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KurzfilmeTranskript
00:28Untertitelung des ZDF, 2020
00:58Untertitelung des ZDF, 2020
01:12Untertitelung des ZDF, 2020
01:24Untertitelung des ZDF, 2020
02:00Untertitelung des ZDF, 2020
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06:16Untertitelung des ZDF, 2020
06:33Untertitelung des ZDF, 2020
06:42Untertitelung des ZDF, 2020
06:54Also etwas mehr als drei Worte hätte er sich schon einfallen lassen können, findest du nicht?
06:58Er liebt dich, du liebst ihn. Was willst du noch? Sollen er dir gleich einen Heiratsantrag machen?
07:03Mein Gott, ich finde ihn ja auch wahnsinnig nett und lustig und er sieht gut aus, aber...
07:10Aber du liebst ihn nicht.
07:13Lena, Nathalie, stell dir das mal vor, was das für ein Chaos gäbe.
07:17Wir beide auf einer Vorstandssitzung, am besten noch Händchen haltend.
07:20Dann wenn es um Entscheidungen geht und wir nicht einer Meinung sind.
07:23Das würde die Situation doch noch viel komplizierter machen, als sie eh schon ist.
07:27Und wenn schon. Hauptsache du bist glücklich.
07:29Ich bin glücklich.
07:32Ja klar.
07:36Ich will mich gar nicht verlieben. Schon gar nicht in Stefan Gronewold.
07:40Du bist echt bescheuert, Lena.
07:43Was sind das für Knöpfe? Die habe ich aber nicht bestellt.
07:47Das ist ja total billiges Klumpf.
07:48Emma ist für Bestellungen zuständig.
07:50Und in einer Stunde kommt Frau Pfisterer.
07:52Na Halleluja.
07:57Wie kann sowas passieren?
08:00Mit den Knöpfen wirft uns der Expressversand die Kollektion vor die Füße.
08:03Ich schwöre, dass ich die richtigen Knöpfe bestellt habe.
08:08Was ist heute nur los mit mir?
08:11Und ich wollte schon längst da sein.
08:15Der ist doch mit der von uns designten Handtasche in der Bank.
08:18Schon mal was von dem Handy gehört?
08:20Kann sich doch wenigstens zwischendurch mal melden.
08:22Ist doch nicht zu viel verlangt.
08:23Erst macht er einen auf Überfahrter und jetzt rennt er die ganze Zeit mit einem Handtaschen durch die Gegend.
08:27Der Zulieferer sagt, wir hätten die Bestellung geändert.
08:29Ich habe nichts geändert.
08:31Sie nicht?
08:32Ja, wer dann?
08:33Herr Grunewald.
08:36Ach was.
08:44Ich verteile dann schon mal die Schutzhelme.
08:47Das sind die Models für die neue Kampagne.
08:49Aber es ist ziemlich schwer, den richtigen Typ zu finden, der zu uns passt.
08:54Und was ist mit ihr?
08:57Sie arbeitet im Moment für eine Firma, die hauptsächlich Strickmoder herstellt.
09:00Man müsste nachfragen.
09:07Wie kommen Sie dazu, Bestellungen zu ändern?
09:09Ohne Absprache.
09:10Das Angebot war viel günstiger.
09:12Damit sparen wir allein an den Knöpfen fast 60.000 Euro pro Jahr.
09:15Die sind vielleicht ein Drittel billiger.
09:16Aber nicht halb so gut.
09:18Da hat sie leider recht.
09:20Ich sehe da keinen Unterschied.
09:22Möchten Sie in Zukunft die Mode bei der ACF entwerfen?
09:24Dann kümmere ich mich um die Bilanzen.
09:25Gar kein Problem.
09:26Soll ich...
09:26Ich habe einen Fehler gemacht.
09:28Tut mir leid.
09:29Können wir das nicht in Ruhe bringen?
09:30Halten Sie sich einfach aus meinem Leben raus.
09:32So wie wir es verabredet haben.
09:34Mehr verlange ich gar nicht.
09:35Sollte ich mich nicht aus Ihrer Arbeit raushalten?
09:40Aus beidem.
09:44Lena?
09:48Hey, jetzt warte doch mal.
09:51Sag mal, was...
09:52Was war denn gerade los?
09:52Frau Pfisterer kommt in einer Stunde, um die Kollektion abzunehmen, die wir speziell für
09:56den Expressversand entworfen haben.
09:58Klein, aber fein hat es geheißen.
09:59Wie soll ich ihr diesen Mist erklären?
10:02Stefan hat einen Fehler gemacht, ja.
10:04Aber eine von den Näherinnen hätte auch mal was sagen können.
10:07Außerdem dachte ich, dass ihr beide das neue Liebespaar bei Althofer seid.
10:11Und dann sowas?
10:12Wie kommst du denn darauf?
10:15Ich wollte ihm gerade einen Besuch abstatten, als ich seine Liebeserklärung gehört habe.
10:20Liebeserklärung, na ja.
10:22Oder Versuchsballon, je nach Blickwinkel.
10:25Jedenfalls ist nichts.
10:26Und es wird auch nie was sein.
10:29Ich hatte aber nicht den Eindruck, dass du abgeneigt bist.
10:32Ich meine, er ist ja nun auch nicht gerade der Typ, den man von der Wettkante schubst.
10:36Oder glaubst du ihm nicht?
10:38Durchschaust du ihn denn ganz?
10:40Nein.
10:42Er wird's überleben und sich in eine andere verlieben.
10:45Da mach ich mir überhaupt keine Sorgen.
10:53Worauf du dich verlassen kannst?
10:56Es war nicht das, wo Narres ausgesehen hat.
10:59Warum regst du dich so auf?
11:01Fühl dich doch lieber geschmeichelt.
11:03Sind sicher deine grauen Schäfen.
11:05Nein, das sind die Pheromone schuld.
11:07Riech.
11:09Bitte.
11:10Und?
11:11Du solltest dein Rasierwasser wechseln.
11:14Versuch's nochmal.
11:15Und tu mir den Gefallen.
11:20Hallo, Frau Schäfer.
11:22Guten Morgen, Herr Althofer.
11:24Sagen Sie, ist das Büro meines Vaters noch frei?
11:29Ja, sicher.
11:33Meister Sieberzahl kommt, Herr.
11:37Ich verstehe das nicht.
11:39Bei der Frau Bäumler...
11:41Bist du sicher, dass du nichts spürst?
11:44Ich meine, dieses Animalische an mir.
11:48Ewald.
11:49Raus!
11:50Ein peinlicher Moment am Tag genügt.
11:54Aber...
12:00Herr Kuntel.
12:01Kommen Sie mir bloß nicht zu nahe.
12:02Sie haben schon genug Unheil angerichtet.
12:04Was für Unheil?
12:07Die halbe Belegschaft glaubt, dass...
12:09wir beide...
12:10Aber das war doch nur ein kleiner Scherz.
12:12Den nehmen Sie mir doch nicht übel, oder?
12:13Einen Scherz nennen Sie das.
12:15Ja, es war Leos Idee.
12:16Ich soll von ihrem neuen Rasierwasser ganz hin und weg sein.
12:19Damit Sie sich besser fühlen und nicht mehr so ein schlechtes Gewissen haben, weil es so teuer war.
12:23Leo!
12:24Ich wollte wirklich nur nett sein.
12:26Leo hat sie für dumm verkauft.
12:28Uns beide!
12:32So gut gelaunt.
12:35Manchmal entwickeln sich die Dinge eben von ganz allein in die richtige Richtung.
12:39Muss ich das verstehen?
12:41Frauen sagen.
12:43Will ich nicht verstehen.
12:45Bitte sehr.
12:47Jungschweinebraten mit Blaukraut und Kartoffelknödel.
12:50Guten Appetit.
12:52Dankeschön.
12:52Wenn Hedda das sieht, dann gibt's drei Wochen nur noch Möhrchen.
12:56Solange meine Tochter zu mir hält, kann mir gar nichts passieren.
13:02Und was ist das?
13:03Wir machen über Nacht unsere Verluste bei der ACF wieder wett.
13:09Eine kleine Unterschrift.
13:11Und alles wird wieder so sein wie früher.
13:15Was immer du an Drogen oder Tabletten nimmst, Papa, lass es sein.
13:19Birgit.
13:21Ich meine es ernst.
13:23Wir tauschen unsere Anteile an der ACF gegen unsere alte Brauerei.
13:28Ja, aber niemand ist so verrückt und macht...
13:30Katharina Fandelow hat mir ein Angebot gemacht.
13:33Und wir werden dieses Angebot annehmen.
13:37Wir?
13:41Aber Wilhelm und seine Kinder werden dich dafür lünchen.
13:44Das lass mal meine Sorge sein.
13:46Du wolltest nach deiner Krankheit nur noch so lange bei Althofer arbeiten, bis du mir das Geld, mein Geld, zurückgeben
13:53kannst.
13:53Dein Geld?
13:54Nicht die Brauerei.
13:55Ja, damit wäre ich ja schon zufrieden.
13:58Ich lasse Althofer nicht im Stich, Papa.
14:03Hat das mit Frauensache zu tun?
14:05Das hat mit mir zu tun.
14:07Ich werde dir dein Geld zurückholen, aber auf meine Art, nach meinen Spielregeln.
14:13Die Anteile gehören immer noch mir.
14:16Ich bin nicht der Sohn, den du dir immer gewünscht hast.
14:19Und als Tochter habe ich in deinen Augen wahrscheinlich auch versagt.
14:23Aber ich verspreche dir...
14:23Birgit!
14:25Du arbeitest schon wieder viel zu viel.
14:28Lebst nur noch für die Firma.
14:29Und genau das ist es, wovor dich die Ärzte gewarnt haben.
14:35Ich tue, was mir gut tut.
14:38Und nicht, was irgendwelche Ärzte mir sagen, die mich kaum kennen.
14:42Kind, begreifst du nicht, dass ich dir helfen will?
14:48Dann vertrau mir wieder.
14:49Und droh mir nicht.
14:53Birgit!
15:02Für ein paar Euro Umsatz verrätst du Freundschaften und Vertrauen.
15:05Ach, jetzt übertreib mal nicht.
15:07Du bringst es wieder in Ordnung.
15:09Aber es funktioniert.
15:11Wirklich.
15:11Einmal sprühen, Frauen ohne Ende.
15:13Guck, ich nehme es selber.
15:16Du hast mich für dumm verkauft, mich und Frau Wollmlecht.
15:19Ich habe euch nicht für dumm verkauft.
15:21Das nennt man Marketing.
15:22Du sagst Mario und die Wahrheit.
15:24Du wirst dir deinen ganzen perfiden Plan erklären.
15:28Ewald.
15:29Ich meine das ernst, Leo.
15:32Typisch Leo.
15:34Bis sich ein bisschen was am Hals sprühen und schon sollen die Mädels wild und willig sein.
15:37Wo lebt der eigentlich in der Steinzeit?
15:40Da gab es noch gar kein Parfum.
15:41Aber genug Typen wie Leo.
15:43Er ist ein Macho vor dem Herrn.
15:45Firma Althofer, was kann ich für Sie tun?
15:49Modell Katharina ist leider ausverkauft.
15:53Erst letzte Woche stand ich mit einem Werkordner im Arm vor der Tür.
15:57Leo kam vorbei, aber auf die Idee, mir zu helfen, kam er nicht.
16:01Zu mir hat er gesagt, dass er auf Frauen mit Kurven steht.
16:03Und dabei hat er mich angesehen, als würde er sich gleich auf mich stürzen.
16:06Wehe, es wäre so.
16:08Wir würden uns wild und willig auf ihn stürzen.
16:10Den wollte ich erleben.
16:11Modell 60.
16:13Manchmal bist du gar nicht so dumm, Gitter.
16:15Ich habe Abitur.
16:17Es wird Zeit, unserem Obermacho eine Lehre zu erteilen.
16:28Der Schlüssel für die Verbindungstür ist verschollen.
16:30Der Hausmeister schlägt vor, dass wir das...
16:33Herr Doktor?
16:36Dr. Holzknecht?
16:40Ja?
16:41Alles in Ordnung?
16:42Ja, ja, sicher.
16:45Der Hausmeister schlägt vor, dass wir das Schloss auswechseln sollen.
16:49Mhm, dann tun Sie das bitte.
16:51Gut.
16:55Herr Meierbeer sah sehr besorgt aus.
16:59Hm?
17:00Herr Meierbeer.
17:02Ja.
17:04Er macht sich Sorgen um die Zukunft seiner Tochter.
17:06Ja.
17:07Damit kann er wohl nie aufhören.
17:12Und Sie?
17:15Worüber machen Sie sich Sorgen?
17:19Einem Freund das Richtige zu raten und selber das Richtige zu tun.
17:26Das finde ich auch schön.
17:37Ja, aber das ist ja wohl nicht Ihr Ernst.
17:41Althofe hat mir exklusiv eine kleine, aber feine Modelinie zugesichert.
17:46So viel schlechten Geschmack hätte ich Ihnen gar nicht zugetragen.
17:48Ja, aber das mit den Knöpfen ist nur wirklich ein Missverständnis.
17:51Ich garantiere Ihnen, dass Optik und Qualität bei der Auslieferung stimmen.
17:55Das geben Sie mir dann schriftlich.
17:57Selbstverständlich.
17:58Wir sehen uns zu Ägide und Düsseldorf.
18:00Ja, bis dahin ist auch die offizielle Kollektion fertig.
18:03Tschö.
18:07Wiedersehen, Frau Füßnerer.
18:09Wiedersehen.
18:11Gut.
18:14Ach ja, haben Sie das Rezept für Florian schon?
18:17Weil, wenn ich mich nachher um die Wäsche und ihre Einkäufe kümmere, dann kann ich gleich zur Apotheke.
18:21Stimmt, Moment.
18:25Hier, ein tausend Dank.
18:26Schon gut.
18:28Was macht Flo Skrippe?
18:30Ach so, die wird noch so zwei, drei Tage dauern, schätze ich.
18:35Birgit!
18:41Alles in Ordnung?
18:42Ja, ja.
18:43Ich denke nur gerade über das neue Marketingkonzept nach.
18:46Ah, kann ich helfen?
18:48Beim Denken, ich bin ganz gut im Nachdenken.
18:54Es ist mein Vater.
18:56Seit dieser Sache mit den Tabletten vertraut er mir einfach nicht mehr.
18:58Er denkt, dass ich mein Leben nicht im Griff habe.
19:00Ja, aber sowas braucht nun mal ein wenig Zeit.
19:04Ja, aber wie viel Zeit denn noch?
19:06Im Moment versucht er alles, damit ich die Firma verlasse, weil er die ACF dafür verantwortlich macht.
19:11Dabei war es doch allein mein Fehler.
19:14Ach, noch was.
19:15Herr Kunert hat angerufen, wegen den Reißverschlüssen.
19:17Die haben Lieferprobleme.
19:19Ja, die habe ich vor drei Monaten bestellt.
19:21Tja, Samtie-Bestellungen wurden nach hinten verschoben, um Geld zu sparen.
19:24So eine Art Just-in-Time-System.
19:27Wer ist jetzt auf die Schnapsidee gekommen?
19:29Dreimal dürfen Sie raten.
19:30Ich rede nochmal mit ihm.
19:39Ich wollte sein wie Lena.
19:42Alles im Griff haben, eine Entscheidung nach der anderen treffen, immer präsent sein.
19:46Aber ich bin nun mal nicht Lena Czerny, sondern nur Birgit Meyerbeer.
19:51Wovon redest du da, Birgit?
19:53Du weißt doch ganz genau, wovon ich rede.
19:56Deswegen ging es auch irgendwann nicht mehr ohne diese kleinen Pillen.
19:59Jetzt vergiss mal, Lena.
20:01Du bist du.
20:03Und du bist sehr gut in deinem Job.
20:05Und ich werde auf keinen Fall zulassen, dass du die Firma verlässt, okay?
20:23Leo ist auf dem Gelände.
20:24Wo muss geht er hin?
20:25Er ist auf dem Weg zu Frau Stange.
20:27Frau Stange.
20:30Aktion.
20:31Macho, macho läuft an.
20:33Oh Mann, wenn das mal gut geht.
20:38Hat es nicht geschmeckt?
20:40Doch, doch, sehr gut.
20:41Sie haben ja Essen kaum angerillt.
20:43Ja, ich habe keinen großen Hunger gehabt heute.
20:46Dankeschön.
20:48Guten Tag, Frau Bettler.
20:49Guten Tag, Herr Dr. Holstknecht.
20:50Darf ich?
20:51Setz dich.
20:58Hast du mit Birgit gesprochen?
21:01Ja.
21:02Und?
21:03Sie ist aufgestanden und rausgegangen.
21:06Lass sie tun, was sie für richtig hält.
21:10Das kann ich nicht.
21:12Nochmal, August.
21:14Ist dir vielleicht irgendwann mal in den Sinn gekommen, dass du falsch liegen könntest?
21:18Das ist ein Riesenfehler, das Angebot anzunehmen, dass du damit bei Birgit mehr kaputt machst, als wenn sie hier bleibt.
21:24Das Risiko gehe ich ein.
21:27Das Risiko ist zu groß für alle Beteiligten.
21:30Du machst alles kaputt, wenn du deinen Dickkopf durchsetzt.
21:35Du verlierst Birgit, deine Freunde.
21:41Und du verlierst mich.
21:45Du lehnst mein Angebot ab.
21:51Sollte wirklich irgendetwas mit Birgit sein, werde ich für sie da sein.
21:56Ich werde mich um sie kümmern, das verspreche ich dir.
21:58Wilfried, lässt du nicht im Stich?
22:06August.
22:11Du warst immer wie ein Vater für mich.
22:13Und dafür werde ich dir ewig dankbar sein.
22:16Ich würde alles für dich tun.
22:18Aber diesmal verlangst du zu viel von mir.
22:21Du wärst Teilhabe.
22:24Wie kann man denn auf sowas verzichten, nur um hierbleiben zu wollen?
22:30Wir sind mit dieser Firma durch so viele Höhen und Tiefen gegangen.
22:33Da wird man automatisch Teil von der Familie, ob man das nur will oder nicht.
22:38Auch wenn sie einen ruiniert.
22:43Seine Familie kann man sich nicht aussuchen.
22:50Meine Familie ist Birgit.
22:53Liebe Frau Stummel, wegen heute Morgen.
22:56Es tut mir leid.
22:58Leo, was führt dich denn hierher?
23:01Ach, ärgere mich, Ewald.
23:02Oh, das tut mir leid.
23:04Was ist das?
23:05Was?
23:05Wie du riechst schon.
23:07Wie ein richtiger Mann.
23:08Ganz ruhig, Gitter.
23:11Küss mich, Leo.
23:13Du willst es doch auch.
23:14Die Pheromone wollen?
23:15Ich nicht.
23:20Gitter!
23:22Aber ich hör doch auf!
23:27Meine Herren, das gibt's doch nie.
23:29Herr Weitz, ist alles in Ordnung?
23:33Sie sehen ja aus, als hätte man Sie überfallen.
23:35Schlimmer.
23:37Ach so, ja, wegen Ewald.
23:39Das heute Morgen an der Pforte, das war so eine Art Marketingaktion.
23:44Marketingaktion von mir.
23:46Also Ewald hat nichts damit.
23:49Mein Gott, ich muss blind gewesen sein.
23:52Meine Rede.
23:53Missverständnis.
23:54Weiter nichts.
23:55Da geht man Tag für Tag an so einem Prachtkerl vorbei und merkt es nicht.
24:00Frau Stangl, bitte.
24:03Sie.
24:03Leo.
24:05Herr Dr. Halsknecht ist nicht da.
24:07Worauf warten wir denn?
24:08Leo.
24:15Und, wie lief's?
24:16Perfekt.
24:19Gut.
24:20Dann bin ich jetzt dran.
24:26Der arme Mann.
24:41Du bist schwer zu finden.
24:43In Zukunft findest du mich immer hier.
24:46Na, wie gefällt dir die Kollektion?
24:48Wie wär's mit einer Umarmung oder einem Begrüßungskuss?
24:51Entschuldige.
24:58Was für eine Leidenschaft.
24:59Verzeihung, Manuela, aber ich hab im Moment so viel Ärger.
25:03Stefan Gronewold übernimmt mehr und mehr das Kommando.
25:06Naja, solange das Schiff in die richtige Richtung fährt.
25:08Das ist die Titanic auch eine gewisse Zeit.
25:10Aber das sinkende Schiff verlassen willst du nicht, trotz des sehr guten Angebots, das wir dir gemacht haben.
25:15Mein Großvater hat diese Firma aufgebaut.
25:17Mein Vater hat sie groß gemacht.
25:18Ich hab als Kind da drüben in der Ecke gespielt und mir in der Weberei noch Geld dazu verdient.
25:23Also bevor ich gehe, geht dieser Gronewold.
25:26Woher plötzlich so entschlossen?
25:28Einer muss ich ja wehren.
25:29Und mit dem zunehmenden Interesse deiner Ex-Frau für Stefan Gronewold, hat das nicht zufällig was zu tun?
25:34Ich dachte, das Thema wär durch.
25:37Ja, das denk ich auch.
25:39Jedes Mal.
25:41Und jedes Mal muss ich leider feststellen, dass Birke doch noch Thema ist.
25:45Ach, Unsinn.
25:47Du merkst es nicht mal mehr.
25:49Gestern Abend beim Essen, worüber haben wir zum Beispiel die ganze Zeit gesprochen?
25:55Ich werd müde, Roland.
25:57So müde, um dich zu kämpfen.
26:04Ich fass das alles nicht.
26:05Ich bin im falschen Film, echt.
26:08Ein paar Tropfen und jede flippt aus.
26:12Leo.
26:15Trudy.
26:17Leo.
26:19Nimm mich, Leo.
26:21Was, ihr?
26:22Wenn du nicht aufhörst, schrei ich um Hilfe.
26:33Lass uns gemeinsam schreien, nur.
26:35Lass es uns tun.
26:39Leo.
26:40Hilfe.
26:47Katja.
26:48Er kommt direkt auf dich zu.
26:53Er hat's großen Ärger gegeben.
26:57Allerdings.
27:00Deswegen wär ich Ihnen dankbar, wenn Sie in Zukunft solche Entscheidungen mit mir absprechen würden.
27:05Das gilt übrigens auch für Ihr neues Just-in-Time-System, oder wie Sie das nennen.
27:09Ich will doch nur, dass wir kostengünstiger und effektiver werden.
27:12Mit dem Ergebnis, dass wir die falschen Knöpfe haben und die richtigen Reißverschlüsse fehlen.
27:17Sehen Sie sich mal das Lager an.
27:19Da liegt tonnenweise Material, das bestellt, aber nie gebraucht wurde.
27:22Das muss sich unbedingt ändern.
27:24Da gibt es anfänglich natürlich Schwierigkeiten, aber es wird sich auszahlen.
27:28Ich sag ja schon nichts mehr.
27:30Ich denke, die Firma wird's überleben.
27:34Und was ist mit uns?
27:37Werden wir's auch überleben?
27:41Oder soll ich jetzt wieder meinen Mund halten?
27:44Ich weiß nicht, vielleicht.
27:48Das wird nicht gut gehen.
27:52Warum nicht?
27:56Weil das nicht funktioniert.
27:58Firma und Liebe meine ich.
28:00Wer sagt das?
28:02Die Stimme der Vernunft?
28:04Es geht nicht.
28:05Und ich...
28:07will auch gar nicht.
28:09Das sagt mir mein Gefühl.
28:14Sie hatten recht.
28:17Da ist ganz klar ein Unterschied.
28:23Ich muss blind gewesen sein.
28:27Stefan?
28:34So ein großes Drama ist es ja jetzt nicht, dass wir uns ewig sitzen müssen, oder?
28:40Lena.
28:58Leo?
29:02Komm mir nicht zu nah.
29:04Bleib weg.
29:04Und flach atmen.
29:06Durch den Mund.
29:06Was ist denn los?
29:08Alle Frauen sind hinter mir her.
29:09Das war doch immer dein Traum.
29:11Doch nicht so. Ich muss das loswerden irgendwie.
29:16Du schießt doch einfach ab.
29:20Katja, du bist ein Engel.
29:24Der arme Mann.
29:26Lass uns über alles reden, wenn du wieder in München bist.
29:28Das ist frühestens in zwei Wochen.
29:31Naja, vielleicht tut uns beiden ja ein bisschen Abstand ganz gut.
29:34Du brauchst Abstand, nicht ich.
29:36Dann tut er eben mir gut.
29:36Jetzt, Manuela, ehrlich gesagt, ich sehe das nicht so negativ wie du.
29:43Guten Tag, Frau Pfisterer.
29:44Wie hat Ihnen die Kollektion gefallen?
29:46Sehr gut.
29:48Das freut mich. Schönen Tag noch.
29:52Manuela, wir wussten doch beide, dass es nicht so einfach werden würde.
29:56Du in Berlin und ich in Augsburg.
29:58Nun, geh ihr schon hinterher.
30:00Entschuldige, Manuela.
30:01Ich kann und will deine Erklärung nicht mehr hören. Geh schon.
30:05Birgit!
30:09Was willst du? Ich habe noch zu tun. Die Castingagentur will sich gleich noch melden.
30:13Was ist los mit dir?
30:14Nichts.
30:16Birgit.
30:19Ich hatte ein, zwei mal in speziellen Gesprächen mit Papa. Das ist alles.
30:23Und worum ging es da?
30:25Das ist doch unwichtig. Ich habe mich schon mit Stefan drüber unterhalten. Es ist alles in Ordnung, okay?
30:30Birgit, warum kommst du dann nicht zu mir? Du weißt doch, dass du dich hundert Prozent auf mich verlassen kannst.
30:34Deine Eifersüchteleien, die brauche ich heute nicht. Wirklich nicht. Stefan war zufällig da. Wir haben geredet und gut.
30:44Roland, du warst in einer sehr schweren Zeit für mich da. Und dafür bin ich dir auch unendlich dankbar. Aber
30:51jetzt lebe ich wieder mein eigenes Leben. Akzeptier das bitte.
31:15Hallo Herr Tetzlaff, ich bin's. Ich mache früher Schluss und kümmere mich um Florian. Also falls was ist, bin ich
31:20zu Hause, ja?
31:23Tschüss.
31:33So, meinst du nicht mehr ganz richtig?
31:35Meine Klamotten sind weg. Ich komme aus der Dusche und...
31:38Ja, wieso aus der Dusche?
31:39Na, wegen der Pheromone. Sag mal, riecht mir noch was?
31:43Komm, mir glockig zu nah. Ich weiß, was die Kollegen denken.
31:46Alles weg, Paul. Wie vom Erdboden verschluckt.
31:48Jedes Mal, wenn du zur Tür reinkommst, bedeutet das Ärger.
31:52Hier, zieh das an.
31:55Danke.
32:03Oh Mann!
32:06Du musst mir was zum Anziehen sagen, bitte.
32:09Ich kann hier nicht weg.
32:11Dann ruf Ewald an.
32:12Der hilft dir bestimmt nicht.
32:14Da steckt Methode dahinter, ich sag's dir.
32:16Irgendjemand will mich fertig machen.
32:18Ist mir völlig egal, wer dahinter steckt.
32:19Von mir aus auch Außerirdische.
32:21Aber hier kannst du nicht bleiben.
32:22Hier, für dich.
32:24Was ist denn das?
32:26Was weiß ich, hat Trudi vorbeigebracht.
32:31Wer weiß denn, wo deine Klamotten sind?
32:33Hol sie mir, bitte.
32:35Bin ich lebensmüde?
32:36Die drei da oben sind unberechenbar.
32:38Nee, Leo.
32:39Da musst du schon alleine durch.
32:40Das ist doch nicht dein Ernst.
32:42Das Handtuch, das ist leicht hier.
32:45Na toll.
32:46Wiedersehen, macht Freude.
32:51Guten Morgen.
32:53Morgen.
32:55Die suchen einen Model.
32:56Der lässt sich nicht stellen.
32:58Ich bin hier nur im Aufsichtsrat.
33:01Aber hast du das gesehen?
33:03Hier laufen halbnackte Männer durch die Firma.
33:06Also ich bin gespannt, was mich noch alles erwartet.
33:09Sobald du deine Anteile verkauft hast, kann dir das ja egal sein.
33:13Birgit.
33:16Gott, wie kann man nur so stur sein.
33:20Ihr habt euren Spaß gehabt.
33:22Jetzt gebt mir bitte meine Klamotten wieder.
33:24Noch ein Schritt.
33:25Und...
33:26Moment, Moment, warte.
33:28Ganz ruhig.
33:31Was wollt ihr denn noch von mir?
33:33Gitta?
33:36Gitta?
33:36Gitta?
33:40Unsere Lösegeldforderungen.
33:45Mehr Respekt gegenüber den Frauen der Firma Althofer.
33:48Das ist bitter nötig.
33:51Mehr Höflichkeit.
33:52Du könntest ruhig mal eine Tür aufhalten.
33:56Und ich soll was?
33:57Nee.
33:59Nee, das könnt ihr mir nicht antun.
34:01Weißt du, wie hart die Frauen hier arbeiten?
34:03Die haben ein bisschen Freude verdient, wenn sie nach Hause gehen.
34:06Und ich soll es dir nicht antun.
34:16Hallo.
34:17So früh schon zu Hause?
34:19Florian ist doch krank.
34:22Was hast du heute wieder angestellt?
34:24Nichts.
34:32Ich habe Stefan heute, also so durch die Blume mehr, gesagt, dass ich ihn nicht liebe und
34:38niemals lieben werde.
34:40Ich hoffe, du bist wenigstens rot geworden dabei.
34:43Nein, ich habe ja nicht gelogen.
34:45Ich habe das gesagt, weil es einfach das Vernünftigste ist.
34:50Ja, wir arbeiten ja zusammen.
34:52Ich meine, wir müssen gemeinsam Entscheidungen treffen, die, weiß Gott, nicht immer einfach
34:56sind.
34:57Ja.
34:58Und wenn da der Bauch mitspielt, dann gute Nacht.
35:00Das endet nur wieder im Chaos, so wie immer alles im Chaos geendet hat bei mir.
35:05Stimmt.
35:06Ja.
35:07Deswegen habe ich das gesagt.
35:10Ja.
35:12Widersprichst du mir jetzt mal vielleicht?
35:14Wozu?
35:15Du weißt ja sowieso, dass es Unsinn ist.
35:17Liebe hat mit Vernunft so viel zu tun, wie eure Geschäfte mit festverzinslichen Wertpapieren.
35:24Das muss ich jetzt nicht verstehen, oder?
35:26Ich dachte nur, wenn wir schon bei den komischen Argumenten sind.
35:40So allein?
35:41Wo ist Hedda?
35:44Nachdem sie alle besucht hat, die sie besuchen wollte, ist sie nach Hause gefahren.
35:49Ja, und du?
35:51Ich ertränke meine Koma in Alkohol.
35:56Also mit dem kleinen Glas kommst du nicht weit.
36:01Ja, das fühlt sich natürlich besser an als kaltes Bier.
36:05Das gebe ich zu.
36:08Du suchst doch immer noch nach einer Erklärung, warum ich bei Althofer bleiben will.
36:12Wie wäre es damit?
36:14Warum setzt du dich nicht?
36:17Ich habe nur eine Menge zu tun.
36:20Na, nur komm deinem alten Herrn mal ein bisschen entgegen.
36:23Ist ja auch für mich nicht so einfach.
36:36Als du so krank warst...
36:38Ich war dem Wahnsinn nah, Papa.
36:40Und wahrscheinlich schon darüber hinaus.
36:42Als du so krank warst,
36:44dann habe ich dich in meinen Armen gehalten.
36:47Ich habe stundenlang mit dir geredet, ohne eine einzige Reaktion von dir.
36:53Ich habe dir sogar eins von deinen alten Kinderliedern vorgesungen.
36:58Wozu das denn?
37:00Schocktherapie?
37:01Ich hätte alles getan, damit du zu mir zurückkommst.
37:04Aber du hast alles getan, Papa.
37:08Die Vernunft sagt mir, dass du jetzt natürlich wieder stark genug bist, um das alles durchzustehen.
37:15Aber die Bilder bleiben.
37:18Weil wir nie wirklich darüber gesprochen haben.
37:22Du kennst auch deinen Vater.
37:24Ich bin Bierbrauer.
37:26Das kann ich.
37:28Bei allen anderen Dingen brauche ich deine Hilfe.
37:44Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Abend.
37:47Moment, Ihnen auch.
37:48Dankeschön.
37:51Frag mich nicht, was in Ihnen gefahren ist.
37:52Schönen Abend noch.
37:53Wenn er so weitermacht, wird unser Leon auch ein richtiger Gentleman.
37:57Hat er mit dir gesprochen?
37:59Er hat es versucht.
38:00Gut. Und?
38:03Na ja, vielleicht ist ja doch was dran an den Pheromonen.
38:09Ach, Frau Stange, einen schönen Abend noch.
38:13Danke, Leo.
38:16Leo?
38:18Ich arbeite nicht wieder runter.
38:22Papa?
38:30Ihr vertragt euch wieder?
38:34Sie hat ihren Dickopf mal wieder durchgesetzt.
38:37Genauso wie du.
38:39Von wem wird sie den wohl haben?
38:41Du hast mir versprochen, auf sie aufzupassen.
38:45Vergiss das nicht.
38:47Hätte ich bloß mal meine Klappe gehalten.
38:50Gib mir mal dein Handy.
38:56Wenn das ein Ferngespräch wird, dann fasst dich bitte kurz, ja?
38:59Es geht auf Kosten der Firma.
39:01Na, die paar Euro werden euch ja wohl nicht arm machen, oder?
39:13Wie Sie meinen, Herr Mayerbär?
39:16Es ist Ihre Entscheidung.
39:18Ich hoffe, Sie sind sich der Konsequenzen bewusst.
39:27Probleme?
39:31Mayerbär hat mein Angebot abgelehnt.
39:34Der ist wohl in sein eigenes Bier gefallen.
39:37Du hast ihm die Brauerei auf einem Silbertablett serviert.
39:40Gib mir ein Wasser.
39:44Und?
39:45Was hast du jetzt vor?
39:48Ich habe August Mayerbär gesagt, dass er mit ACF untergeht, wenn er mein Angebot ablehnt.
40:04Ich halte meine Versprechen.
40:13Ich halte meine Versprechen.
40:24Oder kennst du den?
40:26Was macht eine Frau, wenn ihr Mann im Garten zickzack läuft?
40:31Weiterschießen.
40:33Ist ja blöd.
40:39Womit kannst du den Mann die meiste Angst einjagen?
40:43Stell dich hinter ihn und wirf mit Reis.
40:48Oder fordere ich zum Tanzen auf.
40:51Das ist gemein, weil tanzen kann ich auch nicht.
40:53Was?
40:54Kein Schritt, null.
40:55Pass auf, Füße hoch.
41:00Und rechts, zwei, drei.
41:02Links, zwei, drei.
41:04Rechts, zwei, drei.
41:06Und drehen hoch.
41:17So laut waren wir jetzt aber nicht.
41:19Nee.
41:21Äh.
41:23Nur wenn's lustig ist.
41:32Hallo.
41:33Hi.
41:38Ich möchte mich bei dir entschuldigen.
41:41Für all meine Fehler und die falschen Fragen, die ich gestellt habe.
41:44Ich wollte dich nicht verärgern.
41:47Um die Uhrzeit.
41:51Ich dachte, es ist nie zu spät.
41:57Ist heute Frauenabend?
41:59Hm.
42:00Ich kann mich schnell umziehen gehen.
42:01Vielleicht ein schickes Kleid oder so.
42:03Nee, lieber nicht.
42:05Okay.
42:07Ja, also.
42:09Was ist das?
42:10Absolut.
42:13Das hier ist für Flo.
42:14Er ist doch krank.
42:16Woher wissen Sie das?
42:18Gute Nacht.
42:19Gute Nacht.
42:24Also, wenn du ihn nicht nimmst, ich...
42:28wage es nicht.
42:42Der macht mich wahnsinnig.
42:47Gute Nacht.
43:14Ich liebe dich.
43:16Ich liebe dich.
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