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KurzfilmeTranskript
00:12Untertitelung. BR 2018
00:58Untertitelung. BR 2018
01:20Untertitelung. BR 2018
01:40Guck mal hier. Da hat er sich Tattoos entfernen lassen. Und auf dem anderen Arm auch.
01:48War ihm vielleicht peinlich in der neuen Nachbarschaft hier?
01:51Steffen Brücker, 36, verheiratet. Wohnt hier vorne links in dem ersten Bauabschnitt.
01:57Ja, aber sein Wagen, der steht da hinten. Ja, leer. Also keine Sachen zum Anziehen drin oder sowas.
02:04Das ist mit ziemlicher Wucht passiert.
02:06Eingestolpert ist er nicht. Das ist ein athletischer Typ. Der wird sich gewehrt haben. Wahrscheinlich ist ihm seine Prothese zum
02:12Verhängnis geworden.
02:12Die Leiche wurde von Olaf Volkerts gefunden. Freund der Familie.
02:17Ja, und Nachbar. Der hat auch die Frau alarmiert und dem Architekturbüro Bescheid gesagt. Das ist hier gleich im ersten
02:22Haus um die Ecke.
02:25Hat die Frau ihren Mann hier so gesehen?
02:27Ja.
02:33Wo ist sie denn jetzt?
02:34Zu Hause. Bei ihrem kleinen Sohn.
02:38Ach du Scheiße.
02:40Das gehört dem Sohn.
02:44Los Max, schnapp ihn dir. Komm schnell, bevor der Junge hierher kommt.
02:48Max, los.
02:49Ich hatte Tierhaarallergie.
02:51Ja.
02:52Hast du zu viele Häschen gestreichelt?
02:55Hildebrand hat gesagt, dass auch was...
03:00Ali!
03:03Ali!
03:04Ali!
03:07Ali!
03:08Was ist denn hier?
03:09Ali!
03:10Was ist denn, warte?
03:12Ali!
03:15So.
03:18Hier ist dein kleiner Ausreißer.
03:20Das passt aber auch gut auf ihn auf, ja?
03:22Ali.
03:23Ach komm, Mann, Sonne.
03:24Das ist Hauptkommissar Schumann, Frau Brücker.
03:27Kann ich sie irgendwo einen Moment allein sprechen?
03:30Komm, Spatz, du kannst Harley auch mit reinnehmen.
03:33Echt?
03:33Ausnahmsweise.
03:47Sorry, Judith.
03:48Er ist plötzlich losgerannt.
03:49Und jetzt ist er wieder da.
03:51Ist schon okay.
03:52Na, komm, du Pirat.
04:04Avril, Sirira, Sie wohnen gegenüber mit Ihrer Familie.
04:08Sie ist gleich rübergekommen.
04:12Anton weiß noch nichts.
04:14Ich habe ihm gesagt, sein Papa ist verreist.
04:17Bitte.
04:18Bitte.
04:19Bitte.
04:20Bitte.
04:21Bitte.
04:23Bitte.
04:30Wir haben uns den Strand einfach hergeholt und an die Wand gehängt.
04:38Hatte Ihr Mann damals schon seine Prothese?
04:40Ja.
04:42Wie kann man damit klarten?
04:44Er hat lange gebraucht.
04:47Er hatte einen Motorradunfall vor acht Jahren und, ähm, und erst in letzter Zeit war er wieder mehr wie früher.
04:56Er hat Shorts getragen und den Terminator gespielt.
05:01Es tut mir wirklich leid.
05:03Als ich Steffen kennengelernt habe, da hatte er vor nichts Angst.
05:07Und das habe ich an ihm geliebt, diese...
05:11Unbeschwertheit.
05:14Er war ein paar Jahre jünger als ich und es gab keine Grenzen für ihn.
05:19Durch den Unfall hat er sich verändert?
05:22Ja.
05:24Plötzlich hat er begriffen, er ist nicht unzerstörbar.
05:28Ist er denn wieder Motorrad gefahren?
05:30Nein, nie.
05:31Das hat er mir versprochen.
05:32Ich verstehe das nicht, das macht keinen Sinn.
05:34Er hätte im Büro sein sollen.
05:36Haben Sie eine Vorstellung, warum Ihr Mann seinen Wagen nicht direkt hier vom Haus geparkt hat?
05:46Es tut mir leid, aber ich muss los, du Florentina.
05:52Meine Mutter ist gleich hier.
05:53Sie nimmt Anton dann mit.
05:54Die Florentina ist von mir her?
05:56Mhm.
05:57Auf Wiedersehen.
05:59Wiedersehen.
06:02Avrils Tochter liegt im Krankenhaus.
06:04Die Kleine hat
06:06hinten in der Anlage im Sandkasten bunte Pillen gefunden.
06:09Drogen und
06:11dachte, es wären Süßigkeiten.
06:13Mama!
06:15Mama, haben wir noch jemanden für Harley?
06:17Ja, ich bringe dir gleich welche hoch, ja.
06:19Nee, jetzt!
06:20Geh bitte hoch.
06:20Okay.
06:26Wenn ich was Neues höre, melde ich mich bei Ihnen.
06:29Ich wünsche Ihnen viel Kraft.
06:31Ich wünsche Ihnen viel Kraft.
06:31Danke.
06:37Sie leben in kleinen Kästen, ernähren sich von Resten.
06:42Wer?
06:44Die Menschen aus Kiel.
06:46George Cameron.
06:47Kennst du nicht?
06:50Was geht denn jetzt aber?
06:52Sie tragen keine Namen, dafür Bilder auf den Armen.
06:56Auch von dem aus Cameron.
06:58George Cameron.
06:58Der kommt aus Timmendorfer Strand.
07:15Die Handwerker sind da!
07:17Ich hab euch doch gesagt, ihr sollt wegbleiben.
07:19Hier gibt's heute nichts zu tun für euch.
07:22Habt ihr das mit Mami abgesprochen, oder was?
07:24Sehen Sie lieber zu, dass Sie morgen pünktlich sind.
07:26Hey, Almef!
07:38Ganz neue Handwerker-Generation.
07:42Schumann, EKA.
07:44Sind Sie die Architekten?
07:46Ja.
07:48Die Jungs sind eigentlich ganz in Ordnung.
07:50Manchmal ein bisschen ruppig.
07:52Aber sie machen gute Arbeit.
07:54Hilfsarbeit.
07:55Und Sie sind günstig.
07:58Steffen.
08:00Steffen Brücke hat sie uns empfohlen, nachdem uns einer der Subunternehmer hängen gelassen hat.
08:05Es war ein großes Glück.
08:08Es ist furchtbar, das Ganze.
08:12Verzeihung.
08:13Hanna Hinterseer und mein Mann Peter.
08:17Hanna.
08:19Hanna Höfe?
08:21Ich entwerfe die Gebäude und mein Mann kümmert sich um die Vermarktung.
08:25Wohnen Sie auch hier?
08:27Vorübergehend oben, bis das Projekt abgeschlossen ist.
08:31Unten haben wir ein provisorisches Büro vor Ort.
08:34Irgendeine Idee, was heute Nacht vorgefallen sein könnte?
08:36Es ist eine Tragödie.
08:39Fragen Sie am besten Olaf Volkertz.
08:43Ja, er hat ihn ja auch gefunden.
08:45Die Volkertz wohnt Nummer 6.
08:46Die beiden sind Kollegen und Nachbarn.
08:48Aber Olaf ist um diese Zeit nicht da.
08:49Der ist in der Spedition in Hellersdorf.
08:52Danke.
08:56Danke.
09:01Danke.
09:02Danke.
09:03Danke.
09:17Danke.
09:36Wo finde ich Herrn Volkertz?
09:38Dort hinten, rechts.
09:44Hey.
09:46Wir kriegen das schon hin.
09:48Mach dir keine Sorgen.
09:50Ich verspreche es dir.
09:54Schumann, Ecker.
09:55Kann ich Sie kurz sprechen?
09:56Moment.
09:58Maren.
09:59Maren, ich kann jetzt nicht weiterreden.
10:00Die Polizei ist hier.
10:02Ja.
10:04Entschuldigung, meine Frau ist total fertig wegen der Sache.
10:06Sie ist nur noch am Heulen.
10:09Bitte.
10:10Wir sind ein Jahr nach Steffen und Judith in die Hanna-Höfe gezogen.
10:14Haben uns richtig gut angefreundet.
10:17Die Hanna-Höfe haben uns umgehauen.
10:19Die Architektur.
10:21Die Gemeinschaft der Nachbarn.
10:22Der perfekte Ort für Kinder.
10:25Ja.
10:25Wenn wir selbst noch keine haben.
10:31Steffi ist reich.
10:34Sie haben die Leiche Ihres Freundes gefunden?
10:37Ja.
10:39Ich habe ihn zuerst gar nicht gesehen.
10:41Es war ja stockdunkel.
10:43Steffen hätte gestern Nacht eigentlich hier mit Ihnen sein sollen.
10:47War er auch.
10:49Bis kurz nach elf.
10:51Er hat eine SMS bekommen, dann musste er plötzlich weg.
10:54Hat nichts weiter gesagt.
10:55Aber er hat es eilig.
10:57Steffen Brücker war Ihr bester Freund.
11:00Hat ihn irgendwas belastet?
11:03Reden war nicht so sein Ding.
11:05Ihr Freund hatte nur ein T-Shirt und eine Unterhose an, als er getötet wurde.
11:10Haben Sie eine Idee, warum?
11:15Vielleicht eine andere Frau?
11:17Glaube ich nicht.
11:19Keine Ahnung.
11:20Aber irgendwas war da.
11:22Das stimmt schon.
11:23Irgendwas war los.
11:25In letzter Zeit wollte er nach Büroschluss nicht mehr mit mir nach Hause.
11:28Hat angeblich immer noch was abzuarbeiten.
11:31Und das war gelogen?
11:33Ich habe es ihm auf den Kopf zugesagt.
11:35Er hat genickt.
11:36Kam aber nicht mit der Sprache raus.
11:40Manchmal ist er abends noch irgendwo hin.
11:43Er hat mich nur gebeten, Judith nichts zu erzählen.
11:45Ist er wieder Motorrad gefahren?
11:49Nee.
11:51Judith wäre ausgerastet.
11:58Darf ich vorstellen?
12:00Steffen Brückers Affäre.
12:02Eine 650er Triumph Bonneville.
12:04Er hat das Motorrad vor vier Monaten zugelassen.
12:07Das ist ein englischer Parallel to 1960ern.
12:1139,6 Kubik Doppelvergaser.
12:13Damit hätte ich auch gerne Affäre.
12:17Das ist eine.
12:19Das Foto hing in seinem Büro.
12:20Ja, aber das Beste kommt erst.
12:22Genau diese Maschine war schon mal auf ihn zugelassen.
12:24Bis vor acht Jahren.
12:27Das ist das Motorrad, mit dem er den Unfall hatte?
12:29Und das hat er vor vier Monaten wieder angemeldet?
12:31Ja.
12:32Seine Frau hat mir gesagt, er wäre nie wieder gefahren.
12:34Er hatte Angst.
12:36Na, dann hat er die inzwischen wohl überwunden.
12:39Vielleicht ging ihm das alles zu schnell.
12:41Frau und Kind und Haus.
12:44Du hast ja den Rest des Lebens vor sich, in engster Nachbarschaft, immer die gleichen Gesichter.
12:51Du lebst zwar mitten in der Stadt, musst aber trotzdem zu Hause so tun, als würdest du im Dorf leben.
12:55Vielleicht musst du da einfach mal ab und zu raus.
12:58Es gibt Leute, die mögen das.
13:00Sich mit netten, gleichgesinnten Menschen zu umgeben.
13:02Die einem mitten in der Nacht auf einer Eisensteine aufschließen.
13:08Bruno.
13:10Steffen Brücke hat gestern Nacht keine SMS aus seinem Handy erhalten.
13:15Dann hat mich entweder sein Freund Olaf Volkerts angelogen, oder Steffen Brücke hat ihn angelogen.
13:20Und Brücke hatte vor vier Monaten eine Garage angemietet, in Neukölln.
13:27Das absolute Gegenprogramm zur Townhouse-Idylle.
13:48Wenn Sie fertig sind, einfach Bescheid sagen.
13:50Danke.
13:51Danke.
14:05Danke.
14:37Danke.
15:06Vielen Dank.
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31:13Ja, er hat mir gesagt, ich solle mir ein paar Eier wachsen lassen und das selber regeln.
31:18Autsch.
31:20Ja, das waren seine Worte.
31:23Steffen war ja auch ein richtiger Kerl, kein Weichei wie wir anderen.
31:26Wir hatten ja alle unsere Eier bei Mutti abgegeben.
31:32Steffen Bröker verstand sich gut mit ihrer Frau.
31:37Er hat sich von ihr Tipps geben lassen, für eine Weltreise, die er geplant hatte.
31:42Ja, und? Ich dachte, wir reden über die Hanna-Höfe.
31:46Ja, aber auch über Steffen Bröker.
31:49Egal, wie es mit den Hanna-Höfen weitergeht.
31:51Wir bereiten schon ein neues Projekt in Konstanz vor.
31:55Neue Stadtwürde direkt am Bodensee.
31:58Keinerlei gestalterische Vorgaben.
32:00Meinetwegen können die Bloodhounds in den Hanna-Höfen ihr Hauptquartier aufschlagen.
32:04Haben Sie noch weitere Fragen?
32:08Nein. Vielen Dank, dass Sie sich hier bemüht haben.
32:10Na, großartig.
32:20Wiedersehen.
32:22Wiedersehen.
32:22Wiedersehen.
32:31Keine Kampfspuren oder sonst was, laut medizinischem Untersuchungsbericht.
32:34Weder bei ihm, noch bei ihr.
32:36Weißt du, was mich wirklich stört?
32:37Diese Drogengeschichte.
32:39Wie kommen in so einer Gegend Pillen auf den Kinderspielplatz?
32:42Naja, vielleicht haben die Rocker...
32:43Entschuldigung.
32:44Die Spedition, bei der Bröker gearbeitet hat.
32:46Was transportieren die?
32:49Medikamente, Chemikalien, Gefahrentransporte.
32:50Alles, was heiß und fettig ist.
32:52Und das Zeug, was Bröker in der Garage weggekippt hat?
32:54Ja, das wollte ich dir gerade geben.
32:56Mal was Positives aus der KTU.
32:58Phenil-Methan ist ein Lösungsmittel, wird überall eingesetzt, zum Beispiel...
33:02Unter anderem bei der Herstellung von synthetischen Drogen.
33:04Amphetamine, XC.
33:13Der Sotos Maschine.
33:17Kondolenzbesuch bei der trauenden Witwe?
33:23Hallo, Frau Bröker.
33:25Haben Sie Besuch?
33:26Ja.
33:27Ein alter Freund von Steffen.
33:30Dürfen wir reinkommen?
33:32Ja.
33:43Ich dachte, ich komme mal vorbei und frage, ob ich Hilfe brauche.
33:47Jeden Tag eine gute Tat, ne?
33:52Steffen war ein Teil der Familie, auch ohne Tattoos am Abend.
33:55Und die Familie hält zusammen in harten Zeiten.
33:58Sehr, sehr.
33:59Und ich dachte, das sei Steffens Anteil an ihren Drogen.
34:03So kann man sich täuschen.
34:12Wenn du Schwierigkeiten hast, ruft mich an und er sagt den Jungs Bescheid.
34:26Mein Mann hat nichts mit Drogen zu tun.
34:29Und das da?
34:31Das haben Sie doch gehört.
34:34Und Sie nehmen das Geld an?
34:36Obwohl Sie wissen, was der Sotos Schläger mit Ihrem Nachbarn gemacht haben?
34:42Ihr Mann hatte tagtäglich mit Chemikalien zu tun.
34:45Die Blatthauens sind im Drogengeschäft, Frau Bröker.
34:50Was soll das?
34:53Mein Mann ist tot.
34:54Ich weiß nichts von Drogen.
35:07Kommst du?
35:09Also ich glaube, von ihr hören wird nichts mehr.
35:27Bingo, du hattest recht.
35:28Lippen hat sich die Leiche nochmal angeguckt.
35:31Brökers Hände waren positiv auf Amphetamine und Meth-Amphetamine.
35:33Ja, genau wie deine.
35:36Also ist das Zeug auch an den Euroscheinen von De Soto dran?
35:39Und noch etwas.
35:41Die Drogenverhandlung hat vorgestern Nacht in Moabit ein Ecstasy-Labor hochgenommen.
35:46Gab einen anonymen Hinweis per Telefon.
35:48Und wie viel Uhr?
35:49Kurz vor zwei Uhr nachts.
35:51Eine Stunde später ist Steffen Bröker halbnackt in den Mannhöfen aufgetaucht.
36:15Die Drogenverhandlung hat vorgestern.
36:36Das war das selbe Zeug wie in der Garage.
36:39Gab wohl technische Probleme.
36:44Deswegen musste Steffen Bröker so dringend die Spedition verlassen.
36:48Ja, aber wie hat er von dem Brand erfahren?
37:04Das Ding hat ihm eine SMS gesendet.
37:07Gestern ist aber keine SMS auf seinem Handy eingegangen.
37:09Wahrscheinlich hat er ein zweites Handy.
37:12Oh, guck mal hier.
37:14Ex ist hier kochen leicht gemacht.
37:16Schritt für Schritt.
37:17Als wären wir ohne das Internet.
37:20Hier könnt ihr sehen, wie die Kollegen von der Drogenverhandlung anmarschiert sind.
37:30Da war das Geld drin, die 180.000 Euro.
37:35Er hat die Leute kommen sehen, also greift er sich das Geld und haut ab.
37:39Wahrscheinlich durchs Fenster.
37:42Der wollte überhaupt nichts klauen, der wollte die Kasse retten.
37:46Guck mal hier.
37:48Das sind doch Brökers Sachen.
37:51Klar, beim Drogenkochen hat er einen Schutzanzug rein gehabt.
37:54Wie ein Breaking Bad.
37:58Das Handy für den Zweitjob.
38:07Gib mir eine Minute Vorsprung.
38:09Ja,ceu
38:09dass sich dieseujemy.ähne
38:12g 구덜
38:13Guck mal hier
38:13so. Deine Whoever gee
38:20Guck
38:20Herr
38:20Guck
38:20mal hier.
38:23Guck
38:24mal hier. D mới
38:27V sustainable Leben Hier stil
38:38FIN
38:39Ich oder
39:06Max!
39:11Hier, die Laborsachen muss dann natürlich loswerden. Die waren zu auffällig. Dann ist er ins Auto und ist losgeprettert.
39:17In deiner Garage. In die versteckten Chemikalien loszuwerden.
39:20Nee, in der Garage, da lagen Motorradklamotnungen, die hätte er anziehen können. Der ist direkt nach Hause.
39:24Ja, aber du hast doch gesagt, da raucht es doch nach Phenylmethan.
39:27Phenylmethan kannst du als Lösungsmittel für alles Mögliche einsetzen, hast du doch selber gesagt.
39:33Ja, direkt in den Hannerhöfen.
39:43Da vorne rechts, das hier? An der Ecke? Das ist die Telefonzelle, von der der anonyme Anruf gekommen sein muss.
39:59Das ist das Ding. Mit dem Ding hat jemand dafür gesorgt, dass das Labor auffliegt.
40:05Einer der Nachbarn?
40:07Ja, oder er wollte, dass wir das denken.
40:09Dann hat er mitgekriegt, dass Brücker nicht geschnappt wird, das ausgetickt und dann hat ihn da vorne an die Stahlmatte
40:13genagelt.
40:15Auf jeden Fall muss es jemand gewesen sein, der einen gewaltigen Hass auf Steffen hatte.
40:20Jemand, den er mit dieser Drogensache sehr verletzt hat.
40:27Serera?
40:43Sie meinen, dass Steffen Brücker hat den Mist hier eingeschleppt, das die Florentin in der Sandkiste gefunden hat?
40:52Er war doch ständig mit Anton bei Florentina im Krankenhaus, nachdem sie diese scheiß Pillen geschluckt hat.
40:58Er hat ihr sogar einen Stoffhasen geschenkt, weil Florentina Harley so lieb hat.
41:04Und das alles nur, weil er ein schlechtes Gewissen hatte.
41:09Ihre Tochter ist fast gestorben.
41:10Und der Mann, der daran schuld war, wohnte Haus an Haus mit ihm.
41:16Haben Sie der Polizei den anonymen Hinweis auf das Drogenlabor gegeben?
41:22Nein!
41:23Wir wussten doch gar nichts, dass Steffen so ein Dreckzeug herstellt.
41:37Entschuldigung, hatte einer von euch das Carsharing-Auto ausgeliehen?
41:41Ja, Simon ist damit zu Florentina ins Krankenhaus.
41:43Aber er muss gleich zurück sein.
41:45Steht da vorne mit laufendem Motor, Tür offen, weit und breit kein Mensch zu sehen.
42:06Hier!
42:13Durchsuchungsbescheid fürs Clubgeländer und SEK anfordern.
42:15Alles klar.
42:28Okay, danke, Inge.
42:31Das SEK braucht noch 20 Minuten.
42:33Kommen die aus Brandenburg, oder wieso?
42:40Was wollen die Rocker von Sirera?
42:44Na, einer muss Desotos Freund aus Kindertagen ja auf dem Gewissen haben.
42:49Und der nimmt sich jetzt alle aus der Siedlung der Reihe nach vor.
42:52Wenn Sirera das wirklich war, dann...
42:54dann haben die den inzwischen schon links verscharrt.
42:56Nicht, wenn er den Mord nicht gestanden hat.
42:59Sirera arbeitet beim Landwirtschaftsamt, nicht bei der Mafia.
43:02Der gesteht ja dann alles, wenn die den einmal kurz in die Eier kneifen.
43:05Ja.
43:10Mir dauert das zu lange.
43:12Wir gehen da jetzt rein.
43:13Was?
43:42Der Schlag beginnt im Kopf.
43:44Nicht im Arm.
43:45Also, versuchen wir es nochmal.
44:04Herr Kommissar und das große Friedrichstadt-Palast-Ensemble, wie ich sehe.
44:08Wo ist Sirera?
44:09Wer ist das?
44:10Einer, der in den Hannahöfen wohnt.
44:12Steffen ist tot und das Schwein, das ihn umgelegt hat, wird dafür bezahlen.
44:15Den zu finden ist mein Job.
44:16Was wollen Sie denn hier?
44:18Die Hände bleiben oben.
44:19Ah, die kleine Tanzmaus kann hier reden.
44:22Die kleine Tanzmaus kann sie auch zum Gemeinschaftsduschen in Urhaft schicken.
44:25Mit dir, mein Schätzchen?
44:26Wenn Sirera bis heute Abend nicht hier wieder gesund und Mutter auftaucht, mache ich euren Club dicht.
44:30Dazu hast du doch gar nicht die Eier.
44:32Okay, das reicht.
44:33Hinlegen, Hände auf den Boden.
44:34Max, Handschellen.
44:36Max, du begleitest den Herrn nach draußen.
44:42Aha, es wird ernst.
44:44Vielleicht sollte die kleine Tanzmaus dann auch lieber raus.
44:47Ich scheine sie nervös zu machen.
44:49Esther, du bleibst.
45:12Steffen Brücker war der Mann fürs Rohmaterial von euren Drogen.
45:24Dein Freund hatte alle Chemikalien, die man braucht.
45:26Und jetzt ist er tot und du bist sauer.
45:28Ja.
45:32Und dabei wollte er dich eigentlich nur bescheißen.
45:41Du hast es mal, du lügst.
45:44Hast du das nicht gewusst?
45:47Steffen wollte mit seiner Maschine einmal um die ganze Welt.
45:50Das ist doch wohl nicht verhobt.
45:58Aber vorher wollte er noch das Townhouse abbezahlen.
46:01Aber seinen Anteil an Drogengeld hat dafür leider nicht gereicht.
46:05Hier!
46:14Da hat er sich die kompletten 180.000 aus dem Tresor gegriffen
46:17und in der Drogenküche ein kleines Malheur vorgetäuscht.
46:20Der Termin mit der Bank war vereinbart, die Bisa beantragt, alles war klar.
46:24Neues Leben ohne Familie und ohne euren Club.
46:31Hey Soto, dein Kindergartenfreund wollte dich ficken.
46:34Steffen Bröker war ein Verräter und für den machst du dir die Finger schmussig?
46:38Das kann ich dir nicht glauben.
47:04Warum haben wir kein richtiges Verhör gemacht?
47:06Mensch, den hätte man mal wochenlang vernehmen können, der hätte nie was gesagt.
47:09Und das soll ich jetzt Frau Serera so sagen?
47:11Max, ich hab doch bloß geblufft.
47:13Ich weiß doch, dass Bröker das Geld nicht geklaut hat.
47:16Aber bei denen zählt immer nur eins, Ehre.
47:18Und Verräter, den recht man nicht, der hat seine Ehre verwirken.
47:22Das muss ich dem Verkopf.
47:25Leute, ich sag euch eins, Serera bleibt verschwunden und De Soto trainiert weiter für Olympia.
47:41Telefon.
47:46Ja, hallo, Serera, Herr Mappert.
47:47Pass auf, ich sag's nur einmal, Spezio-Rund-Puppe.
47:49Hallo?
47:50Ihr könnt euch den Mann abholen, wie ich gehört habe, liegt dann Steffen Bökers alt der Garage.
47:55Wie ist ihr Name, bitte?
47:57Dix-Bur-Ne-Sauer.
47:58Hallo?
48:02Es hat geklappt.
48:06Bruno!
48:19Werden Sie mal liegen.
48:20Herr Serera?
48:23Werden Sie mal liegen.
48:23Können Sie mich hören?
48:24Na, oder?
48:25Wir können ja mal ran, so schnell.
48:28Mal ganz ruhig atmen, ja?
48:30Werden Sie mal ruhig.
48:31Und lass mal einen Druckdruck, ja?
48:32Die wollten, dass ich sage, dass ich Steffen umgebracht habe.
48:35Aber ich hatte doch gar keine Ahnung.
48:36Von Labor, Drogen, davon wusste ich doch überhaupt nichts.
48:39Können Sie die Leute identifizieren?
48:41Haben Sie Gesichter erkannt?
48:42Nein.
48:44Wir haben überhaupt, dass sie mich gesehen haben.
48:46Bei ihrem Labor.
48:47Letzten Montag mit meinem Auto.
48:49Mit dem Carsharing-Auto?
48:51Ja, aber das kann doch jeder in der Siedlung benutzen.
48:54Ich habe mit dem Mord nichts zu tun.
48:56Das weiß ich.
48:58Nehmen Sie ganz ruhig.
49:00Keine Sorge mehr.
49:22Ja, Max, pass mal auf.
49:23Ich würde gerne wissen, wer letzten Montag in der Siedlung ein Carsharing-Auto ausgeliehen hat.
49:28Ja, ich weiß, wie spät das ist.
49:30Ich will es ja auch erst morgen früh wissen, okay?
49:32Gut.
49:33Also, mach Feierabend.
49:34Ciao.
49:48Ja, Max?
49:49Kleine Überraschung.
50:19Ausgeliehen?
50:25Steffen wollte mir nicht sagen, woher er das Geld hatte für die Sondertilgung.
50:28Als dann die Sache mit Florentina passiert ist da.
50:33Ich habe seine Sachen durchsucht und Pillen gefunden.
50:36Dann sind Sie ihm mit dem Auto gefolgt und haben das Labor beobachtet.
50:40Und da sind Sie auf die Idee gekommen, wie Sie verhindern könnten, dass Ihr Mann auf Weltreise geht.
50:46Ohne Drogengeld keine Kreditablösung.
50:49Und ohne endgültige Tilgung wäre Steffen niemals losgefahren.
50:53Dafür hat er Sie und Anton viel zu sehr geliebt.
50:58Ja.
51:00Nur, dass er mich nicht mehr geliebt hat.
51:03Er wollte Sie mitnehmen.
51:07Hanna.
51:08Das kann ich mir nicht vorstellen.
51:10Das können Sie sich nicht vorstellen?
51:14Das können Sie sich nicht vorstellen?
51:17Sie hatte doch schon die ganzen beschissenen Visa beantragt.
51:22Ein Brief ist hier gelandet vom kambodschanischen Konsulat.
51:25Ich habe erst gar nicht richtig hingeguckt.
51:26Ich dachte, es wäre Steffen.
51:28Aber er war für Ihre Nachbarin.
51:30Ja.
51:33Deswegen der Tipp an die Polizei.
51:35Ich war so wütend.
51:37Aber Sie wollten nicht, dass Steffen was passiert.
51:42Zufällig war Quartalsabschluss bei der Spedition ein idealer Zeitpunkt.
51:46Steffen musste jede Nacht arbeiten.
51:48Wieso war er in diesem verfluchten Drogenlabor?
51:51Er hätte da nicht sein dürfen.
51:56Hat Ihr Mann geahnt,
51:59dass Sie der Polizei den Tipp gegeben haben?
52:01Hat er Sie zur Rede gestellt?
52:03Er ist mit voller Fahrt einfach hier vorbeigefahren.
52:06An unserem Haus.
52:09Ich stand am Küchenfenster.
52:13Wohin ist er gefahren?
52:14Wohin ist er gefahren.
53:02Hallo, Frau Hinterseer.
53:10Guten Tag.
53:21Da lief nichts zwischen Steffen und mir.
53:25Aber Sie wollten mit ihm auf Weltreise gehen.
53:29Ja.
53:32Mein Mann und ich, wir hetzen von Projekt zu Projekt.
53:38Und manchmal fragt man sich wofür und dann findet man keine Antwort.
53:45Am Anfang habe ich gedacht, ich erschaffe etwas Besonderes.
53:51Architektur, die Platz lässt für Individualität.
53:55Aber enden tut alles in unanträglicher Späßigkeit.
54:02Haben Sie sich die Hanabe für Mann geguckt?
54:05Und die Menschen, die da wohnen?
54:12Nur Steffen war anders.
54:14Da konnte Bauhaus nicht vom Baumarkt unterscheiden.
54:20Ich wollte mitfahren, aber er wollte mich nicht mitnehmen.
54:27Er hat gesagt, das könne er Judith nicht antun.
54:30Schade.
54:32Trotzdem stand Steffen ja plötzlich mitten in der Nacht halbnackt vor ihrer Tür.
54:38Wie hat er das erklärt?
54:42Er hat nur gesagt, dass er was zum Anziehen bräuchte.
54:48So wie er war, wollte er nicht zu Judith.
54:53Und dann kam mein Mann.
55:15Wo ist ihr Mann jetzt?
55:17Im Büro?
55:37Sie hatten das Gefühl, dass Ihre Frau...
55:41dass Sie dabei waren, Ihre Frau an Steffen Bröker zu verlieren.
55:46An den jungen, wilden Abenteurer.
55:52Ihre Frau war immer die kreative Kraft in Ihrem Team.
55:57Ohne Hannah kein Projekt in Konstanz.
56:00Hätten Sie Hannah verloren, hätten Sie alles verloren, auch Ihre Karriere.
56:04Alles verloren an diesen einbeinigen Ex-Rocker.
56:15Sie sind gekommen, um mich abzuholen.
56:20Machen Sie das doch einfach.
56:35Chef, was ist denn mit der Wandverschalung?
56:38Die Wandverschalung aufbauen, oder was?
56:39Ja, hab ich doch gesagt.
56:40Soll ich lieber noch mal Mutti fragen, was ich will jetzt sein?
56:43Ich hab gesagt!
56:44Die Wandverschalung wird ausgebaut!
56:47Alle Flasche, er frickt da mal ab, Mann.
56:55Alle Flaschen!
57:07Alle Flasche!
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