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  • vor 2 Monaten

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Kurzfilme
Transkript
00:00Weißt du was, tu mir einfach einen Gefallen und halte dich raus aus meinem Leben.
00:04Und jetzt kommst du zu mir und fragst mich, ob du für mich arbeiten darfst?
00:08Was hat denn das eine mit dem anderen zu tun?
00:14Florian, ich entscheide lieber selbst, wann ich eine Liaison öffentlich mache und vor allen Dingen die Art und Weise wie.
00:20Was würdest du denn machen, wenn du tatsächlich der Vater bist?
00:22Na was schon. Ich werde zusehen, dass ich das Sorgerecht bekomme. Ich habe nichts zu verlieren.
00:28Gar nichts?
00:28Mein Sohn ist das Wichtigste. Alles andere hat keine Bedeutung.
00:32Ich würde dir mein Kind niemals anvertrauen. Und wenn du der letzte Mensch auf der Welt bist.
00:39Nein, nein. Nein, nicht Oskar.
00:44Ein alter Bekannter war mir noch eingefallen, schuldig.
00:48Die Fälschung ist perfekt.
00:51Edith, ich kann das nicht.
00:52Dana, sag schon. Bin ich Davids Vater?
00:55Dann müssen wir nicht übel. Aber ich kann dich mit diesem Teil echt nicht rumlaufen lassen.
01:01Du, die brauche ich nur zum Fernsehen.
01:02Damit Tante Gudrun verschreckt vom Sofa fällt.
01:04Das, was war, das ist vorbei.
01:07Und hier und jetzt?
01:09Wie nennst du das?
01:13Soll es alles vorbei sein?
01:14So many souls around you, but it never feels like home.
01:25Home is where there's no mistaking.
01:28And I'm a million miles from you.
01:34But if we stay strong, I know we'll make it through.
01:51Immer wenn ich dich sehe, will ich dir einfach nur nah sein, Anna.
01:55Hör auf, bitte.
01:56Dann sag mir jetzt.
02:00Sag mir einfach, dass ich mir das alles eingebildet habe.
02:02Dass du nichts für mich empfindest.
02:04Ich muss das von dir hören, Anna.
02:06Damit ich irgendwie weitermachen kann.
02:09Alles.
02:13Das alles bedeutet mir etwas.
02:18Gummera vergeht kein Tag, an dem ich nicht an dich denken muss.
02:22Als ich so plötzlich abgereist bin, hat es mich fast verrissen.
02:29Weil ich mich in dich verliebt habe.
02:32Und weil ich nicht wusste, ob ich dich nochmal wiedersehe.
02:34Aber ich bin hier.
02:39Du bist hier.
02:41Warum knüpfe ich nicht einfach da an, wo wir aufgehört haben?
02:43Weil es nicht geht.
02:45Gummera, das ist vorbei.
02:47Und wir können nicht zurück.
02:48Das, das war, das war einfach vorher.
02:52Ich verstehe es nicht.
02:56Was meinst du, woher?
02:57Bevor sich meine beste Freundin in dich verliebt hat.
03:00Aber zwischen mir und Alexandra ist alles geklärt.
03:03Sie liebt dich.
03:06Genau wie ich.
03:06Und deshalb können wir nicht zusammen sein.
03:11Alexandra bedeutet mir unendlich viel.
03:14Ich kann dir das nicht antun.
03:17Ich, ich war nie an Alexandra interessiert.
03:21Für mich gab es immer nur dich.
03:23Alexandra ist für mich der wichtigste Mensch im Leben.
03:25Seitdem ich denken kann.
03:27Und ich kann sie nicht verletzen.
03:30Zwischen uns.
03:32Zwischen uns ist was so Großes passiert.
03:34So, als hätte das Glück an unsere Tür geklopft.
03:41Mach die Tür auf, Anna.
03:45Bitte.
03:47Ich kann mich.
03:49Du will ein.
04:02Funktionieren, Anna.
04:03Nicht denken, laufen, atmen.
04:07Warten, bis der Schmerz nachlässt.
04:10So fühlt es sich also an, wenn die Welt stehen bleibt.
04:13Einem der Boden unter den Füßen weggezogen wird.
04:17Weil das, was man sich über alles wünscht, niemals Wirklichkeit werden kann.
04:21Weil der Preis zu hoch ist.
04:23Viel zu hoch.
04:24Dana, sag schon.
04:28Was hat der Test ergeben?
04:31Hör zu.
04:32Egal, ob ich der Vater bin oder nicht.
04:34Wir bleiben eine Familie.
04:35Das verspreche ich dir.
04:37Jonas, ich könnte mir keinen besseren Vater für David wünschen als dich.
04:40Ja, und für mich wird David auch immer mein Sohn bleiben.
04:43Das hat nichts mit Wissenschaft oder DNA zu tun, okay?
04:46Okay?
04:57Was?
04:59Ich hab dir so gewünscht, dass du der Vater bist.
05:02Dana, ich bin wirklich der Vater.
05:03Oskar kann uns überhaupt nichts mehr anhaben.
05:06Nie wieder, hörst du?
05:09Das hoffe ich.
05:24Mensch, Caro.
05:26Glaubst du ernsthaft, ich höre es von deinem Florian Kastellow?
05:30Was hat es sonst für einen Grund,
05:32dass ihr da diese Hippie-Shake-Nummer hinter der Theke abgezogen habt?
05:36Er wollte mir zeigen, wie man einen Cocktail nimmt.
05:38Ja, und hat dabei deinen Hüftumfang gemessen, oder was?
05:41Und ich helfe dir auch noch, die Leerstelle zu kriegen.
05:44Großartig.
05:45Florian hatte seine Finger die ganze Zeit bei sich.
05:48Versprochen.
05:48Ja, das hast du dir wahrscheinlich anders vorgestellt, hm?
05:51Klar.
05:52Genauso hab ich's mir vorgestellt.
05:54Dass ich eine richtige Lawine auslöse,
05:57weil der Typ, in dem meine Freundin verknallt ist,
05:59an dir rumbaggert.
06:01Freundin.
06:02Meinst du das ernst?
06:03Ja, wie sonst?
06:06Und deshalb ist auch jeder Typ,
06:08auf den du ein Auge geworfen hast,
06:09für mich tabu.
06:11So einfach ist das.
06:16Ich war einfach so eifersüchtig,
06:18weil ihr da so standet und...
06:21Ach, ich weiß doch auch nicht.
06:23Beim Cocktail mixen.
06:24Das ist alles nur Show.
06:28Florian ist ja ganz nett,
06:30aber auch ein ziemlicher Angeber.
06:33Bisschen vielleicht, hm?
06:34Also, ich will jedenfalls nichts von ihm.
06:38Garantiert.
06:39Und er will sich auch ein bisschen bewundern lassen
06:41und zeigen, wer King im Ring ist.
06:44Hallo, schöne Frau.
06:49Hast du mich schon vermisst?
06:51Ich hatte schon gedacht,
06:52der Jetlag hätte dich erwischt
06:53und du wärst auf der Toilette eingeschlafen.
06:55Ich weiß doch,
06:56dass hier noch jemand auf mich wartet.
06:59Und in Saint-Tropez
07:01fängt der Tag um diese Uhrzeit erst richtig an.
07:03Meiner ist jetzt allerdings zu Ende.
07:06Ich ruf dich an, okay?
07:11Ciao, Lina.
07:12Hat mich gefreut.
07:12So, und jetzt zu dir.
07:18Erzähl mir doch mal,
07:18wie es in Saint-Tropez so war.
07:20Saint-Tropez kannst du vergessen.
07:22Vor allem die Frauen
07:24sind hier viel interessanter.
07:32Ich kann's immer noch nicht glauben,
07:34dass wir jetzt wirklich
07:34eine richtige Familie sind.
07:39Weißt du,
07:40vor ein paar Monaten
07:41hätte ich noch krampfhaft
07:42nach einem Ausweg
07:43aus so einer Situation gesucht.
07:46Was ist passiert?
07:49Du?
07:53Ich dachte immer,
07:54dass ich keine Kinder bekommen werde.
07:57Eigentlich wollte ich auch keine.
07:59Nach der Geburt schaffen es nicht viele Models
08:01wieder voll in den Beruf einzusteigen.
08:04Aber vielleicht war das ja auch nur ein Vorwand,
08:07weil ich mir nie richtig vorstellen konnte,
08:08mit Oskar Kinder zu haben.
08:09und jetzt haben wir eines.
08:21Weil du der Richtige bist.
08:29Und wenn Oskar doch der Vater gewesen wäre?
08:31Ich bin wirklich glücklich darüber,
08:37dass Oskar uns nichts mehr anhaben kann.
08:40Jonas,
08:42ich hatte solche Angst,
08:44dass Oskar uns unser Kind wegnimmt.
08:46Ich weiß.
08:47Aber das ist jetzt vorbei.
08:49Ich weiß.
08:50Ich weiß.
08:51Ich weiß.
08:53Ich weiß.
08:53Oskar spielt in unserem Leben keine Rolle mehr.
09:23Nie wieder.
09:40Feinste Kost in Roberts Feinkost. Jazz am Abend. Was soll das denn?
09:47Ich arbeite unseren Teil der Vereinbarung mit Robert ab.
09:49Er will in seinem Laden Jazz-Konzert veranstalten. Als Werbemaßnahme.
09:54Hanna! Liebes! Hast du bis jetzt in Castel Cuisine gearbeitet?
10:01Ja, ich hab noch eine Besprechung. Tut mir leid, dass ich so spät bin.
10:04Hanna?
10:05Hanna, endlich! Du musst unbedingt mitkommen. Die Gäste waren begeistert.
10:09Darf ich vorstellen? Hanna Sommer, die Köchin. Die Herrschaften haben gesagt, der Schmorbraten war ganz ausgezeichnet.
10:18So eine Freundin wurde mit dem Kochlöffel in der Hand geboren. Und wenn sie so weitermacht, dann hat sie bald einen Stern.
10:23Alles in Ordnung mit dir?
10:26Ja, ja. Geht schon. Ich bringe mir schnell die Gäste zur Tür.
10:28Nee, das mach ich. Siehst müde aus.
10:31Komm, setz dich erstmal. Du hast dort echt genug gearbeitet.
10:35Wiedersehen.
10:35Das kann ich doch machen. Passt doch mal still.
10:43Du hast noch eine Besprechung, hm? Mit Maximilian?
10:56Hey, so schlimm?
11:01Nein, ich...
11:02Hat er dich etwa rausgeworfen?
11:06Oder vielleicht seine Mutter?
11:08Hey, was ist denn passiert?
11:10Jetzt kann uns niemand mehr das Sorgerecht für David wegnehmen, Mama.
11:29Dana hat sich schon hingelegt, aber ich komme später noch kurz zum Feiern vorbei, okay?
11:34Ja, das war alles ein bisschen viel für Sie heute.
11:39Das sage ich Ihnen.
11:40Bis später.
11:45So gut es gelangt?
11:48Warum denn nicht?
11:49Ich habe doch alles, was ich brauche.
11:51Eine Familie, einen tollen Job.
11:58Golflehrer.
11:59Bei Castell Cuisine wird sich wohl kaum ein Gast finden, der sich auf dein Niveau herablässt.
12:04Offensichtlich reicht mein Niveau ja dafür aus, dass Sie mich in ein Gespräch verwickeln.
12:07Wenn Leute wie ich nicht das nötige Kleingeld verdienen würden, hätten Leute wie du überhaupt keine Daseinsberechtigung.
12:15Leute wie Sie?
12:15Also, ich mag mich ertäuschen, aber nach meiner Information sind Sie nicht nur pleite, sondern auch arbeitslos.
12:22Aber hey, keine Sorge, ich habe gehört, es gibt Resozialisierungsprogramme für Ex-Knackis.
12:28Da kommen Sie doch sicher unter, oder?
12:30Sobald das Ergebnis des Vaterschaftstests vorliegt, wirst du dir wünschen, mir niemals begegnet zu sein.
12:36Aber das wünsche ich mir doch heute schon.
12:43Ach, und übrigens, was das Ergebnis angeht, es liegt bereits vor.
12:55Und dreimal dürfen Sie raten, was rausgekommen ist.
12:57Glaubst du an die große Liebe, Robert?
13:20Ich meine, dass es irgendwo auf dieser Welt diese eine Frau gibt, und du musst sie nur finden?
13:26Hm, früher vielleicht.
13:28Aber ich schwöre dir, sowas passiert nur im Märchen.
13:32Das habe ich auch gedacht, bis mir Hannah begegnet ist.
13:36Sag mal, warst du nicht mal verheiratet?
13:38Ja, aber das mit Maya, das war was anderes.
13:40Wir waren jung.
13:41Und wenn Finn nicht gewesen wäre, dann hätten wir uns wahrscheinlich schon viel früher getrennt.
13:44Aber heute weiß ich, dass mir meine große Liebe erst jetzt begegnet ist.
13:50Ja, und wie geht es denn jetzt weiter mit dir und deiner großen Liebe?
13:53Das ist ein bisschen das Problem.
13:55Überhaupt nicht.
13:57Hannah will Alexandra nicht wehtun.
13:59Dann bin ich wohl raus aus dem Spiel.
14:05Ich weiß einfach nicht weiter.
14:10Ich kann mich doch nicht zwischen Liebe und Freundschaft entscheiden.
14:14Aber Hannah, das...
14:20So ist das doch gar nicht.
14:27Alex, du bist mir so wichtig.
14:31Ich kenne kaum anderen Menschen, der mir so nah ist wie du.
14:34Du bist meine beste Freundin.
14:38Ich mag dich nicht verlieren.
14:40Und ich will dir nicht wehtun.
14:42Aber das...
14:44Das wirst du auch nicht.
14:50Und als Freund war dabei sein sollen...
14:52Gott, wie er da vor mir stand...
14:58Er wollte mich einfach überhaupt nicht gehen lassen.
15:03Er lässt dich nicht los.
15:04Robert, ich hab...
15:11Ich hab jeden Stein auf La Gomera zweimal umgedreht auf der Suche nach ihr.
15:15Da war sie schon tausende von Kilometern weit weg.
15:18Und jetzt, wo wir uns jeden Tag sehen,
15:21sind wir weiter voneinander entfernt als je zuvor.
15:23Na du, zwischen zwei besten Freundinnen passen normalerweise kein Blatt Papier.
15:28Und ein Mann schon gar nicht.
15:29Was soll denn das heißen?
15:33Und siehst du mir jetzt aus dem Kopf schlagen, oder...
15:35Ja, hast du ihr denn das mal genauso gesagt wie mir?
15:39Das ist ja noch so ein Klischee,
15:41dass Männer lernen müssen, über ihre Gefühle zu reden.
15:44Soll ich dir was sagen, Robert?
15:45Ich hab in meinem ganzen Leben noch nie so viel über meine Gefühle geredet.
15:49Und was hat's mir genützt?
15:51Nichts.
15:52Nichts.
15:53Ich liebe ihn.
16:02Anna, bitte.
16:04Bitte, hör auf.
16:05Es tut mir so leid.
16:08Ich wollte das nicht.
16:09Du kannst doch nicht dafür.
16:11Ich hab gewusst, wie viel euch verbindet
16:13und was ihr zusammen alles erlebt habt.
16:15Das hast du mir alles erzählt.
16:17Von Gomera.
16:19Von deinem Traumprinz.
16:20Ich konntest du doch nicht ahnen.
16:22Aus dem Leben.
16:25Du lebst den No-Harm, oder?
16:39Ich könnte sie glücklich machen, Robert.
16:41Ich weiß das.
16:42Könntest du nicht.
16:44Anna wird sich zu viele Sorgen um Alexandra machen.
16:47Ich fürchte, du musst Hannas Entscheidung akzeptieren.
16:52Wenn ich nur, wisst du wie.
16:55Ich kann sie doch nicht noch ein zweites Mal verlieren.
17:03Deine Freundin Lina ist ziemlich nett.
17:06Ja, findest du?
17:07Aber auch ein ziemlich junger Hüpfer.
17:11Naja, ich bin auch nur ein Jahr älter als sie.
17:13Aber viel reifer und erfahrener.
17:15Das kannst du doch gerne vergleichen.
17:16Du machst schon schlapp?
17:20Wie war das noch?
17:22Jetlag, das ist was für Spaßfremsen, oder?
17:25Du hast ja keine Ahnung, wann ich aufgestanden bin, Schätzchen.
17:28Dann schlaf mal gut, Schätzchen.
17:32Ach, äh, willst du deiner Mutter nicht Hallo sagen?
17:34Die würde sich bestimmt sehr freuen.
17:36Ich glaub, für das Gespräch bin ich besser ausgeschlafen.
17:41Mutter!
17:41Florian!
17:44Hallo, Caroline.
17:45Hallo.
17:47Warum bist du schon wieder zurück aus Saint-Tropez?
17:49Ich hab euch vermisst.
17:51Kann ich mir kaum vorstellen, nach unserem letzten Abschied.
17:54Hast du Oskar inzwischen abgeschossen?
17:57Brauchst du etwa wieder Geld?
18:00Vergiss es.
18:01So eigentlich nicht Papa zu ihm sagen muss.
18:04Sag mal, ist Oskar der Grund, warum du aus Saint-Tropez zurückgekommen bist?
18:07Vielleicht.
18:08Ich träume nicht über den Weg.
18:09Florian, gib ihm eine Chance, er bemüht sich wirklich.
18:15Das wollen wir mal sehen.
18:23Auf dich und deine Familie, mein Junge.
18:25Danke.
18:26Wie fühlt ihr euch als offizielle Großeltern?
18:29Steinalt.
18:30Fehlt nur noch die Brille und der Krückstock.
18:32Gut, und jetzt hör doch mal auf damit.
18:34Entschuldige, bei unserem letzten Spaziergang, da hast du ganz schön geschnauft.
18:37Ja, weil ich ein bisschen aus der Übung bin.
18:39Weißt du was, mein Junge, wir sollten endlich mal wieder joggen gehen.
18:42Ja, was heißt denn mal wieder?
18:43Ja, das frage ich mich allerdings auch.
18:46Aber weißt du, Papa, ich bin jetzt Golflehrer.
18:48Das heißt, ich habe einen ersten Hilfeschein, als er einen Pulschlapp macht.
18:51Ja, urkomisch.
18:53Was ist denn hier los?
18:54Von mir in Versammlung?
18:55Oh, Lina, du kommst genau richtig.
18:57Holst du dir ein Glas, Jonas?
18:58Klar.
18:59Du bist ja ein richtiger Opa geworden.
19:03Entschuldigung, der richtige Opa sitzt da hinten.
19:06Ich bin immer noch frisch und jugendlich.
19:07Mit Kind und Kegel an der Backe.
19:09Also so jugendlich, dann wohl doch nicht mehr.
19:11Darf ich dich vielleicht trotzdem, meine Mom, oder ist das jetzt auch schon verboten?
19:14Wenn es sein muss.
19:18Meine Güte.
19:20Als wir uns das letzte Mal gesehen haben, hattest du noch Babyspeck.
19:23Schockiert?
19:24Ah, eher einer Ohnmacht nahe, würde ich sagen.
19:27Ich muss wirklich alt geworden sein, wenn du schon so groß bist.
19:29Ich habe gehört, dass wir jetzt Kollegen sind.
19:32Finde ich total super.
19:34Und du?
19:35Raubst du jetzt meinen Eltern den letzten Nerv?
19:38Also so viel wie du habe ich mir bisher noch nicht geleistet.
19:40Oder wer hat bei seinem letzten Job das Golf-Oto gecrasht?
19:42Also Entschuldigung, ich glaube, das besprechen wir dann doch lieber draußen.
19:45Nicht, dass unsere Großeltern hier noch einen Herzinfarkt bekommen.
19:47Ach, ist das nicht schön, Karl.
19:52Wieder richtig Leben im Haus.
19:54Mit Lina und dem Baby.
19:56Ja.
19:57Aber zum alten Eisen gehören wir deswegen noch lange nicht.
20:00Och, Karl.
20:01Jetzt nimm Jonas doch nicht so ernst.
20:02Du kennst ihn doch.
20:04Morgen gehe ich wieder regelmäßig joggen.
20:07Und wir sollten auch mal wieder schwimmen gehen.
20:09Oder eine Radtour machen.
20:11Sehr gern, mein Schatz.
20:11Aber der Einzige, der meinen Puls zum Rasen bringt, das bist nur du.
20:17Oskar, ich habe dich überall gesucht.
20:31Dann meinst du es also?
20:34Ja, Dana hat es mir gerade gesagt.
20:38Es tut mir so leid.
20:41Ja.
20:44Deine neuen besten Freundin bestimmt nicht.
20:47Ich kann mir vorstellen, wie erleichtert sie sein muss.
20:57Ich habe alles verloren, Edith.
21:00Eine Familie.
21:01Eine Firma.
21:04Und jetzt habe ich noch nicht meinen Sohn.
21:09Aber du hast doch eine Tochter.
21:10Karoline.
21:15Ja, klar.
21:19Meine Tochter.
21:21Hat den Stiefvater bekniet, gegen mich auszusagen.
21:24Und mich damit ins Gefängnis gebracht.
21:27Du darfst nicht vergessen, wie sehr du Caro damals zugesetzt hast.
21:32Weil ich nicht wollte, dass sie auch alles verliert.
21:35Ihr Zuhause.
21:36Die Firma.
21:37Die Rechnung dafür habe ich prompt serviert bekommen.
21:42Also hör mir auf mit meiner Tochter.
21:47Aber ich bin doch noch da.
21:49Hm?
21:49Jede Nacht
21:57schleiche ich mich in dein Schlafzimmer wie ein Dieb.
22:02Damit unser Verhältnis ja nicht öffentlich wird,
22:05bestichst du sogar deinen eigenen Sohn.
22:09Aber wenigstens hast du einen.
22:11So als zwei.
22:11Also kommen wir nicht wieder ansprechen.
22:17Ich glaube, ich lasse dich jetzt besser alleine.
22:23Edith, warte.
22:27Ich.
22:34Ich habe es mir einfach so gewünscht.
22:36Ein kleiner Sohn.
22:46Ein Erbe.
22:50Damit hätte er alles wieder sehen gemacht.
22:59Edith.
23:00Bitte, bitte keine Tränen.
23:02Das hast du nicht verdient.
23:03Bitte.
23:05Bitte nicht.
23:08Du bist die Einzige, die man zu mir gehalten hat.
23:14Hm?
23:15Hm?
23:15Hm?
23:15Hm?
23:15Hm?
23:17Hm?
23:17Hm?
23:17Hm?
23:18Hm?
23:19Hm?
23:19Hm?
23:19Hm?
23:20Hm?
23:21Hm?
23:22Hm?
23:23Hm?
23:24Hm?
23:25Hm?
23:26Hm?
23:27Hm?
23:28Hm?
23:29Hm?
23:29Hm?
23:30Hm?
23:40Seit Jonas' ne eigene Familie hat es da völlig verändert, was?
23:43Ist richtig erwachsen geworden.
23:46Aber schau mal hier.
23:47Jonas und Lina, ganz klein.
23:49Ich glaube, da sind sie sich zum ersten Mal begegnet.
23:53Wer ist denn das da im Hintergrund?
23:56Na, Karl, das bist du.
23:57Sag mal, brauchst du ne Brille?
23:59Äh?
24:02Apropos Brille.
24:03Du, ich habe Lina heute schon wieder ohne ihre Brille gesehen.
24:06Kann ich verstehen, dass sie das Ding nicht so gerne trägt, aber...
24:08Gudrun, Geschmäcker sind eben verschieden.
24:10Ja, aber ich finde, dass ich finde, dass man sehr gut sehen muss.
24:13Hm.
24:14Hm.
24:15Hm.
24:20Und?
24:21Rast dein Puls?
24:22Mit Linas Brille?
24:23Glaubst du, dir steht sie besser?
24:25Nein, eben nicht.
24:26Nein, eben nicht.
24:26Gott, Gudrun, das Ding hier, das hat mir Robert aufgequatscht.
24:32An dem Abend im Fischerkrug, da waren wir sehr lustiger Stimmung.
24:37Ja, das ist das Ergebnis.
24:38Was?
24:39Dann sehe ich aus wie ein abgehalfterter Schlagersänger.
24:41Oh.
24:42Oh, Karl.
24:43Oh, Karl.
24:44Oh, Karl, es tut mir leid.
24:46Oh, Gott.
24:47Warum hast du mir denn das nicht gleich gesagt?
24:50Eine Brille macht hässlich.
24:52In der Regel nicht, aber...
24:54Aber diese ist etwas extra wagend.
24:58Ja, und sie macht alt.
24:59Siehst du ja, mein Sohn reißt schon Erste-Hilfe-Witze auf meine Kosten.
25:04Karl, ich liebe dich so wie du bist.
25:07Seit über 20 Jahren.
25:11Komm mal her.
25:15Aber es wäre ganz schön, wenn wir nochmal zum Optiker gehen würden.
25:19Ohne Herrn Brinkmann, ja?
25:21Gudrun, so eine Brille kostet ein Heidengeld.
25:24Ach, für dich ist mir nichts zu teuer, mein Schatz.
25:28Wie viel hat sie denn gekostet?
25:29Wie viel hat sie denn gekostet?
25:44Was ist denn?
25:45Was ist denn?
25:46Hey!
25:48Mami, komm gleich zurück.
25:50Oh, komm mal her.
25:52Oh, mein Kleiner.
25:53Oh, mein Kleiner.
25:54Oh, pssch, pssch, pssch, pssch, pssch, pssch, pssch.
26:00Oh, ja.
26:02Ja, so ist gut.
26:05Ja, guck.
26:07Ich hätte mir auch gewünscht, dein Papa zu sein.
26:10So.
26:11Ja.
26:12Ja.
26:14Oh, ich wäre auch gerne ein paar Kumpels.
26:15Ja.
26:16Oh, ich wäre auch gerne ein paar Kumpels.
26:19Ja, mit dem Kleid hast du jeden Abend. Auch dein Maximilian.
26:20Hm.
26:21Ja, mit dem Kleid hast du jeden Abend. Auch dein Maximilian.
26:23Hm.
26:24Hm.
26:25Hm.
26:26Ja.
26:32Ja, mit dem Kleid hast du jeden Abend. Auch dein Maximilian.
26:34Ja, mit dem Kleid hast du jeden Arm. Auch dein Maximilian.
26:53Ja, also, schön, dass du da bist.
26:57Ja, du siehst umwerfend aus.
26:59Danke.
27:04Warum muss die Liebe immer so kompliziert sein?
27:14Weil man seine Gefühle nicht abstellen kann, wenn sie wirklich groß und echt sind?
27:20Wie lange wird es dann wohl dauern, bis ich nicht mehr an La Gomera denken muss?
27:25Und an Maximilian?
27:29Wir wünschen uns alle, glücklich zu sein.
27:33Jemanden zu finden.
27:34Der uns alles bedeutet.
27:37Grenzen aufheben.
27:39Gefühle miteinander teilen.
27:43Glück bedeutet, jemanden zu lieben.
27:47Und geliebt zu werden.
27:48Ich weiß, warum ich so lange Angst davor hatte, die Wahrheit auszusprechen.
27:57Weil damit ebenso klar wird, dass es keinen Ausweg gibt.
28:03Denn wir können unser Glück nicht auf das Unglück anderer bauen.
28:05Eigentlich dachte ich immer, Leere im Inneren macht taub.
28:29Aber sie tut nur weh.
28:32Man kann dem Schmerz nicht entkommen.
28:36Man kann nur versuchen, daran zu wachsen.
28:38Weil man weiß, dass man das Richtige tut.
28:45Einen anderen vor Schmerz zu bewahren, wiegt mindestens genauso viel wie Glück.
28:48Manchmal sogar mehr.
28:52Ich hab noch mal nachgedacht.
29:13Über uns.
29:14Über uns.
29:16Und über Maximilian.
29:18Und über Maximilian.
29:27Vor allem über Maximilian.
29:31Dir fällt es genauso schwer wie mir.
29:36Und ich muss dich noch mit meinen Gefühlsausbrüchen belasten.
29:40Wozu ist deine Freundin da, wenn ich für solche Situationen...
29:43...und eigentlich geht es mir genauso wie dir.
29:52Maximilian ist wirklich was Besonderes.
29:59Ich glaube, sie war noch nie so verliebt.
30:04Aber so richtig.
30:13Und heute Nacht...
30:18...habe ich zum ersten Mal daran gedacht...
30:22...meine Freundschaft zu dir aufs Spiel zu setzen.
30:27Seinetwegen.
30:33Dann...
30:34...heben wir unseren Pakt auf.
30:44Mir ist nämlich noch was klar geworden.
30:47Und zwar...
30:49...Maximilian...
30:52...liebt nicht mich...
30:54...sondern dich.
30:55Warum sollen wir beide verzichten und unglücklich sein?
31:11Nein, Alex.
31:12Doch.
31:16Ich bin der einzige Grund, warum du leidest.
31:19Ich halte es nicht länger aus.
31:21Alex.
31:21Dich verbindet einfach viel mehr mit ihm.
31:26Ihr...
31:27Ihr beide gehört wirklich zusammen.
31:30Meine Gefühle sind doch sowieso nicht so wichtig.
31:34Doch das sind sie.
31:36Du bist wichtig.
31:38Und zwar für mich.
31:44Alex, was du da grad für mich machen willst...
31:46...das geht nicht.
31:52Willst du etwa, um Glück zu sehen, was du dir grad aus dem Herzen gerissen hast?
31:57Das kann man nicht ertragen.
32:00Niemand kann das.
32:05Komm her.
32:06Ja.
32:20Warum bist du eigentlich nicht mehr in Saint-Tropez?
32:23Erzähl du mir lieber...
32:25...hät dich gestern Nacht wach geändert.
32:27Ich hab gearbeitet.
32:29Schon klar.
32:30Mit einer wunderschönen Frau, die zufällig Hannah heißt.
32:35Wie wärst du, Held? Einfach mal zur Abwechslung die Klappe.
32:41Ich wünsch dir auch einen wunderschönen guten Morgen.
32:44Na? Habt ihr Stress?
32:47War mir bis eben auch nicht so klar.
32:49Und du? Gut geschlafen?
32:51Geht so.
32:53David hat heute Nacht ein paar Mal gejammert.
32:56Wahrscheinlich vor Erleichterungen, dass er jetzt doch kein richtiger Castellow ist.
32:59Ich find's trotzdem schade.
33:01Ich wär gerne seine richtige große Schwester gewesen.
33:03Denk mal an den Vater.
33:05Der Kleine hat echt Schwein gehabt.
33:08Florian, du bitte auf damit.
33:10Ich sprech nur aus, was alle denken.
33:13Aha.
33:16Und was wäre das deiner Meinung nach?
33:18Dass alle froh und erleichtert sind, dass David jetzt vor dir sicher ist.
33:22Und du ihm nicht die Zukunft versauen kannst.
33:25Ich hätte alles für ihn getan.
33:27Aber von solchen Gefühlen hast du natürlich keine Ahnung. Wie auch?
33:31Dein Vater war ja auch nur damit beschäftigt, das Geld der Familie auszugeben.
33:35Genau wie du.
33:37Stimmt. Aber mein Vater war auch noch nie im Knast.
33:39Aber er hat sich auch nie um dich gekümmert.
33:42Oder?
33:44Den viel hätte ich bei meinem Sohn nicht gemacht.
33:52Gratuliere.
33:54Das hast du ja mal wieder toll hingekriegt.
33:59Ich hab gar nichts hingekriegt.
34:00Hauptsache.
34:01Hallo, Robert.
34:02Stefan.
34:03Bist du in Eile?
34:04Ich hab gleich noch einen Termin vor Gericht.
34:05Aber ich muss unbedingt noch mal mit dir sprechen.
34:06Ja, und ich mit dir.
34:07Schau mal, was Alexandra vorbeigebracht hat.
34:09So.
34:10Ta-ta-ta-ta-ta-ta-ta-ta.
34:11Wow.
34:12Sieht toll aus.
34:13Aber genau deshalb bin ich da, wegen des Jazz-Konzerts.
34:14Sag mal, wenn du jetzt einen Termin verschieben willst, kein Problem.
34:15Aber dann werde ich dir nie wieder deinen Lieblingswein kurz vor Ladeschloss verkaufen.
34:16Quatsch.
34:17Die Jungs haben total Lust, mal wieder vor Publikum zu spielen.
34:18Aber mit den Terminen wird es halt ein bisschen knapp.
34:19Nun, was heißt das jetzt?
34:20Das heißt, dass wir nur heute Abend Zeit haben.
34:21Heute Abend?
34:22Ja, und ich mit dir.
34:23Schau mal, was Alexandra vorbeigebracht hat.
34:24So.
34:25Ta-ta-ta-ta-ta-ta.
34:26Wow.
34:27Sieht toll aus.
34:28Aber genau deshalb bin ich da, wegen des Jazz-Konzerts.
34:31Sag mal, wenn du jetzt einen Termin verschieben willst, kein Problem.
34:34Aber dann werde ich dir nie wieder deinen Lieblingswein kurz vor Ladeschloss verkaufen.
34:38Quatsch.
34:39Die Jungs haben total Lust, mal wieder vor Publikum zu spielen.
34:41Aber mit den Terminen wird es halt ein bisschen knapp.
34:44Nun, was heißt das jetzt?
34:45Das heißt, dass wir nur heute Abend Zeit haben.
34:48Heute Abend?
34:49Das hast du.
34:50Ich habe ja nicht mal die Plakate aufgehängt.
34:51Na gut, dann verschieben wir es halt.
34:53Aber ich bin mir nicht sicher, wann wir wieder zusammenfinden.
34:55Nein, nein, nein.
34:56Nicht verschieben.
34:57Stell dir vor, schließlich war das ja die Idee von Herr Wallenberg.
35:00Der würde ja nicht mehr mit mir reden.
35:02Schon klar.
35:03Na gut, dann suche schon mal einen schönen Platz dafür.
35:05Das werde ich machen.
35:06Dann bis heute Abend.
35:07Ja.
35:08Pünktlich um sieben Uhr.
35:09Mit oder ohne Publikum.
35:10Und dann werden wir dann Delikates mal so richtig Dampf machen.
35:12Mach's gut.
35:13Ciao.
35:14Tschüss.
35:19Hala.
35:20Hast du zwei Minuten?
35:21Warum geht's denn?
35:22Das hat mir doch schon geklärt.
35:23Ich kann das aber nicht so stehen lassen.
35:25Maximilian, bitte mach's mir nicht noch schwerer.
35:26Aber genau das ist es.
35:27Es ist schwer.
35:28Für Alexandra, für dich, für mich.
35:29Du kannst das Problem nicht aus der Welt schaffen, wenn du das ignorierst.
35:30Ich verstehe, dass du deiner Freundin nicht wehtun willst.
35:31Aber eure Freundschaft und das, was zwischen uns ist, wenn du das nicht wehtun willst.
35:36Und das ist es.
35:37Das ist es.
35:38Das hat mir doch schon geklärt.
35:39Ich kann das aber nicht so stehen lassen.
35:44Maximilian, bitte mach's mir nicht noch schwerer.
35:45Aber genau das ist es.
35:47Es ist schwer.
35:48Für Alexandra, für dich, für mich.
35:50Du kannst das Problem nicht aus der Welt schaffen, wenn du das ignorierst.
35:53Ich verstehe, dass du deiner Freundin nicht wehtun willst.
35:58aber eure Freundschaft und das, was zwischen uns ist,
36:01das sind zwei völlig verschiedene Dinge.
36:03Die man dennoch nicht trennen kann.
36:06Wenn es nur um uns beide ging,
36:07dann würde ich keine Sekunde zögern.
36:10Dann tu es nicht.
36:12Wir reden mit Alexandra.
36:13Ich bin sicher, sie wird verstehen.
36:14Das wird sie behaupten, aber das tut sie nicht.
36:17Ich würde es genauso machen.
36:21Was muss ich denn noch tun?
36:25Wir gehören zusammen.
36:28Ich kann einfach nicht mit dir glücklich sein,
36:31wenn ich weiß, dass Alex leidet.
36:34Das geht nicht, verstehst du es nicht?
36:36Ich verstehe nur,
36:38dass wir beide auf dem besten Weg sind,
36:40richtig unglücklich zu werden.
36:44Vielleicht.
36:47Ich kann nicht anders.
36:48Meine Güte, willst du meine Küche ruinieren?
37:00Aber nur für einen guten Zweck.
37:02Ich back einen Kuchen, für Hannah.
37:04Ah, ich kann mir auch denken, warum.
37:08Es geht um Maximilian Kastellow, stimmt's?
37:11Du, es tut mir leid,
37:12aber einer von euch muss zurückstecken.
37:15Es gibt keine andere Lösung.
37:16Ich, ich habe Hannah gesagt,
37:18dass sie keine Rücksicht nehmen muss.
37:20Aber sie sagt, das kann sie nicht.
37:22Und ehrlich gesagt,
37:23bin ich auch ganz froh drüber.
37:25Ja, das kann ich dir nicht verdenken.
37:28Aber weißt du,
37:28wahre Liebe findet immer ihren Weg.
37:31Das war immer so
37:32und wird es in diesem Fall auch bleiben.
37:35Das war Hannas Entscheidung.
37:36Wir haben immer alles zusammen gemacht.
37:42Hannah und ich, wir,
37:43wir haben wirklich alles geteilt.
37:46Die guten und die schlechten Sachen.
37:48Ja, und jetzt teilt ihr sogar
37:49euren Liebeskummer.
37:53Ich habe nicht viele Erinnerungen
37:55an die Zeit,
37:55als meine Mutter gestorben ist.
37:58Ich weiß nur,
37:59dass Alex immer da war.
38:02Sie hat mich noch nie im Stich gelassen.
38:03Ich habe mehr Zeit bei euch
38:11hier im Fischerkrug verbracht,
38:12als zu Hause.
38:13Ja.
38:14Ihr habt immer zusammengesteckt.
38:18Heinrich hat immer schon
38:19seine Witze gemacht.
38:20Guckt mal,
38:21ich habe zwei Töchter.
38:23Wenn wir was angestellt haben,
38:25dann haben wir immer beide
38:26die Schuld auf uns genommen,
38:27damit die Strafe
38:28nur halb so schlimm war.
38:29Nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein.
38:30Wir haben immer gewusst,
38:32wer von euch beiden
38:33was ausgeheckt hat.
38:34Aber wir haben es nie verraten.
38:36Wenn wir Kummer hatten
38:37und nicht wussten,
38:38wie es weitergehen soll,
38:40dann habe ich immer
38:41einen Kuchen gebacken
38:42und dann sind wir
38:45runter zum See gelaufen.
39:00Zuerst haben wir den Kummer
39:06verpackt und weit von uns geworfen.
39:10Dann haben wir uns vorgestellt,
39:11dass der Kummer tiefer und tiefer sinkt,
39:13bis er einfach verschwunden ist.
39:16Und was vielleicht noch übrig war
39:18von unserem Kummer,
39:19das haben wir zusammen
39:20mit dem Kuchen verputzt.
39:23Das erste Stück
39:24haben wir uns immer geteilt.
39:28Dann haben wir uns
39:29nebeneinander ins Boot gesetzt,
39:31haben den Rest des Kuchens gegessen
39:32und uns vorgestellt,
39:34dass wir um die ganze Welt fahren.
39:36Und wenn wir zurück
39:37nach Hause kommen,
39:39ist die Welt wieder schön.
39:47Und?
39:49War die Welt dann wieder schön?
39:52Ja.
39:54Weil ich wusste,
39:55dass Alexandra bei mir ist.
39:59Geht zu,
40:05du hast noch nie
40:05in deinem Leben gebacken.
40:06Warum?
40:07Ja,
40:08viel Zucker.
40:09Ach du Schüttel.
40:12Sonst war immer
40:12Hannah dafür zuständig.
40:15Jetzt bist du dran?
40:18Hannah bringt gerade
40:19ein riesengroßes Opfer für mich.
40:21Und deshalb
40:21muss ich jetzt gleich zu ihr.
40:23Mit diesem Kuchen.
40:23Ich weiß nämlich nicht,
40:26wie ich mich bei ihr bedanken soll.
40:28Ich kann ihr nur zeigen,
40:30dass ich ihre Freundin bin.
40:32Ja.
40:32Wie früher.
40:38Ich will dir ja dein Leben erleichtern,
40:39Hannah,
40:40und dich noch zusätzlich erschweren.
40:43Also wenn das deine Entscheidung ist,
40:45dann
40:45machen wir es so.
40:47auch wenn ich es mir anders wünschte.
40:52Ich weiß.
40:57Muss schön sein,
40:58so eine Freundschaft zu haben,
40:59wie du und Alexandra.
41:01Ich kann mir nicht vorstellen,
41:02darauf zu verzichten.
41:07Das musst du auch nicht.
41:12Irgendwann
41:13werden sich Alexandras Gefühle verändern.
41:17Wenn sie ansieht,
41:18dass es
41:19keinen gemeinsamen Weg
41:21für sie und mich gibt.
41:23Niemand hält sein Leben lang
41:24an einer Liebe fest,
41:25die aussichtslos ist.
41:28Du weißt nicht,
41:29wann das sein wird.
41:34Ich weiß,
41:34dass ich dich für immer lieben werde.
41:40Ich werde warten.
41:47Das ist ein Notfall.
41:50Ah.
41:51Ja,
41:51Johann
41:52hat gleich
41:53einen Termin.
41:55Ist sie jünger als du?
41:57Bislang haben wir solche
41:58Entscheidungen gemeinsam getroffen.
42:00Diesmal nicht.
42:01Du müsstest mir auch noch
42:01einige Fragen beantworten,
42:03sonst kann ich heute Nacht
42:04nicht einschlafen.
42:06Das kann ich natürlich
42:07nicht beantworten.
42:08Alex hat mich
42:08vorher nicht abgeholt.
42:10Uns jetzt hier nicht zu helfen,
42:11ist auch nicht ihre Art.
42:12Das stimmt doch aus nicht.
42:14Das stimmt doch aus nicht.
42:16Nachher
42:17Anders
42:19weiss
42:19die
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