- vor 4 Stunden
Kategorie
🎥
KurzfilmeTranskript
00:00Äh, wie darf ich das verstehen?
00:05Ich hab dir schon gesagt, dass ich dir nicht mehr vertrauen kann.
00:07Aber ich werde dein Vertrauen ganz bestimmt nicht mehr missbrauchen.
00:12Ich weiß nicht, ob ich dir das glauben kann.
00:16Wenn ich daran denke, dass du bereit warst, hochgiftige Farben in Umlauf zu bringen, um Frederik zu schaden.
00:23Aber ich hab das doch nur für dich getan. Für dich und für die Firma.
00:28Für mich?
00:30Du hast mich die ganze Zeit manipuliert und benutzt. Und nicht nur mich.
00:35Du hast Patricia geopfert, als es dir mit dem Wildrosen-Design an den Kragen ging.
00:39Aber ich habe aus meinen Fehlern gelernt.
00:42Nein, das hast du nicht.
00:44Du wusstest, dass Marie nicht schwanger ist. Du hast es mir verschwiegen.
00:48Du hättest sogar in Kauf genommen, dass ich Frederik nach der vermeintlichen Fehlgeburt wegen Körperverletzung anzeige.
00:54Lass gut sein, Daniel.
00:55Nein, ich habe lang genug geschwiegen.
00:59Du hast doch unter ihren Intrigen am meisten gelitten.
01:03Ich wollte doch immer nur, dass du den Posten bekommst, der dir zusteht.
01:08Spar dir deine Bemerkung. Ich habe eine Entscheidung getroffen.
01:13Ab sofort wird Frederik nicht nur die Personalabteilung, sondern auch die Marketingabteilung leiten.
01:18Und dein direkter Vorgesetzter sein.
01:28Ich habe eine große Karte.
01:33Ich habe eine große Herausforderung.
01:40Ich habe eine kleine Karte.
01:56Daniel, was soll das?
01:59Ist es dein Ernst? Und ob.
02:01Ich will, dass du auch die Marketingabteilung leitest.
02:05Und was mache ich?
02:07Soll ich seine Briefe abtippen und ihm Kaffee bringen?
02:10Nein, natürlich nicht.
02:11Du bist weiterhin für die PR-Belange der Manufaktur zuständig.
02:15Und natürlich darf ich keine Entscheidungen treffen, ohne mich mit Frederik abgesprochen zu haben. Richtig?
02:21Richtig.
02:24Verstehe. Du bist wütend auf mich und willst mich bestrafen.
02:28Nein. Auch wenn ich dazu Grund hätte. Das hier tue ich, weil ich dir, wie gesagt, nicht mehr vertrauen kann.
02:33Und ihm vertraust du, diesem Versager? Er hätte beinahe die Manufaktur in den Ruin getrieben.
02:39Sei vorsichtig mit dem, was du sagst. Du weißt, dass es nicht stimmt.
02:41Du willst also tatsächlich, dass ich mich auf diesen Schwachsinn einlasse?
02:45Sonst hätte ich es nicht gesagt.
02:47Daniel, sei doch vernünftig.
02:50Frederik hat doch keine Ahnung von Marketing.
02:53Dann wirst du ihm vielleicht in der ersten Zeit unter die Arme greifen.
02:58Mein Entschluss steht fest. Ich will jemanden an meiner Seite, dem ich hundertprozentig vertrauen kann.
03:06Verstehe.
03:09Dann wirst du dir jemanden Neues für die PR-Abteilung suchen müssen.
03:14Ich habe nicht vor, Frederiks Schreibhilfe zu werden.
03:23Ich werde das Hirn schön vermissen.
03:25Ach, Süße. Wir sind doch nicht aus der Welt.
03:29Und, äh...
03:30Wart's doch mal ab.
03:32Wenn erst mal ein bisschen Gras über die Sache gewachsen ist, dann...
03:36Zirka, das ist so unfair.
03:38Ich verstehe die Gravenbergs nicht. Die drehen durch.
03:41Danke, Lilly. Es ist lieb von dir.
03:43Ich meine, eine Manufaktur ohne dich, das geht doch gar nicht.
03:47Koya und Tim sehen das übrigens genauso.
03:48Und weißt du, was wir uns überlegt haben?
03:50Wir sammeln Unterschriften, damit die Gravenbergs mal wissen, dass das nicht okay ist.
03:53Erst Papa und jetzt du.
03:55Ach, Lilly. Ich weiß es wirklich zu schätzen,
03:57dass ihr euch so für mich einsetzen wollt.
03:59Aber es bringt doch alles nichts mehr.
04:02Versuch, es ist doch wert, oder?
04:05Andreas, Andreas.
04:06Du, der Gemüsehändler, der hat schon ein paar Mal angerufen.
04:08Du sollst ihn ganz dringend zurückrufen.
04:10Ja, das kannst du gleich an Gravenberg ausrichten.
04:11Der wird sich bestimmt gern drum kümmern.
04:13Aber wieso denn? Was ist denn los?
04:16Gar nichts.
04:17Sei es in Ordnung. Ich habe bloß gerade gekündigt.
04:24Was?
04:39Hallo.
04:41Hallo.
04:44Schon Feierabend?
04:46Nein.
04:48Ich bin nur hier, um in Ruhe ein paar Zeichnungen zu Ende zu bringen.
04:51Ich dachte nur, ihr aus der Chefetage könntet euch doch sonst alles erlauben.
04:58Ich weiß, du bist immer noch sauer wegen der Sache mit Silke.
05:02Und sicherlich hast du auch irgendwie recht.
05:05Aber versuch doch auch mal, uns zu verstehen.
05:07Wenn wir jetzt bei Silke ein Auge zudrücken, dann...
05:10Ehrlich gesagt, ich habe nicht schon wieder Lust auf so eine Grundsatzdiskussion.
05:18Was hältst du davon, wenn wir heute Abend was zusammen machen?
05:25Meinst du, ein Date?
05:28Wenn du es so nennen willst.
05:31Wir waren zum Beispiel noch nie zusammen im Kino.
05:33Ja, was nicht an mir gelegen hat.
05:35Ja.
05:36Also was ist jetzt? Hast du Lust oder nicht?
05:40Schon, aber...
05:40vielleicht nicht gerade auf Liebe schmalz oder sowas.
05:43Traust du mir das wirklich zu?
05:47Dann sind wir also verabredet.
05:48Ich schätze schon.
05:50Gut.
05:51Dann bis später.
05:55Warte mal.
05:56Hast du eigentlich noch mal mit Frederik oder Daniel gesprochen?
05:59Wegen der Kündigung meines Vaters.
06:02Mist.
06:03Es tut mir leid.
06:06Jetzt bin ich irgendwie überhaupt nicht gekommen.
06:09Das habe ich auch anderes erwartet.
06:11Es macht doch viel mehr Spaß, Leute zu feuern und das einzustellen, richtig?
06:16Wenn du wirklich kündigen willst, dann müssen wir das doch akzeptieren.
06:21Daniel, das kann doch nicht dein Ernst sein.
06:24Ich leite seit Jahren das Marketing der Manufaktur.
06:27Das kann dir doch nicht egal sein.
06:29Das ist es auch nicht.
06:30Du hast immer hervorragende Arbeit geleistet.
06:32Aber du warst auch diejenige, die gesagt hat, dass jeder ersetzbar ist.
06:38Was ist los mit dir, Frederik?
06:39Du scheinst deinen Triumph ja gar nicht richtig zu genießen.
06:42Wegen mir brauchst du dich nicht zurückhalten.
06:45Ich wollte nicht, dass es so weit kommt.
06:47Ach komm, erspar uns deine Höflichkeiten.
06:49Es muss dir doch eine Riesenfreude bereiten, dass mein eigener Sohn sich gegen mich stellt.
06:54Annabelle, ich habe nichts für dich und deine Art übrig.
06:59Aber deine Arbeit ist enorm wichtig für den Manufaktur.
07:01Das wäre ein großer Verlust, wenn du gehst.
07:04Ich hoffe jetzt nicht, dass du vorschlägst, dass wir Daniels Plan in die Tat umsetzen sollten.
07:08Warum nicht?
07:09Zeig doch einmal in deinem Leben einen guten Willen.
07:12Zum Wohle der Manufaktur und unserer Familie.
07:14Niemals!
07:15Ich werde mich nicht von dir herumkommandieren lassen!
07:17Ist das dein letztes Wort?
07:21Wenn du bei deinem Entschluss bleibst?
07:23Das habe ich dir schon gesagt.
07:28Dann gibt es wohl nichts mehr zu besprechen.
07:56Wärst du heute noch in die Manufaktur?
07:58Ja.
08:00Du weißt ja, ich helfte bei einem Auftrag aus und Daniel wollte noch ein paar von den neuen Zeichnungen sehen.
08:06Ihr versteht euch wieder ganz gut.
08:08Ja, zum Glück.
08:10Er hat mir sogar angeboten, wieder fest für die Manufaktur zu arbeiten.
08:13Und?
08:14Ich weiß noch nicht.
08:16Die Arbeit hat mir schon ziemlich Spaß gemacht.
08:18Liegt das an Annabelle?
08:21Nein.
08:23Auch wenn ich weiß, dass sie mir das Leben schwer machen wird.
08:25Aber damit kann ich inzwischen umgehen.
08:29Außerdem, jetzt wo Daniel ihr gegenüber kritischer eingestellt ist, da...
08:35Hattet ihr das nicht gesagt?
08:37Nein.
08:41Annabelle hat ihm gegenüber zugegeben,
08:44dass sie damals tatsächlich Jörg Schwarz auf uns angesetzt hat, um uns auseinanderzubringen.
08:50Das...
08:54Das muss ja ein furchtbarer Schlag für Daniel sein.
08:56Ja, es hat ihn ziemlich getroffen.
09:02Weißt du...
09:03Ich habe mir immer gewünscht, dass Daniel...
09:09...durchschaut, was Annabelle...
09:11...wirklich ist.
09:14Oder was für ein Mensch sie sein kann.
09:19Trotzdem...
09:19...ist mir bei der ganzen Sache nicht sehr wohl.
09:24Annabelle ist seine Mutter.
09:27Er stand dir immer sehr nahe.
09:29Wie soll er denn in Zukunft damit umgehen?
09:33Er wird sich sicherlich erst mal von ihr distanzieren.
09:37Ja.
09:38Ja, vielleicht.
09:40Das ist verdammt schwer am Anfang.
09:42Das weiß ich aus eigener Erfahrung.
09:44Aber heute sehe ich, es war die einzig richtige Entscheidung, den Kontakt zu Mama vorerst abzubrechen.
09:52Und wenn es Daniel nicht reicht, sich nur von seiner Mutter zu trennen?
10:00Du sprichst von Rache.
10:04Sie hat ihn zutiefst verletzt.
10:12Damit habe ich wirklich nicht gerechnet.
10:14Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll.
10:16Heißt das, du nimmst mein Angebot an?
10:19Ich fühle mich sehr geschmeichelt.
10:21Vor allem nach den Differenzen, die wir in letzter Zeit hatten, dass du mir so viel Vertrauen entgegenbringst.
10:26Das hätte ich schon viel früher machen sollen.
10:28Das weiß ich inzwischen.
10:29Sag mal, und du tust das nicht deshalb, weil du weißt, dass du Annabelle damit sehr verletzt?
10:34Ich gebe zu, das war schon ein Grund, aber...
10:38...mir geht es hauptsächlich darum, dass jemand die Aktivitäten meiner Mutter im Auge behält,
10:41der sich garantiert nicht von ihr einwickeln lässt.
10:45Was ja jetzt anscheinend nicht mehr nötig ist.
10:47Das ändert aber nichts an meinem Angebot.
10:50Du willst trotzdem, dass ich die Marketingabteilung übernehme?
10:55Friedrich, ich war in der letzten Zeit sehr unfair zu dir.
10:59Vor allem nach Großvaters Tod.
11:06Schon gut, Daniel.
11:09Obwohl ich wusste, dass Großvater dich als dein Nachfolger einsetzen wollte,
11:12habe ich mich darüber hinweggesetzt.
11:14Selbst als ich wusste, dass die Sache mit Latrescu eine Intrige von Mutter war.
11:21Du hast einfach eine schwere Zeit durchgemacht.
11:23Nein, Frederic.
11:24Bitte, hör auf, Entschuldigung für mich zu suchen.
11:28Was ich getan habe, war falsch.
11:30Und es ist höchste Zeit, dass ich das wieder gut mache.
11:37Also, gibst du mir noch eine Chance?
11:41Natürlich.
11:44Gut.
11:46Also, dann sollten wir uns als erstes um eine neue PR-Kraft kümmern.
11:51Meinst du nicht, dass wir nochmal deine Mutter fragen sollten?
11:55Ich sag's mir bei Gott nicht gerne, aber auf Ihrem Gebiet ist sie wirklich eine der Besten.
12:00Ja, das weiß ich.
12:02Wir werden sehen.
12:05Drei Kündigungen innerhalb weniger Tage.
12:08Das hatten wir hier lange nicht.
12:11Ich wäre auch froh gewesen, wenn wir das anders geregelt hätten.
12:14Was ist denn eigentlich mit Andreas?
12:16Er war sehr ungehalten.
12:18Aber vielleicht kommt er noch zur Vernunft und zieht seine Kündigung zurück.
12:23Mein Entschluss steht fest.
12:25Na toll.
12:26Glaubst du, deswegen nehmen die Gravenbergs die Kündigung zurück?
12:29Wenn die nur ein Fünkchen Anstand besitzen würden, dann hätten die das schon längst gemacht.
12:33Ach komm, Andreas.
12:33Mit dem Schwachsinn machst du doch alles nur noch viel schlimmer.
12:36Silke, ich musste doch was tun.
12:39Du hättest, du hättest Frederik vorhin erleben sollen, wie er dir großzügigerweise angeboten hat, ein hervorragendes Arbeitszeugnis auszustellen.
12:59Entschuldige.
13:02Ist schon okay.
13:06Also, ich finde das ja auch sehr süß, wie du dich um mich kümmerst.
13:10Aber Andreas, zu kündigen.
13:13Wir wollten doch morgen heiraten.
13:16Was heißt denn, wir wollten?
13:21Also, unter den gegebenen Umständen habe ich auf heiraten nun wirklich keine Lust.
13:28Dann wirst du es also verschieben.
13:32Also, weißt du, Jörg sitzt doch im Gefängnis und der kann uns im Moment nichts anhaben.
13:40Außerdem haben wir doch beide keinen Job.
13:43Und das Geld, das müssen wir wirklich sparen.
13:53Nein, Herr Ullmann, kein Problem.
13:55Die Maschine ist morgen fertig.
13:57Ja.
13:58Tschüss.
14:02Was machst du noch hier?
14:04Ich glaube, wir haben noch was zu klären.
14:06Ach, habe ich was Falsches gesagt?
14:09Nico, ich lasse mich nicht die ganze Zeit so von dir anmachen.
14:11Ich weiß, du bist sauer, aber...
14:13Ganz genau, Patricia.
14:15Nico, was soll dieser Kinderkram?
14:18Die Kündigung deines Vaters war falsch, das gebe ich zu.
14:21Und das mit Silke war richtig, was?
14:22Wie oft denn noch?
14:23Rein professionell gesehen, ja.
14:25Und dass sie schwanger ist.
14:26Und jetzt erstmal nicht weiter war es, was?
14:29Nein.
14:30Jetzt habe ich dieses Scheiß-Gold echt wichtiger als ein Mensch.
14:32Jetzt wird man nicht pathetisch, Nico.
14:34Das passt nicht zu dir.
14:35Weil ich nur ein kleiner, blöder Mechaniker bin, was?
14:37Das hast du jetzt gesagt.
14:41Es ist doch nicht so, dass ich dich nicht verstehen kann.
14:43Aber bitte versuch dich doch auch mal in unsere Lage zu versetzen.
14:48Das tue ich.
14:49Trotzdem, ich verstehe das nicht.
14:51Okay, es ist blöd, dass das Gold weg ist, aber...
14:54Dann bestell dir eben Neues.
14:55Weißt du, wann das frühestens geliefert wird?
14:57In ein bis zwei Wochen.
14:59Unser Abgabetermin bei Miller ist aber Ende dieser Woche.
15:02Dann erklärt ihm halt, dass er seine Sachen etwas später bekommt.
15:05Das ist nicht so einfach.
15:06Und die Konventionalstrafe zahlen wir sowieso.
15:09Von unserem guten Ruf mal ganz abgesehen.
15:11Und für den musste ich jetzt als Hindenbock hier halten, was?
15:14Was heißt denn hier herhalten?
15:15Sie hat es nun mal verbockt.
15:18Stell dir vor, du hast einen Mitarbeiter und vertraust ihm irgendwelche Ersatzteile an.
15:21Die Ersatzteile verschwinden plötzlich.
15:23Du kannst deinen Abgabetermin nicht einhalten und zahlst auch noch drauf.
15:26Was würdest du denn dann machen?
15:29Auf jeden Fall nicht den Ernstbesten rausschmeißen.
15:36Eva hat recht.
15:38Auch wenn es gut ist, dass Daniel endlich weiß, wozu seine Mutter fähig ist.
15:42Was, wenn die Situation zwischen den beiden eskaliert?
15:45Hoffentlich tut er in seiner Verletzung nichts, was er später bereut.
15:49Sie können stolz auf dich sagen, Frau Schilling.
15:53Endlich haben Sie erreicht, was Sie immer wollten.
15:55Ich habe keine Ahnung, wovon Sie sprechen.
15:57Ich arbeite nicht mehr für die Manufaktur.
16:00Na, jetzt tun Sie doch bloß nicht so betroffen.
16:02Sie können sich ruhig freuen.
16:03Sie haben geschafft, meinen Sohn gegen mich aufzuhetzen.
16:07Ob Sie es glauben oder nicht, es tut mir sehr leid,
16:09dass es zwischen Ihnen und Daniel so weit gekommen ist.
16:12Aber ich habe Sie auch immer wieder gewarnt.
16:14Irgendwann würde Daniel Ihre ganzen Gemeinheiten und Intrigen durchschauen.
16:19Wenn Sie glauben, dass ich mich geschlagen gebe,
16:23dann haben Sie sich getäuscht.
16:35Oh Mann, Nico!
16:36Es wird wirklich Zeit, dass du endlich erwachsen wirst.
16:39Die Welt funktioniert nicht, wie sie dir mal bei der Sendung mit der Maus erklärt wurde.
16:42Was soll das denn heißen?
16:43Nur weil wir meinen Mitmenschen nicht egal sind, bin ich ein dummer kleiner Junge oder was?
16:47Nein, aber deine Ansichten sind zum Teil ziemlich naiv.
16:51Gerade wenn es um die Geschäftswelt geht.
16:53Ich bin also naiv, weil ich mir Gedanken um meine Mitmenschen mache.
16:55Was glaubt ihr, Grafenbergs, eigentlich wer seid?
16:58Die Götter von Falkenthal?
17:00Du hast doch keine Ahnung, was es heißt, ein Unternehmen erfolgreich zu lassen.
17:03Ach nein, und was ist das hier?
17:04Bitte, Nico!
17:05Du kannst doch deine kleine Werkstatt nicht mit unserer Manufaktur vergleichen.
17:08Bei uns geht es um Summen, von denen hast du wahrscheinlich noch nicht mal geträumt.
17:12Und wir tragen Verantwortung für eine Belegschaft von über 600 Mitarbeitern.
17:16Komm du erstmal so weit, dann können wir weiterreden.
17:18Alles klar, verstanden.
17:19Dann bist du ja gut.
17:36Mann, das sind mehr Unterschriften, als ich gedacht hätte.
17:38Ja, und wenn jetzt noch bekannt wird, dass Andreas auch kündigt, kommen bestimmt noch einige dazu.
17:43Wenn das die Chefs mich überzeugt.
17:46Ich hoffe es ja auch, aber ehrlich gesagt, glauben tue ich es nicht.
17:50Hallo, ihr beiden.
17:52Hallo.
17:53Wo ist denn Patricia?
17:54Zu Hause.
17:57Wieso geht es ihr nicht gut?
17:59Doch.
18:00Sie wollte zu Hause weiterarbeiten.
18:03Ach so.
18:06Übrigens, Glückwunsch euch beiden. Ich habe von euren Prüfungsergebnissen gehört.
18:10Die Eins für dein Gesellenstück freut mich besonders, Lilly.
18:13Danke.
18:16Ja, dann.
18:19Herr Gravenberg?
18:21Ja?
18:23Wir würden gerne nochmal mit Ihnen reden.
18:26Ja?
18:28Es ist wegen...
18:29Es geht um Silkes Entlassung.
18:31Wir würden Ihnen da gerne nochmal was zeigen.
18:36Gut, ich habe noch ein paar Telefonate zu führen.
18:38Sagen wir in zwei Stunden in meinem Büro?
18:40Okay.
18:42Gut, bis nachher.
18:50Hallo.
18:51Hey.
18:57Ich habe vorhin Annabelle getroffen.
19:00Dann weißt du es also schon.
19:01Ich bin mir nicht sicher. Sie hat eine Menge angedeutet, aber verstanden habe ich es nicht.
19:04Sie hat gesagt, sie arbeitet nicht mehr hier.
19:06Ja, sie hat gekündigt.
19:09Freiwillig?
19:11Daniel hat ihr ziemlich deutlich zu verstehen gegeben, dass er nicht mehr vertraut.
19:15Und was heißt das jetzt?
19:17Er möchte, dass ich die Leitung der Marketingabteilung übernehme.
19:20Dann wäre ich Annabelles direkter Vorgesetzter und gleichberechtigter Geschäftsführer.
19:25Hast du angenommen?
19:28Weißt du, ich war mir nicht sicher, weil vielleicht wollte Daniel sich damit ja auch an Annabelle rechnen.
19:34Aber du denkst, so ist es nicht.
19:36Nein.
19:37Er war sehr klar.
19:40So souverän habe ich ihn schon lange nicht mehr gesehen.
19:43Ich glaube, dass ihm wirklich das Wohl der Manufaktur am Herzen liegt.
19:47Dass er tatsächlich so weit geht.
19:50Er ist wirklich ein anderer geworden.
19:52Allerdings.
19:55Du weißt ja, dass wir uns mal wirklich nahe standen.
19:57Und ich wäre einfach froh, wenn wir wenigstens ansatzweise wieder dahin zurückfinden würden.
20:05Was hälst du eigentlich von Mai?
20:07Ich verstehe nicht in Bezug auf was.
20:13Frühling ist doch eine schöne Jahreszeit zum Heiraten.
20:16Das ist der Sommer auch.
20:18Du wirst keine Zeit verlieren.
20:20Warum auch?
20:34Sieh an, sieh an.
20:36Dein Sohn ist ja doch nicht so ein Trottel, wie ich am Anfang gedacht habe.
20:40Immerhin hat er ja recht mit seinem Misstrauen dir gegenüber.
20:42Willst du mich provozieren?
20:44Nichts, lege mir ferner, liebes Tantchen.
20:46Ich sag doch nur, wie es ist.
20:48Immerhin hast du die Manufaktur um einige Hunderttausend erleichtert.
20:52Wie Daniel wohl reagiert, wenn er das erfährt?
20:54Das wird er nicht.
20:55Ich werde dafür sorgen, dass er wieder zur Besinnung kommt.
20:58Und nenn mich nicht immer Tantchen.
21:00Dann froh, dass wir nicht verwandt sind.
21:02Ja, Tantchen.
21:05Du kannst froh sein, dass dein Sohn nicht eins und eins zusammenzählt
21:08und erkennt, dass du seine Ex umbringen wolltest.
21:11Also an deiner Stelle, ich würde so schnell wie möglich meine Sachen packen und von hier verschwinden.
21:15Ich wüsste auch schon, wohin.
21:17Kommt gar nicht in Frage.
21:19Nicht nachdem ich so hart gekämpft habe, werde ich nicht einfach so aufgeben.
21:22Dann nehme ich sie eben.
21:23Bin sowieso schon viel zu lange in diesem Nest hier.
21:26Das wirst du nicht.
21:27Ich brauche dich hier noch.
21:28Wofür?
21:30Auf die Firmenkonten hast du doch eh keinen Zugriff mehr.
21:33Abwarten.
21:34Ich habe schon zu lange gewartet.
21:36Ich werde von hier verschwinden.
21:38Dann wird der Flughafen deine Endstation sein.
21:40Du wirst mich nicht bei der Polizei verraten.
21:43Tatsächlich.
21:45Es wird die Polizei sicherlich sehr irritieren, warum du mir über Wochen hinweg Zuflucht gewährt hast.
21:51Leg dich nicht mit mir an.
21:53Das hat noch niemandem gut getan.
21:57Du vergisst, mit wem du sprichst.
22:04Angenommen, ich verschiebe meine Abreise.
22:08Wie willst du Daniel dazu bringen, dir zu glauben, wenn du ihm nicht mehr als guten Morgen sagst?
22:14Ich kenne meinen Sohn.
22:16Für ihn war die Familie immer das Wichtigste.
22:20Und genau damit werde ich ihn überzeugen, dass er sich nicht einfach so gegen mich stellen kann.
22:27Glaubst du, Daniel Gravenberg ist sauer auf uns?
22:29Weil wir Unterschriften gesammelt haben?
22:32Ja.
22:32Kann doch sein, dass er denkt, dass das Ganze uns nichts angeht.
22:35Und wenn schon, Kolja.
22:37Was soll er denn machen?
22:37Uns rausschmeißen?
22:38Wir werden doch sowieso nicht übernommen.
22:40Das ist noch gar nicht so sicher.
22:42Wie auch, Amma.
22:43Ich finde es gut, dass wir ihm endlich mal die Meinung sagen.
22:45Silke ist doch unsere Freundin.
22:47Irgendwas müssen wir für sie tun.
22:48Ja, das stimmt schon.
22:49Aber Daniel und Frederik waren immer so nett zu uns.
22:52Und irgendwie habe ich das Gefühl, als würde ich ihn in den Rücken fallen.
22:56Jetzt lass uns doch erst mal abwarten, was Daniel nachher sagt.
23:08Sag mal, was Blöderes ist dir nicht eingefallen, oder?
23:09Was nützt es, Silke, wenn du jetzt auch ohne Job bist?
23:12Das ist doch völlig unwichtig.
23:14Mir geht es ums Prinzip.
23:15Verstehe.
23:16Und vom Prinzip zahlst du dann auch die Miete.
23:19Besorgst Essen, Klamotten und so weiter.
23:21Was will denn das jetzt?
23:22Müsst du mich blöd anmachen, Jan?
23:25Ich versuche nur, dich an dein Versprechen zu erinnern.
23:27Du wolltest dich doch immer um Silke und ihr Kind kümmern.
23:30Ihr hattet sogar vor, zu heiraten?
23:34Ja, hatten wir morgen wieder Termin gewesen.
23:37So oder so, was Silke jetzt ganz bestimmt nicht braucht.
23:40Ist ein schwuler Mann ohne Job.
23:49Jan, kümmere dich bitte um deine eigenen Angelegenheiten, ja?
24:05Ich hoffe, die Sache mit der Kündigung ändert jetzt nichts zwischen uns.
24:09Warum glaubst du das?
24:11Naja, ich bin ja mit Frederik zusammen.
24:14Das macht dir mal keine Gedanken.
24:16Wir sind Freunde, nun bleiben das auch.
24:21Was genau ist denn eigentlich passiert?
24:24Hast du nicht mit Frederik schon darüber geredet?
24:26Doch, natürlich, aber ich würde gern deine Version hören.
24:29Da gibt es eigentlich nicht so viel zu erzählen.
24:31Ich habe geglaubt, ich habe das Gold in den Tresor gelegt.
24:35Und jetzt bist du dir nicht mehr sicher?
24:37Ich weiß auch nicht.
24:40Langsam glaube ich wirklich, Frederik hat recht und ich habe mir das alles nur eingebildet.
24:44Und wenn du nochmal mit Frederik und Daniel sprichst und es ihnen erklärst?
24:48Aber was soll denn das bringen?
24:50Das Vertrauen ist doch weg.
24:51Und ich habe keine Lust auf so einen Gnadenjob.
24:54Briefe frankieren.
24:56Adresskartei sortieren.
24:57Das ist doch nichts. Das will ich nicht.
24:59Das verstehe ich.
25:02Sehr gerne, wenn irgendwas ist.
25:04Ich bin da, okay?
25:06Danke.
25:08Da gibt es übrigens wirklich was.
25:11Könntest du nicht mal mit Andreas reden und ihn zur Vernunft bringen?
25:14Weswegen denn?
25:17Er hat auch gekündigt.
25:20Nur Solidarität.
25:28Das sind da wirklich eine Menge Unterschriften.
25:31Silke ist sehr beliebt.
25:33Ich weiß.
25:34Wir mussten es einfach tun.
25:36Ich finde es bewundernswert, wie sehr ihr euch für Silke einsetzt.
25:39Aber das wird nichts an unserer Entscheidung ändern.
25:45Aber Silke hat das Gold nicht gestohlen.
25:47Das wissen Sie.
25:48Sie kennen sie doch auch.
25:49Eben weil ich sie kenne, kann ich kein Auge zudrücken.
25:52Was ist, wenn irgendeinem anderen Mitarbeiter in der Firma etwas Ähnliches passiert?
25:56Als Chef muss man manchmal Entscheidungen treffen, die einem nicht gefallen.
25:59Überhaupt nicht gefallen.
26:02Mir tut die ganze Sache genauso leid wie euch, aber es gibt im Moment keine andere Lösung.
26:07Und was ist mit der Entlassung meines Vaters?
26:09Die war doch auch total ungerecht.
26:11Lilly.
26:12Lass gut sein, Kolja.
26:13Sie hat recht.
26:15Du weißt, wie sehr ich deinen Vater schätze.
26:17Und dass meine Mutter ihn entlassen hat, war absolut nicht in meinem Sinn.
26:23Das heißt, Sie stellen ihn wieder ein?
26:25Ich werde heute noch mit ihm sprechen.
26:29Tja, dann vielen Dank, dass Sie sich Zeit für uns genommen haben.
26:32Gerne.
26:35Was ist denn mit euch beiden?
26:38Ich meine, wollt ihr nach eurer Ausbildung in der Manufaktur bleiben?
26:41Klar wollen wir.
26:43Aber Ihre Mutter möchte uns nicht übernehmen.
26:46Aber ich will.
26:48Und ich bin ja schließlich der Chef, oder einfach nicht.
27:01Naja, ich finde das sehr lieb von Andreas, dass er sich so um mich kümmert.
27:05Aber was bringt denn das?
27:07Ich werde auf jeden Fall nochmal mit ihm sprechen.
27:09Aber vielleicht war es auch so eine Art erste Spontanreaktion.
27:13Und wenn er sich erstmal beruhigt hat, dann...
27:15Naja, hoffentlich.
27:25Hey Silke, ich hoffe, ich komme nicht ungelegen.
27:27Nein, gar nicht.
27:28Ich habe Besuch von Julia.
27:30Hallo.
27:30Hallo.
27:32Ich wollte doch gar nicht lange stören.
27:34Ich...
27:34Äh, ich habe das von der Manufaktur gehört.
27:38Auch, dass Andreas gekündigt hat.
27:41Und ich wollte...
27:42Naja, also...
27:45Wenn du irgendetwas brauchst.
27:47Ja, ja, das...
27:48Oder das Baby.
27:50Kannst mich immer fragen.
27:52Egal, was ist.
27:55Danke, Jan.
27:56Das ist...
27:57Sehr lieb von dir.
27:59Ist doch klar.
28:00Dafür sind doch gute Freunde.
28:01Schließlich da.
28:04Nicht wahr, Julia?
28:06Klar.
28:07Völlig richtig.
28:12Ist es jetzt schon so weit gekommen?
28:15Ich weiß nicht, was du meinst.
28:18Früher hast du mich begrüßt, wenn du nach Hause gekommen bist.
28:21Hallo, Mutter.
28:23Bitte, Dani.
28:24Wir können doch nicht so miteinander umgehen.
28:29Ich weiß nicht, wie du dir das vorstellst.
28:30Sollen wir so tun, als sei nichts gewesen?
28:32Nein, aber ist es denn wirklich notwendig, dass wir uns gegenseitig so verletzen?
28:36Was glaubst du, dann würde dein Vater zu der ganzen Sache sagen?
28:40Glaubst du, er wäre einverstanden damit, dass du mich aus der Manufaktur vertreibst?
28:45Wie kannst du es wagen, Vater ins Spiel zu bringen?
28:47Wieso denn nicht?
28:49Deinem Vater war die Familie immer das Wichtigste.
28:52Es würde ihm das Herz brechen, wenn er wüsste, dass du dich gegen mich stellst.
28:57Nein Gott, dir ist überhaupt nichts heilig.
29:00Du beauftragst Jörg Schwarz, damit Julia und mich auseinander zu bringen.
29:03Du nimmst den Kauf, dass ich meinen eigenen Onkel, den Bruder meines Vaters,
29:08des Mordes an meinem Kind bezichtige, einem Kind, das es nie gegeben hat.
29:10Was meinst du, hätte Vater dazu gesagt?
29:15Er hätte gewusst, dass ich mir große Sorgen um dich gemacht habe.
29:23Wenn du das noch einmal sagst, dann vergesse ich mich.
29:39Sorry, Julia.
29:41Ich habe wirklich keine Ahnung, wo Andreas sein könnte.
29:44Er war zwar vorhin kurz hier und hat so ein bisschen schlechte Stimmung verbreitet.
29:48Wie meinst du das?
29:51Na ja, hat ihm nicht gepasst, dass ich ihm mal die Meinung gesagt habe.
29:55Ging es um seine Kündigung?
29:56Klar, ich meine, erst tönt er herum, dass er für Silke und ihr Kind da sein will,
30:02bietet ihr an, sie zu heiraten.
30:05Wenn es darauf ankommt, dann lässt er sie hängen.
30:08Das stimmt doch gar nicht, das tut er nicht.
30:11Ich bin mir sicher, wenn Andreas sich erst mal beruhigt, dann klärt sich das alles wieder.
30:15Und bis dahin?
30:16Silke macht sich bestimmt jetzt schon riesen Sorgen, wie es weitergehen soll.
30:20Und das ist das Letzte, was sie in ihrem Zustand braucht.
30:25Sag mal, Jan, deine ganze Sorge für Silke da.
30:29Da steckt doch mehr als Freundschaft dahinter, oder?
30:31Wie meinst du denn was?
30:33Silke ist eine tolle Frau.
30:35Ist nur verständlich, wenn du ein bisschen mehr für sie empfindest.
30:40Ja, also gut, ja, hast du recht.
30:45Leider sieht sie das ein bisschen anders.
30:49Sie weiß gar nichts von deinen Gefühlen.
30:52Ich habe schon mal überlegt, ob ich ihr das einfach sage.
30:56Also, was das Sache ist.
30:57Vielleicht ist das besser.
31:00Silke mag dich doch, dann weißt du wenigstens, woran du bist.
31:09Alles in Ordnung mit dir?
31:11Ja, wieso?
31:14Ich habe vorhin dein Gespräch mit Annabelle zufällig mitbekommen.
31:18Ah.
31:19Ist dir nicht leicht gefallen?
31:21Doch, Frederik, sei es immerweise schon.
31:24Schließlich wollte sie mir schon wieder ein schlechtes Gewissen einreden.
31:26Ausgerechnet sie.
31:29Das war zu erwarten.
31:31Ich weiß, es fällt mir trotzdem nicht leicht zu glauben, dass sie so gefühllos ist.
31:38Wichtig ist, dass du es erkannt hast.
31:41Du meinst, dass ich meiner Mutter nicht mehr blind vertraue.
31:45Keine Sorge, ich habe eine Lektion gelernt.
31:50Daniel, du weißt, wenn du Hilfe brauchst.
31:54Danke.
31:58Es bedeutet mir sehr viel, dass wir beide wieder miteinander reden können, so wie früher.
32:04Was genau meinst du?
32:08Julia und ich wollen heiraten, noch diesen Sommer.
32:12Zu schnell.
32:14Es gibt keinen Grund zu warten.
32:18Was sagst du dazu?
32:21Sei mir nicht böse, Frederik.
32:22Ich habe noch wahnsinnig viel zu tun.
32:41zu kurz-auf.
32:57Du weißt, dass du siehst?
32:58Ich bin froh.
32:58Du weißt, dass du siehst.
32:58Ich bin froh.
32:59du weißt.
32:59Ich habe siehst.
32:59Ich habe dich zu schmerzen, nur ein besuchen, aber die Verkundunen.
33:00Ich kann nur den Bezug auf den Bunden zu fragen.
33:00Ich habe mich mal überrascht.
33:00Ich habe mir gewonnen, dass du siehst.
33:00Ich habe ihn schon bei mir gemacht.
33:00Und du weißt, dass du siehst.
33:05Du weißt, dass du siehst.
33:34Untertitelung des ZDF, 2020
34:04Untertitelung des ZDF, 2020
34:05Immer noch wegen Annabelle?
34:08Ja
34:10Dann hat dir mein Rat von neulich nicht wirklich weitergeholfen, oder?
34:16Zwischen meiner Mutter und mir ist einfach viel zu viel passiert
34:19Daniel, du musst dich nicht rechtfertigen
34:22Ich finde es natürlich schade
34:24Annabelle hat mir nach dem Tod meines Vaters sehr weitergeholfen, also ihr alle
34:28Aber wenn du das Gefühl hast, das Richtige zu tun
34:31Ja, das habe ich
34:34Ich hoffe nur, zwischen uns ändert sich nichts
34:37Ich meine, wir kennen uns noch nicht so lange, aber
34:40Ich würde es wirklich bedauern, wenn deine Probleme mit Annabelle, also
34:44Ja, wenn die sich auf unser Verhältnis auswirken wird
34:48Ich finde dich nämlich sehr sympathisch, Daniel
34:50Fast wie ein Bruder
34:53Das ist wirklich sehr nett von dir, Kathi
34:56Du brauchst dir wirklich keine Sorgen zu machen
35:00Du hast gesagt, Daniel Grafenberg war beeindruckt von eurer Unterschriftensammlung?
35:04Ja, ziemlich
35:06Aber trotzdem bleibt es bei Silkes Entlassung, ne?
35:09Ja, aber wenigstens nicht mehr fristlos
35:10Und ich kann Daniel jetzt besser verstehen
35:12Außerdem fand ich es total cool, dass er sich Zeit genommen hat für Lili und mich
35:15Ja, Daniel hat sich total verändert, seitdem er aus dem Empfängnis raus ist
35:18Ja, hier ausgewöselt
35:20Ja
35:22Entschuldigung, wohnt hier eine Frau, Birgit Hertel?
35:25Ich, ja
35:26Ein Brief für Sie
35:31Danke
35:34Ich brauche noch eine Unterschrift
35:37Sie mal, wollen wir nicht schon mal die Sachen reinbringen und einräumen?
35:40Ja, warte gleich
35:42Danke
35:42Danke
35:46Alles okay, Mama?
35:49Das ist von meinem Anwalt
35:53Die Scheidungspapiere
36:04Ich habe vorhin mit Eva gesprochen
36:07Sie hat mir von den Spannungen zwischen Daniel und seiner Mutter erzählt
36:10Ja, es gab jede Menge Ärger
36:13Eva
36:14Eva meinte
36:16Es hätte auch was mit dir zu tun
36:19Ja
36:22Daniel hat herausgefunden, dass seine Mutter damals tatsächlich Jörg Schwarz beauftragt hat, uns auseinanderzubringen
36:29Stimmt also wirklich
36:33Das heißt
36:35Wenn das alles nicht passiert wäre, dann
36:38Wären du und Daniel vielleicht noch zusammen
36:41Oder wenn Daniel mir damals geglaubt hätte
36:45Und jetzt?
36:47Ändert diese ganze Sache etwas?
36:50Ich weiß es nicht
36:51Tobias
36:54Ich liebe Frederik von ganzem Herzen
36:56Und ich möchte ihn sehr bald heiraten
37:01Aber?
37:03Natürlich gehe ich in Gedanken immer wieder durch
37:05Was passiert wäre, wenn Daniel mir damals geglaubt hätte
37:09Damals wollten wir heiraten
37:11Ich wollte den Rest meines Lebens an seiner Seite verbringen
37:16Du hast ihn sehr geliebt
37:19Ja
37:24Wir würden jetzt vielleicht schon unser erstes Kind erwarten
37:31Würdest du dir das wünschen, Julia?
37:36Nein
37:40Davon habe ich lange genug geträumt
37:42Meine Zeit mit Daniel ist zu Ende
37:45Mein Platz ist jetzt an Frederiks Seite
37:50Ich wollte vorhin mit Daniel über Julius und meine Hochzeit reden
37:54Er ist ausgewichen
37:55Es war offensichtlich, dass es ihm noch sehr nahe geht
37:58Wundert Sie das?
37:59Nein
38:01Aber ich möchte einfach nicht, dass es schon wieder einen Kai zwischen uns treibt
38:04Er braucht Abstand
38:05Und das dauert
38:09Genau
38:10Abstand, das ist es
38:12Diese Wohnsituation hier ist einfach nicht mehr zumutbar
38:14Ich meine, da ist Annabelle, die keine Möglichkeit auslässt
38:16Julia und mich zu provozieren
38:17Und Daniel
38:19Sie wollen ausziehen?
38:21Es wäre vielleicht besser
38:23Dann muss man es nicht jeden Tag als Pärchen zusammen sehen
38:26Ich muss Ihnen ja nicht sagen, dass
38:28Also, ich wünschte, Sie würden eine andere Lösung finden
38:31Ja, Eva, aber
38:33Ja, aber wahrscheinlich haben Sie recht
38:37Möglicherweise würde es die ganze Situation entspannen
38:39Wenn Daniel euch beide nicht jeden Tag sieht
39:11Ja, Eva, aber
39:24Ich bin jetzt mal
39:29But I'm afraid
39:35I'm waiting for a sign
39:41Waiting for the right time
39:52Wondering if I somehow wasted
39:57All this time
40:07Waiting for a sign
40:16Waiting for the right time
40:32Herein
40:34Störe ich dich?
40:35Daniel, komm rein
40:35Nein
40:36Gibt's was in der Manufaktur?
40:38Nein
40:40Ich hab nochmal nachgedacht
40:44Hör zu
40:45Ich hab beschlossen auszuziehen
40:47Julia und ich denken auch drüber nach, ob's nicht besser ist
40:49Nein, nein, das ist nicht nötig
40:50Ich muss hier sowieso raus
40:52Die ganze Situation hier
40:54Die macht mich fertig
40:56Wo willst du hin?
40:58Ich werd einen Makler kontaktieren
41:01Ja, ich werd dann mal wieder
41:05Frederik
41:06Ich bin dir noch eine Antwort schuldig
41:10Als du mich vorhin gefragt hast, was ich von deiner und Julias Hochzeit halte
41:15Ich wünsch euch aufrichtig alles Gute und
41:18Ich freu mich für euch
41:21Ist es wirklich das, was du denkst?
41:24Erinnerst du dich an unser Gespräch im Gefängnis?
41:27Als du mir gesagt hast, dass ich
41:30Julia immer wieder Unglück gebracht habe
41:31Sie immer wieder verletzt und zurückgewiesen habe
41:33Ja, aber das war eine sehr angespannte
41:36Nein
41:37Du hast völlig recht gehabt
41:39Ich hatte meine Chance mit Julia und ich hab sie vertan
41:44Was willst du mir eigentlich sagen?
41:45Dass du Julia nicht mehr liebst?
Kommentare