- vor 2 Tagen
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KurzfilmeTranskript
00:00Wie geht es, Marie?
00:02Freda, du bist wirklich das Letzte.
00:06Was heißt das?
00:09Bitte, Frau Grafenbeck, wir sorgen uns genauso um Marie wie Sie.
00:12Sie sollten wenigstens so viel Anstand besitzen
00:14und uns in dieser Situation in Ruhe lassen.
00:20Marie hat ihr Baby verloren.
00:23Daniel.
00:28Daniel, es tut mir leid.
00:31Es tut dir leid?
00:33Wie kannst du es wagen, hierher zu kommen?
00:35Wir brauchen dein falsches Mitleid nicht.
00:38Was riefst du da?
00:40Diesmal bist du wirklich zu weit gegangen.
00:43Marie ist wegen dir gestürzt.
00:45Du hast ihr Kind umgebracht.
00:59Hey, what you looking for?
01:05No one has the answer.
01:08They just want more.
01:13Hey, who's gonna make it back?
01:20This could be the first day of my life.
01:28Ist das wahr?
01:30Marie ist wegen dir gestürzt?
01:34Ich...
01:35Ich wollte nur mit dir reden.
01:37Jetzt wissen wir ja, was das bedeutet.
01:39Für dich reden.
01:43Ich kann nicht was für dich tun.
01:44Du hast schon genug getan.
01:46Verschwinde endlich und lass Daniel und Marie in Ruhe.
01:50Friedrich, ich glaube, es ist das Beste, wenn wir jetzt gehen.
01:53Du solltest auf deine kleine Freundin hören.
02:00Ich gebe wieder zurück zu Marie.
02:01Ich will sie nicht so lange alleine lassen.
02:05Komm, wir gehen.
02:35Hallo.
02:36Hallo, Mama.
02:38Hallo, Mama.
02:43Kulia.
02:46Entschuldige bitte.
02:48Es tut mir leid, dass ich euch angelungen habe.
02:51Warum hast du mir nicht gesagt, dass das mit der Wohnung nichts war?
02:58Weil es mir peinlich war.
03:00Ich meine, wer ist denn schon so blöd und mietet eine Wohnung, ohne die vorher angeguckt zu haben?
03:07Und wenn schon, das ist kein Grund, nichts zu sagen.
03:09Und hier auf dem Boden zu pennen.
03:13Ja, hast du ja recht.
03:15Was wäre die Alternative gewesen?
03:17Eine Pension zu geben.
03:19Kulia, das bisschen Geld, was ich habe, will ich zusammenhalten.
03:23Ich habe überhaupt keine Ahnung, was jetzt mit mir werden soll.
03:26Ja, und warum bist du dann nicht zurück zu uns in die WG gekommen?
03:30Ich danke dir und Tim wirklich sehr, dass ihr mich aufgenommen habt.
03:34Er hat mir unheimlich geholfen.
03:36Aber?
03:40Ja, aber die WG ist klein.
03:42Und was ist, wenn Lilly und Charlotte kommen?
03:44Dann hast du das Gefühl, uns auf die Nerven zu gehen.
03:49Mama.
03:51Tim und ich haben dir oft genug gesagt, dass das kein Problem ist.
03:56Da war vor ein paar Tagen die Rede.
03:58Nicht vor Wochen.
03:59Ja, aber solange du keine Wohnung hast, ist das okay.
04:03Außerdem kommt es überhaupt nicht in Frage, dass du hier in der Manufaktur in einem Schlafsack übernachtest.
04:29Ich habe dir einen Kaffee gebracht.
04:32Danke.
04:38Ich bin froh, dass sie endlich eingeschlafen ist.
04:41Sie braucht jetzt sehr viel Ruhe.
04:44Ja, das alles hat sie sehr mitgenommen.
04:55Wir haben uns so auf das Kind gefreut.
04:57Wie konnte das bloß passieren?
05:01Ich weiß es nicht.
05:04Wieso nicht?
05:05Du warst dabei.
05:07Was wollte Frederik von Marie?
05:09Wieso ist sie die Treppe runtergestürzt?
05:12Er wollte irgendwas mit ihr besprechen.
05:14Aber was?
05:15Keine Ahnung.
05:17Das ist doch jetzt nicht mehr wichtig.
05:19Doch, das ist wichtig.
05:20Ich muss wissen, warum mein Kind gestorben ist.
05:21Glaubst du, es würde dir dann wirklich besser gehen?
05:25Du und Marie, ihr macht jetzt eine sehr schwere Zeit durch.
05:29Ihr müsst euch jetzt gegenseitig stützen und füreinander da sein.
05:33Euch Kraft geben.
05:37Ich habe ihr die ganze Zeit geglaubt.
05:40Marie ist gestolpert.
05:42Allein.
05:43Und dann die Treppe runtergefallen.
05:47Wenn Frederik tatsächlich dafür verantwortlich ist,
05:52was soll ich dann machen?
05:53Jetzt denk doch nicht die ganze Zeit an Frederik.
05:56Es gibt im Moment Wichtigeres.
06:25Und dann geht es.
06:55Wie ist das passiert?
06:57Mein Gott, warum habe ich nicht besser aufgepasst?
07:00Es war ein Unfall, egal was Annabelle sagt
07:02Du hast keine Schuld
07:03Das ist nicht richtig
07:05Marie ist gestürzt, weil ich sie nicht in Ruhe gelassen habe
07:10Die beiden haben sich so auf ihr Kind gefreut
07:12Wir alle
07:15Wir sollen denn Marie und Daniel jemals mit diesem Verlust fertig werden
07:21Ich brauche ein wenig Luft
07:23Ein bisschen Zeit
07:35Ich bin so froh, dass du da bist
07:41Ich weiß nicht, wie ich das ohne dich schaffen könnte
07:53Friedrich leidet schrecklich
07:56Es tut mir weh, ihn so zu sehen
08:00Ich wünschte, ich könnte ihm irgendwie helfen
08:04Und Daniel und Marie
08:07Es muss furchtbar für sie sein, ihr Kind zu verlieren
08:11Sie haben sich so darauf gefreut
08:15Das Kind hat alles zwischen den beiden verändert
08:18Und auch alles zwischen Daniel und mir
08:24Und ich würde zu helfen, wie ich das nicht schrecklich bin
08:25Ich bin so froh, dass du sie sagst, wie ich das nicht so Member
08:27Und ich bin so froh, dass du siehst, wie ich das nicht so Ankündig ist
08:29Und zwar von mir ist, wie es ich das genau ist
08:30Ich bin so froh, dass du siehst, wie es hier ist
09:19Untertitelung des ZDF, 2020
09:33Untertitelung des ZDF, 2020
09:56Untertitelung des ZDF, 2020
10:28Untertitelung des ZDF, 2020
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14:14Untertitelung des ZDF, 2020
14:15Untertitelung des ZDF, 2020
14:16Wir haben uns so oft als Kind gefreut.
14:18Ich weiß.
14:25Wenn ich irgendwas tun kann für dich oder Marie...
14:32Könntest du mich heute in der Manufaktur vertreten?
14:34Ich schaff das nicht.
14:36Klar.
14:37Mach dir keine Gedanken darüber.
14:39Ich kümmer mich um alles.
14:42Ich weiß das sehr zu schätzen.
14:48Wie geht's Marie?
14:50Ich meine...
14:51Wie?
14:53Wie kommt sie mit der Sache klar?
14:57Sie ist völlig fertig.
15:02Ich habe Angst, dass sie die ganze Sache nicht verkraften wird.
15:09Wir werden uns um sie kümmern.
15:12Wir...
15:14Wir lassen nicht zu, dass hier irgendwas passiert.
15:19Habe ich dir schon mal gesagt, dass...
15:21dass ich froh bin, dass du meine Schwester bist?
15:35Ich muss jetzt los.
15:38Ich will Marie nicht so lange alleine im Krankenhaus lassen.
15:40Ist gut.
15:55Morgen, Nico.
15:56Zur Früh schon auf den Beinen.
15:59Nico schläft, glaube ich, noch.
16:00Morgen, Herr Becker.
16:02Morgen, Tim.
16:03Das ist ja eine Überraschung.
16:04Ja, ich habe heute bei Lilly übernachtet.
16:07Ich hoffe, es stört sich nicht, wenn ich ein Glas Milch trinke.
16:09Nein, nein.
16:10Ich fühle dich hier ganz wie zu Hause.
16:15Ist Lilly schon wach?
16:16Ja, sie ist oben im Bad.
16:21Lilly hat mir gar nicht erzählt, dass du heute bei uns übernachtest.
16:23Das war auch eher so eine Spontanaktion.
16:27Aha.
16:30Na ja, du weißt, ich habe grundsätzlich kein Problem damit, wenn du mal bei uns übernachtest.
16:35Aber Sie würden sicher gerne vorher Bescheid wissen.
16:38Hm.
16:39Sonst halte ich dich beim nächsten Mal womöglich für einen Einbrech und gehe mit dem Nudelholz auf dich los.
16:45Ja, wir wollten Ihnen Bescheid geben, aber es war schon so spät.
16:50Na, ist schon gut.
16:51Jetzt zieh dich erst mal an, sonst holst du dir hier noch den Tod.
17:21Ich habe Mutter auf dem Flur getroffen, sie hat es mir erzählt.
17:23Ja, ich habe darauf bestanden.
17:28Und Sie, Herr Doktor?
17:30Sind Sie sicher, ich meine, der Sturz und die Folgen müsste meine Verlobte nicht dringende Bettruhe haben?
17:38Doch natürlich, aber dazu muss Ihre Verlobte ja nicht unbedingt im Krankenhaus sein.
17:43Ja, finden Sie nicht, dass sie unter ärztlicher Beobachtung bleiben müsste?
17:47Hey, Daniel.
17:49Das geht mir ganz gut.
17:51Ich möchte nur so schnell wie möglich hier weg.
17:53Das erinnert mich alles an.
17:56Ja.
17:58Also gut.
18:00Aber wenn irgendetwas sein sollte, dann bringe ich dich wieder zurück.
18:03Frau Vermont, hier sind Ihre Entlassungspapiere.
18:07Ich wünsche Ihnen alles Gute.
18:08Danke.
18:16Aber dann hat sich die Wohnung als totales Loch entpuppt.
18:19Und anstatt Kolja anzurufen, hat dann Frau Hertel einfach auf einer Isomatte in der Manufaktur gepinnt.
18:24Warum hat sie Kolja nichts gesagt?
18:27Ich glaube, sie hatte Angst, dass sie Tim und Kolja zur Last fällt.
18:32Verstehe.
18:34Jetzt hast du ihr dein Zimmer überlassen.
18:35Das kann ja nicht angehen, dass Charlotte und Kolja die ganze Zeit auf unserem echt schlimmen Sofa schlafen müssen.
18:42Es ist auch nicht für lange.
18:44Nur bis Frau Hertel was Passendes gefunden hat.
18:47Ich finde es natürlich sehr anständig von dir, dass du Koljas Mutter dein Zimmer überlässt.
18:52Aber bei uns wird es auch schon langsam eng.
18:56Das stimmt doch überhaupt nicht, Papa.
18:58Bei mir ist jede Menge Platz.
19:00Oder willst du etwa, dass wir ins Bootshaus gehen und erfrieren?
19:04Also so wenig wie Birgit in der Manufaktur schlafen soll, sollte ihr im Bootshaus...
19:11Ja.
19:15Danke, Papa.
19:17Und ich verspreche Ihnen, dass Sie so gut wie gar nicht mitbekommen werden, dass ich hier bin.
19:24Ähm, wir müssen auch schon los.
19:27Ja.
19:28Ja.
19:29Okay.
19:30Tschüss.
19:30Sag doch, Birgit, einen lieben Gruß.
19:32Und wenn ich ihr irgendwie helfen kann, soll sie mir Bescheid geben.
19:35Das sage ich hier.
19:36Macht's gut.
19:37Tschüss.
19:56Möchtest du noch eine Tasse?
19:57Nein, danke, Eva.
19:58Ich muss jetzt los.
20:00Ich finde es gut, dass du Daniel in der Manufaktur vertrittst.
20:05Ist doch klar.
20:06Daniel muss sich jetzt um Marie kümmern.
20:10Du machst dir auch Gedanken darüber, wie es jetzt mit den beiden weitergeht, oder?
20:14Natürlich.
20:15Wir wissen doch alle, dass die beiden nicht nur gute Zeiten miteinander erlebt haben.
20:19Das ist jetzt aber ein bisschen untertrieben, Eva.
20:21Ohne dieses Kind wäre Daniel überhaupt nicht zu Marie zurückgegangen, sondern bei Julia geblieben.
20:26Guten Morgen, ihr beiden.
20:27Guten Morgen.
20:28Guten Morgen.
20:33Wie geht es Ihnen, Frederik?
20:35Wie soll es schon gehen?
20:38Ich frage mich immer wieder, wieso das passieren musste.
20:41Hör auf, Frederik.
20:43Es war nicht deine Schuld.
20:44Julia hat recht.
20:46Es nutzt nichts, wenn du dir jetzt weiter Vorwürfe machst.
20:50Am wenigsten Daniel und Marie.
20:52Wir müssen akzeptieren, was passiert ist und nach vorne schauen.
20:55Was anderes bleibt uns allen überhaupt nicht übrig.
21:00Ich muss jetzt los.
21:05Ich schätze, ihr kommt heute nicht in die Manufaktur?
21:10Okay.
21:11Dann sag ich Bescheid.
21:12Danke.
21:14Danke.
21:15Danke.
21:24Morgen.
21:25Guten Morgen.
21:25Ich habe Rühei gemacht.
21:26Möchte ich immer etwas?
21:28Ach Mama, nur weil du wieder bei uns wohnst, heißt das nicht, dass du uns wieder bewirten musst.
21:31Also ich würde was nehmen.
21:38Suchst du was?
21:39Ja, ich habe mein Handy eigentlich gestern Abend hier irgendwo hingetan.
21:43Ach, entschuldige bitte, ich habe es rüber ins Regal gelegt.
21:46Ach so, okay.
21:49Coler, ich habe mir übrigens überlegt, mir einen Anwaltstermin zu besorgen.
21:53Wegen der Scheidung?
21:54Ich will mich wenigstens informieren.
22:04Charly, ist was passiert?
22:07Meine Schwester hatte einen Unfall.
22:09Die, die ist die Treppe runtergeschützt in der Ville.
22:13Scheiße.
22:15Ich, ich muss da hin.
22:17Ich komme mit.
22:19Ich komme mit.
22:30Willst du gleich nach oben gehen, oder soll Eva dir nur etwas zu essen machen?
22:33Danke, ich habe keine Ahnung.
22:35Aber eine kleine Stärkung tut dir vielleicht ganz gut.
22:37Daniel hat recht.
22:46Hallo, Marie.
22:48Hallo.
22:49Komm, Marie, wir gehen nach oben.
22:51Warte da einen Moment.
22:52Ich, ich kann euch gar nicht sagen, wie leid mir das tut.
22:57Gäbe es irgendwas, womit ich das ungeschehen mache?
23:00Lass uns einfach in Ruhe.
23:01Damit hilfst du uns am meisten.
23:03Daniel, bitte, Frederik, versuch doch nur...
23:05Schon gut.
23:07Das ist für uns alle ein großer Schock.
23:10Frederik macht sich große Vorwürfe.
23:15Ihr habt vielleicht Nerven.
23:17Marie und Daniel machen die wahrscheinlich
23:19an die schlimmste Zeit ihres Lebens durch
23:20und ihr habt nichts Besseres zu tun,
23:22als an euch zu denken?
23:25Komm, Liebes.
23:27Ich bring dich hoch.
23:28Du brauchst jetzt viel Ruhe.
23:30Ich komme gleich nach.
23:36Lasst Marie und mich in Zukunft in Ruhe.
23:39Habt ihr mich verstanden?
23:40Hermann.
24:07Verdammt ist mir verstanden.
24:17Nein, tut mir leid, Herr Hagendorf.
24:19Herr Grafenberg ist leider immer noch nicht im Haus.
24:21Ja, ich werde ihm sofort ausrichten, dass er sich melden soll.
24:25Mhm, kein Problem.
24:27Wiederhören.
24:28Frau Grafenberg, gut, dass Sie da sind.
24:30Guten Morgen, Frau Mertens.
24:31Können Sie mir vielleicht sagen, wo Ihr Bruder ist?
24:33Er hätte eigentlich jetzt eine Telefonkonferenz mit Herrn Hagendorf,
24:36aber ich kann ihn nicht erreichen.
24:38Sagen Sie die Telefonkonferenz bitte ab.
24:40Ja, und alle übrigen Termine auch.
24:42Mein Bruder wird heute nicht kommen.
24:44Was ist los?
24:46Daniel, ist irgendwas mit Herrn Grafenberg?
24:50Frau Vermont hatte gestern einen Unfall.
24:53Oh Gott.
24:56Ist es schlimm?
24:58Es geht dir den Umständen entsprechend gut.
25:03Und das Baby?
25:12Marie, lass mich das doch machen.
25:14Du musst dich vorsruhen.
25:14Es geht schon.
25:15Ich fühle mich gut.
25:19Daniel hat recht.
25:21Du solltest dich etwas hinlegen.
25:22Wir lassen dich dann allein.
25:24Annabelle, kann ich dich ja im Moment sprechen?
25:25Es dauert nicht lang.
25:29Ich bin dann schon mal unten.
25:38Ich weiß, dass du wütend auf mich bist.
25:40Und das zu Recht.
25:42Hast du mir nicht versprochen,
25:44Frederik aus der Sache rauszuhalten?
25:46Und dafür zu sorgen,
25:47dass man ihm nicht die Schuld für diese Farce hier gibt?
25:50Das habe ich auch versucht.
25:51Wirklich.
25:53Aber Daniel bestand auf Antworten.
25:56Er wollte wissen, warum du gestürzt bist.
25:59Und du hast dir wahrscheinlich auch noch erzählt,
26:00dass Frederik mich mit Absicht die Treppe runtergeschmissen hat.
26:03Nein, das habe ich nicht getan.
26:05Ich habe ihm die Wahrheit gesagt.
26:08Es fällt mir sehr schwer, dir das zu glauben.
26:11Ich weiß doch, wie du zu Frederik stehst.
26:14Ehrlich gesagt.
26:17Es würde mich nicht mal wundern,
26:18wenn du die Sache auch noch dafür benutzt,
26:19Daniel noch mehr gegen Frederik aufzuhetzen.
26:22Wie kannst du so etwas nur denken?
26:24Nach allem, was ich für dich getan habe.
26:26Was du für mich getan hast?
26:29Du hast mich dazu gebracht, zu lügen und zu betrügen
26:32und den Menschen, die ich am meisten liebe,
26:34großes Leid zuzufügen.
26:39Ich habe das für dich getan.
26:41Für dich und für Daniel.
26:44Damit ihr glücklich werdet.
26:46Und?
26:48Sind wir glücklich?
26:51Ich möchte jetzt gern allein sein.
27:25Ich möchte jetzt mal,
27:31Daniel?
27:34Was willst du?
27:36Gib mir die Chance, dir zu erklären, was wirklich passiert ist.
27:40Habe ich mich vorhin nicht deutlich genug ausgedrückt?
27:45Daniel, wir sind eine Familie.
27:47Wir können doch nicht so miteinander umgehen.
27:49Also gut.
27:52Erzähl.
27:53Soweit ich weiß, hättest du irgendeinen Termin auswärtig.
27:57Es war gelogen.
27:58Ich wollte mit Marie reden.
28:01Worüber?
28:03Ich hatte ein paar Fragen wegen Vaters Tod.
28:05Das darf doch wohl nicht wahr sein.
28:06Ich weiß, dass du es nicht wahrhaben willst,
28:08aber es gab einen Streit zwischen Annabelle und Vater kurz vor seinem Tod.
28:11Und was hat Marie damit zu tun?
28:12Ich bin sicher, dass sie weiß, worum es ging.
28:15Großvater war im Wald spazieren.
28:16Allein.
28:18Und er hatte einen Herzinfarkt.
28:20Daniel, versteh doch.
28:21Ich will wissen, warum Annabelle und Vater gestritten haben.
28:23Warum er allein im Wald war.
28:24Und warum er da zusammengebrochen ist.
28:26Und um deine Antworten zu bekommen, hast du Marie unter Druck gesetzt.
28:29So lange, bis sie das Gleichgewicht verloren hat und die Treppe runtergestürzt ist.
28:35Ich wollte doch nicht, dass sie stürzt.
28:38Dann ist das also alles nur passiert, weil du paranoid bist.
28:45Es tut mir so leid.
28:46Hätte ich dir damals bloß nicht gestattet, hier zu bleiben.
28:50Dann würde mein Kind noch leben.
28:56Oh, nein.
29:20Oh nein, kann ich zu ihr?
29:23Sie ist oben.
29:37Danke.
29:41Das muss ganz schön hart sein für Daniel und Marie.
29:45Die Familie macht im Moment eine ziemlich schwere Zeit durch.
29:49Ja, erster Gravenberg und jetzt.
29:55Glauben Sie...
29:58Glauben Sie, dass Marie mit der Sache klarkommen wird?
30:01Fragst du wegen Charlotte?
30:03Sie macht sich Sorgen.
30:04Ja, also so direkt hat sie das nicht gesagt, aber...
30:08Ich weiß ja auch, dass Marie früher...
30:10Dass sie...
30:11Ja.
30:12Wir machen uns alle große Sorgen um Marie.
30:15So etwas kann kaum jemand verkraften.
30:19Deshalb ist es wichtig, dass Marie, aber auch Daniel jetzt spüren, dass wir alle für sie da sind.
30:27Schrecklich, dass man da nichts machen kann.
30:31Aber das machst du doch schon.
30:34Charlotte kann sich glücklich schätzen, einen so guten Freund zu haben.
30:44Ich würde dir so gerne helfen, Marie.
30:47Aber du bist doch da.
30:50Das hilft mir schon.
30:52Nein.
30:54Dafür sind wir ja schließlich Schwester.
31:02Weißt du noch, als das mit Mama und Papa passiert ist?
31:07Ich habe dich damals immer gefragt, wo sie sind und wieso sie sich nicht verabschiedet haben.
31:13Und ich konnte dir keine Antwort geben.
31:15Mhm.
31:18Stattdessen hast du zwei riesengroße Luftballons genommen und wir sind zusammen auf eine Wiese gegangen.
31:26Weißt du noch, was du mir damals gesagt hast?
31:30Mhm.
31:34Erzähl dir Luftballons alles, was du Mama und Papa noch sagen wolltest.
31:42Und lass sie fliegen.
31:47Irgendwann kommst du bei Mama und Papa an.
31:49Und wir werden ihnen alles ausrichten.
31:57Du weißt gar nicht, wie sehr du mir damals damit geholfen hast.
32:02Ich konnte mich endlich von Mama und Papa verabschieden.
32:10Wenn du irgendwann ein Luftballon fliegen lassen willst, kannst du mich jederzeit fragen.
32:19Okay?
32:21Jederzeit.
32:25Hey.
32:35Warst du bis eben im Konferenzraum?
32:38Ja, unsere Kollegen von der Buchhaltung haben mal wieder ein kleines Chaos hinterlassen.
32:42Wieso habe ich was verpasst?
32:45Marie hatte einen Unfall.
32:47Das Baby, es ist...
32:51Nein.
32:53Ich kann mir so gut vorstellen, was Marie und Daniel jetzt durchmachen.
32:57Immer wenn Jörg mich damals bedroht hat, da hatte ich auch Angst, dass mir sowas passieren könnte.
33:02Ja, Gott sei Dank ist dir nie was passiert.
33:04Kannst du dich noch erinnern?
33:07Da, als Jörg mich geschubst hat...
33:09Also, ich weiß nicht, wie ich damit umgegangen wäre.
33:12Verstehst du?
33:13Das...
33:13Das Kind, das ist...
33:14Das ist ein Teil von mir geworden.
33:16Und wenn es jetzt plötzlich nicht mehr da ist, dann...
33:18Sieg, hör auf.
33:19Deinem Kind geht's gut.
33:20Aber damit es so bleibt, musst du dich beruhigen.
33:26Das, was Daniel und Marie passiert ist, das ist schrecklich.
33:29Aber es hilft ihnen nicht, wenn du dich so fertig machst.
33:32Die beiden, die tun mir so furchtbar leid.
34:06Die beiden, die sind so fertig.
34:30Ich hab nicht gewusst, dass du hier bist.
34:40Bist du okay?
34:46Ich schau später nochmal nach dir.
35:02Daniel hat völlig recht.
35:06Das Ganze ist nur passiert, weil ich nach einem Hinweis gesucht habe, warum Annabelle mit Vater gestritten hat.
35:12Aber es ist doch verständlich, dass du nach Erklärungen suchst.
35:17Das rechtfertigt doch nicht, dass...
35:21Maries Baby jetzt tot ist?
35:23Nein, natürlich nicht.
35:29Warum hab ich Marie nicht in Ruhe gelassen?
35:33Ich hab doch gesehen, wie panisch sie reagiert hat.
35:35Aber du konntest doch nicht ahnen, was passiert.
35:38Aber ich wusste, dass sie schwanger ist.
35:41Darauf hätte ich doch Rücksicht nehmen müssen.
35:47Die fühle mich so hilflos.
35:50Frederik nimmt sich die Sache so sehr zu Herzen.
35:54Aber Maries Sturz war ein tragischer Unfall.
35:58Ihn trifft keine Schuld.
36:00Wie kann ich Frederik das nur begreiflich machen?
36:19Wer ist da?
36:21Marie, ich bin's, Julia.
36:24Hast du einen Moment Zeit für mich?
36:35Komm rein!
36:52Ich...
36:52wollte dir sagen, wie leid mir alles tut.
36:58Ist das wirklich so?
37:02Natürlich.
37:04Unsere Beziehung ist ja nicht ganz unbelastet.
37:08Marie.
37:11Wir waren mal Freundinnen und...
37:14trotz allem, was zwischen uns vorgefallen ist,
37:18ist es mir nicht egal, wie es dir geht.
37:22Entschuldige.
37:25Entschuldige.
37:25Du musst dich nicht entschuldigen.
37:27Ich wollte dir nicht.
37:30Ich...
37:30Herzlich.
37:36Wahrscheinlich kann niemand wirklich verstehen, wie es dir geht, aber...
37:39wir wollen dir alle helfen.
37:42Es ist schrecklich.
37:45alle kommen zu mir und...
37:47und sprechen mir ihr Beileid aus.
37:50Die machen sich Sorgen.
37:53Ja, ich weiß.
37:55Das ist es ja gerade.
37:58Willst du lieber alleine sein?
38:00Nein.
38:02Nein.
38:04Weißt du...
38:05Weißt du...
38:08Das Einzige, was ich mir wünsche, ist, dass...
38:12tatsächlich alles vorbei ist.
38:16Ich hätte einfach besser aufpassen müssen.
38:29Das ist doch nicht deine Schuld.
38:33Niemand hat es schuld.
38:34Es war ein schrecklicher Unfall.
38:50Kann ich etwas für dich tun?
38:52Ich habe vorhin mit Frederik gesprochen.
38:57Das tut mir leid.
39:00Er hat behauptet, dass Marie wusste, worüber du mit Großvater vor seinem Tod gesprochen hast.
39:05Deshalb hat er Marie so bedrängt.
39:07Weil er immer noch denkt, dass Werner sich deshalb so aufgeregt hat, bevor er gestorben ist.
39:13Langsam verliert er wirklich den Verstand.
39:16Ich meine, Werner und ich, wir hatten unsere Differenzen.
39:18Aber ich habe ihn immer sehr geschätzt.
39:21Und was hat das mit Marie zu tun?
39:24Ich habe ihm gesagt, was ich von seiner Paranoia halte.
39:27Weißt du...
39:29Langsam bekomme ich das Gefühl, dass das Ganze auch meine Schuld ist.
39:33Wie kommst du denn darauf?
39:35Na ja, wenn Marie und ich uns nicht so nahe stehen würden, wäre er vielleicht nie darauf gekommen.
39:41Das ist doch Unsinn. Hör doch auf.
39:43Es ist absurd.
39:45Frederik hätte Marie in Ruhe lassen müssen.
39:47Er ist voll und ganz dafür verantwortlich, was passiert ist.
39:55Komisch, dass ausgerechnet du mich tröstest.
39:58Natürlich, Marie.
40:00Dankeschön.
40:10Wie geht's denn, Frederik?
40:12Er macht sich große Vorwürfe.
40:15Oh nein.
40:16Das wollte ich nicht.
40:19Kannst du ihm das bitte sagen von mir?
40:23Das wird ihm sicher helfen.
40:29Vielleicht kannst du es ihm irgendwann ja auch selber sagen.
40:33Ich weiß nicht, ob ich das...
40:44Wenn ich dich bitte mal unter vier Augen sprechen.
40:48Natürlich.
40:50Danke.
41:05Daniel.
41:06Ich weiß, du hast gesagt, ich soll mich von dir und Marie fernhalten, aber...
41:09Warum hältst du dich denn nicht daran?
41:11Weil ich mir Sorgen mache.
41:13Um wen?
41:14Um Frederik?
41:15Um uns alle.
41:18Frederik hat Maries und mein Kind auf dem Gewissen.
41:20Was erwartest du von uns?
41:24Ein für alle Mal, Julia.
41:26Halte dich von Marie und mir fern.
41:28Das kann ich nicht.
41:30Dafür seid ihr mir beide viel zu wichtig.
41:34Wir.
41:35Dir geht es doch um jemand völlig anderen.
41:38Wie bitte?
41:39Du bist so eine miese Heuchlerin.
41:41Dir geht es einzig und allein um Frederik.
41:44Marie, ich und das Baby sind dir völlig egal.
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