- vor 6 Stunden
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KurzfilmeTranskript
00:00Ist das alles? Mehr hast du uns nicht zu berichten?
00:02Nein, es kommt noch besser.
00:04Die Bank kann die erste Kreditrate nicht zurückstellen.
00:06Außerdem hat Annabelle diesen Kredit zu fast kriminellen Konditionen ausgehandelt,
00:10um die Auszahlung zu beschleunigen.
00:12Heißt im Klartext, wir müssen auf der Stelle 900.000 hinlegen.
00:16Genau.
00:17Was wiederum bedeutet, dass wir nicht mehr genug Geld für die Gehälter im nächsten Monat haben.
00:20Ich verstehe das nicht.
00:22Seit Jahrzehnten sind wir bei dieser Bank die besten Kunden.
00:25Und jetzt gönnen wir uns nicht mal ein paar Wochen Luft?
00:27So ein Betrag ist für eine Privatbank auch kein Pappenstiel.
00:30Die haben Angst, selbst hineingezogen zu werden.
00:33Gibt es denn gar keinen Ausweg?
00:36Die Bank rät zum Anteilsverkauf.
00:38Sie wären sogar bereit, einen Interessenten zu suchen und das Geschäft zu vermitteln.
00:42Gegen eine kleine Provision.
00:44Aber das ist schon mal gar keine schlechte Idee.
00:54Es wird weitergehen, Frederik.
00:57Das habe ich bisher auch immer geglaubt.
01:00Das wird sich schon einen Ausweg finden.
01:03Wir dürfen bloß nicht aufgeben.
01:07Wenn wir erstmal unsere Anteile verkauft haben,
01:10dann wären doch andere über unsere Zukunft mitentscheidend.
01:22Entschuldigung, wer sind Sie?
01:25So wie es aussieht, Herr Grafenberg.
01:27Bin ich Ihre Rettung?
01:37Bis zum nächsten Mal.
01:40Bis zum nächsten Mal.
02:00Könntest du mir erklären, was Sie damit meinen und sich vielleicht ja auch vorstellen?
02:04Aber natürlich. Ich bin Viktoria van Weiden von der Van Weiden Group.
02:08Sie haben sicher schon von uns gehört.
02:11Kann sein. Womit können wir denn helfen?
02:13Sie mir helfen? Ich bin hier, um Ihnen zu helfen.
02:19Wie meinen Sie das?
02:20Können Sie sich das nicht denken?
02:22Sagen Sie einfach, was Sie wollen. Ich habe nicht so viel Zeit.
02:25Ich bin sehr daran interessiert.
02:27In Falkenthal Porzellan zu investieren.
02:48Ich bin nur bereit zu verkaufen, wenn Sie mir einen guten Preis machen.
02:53Sie haben mir schon damals zu verstehen gegeben, wie sehr Sie an der Villa interessiert sind.
03:00Auf keinen Fall unter 5 Millionen.
03:03Ja.
03:06Gut.
03:07Sie haben Zeit, es sich bis morgen zu überlegen.
03:09Ansonsten muss ich mich leider nach einem anderen Käufer umsehen.
03:13Gut. Auf Wiederhören.
03:17Eva.
03:18Ich dachte mir, wenn du schon um die Mittagszeit zu Hause bist, dann willst du doch sicherlich auch etwas zu
03:23essen haben.
03:24Danke, das ist lieb.
03:27Aber ehrlich gesagt habe ich gerade gar keinen Hunger.
03:31Verstehe.
03:31Die Probleme in der Manufaktur.
03:35Es vergeht kein Tag ohne schlechte Nachrichten.
03:39Einsparungen, Entlassungen.
03:42Wir sind dabei, alles zu verlieren.
03:45Du trägst zur Zeit eine große Verantwortung.
03:49Ja, weil es mir lieb ist.
03:54Schöner Scherbenhofen, den Mutter uns da hinterlassen hat.
03:57Sie macht sich jetzt irgendwo auf dieser Welt ein sorgenfreies Leben und wir...
04:01Wir sind ruiniert.
04:07Hauptsache ist, dass ihr nicht aufgebt.
04:09Ja, das sagt sie vielleicht.
04:11Aber du hast recht.
04:14Ich weiß, dass ihr alles tut, um die Manufaktur zu retten.
04:18Ja.
04:20Das tun wir.
04:22Patricia, ich werde immer für dich da sein.
04:26Und du wirst hier immer dein Zuhause haben.
04:29Danke.
04:33Ich...
04:33Ich gehe mal zu Nico.
04:46Ihr seid zusammen.
04:49Das ist jetzt ein schlechter Scherz, oder?
04:50Ich habe echt lange nicht mehr so gelacht.
04:54Nein, Tim, das ist kein Scherz.
04:58Darüber wollten wir mit dir reden.
05:00Koja und ich, wir...
05:03Wir haben keine Lust, uns vor dir zu verstecken.
05:05Und deswegen wollten wir, dass du Bescheid weißt.
05:07Da kann ich ja nur gratulieren.
05:09Wow.
05:10Süßes Pärchen.
05:12Tim, jetzt zieh hier nicht so eine Show ab.
05:14Immerhin warst du derjenige, der...
05:17Ich hab mich tausendmal dafür entschuldigt.
05:20Aber was ihr hier beide abzieht,
05:23ist echt das Allerletzte.
05:26Und du...
05:27hast wahrscheinlich nur darauf gewartet,
05:28dass sie mit mir Schluss macht.
05:31Weil du schon die ganze Zeit auf sie spitz warst, ne?
05:34Alter, was habe ich mir für einen Typ hier eingefangen, ey?
05:45Wie kommen Sie darauf,
05:46dass Falkenthal Porzellan sich für einen Investor interessieren würde?
05:49Diese Frage können Sie nicht ernst gemeint haben.
05:53Lassen Sie einfach diese Spielchen.
05:55Sagen Sie, was Sie wollen,
05:55und ich würde Sie bitten, zu gehen.
05:57Das würde Ihnen sicher bald leidtun.
05:59Denn Sie müssten doch am besten wissen,
06:00wie es um Sie steht.
06:02Was machen Sie damit?
06:04Ihre Firma ist mit einem hohen Kredit belastet.
06:07Sie können die Forderungen der Bank nicht zahlen.
06:09Sie haben keine Reserven mehr.
06:11Sie haben Schwierigkeiten,
06:12Ihren Mitarbeitern die Löhne zu zahlen.
06:13Sie mussten Entlassungen vornehmen.
06:15Woher wollen Sie denn das wissen?
06:16Es ist nur eine Frage der Zeit,
06:17bis Sie Insolvenz anmelden müssen.
06:19Und das wissen Sie genau.
06:21Woher haben Sie diese Informationen?
06:23Das heißt also, Sie geben es zu?
06:25Ich gebe gar nichts zu.
06:26Das sind alles ganz wilde Spekulationen,
06:28die sich äußern.
06:29Sind Sie sicher?
06:52Was macht er denn da?
06:53Keine Ahnung.
06:54Hat das ja ganzes Zimmer auseinander, oder was?
06:56Und wenn schon,
06:57ich kann da nichts ändern.
06:57Ich werde da jetzt bestimmt nicht reingehen.
07:00Okay, wie lange sollen wir hier noch warten?
07:09Wo willst du hin?
07:13Glaubst du allen Ernst ist,
07:14dass ich hier noch eine Sekunde länger bleibe,
07:16wenn ihr beiden hier rummacht?
07:19Du wohnst hier!
07:36Das muss ihm ja echt nicht gehen.
07:51Wenn Sie mir nicht sagen,
07:52woher Sie diese Informationen haben,
07:53dann sehe ich auch keinen Grund,
07:54dass wir lange miteinander reden.
07:55Glauben Sie mir,
07:56die Van Weiden Group
07:57verfügt über weitreichende,
07:58verlässliche Kontakte.
08:00Und Sie wissen genauso gut wie ich,
08:01dass diese Informationen richtig sind?
08:04Also gut.
08:05Was wollen Sie?
08:07Wie gesagt,
08:08in Falkenthal Porzellan investieren.
08:11Was haben Sie sich denn da so vorgestellt?
08:13Ich würde weitere Einzelheiten
08:15ungern hier zwischen Tür und Angel besprechen.
08:17Wissen Sie ein gutes Restaurant in der Nähe?
08:20Tja, natürlich.
08:21Sie müssen Patricia Grafenberg sein.
08:24Sie sollten uns begleiten.
08:25Sie sind ja schließlich ebenfalls
08:26Anteilseigner der Manufaktur.
08:28Sie irren sich.
08:30Mein Name ist Julia Schilling.
08:32Julia Schilling?
08:33Julia ist meine Verlobte.
08:34Mein allerherzlichsten Glückwunsch.
08:36Dann wird ja sicherlich bald geheiratet.
08:38Verzeihen Sie meinen Irrtum,
08:40aber wie konnte ich das ahnen?
08:41Wo Sie doch noch so jung sind.
08:44Julia arbeitet bei uns
08:45als Chefdesignerin.
08:47Ich verstehe.
08:49Dann lassen Sie uns doch aufbrechen.
08:52Entschuldigung,
08:53ich habe noch was zu tun.
08:55Du kommst nicht mit?
08:56Nein.
08:57Lass nur.
08:58Wir reden dann später, ja?
09:03Eine Stunde.
09:04Alle Hilfe.
09:17Patricia.
09:19Ich dachte, du bist in der Manufaktur.
09:22Was ich im Moment tun kann,
09:23kann ich auch von zu Hause erledigen.
09:28Ich habe das Gefühl,
09:29dass sich alles und jeder
09:30gegen uns verschworen hat.
09:34Ich nicht.
09:35Auch wenn ich so blöd war,
09:37einfach auszuquatschen,
09:37was du mir erzählt hast.
09:39Ist schon in Ordnung.
09:41Du hast es ja nicht böse gemeint.
09:42Ganz bestimmt.
09:44Im Gegensatz zu meiner Mutter.
09:45Nicht nur,
09:46dass sie sich auf unsere Kosten bereichert,
09:47sie sieht auch noch zu,
09:48dass sie uns so richtig ins Reihen wirkt.
09:51Indem sie einen Kredit aufnimmt,
09:52der uns fertig macht.
09:55Ständig tauchen neue Scheinfirmen auf,
09:57die Mutter gegründet hat,
09:58um Geld zu unterschlagen.
10:00Sie hat keine Chance,
10:01irgendwie dran zu kriegen?
10:02Keiner weiß,
10:03wo sie sich auffällt.
10:05Für den Kredit war sie zeichnungsberechtigt
10:07und die Scheinfirmen
10:08können ihr nicht nachgewiesen werden.
10:11Wieso ist es jetzt weitergegangen?
10:13Keine Ahnung.
10:15Im Moment versuchen wir nur,
10:16Zeit zu schinden,
10:17die Bank zu besänftigen,
10:19bis sich hoffentlich
10:20bald irgendeine Lösung findet.
10:24Ich bin echt froh,
10:25dass du mit mir darüber sprichst.
10:27Natürlich.
10:30Ich vertraue dir, Nico.
10:33Nicht irgendwas,
10:34wie ich tun kann.
10:37Es reicht mir schon,
10:38dass du in meiner Nähe bist.
10:41Wie wär's?
10:43Wenn wir mal verreisen.
10:45Nur du und ich.
10:46Ganz weit weg.
10:47Ich könnte mir nichts Schöleres vorstellen.
10:51Aber im Moment ist das leider unmöglich.
10:53Na dann vielleicht,
10:55wenn das Ganze irgendwann mal vorbei ist.
10:59Hm?
11:00Dann habe ich wenigstens was,
11:01worauf ich mich freuen kann.
11:35Das ist schön.
11:37Sie sind alle sehr schön.
11:39Weil deine Mama es sehr gut fotografieren kann.
11:41Ja.
11:42Und weil es hier so schön ist.
11:44Ja, da hast du recht.
11:47Wohnst du hier schon immer?
11:49Na, schon sehr lange.
11:52Ich möchte auch schon sehr lange hier wohnen.
11:57Brauchst keine Angst zu haben.
11:59Angst? Wovor denn?
12:01Vor meinem Opa.
12:03Wenn der kommt,
12:04wird er dir Probleme machen.
12:06Aber dann werde ich ihm sagen,
12:07dass er das nicht darf.
12:09Paula,
12:09davor habe ich keine Angst.
12:11Aber genau deswegen gehen wir ja weg.
12:13Hat Mama gesagt.
12:20Ja.
12:21Würdest du dich freuen,
12:21wenn du hierbleiben könntest?
12:23Na klar.
12:27Vielleicht wäre es dann besser,
12:28wenn du nicht wegfährst.
12:31Onkel Tobias?
12:33Ja.
12:35Heißt das,
12:35ich darf hierbleiben?
12:39Ja,
12:40du hast doch hier schon
12:41Radieschen gesät.
12:43Und um die muss ich mich kümmern.
12:45Eben.
12:47Also darf ich hierbleiben.
12:49Aber Mama auch.
12:51Na klar.
12:52Deine Mama kann doch nicht ohne dich sein.
12:53Und tu nicht ohne deine Mama.
12:55Das musst du schwören.
12:58Was denn schwören?
12:59Das große Indianer-Ehrenwort.
13:02Sprich mir nach.
13:04Hiermit schwöre ich
13:05das große Indianer-Ehrenwort.
13:08Hiermit schwöre ich
13:09das große Indianer-Ehrenwort.
13:11Dass Paula und ihre Mama
13:14hierbleiben dürfen.
13:15Dass Paula und ihre Mama
13:17hierbleiben können.
13:18Danke, Unstieg hier.
13:20Ja.
13:55Da bist du ja schon.
13:57Ja.
13:58Und mir reicht's auch.
14:00Was ist denn passiert?
14:02Na, das, was wir erwarten, war, die Leute haben einfach keinen Bock auf Neuerungen im Catering-Bereich.
14:07Und was heißt das?
14:09Das heißt, dass sie überhaupt nicht einsehen, plötzlich für ihren Kaffee oder für ihre Sandwiches
14:13den vollen Preis zu bezahlen, vor allem, wenn sie um ihren Job oder um ihren Lohn fürchten
14:17müssen.
14:18Was ja auch verständlich ist, ja?
14:20Ja, ich weiß, das ist verständlich, klar.
14:22Aber ich bin auch gekündigt.
14:24Und das ist mein neuer Job.
14:25Und ich muss auch Geld verdienen.
14:27Sie werden sich schon daran gewöhnen, dass Sie jetzt zahlen müssen.
14:30Ja, aber wenn sich die Situation nicht bessert, dann werden sie ihren Kaffee und ihre Brötchen
14:33von zu Hause mitnehmen.
14:36Aber vielleicht ändert sich die Situation ja noch.
14:39Ja, wenn ein Wunder geschieht.
14:41Aber bis dahin lasse ich mich nicht zum Buhmann machen.
14:45Heißt das, du willst aufgeben?
14:48Das heißt, dass ich nicht jeden nachlaufen kann und ihn anbetteln kann, für seinen blöden
14:52Kaffee zu bezahlen.
14:53Ja, aber in einem Café oder in einem Restaurant, da müssen die Leute doch auch bezahlen.
14:58Na klar.
15:00Aber da sind sie es auch nicht gewohnt, den Kaffee umsonst zu bekommen.
15:04Hey, das war heute dein erster Tag, weißt du.
15:07Du solltest nicht so schnell aufgeben.
15:09Das habe ich ja auch nicht vor.
15:11Aber ehrlich, ich glaube nicht, dass sich die Situation bessert.
15:15Für heute reicht es mir auch.
15:17Dann kriegst du jetzt von mir einen Kaffee.
15:18Und das ganz umsonst.
15:22Du bist dein Schatz.
15:34Aber Kolja und Lilly können sich doch schon seit dem Sandkasten.
15:37Das ist doch völlig egal.
15:40Stimmt.
15:41Meinung, man hat nie was gemerkt.
15:44Der hat mich voll verarscht.
15:47Immer dieses, ich bring Lilly nach Hause, lass uns zusammen Video gucken.
15:51Das waren alles Ausreden.
15:53Nun red dir mal nichts ein.
15:56Lilly war total verliebt in dich.
15:58Ja klar.
15:59Und deswegen hängt sie sich sofort dem nächsten an den Hals.
16:01Du darfst nicht vergessen, dass du es warst, der sie bedroht hat.
16:04Mann.
16:06Wie oft willst du es mir noch sagen?
16:08Ja, aber damit hast du nun mal ihr Vertrauen verspielt.
16:12Die werfen mir vor, dass ich irgendeine Scheiße gebaut habe.
16:16Und machen hinter meinem Rücken miteinander rum.
16:19Mein Kumpel und meine Freundin, ja?
16:22Ex-Freundin.
16:23Ganz wichtiger Unterschied.
16:25Der Kolja war schon immer spitz auf Lilly.
16:28Der hat jetzt die Situation ausgenutzt.
16:32Ich kann verstehen, dass du dich verraten fühlst.
16:34Aber?
16:36Nichts, aber.
16:36Die beiden wollten mich bestimmt nicht hintergehen.
16:38Ich meine, immerhin waren sie so fair, es dir gleich zu sagen.
16:40Na wunderbar.
16:41Vielen Dank.
16:42Das ist doch voll die Rache-Nummer.
16:44Ist doch klar.
16:45Die haben mich eingeladen zum Mittagessen.
16:46Ich sitze da völlig ahnungslos, um mir sowas reinzuziehen.
16:50War her zu erwarten, dass Tim vor Freude nicht gleich an die Decke springt.
16:53Ja, aber irgendwie mussten wir es ihm sagen.
16:56Ja, aber es war trotzdem ein harter Schlag.
16:58Ich meine, ich bin sein bester Kumpel.
16:59Und er hat sich gerade wieder Hoffnung gemacht, mit dir zusammenzukommen.
17:02Das hätte er sich früher überlegen sollen.
17:04Ja, aber immerhin wohnt er hier.
17:06Ich weiß nicht, wie es weitergehen soll.
17:08Er wird sich schon wieder beruhigen und irgendwann könnt ihr wieder ganz normal miteinander umgehen.
17:13Und wie ist das mit euch beiden?
17:17Keine Ahnung.
17:18Die besten Freunde werden wir wohl nicht.
17:20Ehrlich gesagt kann ich mir das auch gar nicht vorstellen.
17:24Jedenfalls haben wir es jetzt hinter uns, oder?
17:26Bestimmt.
17:28Komm, er muss jetzt ein bisschen Luft rauslassen.
17:31Aber dann kannst du bestimmt wieder mit ihm reden.
17:33Ja, wahrscheinlich hast du recht.
17:36Hast du mal wieder was von Charlie gehört?
17:39Nee, wieso?
17:41Na so.
17:46Sind wir fertig?
17:48Ja.
17:50Dann auf zu den angenehmen Dingen des Lebens.
17:53Ja, der Arbeit.
17:59Dein Schlüssel.
18:03Komm schon, Tim, das geht vorbei.
18:05So oder so.
18:06Lilly hat sich von dir getrennt und das muss jetzt erst mal verdauern.
18:10Ja.
18:10Ja, wo willst du denn jetzt hin?
18:13Keine Ahnung.
18:15Eigentlich ein ruhiges Plötzchen am See.
18:16Ich kann mir echt nichts Schlimmeres vorstellen.
18:20Ja.
18:21Oh, nee.
18:23Ich hab Andreas mal ein Portemonnaie gegeben, aber es war sowieso leer.
18:25Lass mal.
18:26Das Bier geht aufs Haus.
18:27Echt?
18:28Okay.
18:30Hast du vielleicht noch, noch ein Bier?
18:33Für unterwegs?
18:36Hast du was zum Aufmachen?
18:40Ja, gut.
18:40Keine Ursache und gib mal hin und wieder ein Zeichen von mir, ja?
18:45Gut.
18:46Grüß' Ihnen bald.
19:11Was diese Frau von Weiden hier so plötzlich will, sie ist wirklich gut informiert über uns.
19:17Sollte es sich so schnell rumgesprochen haben, dass die Manufaktur in Schwierigkeiten steckt?
19:23Vielleicht kann sie uns ja tatsächlich helfen.
19:26Und sie ist wirklich die Rettung für Falkenteil Porzellan.
19:30Wenn nicht, dann wird Frederik das sicher herausfinden.
19:37Noch schlimmer als jetzt, kann's sowieso nicht werden.
19:48Schön haben Sie es hier in Falkenthal.
19:52Sie haben aber nicht den weiten Weg gemacht, um mit mir über Falkenthal zu plaudern.
19:55Genau so ist es.
19:57Wäre es nicht sicher gewesen, Ihren Besuch anzukündigen?
20:00Es hat doch auch so geklappt.
20:02Ich bin zu Ihnen gekommen und schon sitzen Sie hier mit mir beim Essen.
20:05Sie kriegen immer, was Sie sich wünschen.
20:07In der Regel schon.
20:12Danke.
20:14Was interessiert ein Konzern wie die von Weiden Group an einem Familienunternehmen wie Falkenthal Porzellan?
20:21Wissen Sie, ich liebe gutes Porzellan.
20:24Ah, dann geben Sie uns einen Auftrag und wir produzieren welche.
20:26Das ist nicht die Art von Geschäften, die wir betreiben.
20:29Und was ist die Art von Geschäften, die Sie betreiben?
20:32Investition.
20:33Mhm. Also Mitarbeiter entlassen und die Firma gewinnbringend weiter zu verkaufen.
20:37Aber nein, da kann ich Sie wirklich beruhigen.
20:40Falkenthal Porzellan ist eine renommierte Marke und diese Marke wollen wir erhalten.
20:44Samariterin habe ich mir immer anders vorgestellt.
20:48Das nehme ich mal als Kompliment.
20:53Natürlich wollen wir investieren, um Gewinne zu erzielen.
20:56Und warum glauben Sie, dass es sich lohnt, bei Falkenthal Porzellan zu investieren?
21:01Falkenthal Porzellan ist immer noch ein weltweit gefragtes Traditionsunternehmen.
21:04Hm. Sie haben Ihre Hausaufgaben aber gründlich gemacht.
21:08Wie gesagt, ich liebe gutes Porzellan.
21:10Und weil Sie gutes Porzellan lieben, will die von Weiden Group bei uns investieren?
21:14Die Unternehmensgruppe gehört meinem Vater.
21:16Ach, naja. Sie haben ja schon gesagt, dass Sie immer alles bekommen, was Sie sich wünschen.
21:19Genau.
21:21In der Regel.
21:23Guten Appetit.
21:25Danke, ebenso.
21:56Hallelujaあっ�.
21:59Danke, bin ich jetzt zufrieden?
22:03Seite.
22:17Da ist nicht Jabba höre.
22:39Toll kalte Ravioli, ey.
22:52Und warmes Bier!
23:18Ich und Onkel Tobias haben deine Fotos angeschaut.
23:21Die sind toll!
23:22Danke für das Kompliment, Paula.
23:25Warte, da muss ich Paula wirklich recht geben.
23:27So schöne Fotos hatten wir für unseren Anglerkalender wirklich noch nie.
23:31Freut mich, dass ich dir helfen konnte.
23:33Magst du noch Kakao?
23:35Oh ja, als erstes muss ich euch die größte Neuigkeit der Welt erzählen.
23:41Paula, ich fände schön, wenn du jetzt erst noch was essen würdest.
23:43Ja, gleich.
23:44Also, Onkel Tobias hat mir sein großes Indianer Ehrenwort gegeben.
23:50Was hat er gesagt?
23:52Dass Mama und ich hier bei euch bleiben dürfen.
23:55Oh, ist das wahr?
23:58Ja.
24:00Und, was sagst du? Ist das nicht toll?
24:02Dann müssen wir nicht mehr wegfahren.
24:03Ja, das ist schön, mein Schatz.
24:05Aber jetzt wünsche ich mir erst mal, dass du was isst.
24:08Was isst denn?
24:09Ich hab die Radieschen vergessen.
24:11Die haben doch auch Hunger.
24:12Ja, aber die kannst du doch auch später noch gießen.
24:14Und wenn sie dann verhungert sind?
24:16Ja, also gut.
24:18Kommst du mit, Onkel Tobias?
24:20Ach bitte, Paula, jetzt lass Tobias doch vielleicht...
24:22Eigentlich schon gut.
24:23Ich geh ganz gern noch mal kurz vor die Tür.
24:25Und Paula Speed braucht wirklich noch viel Wasser, ne?
24:35Vielleicht möchten Sie noch ein Dessert?
24:44Ich möchte das mit mir Klartext reden.
24:47Wie viel wollen Sie?
24:52Einundfünfzig Prozent.
24:55Wie kommen Sie auf die Idee, dass ich Ihnen die Mehrheit im Anfaktur verkaufen würde?
24:59Weil Sie sonst pleite sind?
25:02Tja.
25:03Ich glaube, da kommen wir nicht ins Geschäft.
25:06Die Rechnung bitte.
25:07Das kommt überhaupt nicht in Frage. Die Rechnung übernehme ich.
25:09Schicken Sie sie in mein Hotel.
25:12Ich würde mein Essen gerne selbst übernehmen.
25:15Herr Grafenberg, ich bitte Sie.
25:17Jetzt habe ich schon Ihre Zeit gestohlen.
25:19Und schließlich habe ich Sie überredet, hierher zu gehen.
25:24Schade, dass unser kleines Gespräch so abrupt endet.
25:28Aber ich werde sicher noch ein paar Tage im schönen Falkental verbringen.
25:32Rechnen Sie nicht damit, dass ich Sie anrufe.
25:35Wenn Sie wüssten, womit ich alles rechne.
25:49Na dann hat Paula den armen Tobias ja ganz schön um den Finger gewickelt.
25:52Du, die zwei haben sich richtig angefreundet in der kurzen Zeit.
25:55Ja, sie hat ihn sofort ins Herz geschlossen.
25:56Und Tobias, der ist ja richtig aufgeblüht, seitdem deine Tochter hier ist.
26:01Ja.
26:03Nina?
26:10Du hast es doch klärt.
26:11Ihr könnt hier bleiben.
26:15Glaub mir, Birgit, ich freue mich wirklich wahnsinnig, dass wir hier so willkommen sind.
26:17Ja, aber?
26:20Ich weiß nicht.
26:23Deine Tochter fühlt sich hier sehr wohl.
26:25Ja, ich auch.
26:28Ihr müsst euch doch mal eine Atempause gönnen.
26:31Nach dem ganzen Herungereise und dem Stress mit deinem Schwiegervater.
26:34Du hast ja recht.
26:37Ich habe einfach immer noch Angst, dass er hier irgendwann vor der Tür steht und...
26:41...und mir Paula wegnimmt.
26:43Ich könnte doch nicht ewig auf der Flucht sein.
26:46Ich weiß, ich will es ja auch gar nicht.
26:54Also?
26:55Gönnt ihr euch eine Pause?
26:59Na gut.
27:02Ein bisschen Ruhe könnte uns wirklich nicht schaden.
27:04Na also.
27:04Ich danke dir.
27:09Ich freue mich.
27:18Was denn?
27:19Ging ja schnell mit dem Lebenszeichen schon eingelebt in der Wildnis?
27:22Ne.
27:22Nicht, wenn das Essen kaltes Bier warm ist.
27:24Ah, verstehe.
27:25Und jetzt glaubst du, dass du dir hier ein warmes Essen und ein kaltes Bier abholen kannst, oder was?
27:28Ja, so ungefähr.
27:30In Pleite bist du wahrscheinlich immer noch.
27:32Ja, glaubst du, ich habe am Seeufer einen Schatz ausgegraben.
27:34Kriegst du aber bald wieder angesprochen.
27:35Dann kannst du ja einfach mal zum Putzen vorbeikommen.
27:37Also was, hast du irgendwas Erstbares da?
27:41Ich kann ja Erdnöster anbieten. Warte mal.
27:46Max Pickles.
27:48Was?
27:49Nichts Ordentliches da?
27:50Belegtes Brot oder so?
27:52Nein.
27:52Hey, hallo ihr beiden.
27:56Na, ist okay, Team?
27:58Hm.
27:59Max Pickles.
28:01Du hast noch welche.
28:03Ja, das ist rein zu Festessen für Schwangere.
28:06Na ja.
28:07Du sollst mal echt überlegen, ob du irgendwas Essbares hier auf deine Karte draufkriegst.
28:10Klar, kannst ja mal zum Broteschmählen vorbeikommen.
28:12Na, sicher.
28:14Du, hab mal was.
28:16Schlaf das warme Bier, es ist auch viel gesünder.
28:19Herzlichen Dank.
28:19Trotzdem, bitte.
28:34Und warum taucht die so plötzlich hier auf?
28:37Jeanne hat sich rumgesprochen, dass Falkenthal Porzellan in Schwierigkeiten steckt.
28:40Sie wusste richtig gut Bescheid.
28:42Trotzdem.
28:43Wie kommt die denn so plötzlich auf uns?
28:45Wir hatten doch nie was mit dieser Van Weiden Group zu tun.
28:48Angeblich ist sie Porzellan-Liebhaberin.
28:50Möchte die Marke erhalten.
28:51Und dann hat sie dir tatsächlich angeboten, 51 Prozent der Manufaktur abzukaufen.
28:56Das darf doch wohl nicht wahr sein.
28:57Sie will die Manufaktur kaufen, um sie sich dann in ihren Setzkasten zu stellen?
29:01Patricia, ich hab doch abgelehnt.
29:02Aber immerhin, du hast ein ziemlich langes Gespräch mit ihr geführt.
29:05Die Van Weiden Group ist ein großer Konzern.
29:07Ja, und?
29:08Hätte ja sein können, dass sie uns ein wirklich lukratives Angebot machen.
29:11Frederik, du wolltest nicht mal, dass Marie in die Firma investiert.
29:15Damals waren die Probleme auch wesentlich kleiner.
29:17Da konnte man nach anderen Lösungen suchen.
29:19Die Manufaktur ist ein Familienbetrieb und genau das wird sie auch bleiben.
29:23Wir werden nicht umhinkommen, ein paar Anteile zu verkaufen.
29:26Egal ob an diese Van Weiden Group oder an anderen Interessenten.
29:29Sonst sind wir nächsten Monat insolvent.
29:34Vielleicht gibt es jetzt ja auch eine andere Lösung.
29:39Was meinst du?
29:44Nicht die Villa.
29:47Warum nicht? Sie steht sowieso fast leer.
29:49Es kommt nicht in Frage.
29:51Frederik, wir tragen die Verantwortung für über 600 Mitarbeiter.
29:56Wenn wir ein paar Anteile verkaufen, dann gehört die Firma immer noch uns.
30:00Aber die Villa, das...
30:04Das ist unser Elternhaus.
30:05Aber ich kann hier nicht auf Kosten unserer Mitarbeiter leben.
30:18Tim sieht aber nicht gut aus.
30:20Stress mit Lilly.
30:22Und jetzt hat er nichts mehr zu essen.
30:24Er zeltet.
30:27Aber Tim hat recht.
30:28Irgendwas zu essen könnte ich hier anbieten.
30:30Ich mein, die Nachfrage ist richtig groß.
30:33Ja.
30:33Packets.
30:34Salate.
30:35Hättest du nicht Lust mir dabei zu helfen?
30:38Also wenn du möchtest, kann ich dich gerne beraten.
30:40Aber Kleinigkeiten werde ich auch weiterhin in der Manufaktur anbieten.
30:44Heißt du, du machst weiter?
30:46Also ich schmeiß doch nicht nach einem Tag schon das Handbuch.
30:48Lief wohl nicht so gut heute, was?
30:51Frag nicht nach Sonnenschein.
30:56Machst du dir Sorgen wegen der Villa?
30:58Hm.
31:00Ich hoffe, dass Patrizia noch nichts in den Wege geleitet hat.
31:02Das glaube ich nicht. Das hätte sie doch mit dir abgesprochen.
31:06Selbst wenn sie die Villa verkaufen würde, wären wir noch nicht gerettet.
31:09Wir könnten vielleicht die Bank beruhigen, aber...
31:11Wer weiß schon wie lange.
31:13Du meinst, Firmenanteile müssen sowieso verkauft werden?
31:17Ja.
31:18Ich sehe momentan keine andere Möglichkeit.
31:21Oder wir müssen irgendwann einen Konkurs anmelden.
31:24Dann wirst du nochmal mit Frau von Weiden verhandeln.
31:27Wir können uns auch nach anderen Investoren umschauen.
31:30Vor allem, von Weiden will mehr als die Hälfte und das kommt einfach nicht in Frage.
31:33Und auf einen geringeren Anteil wird sie sich nicht einlassen?
31:36Sie nicht signalisiert.
31:38Bevor ich nicht weiß, was die wirklich vorhat, will ich gar nicht mehr mit ihr reden.
31:42Also wenn du willst, recherchiere ich morgen mal ein bisschen über die von Weiden Group.
31:46Gute Idee.
31:47Hm.
31:49Diese Viktoria ist also die Tochter vom Chef, ja?
31:52Mhm.
31:53Deshalb ist sie so jung.
31:55Für den Posten, meine ich.
31:57Tja. Hat von Papi alles in den Schoß gelegt bekommen.
32:01Genau wie ich.
32:03Nur, dass ich älter bin.
32:05Dafür habe ich eine sehr junge Verlobte, wie du vorhin gehört hast.
32:08Und so wie sie aussah, hat ihr das überhaupt nicht befreit.
32:11Du meinst, sie hat sich Chancen bei mir ausgerechnet?
32:14Das Geschäftliche war alles nur ein Deckmantel, um an mich ranzukommen.
32:16Genau so war es.
32:17Ah.
32:18Na, überleg es dir gut. Sie ist sehr attraktiv, eine gute Partie.
32:23Komm nicht in Frage.
32:25Du bist die Einzige, die ich heirate.
32:46Hallo, Daddy, ich bin's.
32:48Sicher geht's mir gut.
32:50Ich habe gestern mit Frederik Grafenberg gesprochen.
32:53Er hat nicht anders reagiert, als ich es erwartet hatte.
32:58Aber ihm steht das Wasser bis zum Hals.
33:00Und ich habe ihn so gut wie an der Angel.
33:01Das ist nur noch eine Frage der Zeit.
33:05Klar, du kennst mich doch. Ich mach das schon.
33:09Natürlich, ich halte dich auf dem Laufenden.
33:12Bye, bye.
33:25Bye, bye.
34:01Tief mal, was ist?
34:03Na, das ist ja eine nette Begrüßung.
34:05Ja, komm, sag's schon. Ich habe keine Zeit.
34:08Also, ich habe vorhin auf meinen Kontostand geguckt.
34:11Die 1.200 Euro...
34:13Ja, was ist damit?
34:15Ja, die waren erst auf meinem Konto und wurden dann sofort wieder zurückgebucht.
34:20Ach. Wie kann denn so was passieren?
34:23Keine Ahnung. Wahrscheinlich ein Fehler der Bank.
34:28Tja, das ist natürlich ärgerlich.
34:30Na, allerdings.
34:32Jedenfalls wollte ich dir sagen...
34:34Das heißt, ich wollte dich bitten...
34:36Ja.
34:37...dass du mir das Geld nochmal überweist.
34:40Du weißt ja...
34:41Ja, ja, Dietmar, ich weiß.
34:43Du bist ja bedürftig.
34:45Äh, ja, genau. Allerdings.
34:48Dietmar, ähm...
34:50Ich glaube nicht, dass du das Geld bekommst.
34:51Was? Wieso nicht?
34:54Weil ich das Geld zurückgebucht habe.
34:56Ich sehe nicht eines, dir zu zahlen.
34:58Du hast was?
34:59Ja, du hast ganz richtig gehört.
35:01Ich zahle dir das Geld nicht.
35:03Was fällt dir ein?
35:05Ich will, dass du mir das Geld sofort zurück überweist.
35:07Ach, Dietmar, wenn du wüsstest, was ich alles will.
35:11Du bist mir das Geld schuldig.
35:14Weißt du was?
35:15Frag doch deine Freundin, vielleicht gibt sie dir ja das Geld.
35:18Du bist doch bedürftig.
35:21Birgit! Hey, warte mal! Birgit!
35:27Mist.
35:36Dietmar?
35:38Ja.
35:40Die Bank hat das Geld zurückgebucht.
35:43Mensch, hat er sich aufgeregt.
35:45Natürlich will er jetzt, dass ich ihm das Geld zurück überweise.
35:48Was du hoffentlich nicht tun wirst.
36:11Was ist das denn jetzt?
36:13Was ist das denn jetzt?
36:36Oh, nee!
36:40Total zerstochen!
36:48Jetzt erst mal einen Kaffee!
36:58Oh, nee!
37:02Oh, Scheiße!
37:11Oh, nee!
37:39Maru!
37:40Guten Morgen!
37:47Ich werde jetzt mal Frühstück machen.
37:50Aber du kannst noch hierbleiben.
37:53Oh, ja!
37:54Nur noch ein paar Minuten, dann komme ich nach, okay?
37:58Lass dir Zeit.
38:12Meine, was bildet dieser Kerl sich eigentlich ein?
38:15Jahrelang habe ich für ihn gearbeitet, ihm den Rücken freigehalten. Nie konnte ich was sparen.
38:21Sei froh, dass du denn jetzt los bist.
38:24Ja, aber ich meine...
38:27Wie konnte ich denn jahrelang so ruhig sein?
38:29Warum habe ich nicht gemerkt, was das für ein Mensch ist?
38:31Ja, besser jetzt als später.
38:33Du hast doch noch alle Zeit der Welt wieder von vorne anzufangen.
38:35Und genau das tust du ja auch gerade.
38:37Ich sag dir eins.
38:38Der gibt keine Ruhe.
38:39Ja, doch, das wird er.
38:40Wir haben die Fotos und wir wissen, dass Dietmar alles anreismittellos ist.
38:43Ja, hoffentlich sieht es der Richter auch so.
38:46Natürlich.
38:47Und schließlich wohnt er immer noch in eurem Haus.
38:49Stell dir mal vor, der wohnt in unserem Haus, baut sich da eine Sauna ein, ja?
38:54Ich soll seine Betriebskosten bezahlen von meinem kleinen Sekretärin-Gehalt.
38:58Du wirst einfach auf keine seiner Forderungen mehr eingehen.
39:00Ach.
39:01Ich sag dir, und er lässt mich nie in Ruhe.
39:11Doch, das wird er.
39:14Wie meinst du denn das?
39:16Es wird höchste Zeit, dass du es unternimmst.
39:19Und ich weiß auch schon was.
39:35Fusion mit Van Weyden kostet 1500 Arbeitsplätze.
39:49Von Weyden Group kauft Räderei auf.
39:59Das gibt's doch nicht.
40:14Wow, das sieht ja toll aus.
40:16Ich hab noch eine Packung Kaffee gefunden.
40:18Tim hat doch die Kaffeedose mitgenommen.
40:21Ich kann mir immer noch nicht wirklich vorstellen, dass er tatsächlich zeltet.
40:24Doch, das kann ganz schön sein.
40:25Ich hoffe nur, er hat das Mückenspray dabei bei der Mückenplage dieses Jahr.
40:29Wenn schon.
40:31Ey, du darfst nicht vergessen, das ist immerhin seine Wohnung, in der wir es uns hier gut gehen lassen.
40:35Du wohnst schließlich auch hier.
40:37Tim hat sich selber rausgeschmissen.
40:42Kolja.
40:43Tim ist schneller wieder hier, als wir auf Wiedersehen sagen können, das verspreche ich dir.
40:47Und jetzt lass uns erstmal die sturmfreie Bude genießen.
40:50Mhm.
40:51Wahrscheinlich hast du recht.
40:52Und jetzt geh wieder zurück.
40:54Wir frühstücken heute im Bett.
40:56Oh la la.
41:10Charlie.
41:12Überraschung.
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