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KurzfilmeTranskript
00:01Soll ich uns allen noch eine Kleinigkeit zum Essen machen?
00:05Danke, Eva. Später vielleicht.
00:11Na, wir nächstens werden mir die Villa gebührend verabschieden.
00:15Du meinst, mit eurer Hochzeit?
00:18Ja. Ich hab vorhin mit Frederik drüber gesprochen.
00:21Ist euch das nicht zu morbide?
00:23Ich mein, in einem Haus, das uns schon gar nicht mehr gehört?
00:27Nein. Es wäre doch schade, wenn wir uns hier einfach so davonstehlen.
00:31Und Frederik liegt sehr viel daran.
00:34Ich finde es gut, noch ein letztes großes Fest zu feiern.
00:39So eine Art Abrissparty. Sorry.
00:43Wir verlieren zwar die Villa, aber wir haben damit die Manufaktur gerettet.
00:48Ein Opfer, das sich lohnt.
00:52Frederik, was ist denn?
00:56Nur sag schon.
00:59Es war alles umsonst.
01:07Hey, what you looking for?
01:13No one has the answer.
01:16They just want more.
01:21Hey, who's gonna make it right?
01:28This could be the first day of my life.
01:36Die Bank hat den Kredit gekündigt.
01:39Was soll das heißen?
01:40Wir, wir haben die fünf Millionen noch aufgebracht.
01:45Sie, Sie lassen dich mit Sie verhandeln.
01:47Sie wollen, dass wir den Kredit zu Wort zurückzahlen.
01:49Sonst fänden Sie uns.
01:52Dann haben wir die Villa umsonst verkauft.
01:55Haben Sie wenigstens gesagt, warum Sie es sich anders überlegt haben?
01:59Das kann doch nicht sein.
02:00Da muss doch irgendwas passiert sein.
02:02Frederik.
02:06Ich habe da so eine Ahnung, wer dahinter steht.
02:16Ich liebe diesen Job.
02:42Naja, und was willst du jetzt machen?
02:48Na, ich meine, es ist ja wohl kein Wunder, dass Charlotte sauer ist.
02:52Schließlich ist er extra deinetwegen zurückgekommen.
02:56Na ja, das mit Lilly ging ja auch ziemlich schnell.
02:59Lilly und ich kennen uns, seitdem wir sechs sind.
03:01Schnell ist ein bisschen was anderes.
03:03Komm, Kolja, du wirst ganz genau, was ich meine.
03:05Charlotte ist weggegangen.
03:07Ja gut, es ist deine Entscheidung, aber trotzdem...
03:10Oh, Nina, guck mal, mein Kolja ist da.
03:16Hallo, Kolja.
03:17Hallo.
03:17Als ich dich das letzte Mal gesehen habe, da warst du ungefähr so.
03:21Ich kann mich nicht daran erinnern.
03:22Ja, das wird mich auch schwer wundern.
03:24Du, Birgit, das hat ja klappt mit dem Vorstellungsgespräch.
03:26Ach, das ist ja wunderbar.
03:27Es geht zwar erst mal nur um eine Stelle als Servicekraft, aber für den Anfang ist es ja mal was.
03:32Ja, na klar. Ich muss jetzt los.
03:34Ja, okay.
03:35Du, ach, es ist schon so spät. Ich muss ja auch in die Manufaktur.
03:38Vielleicht haben wir bald ja mal mehr Zeit zum Quatsch.
03:40Ja, hoffe ich auch.
03:41Okay, bis später. Tschüss, Nina.
03:44Los, Große, ab.
03:51Diese.
03:55Aber was hat diese Viktoria van Weiden davon?
03:58Sie stellt jetzt ein Ultimatum.
04:00Entweder wir verkaufen an die van Weiden-Grupp oder wir melden gleich Konkurs an.
04:04Wir sind seit, was weiß ich, wie viel Jahren Kunde bei dieser Bank.
04:06Die können uns doch nicht einfach den Kredit kündigen wegen so einer dahergelaufenen Blondine.
04:12Nichts für Ungut.
04:14Ich hab nichts gegen Blondinen im Allgemeinen.
04:17Die van Weiden-Grupp ist eine der größten Investmentfirmen.
04:20Die haben so viel Kapital, die können theoretisch unsere Bank schlucken.
04:23Das darf doch nicht wahr sein.
04:26Ich verkaufe unser Zuhause und wir haben nichts davon.
04:31Ich muss in die Manufaktur.
04:33Den Mitarbeitern Bescheid sagen?
04:34Nein.
04:35Ich will nach einer Lösung suchen.
04:36Ich wüsste eine.
04:38Finde die van Weiden und reiße den Kopf ab.
04:41Wir dürfen jetzt einfach nicht aufgeben.
04:43Ich rufe den Makler an.
04:45Vielleicht kann ich den Verkauf noch rückgängig machen.
04:47Ja.
04:47Treff uns nachher in der Manufaktur.
05:11Ja, es tut mir leid.
05:13Was soll ich machen?
05:18Was war das denn?
05:20Du, die sind alle sauer und fühlen sich für dumm verkauft.
05:22Dass das nicht funktioniert, das habe ich schon von Anfang an gewusst.
05:27Was heißt das jetzt?
05:28Willst du schon aufgeben?
05:29Wenn es so weitergeht, werde ich das wohl müssen.
05:31Ich kann es mir nicht leisten, Essen anzubieten,
05:33das ich am Abend wegschmeißen muss, weil es keiner kauft.
05:39Wo ist Birgit denn?
05:40Ich weiß nicht, die sollte schon längst zurück sein.
05:42Die hatte so einen Arzttermin.
05:51Falkenthal-Porzellan, Silke Mertens, was kann ich für Sie tun?
05:55Ach, Frau Luft, das ist ja nett.
05:58Ja.
06:00Genau, nein, ich bin nur eingesprungen, ganz spontan.
06:03Ich arbeite nicht mehr hier.
06:05Mhm.
06:07Ich verbinde Sie.
06:08Einen Moment.
06:14Das war Frau Luft, die Sekretärin von unserem Steuerberater.
06:18Die ist sehr nett.
06:19Ja und?
06:20Was soll denn das jetzt?
06:23Irgendwer muss doch ans Telefon gehen.
06:29Falkenthal-Porzellan.
06:30Ach, Frau Luft, sieh nochmal.
06:32Ja.
06:33Ja, dann ist Herr Gravenberg wohl nicht im Haus.
06:37Ja, einen Moment, ich schau mal nach.
06:41Ja, was ist das?
06:44Wie bitte?
06:45Ja, ja genau.
06:47Ich schreib um ein Memo, das Sie angerufen haben.
06:50Ja, wiederhören.
06:55Hallo.
06:56Oh.
06:57Entschuldigung, bin ein bisschen spät rein.
06:58Das macht ja nichts.
07:00Sag mal, diese Überweisung hier, die Frau Gravenberg angeordnet hat,
07:04irgendwie kommt mir das bekannt vor.
07:06Ähm, ja?
07:08Wie meinst du das?
07:10Naja, ich hab schon mal so eine Überweisung prüfen wollen,
07:12die Frau Gravenberg angeordnet hat.
07:17Diese Überweisung hat Frau Gravenberg praktisch an sich selbst getätigt,
07:21aber niemand darf davon wissen.
07:24Ach, du meinst, sie hat Geld veruntreut?
07:28Oh.
07:35Hey.
07:37Warst du bei Charlotte?
07:38Ja.
07:40Und?
07:42Ich hab versucht, mit ihr zu reden.
07:45Aber?
07:47Sie ist sauer und enttäuscht.
07:49Ich hab ihr gesagt, dass ich dachte, wir wären nicht zusammen sonst.
07:53Sonst hättest du nie was mit dem Ehren angefangen.
07:56Natürlich nicht.
07:57Ich wäre ihr treu geblieben.
07:59Naja, vielleicht könnt ihr dann nochmal miteinander reden,
08:02wenn alles nur ein Missverständnis war.
08:05Ja, aber...
08:06Was denn aber?
08:07Du hast gedacht, ihr seid nicht mehr zusammen?
08:09Jetzt ist sie wieder da, dann ist doch alles klar.
08:12Lilly.
08:16Zwischen Charlotte und mir, das ist vorbei.
08:21Ich hab ihr gesagt, dass wir beide...
08:23Dass wir was?
08:26Naja, dass das zwischen uns nicht nur eine Affäre ist.
08:29Ist es doch nicht, oder?
08:32Also von meiner Seite jedenfalls nicht.
08:34Und wir haben es extra, Tim, gesagt, weil wir es versuchen wollten.
08:36Und das will ich jetzt immer noch.
08:40Du doch auch, oder?
08:44Ja, ich auch.
08:50Darf ich dich küssen?
08:56Ich wusste, dass da was nicht stimmt.
08:59Und als ich Frau Gravenberg darauf angesprochen habe, hat sie nicht zurecht gewesen.
09:02Ist doch logisch.
09:04Und meine Haare wärst du ja auf die Schliche gekommen.
09:06Und ich wollte Daniel unbedingt erzählen von diesen Überweisungen, die nicht angekommen sind.
09:11Vor allen Dingen, weil es eine ausländische Firma war, von der ich nichts wusste.
09:14Warum hast du es ihm denn nicht erzählt?
09:16Weil doch damals dann das Goldpulver verschwunden war.
09:19Und dafür hat man dich beschuldigt.
09:21Ich kann mir bis heute nicht vorstellen, wie das wirklich passiert ist.
09:25Ja, die wollte einfach vermeiden, dass du Daniel von der missglückten Überweisung erzählen kannst.
09:28Genau, und um davon abzulenken, hat sie dir die Geschichte mit dem Gold in die Schule geschoben.
09:32Richtig.
09:33Dann wurdest du gekündigt, warst keine Gefahr mehr für die Firma
09:36und hattest andere Sachen im Kopf, als Daniel von dieser Überweisung zu erzählen.
09:40Stimmt.
09:41Ich war ja völlig geschockt und bin dann gar nicht mehr dazugekommen, ihm zu erzählen.
09:45Annabelle Grafenberg hat also das Gold verschwinden lassen.
09:48Ja, sie hatte ja Zugriff zum Tresor.
09:50Um zu verhindern,
09:55dass irgendjemand mitkriegt, dass sie diese Überweisung ins Ausland getätigt hat.
09:59Dass sie eine gemeine Schlange ist, das wussten wir ja alle, aber das ist ja kriminell.
10:03Annabelle Grafenberg ist daran schuld, dass die Firma in diesen Schwierigkeiten steckt.
10:07Ja.
10:08Und, dass du keinen Job mehr hast und dass ich keinen Job mehr habe und überhaupt, das ist alles...
10:12Beruhig dich bitte.
10:13Wie soll ich mich denn beruhigen? Entschuldigung, das ist das Allerletzte.
10:17Du sollst dich in deinem Zustand nicht zur Aufregung sinken.
10:19Ich glaube, es ist besser, ich bringe ihn nach Haus.
10:21Ich will aber, dass alle wissen, was hier wirklich passiert ist.
10:25Silke, so wie Friedrich Grafenberg kommt, werde ich ihm davon erzählen, dass wir spreche ich dir.
10:30Rufst du mich dann an?
10:31Ja, natürlich.
10:32Danke, wir gehen jetzt.
10:41Faltenthal, Manufaktur, guten Tag, was kann ich für Sie tun?
11:02Ich bin froh, dass du es nicht miterleben musst.
11:07Ich versuche, die Firma in deinem Sinne zu führen, aber jetzt habe ich sie verloren.
11:17Ich weiß nicht, was ich tun soll.
11:22Ich will nicht aufgeben, aber ich sehe keinen Ausweg.
11:33Es tut mir leid, Vater.
11:41Er war ein großer Mann, ihr Vater.
11:55Und ich hatte die ganze Zeit Schuldgefühle.
11:59Und ich komme extra aus der Schweiz, um mich abservieren zu lassen.
12:03So blöd muss man echt erstmal sein.
12:06Ich hatte echt die Hoffnung, dass es mit Lilly wieder hinhaut, als sie mich zum Essen eingeladen hat.
12:11Und dann muss ich mir reinziehen, dass die beiden...
12:15Oh Gott.
12:17Es ist wenigstens nicht mit einer Liebeserklärung reingeplatzt, als sie beiden im Bett früchtern wollen.
12:24Ich kann jetzt im Zelt pennen, damit die in meiner Wohnung ihre Sandkastenliebe ausleben.
12:29Hier, eure Cocktails.
12:31Oh, was ist denn, was ist denn?
12:32Danke.
12:37Da ist ja kein Alkohol drin.
12:40Es ist noch hell draußen.
12:42Ich wollte einen Zombie, ja?
12:43Reicht doch, wenn du so aussiehst.
12:50Weißt du, ich wollte Kolja fragen, ob wir zusammenziehen wollen.
12:55Ich wollte mein Abi machen, mit einem Cozy arbeiten.
12:59Meine ganzen Pläne sind immer, einfach so.
13:03Ich frag mich nur.
13:18Was machen die hierher eigentlich?
13:21Ich meine, ich habe überhaupt gar keinen Bock zu leiden und zu trauern, nur weil zwei Leute nur an sich
13:26denken.
13:28Weißt du was?
13:29Es reicht mir.
13:30Ich habe keinen Bock auf Runden lecken.
13:32Finde ich sehr vernünftig, aber was willst du denn machen?
13:36Hab ich doch gesagt.
13:37Ich soll mir eine Wohnung suchen, mein Abi nachmachen.
13:41Und Jan?
13:42Oh, kann ich wieder am Cozy arbeiten?
13:44Ja, klar, warum nicht?
13:47Dann wäre das ja schon mal klar.
13:50Weißt du was?
13:50Ich werde jetzt zum Bootshaus gehen, meine Sachen holen, ein Hotel nehmen und eine Wohnung suchen.
13:56Ich kann ja keinen Bock haben.
13:58Bitte.
13:59Ich schaff's auch so nicht.
14:01Danke.
14:06Aber was stell dir Hände, wenn du fertig bist, Paula?
14:09Mach ich, Onkel Tobias!
14:12Eva!
14:17Alles in Ordnung?
14:18Ja.
14:19Komm, wir setzen uns mal.
14:28Komm, jetzt sag schon, was passiert ist.
14:38Entschuldigung.
14:49Die Villa, die Villa ist verkauft.
14:59Patricia hat sie verkauft, um die Manufaktur zu retten.
15:06Ich wusste nicht, dass es so ernst ist.
15:16Oh, das Schlimmste ist, dass die Manufaktur nicht gerettet ist.
15:29Wie, die Villa wurde umsonst verkauft?
15:38Ich bin so froh, dass Werner das nicht erleben muss.
15:42Wie das Ganze hier alles zugrunde geht, wofür er ein ganzes Leben lang gearbeitet hat.
15:58Er ist schon gut.
16:01Was ist mit Frederik?
16:04Frederik ist in die Manufaktur gefahren, um zu retten, was zu retten ist.
16:09Und Patricia ist bei ihm.
16:11Die beiden haben viel zu viel, um die Ohren umzutrauern.
16:17Entschuldigung, ich wollte nicht stören.
16:18Ich wollte bloß Paula Tschüss sagen.
16:20Eva, das ist Nina, die Nichte von Birgit.
16:22Ich habe dir schon viel von ihr erzählt.
16:24Eva, eine langjährige Freundin.
16:26Entschuldigung, ich weule sonst nicht so schnell.
16:28Mir tut es leid, ich scheine heute überall reinzuplatzen.
16:30Hast du noch Zeit für einen Kaffee?
16:32Ich muss gleich ins Lazino zum Vorstellungsgespräch.
16:34Schade, vielleicht ein andermal?
16:36Gerne.
16:36Dann viel Glück.
16:38Danke.
16:40Nina ist wirklich ein ganz patentes Mädchen.
16:42Und du solltest erst mal ihre Tochter kennenlernen.
16:45Paula.
16:49Haben Sie überhaupt keinen Respekt?
16:51Ich habe großen Respekt vor Ihrem Vater.
16:56Er war ein guter Geschäftsmann.
17:00Reicht es Ihnen nicht, ein 200 Jahre altes Familienunternehmen in den Konkurs zu treiben?
17:05Müssen Sie mich hier auch noch belästigen?
17:06Ich habe nichts mit Ihren finanziellen Schwierigkeiten zu tun.
17:09Im Gegenteil.
17:10Ich habe Ihnen angeboten zu helfen.
17:12Und das Angebot steht.
17:14Hören Sie auf mit diesen Spielchen.
17:16Sie haben unsere Bank unter Druck gesetzt.
17:19Wie Sie den Aufschub platzen lässt.
17:20Oder weil Sie das abstreiten?
17:23Nein, es stimmt.
17:25Ich habe dafür gesorgt, dass die Bank Ihr Angebot zurückzieht.
17:28In Ihrem Interesse.
17:30Soll ich mich jetzt dafür bedanken?
17:33Nein, das erwarte ich nicht.
17:35Ich kann nachvollziehen, warum Sie so reagieren.
17:38Aber Sie machen einen Fehler.
17:40Seien wir realistisch.
17:42Selbst wenn die Bank Ihr Angebot aufrecht erhalten hätte.
17:45In spätestens drei Monaten hätten Sie das gleiche Problem wieder gehabt.
17:48Wieso machen Sie meine Probleme zu Ihnen?
17:51Ich will in Ihr Unternehmen investieren, solange es noch was wert ist.
17:55Konkursmasse interessiert mich nicht.
17:58Ich bin mit Ihren Methoden nicht anverstanden.
18:01Auf dieser Ebene mache ich keine Geschäft.
18:03Sind Sie so stolz, dass Sie 600 Arbeitsplätze opfern würden, nur um mir eine Lektion zu erteilen?
18:10Ich kann Ihnen helfen.
18:12Und Sie haben keine andere Wahl.
18:14Also lassen Sie uns warten.
18:22Ich werde mit einer Nichte darüber reden.
18:25Wir lassen Sie uns entscheiden müssen.
18:27Lassen Sie mich nicht zu lange warten.
18:52Was willst du?
18:54Mit ihr reden.
19:01Charlies.
19:02Oh Gott, es tut mir so leid.
19:06Dir tut es leid?
19:09Das ist einfach so passiert, so schnell.
19:11Das war nicht geplant.
19:14Jedenfalls wollte ich nicht, dass du es so erfährst.
19:18Ach nein.
19:20Wie hätte ich es denn bitte sonst erfahren sollen?
19:22Beim netten gemeinsamen Essen wie bei Tim.
19:29Charlie, bitte.
19:30Lass uns vernünftig miteinander reden, okay?
19:33Wir sind doch immer noch Freundinnen.
19:36Freundinnen?
19:37Ja.
19:40Da brauche ich keine Feinde mehr.
19:47Er wird verhandeln, wenn er sein Unternehmen nicht verlieren will.
19:51Warte mal.
19:54Ich dachte eben, ich hätte...
19:55Das kann nicht sein.
19:58Bitte?
20:00Nein, nein, ich habe mich getäuscht.
20:02Gut, ich melde mich später.
20:13Hallo, Eva.
20:14Hallo.
20:15Trinkst du einen Tee mit mir?
20:17Nein, danke.
20:18Ich habe eben bei Tobias eine Tasse Kaffee getrunken.
20:22Ich soll dich schön grüßen.
20:24Danke.
20:25Ich wollte ihn schon längst besuchen, aber bei allem, was hier losfordert.
20:30Ich habe eben eine Nina kennengelernt.
20:34Die mit ihrer kleinen Tochter gerade bei Tobias wohnt.
20:38Aha.
20:39Wirklich, sehr nett.
20:41Irgendwie erinnert sie mich ein bisschen an dich.
20:44Wirklich?
20:45Ja.
20:46Sie ist auch eine junge Frau, die ihr Leben selbst in die Hand nimmt.
20:50Und ihre kleine Paula.
20:52Das ist ja ein reiner Sonnenschein.
20:56Ich habe Tobias auch erzählt, dass die Villa verkauft wurde.
21:02Und wie schlecht es um die Manufaktur steht.
21:07Ich habe eben versucht, Friedrich anzurufen, aber in der Firma ist er nicht.
21:12Ich habe das Gefühl, er ist vielleicht in Werners Grab.
21:16Es ist unheimlich, wie schnell alles auseinanderbricht.
21:22Dass Annabelle einfach alles kaputt macht.
21:26Dabei lag ihr doch auch immer viel an der Manufaktur und der Villa.
21:29Ja.
21:30Aber ich glaube, sie gehört zu den Menschen, die alles zerstören, wenn sie es nicht haben können.
21:42Aus Dubai.
22:07Ich habe mit dem Makler gesprochen.
22:10Der Verkauf der Villa lässt sich nicht rückgängig machen.
22:14Kein Wunder.
22:16Er hat ja auch schon noch seit Jahren darauf gewartet.
22:22Wo warst du?
22:25Mein Vaters Grab.
22:28Wir sind erledigt.
22:33Auf dem Friedhof, da stand plötzlich die...
22:37Ja?
22:38Entschuldigen Sie, darf ich kurz stören?
22:41Klar.
22:41Haben Sie die Listen an den Detektiv weitergeleitet?
22:45Ja, selbstverständlich.
22:46Aber es geht hier noch um etwas anderes.
22:50Silke Mertens hat diese Listen gesehen.
22:52Und sie hat sie wiedererkannt.
22:54Kurz bevor sie hier gekündigt wurde, ist ihr nämlich aufgefallen,
22:57dass es für diese Überweisung keine Aufträge gab.
22:59Sie wollte mit ihrem Neffen darüber sprechen.
23:02Warum hat sie das nicht gemacht?
23:03Ja, weil Frau Grafenberg meinte, sie würde die Sache höchstpersönlich in die Hand nehmen.
23:08Und dann ist ja die Geschichte mit dem Goldstock passiert.
23:12Das heißt...
23:13Dass ihre Mutter die Sache mit dem Goldpulver inszeniert hat,
23:18um die Schultern Silke Mertens in die Schuld zu schieben.
23:21Damit Silke gar nicht auf die Idee kommt, sich an Daniel zu wenden.
23:24Das hätten wir uns auch denken können.
23:28Das heißt, Silke war wirklich unschuldig.
23:31Absolut.
23:40Charlie, lass mich durch.
23:43Das ist nicht, wenn du musst, wenn du wenigstens zuhören.
23:45Pass mal auf, ja?
23:47Wenn du dein schlechtes Gewissen loswerden willst, ja?
23:49Dann bist du bei mir an der falschen Adresse, okay?
23:52Denn ihr habt Mist gebaut.
23:54Charlie, ich weiß, wie das für dich aussieht.
23:57Weißt du was?
23:58Kannst du dich noch daran erinnern, wie du mir die Ohren vollgeflennt hast,
24:01als Tim was mit Katja hatte?
24:05Und jetzt machst du genau das sehen.
24:08Nein, Charlotte, das war was ganz anderes.
24:10Für mich nicht.
24:11Spinnst du?
24:13Du tust ja gerade so, als hätte ich nur darauf gewartet,
24:15dass du zurück in die Schweiz gehst,
24:16nur damit ich mich an Keuja ranmachen kann.
24:20War es denn nicht so?
24:24Das höre ich mir nicht länger an.
24:26Gut.
24:27Dann verschwinde in dich und lass dich in Ruhe!
24:30Mann, verschwinde!
24:34Mann, verschwinde!
24:35Mann, verschwinde!
24:41Mann, verschwinde!
24:46Mann, verschwinde!
24:49Mann, verschwinde!
24:51Mann, verschwinde!
24:51Mann, verschwinde!
24:52Mann, verschwinde!
24:52Mann, verschwinde!
24:52Mann, verschwinde!
24:53Mann, verschwinde!
24:54Mann, verschwinde!
24:55Mann, verschwinde!
24:58Mann, verschwinde!
25:28Glockenzeichen
25:29nur gerade ein paar Sachen.
25:32Was soll das? Das habe ich eingekauft.
25:35Ach, echt?
25:37Du kannst doch nicht einfach meine Sachen nehmen.
25:39Komisch.
25:40Genau das habe ich gedacht, als du was mit meiner Freundin angefangen hast.
25:44Jetzt mach mal halblang, ja?
25:45Ihr wart überhaupt nicht mehr zusammen.
25:46Und du hast sie betrogen. Weißt du noch?
25:48Ach, so hast du sie rumgekriegt, indem du Scheiß über mich erzählt hast.
25:52Glaub mir, das war gar nicht nötig.
25:54Du kommst dir wahrscheinlich gerade obergerissen vor,
25:56dass du sie endlich rumgekriegt hast.
25:58Aber eins sollte dir klar sein.
26:01Du bist zweite Wahl.
26:03Du warst es und du wirst es immer sein.
26:16Mutter war immer gründlich. Das muss man ihr lassen.
26:20Sie hat mich dazu gebracht, Silke zu kündigen.
26:23Frederik, jetzt mach dir keine Vorwürfe.
26:25Keiner hätte gedacht, dass Mutter das Gold hat verschwinden lassen.
26:29Ich hätte sie gern verklauben müssen.
26:32Annabelle hat systematisch alles zerstört.
26:34Ja.
26:35Und alles so gedeichselt, dass es auf tönernen Füßen steht
26:38und erst zusammen kracht, wenn sie weg ist.
26:44Ich habe vorhin diese Victoria von beiden getroffen.
26:48Wo?
26:50Als ich an Vaters Graf war, tauchte sie auf einmal auf.
26:52Ach, die hat Nerven.
26:55Und?
26:56Konntest du rausfinden, ob sie was mit dem geplatzten Kredit zu tun hat?
27:00Sie hat es sogar zugegeben.
27:02Und nochmal wiederholt, dass sie in unsere Manufaktur investieren will.
27:06Wir haben keine andere Wahl.
27:08Entweder wir verhandeln mit ihr oder wir melden Konkurs an.
27:11Das gefällt mir nicht.
27:12Es gefällt mir auch nicht.
27:14Aber willst du da rausgehen und den Leuten sagen,
27:15dass wir die Manufaktur dicht machen müssen?
27:17Wenn die Van Weiden Group uns schluckt und Häppchenweise verkauft,
27:19dann sind die Leute genauso ihren Job los.
27:21Aber nur, wenn wir ihnen die Mehrheit geben.
27:23Und das müssen wir nicht.
27:28Tritza, ich brauche dich.
27:30Das können wir nur zusammen schaffen.
27:33Wir haben keine Alternative.
27:35Das ist unsere letzte Chance.
27:39Also gut.
27:40Ich bin dabei.
27:42Lass uns verhandeln.
28:09Hallo, Mama.
28:13Na?
28:14Hast du mich diesmal vermisst?
28:16Nö.
28:16Was? Schon wieder nicht?
28:18Hallo.
28:19Ich habe mir zu mir das Holz gehackt.
28:20Was hast du?
28:21Ich habe das Holz eingesammelt.
28:23Und auf dem Platz.
28:24Ach so.
28:25Also, wie war dein Vorstellungsgespräch?
28:27Ich habe den Job.
28:28Morgen fange ich an.
28:29Oh, ich gratuliere.
28:31Wunderbar.
28:32Naja, das ist ein Anfang.
28:34Endlich mal eine gute Nachricht.
28:36Wie sowas ist passiert?
28:38Anne, mach dir keine Sorgen.
28:40Auch wegen Eva und dem Haus, in dem sie arbeitet?
28:43Aber heute machen wir uns da keine Gedanken,
28:45sondern feiern nur deinen neuen Job.
28:46Und ich koche uns was.
28:47Unterstehe dich.
28:48Ich will extra einkaufen, weil ich euch was kochen will.
28:50Meine Spezialität, ein Gericht aus Kambodscha.
28:52Sehr lecker.
28:53Ich halte dir.
28:53Jawohl.
28:54Aber ihr zwei rührt keinen Finger.
29:05Sag mal, was machst du da?
29:08Ich mache diese komische Yoga-Übung.
29:10Weißt du nicht mehr.
29:11Oh doch.
29:12Das weiß ich noch sehr genau.
29:13Erinnerst du mich bloß nicht an diese Schwangerschaftspriesterin.
29:16Die war ja der reinste Albtraum.
29:23Die hat mir vorhin ganz schöne Sorgen gemacht.
29:26Ist ja auch kein Wunder.
29:28So eine Frechheit.
29:29Da werde ich gekündigt, nur weil Annabelle Grafenberg nicht wollte,
29:31dass ich sie überführe.
29:32Jetzt trinkst du mal brav deinen Tee, Miss Marple.
29:37Ist eh egal.
29:39Krieg den Job nicht wieder.
29:41Wird ja auch ein bisschen spät, oder?
29:44Erwartest du jemanden?
29:46Ja, die Schwangerschaftspriesterin.
29:49Die soll dir noch mal eine Extrastunde im Lottossitz geben.
29:51Das ist ja sehr witzig.
29:57Herr Grafenberg.
29:58Ich wollte zu Frau Mertens, wenn sie da ist.
30:01Herr Grafenberg.
30:03Silke, ich wollte mich bei Ihnen entschuldigen.
30:05Frau Hertel hat mir alles erzählt.
30:07Aber das wäre doch nicht...
30:08nicht nötig gewesen.
30:10Doch, das ist nötig.
30:12Ich hätte gleich wissen müssen, dass ich die Wahrheit sagen.
30:16Herr Grafenberg.
30:17Wollen Sie nicht einen Moment reinkommen?
30:20Für einen Moment ja.
30:21Ich habe zwar einen dringenden Termin, aber...
30:22gerne.
31:00Oh, Entschuldigung.
31:03Ich habe heute echt schon genug abbekommen.
31:07Frag mich mal.
31:10Hier.
31:11Habe ich aus der WG geklaut.
31:12Den trinken die beiden nicht mehr zusammen.
31:15Der ist von Koya und Hilly.
31:19Ey, ey, ey, was machst du?
31:21Hey!
31:23Das haben wir doch nicht nötig, ha?
31:25Ich habe keinen Bock mehr auf die beiden.
31:29Ich auch nicht.
31:32Weißt du was?
31:34Wir hören jetzt auf zu jappen.
31:36Und...
31:37... geh ein Party machen.
31:39Ich bin schleife.
31:41Gut.
31:42Dann ist halt ich.
31:43Komm.
31:44Okay.
31:45Bin dabei.
32:07Ich habe mich umgezogen für deinen Termin.
32:10Wie ist das?
32:13Gut.
32:14Gut.
32:16Patrizia hat mir erzählt, dass du bei Silke warst.
32:18Ich habe mich entschuldigt.
32:21Und wie hat sie reagiert?
32:23Großartig.
32:24Sie war froh, dass sich endlich alles aufgeklärt hat.
32:26Ich finde es ganz toll, dass du gleich zu ihr hingegangen bist.
32:29Das war das Mindeste.
32:31Ich habe ihr nicht mal den Job zurückgeben können.
32:33Na ja.
32:35Vielleicht können wir uns ja mit dieser Van Weidengruppe einigen.
32:37Ja, ihr habt euch den Termin.
32:39Ja, ich möchte mit Patrizia nochmal alle einzuhalten durchgehen.
32:41Das Wichtigste ist, dass wir die Mehrheit behalten.
32:43Du schaffst das.
32:44Ich weiß es.
32:59Wer kann da widerstehen?
33:18Du siehst toll aus.
33:21Ich glaube zwar kaum, dass das diese Viktoria groß beeindrucken wird, aber was soll's.
33:26Fertig?
33:27Ja, lass uns gehen, da noch ein bisschen Luft, bevor die Tante aufkreuzt.
33:32Bis später.
33:33Viel Glück.
33:46Es ist großartig, wie Frederik und Patrizia gemeinsam um die Manufaktur kämpfen.
33:51Daniel wird es genauso machen.
33:59Zu achten.
34:00Das ist unsere Halbjahresbilanz.
34:02Viktoria von Weiden wird versuchen, uns den Preis zu drücken, weil die Bilanz in Kapitalanlage
34:07hier gegen Null geht.
34:08Der Wert der Manufaktur berechnet sich aber nach der Auftragslage und die war gut.
34:11Okay.
34:14So habe ich mich das letzte Mal vor meiner mündlichen Prüfung gefühlt.
34:18Wir kriegen das hin.
34:20Das Wichtigste ist, dass wir nicht mehr als 40 Prozent hergeben.
34:23Das ist unser absolutes Limit, egal was kommt.
34:25Okay, 40 Prozent.
34:27Dann bleiben 60 Prozent bei uns und die können uns nichts.
34:29Genau.
34:30Dann mal los.
34:31Bitte?
34:32Guten Abend.
34:33Ähm.
34:36Darf ich vorstellen, meine Nichte Patricia gerade mal?
34:38Na, warte.
34:40Bitte schön.
34:48Das ist unser Angebot.
35:07Ist es ein gutes oder ein schlechtes Zeichen, dass ich noch nichts von Frederik gehört habe?
35:14Die Verhandlungen mit Viktoria von Weiden laufen noch.
35:19Daniel hat keine Ahnung, was alles auf dem Spiel steht.
35:22Ich wünschte, er würde anrufen.
35:24Es wäre besser, wenn er erfahren würde, in was für einer Lage wir stecken.
35:28Wie es ihm mal geht.
35:31Ob er glücklich ist.
35:34Machst du dir Sorgen?
35:37Ich glaube, dass Frederik es schaffen wird.
35:39Und ich möchte auch noch gar nicht drüber nachdenken, was passiert, wenn nicht.
35:43Hast du ihm die Karte schon gezeigt?
35:47Er war so angespannt und ich habe einfach nicht den richtigen Moment gefunden.
35:52Ja, diese Verhandlung nimmt Frederik und Patricia sehr mit.
35:57Aber ich glaube, dass die beiden auch froh sind, etwas tun zu können.
36:03Auch wenn sie es schaffen.
36:05Die Villa ist verloren.
36:07Ich glaube, Frederik hier auf Wachsensee, Daniel, Patricia.
36:13Eva, das heißt doch nicht, dass es keine Gravenbeck-Kinder mehr geben wird.
36:17Das hoffe ich auch.
36:19Und ich hoffe, dass Frederik heute Abend Erfolg haben wird und die Manufaktur retten kann.
36:37So kommen wir nicht ins Geschäft.
36:38Das sollten Sie sich gut überlegen.
36:41Das habe ich.
36:43Das hier ist das, was wir Ihnen anbieten.
36:56Wir haben Liquiditätsprobleme.
36:58Aber der wertbestimmende Faktor der Manufaktur ist die Auftragslage.
37:02Und die ist exzellent.
37:04Nach einer Kostensanierung würde der Wert um 63 Prozent höher liegen als den, den Sie annehmen.
37:09Nein, ich verkaufe unsere Anteile nicht unter Wert.
37:39Das hier ist das, was wir sehen.
38:31Gut, ich gebe Ihnen recht.
38:33Den Wert der Manufaktur haben wir unterschätzt.
38:35Ich biete Ihnen 28 Prozent mehr pro Anteil.
38:40Ja, das ist fair.
38:41Aber dafür müssen Sie mir entgegenkommen.
38:44Ich will 52 Prozent der Firmenanteile.
38:47Ach.
38:52Ich biete Ihnen 36.
39:0438 ist mein letztes Wort.
39:07Einverstanden.
39:17Wir sind uns also einig?
39:19Kompliment.
39:20Sie sind ein harter Verhandlungspartner.
39:28Das Kompliment gebe ich zurück.
39:30Ich bin unter meinem Ziel geblieben.
39:32Aber es hat Spaß gemacht, einen würdigen Gegner zu haben.
39:35Herr Grafenberg.
39:42Ich bin unter meinem Ziel der感じ.
39:50Ja, bitte.
39:50Ach, doch 30 Prozent.
39:52Sieh mir halt behalten.
39:54Ach!
39:54Nein, du hast es geklappt.
39:58Daddy, ich bin's.
40:02Ja, wir sind fertig.
40:05Habe ich dich jemals enttäuscht?
40:07Wir haben 38 Prozent.
40:10Das ist mehr, als wir brauchen.
40:13Ja, wir sind drin.
40:15Die Manufaktur gehört uns.
40:21Und?
40:21Wir haben die Manufaktur gerettet.
40:24Aber unser Zuhause verloren.
40:25Die Mehrheit der Anteile bleibt bei uns.
40:27Daniel wollte Abstand und Distanz.
40:29Vielleicht sollten wir ihm wenigstens sagen, wo er in Zukunft klingen kann.
40:32Wollte ich wirklich an Daniel denken müssen?
40:34An Daniel, warum?
40:35Ich habe überlegt, was er an meiner Stelle getan hätte.
40:40Man muss im Leben manchmal auch ein paar Umwege gehen.
40:42Aber glaub mir, Frederic ist der Richtige.
40:46Du hast es.
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