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  • vor 4 Stunden

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Kurzfilme
Transkript
00:00Ich habe noch eine Packung Kaffee gefunden. Tim hat doch die Kaffeedose mitgenommen.
00:04Ich kann mir immer noch nicht wirklich vorstellen, dass er tatsächlich zeltet.
00:07Doch, das kann ganz schön sein. Ich hoffe nur, er hat das Mückenspray dabei bei der Mückenplage dieses Jahr.
00:12Wenn schon.
00:14Ey, du darfst nicht vergessen, das ist immerhin seine Wohnung, in der wir es uns hier gut gehen lassen.
00:19Du wohnst schließlich auch hier. Tim hat sich selber rausgeschmissen.
00:25Kolja, ich bin mir schneller wieder hier, als wir auf Wiedersehen sagen können, das verspreche ich dir.
00:31Und jetzt lass uns erst mal die sturmfreie Bude genießen.
00:33Mhm, wahrscheinlich hast du recht.
00:36Und jetzt geh wieder zurück. Wir frühstücken heute im Bett.
00:39Oh la la.
00:53Charlie.
00:55Ich bin bei Hasbro.
01:17Hey, who's gonna make it right?
01:33Ich saß bei uns in dieser blöden Luxusvilla und dachte mir, was mache ich hier eigentlich?
01:39Ich liebe Koi.
01:42Und dann habe ich mich in den nächsten Zug gesetzt und dann bin ich hier.
01:45Jetzt warte mal, Charlie.
01:47Süßer, ich habe die Sufe.
01:48Ja, ja.
01:50Mann, ich hätte gar nicht fahren dürfen.
01:53Jetzt bin ich ja wieder hier.
01:55Ja.
01:58Mann, du bist so süß. Das war eine Überraschung ja richtig gelungen, oder?
02:01Ja, das kannst du wohl sagen, aber du hättest doch vorher anrufen können.
02:04Ja, klar. Dann wäre es ja auch eine tolle Überraschung gewesen.
02:08Ja, Charlie, ich verstehe einfach nicht.
02:09Du bist so süß, dass ich dich so durcheinanderbringe, damit hätte ich echt nicht gerechnet.
02:13Aber das ist mir auch egal.
02:22Charlie.
02:24Hm?
02:26Ich muss dir was sagen.
02:28Kolja!
02:30Das ist doch Lilly, oder?
02:33Cool, dann können wir ja zusammen früchten.
02:41Und Sie sind jederzeit bereit, den Verkauf abzuschließen?
02:45Ja.
02:48Ja, diese Situation könnte sehr bald eintreten.
02:53Ich...
02:53Ich melde mich dann wieder bei Ihnen.
02:56Mhm.
02:57Dankeschön.
02:58Wiederhören.
03:00Führst du so früh am Morgen schon geschäftliche Telefonate?
03:03Ja.
03:05Es ging um...
03:06Um die Probleme in der Manufaktur.
03:08An denen nur Mutter schuld ist.
03:10Sie hat einen unglaublich hohen Kredit aufgenommen, und den will die Bank jetzt zurück.
03:15Und um wie viel handelt es sich dabei?
03:18Zwölf Millionen Euro.
03:21Zwölf Millionen Euro?
03:25Was will sie denn mit so viel Geld?
03:26Sich ein schönes Leben machen.
03:29Mir wird schon was einfallen.
03:31Und die Bank?
03:32Die hat es ihr so einfach gegeben?
03:34Mutter hatte alle Vollmachten von Daniel.
03:37Außerdem hat sie den Kredit zu den denkbar ungünstigsten Konditionen aufgenommen.
03:40Was wir jetzt ausbaden dürfen.
03:42Und...
03:43Was wollt ihr jetzt machen?
03:44Wir müssen einen Teil des Kredits zurückzahlen, um nicht Insolvenz anmelden zu müssen.
03:49Könnt ihr das denn?
03:50Ja?
03:53Wenn ich die Villa verkaufe?
03:56Äh...
03:57Du willst...
03:58Die Villa?
04:00Ich weiß, es ist schwer, aber...
04:05Es geht nicht anders.
04:11Die letzten Nächte habe ich kaum noch geschlafen, weil ich die ganze Zeit an dich denken musste.
04:16Das ist schön.
04:20Mir ist jetzt erst klar geworden, wie viel du mir bedeutest.
04:26Aber diesen Fehler mache ich nicht noch mal.
04:28Ich brauche.
04:30Jetzt bleibe ich bei dir.
04:38Und Marie braucht auch niemanden mehr, der auf sie aufpasst.
04:40Ihr geht's richtig gut und sie will auch wieder anfangen zu arbeiten.
04:43Das ist doch gut.
04:45Ja.
04:47Jetzt wird alles perfekt, Baby.
04:51Charlie, jetzt musst du mir mal zuhören.
04:54Kommt das Frühstück jetzt ans Bett oder muss ich das...
04:59Hey.
05:01Hey, Charlie.
05:03Charlie, was ich dir sagen wollte...
05:05Moment mal.
05:13Ist das nicht dein T-Shirt?
05:16Ja.
05:19Und was soll das gerade eben bitte mit Frühstück ans Bett?
05:28Sag mal, was läuft hier eigentlich?
05:30Das wollte ich dir die ganze Zeit erklären.
05:38Das... das glaube ich jetzt nicht.
05:47Sag mal, meinst du, ist es wirklich richtig, was wir hier machen?
05:49Auf jeden Fall.
05:50Vielleicht hätte es ja doch gereicht, wenn wir zum Anwalt gegangen wären.
05:54Ach, damit sich alles noch länger hinzieht und Dietmar sich rausredet?
05:57Nee.
05:58Manchmal muss man die Dinge einfach selbst in die Hand nehmen.
06:01Ja.
06:01Hast recht.
06:02Ihr sollt vielleicht Augen machen.
06:04Ja, das soll er ja auch.
06:04Du, der wird ausrasten.
06:06Vielleicht wird er sogar handgreiflich.
06:07Na, dann braten wir ihm hier mit eins über.
06:08Oh, nee.
06:09Der ist von meiner Mama.
06:10Ach so.
06:11Dann nehmen wir das.
06:12Ich glaube, mit dem hat irgendjemand vor dem Krieg mal Wimbledon gewonnen.
06:16Ja, gerne.
06:16Mit der Sammlern ist der vielleicht zu krass wert.
06:18Ach, wir werden uns schon zu helfen wissen.
06:20Genau.
06:22Sag mal, ähm...
06:24Ist er denn schon mal...
06:25War es denn handgreiflich geworden?
06:27Nö.
06:27Hat er doch keinen Grund gehabt.
06:29Na ja.
06:30Hab ihm ja auch noch nie seine Sachen weggenommen.
06:32Also wenn er nicht wohl dabei ist, Birgit, dann...
06:36Wieso endlich seine Sachen?
06:38Ich meine, die ganzen Sachen hier gehören genauso gut mir.
06:50Der Firmen-Sitz ist in Luxemburg, aber sie verdienen ihr Geld nicht nur mit Firmenbeteiligung, sondern auch mit Aktien-
06:55und Devisenhandel.
06:56Ich spreche dir von der Van Weiden Group?
06:58Ja.
06:59Julia hat recherchiert.
07:00Aber es sieht gar nicht gut aus.
07:02Die Van Weiden Group hat zwar große Konzernen und Reedereien gekauft, aber...
07:05nicht um sie zu erhalten.
07:07Sondern um sie in ihre Einzelteile zu zerschlagen, zu verkaufen, bis nichts mehr übrig bleibt.
07:10Genau.
07:11Und Viktoria Van Weiden ist die Tochter des Firmengründers und Vizepräsidentin der gesamten Firma.
07:17Eva.
07:17Eva.
07:18Geht's dir nicht gut?
07:20Ich hab Eva von meinem Plan erzählt.
07:24Ich hab vorhin mit dem Makler telefoniert.
07:27Du weißt, er ist schon seit Jahren scharf auf die Villa.
07:30Du kannst die Villa nicht verkaufen!
07:32Es bleibt uns nichts anderes übrig, wenn wir die Firma retten wollen.
07:36Die Villa verkaufen, weißt du, was das heißt?
07:39Mir bricht es doch auch das Herz.
07:41Aber wir haben einfach keine andere Möglichkeit.
07:44Hast du schon mit der Bank gesprochen?
07:46Nein, hab ich noch nicht.
07:49Die Villa verkaufen heißt nicht nur ein Haus verkaufen.
07:51oder einen Garten oder ein Grundstück.
07:55Die Villa verkaufen heißt unsere Geschichte verkaufen.
07:58Ich weiß.
08:01Aber wir müssen uns entscheiden.
08:02Entweder verlieren wir die Villa oder die Manufaktur.
08:10Charlie, es tut mir leid, aber ich konnte nicht wissen...
08:13Was?
08:15Dass wir zusammen sind?
08:16Ja, dass wir noch zusammen sind.
08:18Du hast nie gesagt, dass du zurückkommst.
08:19Ach so, verstehe aus den Augen, aus dem Sinn, oder was?
08:22Nein, so...
08:22Ich hab dich doch auch vermisst anfangs.
08:25Das kann ja nicht sonderlich lange gedauert haben.
08:29Lilly und ich, wir...
08:30Wir haben das nicht geplant.
08:31Es ist einfach so passiert.
08:33Einfach so passiert?
08:36Ja, klar!
08:37Ich war ja auch so verdammt weit weg, nicht wahr?
08:39Und es war ja auch idiotisch,
08:41weil mir zu glauben,
08:41dass du noch ein paar Tage noch an mich denkst.
08:43Charlie, bitte.
08:46Mir ist ja jetzt auch klar,
08:47warum du nicht wolltest,
08:48dass das Köln mit mir mitkommt.
08:50Nein, Charlie, so war das nicht.
08:52Ich mach hier keinen Auf-Unschuld-Singer her.
09:02Wie konntest du nur?
09:06Dann ausgerechnet?
09:16Seid so erbärmlich.
09:45Kommen wir gleich verkaufen.
09:46Wie kannst du deine Hypothek aufnehmen?
09:48Du weißt ganz genau,
09:49dass das niemals genug Geld bringen würde.
09:50Und was wird aus Eva?
09:52Macht euch mal um mich keine Gedanken.
09:54Eva behält ihr Haus.
09:55Und sobald wir was Neues gefunden haben,
09:57kommt sie natürlich mit.
09:58Die Villa ist unser aller Zuhause.
10:00Die kannst du nicht einfach verschärbeln.
10:02Überleg dir,
10:03was Großvater in diesem Fall getan hätte.
10:05Du bist nie so weit kommen lassen.
10:06Sein Credo war immer,
10:07dass die Mitarbeiter das Herz der Manufaktur sind
10:09und unser höchstes Gut.
10:11Er wäre bereit gewesen,
10:12jedes Opfer dafür zu bringen.
10:14Ich weiß.
10:15Es geht um viele Arbeitsplätze.
10:17Aber trotzdem...
10:20Was bringt es uns denn,
10:21die Villa zu haben,
10:22wenn wir die Manufaktur los sind?
10:23Wir können nicht alles behalten.
10:27Gut.
10:30Vielleicht müssen wir die Villa verkaufen.
10:33Aber wir sollten erst mal mit der Bank sprechen,
10:35ob sie überhaupt
10:36mit einer Teiltilgung des Kredites einverstanden sind.
10:40Was bietet man denn dafür?
10:42Gut fünf Millionen.
10:44Fünf Millionen?
10:46Das ist doch viel zu wenig!
10:50Sprichst du mit der Bank?
10:55Wenn wir alle zusammenhalten,
10:57dann schaffen wir das auch.
11:01Ich lasse meinen Termin gehen.
11:22Sag mal,
11:23hattest du nicht gesagt,
11:24dass mit Charlie Schluss ist?
11:26Das dachte ich ja auch.
11:28Aha.
11:29Und was war das dann gerade?
11:31Ja, toll.
11:32Jetzt fangst du auch noch an,
11:33auf mir rumzuhacken.
11:34Ich hacke mich auf dir rum.
11:36Ich habe nur irgendwie den Eindruck,
11:37dass die ganze Sache
11:38überhaupt nicht geklärt ist.
11:39Im Gegenteil.
11:41Und was willst du mir damit sagen?
11:43Dass ich jetzt dastehe,
11:44wie die Schlampe,
11:44die Charlie den Typen ausspannt.
11:46Ja,
11:46und ich wie der Verräter,
11:47der mit Tims Freundin was anfängt.
11:48Na und?
11:49Das mit Tim war geklärt.
11:50Ja,
11:50das sieht er aber anders.
11:53Okay,
11:54das ist unfair
11:55und das weißt du genau.
11:57Lilly,
11:57wir wollten noch frühstücken.
11:59Klär das mit Charlie.
12:15Wir haben noch zu.
12:17Kann ich trotzdem bleiben?
12:20Charlotte,
12:20was machst du denn hier?
12:22Ach,
12:23shit.
12:27Du warst bei Colia
12:29und
12:29Lilly?
12:31Du weißt davon.
12:32Und
12:33Tim hat mir alles erzählt.
12:35Du brauchst die Geschichte
12:36ja nicht nochmal zu erinnern.
12:38Das ist schon okay,
12:38ich bin Barkeeper
12:39und das ist sowieso immer
12:40die gleiche Story
12:41seit Anfang der Menschheit.
12:42Aber das hilft dir
12:43jetzt auch nicht weiter aus.
12:45Nein,
12:45tut's nicht.
12:47Kann ich trotzdem
12:47irgendwas für dich tun?
12:51Kann ich erst mal hierbleiben?
12:52Na ja,
12:53na logisch.
12:53Wenn's sein muss,
12:54stell ich dir ein Bett
12:54hinter den Tresen,
12:55damit du dich verkriechen kannst
12:56und leg dir eine Standleitung
12:57Schokoladenleis dorthin.
12:58Oder was sonst noch so
12:59gegen Liebeskummer hilft.
13:02Oder du gibst mir
13:03erst mal eine Kohle aus.
13:04Das geht natürlich auch.
13:06Danke.
13:08Danke.
13:09Danke.
13:38Hallo Hagen,
13:39Hagen, ich bin's.
13:40Schön, dass ich dich erreiche.
13:41Hat alles geklappt?
13:43Ach, sehr gut.
13:45Dann geht's also los.
13:46Wann hat er seinen Termin?
13:48In einer Stunde schon.
13:50Das heißt,
13:51Sie bekommen kalte Füße.
13:52Ich danke dir.
13:53Bis später.
13:56Warum machen Sie nicht weiter?
13:57Ich danke dir.
14:32Das gibt es doch nicht.
14:38Dietmar!
14:41Birgit, Nina.
14:43Suchst du was?
14:44Meine ganzen Sachen, wo sind die?
14:47Deine Sachen?
14:49Na, all meine Sachen, die ich hier...
14:53Wo hast du sie hingebracht?
14:56Ich habe keine Ahnung, wovon er redet.
15:02Okay, sag mir jetzt, wo sie sind.
15:05Weg.
15:06Wie, weg?
15:08Weg.
15:10Verkauft?
15:11Nein.
15:12Doch.
15:14Das ist Diebstahl, ich zeige euch an.
15:17Ich lasse mich doch von euch nicht beklauen.
15:19Sag mal, Dietmar, was willst du der Polizei dann erzählen,
15:23dass die Sachen gestohlen wurden, die dir gar nicht gehören,
15:25weil du bist der Mittellose?
15:29Du hast mich bestohlen.
15:30Dietmar, und sag mal, was ist eigentlich mit dem Auto?
15:34Das hattest du doch auch verkauft, ne?
15:37Der gehört einer Freundin, sie hat ihn mir geliehen.
15:39Dietmar, komm doch mal her.
15:44Ich würde dir gerne was zeigen.
16:05Was ist mit dir los?
16:07Die verflickste 23.
16:0923?
16:11Ist das jetzt ein Geheimcode, oder was?
16:12Nee, 23 Lückenstiche habe ich mir heute Nacht im Zelt geholt.
16:16Oh, ouch.
16:17Ja, schön, dass ich zu deiner Belustigung beitrage.
16:20Gibst du mir dafür einen Kaffee aus?
16:22Schon wieder?
16:25Was ist mit deinem Letzten?
16:27Und wirst du nicht mal dein Pfand endlich einlösen?
16:29Ja, bald.
16:33Na, dann schau, dass du hier mal die Luft rausmachst.
16:36Ja.
16:39Du hast gut reden.
16:42Aber glaubst du, das macht mir Spaß, euch Geld abzuknöpfen?
16:44Ich bin schon der meistgehasste Mensch in Falkenthal.
16:47Ach, Andreas.
16:48Ich mag dich irgendwie.
16:50Das ist ja sehr nett von dir, aber mir stinkt's langsam.
16:53Da wird man gezwungen, sich selbstständig zu machen
16:55und der ganze Frust von der Belegschaft bleibt an mir hängen,
16:58nur weil der blöde Kaffee jetzt einen Euro mehr kostet als sonst.
17:03Ja, wir beide, wir können echt mal super eine Depri-Party feiern.
17:09Depri-Party, was?
17:10Mhm, Depri von deprimiert.
17:12Du wegen deines Jobs und...
17:15Du wegen Lilly.
17:21Übrigens hatte Birgit vorhin so eine Salbe gegen Juckrätz dabei.
17:25Echt?
17:26Und wo ist sie?
17:27Weg.
17:27Wie weg?
17:29Weg.
17:29Nicht da.
17:30Äh, toll.
17:31Was war jetzt gemein?
17:33Ich spendier dir dafür einen Kaffee.
17:37Gut, das lasse ich mir gern gefallen.
17:44Gewöhn dich aber nicht dran.
17:52Das, das beweist gar nichts.
17:54Das beweist, dass du hinter meinem Rücken unsere Sachen verhölkerst.
17:58Das ist eine Unterstellung.
18:00Nein, das ist strafbar.
18:02Dafür kann ich dich ins Gefängnis bringen.
18:04Wenn du willst, der rufe ich jetzt die Polizei an.
18:10Birgit, wie kannst du mir das nur antun?
18:13Was? Ich dir?
18:16Du verhügerst doch unsere Klamotten.
18:18Machst sie ja auf mittellos und fährst mit einem riesen Sportwagen durch die Gegend.
18:21Das hab ich alles von meinem Geld gekauft.
18:23Du hast ja immer auf meine Kosten gelebt.
18:30Was hab ich?
18:36Ich hab unseren Sohn großgezogen.
18:38Ich hab dir den Haushalt geführt.
18:40Ich hab deine Bücher gemacht.
18:41Ich hab dir den Rücken freigehalten.
18:43Ich hab für dich gekocht und deine Händen gebügelt.
18:45Während du mich betrogen hast.
18:47Immer und immer und immer und immer und immer wieder.
18:59Ich habe noch sehr viel von diesen Fotos.
19:04Und ich werde dich ins Gefängnis bringen.
19:08Das schwöre ich dir.
19:10Er hat damit...
19:10Nein!
19:12Er hat überhaupt noch nicht genug.
19:15Die Otto-Schlüssel.
19:21Solltest du bitte mal das Fahrrad?
19:35Du steigst jetzt bitte auf dieses Fahrrad.
19:42Verschwinde.
19:44Ich will dich nicht wiedersehen.
19:46Wer geht hier...
19:47Verschwinde!
19:49Verschwinde!
20:06Verschwinde!
20:14Verschwinde!
20:16Wir müssen uns vereinbarten Konditionen weiterlaufen.
20:18Ich denke, das ist für beide Seiten eine annehmbare Lösung.
20:21Ja.
20:22Danke für Ihr Entgegenkommen.
20:23Wir sind eine Bank.
20:24Keine Raubrütter.
20:26Herr Gravenberg, es hat mich sehr gefreut.
20:28Ich glaube, die Freude war eher auf Ihrer Seite als auf meiner.
20:30Aber besten Dank nochmal.
20:31Auf Wiedersehen.
20:35Darf ich Ihnen jetzt etwas zu essen bringen?
20:37Ich habe immer noch keinen Appetit, aber noch eines, was?
20:39Ja.
20:45Patricia, ja, ich habe es geschafft.
20:48Wirklich?
20:49Ja.
20:51Und?
20:52Wie geht es dir?
20:55Ich habe mich schon mal besser gefühlt.
20:57Aber irgendwie bin ich auch erleichtert.
20:59Wir mussten dieses Opfer bringen.
21:01Ich weiß.
21:03Ein ziemlich großes Opfer.
21:06Dann werde ich dem Makler sagen, dass wir bereit sind.
21:09Ja.
21:11Ja, lass es uns hinter uns bringen.
21:13Sehen wir uns nachher in der Firma?
21:15Bis gleich.
21:23Gut, dass du das nicht mehr miterleben musst.
21:41Herr Gravenberg, das ist ja eine Freude.
21:43Frau van Weiden soll zufallen.
21:45Ich habe Ihnen doch gesagt, ich bleibe in Ihrer Nähe.
21:47Ich war mir nicht sicher, ob es sich da um ein Versprechen oder eine Drohung gehandelt hat.
21:50Essen Sie einen Appen mit mir.
21:52Ich habe keinen Appetit.
21:54Ich schon.
21:55Bringen Sie mir so einen Vorspeisen-Schnickschnack.
21:58Haben Sie sich mein Angebot nochmal überlegt?
22:01Sie meinen, unsere Manufaktur zu schlucken, auszuschlachten und dann gewinnbringend weiter zu verkaufen?
22:07Wir nennen das Investieren, Sanieren und Gewinnoptimieren.
22:10Ja, wie dem auch sei.
22:12Wir haben uns Ihren Vorschlag tatsächlich überlegt.
22:14Dann kommen wir ins Geschäft?
22:16Nein.
22:18So? Und warum nicht?
22:20Wir haben einen anderen Weg gefunden, unseren finanziellen Engpass zu beseitigen.
22:24Das ist aber schade für uns.
22:26Aber dann muss ich Ihnen gratulieren.
22:27Es sah ja nicht gerade gut für Sie aus.
22:29Naja, es war ja nur ein kleiner Engpass.
22:31Dann habe ich mich wohl getäuscht.
22:33Sieht so aus.
22:34Vielleicht sind Sie aber einfach nur zäher, als ich dachte.
22:38Guten Appetit.
22:40Danke, den habe ich immer.
22:42Vielleicht sehen wir uns ja mal wieder.
22:44Nicht, wenn es sich vermeiden lässt.
22:49Amateur.
23:04Charlie, lass uns reden.
23:07Worüber denn?
23:09Wir waren gar nicht mehr zusammen, als das mit Lilly passiert ist.
23:14Das dachtest du.
23:16So war es aber.
23:18Weißt du was, Kolja?
23:20Du warst doch schon die ganze Zeit scharfe auf Lilly.
23:22Und jetzt seid ihr zusammen.
23:23Ist doch alles super.
23:24Ich wollte nie, dass das zwischen uns beiden auseinander geht.
23:27Oh, wirklich?
23:29Es tut mir leid.
23:30Kann ich irgendwas tun oder sagen, dass es dir besser geht?
23:32Können wir vernünftig reden?
23:35Ich wünsche dir ganz viel Glück mit Lilly.
23:37Ihr werdet bald bestimmt eine kleine, glückliche Familie aus Freikenteils.
23:40Jetzt hör doch mal auf.
23:41Es ist überhaupt nicht klar, was zwischen uns beiden ist.
23:43Ach.
23:44Heißt das, du hast unsere Beziehung nur wegen einer kleinen Affäre weggeworfen, oder was?
23:48Du bist in die Schweiz gegangen.
23:49Du hast unsere Beziehung weggeworfen.
23:51Was?
23:52Ich wollte, dass du mitkommst.
23:54Und dann kommt Lilly an und sagt, oh, Kolja, bitte, bitte bleib.
23:59Und was macht Kolja?
24:01Er bleibt.
24:02So war es nicht.
24:04Doch.
24:05So war es.
24:07Du hast dich gegen mich entschieden noch, bevor ich überhaupt weg war.
24:09Ich habe auch gelitten, als du weg warst.
24:12Ah.
24:13So sieht das also aus, wenn du leidest, ja?
24:15Im Bett mit deiner besten Freundin.
24:17Charlie, lass mich.
24:20Weißt du was, du kannst mich machen.
24:31Ich meine, warte, warte.
24:33Sag mal, Nina.
24:34Hm?
24:35Hast du das Gesicht gesehen?
24:37Ja, und das Fahrrad.
24:40Oh mein Gott.
24:42Du?
24:43Sag mal im Ernst.
24:44Ja.
24:46Wie war ich?
24:46Ganz ehrlich?
24:47Ja.
24:48Ich bin beeindruckt.
24:54Ich hätte natürlich nie wirklich die Polizei gerufen.
24:57Ich meine, wegen dir und Paula.
24:58Ja, das ist lieb von dir.
24:59Aber ich glaube auch nicht, dass wir bei der Polizei so weit oben auf der Fahndungsliste stehen,
25:02dass jeder Polizist ein Foto von mir am Streifenwagen hat.
25:06Du weißt du was?
25:07Ich finde, wir sollten unseren grandiosen Sieg feiern.
25:10Und zwar mit einer Flasche Apfelsaft.
25:17Apfelsaft ist wunderbar für mich.
25:19Warte mal, bald können wir uns Besseres leisten.
25:21Wieso wir?
25:23Na, du bist natürlich an der Beute beteiligt.
25:25Ich lade uns ein.
25:26Mit Shampoos und Kaviar.
25:28Danke, das ist aber wirklich nicht nötig, Birgit.
25:30Das wird natürlich noch eine Weile dauern, bis die Sachen verkauft sind.
25:33Ja, ich will auf keinen Fall, dass du mich bezahlst.
25:35Wieso?
25:36Ich will dich doch nicht bezahlen.
25:37Ich will mich nur bedanken.
25:39Das war doch deine Idee.
25:42Und du hast die Fotos gemacht.
25:43Ja, aber auf keinen Fall nehme ich Geld von dir.
25:45Erstens hat es mir Spaß gemacht, dir zu helfen.
25:47Und zweitens war Digmas Gesicht wirklich Belohnung genug.
25:51Stimmt.
25:53Sau doof, wie der geguckt hat.
25:57Mensch, hat das gut getan.
26:05Also, ich weiß ja nicht, wie es dir geht.
26:08Ich könnte noch eine brauchen.
26:10Sich auch.
26:11Schenk einem.
26:13Und striehe.
26:22Auf dich.
26:23Und auf dich.
26:24Und auf Paula.
26:25Und darauf, dass ihr jetzt hier in Falkenthal seid.
26:31Nein, ich bin leid.
26:46Musik
27:22Hagen, endlich meldest du dich.
27:25Kannst du das mit der Bank erledigen?
27:27Ich hab wirklich keine Lust drauf.
27:30Nein, die Zicken ein bisschen ruhen, das Übliche eben.
27:35Gott, ich sterbe vor Langeweile.
27:39Ja, das hoffe ich auch.
27:41Du bist dein Schatz.
27:57Der Makler will uns also nachher schon den Vertrag vorlegen.
27:59Ja.
28:01Er sagte, er hätte ihn schon seit Jahren in der Schublade gehabt.
28:04Wenigstens einen, den wir glücklich machen.
28:06Und wir retten die Manufaktur.
28:09Wann müssen wir ausziehen?
28:10Jetzt quäl dich doch nicht so.
28:12Ich stelle ganz pragmatische Fragen, die man in so einer Situation stellen muss.
28:15Ist ja gut.
28:19Entschuldige.
28:22Ich verstehe dich ja.
28:24Die Situation ist für uns alle nicht einfach.
28:26Ja, aber ich sollte mich besser im Griff haben, so wie du.
28:31Wir müssen uns jetzt überlegen, wie wir nach dem Verkauf weitermachen.
28:34Die Raten und die Tilgung für den Rest des Kredits sind immer noch ein ganz schöner Batzen.
28:38Ja.
28:38Wir werden um Umstrukturieren nicht herumkommen.
28:43Verdammt.
28:44Ich höre mich schon wie so ein dummer Politiker an mit all diesen leeren Phrasen.
28:49Ich kann mich einfach nicht konzentrieren.
28:51Dann fahr doch nach Hause und ruh dich ein bisschen aus.
28:55Ja.
28:56Ist vielleicht keine schlechte Idee.
29:00Bis später.
29:17Patrizia.
29:18Was ist ja nicht los bei euch?
29:21Patrick war vorhin auch so komisch bedrückt.
29:24Das ist schlimm.
29:27Kann ich dir eigentlich helfen?
29:29Ja.
29:31Hast du zufällig irgendwo fünf Millionen rumliegt?
29:35Jetzt erzähl mal.
29:37Worum geht's?
29:40Ich verkauf die Villa.
29:44Du tust was?
29:47Die Villa verkaufen.
29:50Anders können wir die Manufaktur nicht retten.
29:56Patrizia.
29:59Es tut mir wirklich sehr leid.
30:01Seit ich denken kann, lebe ich in diesem Haus.
30:04Auf diesem Hof habe ich Fahrradfahren gelernt.
30:06Hier ist so viel passiert.
30:10Und in ein paar Stunden...
30:13Es ist alles Geschichte.
30:19Ich bin sehr stolz auf dich.
30:21Wirklich?
30:22Naja.
30:23Es gibt nicht viele,
30:25die in deiner Situation genauso handeln würden.
30:28Wir haben keine andere Wahl.
30:30Das stimmt nicht.
30:31Andere würden die Firma verkaufen
30:32und sich mit dem Geld ein schönes Leben machen.
30:35Nein.
30:36Das könnte ich nicht.
30:39Siehst du.
30:42Und dafür bewohnen doch richtig.
30:45Danke.
30:49Ha.
30:50Gucke.
30:51Und hier.
30:52Und.
30:53Und.
30:54Hallo Mama, da bist du ja wieder.
30:56Hallo Süße.
30:56Hast du mich vermisst?
30:57Nein.
30:57Ich habe mit Onkel Tobias gepuzzelt.
31:00Ich hatte noch eine Kiste mit Kindersachen von Nick und Lili auf dem Tag wohnen.
31:03Aha, da hast du ja Glück gehabt, was?
31:05Hast du Tante Birgit geholfen?
31:06Ja, habe ich.
31:07Und ich bin so schnell, es ging wieder zurückbekommen.
31:10Also wir hätten es auch noch eine Weile ohne die Mama ausgehalten, stimmt's?
31:14So, was war hier?
31:15Hier schon.
31:17Du Paula, ich möchte gerne was mit dir besprechen.
31:19Ja?
31:20Soll ich euch kurz allein lassen?
31:21Nein, du sollst hierbleiben.
31:23Nein, also meinetwegen musst du auch nicht gehen.
31:26Paula, wir wollen auch hier in Falkenteil bleiben.
31:29Oh ja.
31:30Und darum werde ich mir einen Job suchen müssen.
31:32Und wenn ich arbeite, werde ich wahrscheinlich nicht hier sein können.
31:35Das macht nichts.
31:36Dann bleib ich bei Onkel Tobias.
31:38Nein, Paula, das wird nicht gehen.
31:40Und wo soll ich sonst hin?
31:43Ja, wir werden dir einen Babysitter suchen.
31:45Ich bin aber kein Baby mehr.
31:47Nein.
31:48Aber es muss ja jemand da sein, der auf dich aufpasst.
31:51Verstehst du?
31:53Wir werden dir auch einen ganz, ganz netten Babysitter suchen, versprochen.
31:59Also, solange ich keinen Job habe, hätte ich nichts dagegen, hier auf Paula aufzupassen.
32:03Das ist ja von dir, Tobias, aber...
32:05Doch, bitte, Mama.
32:07Mir würde es wirklich nichts ausmachen.
32:10Na, also gut.
32:11Wir können es ja mal versuchen, für die Anfangszeit.
32:15Weißt du denn schon, was du machen wirst?
32:17Ja, ich habe gelesen, dass das Lanzino eine Kellnerin sucht.
32:20Ist das da, wo wir schon mal waren?
32:22Ja, genau.
32:23Toll, dann kann ich dich ganz oft besuchen.
32:25Ja, abwarten, Paula. Noch habe ich mich ja nicht einmal vorgestellt, ne?
32:29Also, ich wünsche dir schon mal ganz viel Glück.
32:31Danke, das kann ich gebrauchen.
32:33Du wirst bestimmt die beste Kellnerin der ganzen Welt.
32:36Ja, das glaube ich auch.
32:37Ja, das glaube ich auch.
32:46Ich habe meine Lodge verkauft.
32:48Die Lodge?
32:50Und was ist mit Südafrika?
32:53Das lag dir doch.
32:55So sehr am Herz.
32:56Die Familie Grafenberg hat ab heute kein Interesse mehr in Südafrika.
33:00Es ist unglaublich,
33:02wie viel Liebe und Wertschätzung deine Mitarbeiter für dich haben.
33:07Ich werde dein Erbe in Ehren halten.
33:10Und mich bemühen, es in deinem Sinne fortzusetzen.
33:29Entschuldigung.
33:31Ich wollte Sie nicht stören.
33:33Schon gut.
33:34Ich brauche einen Moment Ruhe, bevor der Makler kommt.
33:37Sie denken an Ihren Vater.
33:41Ist das der Anfang vom Ende?
33:45Bin ich ein schlechter Sohn?
33:47Nein.
33:49Sie werden bald irgendwo eine neue Villa Grafenberg haben.
33:53Zusammen mit Julia.
33:59Ich danke für Ihre Tapferkeit, Eva.
34:02Sie sind von uns die am längsten hier in dem Haus gewohnt hat.
34:05Und ich kann mir vorstellen, wie schwer das jetzt für Sie ist.
34:09Es kommt mir wie gestern vor, als ich hier angefangen habe.
34:14Ja.
34:16Wir werden das alles in guter Erinnerung behalten.
34:19Das werden wir.
34:23Und geben Sie sich nicht alle schuld, Frederik.
34:26Das war Annabelle, die mit ihrer Bösartigkeit alles zerstört hat.
34:33Trotzdem werde vielleicht ich als der Grafenberg in die Annale eingehen,
34:37unter dessen Leitung die Dynastie zugrunde gegangen ist.
34:41Nein.
34:42Das werden Sie nicht.
34:45Denn wenn etwas die Grafenbergs ausgezeichnet hat,
34:49dann Ihr großes Herz,
34:53mit dem Sie die Manufaktur geleitet haben.
34:56Und darin stehen Sie Ihrem Vater in nichts nach.
35:01Danke.
35:03Das gibt mir Kraft.
35:05Kopf hoch.
35:06Ja.
35:08Auf zu neuen Ufern.
35:17Oh!
35:18Hallo, mein Großer.
35:19Es ist aber schön, dass du kommst.
35:21Nur jetzt habe ich gerade gar keine Zeit.
35:24Mama, ich muss mit dir reden.
35:25Ja, du, dann müssen wir andermals sprechen.
35:27Ich muss jetzt zur Arbeit.
35:27Ja, aber ich...
35:28Du, ich muss auch was mit dir besprechen.
35:30Ich habe deinen Vater getroffen.
35:32Charlotte ist wieder da.
35:33Ach.
35:34Na, das ist doch mal eine gute Nachricht.
35:36Ich weiß nicht.
35:37Wieso?
35:38Fröhst du dich gar nicht?
35:40Doch schon, aber...
35:41Okay.
35:43Komm, setz dich.
35:44Komm ich halt ein paar Minuten zu spät.
35:51Charlotte ist wieder da.
35:53Und...
35:53Und?
35:56Und ich bin mit Lilly zusammen.
35:58Was?
36:01Wie du bist mitgelegst.
36:04Richtig zusammen.
36:05Naja, nicht richtig, aber...
36:07Aber irgendwie schon.
36:11Ach so, und jetzt willst du von mir einen Rat,
36:13wie du das am schonendsten Charlotte beibringst.
36:16Sie weiß es schon.
36:21Was hat sie gesagt?
36:22Sie ist stinksauer.
36:32Ja, wollen Sie sich noch umsehen?
36:35Nicht nötig, Frau Grafenberg.
36:36Ich kenne das Objekt doch schon seit Jahren.
36:39Darf ich vorstellen, mein Onkel ist eine Verlobte.
36:41Das ist Herr Giese, der Käufer.
36:43Nein.
36:43Ich habe es vorhin schon zu Ihrer Nichte gesagt.
36:45Ein wirklich wunderbares Objekt haben Sie hier.
36:47Ja, schönes Objekt.
36:50Ja, gut, dann wollen wir es vielleicht nicht unter die Spannung machen.
36:53Natürlich.
37:04Bitteschön.
37:05Danke.
37:07So, wenn Sie dann bitte...
37:09... einmal hier und einmal dort unterschreiben wollen.
37:27Entschuldigung.
37:32Grafenberg.
37:37Ja, ich begleite Sie dann noch raus.
37:40Ja, natürlich.
37:42Auf Wiedersehen.
37:43Auf Wiedersehen.
38:08Stehen Sie es in den Voraum, Papa.
38:20Was ist es für Sie?
38:22Frau von Wein, die sind für Sie abgegeben worden.
38:25Stellen Sie sie da rein.
38:27Rosen, wie gewinnig.
38:46Soll ich uns allen noch eine Kleinigkeit zum Essen machen?
38:50Danke, Eva.
38:51Später vielleicht.
38:55Na, wenigstens werden wir die Villa gebührend verabschieden.
39:00Du meinst, mit eurer Hochzeit?
39:02Ja.
39:03Ich habe vorhin mit Frederik drüber gesprochen.
39:06Ist euch das nicht zu morbide?
39:07Ich meine, in einem Haus hast du uns schon gar nicht mehr gehört.
39:12Nein, es wäre doch schade, wenn wir uns hier einfach so davonstehen.
39:16Und Frederik liegt sehr viel daran.
39:19Ich finde es gut.
39:21Nur ein letztes großes Fest zu feiern.
39:24So eine Art Abrissparty.
39:26Sorry.
39:27Wir verlieren zwar die Villa, aber...
39:30... wir haben damit die Manufaktur gerettet.
39:33Ein Opfer, das sich lohnt.
39:37Frederik, was ist denn?
39:41Sag schon.
39:44Es war alles umsonst.
39:49Annabelle Grafenberg hat also das Gold verschwinden.
39:52Ja.
39:52Seke war wirklich unschuldig.
39:54Die Villa ist verkauft.
39:56Sie lassen nicht mit sich verhandeln.
39:57Sie wollen, dass wir den Kredit zur Wahrheit zurückzahlen.
39:59Dann haben wir die Villa umsonst verkauft.
40:01Entweder wir verkaufen an die von Weidengruppe
40:03oder wir melden gleich Konkurs an.
40:05Hören Sie auf mit diesen Spielchen.
40:06Sie haben unsere Bank unter Druck gesetzt.
40:08Annabelle hat systematisch alles zerstört.
40:09Es ist unheimlich.
40:11Wie schnell alles auseinanderbricht.
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