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  • vor 6 Stunden

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Kurzfilme
Transkript
00:00Damals, als meine Probleme mit Dietmar anfingen,
00:02habe ich mich auch nicht getraut, mit irgendjemandem darüber zu reden.
00:05Weißt du, ich habe mich einfach geschämt.
00:07Ich habe mich dafür geschämt, dass unsere Ehe am Ende war.
00:10Aber meine Probleme wurden dadurch immer größer.
00:13Mir geht's gut, wirklich.
00:15Die Fotos für den Angelkalender.
00:17Das Licht ist heute so toll, ich muss da noch für dich los.
00:21Nina, ist wirklich alles in Ordnung?
00:24Du kannst mit mir über alles reden, wenn du Sorgen hast.
00:27Sorgen? Nein.
00:28Im Gegenteil, der Scheck von der Redaktion ist heute gekommen.
00:31Ich bin wieder flüssig.
00:33Dann ist es ja ein Glückstag für uns beide.
00:36Siehst du mal nach Paula, solange ich weg bin?
00:38Klar, mache ich.
00:56Herr Becker?
00:57Ja, guten Tag.
00:59Entschuldigen Sie die Störung.
01:00Sie sind der Vermieter des Ferienhauses und dem zurzeit Frau Hertel war?
01:03Ja, da bin ich.
01:05Guten Tag.
01:06Ich bin Frau Hertel.
01:07Was können wir für Sie tun?
01:09Wir sind auf der Suche nach Ria Nichte, Nina Bergmann und der Tochter Paula.
01:14Worum handelt es sich denn?
01:16Um Kindesentführung.
01:25Hej.
01:27What you looking for?
01:31No one has the answer.
01:34They just want more.
01:39Hey.
01:56Kindesentführung.
01:57Haben Sie sie gesehen?
02:00Nein, meine Nichte ist gar nicht hier und ihre Tochter auch nicht.
02:03Ich weiß auch gar nicht, wo sie sind oder wann sie wiederkommen.
02:06Wenn Sie möchten, wir melden uns sofort, wenn wir Neues hören.
02:12Unter dieser Nummer können Sie mich erreichen.
02:14Danke.
02:38Patrizia?
02:41Entschuldigt, ich war in Gedanken.
02:45Frederic glaubt, dass wir heute einiges erreichen konnten.
02:49Wir mussten Stellen streichen.
02:52Aber dank deiner Hilfe werden einige vielleicht in anderen Firmen untergebracht.
02:56Andere Abteilungen mussten wir auslagern.
03:01Das Catering zum Beispiel.
03:03Wenn es uns gelingt, neue Aufträge zu akquirieren,
03:06dann könnte sich die Lage der Manufaktur in den nächsten Wochen stabilisieren.
03:11Das ist alles in anderen, Patrizia. Stimmt das nicht?
03:15Langsam begreife ich, was Mutter damit meinte.
03:17Dass sie sich rächen wollte.
03:21Offenbar sind alle ihre Pläne uns zu schaden hervorragend aufgegangen.
03:25Die Rettungsmaßnahmen von heute sind nur ein Aufschub.
03:27Das ist uns allen bewusst.
03:28Ja, aber die Zeit ist momentan das Einzige, was für uns arbeitet.
03:33Als nächstes müssen wir überprüfen,
03:35über welche passiven Kapitalreserven wir verfügen.
03:39Allein als Immobilie ist unsere Firma mehrere Millionen wert.
03:43Und es wäre ja gelacht, wenn wir nicht noch mehr schaffen.
03:46Annabelle wird für den Schaden, den sie angerichtet hat, bezahlen.
03:49Ich lasse sie durch einen Privatdetektiv suchen.
03:52Und auch wenn es dem Image der Firma nicht wirklich gut tut,
03:55aber wir sollten drüber nachdenken, Anzeige gegen sie zu erstatten.
03:59Wenn Mutter gefunden wird, dann wandert sie ins Gefängnis.
04:02Ja.
04:03Und ihre 15% Anteile gehen an uns.
04:11Also ich weiß nicht, ob das richtig war.
04:13Die Polizei einfach so anzulügen.
04:16Was hätte ich denn machen sollen?
04:19Nina ist meine nicht, auch wenn ich sie seit 10 Jahren nicht gesehen habe.
04:22Im Grunde kennt sie sie doch kaum mehr als ich.
04:24Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass an diesen Vorwürfen irgendwas dran ist.
04:28Das muss ein Missverständnis sein.
04:30Und wenn doch.
04:33Dazu möchte ich Nina erst selbst hören.
04:45Ich glaube, ich muss euch einiges erklären.
05:09Ich wollte euch da nicht mit reinziehen.
05:13Aber Paula ist doch dein Kind.
05:15Ja.
05:16Aber das Sorgerecht für sie hat ihr Großvater.
05:19Ach.
05:20Warum das denn?
05:21Ich habe es abgegeben.
05:23Es ging damals nicht anders.
05:25Ich musste Max suchen.
05:27Wir waren ja beide Fotojournalisten.
05:29Wir sind zusammen viel gereist.
05:30Von einer Reportage zur anderen.
05:32Bis Paula kam.
05:33Da sind wir zu seinen Eltern gezogen.
05:35In einer riesigen Villa.
05:36Ja.
05:37Und dann?
05:38Ich hatte einfach andere Ansichten, wie man ein Kind erzieht.
05:41Und deshalb sind wir dann auch ausgezogen.
05:43Ich habe mich um Paula gekümmert und Max hat weitergearbeitet.
05:46Er bekam schließlich einen Auftrag in Südamerika.
05:51Und plötzlich hat er sich nicht mehr gemeldet.
05:55Wir haben meinen Detektiv engagiert, aber der hat nichts gefunden.
05:58Die Redaktion wusste auch nichts.
05:59Und nach vier Monaten entschloss ich mich dann selbst, nach ihm zu suchen.
06:04Tja, ich verstehe das.
06:06Hätte ich ganz genauso gemacht.
06:08Aber ich konnte ja Paula nicht mitnehmen.
06:11Da hat mein Schwiegervater angeboten, sich um sie zu kümmern.
06:14Na ja, ich meine, der wollte ja sicher auch wissen, was mit seinem Sohn ist.
06:17Er hat mich überredet, das Sorgerecht an ihn zu übertragen für die Zeit, wo ich nicht da bin, falls mir
06:24was passieren würde.
06:27Es machte ja auch alles einfacher, den Umgang mit den Lehrern und den Behörden und den Ärzten.
06:32Ja, in dem Fall war es wohl sogar vernünftig.
06:35Ja, es war vernünftig.
06:40Aber als ich nach einem Jahr zurückkam, weigerte er sich, mir das Sorgerecht wieder zu übertragen.
06:47Was?
06:49Warum das denn?
07:13Der Knutschfleck ist schon fast nicht mehr zu sehen.
07:15Na ja, zum Glück.
07:17Schämst du dich?
07:17Nein, aber das blöde Gefrage von Tim ging mir auf die Nerven.
07:20Er hat gar nicht mehr aufgehört, mich wegen meines One-Night-Stands auszuquetschen.
07:24Er ist doch nur neidisch.
07:27Ach, hallo, ihr beiden.
07:29Hi.
07:30Es ist ja schon ganz schön heftig, was hier abgeht.
07:33In der Firma und so, also läuft ja nicht so gut.
07:35Hast du getrunken?
07:38Ja.
07:39Ich war kurz bei Jan, aber es ist nicht der Rede wert.
07:43Ich muss auch gleich wieder los, ich habe noch was vergessen.
07:46Dann macht es mal gut, ihr beiden.
07:59Was war denn mit dem los?
08:01Meinst du halt Ärger?
08:03Das hätte er uns doch gesagt.
08:05Oder auch nicht.
08:07Ach, mir geht das alles tierisch auf den Keks.
08:10Diese ganze Heimlichtuerei.
08:11Dauernd hat man das Gefühl, irgendwas falsch zu machen.
08:13Das ist doch Quatsch.
08:16Wie geht das so nicht weiter?
08:20Vielleicht sagen wir Tim, was ist.
08:22Was genau willst du ihm sagen?
08:24Ja, dass wir, also, dass wir was angefangen haben und nicht wissen, was daraus wird.
08:32Oder wir sagen es ihm auch nicht.
08:35Finde ich auch.
08:41Kommst du noch zu mir?
08:42Ja.
08:52Paula lebte also weiter bei ihren Großeltern und ich durfte sie nur einmal in der Woche sehen.
08:58Ja, aber Paula ist deine Tochter und ein Kind gehört zu seiner Mutter.
09:04Ja, natürlich, habe ich sofort alle Hebel in Bewegung gesetzt.
09:06Ihr könnt mir glauben, alle legalen Mittel, mein Kind zurückzubekommen, sind ausgeschöpft.
09:10Und die hast du geklagt?
09:14Die Anwälte meines Schwiegervaters, die schrecken vor nichts zurück.
09:18Am Ende hätte nur Paula gelitten.
09:22Also, habe ich die Situation so hingenommen.
09:28Bis ich gemerkt habe, dass Paula darunter leidet.
09:30Sie liebt ihren Großvater, aber sie wollte bei mir sein.
09:37Und eines Nachts stand sie dann plötzlich vor meiner Tür.
09:42Sie war aus der Villa abgehauen.
09:45Am nächsten Morgen bin ich dann sofort mit ihr geflohen.
09:50Mama, Mama, Mama, da bist du ja wieder.
10:08Wollten wir uns dir nicht für den Obstsalat aufheben?
10:10Wir haben doch noch genug.
10:13Du, hast doch was.
10:15Weg?
10:15Nee, nee, lass mich mal.
10:21War das ein Stück Erdbeere?
10:22Nein.
10:27Lass uns mal lieber in mein Zimmer gehen.
10:29Nicht, dass Tim uns hier erwischt.
10:30Nein, das macht die ganze Sache doch erst spannend.
10:33Dich will ich sehen, wie spannend du es findest, wenn Tim uns hier überrascht.
10:39Stimmt, du hast recht.
10:40Tim, lass uns kochen.
10:41Wir können aber auch erst später kochen.
10:54Und warum hast du so schmutzige Hände?
10:56Beim Schnecken sammeln.
10:58Schnecken?
10:59Ja, das habe ich ihr erlaubt.
11:01Die kriechen in meinem Salat rum.
11:03Ihr Opa stellt ihr immer Bierschälchen auf.
11:11Danke.
11:12Fehlt dir den Opa eigentlich?
11:14Manchmal schon, aber hier ist es viel schöner.
11:17Aber den Opa magst du schon, oder?
11:20Opa ist lieb.
11:21Aber manchmal ist es bei ihm langweilig.
11:24Und wenn er solche Sachen über Mama erzählt, mag ich ihn überhaupt nicht.
11:32Bei Mama darf ich rumtoben und mich dreckig machen.
11:36Jetzt möchte ich mir aber mal dein Beet anschauen.
11:39Können wir dann noch an den See gehen?
11:41Ja.
11:44Ich habe Oskar vergessen.
11:45Der will auch mit.
11:46Na dann, hol den Schneck.
11:59Ich glaube, wir beide haben jetzt mal ein Wörtchen miteinander zu reden.
12:04Worüber?
12:22Wie komme ich denn zu der Ehre?
12:26Keuja hat mich eingeladen.
12:27Und wo ist er?
12:30Duschen.
12:32Wow, und du hast dir so Mühe gegeben.
12:35Das ist doch nichts.
12:40Lilly?
12:41Ja?
12:44Wir müssen uns echt nichts vormachen.
12:47Wie meinst du nur das?
12:49Ich weiß, was hier los ist.
12:52Ich kenne dich doch.
12:56Und mach dir bitte keine Sorgen, ich kann das echt verkraften.
13:01Ehrlich?
13:05Das hätte ich nicht von dir gedacht.
13:08Ich kann das auch absolut nachvollziehen, weil...
13:10Weißt du, wenn ich einfach...
13:12... so schnell wieder so einen Normalzustand erreichen will und dich zum Kino einleite, ist doch klar, dass du dann
13:17überreagierst und...
13:19... na ja.
13:22Hey!
13:23Du bist ja schon da.
13:24Ja, gerade rechtzeitig zum Essen.
13:26Willst du mitessen, dann hole ich mal Teller.
13:49Was würde Daniel dazu sagen, wenn er erfahren würde, wie weit seine Mutter gegangen ist?
13:54Es ist besser, dass er es nicht weiß.
13:56Er hat genug durchgemacht.
14:00Hey!
14:05Hör auf zu grübeln.
14:07Es wird wieder besser.
14:10Ich kann einfach nicht glauben, dass Annabelle alles kaputt gemacht hat.
14:14Jetzt musst du sogar Leute entlasten, nur weil sie sich rächen will.
14:18Das können wir jetzt nicht mehr ändern.
14:21Ich weiß, ich wünschte nur, ich könnte irgendwas tun, um dir zu helfen.
14:26Aber du hilfst mir doch.
14:28Du wirst dein Leben mit mir verbringen.
14:30Weißt du, wie wahnsinnig mir das hilft?
14:36Ich weiß nicht, ob...
14:38... ob eine große Hochzeit jetzt das Richtige wäre.
14:43Ich meine, wir können doch kein rauschendes Fest feiern, während andere Leute ihren Job verlieren.
14:48Ja.
14:49Du hast völlig gerecht.
14:52Deine große Hochzeit wäre wirklich unpassend.
14:55Aber brauchen wir das überhaupt?
14:57Das brauchen wir nicht.
14:59Wir haben doch schon uns.
15:01Genau.
15:03Wir heiraten alt war's im glanzen Kreis.
15:05Nur die Familie.
15:08Und meinst du nicht, wir sollten ein bisschen warten, bis sich alles beruhigt hat?
15:13Ich will nicht mehr warten.
15:14Ich habe schon viel zu lange gewartet.
15:17Und diese Familie braucht wirklich mein schönes Ereignis.
15:27Mh, so lecker.
15:30Und du weißt, dass ich Erdbeeren so liebe.
15:33Ich fand's auch sehr gut.
15:36Möchtest du noch ein bisschen?
15:38Nein, danke.
15:40Ich muss los.
15:41Ich bring dich.
15:43Was?
15:47Dann gute Nacht.
15:53Fandst du nicht, dass sie mal richtig locker war wieder?
15:56Locker.
15:57Ich glaube echt, das haut bald wieder hin mit uns beiden.
16:00Ich glaube, wie viel Mühe sie sich gegeben hat mit dem Essen und allem.
16:04Naja, eigentlich waren ja Lili und ich zum Essen verabredet.
16:06Ja, ja, klar.
16:07Weil sie sich erstmal langsam wieder rantasten möchten.
16:10Weißt du, eigentlich war mir das gleich klar, dass diese Tränung nicht von langer Dauer ist.
16:15Weil dafür war unsere Geschichte einfach viel zu wichtig.
16:18Du meinst?
16:20Ich bin totmüde.
16:21Gute Nacht.
16:22Ja, schlaf gut.
16:35Also, ich finde, Ninas Version klingt glaubhaft.
16:38Nina hat sich nichts vorzuwerfen.
16:40Aber trotzdem ist es keine Lösung.
16:42Es geht um das Kind.
16:44Paula will zu ihrer Mutter.
16:48Die Beine haben eine starke Bindung, das spürt man.
16:50Trotzdem.
16:51Tja, Paula weiß eben, wo sie hingehört.
16:55Aber trotzdem ist Nina im Unrecht.
16:58Juristisch.
16:59Ich meine, wenn der Schwiegervater das Sorgerecht nun mal hat?
17:03Ein Kind gehört zu seiner Mutter.
17:05Ohne Wenn und Aber.
17:07Was ist, wenn sie Paula mit der ganzen Aktion mehr geschadet als genutzt hat?
17:12Ja, und der Schwiegervater sich stur stellt.
17:15Und wer weiß, wie lange Paula dann beibleiben kann.
17:17Und dann tut der Abschied doppelt weh.
17:20Verstehst du denn das nicht?
17:23Ninas Schwiegervater hat sie einfach reingelegt.
17:26Er will das Kind seines verstorbenen Sohnes für sich haben.
17:29Um es nach seinen Vorstellungen zu erziehen und zu formen.
17:32Ich meine, es ist doch total egoistisch.
17:37Eine offizielle Regelung wäre dennoch wichtig.
17:39Für Paula.
17:41Du weißt genauso wie ich, dass Kinder vor allem Stabilität brauchen.
17:46Für mich ist die Geschichte einfacher.
17:49Nina ist meine Nichte.
18:00Willst du die beiden wegschicken?
18:03Ich werde sie bestimmt nicht verraten.
18:07Du hast schon einmal für sie gelogen.
18:12Die beiden sind hier nicht sicher.
18:15Wir können Nina nicht helfen.
18:20Es wäre besser, wenn sie gehen.
18:32Deine Darren-Dirung ist sehr, wenn Sie genauet der Geburt nichtidez.
18:34Wenn Sie mich verraten, die dinge gehen,
18:37wurden weiß, irgendwie Life unterscheiden.
19:04Das gestern Abend war ja voll peinlich.
19:07Ja.
19:08Meinst du, er hat was gemerkt?
19:10Tim denkt, ihr kriegt das wieder hin.
19:13Wie kommt er nur darauf?
19:15Naja, du hast aufgehört, ihn zu ignorieren und das Essen, wir es dann hat auf sich bezogen.
19:21Wir haben uns total missverstanden.
19:24Kolja.
19:26Was machen wir denn jetzt?
19:28Kolja.
19:30Was machen wir denn jetzt?
19:32Ich glaube, wir sollten es ihm sagen.
19:34Dann wäre wenigstens alles klar.
19:37Ja.
19:37Ja, klar müssen wir es ihm irgendwann sagen, aber ich will die Sache nicht an die große Glocke hängen und
19:43dann läuft es schief.
19:44Schief laufen kann es immer.
19:47Und was genau willst du Tim sagen?
19:50Na ja, ich würde ihm sagen, dass wir was angefangen haben, dass wir nicht wissen, was daraus wird, aber dass
19:57wir es versuchen wollen.
19:59Ja?
20:00Ja.
20:00Willst du es probieren?
20:03Ich meine, wir sind Freunde und wir verstehen uns sehr gut und jetzt hat sich herausgestellt, dass wir uns auch
20:08sonst ganz gut verstehen.
20:13Finde ich auch.
20:15Dann sagen wir es ihm.
20:18Ja, wir sagen es ihm.
20:19Okay.
20:20Dann haben wir es hinter uns.
20:32Ich will euch nicht in Schwierigkeiten bringen, Birgit.
20:35Aber das tust du doch überhaupt nicht.
20:37Ich weiß, dass du es nur gut meinst.
20:39Aber ich habe doch gespürt, wie unangenehm es Tobias war, als die Polizei hier aufgekreuzt ist.
20:43Und ich kann ihn verstehen.
20:49Tobias, er hat einfach schlechte Erfahrungen gemacht.
20:51Du musst ihn nicht entschuldigen.
20:53Und schließlich kennt er mich überhaupt nicht.
20:55Und außerdem kann er nicht lügen.
20:58Ja, im Gegensatz zu meinem Schwiegervater, was mir sehr sympathisch ist.
21:02Weißt du was?
21:04Ich werde ihn einfach nochmal fragen.
21:06Vielleicht, ähm, könnt ihr ja drüben in meiner Ferien wohnen.
21:10Für Tobias würde das doch nichts ändern.
21:12Dann müsst ihr doch weiter vor der Polizei lügen.
21:16Wo wollt ihr denn hin?
21:19Du und Tobias, ihr liegt mir wirklich sehr im Herzen.
21:22Und ich will nicht, dass ihr unsritwegen Ärger kriegt.
21:26Bitte mach's mir doch nicht noch schwerer.
21:39Alles ist hier so still und friedlich.
21:43Keine Spur von der unruhigen Nacht, die hinter mir liegt.
21:47Friedrich hat die ganze Nacht kein Auge zugetan.
21:54Die Probleme in der Manufaktur haben uns einfach überrollt.
21:58Ohne Vorwarnung.
22:01Niemand hat damit gerechnet, dass Annagel diesen Scherbenhaufen angerichtet hat.
22:07Nun muss Friedrich versuchen zu retten, was zu retten ist.
22:13Ich konnte ihm gestern nicht abschlagen, dass wir so schnell wie möglich heiraten.
22:17Ich verstehe, dass er etwas braucht, worauf er sich freuen kann.
22:20Und woraus er neue Kraft schöpfen kann.
22:27Ich wünschte, ich könnte ihm helfen.
22:31Aber alles, was ich tun kann, ist da zu sein.
22:36Und seine Frau zu werden.
22:49Morgen, Andreas. Machst du mir einen Kaffee?
22:51Komm zu Forts.
23:02Das macht dann zwei Euro.
23:04Kleiner Scherz am Morgen.
23:06Das war eigentlich mein Ernst.
23:09Wie?
23:11Hast du die Tafel nicht gelesen?
23:15Wie willst du es jetzt doppelt kassieren?
23:17Von einer Firma und von Mitarbeitern?
23:20Was ist denn hier los?
23:21Es tut mir wirklich leid, aber ich bin jetzt selbstständig.
23:26Von heute auf morgen?
23:28Ihr wisst doch, dass die Firma Einsparungen machen muss.
23:31Und damit ihr nicht auf mich verzichtet,
23:33kann ich das Catering weiterhin auf eigene Kosten weiterführen.
23:36Aber das heißt, ihr müsst zahlen.
23:39Ja, ich habe gestern auch erfahren, dass ich nicht übernommen werde.
23:43Was? Das hast du uns gar nicht erzählt.
23:46Ich wollte dich damit nicht belasten.
23:49Tim, ich bekomme noch zwei Euro.
23:52Ja.
23:57Wir lieben.
23:59Wir haben gestern mit dir.
24:02War richtig fein.
24:04Ja.
24:05Vielleicht können wir sowas ja mal wiederholen.
24:10Tim, wir müssen reden.
24:12Ja, das finde ich auch.
24:14Wie sieht es bei dir heute Mittag aus?
24:18Gern.
24:19Dann treffen wir uns in der WG.
24:20Okay, können wir zusammen essen?
24:22Ja.
24:23Dann freue ich mich drauf.
24:24Emma, hast du eigentlich von Koya was gehört?
24:27Der war heute Morgen schon wieder nicht da?
24:30Nein, ich habe ihn nur kurz gesehen.
24:32Ich glaube, er hat ein Problem mit seinem Fahrrad oder so.
24:37Bis später.
24:43Und das ist die Adresse von dem Privatdetektiv.
24:47Mein Gott, ich hätte nie geglaubt, dass Ihre Mutter so weit gehen würde.
24:50Tja, meine Mutter hat uns alle damit überrascht.
24:54Das hier sind die Faxe und E-Mails, die letzte Nacht zurückgekommen sind.
24:58Dass es die Firmen, an die meine Mutter das Geld überwiesen hat, überhaupt nicht gibt.
25:02Leiten Sie die Unterlagen bitte auch an den Privatdetektiv weiter.
25:05und alle Überweisungen, die meine Mutter in den letzten Wochen getätigt hat.
25:09Gut, ich werde mich darum kümmern.
25:12Frau Hertel.
25:13Oh.
25:16Absolutes Stillschweigen.
25:17Sie sagen gar nichts, bis wir den Fall geklärt haben.
25:21Selbstverständlich.
25:24Wie geht's dir?
25:26Frag lieber nichts.
25:28Du machst das toll.
25:30Ich weiß doch überhaupt nicht, ob es was bringt.
25:33Wenn es nicht mal den Sitz dieser Holding auf den Caymans gibt,
25:37wo, wo sollen wir sie denn dann suchen?
25:40Ist egal, wir dürfen nicht aufgeben.
25:42Das ist die einzige Chance, das für untereite Geld jetzt zurückzubekommen.
25:47Meine Mutter ist eine Intrigantin.
25:49Aber besonderes Geschick in geschäftlichen Dingen hatte sie eigentlich nie.
25:53Da waren ihre Visionen doch eher Hauspacken.
25:56Was meinst du damit?
25:58Ich frage mich immer wieder, ob nicht jemand anders sie auf diese Idee gebracht hat.
26:01Meine Mutter hat überhaupt keine Ahnung von Geldtransfers.
26:04Naja.
26:05Solange wir keine Spur von Annabelle haben, brauchen wir uns darüber auch keine Gedanken machen.
26:14Gut, dass Daniel davon nichts weiß.
26:17Nach all den Niederlagen, die er in den letzten Monaten durchmachen musste.
26:21Das würde er nicht mehr verkraften.
26:25Ich hoffe, Friedrich schafft es, die Bank davon zu überzeugen,
26:28die fälligen Zinsen für Annabelle als Kredit erst mal zurückzustellen.
26:32Das könnte uns retten.
26:37Einfach oder doppelt, Herr Gravenberg?
26:40Doppelt.
26:44Morgen, Birgit.
26:46Müsst du was?
26:47Nichts.
26:51Sieht so aus, als hätten Sie nicht so gut geschlafen.
26:54Oh, danke.
26:57Wie haben Sie denn geschlafen bei all dem Ärger hier?
27:01Können Sie mir in zehn Minuten die Post in mein Büro bringen?
27:04Ich habe nachher einen wichtigen Termin bei der Bank und will vorher gerne fertig sein.
27:08Kein Problem.
27:10Danke.
27:11Ach, das macht dann vier Euro.
27:14Ach, natürlich, entschuldigen Sie.
27:18Das passiert wahrscheinlich die ganze Zeit.
27:19Hast du die Leute vergessen zu zahlen?
27:21Ja, die Leute würden sich einfach nicht daran gewöhnen, den vollen Preis zu zahlen.
27:25Hier.
27:27Es tut mir sehr leid.
27:28Ich hätte es keiner so gelassen, wie es war.
27:30Ach, machen Sie sich da mal keine Gedanken.
27:37Und, hat er Trinkgeld gegeben?
27:40Trinkgeld?
27:41Mhm.
27:41Wovon denn?
28:07Du bist aber fleißig.
28:08Und der Tobias hat mir geholfen.
28:10Er hat die Erde aufgehakt.
28:12In einer Woche kann man Thomas sehen.
28:15Du fühlst dich wohl hier, mein Schatz, ne?
28:17Es ist schön hier.
28:19Fast wie zu Hause.
28:22Es kann sein, dass wir bald weiter müssen.
28:29Das habe ich mir schon gedacht.
28:31Deswegen warst du so komisch in letzter Zeit.
28:33Sind Birgit und Tobias aber auf uns?
28:36Nein.
28:37Aber gerade weil sie uns so mögen und so nett für uns sind,
28:39darf er sie auf keinen Fall in Schwierigkeiten bringen, weißt du?
28:43Aber wir werden Tante Birgit bald wieder besuchen.
28:47Was ist wegen Opa?
28:49Ist er immer noch böse auf uns?
28:52Dein Großvater tut, was er für richtig hält, Paula.
28:54Es wird wohl ein bisschen dauern, bis wir ihm klarmachen können, dass es falsch ist für uns alle.
29:00Mit älteren Menschen ist das manchmal nicht so einfach.
29:03Du meinst, der ist stur?
29:06Er findet, dass er recht hat.
29:09Ich will bei dir bleiben.
29:11Das führst du auch.
29:14Ich habe Opa ja lieb, aber irgendwann ist es auch langweilig bei ihm.
29:20Deswegen sind wir ja dann auch gleich abgereist damals, ne?
29:25Was hältst du davon, wenn wir jetzt die Fotos für Tobias abholen?
29:30Teil, dann kannst du sie mir endlich ansehen.
29:45Hi.
29:45Hi.
29:47Was ist das denn?
29:49Hier wird einem nichts mehr geschenkt.
29:52Was mit deinem Rad?
29:54Welches Rad?
29:55Dein Fahrrad.
29:56Liddy hat gesagt, du hast Probleme mit deinem Fahrrad.
29:58Ah.
29:59Ja.
30:01Das Ventil.
30:02Ich war auf dem Weg zur Arbeit und plötzlich zisch und dann musste ich es auswechseln, aber jetzt fährt es
30:07wieder.
30:08Alles okay bei dir?
30:09Allerdings.
30:11Mit Lilly läuft es gerade richtig gut. Sie hat mich zum Mittagessen eingeladen.
30:15Hat sie das?
30:17Wir wollen das in der WG machen und ich denke, wir wollen allein sein.
30:20Deswegen, nimm dir bitte mal was vor.
30:21Ja.
30:22Mal schauen, vielleicht komme ich da nicht.
30:24Ich muss jetzt.
30:34Moment.
30:35Erstmal wird gezahlt.
30:39Ähm, ich glaube, ich habe dir vorhin mein letztes Geld gegeben.
30:43Na ja, dann...
30:45Ja, dann lass mich wenigstens im Pfand da.
30:53Okay.
30:55Passt gut drauf auf.
31:11Tim ist total glücklich über deine Einladung zum Essen.
31:15Hm.
31:17Na ja, aber wir haben beschlossen, dass wir es ihm sagen, oder?
31:19Ja, aber hatten wir nicht beschlossen, es ihm gemeinsam zu sagen.
31:23Ja, das ist doch so in Essen die perfekte Gelegenheit.
31:26Oder hätten wir ihn auch noch gemeinsam einladen sollen.
31:30Ja, du hast recht.
31:32Außerdem hat er wieder Andeutungen gemacht.
31:35Ich will die Sache endlich vom Tisch haben.
31:37Je länger wir ihm was vormachen, desto gemeiner wird die ganze Geschichte für ihn.
31:41Ja.
31:44Also Augen zu und durch.
31:49Ist das alles? Mehr hast du uns nicht zu berichten?
31:51Nein, das kommt noch besser.
31:53Die Bank kann die erste Kreditrate nicht zurückstellen.
31:56Außerdem hat Annabelle diesen Kredit zu fast kriminellen Konditionen ausgehandelt,
31:59um die Auszahlung zu beschleunigen.
32:02Heißt im Klartext, wir müssen auf der Stelle 900.000 hinlegen.
32:05Genau.
32:06Was wiederum bedeutet, dass wir nicht mehr genug Geld für die Gehälter im nächsten Monat haben.
32:10Ich verstehe das nicht.
32:11Seit Jahrzehnten sind wir bei dieser Bank die besten Kunden.
32:14Und jetzt gönnen wir uns nicht mal ein paar Wochen Luft?
32:17So ein Betrag ist für eine Privatbank auch kein Pappenstiel.
32:20Die haben Angst, selbst hineingezogen zu werden.
32:23Gibt es denn gar keinen Ausweg?
32:26Die Bank rät zum Anteilsverkauf.
32:28Sie wären sogar bereit, einen Interessenten zu suchen und das Geschäft zu vermitteln.
32:32Gegen eine kleine Provision.
32:33Aber das ist schon mal gar keine schlechte Idee.
32:37Ich glaube, das ist unsere einzige Chance.
32:39Oder wir finden einen anderen Weg, irgendwo Geld aufzutreiben.
32:43Auftraggeber wie Mela fallen leider nicht vom Himmel.
32:46Ein Anteilsverkauf.
32:47Ich weiß nicht, ob das die richtige Lösung ist.
33:10Ich wusste gar nicht, wie schön Falkenthal ist.
33:13Du siehst es jeden Tag.
33:14Und das soll unser See sein?
33:16Mhm.
33:16Ich hatte Glück mit dem Licht.
33:18Sieht ja aus wie aus einem Reiseprospekt.
33:21Ich hoffe, dem Anglerverein gefallen die Fotos ebenso gut wie dir.
33:25Also das wird der tollste Kalender, den wir jemals hatten.
33:29Danke, Nina.
33:30Ich habe mich zu bedanken.
33:33Schon gut.
33:34Magst du einen Kaffee?
33:35Mhm.
33:38Und ich muss mich entschuldigen für die Unannehmlichkeiten, die du meinetwegen hattest.
33:41Nicht der Rede wert.
33:42Paula und ich werden abreisen.
33:46Was?
33:52Ich würde euch gerne helfen.
33:53Ich weiß.
33:55Es tut mir leid, dass ich euch nicht von Anfang an gesagt habe, was los ist.
33:58Paula hat sich bei dir so wohl gefühlt.
34:02Ich habe die Kleine wirklich gern.
34:05Ich weiß.
34:05Und gerade deshalb wäre es falsch, euch jetzt mit unserer Anwesenheit in Schwierigkeiten zu bringen.
34:09Das käme mir vor, als würden wir eure Gastfreundschaft ausnutzen.
34:12Und das will ich auf gar keinen Fall.
34:15Wenn sich unsere Lage gebessert hat und wir nicht mehr fürchten müssen, in Falkenthal verhaftet zu werden, dann...
34:21Dann kommen wir wieder.
34:23Okay?
34:25Ich weiß, in welchem Dilemma du steckst.
34:28Ich möchte mich mit dir tauschen.
34:32Jede Entscheidung scheint irgendwie falsch zu sein.
34:34Macht euch keine Sorgen.
34:36Wenn es hart auf hart kommt, dann...
34:37Dann melde ich mich.
34:39Bestimmt.
34:45Sollte mich die Manufaktur echt nicht übernehmen, dann fange ich halt woanders an.
34:49Aber das warte ich erst mal ab.
34:51Ich meine, noch ist nicht aller Tage Abend.
34:52Klar.
34:53Davon abgesehen?
34:55Vielleicht ändert sich die Lage in Falkenthal ja doch noch.
34:59Und...
35:00Sie wollen mich doch haben.
35:02Das würde ich mir für dich wünschen.
35:04Du bist ein sehr guter Porzellanform.
35:06Schön, dass du an mich glaubst.
35:08Möchtest du noch was zu trinken?
35:10Ja.
35:20Wißt du was?
35:20Ich glaube, wir sollten echt häufiger mal wieder in der WG Mittag essen.
35:24Das ist doch viel spaßiger als immer nur in der Manufaktur.
35:27Und kostet weniger.
35:32Danke.
35:42Das ist eine Entscheidung zwischen Pest und Cholera.
35:46Ich bin für Cholera.
35:47Pest macht so hässliche Beulen.
35:50Sei jetzt nicht kindisch, Patricia.
35:53Falkenthal Porzellan war immer ein Familienunternehmen.
35:56Und das soll es auch bleiben.
35:58Ich habe immer dafür gekämpft.
36:00Großvater hat diese Manufaktur aufgebaut.
36:02Und Vater ist sogar...
36:03Du bist da, aber ich weiß es.
36:07Worüber streiten wir eigentlich?
36:09Wenn wir die Anteile verkaufen, dann holen wir Fremde in die Firma.
36:12Das wollten wir nicht.
36:14Und wenn nicht, können wir Konkurs anmelden.
36:15Das wollten wir auch nicht.
36:16Ach je, wir können doch nicht einfach so den Kopf in den Sand stecken.
36:19Aber es ist der einzige Weg.
36:21Ach so, du kannst irgendwo fünf Millionen auftreiben.
36:26Siehst du das endlich ein?
36:33Nein, nein, nein, lass.
36:33Ich mache es schon.
36:35Beim Keuer musst du uns langsamer los.
36:38Ich habe noch eine Viertelstunde.
36:39Kannst du vielleicht auch jetzt schon freuen, weil ich mich gerne mit Lillie mal allein unterhalten werde.
36:43Dann weißt du, was ich meine.
36:45Tim, Lillie und wir müssen dir was erzählen.
36:47Oder wollen wir vielleicht einen Spaziergang machen?
36:49Später vielleicht.
36:50Tim, Lillie und ich, wir sind zusammen.
37:09Hey.
37:12Was ist denn Patrizia?
37:13Ich weiß nicht.
37:16Habt ihr euch gestritten?
37:19Nicht wirklich.
37:22Frederic.
37:24Was ist denn los?
37:28Ich glaube, sie begreift, dass der Anteusverkauf unsere einzige Chance ist, aber sie will es einfach nicht akzeptieren.
37:35Und du?
37:38Ich habe immer dafür gekämpft, dass wir ein Familienunternehmen bleiben.
37:41Das weiß ich.
37:43Aber wir tragen einfach Verantwortung für unsere Mitarbeiter.
37:47Und für die ist es das Allerwichtigste, dass die Manufaktur überhaupt weiter besteht.
37:54Wenn kein Wunder geschieht, sind wir am Ende.
37:57Das war es dann.
37:59Mit dem Familienunternehmen Falkenthal-Pazellan.
38:12Das ist ja nicht gerade berauschend.
38:16Andreas, ist doch kein Wunder.
38:18Die Leute müssen sich erst daran gewöhnen, für ihren Kaffee selbst zu bezahlen.
38:22Du glaubst also, dass mein kleines Unternehmen hier noch irgendwann florieren wird?
38:28Früher oder später?
38:31Das ist ja wirklich lieb von dir, aber da mache ich mir gar keine Hoffnungen.
38:34Die Leute kommen mit ihren Thermoskanern, mit ihren Stullendosen.
38:39Naja.
38:40Ist ja auch logisch, wenn man nicht weiß, ob am Ende des Monats das Gehalt da ist.
38:50Hallo?
38:51Wo möchten Sie bitte hin?
38:52Entschuldigung, ich vergaß mich vorzustellen.
38:55Viktoria van Weyden.
38:56Und da geht es zum Büro des Chefs, oder?
38:59Ja, aber Sie haben keinen Termin.
39:01Hallo, Frau van Neu.
39:08Es wird weitergehen, Frederic.
39:11Das habe ich bisher auch immer geglaubt.
39:14Das wird sich schon einen Ausweg finden.
39:16Wir dürfen bloß nicht aufgeben.
39:21Wenn wir erstmal unsere Anteile verkauft haben,
39:23dann werden noch andere über unsere Zukunft mitentscheidend.
39:36Entschuldigung, wer sind Sie?
39:37So wie es aussieht, Herr Grafenberg, bin ich Ihre Rettung?
39:42Wir sind dabei, alles zu verlieren.
39:44Du trägst zur Zeit eine große Verantwortung.
39:46Sie haben mir schon damals zu verstehen gegeben,
39:48wie sehr Sie an der Villa interessiert sind.
39:50Es ist unser Elternhaus.
39:52Aber ich kann hier nicht auf Kosten unserer Mitarbeiter leben.
39:54Falkenthal Porzellan ist eine renommierte Marke,
39:56und diese Marke wollen wir erhalten.
39:58Sie will die Manufaktur kaufen, um sie sich dann in ihren Setzkasten zu stellen?
40:01Wie kommen Sie auf die Idee,
40:02dass ich Ihnen die Mehrheit der Manufaktur verkaufen würde?
40:04Weil Sie sonst pleite sind?
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