicht ein Bein haben?
16:46Oh, nee.
16:47Bloß nicht.
16:48Okay.
16:54Die Fotoausstellung von Edward Brum, aber die läuft doch noch gar nicht.
16:57Für die Vernissage am Samstag.
16:59Kunde von uns ist ein Sponsor.
17:04Danke.
17:06Ich weiß nicht, ob ich das frei kriege.
17:09Schade.
17:24Kein Wunder, dass du bei dem Gericht hängen geblieben bist.
17:40Kein Wunder, dass du bei dem Gericht hängen geblieben bist.
17:51Nein, Mutterpass hab ich noch nicht.
17:54Ja, das ginge für mich.
17:56Und mein Mann kommt mit.
17:58Ja, gut. Wiederhören.
18:01Termin beim Frauenarzt?
18:02Ja.
18:03Übermorgen.
18:04Das passt dir doch, oder? Hast du schon was anderes zugesagt?
18:07Selbst wenn, ich würde es absagen.
18:09Es gibt nichts Wichtigeres als unser Kind.
18:14Hast du noch mal darüber nachgedacht?
18:17Ich meine, über meinen Geschäftsführerposten.
18:21Daniel.
18:24Wenn du wieder in der Manufaktur anfangen würdest,
18:27käme dir das nicht vor wie ein Schritt zurück statt nach vorne?
18:31Es ist eher, als ob sich ein Kreis schließt.
18:35Aber du hattest doch mit deinem Leben hier abgeschlossen, oder?
18:41Annabelle hat mir keine andere Wahl gelassen.
18:47Aber jetzt ist sie weg.
18:49Naja, und als ich in der Manufaktur war...
18:53Du würdest den Job gerne annehmen, oder?
18:55Es ist Falkenthal-Porzellan, es ist Großvaters Firma.
18:59Es ist das, was ich am besten kann.
19:02Dann mach es.
19:04Ich habe nur eine Bedingung.
19:06Welche?
19:08Lass uns einen Plan B haben.
19:11Falls Annabelle zurückkommt.
19:13Versprochen.
19:16Ich hoffe, unser Kind kommt ganz nach seiner Mutter.
19:23Und? Was unternehmen wir heute?
19:27Jan.
19:29Ich habe dir doch geschrieben.
19:31Von meinem Traum.
19:33Du fandst ihn doch so romantisch.
19:35Schafe züchten.
19:37Ich kann ihn warm machen.
19:41Super.
19:42Ich habe sogar schon eine Farm gekauft.
19:44Ehrlich, irgendwas hier in der Nähe?
19:46Nicht ganz.
19:47Ein bisschen Autofahren macht mir nichts aus.
19:49Ich teile mit Andreas und Charlotte die Schichten hier.
19:52Bestimmt habe ich mal ein paar Tage am Stück frei.
19:56Jan, die Farm ist in Neuseeland.
20:03Neuseeland.
20:04Neuseeland?
20:04Ja, ich konnte doch nicht ahnen, dass ich...
20:07Wie Neuseeland?
20:09Jetzt sag bloß, du fliegst heute.
20:15Ich glaube es nicht.
20:16Ich...
20:16Also...
20:19Äh...
20:19Ja, wie denn jetzt?
20:23Ja, ja, soll ich die Farm verkaufen?
20:28Nein, nein.
20:29Das ist doch...
20:30Das ist doch Schwachsinn.
20:33Hey, und wenn du?
20:37Mitkommen.
20:39Ne, du könntest mich ja mal besuchen irgendwann.
20:41Nach Neuseeland mitkommen?
20:43Du, das ist ganz schön weit.
20:45Ja, klar.
20:49Und eine Fernbeziehung?
20:52Boah, hier, hier, hier.
20:54Ne, also ich...
20:55Weiß nicht.
20:56Ich will das auch nicht.
21:11Guten Morgen, Eva.
21:12Daniel!
21:13Du bist aber früh hier.
21:15Möchtest du was?
21:16Nein, danke.
21:17Ich habe gerade gefühlt strickt.
21:19Für deinen Beraterjob scheinst du dir die gleichen langen Arbeitsstunden zu nehmen wie früher als Geschäftsführer.
21:26Na ja, vielleicht wird es etwas mehr als eine beratende Tätigkeit.
21:29Ach.
21:30Das dachte ich mir schon.
21:32Und?
21:32Ist Julia damit einverstanden?
21:34Ja, unter der Bedingung, dass wir einen Plan B haben für den Tag, an dem Annabelle zurückkommt.
21:39Aber den hattet ihr doch schon.
21:40Was ist mit eurem Afrika-Projekt?
21:42Das wird natürlich weiterlaufen, aber ob wir in nächster Zeit dahin zurückkehren und ob der afrikanische Busch der richtige Ort
21:49ist, um ein Kind aufzuziehen.
21:52Was?
21:53Julia ist schwanger.
21:56Julia?
21:58Julia?
22:01Julia?
22:02Julia?
22:03Ich glaube, ich hätte jetzt doch ganz gerne einen Kaffee.
22:05Ja, natürlich.
22:05Natürlich.
22:07Aber, wenn du mir noch einmal solch eine Nachricht vorenthältst, mein Lieber, dann bekommst du nie wieder ein Frühstück von
22:15mir.
22:15Auch nicht als Geschäftsführer.
22:17Versprochen, Eva.
22:18Daniel?
22:20Daniel?
22:21Daniel?
22:21Ja, herzlich willkommen zurück.
22:24Alles Gute, ihr drei.
22:26Danke.
22:33Hoffentlich kann ich Paula nochmal sehen, bevor sie abreißt.
22:37Sie fehlt mir jetzt schon.
22:39Ich werde die Zeit nützen und mir einen guten Job als Fotografin suchen, damit ich eine eigene Wohnung für Paula
22:44und mich bezahlen kann.
22:46Obwohl es schon schön war, wie Ben sich gestern um mich gekümmert hat.
22:51Er kann wirklich nett sein, wenn er will.
22:53Aber ich muss an das Familiengericht denken.
22:56Auf die macht deine eigene Wohnung einfach einen besseren Eindruck.
22:58Und ich schaffe das.
23:01Noch mal, wird Richard mir meine Tochter nicht so lange wegnehmen.
23:16Oh!
23:17Oh, das hat aber gedauert.
23:19Ja.
23:20Andreas hat mir auch gerade eben fast das Kochbuch an den Kopf geworfen.
23:23Ich habe ihn aus dem Koma geklingelt.
23:25Höchste Zeit, dass Silke und Lukas wiederkommen. Er verträgt einfach die Freiheit nicht, glaube ich.
23:29Ja, ich muss jetzt los, sonst komme ich zu spät zur Arbeit.
23:32Mhm. Sag mal, ähm, treffen wir uns nachher zum Probekochen in der Mittagspause?
23:36Klar. Such dir was aus.
23:38Okay. Und Kolja?
23:40Ja?
23:41Ich fänd's super.
23:43Was, dass wir kochen?
23:45Nein, dass wir uns wieder verstehen.
23:46Ich auch. Aber warte ab, bis wir kochen.
23:49Tust du immer noch überall Ketchup rein?
23:51Ja, soll ich's mir doch noch anders überlegen?
23:58Ja, das freut mich, dass Sie sich's doch noch anders überlegt haben, Herr Grafenberg.
24:05Dann akzeptieren Sie also, dass ich meine Tätigkeit für die Manufaktur niederlege, sobald Annabelle auftaucht.
24:11Sie machen sich viel zu viele Gedanken. Der Fall wird sicherlich nicht eintreffen.
24:15Ich hätte es trotzdem ganz gerne schriftlich im Vertrag.
24:17Wie? Sie möchten. Aber ich glaub wirklich nicht, dass sie zurückkommt.
24:22Egal, wie es um Ihre Ehe steht, aber die Manufaktur wird sich Annabelle nicht wegnehmen lassen.
24:28Abwarten. Aber jetzt interessiert mich erstmal, ob Ihre Zusage auch verbindlich ist.
24:32Natürlich.
24:33Gestern haben Sie mir noch sehr ausführlich erklärt, warum Sie den Posten nicht annehmen wollen.
24:37Ich habe meine Meinung nicht geändert.
24:40Das Hilfsprojekt braucht die Kooperation mit der Manufaktur.
24:43Und wenn ich die gewährleisten kann, dann bin ich hier auf dem richtigen Platz.
24:47Das sind Sie ganz sicher.
24:49Na dann, auf gute Zusammenarbeit, Herr Grafenberg.
24:58Das Großhaus ist von oben bis unten saniert. Nur die Heizung haben Sie vergessen.
25:01So wie ich dich kenne, hast du sie gleich wieder hingekriegt, hm?
25:04Fast. Ich muss nur noch den Druck begrenzen und ein paar Kleinigkeiten austauschen.
25:08Mhm. Danke.
25:10Und wenn ich sowieso in den Baumarkt muss, dann kann ich danach gleich die Einkäufe für die Hauseinwerbung machen.
25:15Soll ich das nicht lieber erledigen?
25:17Ich schaff das schon.
25:19Du bist schwanger, du musst dich schonen.
25:22Tobias.
25:24Wenn du das in einem halben Jahr sagst, dann freue ich mich wahrscheinlich.
25:29Jule?
25:29In einem halben Jahr.
25:30Früher nicht.
25:31Okay?
25:38Also, du könntest mir helfen, wenn du zum Beispiel einen Kartoffelsalat machen würdest.
25:43Klar.
25:44Gerne.
25:45Wo denn?
25:46Such die Sachen einfach da, wo sie in der Altenküche waren.
25:48Ich greife selbst noch manchmal daneben.
25:51Das glaube ich.
25:54Nach so langer Zeit ist die Umstellung bestimmt nicht leicht.
25:57Du und Daniel, ihr müsst euch jetzt auch ganz schön umstellen.
26:02Ja.
26:02So ein Kind verändert alles.
26:07Ihr wollt doch jetzt bestimmt nicht mehr nach Afrika zurück.
26:10Also, wir sind uns einig, dass unser Kind das richtiges Zuhause haben soll.
26:14Aber wo das sein wird, das wissen wir noch nicht so genau.
26:17Ja, ist das beste Zuhause nicht da, wo die Familie ist?
26:22Ist das beste Zuhause nicht da, wo ein Kind seine Eltern hat?
26:27Ach Tobias, wir bleiben doch erstmal hier.
26:31Daniel hat die Geschäftsleitung der Manufaktur übernommen.
26:36Natürlich nur, bis Annabelle aus der Reha zurück ist.
26:40Ja, vielleicht gefällt es ihr ja in Baden-Baden und sie bleibt für immer da.
26:46Vielleicht.
26:49Hier, das ist der Imageflyer für den ersten Händlerkontakt.
26:52Das Logo habe ich ein bisschen angepasst.
26:56Du, ähm, ich hoffe, ich muss das jetzt nicht jedes Mal mit dir besprechen.
26:59Nein, natürlich nicht.
27:01Viktoria hat mir bis jetzt alle Freiheiten gelassen.
27:03Das soll auch so bleiben.
27:04Super, danke.
27:05Als nächstes mache ich mich dann über die Homepage her.
27:08Das wird dir vielleicht nicht gefallen, aber ich finde, jetzt ist sie ein bisschen wie aus der Steinzeit, oder?
27:13Ja, sie ist halt seriös.
27:16Also kein Problem, wenn ich sie ändere?
27:19Nein, überhaupt nicht. Steinzeit.
27:22Ist alles okay?
27:24Ja, alles bestens.
27:26Egal, was du genommen hast, ich will auch was davon haben.
27:31Vielleicht.
27:32Später?
27:34Ich mach's kurz.
27:35Ben, herzlichen Glückwunsch, du bist Onkel.
27:38Nein!
27:38Doch.
27:41Julia ist schwanger!
27:42Ja!
27:44Ich kann's selbst gar nicht fassen, ich bin...
27:46Kinder sind...
27:47Das ist fantastisch.
27:48Das finde ich auch.
27:49Wenn man sie abends wieder den Eltern abgeben kann.
27:51Na toll.
27:52Nein, ehrlich, ich mag Kinder.
27:54Aber?
27:54Aber?
27:55So nein, ich weiß...
27:56Du hast doch Paula auch um dich herum gehabt.
27:58Sie hat ein paar Tage bei euch gewohnt.
28:00Und da konntest du sie abends auch nicht einfach abgeben.
28:01Doch, der Mama.
28:04Ich, äh...
28:05Keine Ahnung, diese ganzen Erziehungsgeschichten, das ist nichts für mich.
28:08Mhm.
28:08Du wünschst dir also immer die Schokoladenseite?
28:10Nein, ich, äh...
28:11Ich weiß nicht, ob ich so eine Verantwortung übernehmen kann.
28:14Ich mein, zu wissen, da ist dein Kind, ja?
28:16Dein Kind.
28:1718 Jahre?
28:18Keine Ahnung, wie lange?
28:19Und dafür bist du die ganze Zeit verantwortlich?
28:23Nein, aber ehrlich.
28:24Onkel sein, das gefällt mir.
28:26Die Rolle, die übernehme ich gern.
28:27Wir werden doch nicht zurückkommen.
28:29Okay, kannst du dein Grinsen jetzt mal eine Sekunde abstellen?
28:39Birgit ist schon los zur Arbeit.
28:41Ach...
28:42Blöd.
28:43Soll ich was ausrichten?
28:45Nein, nein.
28:46Ist nix.
28:48Nina, ist alles in Ordnung?
28:50Ja.
28:51Alles gut.
28:57Ist das wegen Paula?
29:00Ich wollte nur nicht verpassen, wenn sie rauskommt.
29:04Oh, das tut mir leid, Nina. Sie ist für fünf Minuten los.
29:08Ach, sie sind schon weg?
29:11Ach so.
29:12Paula war ganz glücklich und aufgeregt, voller Vorfreude.
29:18Sie wird bestimmt eine ganz tolle Zeit haben.
29:21Ganz viele Abenteuer erleben, die sie nie wieder vergessen.
29:24Ja.
29:25Das wünsche ich ihr auch.
29:28Du solltest auch was erleben.
29:31Da gibt's doch jetzt diese historische Fotoausstellung.
29:34Hättest du Lust, da mit mir hinzugehen?
29:35Ähm...
29:36Ich weiß nicht.
29:37Ich überleg's mir, ja?
29:39Klar.
29:43Also gut, ich kann ja mal meinen Dienstplan checken im Lanzino und dann...
29:46und dann gehen wir hin.
29:48Ja.
29:49Das wär schön.
29:54Du, Nina?
29:55Mhm.
29:58Ich bin schwanger.
30:01Was?
30:03Ja, aber das ist doch toll.
30:05Ja.
30:06Oder nicht?
30:07Doch.
30:09Wir sind beide ganz aufgeregt.
30:11Vor allem Daniel ist ganz aus dem Häuschen.
30:13Ach, schön.
30:15Es ist nur einfach so.
30:18So irreal.
30:21Genau.
30:22Mhm.
30:25Das war bei mir genauso.
30:27Man kann es einfach nicht erklären.
30:29Da ist plötzlich etwas, das...
30:31Das ist ein Teil von dir.
30:33Ja, und...
30:35diese Verbindung, die...
30:37die kannst du nie wieder lösen.
30:47Hey!
30:49Was macht ihr denn hier?
30:51Müsst ihr gar nicht arbeiten?
30:53Nö, erst in einer Stunde.
30:55Ich hab Mittagspause.
30:57Ähm, du, wir wollen heute Abend kochen.
30:59Hast du nicht auch Lust?
31:00Ach, gerne, aber das wird lang bei mir dauern.
31:02Mach nichts.
31:03Wenn du Lust hast, kannst du ja Nina mitbringen.
31:07Ich glaub, ihr habt da irgendwas falsch verstanden.
31:10Das glauben wir nicht.
31:13Dann glaubt doch, was ihr wollt.
31:14Aber...
31:15vergesst das Essen und vergesst das Verkuppeln.
31:18Ich geh jetzt arbeiten.
31:19Tschüss.
31:24Das...
31:25war eine klare Einsorg.
31:28Verdammt, jetzt haben wir das ganze teure Zeug umsonst gekauft.
31:30Wieso denn? Das ist ein Müß halt.
31:32Oder schade drum.
31:34Womit fangen wir an?
31:36Ich würd sagen...
31:38mit den Artischocken.
31:40Okay.
31:54Ach, vor einem Monat, da war ich...
31:57da war ich so unten, da dachte ich, mein Leben ist eigentlich vorbei.
32:01Dann hat sich Julia für mich entschieden.
32:05Das war unser größtes Glück und jetzt...
32:09jetzt erwarten wir sogar ein Kind.
32:12Ich freu mich wirklich für euch.
32:14Ja?
32:15Weißt du, mal ne komische Art, das zu zeigen.
32:18Doch, ich...
32:20freu mich für dich.
32:22Jan, was ist denn los?
32:28So schlimm.
32:30Niemands nimmt dich.
32:31Bin ewig auf der Suche nach meiner Traumfrau und empfinde ich sie?
32:34Meine Traumfrau hat auch einen...
32:37Traum.
32:39Und in dem kommst du nicht vor, oder wie?
32:42Doch.
32:43Aber auch...
32:44einer Farm in Neuseeland.
32:46Da zieht sie heute hin.
32:49Oh je.
32:52Du sagst es.
32:56Danke.
32:56Bitte.
32:58Du Eva, hat Papa dich ja nicht zu unserer Hauseinweidungsparty eingeladen?
33:02Ja, das hat er.
33:03Kuchen bringe ich mit.
33:04Super.
33:06Hallo Kinder, neue Mitarbeiterinformationen.
33:09Wir bekommen einen neuen...
33:11alten Geschäftsführer.
33:13Daniel.
33:13Was?
33:15Das ist ja toll.
33:16Ja.
33:16Sag mal, und was ist eigentlich mit Annabelle von Weiden?
33:20Wann kommt die zurück?
33:22Ich weiß nicht.
33:23Also ich glaube, dass sich hier einige Leute wünschen, dass sie niemals zurückkommt.
33:28Aber ich kenne Annabelle und ich bin mir sicher, sie kommt zurück.
33:33Der Manufaktur tut es jedenfalls gut, dass Daniel wieder da ist.
33:36Ja, das ist wahr.
33:38Ich will ja auch nicht bösartig sein, aber ich hoffe, dass Annabelle sich sehr lange und sehr gründlich auskuriert.
33:47Gründlich.
33:50Sag mal, wo bleibt überhaupt Kolja?
33:54Kolja?
33:56Na ja, ein paar Minuten hat er noch, oder?
33:58Mein Gott, was macht denn das für einen Eindruck?
34:01Gerade jetzt, wo wir einen neuen, äh, äh, alten, ach, äh, Geschäftsführer haben, Daniel jedenfalls.
34:08Wir haben keinen Chefdesigner.
34:10Kolja trägt die ganze Verantwortung alleine. Ich verstehe das nicht.
34:14Warum war der Junge so zuverlässig?
34:17Birgit, Kolja nimmt seine Verantwortung sehr ernst.
34:20Und der ist bestimmt jeden Moment hier.
34:24Und?
34:25Wo hast du Paula gelassen?
34:27Sie wollte unbedingt in die Formerei.
34:30Bin ist zu nett und führt sie rum.
34:33Der Vertragsentwurf für Daniel Grafenberg.
34:35Ich hab das gleich machen lassen, damit du ihn dir noch anschauen kannst, bevor ihr abreist.
34:39Wie hast du es geschafft, ihn doch noch zu überreden?
34:42Also ich war selber ganz überrascht, dass er angenommen hat.
34:46Hauptsache, er macht den Job.
34:48Er ist der beste Mann auf diesem Posten.
34:51Gut gemacht, Prinzessin.
34:54Und jetzt?
34:56Was, und jetzt?
34:58Na ja, die Manufaktur ist in den besten Händen. Ich werde hier nicht mehr gebraucht.
35:02Hast du einen neuen Auftrag für mich?
35:05Oder möchtest du, dass ich euch auf eurer Reise begleite?
35:08Du möchtest doch sicherlich mal ausspannen und dann kann ich mich um Paula kümmern.
35:13Danke, nicht nötig. Du weißt, dass wir da unten Personal haben.
35:20Oder ist es wegen der Hochzeit?
35:24Ich brauch dich hier, du bist meine rechte Hand.
35:26Ja, in dieser Porzellanklitsche.
35:29Nicht nur.
35:31Ich möchte, dass du während meiner Abwesenheit die von beiden grobeleitest.
35:39Was?
35:40Ich habe nie daran gezweifelt, dass du das Unternehmen führen kannst.
35:45Danke, das...
35:46Du kannst dich auf mich verlassen.
35:48Davon gehe ich aus.
35:50Wie deine nächsten Termine.
36:03Also, die Artischocken sind nicht fertig.
36:08Artischocken sind ein sinnlicher Genuss, weil man sich Blatt für Blatt bis zum Herzen vorarbeitet.
36:12Na, ich weiß nicht.
36:14Wahrscheinlich muss man dran glauben, damit es funktioniert.
36:17Aber wir brauchen das ja nicht, weil wir Single sind.
36:21Was steht denn bei Granatapfel?
36:24Der Granatapfel ist die Lieblingsfrucht der Göttin Aphrodite.
36:27Seit jeher gilt sie als Symbol der Liebe.
36:30Habe ich noch nie gegessen.
36:32Tja, dann werden wir mal wieder was für deine Lebenserfahrung tun, nicht wahr?
36:37Mal wieder?
36:39Ja, komm. Als ich dich kennengelernt hatte, hattest du in fast gar nichts Erfahrung.
36:43Ach, fast gar nichts. Das ist maßlos übertrieben.
36:46Ich sag nur Bootshaus.
36:48Hey, du hast mich völlig überrumpelt.
36:51Du warst ein braver Junge. Ich hatte gar keine andere Wahl.
36:57Habe ich dich so verdorben, dass du gleich was mit Lilly angefangen hast, als ich ein paar Tage weg war?
37:02Äh, das, das, nur weil du dich nicht richtig ausdrücken kannst.
37:06Du hast gesagt, du gehst mit Marie in die Schweiz. Das ist dasselbe wie, tschüss, das war's.
37:10Also alles nur ein Missverständnis.
37:13Nein, aber trotzdem schade.
37:16Stimmt.
37:17War schon manchmal ziemlich aufregend mit uns, oder?
37:21Und es hat dir Spaß gemacht, gibst du zu.
37:23Ja, manchmal schon.
37:26Mit Tim und Lilly in Einzimmer und deiner Mutter im anderen.
37:30Wir beide auf der Couch.
37:32Oh Gott, ja. Stimmt.
37:35Und du warst so verklemmt.
37:38Ja, genau so hast du damals auch geguckt.
37:45Sie hat sogar angeboten, die Farm gleich wieder zu verkaufen. Stell dir das vor.
37:51Und das wolltest du nicht?
37:53Sie träumt davon, seit sie zwölf ist. Sowas muss man ernst nehmen.
37:56Das ist völlig richtig.
38:00Sie meinte, warum ich nicht einfach mitkomme?
38:04Das wäre ein großer Schritt, Jan.
38:07Ja.
38:08Aber ich kann doch hier nicht einfach alles aufgeben.
38:10Das Cosy.
38:11Das Cosy.
38:14Ist doch bei Andreas und Charlotte in guten Händen.
38:16Und außerdem meinst du nicht auch, ihr solltet euch erst nochmal ein bisschen besser kennenlernen, bevor ihr euch für sowas
38:22entscheidet.
38:24Eigentlich habe ich das Gefühl, dass ich sie schon ewig kenne.
38:27Ja, aus einem Internet-Chat.
38:31Na und?
38:32Als ihr hier war, hat das auch sofort gefunkt zwischen uns.
38:35Ja, so Dinge passieren eben.
38:37Ja, wem sagst du das?
38:38Ja, eben.
38:40Und? Warst du vernünftig?
38:42Ich habe es lange Zeit versucht.
38:45Wir wissen, was passiert ist.
38:48Warte mal.
38:50Was willst du mir eigentlich sagen?
38:54Julia hat Frederik vor dem Standesamt einfach stehen lassen und ist mir nach Südafrika nachgereist.
39:00Sie war alles andere als vernünftig.
39:03Jan.
39:06Manchmal muss man einfach dumme Dinge tun.
39:11Vielleicht erweisen sie sie später als richtig, vielleicht auch nicht.
39:15Aber wenn es dir das wert ist, was machst du dann noch hier?
39:23Dosvidania, Gaspadin Rankiewicz.
39:26Ich wollte dich abhören, Vicky. Bist du fertig?
39:28Nein, lange nicht.
39:30Richard's Organizer.
39:33Vor dir sitzt die stellvertretende Geschäftsführung der Van Weiden Group.
39:37Glückwunsch. Das hast du dir verdient.
39:39Ich war wirklich überrascht.
39:41Es war noch nicht mal mein Verdienst, dass Daniel Grafenberg seine Mutter jetzt doch vertritt.
39:45Vielleicht gab es noch ein paar andere Gründe, die Richard für die Entscheidung bewogen hat.
39:48Was auch immer.
39:51Findest du nicht, wir sollten das feiern?
39:53Wie wär's mit einem Dinner?
39:56Danach ein paar Drinks an der Bar?
39:58Oder bei uns zu Hause?
40:01Ich hab noch ein paar wichtige Telefonate für morgen vorzubereiten.
40:04Und hab auch sonst noch jede Menge zu tun.
40:09Natürlich.
40:17Der Ingwer und der Chili-Dip zusammen, das musst du probieren. Das ist so lecker.
40:29Gut, oder?
40:30Lecker, ja.
40:31Okay, jetzt ich.
40:36So.
40:39Und das?
40:40Wer davon.
40:41Okay.
40:44Okay.
40:48Okay?
41:15Untertitelung des ZDF, 2020
41:18Er kann mit Paula hinziehen, wo er will, und ich kann nichts dagegen tun.
41:21In dem Fall musst du ihm einfach vertrauen.
41:23Danke, dass du da bist.
41:25Verdammt nochmal, du musst dich ums Cozy kümmern, du musst hierbleiben, du bist zu einem Drittel Teilhaber.
41:29Doch, dein Ticket ist gebucht.
41:30Das ist doch total verrückt.
41:32Angst, mit mir alleine zu sein?
41:34Sollte ich? Du hast Hagen bekommen. Das ist ja nicht besonders viel.
41:37Sehr witzig, Ben.
41:38Du warst eifersüchtig?
41:40Das gefällt dir jetzt.
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