- vor 2 Tagen
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KurzfilmeTranskript
00:00Charlie.
00:03Guck mal, Fotos.
00:07Lass das stehen.
00:09Guck dir den doch mal an, wie der aussieht.
00:14Ich glaub, wir sollten lieber machen, dass wir hier wegkommen.
00:16Mann, jetzt, Koyak, träg dich ein.
00:19Es ist doch keiner da.
00:20Kein Mensch.
00:22Ich weiß nicht, mir ist nicht so wohl dabei.
00:25Und was ist, wenn doch einer kommt?
00:26Dann lass ich mir schon was einfallen.
00:33Koyak.
00:38Charlotte.
00:41Was machst du denn hier?
00:43Überraschung.
01:22Ich dachte, ich schau mal vorbei.
01:25Du kennst dich, Grafenbergs?
01:29Ja, irgendwie schon.
01:32Ja, dann...
01:35Dann geh ich mal.
01:36Koyak, warte, bleib doch mal.
01:38Ich bin doch wieder da.
01:40Koyak!
01:41Wat?
01:45Ah ja.
01:46Komm, ist sie da, ist sie schon wieder weg.
01:49Meine kleine Schwester war schon immer für eine Überraschung gut.
01:56Wann, Koyak, was ist denn los?
01:58Ich hab keinen Bock, mich verarschen zu lassen.
02:00Mann, ihr seid doch nicht schlecht beleidigt.
02:03Ich bin nicht beleidigt.
02:04Ich bin stinksauer.
02:05Mann, ich hab dir nicht gleich die Wahrheit gesagt.
02:07Und?
02:09Ich dachte, wir sind Freunde und die belügt man nicht, Charlotte.
02:11Ja, klar, das war nicht okay.
02:13Kannst du mir vielleicht trotzdem mal zuhören?
02:16Und hör mit diesem Charlotte auf, das nervt.
02:18Wieso denn?
02:19Charlotte ist doch dein richtiger Name, oder?
02:21Ja, ist er.
02:22Und weiter?
02:22Nichts weiter.
02:23Was hast du mit den Gardenbergs zu tun?
02:26Nichts weiter.
02:31Marie ist meine Schwester.
02:32Marie Vermont ist deine Schwester.
02:35Ja.
02:37Das heißt, alles, was du mir erzählt hast, war gelogen.
02:39Dein Vater, der Geschichtslehrer, deine Mutter, die Sekretärin,
02:41der gemeinsame Campingurlaub in Italien.
02:45Meine Eltern sind tot.
02:50Mann, Kolja!
02:51Kolja, bleib doch mal hier!
02:53Ich kann dir das erklären!
03:05Die Präsentation mit Huber findet morgen Vormittag im Lanzigno statt.
03:08Warum kommt er nicht in die Manufaktur?
03:11Denn hätten wir ihm gleich die neue Produktionsstraße zeigen können.
03:14Das beeindruckt unsere Kunden immer.
03:16Genau deshalb bevorzugt es Huber, uns auf neutralem Boden zu treffen.
03:20Er möchte sich ein objektives Bild vom Wildrosendesign machen
03:23und nicht von Details der Fertigung ablenken lassen.
03:26Daniel hätte einen Weg gefunden, ihn in die Firma zu lotsen.
03:30Wir brauchen uns nicht hinter unserer Technik verstecken.
03:33Das Design ist hervorragend.
03:35Und es wird auch ihn überzeugen.
03:38Ja, dann wollen wir nur noch hoffen,
03:40dass die Entwürfe rechtzeitig fertig werden.
03:42Und dass wir mit vereinten Kräften dafür sorgen werden,
03:46dass das kleine Missgeschick von Frau Schilling wieder ausgebügelt wird.
03:52Wenn es Probleme gibt, wenden Sie sich bitte direkt an mich.
03:55Das werde ich tun, Herr Grafenbeck.
03:56Das wird nicht nötig sein.
03:58Frederik, du hast sicherlich wichtigere Dinge,
04:00um die du dich kümmern musst.
04:02Ihr werdet also reibungslos zusammenarbeiten?
04:06Wir bekommen das schon hin.
04:09Okay.
04:10Bis später.
04:16Das haben Sie ja ganz toll gemacht.
04:19Was denn?
04:21Wie Sie meinen Schwager mit Ihren Rehaugen eingewickelt haben.
04:25Gott, wie billig.
04:27Wollen wir über die Präsentationsmappe sprechen?
04:30Nein.
04:32Nein?
04:35Habe ich nein gesagt?
04:36Ich meinte später.
04:39Ich habe keine Lust auf Ihre Spielchen, Frau Grafenberg.
04:44Lassen Sie uns arbeiten.
04:46Wozu Sie Lust haben, ist mir wirklich herzlich egal.
04:49Sie werden sich in Geduld üben müssen.
04:52Danke.
04:55Danke.
04:56Danke.
04:58Danke.
05:00Danke.
05:01Danke.
05:01Danke.
05:02Danke.
05:05Danke.
05:07Danke.
05:08Danke.
05:24Danke.
05:28Danke.
05:29Danke.
05:45Danke.
05:47Danke.
05:48Danke.
05:49Danke.
05:52Danke.
05:56Danke.
05:57Danke.
06:16Danke.
06:19Danke.
06:21Danke.
06:31Danke.
06:32Danke.
06:33Danke.
06:35Danke.
06:44Danke.
06:49Danke.
06:50Herr Schilling.
06:51Danke.
06:52Danke.
06:53Danke.
06:53Danke.
06:54Herr Grafenberg.
06:55Danke.
06:56Danke.
06:59Danke.
07:11Danke.
07:12Danke.
07:12Euch ist auch kein Geschäftsbericht, von der man schon nach einer halben Seite Knoten
07:16in den Gehirn Wendungen bekommt.
07:19Also wissen Sie, Sie zwingen mich gerade dazu, dieses Zeug zu mir zu nehmen.
07:24Nur um meine Nerven zu beruhigen, ja?
07:27Ich zwinge Sie, Schokoladenkuchen zu essen?
07:29Also wer ist denn hier der Dickkopf?
07:31Ich jedenfalls nicht.
07:32Ich halte mich nur an die Tatsachen.
07:34Herr Grafenberg, jetzt fangen Sie doch bitte nicht schon wieder von vorne an.
07:37Wir wollen doch beide nur das Beste.
07:43Na gut, vielleicht können wir einen Kompromiss finden
07:48Ganz bestimmt
07:51Ich will mir ja auf meine alten Tage nicht sagen lassen, dass ich nicht kompromissfähig wäre
07:58Also ich würde dann vorschlagen, wir behalten die Quartalszahlen für die Manufaktur von 1849 bis 1879 und streichen die Stellen
08:10hinter dem Komma
08:11Und das finden Sie besser als, die Manufaktur hat in den Jahren von 1849 bis 1879 einen ansprechenden Gewinn gemacht
08:21Ja selbstverständlich, das ist doch viel zu ungenau
08:24Wissen Sie was Herr Grafenberg, das ist ein fauler Kompromiss
08:39Hallo Jörg, da bist du ja
08:40Und du bist auch da, wie ich sehe
08:42Dann sind wir ja beide da
08:43Ja, wunderbar
08:46Oh, ist das für mich ein Geschenk
08:47Nein, das sind nur die Sachen, die du gestern bei mir vergessen hast
08:51Deine Unterwäsche und die Zahnbürste
08:53Aber Jörg, ich habe die Sachen nicht vergessen
08:56Ich dachte, du brauchst sie vielleicht
08:59Brauchen
09:02Was heißt das jetzt für unsere Beziehung?
09:05Nichts weiter
09:06Nur, dass deine Sachen auch zu dir gehören und meiner Sachen zu mir
09:13Wir sehen uns
09:15Wir sehen uns
09:22Na, hast du Probleme mit dem Herzbuben?
09:27Nein, nein, ist alles in Ordnung
09:30Achso, weißt du, ich will mich ja nicht einmischen, aber war Jörg nicht etwas unterkühlt zu dir?
09:36Ja, ich weiß auch warum
09:39Warum?
09:42Jörg hat Angst vor seinen Gefühlen
09:45Okay
09:47Jörg hat Angst vor seinen Gefühlen?
09:50Ja
09:50Ich bin ihm zu nahe gekommen
09:52Verstehst du?
09:53In seinem Inneren ist Jörg ein ganz schüchterner Mensch
09:56Der Angst hat vor, ja, Verletzungen
09:59Verletzt zu werden
10:01Aber die Angst
10:02Die werde ich ihm nehmen
10:05Also ich hoffe von ganzem Herzen, dass
10:07Dass du recht hast, Silke
10:09Ja
10:10Du kannst dich auf meine Menschenkenntnis verlassen
10:13Ja
10:22Frau Schilling, sind Sie bereit?
10:25Wofür?
10:26Für die Präsentation natürlich
10:28Ich muss noch einige Zeichnungen
10:30Ich werde Ihnen jetzt die wichtigsten Details für die Vorbereitung erklären
10:34Schreiben Sie mit
10:38Ja, insoweit
10:40Also wichtig
10:40Jede Information nach außen
10:42Muss unsere CI widerspiegeln
10:44Der Text auf den Handouts
10:46Muss linksbündig appliziert werden
10:48Genau wie bei den alten Handouts
10:50Verwenden Sie einfach die üblichen Vorlagen
10:52Ich brauche die Dateien heute Abend
10:55Spätestens morgen früh
10:56Damit sie in die Druckerei gegeben werden können
10:58Haben Sie alles verstanden?
11:00Gut
11:01Dann kann ich ja gehen
11:02Ich habe nämlich noch einen Termin
11:08Blöde Kuh
11:10CI
11:12Alte Handouts
11:13Übliche Vorlagen
11:14Ich verstehe überhaupt nichts
11:16Kein Problem
11:17Ich kann dir das alles erklären
11:18Ich habe da oft genug bei Patricia zugeguckt
11:20Genau solche Momente sind es, in denen ich denke
11:22Ich bin vielleicht nicht die Richtige für diesen Job
11:24Quatsch
11:25Natürlich bist du die Richtige
11:27Also
11:27CI bedeutet Corporate Identity
11:30Alle unsere offiziellen Papiere müssen ein einheitliches Erscheinungsbild haben
11:34Das heißt, da muss unser Logo drauf sein
11:36Da muss die Schrift entsprechend ausgesucht werden
11:38Das stimmt
11:40Basisseminar, erstes Semester
11:42Ich habe es wahrscheinlich nur vergessen, weil es so lange her ist
11:45Dankeschön
11:46Ist doch klar
12:08Du bist hier geladen
12:10Stress mit Daniel?
12:11Sag mal, was fällt dir ein, so über uns zu reden?
12:13Gerade wo Daniel dabei war
12:14Und was fällt dir ein, mich wie ein Baby zu behandeln?
12:18Ich bin 19 und keine 12
12:19Ich mache mir Sorgen um dich
12:22Ja, die mache ich mir auch und zwar um dich
12:24Was meinst du damit?
12:26Marie
12:28Das letzte Mal, als ich dich gesehen habe
12:30Ja, da lagst du auf einer Trage im Krankenwagen
12:32Und weißt du, wer den Notarzt gerufen hat?
12:34Ich
12:35Und weißt du auch warum?
12:41Ja, ich weiß warum
12:42Hundert Tabletten
12:45Und danach habe ich nichts mehr von dir gehört
12:48Jahrelang
12:51Es tut mir leid
12:55Ich konnte dir nicht helfen
12:58Dann brauchst du jetzt nicht alles an einem Tag nachholen
13:02Es gibt dir trotzdem nicht das Recht, so unfreundlich zu Daniel zu sein
13:06Sicher?
13:08Auf deinen Daniel hast du ja noch nie was kommen lassen
13:10Aber wo war denn Daniel damals, als du Hilfe gebraucht hättest, hm?
13:14Ich habe mich von ihm distanziert, ich wollte seine Hilfe nicht
13:16Nein, das ist falsch!
13:18Daniel war schuld an deinem Zusammenbruch
13:22Jetzt bist du wieder mit ihm zusammen
13:23Dann kann man ihr echt nur herzlich gratulieren
13:27Charlotte, das stimmt so nicht!
13:32Du hast mich noch nicht einmal gefreut, wie es mir geht
13:38Nein
13:40Habe ich nicht
13:41Nein
13:43Hast du nicht
13:48Weißt du dich überhaupt nicht wiederzusehen?
13:51Natürlich freue ich mich, dich wiederzusehen
13:55Ich war so überrascht
13:58Ich freue mich nämlich auch
14:08Es ist schön, dass du da bist
14:13Ja
14:23Hey, Kolja
14:24Was ist los?
14:27Du warst heute gar nicht arbeiten
14:30Bist du krank?
14:33Wo ist deine bessere Hälfte?
14:35Nervt nicht
14:37Und was meinst du mit bessere Hälfte?
14:38Na, die Süße, mit der du in letzter Zeit immer rumhängst
14:41Ach, die kann mir gestohlen bleiben
14:44Alles klar
14:47Sie hatte das Herz gebrochen
14:49Ging ja schnell
14:51Quatsch, ich habe einfach keinen Bock, mich die ganze Zeit anlügen zu lassen
14:54Wieso anlügen?
14:56Vergiss es
14:57Nun sag schon
15:02Aber nur wenn du es keinem erzählst
15:03Hallo
15:04Ich bin doch nicht meine Schwester
15:07Charlie ist nicht Charlie, sondern heißt Charlotte
15:09Charlotte ist keine abgebrannte Tramperin, sondern
15:11die Schwester von Daniel Gravenbergs Freundin Marie Vermont
15:20Dann
15:22Herzlichen Glückwunsch
15:24Und herzliches Beileid
15:26Was soll denn das jetzt?
15:28Herzlichen Glückwunsch
15:29Du hast dir eine steinreiche Freundin angelacht
15:32Wieso herzliches Beileid?
15:35Weil du dir eine steinreiche Freundin angelacht hast
15:38Nico, ich habe echt keinen Bock, mich von dir verarschen zu lassen
15:40Bleib da, Kolja
15:41Ich erkläre es dir
15:44Charlotte Vermont
15:45Ist eine der zwei Erbinnen
15:47Einer der größten Kaufhauskette in Europa
15:49Eine echte Granate
15:52Herrlich?
15:53Genau
15:55Und jetzt zum Problem
15:57Für solche Frauen können Typen wie du und ich nie mehr als ein Spielzeug sein
16:02Wenn sie mit dir fertig gespielt hat, wird sie sich fallen lassen
16:09Sie hat es schon getan?
16:12Ja, hat sie
16:30Hallo
16:31Hallo Daniel
16:32Ich habe dich gar nicht bemerkt
16:36Ich habe dich auch nicht bemerkt
16:38Tut mir leid
16:41Ich weiß nicht genau, wie du das jetzt meinst
16:44Ich habe dich eben beim Zeichnen beobachtet
16:47Du bist wirklich gut
16:49Vielen Dank
16:51Ich habe dich nie danach gefragt
16:53und ich habe mir auch nie deine Zeichnungen angesehen
16:57Es hat mich einfach nie interessiert, ob du noch etwas anderes kannst
17:00als am Catering ein Café zu servieren
17:03Dafür möchte ich mich entschuldigen
17:06Das ist wirklich nett von dir
17:08Aber wir hatten eben andere Sachen im Kopf
17:09Wir wollten zusammen weggehen
17:13Ja
17:16Ich werde dich dann mal wieder in Ruhe arbeiten lassen
17:18Ja, es gibt da noch viel zu tun
17:23Willst du das schaffen bis zur Präsentation?
17:26Ja, sicher
17:27Gut
17:29Also dann
17:29Bis dann
17:33Es tut weh, wenn Daniel so kühl mit mir spricht
17:37Dabei spüre ich, dass unter seinen gleichgültigen Worten noch etwas anderes ist
17:42Warum können wir uns nicht einfach sagen, was wir füreinander empfinden?
17:46Nein, sowas darf ich nicht mehr denken
17:48Es ist vorbei
17:50So sehr ich mir auch wünsche, ich könnte die Zeit zurückdrehen
18:02Sag mal, Tobias
18:03Hast du die Zeitung von gestern, Missy?
18:06Ähm, die liegt da drüben
18:08Ah, da war ein Artikel drin, den wollte ich noch lesen
18:12Danke
18:15Ich dachte, du wolltest deine Gitarre wegwerfen
18:20Ach, äh, hab ich wohl vergessen
18:24Ach, vergessen, sowieso
18:26Deswegen hat sie jetzt auch wieder alle Seiten
18:29Du hast doch nicht etwa geübt?
18:31Nein, überhaupt nicht
18:33Wie kommst du denn auf die Idee?
18:36Na, ich dachte vielleicht bist du sentimental geworden oder irgendwie sowas
18:40Wegen der alten Zeiten
18:59Ich glaub, das ist deine Gehaltsabrechnung
19:02Äh, die hab ich schon gesucht
19:04Tut mir leid, ich wollte nicht
19:07Ich geh da mal wieder
19:23Hallo, Jörg
19:24Wie geht's?
19:26Ich hab uns was mitgebracht
19:27Waren wir verabredet?
19:29Nein, aber das ist man bei einer Überraschung nie
19:33Na
19:35Die Überraschung ist dir gelungen
19:37Schau mal
19:40Austern
19:43Und Spargel
19:47Und Artischocken
19:49Das ist nicht dein Ernst?
19:51Doch, das ist ein Liebesmal, das hab ich in der Zeitung gelesen
19:54Verstehe
19:55Ja
19:58Ich wollte mich sowieso noch frisch machen
20:05Ja?
20:06Wir waren verabredet
20:08Ich weiß, mir ist was dazwischen gekommen
20:10Etwas Wichtiges?
20:11Was spielt das jetzt für eine Rolle?
20:13Gibt es dem Kurs ja nicht auch was zu essen?
20:16So viel, ich weiß nicht
20:18Aber die haben doch Erdnüsse
20:20Ja, ich glaub schon, warum?
20:23Können Sie mir eine Portion Erdnüsse und ein paar Chips bestellen?
20:26Ich will wissen, wann Sie endlich hier auftauchen
20:28Ich bin gleich da
20:30Ich kann es nicht leiden, wenn man mich warten lässt
20:33Und ich kann nicht leiden, wenn man nicht warten kann
20:34Bis gleich
20:45Ich muss noch mal weg
20:52Jörg?
21:07Äh, Charlotte?
21:09Bist du das?
21:11Ja, ich bin's
21:17Ich hab schon gehört, dass du hier bist
21:20Mein Gott
21:23Bist du groß geworden?
21:25Und du hast dich überhaupt nicht verändert
21:28Ja, leider hast du recht
21:31Trotzdem
21:32Herzlich willkommen in Falkenthal
21:34Oh, vielen Dank
21:36Ich freu mich sehr, hier zu sein
21:38Wie lange ist das eigentlich her, dass du hier warst?
21:40Vier, fünf Jahre?
21:42Ja, vier Jahre
21:43Das war der Sommer, bevor sich Daniel und Marie getrennt hatten
21:48Ja, und jetzt bist du wieder hier
21:51Und Marie auch
21:53Welche Freude, junge Dame
21:56Habe ich's doch richtig gehört
21:58Die junge Frau Vermont ist da
22:01Charlotte
22:02Das ist eine Überraschung
22:04Ja, jetzt sagen Sie ja nicht, dass sie groß geworden ist
22:09Das hab ich schon gemacht
22:11Du bist eine richtig schöne junge Dame geworden
22:15Dankeschön
22:16Das ist sehr lieb von Ihnen
22:18Du, du, sag du zu mir
22:20Wenn ich auch ein bisschen älter bin als du
22:22Deswegen heißt es noch lange nicht, dass ich altmodisch bin
22:24Danke, Eva
22:25Diesen Seitenhieb habe ich nicht verstanden
22:28Ich hab's ja auch gar nicht gemeint
22:29Hm
22:30Er ist zwar ein bisschen steif, aber
22:32Er meint's immer gut
22:34Ach
22:35So steif ist er gar nicht
22:38Zumindest nicht, wenn er sich nach der Keksdose auf den Küchenschrank kriegt
22:41Pätze, Pätze, ging in den Laden
22:42Ach, schönen Abend noch
22:45Nun hört sich einer das an
22:46Ganz schön frech
22:49Aber so war sie ja eigentlich schon immer
22:52Und Sie waren schon wieder an der Keksdose
23:13Kommen Sie zu Hause nichts Richtiges zu essen?
23:15Hm, Austern, Artischocken und Spargel
23:19Ein komplettes Liebesmal
23:21Da meint es aber jemand gut mit Ihnen
23:25Was sollen Sie mich sagen?
23:27Irgendeinen Grund wird es ja haben, dass Ihre kleine Freundin zu solchen Mitteln greift
23:34Lassen Sie uns über etwas anderes sprechen
23:36Ja
23:38Ist mir sowieso lieber
23:41Sie wollen wissen, was ich gegen Julia unternehmen werde?
23:43Richtig
23:43Nichts
23:45Zumindest jetzt noch nicht
23:46Haben Sie noch etwas Geduld?
23:48Andauernd sagen mir alle, dass ich Geduld haben soll
23:49Wir werden auf eine günstige Gelegenheit warten, um zuzuschlagen
23:53Wissen Sie, was ich glaube?
23:55Sie haben den Mund zu voll genommen
23:57Sie haben keinen blassen Schimmer, wie Sie Julia Schilling loswerden können
24:02Ich weiß genau, was ich tue
24:04Und glauben Sie mir
24:06Ich bin ein Experte darin, Julia Schilling zu schaden
24:09Das zwischen Julia und Ihnen, das ist was Persönliches, oder?
24:14Kann man so sagen
24:18Was passiert, wenn sie aus der Firma fliegt?
24:21Dann kriegen Sie Ihren Job in der Designabteilung wieder
24:24Und was ist mit Ihnen?
24:26Was wollen Sie dann? Geld?
24:27Geld
24:29Das ist nicht alles
24:32Wenn unsere kleine Zusammenarbeit sich als effektiv verweist
24:37Können wir gemeinsam eine Menge erreichen
24:40In der Manufaktur meine ich
24:42Ja
24:44Vielleicht
24:45Aber
24:47Eins nach dem anderen
24:49Genau
24:50Sie sollten Ihre kleine Freundin nicht so lange warten lassen
24:53Mit dem Liebesmal
24:56Vielleicht sollte ich besser sehen
24:58Ich muss los
25:00Bis zum nächsten Mal
25:14Mama
25:15Mama
25:31Du, das ist so eine Gemeinheit
25:33Hallo Mama
25:35Na, worüber regst du dich so auf?
25:37Ach, ich habe gerade erfahren, dass Tobias viel zu wenig Geld verdient
25:40Ach ja?
25:41Wie hast du das rausgefunden?
25:43Das spielt doch jetzt keine Rolle
25:44Wichtig ist nur, dass er nichts dagegen unternimmt
25:47Aber das ist doch seine Privatsache
25:49Da solltest du dich raushalten
25:51Ja, ich weiß, aber das ist so ungerecht
25:54Wenn die da oben glauben
25:55Ich denke wirklich, dass du dich da raushalten solltest, Mama
25:59Na ja
26:01Vielleicht hast du recht
26:06Du siehst aber ganz schön müde aus
26:10Ja, heute war nicht so ein guter Tag
26:13Aber ich habe alles geschafft
26:15Für deine Präsentation morgen?
26:17Mhm
26:17Und?
26:19Aufgeregt?
26:20Nein
26:20Doch, ich bin ziemlich aufgeregt, Mama
26:24Ich habe das noch nie gemacht
26:26Eigene Entwürfe einem Kunden präsentieren
26:28Kann ich irgendetwas für dich tun?
26:30Kann ich dir irgendwer helfen?
26:32Mir kann niemand helfen
26:35Weißt du was?
26:37Du ruhst dich jetzt erst mal aus
26:39Und ich mache dir eine heiße Milch mit Honig
26:41Und dann schläfst du dich mal richtig aus
26:42Und dann geht morgen alles ganz von alleine
26:44Pass mal auf
26:45Okay
27:07Die Welt wird auch nicht besser davon
27:09Wenn du so ein missmutiges Gesicht machst, Patricia
27:12Nimm dir ein Beispiel an Charlotte
27:15Weißt du was, Mutter?
27:16Lass mich einfach in Ruhe
27:21Könnte ich bitte mal die Butter haben?
27:27Danke
27:27Du machst dir einfach viel zu viele Sorgen
27:32Du wirst sehen, es wird sich alles regeln
27:35Wieso glaube ich dir nur nicht?
27:36Keine Ahnung
27:38Und wieso sagt mir andauernd jeder, dass ich Geduld haben soll?
27:42Wer bitte sehr ist jeder?
27:43Das hat dich nicht zu interessieren
27:45Du willst mich doch nur neugierig machen
27:47Oder was denkst du, Charlotte?
27:50Ich habe keine Ahnung
27:51Ich weiß nur, dass mir hier die Stimmung ein bisschen zu schräg ist
27:55Schönen Tag noch
28:01Ganz schön frech
28:03So war sie als kleine Göre schon
28:05Na jedenfalls können wir jetzt ungestört reden
28:09Du musst dir wirklich nicht so viele Sorgen machen
28:12Die Geschichte mit Julia Schilling wird sich bald erledigt haben
28:15Ich habe alles im Griff
28:16Sie wird nicht mehr lange für uns arbeiten
28:19Was hast du vor?
28:21Du wirst schon sehen
28:22Die Politik der kleinen Schritte
28:24Städte Tropfen
28:25Hüllt den Stein
28:27Wird das auch funktionieren?
28:29Aber natürlich, was denkst du denn?
28:39Bei diesem Entwurf ging es mir
28:42Uns, ging es uns
28:44Bei Firma Falkenthal Porzellan
28:45In erster Linie
28:46Um die elegante Linie
28:48Die
28:50Die Linienführung
28:52Diesem
28:54Entwurf
28:57Hallo Julia
28:58Hallo
28:58Ich wollte nur mal kurz vorbeischauen, um dir viel Glück zu wünschen
29:03Danke
29:04Ist irgendwas passiert?
29:06Nein, ich bin noch ein bisschen nervös wegen der Präsentation
29:12Mach dir keine Gedanken
29:13Das bekommst du schon hin
29:16Ja, das sagen alle
29:20Was ist daran jetzt lustig?
29:21Gar nichts
29:22Ich
29:24Es wundert mich nur ein bisschen, dass du so nervös bist
29:26Ich habe dich damals ganz anders kennengelernt
29:29Wann damals?
29:31In Südafrika
29:32Als du die Safari geleitet hast
29:35Wir waren unterwegs und wollten Tiere beobachten
29:38Und es haben sich zunächst keine Tiere gezeigt
29:41Aber du hast dir deine Ruhe nicht nehmen lassen
29:43Das war ja auch was ganz anderes
29:45Wieso?
29:46Es war eine besondere Situation
29:48Die Touristen hatten viel Geld bezahlt, um Tiere zu beobachten
29:51Aber du hast dich nicht aus der Ruhe bringen lassen
29:55Du wolltest auch etwas präsentieren
29:57Und es hat zuerst nicht funktioniert
30:01Büffel, Antilope
30:03Haben sich nicht gezeigt
30:05Von Giraffe und Löwe ganz zu schweig
30:09Und was hast du gemacht?
30:11Da habe ich improvisiert
30:12Ich habe von etwas völlig anderem gesprochen
30:14Von der Landschaft, den Farben
30:16Dem unverwechselbaren Licht
30:18Pflanzen
30:20Siehst du
30:22Du hast die Begabung
30:23Mit jeder Situation zurecht zu kommen
30:25Danke
30:28Das hat mir jetzt wirklich geholfen
30:30Das ist meine Aufgabe
30:32Als Freund?
30:35Ja, auch
30:36Aber vor allem natürlich als dein Vorgesetzter
30:40Gut
30:41Dann wünsch mir Glück
30:47Viel Glück
30:55Ach Daniel, du hast ja recht
30:58Ich muss mich nur auf meine Stärken besinnen
31:01Dann kann ich es schaffen
31:09Die Natur
31:11Ist in ihrer Vollkommenheit und Vielfalt unverwechselbar
31:16Wir können nur versuchen
31:17Ihre Schönheit nachzuahmen
31:21Und genau das war der Ausgangspunkt
31:23Für unser Wildrosendesign
31:24Das ich Ihnen heute präsentieren möchte
31:39Was bist du denn hier?
31:41Ich wollte dir die Blumen vorbeibringen
31:43Frauen bringen Männer
31:44Keine Blumen, sondern umgekehrt
31:45Wer hat mir sowas erzählt?
31:51Jetzt hast du mal eine Vase
31:58Da
32:00Dankeschön
32:01Ein Problem
32:07Ich wollte mich bei dir entschuldigen
32:10Wofür denn?
32:12Komm, Colli, jetzt hör bitte auf rumzuziehen
32:14Ich weiß gar nicht, was du meinst
32:15Ich bin auch überhaupt nicht sauer
32:16Mir hat das alles überhaupt nichts ausgemacht
32:20Okay
32:21Dann spiel halt den Kohl
32:23Klar
32:24Ich wollte dir erklären, warum ich dich angelogen habe
32:27Wahrscheinlich interessiert es dich überhaupt nicht
32:31Charlotte
32:34Vielleicht interessiert es mich doch
32:35Ja?
32:37Wirklich?
32:39Ja, wirklich
32:46Aber versprich mir, dass du mich nicht für verrückt hältst, okay?
32:51Versprochen
32:55Guten Morgen, Frau Schilling
32:57Wie geht es Ihnen?
32:59Guten Morgen
33:00Sie werden sich freuen
33:02Ich...
33:03Mir sind gestern ein paar wundervolle Anekdoten aus der Familiengeschichte eingefallen
33:09Ja, keine Sorge
33:11Wir werden uns diesmal nicht um Formulierungen streiten
33:15Frau Schilling, was ist denn los?
33:17Warum starren Sie mich denn so an?
33:19Ich frage mich die ganze Zeit, ob man es Ihnen ansieht
33:22Was?
33:24Was soll man mir denn ansehen?
33:26Vielleicht liegt es ja auch in den Genen
33:29Ja
33:30Also ich verstehe überhaupt nichts
33:33Eine andere Erklärung gibt es nicht
33:34Wofür?
33:35Dafür, dass Sie selbst in Saus und Braus leben
33:39Während Ihre Angestellten einen Hungerlohn bekommen
33:43Was reden Sie denn da?
33:45Hungerlohn
33:47Wollen Sie mehr Geld?
33:48Das geht doch nicht um mich
33:49Naja, das hätte mich auch gewundert
33:50Sondern um einen Ihrer treuesten Mitarbeiter
33:53Ja?
33:53Tobias Becker
33:55Ach
33:57Tobias
33:57Ja, Tobias
33:59Dem haben Sie seit Jahren, ach, was sag ich
34:01Seit Jahrzehnten keine Lohnerhöhung mehr gegeben
34:04Ach was, das kann doch überhaupt nicht sein
34:06Es ist aber so
34:08Wann haben Sie ihm das letzte Mal mehr Geld gegeben?
34:11Das muss, ähm
34:12Na, ich kann das jetzt im Kopf auch nicht sagen
34:18Meinen Sie wirklich?
34:19Jahrzehnte
34:21Garantiert
34:22Fräulein, bitte bringen Sie mir ein Telefon
34:25Ich werde in der Buchhaltung anrufen
34:27Und der Sache nachgehen
34:28Aber wehe, wenn Sie mich getäuscht haben
34:31Sie werden schon sehen
34:38Deine Eltern sind bei einem Autounfall ums Leben gekommen
34:41Als du sieben Jahre alt warst
34:45Glaubst du mir jetzt?
34:47Natürlich
34:50Seit damals war ich nur noch in irgendwelchen Internaten
34:52Das war
34:54Das war bestimmt nicht leicht
34:58Kolja
34:59Du brauchst mir nicht bedauern
35:01Ich möchte einfach nur, dass du verstehst
35:03Warum es für mich nicht so einfach ist, über meine Familie zu reden
35:07Weißt du
35:08Ich hatte eigentlich eine reiche Kindheit
35:11Reich an allem, was man für Geld kaufen kann
35:14Aber ich hatte keine schöne Kindheit
35:16Ich glaube, dass...
35:18Warte
35:22Wenn ich jemanden kennenlerne
35:24Den ich mag
35:26Und von dem ich will, dass er mich auch mag
35:29Den will ich nicht mit meiner Familiengeschichte beeindrucken
35:33Charlie, die arme Kleine
35:35Das habe ich mein Leben lang gehört
35:37Da habe ich keine Lust mehr drauf
35:39Damit man nicht von Anfang an Mitleid mit dir hat
35:42Ja
35:43Ich wurde in den letzten Jahren so zugeschüttet von Mitleid
35:48Das reicht noch eine lange Zeit aus
35:51Aber ich will ein stinknormales Leben
35:55Charlotte, es tut mir so leid
35:56Ich würde...
35:57Siehst du
35:58Es braucht dir nicht leid zu tun
36:00Es reicht schon, wenn du es verstehst
36:01Aber ich verstehe es doch
36:05Ja
36:07Ja
36:08Wieder Freunde?
36:18Wieder Freunde
36:23Alle Achtung
36:25Ich habe dir wirklich eine ordentliche Arbeit geleistet
36:28Ja
36:29Diese Frau Schelling ist ganz brauchbar als Assistentin
36:33Annabelle
36:34Julia hat einen großen Teil zu dieser Präsentationsmarke beigetragen
36:38Naja
36:41Entschuldige
36:44Grafenberg
36:45Frederik, ich bin es
36:46Ich wollte wissen, ob du in Sachen Tobias etwas herausgefunden hast
36:50Ja
36:51In der Buchhaltung ist tatsächlich ein Fehler unterlaufen
36:53Tobias hat seit 10 Jahren keine Gehaltserhöhung mehr erhalten
36:56Was? Seit 10 Jahren?
36:58Das ist...
37:00Wie konnte sowas passieren?
37:02Man hat mir gesagt, das hat mit der Umstellung auf ein neues Computersystem zu tun
37:05Und da Tobias schon so lange bei uns angestellt ist
37:08Ist seine Erfassung vergessen worden
37:11Das ist sehr bedauerlich
37:12Wir sollten sofort über eine Gehaltserhöhung nachdenken
37:14Ja, natürlich, keine Frage
37:17An wie fährst du denn gedacht?
37:18Ja
37:19Na, vielleicht 25%
37:21Können wir gleich 30% machen
37:23Und einen dicken Bonuscheck dazu
37:25Na ja, gut, einverstanden
37:27Dann also 30%
37:29Gut
37:29Ich werde alles nötig in die Wege leiten
37:31Bis später, Frederik
37:38Es fällt mir schwer, es zuzugeben, aber
37:41Sie haben recht
37:42Vielen Dank, Herr Grafenberg
37:45Und...
37:46Dafür dürfen Sie mich zu einem Stück Kuchen einladen
37:50Wissen Sie was, Herr Grafenberg?
37:53Das mache ich ausgesprochen gerne
37:58Nun kommen Sie schon, Frau Schilling
37:59Eilen Sie sich
38:00Was ist denn für eine Hektik, Schwägerin?
38:03Herr Huber ist ein sehr pünktlicher Mensch
38:05Er hasst es, wenn man zu spät kommt
38:07Also so wie ich das sehe, haben wir mehr als genug Zeit
38:09Sind Sie aufgeregt?
38:10Ja, ehrlich gesagt schon ein bisschen
38:12Das sollten Sie auch sein
38:13Herr Huber hat bislang noch kein einziges Stück für seine Hotels von uns abgenommen
38:17Wenn es heute nicht klappt, dann klappt es nie
38:20Machen Sie sich keine Sorgen
38:21Sie schaffen das
38:22Die Entwürfe sind auf jeden Fall fabelhaft
38:24Aber wenn Sie so unsicher sind
38:26Vielleicht wollen Sie noch mal einen Blick in die Mappe werfen
38:29Ich glaube nicht, dass das nötig ist
38:31So ist richtig
38:32Nur nicht verunsichern lassen
38:46Ja Herr Beck, kommen Sie bitte rein
38:52Nehmen Sie bitte Platz
38:57Sie machen es aber spannend
38:59Ja
39:01Also
39:03Ich muss mich bei Ihnen entschuldigen
39:08Verstehe ich nicht
39:08Warum?
39:11Unsere Buchhaltung
39:13Ist ein Fehler unterlaufen
39:15Es ist mir wirklich sehr peinlich
39:16Aber Sie haben in den letzten Jahren
39:19Zu wenig Gehalt bekommen
39:22Und wie kommen Sie plötzlich darauf?
39:25Ich, äh
39:26Ach, das ist doch egal
39:27Jedenfalls
39:28Also ich kann mir schon denken, wer dahinter steckt
39:32Aber ich möchte Ihnen versichern, dass
39:34Ich mit meiner Arbeit hier und dem Geld, was ich dafür bekommen habe
39:38Immer zufrieden war
39:41Tobias
39:42Sie sind ein feiner Mensch
39:45Und es ist mir eine große Freude, Sie in meinen Diensten zu haben
39:51Aber es ist mir wirklich sehr peinlich
39:54Sie können sich ganz sicher sein
39:55Dass wir den entstandenen Schaden wiedergutmachen werden
39:59Danke, Herr Gartenberg
40:05Du bist schon wieder da?
40:07Ja, aber nur ganz kurz
40:09Ich habe noch einen Termin in der Stadt
40:13Gehst du doch mit zur Präsentation?
40:15Nein
40:16Julian und Frederik schaffen das auch alleine
40:18Außerdem geht meine Mutter mit
40:21Das Treffen im Lanzino müsste jetzt anfangen
40:23Egal
40:27Wie läuft sie mit Charlotte?
40:29Ich habe sie heute noch gar nicht gesehen
40:31Schwierig
40:33Wir mögen uns, aber wir kennen uns kaum
40:35Das ist doch völlig normal
40:37Ihr habt dich eine Ewigkeit nicht gesehen
40:39Ja, aber ich wünschte, ich hätte schon früher die Kraft gehabt, mich um sie zu kümmern
40:44Die Kraft hast du jetzt
40:46Und du hast mich
40:48Ja
40:51Ich habe dich
40:53Wie wäre es, wenn wir mit Charlotte in den Urlaub fahren?
40:57Wir könnten versuchen, sie zu überreden, im Internat zu bleiben
41:00Um ihren Abschluss zu machen
41:02Würdest du das für mich machen?
41:05Natürlich
41:06Schließlich gehen mich die Probleme mit deiner Schwester genauso an
41:09Oh, Daniel, das wäre wunderbar
41:12Ich habe nämlich das Gefühl, dass ich mit ihr alleine gar nicht klarkomme
41:16Herr Huber
41:17Darf ich Ihnen unsere neue Designerin vorstellen, Julia Schilling?
41:20Huber, guten Tag
41:22Angenehm, hallo
41:22Meine Schwägerin Annabelle Grafenberg, kennen Sie ja bereits
41:25Wir hatten schon das Vergnügen
41:28Dann würde ich vorschlagen, wir schreiten leicht zur Tat
41:30Meine Zeit ist begrenzt
41:31Sie werden begeistert sein, das Design hat bereits
41:33Ja, ja, Herr Grafenberg, ich mache mir immer lieber selber ein Bild
41:37Frau Schilling?
41:39Ja
41:40Dann fange ich mal an
41:43Und dann fange ich mich auf
41:45Das Problem hat ich mir alles
41:46Ich habe noch einen Grammy-Tart
41:46Ah, das ist aber你有
41:48Egal Clan
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