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  • vor 17 Stunden

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Kurzfilme
Transkript
00:07Vielen Dank.
00:12Sie wollen wirklich nicht mitspielen, Frau Schilling?
00:15Ich meine, bei Ihrem Glück, da kann man doch eigentlich gar nicht verlieren, oder?
00:19Naja, man sollte das Glück ja nicht herausfordern, oder?
00:29Wissen Sie was?
00:31Sie haben recht.
00:37Bei einem Mal kann ja nichts passieren, oder?
00:50Wissen Sie was?
00:54Wissen Sie was?
01:18Nur nicht so schüchtern, meine Haaren.
01:22Ich setze 50.
01:25Oh, wir steigen ja gewöhnlich nicht so hoch ein.
01:56Wieso nicht?
01:57Ich gehe mit.
02:01Ich will sehen.
02:08Drei Jungs.
02:10Drei Jungs.
02:11Drei Jungs ist gut.
02:11Aber nichts gegen ein Full House.
02:16Anfängerglück.
02:18Drei Jungs.
02:43Drei Jungs.
03:13Falkenthal.
03:15Drei Jungs.
03:43Drei Jungs.
04:15Drei Jungs.
04:27Drei Jungs.
04:50Drei Jungs.
04:53Drei Jungs.
05:05Drei Jungs.
05:17Drei Jungs.
05:34Drei Jungs.
06:05Drei Jungs.
06:06Drei Jungs.
06:11Drei Jungs.
06:19Drei Jungs.
06:27Drei Jungs.
06:34Drei Jungs.
06:34Drei Jungs.
06:34Drei Jungs.
06:35Drei Jungs.
06:35Drei Jungs.
06:40Drei Jungs.
06:40Drei Jungs.
06:40Drei Jungs.
06:41Drei Jungs.
06:41Drei Jungs.
06:42Drei Jungs.
06:42Drei Jungs.
06:43Drei Jungs.
06:43Drei Jungs.
06:44Drei Jungs.
06:44Drei Jungs.
06:45Drei Jungs.
06:46Drei Jungs.
06:46Drei Jungs.
06:48Drei Jungs.
06:48Drei Jungs.
06:49Drei Jungs.
06:53Drei Jungs.
06:57Drei Jungs.
06:59doch auch alles ganz plötzlich.
07:01Aber das wird nicht funktionieren.
07:03Man kann eine Beziehung doch nicht auf einer Lüge
07:05aufbauen. Aber das ist doch keine Lüge.
07:08Wir haben der Wahrheit
07:09einfach ein wenig vorgegriffen.
07:11Marie, du musst noch
07:13ein bisschen durchhalten. Und dann bist du schwanger?
07:17Und dann werden wir über dieses Gespräch eines Tages
07:19nur noch lachen. Verstanden?
07:22Und jetzt leg dich hin
07:23und schlaf ein bisschen.
07:25Also gut.
07:26Ich versuch's.
07:30Alles wird gut.
07:32Du bist sie.
07:49Julia!
07:51Da bist du ja wieder, du.
07:53Wo warst du denn? Ich hab mir solche Sorgen.
07:56Hallo, Mama.
07:57Schön, wieder da zu sein.
07:59Gut siehst du aus.
08:01Super, bist du in einen Jungbrunnen gefallen.
08:03Wieso soll ich denn schlecht aussehen?
08:08Das heißt,
08:10du weißt es noch nicht,
08:11das mit Daniel.
08:13Dass er Vater wird.
08:15Doch, das weiß ich.
08:18Entschuldige.
08:20Das war nicht besonders sensibel.
08:23Stimmt.
08:25Aber das macht nichts.
08:27Mit dem Thema bin ich durch.
08:31Wirklich?
08:33Ich meine,
08:35das ist gut.
08:37Ja, das ist gut.
08:39Ich hab ja auch lange genug gelitten.
08:41Irgendwann muss ja mal Schluss sein damit.
08:45Julia,
08:46du weißt,
08:47wie sehr ich mir gewünscht hätte,
08:48dass du mit Daniel glücklich wirst.
08:51Ja.
08:52Jetzt werde ich eben ohne ihn glücklich.
08:54Genau.
08:55Nur nicht unterkriegen lassen.
08:58Du,
08:59sag mal,
09:00die paar Tage Urlaub
09:01haben dir aber wirklich gut getan.
09:02Wo warst du eigentlich?
09:05Irgendwo,
09:06wo mich niemand kannte.
09:07Ganz herrlich.
09:08Alleine.
09:10Und du?
09:11Wo kommst du um die Uhrzeit her?
09:13Ach,
09:15ich war noch auf dem Drink.
09:16In Kosi.
09:20Alleine?
09:21Ich wollte noch mal raus.
09:23Ein bisschen für mich sein.
09:25Das verstehe ich natürlich.
09:27Schön,
09:28dass du wieder da bist.
09:34Love me tender,
09:37love me sweet,
09:40all my dreams come true.
09:45Love me tender.
09:47Wie ist das gelaufen?
09:48Herr Schwarz,
09:48wie sind Sie denn hier hereingekommen?
09:49Die Tür war offen.
09:50Na ja,
09:51fast.
09:52Das ist nicht lustig.
09:53Sie haben ja einen wahnsinnigen Schrecken eingejagt.
09:55Das ist noch gar nichts
09:56im Vergleich zu einem Schrecken,
09:56den ich Ihnen eingern könnte.
09:58Was meinen Sie damit?
10:01Nichts.
10:02Erzählen Sie einfach,
10:03was passiert ist.
10:06Es lief alles gut,
10:07wie besprochen.
10:08Christa Schilling hat gespielt.
10:09Ja,
10:10das hat sie.
10:11Und wie,
10:12sie hat sogar gewonnen.
10:14500 Euro,
10:14sie hat gespielt wie ein Profi.
10:16Sehr gut.
10:19Wenn sie mal gewonnen hat,
10:21dann hört sie so schnell
10:21auch nicht wieder auf.
10:24Aber
10:25wir können hier keine Pokerabende
10:26mehr veranstalten.
10:32So.
10:34Und warum?
10:35Ein Chef steigt mir aufs Dach.
10:36Er ist strikt gegen solche Veranstaltungen.
10:38Glauben Sie wirklich,
10:39ich erlasse Ihnen Ihre Schulden
10:40nur für diesen einen Pokerabend?
10:43Ich weiß nicht,
10:44wo wir sonst spielen sollten.
10:45Aber ich weiß es.
10:47In meiner Wohnung.
10:50Heißt,
10:50ich glaube nicht,
10:51dass Christa Schilling
10:53bei Ihnen...
10:54Sie weiß nicht,
10:55wo ich wohne.
10:56Und Sie
10:57sorgen dafür,
10:58dass das auch so bleibt.
10:59Also,
11:00der nächste Pokerabend
11:01findet bei mir statt.
11:05Na,
11:06schönen Abend noch.
11:27Willkommen.
11:28ein neues,
11:30altes Leben.
11:32Ich freue mich darauf,
11:33wieder in die Manufaktur zu gehen.
11:36Wie es sich wohl anfühlen wird,
11:38Daniel zu treffen?
11:40Das wird schon.
11:42Ich habe genug Kraft getankt.
11:44Aber hoffentlich wird Frederik mir verzeihen,
11:46dass ich einfach so verschwunden bin.
11:51Hey.
11:53Hi.
11:54Oh, ist die für mich?
11:55Nein, ich habe jetzt einen neuen Job
11:57und verkaufe Blumen an die Mitarbeiter.
12:00Natürlich ist die für dich.
12:01Oh, danke schön.
12:03Das ist aber lieb von dir.
12:04Ich wollte mich einfach noch mal
12:05bei dir bedanken,
12:05dass du uns mit den Getränken
12:07für die Party ausgeholfen hast.
12:08Ach, das habe ich doch gerne gemacht.
12:11Außerdem wollte ich dir noch was sagen.
12:12Was denn?
12:14Also, Silke,
12:16ich bin nicht in dich verliebt.
12:17Das ist ja wunderbar.
12:19Ich wollte das nur mal klarstellen,
12:21wegen dem Kuss neulich.
12:22Ja, das ist wunderbar.
12:24Ich bin nämlich auch nicht in dich verliebt.
12:25Das wäre toll,
12:26dann ist doch alles in Ordnung.
12:28Ja, alles gut, ja.
12:32Und du bist dir sicher,
12:33dass du nichts für mich empfindest?
12:35Nein, sicher nicht.
12:36Ich meine, als Freund
12:38mag ich dich sehr gerne.
12:39Ich mag dich auch.
12:41Als Freundin.
12:43Na, das ist doch super.
12:47Sie riecht nicht.
12:48Was riecht nicht?
12:49Na, die Blume.
12:50Ach so, ist ja auch keine verliebten Blume.
12:53Ich muss da jetzt mal rein.
12:55Ja, ich muss auch los.
12:56Freunde?
12:57Freunde.
13:11Hör rein.
13:13Du wolltest mich sprechen?
13:15Allerdings.
13:17Bitte setz dich doch.
13:18Was ist los?
13:21Ich weiß, du hattest in letzter Zeit
13:23viel um die Ohren
13:24und konntest dich nicht so sehr
13:25um die Belange der Firma kümmern.
13:28Was willst du damit sagen?
13:30Währenddessen hat sich dein Onkel
13:31Frederik um die Firma gekümmert.
13:33Zusammen mit Julia Schilling.
13:36Ja, und?
13:37Nun, was dabei herausgekommen ist,
13:40ist alles andere als erfreulich.
13:43Mutter, bitte komm auf den Punkt.
13:45Hier, die Quartalszahlen.
13:47Die sind katastrophal.
13:50Woher hast du diesen Bericht?
13:51Na, woher wohl?
13:52Aus unserer Buchhaltung natürlich.
13:55Die Zahlen sollten ja
13:56erst nächste Woche herauskommen.
13:57Ja, ich habe einfach
13:58ein bisschen Druck gemacht.
13:59Ich hatte da so eine Ahnung.
14:01Eine Ahnung also?
14:02Und woher hattest du die?
14:04Die falsche Kalkulation
14:05für das Jugendstil-Design.
14:09Die Serie wird in der Herstellung
14:11erheblich teurer werden
14:13als veranschlagt.
14:14Das kann nicht sein.
14:16Doch.
14:18Entweder wir zahlen bei jedem Stück drauf
14:20oder wir müssen den Verkaufspreis
14:24drastisch erhöhen.
14:26Da wird Huber nicht mitgehen.
14:27Richtig.
14:28Ich habe Huber auch schon kontaktiert
14:30und ich warte nur noch darauf,
14:32dass ich seine Absage
14:33schwarz auf weiß vorliegen habe.
14:35Ich verstehe einfach nicht,
14:37wie das passieren konnte.
14:39Wie kann man sich so verkalkulieren?
14:41Die außergewöhnlichen Formen,
14:43die eigens angefertigt werden müssen,
14:45die aufwendige Malerei
14:46und dann noch das viele Blattgold.
14:48Der Goldpreis ist erst letzte Woche
14:50weiter angestiegen.
14:52Ja, ich muss mit Frederik sofort sprechen.
14:54Jetzt mal mal nicht gleich
14:55den Teufel an die Wand.
14:56Schau dir erst mal
14:57die Zahlen an
14:59und dann rede mit Frederik.
15:02Vielleicht hast du recht.
15:04Aber wenn das stimmt,
15:07dann bedeutet das eine mittlere Katastrophe.
15:09Ja, eine Katastrophe.
15:10Vor allem für Frederik.
15:12Und für die arme Julia.
15:22Ist das romantisch?
15:24Na, ich weiß ja nicht,
15:24was du daran so romantisch findest.
15:27Es ist doch wunderbar,
15:28wenn sich zwei Menschen
15:28einander versprochen haben
15:30und es der ganzen Welt mitteilen.
15:33Julia wird's auf jeden Fall umhauen.
15:35Hast du was mit ihr gehört?
15:36Nein, immer noch nicht.
15:37Kein Mensch weiß, wo sie ist.
15:39Sie ist einfach verschwunden.
15:40Na, wenn sie wieder da ist,
15:41dann müssen wir die Neuigkeit
15:42auf jeden Fall schonend beibringen.
15:44Was müsst ihr mir schonend beibringen?
15:46Julia, da bist du ja wieder.
15:48Ja, schön.
15:49Da bin ich wieder.
15:50Wir haben dich vermisst.
15:52Wo, wo warst du denn so lange?
15:55Ich brauchte nur ein paar Tage Ruhe.
15:57Geht's dir gut?
15:59Ja, mir geht's gut.
16:01Ich glaube, du würdest
16:03ohne Zeitung besser sitzen.
16:05Du, das geht schon.
16:08Ist Frederik Grafenberg schon da?
16:10Ja, der ist in seinem Büro.
16:12Gut, dann werde ich mal.
16:14Ja.
16:17Übrigens,
16:18Zeitungen gibt's nicht nur in Falkenthal.
16:21Ach, dann weißt du Bescheid über...
16:24Die Verlobung?
16:26Ja.
16:37Nico, hast du Julia schon gesehen?
16:40Nein.
16:41Ist sie wieder da?
16:42Ja, sie ist letzte Nacht zurückgekommen.
16:44Na echt, wo war sie dann?
16:45Ach, sie musste einfach mal ausspannen.
16:47Geht's dir gut?
16:48Mhm.
16:49Das freut mich.
16:50Willst du jetzt hier in Falkenthal bleiben?
16:51Na ja, davon gehe ich mal aus.
16:53Ja, super.
16:56Ach, ich bin so froh.
16:59Ach, ich bin so froh.
16:59Ich auch.
17:01Und, was machen wir heute Abend?
17:03Na ja, erst habe ich den Termin mit Herrn Grafenberg und dann muss ich noch ein paar Besorgungen machen und
17:08heute Abend, da könnten wir ja ins Kino gehen.
17:10Dann hörst du dich gut an.
17:11Mhm.
17:12Ich nehme mich noch ein Stück mit und dann hole ich Werner Grafenberg ab.
17:19An so einen Privatchauffeur könnte ich mich gerade gewöhnen.
17:23Das kann ich mir vorstellen.
17:43Herr Renn?
17:49Hallo, Frederik.
17:53Julia.
17:56Du bist bestimmt furchtbar sauer auf mich und ich sage dir gleich, ich habe keine Entschuldigung für mein Fehlen, außer
18:00dass ich einfach mal ein paar Tage Zeit für mich brauche und ich wusste auch gar nicht, ob ich überhaupt
18:03wiederkomme.
18:05Verstehst du, was ich sagen will?
18:10Okay, was hältst du davon, wenn du dich, dass du da mal hinsetzt und mir da in Ruhe erzählst, was
18:15passiert ist?
18:25Ich bin froh, dass ich wieder da bin.
18:30Das war ja nun mal kurz, hm?
18:32Ja.
18:34Ich hatte viel Zeit zum Nachdenken und mir ist auch einiges klar geworden.
18:36Mhm.
18:40Die Vergangenheit liegt jetzt endgültig hinter mir.
18:44Du weißt, dass du Daniel jeden Tag begegnen wirst, solange du hier bist.
18:47Ja, das weiß ich. Aber das macht mir jetzt nichts mehr aus.
18:52Mhm.
18:55Ich hatte schon gedacht, dass ich dich vielleicht nie wieder sehen würde.
19:01Warum bist du zurückgekommen?
19:04Wegen Falkenthal.
19:06Wegen des Jobs.
19:08Und deinen Wegen.
19:13Na dann an die Arbeit, Rob.
19:15Ist eine Menge liegen geblieben in deiner Abwesenheit.
19:19Danke, Fredrik.
19:22Wofür?
19:23Dafür, dass du mir keine Vorhaltungen machst.
19:25Mich nicht unter Druck setzt.
19:27Und dafür, dass ich hier wieder arbeiten kann.
19:31Raus.
19:31Sonst überlege ich es mir noch anders.
19:36Und fast jeden Tag bei uns ab.
19:38Der hat sich schon richtig eingenistet.
19:40Mann, wo ist denn jetzt mein Fahrradschlüssel?
19:42Hörst du mir zu?
19:43Ja, natürlich.
19:44Du kannst Christa nicht leiden.
19:46Ja doch, eigentlich schon.
19:48Aber muss sie sich gleich so breit machen?
19:49Geht mir alles viel zu schnell.
19:51Also ich finde, du solltest dich für deinen Vater freuen, dass er einen zweiten Frühling erlebt.
19:55Zweiter Frühling?
19:56So ein Quatsch.
19:57Papa war auch vorher glücklich.
19:59Das glaubst du nur, weil du es glauben willst.
20:02Was weißt du denn schon?
20:04Also ich finde es total schön.
20:05Lauter neue Paare um uns herum.
20:07Und Daniel wird jetzt sogar Papa.
20:09Da muss irgendwas in der Luft liegen.
20:12Dass Daniel Vater wird, geht auch ziemlich schnell.
20:14Findest du nicht?
20:15Für sowas gibt es aber keinen richtigen Zeitpunkt.
20:18Was redest du denn da?
20:20Klingt ja gerade so, als wärst du bereits mehrfacher Vater.
20:24Stimmt.
20:25Aber ich habe mir eben schon mal Gedanken darüber gemacht.
20:28Ach ja?
20:29Mhm.
20:31Na ja, eigene Familie, mal zu heiraten, ein paar Kinder.
20:35Kann ich mir schon vorstellen irgendwann.
20:37Ein paar Kinder?
20:39Spinnst du?
20:40Am besten du suchst dir schon die Mutter dazu, weil ich bin das garantiert nicht.
20:43Lilly, ich sagte irgendwann, du hast dein Fahrrad nicht abgeschlossen.
20:49Wow!
21:06Julia, du bist wieder zurück?
21:09Ja, ich...
21:12Ich brauchte nur ein paar Tage Ruhe.
21:16Ich hoffe, du konntest dich erholen.
21:19Ja, das konnte ich.
21:21Das freut mich.
21:23Brauchst du das noch?
21:24Nein, das...
21:26Das sollte eigentlich im Papierkorb.
21:31Danke.
21:32Ich bin auf der Suche nach den Unterlagen für das Jugendstildesign.
21:36Hast du die hier irgendwo?
21:38Ja, klar.
21:39Wieso gibt's da irgendwelche Probleme?
21:41Nein, nein.
21:42Ich wollte mir nur die produkttechnische Umsetzung und die Kalkulation ansehen.
21:47Ja, klar.
21:50Ich hab die Dinge ein bisschen aus den Augen verloren.
21:53In letzter Zeit.
21:56Vielen Dank.
21:58Keine Ursache.
22:04Die erste Begegnung mit Daniel.
22:08Gar nicht so schlimm.
22:11Fast wie unter normalen Kollegen.
22:15Und wer weiß, vielleicht bleibt es ja auch so.
22:21Ja, Herr Huber, es tut uns wirklich leid.
22:25Ja, ich verstehe, dass Sie wütend sind.
22:28Sie hören von uns.
22:31Auf bald.
22:34Und?
22:36Gibt es Ärger?
22:37Oh ja.
22:39Aber nicht für mich.
22:40Das hätte mich auch sehr gewundert.
22:42Diesen Ärger wird Frederik ausbaden müssen.
22:45Und warum wolltest du jetzt mich sprechen?
22:48Ich wollte dir nur sagen,
22:50dass du dich bereithalten sollst.
22:52Bereithalten wofür?
22:54So wie ich das sehe,
22:55werden sich bald einige Änderungen hier in der Manufaktur ergeben.
22:59Und so wie ich dich sehe,
23:01hast du diese Änderungen wahrscheinlich provoziert.
23:04Unter normalen Umständen hättest du recht.
23:07Aber?
23:09Diesmal war das gar nicht nötig.
23:11Mutter, jetzt sag mir endlich, was los ist.
23:13Dein lieber Onkel Frederik hat sich selbst in Schwierigkeiten gebracht.
23:18Ganz ohne mein Zutun.
23:19Und warum genau erzählst du mir das alles?
23:22Weil es sein könnte, dass du vielleicht deinen Job wieder bekommst.
23:26Und das soll ich dir jetzt glauben?
23:28Ob du mir das glaubst oder nicht, ist wirklich deine Sache.
23:31Ich wollte dich nur informieren.
23:33Und jetzt wäre ich dir dankbar,
23:35wenn du mir nicht weiter meine Zeit stehlst.
23:51Markus, ich hätte gern zwei Gläser Prosecco.
23:56Zur Feier des Tages.
23:58Kommt sofort, Herr Grabenberg.
24:01Prosecco?
24:02Um diese Uhrzeit?
24:04Sie wollen mich doch nicht betrunken machen,
24:07damit ich nicht mehr böse bin,
24:08weil Sie mich zweimal versetzt haben.
24:10Frau Schilling,
24:11ich habe Ihnen doch schon oft gesagt,
24:13dass es mir ausgesprochen leidtut.
24:15Stimmt, das haben Sie.
24:17Ja.
24:18Aber ich habe Ihnen nicht wirklich geglaubt.
24:21Nun seien Sie doch nicht so nachtragend.
24:24Wir haben die Chronik fast zu Ende gebracht.
24:27Es fehlt nur noch ein Kapitel.
24:29Ich möchte auf dieses Kapitel anstoßen.
24:33Dass Sie die Chronik zu einem guten Ende bringen.
24:41Auch wenn ich anfangs ein bisschen skeptisch war,
24:46hat die Arbeit mit Ihnen mir doch viel Freude bereitet.
24:50Vielen Dank, Herr Grabenberg.
24:51Aber dieses Kompliment kann ich nur zurückgeben.
24:54Oh, so spät ist das schon.
24:57Da wollen wir Tobias doch nicht unnötig warten lassen.
25:00Kann ich Sie irgendwo hin mitnehmen?
25:02Nein, ich möchte noch einen Spaziergang machen.
25:04Ich bin gespannt auf das letzte Kapitel.
25:08Das wird aber noch ein paar Tage dauern.
25:10Natürlich.
25:12Und wenn Sie noch irgendwelche Fragen haben,
25:14Sie wissen, wo Sie mich finden?
25:16Vielen Dank, Herr Grabenberg.
25:19Markus?
25:20Grabenberg.
25:22Markus?
25:24Wann findet die nächste Pokerunde statt?
25:28Das steht noch nicht fest.
25:30Am besten, Sie rufen mich heute Nachmittag an.
25:37Lilly, was ist los mit dir?
25:39Was los ist?
25:41Ich will dir von meinen Problemen erzählen,
25:42und du schwafelst irgendwas von heiraten und Kinder kriegen.
25:46Okay, ich höre jetzt deine Probleme an.
25:50Das mache ich erst, wenn du mich ernst nimmst.
25:52Was soll das denn jetzt heißen?
25:54Weißt du, für dich ist immer gleich alles in Ordnung,
25:56wenn zwei Menschen zusammenkommen.
25:58Ja, und?
25:59Es ist eben nicht immer gleich alles in Ordnung.
26:02Wenn Papa mit Christa zusammenkommt,
26:04dann macht das nicht gleich alle glücklich.
26:07Zum Beispiel dich.
26:10Wenn man in dem Alter ist,
26:11dann muss man sich doch nicht mehr vorspielen,
26:12wie verliebt man ist.
26:13Das ist doch echt ich gleich.
26:15Das sagst du nur, weil es um deinen Vater geht.
26:17Und was ist mit Maria und Daniel?
26:19Über diese Verbindung sind auch nicht alle glücklich.
26:21Julia zum Beispiel.
26:23Man kann aber nicht auf alles und jeden Rücksicht nehmen.
26:26Dann kriegen die ja noch ein Kind.
26:28Nur um der Welt zu zeigen,
26:29seht her, wie glücklich wir sind.
26:31Das ist widerlich.
26:33Na, also so schlimm finde ich das nicht.
26:35Das ist doch schön.
26:36Ja, klar.
26:37Du willst ja auch gleich eine ganze Handvoll Kinder.
26:39Du brauchst eine Gebärmaschine und keine Freundin.
26:41Weißt du das?
26:41Jetzt mach mal einen Punkt.
26:43Das ist alles, was du dazu zu sagen hast?
26:50Weißt du, was ich glaube?
26:52Bei uns ist einfach die Luft raus.
26:55Willi?
26:56Oh Mann!
27:00Sollten wir denn nicht zumindest jemanden fragen,
27:02ob wir uns hier bedienen dürfen?
27:04Julia, es gibt wirklich keinen Grund,
27:05sich so ein Zemt zu machen.
27:06Ich mach mir überhaupt nichts in Zemt.
27:08Ich find nur,
27:08dass es nicht besonders anständig ist.
27:11Du bist so niedlich.
27:12Aber guck mal,
27:13in der WG ist der Kühlschrank leer
27:14und hier ist er voll.
27:15Also wo ist das Problem?
27:19Charlotte?
27:24Hallo, wir haben uns ja schon mal gesehen.
27:26Hi.
27:27Ja, Koya war schon mal hier.
27:29Was macht ihr hier?
27:31Wir wollten uns nur kurz was zu essen machen.
27:34Ah ja.
27:35Essiggurken?
27:36Das wirst du doch bestimmt.
27:38Du, ich glaub,
27:39das mit den Essiggurken ist ein Klischee.
27:41Ach ja,
27:41sie sind ja schwanger.
27:43Herzlichen Glückwunsch.
27:44Dankeschön.
27:45Ja, wir müssen auch gleich wieder los.
27:48Vielleicht habt ihr beiden ja Lust,
27:49mal zum Abendessen zu kommen.
27:51Ja, vielleicht.
27:53Wie wär's morgen Abend?
27:55Du, wir haben jetzt wirklich keine Zeit,
27:57das zu besprechen.
27:57Wir müssen zurück in die Manufaktur.
27:59Ja, dann tschüss, Frau Lennert.
28:02Charlotte?
28:03Ja?
28:05Ich hab mich gefreut, dich zu sehen.
28:07Ja.
28:08Ich auch.
28:10Irgendwie.
28:16Tut mir leid,
28:16es ist kein Fax von Herr Nuba gekommen.
28:18Sind Sie sich sicher?
28:19Ganz sicher.
28:22Na, dann sagen Sie mir Bescheid,
28:23wenn es da ist.
28:24Selbstverständlich, Frau Gabenberg.
28:25Ach, Frau Schilling.
28:28Frau Schilling,
28:28ich höre, dass Sie wieder da sind.
28:30Und jetzt sehen Sie es auch noch.
28:32Ich möchte Sie etwas fragen.
28:34Bitte?
28:34Worum geht es?
28:36Sie sind doch so etwas wie eine Künstlerin, oder?
28:40Als Künstlerin würde ich mich nicht gerade bezeichnen.
28:42Na, wie dem auch sei.
28:43Sie verstehen doch etwas von Farben
28:45und Farbkombinationen.
28:47Ja, etwas.
28:49Dann sagen Sie mir doch,
28:50was Ihnen besser gefällt.
28:52Weiß Silber oder Rotgold?
28:55Das kann ich so nicht sagen.
28:56Ich muss ja wissen,
28:57wozu die Farbkombination
28:58eingesetzt werden soll.
28:59Und es geht um die Tischdekoration
29:01für die Hochzeitsfeier meines Sohnes.
29:04Also, ich glaube,
29:06ich bevorzuge Rotgold.
29:07Das ist so festlich.
29:09Na, wenn Sie es schon wissen,
29:10dann brauchen Sie meinen Rat ja gar nicht.
29:13Ach, Frau Gravenberg.
29:16Ganz schön billiger Trick.
29:18Ähm, übrigens,
29:20Rotgold,
29:20das ist genauso billig wie geschmacklos,
29:22aber wenn Sie meinen Rat wollen,
29:23das passt zu Ihnen.
29:24Das erlauben Sie sich.
29:26Gehen Sie sich doch beschweren.
29:35Meine Mutter.
29:37Manchmal wünsche ich mir fast,
29:38dass ihr mal jemand so richtig eine verpasst.
29:40Warum regst du dich denn so auf?
29:41Sie hat wieder irgendwelche Anspielungen gemacht.
29:43Was denn für Anspielungen?
29:45Darüber,
29:45dass ich mich bereithalten soll.
29:47Aber wofür?
29:48Dass ich vielleicht
29:49meinen alten Job wiederbekomme.
29:53Aber was genau hat sie gesagt?
29:54Ach, dass sich irgendwelche Veränderungen
29:56ergeben werden.
29:59Patricia,
29:59entspann dich.
30:01Verlass dich auf mich.
30:02Ich bringe deinen Job zurück.
30:03Ja, klar.
30:05Wieso kann ich mir eigentlich
30:06nicht selber helfen?
30:07Wieso brauche ich immer andere Leute dazu?
30:09Du bist in deiner Familie
30:10eben nicht zur Selbstständigkeit erzogen worden.
30:12Halt die Klappe, Jörg.
30:13Du bist nicht mein Psychiater.
30:16Willst du dich nicht zu mir
30:17auf die Couch legen?
30:21Du bist so süß,
30:22wenn du bütend bist.
30:23Ja, vergiss es.
30:29Idiot.
30:36Können wir bitte noch mal
30:37in Ruhe miteinander reden?
30:39Worüber?
30:40Über deine Familienplanung?
30:42Lilly, was ist los mit dir?
30:44Habt ihr Streit?
30:45Nein.
30:46Entschuldigung,
30:46ich wollte ja nur mal fragen.
30:48Was soll überhaupt heißen,
30:49bei uns ist die Luft raus?
30:52Du kannst mir nicht solche Sachen
30:53an den Kopf knallen
30:54und mich dann sitzen lassen.
30:55Man muss nicht immer alles erklären.
30:58Vielleicht versuchst du mich
30:59einfach mal zu verstehen.
31:00Lilly, ich versuche dich zu verstehen,
31:01ist aber nicht einfach.
31:03Wir sprechen einfach
31:03nicht dieselbe Sprache.
31:06Ich glaube,
31:06wir haben ein riesen Missverständnis.
31:08Wo ist da der Unterschied?
31:11Tim,
31:12wir können nicht den ganzen Tag streiten.
31:13Ich muss auch mal arbeiten.
31:15Klar.
31:16Da hörst du es,
31:16wir streiten doch.
31:17Und worüber?
31:19Angeblich,
31:19weil ich Kinder will.
31:21Ach,
31:22du willst Kinder?
31:23Und dir fehlt die Luft
31:24in unserer Beziehung.
31:27Verstehe einer die Frauen.
31:41Entschuldige.
31:43Kleines hier ist,
31:44das tut manchmal Wunder.
31:45Ein kleines Wunder ist genau das,
31:47was wir jetzt brauchen.
31:49Die Kalkulation für das
31:50Jugendstildesign stimmt nicht.
31:52Was stimmt nicht?
31:54Ja,
31:54sie entspricht nicht dem,
31:55was wir mit dem Kunden vereinbart haben.
31:57Und?
31:59Entweder wir müssen
31:59den Verkaufspreis drastisch erhöhen
32:01oder wir machen Verluste.
32:03Ich glaube nicht,
32:04dass uns Huber Probleme macht.
32:05So scharf wie der auf die Serie ist.
32:07Das ist doch reine Spekulation.
32:09Du musst doch zugeben,
32:10die Entwürfe sind klasse.
32:12Ja, das sind sie.
32:13Das wird uns aber nichts nützen.
32:15Die Formen,
32:16die Farben,
32:17die Malereien
32:17und vor allem dieses Blattgold,
32:18das ist alles viel zu teuer.
32:20Aber es ist wunderschön.
32:22Das wird Huber überzeugen.
32:24Frederik,
32:24das sind Luftschlösser,
32:25auf die wir hier bauen.
32:26Sie sind schön anzusehen,
32:28aber letzten Endes
32:29bedeutet das unseren Ruin.
32:30Oh, jetzt übertreibst du es, ne?
32:32Im Gegensatz zu dir
32:33mache ich mir halt Sorgen
32:33um die Manufaktur.
32:35Den Vorwurf
32:35lasse ich mir nicht machen.
32:38Die Zahlen sprechen
32:39eine andere Sprache.
32:44Die Zahlen.
32:45Das ist nicht das wirkliche Problem.
32:47Du hast ein Problem
32:48mit Julia und mir.
32:49Stimmt's?
32:50Weißt du, was ich glaube?
32:51Ich glaube,
32:52du bist es,
32:52der nicht nur objektiv urteilen kann.
32:54Weil du nicht mehr
32:55Herr deiner Gefühle bist.
32:56Und da spricht der Richtige.
32:57Falls es dir in Gang sein sollte.
32:59Ich heirate Marie.
33:01Dir würde ich allerdings
33:02zu den Angestellten
33:02ein bisschen mehr Distanz raten.
33:04zu den Angestellten
33:56Ich sollte mal wieder
33:57in ein Konzert gehen.
33:58Es ist wunderbar.
34:00So vor einem großen Orchester.
34:03Eine gute Idee.
34:05Du willst mit mir reden?
34:07Ja, und ich fürchte,
34:08das wird deine gute Laune
34:09nicht gerade steigern.
34:11Wieso?
34:12Ist etwas passiert?
34:14Die Quartalszahlen sind raus.
34:17Na gut,
34:18dann werde ich mal
34:18einen Blick drauf werfen.
34:21Das hier sind
34:21die entscheidenden Zahlen.
34:28Was sagt Frederik dazu?
34:30Ich habe die Zahlen
34:31ein bisschen früher bekommen,
34:33wollte sie dir zuerst zeigen.
34:35Du hältst ja immer noch
34:35die meisten Anteile
34:36an der Manufaktur.
34:39Wir müssen eine außerordentliche
34:42Versammlung
34:42aller Anteilseigner einberufen.
34:45Unverzüglich.
34:47Ich ziehe mich nur noch um,
34:48dann fahren wir los.
34:50Ja.
34:51Ich gebe allen Bescheid.
34:59Du siehst so angespannt aus.
35:03Es ist nur so viel Arbeit
35:04in der Manufaktur.
35:06Habt ihr Probleme?
35:08Ja.
35:10Aber das ist alles
35:11langweilige Geschäftskram.
35:13Lass uns lieber
35:14über was Schönes reden.
35:15Ich glaube,
35:16du vergisst,
35:16dass ich auch
35:16eine Geschäftsfrau bin.
35:18Ja, Mark,
35:19aber
35:20die Zeit...
35:20Okay, okay, okay, okay.
35:21Ich habe schon verstanden.
35:22Du hast keine Lust,
35:23darüber zu reden.
35:27Charlotte war heute
35:28in der Villa.
35:30Tatsächlich?
35:31Ich dachte,
35:32ihr wäre so zerstritten.
35:33Das waren wir auch,
35:34aber sie war trotzdem da.
35:37Wie war eure Begegnung?
35:40Ganz schön.
35:42Sie würde zwar
35:43nicht zugeben,
35:44dass sie Sehnsucht
35:44noch mehr hat,
35:45aber ich glaube...
35:47Sie hat Sehnsucht
35:48nach dir?
35:48Mhm.
35:50Das ist ja wunderbar.
35:52Ihr müsst euch unbedingt
35:53wieder vertragen.
35:56Und du?
36:00Hast du Sehnsucht
36:01nach mir?
36:02So ein bisschen?
36:04Natürlich.
36:07Ich wollte dich
36:08sowieso fragen,
36:08ob du nachher Zeit hast,
36:09ein paar Sachen
36:10aus dem Gästezimmer
36:11in unser Zimmer zu räumen.
36:13Na klar,
36:14ich helfe dir gerne.
36:16Das ist schön.
36:18Entschuldige.
36:20Ja?
36:26Ja, natürlich.
36:27Ich mache mich
36:27sofort auf den Weg.
36:29Bis gleich.
36:31Es tut mir leid, Marie.
36:32Ich muss so schnell
36:32wie möglich
36:33in die Manufaktur.
36:34Was Wichtiges?
36:36Wahrscheinlich schon.
36:38Ich erzähle es dir
36:39heute Abend.
36:40Okay.
36:41Tschüss.
36:42Tschüss, bis später.
36:50Findest du es eigentlich richtig,
36:51dass wir hier mitten am Tag
36:52zusammen spazieren gehen?
36:53Absolut.
36:55Bisschen frische Luft
36:56und wir können viel
36:56konzentrierter wieder arbeiten.
36:58Na gut.
36:59Du bist der Chef.
37:01Und als Chef
37:02möchte ich gerne sagen,
37:03wie froh ich bin,
37:04dass du wieder dran bist.
37:06Danke.
37:07Ich mache den Job
37:08aber auch wirklich gerne.
37:10Ich frage mich sogar manchmal,
37:11was ich ohne ihn tun würde.
37:14Wahrscheinlich wärst du
37:14gar nicht in Falkenthal mehr,
37:16oder?
37:16Das ist gut möglich.
37:19Naja,
37:20aber müssen wir zum Glück
37:21nicht nachdenken.
37:23Übrigens,
37:25Daniel war vorhin bei mir
37:26und hat sich die Unterlagen
37:27vom Jugendstildesign
37:28geholt.
37:29Gibt es da denn Probleme?
37:31Ja.
37:33Die Produktionskosten
37:34sind zu hoch geworden.
37:35Wir müssen hoffen,
37:36dass der Kunde
37:36die Kosten mitträgt.
37:39Und wenn nicht?
37:41Sag mal,
37:42wir wollten doch
37:43den Kopf freikriegen
37:44hier beim Schwarzhänger
37:45und nicht dergleiche
37:46Probleme wälzt, oder?
37:47Ist gut.
37:48Ich bin schon ruhig.
37:49Entschuldige.
37:52Na,
37:53Silke.
37:54Ja was?
37:55Vielleicht ist es wichtig.
37:58Okay.
38:01Frau Mertens.
38:04Ja?
38:06Okay.
38:07Ich bin fünf Minuten da, ja.
38:10Ich muss zurück
38:11in die Manufaktur.
38:12Eine außenordentliche
38:13Antasseigenerversammlung.
38:15Kommst du denn zurück?
38:17Nein.
38:18Ich gehe noch ein bisschen spazieren.
38:20Den Kopf freikriegen.
38:22Bis später.
38:23Bis später.
38:53Wo bleibt Frederik denn?
38:55Dein Mustersohn
38:56wird bestimmt gleich auftauchen.
38:59Habe ich was Falsches gesagt?
39:01Kann mir vielleicht
39:02mal jemand sagen,
39:03worum es überhaupt geht?
39:04Das wirst du schon
39:05noch früh genug erfahren.
39:06Patricia,
39:07es gibt gewisse Probleme
39:08mit den Quartalszahlen.
39:10Und was soll ich da machen?
39:14Was macht ihr denn für Gesichter?
39:16Ist jemand gestorben?
39:18Frederik,
39:19ich habe diese Versammlung
39:20einberufen,
39:22weil die Manufaktur
39:23in ernsten
39:24Schwierigkeiten
39:25steckt.
39:27Ach.
39:29Offensichtlich
39:30weißt du noch gar nichts davon.
39:31Sonst hätten wir
39:32wohl nicht die schlechteste
39:33Quartalsbilanz
39:34seit 25 Jahren.
39:38Die Manufaktur
39:39hat zwar
39:40große Prestigeerfolge
39:42unter deiner Leitung
39:43eingefahren,
39:44ich denke da nur
39:44an den Gewinn
39:45des Designpreises,
39:47aber offensichtlich
39:48hast du das
39:49Tagesgeschäft
39:50vernachlässigt.
39:52Was sicherlich auch
39:53zum Teil
39:53auf meine Kappe geht.
39:54Und jetzt
39:55hat auch noch
39:57der Kunde
39:58für das
39:58Jugendstildesign
39:59abgesagt.
40:00Huber ist abgesprungen?
40:02Wundert dich das etwa?
40:04Die Designs
40:05von Julia Schilling
40:06sind finanziell
40:07völlig inakzeptabel.
40:10Ja, wir konnten
40:11das Angebot,
40:11das wir Huber
40:12gemacht haben,
40:13nicht halten.
40:15So unbedingt
40:15was unternehmen.
40:16Genau.
40:17Jemand muss
40:17für dieses Fiasko
40:18den Kopf hinhalten.
40:20Und zwar du
40:22oder Julia Schilling.
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