Zum Player springenZum Hauptinhalt springen
  • vor 2 Tagen

Kategorie

🎥
Kurzfilme
Transkript
00:00Hat sich jemand von euch Gedanken darüber gemacht, wie beängstigend die Situation für sie ist?
00:05Ihr Vater ist tot. Vor kurzem stirbt Nico und jetzt dieser Unfall.
00:14Paula mag Annabelle sehr. Sie hat einfach Angst.
00:18Ich kümmere mich um Paula.
00:20Sie braucht jemanden, der sich jetzt um sie kümmert.
00:23Und das bist nicht du!
00:26Jetzt begreift das endlich ein für alle Mal!
00:30Richard lässt mich nicht mit Paula reden.
00:31Nina, bitte! Nein! Nein!
00:40Hast du vor, eine ganze Armee zu versorgen? Oder was hast du vor?
00:43Ich habe eine Freundin eingeladen. Ist das okay, wenn sie ein paar Tage bleibt?
00:50Klar. Du wohnst hier. Du kannst machen, was du willst.
00:52Willst du sie kennenlernen? Kommst du mal bitte?
00:56Ben, du musst das jetzt nicht.
00:57Du musst sie kennenlernen. Sie ist reizend.
01:02Du musst sie kennenlernen.
01:07Du musst sie kennenlernen.
01:22Du musst sie kennenlernen.
01:24Du musst sie kennenlernen.
01:25Du musst sie kennenlernen.
01:26Du musst sie kennenlernen.
01:26Du musst sie kennenlernen.
01:28Du musst sie kennenlernen.
01:29Du musst sie kennenlernen.
01:29Du musst sie kennenlernen.
01:29Hey, who's gonna make it right?
01:37This could be the first day of my life.
01:44Ich hab dich so vermisst, Mama.
01:46Und ich dich erst.
01:48Und? Darf der Besuch bleiben?
01:51Solange er fehlt.
01:52Am besten für immer.
01:54Wie hast denn das hingekriegt?
01:56Paula hatte ein bisschen Sehnsucht nach dir und wollte wissen, wie es dir geht.
01:59Und Richard?
02:01Der hat sich überzeugen lassen.
02:03Das ist die tollste Überraschung.
02:06Mama, musst du heute arbeiten?
02:08Eigentlich schon, aber ich rufe gleich im Lanzino an und kann bestimmt meine Schicht tauschen.
02:14Dann sitzt ihr den ganzen Tag zusammen.
02:15Ja, mit Sicherheit.
02:19Ist Paula noch nicht aus der Schule zurück?
02:21Doch.
02:22Und wo steckt sie?
02:24Bei ihrer Mutter.
02:25Bei Nina? Was macht sie denn da?
02:27Sie wohnt dort vorübergehend.
02:29Bis wir wissen, wie es um Annabelle steht.
02:32Du lässt Paula doch nicht so einfach zu Nina gehen.
02:34Was ist passiert?
02:36Nikos Tod und Annabelles Unfall waren ein bisschen viel für Paula.
02:40Sie hat Angst, auch nur ihre Mutter zu verlieren.
02:42Hat Nina sie abgeholt?
02:43Nein, Ben.
02:45Ben?
02:46Was hat der denn mit der Sache zu tun?
02:48Er war hier, um Annabelles Termine mit mir durchzugehen.
02:51Wir sind ins Gespräch gekommen und er hat mich davon überzeugt,
02:54dass es für Paula gut wäre, ein paar Tage mit ihrer Mutter zu verbringen.
02:58Ganz schön mutig.
03:00Wie meinst du das?
03:01Ben, Nina, Paula.
03:03Die perfekte Kleinfamilie.
03:06Wer weiß, ob Paula überhaupt noch zu dir zurück will.
03:08Ach, Paula weiß, wo sie hingehört.
03:12Ich weiß nicht, ob ich an deiner Stelle so großzügig gewesen wäre.
03:15Paula hat Angst.
03:20Sie hat bei Nico und Annabelle gesehen, wie schnell Unfälle passieren können.
03:23Und jetzt denkt sie, es könnte auch ihre Mutter treffen.
03:27Ich hoffe, dass Nina ihr etwas von dieser Angst nimmt.
03:29Die Kleine schafft es auch immer wieder, dich um den Finger zu wickeln.
03:32Bei allem Respekt, Viktoria.
03:33Von Bilanzen verstehst du mehr als von Kindern.
03:35Also misch dich nicht in meine Entscheidung.
03:37Im Übrigen würde ich dich bitten, heute Abend einen Termin von Annabelle zu übernehmen.
03:43Wann und wo?
03:4519 Uhr, Lanzino.
03:47Eine Stunde, mehr Zeit habe ich nicht.
03:49Ja, ja, das reicht.
03:52Wann weiden?
03:54Wann?
03:56Wie ist die Operation verlaufen?
04:00Kann ich Sie sehen?
04:03Gut, ich bin unterwegs.
04:05Die Operation ist beendet.
04:07Und?
04:08Es scheint ganz gut verlaufen zu sein.
04:10Näheres sagen Sie mir im Krankenhaus.
04:13Annabelle war zur Beobachtung auf der Intensivstation.
04:16Und ist jetzt in ihr Zimmer verlegt worden.
04:20Sagst du dem Fahrer Bescheid?
04:21Ach, ich fahr dich.
04:23Möchtest du ein Glas Wein?
04:25Nein, danke.
04:27Ich mache mich jetzt auf den Weg.
04:29Ich glaube, ich bin heute kein besonders unterhaltsamer Gast.
04:33Bitte bleib doch noch einen Moment.
04:37Tobias, wir möchten dir gerne ein Angebot machen.
04:42Was für ein Angebot?
04:44Na ja, Julia und ich, wir brauchen für unser Hilfsprojekt in Südafrika einen Koordinator.
04:49Sehr dringend sogar, weil die ganzen Aufgaben können wir nicht bewältigen.
04:55Könntest du dir vorstellen, den Job zu übernehmen?
04:57Das wäre doch eine interessante und abwechslungsreiche Aufgabe für dich.
05:03Du würdest mir viel Arbeit abnehmen.
05:08Ja, du kennst das Dorf.
05:10Du hast ein paar von den Leuten schon kennengelernt.
05:12Und es würde dich auf andere Gedanken bringen.
05:19Selbstverständlich, wenn wir dir die Arbeit bezahlen.
05:21Noch ist nicht viel Geld da, aber wenn das Projekt erst richtig angelaufen ist, dann...
05:25Geld ist mir nicht wichtig.
05:29Mir ist wichtig, dass ich eine Arbeit richtig mache, wenn ich es annehme.
05:32Und ich kann das im Moment nicht.
05:35Das kommt jetzt überraschend.
05:37Sag doch bitte nicht gleich nein.
05:39Denk erst mal drüber nach.
05:42Ich danke euch für das Angebot.
05:44Aber ich schaffe es nicht.
05:49Also ich glaube, es wäre ganz gut, wenn du hier mal rauskommst.
05:52Was anderes sehen, was anderes hören.
06:03Wie fühlst du dich?
06:06Noch ein bisschen benommen.
06:09Was sagen die Ärzte?
06:12Es war eine sehr lange Operation.
06:15Du hast die Nacht auf der Intensivstation verbracht.
06:20Sag mir die Wahrheit.
06:23Die Operation verlief gut.
06:26Aber du musst sie noch ein bisschen schonen.
06:29Du darfst noch nicht aufstehen.
06:33Und du musst auf deinen Rücken achten.
06:35Meinen Rücken?
06:37Es ist schön, dass du endlich wieder über den Berg bist.
06:40Das hätte schon böse ausgehen können.
06:44Wie ist denn das passiert?
06:46Hast du die Kontrolle über den Wagen verloren?
06:50Wir rennen später darüber.
06:52Du musst noch zu einer Untersuchung.
06:55Ich warte hier auf dich.
07:08Danke, dass du da bist.
07:12Du hast wirklich was gut bei mir.
07:14Ja.
07:15Bis bald.
07:19Es hat geklappt.
07:20Ich habe meine Schicht getauscht.
07:22Du musst nicht arbeiten.
07:23Nein.
07:24Aber ich dafür.
07:25Auch wenn ich viel lieber bei euch bleiben würde.
07:28Das ist ja blöd.
07:29Was?
07:30Ich dachte, du musst heute nicht arbeiten und hast frei.
07:34Leider nicht.
07:34Und da ich den Job noch nicht so lange habe,
07:36sollte ich dort vielleicht heute auftauchen.
07:39Du arbeitest doch dort, wo Opa ist, ne?
07:41Ja.
07:41Ich kann ihn doch fragen, ob du heute frei hast.
07:45Ola?
07:46Ich glaube, das ist nicht so eine gute Idee.
07:48Ben muss wirklich arbeiten.
07:50Aber dann spielen wir noch eine Runde Charade.
07:54Ähm.
07:54Eine kleine.
07:56Na gut, aber nur eine klitzekleine, okay?
07:59Okay.
07:59Und du fängst an.
08:02Okay.
08:04Hast du noch was aus dem Krankenhaus gehört?
08:07Nein.
08:08Ich habe mich noch mal angerufen.
08:10Aber du denkst an sie.
08:12Ich versuche es nicht zu tun.
08:14Daniel.
08:16Sie ist deine Mutter.
08:19Ich weiß.
08:21Aber ich kann einfach nicht mit ihr sprechen,
08:23nach allem, was sie ihr angerichtet hat.
08:26Sie liegt schwer verletzt im Krankenhaus.
08:27Sie hat Schmerzen.
08:29Ihre Kinder wollen nichts mehr von ihr wissen.
08:32Das weiß ich.
08:34Aber ich kann nicht anders.
08:36Ich mache dir doch gar keinen Vorwurf.
08:38Ich dachte nur...
08:39Was?
08:43Tobias und Annabelle.
08:45Sie haben beide ihren Sohn verloren.
08:49Das stimmt.
08:51Aber Tobias trifft keine Schuld.
08:58Sie wollte Frederik überfahren.
09:08Wie bitte?
09:10Du hast vorhin danach gefragt.
09:13Annabelle hat versucht,
09:14Frederik mit dem Wagen zu überfahren.
09:19So redest du da.
09:22Ich weiß, dass du das jetzt nicht hören willst.
09:24Aber es stimmt.
09:26Ich habe es mit eigenen Augen gesehen.
09:29Ist das wieder eines deiner makaberen Spielchen?
09:31Das ist wohl kommend der richtige Zeitpunkt dafür.
09:38Nein, das glaube ich.
09:43Das glaube ich nicht.
09:47Warum sollte sie das tun?
09:49Ich habe keine Ahnung.
09:51Das musste sie schon selber fragen.
09:55Aber eines weiß ich ganz sicher.
09:58Deine Frau hat versucht, Frederik umzubringen.
10:05Ich meine, sie war in der letzten Zeit sehr nervös
10:08und oft sehr gereizt wegen der Droh-Anrufe.
10:12Ich weiß.
10:14Ja, gut, und
10:16dann hat Frederik sie
10:18ein paar Mal attackiert.
10:20Aber
10:23dass sie deshalb so weit geht.
10:25Wer weiß schon, was in einem anderen Menschen vorgeht.
10:30Aber was sie getan hat,
10:31das macht mir Angst.
10:34Sie hat versucht,
10:35jemanden zu töten.
10:40Erzählst du mir das erst jetzt?
10:42Ich wollte dich nicht beunruhigen.
10:43Sie hatte diesen schweren Unfall.
10:45Du warst voller Sorge um sie.
10:47Ja, Entschuldige.
10:49Das hast du richtig gemacht.
10:51Es ist nur...
10:51Ich weiß.
10:52Du glaubst, ich habe es darauf abgesehen,
10:54dich und Annabelle mit allen Mitteln auseinanderzubringen.
10:56Es wäre nicht das erste Mal.
10:58Diesmal ist es anders.
11:00Ich habe mit dieser Sache nichts zu tun.
11:07Okay.
11:13Was denkst du?
11:15Ich denke an Annabelle.
11:17Sie muss mir erklären,
11:19warum sie das getan hat.
11:21Was wird das?
11:23Es wird daspyken.
11:40Ich gucke an Annabelle.
11:43Du bist toll.
11:45Ich gucke an Annabelle.
11:45Du bist so.
11:49Nee.
11:53Dein Vater?
11:56Ich muss die ganze Zeit an ihn denken.
12:01Ich hab nicht nur meinen Bruder verloren, sondern vielleicht auch meinen Vater.
12:06Lilly...
12:08Kann ich vielleicht noch ein paar Tage bei euch bleiben?
12:11Klar, kein Thema.
12:12Ich halte es einfach nicht aus.
12:16Danke.
12:17Sie haben mich noch mal geröntgt.
12:20Sie wollen sicher gehen, dass nichts gebrochen ist.
12:24Es tut ziemlich weh.
12:28Victoria hat den Unfall gesehen.
12:31Hat sie?
12:34Ja.
12:37Und sie behauptet, du wolltest Frederik überfahren.
12:45Hast du deshalb die Kontrolle über den Wagen verloren?
12:50Stimmt das, was Victoria sagt?
12:56Ja, es stimmt. Ich wollte Frederik überfahren.
13:05Warum?
13:07Es war im Affekt.
13:09Frederik hat mich terrorisiert.
13:12Terrorisiert?
13:13Der Sarg auf meinem Schreibtisch.
13:16Mit Werner Gravenbergs Foto drin.
13:19Das war Frederik.
13:21Bist du sicher?
13:25Das ist ja noch nicht alles.
13:28Er hat mein Auto beschmiert und Mörderin draufgeschrieben.
13:32Ach, deswegen war der Wagen in der Werkstatt.
13:35Aber Schatz, warum hast du mir das nicht gesagt?
13:37Ich wollte dich nicht beunruhigen.
13:41Und du denkst, Frederik steckt dahinter?
13:45Nein, ich weiß das.
13:48Woher?
13:50Ich habe Werners Stimme gehört.
13:56Werners Stimme?
13:59Frederik will, dass ich den Verstand verliere.
14:03Wo hast du die Stimme gehört?
14:07Im Büro?
14:09Sogar bei uns zu Hause.
14:12Deswegen bist du in den letzten Tagen so nervös.
14:16Frederik glaubt immer noch, ich hätte Werner getötet.
14:19Er will mich mürbe machen.
14:22Er hat Tonbänder zusammengestellt.
14:26Annabelle, das sind ungeheuerliche Anschuldigungen.
14:29Kannst du das beweisen?
14:32Ich habe diese Tonbänder in seinem Schreibtisch gefunden.
14:35Und als ich ihn dann sah, dann bin ich einfach auf ihn losgefahren.
14:45Ich weiß, das war falsch.
14:47Aber nach allem, was er mir angetan hat,
14:51ich musste mich wehren.
15:12Holla ist ganz begeistert von der Wohnung.
15:15Vom Gutshaus ist sie ein bisschen mehr Platz gewöhnt, oder?
15:18Naja, das ist ihr ja egal.
15:21Sie veranstaltet gerade ein Trampolinspringen auf meinem Bett.
15:24Und sie will gar nicht mehr weg.
15:29Danke nochmal.
15:31Sehr gerne.
15:32Hast du mal das Handy?
15:33Ja.
15:34Wie hast du das eigentlich hingekriegt?
15:36Ich habe Paula im Gutshaus getroffen.
15:38Und da wirkte sie etwas verängstigt.
15:40Nicos Tod hat sie ganz schön mitgenommen.
15:43Jetzt auch noch der Unfall von Richards Frau.
15:45Ja, ein paar Unfälle zu viel für meinen Geschmack.
15:48Jetzt hat Paula Angst, dass dir was passiert und dass sie dann alleine ist.
15:52Wirklich?
15:53Jedenfalls war Richard deshalb einverstanden, dass er ein paar Tage bei dir bleibt.
15:58Bei uns.
16:01Danke, Ben.
16:04Ich gratuliere Ihnen.
16:06Jetzt haben Sie erreicht, was Sie wollten.
16:09Wovon reden Sie?
16:11Ich rede von Tonbändern.
16:14Ich rede von einem beschmierten Wagen.
16:16Von einem Pappsarg mit der Aufschrift Werner Gravenberg.
16:20Von Ihren Versuchen, meine Frau zu terrorisieren.
16:22Das ist doch absurd.
16:24Das ist absurd.
16:28Annabelle hat Tonbänder ihres Vaters in ihrem Schreibtisch gefunden.
16:32Aus diesen Bändern haben sie ein Tonband zusammengestellt
16:34und es in Annabelles Büro abgespielt.
16:37Das ist Psychoterror.
16:41Annabelle glaubt wirklich, dass ich das gemacht habe?
16:44Wer denn sonst?
16:47Ich weiß, dass Sie meine Frau seit Jahren bis aufs Blut bekämpfen.
16:51Aber diesmal sind Sie zu weit gegangen.
16:56Sie können mir glauben,
16:58ich würde nie die Stimme oder den Namen meines Vaters
17:02für so einen widerlichen Unfug missbrauchen.
17:04Aber wenn Sie wollen, können wir die Polizei entscheiden.
17:10Sie waren noch nicht bei der Polizei?
17:13Doch.
17:14Ich habe zu Protokoll gegeben, dass es sich um einen Unfall handelt.
17:18Ich will keine weiteren Untersuchungen.
17:23Vielleicht, weil Sie selbst etwas zu verbergen haben.
17:26Was denn?
17:28Turmbandschnipsel oder Bastelmaterial?
17:32Wenn ich Annabelle loswerden wollte,
17:35dann wäre das die ideale Gelegenheit.
17:36Ich könnte sie wegen versuchten Mordes hinter Gitter bringen.
17:42Denken Sie darüber mal nach.
18:07Tobias.
18:13Was siehst du?
18:19Tobias, was siehst du auf dem Foto?
18:24Nico.
18:28Ja.
18:30Und genau das ist das Problem.
18:32Da ist nämlich noch jemand auf dem Bild.
18:36Das habe ich gesehen.
18:37Nein, Tobias.
18:39Das siehst du nämlich nicht.
18:40Du siehst nur, was du nicht hast, Nico.
18:43Und was du hast, deine Tochter, Lilly.
18:46Die siehst du nicht.
18:50Tobias.
18:53Ich kann mich wirklich in deine Lage reinführen.
18:56Aber du darfst,
18:59du darfst Lilly nicht alleine lassen.
19:01Sie braucht dich und du brauchst sie auch.
19:10Ich verstehe nicht, warum er auf eine Anzeige verzichtet.
19:14Ich nehme an, um sich nicht selber zu belasten.
19:17Na ja, das dachte ich auch zuerst.
19:20Aber ich habe sein Gesicht gesehen.
19:22Er hat mich nicht angelogen.
19:25Ja, nein, dieser Psychoterror.
19:29Das war nicht Frederik.
19:31Aber Annabelle hat die Tonbänder bei Ihnen gefunden.
19:34Man beweist das schon.
19:36Die Büros sind offen.
19:37Jeder kann hinein.
19:39Vielleicht versucht irgendjemand, ihm die Geschichte in die Schuhe zu schieben.
20:00Was starrst du mich so an?
20:05Ich frage mich gerade, ob du das Mörderin enden willst.
20:09Hör mal, geht es dir noch gut?
20:11Nur um dein Gedächtnis aufzufrischen.
20:13Annabelle saß am Steuer, nicht ich.
20:15Ich spreche nicht von dem Unfall.
20:18Ich spreche von dem Psychoterror, den du hier abziehst.
20:21Ich habe keine Ahnung, wovon du sprichst.
20:27Hast du Annabelle angezeigt?
20:30Nein.
20:32So eine Gelegenheit, sie loszuwerden, kommt bestimmt nicht wieder.
20:36Oder willst du als der große Verlierer von Falkenthal in die Geschichte eingehen?
20:41Eins hat mich an der Geschichte von Anfang an gestört.
20:45Du hattest ein größeres Interesse, dass ich sie anzeige als ich.
20:49Du wolltest, dass es so wirkte, als wäre es meine Idee.
20:52Geschickt eingefädelt.
20:55Aber Annabelle hatte kein Motiv.
20:57Dass ich nicht lache.
21:00Klar, wir mögen uns nicht, aber das ist immer schon so.
21:03Aber sie hatte keinen konkreten Grund, mich über den Haufen zu fahren.
21:07Wer weiß schon, was in dieser Frau vorgeht.
21:11Als dein Vater mir dann von den Tonbändern in meinem Schreibtisch erzählt hat,
21:15da schloss sich auf einmal der Kreis.
21:18Was willst du damit sagen?
21:21Dass jemand diese Tonbänder dort hineingelegt hat.
21:25Irgendetwas an der Sache ist faul.
21:28Eines der Tonbänder war ein Gutshaus.
21:31So leicht kommt Frederik da nicht rein.
21:33Und wer könnte ein Interesse daran haben, Annabelle zu terrorisieren?
21:37Ich weiß nicht.
21:39Hast du eine Idee?
21:40Keine Ahnung.
21:42In einem kurzen Moment dachte ich Victoria.
21:47Du glaubst doch nicht im Ernst, dass deine eigene Tochter...
21:49Nein, nein.
21:51Ich habe auch schon mit ihr darüber gesprochen.
21:52Kann nicht sein.
21:55Glaubst du wirklich, dass du Annabelle mit diesen Methoden die Knie zwingen kannst?
21:58Ja, du hast es ja nicht hingekriegt. Also musste jemand anderer den Job machen.
22:01Ach. Und da hast du dich schweren Herzens zur Verfügung gestellt?
22:06Nehmen wir mal für einen kurzen Moment an...
22:09Ich war's.
22:12Glaubst du, ich hätte das zum Spaß gemacht?
22:14Oder weil ich sonst nichts zu tun habe?
22:17Keine Ahnung. Erzähl es mir.
22:20Diese Frau ist gefährlich.
22:22Denk an Marie.
22:24Denk an deinen Vater.
22:25Denk daran, was dir gestern passiert ist.
22:28Ich habe einfach Angst, dass mein Vater der Nächste wird.
22:34Eigentlich müsste ich dir dankbar sein.
22:38Wofür?
22:39Ich habe gerade etwas begriffen.
22:43Ach, ähm...
22:44Viel Glück bei deinem Krieg mit Annabelle.
22:48Möge die Bessere gewinnen.
22:56Ja?
22:57Ja, ich bin's.
22:59Ich hatte gerade eine nette, kleine Unterhaltung mit deinem Vater.
23:03Und? Worüber?
23:05Worüber wohl?
23:06Was ist denn das Thema der Stunde? Die Tonbänder.
23:09Er wollte wissen, wer hinter dem Psychotheraar steckt.
23:11Hast du mich verraten?
23:14Bitte, natürlich nicht.
23:18Danke.
23:20Bei Opa gibt's sowas nicht.
23:22Nein, keine Fischdicken.
23:24Nur Fisch mit Gräten.
23:26Na ja, ist ja auch lecker.
23:28Die schmecken jedenfalls besser.
23:33Aber im Moment ist sowieso niemand was.
23:36Victoria ist nur Salatwetter, weil sie dünn bleiben will.
23:39Und Opa hat keinen Hunger.
23:41Hm.
23:42Wegen Annabelle?
23:44Ich glaube schon.
23:46Meinst du, sie wird wieder gesund?
23:48Ja.
23:49Ich hoffe sehr.
23:51Und wenn nicht, dann ist Opa wieder ganz alleine.
23:56Ich glaube, die Ärzte im Krankenhaus machen Annabelle wieder gesund.
23:59Außerdem hat Opa ja auch noch dich und Victoria.
24:02Er wird nicht ganz allein sein.
24:04Und wenn du stirbst, dann bin ich ja ganz alleine.
24:08Paula, sowas darfst du nicht denken.
24:09Mir wird nichts passieren.
24:12Ich werde dich immer beschützen und auf dich aufpassen.
24:20Und Sie sind sicher, dass Sie das wirklich wollen?
24:23Ja.
24:25Ich verlasse Falkenthal für immer.
24:27Kommt das nicht ein bisschen plötzlich?
24:28Als wir heute Morgen geredet haben, da waren Sie noch völlig niedergeschlagen.
24:33Sie wussten nicht, was Sie tun sollen oder wo Sie hingehören.
24:37Sie haben gesagt, es wird von selbst kommen.
24:40Ah.
24:40Und das ist passiert.
24:42Heute.
24:44Ja.
24:46In Form einer jungen Dame, in der ich gesehen habe,
24:51was ich in letzter Zeit alles falsch gemacht habe.
24:53Sind Sie da nicht ein bisschen zu streng mit sich?
24:56Nein.
24:57Ganz im Gegenteil.
24:58Ich tue das, was ich schon längst hätte tun sollen.
25:02Loslassen.
25:02Das klingt gut.
25:04Aber dazu gehört mehr als nur den Ort zu wechseln.
25:10Meine kluge, weise, liebevolle Eva.
25:15Jetzt machen Sie mich aber verlegen.
25:18Wenn ich Sie nicht gehabt hätte, hätte ich schon längst aufgegeben.
25:21Dann tun Sie das nicht jetzt auch?
25:24In gewisser Weise ja.
25:27Aber ich kapituliere nicht.
25:28Und ich resigniere nicht.
25:34Ich habe mich entschlossen, endlich wieder zu leben.
25:38Hat Annabels Unfall damit zu tun?
25:41Natürlich.
25:43Sie liegt da und weiß nicht, ob sie jemals wieder gesund wird.
25:47Wo hat uns das alles hingeführt?
25:50Dieser Hass und diese Intrigen.
25:53Ich will nicht den Rest meines Lebens damit verbringen, zu zerstören.
25:57Ich will das aufbauen.
26:01Haben Sie schon etwas Konkretes im Sinn?
26:05Ja.
26:07Ich habe ein paar Ideen, aber...
26:10Sie werden mir sehr fehlen, Friedrich Grafenberg.
26:16Entschuldige Sie die Störung.
26:18Friedrich, hätten Sie eine Minute für mich?
26:21Ich komme gleich.
26:22Danke.
26:30Sie werden mir auch sehr fehlen.
26:33Und wenn ich weiß, wo ich auf dieser Welt gelandet bin, dann...
26:37dann kommst du und besuchst mich als mein Ehrengast.
26:40Versprochen.
26:42Versprochen.
26:45Und ab jetzt bleiben wir bei dem Du.
27:08Ist es wahr, Sie wollen Falkenthal verlassen?
27:10Ja.
27:12Gehe.
27:14Hat das mit dem Unfall zu tun?
27:17Was Annabelle sie überfahren wollte?
27:19Auch.
27:23Es ist einfach Zeit, dir das Neues anzufangen.
27:26Dann will ich Ihnen zum Abschied etwas gestehen.
27:31Ich glaube nicht, dass Sie etwas mit den Tonbändern zu tun haben.
27:37Was hat Ihre Meinung geändert?
27:40Ein Gefühl.
27:42Menschenkenntnis.
27:45Danke.
27:47Vielleicht denken Sie ja in einer stillen Stunde mal...
27:50über die anderen Dinge nach, die man über mich redet.
27:53Das werde ich tun.
27:54Ich finde es sehr anständig von Ihnen, dass Sie keinen großen Wirbel bei der Polizei gemacht haben.
28:00Sie hätten Annabelle eine Menge Schwierigkeiten machen können.
28:04Wozu?
28:06Wem ist damit gedient?
28:08Trotzdem danke.
28:12Was passiert mit Ihren Firmenanteilen?
28:16Eine gute Frage.
28:19Verstehen Sie zum Verkauf?
28:25Eigentlich sollte man ja, wenn man etwas Neues anfängt, alten Ballast über Bord werfen.
28:31So würde ich die Manufaktur nicht bezeichnen, aber ich verstehe, was Sie meinen.
28:35Ich würde Ihre Anteile gerne übernehmen.
28:40Dann gehört Ihnen das Lebenswerk meines Vaters.
28:44Ich bin mir dessen bewusst.
28:47Und ich verspreche Ihnen, diese Tatsache niemals zu vergessen.
28:54Einverstanden.
28:57Ich mache Ihnen ein für ein Fass.
28:59Okay.
29:10Einverstanden.
29:13Ich mache Ihnen ein für ein Fass.
29:16Okay.
29:18Gehe, Sie können Sie replynen.
29:35Telefon.
29:36Gehst du bitte ran?
29:38Ja.
29:43Grafenberg?
29:46Hallo.
30:11Und? Wer war dran?
30:14Keine Ahnung.
30:16Ach, wahrscheinlich verfehlt.
30:17Das glaube ich nicht.
30:21Du meinst...
30:22Auf dem Display war die Nummer angezeigt und ich glaube, es war die vom Krankenhaus.
30:26Willst du sie zurückrufen?
30:42Das war's.
31:19Silke und Andreas haben Lukas einen zweiten Namen gegeben.
31:24Nico.
31:28Das ist schön.
31:41Ich bin froh, dass du da bist.
31:51Und ich bin froh, dass ich dich habe.
32:07Ich bin froh, dass du da bist.
32:31Ich bin froh, dass du da bist.
32:44Hallo, Daniel.
32:46Nein, nein, alles Bestens.
32:47Sag mal, ich würde dich und Julia gerne ins Lanzino zum Essen einladen.
32:52Ob's was zu feiern gibt.
32:54Ja, wie man's nimmt.
32:56Lass dich überraschen.
32:58Bis nachher.
33:13Willst du das behalten?
33:15Willst du das behalten?
33:17Nein.
33:26Oh Mann, dass das Leben eines Menschen in einen Koffer passt.
33:32Das sind nur Dinge.
33:37Das Leben ist etwas ganz anderes.
33:51Ich finde, wir sollten die Briefe lesen.
33:53Ja.
33:59Ja.
34:06Ja.
34:07Ja.
34:16Ja.
34:23Lieber Onkel Tobias, alles Gute für dich und Lilly.
34:26Nee.
34:28Ich hab euch lieb, Paula.
34:36Ich hab euch lieb, Paula.
34:58Ja.
34:58Plötzlich wusste ich, dass ich gehen muss.
35:03Vielleicht hätte ich ja schon viel früher gehen sollen.
35:10Aber ich hatte das Gefühl, ich bin des Vaters schuldig, bis zum Letzten um seine Firma zu kämpfen.
35:17Frederik, was du getan hast, ist absolut richtig.
35:20Ich hätte an deiner Stelle nicht anders gehandelt.
35:22Und ich bin mir wirklich sicher, dass Großvater das verstanden hätte.
35:30Danke.
35:33Mach nicht solche Gesichter.
35:35Seid froh, dass ihr mich los seid.
35:37Für mich ist es ein Neuanfang.
35:40Ich bin wirklich neugierig, was da draußen auf mich wartet.
35:44Du bist uns sehr viel.
35:49Es ist gut zu wissen.
35:51Und der richtige Moment zu gehen.
35:57Ich...
36:00Ich wünsche euch alles Glück dieser Welt.
36:05Für dich auch.
36:12Pass auf dich auf.
36:17Ach, äh...
36:18Grüß Patricia von mir, wenn sie zurückkommt.
36:20Das mach ich.
36:21Hey, wenn irgendwas ist, du wirst wohl uns erreichen kannst.
36:25Ja.
36:26Ich fahr dich zum Flughafen.
36:27Nein, ich, ähm...
36:29Ich hab noch was zu erledigen.
36:40Habe ich Paula eine falsche Sicherheit gegeben?
36:43Nein.
36:44Paula braucht diese Sicherheit.
36:48Ich bin so glücklich, dass sie hier ist.
36:50Keine Ahnung, wie ich Ben je dafür danken soll.
36:58Was willst du hier?
37:03Ich will mich bei dir verabschieden.
37:06Machst du Urlaub?
37:08Gute Reise.
37:10Kein Urlaub.
37:12Ein Abschied.
37:16Ich verlasse Falkenthal für immer.
37:22Du hast es geschafft, so ziemlich alles zu ruinieren.
37:26Die Firma.
37:27Meine Familie.
37:30Mich.
37:33Jetzt gehst du.
37:37Gratulation.
37:43Ich bin nicht gekommen, mit dir zu streiten.
37:46Ich wollte dir lieb wohl sein.
37:54Jetzt, wo du nichts mehr zu gewinnen hast, kommst du angebrochen und wirst dich mit mir versöhnen?
38:00Wie billig und schäbig ist das denn?
38:05Schade.
38:08Ich dachte, es wäre wichtig für uns.
38:16Alles Gute für die weitere Zukunft, Friedrich.
38:19Danke.
38:20Ihnen auch.
38:31Du kochst gut?
38:33Hm.
38:34Und das eine Gericht?
38:35Ja.
38:39Naja, besser das als gar keins.
38:43Als ich noch die Agentur hatte, da habe ich ab und an Kunden eingeladen und für sie gekocht.
38:49Wer hat eigentlich bei euch gekocht?
38:51Ich meine, es war Max und mir.
38:52Hm.
38:53Ich?
38:54Oder wir sind essen gegangen.
38:57Bei den von Beidens kocht ja nur das Personal.
39:00Und das hat wohl auch auf Max abgefärbt.
39:05Na, ist das lieb?
39:06Habe ich ewig nie mehr gehört.
39:08Kannst du das?
39:11Ach, warte mal.
39:12Kann ich.
39:13Es war so.
39:14Ja.
39:16Abi 94.
39:17Ja, ja, ja.
39:18Wilde, peinliche Party.
39:20Was wild?
39:21Du.
39:22Komm, du weißt es.
39:24Was?
39:25Hansen, jetzt hier?
39:26Nein.
39:26Bitte, bitte doch doch doch.
39:27Ich weiß nicht.
39:29Paul?
39:29Ja, das ist gut so.
39:31Pass auf die Straße.
39:33Moment.
39:45Paula.
39:47Was machst du denn hier?
39:49Ich konnte nicht schlafen.
39:51War die Musik zu laut?
39:53Ja.
39:54Wir machen sie leiser, okay?
39:56Soll ich dich noch mal ins Bett bringen?
39:58Mhm.
39:59Ja, komm her.
40:00Ups.
40:01Willst du noch mal gute Nacht zu Ben?
40:03Gute Nacht, Ben.
40:04Gute Nacht, Paula.
40:09Warum hast du seine Hand ausgeschlagen?
40:13Frederic hat mein Leben zerstört.
40:16Und du hast versucht, ihn zu überfahren.
40:18Ist dir eigentlich klar, was du getan hast?
40:21Das war im Affekt.
40:22Ich könnte nie einen Menschen vorsätzlich verletzen.
40:28Du glaubst ihn doch nicht plötzlich.
40:31All die Lügen, die er über mich verbreitet.
40:35Hättest du ihm die Hand geben müssen.
40:37Du siehst ihn vielleicht nie wieder.
40:39Ja, damit bin ich froh.
40:43Hol dich ein bisschen aus.
40:45Wir reden ein anderes Mal darüber.
40:47Okay?
40:47Richard, bitte.
40:49Geh jetzt, ey.
40:50Ich gehe später noch mal nach dir.
40:55Du weißt doch, was er mir angetan hat.
40:59Die, die Anrufe.
41:01Die Tonbänder.
41:03Annabelle, bitte.
41:04Du musst dich wirklich schonen.
41:06Denk an deinen Rücken.
41:08Bis nachher.
41:09Bitte, Richard.
41:11Lass mich jetzt nicht allein.
41:12Komm zurück.
41:15Richard.
41:16Bitte.
41:22Richard.
41:34Ah, meine Beine.
41:39Ich...
41:40Ich greine meine Beine nicht mit.
41:46Annabelle denkt nur an sich.
41:48Sie benutzt die Leute, die sie lieben.
41:50Und sie glauben das wirklich?
41:51Ich...
41:51Ich weiß es.
41:52Ich mag Lena.
41:53Aber das ist...
41:54Alles zu kompliziert.
41:56Ben aus eigener Erfahrung.
41:57Seine Gefühle ignorieren, das bringt überhaupt nichts.
42:00Ben ist ein netter Kerl.
42:01Aber...
42:02Er ist ein guter Freund.
42:03Wer nicht?
42:04Herrlich?
42:05Ehrlich.
42:06Und nichts und niemand auf der Welt
42:08kann für mich wichtiger sein als meine kleine Tochter.
Kommentare