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Transkript
00:18Liebe ist genug
00:36Liebe ist genug
01:15Liebe ist genug
01:20Liebe ist genug
01:43Liebe ist genug
02:00Liebe ist genug
02:06Liebe ist genug
02:58Liebe ist genug
03:02Liebe ist genug
03:52Liebe ist genug
04:18Liebe ist genug
04:36Liebe ist genug
04:51Liebe ist genug
05:39Liebe ist genug
06:14Liebe ist genug
06:40Liebe ist genug
06:49Schwester Miriam
06:50Frau Lichtenhagen ist jetzt mit ihrer Untersuchung fertig
06:52Sie bekommt dann bitte gleich noch ihre letzte Kortisoninfusion
06:54Ja, die Begleitmedikation mehr gehabt
07:25Sie werden gleich
07:54Ja, die Begleitmedikation mehr
08:02Ja, die Begleitmedikation mehr
08:26Ja, die Begleitmedikation mehr
08:29Ja, die Begleitmedikation mehr
08:49Ja, die Begleitmedikation mehr
08:53Ja, die Begleitmedikation mehr
09:17Ja, die Begleitmedikation mehr
09:47Ja, die Begleitmedikation mehr
09:49Ja, die Begleitmedikation mehr
10:17Ja, die Begleitmedikation mehr
10:50Ja, die Begleitmedikation mehr
11:11Ja, die Begleitmedikation mehr
11:41Ja, die Begleitmedikation mehr
11:44Ja, die Begleitmedikation mehr
12:22Ja, die Begleitmedikation mehr
12:25Ja, die Begleitmedikation mehr
12:37Ja, die Begleitmedikation mehr
12:57Ich kann das nicht
13:06Hola, hola
13:24Mann!
13:36Was?
13:37Ja, die Begleitmedikation mehrë‹˜ïżœeren
13:41Ja,
13:41das ist auch die Begleitmedikation mehr Eine Begleitmedikation
13:56weniger
13:58Schwesternzimmer, Schwester Miriam.
14:00Ja, ich bin gleich da, Frau Doktor.
14:04Was ist denn?
14:06Dr. Peters, leicht angefressen.
14:08Chris hat der Patient dann keine Begleitmedikamente gegeben.
14:12Wirkt nicht so, als ob er wieder der Alte wÀre.
14:22Wir sehen uns dann spÀter.
14:23Ja. Schwester Miriam, wenn ich etwas anordne, dann erwarte ich, dass das auch umgehend stattfindet.
14:28Ich war noch bei einem Notfall, tut mir leid. Aber die Infusion ist sofort dran.
14:32Um die Begleitmedikamente wollte sich eigentlich Herr Harst schon mal kĂŒmmern, aber ich weiß auch nicht.
14:36Mich interessiert nicht, wer womit beschÀftigt war, sondern dass Àrztliche Anordnungen zeitnah umgesetzt werden.
14:41KlĂ€ren Sie das kĂŒnftig.
14:48War Chris nicht hier?
14:50Doch, kurz. Aber dann hat er irgendwas gemurmelt, sowas wie, ich kann das nicht.
14:54Hat den Becher fallen lassen und ist raus.
14:57Verstehe.
14:59Wenn du morgen die Leiter holst, dann bringe er noch einen Tampen mit.
15:02Was?
15:03Na, ein dickes Seil zum Hochklettern.
15:06Meinst du?
15:08Klar, die Jungs werden doch irgendwann auf die Idee kommen, Tatsachen zu spielen oder Piraten.
15:13Und ich kann dann die AbgestĂŒrzen verarzten?
15:16Ich hatte stĂ€ndig aufgeschĂŒrfte Knie und ich habe es ĂŒberlebt.
15:18Bei den eigenen Kindern ist man dann doch mehr in Sorge.
15:21Das sprach der gesetzte Familienvater.
15:23Krieg du erstmal welche, dann sprechen wir uns wieder.
15:26Wenn ich den richtigen gefunden habe, dann wirst du Patenonkel.
15:29Von so einer Reihe.
15:33Und alle mit aufgeschĂŒrften Knien?
15:34Klar.
16:19Ich hör auf.
16:20Ich krieg das einfach nicht mal aus dem Kopf raus.
16:24Einfach ist das auch nicht, wenn man so nah dran war an einem Patienten.
16:29Was, wenn das nochmal vorkommt?
16:32Passiert jeden Tag, in jeder Klinik.
16:36Und dann geht man einfach zur Tagesordnung ĂŒber.
16:39Das ist unser Job.
16:40Wir können ja nicht alle hinschmeißen und wegrennen.
16:42Und wenn ich das einfach nicht kann?
16:45Chris, du bist ein guter Typ.
16:47Die Patienten mögen dich.
16:49Deine Art ist zwar manchmal ein bisschen gewöhnungsbedĂŒrftig, aber...
16:53Sie vertrauen dir, weil du sie nicht bemitleidest.
16:58Ich weiß, bei Dominik war das anders.
16:59Da war das was sehr Persönliches, aber...
17:03So sehr ich das auch verstehe, Chris.
17:06Das hier ist dein Job.
17:09Anders kann man sich da nicht schĂŒtzen.
17:10Kannst du einfach so auf Distanz gehen?
17:14Ich musste es lernen.
17:15Und wie?
17:21Eine alte Dame, fast 90.
17:24Alleinstehend.
17:27Sie hatte Krebs unheilbar.
17:31Ich mochte sie echt gern.
17:34Sie tat mir leid, weil sie niemanden mehr hatte.
17:39Dass es ihr immer schlechter ging, hat sie mich gebeten, ihr zu helfen.
17:43Bis zu beschleunigen.
17:49Und?
17:52Ich konnte es nicht.
17:55Sie war enttÀuscht von mir.
17:56FĂŒr sie war das so, als wĂŒrde ich sie im Stich lassen.
17:58Ja, so ist es ja auch.
18:00Das ist eine andere Art von NĂ€he.
18:03Ich war bis zum letzten Atemzug bei ihr,
18:05aber als Krankenschwester, die sie auf einem schweren Weg begleitet.
18:12Ich schaffe es einfach nicht, wenn es nochmal passiert.
18:14Du musst raus aus diesem Kopfkarussell.
18:16Da gibt es keine Lösung.
18:17Du kannst ja nicht nochmal an den Anfang zurĂŒck und irgendwas anders machen.
18:20Mann, ich weiß ja noch nicht mal, was richtig und was falsch ist.
18:22Ich weiß ĂŒberhaupt gar nichts mehr.
18:29Der ist ja aus der Tasche gefallen.
18:36Weißt du, was das ist?
18:38Ich lese keine fremden Briefe, auch nicht, wenn sie schon offen sind.
18:41Aber ich kann es mir denken.
18:46Nix, Beerdigung.
18:50Ich gehe da nicht hin.
18:53Doch.
18:55Das ist im ersten Moment schlimmer, aber dann wird es auch besser.
19:01Erwachsen werden ist verdammt nicht leicht.
19:03Wir sind fast gleich, Alter.
19:06Aber nur fast.
19:09Du gehst jetzt nach Hause, nimmst eine heiße Dusche
19:12und dann sehen wir uns morgen zum Dienst, ja?
19:15Ja?
19:27Oh.
19:44Sorry.
19:46Ja?
19:47Sag dann Bescheid, wenn du fertig bist.
19:48Ja.
19:58Denk nicht mal dran.
20:06Quatsch, quatsch, quatsch, quatsch.
20:09Denk nicht mal dran.
20:19Und? Werden Sie abgeholt?
20:21Nein, es wÀre nett, wenn Sie mir ein Taxi bestellen könnten.
20:23Klar. Aber kommen Sie sonst allein zurecht?
20:25Ja, klar. Ich wohne doch in der WG.
20:27Und da konnte Sie keiner abholen?
20:29Nein, die sind heute alle zum Praktikum ausgeflogen.
20:32Also sind Sie doch allein?
20:33Ja, aber nur diese Woche.
20:35Und das Einkaufen?
20:36Das kriege ich schon irgendwie hin.
20:37Ich habe heute schon viel mehr GefĂŒhle in den Beinen.
20:41Wir könnten auch eine Haushaltshilfe beantragen oder einen Pflegedienst.
20:44Bitte nicht.
20:46Ist doch nicht schlimm.
20:47FĂŒr mich schon.
20:48Ich kriege das schon hin.
20:51So, Frau Lichtenhagen, hier ist der Brief fĂŒr Ihren Hausarzt.
20:54Dann lassen Sie es langsam angehen.
20:56Keine extremen Belastungen.
20:57Aber in den Hörsaal darf ich.
20:58Das mĂŒssen Sie entscheiden.
21:00Alles gut.
21:02Ist die Angelegenheit mit deinen Haas geklÀrt?
21:05Ja.
21:05Ja.
21:05Gut.
21:07Die ist immer so streng.
21:11Das mit Chris.
21:13Das war auch, glaube ich, irgendwie meine Schuld.
21:15Ich habe ihm von diesem Video erzÀhlt.
21:17Das von Dominik.
21:18Ich glaube, das hat ihn irgendwie kalt erwischt.
21:20Ja.
21:20Das hat uns hier alle sehr berĂŒhrt.
21:23Also nehmen Sie ihn nicht so hart ran, ja?
21:25Jetzt sorgen Sie schon die Patienten um das Personal.
21:29Aber ernsthaft, der Kopf wird ihm schon nicht abgerissen.
21:31Ich hole Sie dann ab, wenn das Taxi da ist, ja?
21:33Ja.
21:34Danke.
21:35Gerne.
22:19Guten Morgen.
22:20Morgen.
22:22Jetzt noch einen Kaffee?
22:24Nein, danke.
22:24Jetzt nicht.
22:25Was denn?
22:28Bin ich jetzt vom Werkunterricht ausgeschlossen?
22:31Nein, ich habe nur

22:33Ich wollte noch was schaffen, bevor ich den Dienst muss.
22:36Verstehen.
22:38Philipp, wir sind Freunde.
22:41Klar.
22:41Sind wir.
22:43Dann stoßen wir mal darauf an.
22:48Und der hat Kumpels.
22:59Ich gehe da mal wieder rein.
23:01Ein bisschen aufrÀumen.
23:02Ja, mach das.
23:16Au!
23:20Das blutet ja wie sau.
23:22Verdammter.
23:23Du musst sofort in die Klinik.
23:24Oh nein!
23:25Und das sagt ein Arzt.
23:26Ich mache dir einen Notverband und dann fahren wir.
23:35Ja!
23:36Ja!
23:36Ja!
23:37Ja!
23:41Ja!
23:43Das ist kein Geschick.
23:44Das ist kein Geschick.
23:46Ich kann einen Behandlungskonten.
23:52Ja, ein angesegter Phalanx.
23:55Gut!
23:55Schau ich mich gerne an.
23:57Schicken Sie mir den Befund zu.
23:59Mir wĂ€re es lieber, Sie wĂŒrden herkommen.
24:00Der Patient ist Doktor Brentano.
24:02Oh!
24:03Oh!
24:05Okay, ich bin auf dem Weg.
24:06Gut.
24:07Wir bereiten alles vor.
24:09Dr. Moreau macht sich sofort auf den Weg.
24:11Wir können in zwei Stunden operieren.
24:13Wie ist denn das passiert?
24:17Ich baue graue ein Baumhaus.
24:19Wie sieht's denn aus?
24:20Das kann ich so noch nicht sagen.
24:22Dr. Moreau muss sich das im OP genauer ansehen.
24:24Moreau soll die OP machen?
24:25Ist das so schlimm?
24:26Nein, er ist der Experte.
24:28Wir sollten kein Risiko eingehen.
24:29Willi, was machst du denn?
24:30Sie ist nur ein bisschen in die Hand gesÀgt.
24:33Ich bleib bei dir.
24:34Wir haben die Infoveranstaltung in der Schule.
24:36Das ist doch jetzt nicht so wichtig.
24:38Doch.
24:38Dieser Termin findet nur einmal statt.
24:40Und da wird alles Wichtige fĂŒr die Einschulung erklĂ€rt.
24:43Bitte geh dahin.
24:44Schenken Sie den Kollegen Brentano bitte zur OP-Vorbereitung.
24:52Wie schlimm ist es?
24:54Der Schnitt ist tief.
24:56Alles andere sehen wir im OP.
25:00Dieses beschweierte Baumhaus.
25:02Als Philipp die Tischbeine abgesÀgt hÀtte das doch auch passieren können.
25:04Ja, ja, ja.
25:06Wenn Philipp seine Hand nicht mehr gebrauchen kann.
25:08Als ich ihn verbunden habe, haben sich alle Finger noch da gelegt.
25:10Das wĂ€re eine Katastrophe fĂŒr ihn.
25:12FĂŒr uns.
25:13Das bringt nichts, Asu.
25:14Wir mĂŒssen jetzt mal dieses Chaos sortieren.
25:25Hallo.
25:25Schön, dass Sie es einrichten konnten.
25:27Ja, ist schon eine Weile her gewesen.
25:29Haben Sie nicht damals mit Brentano zusammen einen Notfall operiert?
25:32Ja, der Patient hat seinen Daumen verloren bei dem Versuch ein Baumhaus zu bauen.
25:36Der Hund hat ihn gegessen.
25:37Also in den Daumen.
25:38Seltsame Geschichte.
25:39Was ist Dr. Brentano passiert?
25:41Er wollte ein Baumhaus bauen.
25:42Nicht Ihr Ernst?
25:43Doch.
25:43Was tun die Euch hier ins Dringwasser?
25:45Ich assistiere ihn.
25:55Okay.
25:56Dr. Brentano ist jetzt im OP 1.
25:59Am besten, ich mach gleich mal die Verbandsmaterialbestellung, oder?
26:02Das hab ich schon erledigt.
26:04Du gehst jetzt.
26:06Nicht kneifen, Chris.
26:10Aber ich hab Angst.
26:11Das ist ganz normal.
26:14War heute ein guter Tag fĂŒr Dich?
26:16Ja.
26:17Eigentlich schon, ja.
26:18Siehst Du.
26:19Und es wird immer besser, wenn Du nur ĂŒber diesen einen Schatten sprengst.
26:23Und wenn was ist, rufst Du mich an.
26:30Okay.
26:33Danke.
26:33Gern.
26:48Ein Déjà-vu in jeder Hinsicht.
26:53Ein Baumhaus, lieber Kollege, ernsthaft.
26:55Meine Jungs wollten das.
26:57Haben Sie denen das eingeredet?
26:59Nein.
27:01Wenigstens können Sie spĂ€ter sagen, dass Sie es mit Blutschweiß und TrĂ€nen gebaut haben.
27:04So.
27:05Na dann, gute Nacht, Herr Kollege.
27:07Mit meiner Hand.
27:08Ja, um die kĂŒmmern wir uns jetzt.
27:19Oh!
27:20Er hat sich massiv in die erste Phalanx des Zeigefingers gesÀgt.
27:23Ich wollte nicht, dass er das vor dem Eingliff sieht.
27:26Scharfe Haken, ĂŒbernehmen Sie den?
27:28Ja.
27:29Pinzette!
27:37Philipp wird gerade operiert.
27:42Ich ruf an, soweit ich höre, wie es gelaufen ist.
27:46Ich bleibe noch hier.
27:48Vielleicht geht das ja schnell.
27:54Sehen Sie das?
27:56Mhm.
27:57Die Beugesehne ist auch verletzt.
27:59Pipo!
28:03Sehnaht vorbereiten.
28:06Und mehr Licht.
28:25Es dauert schon zu lang.
28:26Das ist kein gutes Zeichen.
28:31In einer Viertelstunde ist der Termin in der Schule.
28:35Soll ich wirklich hinfahren?
28:36Klar.
28:37Vielleicht bist du ja lÀngst wieder da, wenn er aufwacht.
28:39Du hast recht.
28:42Wenn wir dich nicht hÀtten.
28:45Unsere Familienretterin.
28:48Danke.
28:58MĂŒssen Sie gleich wieder zurĂŒck nach Erfurt?
29:01Nein, ich bleibe, bis der Kollege wieder wach ist.
29:03Dann ist er nicht so allein.
29:15Sorry.
29:16Wie geht es, Philipp?
29:18Sie haben ja noch gerade operiert.
29:19Gören Sie zur Familie?
29:20Nein, ich bin das KindermÀdchen.
29:22Es tut mir leid.
29:23KindermÀdchen darf ich leider keine Auskunft geben.
29:39So long, brother.
29:44We've been hanging out for long.
29:48I'm holding on now.
29:52Memories will keep your song.
29:56And I'll be with you.
30:04A dragon!
30:25I'm holding on now.
30:28No-
30:29A dragon!
30:29Ja, ja, ja, ja.
31:10Ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja.
31:50Ja, ja, ja, ja, ja, ja.
32:11Ja, ja, ja, ja, ja, ja.
32:50Ja, ja, ja, ja.
33:13Ja, ja, ja, ja, ja.
33:24Ja, ja, ja, ja, ja.
33:42Ja, ja, ja.
33:45Ja, ja, ja, ja.
33:46Ja, ja, ja, ja, ja, ja.
34:14Ja, ja, ja, ja, ja.
34:20Ja, ja, ja, ja.
35:03Ja, ja, ja, ja, ja.
35:23Ja, ja, ja, ja, ja.
35:52Ja, ja, ja, ja, ja, ja.
36:30Ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja.
36:32Ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja,
36:33ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja.
36:33springen. Moment mal, denken Sie, dass ich mich umbringen wollte? Wir haben darĂŒber gesprochen.
36:42Über das Video von Dominik, ĂŒber das Weggehen. Hat Chris das erzĂ€hlt? Das war doch nur so ein
36:50Moment. Und als er an der Straße standen, alle, die den Unfall beobachtet haben, sagen, dass sie
36:54ganz deutlich in Richtung der sich nÀhernden Autos gesehen haben. Nein, ich habe kein Auto gesehen.
36:58Ich habe, ich, ich hatte in dem Moment irgendein Problem mit den Augen. Das war alles auch so unscharf.
37:05Milchig? Ja. So ein Schleier? Ja. Das ist auch von der MS, stimmt's? Das klingt sehr nach Retrobulbernauritis,
37:16eine EntzĂŒndung des Sehnervs. Bildet sich meist spontan zurĂŒck. Wenn nicht, mĂŒssen Sie sich auf ein
37:22eingeschrĂ€nktes Sehfeld einstellen. Wir werden das grĂŒndlich untersuchen. Glauben Sie mir,
37:28dass ich leben will? Ja. Na, warte. Wie geht es, FĂŒlle? In der Nacht hat die Narkose ja noch gewirkt.
37:43Mal sehen,
37:44wie es heute lÀuft. Könnte ich heute mal frei machen. Na klar, du hast es dir verdient.
37:53Morgen. Morgen. Morgen. Wie geht es deiner Hand? Oh Gott. Das werden wir uns jetzt tagelang
38:01anhören können. Ärzte sind die schrecklichsten Patienten. Franzi, möchtest du Kaffee? FĂŒr mich
38:08nicht, danke. Isst was? Nein, nein, ich habe nur keinen Appetit. Wie du willst.
38:18Machst du mir mal ein Brötchen? Das gefÀllt dir jetzt, Schatz, hm?
38:34Ich habe nicht gedacht, dass du hier auftauchst. Es sollte nur was loswerden. Oh, ich auch. Ich erzÀhle dir was
38:39und du rennst los, um den Ärzten zu sagen, dass ich die MĂŒcke machen will? Ja, wer ist denn voll
38:43aus dem Auto gerannt? Ich, aber wer ist aus dem Zimmer gerannt, als ich dir von dem Video erzÀhlt habe?
38:47Ich, aber es hat ĂŒberhaupt nichts damit zu tun. Stimmt. Das ist nĂ€mlich dein Film, der da oben ablĂ€uft.
38:52Weil Nick sterben wollte, denkst du, dass jeder, der einmal darĂŒber nachgedacht hat, auch ein Kandidat ist? Du hast dich
38:56vor das Auto geschmissen, okay? Dass ich dieses blöde Auto nicht gesehen habe, ist von der MS. Ist gerade untersucht
39:02worden.
39:07Trotzdem danke. Ich weiß nicht, wie das gelaufen ist oder was da passiert, wenn einer, der einem ganz nah ist,
39:16sterben will.
39:21Aber das war sein letzter Moment. Und nicht deiner. Und du bist auch nicht von potenziellen Selbstmördern umzingelt.
39:31Ja, tut mir leid.
39:33Die Dr. Peters ist echt ein Eiszapfen. Aber mit einem hat sie recht. Sich selber leidtun hilft null.
39:42Ich hatte wirklich ein bisschen die Hoffnung verloren.
39:45Das GesprÀch mit Dr. Heimann hat mir gezeigt, dass ich es auf jeden Fall schaffen werde.
39:49Weil ich es will.
39:52Das war mir vorher nicht so bewusst.
39:58Kriegen wir das nochmal hin?
40:04Von mir aus.
40:06Ja.
40:13Ich musste aber davon ausgehen, dass bei Frau Lichtenhagen Suizidgefahr besteht.
40:17Ja, tut mir leid. Das ist meine Schuld. Ich habe mir da was falsch zusammengereimt.
40:20Danke fĂŒr die Ehrenrettung von Frau Schneider. Ich habe ihr keinen Vorwurf gemacht.
40:24Sie haben sich absolut richtig verhalten.
40:32Hey, das war ein Lob. Also freu dich.
40:37Schwester im Zimmer? Schwester Miriam?
40:40Ja, der ist hier.
40:41Ich sage ihm Bescheid.
40:43Besuch fĂŒr dich.
40:44Wer denn?
40:45Keine Ahnung.
40:58Es gab einen Notfall. Ich konnte nicht kommen.
41:00Sie mĂŒssen sich nicht entschuldigen.
41:02Ich kann gar nicht sagen, was es fĂŒr uns bedeutet, dass sie...
41:05Wir wissen ja, was passiert ist.
41:07Aber man kann sonst keinem davon erzÀhlen und das macht ein bisschen einsam.
41:12Wir dachten,
41:14vielleicht
41:15wollen sie
41:17eine Erinnerung an Niki haben.
41:20Die ist vor seinem letzten großen Turnier,
41:22als er noch mitgespielt hat.
41:24Das ist ein Tor.
41:25Haben sie gewonnen.
41:33Gewonnen.
41:36Wir haben alle ziemlich viel verloren.
41:38Aber danke.
41:39Das ist Tetis.
41:46Es tut mir.
41:55Ich bin froh.
41:56Ich bin froh.
42:00Untertitelung des ZDF, 2020
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