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  • vor 2 Tagen

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Kurzfilme
Transkript
00:15AP 6 9 8 9 2 Mini-Pilzense.
00:23Abtreibungspilge?
00:30Ist gut?
00:33Nicht.
00:34Dein Vater war ein kranker, alter Mann.
00:37Seine Zeit war abgelaufen.
00:39So ist das Leben nun mal.
00:41Sag mir endlich, was du angestellt hast.
00:45Du glaubst, ich hätte was mit Werners Tod zu tun?
00:48Hör endlich auf, mich für dumm zu verkaufen.
00:50Warum wollte Vater mit uns reden?
00:52Wie hast du meinen Vater in den Tod getrieben?
00:54Ich hab's dir doch schon einmal gesagt.
00:56Werner war krank.
00:57Er hat sich gerne wegen jeder Kleinigkeit aufgenommen.
00:59Hör auf!
01:01Du hast ihn gereizt.
01:02Und sein Herz hat das nicht vertragen.
01:04Das ist doch lächerlich.
01:05Erinnere dich mal daran, dass du seinen letzten Infarkt ausgelöst hast.
01:09Ich will jetzt verdammt nochmal die Wahrheit hören.
01:10Du hast deinen Vater auf dem Gewissen.
01:12Und jetzt hör endlich auf, das Familienoberhaupt zu markieren.
01:15Letztendlich ist es für alle das Beste, dass er tot ist.
01:18Du bist der Beste los!
01:20Halt!
01:20Halt!
01:23Rett!
01:28Rett!
01:33Rett!
01:41Rett!
01:58Rett!
01:59Ich will die Wahrheit wissen, Rett!
02:01Rett!
02:02Sie hat Vater umgebracht.
02:03Ich weiß es!
02:04Hör sie nicht an!
02:06Sie sind so aufgeregt, dass sein Herz versankt hat!
02:08Hör dich nicht von der Stelle!
02:11Rett!
02:13Kriegst du Luft?
02:17Bist du vollkommen wahnsinnig geworden!
02:20Sie wollen das Zeug doch nicht wirklich trinken, oder?
02:23Warum denn nicht?
02:24Da ist Aluvera drin, das ist doch gesund!
02:27Wissen Sie eigentlich, wie lange solche Werbesendungen unterwegs sind?
02:29Durch Proststellen und Sortieranlagen?
02:32Darüber habe ich mir noch gar keine Gedanken gemacht.
02:34Wenn Ihnen jemand Austern per Prost steckt, dann essen Sie die doch auch nicht, oder?
02:38Das war doch original verpackt.
02:40Aber dieses Zeug gehört doch ins Kühlregal.
02:42Wer weiß, wie lange das schon irgendwo rumgelegen ist.
02:44Aber wenn sich das nicht halten würde, dann würden die das doch erst gar nicht per Post schicken.
02:48Das riecht doch schon ganz sauer.
02:50Also, ich würde dafür nicht meine Gesundheit riskieren.
02:53Und schon gar nicht, wenn ich schwanger wäre.
02:55Silke, ich finde, Sie hat recht.
02:58Du weißt ja wirklich nicht, wo das überall rumgelegen hat.
03:01Sie sollten wirklich ein bisschen besser auf Ihre Kollegin aufpassen.
03:04Wenn ich nicht zufällig vorbeigekommen wäre...
03:06Vielen Dank, Frau Grafenberg. Das ist wirklich sehr nett von Ihnen.
03:10War das der einzige Grund, warum Sie zufällig vorbeigekommen sind?
03:15Ich...
03:17Ich...
03:18Ich hatte gedacht, ich hätte mein Handy vergessen, aber...
03:20Habe ich gar nicht.
03:26Gut, dann bleibt es also bei Tee?
03:35Wir sollten einen Arzt rufen.
03:38Was war hier los?
03:39Das hast du doch selbst gesehen.
03:41Ich will wissen, warum du sie angegriffen hast.
03:43Weil sie das größte Übel von allen ist.
03:45Sie ist wie ein Geschwür, das uns alle auffrisst.
03:48Sie hatte ihre Finger bei den Giftfarben im Spiel.
03:50Lüge!
03:51Und sie hat meinen Vater den Tod getrieben.
03:52Das sind doch alles Hirngespinste, das reimst du dir alles zusammen.
03:54Sie hat es so gut wie zugegeben.
03:56Nichts habe ich.
03:57Wer es hier reingestürmt hat, hat mich beschimpft und hat sich auf mich gestürzt.
04:01Du hättest mal hier selbstgefälliges Grinsen sehen sollen.
04:03Ist dir eigentlich klar, was du hier gerade getan hast?
04:06Sie stand kurz davor, alles zuzugeben.
04:08Wird es sich fast umgebracht?
04:09Nein.
04:10Was wäre passiert, wenn ich nicht rein zufällig reingekommen wäre?
04:14Wie kann ein Mensch so viel Übel anrichten und damit durchkommen?
04:17Das reicht.
04:18Geh.
04:19Ich kann euch nicht zusammen in der Firma lassen.
04:21Daniel, mach die Augen auf.
04:23Sie betrügt dich, sie betrügt mich.
04:25Sie betrügt uns einfach alle.
04:27Du verlässt jetzt sofort dieses Büro.
04:29Und kehrst bis auf weiteres nicht zurück.
04:45Kommst du denn auch wirklich zurecht?
04:47Na klar, ist doch nichts los.
04:48Okay.
04:50Komm schon.
04:52Ja, manchmal denke ich auch, der Aufzug fährt Umwege.
04:54Ich bin nicht zum Scherzen aufgelegt.
04:57Was ist denn passiert?
04:59Wenn ich Ihnen mal einen Tipp geben darf.
05:01Sie sollten öfter mal das Passwort Ihres Computers ändern und es nicht meiner Schwägerin verraten.
05:05Dann passieren ja auch weniger krumme Dinge.
05:07Warum hatten Sie deswegen Ärger?
05:10Sie meinen mir eine große Hilfe.
05:12Leider bin ich mit sofortiger Wirkung gekündigt.
05:14Wo sind Sie zu erreichen, falls ich jemand sprechen will?
05:19Was war das denn?
05:21Was soll das heißen? Er ist gefeuert.
05:24Gestern war hier noch Chef. Heute ist er gefeuert.
05:26Langsam wird mir diese Firma unheimlich.
05:29Das ist alles meine Schuld.
05:30Ach, wieso denn?
05:33Na ja, ich habe ihm erzählt, dass Frau Grafenberg das Passwort meines Computers kennt.
05:38Und dass sie hier war an dem Tag, als ich die Lieferanten angeschrieben habe.
05:41Ach, und jetzt denkt er, sie hat deine Listen manipuliert?
05:45Jetzt kriege ich so richtig Ärger.
05:48Ach, bloß, dass du hier wegkommst.
05:49Nein, dann kriegst du ja am Ende alles ab.
05:51Ich will wissen, was hier los ist.
05:58Sag mal, wo sind die Tabletten?
05:59Meinst du die, die du nicht in Silkes Werbegetränk geschüttet hast?
06:02Ich weiß nicht, was du meinst.
06:03Ach komm, ja.
06:05Abtreibungspillen und so ein Annoidera gesöffn in deiner Wohnung.
06:07Und das zufällig am selben Tag, an dem Silke so einen Drink als Werbe geschenkt.
06:11Es gibt die verrücktesten Zufälle.
06:13Ich lasse den Drink untersuchen, das ist garantiert Abtreibungspillen drin.
06:15Und wenn schon, was mich stuhlt ich da überhaupt ein?
06:18Du bist wirklich das Allerletzte.
06:21Erst Silke schwängern und ihr dann diese verdammten Tabletten verabreichen wollen.
06:24So dann hast du ein Herz für Silke.
06:27Hätte ich bin nicht fertig.
06:28Super, ich freue mich.
06:29Aber jetzt will ich mein Eigentum zurück.
06:31Die Pillen behalte ich.
06:33Den Lieferschein und das Fläschchen auch.
06:35Sollte Silke irgendwas passieren, gehe ich damit zur Polizei.
06:38Die können mir gar nichts beweisen.
06:41Ich wette, da sind jede Menge Fingerabdrücke von dir drauf.
06:43Das ist jetzt ein Witz, oder?
06:45Man lernt eben eine Menge, wenn man mit dem Sicherheitschef ins Bett geht.
06:48Dieses Kind wird trotzdem nie zur Welt kommen.
06:51Sag das am besten laut.
06:52Dann kannst du dich gleich selber bei der Polizei anzeigen.
06:59Patricia, lass uns vernünftig darüber reden.
07:13Ich begreife einfach nicht, wie Frederik dir so etwas antun konnte.
07:16Ich bin auch noch ganz durcheinander.
07:19Vielleicht sollten wir doch zu einem Arzt fahren.
07:22Mach es nicht dramatischer, als es ist.
07:24Was ist, wenn du wirklich ernsthaft verletzt bist?
07:26Bin ich nicht.
07:29Je weniger Menschen davon wissen, umso besser.
07:33Aber er hat dich angegriffen.
07:34Wir müssten eigentlich die Polizei holen.
07:36Auf keinen Fall.
07:37Das ist eine Familienangelegenheit.
07:39Das regeln wir unter uns.
07:42Sind das seine Sachen?
07:44Die hätte er doch nicht schon gepackt.
07:46Ich wollte ihm nur etwas behilflich sein.
07:49Musstest du ihn auch noch provozieren.
07:51Soll ich mich dafür entschuldigen,
07:52dass er mich fast erwirkt hat?
07:53So habe ich das nicht gemeint.
07:56Ich
07:56Ich ertrage es einfach nicht,
08:00mit Frederik hier länger
08:01in der Firma zusammenzuarbeiten.
08:04Nicht nach dem, was heute passiert ist.
08:06Deshalb habe ich ihn auch nach Hause geschickt.
08:09Willst du etwa noch heute
08:10auf seine Mitarbeit verzichten?
08:13Und euch zwei Streit
08:14hin aufeinander loslassen?
08:15Bestimmt nicht.
08:17Aber er ist immer noch Hauptanteilseigner.
08:19Dann zahlen wir ihn eben aus.
08:21Und wovon?
08:22Marie hat immer wieder
08:23ihre Hilfe angeboten.
08:28Wie kommt Frederik eigentlich darauf,
08:30dass du etwas mit Großvaters
08:32Tod zu tun haben könntest?
08:34Bei ihm ist einfach
08:34eine Sicherung durchgebrannt.
08:36Er sucht doch
08:37für alles nach einem Schuldigen.
08:39Das wird für Frederik jedenfalls
08:40Konsequenzen haben,
08:41auch wenn du es nicht
08:41an die große Glocke hängen willst.
08:43Ich bin mir sicher,
08:45du wirst die richtigen
08:46Konsequenzen daraus tun.
08:50Wo willst du hin?
08:52In meinem Büro.
08:53Ich
08:54habe nur viel zu tun.
08:57Ich brauche ein bisschen Ruhe.
09:08Silke, bis jetzt ist noch keiner gekommen
09:09und hat sich beschwert.
09:10Also geh nach Haus.
09:11Nein, ich spüre genau,
09:12dass sich da was zusammenbraut.
09:13Dann wirst du es ja morgen
09:14früh genug erfahren.
09:16Vielleicht muss ich morgen
09:17gar nicht mehr kommen.
09:18Was ist los?
09:19Gibt es Ärger?
09:20Nein.
09:21Silke will nicht nach Hause gehen,
09:22weil sie Angst hat,
09:23dass ihr die Sache
09:23mit Frederik angelastet wird.
09:25Welche Sache?
09:29Er ist gekündigt worden.
09:31Wie gekündigt?
09:33Das hat er selber so gesagt.
09:36Wann?
09:37Davor hin und dann ist er gegangen.
09:39Weißt du, wohin?
09:40Nein.
09:41Aber das ist alles meine Schuld.
09:43Das ist es nicht.
09:46Sie glaubt,
09:46der ganze Ärger kommt daher,
09:47weil Annabelle dabei war,
09:48als sie die Liste
09:49für die Farblieferanten
09:50abgetippt hat.
09:51Ja, davon hat mir
09:52Frederik erzählt.
09:52Das hat mit dir
09:53überhaupt nichts zu tun, Silke.
09:55Wirklich?
09:56Wirklich.
09:56Das ist eine Sache
09:57zwischen den Gravenbergs.
09:59Siehst du?
09:59Und jetzt geh nach Hause.
10:01Du hast doch sowieso
10:02schon eine Dreiviertelschicht
10:03abgeliefert.
10:03Ja, ist ja gut.
10:05Mist.
10:07Frederik, sein Wies aus.
10:09Ich muss rausfinden,
10:10was da passiert ist.
10:11Der direkte Weg
10:12ist meistens der beste.
10:15Annabelle Gravenberg.
11:02Ich weiß nicht,
11:02was ich noch tun soll.
11:08Ich hab mich einfach
11:08nicht mehr im Griff.
11:12Daniel hat völlig recht.
11:16Er hätte Annabelle umgebracht,
11:18wenn er nicht
11:19dazwischen gegangen wäre.
11:29Was ist denn los mit mir?
11:37Ich bin nicht
11:38dazu gewahrt.
11:58Lassendlich ist es für alle
11:59das Beste,
11:59dass er tot ist.
12:07Hallo, Peter.
12:09Du wirst mich hier
12:10nicht sterben lassen.
12:11Du Mistel!
12:12Du Bässtier!
12:13Riech!
12:22Ja, bitte?
12:24Entschuldigung,
12:25Frau Gravenberg,
12:25kann ich Sie was fragen?
12:26Das haben Sie doch
12:27schon bereits getan.
12:30Wissen Sie,
12:31wo Frederik ist?
12:32Hat er sich bei Ihnen
12:33nicht abgemeldet?
12:35Dazu hatte er
12:36offenbar keine Zeit.
12:38Ich kann Ihnen nur sagen,
12:39wo er sich ganz bestimmt
12:40nicht aufhält
12:41und wo er sich auch
12:42in Zukunft
12:42nicht mehr aufhalten wird.
12:44Hier in der Manufaktur.
12:47Ist etwas vorgefallen?
12:49Gab es Streit?
12:50Ja,
12:52so kann man es auch nennen.
12:58Das war...
12:59Mein liebenswürdiger Schwager.
13:02Frederik war ja schon immer
13:03etwas impulsiv,
13:05aber
13:05seit er mit Ihnen zusammen ist,
13:08grenzt er schon
13:08an Unzurechtnungsfähigkeit.
13:17Wer jetzt?
13:20Silke lässt er
13:21übrigens ausrichten.
13:23Falls irgendjemand
13:23für Frederik Gravenberg
13:25anrufen sollte,
13:25dann lautet die
13:26offizielle Sprachregelung
13:27Er ist nicht da.
13:30Ja, ja,
13:30das dachte ich mir schon.
13:31Ich würde es vielleicht
13:32ein bisschen netter formulieren.
13:33Und wie?
13:35Tja,
13:35Frederik Gravenberg
13:36ist im Augenblick
13:37nicht erreichbar,
13:38aber ich rufe Sie
13:38umgehend zurück,
13:40sobald er
13:40widersprechbereit ist.
13:42Tja,
13:42ich sehe,
13:42Silkes Job ist
13:43in guten Händen.
13:47Hallo, Birgit.
13:49Was willst du denn hier?
13:50Mit dir reden.
13:52Zwischen uns
13:52gibt es nichts zu reden.
13:54Kolja hat dir
13:54schon alles erzählt, hm?
13:56Ach ja,
13:57deine Sekretärin
13:58hat dich verlassen.
13:58Hast du mir
13:59gar nicht erzählt?
13:59Kolja hat etwas
14:00in den falschen Hals bekommen.
14:02Ja, es stimmt,
14:03sie hat mich verlassen,
14:04aber vermisst
14:05habe ich dich schon vorher.
14:06Tatsächlich?
14:07Ab wann denn genau?
14:09Als du mit ihrem Urlaub warst?
14:10Ich habe einen Fehler gemacht,
14:11aber es ist nicht so,
14:11wie Kolja denkt.
14:13Ich habe dir nichts vorgemacht.
14:14Ich möchte dich
14:14wirklich zurückhaben.
14:16Ja?
14:17Als Ehefrau
14:18oder als billige Arbeitskraft?
14:19Was für eine Frage.
14:21Können wir nicht
14:21heute Abend in Ruhe
14:22nochmal über alles reden?
14:24Ich besprich dir davon nichts.
14:27Bitte, Birgit,
14:2720 Jahre Ehe,
14:28die kannst du doch
14:28nicht einfach so wegwerfen.
14:31Ich werde Melanzino
14:32auf dich warten.
15:22Habe ich mir noch gedacht,
15:23dass ich dich hier finde.
15:29Hier hat was Furchtbares gemacht.
15:32Ich weiß.
15:34Ich habe Annabelle getroffen.
15:39Wenn Daniel nicht dazuskriegt...
15:43Du brauchst mir nichts erklären.
15:51Sie hat mich verhöhnt.
15:54Und dann hat sie indirekt zugegeben,
15:58dass sie die Sache
15:59mit den Giftfarben eingefädert hat.
16:04auf einmal war es sonnenklar.
16:07Sie hat meinen Vater umgebracht.
16:10Sie muss ihn so aufgeregt haben,
16:12dass er
16:13einen Herzinfarkt bekommt.
16:20Dann bin ich durchgedreht.
16:21Aber haben wir das nicht
16:22die ganze Zeit geahnt?
16:25Wir wollten es bloß nicht wahrhaben,
16:26dass sie zu sowas fähig ist.
16:31Jetzt weiß ich,
16:32dass ich auch fähig bin,
16:32einen Menschen umzubringen.
16:55Halsschmerzen?
16:57Da ist Kognak,
16:58aber nicht das Richtige.
17:03Oh Gott, was ist das denn?
17:06Wonach sieht es denn für dich aus?
17:10Friedrich ist auf mich losgegangen.
17:13Er ist ja in die Gurkel gegangen?
17:15Er hätte mich beinahe umgebracht,
17:16wenn Daniel nicht dazwischen gegangen wäre.
17:18Oh Gott.
17:20Ja, jetzt bist du entsetzt.
17:22Aber vorher hast du ihn
17:23nach Leibeskräften unterstützt.
17:25Moment.
17:26Ich hatte keine Ahnung,
17:27dass Friedrich plötzlich so ausflippt.
17:30Jetzt ist es passiert.
17:32Daniel hat ihn natürlich sofort
17:33aus der Firma geworfen.
17:36Das ist doch für dich die Stahlvorlage.
17:39Jetzt kannst du Friedrich in der Luft zerreißen.
17:41Ich weiß nicht, was du meinst.
17:42Komm, Mutter, so wie ich dich kenne,
17:44hast du doch schon Himmel und Hölle
17:45in Bewegung gesetzt, um ihn zu belangen.
17:47Das sieht man mal,
17:49wie schlecht du mich kennst.
17:51Friedrich ist entmachtet.
17:52Er ist am Boden.
17:54Warum sollte ich da noch nachtreten?
17:58Wieso ist er überhaupt auf dich losgegangen?
18:01Ach, Friedrich hat sich da
18:02in irgendwelche wilden
18:07Verschwörungstheorien verrannt.
18:10Er glaubt, ich hätte etwas
18:12mit Werners Tod zu tun.
18:14Ausgerechnet ich.
18:15Aber Werner war doch alleine im Wald,
18:17als er starb.
18:18Ja, und ich...
18:19Ich mache mir einfach heute noch Vorwürfe,
18:21dass ich ihm damals
18:23bei dem Spaziergang nicht begegnet bin.
18:26Ich stelle mir immer noch vor,
18:30ich hätte ihn retten können.
18:39Hast du schon gehört,
18:40was im Chefbüro los war?
18:42Dass sie noch einen Streit gegeben haben.
18:45Ach, ich würde nicht so viel
18:46auf den Bürotratsch geben.
18:48In jedem Tratsch
18:49steckt ein Fünkchen Wahrheit.
18:54Kolja?
18:55Kann ich kurz mit dir reden?
18:57Klar, was ist denn?
19:01Du stellst dir vor,
19:02Papa war gerade hier.
19:04Und was wollte er?
19:05Mit mir reden.
19:07Er hat mich heute Abend
19:07ins Lanzino eingeladen.
19:09Aber du hast doch hoffentlich abgesagt.
19:12Ich werde hingehen.
19:15Mama, ich verstehe dich nicht.
19:16Warum?
19:18Ich habe 20 Jahre
19:19mit diesem Mann gelebt.
19:20Ich finde,
19:22er hat doch eine zweite Chance verdient.
19:25Ja, aber das macht er doch nur,
19:26weil seine Freundin ihn verlassen hat.
19:28Schatz, ich weiß ja,
19:29dass du dir Sorgen um mich machst
19:30und ich bin auch ganz stolz auf dich.
19:32Aber Kolja,
19:33ich muss das jetzt so machen
19:35und ich wollte,
19:36dass du das weißt.
19:38Dann tu,
19:38was du nicht lassen kannst.
19:41Frau Hertel,
19:43wissen Sie vielleicht,
19:43was im Chefbüro passiert ist?
19:46Frederik Raffenberg
19:46ist entlassen worden
19:47von seinem Neffen.
19:51Inoffizielle Meldung.
19:56Siehst du,
19:56an Gerüchten ist meistens was dran.
20:02Ich habe nicht den Hauch
20:03eines Beweises.
20:04Vielleicht werde ich ja paranoid.
20:06Dann haben all die Intrigen
20:07von Annabelle nur eingebildet.
20:08Es gibt viele Gründe,
20:10die dafür sprechen,
20:10dass du recht hast.
20:12Du bist nicht paranoid.
20:13Ich weiß einfach nicht mehr,
20:14was ich denken soll.
20:16Wie soll ich meinem Verstand
20:17noch vertrauen,
20:17wenn ich solche Aussätze habe?
20:19Wir wissen beide,
20:20wozu Annabelle
20:21einen Menschen treiben kann.
20:22Und bis jetzt
20:23ist hier noch niemand
20:23in die Gurgel gegangen.
20:26Das hat sich alles
20:27so aufgestaut bei dir.
20:28Der Tod deines Vaters,
20:29die Intrigen
20:30mit den Giftfarben.
20:31Dann ist es einfach
20:33explodiert.
20:35Das ist einfach
20:35keine Entschuldigung.
20:38Ich hätte fast
20:38jemanden umgebracht.
20:41Wenn sowas passiert,
20:42dann muss man wirklich
20:42mal die Notbrunse ziehen.
20:44Was willst du tun?
20:46Vielleicht muss ich
20:47endlich akzeptieren,
20:48dass ich verloren habe.
20:52Ich hätte mich
20:53auf dieses ganze
20:53Machtschul
20:54nicht einlassen sollen.
20:56Was für ein Mensch
20:57ist denn aus mir geworden?
20:59Du bist immer noch
21:00der Mensch,
21:01in den ich mich verliebt habe.
21:04Bist du dir da ganz sicher?
21:05Ja.
21:13Bist du dir da ganz sicher?
21:16Bist du dir da ganz sicher?
21:44Frederik hat was?
21:46Ach, alles halb so schlimm.
21:48Aber warum hat er das
21:49getan?
21:51Laute, haltlose Verdächtigungen,
21:53die ich gar nicht
21:54wiederholen möchte.
21:56Meinst du,
21:58er weiß was?
21:59Ich meine,
22:00über meine Schwangerschaft?
22:01Frederik weiß nichts.
22:03Bist du dir sicher?
22:04Natürlich.
22:07Allein, dass er
22:07gewalttätig geworden ist,
22:09beweist doch,
22:09dass er nichts in der Hand hat.
22:11es war pure Hilflosigkeit.
22:13Ja, der du beinahe zum Opfer
22:14gefallen wärst.
22:15Ist ja noch mal gut gegangen.
22:18Das ist die ganze Sache
22:19doch nicht mehr wert.
22:21Vielleicht ist das
22:22der richtige Zeitpunkt,
22:23um endlich mit dem Lügen
22:24Schluss zu machen.
22:25Du stellst dir das so einfach vor.
22:27Willst du jetzt einfach
22:27runtergehen und sagen,
22:29ach übrigens,
22:30ich bin gar nicht schwanger.
22:31Jetzt, wo alles
22:32drunter und drüber geht?
22:33Ich weiß nur,
22:34dass es mir besser ging,
22:35nachdem ich Werner
22:35alles erzählt hatte.
22:36Und was ist dann passiert?
22:39Willst du noch mal
22:39so ein Unglück
22:40heraufbeschwören?
22:43Wir dürfen jetzt
22:43nicht die Nerven verlieren.
22:45Es wird
22:45alles gut werden.
22:57Schön, dass du gekommen bist.
22:59Ja.
23:02Das ist der gleiche Tisch
23:03wie bei unserer letzten Verabredung.
23:05Da habe ich mir
23:05extra reservieren lassen.
23:07Ach.
23:09Schön.
23:11Wir könnten daraus
23:12ja eine Tradition machen,
23:14dass wir zusammen essen gehen,
23:15so einmal im Monat,
23:18natürlich nur, wenn...
23:21Dietmar?
23:23Was willst du mir eigentlich sagen?
23:28Ja, es stimmt.
23:30Yvonne hat mich verlassen.
23:32Aber es ist nicht so,
23:33wie ihr euch das gedacht habt.
23:37Wie ist es dann?
23:39Ich habe dich vermisst.
23:41Das hat Yvonne gemerkt.
23:43Deswegen hat sie mich verlassen.
23:46Ach.
23:47Weil du mich so sehr vermisst hast,
23:49bist du mit deiner Sekretärin
23:50nach Berlin Urlaub gefahren.
23:51Nein, so natürlich nicht.
23:52Aber als ich dann da war,
23:55habe ich die ganze Zeit
23:55an dich denken müssen.
24:01Und das soll ich dir jetzt glauben?
24:03Das musst du mir glauben.
24:05Warum hast du nicht angerufen?
24:07Warum hast du mir keine Karte geschickt?
24:08Ich konnte nicht, Yvonne.
24:09War so eifersüchtig, dass...
24:13Das ist wirklich nicht leicht.
24:16Soll ich dir das jetzt auch noch glauben?
24:18Du musst es natürlich nicht.
24:21Aber es wäre wunderbar,
24:22wenn du es tätest.
24:25Schatz, ich weiß,
24:26ich habe einen Fehler gemacht.
24:29Aber...
24:38Trotzdem bitte ich dich,
24:40komm zu mir zurück.
24:46Daniel, da bist du ja.
24:47Hallo.
24:49Ich habe auf dich gewartet.
24:54Was für ein Tag.
24:57Oh Mann.
24:59Annabelle hat mir alles erzählt.
25:03Ein Albtraum.
25:05Ich hätte wirklich nie gedacht,
25:06dass Frederik zu so etwas fähig ist.
25:10Was willst du denn jetzt unternehmen?
25:13Ich habe ihn aus der Firma geworfen.
25:15Das ist alles?
25:18Was meinst du?
25:21Wir wohnen mit diesem Mann unter einem Dach.
25:24Hast du Angst vor Frederik?
25:26Hast du Annabelles Hals nicht gesehen?
25:29Hör zu.
25:31Frederik ist heute ausgeflippt.
25:33Aber deswegen ist er kein Psychopath.
25:35Mutter hat ihn provoziert.
25:38Du kannst ihn doch jetzt nicht auch noch verteidigen.
25:41Ich verteidige ihn doch gar nicht.
25:43Aber lass uns das bitte nicht überbewerten.
25:46Was da heute im Büro passiert ist.
25:48Das war ein einmaliger Ausrutscher.
25:52Deinen Optimismus möchte ich haben.
25:56Vergiss bitte nicht, es geht mir nicht nur um mich.
25:59Sondern auch um unser Kind.
26:01Ich werde mit ihm sprechen.
26:02Ich bin mir sicher, er hat auch schon Pläne,
26:04wie es für ihn weitergeht.
26:06Hoffentlich.
26:08Jede Nacht mit ihm unter einem Dach ist deine zu viel.
26:12Ich bin mir sicher, wir finden schnell eine Lösung.
26:18Bali ist wirklich nicht so schön, wie ich mir gedacht habe.
26:22Wir sollten im Sommer wieder mit dem Kegelclub auf unseren tollen Campingplatz nach Dänemark fahren.
26:30Isst du irgendwas?
26:34Du möchtest gerne wieder in Campingurlaub fahren mit deinen Kegelbrüdern.
26:39Da hatten wir doch immer viel Spaß.
26:40Oder etwa nicht.
26:43Dietmar?
26:45Mhm?
26:46Darf ich dich mal was fragen?
26:48Schieß los.
26:50Also angenommen, wir wären jetzt wieder zusammen.
26:53Was würde sich eigentlich ändern in unserem Leben?
26:57Ja, was sollte sich ändern?
26:59Nichts natürlich.
27:01Wir kommen doch wieder zusammen, damit alles so wird wie früher.
27:05Das willst du doch auch, oder?
27:08Es würde sich also nichts ändern.
27:13Ich weiß, worauf du hinaus willst.
27:15Yvonne hat sich auch immer darüber aufgeregt.
27:18Worüber hat Yvonne sich immer aufgeregt?
27:20Der alte Geschirrspüler.
27:23Das Ding war wirklich eine Zumutung.
27:25Ich habe dir schon neun gekauft.
27:33Was machst du?
27:37Dietmar, ich verlasse dich.
27:39Du verlässt mich?
27:41Diesmal endgültig.
27:43Aber das kannst du doch nicht machen, jetzt, wo ich das alles für dich getan habe.
27:47Was alles?
27:48Na, das hier.
27:50Ich habe mich sogar vor allen Leuten lächerlich gemacht.
27:56Weißt du was, Dietmar?
27:58Ich habe geglaubt, das wird die schwierigste Entscheidung meines Lebens.
28:03Aber du hast es mir sehr leicht gemacht.
28:07Danke.
28:23Darf es noch einer sein?
28:26Du bist ja nicht so gesprächig heute.
28:29Ärger?
28:32Riesenärger.
28:36Der geht aufs Haus.
28:39Danke.
28:58Ich suche den Würger von Falkenthal.
29:00Hast du den irgendwo gesehen?
29:04Hat dich Daniel geschickt?
29:06Nein, ich habe dich gesucht.
29:11Ich bin heute nicht in blauer Laune.
29:13Dann lass uns Klartext reden.
29:15Was war das heute mit Mutter?
29:18Ich habe mich wie ein Verrückter benommen.
29:20Das ist alles.
29:22Ich kenne Mutter, sie hat doch irgendwas getan, das du so durchdrehst.
29:26Spielt das noch eine Rolle?
29:26Ja, ich glaube, ich glaube, das spielt absolut eine Rolle.
29:33Ich habe nur Hinweise, keine Beweise.
29:39Darf ich es trotzdem erfahren?
29:43Annabelle hat sich die Sache mit den Farben eingefädelt hat.
29:47Hat sie das?
29:50Aber wie gesagt, ich kann nicht das Geringste beweisen.
29:53Und deswegen gehst du ihr in die Gurgel.
29:57Dann gibt es noch etwas anderes.
30:00Mir geht einfach vaters plötzliche Herzinfarkt nicht aus dem Kopf.
30:04Was ist, wenn da jemand nachgeholfen hat?
30:08Du spinnst ja.
30:17Es tut so gut, hier draußen zu sein.
30:23Es ist zum Verzweifeln.
30:25Annabelle hat alles erreicht, was sie wollte.
30:27Daniel ist Chef und Frederik am Boden.
30:32Ich muss Frederik unterstützen, damit er wieder Mut fasst.
30:38Er darf nicht aufgeben.
30:41Wer sonst könnte Annabelle Gravenberg das Handwerk legen?
30:45Sie darf mit ihren Machenschaften nicht ungestraft davonkommen.
30:56Diese Bewegung erkenne ich schon im Geräusch.
30:58So oft, wie du es in letzter Zeit gemacht hast.
31:00Das ist immer das Gleiche.
31:01Die Werkstätten etwas taugen, sind teuer.
31:03Und die Billigen taugen nichts.
31:05Ich hätte auch nicht gedacht, dass es so schwierig ist,
31:07eine geeignete Werkstatt zu finden.
31:11Und was willst du jetzt machen?
31:12Das ganze Equipment verkaufen.
31:19Sag mal, willst du nicht noch ein bisschen damit warten?
31:23Das Zeug gewinnt auch nicht am Wert, wenn es hier rumliegt.
31:26Wer weiß, wie lange du deinen Job noch hast.
31:28Mein Vertrag bleibt auch nach dem Tod von deinem Gravenberg bestehen.
31:31Komm, Papa, ich kenne dich.
31:32Du willst doch nicht einen Job machen, bei dem du nichts zu tun hast.
31:36Und wer von den Gravenbergs braucht denn schon einen Chauffeur?
31:40Ehrlich gesagt habe ich mir auch schon überlegt,
31:42ob ich nicht noch eine Ferienwohnung baue und mich einfach darauf konzentriere.
31:47Siehst du, und dafür könntest du das Geld gut gebrauchen,
31:49das sie für meine Werkstatt ausgegeben haben.
31:51Hallo zusammen.
31:53Noch wenigstens eine, die gute Laune hat.
31:56Ja, es gibt eine gute und eine schlechte Nachricht.
32:00Die schlechte zuerst.
32:03In der Manufaktur gab es mal wieder Streit und
32:05Frederik Gravenberg wurde gefeuert.
32:10Sie haben Frederik rausgeschmissen.
32:12Er ist wohl ziemlich ausgeflippt.
32:15Seit dem Tod von Werner bricht die ganze Familie Gravenberg auseinander.
32:20Siehst du noch einen Grund mehr,
32:21dich nach einem neuen Job umzusehen?
32:26Ja, wollt ihr gar nicht die gute Nachricht hören?
32:28Natürlich, schieß los.
32:31Ich habe mich mit Tim versöhnt.
32:35Ich bin völlig verdrängt, dass ihr euch wieder zu strecken hattet.
32:39Streit gehört zu einer guten Beziehung dazu.
32:42Reibung erzeugt Wärme.
32:44Aber davon hast du als eigengefleischter Single ja keine Ahnung.
32:48Ich esse später.
32:59Frederik?
33:17Hallo, Jan, ich bin's.
33:18Hey, Daniel. Lange nichts von dir gehört.
33:20Ich weiß.
33:22Sag mal, ist Frederik bei dir?
33:24Ja, der sitzt schon halb Abend hier.
33:25Hat eine Laune, als hätten wir die Fußball-Wärme schon verloren.
33:28Ganz Ärger, was?
33:30Ja.
33:31Falls du vorhast zu kommen, lass den Ärger lieber zu Hause, ja?
33:34Ich will nur mit ihm sprechen.
33:36Ja, ja. Ciao, ciao.
33:41Vater wollte kurz vor seinem Tod dringend mit mir über Annabelle reden.
33:44Das beweist gar nichts.
33:46Über Mutter besteht eigentlich ständig Redebedarf.
33:48Ja.
33:49Das war ihm diesmal besonders ernst.
33:51Glaube ich zumindest.
33:54Und Mutters Selbstgespräch in seinem Grab?
33:56Da bist du dir auch nicht mehr sicher.
33:59Für mich klang es so wie...
34:01Vergib mir, Werner.
34:03Ich hatte keine andere Wahl.
34:04Ja, aber worauf sich das gezogen hat, das weißt du nicht mehr.
34:08Und selbst wenn.
34:09Alles Vermutungen, keine Beweise.
34:12Tut mir leid, aber ich traue selbst Mutter nicht zu,
34:14dass ihr Großvater absichtlich in den Herzinfarkt getrieben hat.
34:16Und die Sache mit den Farben, das ist schon eher ihr Stil.
34:21Wie Janabelle kennt, hat sie alle Beweise vernichtet.
34:24Und ich habe Hausverbot in der Manufaktur.
34:29Ich bin es einfach leid, gegen sie zu kämpfen.
34:32Ich könnte mir vorstellen, dass man in der Farbsache noch was rausfindet.
34:37Woran denkst du?
34:39Ich habe gerade nie Idee, wer sich darum kümmern könnte.
34:42Wer?
34:43Das sage ich lieber nicht, was du nicht weißt.
34:47Wenn du willst,
34:49mehr Ärger als jetzt kann ich sowieso nicht mehr kriegen.
34:51Du zahlst.
35:04Das muss Mama sein.
35:07Und?
35:08Wie ist es gelaufen?
35:09Sehr gut.
35:10Papa hat sein Bestes gegeben.
35:14Du gehst wieder zu ihm zurück.
35:15Ich habe ihn verlassen.
35:17Endgültig.
35:18Wow, was passiert?
35:20Anfangs hat er mich angefläht,
35:22auf Knien angefläht bei ihm zu bleiben.
35:25Klingt doch sehr gut.
35:27Solltest du dir mal für später merken.
35:29Ja, und dann fing Papa an,
35:30von unserem gemeinsamen Campingurlaub zu schwärmen
35:32mit seinen Kegelbrüdern.
35:34Und da dachte ich mir,
35:35Dietmar, du hast nichts begrafen.
35:37Ich habe dir doch gesagt, er wird sich nie ändern.
35:40Papa glaubt, das Ziel meiner Träume ist ein neuer Geschirrspüler.
35:45Autsch.
35:47Ja, da bin ich dann gegangen.
35:49Gut gemacht.
35:51Ich fühle mich auch ganz gut mit der Entscheidung.
35:54Wer weiß, wie es morgen ist.
35:56Ach, Birgit, komm, du schaffst das.
35:58Ja, aber ich muss jetzt noch ein paar Tage bei euch übernachten.
36:03Das ist doch kein Problem.
36:06Aber ab morgen nehme ich mein Leben selbst in die Hand.
36:09Ja, nie wieder Heimchen am Herd.
36:11Genau.
36:13Vielleicht hätte ich doch lieber den Geschirrspüler nehmen sollen.
36:34Ich muss mit dir reden.
36:36Ja, natürlich.
36:38Bist du auch einen Whisky?
36:39Nein, danke.
36:42Na, hat der Familienratschen über mich zu Gericht gesessen?
36:46Nein.
36:48Und Annabelle hat die Polizei eingeschaltet
36:49und mich des versuchten Mordes bezichtigt?
36:52Nein.
36:53Und sie hat auch nicht vor, das zu tun.
36:55Natürlich.
36:57Würde ja dem Ruf der Familie schaden.
37:00Und was ist mit dir?
37:02Hast du dir Gedanken gemacht, wie das alles weitergehen soll?
37:07Tja, meinen Job wirst du mir ja wohl nicht zurückgeben, oder?
37:10Du weißt, dass es nicht geht.
37:13Frederik, ich bin hier, um mit dir gemeinsam eine Lösung zu finden.
37:16Ja.
37:18So schnell wendet sich das Blatt.
37:20Was meinst du damit?
37:22Gestern war ich noch Chef der Manufaktur
37:24und heute, schwupps, geht schon darum,
37:27wie man mich am besten los wird.
37:29Mutter und du, ja.
37:31Ihr würdet niemals in Frieden unter einem Dach leben können.
37:34Ach so.
37:36Es geht gar nicht um eine Lösung, die Manufaktur nur betreffend.
37:40Schieß mal los.
37:42Ich bin auch nicht scharf mit Annabelle,
37:44in einem Gehege zu leben.
37:47Es geht nicht nur um Annabelle.
37:51Marie hat Angst vor dir.
38:07Ich bin nicht zu Hause.
38:12Ich bin nicht zu Hause.
38:19Ich komme ja schon.
38:25Überrascht?
38:26Ehrlich gesagt, ja.
38:27Ich bin überrascht.
38:29Hattest du doch Sehnsucht nach mir?
38:32Beantworten wir die Frage mit einem großen...
38:34Nein.
38:35Was willst du dann?
38:37Ich will dich einspannen.
38:38Wofür?
38:40Müssen wir das hier zwischen Tür und Angel besprechen?
38:46Du sollst was über meine Mutter herausfinden.
38:49Vergiss es.
38:52An deiner Stelle würde ich mir das nochmal überlegen.
38:54Da gibt es nichts zu überlegen.
38:55Du bist mir bei Silke an den Rücken gefallen.
38:57Stimmt.
38:58Und ich hab dich in der Hand.
39:00Blödsinn, ne?
39:02Dann rufe ich jetzt einfach bei der Polizei an
39:05und erzähle, dass du Silke eine illegale Abtreibungspille
39:08verabreichen wolltest.
39:14Es tut es schon.
39:17Missstück.
39:33Marie, glaub wirklich, dass ich eine Gefahr für euer Kind bin?
39:37Kannst du ihr das verdenken,
39:38nachdem du heute Mutter wie ein Wahnsinniger attackiert hast?
39:44Frederic, ich werde dich zu nichts zwingen.
39:47Aber ich glaube, es ist das Beste, wenn du ausziehst.
39:52Ich könnte vorübergehend zu Julia ziehen.
39:55Ich hatte an eine endgültigere Lösung gedacht.
40:01Ich denke, es ist das Beste, wenn du Falkenthal verlässt
40:04und zurückgehst nach Südafrika.
40:11Ich habe Ihnen doch bereits gesagt,
40:12dass ich nicht vorhabe, zu kündigen.
40:13Das müssen Sie auch gar nicht.
40:15Das übernehmen wir schon für Sie.
40:17Julia lässt sich hervorragende Arbeit.
40:18Das weißt du so gut wie ich.
40:19Sei doch nicht so naiv.
40:21Willst du Marie jetzt auch noch damit belasten?
40:23Nein, vielleicht hast du recht.
40:25Sie haben Dreck am Stecken.
40:26Und eines Tages wird irgendjemand das auch beweisen.
40:28Was ist denn hier los?
40:30Deine Mutter konnte sich mal wieder
40:31ein paar müße Bemerkungen nicht vergreifen.
40:32Das gibt ihr noch lange nicht das Recht,
40:33sie zu beleidigen.
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