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Kurzfilme
Transkript
00:12Untertitelung. BR 2018
00:58Untertitelung. BR 2018
01:13Untertitelung. BR 2018
01:58Untertitelung. BR 2018
02:15Untertitelung. BR 2018
02:15Untertitelung. BR 2018
02:20Untertitelung. BR 2018
02:49Untertitelung.
03:02Was ist denn los, Henry? Suchst du eine Aufgabe?
03:12Frau Knutz? Ja? Kommen Sie kurz mit mir raus und erzählen mir, was Sie gesehen haben.
03:17Also ich, ich habe auf den Chef gewartet und da habe ich die da schon sitzen sehen. Stoppen,
03:22habe ich gedacht. Wann war das? Kurz nach sieben. Na ja, manchmal kommt die abends und wühlt die Container durch,
03:30hinten im Hof. Aber wie die heißt, weiß ich nicht. Da müssen Sie Frau Thiemann fragen. Die hat sich schon
03:34mal mit der unterhalten. Aber die ist nicht da. Die macht Urlaub in München.
03:38Also sie hat gesessen, ja? Ja, sag ich doch. Die hat sich überhaupt nicht bewegt und das kam mir auf
03:43einmal so komisch vor. Und man hat auch nicht mehr gesehen, ob die noch atmet. Und da bin ich dann
03:47so rüber und dann habe ich die an der Schulter so angetippt. Also wirklich nicht fest. Und da fällt die
03:51um wie ein nasser Sack.
03:52Und wie hat sie gesessen? Na ja, so. So gelähmt. So ungefähr? Ne. Der eine Arm hing so runter und
04:03die Beine waren gestreckt. Also beide. Und das Kinn war auf der Brust. Ist das Ihr Chef? Was macht denn
04:12der da? Ja, wir wissen, was die Frau zuletzt gesehen hat.
04:23Wir haben ja schon eine Tatwaffe. Die suchen wir noch.
04:27Was ist denn hier, Mensch? Kann dann mal einer Bescheid sagen, was los ist?
04:34Was ist denn mein? Was werden denn die für Leute erstellen in dieser Stadt?
04:38Kann man halt wahr sein.
04:41Ja, ist gut.
04:56Herr Thiemann?
04:57Ja?
04:58Schumann, Kriminalpolizei.
05:01Ihre Frau ist in München?
05:02Sie besucht eine Freundin. Warum?
05:04Tag, Frau Suschke.
05:05Wir sollten Sie anrufen. Vielleicht können Sie uns weiterhelfen.
05:08Die Chance, einen Mord aufzuklären, erhöht sich, wenn man schon mal den Namen des Opfers kennt.
05:12Ja, gut. Dann, ähm, bitte.
05:18Frau Spitzke wird es jetzt gleich verheiratet.
05:27War das hier früher ein Konsum?
05:29Äh, ja, meine Eltern haben geführt.
05:31Und dann haben Sie ein Feinkostgeschäft draus gemacht? Ist nicht leicht heutzutage.
05:35Es kann nicht. Ich bin's. Ja, es ist jetzt blöd, dass ich dich nicht erreiche. Wäre nämlich wichtig, äh, rufst
05:41du mich mal zurück. Danke.
05:43Versuchen Sie es bei Ihrer Freundin.
05:45Ja, die Nummer habe ich nicht.
05:46Finden wir raus. Sagen Sie mir den Namen.
05:47Aus Vita.
05:49Und weiter?
05:49Hm, weiß ich nicht.
05:52Wann kommt denn Ihre Frau zurück?
05:53Morgen. Äh, sie landet 9.55 Uhr.
05:56Sagen Sie ihr, Sie sollen sich bitte anrufen.
05:59Auf Wiedersehen.
06:01Herr Thiemann, die Kasse stimmt schon wieder nicht.
06:03Die Abrechnung macht... Ihre Frau.
06:14Sirup, der Schokolade. Schokoladensirup.
06:19Sie schiebt den Kinderwagen rein. Sie will zum Container. Ist hier jemand gefolgt?
06:23Ja, aber das war schon jemand vorher da.
06:25Hm.
06:26Niedergeschlagen, möglicherweise damit. Vielleicht hier. Na ja, viel ist das nicht.
06:32Na, sie hat ihre Mütze auf.
06:33Gut, dann steht sie auf und schleppt sich zur Straße.
06:40Wie weit?
06:4422 Meter.
06:46Warum überfährt sie die Straße? Warum die Mühe?
06:50Vielleicht ist da jemand, der Sie um Hilfe bitten will?
06:54Vielleicht wollt sie das auch gar nicht mehr.
06:56Was?
06:57Unter Menschen sein.
07:02Schätzen Sie, wie alt sie ist?
07:03Mitte 50, vielleicht jünger.
07:06Wie lange hat sie schon auf der Straße gelebt?
07:08Fünf Jahre? Zehn Jahre?
07:10Das ist schwer zu sagen. Bei den einen geht es zügig bergab und bei den anderen dauert es länger.
07:14Der Schädel ist stark eingedrückt.
07:16Wir haben beim Tatort eine Konservendose gefunden.
07:21Na ja, nein. Das sieht hier nach was anderem aus.
07:25Ich tippe eher auf einen Schlagstock, eine Eisenstange, irgendwas Stumpfes.
07:30Ist sie damit noch gelaufen? 20 Meter?
07:32Mit einer Impressionsfraktur und Knochensplittern im Gehirn, da läuft gar nichts mehr.
07:38Der Todeszeitpunkt ist grob geschätzt. Zwischen 23 und 9 Uhr.
07:44Mal aufmachen, kann ich es aber erst mal um.
07:45Mhm. Danke.
08:07Viel Glück im neuen Jahr wünscht Ihnen fein Kostüm ein.
08:17Viel Glück im neuen Jahr wünscht Ihnen fein Kostüm ein.
08:23Hallo, der da recht erinnert.
08:28Und der ist links, das gibt es doch gar nicht. Das stimmt doch jetzt nicht.
08:34Nee. Kann doch nicht sein.
08:36Vielleicht wurde sie verprügelt von, von rechten Schlägern.
08:39Arische Elite, du weißt schon.
08:41Auf der Friedrichstraße, weißt du.
08:42Weil es da so schön hell ist.
08:43Warum denn nicht? Sie sind doch überall.
08:44Mitten im Hof fängt es an. Betrunkene Pennerinnen, bisschen rumschubsen, unwertes Leben queren.
08:50Warum nicht? Macht doch Spaß.
08:51Stopp.
08:52Schau mal, das sieht doch aus, als hätte sie sich abgestützt da.
08:55Dann haben Sie sie wieder laufen lassen, weil sie sie wieder einholen.
08:58Sie schreit um Hilfe und dann hauen Sie richtig zu.
09:01Doch.
09:02Bruno, fischen wir unter den übrigen Verdächtigen? Skinheads, Neonazis, Trittbrettfahrer.
09:07Gleich, Henry.
09:08Halt mal an, Anne, halt, halt, halt, halt, halt.
09:10Spul weiter.
09:11Ja.
09:12Weiter, weiter, weiter, weiter, weiter, weiter, weiter.
09:15Schon da mal.
09:15Da ist er wieder.
09:16Da ist er nochmal.
09:17Das ist Bunsengegen.
09:18Ja, da, da.
09:19Das ist schön.
09:20Halt, da.
09:20Richtig toll.
09:22Wer ist das?
09:23Guck mal, das lag hier bei der Toten.
09:26In seinem Spießerleben war er Ernst Norbert, aber das ist lange her.
09:29Jetzt ist er endo. Kein Besitz und keine Pflichten, deshalb lebt er auf der Straße.
09:33Der war ja wirklich überall.
09:33Warte schon im Labor hier?
09:34Mhm.
09:35Ich brauche die Aussage dieses Mannes. Wer hat den befragt?
09:39Keiner, also.
09:40Warum nicht?
09:41Ja.
09:41Die Schülerzeiten, beschrieben von Alice.
09:43Mann, haben hier alle nur Vornamen?
09:45Ja.
09:45Bruno.
09:46Das Retuschierte nehmen wir für die Presse?
09:48Zum Beispiel. Und mit der Rechenszene fangen wir an.
09:50Okay, Henry?
09:50Ja.
09:52Wie heißt denn der Laden, vor dem der steht?
09:55Newton.
09:57War das alles, was die Frau dabei hatte?
10:00Ja, abgesehen von diesem Wagen, diesem Kinderwagen.
10:11Ausführungen.
10:29Ja, ich bin ganz schön.
10:33Ich bin ganz schön.
10:36Sie liest sich als sein Stammgast hier und Sie wissen nicht mal, wie er mit Nachnamen heißt?
10:39Ach, Enno, die Stammgäste zahlen ja für gewöhnlich.
10:43Die geht hier mit seinen Tarotkarten durch, für jeden den richtigen Spruch.
10:46So Zeug halt, die Leute mögen das.
10:49Und so, Enno?
10:50Die drei mögen die Leute nicht, ne?
10:53Weiß ich nicht, kenne ich nicht.
10:55Aber Sie kennen vielleicht Alice, die das hier geschrieben hat.
10:57Entschuldigung, ich mich, einen Moment, ja?
10:59So, meine Herren, das hier ist finito für heute dann.
11:02Bis jetzt überrascht.
11:04So, einmal Roast-Difte her.
11:07Ja, danke.
11:08Besteck kommt gleich.
11:15Mahlzeit.
11:18Dennis, verdammt nochmal, wo steckst du? Wir machen jetzt dicht.
11:21Ihr müsst abgewaschen werden.
11:22Hallo, Herr Böhm.
11:24Oh, ähm, nee, ich hab Durchfall.
11:28Und ich komm morgen wieder.
11:30Na, das weiß ich nicht, ob du morgen wiederkommst.
11:32Sag mal, deine, die Alice im Herzen mit Nachnamen.
11:36Alter, warum?
11:39Hallo?
11:41Und wer ist Dennis?
11:43Dennis, Dennis, ähm, Keller.
11:45Ja, Brüchenhilfe, verdient sie in den Taschengeld.
11:48Und das ist ja eine Süße.
11:50Der Spielessen setzt an.
11:53Herr Böhm, den kann ich in diesen Erno erreichen.
11:57Hinterlassen Sie mir auf eine Nachricht, ich kriege es ihm aus.
11:59Ja.
12:00Sprechen Sie nach dem Signalton.
12:02Ja.
12:14Mann, wir haben abends außen gesessen vor der Glötze.
12:16Wir haben so viel Scholl auf den Podet gekuckt.
12:20Na her, komm rein.
12:22Und dann?
12:23Was dann?
12:24Wie, was dann?
12:27Wir haben eine Sozialarbeiterin in der Notübernachtung am Tiergarten, die meint, auf dem Foto eine
12:31Frau namens Liddy erkannt zu haben.
12:33Ich fahr da jetzt mal hin.
12:34Kommen Sie mit?
12:35Es ist überall das Verfallsdatum abgelaufen.
12:38Alles Althoff.
12:40Ja, das ist die, die den Artikel in der Schülerzeitung verpasst.
12:43Jetzt guck mal.
12:47Aha.
12:48Ihr Schwestern.
12:49Ja.
12:50Hat sich Frau Feinkoß-Thiemann schon gemeldet?
12:52Nö.
12:54Schlimm genug, dass eine Pennerin bei uns quasi vor der Tür erschlagen wird.
12:58Ist nicht gut fürs Geschäft.
12:59Ganz und gar nicht.
13:03Ich will nicht nochmal die Polizei bei uns im Laden haben.
13:07Was sollen die Kunden denken?
13:09Am Ende glauben die noch, dass wir was damit zu tun haben.
13:14Hörst du mir überhaupt zu?
13:17Scarlett?
13:18Ja?
13:23Bitte tu mir den Gefallen und ruf gleich bei denen an, ja?
13:27Ja.
13:30Ich beeil mich.
13:56Das habe ich auch schon versucht.
13:58Entschuldigung, ich wollte Sie nicht erschrecken.
14:00Frau Thiemann?
14:00Ja?
14:01Schumann, Kriminalpolizei.
14:08Wollen Sie jemanden, der die Frau identifiziert?
14:10Ich kann schon mitkommen.
14:11Dann kann ich Ihnen sagen, ja, das ist die, die bei uns in den Mülltonnen gewühlt hat.
14:14Wenn Ihnen das weiterhilft.
14:15Sie haben sich unterhalten mit ihr?
14:17Ab und zu?
14:17Nein, ich habe mich nicht mit ihr unterhalten.
14:19Ich habe ihr gesagt, dass sie verschwinden soll.
14:21Aber sie hat sie nicht ernst genommen, weil...
14:25Feinkostmüll so lecker schmeckt.
14:27Wie hätte ich sie denn fernhalten sollen?
14:29Mit Stacheldraht?
14:31Naja, wenn sie das so sehr gestört hätte, dann hätten sie doch einfach nur die Polizei holen müssen.
14:35Unsere Kunden sind anspruchsvoll.
14:36Gehobenes Niveau.
14:37Da machen sich Penner nicht so gut an.
14:39Polizisten auch nicht.
14:41Ja, das haben sie gesagt.
14:44Na, Schwesterchen?
14:46Den hast du wohl vergessen, was?
14:49Gott, was ist denn hier passiert?
14:51Dennis hat mir eine reingehauen.
14:53Was, Dennis?
14:54Na, Quatsch. Ich habe mich mit dem Fahrrad hingelegt.
14:57Na, sonderlich erholt. Siehst du nicht gerade aus.
15:00Alice Althoff?
15:02Schwer erziehbar, aber auf dem Weg zur Schule.
15:05Entschuldigung, aber ich wollte eigentlich mit ihrer Schwester reden.
15:07Wiedersehen.
15:19Sie ist tot, ne?
15:20Hat mir Andreas gesagt.
15:22Ja?
15:23Na, der Mann meiner Schwester.
15:25Ach so.
15:25Und dass sie öfter hinten am Müll war.
15:27Sie haben sie noch nie gesehen?
15:29Doch, einmal. Da saß ich mit Enno am Fenster, am Newton.
15:32Da stand sie auf der anderen Straßenseite.
15:34Wann war das?
15:36Vor zwei Wochen.
15:37Die stand da einfach so.
15:40Die hat nur geguckt. Eigentlich ganz lieb.
15:43Sind Sie mit Enno befreundet?
15:44Nee, aber seit ich über ihn geschrieben habe, da lässt er mich ab und zu meine Tarotkarte ziehen.
15:50Glauben Sie dran?
15:51Wenn's gut ist.
16:06Scheiße.
16:10Handbremse.
16:11Warten Sie, ich helfe Ihnen.
16:12So, und los.
16:15Zweiten Gang.
16:17Kupplung.
16:23Einfach die Kupplung kommen lassen.
16:27Die Zündung.
16:35Oh, guten Tag. Sie hatten angerufen wegen der Name?
16:43Ja, Lady.
16:44Aber den Nachnamen kennen Sie nicht?
16:46Nein. Wenn ich anfange, hier Personalien aufzunehmen, dann kommt gar keiner mehr wieder.
16:51Und Lady war ein ganz harter Poppen. Freiwillig ist sie nie hierhergekommen.
16:55Die Kältehilfe hat sie ein paar Mal eingesammelt, sonst wäre die erfroren.
17:00Hat jemand die Petra gesehen?
17:02Lady, du brauchst doch mal eine Boutique.
17:03Ah, die Boutique ist dahin.
17:05Und wie?
17:06Ja.
17:27Sind Sie Petra?
17:29So.
17:31Kennen Sie diese Frau?
17:33Man muss weiß Gott nicht stinken, nur weil man auf Trebel ist.
17:36Es geht doch anders.
17:38Sie heißt Lydia.
17:39Oder Liddy.
17:41Sie müssen sie doch kennen.
17:43Sie hat mit ihrem Zimmer geteilt.
17:47Liddy.
17:49Sie ist nie freiwillig unter die Dusche.
17:52Und gemacht hat sie es nur, wenn es in der noch was zum Gurgeln gab.
18:04Hatte sicher auch eine Menge wegzusaufen.
18:06Ja, was denn zum Beispiel?
18:07Halten Sie mal.
18:09Was?
18:16Was hatte sie sich denn wegzusaufen?
18:19Bis ich.
18:21Liddy war ein Wrack.
18:23Dicht wie Morgennebel die ganze Zeit über.
18:27Wir können ja mal ein paar Tage tauschen, Frau Kommissarin.
18:29Ja, dann saugen Sie vielleicht auch.
18:35Ah, nee.
18:37Entschuldigung.
18:39Sie sind mit Liddy rumgezogen.
18:40Sie haben ein Zimmer geteilt mit ihr.
18:41Aber den vollen Namen, den wollen Sie nicht kennen.
18:45Kann schon sein, dass sie mal gesagt hat.
18:48Ich habe ein Sieb in der Birne.
18:49Da bleibt ein Streng.
19:11Ich habe einen Obduktionsbericht.
19:12Ach, den möchte ich auch fragen.
19:14Ich melde mich später.
19:14Ja, übersehen.
19:15Also, es war ein Unfall mit Fahrerflucht.
19:17Den hat sie überlebt.
19:18Erschlagen wurde sie erst nachher.
19:19Aha, dann ziehe ich mal weiter.
19:21Abgesehen von der Beckenknochenfraktur, wiesen die peripheren Preilungen, die typischen
19:24Ablederungen auf, woraus zu schließen ist, dass sie touchiert wurde von einem ca.
19:261,50 Meter bis 1,60 Meter hohen Fahrzeug, also ein Pkw mit mindestens 40, aber maximal
19:3150 kmh.
19:32Sie wurde zur Seite geschleudert.
19:34Hat jemand einen Unfall gemeldet?
19:35Nee, noch nicht.
19:36Haben wir Brennspuren?
19:36Keine frischen.
19:37Aber das Davor hat Lackspuren am Reißverschluss des Parkers nachgewiesen.
19:40Metallic Grün.
19:40Metallic Grün?
19:41Wie viele Tausend gibt es denn davon?
19:42Hier käme als jetzt schon.
19:44Aber eine hätten wir.
19:45Feinkost Thiemann fährt ein Metallic Grün-Kombi.
19:47Hallo Inga.
19:47Hallo.
19:48Tatort Akte Thiemann.
19:50Danke.
19:50Was ist mit diesen Blutspuren, die wir im Hintergrund haben?
19:53Stammen alle nicht vom Opfer.
19:54Genauso wenig, wie das Blut in den Handinnenpflechten und auch nicht hier auf der Konservendose.
19:58Tja, was meinst du?
20:00Äh, keine Ahnung.
20:01Ich denke, wir sollten uns jetzt erstmal auf die Suche nach einem Verletzten machen,
20:04oder?
20:04Na ja.
20:05Was ist denn hier, wenn Thiemann die Frau angefahren hat?
20:09Vielleicht hat er nochmal angehalten.
20:11Steigt aus, will ihr helfen.
20:12Sie schreit, er dreht durch und sucht irgendwas, um sie niederzuschlagen.
20:16Wie lange dauert sowas?
20:17Wie viele Autos fahren inzwischen vorbei?
20:19Und keiner hat was gesehen?
20:20Oder haben wir Zeugen?
20:21Nein.
20:21Ach nee.
20:23Wer ist das?
20:24Das ist der Freund von der kleinen Altaf.
20:26Mhm.
20:28Ach nee, wir kriegen Besuch.
20:34Laginski, wie schreibt sich das?
20:36Werther Anton Gustav wieder Nordpol Scheiße Kacke Y. Blind geboren am 15.11.1964 in Berlin.
20:42Und in der Stadt zu viel lernt.
20:43Adresse habe ich keine.
20:44All das war die Besitzer.
20:45Tragik bei mir.
20:46Das ist Freiheit.
20:55Wer geht denn da nur mit?
20:59Profi soll mal nicht vormachen.
21:01Aber verraten Sie mich nicht.
21:02Das ist mein ganzes Kapital.
21:04Und was sind Sie?
21:05Professionell blind?
21:06Ich bin der Alibi-Sozialfall vom Newton und seinen Gästen.
21:09Der persönliche Asoziale, der Vorzeiger Asi.
21:12Die kleiden mich sogar ein.
21:13Das war gar nicht schlecht, oder?
21:15Nehmen Sie bitte die Brille ab.
21:17Alles klar, Meister.
21:20Henry, guck mal, der Arsch, der ist gar nicht blind, ey.
21:22Vier Verurteilungen.
21:24Hausfriedensbruch, Körperverletzung, Diebstahl.
21:25Der hat fast zwei Jahre eingesessen.
21:27Die vom Newton haben mir erzählt,
21:29will sie mich suchen.
21:30Also hier bin ich.
21:30Was wollen Sie?
21:32Was meinen Sie?
21:35Das kann sich ja nur um die Alte handeln,
21:37die Sie auf der Friedrichstraße gefunden haben.
21:38Kannten Sie sie?
21:40Kennen.
21:41Vom Sehen ja aber richtig kennen.
21:43Ne.
21:43Da hätte ich schon mit dir saufen müssen.
21:45Aber mit der Alkoholiga habe ich nichts mehr im Hut.
21:48Ich habe einen harten Entzug hinter mir.
21:50Ist lange her.
21:52Ich war mal ganz weit unten.
21:54Und da will ich nie wieder hin.
21:57Nie wieder.
22:02Sag ihm, ich habe den Namen des Opfers.
22:03Lydia Althoff.
22:04Sag sie.
22:05Bruno, den Namen des Opfers, Lydia Althoff, soll ich übernehmen?
22:16Was haben Sie denn gesucht am Tatort?
22:18Tatort?
22:19Was heißt denn Ihr Tatort?
22:20Das ist mein Trampelfahrt.
22:22Wenn die Leute was zu kicken haben, bleiben sie stehen.
22:24Wenn sie stehen bleiben, bin ich schneller dran.
22:26Geschäft. Verstehen Sie?
22:38Gut.
22:39Dann fangen wir doch mal mit was Leichtem an.
22:43Fragen zum Beruf?
22:45Hä?
22:45Hä?
22:47Was denn?
22:48Hast du Schiss?
22:49Brauchst du nicht?
22:49Ist doch keine schwarze Magie oder so.
22:52Zieh einfach mal eine Karte.
22:54Mein Name ist Weber.
22:55Herr Baginski.
22:56Ich würde gerne Ihre Augen sehen.
22:57Ach.
23:00Spielverderber.
23:02Montag nachts 22 Uhr.
23:03Wo waren Sie da?
23:06Wieso fragen Sie mich das denn?
23:09Weil ich Frau bestraft bin?
23:10Antworten Sie einfach.
23:13So gegen zehn hat mich Fritze mit...
23:16...der Chef vom Newton mit zu sich nach Hause genommen.
23:21Ich habe dort übernachtet.
23:25Lydia Althoff, geboren 1959 in Dortmund.
23:2847 erst, das ist ja furchtbar.
23:31Obdachlos gemeldet seit Juni letzten Jahres in Berlin.
23:33Wer ist denn das rausgefunden?
23:35Es gibt doch diese Obdachlosen-Ärzte-Gemeinschaft.
23:37Mut, heißen die.
23:38Braucht man auch, wenn man sieht, was da im Wartezimmer sitzt.
23:41Und vor zehn Tagen hat Lydia Althoff da beim Zahnarzt gesessen,
23:44um mal wieder ein bisschen zubeißen zu können.
23:47Und bei der Gelegenheit hat sie dann von ihren Töchtern gesprochen.
23:50Lydia Althoff ist also die Mutter von Alice Althoff und Scarlett Althoff,
23:54die inzwischen verheiratet ist.
23:56Mit Herrn Frankhorst Thiemann, genau.
23:58Ob ihm seine Schwiegermutter mal vorgestellt wurde?
24:01Was meinst du?
24:05Wie bitte?
24:06Herr Thiemann, es gibt keinen Grund, sich aufzuringen.
24:08Ich habe nur gefragt, wo Sie Montagabend waren.
24:10Ich weiß überhaupt nicht, warum ich überhaupt darauf antworten soll.
24:12Genau gesagt nach 22 Uhr.
24:14Nur weil hier irgendeine tote Pennerin auf der Straße liegt.
24:16Yes.
24:17Zuhause!
24:19Ich habe mir was zu essen gemacht und habe fern gesehen.
24:22Allein?
24:23Natürlich allein!
24:24Alice war in ihrem Zimmer, meine Frau war in München.
24:27Sonst auch was!
24:29Können Sie mir erklären, was Sie von mir wollen?
24:31Andreas.
24:33Die Pennerin war meine Mutter.
24:35Was?
24:36Es war nicht irgendeine Obdachlose, die tot auf der Straße lag.
24:39Es war meine Mutter.
24:42Deswegen sind diese Leute hier.
24:43Deswegen fragen sie hundertmal nach.
24:45Weil es meine Mutter war.
24:48Aber deine Mutter ist doch gestorben, als du 19 warst.
25:03Aber deine Mutter ist doch gestorben, als du 19 warst.
25:06Oh ja, das hast du.
25:07Wie stolz deine Eltern waren.
25:09Sie haben sich doch ein Leben lang krumm gelegt haben.
25:12Sie durften das noch erleben, was für eine feine Frau du gefunden hast.
25:16Wenn du wirst wissen, was für ein Dreckloch ich aufgewachsen bin.
25:19Ich bin nicht fein.
25:22Bei uns war auch nicht immer alles rosig.
25:24Andreas, was du mit deinen Eltern erlebt hast.
25:27Hinterm Tresen, im Konsumladen, in der Ex-DDR, mit Braunkohlemie von allem.
25:32Glaub mir, deine Kindheit hat mit dem, was ich hinter mir habe, nichts zu tun wie das Gerichtste.
25:38Das Auto wird übrigens gerade abgeschleppt.
25:49Hey!
25:51Moment!
25:53Ist doch nicht gut.
25:54Was war das denn?
25:55Es regnet das Auto so schnell wie möglich wieder.
25:57Ich glaube, bis dahin.
25:59Ich weiß, was jetzt kommt.
26:01Mama hat sich nicht gekümmert.
26:04Mama hat ihre Mutter auf der Straße gelebt und sie in einem schönen Haus.
26:09Weil ich es nicht wollte.
26:12Was haben Sie Ihrer Schwester erzählt?
26:14Dass sie ertrunken ist.
26:16Auf Mykonos.
26:18Zu weit rausgeschwommen.
26:20Vor zehn Jahren schon.
26:22Und dann steht sie auf einmal vor der Tür.
26:29Danke.
26:34Hanne.
26:35Hanne, kommst du mal?
26:36Ich brauche dich.
26:36Ich komme mitgefahren.
26:38Ich muss den Wagen wieder runternehmen.
26:40Gleich.
26:48Ja, es stimmt, was er Ihnen gesagt hat.
26:49Genau.
26:50Ja, ich habe ihn am Montag mitgenommen, als ich nach Hause gefahren bin.
26:53Ich nicht.
26:54Es war so zehn.
26:55Ja, und da hat er bei mir übernachtet.
26:57Auf dem Sofa.
26:57Ganz korrekt, ja.
26:59Wissen Sie, wenn nicht viel los ist, dann gestatte ich mir den Luxus eines frühen Feierabends.
27:04Den Sie dann gern in Gesellschaft eines guten Freundes genießen?
27:07Na, also ich persönlich.
27:09Ich komme mir immer irgendwo unter.
27:10Letzte Woche hatte ich erst bei einer richtigen Filmproduzent.
27:12Warum haben Sie mir das nicht erzählt, als ich Sie nach Herrn Baginski gefragt habe?
27:15Ja, ich wusste nicht, dass es wichtig ist.
27:16Ja, aber das ist ein größter Trauma.
27:18Das ist eine schlimmste Panik.
27:19Sie entschuldigen mich jetzt.
27:20Ich muss jetzt los.
27:21Ich muss jetzt los.
27:22Ich habe noch einen Termin.
27:23Ist er aber ja nicht.
27:24Mit Herrn Baginski?
27:25Wiedersehen.
27:25Du lässt deine Hände schön bei dir, mein Lieber.
27:28Der Schaltknöppel ist in der Mitte.
27:29Hörste?
27:30Das ist nicht der Schaltknöppel.
27:31Ja, das weiß ich, Fritze.
27:33Das ist aber auch nicht der Schaltknöppel.
27:34Verstehst du?
27:37Okay mal, hör mal.
27:38Die Grünen kommen nach oben.
27:40Ich bin 1000 Mark seit.
27:42Ist doch ein System.
27:44Gut.
27:55Und die?
28:01Unten.
28:02Unten.
28:04Hast du deine Mailbox abgehört?
28:05Nee, warum?
28:06Du hast einen Termin in der Rehwader Straße.
28:08Was habe ich?
28:09Ich habe vergessen, dir Bescheid zu sagen.
28:30Tag.
28:31Sie hatten angerufen?
28:32Ich habe mal hier gewohnt.
28:33Ah ja, und jetzt?
28:34Jetzt wohne ich da hinten.
28:35Aha.
28:36Ja, erzählen Sie mal.
28:37Dienstagweg von der Spätschicht, komm ich fahr Bus.
28:39Seht da hinten luxuriöse Schlitten.
28:41Grün, Metallic.
28:42Nah und drum herum drei Kerle, die es wichtig hatten.
28:44C, hatten die ganze Zeit das Handy am Ohr.
28:46Na ja, und wie sahen die Männer aus?
28:48Schwer zu sagen.
28:49Schlipsträger.
28:50Hatten alle Brillen auf.
28:52Sonnenbrillen mitten in der Nacht.
28:54Na ja, aber dass der Wagen grün metallic war, das wissen Sie ganz genau.
28:57Ich meine, es war ja dunkel.
28:58100 pro.
28:59Kennzeichen haben Sie sich nicht zufällig gewählt.
29:01War ja Kindes dran, deswegen habe ich ja angerufen, weil ich mir dachte, der Wagen ist geklaut.
29:05Wird jetzt verschoben.
29:06Hier, wo keiner mehr wohnt.
29:08Gut, da haben Sie uns sehr geholfen.
29:09Vielen Dank.
29:16Eine Alkoholikerin unter Kontrolle zu halten, das ist ein Vollzeitjob.
29:19Muss die Flaschen verstecken, die Wohnung in Schuss halten, das Baby versorgen.
29:22Scarlett ist gerade mal 13, als ihre Schwester geboren wird und dann muss sie das alles im Griff haben.
29:26Auf jeden Fall hat sie immer dafür gesorgt, dass die Mama klar bei Kasse ist, wenn das Jugendamt kommt.
29:30Sonst hätte es nicht nur Kontrollen gegeben, sonst wären sie im Heim gelandet.
29:33Oder bei Pflegeeltern.
29:34Vater gibt es keinen, oder?
29:35Ne, laut Geburtsurkunde bei beiden nicht.
29:38In dem Moment, als Scarlett 18 wird, packt sie die kleine Alice, erzählt ihr, die Mutter sei leider ertrunken
29:42und zieht mit ihr von Dortmund nach München in eine sozialpädagogisch betreute WG.
29:45Ja, aber warum Mykonos?
29:47Das passt doch für eine Alkoholikerin.
29:49Mykonos war damals ein Drogenparadies.
29:51Und zu weit rausgeschwommen, da fragt wenigstens keiner nach einer Leiche.
29:53Man muss doch keinen Grabsteiner finden oder so.
29:55Ja, sie hätte aber auch die Wahrheit sagen können.
29:57Ja, das ist eine tolle Idee.
29:58Erzähl mal einer Vierjährigen, dass es besser ist, der saufenden Mutter den Rücken zu kehren.
30:01Das wird doch nicht besser, wenn die sieben ist oder zehn.
30:03Du steckst da fest in der Lüge.
30:05Okay, also was haben wir?
30:06Wir haben Blutspuren, die nicht vom Opfer stammen, eine Konservendose, die nicht die Tatwaffe ist.
30:11Alice hat eine Verletzung am Kopf, sie hatte den Schlüssel ihrer Schwester und in der Kasse fehlt Geld.
30:15Herr Thiemann behauptet zwar zu Hause gewesen zu sein, sein Auto stand zur Tatzeit aber in der Krausnickstraße.
30:20Das wissen wir von einem Strafzettel, der ist ausgestellt um 23.29 Uhr.
30:24Von der Krausnickstraße zum Tatort sind es ungefähr sieben Minuten, vielleicht zehn zu Fuß.
30:28Ja, aber die Lackspuren stammen nicht von seinem Wagen.
30:30Das heißt, er muss nicht lügen.
30:30Es sei denn, er hätte sie erschlagen, nachdem sie angefahren auf der Straße lag.
30:33Vor seinem eigenen Laden? Bei der Angst seinen Ruf zu verlieren?
30:37Außerdem wusste er ja gar nicht, dass es seine Schwiegermutter ist.
30:39Vielleicht wusste er es ja doch und deckt seine Frau, die übrigens auch nicht in München war.
30:42Jedenfalls nicht mit dem Flieger, sie taucht hier auf keiner der Passagierlisten auf.
30:47Wir müssen uns das ganze Umfeld nochmal genauer ansehen, okay?
31:04Für Bonsoir, Herr Kommissar. Der Kommissar will ein Bier! Hallo! Sieht das vielleicht mal einer?
31:13Fragen an die Karten? Bitte, ziehen Sie an.
31:18Irgendeiner?
31:20Das wird wahrscheinlich irgendeine sein.
31:28Schöner Anzug. Gestern hatten Sie einen anderen an, oder?
31:32Und vorgestern auch, denken Sie mir.
31:34Aber mein kleines Geheimnis, das bleibt unter uns, oder? Das weiß mir keiner.
31:38Nicht mal, Herr Böhm?
31:40Nicht mal, Herr Böhm. Sonst werdet ihr nicht hier für mich gelaufen. Verstehen Sie?
31:45Also bitte umdrehen.
31:48Der Narr.
31:49Der Narr. Das ist eine gute Karte.
31:51Der Narr ist das Chaos, aus dem sich aber was Neues entwickeln kann.
31:55Im Beruf heißt es vielleicht nochmal bei Null anfangen und...
31:59Eno, Tisch 7. Ich glaube, die Dame ist nur wegen dir hier.
32:02Und in der Liebe, sowas wie Leichtsinn, Leichtigkeit. Sollte Ihnen die abhanden gekommen sein,
32:07dann heißt es jetzt nochmal Augen auf, Meister. Bewegt sich wohl.
32:12Sie haben also mindestens drei Anzüge.
32:16Ist verboten?
32:17Nein, nein. Nur weil Sie mir gestern sagten, dass Sie alles, was Sie besitzen, immer bei sich tragen.
32:21Übereinander, die Anzüge, oder haben Sie doch irgendwo einen Schrank in Berlin?
32:25Einen Schrank? Beim besten Willen nicht.
32:31Eine Klamotte ist kein Besitz, sondern nur Mittel zum Zweck.
32:36Hier sitzt ein Kommissar auf dem Trockenen. Kann dem Mann mal geholzen werden?
32:41Oh, vernehme ich hier den Duft von Fleur de Louis?
32:49Schön, wenn man immer jemanden in der Nähe hat, der sich kümmert. Ne, Herr Böhm?
32:53Ja.
32:58Hallo, Dennis.
33:12Henry?
33:14Fritz Böhm, der Inhaber von Newton. Der ist ein Auto nah. Können wir bitte mal prüfen, ob der sonst noch
33:19was fährt?
33:20Und das Abbruchhaus, wo du mit dem Busfahrer gesprochen hast, wegen der Autoschiebung?
33:24Weißt du eigentlich, wie spät das ist?
33:25Ich habe da so eine Idee. Brauche ich die Adresse, ja?
33:29Und dann machst du Schluss, ja? Bitte. Irgendwann.
33:33Wo bist denn du?
33:35Wo ich bin? Du bist gut. Am Schreibtisch mit klemter Kopf. Das weißt du doch.
33:39Du klingst so, als würdest du liegen.
33:41Was ist das eigentlich für eine Frage? Hör mal.
33:44Dann mach's gut, ja? Ich muss arbeiten. Tschüss.
33:52Das ist schön. Das bin ich einfach.
34:14Das ist schön. Das bin ich einfach.
34:21Das ist schön.
34:27Das ist schön.
34:31Das ist schön.
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47:59Wie war denn das, als du erfahren hast, dass die Frau tot ist?
48:03Ich habe mich schon scheiße gefühlt.
48:06Klar habe ich die gesehen, aber ich meine,
48:08Penner sitzen ja oft so rum auf Parkbänken oder weiß ich was, weil sie besoffen sind.
48:12Ja, ja, natürlich, darum.
48:13Und dann musstest du dich natürlich noch um Alice kümmern und die Wunde versorgen
48:17und, ach ja, den Diebstahl vertuschen.
48:21Hast du die Klos geputzt, Dennis?
48:22Geh die Klos putzen.
48:24Na, Bent.
48:25Na, Bent.
48:26Mann, ich bin nicht so ein Arsch.
48:29Ich hätte Alice gar nicht sagen sollen, dass ich pleite bin.
48:33Ist gut.
48:35Auto steht nicht vergessen.
48:41Das ist meiner, Herr Kommissar.
48:43Das ist ein Leinwagen, ne?
48:44Von meinem Autohändler.
48:47Ah ja, richtig. Ihr Wagen ist ja gestohlen worden.
48:49Wann war denn das?
48:50Nachts.
48:51Die Nacht von Dieter auf Mittwoch.
48:52Von meiner Haustür.
48:53Ich muss sie das fragen, weil es hat sich herausgestellt, dass die obdachlose Frau angefahren wurde.
48:58Ach, das ist ja ganz schrecklich.
49:00Wir haben Lackspuren an ihrer Kleidung gefunden.
49:03Und jetzt suchen wir nach dem passenden Auto dazu.
49:05Direkt vor ihrer Haustür?
49:07Das ist ein Ding.
49:08Es war ein Jaguar, oder?
49:09Es ist Typ R.
49:11Metallic grün?
49:12Emerald green.
49:13Ah ja.
49:14Na ja, vielleicht haben wir ja Glück und es findet sich doch noch jemand, der was gesehen hat.
49:19Wiedersehen.
49:20Tschüss.
49:22Dienstagnacht hat er ihn gestohlen gemeldet und heute ist Donnerstag.
49:26Mann, in der Zeit, da kannst du ja ein Jaguar bis nach Sibirien fahren und fünfmal umspritzen.
49:29Jetzt sei doch nicht so negativ, wir finden ihn schon.
49:31Ja, ich find's dem Mantel, der gefällt mir.
49:34Der gefällt dir?
49:34Herr Böhm!
49:38Ihr blinder Schatten, wo ist denn der?
49:40Nicht im Dienst?
49:41Ello?
49:41Weiß er nicht.
49:43Ich weiß nicht, ob der überhaupt noch kommt heute.
49:47Ich dachte schon, du fragst ihn jetzt hier irgendwie, ob ich meinen Mantel haben kann oder so.
50:08Du hast die alte Überfahrer.
50:10Du hast dich verpasst.
50:11Du hast dich verrechten lassen.
50:12Ich hab mir keine Wien verschafft.
50:13Ich habe Profis geholt, damit sie deine Scheißkarre entsorgen.
50:16Ich hab eine Menge riskiert für dich und wenn ich das alle zusammen zähle, komme ich auf 50.000 Euro.
50:40Wenn du mich verarschen willst, dann nimm mit deinem Laden sowas von auseinander.
50:44So schnell könntest du ja nicht gucken, ist es dir endlich angekommen.
50:48Junges Zolldach, 50.000 Euro im Kleinschein.
50:5350, du hast schon 50, du Dreck.
51:00Kleine Spende für die Obdachlosen.
51:04Nein, was?
51:05Du brauchst ihn halt zu denken, du wirst ja mal direkt bleiben.
51:08Ja, da hast du dir eine Ratte.
51:10Fett gefüttert, hm?
51:12Und jetzt hat sie dich bei den Eiern.
51:15Tut weh, hm?
51:16Oh, du.
51:43Oh, du kannst schlecht sehen, ich glaube.
51:59Die er ist ein Schweine, ich bin ja schon.
51:59Guck mal, da kann man nicht still sitzen.
52:01Bruno, der gestorene Jaguar, den die Kollegen in Hamburg sichergestellt haben, war...
52:05Metallicum?
52:06Ja, aber nicht der von Böhm.
52:09Hier, schau mal die Fahrgestellnummer.
52:11Das ist so klein, das kann kein Mensch lesen.
52:14Ich bin dann guten Arzt.
52:21Herr Böhm, schlechte Nachrichten, der Iago ist umgespritzt worden von Meta-, äh, also Emerald, Green auf Platinum.
52:34Aber wissen Sie, ich habe doch die Dame nur gestreift, ganz leicht.
52:40Es gab ja nicht mal einen Aufprall oder sowas.
52:42Sie, als ich sie sah, war es schon zu spät, sie torkelte auf die Straße, kaputt sie über dem Gesicht.
52:48Ach, das konnten Sie erkennen.
52:53Es tut mir sehr leid. Es tut mir furchtbar leid.
52:58Es war ein Moment, es ging sehr schnell.
53:01Und deshalb sind Sie auch schnell weitergefahren.
53:05Ja, ich dachte, es wäre nichts passiert.
53:09Dass sie tot ist, habe ich ja erst am nächsten Tag von Enno erfahren, Enno.
53:15Hatte ja mitbekommen, dass ich weggefahren war.
53:20Ja, er hat mir dann gesagt, er solle mir keine Sorgen machen, er würde mir da schon raushelfen.
53:25Gegen ein bisschen Geld natürlich.
53:27Das heißt, er war am Abend im Newton?
53:29Ja, ja, wir sind ja zusammen rausgekommen.
53:32Ich bin zum Auto und er...
53:35Er ist ja nicht, woher er ist.
53:40Herr Kommissar,
53:43wenn ich gewusst hätte,
53:50ich wäre ausgestiegen, hätte dieser Frau geholfen.
53:57Das müssen Sie mir glauben.
53:59Was ich glaube, Herr Böhm,
54:01ist, wenn Ihnen eine andere Frau ins Auto gelaufen wäre,
54:03oder von mir aus auch ein Mann, jedenfalls gut gekleidet,
54:05denn darauf legen Sie ja Wert, ja?
54:07Sie hätten angehalten, Sie hätten den Notarzt angerufen
54:09und Sie sessen jetzt nicht hier.
54:13Ja.
54:14Bruno, kommst du mal kurz, Peter, es ist wichtig.
54:18Warum mögen Sie mich nicht, Herr Kommissar?
54:25Frau Thiemann hat gerade angerufen.
54:26Alles ist halt gestern verschwunden
54:27und Dennis wohl auch.
54:46Meine Güte, ja, da stirbt die arme Frau
54:48und ich habe ein Geschäft draus gemacht, ne?
54:50Und?
54:51Sie war doch gar nicht tot.
54:53Wieso hast du dir denn nicht geholfen?
54:55Die Polizei hat gesagt,
54:55sie hat den Auffall überlebt.
54:57Überlebt, überlebt.
54:58Ein blödes Geheule geht mir auf den Zimmer.
55:01Verloben, ja, Scheiße.
55:03Was doch das Leben gewesen wäre,
55:04weil deine Mutti da hatte im Müllcontainer.
55:07Wenn du mal ganz ehrlich bist,
55:09dann habe ich dir doch einen Gefallen getan.
55:11Deiner Wertenschwester auf jeden Fall.
55:13Und wenn ich dir jetzt eine kleine Spende bitte,
55:15damit sie dich wiederkriegt in einem Stück,
55:17dann nenne ich das Nutzen der Gelegenheit.
55:21Los, Mund auf!
55:23Du hast sie sterben lassen, einfach so.
55:26Ja, das habe ich.
55:28Das wird sie nicht sehen, das.
55:29Das schwören die.
55:30Das ist ihnen ja nicht.
55:32Sehr, sehr schnell.
55:34Ah!
55:34Gar nicht rein!
55:36Auf den Boden!
55:37Auf den Boden!
55:40Auf den Boden!
55:42Notarzt schnell!
55:43Sie brauchen Notarzt schnell.
55:56Wir kümmern uns um jeden.
55:57Wussten Sie das nicht?
55:58Auch um Blindgänger wie Sie?
56:00Es ging Ihnen nicht nur darum,
56:01Fritz Böhm wegen Fahrerflucht zu erpressen.
56:02Als Sie Liddy da vor sich hatten am Boden...
56:04Ich habe keine Ahnung, wovon Sie reden meistens.
56:06Von Lydia Althoff, der Frau, mit der Sie manchmal den gleichen Weg hatten.
56:08Ihrer Kollegin quasi...
56:09Hören Sie auf!
56:09Ich habe mit dir nicht gemeint.
56:11Das war ein Fehler von Liddy, das sie anzunehmen, nicht wahr?
56:13Als Sie da vorhin auf der Straße lag, betrunken, dreckig, stinken, zahnlos, um Hilfe flehend...
56:19Da ist Ihnen eingefallen, dass Sie da auch schon mal waren.
56:21Ganz weit unten.
56:21Und da wollten Sie ja nie wieder hin.
56:22Ich war halber Gensky.
56:23Schnauze!
56:28Skade!
56:31Es hat Ihnen Angst gemacht, als Sie das gesehen haben.
56:34Und da haben Sie zugeschlagen.
56:36Und als Sie sich wieder beruhigt hatten, meldete sich Ihre Gier.
56:40Immerhin konnten Sie Herrn Böhm jetzt nicht nur mit Fahrerflucht, sondern auch noch mit einer Toten erpressen.
56:45Können Sie das nicht losfahren!
56:57Bruno?
56:59Kommt da rein!
57:01Ich gehe zu Fuß.
57:10Ich gehe zu Fuß.
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