- vor 2 Tagen
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KurzfilmeTranskript
00:28Untertitelung des ZDF, 2020
00:49Und, Moment!
01:00Herr Kroneholt!
01:02Morgen!
01:03Wie war der Urlaub?
01:06Wir dachten, Sie würden nicht mehr zurückkommen.
01:08Ich habe meine Meinung geändert.
01:11Manchmal verzapfst du sowas von einem Mist.
01:14Was ist jetzt?
01:1819 Fehlerpunkte.
01:20Du wirst mit Pauken und Trompeten durch die theoretische Fahrprüfung gerasselt.
01:24Das gibt es doch gar nicht.
01:25Herr Kroneholt!
01:2819 Fehler!
01:30Und eine Psychologin beim Idiotentest.
01:32Da kann ich mir ja gleich die Kugel geben.
01:35Der Chef ist zurück.
01:37Wer ruft wieder?
01:38Ich übernehme die Lieberheiß.
01:40Ich die Lieberheiß.
01:41Lieberheiß kannst du dir sparen.
01:42In die Richtung geht er gerade.
02:07Was ist denn hier passiert?
02:11Jetzt nicht!
02:13Daniel!
02:15Wer hat das getan?
02:17Ich.
02:18Ich habe die ganze Nacht durchgearbeitet.
02:20Die Igedo.
02:21Wir müssen doch fertig werden.
02:23Wieso bestimmt nicht?
02:25Macht man jemand einen Tee?
02:27Ich habe einfach durchgedreht.
02:29Einfach so.
02:31Das wäre echt noch nie passiert, Emma.
02:33Ich kann einfach nicht mehr.
02:36Ich bin überhaupt kein Designer mehr, Kumpel.
02:39Ich bin nur noch ein Nervenbüttel, totales Nervenbrack.
02:45Ich kündige.
02:47Du tust erst mal gar nichts.
02:50Und ihr räumt das Chaos hier auf.
02:53Ja, worauf wartet ihr noch?
02:54Teppo, Teppo!
02:55Jetzt komm.
03:05Jeder Kreative hat mal einen Tief.
03:07Man muss da nur wieder rausfinden.
03:09Das ist der ganze Trick.
03:11Ich liege auf dem Meeresgrund immer.
03:14Ja.
03:14Dann halt am besten die Luft an.
03:20Können Sie mir verraten, wo ich heute Nacht schlafen soll?
03:23Etwa bei Ihnen auf der Couch?
03:25Sie haben zu mir gesagt, wenn ich einen Käufer finde, kann ich verkaufen.
03:27Aber nicht, wenn ich in Kapstadt bin.
03:30Entschuldigung, ich, ähm...
03:31Aus!
03:32Ich wollte...
03:37Sie hätten mir wenigstens genug Zeit geben müssen, was Neues zu finden.
03:41Das war so ein gutes Angebot, das konnte ich einfach nicht ausschlagen.
03:43Beim besten Willen nicht.
03:46Tut mir leid.
03:49Aber ich habe auch gedacht, dass Sie eh nicht wieder so schnell hier auftauchen.
03:52Und wo sind meine Sachen jetzt?
03:54Alles picobelle verpackt und trocken gelagert.
03:56Da müssen Sie sich keine Sorgen machen.
03:58War ja eh nicht viel.
04:00Bring Sie sie rüber in die Villa.
04:02Ist das Ihr Ernst?
04:04Man sollte immer einen Plan B in der Tasche haben.
04:10Warum bist du nicht bei ihm?
04:11Er wollte sich allein bei Herrn Wieland vorstellen.
04:18Die Zeit im Gefängnis hat ihn verändert, Wilfried.
04:21Er hat verstanden, dass er so nicht weitermachen kann.
04:24Bist du dir das sicher?
04:25Ja.
04:27Er verlässt gerade das Firmengelände.
04:31Tja, das war's dann wohl.
04:33Du musst ihn aufhalten.
04:35Er hat seine Chance gehabt.
04:37Der Junge geht vor die Hunde, wenn du ihm nicht hilfst.
04:40Ich habe ihm schon den roten Teppich ausgerollt.
04:42Was soll ich denn noch tun?
04:43Geh ihm nach.
04:44Ich?
04:44Wie komme ich denn dazu?
04:46Herr Gott noch mal, Wilfried.
04:48Lass ihn nicht für meine Wähler bezahlen.
04:50Bitte.
04:59Herr Kunze, der junge Mann, der heute bei uns anfangen soll.
05:02Ja, Maiwald.
05:03Wenn der bei Ihnen vorbeikommt, lassen Sie ihn nicht gehen, ja?
05:05Ich komme sofort.
05:07Danke.
05:13Frau Stahl?
05:15Was soll das?
05:16Warum wird eine Einschussmaschine bestellt, ohne das vorher mit mir abzusprechen?
05:20Und dann auch noch das Luxusmodell der Firma Isatex.
05:23Also, wenn wir jetzt Geld zum Fenster rauswerfen können, dann stelle ich mich gleich unten auf den Fabrikhof, um es
05:28aufzusammeln.
05:29Für die Bestellung ist Dr. Holzknecht verantwortlich.
05:31Er hatte bestimmt seine Gründe.
05:35Guten Morgen.
05:40Herr Kronewold, ich dachte...
05:42Ich bin zurück.
05:43Was soll das heißen, zurück?
05:44Ich mache weiter, wo ich aufgehört habe.
05:47Einfach so?
05:48Einfach so.
05:49Und morgen schmeißen Sie dann wieder alles hin.
05:51Was glauben Sie eigentlich, wer Sie sind?
05:53Ich bin zurück und ich bleibe.
05:55Darauf können Sie sich verlassen.
05:57Das werden wir ja sehen.
06:03Stellen Sie mir bitte eine Liste mit allen Entscheidungen aus den letzten Tagen zusammen.
06:08Frau Stahle?
06:10Ja, natürlich, sicher.
06:22Wie war's? War's schön?
06:24Ja, schön.
06:24In der Stadt ist die Hölle los. Ich dachte, die Leute hätten kein Geld, aber Einkaufen tun die wie die
06:28Wilden.
06:29Hier, die Medikamente.
06:31Danke.
06:33Er ist zurück.
06:35Stefan?
06:35Lena, du weißt, dass du mir versprochen hast, mit Birgit zu reden.
06:39Ich rede mit ihr.
06:41Sobald er sich bei mir gemeldet hat.
06:43Das wird keine fünf Minuten dauern.
06:48Ich mache mir Sorgen um sie.
06:50Das weißt du.
06:53Ja.
07:12Moment.
07:15Ja.
07:17Sag mal, was war das gestern? Ich habe zwei Stunden auf dich gewartet im Restaurant.
07:23Oh, das tut mir leid. Das habe ich vergessen.
07:26Du wolltest, dass wir uns da treffen.
07:27Ja, sowas kommt vor.
07:29Irgendwas stimmt nicht mit dir.
07:30Weil ich einmal einen Termin vergessen habe?
07:33Sag mal, Birgit, du verheimlichst doch was.
07:35Während du mir ja immer die Wahrheit sagst.
07:39Wie soll es mit uns weitergehen?
07:42Birgit, das ist doch keine Beziehung. Das ist das reinste Chaos.
07:45Ich sage es doch ganz ehrlich, ich bin nicht geschaffen für ein Leben auf der Überholspur.
07:50Was du nicht sagst.
07:52Na gut.
07:53Vielleicht war es ja ein Riesenfehler wieder mal.
07:55Moment mal.
07:57Du bist mir die ganze Zeit hinterhergelaufen.
08:00Birgit, ich liebe dich. Ich liebe dich.
08:02Weißt du, was dein Problem ist, Roland?
08:04Du hast keinen Mumm.
08:06Gegen Stefan kannst du dich nicht durchsetzen.
08:08Mit mir wirst du nicht fertig.
08:10Lena tanzt dir auf der Nase rum.
08:11Und Papilein hat Felix lieber als dich.
08:15Warum kaufst du dir nicht ein Flugticket zurück nach Griechenland und verkriechst dich dort?
08:20Das ist doch das Einzige, was du kannst.
08:23Und du?
08:27Zurück in die Klapse.
08:29Nie wieder.
08:31Vorher bleiben andere auf der Strecke.
08:34Das verspreche ich dir.
08:53Emma, es geht einfach nicht.
08:57Reiß dich zusammen, Daniel.
08:59Ich stecke in einer Krise, verstehst du?
09:01In zwei Wochen ist die Gedo.
09:03Danach kannst du Krise haben, so viel du willst.
09:05Jetzt nicht.
09:06Na so etwa, hm?
09:08Was fragst du mich?
09:09Du bist der Designer.
09:11Nur dieses Kleid noch, Daniel.
09:12Dann haben wir die Kollektion zusammen, die wir Frau Pfister am Morgen zeigen wollen.
09:16Nur dieses eine Kleid noch.
09:31Frau Martinik?
09:32Ja?
09:33Wo ist Natalie?
09:34Jetzt Sarah im Krankenhaus.
09:35Dir sollen doch die Mandeln rausgenommen werden.
09:37Ja, am Nachmittag wollte sie wieder hier sein.
09:40Hat sie Ihnen das nicht gesagt?
09:42Doch, sicher.
09:44Ich muss mit meinem Gedankenbeweis wo gewesen sein.
09:57Ich muss mich nicht so blöd behandeln lassen.
09:59Von niemandem.
10:01Hast du denn Wieland gefragt, warum er dich gebeten hat, sein Büro zu verlassen?
10:04Er hat mich nicht gebeten, er hat mich rausgeschmissen.
10:06Und ich kann mich ehrlich gesagt auch nicht daran erinnern, dass wir per Du sind.
10:11Da haben Sie es also vorgezogen zu gehen, statt mit ihm darüber zu reden.
10:17Er hat meine Telefonnummer.
10:21Ihr Vater hat die Firma Althofer gebeten, Ihnen eine Chance zu geben, trotz Ihrer Vergangenheit.
10:26Ihre Telefonnummer interessiert hier niemanden.
10:29Ich habe ihn nicht gebeten, euch in den Arsch zu kriechen.
10:32Ach, deswegen treten Sie die Chance mit Füßen.
10:36Weil Ihr Vater sie Ihnen beschafft hat.
10:39Oder sind Sie ganz einfach nur dumm?
10:42Haben Sie ein Diplom in Psychologie?
10:44Oder fühlen Sie sich einfach nur mächtig schlau?
10:50Da ist die Tür.
10:51Viel Glück.
10:59Ja, ist noch was.
11:01Sie wissen ganz genau, dass ich zurück in den Knast muss, wenn ich das hier verkacke.
11:05Ich bin kein Jurist, tut mir leid.
11:07Wiedersehen.
11:15Okay, es tut mir leid.
11:17Ich war einfach wütend, so rausgeschmissen zu werden.
11:26Roland!
11:27Jetzt ist er wieder da.
11:28Ist das zu fasten?
11:30Wer?
11:30Stefan Kronewold?
11:31Deswegen hast du so miese Laune?
11:33Du siehst auch nicht besser aus.
11:35Nathalie muss mit Sarah ins Krankenhaus und sagt mir kein Wort.
11:37Das muss man sich mal vorstellen.
11:39Naja, vielleicht ist ja nur was harmloses.
11:40So kann nur jemand reden, der selber keine Kinder hat.
11:44Warum fragst du mich dann?
11:45Jetzt warte doch.
11:47Tut mir leid.
11:48Heute ist Fettnäpfchen-Tag.
11:49Wie läuft's mit dir und Manuela?
11:53Funkstille.
11:54Und das Baby?
11:57Keine Ahnung.
11:58Vielleicht ja, vielleicht nein.
12:00Und solange das nicht sicher ist, tröstest du dich mit Birgit.
12:03Auch nicht schlecht.
12:03Ich dachte immer, du könntest, was Frauen betrifft, von mir lernen.
12:06Mittlerweile ist es eher umgekehrt.
12:08Warum gehst du nicht rein zu Stefan Kronewold, deinem Freund, und langweilst den mit deinen schlauen Sprüchen?
12:12Jetzt, wo er wieder da ist.
12:27Warum rufst du ihn nicht an?
12:29Was gibt's denn zum Essen?
12:31Dickkopf mit einer Portion Trotz.
12:33Er kann ja nicht wissen, dass ich weiß, dass er aus Südafrika zurück ist.
12:37Oh Lena, was ist denn das für eine Frauenlogik?
12:39Damit machst du alles nur noch viel komplizierter.
12:42Es gibt Grün-Spargel-Metal-Teil.
12:47Du hast doch selber gesagt, dass wahrscheinlich irgendetwas passiert ist in Kapstadt.
12:51Und so wie er sich am Telefon angehört hat, muss es was sehr Schlimmes gewesen sein.
12:54Ja und?
12:55Warum kommst du ihm da nicht entgegen?
12:57Ich dachte, du machst dir um Birgit Sorgen.
13:00Dann wirst du doch eigentlich froh sein, wenn ich...
13:01Ich mache mir Sorgen um euch beide.
13:04Nur,
13:06du hast mehr Kraft als Birgit.
13:33Hey.
13:34Hey.
13:38Na gut, dann esse ich das eben alleine.
13:41Das reicht sowieso nicht für drei.
13:47Wie geht's dir?
13:48Besser. Bist du jetzt zurück?
13:51Ja.
13:52Bleibst du?
13:53Ja. So lange bis Cape Itron mir gehört.
13:57Was ist damals in Kapstadt passiert, Stefan?
14:07Nadias Tod ist kein Unfall gewesen.
14:10Es war Mord.
14:12Meine Mutter hat einen Mann namens Enstrad angeheuert,
14:15damit er etwas an dem Wagen manipuliert.
14:19Sie dachte, Nadia fährt allein, ohne mich.
14:22Kannst du das beweisen?
14:23Ich weiß es. Und das reicht.
14:26Was willst du jetzt machen?
14:27Ich hole mir Cape Itron zurück.
14:30Diese Firma wird nie wieder Schaden anrichten.
14:33Sie wird nie wieder einen Menschen umbringen.
14:35Sie wird auch nie mehr die Umwelt zerstören.
14:38Oder die Mitarbeiter ausbeuten.
14:41Wenn ich... wenn ich dir irgendwie helfen kann...
14:44Du stehst auf meiner Seite.
14:47Das ist mehr Hilfe, als ich vor den meisten im Moment erwarten kann.
15:18Das Ding hat ein Vermögen gekostet.
15:27Herr Althoffer.
15:29Herr Althoffer, hallo.
15:30Hallo.
15:33Neue Einschussmaschine?
15:35Das Neueste vom Neuen.
15:36Damit bricht so gut wie kein Garn mehr.
15:38Dass wir da nicht selber draufgekommen sind.
15:43Wer liefert das System?
15:45Isatex.
15:47Die verdient Ihnen nicht eine goldene Nase damit.
15:51Ich träume schon zwei Jahre von so einer Maschine.
15:54Jetzt ist es endlich soweit.
15:58Aber wieso hier?
16:01Hier ist sie doch vollkommen abgetrennt vom Rest der Weberei.
16:04Lässt sie sich doch gar nicht nutzen.
16:07Frau Czerny wollte das so.
16:11Seit wann mischt sich Frau Czerny in die Produktionsabläufe ein?
16:14Sache von meinem Sohn, oder?
16:16Das dürfen Sie mich nicht fragen.
16:18Ich tue nur, was man mir sagt.
16:35Es war nichts weiter als eine kleine Voruntersuchung.
16:39Trotzdem hättest du mir das sagen müssen.
16:41Du erzählst mir doch auch nicht alles, was auf deinen Reisen passiert.
16:44Oh, Süße.
16:47Fängst du schon wieder an mit deiner Eifersucht?
16:49Das hat mit Eifersucht nichts zu tun.
16:52Du wolltest unbedingt um die Welt reisen.
16:56Ich arbeite.
16:57Und ich versuche, mein Leben ganz normal weiterzuführen, während du weg bist.
17:02Zieh nicht mir das kleine Mädchen, das zu Hause auf seinen Ritter wartet,
17:05damit ich ihm in den Hals fallen kann.
17:07Ich habe ein Kind und einen Beruf.
17:11Das erwartet auch niemand von dir.
17:14Bist du dir da so sicher?
17:22Sie haben den gleichen Namen wie mein Alter.
17:27Zum Glück bin ich da nicht.
17:28Mein Vater?
17:30So beschissen wie er könnten es auch gar nicht sein.
17:32Vorsicht, Vorsicht.
17:33Schon gut.
17:36Warum Autos?
17:38Ich habe es mit Computerbären versucht, aber es war einfach nicht der richtige Kick.
17:42Bei Autos schon.
17:43Was versucht?
17:45Spaß zu haben.
17:46Entschuldigung.
17:48Hallo.
17:49Herr Wieland.
17:50Die Einschussmaschine ist gerade geliefert worden.
17:52Sehr schön.
17:53Herr Althoffer Senior hat alles mitbekommen.
17:56Okay, ich kümmere mich drum.
17:59Da ist er.
18:00Viel Glück.
18:03Paul Wieland.
18:04Kai.
18:05Du warst vorhin schon mal kurz da, ne?
18:08Ich habe dich schon gesucht.
18:09Ja, ich habe mir die Gegend angeguckt.
18:12Du kannst gleich anfangen.
18:14Besen und Kehrschaufel stehen draußen.
18:16Anfangen mit Fegen oder was?
18:19Ja, was glaubst du?
18:21Dass ich dich gleich an einer meiner Maschinen lasse?
18:26Kriege ich dann wenigstens so einen Titel?
18:28Den musst du dir erst verdienen.
18:39Nein, das sind nicht einfach ein paar Rollengarm.
18:41Die Bestandszahlen zeigen ganz deutlich, dass bei Ihnen im Wasserburg massiv geklaut wird.
18:46Ja, dann engagieren Sie eine Detektei, wenn es sein muss.
18:52Hallo.
18:53Mo, mo, mo, mo, mo, mo, mo.
18:55Warum, glauben Sie, habe ich das Schloss schon wieder ausgetauscht?
18:58Ich habe das als sowas wie eine Herausforderung betrachtet.
19:01Also, glauben Sie, macht das zum Spaß?
19:04Hören Sie, ich arbeite hier.
19:05Also, ich versuche es zumindest.
19:07Aber das geht nicht, wenn mein Büro einfach eine Bahnhofshalle wird.
19:10Aber Ihnen würde doch etwas fehlen.
19:15Ich gebe es auf. Ich gebe es einfach auf.
19:19Und? Ist die Testreihe mit der Maschine schon angelaufen?
19:23Ja, die Einschussmaschine wurde geliefert, aber wir werden das Projekt nicht lange geheim halten können.
19:28Es hat noch gar nicht angefangen und schon tauchen die ersten Fragen auf.
19:30Wer weiß davon?
19:32Wilhelm Althofer.
19:34Hat die Einschussmaschine gesehen und wollte natürlich sofort wissen, warum wir sie nicht im normalen Produktionsablauf integrieren.
19:49Das gibt es doch nicht.
19:51Schlohmeier, das muss eine Ewigkeit hier sein.
19:54Es muss doch irgendwo Unterlagen geben.
19:57Irgendwo schon, aber wo?
19:58Wir reden von mindestens 15 Jahren.
20:01Naja, ich rede mit Lipschick von der Personalabteilung.
20:05Aber weißt du, an deiner Stelle würde ich mal Ewald fragen.
20:07Ich glaube, der hatte nach der Pensionierung von Schlohmeier noch Kontakt zu ihm.
20:12Um was geht es denn?
20:13Das ist nur so ein Gedanke.
20:16Also, ich bin kurz bei Lipschick.
20:22Na, und?
20:25Abgeschlossen.
20:26Zutritt nur für befugtes Personal.
20:28Das gibt es doch nicht.
20:29Ich war doch gerade noch da.
20:31Krone wollte es zurück.
20:32Vielleicht steckt er hinter diesen mysteriösen Vorgängen.
20:34Mich interessiert im Moment nicht, wer dahinter steckt.
20:36Ich will wissen, was da läuft.
20:37Hat die denn nichts gesagt?
20:39Du besuchst sie doch ständig.
20:43Kein Wort.
20:44Für diesen Menschen belügt sie sogar ihre eigene Familie.
20:49Kann man diesen Krone wollte nicht einfach entmachten?
20:52Er selber hat doch gesagt, dass er den Vorstandsvorsitz abgibt.
20:54Jetzt wartet doch erst mal ab.
20:56Vielleicht hat er ja mit der ganzen Sache nichts zu tun.
20:59Das glaubst du doch selber nicht.
21:01Also, ich werde meine Meinung jedenfalls nicht ändern, was ihn betrifft.
21:04Egal, wie sie einem andere vertrauen.
21:07Roland, im Moment machst du es einem wirklich nicht leicht.
21:13Ich muss rüber in die Villa.
21:14Wir sehen uns später.
21:15Okay.
21:38Vielen Dank.
22:00Entschuldigung, bitte, aber so kann doch kein Mensch arbeiten.
22:04Ich sag ihr, dass sie leiser drehen soll. Gut.
22:07Nein, das ist Mist, Mist. Das ist alles Mist. Ihr Mist, Mist.
22:14Daniel.
22:20Komm, das ist nur ein Kleid. Das hast du schon über 100 Mal gemacht.
22:25Entschuldige, Nathalie, aber da ist einfach nichts mehr.
22:29Weißt du, in meinem Kopf, da sind keine Farben, keine Formen, keine Visionen mehr.
22:35Du weißt doch, was für ein Genie du bist.
22:37Diese Musik, die macht mir doch wahnsinnig.
22:40Entschuldigt, bitte, entschuldigt.
22:42Geh einen Tee trinken.
22:51Kunze?
22:52Mensch, Ewald, hier ist Wilhelm.
22:55Du führst ja Dauergespräche.
22:57Findest du?
22:58Ja, finde ich.
23:00Jetzt wundere dich nicht.
23:02Kannst du dich an Heinz Schlomeier erinnern?
23:05Na klar kann ich mich an den Heinz erinnern.
23:08Das Garen wird heute noch genauso gelagert, wie er das vor über 20 Jahren ausgetüftelt hat.
23:13Wo könnte ich den jetzt finden?
23:15Äh, warte mal.
23:17Das Letzte, was ich von ihm weiß, ist, dass er in ein Seniorenheim gegangen ist.
23:22Seine Rente ist ja nicht schlecht.
23:23Ich hab's ihm damals noch selbst ausgerechnet.
23:25Worum geht's denn?
23:26Äh.
23:27Der Heinz war ja ein wandelndes Ingenieurbüro.
23:30Das meiste waren allerdings ziemlich verrückte Ideen, kaum zu gebrauchen.
23:34Ja, mir würde einer seiner Ideen genügen, wenn's die richtige ist.
23:41Gut, Ewald, ich dank dir.
23:53Erich, ich weiß nichts von deinem neuen Supergarn.
23:58Das erzählst du mir nun schon seit Monaten, dass dich Katharina Vandenloh unter Druck setzt.
24:03Warum tust du das?
24:05Ich dachte, du liebst mich.
24:08Du kannst mich nicht an die Althofers verraten.
24:10Ich habe doch alles nur für dich getan.
24:13Ich hätte dir nie begegnen dürfen.
24:15Nie.
24:20Ja, ich...
24:21Ja, ich tue's ja, Herrgott noch mal.
24:24Wann ist das denn?
24:26Ähm, keine Ahnung.
24:30Ich weiß es nicht.
24:31Herr Wieland, unser neuer Azubi, haben die Sachen von vorbeigebracht.
24:35Sie gehören wohl Herrn Kronewold.
24:36Ja, dann ruf ihn an.
24:37Der soll das Zeug hier wegräumen lassen.
24:38Das ist hier nicht seine Abstellkammer.
24:40Was sind die für eine Laus über die Leber gelaufen?
24:42Der ist noch nicht einen Tag wieder da.
24:44Schon gibt's wieder Schwierigkeiten.
24:45Bin ich ein Macho, Roland?
24:47Was hat denn das mit Kronewold zu tun?
24:49Ja oder nein?
24:50Ich meine nicht früher, da ist die Antwort klar.
24:51Ich meine jetzt.
24:52Als Familienvater.
24:54Ja.
24:56Unsinn.
24:57Ja, dann frag Nathalie.
24:58Sie sagt, ich bin immer noch der selbe Macho wie früher.
25:01Felix, es gibt wichtigere Sachen zu tun.
25:04Kronewold hat irgendetwas vor, wovon niemand etwas erfahren soll.
25:07Roland?
25:08Herr Kronewold lässt ausrichten, dass er sich heute Abend um die Sachen kümmert.
25:11Wenigstens etwas.
25:13Das soll er vorhaben.
25:14Frag du ihn.
25:15Du bist dein Freund.
25:19Nur so kann ich die Verantwortlichen für Nadjas Tod noch zur Rechenschaft ziehen.
25:22Sie haben mir das Liebste genommen.
25:24Jetzt nehme ich Ihnen das Liebste.
25:26Ach, Nadja ist tot, Stefan.
25:28Es gibt noch wichtigere Dinge im Leben als Rache.
25:30Aber es geht mir nicht um Rache.
25:32Es geht mir um Gerechtigkeit.
25:34Tja, ich kann nur hoffen, dass du noch den Unterschied erkennst.
25:38Warum wolltest du mich sprechen?
25:40Stefan, die Option für das Land wurde bezahlt.
25:42Die ganzen 800.000 Dollar?
25:44Und das erzählst du mir erst jetzt?
25:46Naja, du warst so sehr mit deiner Gerechtigkeit beschäftigt.
25:51Wer hat uns denn geholfen?
25:52Tja, das weiß ich auch nicht, Stefan.
25:54Wenn meine Schwester glaubt, dass sie sich damit freikaufen kann, dann...
25:57Hör auf damit, Stefan.
25:59Selbst wenn sie es ist.
26:00Sie kann sich doch damit niemals freikaufen.
26:02Aber wir können jetzt endlich weitermachen.
26:04Und wie lauten die Bedingungen?
26:08Zu mir hat keiner was von irgendwelchen Bedingungen gesagt.
26:11Es gibt da wohl nur die kleine Hoffnung, dass wir das Geld irgendwann mal zurückzahlen werden.
26:16Das ist der erste Lichtblick seit vielen Wochen.
26:19Ah, du bist von viel mehr Licht umgeben, als du denkst.
26:22Du siehst es im Moment nur nicht.
26:24Ich wünsche dir noch einen schönen Tag.
26:45Ich würde dich nie anrufen, wenn es dich wirklich wichtig wäre.
26:48Du musst mir auch versprechen, dass du dich nicht aufregst.
26:52Na, sag schon, was los ist.
26:54Großer hat die Krise.
26:55Die hat er doch ständig.
26:57Nein, diesmal ist es was Ernstes.
27:00Er hält sich nicht mehr für genial, sondern für einen totalen Versager.
27:05Dann ist es wirklich ernst.
27:06Und morgen kommt Frau Pfister, um sich die neue Kollektion anzusehen.
27:10Was fehlt denn noch?
27:11Das Ballkleid.
27:13Das verstehe ich nicht.
27:14Die Zeichnungen waren doch so gut wie fertig.
27:15Ich sag's doch.
27:17Vollkrise.
27:20Schick ihn zu mir.
27:21Lina.
27:23Wir haben dem Expressversand schon genug zugemutet in letzter Zeit.
27:26Diese Präsentation, die muss einfach über die Bühne gehen.
27:29Wenn das irgendjemand erfährt, dann...
27:30Es erfährt ja niemand.
27:34Und wenn er nicht will?
27:35Kaffee?
27:36Danke.
27:38Was ist denn bei euch plötzlich für ein Lärm?
27:40Birgit, sie braucht die Musik für ihre Kreativität, sagt sie.
27:45Ja, kein Wunder, dass Kruse die Krise hat.
27:47Was hat Birgit denn? Wieder Ärger mit Roland?
27:50Selbst wenn ich's wüsste, würde ich's dir nicht sagen.
27:52Du musst dich erholen, Nathalie.
27:54Ich weiß nicht, was sie hat. Wirklich nicht.
27:56Sie... Sie ist nur einfach irgendwie komisch.
27:58Und sie geht uns im Moment allen wahnsinnig auf die Nerven.
28:01Ich meld mich später nochmal.
28:07Du warst doch gestern erst da.
28:09Hast du so große Sehnsucht nach mir?
28:12Lena.
28:14Was geschieht hinter dieser verschlossenen Tür?
28:18Wofür brauchst du diese teure Einschussmaschine von Isatex?
28:23Wir...
28:27Wir experimentieren mit einem neuen Garn.
28:29Wer ist wir?
28:31Ich.
28:32Und Stefan Gruneroth?
28:33Stefan weiß Bescheid, aber er hat nichts damit zu tun.
28:36Lena, meinst du nicht, dass Roland oder ich autorisiert genug sind, um zu wissen, um wissen zu müssen, was bei
28:42Altho verläuft?
28:43Wir haben immer noch keine Ahnung, wer Katharina Fandenloh mit Informationen versorgt.
28:48Ich wollte einfach sicher gehen, dass...
28:50Herrgott noch mal, Lena.
28:53Roland ist nicht Grunewalds Freund, aber glaubst du im Ernst, er würde der Firma derart schaden oder ich?
28:58Nein, natürlich nicht.
29:01Ich erwarte von dir, dass du den Vorstand so schnell wie möglich darüber informierst, was sich hinter dieser Tür abspielt.
29:08Wenn rauskommt, was wir da machen, wird Katharina Fandenloh alles daran setzen, das zu verhindern.
29:13Das Risiko müssen wir eingehen.
29:17Es schadet uns mehr, wenn wir uns gegenseitig misstrauen oder Geheimnisse voreinander haben.
29:26Lena, bei allen Meinungsverschiedenheiten, die wir bisher hatten, wir konnten uns immer aufeinander verlassen.
29:37Das darf sich nicht ändern.
29:40Ganz egal, wie jeder Einzelne zu Stefan Grunewald steht.
29:53Schönen Feierabend.
29:54Schönen Dank, das wünsche ich Ihnen auch.
29:56Und?
29:57Wie war der erste Arbeitstag für den verlorenen Sohn?
30:01Bruder.
30:03Ein Unterschied, auf den ich großen Wert lege.
30:05Vielleicht kann es nicht gewesen sein, wenn du ihn schon Bruder nennst und nicht mehr Halbbruder.
30:12Er wollte nach fünf Minuten schon wieder hinschmeißen.
30:15Aber er hat es nicht getan.
30:19Nein.
30:22Er hat stattdessen brav die ganze Weberei gefegt.
30:27Wieland und seine Lehrmethoden.
30:31Ich bin froh, dass du dich dazu entschieden hast.
30:36Ja, abwarten.
30:40Das war jetzt mein erster Arbeitstag.
30:47Was ist mit dem Florian? Schläft er jetzt?
30:49Ja, ein Murmeltier.
30:51Guten.
30:52Hey!
30:56Rotwein ist total gesund.
30:57Gerade fürs Herz.
30:59Prost.
31:00Prost.
31:06Stefan war heute hier.
31:08Und?
31:09Habt ihr euch eigentlich ausgesprochen?
31:13Das mit dem Tod seiner Frau.
31:15Das war tatsächlich kein Unfall.
31:16Das war Mord.
31:17Und er gibt sich die Schuld dafür.
31:20Hm.
31:21Warum?
31:22Das war seine Mutter.
31:24Das ist jetzt nicht dein Ernst.
31:26Gott, was muss in diesem Mann jetzt vorgehen?
31:30Ich glaube...
31:34Er liebt Nadja noch immer.
31:37Seine Frau ist tot.
31:39Aber deswegen hört man doch nicht auf, jemanden zu lieben, oder?
31:42Lena, du darfst Trauer nicht mit Liebe verwechseln.
31:46Schau mal, das zu erfahren muss ein unglaublicher Schock für Stefan gewesen sein.
31:50Da kehrt mit einem Schlag alles zurück.
31:52Auch die Trauer.
31:55Und wenn's doch mehr ist?
31:57Noch kann ich alles wieder rückgängig machen.
32:00Hm-m.
32:01Das eine hat mit dem anderen ja nichts zu tun.
32:03Bist du sicher?
32:06Stefan war bereit, alles für Althofer zu opfern.
32:09Das bin ich ihm einfach schuldig.
32:11Ganz egal, wie das jetzt zwischen uns ausgeht.
32:29Darf ich Sie fragen, was Sie hier machen?
32:30Ich werde von jetzt an hier wohnen.
32:32In den beiden freien Zimmern im ersten Stock.
32:34Ich hoffe, Sie haben nichts dagegen.
32:36Sie verlassen sofort mein Haus.
32:38Oder ich lasse Sie gewaltsam von der Polizei entfernen.
32:40Wir müssen dringend mal ein bisschen was einkaufen.
32:44Die Villa ist Teil des Firmenvermögens.
32:47Mit anderen Worten, mir gehören 51 Prozent davon.
32:50Und wenn Ihnen 100 Prozent gehören?
32:51Sie haben ja nichts zu suchen.
32:53Sie wohnen hier völlig umsonst.
32:55Zumindest habe ich in den Unterlagen keine Mietsalungen gefunden.
32:58Ist doch ganz klar, ich bin hier aufgewachsen.
33:00Sie können ja auch gern weiter wachsen.
33:02Ich habe gar nichts dagegen.
33:04Allerdings können Sie mich nicht rauswerfen.
33:06Und die Polizei genauso wenig.
33:09Ich werde jetzt erstmal den Pizzaservice anrufen.
33:11Wollen Sie auch was bestellen?
33:13Ich lade Sie ein.
33:14Die haben auch jenesisch.
33:22Besuch für dich.
33:23Hi.
33:24Hallo.
33:26Brauchst du noch was?
33:27Nee, danke.
33:29Zieh ich mich zurück?
33:32Setz dich doch erstmal.
33:34Ich möchte betonen, dass ich auf ausdrücklichen Wunsch von Nathalie hier bin.
33:37Du weißt, ich bin lange genug im Geschäft,
33:39um mit gewissen beruflichen Engpässen keinerlei Probleme zu haben.
33:43Weiß ich doch, Daniel.
33:46Was meinst du, wie es mir manchmal geht?
33:48Ich habe auch manchmal Phasen, wo ich überhaupt nicht mehr weiter weiß.
33:50Wem sagst du das?
33:54Max und Prosecco?
33:55Oh ja, gute Idee.
34:02Was blockiert dich denn?
34:05Du.
34:08Du meinst meine Entwürfe?
34:10Nein, du.
34:11Lena, bei Herr Althofer, da gibt es ein Qualitätsmerkmal.
34:14Was sagt Lena Czerny dazu?
34:15Ich kann entwerfen, was ich will.
34:16Immer nur ist es nicht ganz so gut oder fast so gut wie die Entwürfe von Lena Czerny.
34:19Nie etwas Eigenes.
34:24Bin ich so schlimm?
34:25Du bist Althofer.
34:28Für jemand anderen ist da kein Platz.
34:30Mir hätte das schon auffallen müssen, als ich mit Frau Meierbär eine Kollektion entworfen habe.
34:33Meine Kleider hatten nie eine Chance.
34:36Aber die Kollektion, die war doch letztendlich ein Riesenerfolg.
34:40Nachdem man sie ins tiefste Russland verbannt hatte.
34:42Weit weg aus deiner Welt.
34:44Ich werde alles versuchen, um deine Kollektion zu einem möglichst guten Ende zu bringen.
34:49Unsere Kollektion, Daniel.
34:51Und danach gehe ich.
34:55Spinnst du?
34:58Ich brauche dich.
35:00Was meinst du, was ich von dir schon alles abgekupfert habe?
35:03Was?
35:04Du hast von mir abgekupfert?
35:06Für das meiste hätte ich doch nie den Mut gehabt.
35:08Das wusste ich gar nicht.
35:10Wer verrät schon gerne seine Tricks?
35:14Also ich kann nicht für die ganze Firma reden, aber...
35:17Ich achte deine Arbeit.
35:19Ich bewundere dich.
35:21Das ist ein Gefühl, das auf Gegenseitigkeit beruht, Lena.
35:24Danke.
35:26Manchmal kannst du einem ganz schön auf die Nerven gehen, Kruse.
35:30Aber das ist eben deine Art.
35:31Das ist dein Weg zum Erfolg und der ist gut.
35:33Du musst ihn einfach nur weitergehen.
35:36Tja.
35:41Ja.
35:48Schatz, ich bin müde.
35:51Ich auch.
35:52Aber ich kämpfe dagegen an.
35:54So sehr liebe ich dich.
35:59Felix, nein.
36:01Das ist nicht fair.
36:02Hör sofort auf damit.
36:03Du weißt genau, wie sehr ich das...
36:09Nicht aufhören.
36:12Bloß nicht aufhören.
36:25Falsch verbunden.
36:26Kannst du kommen?
36:27Emma!
36:28Was ist denn los?
36:29Bist du auf einer Party?
36:30Ich bin in der Näherei.
36:32Kruse ist in Hochform.
36:33War ja bei Lena.
36:34Emma, ich brauche Tüll, Samt und Seide.
36:37Sieht so aus.
36:39Kruse ist aus der Krise.
36:40Dafür stecke ich jetzt mit dem Drehen.
36:42Kannst du kommen?
36:43Ich weiß, es ist mitten in der Nacht,
36:45aber wenn das Ballkleid bis morgen früh fertig werden soll...
36:47In 20 Minuten bin ich da.
36:50Ich muss in die Firma.
36:57Jetzt spannen mir schon die Schwulen die Frauen aus.
37:00Das ist der Anfang vom Ende.
37:13Da ist mir die Farbe ein bisschen zu kräftig.
37:22Schön.
37:25Die Knöpfe.
37:30Gibt's das in anderen Farben?
37:32Beige, Rostrot und in Anthrazite.
37:35Was ist mit verschiedenen Materialien?
37:38Im Moment arbeiten wir sehr intensiv an der Verwendung von Chemiefasern.
37:41Ob wir bis zu Igero schon liefern können, müssen wir abwarten.
37:45Das da, das könnte ein Renner werden.
37:47Ja?
37:48Wirklich toll.
37:50Dankeschön.
37:53Und ihr Ballkleid ist wirklich ein Traum.
37:56Finde ich auch.
37:58Alles in allem bin ich sehr zufrieden.
38:01Gratuliere.
38:03Vielen Dank.
38:06Ich hoffe, dass Frau Cerny bis zur Egedo wieder auf den Beinen ist.
38:09Das hoffen wir alle.
38:11Richten Sie ihr Grüße aus und sagen Sie, es ist schön, dass ACF auf dem Weg ist.
38:15Manuela.
38:16Vielen Dank.
38:20Wir müssen miteinander reden.
38:23Wüsste nicht, was wir noch zu besprechen hätten.
38:26Die Kollektion gefällt mir weitestgehend und Details können wir an der Messe besprechen.
38:29Ich versuche seit Tagen dich zu erreichen.
38:32Manuela.
38:33Deine neue Freundin hat mir bereits mitgeteilt, was du mir sagen möchtest.
38:36Du kannst dir jeden weiteren Anruf sparen.
38:39Birgit.
38:40Ja, sie hat mir nahegelegt, mein Kind wegmachen zu lassen.
38:43Es würde eure neue Beziehung nur unnötig stören.
38:46Und natürlich auch meine Karriere behindern.
38:49Manuela, davon wusste ich nichts.
38:50Ich habe dir auf einen Anrufbeantworter gesprochen.
38:53Das hättest du mir wenigstens selber sagen können.
38:57Manuela, aber ich würde doch nie sowas sagen.
39:00Ich werde mein Kind bekommen, Roland.
39:06Damit machst du mich zum glücklichsten Menschen der Welt.
39:08Ich frage es mir nicht ein.
39:11Ich habe mich noch nie in meinem Leben so gedemütigt und im Stich gelassen gefühlt.
39:14Ich werde dieses Kind bekommen und ich werde alles daran setzen, es von dir fernzuhalten.
39:32Auf unseren alten, neuen, wiederauferstandenen Stardesignern!
39:41Danke, danke.
39:42Ich bin nur so gut wie die Mitarbeiter, die mich umgeben.
39:46Nadelsklaven, sag's ruhig.
39:50Auf euch.
39:54Was hast du zu Manuela gesagt?
39:56Die Wahrheit.
39:57Die ist dir doch sonst immer so wichtig.
40:00So, jetzt ist Schluss.
40:01Du hast genug Chaos in meinem Leben angerichtet.
40:04Was soll das, Roland, ha?
40:06In vier Wochen kratzt du doch eh wieder an meiner Tür und bittest mich um Einlass.
40:09Bitte, bitte, bitte.
40:12Das Kind, das Manuela kriegt.
40:13Wenn das überhaupt von dir ist.
40:15Ich meine, da ist doch nichts weiter als heiße Luft, oder?
40:20Du kommst Manuela und dem Kind nie wieder zu nahe, hörst du?
40:23Nie wieder.
40:25Oder was passiert dann?
40:28Wirfst du dann mit Sand nach mir?
40:32Nie wieder.
40:58Frau Pfisterer ist von der neuen Kollektion total begeistert.
41:01Gott sei Dank.
41:03Jetzt wird Herrn Kruse wieder beruhigen.
41:05Ach, der.
41:06Du hättest ihn sehen müssen.
41:08Er stolziert durch die Näherei, als gäbe es überhaupt keinen Morgen mehr.
41:11Ja!
41:22Vermisst du sie sehr?
41:27Nadja?
41:28Hm?
41:30Ja.
41:33Ich vermisse ihr Lachen und sogar ihre Frut und die Art, wie sie am Waterfront Market mit den fliegenden Händlern
41:41verhandelt hat.
41:44Sogar ihr Schnarchen vermisse ich im Kleinen wie.
41:50Aber naja.
41:52Sie ist nun mal nicht mehr und niemand kann sie wieder lebendig machen.
41:58Das Leben geht weiter.
42:01Auch ohne Nadja?
42:06Ja.
42:13Du musst mir Zeit geben, Lena.
42:22Du musst lesen sehen.
42:27Du musst du weib楽 schsen buddies selbst, gerendet ihr nr.
42:31Du musst lesen sehen.
42:31Du musst lefrei lern.
42:31Zeigart那個, wenn du sie mich selbst säbt娘 месте.
42:32Du musst lefrei lern.
42:33Du musst hilf сейчас.
42:41Du revealst du nicht vaccin.
42:42Du bist lefaueВы hast.
43:02Untertitelung des ZDF, 2020
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