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KurzfilmeTranskript
00:28Untertitelung des ZDF, 2020
00:58Untertitelung des ZDF, 2020
01:28Untertitelung des ZDF, 2020
01:59Untertitelung des ZDF, 2020
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04:04Untertitelung des ZDF, 2020
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04:49Untertitelung des ZDF, 2020
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05:45Untertitelung des ZDF, 2020
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06:32Untertitelung des ZDF, 2020
06:40Sie hat nur noch deinen Namen genannt.
06:44Aber
06:46du warst ja schon immer ihr Liebling.
06:49Nur nie da, wenn es drauf ankam.
06:53Tut mir leid.
06:55Dafür ist es zu spät.
06:57Ich meine uns.
07:00Das, was früher alles passiert ist.
07:02Vielleicht sollten wir nach ihrem Tod...
07:04Auch dafür ist es zu spät.
07:10Kennst du das Testament?
07:12Ich weiß so viel und so wenig wie du.
07:16Aber keine Sorge, du wirst alles bekommen.
07:19So wie du immer alles von ihr bekommen hast.
07:27Frau Becker?
07:29Ja.
07:29Gianni.
07:30Wollte nur kurz Hallo sagen.
07:31Hallo.
07:34Es freut mich, dass es heute schon geklappt hat.
07:37Freut mich auch.
07:37Zum Frühstück war hier schon richtig was los.
07:40Mal sehen, wie mein erstes Mittagessen klappt.
07:42Haben Sie denn noch irgendwelche Fragen, was die Speisekarte betrifft?
07:44Eigentlich ist alles klar.
07:46Möglichst gesund und abwechslungsreich.
07:48Und bitte nicht zu teuer.
07:50Ich habe den Herren mit den spitzen Bleistiften versprochen, im Budget zu bleiben.
07:53Alles eine Frage der Kreativität.
07:55Okay.
07:56Also tschüss.
07:58Den habe ich heute Morgen noch schnell gebacken.
07:59Möchten Sie einen Schluck?
08:00Ja, gerne.
08:10Möchten Sie mir ein Stück aufheben für nachher, bitte.
08:13Gerne.
08:14Tschüss.
08:14Tschüss.
08:24Ja, I'm sorry.
08:25I don't think that'll be possible at the moment.
08:27Yeah.
08:28Why don't you write us a letter?
08:29Or even better, an email.
08:31You got the address?
08:33Alright then.
08:34Thanks.
08:34Bye bye.
08:35Wer waren das?
08:36Cape Eitron.
08:37Hab ich schon mal gehört.
08:39Die haben wohl Aktien bei uns.
08:40Wollen irgendwie die neuesten Umsatzzahlen.
08:42Ich habe sie erst mal abgewimmelt.
08:43Könnte ja jeder kommen.
08:45Wir haben echt genug zu telefonieren.
08:46Die Liste ist auf dem Rücksitz.
08:48Die Steuerungssysteme unserer Webmaschinen, die ist von Cape Eitron.
08:51Die sind in Kraftstadt, soweit ich weiß.
08:53Kraftstadt?
09:02Mein Beileid.
09:03Danke.
09:04Alles okay?
09:05Klar.
09:07Tut mir leid, dass ihr warten musstet.
09:09Ich denke, Katharina hat dich informiert.
09:11Ja.
09:11Dusche und Rasur wären angebracht.
09:13Schon aus Respekt und Takt.
09:15Etwas weniger Brandy auch.
09:18Wieso bleibst du nicht bei deinen Tieren im Busch und lässt Katharina und mich die Firma
09:22allein weiterführen?
09:23Von der Dividende könntest du blendend leben.
09:26Tja, die wird leider nicht reichen.
09:27Ich habe vor, 200.000 Akers Land zu kaufen.
09:30Vielleicht mehr.
09:33200.000?
09:34Und? Das ist ein halber Start.
09:37Nein, kein Start, Katharina.
09:39Ein Paradies für Tiere.
09:41Du drehst jetzt völlig durch, hm?
09:43Wie ich dich kenne, werden das deine Anwälte nach der Testamentseröffnung prüfen.
09:47Wollen wir beginnen?
09:54Bitte nehmen Sie Platz.
10:02Zunächst erhalten Sie von dem Testament, das Ihnen ja allen bekannt ist, eine Fotokopie.
10:07Danke.
10:07Die Verstorbene hatte keine Änderungswünsche, abgesehen von einem Passus.
10:13Diese bezieht sich auf die Firma Cape Itron.
10:17Und auf Ihren Sohn Stefan.
10:20Ich werde Ihnen nun vorlesen.
10:28Den juristischen Teil können wir uns sparen.
10:30Ein Arzt und ich waren als Zeugen anwesend.
10:33Die Verstorbene war im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte.
10:38Meine Anteile an der Holding Cape Itron verteilen sich wie folgt.
10:4249% an meine Tochter Katharina und 51% an meinen Sohn Stefan.
10:47Aber wir leiten diese Firma allein und das seit fast drei Jahren.
10:51Und wir erhalten keine 50%?
10:53Das kann sie nicht tun.
10:55Pierre.
10:55Wir werden das Testament anfechten.
10:57Bitte.
10:58Und weiter.
10:59Katharina wird Stefans Anteil treuhänderisch verwalten.
11:03Ich halte Stefan in seiner momentanen Verfassung für nicht geeignet, eine derartige Verantwortung zu übernehmen.
11:10Aber ich möchte ihm die Möglichkeit geben zu beweisen, dass er genügend Reife besitzt
11:14und vermache ihm die Anteile, die ich an der Augsburger Mode- und Textilfirma Althofer erworben habe.
11:19Der Aktienkurs betrug seinerzeit 35 Euro.
11:24Darf ich das als Witz verstehen?
11:27Wenn es ihm gelingen sollte, dass Althofer den ursprünglichen Börsenwert wieder erreicht,
11:32übernimmt mein Sohn die Leitung von Cape Itron.
11:35Bis dahin entscheidet Katharina, was mit Cape Itron geschieht.
11:39Ich hoffe, dass mein Sohn diese Maßnahme versteht und sie mir nicht nachträgt.
11:42Ich wünsche ihm und Katharina viel Glück. Lebt wohl.
11:47War es das?
11:48Ja.
11:50Ich bin in meinem Büro, falls noch was wäre. Wir haben schon genug Zeit verloren.
12:15Mir ist es absolut ein Rätsel, wie Lena das schaffen will.
12:18Ja?
12:20Entschuldigung, Herr Doktor, ich müsste mal für zwei Stunden weg.
12:22Das Telefon habe ich auf Frau Huber in der Buchhaltung umgestellt.
12:25Probleme?
12:26Nein, ich muss mal zur Bank. Die machen ja immer so früh zu.
12:30Ach, Herr Althofer, falls Sie Ihren Vater noch sehen, Frau Mayerbeer bittet ihn, Sie anzurufen.
12:34Ich weiß nicht, ob ich ihn noch mal sehe.
12:36Im Moment, glaube ich, sitze da drüben in der Kantine und warte, bis Lena zurück ist.
12:39Ach so. Gehe ich selber vorbei. Bis nachher.
12:43Ja, bis später.
12:46Was macht Lena eigentlich in Wasserball?
12:49Schauen, ob man Arbeitsabläufe rationalisieren kann.
12:52Aber das bringt doch nichts.
12:54Na, so abwegig ist das nicht. Wenn Sie sich mal die Stoppzeiten hier anschauen.
13:00Wir brauchen mindestens eine Zuschneidemaschine mehr. Dann können wir die ganzen Nähplätze besser auslasten.
13:06Aber sowas gibt es nicht geschenkt. Die kostet Minimum 500.000.
13:09Gebraucht höchstens die Hälfte. Und wenn wir auf Raten kaufen, dann...
13:22Es tut mir leid, Stefan. Ich habe versucht, Vanessa, das auszureden. Aber sie war nicht umzustimmen.
13:29Weißt du, wo die Aktie steht im Moment?
13:31Heute Morgen bei 8,90 Euro.
13:35Hast du noch Geld übrig?
13:37Nein.
13:39Das ist alles für den Kauf der Lodge draufgegangen. Wer rechnet denn mit sowas?
13:42Tja, sei froh.
13:44Wenn man bedenkt, wie du deiner Mutter damals den Job vor die Füße geschmissen hast, kannst du froh sein, dass
13:50du überhaupt etwas erbst.
13:5237 Prozent an einer Firma wie Althofer, das sind viereinhalb Millionen beim heutigen Kurs.
13:57Aber die 200.000 Akers, die ich brauche, kosten mindestens das Doppelte. Textilien. Was soll das?
14:04Weißt du, was sie vorher hatte?
14:06Nein.
14:08Aber sie hat nie etwas getan, was nicht gut für die Firma ist.
14:12Da hast du recht. Was gut für mich oder Katharina ist, war ihr egal.
14:16Stefan.
14:17Sie hat dich geliebt.
14:21Ich sie auch.
14:22Ja.
14:23Nur leider konnten wir uns das nie zeigen.
14:26Tja.
14:27Jetzt ist es zu spät.
14:31Ich muss wieder los.
14:32Ruf an, wenn du mich brauchst.
14:33Danke.
14:34Schon gut.
14:44Wie war's?
14:47Ich muss nach Deutschland.
14:48Was?
14:49Katharina bekommt das ganze Erbe.
14:52Sei denn, ich bringe runtergekommene Firma in Augsburg wieder auf Vordermann.
14:56Keine Millionen?
14:57Nicht einen Dollar.
14:59Und kein Land?
15:00Aber unsere Pläne?
15:02Mist.
15:02Bitte sag, dass das nicht wahr ist.
15:05Komm, wir fahren.
15:06Erst zum Friedhof.
15:07Und dann nach Hause.
15:1365 ist doch kein Alter.
15:15Und so wie der Seniorchef drauf ist, Mallorca und alles,
15:18ich hätte kein Problem.
15:20Ein paar tolle Jahre zu.
15:21Ja, Frau Stangl, gehen Sie auch in die Kantine?
15:23Der Kuchen ist ein Traum.
15:25Sie sollten sich beeilen.
15:27Ist Herr Althofer noch in der Kantine?
15:29Ja.
15:30Er hat uns alle eingeladen nach Mallorca in sein Hotel.
15:32Na dann, viel Spaß.
15:34Gott, ist die heute wieder schlicht drauf.
15:36Was heißt denn hier heute?
15:37Die geht doch zum Lachen prinzipiell in den Keller.
15:39Das sind von Ihrem Büro aus sehr viele Stufen.
15:44Na?
15:45Ich bedrück doch was.
15:48Nein, ich...
15:49Mario.
15:52Er hat mir geschrieben.
15:55Dieser Mann, von dem ich dir am Telefon erzählt habe.
15:59Dieser Heiratsschwindler?
16:00Wie hieß der noch?
16:02Berner Bartke.
16:05Er möchte, dass ich ihn im Gefängnis besuche.
16:09Was du nicht tun wirst.
16:12Jetzt sei nicht naiv.
16:14Der Typ verändert sich doch nicht.
16:17Der wird wieder versuchen, dich um den Finger zu wecken.
16:19Ich weiß.
16:22Dann wirf den Brief weg und vergiss ihn.
16:26Ich muss ihn noch mal sehen.
16:30Und du?
16:32Bleibst du länger?
16:35Wenigstens bis zur nächsten Vorstandssitzung.
16:37Dann werden wir weitersehen.
16:39Und euer Hotel?
16:41Es ist Silvers Hotel.
16:44Das läuft ganz gut, aber
16:46es könnte besser gehen.
16:49Wer weißt du denn, Schred?
16:52Ich bereuen, na.
16:54Ach, was?
16:56Jetzt, wo ich hier bin,
16:59du weißt doch.
17:01Wenn so ein alter Zirkuskaul die Musik hört,
17:04dann denkt er wieder an zu tanzen.
17:09Was soll ich dir beweisen, Mutter?
17:12Dass ich es noch kann?
17:15Firmen aufkaufen?
17:16Zerstören?
17:17Weiterverkaufen?
17:19Eine Million dabei verdienen?
17:21Noch eine?
17:22Noch eine?
17:24Was willst du, Mutter?
17:27Ich hatte so gehofft,
17:29dass du meine Entscheidung verstehst.
17:32Dass du mich als deinen Sohn siehst.
17:36Und nicht nur als Teil deiner Firma.
17:39Einfach nur als Sohn.
17:44Es gibt keinen Weg mehr zurück.
17:47Ich werde mein Leben leben.
17:51Ja, Mutter.
17:53Du zwingst mich nur zu einem Umweg.
18:19Dann bringe ich dir zurück,
18:22wenn ich mein Erbe angetreten habe.
18:29Jetzt wöre dir doch bitte erst mal an,
18:30dass ich in Wasserburg erreicht habe.
18:32Wir brauchen kein Geld von einer Bank.
18:34Ja, mach ich.
18:35Bis bald und alles Gute, August.
18:37Entschuldige, das war August,
18:38der gerade angerufen hat.
18:39Ein Wunder ist geschehen.
18:41Birgit hat ihn zum ersten Mal wiedererkannt
18:43und mit ihm gesprochen.
18:44Also, das ist die schönste Nachricht seit langem.
18:47Mein Gott.
18:48Ich mich für August freue.
18:51Aber da sieht man mal wieder,
18:52dass es sich lohnt,
18:53an das Unmögliche zu glauben
18:55und dafür zu kämpfen.
18:56Ja.
18:59Womit wir beim Thema sind.
19:03Direktor Heidenreich und ich
19:04haben die Arbeitsabläufe
19:05etwas anders strukturiert.
19:07Jetzt sind die Maschinen
19:08um fast 15 Prozent
19:09besser ausgelastet.
19:11Ja, aber das reicht doch noch nicht
19:12und das weißt du genau.
19:13Ja.
19:14Aber mit einer gebrauchten
19:15Zuschneidemaschine
19:16schaffen wir die Lieferzeiten
19:18und die können wir uns
19:18auch ohne Kredit leisten.
19:20Eine Maschine hilft uns vielleicht
19:22über die aktuelle Bredouille,
19:24aber als Perspektive.
19:25Außerdem müssen wir erst
19:26eine gebrauchte Maschine finden.
19:29Abgesehen davon haben wir niemanden,
19:30der sie installieren könnte.
19:32Direktor Heidenreich
19:33kümmert sich um die Maschine.
19:35und vielleicht meldet sich
19:36ja auch noch jemand
19:36auf die Anzeige.
19:37Diese Anzeige steht seit zwei Wochen
19:38in der Süddeutschen
19:39und in der FAZ
19:40und es haben sich auch
19:41eine Menge Leute gemeldet.
19:42Aber die eine Hälfte,
19:44die passt nicht vom Background her
19:45und die andere Hälfte
19:46will nicht nach Augsburg.
19:47Dann macht das eben
19:47Paul Wieland.
19:49Wieland versteht doch nicht genug
19:50von Elektronik, Lena.
19:52Außerdem ist es nicht
19:52deine Entscheidung,
19:53sondern die des Vorstands
19:54und von Vater.
19:56Verstehst du jetzt,
19:57was ich meine?
19:58Ich komme mir immer mehr vor
19:59wie ein Heißluftballon,
20:01der aufsteigen will
20:01und alle hängen immer nur
20:02Sandsäcke dran.
20:03Lena.
20:04Du bist der entzückendste
20:05Heißluftballon,
20:06den ich kenne,
20:06aber ohne Finanzierung
20:07geht es nicht.
20:08Genau.
20:11Sehen wir uns morgen.
20:14Wenn hätte er mich
20:14nicht vorher lüncht.
20:16Ich habe vergessen,
20:16Sie anzurufen.
20:19Lena,
20:19verstehe mich doch auch.
20:22Ich habe einfach Angst,
20:23dass wir wieder abrutschen
20:24in die Umsatzflaute.
20:26Und was nützt uns
20:26ein hoher Umsatz,
20:27wenn das bisschen Gewinn,
20:28das wir erwirtschaften,
20:29an die Bank geht?
20:32Gar nichts.
20:34Was habe ich gesagt?
20:35Ein Dickkopf durch und durch.
20:41Weißt du was?
20:42Es ist schon gleich Sie.
20:44Du machst jetzt Schluss.
20:46Wir gehen zusammen
20:47in den Arztkeller essen.
20:48Dann trinken wir
20:49auf die Rückkehr
20:51deiner Birgit.
20:52Und auf die Genesung.
20:55Ja, die Rückkehr, ja.
20:59Und was ist?
21:01Ist das alles?
21:02Entschuldige,
21:03aber der Kredit
21:04ist ein bisschen viel für mich.
21:07Arztkeller, klar.
21:19Sieh Minuten.
21:23Was willst du von mir?
21:25Das ist alles
21:26ein riesiges Missverständnis.
21:29Du siehst bezaubernd aus.
21:30Wirklich?
21:31Die Fristus steht dir ausgezeichnet.
21:33Lass bitte die Schmeicheleien.
21:35Missverständnis.
21:37Was gibt es denn da
21:38Miss zu verstehen?
21:40Hochstaptelei?
21:41Heiratsschwindel?
21:42Betrug?
21:43Ich bin kein Heiratsschwindler.
21:45Ich war nie verheiratet.
21:46Verlobt, ja.
21:47Aber was kann ich dafür,
21:49wenn die Verbindungen
21:50nicht funktionieren?
21:52Das Heuschnupfen.
21:53Wenn mich das erwischte,
21:54habe ich tagelang
21:55damit zu tun.
21:58Ich liebe dich, Marion.
22:01Und das Haus
22:02in der Toskana
22:03gibt es wirklich.
22:05Und das soll ich dir
22:05alles glauben?
22:08Hol mich hier raus, bitte.
22:10Hol mich hier raus.
22:12Und ich mache dich
22:13zur glücklichsten Frau
22:14auf der Welt?
22:15Bitte, Marion.
22:17Du bist der einzige Mensch,
22:18den ich habe.
22:20Ich brauche den besten Anwalt,
22:22den es für Geld gibt.
22:23Ach so.
22:25Ach, ich soll dir
22:26einen Anwalt finanzieren.
22:29Ich habe dir alles gegeben,
22:30was ich hatte.
22:33Kannst du dir nicht was leihen?
22:35Von wem?
22:37Was ist denn
22:38aus dem Geld geworden,
22:38das ich dir gegeben habe?
22:39Ja, das ging alles
22:40für das Haus
22:40in der Toskana drauf.
22:43Ja.
22:45Ich hätte dir
22:45wirklich gern geholfen,
22:46Werner, aber...
22:50Ich habe noch ein paar Euro.
22:52Ja, ja,
22:52in den letzten Ersparnisse.
22:57Ich kann dir noch vertrauen,
22:58Marion.
22:59Wem, wenn nicht mir?
23:02Ich liebe dich
23:03immer noch, Werner.
23:07Also gut.
23:12Ist.
23:13Es gibt ein kleines Bauernhaus.
23:15Keine 20 Kilometer von hier.
23:22Marion,
23:22wir müssen reden.
23:24Das trifft sich.
23:24Ich brauche deine Hilfe, Ewald.
23:26Wenn es wegen Bartke ist
23:27und du Geld brauchst,
23:28kein Pfennig.
23:30Woher weißt du?
23:31Wilhelm hat mich
23:32darauf angesprochen.
23:33Du darfst diesen Bartke
23:34nicht mehr wiedersehen.
23:36Dem Mann bist du nicht gewachsen.
23:38Ach, bin ich das nicht?
23:39Und da habt ihr beide beschlossen,
23:41dass man die arme,
23:41naive Marion
23:42vor dem bösen
23:43Herrn Bartke
23:44beschützen muss?
23:44Ich habe das beschlossen.
23:46Ich bin keine 15 mehr, Ewald.
23:48Und ich mache,
23:49was ich für richtig halte,
23:50egal was du beschließt.
23:54Hallo, Frau Stammel.
23:59Ach, Herr Tetzlaff.
24:03Halten Sie mich
24:04für eine naive alte Dame?
24:08Nee, wie kümm ich denn dazu?
24:10Gut.
24:11Dann sind Sie mein Mann.
24:25Sag mal,
24:26weißt du eigentlich,
24:27wie spät es ist?
24:28Na und?
24:30Wenn du weiter so durchpowerst,
24:31ohne Rücksicht auf dich
24:32und das Baby,
24:33dann gibt das die Katastrophe.
24:36Erstens, mein Lieber,
24:36ist eine Schwangerschaft
24:37keine Krankheit?
24:39Zweitens,
24:39fühle ich mich topfit?
24:41Und drittens,
24:41was soll ich denn machen?
24:42Lena braucht mich doch jetzt,
24:43wo alles drunter und drüber geht
24:44mit diesen kurzen Lieferzeiten.
24:49Felix.
24:49Es darf nichts schief gehen,
24:51Nathalie.
24:52Das ist meine einzige Chance,
24:53Vater zu werden.
24:55Ich pass doch auf.
24:57Ehrlich.
24:58Und ich mach doch auch alles.
25:00Gymnastik,
25:01Wickelkurse,
25:01Atemübungen.
25:03Außerdem ist es doch gar nicht raus,
25:04dass du tatsächlich
25:05keine Kinder mehr bekommen kannst.
25:07Na komm,
25:08da läuft nichts mehr.
25:09Das muss ich dir
25:10selbst am besten wissen.
25:12Das dauert seine Zeit,
25:14hat der Arzt gesagt.
25:15Du bist gerade mal sieben Monate her,
25:17seit du operiert worden bist.
25:19Also sei nicht so ungeduldig.
25:22Und wenn es dich beruhigt,
25:25ich hab im Moment
25:26auch keine große Lust drauf.
25:29So,
25:30jetzt fahren wir nach Hause
25:31und du kochst mir was Tolles.
25:32Von wegen.
25:33Wir halten schnell beim Italiener
25:34und nehmen eine Pizza mit.
26:05Entschuldigung?
26:06Ja?
26:07Ich möchte ins Büro von
26:09Dr. Holzknecht.
26:10Dr. Holzknecht,
26:11Verwaltung,
26:12links erster Stock.
26:13Danke.
26:13Ach ja,
26:14die Tasche können Sie da lassen.
26:16Okay.
26:17Ich stell sie ein.
26:23Mach schon auf!
26:26Du willst doch nicht etwa
26:27die Kiste hier
26:27auf dem Gelände abstellen?
26:29Ich hab das mit dem Dr. Holzknecht geklärt.
26:31Aber nicht auf dem Besucherparkplätze.
26:33Ich will keinen Ärger kriegen.
26:34Nein, hinten am Kanal.
26:36Jetzt mach schon auf,
26:37ich bin spät dran.
26:51Entschuldigung.
26:52Tut mir leid.
26:53Ist schon gut.
26:54Wirklich?
26:55Oh ja.
26:57Tja, aber vielleicht sollten Sie
26:58mehr auf die Leute
26:58um sich herum achten.
27:00In Ihrem eigenen Interesse.
27:04Danke für die Belehrung.
27:06Kein Problem.
27:13Hallo, Herr Tetzler.
27:15Sie und Frau Stangl.
27:17Läuft da was?
27:20Mein Gott,
27:21das war ein Witz.
27:22Ja, und dann hat
27:23Direktor Heimreich angerufen.
27:24Der hat eine Zuschneidemaschine
27:26aufgetrieben.
27:27150.000 soll sie kosten.
27:2950.000 Anzahlung,
27:30den Rest in zwölf Monaten.
27:32Das ging aber fix.
27:33Klingt doch wunderbar.
27:35Ja?
27:36Tag.
27:37Ich komme auf Ihre Anzeige
27:38in der Süddeutschen Zeitung.
27:39Wenn Sie bitte hier draußen
27:40Platz nehmen würden.
27:41Moment, sind Sie Elektronikfachmann?
27:43Ja.
27:45Frau Stangl,
27:45gehen wir uns später weiter, ja?
27:49Bitte.
27:50Vielen Dank.
27:51Kommen Sie.
27:52Holz nicht.
27:54Stefan Grunewald,
27:55entschuldigen Sie bitte
27:56meinen Aufzug.
27:57Ich komme direkt vom Flughafen.
27:58Ich habe Ihre Anzeige
27:59im Flieger gelesen.
28:01Und woher kommen Sie?
28:03USA.
28:04Ich habe da lange
28:05für eine Firma gearbeitet,
28:06aber leider
28:07sind die jetzt pleite.
28:10Und da bin ich.
28:11Wollen wir mal hoffen,
28:12dass es nichts mit Ihnen
28:12zu tun hatte, ne?
28:14Bitte.
28:15Danke.
28:20Kaffee?
28:21Bitte.
28:22Die Brühe im Flugzeug
28:23war grauenhaft.
28:26Ja, Frau Stangl,
28:27noch eine Tasse bitte.
28:27Danke.
28:30Tja,
28:31also,
28:33wir suchen jemanden,
28:34der sich oder die sich
28:35mit computergesteuerten
28:37Textilmaschinen auskennt.
28:38Das dürfte kein Problem sein.
28:40Die Prinzipien der Elektronik
28:41sind immer gleich.
28:42Entweder haben Sie
28:43CompuWorks
28:44oder Cape Itron.
28:45Die repariere ich in dem Schlaf.
28:48Ausgezeichnet.
28:50Haben Sie irgendwelche Referenzen?
28:52Hm.
28:54Ich bin ganz spontan hergekommen,
28:56deshalb habe ich jetzt nichts bei mir.
28:57Aber vielleicht kann ich Sie nachreichen.
29:00Da wäre noch eine Firma in München,
29:01die können Ihnen einiges
29:02über mich erzählen.
29:03Die Dachauer AG.
29:05Ein Herr Schmidt.
29:07089
29:09555
29:129229.
29:139229.
29:13Nein, ausgezeichnet.
29:16Sehr gut.
29:17Ja, dann die wichtigste Frage.
29:20Wann können Sie anfangen?
29:22Wann Sie wollen.
29:26Ab sofort?
29:28Ja, auch sofort.
29:31Vorausgesetzt,
29:32dass wir uns über mein
29:33Honorar einig werden.
29:34Ja, dann machen wir es doch folgendermaßen.
29:36Sie trinken Ihren Kaffee,
29:38wir einigen uns über die Höhe
29:40Ihres Honorars
29:40und dann fangen Sie an.
29:43Und wenn Sie den heutigen Tag überstehen
29:45oder, nein, sagen wir,
29:46wenn Sie den Rest der Woche überstehen,
29:49dann haben Sie den Job.
29:51Einverstanden?
29:52Einverstanden.
29:54Ich könnte in ungefähr
29:55zehn Minuten hier weg.
29:57Unten vor der Verwaltung?
30:00Gut.
30:01Herr Tetzlaff,
30:02könnten Sie Frau Czerny sagen,
30:04dass Dr. Holzknecht
30:05gerade einen Elektronikfachmann
30:06eingestellt hat?
30:08Gut.
30:10Ich sage ihm,
30:11dass er den Mann gleich zu ihr schickt.
30:14Ja, dann hätten wir das.
30:15Ja.
30:16Herr Doktor,
30:18Herr Tetzlaff lässt fragen,
30:19ob Herr Gronewold
30:20vielleicht zuerst mal
30:21in die Designabteilung kommen könnte.
30:24Ach ja.
30:25Tut er das?
30:26Ja, dann machen Sie das gleich als erstes.
30:29Wenn Sie Fragen haben oder Probleme,
30:32meine Tür ist immer offen.
30:34Danke.
30:35Willkommen.
30:36Schönen Tag.
30:41Frau Stammel,
30:43Sie können den Fisch doch erst verkaufen,
30:45nachdem ich ihn gefangen habe.
30:57Hallo, Herr Schmidt.
30:58Stefan Gronewold.
31:00Kein Grund zur Aufregung.
31:02Bleiben Sie ruhig sitzen.
31:03Ich muss Sie um einen Gefallen bitten.
31:05Ein Dr. Holzknecht
31:07wird sich gleich anrufen.
31:08Er braucht Informationen über mich.
31:11Nein, kein Wort von Gabe Eichhorn.
31:15Ich bin gefragter Elektronik-Spezialist
31:18und war viele Jahre in den USA tätig.
31:20Gepiert?
31:22Aber das spielt keine Rolle.
31:28Geben Sie mir einfach die besten Referenzen.
31:31Ich ruf Sie wieder an.
31:33Nein, ich bin in Augsburg
31:34und das wohl noch eine Weile.
31:37Ja, bis dann.
31:38Wiederhören.
31:40Auf dem Heimweg haben wir noch eine Pizza gekauft.
31:43Zu Hause musste ich mich sofort ins Bett legen.
31:46Dann hat er sich langsam wieder beruhigt.
31:49Ja, irgendwie hat er auch recht.
31:50Und heute machst du um 5 Uhr Schluss, ist das klar?
31:52Jetzt fängst du auch noch.
31:55Ich habe eine gute Nachricht.
31:56Nachher kommt ein Techniker
31:57und schaut sich den Computer an.
31:59Na, endlich.
32:00Also, ich gehe da an.
32:02Alles klar.
32:03Viel Spaß.
32:05Er hat ein Date.
32:07Mit dem Weg.
32:08Mit Frau Stange.
32:14Entschuldigung.
32:15Wo finde ich bitte die Designabteilung?
32:17Design, das ist die Treppe hoch.
32:19Er ist die Tür rechts.
32:19Danke.
32:26Das muss er sein.
32:30Wenn er so gut ist, wie er aussieht.
32:32Und ausgeprägt mit der ruhige Ader.
32:34Du kennst ihn?
32:35Sehen Sie, so schnell sieht man sich wieder.
32:38Ich bin Stefan Gronewold.
32:40Ich soll mir den Designcomputer anschauen.
32:42Machst du das bitte?
32:43Mit Vergnügen.
32:48Nathalie Althufer.
32:49Hallo.
32:49Kommen Sie.
32:50Das Ding steht da drüben.
32:54Wo ist das Problem?
32:57Wenn wir unsere Entwürfe aus dem Speicher runterladen wollen,
33:00dann behauptet der Computer, der Speicher sei leer.
33:02Dabei müssen da Überführungen und Stoffdesigns drauf sein.
33:06Vielleicht hat er was gegen Sie.
33:09Witzig.
33:15Wie redet denn der mit dir?
33:17Wenn ich mich über sowas aufrege,
33:20hilfst du mir mal, der Rock ist immer noch irgendwie zu lang.
33:25Tut mir leid, dass Sie in die unterste Ecke kriechen mussten.
33:28Wie viel ist es denn?
33:305.000.
33:31Halbe halbe?
33:34Naja, versuchen kann man es ja.
33:35Mit dem gehörten das Geld?
33:37Einem Heiratsschwinder.
33:39Demselben, der auch Sie übers Ohr...
33:41Der auch mich übers Ohr gehauen hat, richtig.
33:43Mit dem Geld wird er seinen Anwalt bezahlen.
33:465.000?
33:47Ein bisschen wenig für so eine Karriere, ne?
33:49Das ist in der Tat wenig.
33:51Wenn man bedenkt, um welche Summe er allein nicht betrogen hat.
33:56Tut mir leid, das bin ich nicht so empfindlich.
33:58Bei der gepeilten Ladung?
34:01Heuschnupfen.
34:03Wo gibt's hier noch mehr Heu?
34:15So, alles klar.
34:18So schnell.
34:19Gewusst wie.
34:20Können Sie ja dann schon mal die Muster raussuchen für das Abendkleid in Pink.
34:24Mach ich.
34:25Geh dann mal.
34:26Moment.
34:28Wollen Sie einen Kaffee mit mir trinken?
34:30Oder mit der Kantine Mittagessen?
34:34Na, was hab ich dir gesagt?
34:39Ein andermal.
34:41Vielleicht.
34:41Naja, unsere erste Begegnung war etwas unglücklich.
34:44Geben Sie mir noch eine Chance?
34:46Wie wär's mit einem Kaffee in der Cafeteria oder einem Glas Wein nach der Arbeit?
34:50Bitte.
34:54Also, wenn Sie mir einen Gefallen tun wollen, dann hab ich was anderes für Sie.
34:58Ihr Wunsch ist mir Befehl.
35:00Gut.
35:01Kommen Sie?
35:02Hier.
35:03Und?
35:04Ja, nichts.
35:05Das gibt's doch nicht.
35:07Lassen Sie uns nach Hause fahren, Frau Stange.
35:09Es hat doch keinen Sinn.
35:10Bad gehatte Heuschnupfen.
35:11Das holt man sich nicht im Gefängnis.
35:14Ach, bitte.
35:16Einen letzten Versuch?
35:20Wo?
35:22Vielleicht da oben?
35:26Halten Sie mal.
35:31Seien Sie vorsichtig.
35:33Ich wohnt mal auf Neverest ohne Sauerstoffgeräte.
35:35Hören Sie mir keine Sorgen.
35:36Ich wusste, Sie sind der richtige Mann für mich.
36:05Ich wusste, Sie sind der richtige Mann für mich.
36:08Sieh so aus.
36:19Ach, du Schande.
36:32Ja, ich hab's gewusst.
36:35Schönen Sie, jetzt hat sich's auch erwischt.
36:38Den Preis bezahle ich gar.
36:40Geld wie Heu.
36:41Jetzt weiß ich wenigstens, woher das kommt.
36:43Was passiert denn jetzt?
36:44180.000 davon gehören mir.
36:47Und den Rest bringe ich zur Polizei.
36:49Ja, und ich?
36:50Ich hab schließlich unter Einsatz meines Lebens
36:52zur Aufführung des Schatzes beigetragen.
36:54Sie kriegen den Kuss und den Käse Apfelkuchen.
37:00Ich verstehe nicht sehr viel von Nähmaschinen.
37:02Aber ich kann's ja mal versuchen.
37:04Wann wär's recht?
37:05Nach Feierabend wär's gut.
37:07Alles klar.
37:20Hallo?
37:21Stefan!
37:22Nur ganz kurz, ich bin in dieser Firma.
37:25Und? Hast du schon rausgefunden,
37:26wieso diese Bude so schlecht läuft auf dem Markt?
37:28Noch nicht.
37:29Aber ich arbeite jetzt für dir als Elektroniker.
37:31Inkognitur natürlich.
37:32Und eine Näherin hab ich auch schon kennengelernt.
37:35Bist du verrückt?
37:36Nein.
37:37So komm ich an die wichtigen Informationen.
37:38Die lassen doch nichts raus,
37:39wenn ich als Hauptaktionär mit der Tür ins Haus falle.
37:42Herr Grunewald!
37:43Ich muss aufhören, mein Boss kommt nicht auf jeden Abend noch mal an.
37:48Das gewöhnen Sie gleich mal ab.
37:50Telefonieren während der Arbeitszeit.
37:52Ich brauch eine Bleibe für heute Nacht.
37:54Gibt's hier in der Umgebung vielleicht ein Hotel?
37:56Hotel?
37:56Ach was, ist doch viel zu teuer.
37:58Wissen Sie was?
37:59Sie ziehen neben meinem Wohnmobil.
38:01Wohnmobil?
38:01Ja.
38:02Steht da unten am Kanal.
38:03Ich will's verkaufen.
38:04Aber bis hier jemand zuschlägt,
38:06da können Sie sich's da drin gemütlich machen.
38:07Frische Bettwäsche ist drin,
38:08ein paar alte Konserven,
38:09vom letzten Camping auch.
38:11Ja, wieso nicht?
38:12Kann ich's zuerst mal sehen?
38:13Na, erst die Arbeit, dann das Vergnügen.
38:15Ich hab den Schallplan für die Zuschneideautomaten besorgt,
38:18damit Sie wissen,
38:18worauf's ankommt morgen in Wasserburg.
38:31Hast du das Geld?
38:32Ja, ich hab's gefunden.
38:36Marianne, ich wusste,
38:37dass man sich auf dich verlassen kann.
38:38Langsam, Herr Bartke.
38:41Ich bin nur gekommen,
38:42um abzurechnen.
38:44Also,
38:45180.000 haben Sie mir abgeknüpft,
38:48100.000 der Frau Weyrich
38:50und 120.000 dieser Galeristin in Frankfurt.
38:54Ah, ich hab die...
38:55Dann hab ich 10 Euro dem Herrn Tetzler fürs Benzin gegeben,
38:592 Euro brauch ich für die Rückfahrt ins Büro,
39:02bleiben 8 Euro,
39:04die ich hiermit zurückerstatte.
39:06Was das Geld angeht,
39:09sind wir quitt.
39:22Bei Czerny?
39:23Lena, wann kommst du?
39:24Es wird mal wieder später.
39:26Tut mir leid.
39:27Wie geht's denn, Florian?
39:29Prima.
39:30Also, wenn du nicht kommst,
39:31dann geh ich mit ihm zum Italiener.
39:32Ja, aber dann schau,
39:33dass er auch Salat isst, ja?
39:34Und nicht immer nur Pizza.
39:35Ja, klar.
39:37Florian, komm mal her.
39:38Telefon.
39:39Anhänger kaputt.
39:41Florian, Lena ist dran.
39:42Au, ja, Mama.
39:44Hallo, mein Schatz.
39:46Ist schön bei der Oma?
39:50Bald.
39:50Ich lese dir nachher noch was vor im Bett, ja?
39:59Gibst du mir nochmal die Oma?
40:07Gibt's was Neues von Birgit?
40:09Nein, aber ich hoffe,
40:11dass sie bald nach Hause kommen.
40:12Ob du es glaubst oder nicht,
40:13aber ich vermisse August.
40:15Doch, das glaube ich dir.
40:18Aber die sollten sich jetzt Zeit lassen
40:19und die Therapie nicht so früh abbrechen, oder?
40:22Aber was ganz anderes.
40:24Hast du eine Ahnung,
40:24wie lange Wilhelm vorhat, hier zu bleiben?
40:26Nein, aber ich glaube,
40:28er hat von Mallorca die Nase voll.
40:30Also, bis später.
40:32Bis später.
40:37Sie hätte ich jetzt fast vergessen.
40:39Ich sie aber nicht.
40:44Die Zickzack-Naht spinnt.
40:47Und am Führungsarm kann's nicht liegen,
40:49weil den haben wir schon ausgewechselt.
40:51Okay.
40:55Und?
40:56Wie lange arbeiten Sie schon in der Näherei?
41:00Fast sieben Jahre.
41:01Echt?
41:02Ja.
41:03Dann muss es Ihnen hier gefallen.
41:05Bevor Sie gekommen sind schon.
41:07Hm.
41:08Verstehe.
41:14Gibt es irgendwo Ersatzteile für die Maschine?
41:17Ja.
41:19Und das ist Schublade.
41:22Danke.
41:23Da sind sie.
41:25Das hätte ich mir denken können.
41:27Von Ihnen habe ich aber heute auch noch nicht viel gesehen.
41:29Ja.
41:30Ich war auch in einen ziemlichen Krimi verwickelt.
41:32Mit Frau Stangl?
41:33Ja.
41:34Sie hat ihr Geld wieder.
41:36Tja.
41:36Stille Wasser sind ja bekanntlich tief, was?
41:40Bleiben Sie noch lange heute?
41:42Ja.
41:42Aber eigentlich will ich nach Hause,
41:44weil ich Florian eine Gute-Nacht-Geschichte versprochen habe.
41:46Soll ich Sie fahren?
41:47Hm-mm.
41:48Ist nicht nötig.
41:49Na, bis morgen.
41:51Bis morgen.
41:52Wiedersehen.
41:53Wiedersehen.
42:00War das einer Ihrer Verehrer?
42:02Wie kommen Sie denn darauf?
42:05Der Mann ist Ihnen hörig.
42:07Soll ich Sie fahren?
42:09Na, Sie haben ja eine großartige Menschenkenntnis.
42:11Na ja.
42:13Entschuldigung, ich habe noch was vergessen.
42:15Ihre Termine von morgen Vormittag habe ich auf den Rest der Woche verlegt.
42:18Wegen der Vorstandssitzung.
42:19Na ja, mein Vater hat sowas erwähnt.
42:21Ich habe Ihnen, was dabei rauskommt, von mir aus.
42:25Ja, was gucken Sie denn so?
42:27Nichts.
42:29Alles klar.
42:31Okay.
42:33Halt!
42:33Ich komme doch mit.
42:36Sie kommen alleine klar, oder?
42:39Selbstverständlich.
42:40Schön.
42:41Tschüss.
42:42Tschüss.
42:47Mist.
42:49Tschüss.
43:20Untertitelung des ZDF, 2020
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