- vor 7 Stunden
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KurzfilmeTranskript
00:07Musik
00:30Musik
01:04Musik
01:43Susanne von Gastein, Chefärztin für ästhetische und plastische Chirurmin.
01:51Meinst du, sie würde den Spiegel mit der Faust zerschlagen?
01:53Das würde auf jeden Fall die Glassplitte in der rechten Hand erklären.
02:00Musik
02:0113 Einstiche.
02:07Und vorher werden dir sorgfältig die Augen verbunden.
02:14Oder hinterher.
02:16Also kein Hit and Run.
02:18Das war eine Beziehungstat. Opfer und Täter müssen sich gekannt haben.
02:24Was ist mit der fehlenden Spiegelscheibe? Habt ihr die gefunden inzwischen?
02:27Noch nicht, aber wir suchen weiter.
02:30Bruno, kommst du kurz?
02:34Sie steht schwer unter Schock. Redet die ganze Zeit von irgendwelchen Unterlagen, die sie noch raussuchen und rauslegen muss.
02:41Frau Jensen?
02:43Mein Name ist Schumann. Ich leite die Ermittlungen.
02:47Sie haben Frau Dr. von Gastein gefunden und uns angerufen.
02:52Waren Sie mit Ihrer Chefin hier verabredet? Mitten in der Nacht?
02:56Ich soll die Akten, die soll ich brauchte.
03:00Haben Sie meine Frage verstanden?
03:03Ich muss für Susanne die Akten.
03:07Susanne braucht keine Akten mehr. Bitte beantworten Sie einfach nur meine Frage.
03:12Als Sie Ihre Chefin gefunden haben, hatte sie da bereits die Augenbinde um oder haben Sie sie ihr umgelegt?
03:22Sabine?
03:23Komm, fahr dich erstmal nach Hause.
03:25Nein, das übernehmen wir.
03:27Inge?
03:34Wer sind Sie?
03:36Ich bin Dr. Massad.
03:37Ahmet Massad, der leitende Oberarzt hier.
03:39Und jetzt Frau von Gasteins Vertretung.
03:43Kommen Sie oder gehen Sie?
03:45Eigentlich wollte ich gerade nach Hause.
03:46Waren Sie die ganze Nacht hier?
03:48Ja.
03:49Ich hatte Bereitschaft, oben auf der Station.
03:51Lass mich jetzt hier rein!
03:52Sie bleiben bitte hier.
03:53Lass mich!
03:55Susanne!
03:55Sie ist doch meine Frau!
03:57Susanne!
03:58Sie können da jetzt nicht hin.
03:59Susanne, lassen Sie mich!
04:00Jan!
04:02Lass sie.
04:06Ich, ich flehe Sie an!
04:09Bitte.
04:11Bitte sag's, Sie wird.
04:13Was ist hier passiert?
04:14Kommen Sie, wir gehen hier raus.
04:38Herr von Gastein.
04:39Nein.
04:40Ich muss wieder zu ihr runter, bitte.
04:43Das geht nicht.
04:45Da unten sind jetzt die Leute von der Spurensicherung.
04:48Sie können sich leider erst heute Abend von ihrer Vorfahrt verabschieden.
04:53Ja.
05:09Gucken Sie mich an.
05:11Sehen Sie okay?
05:13Ganz ruhig.
05:14Sie setzen sich jetzt da hin.
05:25Jan, schick mir den Arzt hoch.
05:27Den Massat, der muss noch da unten sein.
05:30Auf der Dachterrasse.
05:48Danke, Sabine.
05:50Ist denn heute der oder die Erste?
05:51Die Dame stellt sich selber vor.
05:54Hier ist sie.
05:55Hallo, ich bin Vanessa.
05:57Ich bin 41 Jahre alt und habe drei Kinder.
06:00Und nach den drei Schwangerschaften und Stillzeiten war mein Körper total entstellt.
06:05Wir haben Vanessa am Bäuchlein Fett abgesaugt und die Bauchdecke gestrafft.
06:09Dabei wurden selbstverständlich auch die Dehnungsstreifen entfernt.
06:12Das abgesaugte Fett haben wir verwendet, um ihre Brüste aufzufüllen.
06:16Dadurch hat sie jetzt wieder ihre alte Körbchengröße.
06:19Und?
06:21Wie fühlen Sie sich denn jetzt, Vanessa?
06:23Ich kann gar nicht sagen, wie dankbar ich Ihnen bin.
06:26Ich fühle mich wie neu geboren.
06:28Das kann man sehen.
06:31Das können wir alle sehen.
06:32Nicht wahr?
06:34Krass, das Ärzte jetzt auch blocken.
06:37Das nennt man Selbstvermarktung.
06:39Sodass auch jeder weiß, wo er sich Botox spritzen lassen kann.
06:42Plastische Chirurgen machen ja nicht nur Schönheits-OPs.
06:45Sie behandeln Unfallopfer.
06:47Stellen zum Beispiel das Gesicht wieder her.
06:49Oder sie operieren angeborene Missbildungen.
06:53Susanne von Gastein hat ganz vorne mitgespielt.
06:56Mehrfach ausgezeichnet für ihre Veröffentlichungen.
06:58Vernetzt mit 30 weiteren Fachkliniken, wo sie teilweise ihre Fortbildungen abgehalten hat.
07:03Sie hat ihren Blog auch nicht nur für eigene Zwecke genutzt.
07:07Hier macht sie Werbung für eine NGO, die sich um Kriegs- und Folteropfer kümmert.
07:12Für die hat sie auch operiert.
07:14Weint Talkshows, Benefizveranstaltungen.
07:17Ihr Mann ist auch plastischer Chirurg, praktiziert aber nicht mehr.
07:21Hier sind die beiden bei einem Kongress.
07:24Ist nicht mehr neu, das Bild.
07:25Seit vier Jahren leiten die beiden eine Stiftung.
07:28Was gibt's über Dr. Massat?
07:31Alles, was ich auf die Schnelle rausfinden konnte, ist hier drin.
07:37Und die Sekretärin?
07:38Sabine Jensen. Hat sich ganz gut wieder gefangen.
07:41Wir brauchen von ihr alles über die offiziellen Vorgänge auf der Station.
07:45Aber auch über alles, was sonst so lief.
07:48Arbeitsklima, Mitarbeiterkontakte.
07:50Also Klatsch und Tratsch meinst du?
07:53Auch das.
07:59Susanne schlägt mit der Hand auf ihr eigenes Spiegelbild ein.
08:04Der Täter sticht 13 Mal zu.
08:07Wahrscheinlich mit der fehlenden Glasscherbe.
08:10Und mittendrin finden wir diesen blütenweißen Seidenschal.
08:15Ziemlich strange.
08:18Was ist eigentlich mit ihrer Tochter?
08:27Bitte, kommen Sie.
08:31Guten Tag, Eva Nowak.
08:33Entschuldigen Sie.
08:35Es ist tragisch.
08:37Frau von Gasteyn-Dohr, ihr Mann im Krankenhaus.
08:40So viel Unglück an einem Tag.
08:43Eva.
08:44Jetzt reiß dich mal zusammen, Eva.
08:46Sie sind Herr Schumann?
08:47Josefine.
08:48Wolltest du mir nicht was zu essen machen?
08:50Und denk dran, keine Kohlenhydrate.
08:52Am besten machst du den Fisch von gestern Abend warm.
08:55Und nicht wieder Butter dran machen.
08:57Eva.
08:58Ja, hab verstanden.
09:02Ich bin Susannes Tochter.
09:05Mein Weihnacht.
09:09Bitte.
09:23Hammer, was?
09:26Wer hat die gemacht?
09:28Susanne.
09:29Ein Selfie-Junkie.
09:30Wie ich.
09:37Das ist Martins Macke.
09:38Er kauft Uhren und schraubt dann so lange dran rum, bis sie wieder gehen.
09:44Wie geht's denn deinem Vater jetzt?
09:47Keine Ahnung.
09:49Jammert wie immer.
09:51Duzt du alle Leute ungefragt?
09:52Josefine, Essen ist fertig.
09:58Ihr Fisch wird kalt.
10:00Mann, das war ein Witz.
10:01Kannst mich ruhig duzen.
10:04Außerdem bin ich ganz froh, wenn mich jemand mal vor der da rettet.
10:09Ich muss dir doch bestimmt was erzählen über Susanne, oder nicht?
10:13Du brauchst doch meine Hilfe.
10:16Hm.
10:28Arschloch.
10:31Josefine, ich bin in der Küche.
10:37Ich bin eigentlich nur gekommen, um dich kennenzulernen.
10:41Ich fahre jetzt ins Krankenhaus.
10:42Wenn du magst, kannst du mitkommen und deinen Vater besuchen.
10:49Isst was?
10:53Steh nicht so.
11:01Ich denke, du wirst gerettet werden.
11:26Ich wollte noch sagen, nehmen Sie es ihr nicht übel.
11:30Das ist das Alter.
11:32Und außerdem, Sie und Ihre Mutter genau gleich, aber spinneseins.
11:38Danke, Frau Norberg.
11:40Und einen lieben Gruß an Martin.
11:43Den Herrn Professor.
11:48Ja, ich kenne ihn schon aus seinem Elternhaus.
11:58Ja, und was geht's?
12:00Ich erreiche Sabine Jensen nicht.
12:02Ich versuche schon die ganze Zeit, aber sie meldet sich nicht.
12:05Okay, wir treffen uns da.
12:15Frau Jensen?
12:18Frau Jensen?
12:23Scheiße!
12:25Frau Jensen?
12:26Frau Jensen?
12:28Hallo, Frau Jensen, können Sie mich hören?
12:30Hallo!
12:31Aufwachen, Frau Jensen.
12:56Ja, der Zustand ist stabil, Gott sei Dank.
13:01Sag mal, rufst du die Eltern an, Inge?
13:05Danke, ja.
13:40Glück gehabt.
13:41Gut, dass du angerufen hast.
13:43Ja, aber dass Sie sich jetzt mit Tabletten vorgestopft haben, damit habe ich nicht gerechnet.
13:47Wir haben einen Riecher gehabt dafür und darauf kommt es an.
13:51Hier, guck mal.
13:53Apropos Klatsch und Tratsch.
13:54Was sucht ihr aus dem Krankenhaus, Dr. Massa?
13:59Dr. Branson, rufen Sie bitte die Aufnahme an.
14:02Dr. Branson, rufen Sie bitte die Aufnahme an.
14:26Können Sie nicht anklopfen, wenn...
14:28Ach, Sie sind's.
14:33Was machen Sie denn hier, Herr Dr. Massa?
14:35Ich muss für Frau von Gastein einige OPs übernehmen und dafür brauche ich die entsprechenden Unterlagen.
14:41Ich habe Frau Jensen schon zigmal angerufen, aber sie geht nicht an ihr Telefon.
14:44Ich komme gerade von ihr.
14:46Sie hat versucht, sich das Leben zu nehmen.
14:49Was hat sie...
14:53Wie geht's hier? Wo ist sie?
14:55In der Notaufnahme erst mal. Sie wird durchkommen.
15:11Hat sie sich das doch ganz schön zu Herzen genommen?
15:15Was?
15:18Frau Jensen hat mich gestern angerufen und erzählt, dass...
15:22Susanne ihr gedroht hat, sie zu entlassen.
15:25Aber ehrlich gesagt, habe ich das erst mal nicht wirklich ernst genommen.
15:28Sabine Jensen schon.
15:30Sie hatte bereits ihre ganzen privaten Sachen hier zusammengeräumt.
15:34Warum hat Frau Dr. von Gastein gedroht, sie zu entlassen?
15:41Was ist da vorgefallen?
15:42Eifersucht?
15:45Sie haben ein Verhältnis mit Sabine Jensen.
15:47Hatten Sie auch eins mit Ihrer Chefin?
15:50Nein.
15:52Also, ja.
15:54Also, ja.
15:55Mit Sabine verbindet mich viel.
15:58Aber mit Frau von Gastein?
15:59Nein.
16:01Absolut nichts.
16:04Susanne war...
16:05Sie konnte wahnsinnig leicht reizbar sein.
16:08Und bei der kleinsten Meinungsverschiedenheit ist sie sofort an die Decke gegangen.
16:13Und da droht sie ohne jeden Grund mit Entlassung?
16:16Das kaufe ich Ihnen nicht ab.
16:18Das war aber so.
16:20Ernst gemacht hat sie aber zum Glück nie.
16:22Sie sind seit fast vier Jahren hier.
16:25So lange hat es vor Ihnen niemand bei Frau Dr. von Gastein ausgehalten.
16:29Alle Achtung.
16:32Ja.
16:34Susanne war nicht einfach.
16:38Zuckerbrot und Peitsche war ihr Prinzip.
16:40Sie hat von ihren Mitarbeitern immer...
16:45Respekt und Würdigung ihrer Leistung verlangt.
16:48Jeden Tag aufs Neuen.
16:49Und wer da nicht mitgemacht hat, der hat die Peitsche zu spüren bekommen.
16:53Zu denen haben Sie aber nicht gehört.
16:57Mitunter musste man sich in Deckung bringen und sich still verhalten.
17:00Und dazu habe ich auch Sabine geraten.
17:03Mit ihrem eiskalten Blick konnte Susanne ihre Mitarbeiter in den Wahnsinn treiben.
17:08Und dafür hat sich gestern Nacht irgendjemand gerecht?
17:12Ich weiß es nicht.
17:15Nein, das glaube ich nicht.
17:17Niemand hier hätte es gewagt, die Chefin umzubringen.
17:22Entschuldigen Sie bitte, aber ich muss.
17:25Vergessen Sie die Akten nicht, die Sie mitnehmen wollten.
17:28Danke.
17:29Ich suche Sie später raus.
17:37Bitte, nehmen Sie doch. Ich kann doch nicht.
17:40Danke.
17:41Mögen Sie den?
17:42Im Moment nicht. Vielen Dank.
17:46Unsere Hilfe, die gute Frau Nowak, die überschüttet mich ja hier geradezu.
17:50Damit bin ich ein paar Stunden vier raus.
17:52Und er hat mir nur das Liebste genommen, was ich im Leben hatte.
18:00Wer hat mir das angetan?
18:04Sie meinen, wer hat das Ihrer Frau angetan?
18:07Ja, natürlich sicher.
18:10Sie hatte viel Feinde.
18:13Sie hatte viel Feinde.
18:13Ach, Neid und Missgunst.
18:16Hier und woanders auch.
18:22Das begegnet einem auf Schritt und Tritt, wenn man oben an der Spitze steht.
18:26Spielen Sie auf Dr. Massat an.
18:28Ach, nein, das ist doch ein Feigling.
18:32Sagt Susanne.
18:33Jedenfalls.
18:35Überall Feinde, aber Sie nennen keine Namen.
18:37Ihre Anklage ist sehr vage, Herr Dr. von Gastein.
18:41Haben Sie Angst?
18:44Sie haben gestern Nacht auch Ihre Frau gesehen.
18:47Der Täter hatte keine Angst zuzustechen.
18:4913 Mal, hemmungslos.
18:53Hilfen Sie mir, die Tat aufzuklären.
18:55Und wenn Sie Angst haben, dann sagen Sie mir das.
18:58Ja.
19:00Ich habe Angst.
19:03Angst vor dem Alleinsein zu Hause.
19:08Ihre Tochter wird da sein.
19:11Ja, Josefine, ja.
19:14Ihre Frau wollte Ihre Sekretärin entlassen, Sabine Jensen.
19:18Ach, das ist doch ein Schaf.
19:20Das hätte sie doch nie gemacht.
19:22Susanne hat aber damit gedroht.
19:25Ja, vielleicht hat sie gedroht, aber sie hätte das doch nie gemacht.
19:28Nie.
19:32Der Täter hat ihre Frau mit einem weißen Seitenschal die Augen verbunden.
19:40Fast so, als hätte er verhindern wollen, dass sie ihm dabei zuschaut, wie er sie ersticht.
19:46Oder er hat ihr hinterher die Augen verbunden, weil er ihren Blick nicht ertragen konnte, als sie tot war.
19:57Herr Doktor von Gastein, warum arbeiten Sie eigentlich nicht mehr als Chirurg?
20:04Na, lassen Sie doch den Titel weg.
20:09Seit ein paar Jahren leide ich an einer Angststörung und bekomme Panikattacken.
20:18Susanne hat mir immer so geholfen.
20:23Sie ist ja bei mir geblieben.
20:25Sie hat mir immer wieder Mut gemacht.
20:36Sie hat mir geholfen.
21:07Ich habe die Tatwaffe also, die fehlende Spiegelscherbe, die habe ich mal digital dargestellt.
21:16Gestorben ist sie höchstwahrscheinlich an diesem Stich hier.
21:18Der geht durch den schmalen Rittenspalt direkt in die linke Herzkammer.
21:22Interessant ist aber auch der hier.
21:23Der kommt von schräg unten, also muss der Täter gekniet oder gehockt haben, als er zu stach.
21:28Kaufspuren?
21:29Nein, aber sie hat Salzspuren auf den Wangen.
21:32Das heißt, sie hat geweint kurz vor ihrem Tod.
21:38In jungen Jahren hat sie eine Menge an sich machen lassen.
21:40Die Oberlieder sind korrigiert worden, Wangenpartie und Lippen wurden aufgespritzt und die Ohren wurden angelegt.
21:46Das erkennt man gut an den kleinen Narben hier.
21:49Kannst du sagen, wann sie das alles halt machen lässt?
21:51Ja, muss sie so um die 20 gewesen sein.
21:56Danke.
22:06Das heißt, sie hat früher ganz anders ausgesehen?
22:09Wahrscheinlich.
22:11Besorge uns doch bitte mal ein Foto aus ihrer Studentenzeit.
22:14Mach ich.
22:15Ah, was ist denn mit Sabine Jensen?
22:19Ist sie inzwischen wieder vernimmungsfähig?
22:20Ja, ab morgen früh wieder.
22:23Ihre Eltern haben sie in eine Spezialklinik gebracht.
22:26Die macht jetzt eine Therapie.
22:28Das ist die Adresse.
22:29Mensch, Kenner, ihr verdirbt euch auf die Augen.
22:33Hier, Susanne von Gasteins Gepäck.
22:36Ich habe mal ihre Kreditkartenrechnung gecheckt und eine Abbruchung vom Berliner Hotel gefunden.
22:41Da dachte ich, ich gehe da mal hin und klicke mir das mal an, wa?
22:48Oh, das ist aber für mehr als nur eine Nacht.
22:52Ja, sie hat für fünf Nächte im Voraus gebucht und wollte heute Morgen auschecken.
22:56Das Zimmer ist leider schon wieder belegen.
22:59Sie hat die letzten fünf Nächte im Hotel gewohnt?
23:01Hat sie da tatsächlich auch jemand gesehen?
23:04Ja, sie war doch.
23:07Davon hat ihr Mann mir überhaupt kein Wort gesagt.
23:36Ja, sie war doch.
23:40Hallo.
23:41Hallo.
24:10Untertitelung des ZDF, 2020
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25:46Untertitelung des ZDF, 2020
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26:20Untertitelung des ZDF, 2020
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29:08Untertitelung des ZDF, 2020
29:26Was?
29:27Der einzige Mensch, der den Aufstieg-Unfall von dem Professor Hautner miterlebt hat,
29:33ist Eva Nowak.
29:36Und das ist natürlich bitter, so was mal anzunehmen.
29:38Klar.
29:40Wenn er kippt, ist für Sie auch Feierabend.
30:01Frau Jensen, noch mehr Besuch.
30:04Guten Morgen.
30:05Hallo, ich wollte eh gerade schon...
30:07Bleiben Sie ruhig.
30:11Tag, Frau Jensen.
30:14Wie geht's Ihnen denn jetzt?
30:19Danke noch mal.
30:22Es tut mir leid, entschuldigen Sie.
30:25Dafür gibt's gar keinen Grund.
30:29Ich komme einfach nicht drüber hinweg, dass Susanne zu mir gesagt hat.
30:32Ich hätte sie verraten.
30:33Sabine.
30:34Susanne litt an Verfolgungswahn.
30:36Die war doch besessen davon.
30:38Überall hat sie verraten.
30:39Ich war doch nicht verrückt.
30:41Herr Schumann, glauben Sie mir.
30:43Es gab keinen objektiven Grund für eine Kündigung oder so.
30:48Ich weiß nicht, was es war, aber ich muss irgendeinen Fehler gemacht haben.
30:52Einen richtig schlimmen Fehler.
30:54Haben Sie denn nicht nachgefragt?
30:56Doch, natürlich.
30:59Sie hat mich angebrüllt.
31:02Tu nicht so scheinheilig, du weißt genau, was du getan hast.
31:06Sie hat mich angesterben mit Blicken, die töten können.
31:10Obwohl Sie mit Ihrer Chefin befreundet waren.
31:13Das kann man doch so sagen, oder?
31:14Ja, schon seit Jahren.
31:20Konnte sie vielleicht Ihre Beziehung zu Dr. Wassert nicht akzeptieren?
31:24Susanne wusste nichts davon.
31:26Doch sonst niemand.
31:28Robert ist verheiratet.
31:30Wir haben es ja auch rausgefunden.
31:32Warum waren Sie in der Nacht nochmal im Büro?
31:36Ich wollte ein paar Unterlagen rauslegen.
31:37Aber du hast doch gedacht, du wärst gefeuert.
31:39Ja, das...
31:40Da wäre ich doch nicht nochmal hingegangen.
31:41Deswegen war ich ja mitten in der Nacht da, weil ich ihr nicht mehr über den Weg laufen wollte.
31:46Aber dann war sie doch da.
31:50Ja.
31:52Ich habe das ganze Blut gesehen und den Schal.
31:56Das war wie bei Blinder Kuh, wo sich die anderen verstecken.
32:00Wer könnte denn einen Grund gehabt haben, sich vor Susanne zu verstecken?
32:03Ich nicht.
32:04Sabine, pass mal auf.
32:05Bitte.
32:06Lassen Sie Sabine.
32:09Sprechen Sie weiter.
32:10Morgens mache ich immer zuerst Susannes Post auf.
32:14Und an dem Tag war ein Brief von der Ärztekammer da.
32:18Da stand drin, dass die Kammer gegen Susanne ein Ermittlungsverfahren eröffnet hat.
32:22Weshalb?
32:23Abrechnungsbetrug.
32:25Abrechnungsbetrug?
32:26Ja, mehr stand da nicht, nur dass sie dazu Stellung nehmen soll.
32:30Ich bin natürlich sofort zu ihr hin mit dem Brief.
32:34Aber sie hat gar nicht groß reagiert.
32:35Sie meinte, sie müsste telefonieren.
32:39Und eine Stunde später kam sie in mein Zimmer gestürmt,
32:41hat den Aktenschrank aufgerissen und die Akten, die sie gesucht hat, waren weg.
32:46Sie hat sie verdächtigt, Akten weitergegeben zu haben?
32:49Nein, das ist unmöglich. Das hätte sie auch nicht getan.
32:51Ich weiß ja gar nicht, was sie wie operiert hat.
32:54Ach Sabine, die hat doch die Akten längst selbst verschwinden lassen.
32:57Nein.
32:58Doch, Sabine, die braucht den Sündenbock, wie immer, wenn etwas schief gelaufen ist.
33:02Begreif das doch bitte endlich. Sie hat dich ausgenutzt wie alle anderen auch.
33:05Ihr war scheißegal, was ausgeben wird.
33:07Lassen Sie sie bitte.
33:08Ja, ganz ruhig, Frau Sonsen.
33:10Wir gehen rein.
33:27Warum haben Sie mir nichts davon erzählt?
33:29Ich höre das selbst für heute zum ersten Mal.
33:31Tatsächlich?
33:33Ein Abrechnungsbetrug der Chefin wäre doch für Sie ein richtiger Karriereschub gewesen.
33:56Der Betrugsvorwurf kann ihr schwer zu schaffen gemacht haben, wenn er stimmt.
34:00Und meinst du, sie hat auf ihr Spiegelbild eingedroschen, weil sie sich nicht verzeihen konnte, dass sie so bescheuert war,
34:05sowas überhaupt zu machen?
34:07Ehe, weil sie es sich nicht verzeihen konnte, dass ihr irgendein Fehler unterlaufen ist.
34:11Muss ja, sonst wäre es ja nicht rausgekommen.
34:14Also, irgendein Mitwisser bringt Susanne um, damit sie seinen Namen nicht nennen kann?
34:18Würde ich alles in Betracht ziehen, wenn es denn nicht diesen weißen Seitenschal gäbe.
34:23Ich meine, suchen wir nach einem Täter aus der Revisionsabteilung, der 13 Mal zusticht mit einer Spiegelscherbe und ihr die
34:30Augen verbindet mit einem weißen Seitenschal?
34:33Herr Schumann?
34:36Ja?
34:38Danke.
34:40Schumann?
34:42Hier, Eva!
34:45Hallo?
34:46Eva Novak!
34:48Können Sie mich hören?
34:49Bitte!
34:50Bitte kommen Sie!
34:51Kommen Sie schnell!
35:10Mein Vater ist nicht da.
35:11Wo ist Frau Novak?
35:14Keine Ahnung, im Keller oder so?
35:15Bring mich zu ihr hin.
35:17Los, komm!
35:18Na komm, los!
35:38Was soll das denn?
35:40Die Polizei hätte sie ruhig sparen können, ich hätte sie eh gleich rausgelassen.
35:43Das ist Freiheitsberaubung!
35:44Sie sollte einfach mal nachdenken!
35:48Alles in Ordnung?
35:50Gehen Sie erst mal nach oben.
35:55Alle bekloppt hier, richtiges Irrenhaus!
35:58Nur du nicht, ja?
35:59Eva Mecker hat die ganze Zeit an mir rum.
36:01Und wenn sie mich mal nicht mit ihren Moralpredigten vollabert, glotzt sie mich vorwurfsvoll an.
36:06Das halte ich nicht mehr aus!
36:07Was?
36:07Was wirft sie dir denn vor?
36:10Dass ich mir nicht genug um meinen Vater kümmere.
36:14Wie läuft's denn zwischen ihm und dir?
36:17Und du und deine Mutter?
36:20Wie kamt ihr miteinander klar?
36:32Papa?
36:35Gleich, Josefine.
36:36Steh auf!
36:37Moment, bitte!
36:39Steh auf!
36:41Ja, sag mal!
36:44Was ist denn?
36:45Hast du doch gerade gehört!
36:47Jetzt geh dich waschen und zieh dir verdammt noch mal was an!
36:52Guten Tag!
36:53Wird's bald!
37:00Guten Tag!
37:02Ich bin gleich bei Ihnen.
37:16Boah!
37:18Das hier stinkt!
37:25Na was ist?
37:27Zufrieden?
37:32Das erleben Sie schon seit Jahren so.
37:36Mit Susanne war's sicherlich nicht viel anders, oder?
37:39Herr von der Stein braucht mich.
37:41Das war immer so.
37:43Und es bleibt immer so.
37:47Träumes in den Tod?
37:49Ist das Ihr Motto als Haushälterin?
37:53Ich...
37:54Kaffee so, Robby.
37:56Ich mach uns Kaffee.
38:22Ich mach uns Kaffee.
38:26Und ich mach das mal!
38:34Ich mach uns Kaffee.
38:35Ich mach uns Kaffee.
38:44Ich mach dich weg aus.
38:45Mal, ich mach uns Kaffee.
38:46Ich mach uns Kaffee.
38:52Töterin.
38:53Es gibt keinen Fall.
38:55Das war's für mich.
39:13Herr Josefin,
39:18für manche Menschen ist es schwer zu akzeptieren,
39:20dass jeder auf seine Art und Weise trauert.
39:28Frau Lovac weint.
39:30Dein Vater verkriecht sich, lässt sich gehen.
39:35Und du versuchst, dir nichts anmerken zu lassen
39:37und einfach so weiterzumachen, als sei nichts passiert.
39:44Vielleicht hat deine Mutter das ja genauso gemacht.
39:48Aber manchmal konnten einen ihre Entscheidungen schon hart treffen, oder?
39:54Was meinst du?
39:57Na ja, sie hat deinen Vater und dich immer wieder allein gelassen.
40:04Ja, wegen Arbeit und so.
40:07Die letzten fünf Nächte hat sie im Hotel verbracht.
40:11Und es war ja nicht das erste Mal, dass sie euch sitzen lassen, oder?
40:16Was soll das?
40:18Warum schnüffelst du bei uns rum?
40:20Hau ab und geh, Susannes Mörder suchen.
40:22Bei uns im Haus ist er nicht, also verbrechst du es!
40:23Bleib hier und setz dich jetzt wieder hin.
40:25Setz dich dahin!
40:29Ah!
40:31Was ist denn hier los?
40:32Ah!
40:34Jesus, Maria!
40:36Sie gehen jetzt besser.
40:40Du kommst mit aufs Präsidium.
40:42Moment mal!
40:42Das dürfen sie gar nicht!
40:44Ausgangsweise schon, das ist ja nur zu Besuch.
40:47Aber verhören dürfen sie mich nicht!
40:49Nein, nein, wir werden uns nur unterhalten.
40:51Du wolltest doch einfach raus aus dem Hörnerhaus hier.
41:16Echt fies der Raum hier.
41:18Was hast du denn gedacht? Hier steht ein rotes Sofa, oder was?
41:33Hast du mal einen Drink für mich?
41:36Milch oder Wasser?
41:39Na komm, wir gehen rüber in mein Büro.
41:47Schade.
41:48Ich dachte, da geht was ab.
41:50Was soll denn abgehen?
41:51Na, hätte die mich gebissen, ich hätte die rund gemacht, die Kleine.
41:55Dabei wird sie bestimmt nur in den Arm genommen werden.
42:00Ich will eine Aussage machen.
42:01Ich weiß nämlich, wer es war.
42:06Also für eine offizielle Aussage hätten wir deinen Vater mit hier hernehmen müssen.
42:10Und ich dachte, wir beide...
42:11Eva war's.
42:13Ich dachte, wir beide reden erst mal zu zweit.
42:16Hast du nicht gehört, was ich gerade gesagt habe?
42:22Warum sollte eure Haushälterin deine Mutter umbringen?
42:26Weil Susanne sie rausschmeißen wollte.
42:29Wäre Martin nicht so scheiße gutmütig, wäre Eva schon längst auf der Straße.
42:33Kann es sein, dass du ein bisschen eifersüchtig bist?
42:37Eifersüchtig.
42:38Auf Eva.
42:40Auf deinen Vater?
42:42Eva kümmert sich ja von früh bis spät um ihn.
42:44Die beiden sind sehr eng, kennen sich schon ewig.
42:47Eva ist mir scheißegal.
42:52Also, wenn mich jemand derart in Rage bringen kann, dass ich ihn in den Keller sperren muss,
42:56dann ist er mir eigentlich alles andere als egal.
42:59Warum geht's denn schon wieder um mich?
43:01Hauf mit dem Psychoscheiß.
43:03Ich will Eva anzeigen, Punkt.
43:06Kann ich das jetzt?
43:09Gut.
43:11Dann rufe ich jetzt deinen Vater an
43:13und bitte ihn hierher zu kommen.
43:16Du denkst, ich spinne, was?
43:17Warst du vorgestern Nacht bei deiner Mutter? In der Klinik?
43:21Ich hatte recht.
43:22Du denkst, ich hab sie nicht mehr alle.
43:27Wie soll ich denn darauf kommen?
43:31Habt ihr euch gestritten?
43:32Ich hab's dabei zu Handgreiflichkeiten.
43:34Bullshit!
43:53Bitte schick mich nicht nach Hause.
43:55Bitte schick mich nicht nach Hause.
44:01Bitte schick mich nicht nach Hause.
44:06Kann ich nicht bei dir bleiben, bitte?
44:09Josefine, das geht nicht.
44:10Das musst du verstehen.
44:14Hätt ich mir ja gleich denken können.
44:16Kann das nicht blöd sein.
44:20Was?
44:26Na, die war ja schnell wieder weg.
44:28Alles in Ordnung?
44:29Nicht ganz.
44:31Sie beißt nicht nur, sie schmeißt auch Handys gegen die Wand, feiert den Tod ihrer Mutter mit einer Party und
44:38weiß, dass Eva sie umgebracht hat.
44:41Komm mal rüber, wir haben was.
44:49Das ist die Kopie von einer anonymen Anzeige, die per Post bei der Ärztekammer eingegangen ist.
44:55Wenn das stimmt, dann hast du seine Patienten auf Kosten der Krankenkasse operiert, obwohl das medizinisch gar nicht notwendig war.
45:01Abrechnungsbetrug in großem Stil.
45:03Na, was hätte das ihr gebracht? Sie war doch Angestellte in der Klinik.
45:06Na, auf so einen Chefarztgehalt kannst du doch mal einen dicken Bonus geben.
45:10Nee, nee, das stimmt nicht.
45:11Es ist verboten, Arztvergütung an OP-Raten zu knüpfen.
45:15Aber du kannst das Problem natürlich irgendwie indirekt lösen.
45:18Indem du nämlich zum Beispiel den Bonus an ein Budget knüpfst, das du nur einhalten kannst, wenn du genug operierst.
45:26Aber Susanne ging es nicht ums Geld. Um Anerkennung.
45:30Von der Geschäftsleitung?
45:32Von allen Seiten. Von den Kollegen, von den Patienten, von den Lesern ihres Blogs.
45:38Das hätte sie auch gar nicht nötig gehabt.
45:40Na, täuscht dich mal nicht.
45:43Susanne von Gastein, geborene Schmitz.
45:46Ein unglückliches, junges Mädchen aus einer kleinen Beamtenfamilie,
45:51aufgewachsen in einem winzigen Kaff in Hessen.
45:53Von all dem wollte Susanne nichts mehr hören.
45:56Aber kein Studium, keine Schönheits-OP konnte ihr schwaches Selbstbewusstsein wirklich stärken.
46:02Ihr Anspruch an sich selbst war viel zu hoch.
46:04Ihr Bedürfnis nach Anerkennung so groß, dass die meisten Menschen es in ihrer Nähe überhaupt nicht mehr ausgehalten haben.
46:09Ein Horror für die Kollegen, haben wir ja gehört.
46:11Die haben sich ja auch schleunigst einen neuen Job gesucht.
46:15Bis auf Dr. Massat und Sabine Jensen.
46:19Die haben sie ertragen.
46:21Aber hier ist ganz konkret von Beweismaterial die Rede.
46:25Von Patientenakten.
46:26Die Susanne gesucht hat.
46:28Und die Sabine angeblich hat verschwinden lassen.
46:32Sabine hat damit nichts zu tun.
46:35Wir nehmen uns das Krankenhaus vor.
46:40Die Schule sind nämlich die diagramm und den Anstrengungen am.
46:47Cette Aufgabe werden ab juden.
46:47Dinnat speed-reestreng.
46:53Dinnat fest.
46:58Dinnat stor.
47:04Musik
47:44Jenny, kommen Sie. Wir gehen da rein. Keine Angst. Wurde schon sauber gemacht.
47:53Wie oft? Wie oft haben Sie hier gesessen und zu seines Narzissmus ertragen müssen? Wie oft haben Sie sich von
48:02ihr demütigen lassen? Wie oft haben Sie Respekt und Hochachtung geheuchelt?
48:11Oft. Sehr oft. Aber hält man das auf Dauer durch? Nein. Man sucht nach einem Ausweg. Bitte. Nach einer Lösung.
48:27Oder nach Rache.
48:33Damit haben Sie Susanne erpresst. Frau Jensen haben Sie benutzt, um an die Beweise zu kommen. Sie hat sie geliebt
48:40und sie hatte den Schlüssel für Susannes Büro.
48:49Sie können mir gar nichts nachweisen.
48:51Ich kann Ihnen alles nachweisen. Reden wir über die Mordnacht.
48:57Da war ich oben auf der Station. Das wissen Sie.
49:04Ich habe doch Susanne nicht umgebracht!
49:15Hören Sie.
49:19Ja.
49:21Ich habe Susanne erpresst.
49:24Aber ich habe sie nicht getötet.
49:25Ich bitte Sie.
49:27Dafür hätten Sie beinahe Frau Jensen auf dem Gewissen gehabt.
49:36Wie haben Sie Ihre Forderung Susanne vorgetragen?
49:41Ich habe sie direkt damit konfrontiert.
49:46Sie wollte sofort zurück ins Büro und alles in die Wege leiten.
49:54Wir hatten die Abmachung, dass sie sich zuerst aus persönlichen Gründen beurlauben lässt, um sich dann in Ruhe nach einer
50:00anderen Stellung zu sehen.
50:02Aber die Ärztekammer hätte doch weiter recherchiert.
50:06Sie hätten aber nichts gefunden.
50:09Mit anderen Worten, Sie wollten Susanne auf diskrete Art dazu bringen, ihren Platz freiwillig zu holen.
50:15Sie hatten sie mit den Akten in der Hand und für den frei gewordenen Chefstessel hätten Sie sich bewerben können
50:21mit dem Hinweis, Sie wüssten ja nun, wie man einen Skandal verhindert.
50:25Ich freue mich sehr für jeden einzelnen Patienten in dieser Klinik, dass daraus nun nichts wird. Sie können gehen.
50:40Was ist es? Wollen Sie doch Abschied nehmen?
51:07Arschloch.
51:08Guten Tag.
51:13Ohne Sie bin ich nichts.
51:15Er hat jede Menge Liebe verliebt.
51:17Sie ist doch meine Frau!
51:19Du denkst, ich habe sie nicht mehr alle!
51:37Ich bin jetzt nicht mehr, wie das andere wäre.
51:49Aha!
51:50G''ie will ich.
51:52Ich will doch mal, am Bonk!
51:53Ich will doch mal, am I an der Untertitel.
51:54Amrut.
51:54Amrut.
52:06Familienausflug?
52:08Josefine ist bei Freundin und da wollten Herr von Gastein und ich übers Wochenende ins Brandenburger.
52:18Übers Wochenende?
52:24Kommen Sie mal mit rein.
52:26Herr von Gastein, ich verdächtige Sie des Mordes an Ihrer Frau.
52:33Als ich das erste Mal in dieses Haus gekommen bin, habe ich mich gefragt, wie die Menschen hier wohl zusammengelebt
52:40haben.
52:42Aber Sie haben ja mit Ihrer Frau gar nicht mehr zusammengelebt. Und mit Josefine eigentlich auch nicht.
52:50Dafür umso enger mit Frau Nowak.
52:55Sie war ja schon im Haushalt Ihrer Eltern und ist Ihnen seither treu gefolgt.
53:02Wir suchen die Tatwaffe. Wo ist sie?
53:06Die Scherbe aus Susannes Spiegel, mit der Sie zugestochen haben.
53:09Ich habe Sie in die Spree geworfen.
53:13Sie?
53:15Ja.
53:17Eva saß unten im Wagen. Ich hatte die Scherbe ja noch in der Hand. Ich konnte nicht klar denken.
53:24Eva hat keine Schuld.
53:25Nein?
53:27Nein.
53:29Sagen Sie mir jetzt vielleicht, dass Ihre Frau schuld war?
53:34Die junge Studentin hat sich etwas anders entwickelt, als Sie es erwartet hatten.
53:40Sie hat Sie beherrscht.
53:44Das ist alles meine Schuld.
53:51Haben Sie Herrn Gastein aufgefordert, sich gegen seine Frau zu wehren?
53:57Haben Sie ihm gesagt, dass er mutiger sein soll und ihr zeigen soll, dass er der Mann im Haus ist?
54:05Sie selber sind ja auch eine ganz besonders mutige Frau.
54:08Wie Sie sich gegen Josefine gewehrt haben.
54:12Donnerwetter.
54:22Eigentlich sind Sie beide doch gar nicht so gewalttatenfähig.
54:29Was ist passiert?
54:32Es ist trotzdem dazu kaum.
54:35Susanne wollte, dass ich wieder für Fotos mit ihr zusammen auftrete. Das wollte ich nicht.
54:43Sie hat sich meine Uhren zerschmettert, hat sie zertreten, hat sie an die Wand geworfen.
54:54Da haben Sie sich eingemischt.
55:00Wenn ich Eva nicht sofort vor die Tür setze, dann packt sie ihre Sachen, hat Susanne gesagt.
55:06Und das wollte ich, das konnte ich nicht.
55:14Dann geh doch, habe ich gesagt.
55:17Und es hat sich unglaublich gut angefühlt.
55:23Und dann ist Susanne ins Hotel gezogen.
55:27Zuerst habe ich mich befreit gefühlt.
55:32Aber dann nach ein paar Nächten bin.
55:35Sind Sie eingeknickt?
55:38Ja.
55:41Ich bin dann zum Schluss in die Klinik gegangen und
55:49nachts
55:51habe sie angefleht
55:54auf Knien.
55:55Ich mache alles, was du sagst.
55:59Ich schicke auch Eva fort.
56:02Habe ich gesagt.
56:04Zu spät.
56:09Wer Susanne verletzt hatte, der bekam keine zweite Chance.
56:13Nein.
56:27Sie kam
56:29stumm auf mich zu mit einem
56:31eiskalten Blick.
56:33Und ihre Augen sagten,
56:35ich werde dich vernichten.
56:40Und da lag diese Spiegelscherbe direkt neben mir.
56:44Und Susanne über mir.
56:48Und in dem Moment habe ich gewusst.
56:51Jetzt
56:54muss ich mich entscheiden.
56:57Entweder Sie
56:59oder ich.
57:02oder ich würde dich
58:01Untertitelung des ZDF, 2020
58:31Untertitelung des ZDF, 2020
58:36Untertitelung des ZDF, 2020