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KurzfilmeTranskript
00:00Es gibt doch nichts Schöneres, als der Schwägerin hinterher zu jagen
00:02und ganz nebenbei Ehefrau Nummer 6 von Daddy zu begegnen.
00:07Und ich muss freundlich zu ihr sein.
00:10Na, dann wollen wir mal.
00:16Ah, meine Frau.
00:18Schade, dass sie so spät kommt.
00:20Sie hätte sicher gerne das Brautwerk kennengelernt.
00:22Da bin ich sicher.
00:23Aber sie freut sich bestimmt auch über ihre Anwesenheit.
00:27Ganz bestimmt.
00:34Da bin ich sicher.
01:00Schön, wieder hier zu sein.
01:41Ich bin sicher.
01:44Ich bin sicher.
01:54Ich bin sicher.
01:57Ich bin sicher.
01:58Frau Gravenberg, ich meine Frau...
02:01Van Weyden?
02:02Meine Frau trägt jetzt natürlich den Namen unserer Familie.
02:06Entschuldige mich bitte kurz.
02:08Darf ich dir meine Tochter vorstellen?
02:10Viktoria, Annabelle?
02:12Hallo. Es freut mich, Sie endlich kennenzulernen.
02:15Die Freude ist ganz auf meiner Seite.
02:17Wollen wir nicht du sagen?
02:19Kern?
02:21Ich habe schon so viel von dir gehört.
02:23Natürlich nur Gutes.
02:26Die übrigen Gäste kennst du ja wie besser als ich.
02:29Allerdings, wie ich Falkenthal vermisst habe,
02:34wie ich euch vermisst habe.
03:03Wie kannst du es wagen, hier aufzutauchen?
03:05Mein Mann und ich haben eine Einladung bekommen.
03:09Schade.
03:11Wie es aussieht,
03:13habe ich Daniel verpasst.
03:15Ich hätte meinem Sohn so gerne
03:16zu seiner Hochzeit gratuliert.
03:18Natürlich auch seiner Braut.
03:21Deinem Sohn gratuliert?
03:23Du hast fast Daniels Leben ruiniert.
03:27Wie erträgst du eigentlich dein eigenes Spiegelbild?
03:29Herr Gravenberg.
03:31Ich denke, Sie sollten sich besser zurückhalten.
03:33Sie sprechen hier mit meiner Ehefrau
03:35und ich möchte nicht, dass...
03:35Sie haben ja keine Ahnung,
03:36was Ihre Ehefrau angerichtet hat.
03:39Sie wollte die Verlobte ihres Sohnes umbringen
03:43und es ihm anschließend in die Schuhe schieben.
03:46Ich habe von Ihren haltlosen Unterstellungen gehört.
03:49Und wissen Sie was?
03:50Sie interessieren mich nicht im Geringsten.
03:53Komm, meine Liebe.
03:54Du bist sicher erschöpft von der Reise.
04:02Bringen Sie die Geschenke bitte in den Garten.
04:15Und was ist, wenn Opa uns hinterher fährt?
04:17Das wird er nicht, Paula.
04:19Aber hier hat er uns auch gefunden.
04:22Und sonst mach dir keine Sorgen.
04:23Ich bin doch bei dir.
04:26Was ist mit Tante Birgit und Tobias?
04:29Wir rufen Sie später an, ja?
04:32Wir müssen jetzt ganz schnell losfahren.
04:34Versteckst du dich und bist ganz still?
04:42Hallo, Nina.
04:47Dich hätte ich ja am allerwenigsten erwartet.
05:03Auf dich, meine Liebe.
05:05Schön, dass du ehrlich da bist.
05:13Kann es sein, dass hier nicht jeder so erfreut über deine Rückkehr ist wie mein Vater?
05:17Sie werden sich daran gewöhnen müssen.
05:19Es klingt irgendwie gar nicht nach harmonischer Familienidylle.
05:21Viktoria.
05:23Nein, Richard, lass nur.
05:26Deine Tochter soll es ruhig wissen.
05:28Es ist mir nicht gleich gefallen, Falkenthal zu verlassen.
05:31Aber meine Familie hat mich dazu gezwungen.
05:35Verstehe.
05:36Und wie ist es dazu gekommen?
05:40Bevor mein Schwager aus Südafrika zurückkam, war hier alles in bester Ordnung.
05:44Frederik Raffenberg?
05:48Mein Schwiegervater, Gott hab ihn selig, hatte die sentimentale Idee, Frederik in die Firmenleitung
05:55zu holen.
05:56Leider versteht Frederik nicht das geringste von Porzellan.
05:59Er hat es tatsächlich geschafft, die Firma binnen kürzester Zeit in den Ruinen zu treiben.
06:03Merkwürdig.
06:04Dasselbe sagt er von dir.
06:06Prinzessin, es reicht jetzt wirklich.
06:08Und das Schlimme ist, Frederik lernt einfach nicht aus seinen Fehlern.
06:16Ich frag mich, wo Hagen schon wieder steckt.
06:18Hagen Ritter, unser Firmenanwalt.
06:20Hat der Verlobte meiner Tochter.
06:22Wie praktisch.
06:24So bleibt alles in einer Familie.
06:26Ganz recht.
06:27Ja, aber ich vermisse nicht nur Hagen.
06:30Nina, mir persönlich ist es völlig egal, wirklich.
06:33Aber du kennst doch deinen Schwiegervater.
06:35Er kann nun mal nicht auf seine Enkeltochter verzichten, gerade weil er seinen Sohn verloren hat.
06:38Hagen, ich bitte dich.
06:39Lass uns gehen.
06:41Es wird niemand erfahren, dass wir hier miteinander gesprochen haben.
06:53Meinst du, wir können sie einfach so...
06:55Na klar können wir das.
06:58Du legst dich da jetzt bitte erstmal hin?
07:02Schuhe ausziehen.
07:05Füße hoch.
07:09Bestimmt geht's dir gleich besser, wirst du ihn.
07:12Danke, Andreas.
07:14Oder willst du lieber noch ein paar Kisten schleppen?
07:15Hier gibt's bestimmt viel zu tun.
07:17Ich hab's ja kapiert.
07:19Ach ja?
07:20Ja.
07:22Ich glaube auch, dass es mir nicht nur wegen dieser blöden Kiste so schlecht geht.
07:27Sondern?
07:30Dass Annabelle Gravenberg hier aufkreuzt.
07:33Damit hab ich nicht gerechnet.
07:34Die findet immer ihren Weg, das weißt du doch.
07:37Allerdings.
07:38Und deswegen solltest du dich aber jetzt nicht noch mehr aufregen.
07:41Das sagst du so einfach.
07:42Hinlegen.
07:46Ist doch wahr.
07:48Wegen der Frau hab ich meinen Job verloren.
07:50Also so genau wissen wir das nicht.
07:52Inzwischen weiß jeder, dass sie das Goldpulver aus dem Safe genommen hat.
07:55Wahrscheinlich, ja.
07:57Ach ja.
07:59Wenn die Person nicht wäre, dann würde ich jetzt noch am Empfang der Manufaktur sitzen.
08:04Wollten wir uns nicht ausruhen?
08:08Ich werde jetzt das tun, worauf ich schon immer Lust hatte.
08:12Ach so?
08:13Und was bitte schön soll das sein?
08:16Ich werde jetzt rausgehen und dieser Person ordentlich meine Meinung sagen.
08:19Irgendeiner muss es ja tun.
08:20Du hast ja vollkommen recht, aber das wirst bestimmt nicht du sein.
08:39Bitte, Nina, sei vernünftig.
08:41Ich war nie so vernünftig wie jetzt.
08:45Ich gebe Paula nicht her.
08:47Okay.
08:48Du lässt mir keine andere wagen.
08:49Ich glaube, das lassen wir lieber.
09:00Patrizia.
09:03In das mal gut geht.
09:05Patrizia.
09:07Für einen Moment hatte ich geholfen.
09:09Deine Rückkehr wäre nur ein schlimmer Albtraum.
09:13Es ist viel passiert.
09:14Was du nicht sagst.
09:16Ich wollte nicht, dass...
09:19Was?
09:20Dass wir die Villa verkaufen müssen, um die Firma zu retten?
09:23Weil du mit deinen Betrügereien dafür gesorgt hast, dass wir pleite sind?
09:27Ich musste es tun.
09:28Frederik hätte sonst noch den letzten Rest von Werners Erbe mit den Füßen getreten.
09:33Du magst es, Großvater ins Spiel zu bringen?
09:37Ich musste diesen Kredit aufnehmen.
09:40Frederik...
09:40Ich musste meine Familie vor Frederik schützen.
09:44Du glaubst auch noch selber, was du da sagst, oder?
09:47Patrizia, ich möchte nicht mit dir streiten.
09:49Was du möchtest, Mutter, ist mir schon lange vollkommen egal.
09:54Patrizia, lass es.
09:56Es hat doch keinen Sinn.
09:57Eva, halten Sie sich da raus.
09:59Das geht nur mich und meine Tochter etwas an.
10:02Glauben Sie mir, Frau Grafenberg, oder wie auch immer Sie jetzt heißen,
10:05ich lasse mir von Ihnen bestimmt nicht mehr sagen,
10:08was ich tun oder was ich lassen soll.
10:11Komm, Patrizia.
10:18Die hat ja echt ganz schön Mumm, hier wieder aufzukreuzen.
10:21Allerdings.
10:22Ihretwegen hätten wir fast unsere Jobs verloren.
10:24Na gut, dass ich meine noch hab.
10:25Sag mal, weißt Charlie eigentlich, dass sie hier ist?
10:28Ich glaub, sie ist im Haus.
10:30Wieso?
10:31Shit.
10:32Du meinst die Gerüchte wegen Maries Unfall?
10:34Unfall ist gut.
10:35Sie wär fast an dem Schlag auf ihren Schädel gestorben, ja.
10:38Aber Charlie glaubt doch nicht wirklich, dass Annabelle Marie umbringen wollte.
10:43Es gab zwar keine Beweise, aber er sprach alles dafür.
10:45Selbst Daniel war davon überzeugt.
10:47Ich muss Charlie warnen.
10:51Hey Charlie, ich hab gleich Schluss.
10:53Das ist wahr.
10:54Charlie, das klingt doch nichts.
10:55Charlie.
10:55Was ist los?
10:57Mörderin!
10:58Übergeschwappt!
11:00Beschwinnen Sie sofort.
11:01Oder ich sorge dafür, dass Sie diesen Tag nie wieder vergessen werden.
11:04Ich denke, es ist besser, wenn Sie jetzt gehen.
11:19Dazu, Cowboy, das hier geht ich nichts an.
11:21Erstens, ich bin kein Cowboy.
11:22Zweitens, diese Frau geht mich durchaus was an, ob du's glaubst oder nicht.
11:26Darüber reden wir noch, Superman.
11:30Warum tun Sie das?
11:31Hätt ich's lassen sollen.
11:32Ich mein, warum helfen Sie mir andauernd?
11:35Das frage ich mich auch gerade.
11:36Okay, egal.
11:37Sie haben mir geholfen und ich bin Ihnen wirklich dankbar, aber jetzt muss ich weg.
11:40Moment mal, vielleicht sollten wir besser die Polizei...
11:42Auf gar keinen Fall rufen wir die Polizei.
11:44Ich komm schon klar.
11:45Ja, das seh ich.
11:46Sag mal, was wird hier eigentlich gespielt?
11:48Das ist eine lange Geschichte.
11:50Und ich muss jetzt weg.
11:52Ich mag lange Geschichten.
12:15Marie steht vor einem erneuten Zusammenbruch.
12:18Sie scheint mit ihrer Fehlgeburt einfach nicht klar zu kommen.
12:21Und wie kommst du darauf?
12:22Sie behauptet doch tatsächlich niemals schwanger gewesen zu sein.
12:31Ich muss hier dreimal eine geringe Dosis infizieren.
12:34Und das schaffe ich.
12:35Ich weiß überhaupt nicht, wie ich dir danken soll.
12:39Das ist doch selbstverständlich, dass ich Marie helfe.
12:41Sie ist aufgewacht.
12:43Sie ist was?
12:44Das Schlangengift.
12:46Das hat funktioniert.
12:47Oh, ohne dich hätte ich das nie geschafft.
12:50Dieses Schlangengift hat überhaupt nichts gebracht.
12:52Das ist doch gut so, als hätte nämlich tödlich sein können.
12:55Meine Mutter wollte dich zum Antlanger machen.
12:59Das ist leider die Wahrheit.
13:01Kann Mensch so grausam sein?
13:03Annabelle hätte in aller Ruhe zugesehen,
13:05dass ich meine eigene Schwester umbringe.
13:22Es tut sehr weh,
13:24wenn alte Erinnerungen hochkommen.
13:27Schon gut, Eva.
13:30Willst du lieber allein sein?
13:36Eva, ich...
13:37Ja, Charlotte?
13:41Glaubst du, Annabelle warst,
13:43die Marie das angetan hat?
13:47Daniel ist fest davon überzeugt.
13:49Und es spricht vieles dafür.
13:52Aber...
13:54beweisen...
13:55konnte es ihr niemand.
13:58Der Gedanke daran, dass sie es war,
14:00das macht mich so wütend.
14:01Das kann ich verstehen.
14:03Das versteht jeder.
14:06Ich konnte Daniel erst überhaupt nicht glauben.
14:08Und auf einmal machte alles Sinn.
14:14Ich konnte mir Annabelle die ganze Zeit in die Augen sehen.
14:19Sie hat mir das Schlangengift besorgt,
14:21um Marie zu helfen.
14:23Von wegen.
14:25Sie wollte sie umbringen.
14:27Charlotte,
14:29quäl dich nicht mehr.
14:31Marie lebt und es geht ihr gut.
14:33Ja, sie lebt.
14:34Sie will überhaupt nicht mehr wissen,
14:36wie alles passieren konnte.
14:37Ja, sie musste doch ganz neu anfangen.
14:41Also ich kann verstehen,
14:42dass sie alles hinter sich lassen will.
14:46Ich auch.
14:49Und ich hoffe,
14:50sie kann das
14:51alles irgendwann vergessen.
14:54Wirklich vergessen.
14:55Verstehst du?
14:56Ja.
14:57Aber das wünsche ich dir auch, Charlotte.
15:01Was immer auch passiert ist.
15:04Man muss den Blick nach vorne richten.
15:06Wenn es auch schwer fällt.
15:21Jetzt nicht.
15:22Es tut mir so leid, meine Liebe.
15:25Vielleicht war es doch keine so gute Idee,
15:27hierher zu kommen.
15:27Schon gut, Richard.
15:28Ich hätte es ja wissen müssen.
15:30Dabei brauchte ich immer nur ihr Bestes.
15:32Ganz bestimmt.
15:33Wir fahren jetzt erstmal ins Gutshaus
15:34und du ruhst dich aus.
15:36Es wird sich alles einrengen,
15:37in der Szenen.
15:39Wie siehst du denn aus?
15:41Was ist passiert?
15:42Wollte sie aufhalten,
15:42aber dieser Petersen.
15:44Nina ist weg.
15:46Und hat Paula mitgenommen.
15:49Verdammt.
15:50Ach, Liebling,
15:50das tut mir so leid.
15:52Vielleicht willst du dich jetzt erstmal
15:53um deine Enkelin kümmern.
15:56Ich danke dir für dein Verständnis, Annabelle.
15:59Wärst du damit einverstanden,
16:00wenn Victoria dir das auszeigt?
16:02Natürlich.
16:04Könntest du?
16:04Natürlich, Daddy.
16:05Ich kümmere mich um alles.
16:06Jetzt geh schon.
16:07Du findest die beiden bestimmt.
16:11Wollen wir dann?
16:13Gern.
16:30Es ist kaum zu glauben,
16:32mit welcher Kaltschnäuzigkeit Annabelle hier auftritt.
16:34So, als wenn überhaupt nichts passiert wäre.
16:37Das Schlimme ist,
16:38sie glaubt auch noch,
16:39sie kommt damit durch.
16:40Wie ich diese Frau kenne,
16:41wird sie das auch.
16:42Nein, das wird sie nicht.
16:43Diesmal nicht.
16:44Sie hat hier nichts als Trümmer hinterlassen
16:46und das wird ihr schicker Ehemann
16:47auch noch kapieren.
16:49Sie muss dem Typen
16:50irgendeinen Scheiß erzählt haben,
16:51so wie der sie in Schutz nimmt.
16:53Sie wird sich schon tolle Lügen ausgedacht haben.
16:55Sonst hätte der sie doch nicht geheiratet.
16:58Und das ist unglaublich.
17:00Ja, und was will sie jetzt hier?
17:03Ich glaube, sie denkt wirklich,
17:04sie wäre ungerecht behandelt worden
17:06und will sowas wie genug tun.
17:09Sie hat hier alles zerstört.
17:12Das kann man doch nicht einfach ausblenden.
17:14Also wenn ich Marie umgebrachte
17:16und die Ferne mal in den Bankrott getrieben hätte,
17:19würde ich mich ja nie wieder blicken lassen.
17:22Du bist aber nicht meine Mutter.
18:12Wenn man sich herausstellt,
18:13dass man mir absichtlich eine Falle gestellt hat,
18:15dass man mich nicht dazu gebracht hat,
18:16die falschen Farben zu bestellen?
18:18Jetzt fang nicht schon wieder damit an,
18:19dass meine böse Mutter etwas damit zu tun hat.
18:21Du weißt ganz genau,
18:22dass man alles tun würde, um die Lust zu werden.
18:24Frederick, hör endlich auf,
18:25damit alles, was in deinem Leben schiefläuft,
18:26meiner Mutter in die Schuhe zu schieben.
18:27Das ist erbärmlich.
18:28Dein Vater war ein kranker, alter Mann.
18:31Seine Zeit war abgelaufen.
18:33So ist das Leben nun mal.
18:34Zeig mir endlich, was du angestellt hast.
18:36Warum wollte Vater mit uns reden?
18:38Wie hast du meinen Vater in den Tod getrieben?
18:40Letztendlich ist es für alle das Beste,
18:41dass er tot ist.
18:43Du Milchstück!
18:43Beste, du seid!
18:44Reed! Reed!
18:45Reed!
18:47Er hat Vater umgebracht.
18:48Ich weiß es!
18:49Lühe sie nicht an!
18:53Ja, zum Glück mussten Julia und Daniel
19:03den Auftritt von Annabelle nicht miterleben.
19:05Allerdings,
19:07das wäre eine schöne Flitterwoche geworden.
19:10Hier ist sie.
19:12Ich habe mir schon gedacht,
19:13dass sie ihn gehört.
19:14Sie können sich gar nicht vorstellen,
19:15wie ich das verdammte Ding gesucht habe.
19:17Danke.
19:18Kein Problem.
19:21Tja,
19:22dann
19:23werde ich mal
19:25danke für die schöne Feier.
19:27Schön.
19:28Nur, bis Annabelle aufgetaucht ist,
19:30war sie sehr schön.
19:32Ja, das stimmt.
19:33Und grüßt bitte Ben von mir.
19:35Ich konnte ihn einfach nicht mehr finden.
19:37machen wir.
19:39Ja, es tut gut,
19:43nochmal hier gewesen zu sein.
19:46Aber Sie können uns ja gerne mal besuchen.
19:50Ja,
19:51mal sehen.
19:54Aber ich habe viel zu tun in Hamburg.
19:57Bist du glücklich dort?
20:00Ja.
20:02Ich mag meine Arbeit für den kleinen Verlag.
20:05Ich habe endlich das Gefühl,
20:07etwas richtig zu tun.
20:10Auf Wiedersehen.
20:12Hat mich sehr gefreut.
20:13Mich auch.
20:14Auf Wiedersehen.
20:14Alles Gute.
20:21Ach, komm her.
20:32Pass auf dich auf, Christa.
20:34Du auch.
20:48Alles okay?
20:49Ja, ja.
20:50Können Sie mir vielleicht verraten,
20:51was hier gespielt wird?
20:53Was, Spieg bitte?
20:54Kommen Sie.
20:55Jetzt tun Sie nicht so,
20:56als wüssten Sie nicht, wo sie ist.
20:58Wovon sprechen Sie?
20:59Sie wissen genau, von wem ich rede.
21:02Nina und Paula sind verschwunden.
21:04Und ohne fremde Hilfe
21:05dürfte das ziemlich schwierig gewesen sein.
21:08Was wollen Sie damit andeuten?
21:10Ich will gar nichts andeuten.
21:11Ich sage es Ihnen, wie es ist.
21:13Sie haben meiner Schwiegertochter
21:15zur Flucht verholfen.
21:17Und deshalb werden Sie mir
21:18jetzt sofort verraten, wo sie steckt.
21:29Schläft sie?
21:31Das war alles ganz schön aufregend für Sie.
21:33Ja, nicht nur für Sie.
21:34Aber ich verstehe jetzt immer noch nicht,
21:36warum Richard von Weiden glaubt,
21:37er hätte Anspruch auf Paula.
21:38Ich meine, er ist doch immerhin
21:39nur der Großvater.
21:40Ja, das ist...
21:41Noch eine lange Geschichte?
21:43Nein.
21:45Paula ist eben sein Enkelkind.
21:47Und er liebt sie natürlich.
21:49Sie ist ja auch was ganz Besonderes.
21:50Das stimmt, ja.
21:54Aber...
21:55Na ja, und seit Max tot ist,
21:56also sein Sohn...
21:57Ihr Mann.
21:58Ja.
21:59Seit der nicht mehr lebt,
22:01ist Paula besonders wichtig für ihn geworden.
22:03Ja, gut.
22:04Das verstehe ich, klar.
22:05Aber Richard von Weiden
22:06kann sie ihn doch nicht einfach wegnehmen.
22:08Und dann nur noch Schlägertypen auf euch jetzt.
22:10Er tut es eben.
22:12Gut.
22:13An Ihrer Stelle würde ich mir einfach
22:14einen guten Anwalt nehmen,
22:15den Typ ordentlich verklagen,
22:16und zwar so deftig,
22:17dass er sich nicht einmal mehr
22:18fünf Meter an Sie rantraut.
22:19Basta.
22:19Das ist nicht so einfach.
22:20Richard, Macht und Einfluss.
22:22Und Kohle, klar.
22:23Aber Richard von Weiden
22:24ist doch nicht der Staat.
22:25Es gibt Gesetze.
22:33Mann, den möchte ich wirklich
22:34nicht zum Feind haben.
22:35Als Freund aber auch nicht.
22:37Du sag mal,
22:38der glaubt jetzt wirklich,
22:39wir haben Nina und Paula geholfen?
22:40Na, ich wünschte, wir hätten.
22:42Ja.
22:43Wer weiß, wo sie jetzt stecken.
22:44Was soll man denn jetzt machen?
22:48Silke!
22:49Was ist mit dir?
22:52Ich habe mich
22:53nur ein bisschen verhoben.
22:55Verhoben?
22:56Ja, also ich sage jetzt nichts mehr dazu.
22:58Unsere selbstständige Businessfrau
22:59trifft nämlich neuerdings
23:00ihre Entscheidungen allein,
23:02auch die schwere Kisten
23:03durch die Wohnung zu schleppen.
23:04Ja, deswegen bringen wir sie
23:06jetzt lieber nach Hause,
23:06oder kann sie sich hinlegen?
23:08Gute Idee.
23:10Ich bleibe dann auch gleich bei Kolja.
23:13Wo ist Paula eigentlich?
23:14Wir wollten ja noch sagen,
23:15dass sie ein super Blumenmädchen heute war.
23:17Paula ist mit Nina
23:18ins Lanzino gegangen.
23:19Silke, gute Besserung.
23:21Wenn was ist,
23:22du rufst mich an, ja?
23:23Das mache ich auf jeden Fall.
23:24Tobias, danke nochmal für die tolle Party.
23:26Endlich mal was los hier in Falkenthal.
23:28Ehrlich gesagt,
23:29ein bisschen zu viel für meinen Geschmack.
23:30Äh, apropos Geschmack,
23:32will noch jemand Kuchen?
23:33Oh, nee.
23:36Danke, aber...
23:37Wir gehen.
23:41Tja.
23:42Frau Mertens hat gesprochen.
23:47Was sagt denn Herr Mertens dazu?
23:49Herr Mertens hat gar nichts mehr zu melden.
23:52Oh, kommst du, Andreas?
23:56Na, dann mal los.
24:00Mein Gott, wir müssen doch irgendwas tun können.
24:07Wir können nichts dagegen tun.
24:09Aber warum denn nicht?
24:10Sie hat diesen verdammten Kredit aufgenommen
24:13und die Firma damit völlig überbelastet.
24:14Du sagst es.
24:15Sie hat einen Kredit aufgenommen.
24:16Das ist kein Verbrechen,
24:17sondern ein legaler Deal.
24:19Zumal die Bank damals gar nicht wusste,
24:20dass Annabelle nicht mehr zeichnungsberechtigt ist.
24:22Und was ist mit den Unterschlagungen?
24:23Es wurden Gelder von Firmenkonten abgezweigt.
24:27Wir konnten ihr das nie beweisen.
24:29Sag mal, willst du überhaupt kämpfen?
24:31Oder lieber zusehen,
24:32wie Annabelle hier wieder im Triumphzug einmarschiert
24:34und uns allen dreckig ins Gesicht lacht?
24:37Darauf läuft es hinaus.
24:39Sie hat gewonnen.
24:42Okay.
24:44Geh mir auf.
24:45Vor zu kämpfen.
24:46Du bist der Boss.
24:47Was soll's?
24:48Dann kommt sie eben mal wieder davon.
24:49Einmal mehr oder weniger.
24:50Wen kümmert das schon?
24:53Mein Gott.
24:54Bin ich froh,
24:55dass ich eine Geldreise gebucht habe.
24:57Sie haben die Mehrheit.
25:02Was?
25:04Sie haben die ganze Zeit die Mehrheit gehabt.
25:07Von Weidenkrupp hat uns mit Hilfe
25:08einer Bässe den Tisch gezogen.
25:14Moment mal.
25:17Annabelle hat uns ihre Anteile nie übertragen.
25:20So sehr Daniel sich auch darum bemüht hat.
25:23Richtig.
25:26Das heißt, dass Ihre 15% der Firmenanteile...
25:30Jetzt der von Weidenkrupp gehören.
25:32Mit den 38, die Sie von uns gekauft haben,
25:35haben Sie die Mehrheit.
25:46Ich frage mich, wie das passieren konnte.
25:51Sie sind gefeuert.
25:55Ist noch was?
26:00Du glaubst Rekor und seiner Freundin nicht.
26:03Natürlich nicht.
26:06Du meinst, Sie wissen, wo Nina ist?
26:08Vermutlich.
26:11Aber wir werden das wohl kaum aus Ihnen herausprügeln können.
26:15Und was wollen wir jetzt machen?
26:18Es wird uns nichts anderes übrig bleiben,
26:19als die Polizei einzuschalten.
26:28Also eins ist klar, eine Mutter gehört zu ihrem Kind.
26:30Und dass Sie für Paula so kämpfen und sich einsetzen,
26:32finde ich super.
26:33Aber?
26:34Na ja, mit einem geklauten Wagen durch die Lande ziehen,
26:36ich finde, auf Dauer ist das keine Lösung.
26:38Na, da haben Sie recht.
26:39Glauben Sie mir, ich arbeite dran.
26:41Ich kenne übrigens uns einen ganz guten Anwalt.
26:43Das ist nett von Ihnen, aber.
26:45Wir kommen schon klar, Paula und ich.
26:47Wir haben es bis jetzt auch immer alleine geschafft.
26:48Ja.
26:50Und den Typ heute Nachmittag
26:51hätten Sie mit der Autotür K.O. geschlagen, ne?
26:55Ja, zum Beispiel.
26:58Nehmen Sie mich trotzdem noch bis zur nächsten Ecke mit?
27:01Ich hatte eigentlich vor, Sie hier stehen zu lassen.
27:05Sie brauchen ein neues Auto.
27:06Ja, klar.
27:08Ja, ich kaufe mir eins.
27:09Gleich beim nächsten Autohändler.
27:09Das machen wir immer so.
27:10Heute ein rotes, morgen blaues.
27:11Ein Mietwagen ist nicht ganz so teuer.
27:13Und wenn es ums Geld geht, dann...
27:14Nein.
27:16Sagen Sie nicht, Sie wollen uns schon wieder helfen.
27:51Das ist wirklich lieb von dir,
27:53dass du mir unser neues Haus zeigst.
27:55Aber ich bitte dich, das ist doch selbstverständlich.
27:57Schließlich gehörst du ja jetzt zur Familie.
27:59Ja, so ist es.
28:02Herzlich willkommen.
28:03Danke.
28:04Und?
28:06Gefällt dir, was du siehst?
28:10Die Möbel habe ich ausgesucht.
28:13Entschuldige, ich wollte dir nicht zu nahe treten.
28:15Komisch.
28:17Ich hätte schwören können, genau das wolltest du.
28:22Ich muss dich enttäuschen.
28:25Schade.
28:26Und ich dachte, wir zwei müssen nicht lange
28:28um den heißen Brei herumreden.
28:40Auch einen?
28:41Gern.
28:47Danke.
28:57Du willst reden?
28:59Reden wir.
29:01Du sollst wissen, ich liebe meinen Vater.
29:04Er ist ein großartiger Mensch.
29:06Ich würde alles für ihn tun.
29:09Brabe Tochter.
29:10Was allerdings die Wahl seiner Frauen anbelangt, waren wir nie auf einer Wellenlänge.
29:17Ich hoffe, er hat dir gesagt, dass du nicht die Erste bist.
29:21Und du wirst doch nicht die Letzte sein.
29:24Was du nicht sagst.
29:26War das jetzt eine Warnung oder eine Drohung?
29:29Ich spreche aus Erfahrung.
29:33Tja, was mich angeht, mein Interesse an einer intensiven, harmonischen Mutter-Tochter-Beziehung
29:39hält sich ebenfalls in Grenzen.
29:41Dann sind wir uns doch einig.
29:43Ja.
29:44Ich hoffe nur, meine liebe Viktoria, du hältst dich auch daran.
29:50Kümmere du dich um die Dinge, die dich etwas angehen und lass mich und Richard in Ruhe.
29:54Dann werden wir alle zusammen eine glückliche Familie sein.
29:57Und wenn ich das nicht tue?
30:00Dann wirst du dir eine von deinen braven Stiefmütterchen zurückwünschen aus deinem früheren Leben.
30:06Und zwar schneller, als du denkst.
30:21Dass dieses Weib überhaupt noch frei rumrennen darf, ja?
30:25Ich begreif das nicht!
30:27Nee, ich auch nicht.
30:28Ich meine, die hat eine Firma demontiert.
30:30Die hat ihren eigenen Sohn in den Knast gebratet.
30:32Und von Marie brauchen wir gar nicht erst reden.
30:35Nee, lieber nicht.
30:37Ich kann echt nur so froh sein, dass es Marie wieder gut geht, ja?
30:40Ja, ist doch toll.
30:42Sie hängt sich so in ihre Arbeit rein und macht es so toll, als ob sie nie etwas anderes gemacht
30:46hätte.
30:47Ich hätte nie gedacht, dass sie das schafft, nach dem Kummer und allem, was sie durchgemacht hat.
30:52Stehst du?
30:58Sag mal...
30:58Hey, was soll das?
31:00Ja, das frage ich dich. Ich habe doch keine Lust, um in einer Litfaßsäule zu reden.
31:03Ja, ich muss... Ich tut mir leid. Ich muss erst mal in einen Film schneiden.
31:06Der Film...
31:07Hallo, findest du es auch noch toll, was heute passiert ist?
31:09Das Ding wird der Knüller.
31:11Erst Julius und Daniels romantische Hochzeit und dann Annabelles Rückkehr.
31:16Ich dachte, ich hätte alle Idioten aus Falkenthal kennengelernt.
31:20Na, Charlie. Komm, warte.
31:24Hier bist du.
31:26Tim, ich habe jetzt wirklich keinen Nerv für...
31:30Was? Du wartest zu mir?
31:31Ja, natürlich.
31:32Nach der Aktion mit der Grabenberg dachte ich mir, du brauchst bestimmt einen Freund zum Reden.
31:40Ich danke euch so.
31:43Ich sage nur, rettet die Wale.
31:47Was hast du gesagt?
31:48Kriegen wir dann jetzt auch einen Orden vom Tierschutzbund?
31:53Am besten, du schläfst jetzt ein bisschen oder so, hm?
31:56Ja, dann mache ich oder so, weil schlafen kann ich sowieso nicht.
31:59Ach gut.
31:59Ja gut, dann vielen Dank nochmal für eure Hilfe.
32:01Koya.
32:03Ja, schönen Abend noch.
32:06Tschüss.
32:07Tschüssi.
32:12Ich hoffe, das war dir eine Lehre.
32:14Ja, du hattest recht und ich habe meine Ruhe.
32:20Und jetzt sprichst du mir nach.
32:22Ich, Silke Mertens, werde, solange ich hochschwanger bin, nie wieder schwere Gegenstände durch...
32:32Was ist denn los?
32:35Ach, ich...
32:35Ich glaube, das war eine Wehe.
32:38Was?
32:40Ja.
32:41Eine Wehe.
32:44Tobias?
32:45Tobias?
32:47Guck.
32:49Das ist alles, was ich gefunden habe.
32:50Sogar der Teddy ist weg.
32:52Ich habe vorhin draußen alles abgesucht.
32:54Sie sind nicht mehr in der Nähe.
32:55Ach.
32:59Das ist alles meine Schuld.
33:01Wieso?
33:02Ich hätte es doch merken müssen.
33:05Was denn?
33:08Nina hat mich angelogen.
33:10Ich wollte sie warnen, dass Richard hier ist.
33:14Ja und?
33:14Ja, ich habe ihr eben gesagt, sie muss weg.
33:17Beide müssen hier weg sofort.
33:20Sie war so ganz merkwürdig ruhig und gelassen und...
33:24Sie sagte, sie hätte sich mit Richard geeinigt.
33:27Wahrscheinlich wollte sie uns da nicht mit reinziehen.
33:30Ach.
33:30Birgit, du kannst nichts dafür.
33:33Nina wusste, dass wir ihr helfen würden.
33:35Wahrscheinlich musste es ganz schnell gehen.
33:37Mensch.
33:38Es hätte auch schief gehen können.
33:40Aber wie es aussieht, hat sie es trotzdem geschafft, hm?
33:44Ja.
33:46Ja, sie hat es geschafft.
33:57Was ist er?
33:58Ich finde ihn super.
33:59Vor allen Dingen ist er nicht geklaut.
34:01Also Ben meint, dass der Wagen nur geliehen ist.
34:04Genauso wie das Auto vom Lanzino nur geliehen war.
34:06Ich weiß schon, Mama.
34:08Sie weiß schon, Mama.
34:11Also, was schulde ich Ihnen?
34:14Also nein, das Geld für den Mietwagen kann sie mir irgendwann wiedergeben.
34:17Ist jetzt erstmal für eine Woche bezahlt.
34:19Teuer war er auch nicht.
34:21Das ist wirklich toll.
34:23Ohne sie, ich meine...
34:25Danke.
34:28Und du hast bestimmt Hunger, oder?
34:30Nö.
34:32Auch nicht auf Pommes?
34:33Doch.
34:34Ich habe vorhin einen Imbiss gesehen.
34:36Ich hole uns schnell was.
34:36Ich mache das schon.
34:37Kann ich mitkommen?
34:38Aber nur, wenn du die erste Runde zahlst.
34:41Ha, ha, ha.
34:42Hey.
34:45Womit habe ich den eigentlich verdient?
34:49Wenn er noch nicht so viel fragen würde.
34:58Die Polizei bittet um ihre Mithilfe.
35:01Gesucht wird Nina B. und ihre kleine Tochter Paula.
35:05Frau B. ist circa 30 Jahre alt.
35:07Ja, das Geld vergessen.
35:091,70 Meter.
35:09Das Portemonnaie ist in der Jacke.
35:12Alles in Ordnung?
35:13Ja, ja, alles bestens.
35:15Okay.
35:17Komm!
35:29Und, was sagt er?
35:31Äh, was meinen Sie mit, mit, äh, wie oft, was?
35:35Ja, oft.
35:38Ach so, also, ja, wie stark die Wehen sind.
35:41Stark.
35:44Okay.
35:45Was wollen Sie?
35:47Aber Sie sind doch bitte der Arzt.
35:50Nein, das kann ich nicht.
35:51Nein, das Beste ist, Sie kommen jetzt bitte sofort hierher.
35:54Vielen Dank.
35:56Okay, äh, äh, er meint also, dass es noch viel zu früh ist für die Wehen.
36:01Na toll, und was ist das hier?
36:03Okay, also, äh, okay, angesprochen.
36:06Angenommen, es, es wären die Wehen, dann...
36:08Es sind die Wehen.
36:10Okay, also, angenommen, es sind die Wehen, dann, äh, gut, okay, wir konzentrieren uns einfach, ja, okay.
36:16Äh, was haben wir denn gelernt in diesem Geburtsvorbereitungskurs?
36:19Hey, das habe ich vergessen.
36:21Nein, das hast du doch nicht vergessen, Silke.
36:23Wir haben gelernt, dass man, dass man einatmet, also die Bauchatmung.
36:26Was macht man, wenn eine Wehe kommt?
36:28Einatmen.
36:29Einatmen.
36:30Und, okay, und, äh, wenn dann...
36:33Ausatmen.
36:34Ausatmen, richtig, genau.
36:34Du machst es, du machst es sehr gut.
36:36Du machst es sehr gut.
36:37Einatmen.
36:38Was machen wir denn jetzt, wenn es kommt?
36:39Ich, ich meine das Baby, wenn es kommt.
36:41Ja, was machen wir dann, dann...
36:43Äh, naja, dann, dann kommt es halt eben.
36:46Mein Gott.
36:47Oh.
36:52Okay, das ist gut.
37:05Was?
37:06Und man, wo ist es?
37:21Ja.
37:26Oh, du parkst schon.
37:29Das ist gut.
37:33Nun, mein lieber Schwager, irgendwann muss eben alles vorbei sein.
37:36Sieh's doch mal so.
37:38Du hast es bis hierhin geschafft.
37:40Gut, mit fremder Hilfe aber immerhin.
37:43Irgendwann stößt halt jeder an seine Grenzen.
37:46Ich hätte dich einfach umbringen sollen, dass ich die Gelegenheit dazu hatte.
37:50Nicht mal das hast du geschafft.
37:52Du bist ein Versager und du wirst auch immer einer bleiben.
38:00Wenn du es nochmal versuchen willst, tu dir keinen Zwang an.
38:02Ich schätze mal, alles andere ist besser als das, was dich erwartet.
38:08Was dein Mann, dein neuer Mann, seine wenige Tochter abgezogen hat, das ist Betrug.
38:14Oh, was für ein böses Wort für einen, naja, sagen wir mal, längst überfälligen Machtwechsel.
38:22Damit kommt ihr nicht durch.
38:24Lassen wir es drauf ankommen.
38:26Ach, übrigens, Richard hat mir seine Anteile an der Manufaktur sozusagen zur Hochzeit geschenkt.
38:35Ist das nicht wundervoll?
38:39Ich wusste, du freust dich.
38:53Ich bring ihn weg.
38:55Hoffentlich kriegen sie keinen Ärger.
38:56Ja, da schiebe ich ihr alles auf, Tim.
38:59Also, wir müssen dann los.
39:00Ich gebe Ihnen nochmal meine Nummer.
39:03Danke.
39:04Ich melde mich, versprochen.
39:06Sie kriegen das Geld so schnell wie möglich zurück.
39:07Ja, das eilt überhaupt nicht.
39:09Überhaupt nicht.
39:11Ich weiß wirklich nicht, wie ich Ihnen danken soll.
39:13Schon okay.
39:15Kann Ben nicht mitkommen?
39:18Nein, schöne Frau, das kann ich leider nicht.
39:21Aber wir sehen uns wieder.
39:22Bestimmt?
39:23Ganz bestimmt.
39:27Also dann...
39:29Danke.
39:31Und auf Wiedersehen.
39:33Auf Wiedersehen.
39:46Mama?
39:48Mein Diät bei uns?
39:51Okay, also vielen Dank nochmal.
39:53Und wir werden natürlich alles so machen, wie Sie das gesagt haben.
39:55Ja, dann alles gut.
39:56Okay, danke.
40:02Siehst du, ich hatte recht.
40:03Es waren vorzeitige Wehen.
40:05Ja.
40:06Und ich dachte, ich, ich, äh, wir müssen dich jetzt hier entbinden.
40:09Naja, zum Glück ja nicht.
40:12Lukas braucht noch ein Weilchen.
40:14Naja, ist ja alles gut gegangen.
40:16Und ich hatte recht.
40:18Ja, du hattest recht und ich habe meine Ruhe.
40:21Okay.
40:22Und apropos Ruhe.
40:24Du hast gehört, was der Arzt gesagt hat.
40:25Du sollst dich bitte schonen,
40:26du sollst keine schweren Kisten mehr schleppen
40:28und kein Telefonieren mehr.
40:30Das hat er nicht gesagt.
40:32Aber ich sag das.
40:33Weil ich bin jetzt hier der Mann im Haus, okay?
40:36Okay.
40:39Und Silke.
40:40Ja?
40:42Du hast mir einen Gefallen.
40:43Welchen denn?
40:44Kannst du bitte deine Wehen für die Geburt aufheben?
40:48Du bist bestimmt der warmherzigste,
40:51wundervollste, geduldigste Vater
40:52auf der ganzen Welt werden.
40:55Ja.
40:57Wenn ich die Sache überstehe hier
40:58und das immer so was vergessen.
41:00Was denn?
41:02Der bestaussehendste.
41:21Hören Sie, das ist ein Missverständnis.
41:23Wir haben den Wagen nur geliehen.
41:24Ich wollte ihn gerade zurückbringen.
41:26Schön, Sie wiederzusehen.
41:34Ich gehe mit Paula nicht hier.
41:35Sag mal, geht das hier schon wieder los?
41:36Geh es mal nicht, Cowboy.
41:37Eine hübsche Farbe steht dir.
41:41Komm, Paula.
41:42Es wird Zeit, dass wir nach Hause gehen.
41:45Mama, ich will beidig bleiben.
41:47Du hast es versprochen.
41:56Du hast echt die Ruhe weg, ha?
41:58Seit wann duzen wir uns?
42:00Hallo, wir sind im Knast.
42:01Ich finde, dass du passt!
42:02Selbst wenn dir dein Mann die Mehrheit hier erschlichen hat,
42:04bist du nicht die Alleinherrscherin.
42:06Das werden wir noch sehen.
42:08Und so, wie du dich jetzt nach deiner Mama sehnst,
42:10so habe ich mich nach dir gesehnt.
42:12Meine Tochter wollte bei mir sein
42:13und nicht bei ihrem Großvater.
42:15Frau Bergmann, ihr Schwiegervater
42:17hat das alleinige Sorgerecht.
42:18Und sie haben sich mit der Entführung kein Gefeind getan.
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