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KurzfilmeTranskript
00:28Untertitelung. BR 2018
00:59Untertitelung. BR 2018
01:28Untertitelung. BR 2018
01:49Morgen. Morgen. Hallo.
01:58Ihr Engelsglöckchen hätte sie auch nicht beschützt.
02:06Besselspuren?
02:08Ja, ist möglich. Sieht aus wie ausgeschürft.
02:11Die Kopfverletzung war garantiert nicht tödlich. Kann auch von einem Schlag oder von einem Sturz gekommen sein.
02:23Wie lange lagst du hier schon im Wasser?
02:26Drei oder vier Tage. Fünf ist auch möglich.
02:28Sie sieht gar nicht aufgedunsen aus.
02:30Kein Wunder bei der Arschkälte.
02:33Ja, wie konserviert.
02:36Der Schleusenwärter hat sie gefunden. Da drüben bei Inge.
02:38Genau.
02:44Willkommen.
02:46Ich kenne solche Ketten als Engelsrufe oder Fähenglöckchen.
02:49Besonders beliebt bei Schwangeren.
02:52Eine Schwangerschaft, die keine Komplikationen erwarten.
02:55Ich...
02:56Ich drucke Ihnen die Adresse aus.
02:59Sie hat sich auf das Baby gefreut?
03:01Sehr.
03:02Und der Vater?
03:03Gibt keinen.
03:05Wie? Sie meinen, außer dem biologischen?
03:08Ja, klar. Ich meine, es gibt keinen Vater in meinen Unterlagen.
03:13Obwohl sie verheiratet war?
03:14Mhm. Wahrscheinlich war das Kind von einem anderen.
03:17Kommen Sie. Adresse gibt's draußen.
03:20Ach, übrigens. Frau Gross kam erst in meine Praxis, als sie bereits schwanger war.
03:25Na? Habt der Schnee nicht richtig?
03:29Allerdings. Aber ich wollte trotzdem stehen.
03:35Ich bin der Bruno. Ich muss zu Irina Gross.
03:38Das war eine Mutter, aber sie ist nicht zu Hause.
03:40Wer ist denn zu Hause?
03:41Das war eine andere Mutter.
03:44Okay. Und wo ist die jetzt?
03:47Die ist im Keller.
03:49Wollen wir da hingehen?
03:52Komm mit.
03:58Mama?
04:00Geht mal rauf. Ich komme gleich.
04:02Nee, Mama, auf Besuch.
04:09Oben steht noch Tee. Wenn der kalt ist, meint der gleich einen Neuen.
04:17Dieses Ding hier ist kaputt.
04:19Und draußen ist die Leitung eingefroren, oder?
04:20Ach, was machen wir ihn jetzt?
04:23Mein Name ist Schumann.
04:25Vom LKA.
04:26Sie wollen zu Irina?
04:28Katja Lebeck. Irina ist meine Frau.
04:33Ich bin von der Mordkommission.
04:38Was passiert?
04:41Ich bin von der Mordkommission.
04:49Ich bin von der Mordkommission.
04:52Tschüi.
05:04Ich bin von der Mordkommission.
05:06Oh, Schüi-
05:36Wollen Sie trinken?
05:38Irgendwas?
05:39Vielen Dank, nein.
05:47Ich wünschte, es wäre Alkohol und ich könnte mich besaufen, gnadenlos besaufen.
05:54Irina ist Tänzerin, in der Company, die ihr zur Hälfte gehört.
06:00Attraktiv, verheiratet, ein Kind?
06:03Lebenslustig, lesbisch, unkonventionell.
06:09Es tut mir leid.
06:12Warum sind Sie gekommen?
06:17Irina würde noch leben.
06:20Für mich würde sie noch leben, wenn sie nicht gekommen wären.
06:23Verstehen Sie?
06:24Mama?
06:25Mama?
06:27Sagen Sie dem Jungen nichts.
06:29Bitte.
06:31Seit wann vermissen Sie Ihre Frau?
06:35Gefasst.
06:36Ja.
06:37Was für Facken?
06:39War schon mal einer da, der das alles gefragt hat.
06:41Seit wann vermissen Sie Sie?
06:42Warum?
06:43Hatten Sie Streit?
06:44Aber Ihr Kollege hat wenigstens noch gesagt, machen Sie sich keine Sorgen, ist reine Routine.
06:48Ein Polizist war hier?
06:49Ja.
06:50Hat er seinen Namen gesagt?
06:53Vermisstenstelle.
06:53Ich möchte Sie sehen, kann ich Sie sehen.
06:55Hatten Sie Irina denn als vermisst gemeldet?
06:57Nein.
06:58Ich möchte Sie sehen, bitte.
06:59Beschreiben Sie mir den Mann.
07:01Bei groß, klein, dick, dünn.
07:03Hören Sie, ich spreche von Irina.
07:04Ich möchte Sie sehen.
07:05Ja.
07:06Frau Lebeck.
07:08Ich werde Ihnen jemanden vorbeischicken, der wird mit Ihnen eine Skizze, also ein Bild
07:12von dem Mann anfertigen.
07:14Eine Frage noch.
07:27Von Kirschen und Tollkirschen.
07:31Katja Lebeck.
07:33Wo ist Mama?
07:35Hilfst du mir, die Wasserleitung zu reparieren?
07:37Ja.
07:38Meinst du, wir schaffen das?
07:40Wir zwei?
07:40Ja.
07:41Komm.
07:47So, jetzt schrauben wir das zu.
07:51Ziehen nochmal fest.
07:52Zack.
07:58Nico und ich haben jetzt die Leitung nach außen abgedreht, im Haus läuft es wieder.
08:02Mit dem Klempner können Sie jetzt bis zum Frühjahr warten.
08:06Ja.
08:07Ich guck mal, ob es oben läuft.
08:20Sie wollte zum Jachthafen, wir haben, wir haben da ein Boot und wir haben es verpasst, das Boot rauszuholen und
08:29dann war die Halle voll und wir hatten eine Krise.
08:32Rina wollte eine Auszeit, wollte uns in Ruhe lassen. Ruhe lassen für eine Zeit lang. Ist das Antwort genug?
08:41Nein.
08:43Nein.
08:48Wenn Ihr Kollege nicht gekommen wäre, dann hätte ich Sie sicherlich am, am anderen Tag als vermisst gemeldet.
08:54Sie wussten, dass sie schwanger war. Natürlich.
08:59Natürlich. Dritter Monat. Natürlich.
09:03Und von wem?
09:06Ach, aus dem Reagenzglas. Und damit meine ich keine In-vitro-Fertilisation.
09:13Einen Samenspender, also. Und Nico?
09:16Zeig doch Reagenzglas anonym.
09:19Nein, das haben Sie jetzt erst gesagt.
09:23Dass beide Kinder durch eine anonyme Samenspende entstanden sind. Welche Samenbank? Wer war der Arzt?
09:30Das kann Ihnen nur Irina sagen.
09:33Mama!
09:36Alter, was soll ich denn laufen?
09:38Komm mit.
09:38Dann gehen wir mal gucken.
09:39Komm mit.
10:24Ja.
10:26Irina.
10:45Omar.
10:48Frau.
10:50Bang, bang bam!
10:50Wasар einki hat's?awak
10:56Sieh
10:57schlä fuels.
10:59Schlamm, schlamm, schlamm.
11:02Halt, schlamm.
11:05Hoh, nach der Hand.
11:06Bleib im Haus, nach der Hand.
11:10Schlamm.
11:13Hoh, schlamm.
11:14Schlamm.
11:16Lass das getrampelt, geh nach Hause, geh nach Hause.
11:19Arschloch.
11:19Fuck.
11:21Und was wollen Sie?
11:23Schon mal ein LKA.
11:24Wir sind hier wegen Irina Gross.
11:26Das hier ist eine Umbesetzungsprobe, weil wir gehen nämlich auf Tournee.
11:29Und ich würde auch gerne wissen, wo sie ist, weil es ist nämlich ihre Scheißrollen, die hier umgesetzt sind.
11:37Wer war das?
11:38Keine Ahnung, hier kommt ja jeder rein, wie er will.
11:42Und du den Fahrstuhl, ich check die Trämpfe.
12:13Hier ist gerade ein Land durch.
12:14Wo ist der Hint?
12:15Ich glaube, der ist da raus.
12:37Ich sehe die Geschichte vom Hasen und vom Igel, bloß dass wir der Hase sind.
12:50Hör auf, der Scheiß auf was zu spielen, es geht ja sowieso immer ums Geld.
12:53Ich bin kein Opfer.
12:55Doch.
12:55Es geht nicht ums Geld.
12:56Um was geht's dann?
12:57Es geht um eure Beziehung.
12:59Du hast keine Ahnung von unserer Beziehung, hau mit der Scheiße.
13:01Ich was...
13:03Frau Lebeck, Herr Klement, stören wir?
13:06Warum haben Sie mir nicht gesagt, dass Irina tot ist?
13:09Worüber haben Sie sich eben gestritten?
13:12Wem der zweite Teil der Tanzkompanie gehört?
13:14Es gibt einen Vertrag, in dem steht, wenn einer stirbt, dann geht seine Hälfte automatisch an den anderen über.
13:20Ach, das heißt, die Kampagne gehört jetzt Ihnen allein?
13:23Irina wollte sowieso aufhören zu tanzen.
13:26Nein.
13:27Ganz bestimmt nicht.
13:29Oh, doch.
13:30Sie wollte neu anfangen.
13:31Alles umkrempeln.
13:34Irina hätte nie aufgehört zu tanzen.
13:36Sie hätte sich auch nie noch ein Baby machen lassen, das du nicht wolltest.
13:41Von wem? Von Ihnen?
13:45Wissen Sie, ich bin riesengroßer Fan von Ihrer Polizeiarbeit. Wirklich.
13:48Also, wenn Sie meine DNA brauchen, bitte.
13:51Von wem war das Kind dann?
13:52Das kann ich Ihnen dann nicht sagen.
14:00Was war er für Irina?
14:04Ein Freund.
14:07Frau Gross hatte schon einen Sohn und war wieder schwanger.
14:09Und niemand weiß, wer der oder die Väter sind?
14:12Der Vater ist ein Niemand. Darum geht's.
14:15Ein anonymer Spender gibt seinen Sperma.
14:17Jemand zieht eine Kanüle auf, bringt sie der Frau.
14:20Fertig.
14:22Normalste Sache der Welt.
14:24Fast.
14:25Wie, ähm, ohne zu wissen, ob der Mann überhaupt gesund ist?
14:29So soll Irina das angeblich gemacht haben?
14:31Wo? Hier im Haus?
14:33Das war ein Beispiel.
14:35Ich hab keine Ahnung.
14:36Irina hat das alles alleine gemacht.
14:39Ist auch vollkommen egal.
14:40Fragen Sie ihn mal, was die Hälfte der Company jetzt wählt, ist die ihm alleine gehört.
14:45Unsinn.
14:45Wir sind kurz vor der Pleite, deswegen müssen wir auch diese Tournee machen.
14:48Pleite.
14:48Bei den aktuellen Verträgen?
14:50Wieso haben Sie eigentlich als Ehefrau nicht alles von Irina geerbt?
14:54Irina wollte geschäftliches und privates immer trennen.
14:58Weil wir immer kurz an der Insolvenz vorbeigeschrackt sind.
15:01Früher vielleicht, jetzt nicht mehr.
15:05Ist für Irinas Schwangerschaft Geld geflossen?
15:08Aus der Kasse der Tanzkompanie?
15:10Haben Sie sie als Geschäftspartner in irgendeiner Weise unterstützt?
15:13Ich?
15:14Ja, Sie.
15:14Wer sonst?
15:15Nein.
15:18Gut, dann...
15:20Wenn Ihnen da noch irgendwas dazu einfällt...
15:22Hier können Sie mich erreichen.
15:25Rolli, weg.
15:38Das Handy von Irina Gross hat sich die letzten Male hier, hier und hier eingeloggt.
15:43Und zum Schluss am Samstag um 17.11 Uhr hier.
15:47Wahnsinn, beim Yachthafen.
15:49Und die letzten vier Telefonate hat Irina Gross mit Katja Lebeck geführt.
15:53Der Typ, der bei Katja Lebeck war, vor dir.
15:56Vielleicht wohnt er hier.
15:58Vielleicht ist es der Typ, der fast gleichzeitig mit uns in dieser Tanzkompanie war.
16:01Genau.
16:02Euer Igel, der ruhig durch die Lappen gegangen ist.
16:07Also, offenbar wollte Katja Lebeck kein zweites Kind.
16:10Irina hat den Schritt trotzdem gemacht.
16:12Aber deswegen bringt man niemanden um.
16:14Naja, aber der Schritt, der kann ja auch heißen, ich liebe dich nicht mehr, ich verlasse dich.
16:17Und dann wäre da schon ein Motiv.
16:20Also, Katja Lebeck nimmt Rache und bringt Irina um?
16:24Und der falsche Polizist, der Igel, der versucht, das herauszufinden.
16:28Was herauszufinden?
16:29Ob Katja Lebeck die Mörderin ist.
16:31Deswegen spioniert er ihr nach.
16:33Katja Lebeck und Toni Klement müssen observiert werden.
16:35Und wir brauchen ein Phantombild von diesem Typen, der bei Katja Lebeck war.
16:38Ja, das mache ich.
16:40Ach ja, Max.
16:41Wer auch immer da draußen rumspioniert, der versucht vielleicht, sich Zugang zu unseren Ermittlungsdaten zu verschaffen.
16:46Müssen wir überwachen, ja?
16:47Das heißt, wir verdächtigen Kollegen?
16:49Das ist doch deine Spezialität.
16:51Kollegen verdächtigen?
16:54Max, Datenverkehr im internen Netz.
16:57Besorg mir jeden Zugriff, jeden Zugriffsversuch.
16:59Du glaubst wirklich, der Igel ist ein Bulle?
17:03Kannst du das ausschließen?
17:05Unsere Zivilisation geht unter.
17:08Max, ruf mich an, wenn du was hast.
17:10Ich muss zum Jachthafen.
17:11Max, ruf mich an, wenn du was hast.
17:42Frau Georgis?
17:43Herr Schumann, ja?
17:44Tag.
17:45Tag.
17:46Sie wollen das Boot sehen?
17:47Gerne.
17:49Das weiße, da ist es.
18:05Ja, das sind sie.
18:08Die etwas ältere Schriftstellerin, glaube ich.
18:11Wann haben Sie die beiden Frauen zuletzt gesehen?
18:14Ich bin die Managerin der Liegeplätze,
18:16nicht die Partnerin von dem Laden hier.
18:38Könnte es sein, dass eine der beiden Frauen letzten Sonne am Tier gewesen ist?
18:42Die Schriftstellerin war letzten Samstag hier.
18:45Allein?
18:45Ich habe nur sie gesehen.
18:47Da drüben an der Hecke stand sie.
18:50Ich habe mich noch gewundert.
18:52Nachher war das Boot weg.
18:53Muss sie also doch noch ausgefahren sein.
18:57Bruno?
19:02Steff?
19:03Bruno Schumann.
19:07Steff Morbach.
19:08Nein, nein, inzwischen Gerges.
19:11Mein Gott, Bruno, wie lange ist das jetzt her?
19:13Wieso Gerges?
19:15Ja, weil Eva meine Frau ist.
19:18Weil ich ihren Namen angenommen habe.
19:20Die Liebe.
19:22Wir waren zusammen auf 179.000 Lehrgängen.
19:27Ja, viel mehr.
19:28Aber das Schlimme ist, wir haben uns aus den Augen verloren.
19:31Warum eigentlich?
19:34Na, dann gehe ich mal einen Kasten Bier holen.
19:38Alter.
19:39Bruno.
19:41Bruno, na, wie geht's dir?
19:42Oh?
19:44Frag mich, wie es mir geht.
19:45Gut.
19:46Gut, Mann.
19:47Ich bin jetzt beim Staatsschutz.
19:48Tiefer kannst du nicht im Honig sitzen.
19:51Und was treibt dich ans Wasser?
19:53Eine heiße Spur?
19:54Jetzt erst mal ein Bier, dann die alten Geschichten und viel, viel später breche ich vielleicht meine Schweigepflicht.
20:01Aber um sechs muss ich weg.
20:03Schade.
20:05Eine Kollegin feiert Geburtstag.
20:17Wer kommt denn mir da auf dem Steg entgegen?
20:20Steff Görges?
20:21Also einfach eigentlich Steff Moorbach.
20:23Ich kenne ihn ja als Steff Moorbach.
20:25Ich habe den 20 Jahre nicht gesehen.
20:26Stell dir das mal vor.
20:28Aber hast du auch Fotos gemacht von dem Boot?
20:30Ja.
20:32Hier.
20:37Und die Hafenmeisterin hat sie am Sonnamt gesehen.
20:41Wen?
20:41Katja Lebeck.
20:43Am Sachthafen?
20:45Was hast du gesagt?
20:46Hast du Sachthafen gesagt?
20:48Nein.
20:49Am Sachthafen.
20:50Ich habe nicht Sachthafen gesagt.
20:52Doch, du hast Sachthafen gesagt.
20:53Prost.
20:57Wir passen einfach nicht zusammen, Bruno.
21:00Hä?
21:01Wieso das denn nicht?
21:03Hey, ihr beiden.
21:04Geht's an 40?
21:05Ja, bestens.
21:06Je später der Abend, desto interessanter die Gespräche.
21:10Also eigentlich haben wir gerade eine ernste Beziehungskrise.
21:12Was?
21:13Nee.
21:14Dann gebe ich einen aus.
21:15Oder zwei hochprozentige Mittel.
21:17Für die beiden.
21:18Richtig eine Beziehungskrise?
21:19Ey, jetzt hau, Mann, hau.
21:26Beziehungskrise?
21:26Wieso das denn?
21:27Wir beide sind uns einfach viel zu ähnlich.
21:29Hä?
21:31Wir sitzen hier an Inges Geburtstag und reden ausschließlich über Arbeit.
21:35Wir zerbrechen uns den Kopf über den Feier, statt mit den anderen zu feiern oder zu tanzen oder...
22:08Schumann, LKA, was ist passiert?
22:10Frau Lebeck hatte einen Zusammenbruch, will aber nicht ins Krankenhaus.
22:24Frau Lebeck?
22:26Mama ist oben.
22:29Ah, Nico.
22:31Kannst du deiner Mama Bescheid sagen, dass ich hier bin?
22:34Gleich.
22:35Das sind kleine Drachen.
22:37So ähnlich wie ein Märchen.
22:39Da können die Feuer spucken.
22:41Das können die hier aber nicht.
22:43Ja, die sehen aber trotzdem ganz schön gefährlich aus.
22:45Hm, ist ein Paranek aus Südamerika.
22:49Gibt auch chinesische.
22:52Aber von denen habe ich auch ein Exemplar.
22:55Haben die auch Namen?
22:57Was machen Sie denn hier?
23:07Ich hätte ein bisschen eine schwere Nacht.
23:14Aber Ihr Sohn muss ja nicht in die Schule?
23:17Ich habe es gestern auch schon nicht geschafft.
23:19Soll ich Ihnen hinfahren?
23:21Nein, das ist nett von Ihnen, aber es muss ja irgendwie gehen.
23:24Wirklich?
23:24Ja.
23:27Am Sonnabend waren Sie im Yachthafen.
23:29Warum haben Sie mir das nicht gesagt?
23:31Das habe ich nicht gesagt?
23:35Ich wollte gucken, ob Irina da ist.
23:38Sie war nicht da.
23:39Die hat sich wohl ein Hotelzimmer genommen.
23:41Warum sind Sie denn mit dem Boot rausgefahren?
23:47Ich bin doch nicht mit dem Boot rausgefahren.
23:50Wer erzählte denn jetzt sowas?
23:54Frau Lebeck, Sie wollten kein zweites Kind.
23:58Warum nicht?
24:00War Irina, war sie als leibliche Mutter mehr,
24:04war sie mehr Mutter als Sie?
24:07Waren Sie eifersüchtig?
24:10Eifersüchtig.
24:14Eifersüchtig auf ein Reagenzglas, ja.
24:17Was halten Sie von Reptilien?
24:19Diesem kleinen Drachen, wie Nico sie nennt.
24:26Sie ekeln mich an!
24:44Schumann, LKA 117.
24:46Wieso erfahre ich nichts von diesem Rettungseinsatz?
24:49Ich hatte eine Objektobservation angeordnet.
24:52Lebeck.
24:52Ihr Name ist Katja Lebeck.
24:55Das heißt, ihr habt nicht genug Leute.
24:56Ich will sofort einen Streifenwagen hier haben.
25:15Ich bin zu spät, ich weiß nicht, ich hab verschlafen.
25:19Wir haben zu lange getanzt.
25:22Ja, das auch.
25:25Hier, unser Igel.
25:27Jedenfalls hat Katja Lebeck so den Mann beschrieben,
25:29der bei ihr war.
25:30Ziemlich jung.
25:31Ende 20, Anfang 30, oder?
25:33Würde ich auch sagen.
25:37Ja?
25:39Okay, bin gleich da.
25:45Zweiflüge.
25:48Irgendwie kommt mir dieses Motiv bekannt vor.
25:52Sie ist ertrunken.
25:54Ob sie dabei noch bei Bewusstsein war,
25:56das kann ich nicht sagen, vielleicht nicht.
25:58Vielleicht war sie ohnmächtig
25:59aufgrund der Verletzung am Hinterkopf.
26:03Das Eindrucksmuster war im Fußgelenk.
26:06Das stammt auf jeden Fall von einem Nylonseil.
26:08Sonst hätten wir Abrieb gefunden.
26:12Guck mal.
26:16So ist es hier?
26:17Woher ist das?
26:18Damit wurde das Boot,
26:20das ihr und ihre Ehepartnerin gehörte, verteilt.
26:22Oh, die Stärke des Seils könnte hinkommen.
26:25Ja.
26:26Aber mit sowas werden natürlich viele Boote verteilt.
26:31Es sieht so aus,
26:32als hätte sie mit dem Seil einen heftigen Schlag abbekommen, oder?
26:36Hm.
26:38Das könnte das Hämatom auf Ihrem Rücken erklären.
26:43Er hat den Schlag bekommen,
26:44ist gestürzt und ohnmächtig ins Wasser gefallen.
26:47Können Sie sich mal umdrehen, bitte?
26:51Frau Leibig, Sie waren im Jachthafen.
26:54Sie wurden gesehen.
26:56Ich nehme an,
26:57Sie sind mit Irina auf Ihrem Boot rausgefahren,
27:00aber nur Sie sind zurückgekommen.
27:02Was ist auf dem Wasser passiert?
27:05Mein Leben Samstag ist so weit von meinem Leben heute entfernt.
27:11Ich habe das Gefühl, das ist gar nicht meins.
27:13Sie geht in die Abstraktion, um Zeit zu gewinnen.
27:16Wer lügt, braucht Zeit zum Nachdenken.
27:18Glauben Sie, ich habe was zu tun mit Irinas Tod?
27:24Gegenfrage mit Dreistigkeitsmerkmal.
27:27Eindrücklicher Hinweis darauf, dass sie lügt.
27:29Natürlich glauben Sie das.
27:32Irina war nicht am Boot
27:33und ich bin wieder nach Hause gegangen.
27:38Zeugen? Keine.
27:40Keine.
27:41Sie lügt um Bruno Weißes.
27:43Der Vater Ihres Sohnes Nico,
27:46der anonyme Samenspender.
27:47Wer hat den vermittelt?
27:48Wie ist das genau abgelaufen?
27:50Das habe ich jetzt schon oft gesagt.
27:52Ich habe das alles Irina überlassen.
27:54Das kann ich mir gar nicht vorstellen.
27:57Zwischen Ihnen und Irina,
27:58das war doch eine große, tiefe Liebe.
28:00Das Bild dazu, das hängt bei Ihnen im Wohnzimmer.
28:04Irina hat es sich in die Haut stechen lassen.
28:07Und im Buch der Engel heißt es dazu,
28:09wenn sich zwei Menschen auf Erden lieben,
28:11verschmelzen sie im Paradies zu einem Engel.
28:13Den einen Engel kann ich ja nicht mehr befragen,
28:14aber Sie können es mir sagen.
28:16Was wissen Sie über die Männer,
28:18von denen Irina schwanger war?
28:21Ich habe das nie hinterfragt.
28:22Ich wollte maximale Anonymität.
28:25Wollte Irina was anderes diesmal?
28:27Diesmal?
28:29Was anderes als beim ersten Mal?
28:32Hat sich irgendwas in Ihrer Einstellung verändert?
28:36Irina wollte nicht mehr tanzen.
28:37Wollte ihr Leben ändern,
28:39wollte neu anfangen.
28:40Ohne Sie?
28:41Mit dem Vater Ihres ungeborenen Kindes?
28:46Ich habe Irina geliebt.
28:58Das ist ein Durchsuchungsbeschluss.
29:00Frau Lebig,
29:02ab sofort sind Sie nicht mehr Zeugen,
29:04sondern Verdächtige.
29:13Ist das Irinas Schreibtisch?
29:17Frau Lebig?
29:19Ja.
29:22Den Computer muss ich mitnehmen.
29:24Das war Irinas Schreibtisch.
29:28Das Schlafzimmer ist oben.
29:57Der Junge ist gerade aus der Schule gekommen.
29:59Inge ist bei ihm unten.
30:05Unten auf dem Schreibtisch hat sie auch frische Blumen gestellt.
30:35Schnella!
30:36Mach' ich's doch mal.
30:38ein bisschen schneller schneller geht nicht und ich will auch mal nico kann ich dich mal was
30:47fragen weißt du noch wer ich bin danke ich würde gerne wissen was deine mutter zu dir gesagt hat
30:57als weggegangen ist am samstag nichts nichts nichts los nico wann siehst du eigentlich deinen vater
31:12das nächste mal ich habe keinen vater ich kann aus der reagenzglas
31:25ja dann hat sie sich eben nicht verabschiedet irina will für ein paar tage weg sich sammeln ihre
31:31erden überdenken und sie verabschiedet sich nicht mal von ihrem sohn sie sagt ihm nichts erklärt
31:35ihm nichts max das glaube ich nicht okay dann hat sie sich verabschiedet aber sie hat nicht so
31:39ein tamtam drum gemacht und nico hat das vergessen kinder sind so sagt der wie vielfache vater
31:44ja ne vielleicht hast du auch ich war übrigens in nikos zimmer ich meine der junge ist acht
31:49jahre alt ja aber unter seinen spielsachen da waren so technikbaukästen für ältere eigentlich für
31:54erwachsene die waren noch nicht mal ausgepackt wer schenkt ihm sowas wirklich seine mutter die
31:58tänzerin technikbaukästen show wie naja mag ja sein aber trotzdem es könnte doch auch vom vater
32:06kommen vielleicht treffen die sich ja ab und zu auf jeden fall war nikos reaktion auf meine frage nach
32:11seinem vater ziemlich heftig du meinst der junge hat eine aktuelle beziehung zu seinem vater dein
32:16vater und sohn sich treffen dann gibt es da schnittpunkte eisladen fußballplatz schwimmbad
32:22schule es muss sich jemand gesehen haben und das sollen wir jetzt alles abklappern das ist eine
32:26menge fußarbeit übrigens ich möchte mich bedanken besonders für deine fußarbeit gestern abend ist ja die
32:33auf die füße getreten aber mit viel gefühl ehrlich das hat so einen spaß gemacht ich habe hier die
32:41zugriffe auf unsere ermittlungsdaten martin frank vermissten der sanat also doch ein kollege der auf
32:48eigene faust ermittelt ja hier steht dass er seit einem halben jahr im ausland ist polizisten ausbildet
32:53dann hat jemand seine zugangskarte benutzt und ist jetzt auf dem neuesten ermittlungsstand
32:59ich muss noch mal zur tanzkompanie und zum jachthafen
33:09hallo
33:13hallo
33:34hallo
33:35hallo
33:40hallo
33:41hallo
33:43hallo
33:44hallo
33:49hallo
33:50hallo
33:51hallo
33:52hallo
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33:57hallo
34:01hallo
34:10hallo
34:11hallo
34:12hallo
34:13hallo
34:14hallo
34:14hallo
34:24Das ist ein kleiner Drachen, so ähnlich wie ein Märchen.
34:27Ich habe Chinesischöpfe, den habe ich auch ein Exemplar.
34:58Na komm rein! Was soll der Scheiß? Ich sag dir jetzt mal was. Du hältst mir seit dem Mund, ja.
35:06Wir haben heute auch ganz frischen Zander oder Seezunge. Den grillt, bebraten oder gedünstet.
35:10Für mich bitte nicht. Ja doch, ich nehme dann die Seezunge.
35:14Gegrillt, bitte. Sehr gerne. Entschuldigung, Frau Burgess, ich habe es vergessen.
35:18Allenfalls Kalbfleisch vorausgesetzt, man erkennt es nicht.
35:21Die Fische tun ihr leid. Die sind ja zu konkret. Die haben ja manchmal noch Augen.
35:26Der Fisch hat ja noch seine Form, ist nicht einen Streifen geschnitten, ist nicht abstrakt genug.
35:31Aber kein Mitleid für die armen Kälbchen oder den alten, bärtigen Schafsbock.
35:36Begreifst du das? Diese Art von Mitleid? Ja.
35:40Als Kreaturen flößen sie mir Angst ein.
35:44Achso, das heißt, dass du Tiere nicht liebst?
35:46Ich komme dann einfach gleich nochmal wieder her.
35:47Das soll gar nichts heißen.
35:49Ja, aber wenn du sie lieben würdest, dann würdest du sie auch essen, oder?
35:51Vielleicht ja.
35:53Also auch kleine Kätzchen. Du liebst doch kleine Kätzchen.
35:56Bitte, Steff.
35:58Wollen wir nicht einfach über was anderes reden?
36:00Ja, aber die Kätzchen sind doch so süß. So weich, so flauschig.
36:04Genau. Ich würde sie trotzdem essen.
36:06Was noch? Was würdest du noch essen? Mich? Würdest du mich essen?
36:12Wenn ich dich lieben würde, dann ja.
36:21Fragen Sie Ihren Freund doch mal, warum er sich so verändert hat.
36:27Fragen Sie ihn mal.
36:29Wir wollten auf Weltreise gehen.
36:31Haben jahrelang gespart.
36:33Plötzlich will er nicht mehr losfahren.
36:34Fragen Sie ihn mal, warum er nicht mehr los will.
36:37Fragen Sie ihn mal, warum er unsere Ehe ruiniert, unser ganzes Leben.
36:40Fragen Sie ihn mal.
37:07Also, was ist los mit euch?
37:12Es ist schön, dich wiederzusehen.
37:15Jetzt greifen wir uns erstmal eine Flasche und trinken uns in die Abteilung.
37:19Weißt du noch damals?
37:31Du hast mich gestern gar nicht gefragt, was ich von deiner Frau wollte.
37:38Wenn du kommst, war vorher der Todpaar.
37:42Das ist doch klar.
37:45Was ist dir noch klar?
37:46Jetzt leckst du zu was.
37:50Fragst du unsere Ermittlungsergebnisse ab?
37:54Warum soll ich?
37:57Warum solltest du?
38:00Aber es gibt jemanden, der es tut, der unter falscher Flagge ermittelt, in dem Fall, den ich bearbeite.
38:07Jetzt komm erst mal rein.
38:15Ah, ein tolles Paar.
38:17Das ist die einzige Tierart, bei der die Männer gebären können.
38:21Das Weibchen spritzt eine Eier durch ein kleines Rohr ins Männchen und drei Wochen später wird es erfahren, was nie
38:27ein Mann erfahren wird.
38:31Die Schmerzen und das Glück des Gebärens.
38:37Was schaust du so?
38:39Sag los, du hast was gewusst.
38:41Ja.
38:42Ihr habt keine Kinder?
38:44Jetzt setz dich doch.
38:46Meine Frau und ich?
38:48Ja.
38:48Nein.
38:50Wir haben uns für einen anderen Weg entschieden.
38:53Kinderlos, sorgenlos.
38:56Das ist eine Lebensentscheidung.
38:58Eva und ich haben uns das auf der Hochzeitsreise geschworen.
39:02Ein Segel oder Windeln.
39:05Ein Kinderzimmer ist klein.
39:07Die Welt ist groß.
39:15Wir waren die Piraten der Weltmeere.
39:19Prost.
39:32Entschuldigung, bitte.
39:42Hübsches Tier.
39:43Ist aber kein Paran.
39:45Nein.
39:47Warum?
39:52Wieso willst du jetzt auf einmal nicht mehr auf die geplante Weltreise?
39:55Kleine N an sich.
39:57Jetzt trink doch was.
39:59Prost.
40:01Wie kommst du eigentlich auf Wachan?
40:04Wir sind doch alle darauf trainiert, nicht an den Zufall zu glauben.
40:19Geh jetzt für diesen Mann?
40:26Ist das jetzt eine Vernehmung?
40:29Willst du mich festnehmen?
40:36Ist Nico Grosz dein Sohn?
40:38Er ist ein Paranel.
40:39Schenkst du ihm Technikbaukennst.
40:41Ich komm aus dem Reagenzklang.
40:42Bastelst du mit ihm in chinesischen Drachen in Irinas Tanzkompanie?
40:46Warst du das, dem ich gestern hinterhergerannt bin?
40:50Du weißt es also.
40:53Ja.
40:56Und das Baby, das Irina trug, war auch von mir.
41:01Ich wollte Toni, den Choreografen nach Irina fragen und da habe ich dich gesehen.
41:06Und wie gesagt, wenn du kommst, war vorher der Tod da.
41:12Das wollte nur noch weg.
41:14Raus in die frische Luft.
41:18Irina tot.
41:20Irina tot.
41:22Und unser Kind tot.
41:27Du bist Samenspender?
41:28Warum?
41:31War ich als Student, das ist schnell verdientes Geld.
41:34Und später habe ich wieder angefangen.
41:37Immer anonym.
41:40Vor einem Jahr hat es Irina irgendwie geschafft, mich auswendig zu machen.
41:44Wie hast du das geschafft?
41:46Keine Ahnung.
41:47Und das hat sie mir verschwiegen.
41:49Ich weiß es, verglich nicht.
41:51Wir haben uns getroffen und sofort hier aus dem Yachtclub wiedererkannt.
41:56Das war wie eine Fügung.
41:59Seitdem lebe ich ein neues Leben.
42:00Ein Leben als Vater.
42:02Ich habe Nico von der ersten Sekunde an gelebt.
42:04Und er, ja.
42:07Er mochte mich.
42:09Kannst du dafür stehen, dass ich natürlich sofort bereit war, nochmal Vater zu werden.
42:13Sogar nicht anonym.
42:15Kennst du andere von deinen Kindern?
42:19Ja, zwei junge Frauen.
42:26Schwillinge.
42:28Aber ich habe keinen Kontakt zu denen.
42:31Irina wollte ein Geschwisterkind, Reniko vom selben Vater.
42:36Und sie wollte sogar Katja einladen.
42:38Dann wären wir fast sowas wie eine Familie gewesen.
42:41Aber Katja.
42:45Katja ist schon in die Luft gegangen, wenn die Rienach nur vage Andeutungen gemacht hat.
42:51Und deine Frau?
42:57Ich habe so viel falsch gemacht.
43:02Ich wollte wirklich mit Eva ein Leben leben, in dem keine Kinder vorkommen.
43:07Mein Gott, ich habe sie so geliebt.
43:17Ja, da hinten habe ich gemerkt, mir fehlt was.
43:19Ich meine, als Samenspender kam ich mir zumindest wie ein halber Vater vor.
43:27Eva konnte ich das nicht sagen.
43:29Sie weiß von nichts.
43:31Ich frage dich nochmal.
43:33Wer ist das?
43:37Könnte ich nicht.
43:38Aber egal.
43:41Ich nehme an, ich stehe im Verdacht, Irina Kross getötet zu haben.
43:47Dabei war ich ihr nur unendlich dankbar.
43:51Na gut.
43:52Also verhafte mich.
43:55Du stehst nicht unter Verdacht, Steff.
43:57Aber du verschweigst mir was.
44:00Wo hast du deinen Samen gespendet?
44:04Wie hat dich Irina gefunden?
44:07An dieser Choreograf, dieser Toni Klemann, welche Rolle spielt der?
44:12Nein.
44:13Nein, Bruno.
44:14Nein.
44:15Das sind überall Leute, denen ich unendlich viel zu verdanken habe.
44:19Spinnst du?
44:21Ich suche einen Mörder.
44:22Der hat Irina umgebracht.
44:24Und dein ungeborenes Kind.
44:26Ich will Namen.
44:27Namen und Adressen.
44:28Schreib sie mir alle auf.
44:32Wir sehen uns wieder.
44:34Wir sehen uns wieder.
44:45Ja, Max?
44:48Ja, sind sowieso auf dem Weg zurück.
44:58Mit den Schulen und mit den Schwimmbädern sind wir leider überhaupt nicht vorangekommen.
45:01Ich war bei Steff Görges.
45:04Den warst du doch gestern schon.
45:05Ja, heute nochmal.
45:07Steff Görges ist der Vater von Irinas Kindern.
45:10Dein Kumpel?
45:12Bekannter.
45:12Das ist der anonyme Samenspender?
45:15Hat er auch die internen Daten mitgelesen?
45:18Das war er auch, ja.
45:20Als Staatsschützer wusste er natürlich genau, wie er vorgehen muss.
45:23Er war es auch, dem wir gestern in der Tanzkompanie hinterhergerannt sind.
45:27Er hat sich Sorgen gemacht.
45:28Er wollte wissen, wo Irina ist.
45:29Er hat sich auf die Suche gemacht.
45:31Aber zu Katja Lebeck muss er natürlich jemand anders schicken.
45:34Bei ihr konnte er sich ja nicht als Polizist ausgeben.
45:36Die kannte ihn vom Jachthafen.
45:38Ja, aber wenn er Katja doch kannte, dann hätte er doch unauffällig nach Irina fragen können.
45:41Nee, Max, das hat er sich nicht getraut.
45:44Seine Angst um Irina und sein ungeborenes Kind, die war so groß,
45:47dass davon ausgegangen, dass Katja was gemerkt hätte.
45:51Das hat die Spusi gerade rübergeschickt.
45:54Bitte verlass mich nicht.
45:55Wir sind verheiratet.
45:56Wir haben uns Liebe geschworen.
45:58Ich weiß nicht, wozu ich fähig bin, wenn du mich verlässt.
46:00Doch, ich weiß es.
46:01Ich bin zu allem fähig.
46:03Deine Katja.
46:04Das ist doch eindeutig.
46:05Katja droht Irina mit Mord.
46:07Oder mit Selbstmord.
46:08Das ist überhaupt nicht eindeutig.
46:09Es gibt auch noch eine Möglichkeit.
46:12Was ist, wenn Katja Lebeck gewusst hat, dass Steff Görges der Vater von den Kindern ist?
46:16Dann würde das hier bedeuten, dass sie damit droht, Steff Görges umzubringen.
46:19Egal was, wir müssen Katja Lebeck sofort festnehmen lassen.
46:23Ja, auf jeden Fall.
46:24Auf jeden Fall.
46:28Aber ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass Katja schuld ist an Irinas Tod.
46:33Ist da...
46:34Da war so viel Liebe zwischen den Frauen.
46:37Aus Liebe kann Hass werden.
46:42Dieser Mann, das muss jemand sein, den Steff Görges kennt, dem er vertraut hat.
46:47Vom Alter her könnte es einer seiner Söhne gewesen sein.
46:51Verdammt.
46:51Das ist sein Sohn.
46:53Natürlich, deshalb hat er den gedeckt.
46:56Vielleicht ist Steff Görges noch auf seinem Schiff und verdrängt sich.
46:58Komm, Esther.
47:16Steff!
47:19Steff!
47:20Steff!
47:45Er ist tot.
47:50Erschossen.
48:15Er wurde getötet.
48:20Es tut mir furchtbar leid für Sie.
48:23Steff!
48:26Ich verstehe das nicht.
48:30Ich verstehe das nicht.
48:33Eva...
48:34Ich einfach nicht!
48:41Meine Kollegin bleibt hier.
48:43Sie wird Ihnen helfen.
48:45Sie nach Hause fahren, alles was Sie wollen, Eva.
48:47Ich bin Inga Tschernay.
48:57Sie kann es nicht gewesen sein.
48:58Sie hat hier gesessen, dann hat sie den ganzen Abend in ihren Unterlagen gearbeitet.
49:03Das war hier in der Brieftasche.
49:06Ein Kaufbeleg für ein Nylonseil.
49:08Zwei Zentimeter stark, von vorgestern.
49:11Bootsausstätte Schneider.
49:13Ich checke, ob Görges das Seil persönlich gekauft hat.
49:15Bleib du hier, bis die da hinten fertig sind.
49:17Ich fahre ins Präsidium.
49:18Katja Lebeck ist da.
49:19Okay.
49:30Katja Lebeck kann heute Abend beim Yachthafen gewesen sein.
49:33Sie war zur Tatzeit mit ihrem Auto unterwegs.
49:35Die Observierungsleute haben gepennt.
49:37Hier ist der Bericht.
49:38Die haben es erst gemerkt, als sie wiederkamen.
49:40Wann?
49:4119.46 Uhr.
49:42Fahrzeit vom Yachthafen zu ihrem Haus, circa 30 Minuten.
49:45Sie ist drin.
49:53Frau Lebeck, Sie waren heute Abend im Yachthafen.
49:56Man wird auf Görges Boot Ihre DNA finden, Faserspuren, irgendwas, das man Ihnen zuordnen kann.
50:01Was wollten Sie von Steff Görges?
50:18Kommen Sie bitte zu mir.
50:19Muss Sie dringend sprechen.
50:20Bin auf meiner Yacht.
50:21Steff Görges.
50:24Ich bin aufs Boot gegangen und dann habe ich ihn gesehen, Tod.
50:29Alter, versucht mich anzurufen.
50:31Verbindung war schlecht.
50:32Und dann kam diese SMS.
50:36Wann hatten Sie ihn zuletzt gesehen?
50:38Vor heute Abend?
50:40Im Sommer beim Segel.
50:44Warum fragen Sie das?
50:46Ich muss Ihnen was sagen, das sehr schmerzhaft für Sie sein wird.
50:53Steff Görges ist Nikos Vater und der Vater des ungeborenen Kindes, das mit Irina gestorben ist.
51:00Nein.
51:02Ich bin sicher, er wollte Ihnen das heute Abend sagen.
51:11Steff?
51:12Görges?
51:15Irina hat mir vor zwei Wochen alles erzählt, aber sie hat nicht den Namen.
51:23Sie hatten Angst, Irina zu verlieren und da haben Sie diesen Brief geschrieben.
51:32Ja.
51:34Ich wollte nicht mehr leben, wenn sie mich verlässt.
51:38Irina hätte sie nicht verlassen.
51:41Steff Görges hätte sich auch nicht von seiner Frau getrennt.
51:44Die beiden wollten einfach nur raus aus ihrer Anonymität.
51:49Dann habe ich alles kaputt gemacht.
51:53Nein.
51:56Durch den Brief ist was losgegangen.
51:59Aber
52:01an dem, was dann passiert ist, trifft sie keine Schuld.
52:09Sie müssen jetzt erst mal wieder Kraft sammeln.
52:14Ich lasse ihn nach Hause bringen, ja?
52:19Danke.
52:33Mach reimburse counselors.
52:42Mach
52:43Mach
52:43Mach
52:43Mach
52:47Das war's.
53:18Ah, Frau Görgitz. Danke, dass Sie gekommen sind.
53:25Guten Tag.
53:26Kommen Sie, ich will Ihnen gerne was zeigen. Sie kennen sich doch aus mit, wie heißen diese, äh, Tauseile, mit
53:32denen Boote befestigt werden.
53:34Was soll das? Lassen Sie meine Hand los.
53:37Ganz ruhig. Es ist doch vorbei.
53:40Okay. Steff hat vor drei Tagen ein neues Nylonseil gekauft und es gegen das alte ausgetauscht.
53:46An Ihrem Boot. Kommen Sie.
53:50Er wusste, was passiert war. Er hat Spuren beseitigt, weil er sie schützen wollte. Er fühlte sich schuldig, weil sie
53:56durch ihn schuldig geworden sind.
53:58Und gestern Abend, da wollte er Ihnen und Katja Lebeck das sagen, wozu Irina nicht mehr gekommen war.
54:03Dass er seiner Verantwortung als Vater von Nico ganz offen nachkommen wollte. Kein Versteckspielen mehr.
54:09Und dabei ist es zum Streit gekommen zwischen Ihnen und Steff.
54:13Ihr war ein Schwein. Ein verdammter Lügner. Sein ganzes Leben lang.
54:18Er hat Ihnen versprochen. Keine Kinder. Wir wollen die Welt sehen.
54:22Dabei hat er Kinder von x anderen Frauen.
54:25Das hat sie gekränkt. Tief gekränkt.
54:29Und der Weg vom Restaurant zur Yacht dauerte nicht länger als ein Gang zur Toilette.
54:37Er hat mich Mörderen genannt.
54:41Auf dem Tisch lag seine Jacke mit der Pistole drin. Ich habe sie genommen.
54:52Und abgedrückt.
54:56Ja.
55:01Die arme Frau, sie hat mir so leid getan.
55:07Sie war hergekommen.
55:09Und hat mir alles erzählt.
55:12Um meine Ehe sollte ich mir keine Sorgen machen.
55:16Ich wollte weg.
55:18Nur weg.
55:20Aber sie ist immer hinterher.
55:23Dann bin ich aufs Boot und bin losgefahren.
55:27Und ich hatte vergessen, die Leine loszumachen.
55:30Ich war so verzweifelt.
55:35Die Leine ist gerissen und hat sie am Bein erwischt.
55:40Wie ein Peitschenheb.
55:41Es war ein Unfall.
55:44Als ich zurückgefahren bin, da habe ich sie gesehen.
55:47Draußen.
55:50Draußen.
55:50Auf dem Wasser.
55:57Eine Schwangere.
56:00Eine Schwangere.
56:14Nein.
56:20Nein, Eva.
56:22Ich...
56:23Kommen Sie.
56:24Ich...
56:25...habe sie nur mitgenommen.
56:28Ich...
56:29...wollte mich selber.
56:32Ich kann das nicht.
56:51Das ist Jan Ratschei.
56:53Steff-Georges ältester Sohn.
56:55Er hat sich bei uns gemeldet.
56:57Sie haben ihn auf der Phantomzeichnung ziemlich gut getroffen, finden Sie nicht?
57:02Ich dachte, es ist in Irinas Sinn, dass Nico seinen Halbbruder kennenlernt.
57:06Ja?
57:09Ja?
57:11Kommen Sie rein.
57:12Ich habe nie eingebracht, dass ich jemanden wie dich treffen.
57:20Ich habe nie eingebracht, dass ich jemanden wie dich treffen.
57:30Ich möchte dich fallen investieren.
57:37Und I want to fall in love
57:45With you
57:54With you
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