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  • vor 2 Monaten

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Kurzfilme
Transkript
00:00Ich hab mir so gewünscht, dass du der Vater bist.
00:08Dana, ich bin wirklich der Vater.
00:10Oskar kann uns überhaupt nichts mehr anhaben.
00:12Nie wieder, hörst du?
00:16Ich hätte mir auch gewünscht, ein Papa zu sein.
00:20So.
00:23Ja.
00:23Zwischen zwei besten Freundinnen passen normalerweise kein Blatt Papier.
00:27Und ein Mann schon gar nicht.
00:30Ich liebe ihn.
00:32Es geht um Maximilian Kastellow, stimmt's?
00:35Du, es tut mir leid, aber einer von euch muss zurückstecken.
00:38Ich kann einfach nicht mit dir glücklich sein, wenn ich weiß, dass Alex leidet.
00:43Das geht nicht, verstehst du das nicht?
00:45Ich kann dir nur zeigen, dass ich ihre Freundin bin.
00:48Ja.
00:49Früher.
00:50Ich weiß, dass ich dich für immer lieben werde.
00:56Ich werde warten.
01:00Ich weiß, dass ich dich für immer lieben werde.
01:04Ich weiß, dass ich dich für immer lieben werde.
01:09Ich weiß, dass ich dich für immer lieben werde.
01:10Aber ich weiß, dass ich dich für immer lieben werde.
01:13Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:43Maximilian?
01:53Ich weiß.
01:57Ich weiß.
02:04Nimm den Tisch noch eins, ja?
02:06Danke.
02:09Hey, Moment mal!
02:14Hey, stopp! Das ist jetzt nicht dein Ernst. Das willst du jetzt nicht so liegen lassen.
02:20Tut mir leid.
02:20Ich hab dich eben nicht in die Küche durchgehen lassen, damit du jetzt auf dem Rückweg so eine Sauerei machst.
02:25Machen wir jetzt zusammen weg.
02:29Hier.
02:30Alles in Ordnung?
02:38Hat der Kuchen nicht geschmeckt?
02:40Nee.
02:45Alexander hat wirklich Glück.
02:46Es gibt nicht viele, die aus Rücksicht auf ihre beste Freundin, auf ihre Liebe verzichten.
03:03Jetzt haben ja auch nicht viele so eine Freundin wie Alex.
03:05Probleme in der Firma?
03:26Der Betrug unseres Sommeliers hat ziemlich viel Staub aufgewirbelt.
03:31Wir werden uns von einigen langjährigen Lieferanten trennen müssen.
03:34Beine aus Südamerika.
03:37Ja, unser Chefsommelier aus Rio ist der Sohn eines Winzers.
03:40Er verfügt über sehr viel Wissen und hat ausgezeichnete Kontakte.
03:44Leider gibt es im Management einige Probleme.
03:46Aber ich habe Maximilian gebeten, sich darum zu kümmern.
03:49Das kann ich doch machen.
03:51Durch die Leute raus, sofort.
03:53Ich bringe die Filiale wieder vor, der Mann.
03:55Du willst nach Rio? Das ist doch nicht dein Ernst.
03:58Hier habe ich doch nichts mehr verloren.
04:01Ist es wegen David?
04:04Vielleicht ist er der Auslöser.
04:06Aber sieh dir mein Leben nochmal an.
04:09Der Knast klebt er mir wie ein übler Geruch.
04:10Da kann ich Klinken putzen, so viel ich will.
04:13Die Frau, die ich liebe, steht nicht zu mir, wie du weißt.
04:16Oskar, bitte.
04:16Ja, ja, lass mal. Du wirst deine Gründe haben.
04:19Genau wie Dana, die mich für ihren Golflehrer verlassen hat.
04:21Ein Golf-Tribial.
04:24Und zu einem Überfluss zieht sie mit ihm auch noch den Sohn groß,
04:26den ich mir immer gewünscht habe.
04:28Mein Leben ist perfekt.
04:31Was ist mit uns beiden?
04:33Oskar.
04:37Du bedeutest mir etwas.
04:40Sehr viel sogar.
04:43Dann komm mit.
04:44Nach Rio oder sonst wo hin.
04:45Lass uns neu anfangen.
04:48Mein Leben findet jetzt hier statt.
04:50Deins vielleicht.
04:52Meins ist dir gerade zu Ende gegangen.
04:57Weißt du noch, als du mich damals gebeten hattest,
04:59mit dir zusammen wegzugehen?
05:03Du wolltest nicht.
05:04Weil dir die Firma wichtiger war und dein Erfolg.
05:07Ja.
05:09Wo stehe ich jetzt?
05:10Das war's nicht wert, Edith.
05:13Wie viele Chancen kriegen wir noch?
05:15Mach nicht denselben Fehler.
05:21Ich will nicht mehr reisen, Oskar.
05:23Ich möchte zur Ruhe kommen.
05:25Mit dir.
05:26Hier in diesem Haus.
05:27Wo ich durch David jeden Tag an das erinnert werde,
05:32was ich verloren habe?
05:36Hast du, Edith?
05:40Ich hab viel falsch gemacht.
05:43Aber ich wollte für meinen Sohn
05:44ein wirklich guter Vater werden.
05:45Jetzt gibt es nichts mehr, was mich hier hält.
06:02Das Buch, das ist auch völlig frei von Weichmachern
06:05und anderen Schadstoffen.
06:07Da hab ich extra die Verpackung genau studiert.
06:09und zwei Verkäuferinnen in den Wahnsinn getrieben.
06:12Ja, ja, ja, ja.
06:13Jetzt, wo ich wieder das Kleingedruckte richtig lesen kann,
06:16da lassen wir uns nicht alles Zeug andrehen, was?
06:18Das heißt, du kannst jetzt wirklich wieder scharf sehen?
06:21Ah ja.
06:22Besser als vorher jedenfalls.
06:24Hundertprozentig scharf ist es jedenfalls noch nicht,
06:26aber ich nehme an,
06:27das liegt nur daran,
06:28dass sich meine Augen erst an die Brille gewöhnen müssen.
06:31Ich find's trotzdem toll,
06:31dass du dich getraut hast, Papa.
06:33Bewusst ist es, Jonas?
06:35Dass Papa was Blindes? Bitte.
06:37Die Brille steht hier übrigens ausnehmend, gut.
06:41Stimmt, muss ich auch sagen.
06:43Als hättest du sie schon immer getragen.
06:46Schau mal, David.
06:48Der fesche Mann da.
06:49Das ist dein Opa.
06:51Erkennst du den?
06:52Sag mal, was erzählst du denn da?
06:53Babys können in dem Alter noch gar nicht richtig sehen.
06:55Hat mir der Optiker ganz genau erklärt.
06:58Ach, dann stimmt es also auch,
06:59dass man im Alter wieder frühkindliche Züge annimmt.
07:01Und Jonas, jetzt fang bitte nicht wieder damit an.
07:04Dein Vater hat sich gerade an sein Alter gewöhnt.
07:07Ja, das kann ich mir liebhaft vorstellen.
07:09Was meinst du?
07:11Naja, ist doch klar,
07:12dass du die Angst vor dem Älterwerden verloren hast,
07:13jetzt wo du Mama wieder scharf findest.
07:15Sie ist.
07:16Äh, sie ist.
07:17Also bitte, damit hatte ich ja wohl vorher auch keine Probleme.
07:20Richtige Antwort, junger Mann.
07:21Ist doch auch egal.
07:23Hauptsache ist,
07:23dass du deinen Enkel wieder klar erkennen kannst.
07:25Ja.
07:26Allerdings, hm, mein Kleiner?
07:28Mein Gott, hast du lange Wimpern.
07:31Ja, schau mal, der Opie,
07:31der kann wieder richtig gut schauen.
07:34Ach, Karl, du willst doch nur hören,
07:35wie gut dir die Brille steht.
07:37Sieht toll aus.
07:38Du meinst es also ernst?
07:54Du willst weggehen?
07:56Ja.
07:58Möglichst weit weg.
08:00Raus aus Deutschland.
08:01Am besten anderer Kontinent.
08:02So ganz ohne Ziel?
08:05Ein bisschen planlos, findest du nicht?
08:06Glaub mir,
08:07ich hatte noch nie so ein klares Ziel vor Augen wie jetzt.
08:10Du gibst also auf.
08:11Edith.
08:13Denn mir einen Grund,
08:14warum ich noch hierbleiben sollte.
08:15Die Firma, die ich mit aufgebaut habe,
08:25ist in fremden Händen.
08:28Das Kind, das ich mir so sehr gewünscht hatte,
08:30ist gar nicht von mir.
08:32Und was man meine Familie weiß,
08:33tot oder in alle Winde vollstreut.
08:35Und wer noch hier ist, der hasst mich.
08:37Das hast du doch heute Morgen selbst erlebt.
08:38Caro und Florian.
08:42Die reden schneller, als sie denken.
08:43Das haben die doch nicht so gemeint.
08:45Edith, mach dir nichts vor.
08:48Hier ist dran gar nichts mehr, was mich hält.
08:53Und was ist mit mir?
08:55Mit uns beiden?
08:58Ja.
09:00Du.
09:04Du bist mein einziger Lichtblick.
09:06Aber du willst mich ja nicht begleiten.
09:11Ich kann nicht, Oskar.
09:13Heben.
09:14Du kannst nicht.
09:16Genauso wie du mir keinen Job vermitteln kannst.
09:19Und in der Öffentlichkeit nicht zu mir stehen kannst.
09:22Ich habe dir gesagt,
09:23das kann erst passieren,
09:24wenn die anderen dich akzeptieren.
09:25Und was soll ich in der Zwischenzeit machen?
09:28Spazieren gehen?
09:29Golf spielen?
09:29Skudoku?
09:31Meine Zeit vertrödeln wie ein Rentner,
09:33um mich dann nachts in dein Schlafzimmer zu schleichen?
09:35Heimlich.
09:36Nur damit ja keiner etwas von unserer Beziehung bemerkt.
09:40Du sollst mich besser kennen, Edith.
09:43Das ist kein Leben für mich.
09:44Danke noch mal für deinen spontanen Entschluss.
10:06Ach, wir mit unserem Trio waren schon immer von der schnellen Truppe.
10:10Meine Freunde sind schon richtig heiß auf das Konzert.
10:12Hallo.
10:13Herr Wallenberg, da sind Sie ja.
10:15Und?
10:15Was sagen Sie zu Ihrem Konzert?
10:17Oh, schön.
10:18Ja, was denn?
10:19Was denn, heute?
10:20Also, das geht nicht.
10:22Oh, meine Bandkollegen und ich haben aber nur heute Abend Zeit.
10:25Trotzdem, das ist unmöglich.
10:26Ja, aber Herr Wallenberg, die Idee, das Jazzkonzert hier zu veranstalten, die kam doch von Ihnen.
10:31Ich meine, Jazz ist, weiß Gott, nicht meine Lieblingsmusik.
10:34Aber ich bin auf Ihren Wunsch angegangen.
10:36Und jetzt ist auch wieder nicht recht.
10:37Ja, bringt man ein Jazzkonzert, ja?
10:39Ohne Vorbereitungen und Planung.
10:41Planung, was denn Planung?
10:43Improvisieren, das ist doch Jazz.
10:45Das ist die Kunst von Jazz, oder nicht?
10:47Ja, genau, stimmt.
10:49Ja, entschuldigen Sie mich, ich habe Kundschaft.
10:53Ja, ich muss dann auch mal los.
10:55Vielleicht bis später dann, ne?
10:57Dr. Schumann?
10:58Ja, wo er recht hat, hat er recht.
11:00Improvisation ist das A und O.
11:02Ja, halt du mir jetzt keine Vorträge über Jazz.
11:04Du hörst ja sogar Louis Armstrong von Bucks Weltmeister.
11:07Ist er nicht?
11:07Was ist denn das Problem mit dem Konzert heute Abend?
11:12Eben, dass es heute Abend ist.
11:15Ich verstehe nicht.
11:16Ich habe heute Abend eine Probeschicht als Sommelier bei Castel-Cresin.
11:21Was?
11:22Du, Sommelier im Castel?
11:24Ja.
11:24Das muss, das ist...
11:26Das ist meine Traumstelle, ganz genau.
11:28Ja, und das Problem?
11:29Warum sagst du es dann, bringt man nicht einfach?
11:31Ja, noch habe ich die Probeschicht nie bestanden.
11:34Außerdem ist Herr Brinkmann immer so überempfindlich.
11:36Ich möchte die Stelle hier in meinem alten Geschäft nicht aufs Spiel setzen.
11:41Man weiß ja nie.
11:45David ist seinem Großvater wie aus dem Gesicht geschnitten.
11:48Du meinst meinen leiblichen Vater?
11:51Ja.
11:52So, die Kinnpartie.
11:54Ja, das stimmt.
11:55Das sieht aus wie Hans.
11:58Nur das Lächeln, das hat er von Jonas.
12:01Findest du nicht auch, Dana?
12:03Ja.
12:04Ja, schon, vielleicht.
12:07Es hat die Natur doch klug eingerichtet, dass die Babys am Anfang immer erst dem Vätern ähneln.
12:12Hast du irgendwas, Dana?
12:14Nein, mir geht's gut.
12:16Ich brauche noch ein bisschen Wasser.
12:17Wollt ihr auch was?
12:18Gern.
12:19Kurz, ich komme gleich wieder.
12:23Kann man wirklich nicht leugnen, dass du Jonas Sohn bist?
12:26Dazu braucht man keinen Vaterschaftstest.
12:29Nein, muss man nur uns fragen.
12:32Ihr seid zwei Experten, was?
12:33Meine Freundschaft zu Alex ist gerettet.
12:46Ich sollte eigentlich froh sein und erleichtert.
12:51Ob ich jemals wieder so viel für einen Mann empfinden werde?
12:56Wenn ich mir vorstelle, ich hätte Maximilian nach unserer ersten Begegnung auf Lagomera nie wieder getroffen.
13:02Aber wir haben uns wieder getroffen.
13:06Als hätte das Schicksal es so gewollt.
13:10Wahrscheinlich wollte es meine Freundschaft mit Alex auf die Probe stellen.
13:13Alex, wo bleibt ihr überhaupt?
13:32Was bist du denn so nervös?
13:34Ich? Nervös? Ich bin doch nicht nervös, Kitty.
13:37Das liegt an dir, weil du hier so rumwirbelst, ja?
13:40Ja, ja, mach nur nur deine Komplimente.
13:43Nervös bist du trotzdem.
13:44Warum? Weißt du selber nicht, hm?
13:46Oh, was Neues.
13:47Ah, ein Hemd? Entschuldigung.
13:50Bist du heute allein hier?
13:52Ja, nein. Eigentlich müsste Hannah schon zurück sein, aber ich nehme an, sie feiert Versöhnung mit Alexandra.
13:57Versöhnung? Versöhnung? Haben die beiden sich gestritten?
14:01Manchmal passieren Dinge, die selbst eine wunderbare Freundschaft auf den Prüfstand stellen.
14:06Ja, dabei hat Alexandra heute sogar einen Versöhnungskuchen zur Wiedergutmachung für Hannah gebacken.
14:15Herr Wallenberg, hab ich mir doch gedacht, dass ich Sie erfinde.
14:19Wir haben noch keine Abmachung gegen heute Abend getroffen.
14:22Abmachung? Es gibt keine Abmachung.
14:23Ja, aber Sie haben sich doch so vehement für das Jazz-Konzert eingesetzt, um neue Kunden im Laden zu gewinnen.
14:30Ein Jazz-Konzert?
14:31Oh, Johann. Johann liebt Jazz.
14:35Ja, vor, ach Gott, vor 100.000 Jahren, da ist er extra mal nach Frankfurt getrampt, um so einen ganz tollen, hochbegabten, so begnadeten Trompeter zu hören.
14:44Wie hieß der doch gleich? Er hat seine sämtlichen Platten mitgenommen, um sie signieren zu lassen.
14:50Also, also, Herr Brinkmann, danke, es tut mir leid.
14:52Kein Jazz-Konzert, nicht heute Abend, nicht für mich.
14:55Und Gitti, weißt du, ich möchte einmal hier in Ruhe lesen, ja?
15:20Hier rein.
15:24Dana.
15:25Hallo.
15:25Was machst du denn hier?
15:28Ich musste mal ein bisschen raus.
15:31Die neuesten Kreationen von unserem Küchenchef. Magst du probieren?
15:35Nein, danke.
15:37Ja, dann setz dich doch.
15:39Danke.
15:44Was ist denn passiert?
15:47Jonas und seine Eltern, sie freuen sich so, dass er der Vater ist.
15:50Ich habe ehrlich gesagt ein bisschen Angst.
15:52Was passiert, was passiert, wenn er rauskommt, dass es gar nicht stimmt?
15:56Das wird nicht passieren.
15:58Was hast du denn mit dem echten Vaterschaftstest gemacht?
16:02Verbrunnt.
16:03Edith.
16:03Edith.
16:03Edith.
16:03Edith.
16:04Edith.
16:05Edith.
16:06Edith.
16:07Edith.
16:08Edith.
16:09Edith.
16:10Edith.
16:11Edith.
16:12Edith.
16:13Edith.
16:14Edith.
16:15Edith.
16:16Edith.
16:17Edith.
16:18Edith.
16:19Edith.
16:20Edith.
16:21Edith.
16:22Edith.
16:23Edith.
16:24Edith.
16:25Edith.
16:26Edith.
16:27Edith.
16:28Edith.
16:29Edith.
16:30Edith.
16:31Edith.
16:32Edith.
16:33Edith.
16:34Edith.
16:35Edith.
16:36Edith.
16:37Edith.
16:38Edith.
16:39Edith.
16:40Edith.
16:41Edith.
16:42Edith.
16:43Edith.
16:44Edith.
16:46Wir müssen nach vorne schauen, Donna.
16:48Davids Taufe steht vor der Tür und es soll doch ein besonderes Fest für die ganze Familie werden.
16:53Ich habe mit dem Küchenchef schon über ein paar Menüvorschläge gesprochen.
16:58Ich kann dir heute Abend schon ein paar zeigen.
17:00Einverstanden?
17:01Ja, hört sich gut an.
17:03Gut.
17:06Danke, Edith.
17:15Und Alex, wo warst du denn?
17:19Ich habe die ganze Zeit vor Castel-Cousin auf dich gewartet.
17:22Wolltest du mich doch abholen?
17:24War schon so spät, habe ich gar nicht gemerkt.
17:26Ja, die ersten Gäste vom Mittagstisch sind bestimmt schon da.
17:28Zum Glück hast du es ja noch pünktlich geschafft, hm?
17:31Ja, ich glaube, ich beeile mich auch mal besser.
17:34Doch, Hannah.
17:35Wie ist eigentlich dein Gespräch mit Maximilian gelaufen?
17:40Er akzeptiert, dass ich nichts mehr von ihm will.
17:42Wirklich?
17:44Einfach so?
17:44Du, Entschuldigung, lass uns einfach später reden, ja?
17:47Oma, geht die Röde da bestimmt schon drin.
18:00Frank?
18:03Guten Tag, Frau Castellhoff.
18:07Ja, natürlich würde ich mich gerne mit Ihnen unterhalten, Frau Frank.
18:10Wenn Sie wollen, sofort.
18:12Prima.
18:13Bis dann.
18:14Was willst du?
18:25Na klar, jetzt mach mal nicht die Welle.
18:27Ich habe alles unter Kontrolle.
18:30Wo soll ich das wissen?
18:31Das kann mir gerade dauern.
18:32Wo, Schluss mache ich mit Ihnen?
18:35Na?
18:36Muss ich mir Sorgen um dich machen?
18:39Sorgen?
18:39Was ist denn das für eine unbekannte Vokabel?
18:42Du erzählst mir nicht, was mit deiner Hand passiert ist.
18:45Du gehst frühzeitig ins Bett, du frühstückst kaum, du verschmierst Bongas Hungerterrine.
18:49Und du hast mich nach deiner überraschenden Rückkehr aus Saint-Tropez noch nicht einmal um Unterstützung für deine Studentenkasse gebeten.
18:57Die ist wirklich gut.
18:58Ja, im Ablenken warst du schon immer ein Meister, aber damit hast du heute keine Chance bei mir.
19:04Also, was ist los mit dir?
19:05Vor dir kann man wirklich nichts geheim halten.
19:12Ich frage mich schon die ganze Zeit, ob diese heimliche Affäre mit Oskar gut für dich ist.
19:16Und ob das mehr ist als nur eine Affäre.
19:18Sie wäre sicherlich noch besser für mich, wenn du ihm nicht das Leben noch zusätzlich schwermachen würdest.
19:25Aber zurück zu dir.
19:27Warum bist du so schnell zurück aus Saint-Tropez?
19:31Sorry, wir müssen meine Reiseanekdoten leider später verschieben.
19:34Ich bin Farbredes.
19:37Tschüss.
19:44Ja, aber Bob, du wirst doch nicht nachtragend sein.
19:46Du weißt doch, was ich zu le...
19:48Ja, aber...
19:52Daneben nicht, Herr Artajewitsch.
19:58Was machst du hier?
20:00Äh, Entschuldigung, ich wohne hier.
20:02Mit meiner Frau und mit meinem Sohn.
20:05Ich glaube, dein Kind schreit gerade.
20:08Das glaube ich nicht.
20:09Es ist nämlich gar nicht da.
20:10Es ist bei seinen Großeltern.
20:12Väterlicherseits.
20:13Sie werden doch keinen Hörschaden aus dem Gefängnis davon getragen haben, Herr Gaston.
20:16Ich glaube ja nicht, dass du mich mit deinen Blütensprüchen beeindrucken könntest.
20:19Ach, ich will sie doch nicht beeindrucken.
20:22Ich versuche lediglich zu verstehen, warum sie immer noch hier sind.
20:25Es geht dich in Dreck an.
20:26Ich meine, jetzt wo klar ist, dass ich Davids Vater bin,
20:29verstehe ich einfach nicht, warum sie nicht endlich abhauen.
20:33Ich meine, sie wollten doch weg.
20:35Auf die Bahamas, oder?
20:36Was hält sie denn noch hier?
20:39Halt's den Maul.
20:39Ach, sie müssen doch nicht gleich ausfallen werden.
20:43Es tut mir doch auch von Herzen leid, dass sie keinen Job finden.
20:47Es müssen ja auch gar nicht die Bahamas sein.
20:49Vielleicht finden sie ja was im australischen Busch.
20:51Hauptsache weit weg.
20:57Kannst du mir mal bitte sagen, was das eben sollte?
20:59Zweimal Rinderbraten, einmal Involtini.
21:11Ja, kommt.
21:12Die zwei Kräutersalate sind auch schon fertig.
21:15Ich habe schon Angst gehabt, du lässt mich heute Mittag allein.
21:17Ach, tut mir leid, Oma.
21:19Aber irgendwas ist doch heute schief gelaufen.
21:20Also einmal hätte ich ja durchgehalten,
21:22denn du hattest alles perfekt vorbereitet.
21:24Na, wie hat denn der Kuchen geschmeckt?
21:28Was für ein Kuchen?
21:30Na, kannst du ruhig reden, ne?
21:34Deswegen bist du mir zu spät gekommen,
21:36weil du dich mit Alexandra verquatscht hast.
21:38Ich weiß nicht, was du meinst.
21:40Ich rede von dem Kuchen, von dem Versöhnungskuchen,
21:43den Alexandra heute hier extra für dich gebacken hat.
21:47Ich weiß von keinem Kuchen.
21:50Ach Gott.
21:51Ach, du liebe Gott, das ist aber schade.
21:53Jetzt habe ich die Überraschung kaputt gemacht.
21:58Alex hat mich vorher nicht abgeholt.
22:00Und es jetzt hier nicht zu helfen, ist auch nicht ihre Art.
22:04Oma, das stimmt doch erst nicht.
22:07Vielleicht wächst ihr das alles hier über den Kopf.
22:09Dass sie uns jeden Tag helfen muss im Fischerkrug
22:11und dass sie den ganzen Tag noch arbeiten muss
22:13am Computer für ihre Hamburger Agentur.
22:17Und dann haben wir uns auch noch gestritten.
22:19Oh, ja, ihr macht eine schwere Zeit durch.
22:24Aber es wird doch wieder besser.
22:26Wenn ihr nur ehrlich miteinander seid.
22:29Ich werde nachher nochmal in Ruhe mit dir reden.
22:31Tu das.
22:32Ehrlich, weit am längsten.
22:33Danke, dass Sie sofort kommen konnten, Frau Frank.
22:41Sie haben am Telefon gesagt,
22:42es gehe nochmal um das Ressortkonzept Ihres Sohnes.
22:45Ja.
22:47Ich habe mich mittlerweile für Maximilians Idee entschieden.
22:50Das werden Sie nicht bereuen.
22:51Es ist ein sehr zukunftsträchtiges Konzept.
22:54Und wie ich Ihnen schon vor ein paar Wochen gesagt habe,
22:57hat mich Ihr Fachwissen sehr beeindruckt.
23:00Das freut mich.
23:00Und jetzt müssen Führungspositionen neu besetzt werden.
23:07Ich möchte Ihnen das Marketing anvertrauen.
23:12Mir?
23:13Ja.
23:14Sie haben doch selbst gesagt, Sie hätten Interesse.
23:16Also, falls es immer noch besteht,
23:17ich würde mich jedenfalls sehr freuen.
23:20Und was sagt Maximilian dazu?
23:22Maximilian ist auch von Ihren Fähigkeiten überzeugt.
23:25Aber die wichtigen Personalentscheidungen treffe ich sowieso alleine.
23:28Also, lassen Sie sich meine Idee durch den Kopf kiehen und
23:32ja, vorher sollten wir noch über unsere Konditionen sprechen.
23:37Möglicherweise hilft Ihnen das bei der Entscheidung.
23:39Was hast du mir dabei gedacht?
23:48Dana, jetzt beruhig dich erst mal.
23:49Hör mir mal zu.
23:51Oskar hat uns so viele schlaflose Nächte bereitet.
23:53Seitdem er wieder da ist, lässt er keine Gelegenheit aus, um mich fertig zu machen.
23:56Aber Oskar zu provozieren bringt auch nichts.
23:58Das weißt du doch.
23:59Ja, das war nicht besonders clever.
24:03Okay.
24:05Eher suboptimal.
24:07Jonas,
24:08dass Oskar hier wegfühlt, ist nur gut für uns.
24:11Freu dich einfach, dass wir David behalten.
24:12Und lass Oskar in Ruhe, ja?
24:15Ich gebe mir Mühe.
24:16Okay?
24:17Hör zu.
24:19Morgen ist die Taufe unseres Sohnes.
24:21Und ich möchte nicht, dass dieser Tag durch irgendeinen Streit verdorben wird, ja?
24:24Okay.
24:27Komm mal her.
24:40Wann können Sie denn anfangen, Frau Frank?
24:43Ich müsste noch einige Formalitäten mit meinem jetzigen Arbeitgeber klären,
24:46aber das wird nicht viel Zeit in Anspruch nehmen.
24:48Also könnte ich in den nächsten Tagen hier anfangen.
24:51Sehr gut.
24:52Ehrlich gesagt, ich hatte befürchtet, dass es etwas schwieriger würde, sie hierher zu locken.
24:58Es ist immer gut, neue Wege zu gehen.
25:01Ihre Argumente waren wirklich sehr überzeugend.
25:04Das freut mich.
25:06Wie Sie sich sicher vorstellen können.
25:12Oh, Anna, gut, dass du da bist.
25:14Für heute Abend hat sich eine größere Gesellschaft angekündigt.
25:18Du musstest Bongard in der Küche unterstützen.
25:20Was steht denn an?
25:21Der Industrieverband Metall hat kurzfristig einen Abendessen hierher verlegt.
25:26Gut, kein Problem.
25:27Prima.
25:28Lesen Sie sich den Vertrag in Ruhe durch und wenn Sie Änderungswünsche haben, geben Sie mir Bescheid.
25:40Wir hatten ja die wesentlichen Punkte schon besprochen.
25:42Ich setze mich eben in die Bar und reiche in den unterschriebenen Vertrag dann wieder rein.
25:46Sehr gut.
25:47Ich schätze entscheidungswillige Mitarbeiter.
25:49Dann hätten wir ja alles geklärt.
25:51Willkommen bei Castel Cuisine.
25:56Danke.
25:59Danke.
25:59Das Buffet kommt dort an die Wand.
26:05Wir erwarten circa 25 Personen.
26:08Danke, Tom.
26:09Wie gesagt, der Verband hat ausdrücklich ein Arbeitsessen bestellt.
26:13Also leichte Küche, essenstechnisch nicht zu kompliziert und trotzdem vom Allerfeinsten.
26:17Man könnte entweder in die asiatische Richtung gehen oder vielleicht mediterran.
26:21Auf jeden Fall Fingerfood, leichte Salate, sowas.
26:23Hört sich gut an.
26:25Besprichst du die Details mit Monkart?
26:27Ich verlasse mich auf euch.
26:29Und vertraue ganz deinem Gefühl.
26:31Ich sehe schon, du bist bestens für deinen entscheidenden Abend vorbereitet.
26:50Meinst du, das geht so?
26:52So einem eleganten Sommelier werden die Gäste bei jeder Empfehlung blind vertrauen.
26:56Und von Weinen verstehst du ja nun wirklich genug.
26:59Und findest du das Tuch nicht zu bunt?
27:01Was? Passt hervorragend zu jedem gut gelagerten Burgunder.
27:05Also wenn ich nicht ein Arzt wäre, dann würde ich dir jetzt ein Gläschen von Gittis berühmten Aufgesetzten verabreichen.
27:11Zur Beruhigung.
27:12Danke, das ist nicht nötig.
27:15Was ist denn das?
27:16Jetzt...
27:17Richard, das ist der Knopf, der ist ab.
27:20Der Knopf.
27:21Was mache ich denn jetzt?
27:23Zieh dich aus.
27:24Wie bitte?
27:25Es gibt Momente im Leben, da muss ein Mann tun, was ein Mann tun muss, um sein Ziel zu erreichen.
27:29Komm, zieh dich aus.
27:30Ach, du hast mal...
27:31Ja, du würdest dich wundern, was noch alles in meiner alten Arzttasche steckt.
27:34Das ist der reinste Zauberkasten.
27:36Ja, komm, zieh dich aus.
27:37Ich bin dein Arzt.
27:39Ich hoffe, du kannst da mit umgehen, ja?
27:42Bin ich Junggeselle.
27:44Mit Schnittwunden kenne ich mich zwar besser aus, aber...
27:47Sag mal, was soll das denn?
27:50Das ist ein Notfall.
27:51Ach.
27:52Ja, Johann hat gleich einen Termin.
27:55Ach so.
27:56Deshalb lässt du Stefans Jazzkonzert sausen, ja?
28:01Ist sie jünger als du?
28:02Sie?
28:03Sie?
28:04Ach so.
28:06Ist eher...
28:06Ist eher eine alte Sehnsucht, die sich heute erfüllen könnte.
28:12Ich seh schon, reine Männersache, hm?
28:14Kommst du trotzdem mal mit mir nach oben?
28:16Ich kann dich doch nicht so halbnackt hier sitzen lassen.
28:19Außerdem will ich dein schönes, neues, teures Hemd nicht einem Metzger wie Richard überlassen.
28:24Hör mal, Metzger, Helge.
28:25Hier ist der Knopf.
28:26Vielen Glück.
28:35Und Sie haben mir zum zweiten Mal die Lieferung zurückgehen lassen.
28:38Da würde ich langsam mal drüber nachdenken, den Hummerlieferanten zu wechseln.
28:42Ja.
28:43Wir haben da einen exquisiten Anbieter vor Ort.
28:46Ich lasse Ihnen mal die Adresse zukommen.
28:49Ja.
28:49Nicht zu danken.
28:50Bis dann.
28:52Was gibt's?
28:53Gibt's Neuigkeiten?
28:57Ja.
28:58Drei.
29:00Jetzt bin ich mal gespannt.
29:02Du bekommst dein Ressort.
29:04Wie viele Hotels und Wellnessanlagen wir eröffnen werden, das gilt es noch zu klären, aber einen Versuch ist es wert.
29:12Damit hätte ich jetzt gar nicht mehr gerechnet.
29:14Ja, du hast eben gute Vorarbeit geleistet.
29:17Du wirst es nicht bereuen.
29:19Das wird ein voller Erfolg.
29:20Na, das hoffe ich aber auch.
29:21Eine solche Investition in den Sand zu setzen, das können wir uns nicht leisten.
29:25Und daher möchte ich auch, dass du dich ab sofort voll und ganz darauf konzentrierst.
29:29Nichts lieber als das?
29:31Dafür müssen wir dich allerdings in anderen Bereichen entlasten.
29:36Woran hast du da gedacht?
29:39Die Restaurantleitung hier?
29:40Ja, zum Beispiel.
29:43Jetzt sag bloß, du konntest Gewart aus München loseisen.
29:45Nicht ganz.
29:49Aber meine Wahl steht ihm in puncto Kompetenz in nichts nach.
29:56Ich werde Oskar den Posten anbieten.
29:58Wenn er wenigstens Erfahrungen im Gastronomiebereich hätte.
30:26Oskar ist ein versierter Manager mit Führungskompetenz.
30:29Das wiegt mangelnde Gastronomiekenntnisse mehr als auf.
30:32Da frage ich mich doch mal, warum wir bei anderen Stellen ausschreiben und so viel Wert darauf legen.
30:36Oskars geschäftliche Fähigkeiten sind nun wirklich über jeden Zweifel erhaben.
30:40Du weißt, dass er mich nicht überzeugt.
30:42Das weißt du.
30:43Jeder hat eine zweite Chance verdient.
30:45Das hast du selbst gesagt.
30:46Ja.
30:46Die Frage ist nur, ob das andere Leute auch so sehen.
30:51Unser guten Ruf verbessern wir jedenfalls nicht mit Oskars Einstellung.
30:54Ja, vor der Öffentlichkeit müssen wir Oskar selbstverständlich schützen.
30:58Aber als Restaurantmanager hat er in unserem Unternehmen ja auch keine so exponierte Stellung.
31:02Oskar gehört zur Familie und er hat sehr viel durchgemacht.
31:11Er braucht uns jetzt.
31:15Bislang haben wir solche Entscheidungen gemeinsam getroffen.
31:18Diesmal nicht.
31:19Es ist deine Firma.
31:26Maximilian, mach dir keine Sorgen.
31:28Ich übernehme die volle Verantwortung für Oskar.
31:36Noch irgendwelche Überraschungen für mich parat?
31:39Ja.
31:41Für die Stelle des Marketingleiters.
31:43Und diesmal wirst du keine Einwände haben.
31:46Konnte ich Alexandra Frank für uns gewinnen.
31:49Frau Frank ist unsere Idealbesetzung.
31:59Erwiesenermaßen hochkompetent, praktisch und eingearbeitet und kurzfristig verfügbar.
32:03Von mir aus könnte ich auch sofort anfangen.
32:06Das Angebot deiner Mutter war so verlockend, dass ich einfach nicht widerstehen konnte.
32:09Ja, dann lassen Sie uns beginnen.
32:11Was meinst du, Maximilian?
32:14Meine Mutter überrascht mich heute ein bisschen mit ihren spontanen Personalentscheidungen.
32:19Aber es soll nicht unser Problem sein.
32:23Gute Zusammenarbeit.
32:23Und?
32:30Hast du Johans Abend gerettet?
32:33Der Knopf ist jedenfalls dran.
32:38Und?
32:40Kennst du sie schon?
32:43Wen?
32:43Wen, wen, wen?
32:44Die Verabredung.
32:46Gitti, es ist nicht, was du denkst.
32:47Ach Gott, gib dir keine Mühe, Richard.
32:49Ich habe Augen im Kopf und bin nicht blöd.
32:51Und wenn Johann sich so rausputzt und sogar auf ein Jazzkonzert verzichtet und ein Gewese macht,
32:57dass ihm sogar nachmittags schon einen Aufgesetzten anbieten muss, dann bringt dir ein Rendezvous.
33:02Also, wenn ich es nicht besser wüsste, man könnte glatt denken, du bist eifersüchtig.
33:06Ich?
33:06Du hattest es damals in der Hand, solche Spekulationen auf immer zu verhindern, aber du hast Johans Antrag abgelehnt.
33:12Gitti, das ist schon ewig lang her.
33:14Und trotz, und trotzdem interessierst du dich immer noch für jede Frau, auf die Johann ein Auge wirft.
33:21Na ja, damit er nicht in sein Unglück rennt, wie mit dieser arroganten Apothekerin oder dieser zickigen Winzerin.
33:28Und kannst du dich noch an den aufdringlichen Kurschatten erinnern?
33:31Siehst du, genau das ist es, was ich meine.
33:32Du lässt dann keiner ein gutes Haar.
33:35Vielleicht macht Johann ja deshalb aus dem heutigen Abend so ein Geheimnis.
33:38Ihm ist vielleicht peinlich, wenn es wieder schief geht.
33:41Da sagst du allerdings was Wahres.
33:42Ich möchte nur, dass du als ein Freund ihn ermahnst, vorauszusehen und nicht zu überstürzen.
34:01Auf den Image-Transfer kommt's an.
34:03Es muss gelingen, Prestige und Niveau der Castel Cuisine Restaurants 1 zu 1 auf Wellness und Hotels zu übertragen.
34:08Das ist genau die Herausforderung, die ihr beide zu meistern habt.
34:12Ja, das sehe ich genauso.
34:15Das weltweite Filialnetz von Castel Cuisine stellt eine ideale Marketingbasis dar.
34:23Frau Castellhoff sitzt da vorne.
34:26Bitte legen Sie den Herrschaften unsere karamellisierte Birnentorte oder diese formidable Tartatain ans Herz.
34:33Die sind heute ein Gedicht und Sie werden ein Lächeln auf die Lippen unserer neuen Marketingchefin zauern.
34:39Ich werde Ihnen berichten.
34:40Und mit deiner Unterstützung werde ich die Vorteile dieser Konstellation besonders gut nutzen können.
34:46Ich bin fest davon überzeugt, ihr beide werdet ein wundervolles Team.
34:50So, ja, also keine Einwände, Monsieur.
35:02Danke nochmal, Gitti, fürs Knopf annehmen.
35:04Du hast jetzt was gut bei mir, ja?
35:06Gern geschehen.
35:07Vorsicht!
35:10Nein, nicht nur mal, du.
35:13Nicht nur mal.
35:14Viel Erfolg, Johanna.
35:18Wenn der so nervös ist, dann macht der bestimmt wieder eine Dummheit.
35:22Lass ihn doch.
35:23Gott, ich mach mir Sorgen.
35:25Du verrätst mir ja nicht, mit wem er sich trifft.
35:27Nee, wenn's dir so wichtig ist, setz doch einen Detektiv auf ihn an.
35:35Sag mal, hast du heute Abend schon was vor?
35:37Nö, nichts Besonderes.
35:38Wieso?
35:39Kannst du mir helfen?
35:41Ach, eingearbeitet bin ich ja schon.
35:43Ja.
35:43Dann hol als erstes mal einen Kasten Bier aus dem Keller.
35:47Zu befehlen.
35:54Du willst doch nicht etwa...
35:55Nein, nein, nein.
35:57Na ja, für einen Detektiv ist es schon zu spät.
36:00Das hab ich doch nicht so ernst gemeint.
36:02Jemand muss da auf Juhn aufpassen.
36:04Gitti, Moment, jetzt, jetzt, warte.
36:12Hast du mich deshalb heute Mittag vergessen?
36:14Das hättest du mir noch sagen können.
36:15Ja, heute Mittag wusste ich's noch nicht mal.
36:18Aber so ein Angebot, das...
36:20Das kommt doch nicht so von jetzt auf gleich.
36:22Ich sag dir doch, Edith Castellow hat mich angerufen.
36:24Ich bin hergekommen und sie hat mir einen Vertrag gemacht,
36:27den konnte ich ja aber nicht ablehnen.
36:31Oder stört sich dann die auch hier arbeiten.
36:33Nee, natürlich nicht.
36:34Aber jetzt mal ehrlich.
36:37Irgendwas war doch schon heute Mittag.
36:39Und Magity hat mir gesagt, dass du mir einen Kuchen vorbeibringen wolltest.
36:42Aber du bist nicht gekommen.
36:43Und danach, da warst du irgendwie komisch.
36:48Mein Chef in Hamburg hat mich gefeuert.
36:50Gefeuert?
36:51Oh.
36:52Oh, der hat doch gesagt, dass er einverstanden ist,
36:54dass du von hier aus arbeitest.
36:55Ja, hatte ich auch gedacht.
36:57Mensch.
36:57Das verstehe ich so einiges.
37:00Nicht so schlimm.
37:01Ich hab da schon was Neues.
37:03Das stimmt.
37:06Jetzt arbeiten wir beide hier für Castellküsin.
37:09Herzlichen Glückwunsch für deine neue Stelle.
37:12Danke.
37:15Mensch, so viele Missverständnisse in letzter Zeit.
37:18Wieso passiert denn sowas?
37:21Weißt du was?
37:21Wir sollten einfach ein bisschen mehr Zeit zusammen verbringen.
37:23So wie in Hamburg.
37:24Machen wir noch Feierabend was zusammen?
37:29So wie zwei?
37:30Mal sehen.
37:31Entschuldige, ich muss rein.
37:32Maximilian wollte noch einiges mit mir besprechen.
37:34Ja, natürlich kenne ich mich auch in der internationalen Wirtschaft aus.
37:58Ich war jahrelang Geschäftsführer von Castellof Optik.
38:03Ja, eines der fünf größten Optikunternehmen weltweit.
38:08Wollen Sie vielleicht auch noch wissen, ob ich es dir nun, Schreibmaschinenkenntnisse habe?
38:13Was machst du?
38:14Das ist gar nicht nötig, dich so unter Wert zu verkaufen.
38:17Ich brauche einen Job.
38:18Und eigenes Geld.
38:20Und beides wirst du haben.
38:21Dann gib mir das Telefon zurück.
38:24Wie wär's mit einem kleinen Schläckchen?
38:26Ich wüsste nicht, was ich zu feiern hätte.
38:27Vielleicht, dass deine Stellensuche jetzt ein Ende hat.
38:31Ab morgen steigst du bei Castell Cuisine ein.
38:34Morgen?
38:36Oui, mon cher.
38:39Und mit Maximilian habe ich auch schon gesprochen.
38:43Und wieso jetzt so plötzlich?
38:44Gestern hast du noch gesagt, es geht nicht so schnell.
38:46Es ist an die Stelle frei geworden.
38:49Ich hoffe, du hast nicht vor, mich in die Küche zu setzen.
38:51Du gehörst ins Management, das ist doch selbstverständlich.
38:54Aber ich wollte auch noch über etwas anderes mit dir sprechen, Oskar.
39:00Ja?
39:01Ich möchte dich nicht verlieren.
39:05Und dafür wäre ich sogar bereit, dich nachts ganz offiziell in mein Schlafzimmer zu lassen.
39:11Oder auch morgens.
39:16Mittags.
39:16Und du willst allen von uns erzählen?
39:22Der ganzen Familie?
39:23Ja, und jedem, der es sonst noch hören möchte.
39:26Und zwar ganz bald.
39:27Was meinst du?
39:29Lunt es sich, für diese Aussichten hier zu bleiben?
39:31Nur in diesem Marktsegment, der absoluten Luxusklasse, sehe ich eine Nische für uns.
39:43Ja?
39:45Entschuldigen Sie bitte, Herr Kasteloff, brauchen Sie mich heute noch?
39:47Nein, Marie, machen Sie ruhig Feierabend.
39:49Danke.
39:50Wir beide schließen uns dann auch mal an, oder?
39:52Einige Punkte hätte ich schon noch.
39:55Natürlich ist ein ganz schönes Tempo vor für deinen ersten Arbeitstag.
39:58Dafür hat mich deine Mutter doch engagiert, oder?
40:00Außerdem geben mir spannende neue Aufgaben immer das gewisse Etwas.
40:05Kennst du das nicht?
40:09Das ist echt unglaublich.
40:11Ich meine, gestern fand der Chef es noch in Ordnung, dass Alex von zu Hause aus arbeitet.
40:14Und heute wirft er sie einfach raus.
40:15Ich meine, wo leben wir denn?
40:17Manchmal geht es ganz schön hart zu in der Welt.
40:21Kein Wunder, dass hier heute so komisch drauf war.
40:23Sie das?
40:24Ja, auch ist auch normal.
40:26Zum Glück hat die gleich einen neuen Job gefunden.
40:28Wollt ihr heute bestimmt noch feiern, hm?
40:29Und wie?
40:32Gleichzeitig sollten wir schon beobachten, wo sich weitere Ressorts anbieten würden,
40:36um später nicht viel Zeit zu verlieren.
40:38Sehr gute Idee.
40:41Entschuldige, Simon.
40:42Bist du nie müde?
40:43Nur hungrig.
40:45Was hältst du davon, wenn wir das angenehm mit dem Nützlichen verbinden?
40:49Wenn wir doch hier ein tolles Restaurant nebenan haben?
40:51Du müsstest mir auch noch einige Fragen beantworten, sonst kann ich heute Nacht nicht einschlafen.
40:57Das kann ich natürlich nicht verantworten.
40:59Fischer Krug, Dr. Schumann, was kann ich für Sie tun?
41:12Agentur Table & Bad, Reichhardt.
41:14Erreich ich bei Ihnen Alexandra Frank.
41:16Äh, ja, einen kleinen Moment, bitte.
41:18Ich glaube, das ist der Chef von Alexandra.
41:19Willst du?
41:20Ja.
41:23Hanna, sag mal hier.
41:24Ich bin eine Freundin von Alexandra, die ist gerade nicht da.
41:26Aber ich würde gerne was ausrichten.
41:28Zum Beispiel, dass Sie die Kündigung zurückziehen.
41:31Äh, wie bitte?
41:33Ich verstehe nicht.
41:33Was sollte ich?
41:34Die Kündigung.
41:35Lieben gern, deshalb rufe ich ja an.
41:37Das Problem ist nur, Frau Frank hat gekündigt.
41:40Wie bitte?
41:44Alexandra hat gekündigt.
41:53Wie lange geht das schon mit euch?
41:55Und warum diese Heimlichtuerei?
41:57Sag mal, Dana, du bist ja komplett durchgefroren.
41:59Wo warst du denn?
42:01An die Arbeit.
42:04Ich dachte eigentlich eher, dass wir beiden noch was unternehmen.
42:07Ich schwöre dir, ich habe Johann hier reingehen sehen.
42:10Stefan macht heute ein Jazz-Konzert in Robertsladen.
42:13Wollen wir da vielleicht noch hin?
42:14Hast du in Hamburg gekündigt, um in Maximilians Nähe zu sein?
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