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  • vor 2 Tagen

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Kurzfilme
Transkript
00:03Daniel.
00:08Geht's dir jetzt besser?
00:11Ich habe Abschied genommen.
00:12Es ist vorbei.
00:15Und ich habe einen Schluss gefasst.
00:17Lass uns das alles so schnell wie möglich vergessen, ja?
00:20Das kann ich nicht.
00:21Es tut mir so leid, dass das passiert ist.
00:24Mir auch, Marie.
00:26Und jemand muss dafür büsen.
00:30Wie, wie meinst du das?
00:32Frederik hat unser Leben zerstört
00:34und er kommt ungeschworen davon.
00:35Daniel, es war ein Unfall.
00:37Ich bin die Treppe runtergestürzt.
00:41Er hat Schuld.
00:43Ich werde ihn anzeigen wegen Totschlags.
00:45Nein, nein, nein, das kannst du nicht machen.
00:47Marie, ich tu das für uns.
00:49Und unser Baby.
01:01Hey, whatcha looking for?
01:07No one has the answer.
01:10They just want more.
01:14Hey, who's gonna make it right?
01:22This could be the first day of my life.
01:37Eh, Schwester Anna, bring's mir bitte noch ein doppelten Espresso.
01:46Tiens.
01:49Oh.
01:52Das war's.
02:36Daniel. Daniel, warte. Willst du's dir nicht noch mal überlegen, bitte?
02:40Da gibt's nicht zu überlegen. Aber...
02:41Nein. Frederik darf damit nicht durchkommen.
02:44Aber so eine Anzeige.
02:48Die Ermittlungen.
02:50Das bringt doch so viel Unruhe mit sich.
02:54Bitte. Denk dabei auch an uns.
02:57Eben weil ich an uns denke, muss ich ihn anzeigen.
03:00Wie soll ich sonst weiterleben, wenn ich weiß, dass er schuld ist am Tod unseres Kindes?
03:04Aber vielleicht...
03:05Du willst deinen Onkel anzeigen?
03:08Ja.
03:09Ich dachte, zwischen euch sei alles geklärt.
03:12Jetzt, wo er die Firma verlassen hat.
03:14Nichts ist geklärt.
03:16Ich will, dass er dafür bestraft wird, was er uns angetan hat.
03:18Und deshalb werde ich ihn anzeigen.
03:20Jetzt.
03:30Was machen wir denn jetzt?
03:47Ich mache mir Sorgen um Daniel.
03:50Weil sein Schmerz ihn so völlig beherrscht und der Frederik nicht verzeihen kann.
03:58Ich wünsche Daniel und Marie, dass sie bald einen Weg finden, um mit dem Verlust fertig zu werden.
04:04Vielleicht können sie sich gegenseitig stützen.
04:08So wie Frederik und ich.
04:18Musstest du ihnen das sagen?
04:19Ja.
04:20Ich glaube schon.
04:22Warum sollte denn dein Nico das nicht erfahren?
04:25Er ist nicht mein Nico.
04:26Ach so, natürlich.
04:29Trotzdem war es deine Idee, dass er seine Werkstatt in meiner Garage einrichtet.
04:34Da dient das Erbe deines Großvaters wenigstens einem guten Zweck.
04:38Und warum sollte Nico das nicht erfahren?
04:42Schon ja.
04:43Aber ich will nicht, dass er sich irgendwas darauf einbilden.
04:46Jeder Tag ist noch Nachtzeit.
04:48Sehr gut.
04:49Wo muss ich denn dann hin?
04:52Aha.
04:53Ja, wunderbar.
04:54Was ist denn mit dir los?
04:56Vielen Dank, Herr Dr. Wetzel.
04:57Sie hat mir wieder mal sehr geholfen.
04:59Und entschuldigen Sie noch mal die späte Störung.
05:01Auf Wiederhören.
05:03Wieso rufst du denn so spät noch unseren Anwalt an?
05:05Habt ihr irgendwo meinen Autoschlüssel gesehen?
05:07Du willst noch mal weg?
05:09Ja.
05:10Ich muss zur Polizei.
05:13Wieso?
05:13Was ist passiert?
05:15Ich muss Frederik anzeigen.
05:16Du willst was?
05:18Er ist schuld am Tod meines Kindes.
05:20Deshalb werde ich ihn anzeigen.
05:21Aber du kannst doch nicht...
05:23Wieso nicht?
05:24Daniel, ist das jetzt so weit gekommen?
05:28Frederik ist dein Onkel.
05:36Was soll ich denn jetzt machen?
05:38Nicht so laut sein.
05:40Ist dir überhaupt klar, was jetzt passieren wird?
05:44Du musst doch nicht das ganze Haus unterhalten.
05:46Komm, beruhige dich.
05:48Daniel will Anzeige erstatten.
05:50Weißt du, was das heißt?
05:51Natürlich weiß ich das.
05:52Die Polizei wird kommen und sie werden Fragen stellen.
05:56Die du beantworten wirst.
05:59Sie werden herausfinden, dass ich...
06:01Dass ich nie schwanger war.
06:06Außerdem möchte ich nicht, dass Frederik angezeigt wird.
06:08Er ist...
06:09Also unschuldig ist er nicht gerade.
06:11Er kann doch nichts dafür.
06:13Vergiss doch, Frederik.
06:14Wichtig ist, dass Daniel niemals die Wahrheit erfährt.
06:17Ich sorge dafür.
06:18Das werde ich verhindern.
06:19Ich sorge schon dafür.
06:21Das hast du schon so oft gesagt.
06:23Das ist immer noch schlimmer geworden.
06:31Möchtest du einen Tee?
06:33Wenn du glaubst, dass du mich damit davon abhalten kannst, zur Polizei zu gehen, nein.
06:38Ansonsten gerne.
06:42Vielleicht ist es ja ein Wink des Schicksals.
06:44Was?
06:45Dass du deinen Autoschlüssel nicht finden kannst.
06:49Dann hast du doch jetzt bis morgen Zeit.
06:53Ihr versteht mich nicht, oder?
06:55Du bist sehr verletzt.
06:57Wir verstehen dich sehr gut.
07:01Hast du schon mal darüber nachgedacht, was das für Marie bedeutet, so eine Anzeige?
07:06Für sie tue ich das ja.
07:08Dafür, dass ihr Schmerz nochmal aufgefühlt und an die Öffentlichkeit gezerrt wird?
07:12Danach wird es uns besser gehen.
07:16Das ist ein Wink des Schmerz.
07:51Ja, Lollemann?
07:53Ja, ich komme.
08:21Und das ist ein Wink des Schmerz.
08:36Anni, Unha.
08:46Musik
09:16Musik
09:38Aber es ist doch korrekt, dass Frederik zur Rechenschaft gezogen wird
09:42Ja, aber ich will diese Anzeige nicht
09:44Marie, wovor hast du Angst?
09:46Ich will einfach nicht, dass da ein Unschuldiger mit reingezogen wird
09:49Oh, okay, warte
09:51Ich kann es ja verstehen, dass es krass ist, weil Frederik dein jetzt Onkel ist
09:54Aber trotzdem, unschuldig ist er ja wohl nicht so gut
09:57Du bist gestolpert und gestürzt
09:59Es war ein Unfall
10:01Ja, aber er hat dich nicht in Ruhe gelassen
10:06Hallo
10:11Hast du es dir nochmal überlegt?
10:13Ich muss darüber nachdenken
10:15Ja, ich muss dann nochmal los
10:17Ich wollte euch nicht stören
10:18Nein, ich muss wirklich los
10:21Übrigens, ich finde es gut
10:23Die Anzeige ist ein krasser Schritt, aber
10:27Dazu gehört viel Mut
10:30Bis morgen
10:39Willst du das alles sein lassen und vergessen?
10:41Ist dir damit geholfen?
10:59Endlich ist Frederik eingeschlafen
11:03Er fühlt sich immer noch schuldig an Maries Unfall
11:05Ich wünschte, ich könnte mehr für ihn tun
11:11Wie mag es Daniel und Marie jetzt geben?
11:16Vielleicht führt sie die Trauer um ihr Kind ja näher zusammen
11:22Daniel war so wütend auf Frederik
11:27Ich hoffe, die beiden können bald wieder miteinander sprechen
11:31mich mit dem Kopf
11:32Ich hoffe, die beiden kommen ab.
11:48Ich hoffe, dieFihe sind
11:51Ich hoffe, die beiden können bald wieder
11:51und bringen eine Gelżebke
11:51Ich hoffe, die beiden können bald wieder,
12:00Was immer Sie von mir wollen, ich tue es nicht.
12:04Ich habe lange genug mitgespielt.
12:06Ich bin Arzt und ich kann...
12:07Wer sagt denn, dass Sie etwas für mich tun sollen?
12:11Warum haben Sie mich denn hierher bestellt?
12:13Vielleicht möchte ich ja etwas für Sie tun.
12:16Mein Sohn wird heute seinen Onkel wegen Körperverletzung anzeigen.
12:20Sie wissen, was das bedeutet?
12:24Nachforschungen über eine Patientin.
12:27Vor allem wird schnell klar werden, welche Rolle Sie bei dieser vorgetäuschten Schwangerschaft gespielt haben.
12:32Und wenn ich mir Sie so ansehe, Herr Dr. Lonnemann, wird das sehr schnell klar werden.
12:39Und was soll ich jetzt?
12:44Nun, Sie sehen blass aus.
12:46Sie sagt mal wieder Urlaub machen.
12:48Möglichst bald.
12:51Einen sehr langen Urlaub.
12:53Schön weit weg.
12:58Und damit ist für Sie alles erledigt.
13:24Hallo, Tobias.
13:25Hallo, Julia.
13:26Hast du ein bisschen Milch für mich?
13:27Na klar, bedien dich.
13:29Danke.
13:30Wir sind in den letzten Tagen überhaupt nicht dazu gekommen, irgendwas einzukaufen.
13:34Ihr habt im Moment ja auch wirklich andere Sorgen.
13:37Wie geht's, Frederik?
13:39Er hat Urlaub genommen.
13:41Ich hoffe, dass der Abstand ihm und Daniel gut tut.
13:46Das ist der Tod des alten Gravenbergs.
13:48Jetzt das Baby.
13:51Soll deine Familie eigentlich zusammenstehen?
13:54Ihr könnt froh sein, dass ihr euch habt.
13:55Ihr seid eine tolle Familie.
13:58Zu der du auch gehörst, oder?
14:00Ja, natürlich.
14:05Julia?
14:06Mhm.
14:10Lilly hat ihren Freunden erzählt, dass ihr ihr Schwestern seid.
14:15Und das findest du schlimm?
14:17Naja, wir wollten noch warten, bis wir uns ganz sicher sind.
14:20Da hast du recht.
14:20Aber du kennst doch Lilly.
14:21Das ist ja wahrscheinlich so rausgerutscht.
14:24Schlafen die beiden noch?
14:25Lilly und Tim?
14:26Mhm.
14:27Dabei will Coll ja gleich mit Charlotte zum Frühstück kommen.
14:29Oh, ich hab mich schon gewundert, für wen du alles deckst.
14:34Wollt ihr mitessen?
14:34Nein, danke.
14:35Wir sind ja schon fast fertig.
14:50Der Arzt hat nochmal gesagt, dass alles im optimalen Bereich ist.
14:53Die Werte sind völlig in Ordnung.
14:55Und darum hast du so einen gesunden Appetit?
14:59Ess ich zu viel?
15:00Oh, nein, nein.
15:06Aber weißt du, worüber ich mir wirklich Gedanken mach?
15:08Darüber, dass du zu dick warst.
15:10Nein.
15:14Egal, was der Arzt sagt, ich hab einfach Angst, das Kind zu verlieren.
15:18Na ja, da ist den Kleinen halt schon richtig lieb.
15:21Verstehst du, das ist ein Teil von mir geworden.
15:24Ich hab das Gefühl, ich spür sein Herz schlagen.
15:28Das ist schon ein richtig kleiner Mensch.
15:30Und wenn der jetzt plötzlich nicht mehr da wäre, das...
15:34Du denkst an Marie Vermond?
15:37Ich...
15:38Ich weiß nicht, was ich an ihrer Stelle machen würde.
15:42Ich kann mir auch nicht vorstellen, wie es wäre, wenn Coll ja nicht auf der Welt wäre.
15:46Gleich als er geboren wurde, hatte er Gelbsucht und kam auf die Intensivstation.
15:49Das war wirklich furchtbar.
15:52Das kann ich mir so gut vorstellen.
15:54Ich weiß gar nicht, ob ich es ohne Coll ja geschafft hätte, mich von seinem Vater zu drängen.
16:00Das habe ich ja schon vor der Geburt hinter mich gebracht.
16:03Ich meine, die Trennung vom Vater des Kindes.
16:05Das war gar nicht so...
16:06...schwer.
16:07Und fühlt sich richtig gut an.
16:09Ist ja auch kein Wunder.
16:11Bei dem Anwärter auf die neue Vater stelle.
16:14Ich bin so froh, dass Andreas sich so lieb um mich kümmert.
16:16Du, in einer Viertelstunde muss ich mich schon mit dem Makler treffen.
16:20Na dann los.
16:21Ja.
16:21Ich mach das alles, kein Problem.
16:23Wirklich nicht?
16:24Komm, beeil dich.
16:24Danke.
16:33Daniel Gravenberg will Anzeige erstatten gegen seinen eigenen Onkel.
16:36Ja, und ich glaube, Marie würde ihn am liebsten davon abhalten.
16:39Wie ausgerechnet deine Schwester?
16:40Warum das denn?
16:42Also ich kann Marie verstehen.
16:43So eine Anzeige, das ist ganz schön krass.
16:46Sie hat ihr Baby verloren.
16:48Also ich meine, ich bin froh, dass Daniel sich um sie kümmert.
16:51Und sie nicht mit ihrer Trauer alleine lässt.
16:53Na gut, das stimmt irgendwie.
16:57Alleine würde sie sich wahrscheinlich wieder Tabletten oder sonst was reinpfeifen.
17:02Ja, wenn man mal überlegt, wie wichtig ihr das Kind war.
17:05Trotzdem ist es ganz schön schlimm, dass die beiden Gravenbergs so zerstritten sind.
17:09Ich meine, vor einer Weile sah es noch aus, als ob die beiden das perfekte Team wären.
17:12Und jetzt?
17:13Also ich kann Daniel absolut verstehen.
17:17Er hat sein Kind verloren.
17:20Ja.
17:22Aber was ist, wenn Frederik gar nicht schuld ist an Maries Unfall?
17:26Was soll das denn jetzt?
17:28Wir wissen doch gar nicht, was da genau passiert ist.
17:30Und dass Frederik Marie absichtlich die Treppe runter stößt, das kann ich mir echt nicht vorstellen.
17:40Komm rein.
17:41Ich habe hier gar nicht erwartet.
17:43Hallo.
17:44Setz dich doch.
17:45Möchtest du einen Kaffee?
17:46Danke.
17:49Daniel will dich anzeigen.
17:57Ja, das hätten wir uns denken können.
17:59Das kann ich mir nicht vorstellen, dass er das wirklich will.
18:02Daniel hat sich da total verrannt.
18:07Um ehrlich zu sein, mir wäre jede Streife recht, wenn sich dadurch die Situation bereinigen ließ.
18:13Du hast doch überhaupt keine Schuld.
18:16Ich verstehe ihn nicht.
18:18Was will er denn damit erreichen?
18:21Ich verstehe ihn schon.
18:22Jetzt hör auf, dich selbst zu verurteilen.
18:24Damit ist niemandem geholfen.
18:25Am wenigsten dir.
18:32Ach, du bist dein Schatz.
18:33Lass den Makler nicht warten.
18:37Habe ich doch richtig gehört.
18:39Ich, ich tue dir nichts.
18:40Ich bleibe auch hier stehen.
18:42Ich möchte dich nur was fragen.
18:44Was?
18:46Warum hast du mir nicht gesagt, dass unser Kind ein Junge ist?
18:53Du bist süß, wenn du, wenn du mich so anschaust.
18:56Ich habe mich doch nur nach unserem Kinder kundigt.
18:59Unser Kind?
19:00Ja.
19:01Und ich habe gehört, dass es ein Junge wird.
19:03Das geht dich überhaupt nichts an.
19:06Na ja, mal ich...
19:07Lass mich.
19:09Lass uns.
19:10Einfach in Ruhe.
19:11Wir wollen nichts mehr mit dir zu tun haben.
19:13Verstanden?
19:21Du glaubst ernsthaft, dass du damit durchkommst?
19:33Diese Anzeige wird alles nur noch schlimmer machen.
19:36Bis Daniel das einsieht, dürfte es allerdings zu spät sein.
19:39Für Marie wird es bestimmt furchtbar, wenn alles nochmal aufgewirbelt wird.
19:42Das wird es für Daniel auch werden.
19:44Er muss einfach einsehen, dass das ein Unfall war.
19:47Es wird die Familie endgültig zerstören.
19:50Es wird immer zwischen euch stehen.
19:53Das tut es doch jetzt schon.
19:56Daniel kommt mit seiner Trauer einfach nicht klar.
20:00Kann man ihm irgendwie helfen?
20:03Von dir wird er sicherlich keine Hilfe annehmen.
20:06Ich kann hier aber auch nicht sitzen und einfach nur abwarten.
20:10Vielleicht sollte ich mit Marie reden.
20:12Hältst du das für eine gute Idee?
20:14Marie hat Julia gesagt, dass sie mich für unschuldig hält.
20:16Und Daniel wird keine Anzeige über ihren Kopf hinweg machen.
20:31Diesmal hat er es auf jeden Fall nicht geschafft, mich einzuschüchtern.
20:34Aber ich verstehe immer noch nicht, was er eigentlich wollte.
20:38Wahrscheinlich hat sich der gute Jörg wieder eine neue Masche ausgedacht,
20:41dir Angst zu machen.
20:45Irgendwie hat er es auch geschafft.
20:49Woher weißt er eigentlich, dass mein Kind ein Junge wird?
20:52Du, es hat sich bestimmt herumgesprochen.
20:54Schließlich wissen Birgit und Jan auch schon Bescheid.
20:56Aber warum interessiert ihn das so?
20:58Bisher ist er doch immer nur ausgeflippt, wenn es um den Kleinen ging.
21:01Naja, und ich glaube auch nicht, dass Mr. Antifater es sich plötzlich anders überlegt hat.
21:05Das würde ihm auch gar nichts bringen.
21:06Richtig.
21:08Da steckt nur irgendein fieser Plan dahinter.
21:12Kümmer dich nicht darum.
21:13Aber was soll das sein?
21:16Glaubst du, er will das Kind entführen?
21:19Silke.
21:20Und dann verkaufen.
21:21Dafür braucht er nämlich das Geschlecht.
21:22Wie soll denn das gehen?
21:24Jetzt hör auf, dir ständig Gedanken darüber zu machen.
21:26Dann hat Jörg genau das erreicht, was er wollte.
21:28Dich zu verunsichern.
21:30Oh Mann, warum muss es ausgerechnet Jörg sein?
21:33Ja, das habe ich mich damals schon gefragt.
21:35Du solltest irgendwas machen, was dir gut tut.
21:37Und nicht mehr so viel an diesen Armleuchter denken.
21:41Du hast ja recht.
21:49Daniel, ich gebe dir keine Mühe.
21:52Auch von dir lasse ich mich nicht überreden.
21:54Guten Morgen.
21:56Ich will die Anzeige gegen Frederik.
21:58Wer sagt denn, dass ich dir zu irgendwas überreden möchte?
22:02Das würde ja gar nichts bringen.
22:04Ich möchte dich höchstens was fragen.
22:08Julia, bitte keine Spielchen.
22:09Nicht jetzt.
22:10Wenn du meinst, du musst Frederik anzeigen, dann tu das.
22:13Aber hast du dir auch mal überlegt, wem das was bringen soll?
22:17Der Gerechtigkeit.
22:19Frederik hat einen großen Fehler gemacht und er muss zur Verantwortung gezogen werden.
22:22Das sind große Worte.
22:24Stimmen die auch?
22:26Daniel, kann es nicht sein, dass du mit dieser Anzeige deinen eigenen Schmerz bearbeiten möchtest?
22:33Was soll dieses Hobby psychologisieren?
22:36Was bringt es denn auf Dauer, wenn du dir jetzt einen Sündenbock suchst?
22:40Einen Sündenbock?
22:42Irgendwann musst du dich deiner Trauer und deinem Schmerz sowieso stellen.
22:44Indem ich den Verantwortlichen entkommen lasse?
22:47Frederik gehört in den Knast.
22:50Und Julia, wenn du ihn schützen willst, dann schütze ihn am besten vor sich selbst.
23:01Daniel spürt nur noch seinen Schmerz.
23:03Er begreift nicht, dass ich ihm helfen will.
23:08Stattdessen unterstellt er mir nur an Frederik zu denken.
23:14Warum sieht Daniel nicht, wie sehr er mir immer noch am Herzen liegt?
23:17Stattdessen unterstellt er mir immer noch am Herzen liegt.
23:57Stattdessen unterstellt er mir immer noch am Herzen liegt.
23:58Marie, ich...
24:00Frederik.
24:02Ich wollte dich nicht erschrecken.
24:04Schon gut.
24:09Ich muss etwas holen.
24:12Ich muss etwas holen.
24:14Ich muss etwas holen.
24:21Wie geht's dir?
24:26Ihr wollt mich anzeigen?
24:28Ja, Daniel. Daniel will.
24:33Was ist mit dir?
24:35Ich will, dass endlich alles vorbei ist.
24:41Es tut mir so leid, was passiert ist.
24:44Ich werde versuchen, Daniel davon abzuhalten.
24:48Ich weiß, dass du nichts getan hast.
24:53Du redest mit ihm.
24:57Danke.
25:12Und?
25:13Wie hat Frederic reagiert?
25:16Das hat es ihn schon mitgenommen.
25:19Obwohl er nach außen erstaunlich ruhig geblieben ist.
25:22So war er schon immer.
25:25Wenn es besonders schlimm kommt, verkriecht er sich in sich selbst.
25:30Oder er läuft einfach davon.
25:33Deshalb ist er damals nach Südafrika, oder?
25:36Und ich dachte immer, dass Frederic besonders offen mit seinen Problemen umgehen würde.
25:41Das täuscht.
25:42Weil er normalerweise sehr aufgeschlossen und humorvoll ist.
25:46Verstehe.
25:48Ja, es wäre schon gut für alle Beteiligten, wenn er über seinen Ärger reden würde.
25:53Welcher Mann kann das schon?
25:57Immerhin hat Frederic sich überlegt, mit Marie zu sprechen.
26:00Ja, ob das so eine so gute Idee ist.
26:02Marie ist da auch ziemlich durcheinander.
26:06Das ist wirklich eine vertragte Situation.
26:09Wenn ich mir vorstelle, dass die Polizei tatsächlich hier rumschnüffelt und unangenehme Fragen stellt.
26:15Das macht doch alles nur noch schlimmer.
26:16Ja und?
26:17Was wird sie tatsächlich finden?
26:18Nichts.
26:20Nur, dass Daniel einen Schuldigen gesucht hat.
26:22Ich fürchte, er hat sich da völlig hineingesteigert.
26:27Das ist mir aber auch schon ewig nicht mehr passiert.
26:38Weißt du, wie Marie darüber denkt?
26:42Ich meine, für sie muss es doch schrecklich sein, quasi das alles noch einmal zu durchleben,
26:48wenn die Beamten sie fragen.
26:50Ich glaube, sie ist dagegen.
26:54Vielleicht kann sie Daniel umstimmen.
27:01Und?
27:03Bisschen groß, oder?
27:06Ach was, da wächst das schon noch rein.
27:08Die war einfach so süß, da konnte ich nicht anders.
27:11Ich dachte, du willst dir was kaufen.
27:13Hab ich doch auch.
27:18Sag was, sieht toll aus, oder?
27:21Ach so.
27:22Ja, ich weiß, das sind nicht so ganz meine Farben, aber stell dir doch mal vor.
27:27Wir beide, der Krümel und ich, im Partnerlook.
27:31Und was ist mit mir?
27:36Die stricke ich, so eine Jacke.
27:38Ach, weißt du, nee, lass doch mal.
27:40Ah ja, sie gefällt dir also nicht?
27:43Nein, wirklich, ist eine tolle Jacke, für meinen Geschmack nur ein bisschen zu bunt.
27:49Also, dich kann man wirklich nicht zufriedenstellen, ja?
27:51Erst sagst du, ich soll mich ablenken, dann gehe ich shoppen.
27:54Und dann ist es auch wieder nicht richtig?
27:55Nein, Silke, die, die Jacken sehen toll aus.
27:58Das sagst du ja jetzt nur so.
28:00Nein, wirklich, ich meine, das wird, das wird bestimmt niedlich.
28:03Du und der Kleine, wenn ihr da so durch Falkental spaziert.
28:07Ehrlich gesagt, ich kann's auch kaum erwarten.
28:11Guck mal, ich hab noch was gekauft.
28:21Die waren im Angebot.
28:24Sind die nicht ein bisschen zu kitschig für den Jungen?
28:27Ach, was?
28:29Andreas, ich freu mich schon so.
28:32Und daran wird mich auch keiner hindern.
28:34Ganz bestimmt nicht.
28:36Und ich bin mir sicher, dein Sohn wird der bestangezogene Junge in ganz Falkental sein.
28:55Marie, bitte reiß dich jetzt zusammen.
29:00Frederik interessiert uns nicht.
29:02Es geht jetzt um Daniel und um dich.
29:04Natürlich.
29:05Es geht mal wieder um unsere Lüge.
29:07Dein Gejammer bringt uns jetzt auch nicht weiter.
29:09Wir wollen nicht, dass Daniel Anzeige erstattet.
29:12Also müssen wir ihn davon abhalten.
29:14Ich hab's ja versucht gestern Abend, aber Daniel lässt überhaupt nicht mit sich reden.
29:19Dann lass uns überlegen, was wir sonst tun können.
29:22Nichts.
29:23Wir können gar nichts tun.
29:25Du musst ganz genau überlegen, was du der Polizei sagst.
29:28Aber ich werde die Wahrheit sagen müssen.
29:31Zum Glück ist die Wahrheit ein dehnbarer Begriff.
29:37Sie werden herausfinden, dass ich nie schwanger war.
29:41Das werden wir sehen.
29:44Ein Anruf bei Lonnemann wird doch genügen.
29:46Er wird seine Approbation noch nicht aufs Spiel setzen.
29:48Das hat er doch schon längst.
29:50Ich habe ihm gesagt, dass er einen sehr langen Urlaub machen soll.
29:59Und welche Wahrheit soll ich deiner Meinung nach sagen?
30:02Du musst ihnen sagen, dass du gestolpert bist.
30:05Dass Frederik völlig unschuldig ist.
30:08Und dann?
30:09Dann wird es keine weiteren Ermittlungen geben.
30:13Allerdings wird Daniel den Eindruck haben,
30:16dass du ihm in den Rücken fällst.
30:19Also wäre es das Allerbeste,
30:22wenn du ihn von der Anzeige abhalten könntest.
30:42Oh, Entschuldigung, ich wollte Sie nicht stören.
30:45Entschuldigung, du wohnst hier.
30:49Brauchst du mir ein paar frische Sachen,
30:50dann bin ich gleich schon wieder weg.
30:52Das ist nur so peinlich.
30:53Ich meine, deswegen musst du ständig aus der Tasche leben.
30:55Das ist etwas vom Rucksackurlaub.
30:57Das ist eigentlich ganz witzig.
30:59Ich will dir dein Zimmer wirklich nicht wegnehmen.
31:01Sie machen sich ja voll den Kopf.
31:02Das ist doch alles in Ordnung.
31:03Wirklich, habe ich schon gesagt.
31:05Ständig musst du deine Sachen hin und her tragen.
31:08Also, mir ist es lieber, dass Sie in meinem Zimmer schlafen,
31:10als irgendwo auf dem Fußboden in der Manufaktur.
31:13Tim, ich suche mir was Neues.
31:15Ich gehe euch bestimmt nicht lange auf den Geist.
31:17Keuer ist zwar ein super Mitbewohner,
31:19aber Lilly hat auch ihre Qualitäten.
31:21Unsere Familienleben, geregelte Essenszeiten.
31:23Das ist eigentlich ganz witzig, oder?
31:27Nette Leute, die Bäcker ist was?
31:28Ja, mittlerweile verstehe ich mich auch ganz gut mit dem Vater.
31:31Wieso mittlerweile? War das mal anders?
31:33Ja, aber nur ganz am Anfang, als er mich noch nicht kannte.
31:37Du, aber wenn es ja irgendwelche Probleme gibt,
31:40oder wenn es plötzlich zu eng wird, dann sag Bescheid.
31:43Klaro.
31:45Obwohl, ein Problem gibt es doch.
31:47Was soll ich tun?
31:49Also, wenn ich noch länger bei Lilly wohnen muss,
31:51dann muss sie ihre Boy-Group-Post auf einer Wand nehmen.
31:57Also, schönen Abend noch.
31:58Ja, tschüss.
32:13Kommt dem heute gar nichts?
32:15Doch, aber er holt noch ein paar Sachen aus der WG.
32:21Geht das eigentlich in deinem Zimmer?
32:22Oder ist es zu eng?
32:24Nee, ist völlig in Ordnung.
32:26Oder willst du unser Schlafzimmer abtreten
32:28und in mein Zimmer ziehen?
32:32Und wie läuft es in deiner Manufaktur?
32:35Naja, das kannst du dir ja vorstellen.
32:37Die Stimmung ist ziemlich mies.
32:39Bei Hermann aus den Grabenbergs zurzeit passiert.
32:46Und, ähm...
32:47Papa, was ist los? Geht's um Tim?
32:51Nein, es ist wegen Julia.
32:53Was ist mit ihr?
32:57Nein, es ist nichts mit ihr.
32:59Lilly, du verstehst mich nicht falsch,
33:01aber ich möchte nicht, dass du überall herum erzählst,
33:04dass Julia deine Schwester ist.
33:06Aber das ist sie doch.
33:08Ja, so klar ist das eben nicht.
33:11Ist dir irgendwas zwischen euch vorgefallen?
33:12Habt ihr euch gestritten?
33:13Nein, überhaupt nicht.
33:15Aber es ist doch noch nichts bewiesen.
33:19Du meinst den Vaterschaftstest.
33:21Das ist doch reine Formsache.
33:23Ich will doch nur vermeiden,
33:24dass wir erst das und...
33:25ja, und dann das behaupten müssen.
33:28Aber es ändert doch nichts an unseren Gefühlen für Julia.
33:31Sie gehört trotzdem zu uns, oder?
33:34Selbstverständlich.
33:37Also gut.
33:40Danke, Lilly.
33:44Solange du ihm nicht jetzt schon einen Konfirmationsanzug kaufst,
33:48ist alles in Ordnung.
33:49Keine Sorge.
33:52Obwohl, ich hab da neulich so ein Angebot gesehen.
33:59Auf meinen Sohn.
34:02Ohne mich zu feiern.
34:04Ist mir unhöflich.
34:06Was willst du?
34:07Nach dem Rechten schauen.
34:09Das ist doch hoffentlich kein Alkohol.
34:11Jörg, du bist hier nicht erwünscht.
34:14Und das sagt mir die Lächerlichkeit in Person.
34:17Wann kapierst du ehrlich,
34:18dass mich dein Getugge überhaupt nicht beeindruckt?
34:20Ach so, entschuldige bitte.
34:22Wer sagt denn, dass ich dich beeindrucken will?
34:25Du sollst Silke in Ruhe lassen, das ist alles.
34:27Und du sollst dich nicht mit meiner Angelegenheit nur entmischen.
34:31Schönen Abend noch.
34:36Wann, hör das endlich auf.
34:38Der war schon wieder so eigenartig.
34:40Frag mich, ob das Alkohol ist.
34:42Du, der will dir nur zeigen,
34:43dass er alles unter Kontrolle hat.
34:44Der will dir Angst machen.
34:46Vergiss ihn einfach.
35:03Daniel.
35:09Es war ein Unfall.
35:11Es war meine Schuld.
35:18Wirklich.
35:19Frederik hat mich nicht mal berührt.
35:22Warum nimmst du ihn in Schutz?
35:24Es ist die Wahrheit.
35:28Ob er dich wirklich berührt hat oder nicht,
35:29das spielt letzten Endes keine Rolle mehr.
35:32Aber er wollte bestimmt nicht,
35:34dass so etwas passiert.
35:36Auch das ist im Grunde egal.
35:38Er wusste,
35:39dass er mit einer schwangeren Frau
35:40behutsam umzugehen hat.
35:42Ich bin mir sicher,
35:43dass es ihm wahnsinnig leid tut.
35:46Meinst du, das fällt mir leicht?
35:48Er ist mein Onkel.
35:51Und ich dachte,
35:51uns verbindet viel.
35:54Und jetzt hat er unser Kind
35:55auf dem Gewissen.
35:58Er muss die Konsequenzen tragen.
36:01Aber,
36:03aber doch nicht,
36:04indem alles an die Öffentlichkeit
36:06gezerrt wird.
36:06Das, das hilft doch niemandem.
36:08Doch, uns.
36:13Ich, ich...
36:14möchte nicht,
36:15dass fremde Menschen
36:16mich danach fragen.
36:18Das kannst du doch nicht wollen.
36:44Hallo?
36:46Hallo?
36:47Hallo, Julia.
36:48Ich dachte, wir wollten uns hertreffen. Wo bist du denn?
36:50Ich bin noch in der Villa.
36:53Hast du Marie getroffen?
36:55Ja, vorhin.
36:56Und?
36:58Es geht ihr immer noch sehr schlecht.
37:00Ja, ich weiß. Habt ihr sprechen können?
37:03Ja, sie gibt mir keine Schuld.
37:07Das hat sie dir gesagt?
37:11Ich fühle mich trotzdem immer noch schrecklich.
37:13Willst du mit Daniel sprechen?
37:15Ja, er muss doch zur Vernunft kommen.
37:18Wie er...
37:19Er ist sowas wie ein Bruder für mich.
37:22Er kann mich nicht hassen.
37:26Bist du noch dran?
37:27Ja, natürlich.
37:30Es ist wichtig, dass ihr euch klar macht, wie viel ihr euch bedeutet.
37:36Ich ruf dich noch an.
37:37Ist gut.
37:46War es richtig, Friedrich nichts von meiner Begegnung mit Daniel zu erzählen?
37:52Er hofft so sehr, dass er sich mit Daniel wieder versöhnen kann.
37:59Und Daniel...
38:01Der Schmerz hat ihn...
38:02Der Schmerz hat ihn...
38:04...verhärtet.
38:07Friedrich hat recht.
38:08Die beiden waren mal wie Brüder.
38:10Vielleicht gelingt es ihm ja doch und er kommt wieder an Daniela ran.
38:13Eh, bene.
38:14...
38:16...
38:46Ich habe dich gesehen.
38:47Ich habe dich versucht.
38:48Was willst du?
38:51Mit dir reden.
38:57Willst du uns das wirklich antun?
39:01Kann eine Anzeige uns helfen, irgendetwas zu verarbeiten?
39:06Daniel, traust du mir zu, dass ich Marie etwas antun wollte?
39:10Ich bin dein Onkel.
39:18Du meinst, es ist leichter, weil mein Onkel meine Familie zerstört hat?
39:25Glaubst du, du kannst diese Familie retten, indem du mich anzeigst?
39:32Ich werde dich nicht anzeigen.
39:37Du warst mein Vorbild für mich.
39:41Ich fand es konsequent, dass du nach Südafrika gegangen bist.
39:45Und ich habe geglaubt, dass du hinter allem stehst, was du tust.
39:51Aber ich habe nicht gewusst, dass du nur an dich denkst.
39:58Ich habe dir nichts mehr zu sagen.
40:00Für mich bist du gestorben.
40:07ihn spürbar.
40:10Dass du dich bist, äh,
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