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  • vor 2 Tagen

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Kurzfilme
Transkript
00:00Und die Hände weg.
00:03Kommst du, Liebes?
00:04Ja.
00:13Diesmal finde ich die Beweise, die ich brauche.
00:23Komm schon.
00:26Sag mir, wo du sie versteckt hast.
00:40Komm schon.
00:41Sust du vielleicht das hier?
01:21Ich hätte es wissen müssen.
01:22Hör zu, Mutter. Ich schweige. Ich will nichts hören.
01:26Keine Erklärung. Keine neuen Lügen.
01:28Du hast mein Vertrauen missbraucht. Aufs Hinterhältigste.
01:32Du wirfst mir vor, ich hätte dein Vertrauen missbraucht.
01:35Ich bin enttäuscht, Patricia.
01:37Ich bin wirklich enttäuscht.
01:40Auch jetzt geht es dir doch nur wieder um die Beweise, richtig?
01:45Beweise, um mich von meiner neuen Familie bloßzustellen.
01:49Ist dir doch völlig egal, was ich denke oder fühle.
01:52Du willst mir ein schlechtes Gewissen machen.
01:57Vielleicht hast du es vergessen, Mutter, aber du warst diejenige, die Großvaters für immer zerstört hat.
02:03Du wirst unterschlagen und das Familienerbe zerstört. Du, nicht ich.
02:06Ich habe dich in mein Haus gelassen.
02:08Ich habe dich in deinem Liebeskummer getröstet, dir zugehört und geglaubt, dass du es wirklich ehrlich meinst.
02:15Weißt du, wie oft ich in meinem Leben gehofft habe, dass du es ehrlich mit mir meinst?
02:19Weißt du, wie oft ich gehofft habe, dass du zu mir kommst und einfach für mich da sein würdest,
02:23so wie andere Mütter für ihre Kinder da sind?
02:24Das ist nicht fair! Ich habe immer versucht...
02:26Fair!
02:29Dieses Wort solltest du lieber nicht in den Mund nehmen.
02:31Du hast mir überhaupt keine Ahnung, was das bedeutet.
02:35Ich habe Fehler gemacht, aber ich wollte sie auch wieder gut machen.
02:39Im Gegensatz zu dir habe ich es wirklich versucht.
02:42Na komm!
02:44Du brauchst weder mir noch dir irgendwas vorzumachen.
02:48Du hast dein ganzes Leben lang falsch gespielt.
02:55Jemand wie du wird sich nicht ändern.
02:57Selbst wenn er es wollte.
03:00Ich muss hier raus.
03:08Oh, entschuldige.
03:11Mertens am Apparat, hallo?
03:14Ach, Frau Liebermann, hallo. Sie möchten Ihre Bestellung ergänzen.
03:18Ja, kein Problem.
03:20Ach, das hellblaue Fliesjäckchen. Ja, das ist wirklich süß.
03:24Ja, das notiere ich mir.
03:25Mhm. Vielen Dank für Ihre Bestellung.
03:28Wiederhören.
03:30Was? Du arbeitest noch? Weißt du ein Reas davon?
03:35Naja, weißt du, der Arzt hat doch gesagt, es ist alles im grünen Bereich.
03:39Naja, ist jetzt aber nicht eine direkte Antwort auf meine Frage, oder?
03:44Naja, weißt du, Andreas muss doch nicht alles wissen.
03:49Tobias weiß doch auch nicht alles von dir, oder?
03:52Nö.
03:53Also.
03:54Ich hätte aber nichts dagegen, wenn er alles wissen würde.
03:59Hm, das hat sich aber vor ein paar Tagen noch ganz anders angehört.
04:05Wie läuft's denn so bei euch? So mit dem Leben unter einem Dach?
04:09Na ja, wir sind ja noch beim Umziehen, aber...
04:12fühlt sich ganz gut an.
04:13Hm. Und wie geht's Nico? Ich meine jetzt, wo die beiden sich getrennt haben?
04:22Tja, du weißt doch, mal trennt man sich, mal...
04:26Und du meinst, das hört sich ja fast so an, als würden sie wieder zusammenkommen.
04:33Wer weiß.
04:43Ich hab immer versucht, dir eine gute Mutter zu sein.
04:46Das hab ich nicht verdient, dass du mich so behandelst.
04:49Ich würde sagen, es ist beim Versuch geblieben.
04:53Aber du kannst ja mal deinen Sohn fragen.
04:55Vielleicht sieht der das anders.
04:56Weiß Daniel, was du hier vorhattest?
04:59Beantworte meine Frage.
05:01Hat Daniel von deiner hinterhältigen Intrige gewusst?
05:06Du kennst doch deinen Sohn.
05:10Glaubst du wirklich, der hätte sich auf diese Art von Spielchen eingelassen?
05:13Sowas hab nur ich von dir gelernt.
05:17Und an deiner Stelle würde ich mich fragen,
05:20was Daniel denkt, wenn er sich auf dem Chefsessel der Manufaktur sitzen sieht.
05:24Ich könnte mir vorstellen, die Wiedersehensfreude hält sich in Grenzen.
05:28Ich habe die Firma gerettet.
05:31Du hast uns betrogen. Und Firmengelder abgezogen.
05:34Und du glaubst doch nicht im Ernst, dass Daniel auch nur noch ein Wort mit dir redet,
05:38nach allem, was passiert ist.
05:39Daniel ist mein Sohn und ich liebe ihn.
05:42Daniel wird mir verzeihen. Eines Tages. Das weiß ich.
05:46Du tust mir leid, Mutter.
05:48Wirklich.
05:50Patricia, es ist mir so egal, was du über mich denkst.
05:55Jetzt und in der Zukunft.
05:57Was du getan hast, werde ich dir niemals verzeihen.
06:02Ich habe keine Tochter mehr.
06:04Und jetzt geh, geh, geh, geh, geh.
06:06Geht.
06:13Geht.
06:30Es ist schön hier, mit dir, meine ich.
06:34Ja, das stimmt.
06:40Rückenlehne?
06:43Rückenlehne.
06:47Rückenlehne.
06:47Ah, perfekt.
06:53Ziemlich cool von Nico, dass er uns seine Campingausrüstung ausgeliehen hat.
06:56Ja.
06:58Der Arme muss jetzt zu Hause sitzen und so tun, als hätte er sich von Patricia getrennt.
07:04Ziemlich blöde Situation für die beiden.
07:06So zu tun als ob, beziehungsweise so als ob nicht.
07:09Ja, wirklich.
07:12Aber solange es dabei hilft, Annabelle zu entlarven.
07:16Zum Glück haben wir keine rachsüchtige Mutter in unserer Familie.
07:20Ja, zum Glück.
07:23Wir müssen niemandem etwas beweisen oder vorspielen.
07:30Nee, das müssen wir nicht.
07:39Das war alles gelogen.
07:42Reine Heuchelei.
07:44Patricia hatte gar nicht vor, sich mit mir zu versöhnen.
07:49Es tut mir so leid, Liebes.
07:54Und ich habe ihr vertraut.
07:57Na, wenigstens hast du es gemerkt, bevor sie dir ernsthaft schaden konnte.
08:02Wie meinst du das?
08:02Na ja, wenn du sie noch mehr an dich herangelassen hättest, dann hätte sie möglicherweise ihre Position ausgenutzt, um der
08:11Firma zu schaden, um dir noch mehr wehzutun.
08:15Ja, es tut weh.
08:18Mehr als ich es jemals für möglich gehalten hätte.
08:22Ich habe meine Tochter endgültig verloren.
08:28Ich weiß, wie sich das anfühlt.
08:33Und dieser Stich könnte dir helfen.
08:35Aber das tust du doch schon.
08:38Ich wüsste gar nicht, wie es ohne dich durchstehen würde.
08:47Hast du eine Ahnung, was Patricia in deinem Laptop gesucht hat?
08:53Dürfte nicht schon wieder um diese ominöse CD gegangen sein?
08:55Ich fürchte doch.
08:57Sie hat mir ja nie geglaubt.
09:00Sie hat nach mir weisend gesucht, um einen Keil zwischen dich und mich zu treiben.
09:08So schnell schafft das niemand.
09:11Zum Glück.
09:14Ja.
09:16Ja.
09:43Und wie sieht's aus?
09:44Wann kann's losgehen?
09:46Patricia.
09:50Wir sind aufgeflogen.
09:54Das heißt,
09:56du hast nicht gekriegt, du hast überwacht.
09:59Nein.
10:01Scheinbar kann man gegen meine Mutter nicht gewinnen.
10:05Hat sie sich erwischt?
10:10Sie weiß, dass ich ihr was vorgespielt habe.
10:15Es tut mir leid.
10:17Aber alles im Sonsten.
10:19Worum?
10:21Jetzt hab ich wenigstens gar nichts mehr mit ihr zu tun.
10:24Wieso gar nichts mehr?
10:30Annabelle hat sich von mir losgesagt.
10:35So eine hinterhältige Tochter wie mich
10:38will selbst sie nicht haben.
10:49Du hast alles versucht, Patricia.
10:57Für eine Sekunde hab ich ja fast geglaubt.
11:00Was?
11:04Das ist ja auch was bedeutend.
11:07Ich war Daniel, ihr
11:09ein großartiger Vorzeigesohn.
11:14Das ist bestimmt auch so.
11:17Das ist ja schließlich dein Mutter.
11:20Jetzt nicht mehr.
11:34Willst du noch eine Wurst?
11:35Oh, nee, danke.
11:39Niko und Patricia wohl wissen,
11:40was in Peru auf den Grill kommt.
11:43Wieso?
11:44Was kommt denn da auf den Grill?
11:45Meerschweintieren.
11:47Ach, Quatsch.
11:47Doch.
11:50Ach, ja, dann sollten wir
11:51in mein Lunchpaket mitgeben, hm?
11:53Ja, das sollten wir.
11:57Das Feuer ist ausgegangen.
12:03Welches meinst du?
12:07Also, meins brennt Lichter los.
12:18Lilly.
12:21Hey.
12:23Wir müssen nicht.
12:24Sex wird sowieso
12:25total überbewertet.
12:27Finde ich auch.
12:44Du lässt Paula vom Personal
12:45in die Schule bringen?
12:47Nur ausnahmsweise.
12:48Annabelle braucht mich jetzt.
12:50Guten Morgen.
12:51Guten Morgen, Liebes.
12:52Morgen.
12:53Geht es dir etwas besser?
12:55Ich kann es immer noch nicht fassen,
12:57dass Patricia mich
12:59so eiskalt getrogen hat.
13:01Was ist denn passiert?
13:05Patricias Versöhnung
13:06mit ihrer Mutter
13:07war nur vorgetauscht.
13:08Oh, das tut mir aber leid.
13:10Wer hätte das
13:11von Patricia gedacht?
13:13Tja.
13:14Ich frage mich immer mehr,
13:16warum sie das gemacht hat.
13:17Warum sie so
13:18ein hohes Risiko eingegangen ist.
13:20Patricia wäre nie alleine
13:22auf den Gedanken gekommen,
13:23so etwas zu tun.
13:26Du meinst?
13:27Es kann nur
13:27Fredericks Idee gewesen sein.
13:31Dann haben die beiden
13:31ihrer Meinungsverschiedenheit
13:32nur vorgetauscht.
13:35Um da weiterzumachen,
13:36wo sie vor kurzem
13:37aufgehört haben.
13:38Sie wollen mich
13:39um jeden Preis
13:40diskreditieren.
13:41Der Herrmann fragt sich wirklich,
13:42warum sie nicht endlich aufgeben.
13:45Ich meine, du hast gewonnen.
13:46Das sollten sie akzeptieren.
13:48Es geht hier nicht um
13:49Sieg oder Niederlage,
13:50meine Liebe.
13:51Ach nein?
13:51Und warum dann?
13:53Victoria, es reicht.
13:55Annabelle hat genug Kummer.
13:56Deine taktischen Überlegungen
13:57interessieren es wirklich niemanden.
13:59Schon gut, Liebling.
14:00Jemand musste dafür sorgen,
14:02dass die Firma
14:03nicht den Bach runtergeht.
14:04Und das, was du, ich weiß.
14:06Richtig.
14:07Und ich werde auch weiterhin
14:08dafür sorgen,
14:09dass die Firma
14:09wieder schwarze Zahlen schreibt.
14:11Und niemand wird mich
14:12daran hindern.
14:13Auch nicht Frederik.
14:14Hoffentlich weiß er es auch.
14:17Ahme Annabelle,
14:18du bist um deine Verwandtschaft
14:19wirklich nicht zu beneiden.
14:22Ihr entschuldigt mich?
14:23Ich bin mit Hagen
14:24zum Tennis verabredet.
14:25Ja, natürlich.
14:27Erinnere Hagen doch bitte
14:28an die Videokonferenz
14:28im Zwölf.
14:29Das mache ich.
14:33Tschüss.
14:34Tschüss.
14:52Wir brauchen uns nicht mehr
14:53verstellen.
14:55Es ist vorbei.
14:57Was ist passiert?
14:59Mutter hat mich erwischt.
15:03Sie hat mir von Anfang an
15:04misstraut.
15:05Sie hat alle Daten
15:06von ihrem Notebook
15:07auf CD gezogen.
15:08Und die...
15:08Sie liegt jetzt wahrscheinlich
15:10im sichersten Safe der Welt.
15:11Wo immer das ist.
15:14Das heißt, es gibt doch
15:15Unterlagen über
15:16ihre Schwarzgeldkonten.
15:16Natürlich gibt es die.
15:18Daran habe ich nie gezweifelt.
15:20Habt ihr die CD gesehen?
15:21Ja.
15:23Aber ich hatte keine Chance,
15:24dran zu kommen.
15:28Das war es dann also.
15:34Es tut mir leid.
15:39Du hast doch alles versucht.
15:42Ist alles in Ordnung mit dir?
15:46Annabelle will nichts mehr
15:47mit mir zu tun haben.
15:49Sie hasst mich.
15:51Aber wahrscheinlich
15:52hat sie das schon immer getan.
15:55Das ist nicht wahr.
15:57Das weißt du auch.
15:59Egal.
16:01Ich muss jedenfalls hier weg.
16:05Nico und ich wollen
16:06so schnell wie möglich abreißen.
16:09Ich verstehe.
16:12Ich habe natürlich nicht das Recht
16:13und es ist ganz deine Sache.
16:15Aber du bist...
16:17Und ich kann dir auch
16:18nicht mehr gegen Mutter helfen.
16:21Wahrscheinlich kann das niemand.
16:22und wir müssen einfach akzeptieren,
16:24dass...
16:26dass sie gewonnen hat.
16:30Das kann ich nicht.
16:32Das werde ich niemals.
16:37Was willst du tun?
16:43Ich weiß es nicht.
16:53Liebling, zieh dich um.
16:54Psst.
16:56Daddy tröstet nebenan
16:57seine Göttergöttin.
16:59Wieso, was ist denn los?
17:02Meine dilettantische Stiefschwester
17:03ist aufgeflogen.
17:05Verstehe.
17:06Das passt dir natürlich nicht in den Kram.
17:07Sie sollte ja für dich
17:08die Drecksarbeit machen.
17:09Ja, zu dumm.
17:10Aber so oder so
17:11werde ich Daddys neuen Liebling
17:13bald los sein.
17:13Du wirst sehen.
17:15Annabelle wird gehen,
17:16wie sie alle gegangen sind.
17:17Wenn du dich da mal nicht hörst.
17:19Ich glaube, diesmal haben wir es
17:20mit einem anderen Kaliber
17:21an den Schwiegern unterzutun.
17:22Ach was.
17:22Ich bin mit jeder dieser Frauen
17:23fertig geworden
17:24und Annabelle ist nur eine von vielen.
17:26Ich gehe mich umziehen.
17:28Vicky.
17:31Warum verschwinden wir nicht von hier?
17:33Bitte?
17:35Ja.
17:36Wir waren noch nie so lange
17:36an einem Ort.
17:37Heute Madrid,
17:38morgen New York,
17:39weißt du noch?
17:40Ich weiß.
17:42Aber jetzt sind wir hier.
17:43Und du weißt doch genau, warum.
17:45Weil Daddy hier ist.
17:46Und wir sind da, wo Daddy ist.
17:49Außerdem wolltest du doch
17:50eh deine Kanzlei
17:51nach Falkenthal verlegen, oder nicht?
17:53Sagen wir mal so,
17:54du hast auch eine wesentliche Rolle
17:55bei meiner Entscheidung gespielt.
17:56Ach, komm.
17:57Daddy ist sesshaft geworden,
17:59also sind wir es auch.
18:00Zumindest so lange,
18:01bis diese Frau von seiner Seite
18:02verschwunden ist.
18:03Dann können wir weiterreden
18:05über New York und Madrid.
18:06Und das ist der einzige Grund,
18:07warum du bleiben willst.
18:08Natürlich.
18:09Was denkst du denn?
18:13Ach, weißt du,
18:14ich habe irgendwie überhaupt
18:15keine Lust mehr zum Tennis
18:17und du hast ja um 12 Uhr
18:18diese Konferenz mit Daddy.
18:20Wir sehen uns einfach später, ja?
18:22Natürlich.
18:26Schatz.
18:39Jungs, ich sage nur,
18:41Kirche.
18:42Sag bloß,
18:43die wird heute geliefert.
18:44Heute Nachmittag.
18:45Das ist ja die beste Nachricht des Tages.
18:47Ja, sag ich doch.
18:48Und es wurde auch endlich mal Zeit.
18:50Ich habe den Ewigkeiten
18:51hinterher telefoniert.
18:52Ausgerechnet heute.
18:55Freu dich doch,
18:56wir müssen nie wieder
18:57aus Andreas' Wohnung
18:58Essen heruntertragen.
19:00Ja,
19:00dann muss ich mal treffen
19:01mit Alexis wohl absagen.
19:03Quatsch.
19:04Mein Andreas übernimmt
19:06den Küchenaufbau,
19:07die Koordination
19:07und ich bediene.
19:09Du triffst dich
19:10mal schön mit deinem Scheiß.
19:12Ich kann euch doch
19:13nicht die ganze Arbeit überlassen.
19:15Ach komm,
19:16ich finde,
19:16Charlotte hat vollkommen recht.
19:17Du hast dich so auf das Date
19:18mit Alexis gefreut,
19:19hast dich extra neu gestylt.
19:21Ja, aber erst kommt die Arbeit
19:22und das Vergnügen.
19:24Alexis muss warten.
19:25Ich werde sie gleich mal anrufen
19:26und dann mache ich da hinten
19:28Platz für unsere neue Küche.
19:34Also besonders enttäuscht wirkt er nicht.
19:36Ja,
19:37und wir haben ihm ja auch nicht
19:38wirklich viel Mut zugesprochen.
19:40Also wir wollten ihm doch nur helfen.
19:41Aber anscheinend ist er ganz froh,
19:43dass er diese super Blondine
19:44nicht treffen muss.
19:45Ja.
19:46Ach, hör mal,
19:47wenn die Küche dann da ist,
19:49dann muss ich ja...
19:50Seekäste-Tier besuchen.
19:52Könntest du mal bei ihr vorbeischauen?
19:54Mach ich.
19:55Bist dein Schatz.
19:56Ich weiß.
20:12Kleider machen Leute, hm?
20:14An dem Sprichwort ist ja doch was dran.
20:15Wie habe ich das jetzt bitte zu verstehen?
20:18Na, ich finde, du siehst schon ganz aus
20:19wie der Chef einer Marketingabteilung.
20:21Und irgendwie gar nicht wie jemand,
20:22der Richard von Walden
20:24einen Arschloch genannt hat.
20:25Ich sag dir mal was,
20:26wenn du sowas anziehst,
20:27kannst du dir alles erlauben.
20:28Das ist wie eine moderne Ritterrüstung.
20:31Hm.
20:31Was ist denn das gelesen?
20:33Alles Lebenserfahrung.
20:35Also ich würde eher sagen,
20:36du hattest einfach Glück,
20:37dass du Richard an seinen Sohn Max erinnerst.
20:42Wenn du meinst,
20:43sonst hätte er das böse Wort mit A nicht geschluckt.
20:46Ja, da bin ich mir sogar ziemlich sicher.
20:51Siehst du?
20:51Und du behauptest,
20:52ich wäre kein Glücksbringer.
20:53Also ich finde,
20:53seitdem du mich kennst,
20:54hast du ganz unverschämtes Glück.
20:55Na, ich hoffe,
20:56ich habe es jetzt nicht aufgebraucht.
20:58Brauchst du noch welches für deinen Job?
20:59Ich dachte,
21:00du verstehst was von Marketing.
21:01Tue ich auch.
21:03Aber die Zusammenarbeit mit der neuen Chefin
21:06dürfte sich schwierig gestalten.
21:09Doch meinst du Richards neue Frau.
21:10Aha.
21:12Am Anfang dachte ich noch,
21:13dass sie mich mag.
21:14Aber ich hätte vielleicht doch auf Julia hören sollen.
21:16Die hat da so ihre Erfahrungen gemacht.
21:18Ja.
21:19Soweit ich weiß,
21:20hatten die nicht gerade das beste Verhältnis.
21:21Ich frage mich,
21:22wer außer Richard hat überhaupt
21:23ein gutes Verhältnis zu dieser Frau.
21:26Frederik Ravenberg hat mich auch schon gewarnt.
21:28Oh, nee.
21:30Trotzdem viel Glück.
21:31Bis heute Abend.
21:32Bis dann.
21:39Auf in den Kampf.
21:45Hallo, Andreas.
21:47Musst du wieder kochen?
21:48Nein, heute nicht.
21:50Und ab morgen im Co-See.
21:53Nein.
21:54Heißt das,
21:55dass ihr habt eure Küche?
21:56Ja.
21:57Sie wird heute im laufenden Tag
21:59ist noch geliefert.
22:00Das ist ja,
22:01das ist ja unglaublich.
22:03Dann hast du ja jetzt
22:04einen richtig professionellen Arbeitsplatz.
22:06Ja.
22:07Ja, aber was ist denn dann mit dem Date?
22:09Jans Date mit Alexis,
22:11das sollte doch auch heute sein.
22:13Ja.
22:14Er nimmt die Küche als Vorwand,
22:15das Date abzusagen
22:16und glaubt tatsächlich,
22:17wir sind so dämlich
22:18und raffen das nicht.
22:20Ja, aber dann mach bloß nicht den Fehler
22:21und sprich ihn drauf an.
22:22Wir sollten wirklich froh sein,
22:24dass ihm die Enttäuschung erspart bleibt.
22:26Mhm.
22:28Na ja,
22:30jedenfalls
22:31bauen wir jetzt dann die Küche auf
22:32und ich hab nicht so viel Zeit für dich.
22:36Du, das ist kein Problem.
22:38Ich hab ja zu tun.
22:42Dein Telefon klingelt.
22:46Mhm.
22:48Willst du nicht rangehen?
22:53Silke Mertens am Apparat.
22:55Hallo?
22:57Ja, kann ich sie?
22:59Ich ruf sie gleich zurück.
23:03Frau Mertens wird sie heute
23:04leider nicht mehr zurückrufen.
23:05und morgen auch nicht.
23:07Ach ja?
23:09Sie uns auch.
23:10Wieder hören.
23:12Sag mal,
23:13spinnst du?
23:14Das kannst du doch nicht machen.
23:16Das frage ich dich.
23:18Hast du vergessen,
23:19dass du letzte Woche noch
23:19Frühwehen hattest?
23:21Ja, aber die sind jetzt vorbei.
23:23Mir geht es gut
23:23und meine Kunden brauchen mich.
23:24Nein, das Baby braucht dich.
23:27Ich fass es nicht.
23:28Wie kann man so
23:29verantwortungslos sein?
23:29Der Arzt hat gesagt,
23:30du sollst dich ausruhen.
23:31Jetzt ist Schluss mit telefonieren.
23:35Sag mal,
23:35was machst denn du da?
23:37Du legst dich jetzt hier hin
23:38und ruhst dich aus.
23:39Charlotte kommt gleich vorbei
23:40und wird sich um dich kümmern.
23:41Und wenn du irgendwas brauchst,
23:42dann sagst du ihr Bescheid.
23:50Ich brauche mein Telefon.
24:04Gehen Sie da schon?
24:06Kurzer Arbeitstag, ne?
24:07Ich bin auf dem Weg ins Archiv.
24:09Und Sie?
24:10Sind Sie zum Liftball befördert worden?
24:12Das muss dann wohl
24:13Ihr legendärer Charme sein.
24:15Ich habe schon viel davon gehört.
24:16Tatsächlich?
24:17Von Ihrer Verlob?
24:19Ich gebe Ihnen guten Rat.
24:20Auf Dauer lässt sich Richard von Weiden
24:22weder vom Witzchen
24:23noch vom Kraftausdrücken beeindrucken.
24:24Sonder?
24:25Heißt du.
24:27Verstehe, gut.
24:28Würde ich mich halt anstrengen.
24:30Im Übrigen ist nicht Herr von Weiden
24:32mein Vorgesetzter,
24:32sondern seine Frau.
24:34An der werden Sie sich erst recht
24:35die Zähne ausbeißen.
24:36Eigene Erfahrung.
24:38Seien Sie vorsichtig, Peterson.
24:40Nett, dass Sie mich
24:41vor Annabelle
24:42wahren.
24:42Danke.
24:43Im Ernst.
24:44Im Moment haben Sie vielleicht
24:45die richtigen Freunde,
24:46aber Sie sollten sich überlegen,
24:47wen Sie sich hier zum Feind machen.
25:02Es dauert ja, bis man hier bedient wird.
25:04Du kannst dich ja beim Geschäftsführer beschweren,
25:07wo du doch so einen guten Draht zu ihm hast.
25:09Mach nur weiter so
25:09und der Job hier hat genauso wenig Zukunft
25:11für deine kleine schmutzige Affäre
25:12mit Ben Petersen.
25:15Meine Affäre?
25:17Ja, es muss schon wehtun,
25:18wenn man von seinem eigenen
25:19Liebhaber verleugnet wird.
25:21Ich habe zwar keine Ahnung,
25:22wovon du sprichst,
25:23aber ich bin mir sicher,
25:24du wirst es mir gleich erklären.
25:25Dein Ben hat vor meinem Vater behauptet,
25:27ihr würdet ausschließlich
25:27eine WG zusammenteilen
25:29und nicht Tisch und Bett.
25:30Ach, stell dir vor,
25:33das tun wir auch.
25:34Eine reine Zweckgemeinschaft.
25:36Ein Mann und eine Frau,
25:37die halbnackt in der Tür stehen.
25:38Das gibt dem Wort Zweckgemeinschaft
25:40wirklich eine völlig neue Bedeutung.
25:42Seit wann bist ausgerechnet du so prüde?
25:45Mit so freizügigen Moralvorstellungen
25:47wirst du das Sorgerecht für Paula
25:48jedenfalls nicht zurückbekommen.
25:50Lass doch die Heuchelei, Viktoria.
25:52Du bist doch nur sauer,
25:53weil Ben nichts von dir wissen will.
25:56Naja,
25:57da musst du dich wohl ein bisschen mehr anstrengen als sonst.
26:00Entschuldige mich,
26:01ich habe zu tun.
26:02Danke.
26:12Ich nehme an,
26:12du hast schon gehört,
26:13dass dein lächerlicher Plan,
26:14Patricia auf mich anzusetzen,
26:16gescheitert ist.
26:17Es wäre ein kläglicher Versuch,
26:19dich an mir zu rächen.
26:21Es geht hier nicht um Rache,
26:22sondern um Gerechtigkeit.
26:24Ein Wort,
26:24das dir fremd sein dürfte.
26:26Du hast Patricia
26:27zu dieser Intrige angestiftet,
26:29weil du allein nichts
26:29gegen mich ausrichten kannst.
26:31Du hast mir meine Tochter genommen.
26:34Sei ganz alleine deine Schuld, Annabelle,
26:36dass sich Patricia von dir abgewandt hat.
26:38Das ist schon von langer Zeit.
26:40Was weißt du schon von mir und meiner Tochter?
26:42Du willst mich verletzen,
26:43um damit zu überspielen,
26:44dass du wieder mal versagt hast.
26:46Begreif doch endlich.
26:48Du kannst mir nicht das Wasser reichen.
26:50Niemals.
26:52Frieden aus meinem Leben
26:53und gib endlich auf.
26:58Ich finde es richtig mutig.
27:00Wir sind dir ganz allein,
27:01nur du und ich.
27:03Und du provozierst mich in dieser Situation.
27:05Mach dich nicht unglücklich, Fredericke.
27:07Damit kommst du nicht davon.
27:11Keine Angst.
27:14Aber das eine
27:15lässt dir gesagt sein.
27:16Wenn du geglaubt hast,
27:17ich gebe auf,
27:18dann hast du dich getäuscht.
27:20Ich weiß,
27:21dass du Geld
27:21an der Manufaktur
27:21geschlagen hast.
27:22Ich weiß,
27:23dass es dafür Beweise gibt.
27:24Die werden ich finden,
27:26wenn ich den Rest
27:27meines Lebens danach suche.
27:36Ja,
27:38ja genau.
27:39220 Dosen Umbra L11.
27:41Ja,
27:42dann noch 180 Dosen
27:43Aquamarine L13
27:44und 90 Dosen MoV.
27:47Ja.
27:49Natürlich bin ich autorisiert.
27:52Kolja Hertel
27:52im Auftrag von Patricia Grafenberg.
27:55Ja,
27:55danke schön.
27:56Wiederhören.
27:59Hoffentlich war das jetzt alles richtig.
28:01Bestimmt.
28:02Wir sind diese Liste
28:02doch ein Dutzend Mal durchgegangen.
28:04Aber trotzdem,
28:05wenn wir irgendwas falsch gemacht haben
28:06und Annabelle van Weiden
28:07kriegt das raus,
28:08dann bin ich nicht nur
28:09meine neuen Kompetenzen los,
28:10sondern auch noch mein Job.
28:12Wir haben bestimmt
28:13keinen Fehler gemacht.
28:15Wir sind doch
28:16ein spitzes Team.
28:17Ja,
28:17das sind wir.
28:20gestern Abend war richtig schön,
28:22ha?
28:23Außer,
28:24dass ich von
28:24gebratenen Meerschweinchen
28:25geträumt habe.
28:28Wir könnten Nico ja fragen,
28:29ob er uns heute
28:30nochmal seine Ausrüstung leidt.
28:33Äh,
28:33Lilly,
28:34Tim hat mich gefragt,
28:35ob ich heute Abend
28:36mit ihm
28:36so ein neues Videospiel einweihe.
28:40Klar,
28:40mach doch.
28:41Ich wollte sowieso
28:42mal wieder einen Abend
28:43zu Hause verbringen.
28:44Wirklich?
28:46Ja,
28:46wirklich.
28:48Na,
28:48dann ist ja okay.
28:51Ach,
28:51Frau Grafenberg,
28:52wir haben gerade
28:53die Fahrbestellung durchgegeben.
28:55Wollen Sie es vielleicht kontrollieren?
28:56Nein.
28:57Ich bin sicher,
28:58dass du das hervorragend gemacht hast.
29:01Außerdem habe ich hier
29:02nichts mehr verloren.
29:05Nein.
29:07Dein Plan ist schiefgegangen?
29:10Ach,
29:11so ein Dreck.
29:12Das kannst du laut sagen.
29:15Und Frau van Weiden
29:16hat sie jetzt gekündigt?
29:17Nein.
29:18Das war nicht nötig.
29:20Ich habe hier nichts mehr verloren.
29:24Und dann geht ihr jetzt,
29:25also,
29:26dann gehen Sie jetzt,
29:27also,
29:27bald los,
29:28oder?
29:28Jetzt,
29:29wo ich nicht mehr
29:29eure Chefin bin,
29:30könnt ihr mich ruhig duzen.
29:32Gerne.
29:33Für dich gilt das ja
29:34sowieso schon.
29:36Ja,
29:36stimmt.
29:42und deshalb wollte ich euch auch unbedingt noch
29:44Danke sagen.
29:46Das brauchen Sie nicht.
29:48Das brauchst du nicht.
29:49Doch,
29:50das muss ich.
29:51Ihr habt wirklich gute Arbeit geleistet
29:53und die ganze Zeit
29:55meine Launen ertragen.
29:56Ihr habt 1A-Abschlüsse gemacht
29:58und das nicht weil,
29:59sondern
30:00obwohl ich eure Chefin war.
30:02Na komm,
30:03so stimmt das nicht.
30:04Doch,
30:04Lilly,
30:05jedes Wort stimmt.
30:07Und du hast mich wirklich gut vertreten
30:09in letzter Zeit.
30:11Ich,
30:14ich wünsche euch viel Glück
30:15mit eurem neuen Chef,
30:16der immer das sein wird.
30:18Ich glaube nicht,
30:19dass ich nochmal in die Firma zurückkomme.
30:23Ich hoffe,
30:24ihr versteht das.
30:25Ja,
30:26klar.
30:28Ja,
30:29so dann.
30:31Wir sehen uns ja bestimmt noch.
30:44Ja,
30:44mir tut es auch leid.
30:46Wirklich.
30:47Wir
30:47verschieben es einfach.
30:50Klar,
30:50ja,
30:50das mache ich.
30:51Dir auch.
30:53Bis dann.
30:54Tschüss,
30:54Alexis.
30:56Ja.
31:05Das ist der Kühlschrank.
31:07Den brauchen wir erst dann.
31:08Schluss.
31:09Ach,
31:09verstehe.
31:10Wo kann ich helfen?
31:11Herr Malian,
31:12du musst wegen uns
31:13wirklich nicht dein Date absagen.
31:14Wir kommen da schon zurecht.
31:15Ja,
31:15das ist nett von dir,
31:16aber das kann ich dir
31:17wirklich nicht zumuten.
31:18Ich kenne dich mit Küchen aus.
31:20Ja,
31:20aber das ist eine Profiküche.
31:21Die Teile sind tierisch groß und schwer.
31:23Am Ende hebst du dir noch einen Bruch.
31:25Ja,
31:25ja,
31:26und das,
31:26das wollen wir doch nicht.
31:27Nein,
31:28das wollen wir natürlich nicht.
31:29Ich finde es hier wirklich höher,
31:30inwie du dich hier um mich kümmerst.
31:31Aber ich glaube,
31:32ich komme schon zurecht.
31:33Ja,
31:33aber was machst du,
31:34wenn dir aus Versehen
31:35die Gefriertruhe auf die Füße fällt?
31:38Du hast dich doch so
31:39auf dieses Date gefreut.
31:40Ja,
31:40stimmt,
31:41aber,
31:41aber was?
31:42Aber,
31:45das ist nun mal meine,
31:46klar.
31:46Und,
31:48ich trage die Verantwortung.
31:52Sicher.
32:10Sie hatten ein Taxi
32:11rund um die Welt bestellt?
32:28Ja,
32:29okay.
32:30Jetzt geht es mir besser.
32:33Wo soll es denn hingehen?
32:35Zunächst ins Lanzino.
32:36Darf ich meinen Chauffeur
32:38zum Essen einladen?
32:40Äh,
32:41in seinen Zinno?
32:42Darf ich es denn erst verdienen?
32:45Weil du immer da bist,
32:47wenn ich dich trauche.
32:49Und,
32:50weil du meine Rettung bist.
32:53Du bist meine.
32:55Weißt du das?
32:56Ich liebe dich.
33:13Das ist aber eine schöne Idee,
33:15Birgit.
33:16Na klar mache ich die Fotos
33:17für das Album.
33:19Nein,
33:20auf gar keinen Fall.
33:21Sag Tobias bitte,
33:22dass ich kein Geld dafür nehme.
33:24Das ist doch ein Geschenk
33:24für Patrizia und Nico.
33:26Nein,
33:27du kannst mich nicht überheben.
33:29Ach,
33:29sie kommen gerade rein.
33:30Wir reden später weiter,
33:31ja?
33:31Tschüss.
33:32Hi.
33:34Hast du noch einen freien Tisch
33:35für uns?
33:35Hallo,
33:35ihr beiden.
33:36Klar,
33:36kommt mit.
33:41Danke.
33:48Ich habe gehört,
33:49was passiert ist.
33:50Es tut mir leid.
33:51Der Falkenthaler Buschfunk
33:53funktioniert ja wie immer prächtig.
33:56Birgit hat es mir gerade
33:56am Telefon erzählt.
33:58Kein Problem.
34:00Kann ruhig jeder wissen,
34:01dass ich mal wieder
34:01gegen meine Mutter verloren habe.
34:04Ich finde es großartig,
34:05dass du es wenigstens
34:05versucht hast.
34:07Das finde ich auch.
34:09Sich mit der eigenen Mutter
34:10anzulegen.
34:11Das ist schon mutig.
34:13Und dann noch mit einer
34:14wie Annabelle.
34:17Ich musste das versuchen.
34:20Ansonsten
34:23hätte ich mich damit
34:25wahrscheinlich nie abfinden können.
34:27Und?
34:28Meinst du,
34:29du hast es jetzt?
34:30Sagen wir so,
34:33ich arbeite daran.
34:35Wann soll denn eure Weltreise
34:37eigentlich losgehen?
34:39Mir auch sofort.
34:40Verstehe.
34:49Ich weiß,
34:49ihr zwei lebt nur
34:50von Luft und Liebe,
34:51aber falls ihr doch noch
34:52Hunger bekommen solltet...
35:06nicht schon wieder.
35:10Oh Gott.
35:13Was bist du denn so ungeduldig,
35:14mein kleiner Hii?
35:15Du hast doch nur zwei Wochen Zeit.
35:20und es geht.
35:23Der hat gesagt,
35:24es ist alles in Ordnung.
35:26Es sind nur Frühwehen,
35:28die gehen gleich wieder vorbei.
35:30Ja,
35:31die gehen gleich wieder vorbei.
35:33Ich atme ein
35:36und ich atme aus.
35:39Ganz ruhig.
35:42Nur Frühwehen.
35:45Einatmen.
35:46Ausatmen.
35:51Da geht's los.
35:52Bunte Arenas auf Feuerland.
35:54Dann fahren wir zum Rio-Galegos
35:56und da setzen wir mit einer Fähre über.
35:59Was schreibst du da auf?
36:00Ich brauch ein Wörterbuch.
36:01Mein Spanisch ist vollkommen eingerostet.
36:04Du sprichst Spanisch?
36:05Na, dann steht jetzt eins fest.
36:07Du führst die Verhandlungen
36:09und ich nicke ganz wichtig.
36:11So schwer ist das nicht.
36:12Das lernst du ganz schnell.
36:13Was?
36:14Sie, Signora.
36:15Das hört sich doch gar nicht schlecht an.
36:18Ich dachte,
36:18das wäre italienisch.
36:19Es ist auch zufällig,
36:21klingt es im Spanischen ähnlich.
36:23Und,
36:24wie geht's weiter?
36:25Dann folgen wir dem Rio Chico.
36:28Der führt uns dann
36:29über die Grenze von Argentinien
36:30nach Chile.
36:32Sollten wir vielleicht Schneeketten?
36:34Hab ich schon.
36:36So,
36:36ein stilles Wasser
36:38und eine Apfelschorle.
36:41Und dann wünsche ich
36:42ganz viele aufregende Abenteuer,
36:44die alle gut ausgehen.
36:45Dankeschön.
36:47Ja, Mensch,
36:47so eine Weltreise,
36:48das ist immer noch mein Traum.
36:49Vielleicht schaffe ich das ja mal
36:50mit einem Kamel
36:51durch die Sahara oder so.
36:52Vielleicht solltest du dir
36:53bis dahin eine nette Begleitung suchen.
36:55So allein,
36:56mit einem Kamel in der Wüste?
36:57Ich weiß nicht.
36:58Ja,
36:59mir ist ja die nette Begleitung
37:00abhandengekommen.
37:01Aber ich arbeite dran.
37:03Hey Tim,
37:04tut mir leid,
37:06dass wir Stress miteinander hatten.
37:07Nico,
37:08du hast deine Schwester beschützt.
37:10Ja,
37:10aber ich war manchmal
37:11vielleicht ein bisschen zu grob.
37:13Sorry.
37:14Hätte wahrscheinlich
37:14an deiner Stelle
37:15genauso reagiert.
37:16Jetzt fällt euch mal
37:17nicht gleich in die Arme, Jungs.
37:19Ich hoffe übrigens
37:20auf eine Postkarte
37:21aus Chile.
37:23Na ja,
37:23wenn es in den Arnten
37:25einen Briefkassen gibt,
37:25gerne.
37:29Dann fahren wir weiter
37:30bei
37:32Talca.
37:44Ein Fotoalbum,
37:46das Nico und Patrizia
37:47mit auf ihre Reise nehmen können.
37:49Wirklich eine wundervolle Idee.
37:52Vielleicht lässt mich Richard
37:54ja sogar heute noch zu Paula.
37:57Ich gebe zu,
37:58ihr Foto für Nicos Album
38:00ist schon auch ein kleiner Vorwand,
38:02um Paula zu sehen.
38:19Bergmann.
38:21Hallo Richard.
38:25Ja,
38:26natürlich geht's nur um das Foto.
38:29Ich bin dann auch gleich wieder weg.
38:33Gut.
38:36Bis dann.
38:38Danke.
38:38Tschüss.
38:42Ich kann Paula sehen,
38:45auch wenn's nur kurz ist.
38:47Ich kann sie sehen
38:49und ihr sagen,
38:50wie lieb ich sie habe.
39:11Drei,
39:12sweet Georg.
39:13Drei,
39:14Ah.
39:16Ah.
39:23Ganz ruhig.
39:37Sag mal, was machst du denn noch hier? Ich dachte, du bist oben bei Silke.
39:40Ja, gleich. Ich wollte es dir schnell erledigen.
39:41Es ist doch völlig egal. Mach, dass du raufkommst.
39:45Hey, Chef.
39:49Verdammter Mist.
40:06Oh, schön Leutchen. Hey.
40:09Nicht seltener Besuch.
40:10Stimmt, ich war wirklich lange nicht mehr hier.
40:13Ja, mach's dir doch gemütlich. Ich muss nur kurz zu sick.
40:16Oh nein, du, nur einen kleinen Moment. Es dauert wirklich nicht lange.
40:20Guck mal, Nico und Patricia, die wollen doch jetzt zu ihrer großen Reize aufbrechen.
40:23Ja, Amerika und der Rest der Welt, ne?
40:25Genau.
40:26Und da haben wir uns gedacht, also ich meine, Tobias und ich, wir schenken den beiden ein Fotoalbum,
40:30so mit Erinnerung an ihr zu Hause.
40:49Wir schaffen das.
40:51Wir schaffen das, Kleiner. Bist du?
40:56Ich habe gedacht, schreib doch einfach ein paar Zeilen.
40:58So, was verbindet dich mit Patricia und Nico und Nina kommt nachher vorbei und macht noch schnell ein Foto von
41:04mir.
41:05Okay?
41:05Okay. Gut, es dauert ja nicht.
41:07Wenn ich an Patricia denke, muss ich auch mal gleichzeitig an Marken.
41:21Hilfe, warum hilft mir denn keiner?
41:40Und du willst wirklich hierbleiben?
41:41Wenn ich jetzt gehe, hat Annabelle genommen.
41:43Du sollst nur wissen, dass ich nicht auf Annabelles Seite stehe.
41:46Was willst du mir damit sagen?
41:48Dass ich ebenfalls ein großes Interesse daran habe, sie loszuwerden.
41:51Die Abschiede sind immer wieder schrecklich.
41:53Für uns beide.
41:54Richard liebt Paula.
41:56Er will, dass sie glücklich ist.
41:57Und irgendwann wird er einsehen, dass...
41:59dass sie dich braucht, um glücklich zu sein.
42:02Auch nicht, hast du recht.
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