- vor 2 Tagen
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SpaßTranskript
00:00Ich schwöchte, sie können ihm nicht helfen.
00:01Ihre Anteilnahme in Ehren, aber wo ist der Junge?
00:04Wir haben ihn dort vorne gefunden.
00:07Du, das dauert gar nicht mehr lange, dann können wir schon einziehen.
00:11Komm mal mit, wollte ich was fragen.
00:13Komm.
00:14Ja, nach dir.
00:16Was macht ihr nur?
00:19Er glaubt immer noch, dass so viel bei ihm ist und dass er ein Haus für die beiden baut.
00:23So wie sie es geplant hatten.
00:25Komm mal mit, ich hab mir noch was überlegt.
00:27Komm.
00:29Ich freue mich wirklich sehr für euch.
00:32Kannst du dir vorstellen, wie lange ich auf diesen Tag gewartet habe?
00:34Ich wünsche euch von ganzem Herzen, dass ihr glücklich miteinander werdet und dass eure Ehe nicht mit Lügen belastet ist.
00:42Vielen Dank für die wunderschöne Überraschung.
00:45Irgendwie muss ich dich ja schließlich dazu bringen, um ein Jahr zu sein.
00:48Ich glaube, du hast ganz gute Chancen.
00:50Also wenn unsere Ehe so wird wie die letzten Tage, dann mach ich mir überhaupt keine Sorgen.
00:53Das wird sie.
00:55Nur noch viel schöner.
00:59Äh, falls es jetzt ein Mann sein sollte, ich bin noch nicht angezogen.
01:03Ach, ich hab doch gesagt...
01:06Hallo Prinzessin.
01:08Jessica.
01:10Die böse Fiesta.
01:19Hey, what you looking for?
01:23No one has the answer.
01:27They just want more.
01:31Hey, who's gonna make it right?
01:37This could be the first day of my life.
01:52Na, schon sehr aufgeregt?
01:53Ach, ich bin die Ruhe selbst, du.
01:55Ah.
01:56Nee, jetzt komm schon.
01:57Na, komm, warte, ich helfe.
01:59Komm her.
02:00Ja.
02:03Hätte Michael nicht gedroht, die Hochzeit von Sophie und Frederik zu verhindern?
02:06Dann hätte ich jetzt noch zwei Wochen.
02:09Das wäre aber kein Vorteil für dich.
02:11Du schaffst es ja kaum, die letzten paar Stunden bis zur Trauung zu überstehen.
02:15So.
02:16Ach Gott, ich war noch nie so aufgeregt.
02:18Frag mich mal.
02:19So schlimmer als bei meinen eigenen Hochzeiten.
02:21Und ich dachte, du als Hochzeitsprofi steckst das ganz locker weg.
02:24Ja, warte ab, bis du eine Tochter zum Traualtar führst.
02:27Dann sprechen wir uns wieder.
02:28Na ja, eins nach dem anderen.
02:31Verrücktes Leben.
02:32Jetzt wird mein Sohn mein Schwiegersohn.
02:35Entschuldige.
02:36Bereust es etwa schon, dass du mir Nora zur Frau gibst?
02:40Im Gegenteil.
02:43An beiden.
02:45Was?
02:48Ja, das ist ja wunderbar.
02:50Und wo?
02:52Ah, ich verstehe.
02:53Ja, vielen Dank.
02:56Michael Adam wurde gewonnen.
02:59Was?
03:01Wo?
03:01Auf der Bar bei uns im Park.
03:04Er war gerade dabei, aus Ästen und Laub ein Zuhause für sich und Sophie zu bauen.
03:09Tom und Conrad haben ihn gefunden.
03:11Oh mein Gott.
03:14Ist Michael wohl an der Liebe zerbrochen?
03:17Ja.
03:20Eine unerfüllte Liebe ist etwas Schreckliches.
03:23Wie man ja auch an Jessica sehen kann.
03:26Ja.
03:26Aber sie hat gerade noch die Kurve gekriegt.
03:30Es muss eine große Erleichterung für Sophie und Frederik sein, dass Michael gefunden wurde.
03:36Seine Drohung, die Hochzeit zu verhindern, hat sich ja damit auch erledigt, oder?
03:40Ja, das heißt, es gibt keinen Grund mehr, früher zu heiraten.
03:43Außer deiner Ungeduld natürlich.
03:46Naja, lass mal.
03:47Ich rede gleich mal mit Nora.
03:48Und wenn sie immer noch keinen Wert auf eine große Hochzeit legt,
03:52dann kann es auch bei heute bleiben.
03:57Das ist komisch.
03:59Du siehst gar nicht aus wie eine glückliche Braut.
04:02Was willst du von mir, Jessica?
04:04Das sag ich dir dann noch.
04:06Und jetzt setz dich in Bewegung, oder ich krieg schlechte Laune.
04:10Na los.
04:19Nora?
04:21Alexander, ich bin...
04:23Überleg dir genau, was du jetzt sagst.
04:27Nora, ist alles in Ordnung?
04:30Ja, es ist alles in Ordnung.
04:32Kann ich kurz reinkommen?
04:33Nein, das geht nicht.
04:35Ich will dich nur etwas fragen.
04:38Du kannst jetzt nicht reinkommen.
04:41Der Bräutigam darf doch das Brautkleid nicht voller Trauung sehen.
04:44Das bringt doch Unglück.
04:46Ach komm, das Unglück für dieses Leben haben wir doch schon längst hinter uns.
04:50Trotzdem, ich bin ein bisschen abergläubisch.
04:53Also gut.
04:55Ähm, Michael Adams ist gefunden worden, im Park.
04:59Sie bringen ihn gerade zurück ins Landskrankenhaus.
05:03Verstehe.
05:04Wir könnten also die Hochzeit wieder auf den ursprünglichen Termin verschieben, wenn du möchtest.
05:09Ja, das wäre doch vielleicht ganz...
05:13Ja, natürlich, wenn du magst.
05:16Warte, Alexander.
05:18Ich will nicht länger warten.
05:19Ich will dich heute heiraten.
05:22Wirklich?
05:25Ich liebe dich.
05:28Ich liebe dich.
05:30Und ich will auch, dass du so schnell wie möglich meine Frau willst.
05:34Aber sagt mir, das ist alles in Ordnung?
05:36Liegst du angespannt?
05:38Ja, das ist nur die Aufregung.
05:41Geht mir genauso, ja.
05:43Wir sehen uns gleich.
05:44Vor dem Altar.
05:45Ich kann es kaum erwarten.
05:56Ich auch nicht.
06:02Es tut mir wirklich leid, dass es für Michael so endet.
06:06Er lebt jetzt...
06:09...in seiner eigenen Welt.
06:13Zumindest kann er dich nicht mehr bedrohen.
06:17Er hat ganz viel Material im Park zusammengesammelt, um für euch beide ein Haus zu bauen.
06:24Oh Gott.
06:27Er scheint jeden Bezug zur Realität verloren zu haben.
06:30Wie verkraftet Ludwig das alles?
06:32Es nimmt ihn sehr mit, aber...
06:35...er lässt sich nichts anmerken.
06:37Und jetzt bringt er Michael ins Landeskrankenhaus.
06:42Eva, wissen Sie, wo ich...
06:43Ach, gut, dass ihr da seid.
06:44Ich wollte euch gerade anrufen.
06:46Hast du schon gehört, was mit Michael passiert ist?
06:48Ja, und ich habe gerade mit Nora gesprochen.
06:51Sie möchte trotzdem heute noch heiraten.
06:54Wir eigentlich auch.
06:56Dann sind wir uns ja einig.
06:58Ja, vielleicht sollten wir uns umziehen.
07:01Also, ich brauche nicht lang.
07:02Ach was?
07:03Jetzt aber los, zwei.
07:05Bis später.
07:06Bis später.
07:11Wir heiraten.
07:16Wenn man nicht alles selber macht.
07:19So.
07:20Ach, und Katharina, sorgen Sie dafür, dass für den Empfang genügend Champagner kalt steht?
07:24Ich werde mich sofort darum kümmern.
07:25Gut, gut.
07:26Was machen Sie denn da mit der Pflanze?
07:28Die steht doch gut, ist doch wunderbar.
07:30Außerdem habe ich gesagt, dass der Tisch genau in der Mitte stehen muss.
07:33Er steht zu weit links.
07:36Ja, das ist zu weit.
07:37Entschuldigung, wieder zurück.
07:38Ich möchte, dass heute alles absolut perfekt ist.
07:41Ja, noch weiter nach links.
07:44Der Tisch steht doch viel zu weit links.
07:45Ja, das sage ich doch.
07:49Na, und?
07:51Nora will auf jeden Fall heute noch heiraten.
07:53Und Sophie und Frederik möchten auch nicht länger warten.
07:55Ach, das freut mich, mein Junge.
07:57Ich wusste, dass es Nora nicht länger aushalten kann.
07:59Sie klang sehr aufgeregt eben.
08:01Ja, ist das ein Wunder?
08:02Überleg doch mal, wie lange es sich nach diesem Tag gesehnt hat.
08:05Ja.
08:06Ja, gut.
08:07Ich weiß, wenn es nach euch ginge, dann wird er schon längst verheiratet.
08:10Ich weiß.
08:10Ich weiß.
08:11Ja, das ist es wohl.
08:14Ich kann dir gar nicht sagen, wie sehr ich mich freue.
08:17Ja, ich mich auch.
08:19Aber sag mal, weißt du, wo Herr Adam ist?
08:21Der ist bei seinem Neffen.
08:22Und außerdem wollte ich heute höchstpersönlich mich um alles kümmern.
08:26Und das kriegst du hin, ja?
08:28Ja.
08:31Wir arbeiten dran.
08:33Okay.
08:40Alles klar, Mutter?
08:41Ja, danke.
08:42Bis nachher.
08:44So.
08:45Die Hochzeiten finden definitiv heute statt.
08:47Obwohl Michael keine Gefahr mehr ist.
08:49Na, das hätte mich auch gewundert, wenn Nora und Sophie die Hochzeit verschoben hätten, wo doch jetzt alles vorbereitet ist.
08:57War schon seltsam, ihn so zu sehen.
08:59Er war gar nicht er selbst.
09:00Du hast doch gesagt, er hat einen entspannten Eindruck gemacht.
09:03Das ist doch beruhigend.
09:08Na, du hast offensichtlich wirklich schon Hunger für zwei, hm?
09:12Du bist doch fast ein bisschen spät für so ein opulentes Frühstück.
09:14Wir müssen doch gleich rüber ins Gutshaus.
09:17Finger weg.
09:18Das ist für Paula und Theo.
09:20Aha.
09:22Haben die beiden sich wieder vertragen?
09:23Ich denke schon.
09:29Ist schon schade, dass Paula jetzt wieder zurück auf die Virgin Islands mussten.
09:32Ja, ich habe mich auch auf meine Großfamilie gefreut.
09:35Ja, nicht nur du.
09:37Worüber hatten die beiden sich eigentlich gestritten?
09:39Ach, also Paula wollte trotz der vorgezogenen Hochzeit ihren Sonderurlaub ausnutzen und Theo hat ihr ans Herz gelegt, trotzdem früher
09:48zu fahren, damit sie nicht so viel in der Schule verpassen.
09:50Ja, ist ja ein vernünftiger Vorschlag.
09:52Ihr Männer.
09:54Ja, wie kann man denn so einer romantischen Vorstellung mit diesem Pragmatismus begegnen?
09:58Er hat sich halt Sorgen um sie gemacht.
10:01Paula hätte natürlich trotzdem viel lieber von ihm gehört, dass er noch so viel Zeit wie möglich mit ihr verbringt.
10:06Ach, Frauen.
10:11Aber dann ist das ja heute ihr letzter Tag vor ihrer Abreise.
10:16Ja.
10:32Oh Mann, Tom, wo bleibst du denn?
10:39Wenn du ehrlich wärst, müsstest du zugeben, dass wir längst eine feste Beziehung haben.
10:43Tut mir leid, dich da enttäuschen zu müssen, Tom, aber wir beide, du und ich, wir haben keine feste Beziehung
10:47und wir werden auch niemals eine haben.
10:49Ehrlich, Tom, ich lasse mir von dir nichts aufzwingen.
10:51Ist besser, wenn du jetzt gehst.
10:52Tom ist im Krankenhaus.
10:54Er ist schwer verletzt.
10:56Was?
10:58Constance, wir, wir wissen nicht, ob Tom überleben wird.
11:01Was ist denn das?
11:03Tom, ist alles okay?
11:05Tom, geh nicht weg!
11:08Tom!
11:10Ich möchte, dass du morgen deine Sachen nimmst und gehst.
11:12Einfach so?
11:14Das kannst du doch nicht machen.
11:15Ob ich das kann?
11:16Vergessen, dass ich hier der Hauptmieter bin, du wurdest hier nur geduldet.
11:19Das war allem Verständnis, aber findest du nicht, dass du jetzt ein bisschen zu weit gehst?
11:21Du kannst dich freuen, dass ich dich nicht heute Abend schon vor die Tür setze.
11:24Gute Nacht.
11:24Wir befürchten, dass Sophie von Michael entführt wurde und auf einem Baugrundstück gefangen gehalten wird.
11:28Was machst du denn mit der Waffe?
11:29Constance, du bist doch noch gar nicht wieder im Team.
11:31Ja, wir gehen auf eigene Faustin.
11:34Tom, nein!
11:35Das ist doch, deine Dienstwaffe ist doch verboten!
11:37Ich esse alle keine Rücksicht auf dich.
11:41Hallo!
11:43Wir haben Michael im Reich.
11:45Tom!
11:49Constance, wir wissen nicht, was passiert ist.
11:51Dir ist nichts passiert.
11:52Der Rest ist mir total egal.
11:54Es ist komplett unwichtig.
12:02Da gibt's schon noch was Wichtiges.
12:04Was denn?
12:06Ich liebe dich.
12:26Der Arzt hat mir das so erklärt.
12:29Michael hat seinen Bezug zur Wirklichkeit vollständig verloren, als Sophie ihm ihr Ja-Wort gegeben hat.
12:37Aber das hat sie doch gar nicht.
12:38In seiner Einbildung schon.
12:40Und zwar im Bauwagen, wo er sie festgehalten hatte.
12:43Ach, verstehe.
12:44In seiner Realität ist sie stets um ihn.
12:49Als seine Frau.
12:51Sie spricht auch mit ihm und er.
12:53Mit ihr vor allem.
12:54Aha.
12:55Und sagt seine eingebildete Sophie ihm denn auch, was er der echten Sophie alles angetan hat?
13:04Seine Fantasie blendet alles aus, was ihm unangenehm ist.
13:08So hat er seinen Frieden gefunden.
13:12Es ist eine Tragödie.
13:15Das Wichtigste ist doch, dass Ihrem Neffen geholfen wird, Herr Adam.
13:19Was sagt denn der Arzt noch?
13:22Michael muss vorerst in der Klinik bleiben.
13:25Gibt es denn keine Aussicht auf Heilung?
13:28Die gibt es, aber das ist ein langwieriger Prozess.
13:32Es tut mir alles sehr, sehr leid, Herr Adam.
13:35Wenn ich Ihnen irgendwie helfen kann...
13:37Roland Mann, Sie haben mir schon genug geholfen, indem Sie mich angehört haben.
13:41Aber das ist doch selbstverständlich.
13:44Ich habe Sie genug von der Arbeit abgehalten.
13:47Eine Doppelhochzeit ist kein Kinderspiel.
13:50Das schaffen wir schon, hm?
13:52Wir beide sind doch hervorragend organisiert.
13:55Da haben Sie recht.
13:56Arbeit ist die beste Medizin.
14:02Geht dir das immer so, wenn ich zu einem Einsatz muss?
14:05Na klar, ich mache mir immer Sorgen.
14:07Das musst du doch nicht.
14:10Kannst du nicht auch Forster sein oder einen Kaffee haben?
14:13Könnte es sein, dass du mich jetzt wieder überreden willst,
14:15mein spießiges Beamten-Dasein an den Nagel zu hängen?
14:18Spießig? Es ist viel zu aufregend, das ist es.
14:22Ich weiß ja, wie viel es dir bedeutet.
14:25Du musst wirklich keine Angst haben, Constanze.
14:27Tom, ich bin kein kleines Hausmütterchen, das sich wegen irgendwas aufregt.
14:31Ich finde deinen Job echt gefährlich.
14:33Ich habe echt Angst um dich.
14:35Bitte, ich möchte nicht, dass wir uns jetzt darüber streiten.
14:37Ich will es auch nicht.
14:39Na gut, dann lass uns einen Pakt schließen.
14:42Genau.
14:43Du wirst Gärtner, ich meditiere, wir haben keinen Stress mehr.
14:46Ähm, nein, also ich hatte gehofft, dass wir das vielleicht auch so hinkriegen.
14:49Na, dann bin ich auch mal gespannt.
14:51Da wir es ja bestimmt nicht schaffen werden, uns gar nicht mehr zu streiten.
14:53Das liegt aber also nicht nur an mir.
14:56Könnten wir doch wenigstens versuchen, unsere Beziehung nicht jedes Mal wieder in Frage zu stellen.
15:01Weil wir doch gemeinsam alt und glücklich werden wollen.
15:03Ja, und was hat das jetzt mit deinem Pakt zu tun?
15:07Naja, weil wir das Ganze doch noch besiegeln müssen.
15:19Herr Wagner, Herr Grafenberg ist da.
15:21Spöre ich.
15:22Nein, nein, kommen Sie rein.
15:24Möchten Sie auch einen Kaffee?
15:25Gerne.
15:26Ich bringe Ihnen noch eine Tasse.
15:27Danke, Katharina.
15:29Ja, ich bin zwar der Jüngere von uns beiden.
15:32Und ich bin eindeutig der Ältere, also liegt es an mir zu fragen, ob wir uns endlich duzen.
15:37Deshalb bin ich willkommen.
15:38Alexander.
15:39Frederik.
15:40Freut mich.
15:41Ja, leider müssen wir mit Kaffee anstoßen.
15:43Andererseits würde ich jetzt etwas Stärkeres trinken, würde ich vor lauter Aufregung noch aus den Latschen kippen.
15:47Das wäre fatal, so kurz vor der Hochzeit.
15:50Danke.
15:52Milch?
15:53Gerne.
15:55Ich freue mich, dass wir beide uns endlich besser kennenlernen können.
15:58Ja, das freut mich auch.
16:00Obwohl uns eins ja schon seit längerem verbunden hat.
16:02Wir mussten beide um die Frau kämpfen, die wir lieben.
16:05Und dabei habe ich ziemlich viele Umwege genommen.
16:07Ja, wem sagst du das?
16:09Ich kann immer noch nicht glauben, dass ich endlich auf der Zielgeraden angekommen bin.
16:13Ich habe so viel zweimal stehen lassen, weil mir die Rache wichtiger war als ihre Liebe.
16:18Weil du Annabelle endlich finden wolltest?
16:21Genau.
16:22Und dabei hätte ich sie fast endgültig verloren.
16:25Bitte nimm Platz.
16:28Ich wusste immer, dass Nora die Frau meines Lebens ist.
16:32Und heute glaube ich, wir haben die ganze Zeit gespürt, dass wir eigentlich keine Geschwister sein können.
16:36Und als wir dann endlich die Wahrheit wussten, habe ich noch einmal die Orientierung verloren.
16:41Du meinst Jessica?
16:43Ja.
16:44Das wäre aber einer der größte Fehler meines Lebens geworden.
16:46Ich hatte mich total verrannt.
16:50Und wie hast du zurückgefunden?
16:53Das klingt jetzt vielleicht ein bisschen merkwürdig, aber du erinnerst dich.
16:57Nora hatte mir diesen Kompass geschenkt, damit ich nie die Richtung verliere.
17:02Irgendwie hat es geholfen.
17:06Es schaut so aus, als hätten wir beide die gleiche Richtung gehabt.
17:08Wir haben beide unser Glück in Falkenthal gefunden.
17:11Das heißt, ihr beide bleibt hier?
17:14Ja.
17:15Nora hat mir angeboten, die Anteile zu kaufen, die mir Michael Adam vor der Nase weggeschnappt hat.
17:20Na dann, auf eine glückliche Zukunft, würde ich sagen.
17:23Ja.
17:24Hier in Falkenthal, mit den Frauen, die wir lieben.
17:33So, Frau Nowak, wenn wir das nächste Mal anstoßen, dann heißen Sie schon Dravenberg.
17:37Oh Gott, ich kann das immer noch nicht glauben.
17:39Das kann ich nachvollziehen.
17:41Ah, ich wollte dir doch noch was geben.
17:44Oh Gott, wo habe ich das denn?
17:46Ich sage, dir aus dem Koffer zu leben, ist gar nicht so einfach.
17:49Das kann ich mir vorstellen.
17:50Ich bin auch sehr froh, dass ich endlich wieder in gewohnter Umgebung bin.
17:55Ich wäre jetzt auch lieber zu Hause im Gutshaus.
17:57Naja, aber mit Richard und mir ist das was anderes.
18:00Glaubst du nicht, er überlegte sich nochmal?
18:04So.
18:06Oh, Judith.
18:13So, nochmal, soll ich die Rose lieber abmachen?
18:16Nein.
18:17Die ist doch zu kitschig.
18:20Du bist wunderschön.
18:23Oh Gott, Judith, vielen Dank.
18:26Und ich bin ziemlich nervös.
18:28Naja, du heiratest doch auch.
18:31Ich kann doch immer nicht glauben, dass es endlich vorbei ist.
18:34Dass ich mich einfach nur noch auf meine Zukunft freuen kann.
18:40Du hast es verdient, endlich glücklich zu sein, Sophie.
18:42Danke.
18:43Und ich habe die beste Freundin der Welt an meiner Seite.
18:55Bringen Sie den Wein ruhig wieder in den Keller.
18:57Herr Adam hat da was verwechselt.
18:59Und das Geschirr muss unbedingt nochmal poliert werden.
19:01Ich habe mir das angesehen.
19:02So kann das nicht auf die festliche Taten.
19:04Das Kaffeegeschirr übernehme ich, danke.
19:06Helfen Sie bitte, Ihrem Kollegen Champagner hochzubringen.
19:09Ich muss mich über Ihre Nachlässigkeiten sehr wundern, Frau Landmann.
19:14Tafelsilbe und Tafelgeschirr sind das Aushängeschild...
19:17...eines gut geführten Haushaltes, ich weiß, Herr Adam.
19:20Und Sie haben Petersilie gehackt.
19:23Sehr gut und sehr viel.
19:25Und Sie müssen denn nicht die Gläser nochmal poliert werden.
19:27Immerhin stehen die schon seit heute Morgen draußen.
19:30Herr Adam, wollen Sie nicht mal eine kleine Pause machen?
19:33Und ich muss die Kartons wegreißen.
19:36Das hat doch noch Zeit.
19:41Tut mir leid.
19:42Ich bin Ihnen heute wirklich nur im Weg.
19:46Adam.
19:48Sie haben die Petersilie gehackt, die ich so dringend brauche.
19:53Damit können Sie noch das ganze Jahr garnieren.
19:56Na ja, dann frieren wir den Rest einfach ein.
19:59Wollen Sie sich nicht etwas hinlegen?
20:04Ich muss immer an den Jungen denken.
20:07Ihr Neffe wird bestens versorgt.
20:09Das kann ich Ihnen versichern.
20:11Aber Sie gehen jetzt am besten mal auf Ihr Zimmer und legen sich hin.
20:15Und ich schicke Ihnen nachher Katharina vorbei.
20:18Die bringt Ihnen etwas guten Tee.
20:20Wie wollen Sie denn sonst die Doppelhochzeit überstehen, wenn Sie sich nicht ausruhen?
20:24Frau Landmann, kann ich mich hier nicht in eine Ecke setzen?
20:30Ich bin da gar nicht im Weg und ich bin auch ganz still.
20:38Natürlich können Sie das.
20:42Ach, wissen Sie was, Herr Adam?
20:46Eigentlich ist das ganz gut, dass Sie in der Küche bleiben.
20:49Ich muss doch gleich weg.
20:52Ich bin doch Trauzeugin.
20:54Und da ist es sehr gut, wenn jemand in der Küche die Stellung hält.
21:04So.
21:05Na gut, alles in Ordnung?
21:07Im Prinzip ja.
21:09Wenn ich nur wüsste, wo unsere Trauzeugen stecken.
21:11Eva und Tom.
21:15Wir können dann sicherlich bald beginnen.
21:18Kann das sein, dass du ein bisschen blass bist?
21:21Kannst mir glauben, man übersteht es ziemlich gut.
21:23Ja, Konrad, du musst es ja wissen. Kannst du noch mal ganz kurz hier hinten an meinen kleinen Tag?
21:27Eva, ich heirate.
21:29Bist du aufgeregt?
21:30Ach, Friddle, ich.
21:31Vorausgesetzt, dass Tom irgendwie hier aufkreuzt.
21:34Sie sagten, dass Sie die Brautpaare nacheinander trauen wollen.
21:37Haben Sie sich schon auf einer Reihenfolge festgelegt, Herr Pfarrer?
21:39Nein, ich glaube, das sollten die Brautleute besser unter sich selbst ausmachen.
21:43Ah.
21:43Wir überlassen euch den Vortritt.
21:45Alter von Schönheit.
21:47Außerdem befürchte ich, dass Nora noch etwas brauchen wird, bis sie fertig ist.
21:50Das ist nett.
21:51Wir würden das Angebot ja gerne annehmen, aber solange Tom hier nicht aufkreuzt...
21:58Sind wir zu spät?
21:59Gerade noch rechtzeitig.
22:00Constanza hat...
22:01Schon gut.
22:02Ähm, ja.
22:04Liebe Freunde, lasst mich schon mal ein paar Worte sagen.
22:08Selbst für mich ist das hier eine Premiere.
22:10Es ist die erste Doppelhochzeit, an der ich teilnehmen darf.
22:13Und zwar nicht nur als Zuschauer, sondern als Hausherr kommt mir die große Ehre zuteil,
22:19dass ich beide Bräute zum Altar führen darf.
22:22Und, äh, naja, damit ihr es euch vor lauter Ungeduld nicht doch noch anders überlegt,
22:28vielleicht, äh, da werde ich das jetzt mal auch tun und Sophie in Empfang nehmen.
22:33Okay?
22:34Gut.
22:51Für Paula und Theo.
22:55Das Frühstück ist bei uns.
22:58Meine Eltern sind schon rüber ins Gutshaus.
23:01Die Hochzeit.
23:03Ja.
23:04Aber meine Mama meint, dass wir uns nicht bei allen brauchen.
23:07Die beiden sind schon relativ zügig rüber, da sie doch die Trauzeugen sind.
23:12Dann haben wir ja noch ein bisschen Zeit.
23:14Wir sollen uns jetzt erst mal stärken und unsere gemeinsamen Stunden genießen.
23:24Ähm, Paula, also ich, äh...
23:27Die unten ist jetzt.
23:30Okay, klar.
23:32Kaffee?
23:40Es ist ein wunderschönes Frühstück.
23:47Aber ich hab einfach keinen Hunger.
24:03So.
24:06Hallo, Judith.
24:08Hallo, Richard.
24:16Dankeschön.
24:19Ja, drinnen warten schon alle.
24:22Ja, es ist Zeit.
24:25Ist Nora noch nicht da?
24:28Ich hab jetzt den ganzen Morgen nicht mehr gesehen.
24:31Sophie ist soweit fertig.
24:33Sie braucht nur noch einen Moment für sich.
24:35Ist etwas nicht in Ordnung?
24:37Nein, sie ist mir ziemlich nervös.
24:40Ah, das kann ich gut verstehen.
24:42Das ist, äh, Frederik auch.
24:44Ich glaube, er hat noch nie so oft auf die Uhr geschaut wie heute.
24:48Na ja.
24:49Eine Hochzeit ist eben immer noch was Besonderes.
24:53Ja.
25:18Sofie.
25:22Du siehst umwerfend aus.
25:25Dankeschön.
25:28Und?
25:30Bist du bereit?
25:32Ich finde es so schön, dass du mich zum Alltag wirst.
25:34Vielen Dank.
25:34Aber na, hör mal, das werde ich mir doch nicht entgehen lassen.
25:37Wir haben so viel gemeinsam durchgestanden.
25:40Und das hier ist mit Abstand einer der schönsten Augenblicke von allen.
25:45Bereit?
25:47Um ehrlich zu sein, ich weiß nicht, ob ich die letzten Schritte bis zum Altar schaffe.
25:52Soll ich dich tragen?
25:56In ein paar Minuten bist du vollgraben, Beck.
25:59Na gut.
26:02Wollen wir?
26:03Ja.
26:04Okay.
26:09Wollen wir?
26:44Ich kann mir gar nicht vorstellen, morgen wieder zu Hause zu sein.
26:48Na ja, da gibt es bestimmt eine ganze Menge Leute, die gerne mit dir tauschen würden.
26:51Schließlich wohnst du in der Karibik.
26:54Ich würde lieber in Sibirien leben, wenn du bei mir wärst.
26:59Oder auf dem Mond.
27:02Oder auf dem Mond.
27:08Ich schreibe dir jeden Tag einen Brief.
27:10Und wir telefonieren.
27:12Machen wir.
27:18Als ich hierher gekommen bin, da habe ich mich gefragt, wie ich die ganzen Wochen rumkriegen soll.
27:23Klar, ich habe mich auf Opa gefreut und darauf Noah kennenzulernen, aber...
27:28Aber dass du hier auf einen so tollen Typen wie mich triffst, damit hast du natürlich nicht gerechnet.
27:32Das mag ich an dir, deine Bescheidenheit.
27:35Weiß ich doch.
27:38Ich habe immer gedacht, dass Liebe nie Probleme macht.
27:41Dass es immer irgendwie kuschelig ist.
27:46Na ja, ist es ja auch normalerweise.
27:48Oder nicht?
27:50Okay, also unser...
27:51Unser erstes Treffen war schon ziemlich hart.
27:55Hörst du dich nicht?
27:56Das Basketballspiel?
27:58Ach so.
27:59Du und Tom gegen Konstanze und Elsa.
28:01Wegen dir habt ihr verloren.
28:03Ja, aber nur, weil ich meinen Blick nicht mehr von dir lassen konnte.
28:07Ich weiß ja gleich, dass du was ganz Besonderes bist.
28:11Und egal wo du bist, das wirst du für mich auch immer bleiben.
28:15Was Besonderes?
28:18Das aller, aller, allerbesonderste Mädchen der ganzen weiten Welt.
28:30Gottes Wege sind unergründlich.
28:33Zuweilen erscheinen sie uns recht sonderbar.
28:36In eurem Fall muss man wohl schon von Umwegen, wenn nicht gar Irrwegen reden,
28:41auf die der Herr euch geschickt hat.
28:43Aber spricht es nicht auch für seine große Weisheit,
28:46dass er euch doch noch zueinander hierher und zum Glück geführt hat.
28:53Ihr habt viel auf euch genommen.
28:55Von daher bin ich mir sicher, dass ihr euer Glück zu schätzen wisst.
29:13Und so frage ich dich, Frederik Gravenberg,
29:17willst du die hier anwesende Sophie Nowak als deine rechtmäßige Frau annehmen,
29:22sie lieben, ehren und achten, an guten wie an schlechten Tagen,
29:26bis dass der Tod euch scheidet?
29:28So antworte mit Ja, ich will.
29:32Ja, ich will.
29:36Und du, Sophie Nowak,
29:40willst du den hier anwesenden Frederik Gravenberg als deinen rechtmäßigen Mann annehmen,
29:45in lieben, achten und ehren, an guten wie an schlechten Tagen,
29:49bis dass der Tod euch scheidet?
29:51So antworte mit Ja, ich will.
29:57Ja, ich will.
30:05Diese Ringe sollen euch auch daran erinnern,
30:08einander immer Vertrauen und Glauben zu schenken.
30:26Hiermit erkläre ich euch zum Mann und Frau,
30:32sie dürfen die Braut jetzt küssen.
30:47Alles, alles Gute, Frederik.
30:48Alles Gute, Sophie.
30:50Danke.
30:50Und wenn Frederik irgendwann mal nicht nett soll,
30:52jetzt haben wir noch.
30:53Geht das mit mir zu tun?
30:55Na, schon aufgeregt?
30:56Ja.
30:56Keine Sorge, für dich wird das jetzt auch gleich ernst.
30:59Ja, gut.
30:59Alles Gute.
31:00Okay.
31:03Ja, ich hoffe.
31:10Kommen Sie, Herr Adam, kommen Sie.
31:11Gleich heiraten Nura und Alexander.
31:13Was?
31:14Na, das dürfen Sie sich doch nicht entgehen lassen, hm?
31:17Ich weiß nicht.
31:18Ach, na, Sie können doch nicht ewig hier in der Küche sitzen und Trübsal blasen.
31:22Aber ich soll doch hier alles beaufsichtigen
31:24und wenn dann irgendwas passiert, dann werde ich verantwortlich gemacht.
31:28Herr Adam, die Kinder Ihrer Herrschaft heiraten
31:31und Sie wollen allen Ernstes hier in der Küche sitzen bleiben?
31:35Dass Sie immer das letzte Wort haben müssen, Frau Landmann.
31:40Tja, darauf lege ich größten Wert, Herr Adam.
31:53Sag mal, immer noch nichts?
31:55Nein, nicht einfach ein Signal, wie lange Sie noch braucht.
31:57Was macht sie denn bloß die ganze Zeit?
31:58Ich weiß es nicht.
32:00Ich geh mal hoch, das kann doch...
32:01Gut, da steh dich.
32:03Die paar Minuten wirst du wohl noch warten können.
32:04Außerdem bist du der Bräutigam.
32:05Wenn einer geht, dann bin ich das, ja?
32:07Aber soll ich nicht...
32:07Keine Widerrede.
32:09Du siehst die Braut erst vor dem Altar.
32:12Sie kommt.
32:13Kommt, geh schnell wieder rein.
32:14Nun komm, mach schon.
32:15Ja.
32:16Ich werde sie gleich zu dir führen.
32:17Versprochen.
32:18Okay.
32:45Ich werde sie gleich zu dir führen.
32:48Das war schön, Noah.
32:50Du bist die schönste Braut, die ich je gesehen habe.
33:05Papa.
33:07Papa, ich...
33:08Ich bin noch hier unten.
33:12Im Geheimgang.
33:21Sie hören mich nicht.
33:26Oh, unter dem Schleier.
33:27Das ist Jessica.
33:32Aber...
33:34Alexander...
33:34Er wird es merken.
33:35Er wird es merken, dass ich es nicht bin.
33:37Dann kommt er und dann holt er mich hier raus.
33:46Er wird es merken, dass ich es nicht bin.
34:18Auch mächtige Wasser können die Liebe nicht löschen.
34:23Auch Ströme schwemmen sie nicht hinweg.
34:25Das ist der Spruch, den ihr euch für den heutigen Tag auszusuchen habt.
34:29Und besser könnte man euren Weg zueinander kommen.
34:33Als ihr euch das erste Mal begegnet seid, wusstet ihr nichts, nichts voneinander.
34:38Aber ihr habt gefühlt, dass ihr füreinander bestimmt seid.
34:41Gott hat eure Liebe einigen schweren Prüfungen unterzogen.
34:46Doch, den Schleier, Alexander, bitte, gib den Schleier an, bin nicht ich.
34:51Aber der Herr hatte anderes mit euch vor.
34:54Ihr habt euch wiedergefunden.
34:56Und ihr musstet glauben, Geschwister zu sein.
34:59Ihr wart weiter voneinander entfernt denn je.
35:02Und es hat einige Zeit gebraucht, bis dieses Missverständnis ausgeräumt wurde.
35:07Dann glaubte Alexander, ein Kind von einer anderen Frau zu erwarten.
35:17Es war eine schwere, eine schmerzvolle Zeit.
35:21Aber nun, nun steht ihr hier vor uns.
35:26Ihr habt alle Hindernisse überwunden und könnt nun endlich den heiligen Wund der Ehe einkehren.
35:34Wenn die Liebe, Liebe findet immer ihren Weg.
35:40Alexander, sie ist die Falsche.
35:44Ich bin hier unten, bitte.
35:45Hau mich hier raus.
35:47Ich bin hier unten.
35:50Nein!
35:51Hau mich hier raus!
35:52Ich bin hier unten!
35:58Woran denkst du?
36:01Daran, dass du das Kaninchen gerettet hast.
36:04Da habe ich mich in dich verliebt.
36:07Ich dachte damals, dass es mit uns überhaupt nichts mehr wird.
36:11Warum?
36:11Weil du so schlecht in Französisch bist?
36:13Nein.
36:14Weil mir damals ein Kondom aus der Tasche gefallen ist.
36:17Und das war unsere erste Nachhilfestunde.
36:21Das war mir peinlich.
36:23Hast du deshalb so lange gebraucht, bis du mich das erste Mal geküsst hast?
36:27Na, zum Glück war es nicht zum letzten Mal.
36:35Eigentlich ein schönes Liebesnest hier.
36:39Vielleicht hat uns der Regen deshalb hier hergeführt.
36:57Ich fand's schön.
36:59Ich auch.
37:01Ich hätte nie gedacht, dass ich mein erstes Mal so romantisch erlebe.
37:08Das war der schönste Sommer meines Lebens.
37:12Alle auch.
37:25Einen Moment noch, bitte.
37:32Von diesem Augenblick habe ich oft geträumt, Noah.
37:35Eigentlich, seit wir uns das erste Mal in Hamburg begegnet sind.
37:40Nun ja, zwischendurch sah es lange Zeit so aus,
37:42als ob dieser Traum nie in Erfüllung gehen würde.
37:45Zu viele Hindernisse und Missverständnisse hatten sich zwischen uns aufgetaucht.
37:49Und als endlich nichts mehr zwischen uns stand,
37:52habe ich für einen Moment aus den Augen verloren,
37:54was mir immer am wichtigsten war.
37:57Mein Vertrauen in dich.
38:02Und ich verspreche dir heute,
38:05dass ich dich nie wieder enttäuschen werde.
38:09Weil ich dich liebe.
38:12Ich liebe dich auch.
38:13Deshalb bin ich so unendlich froh, dass du mir verziehen hast.
38:15Und wir haben jetzt gemeinsam durchs Leben gehen können.
38:21Du machst mich heute zum glücklichsten Menschen der Welt.
38:30Dann wollen wir mal.
38:35Liebes Brautpaar,
38:38ihr seid heute hierher gekommen,
38:39um nach reiflicher Überlegung und aus freiem Entschluss
38:42den Bund der Ehe zu schließen.
38:47Und so frage ich dich,
38:49Alexander Wagner,
38:51willst du die hier anwesende
38:53Nora von Weiden
38:54zu deiner rechtmäßig angetrauten Frau nehmen?
38:57Sie lieben, achten und ehren
38:59in guten wie in schlechten Tagen,
39:01bis dass der Tod euch scheidet.
39:03Dann antworte mit Ja.
39:05Ich will.
39:06Nein, bitte nicht.
39:09Ja, ich will.
39:20Wir sind uns eigentlich schon früher begegnet.
39:24Ich weiß nicht.
39:28Vielleicht war das einfach noch nicht unsere Zeit.
39:37Glaubst du an Schicksal?
39:41Ja.
39:43Ja, inzwischen schon.
39:49Ich auch.
40:00Und du,
40:02Nora von Weiden,
40:03willst du den hier anwesenden
40:05Alexander Wagner
40:06zu deinem rechtmäßig angetrauten Mann nehmen
40:09in lieben, achten und ehren
40:12in guten wie in schlechten Tagen,
40:14bis dass der Tod euch scheidet?
40:16So antworte mit
40:18Ja,
40:19ich will.
40:26Nein.
40:28Das will ich nicht.
40:29Jessica, was ist?
40:30Wo ist Nora?
40:34Jessica!
40:34Nein!
40:35Jessica!
40:36Zurück!
40:37Ich warne dich.
40:39Dann los, los, los!
40:42Jessica, beruhig dich.
40:43Lass uns reden, ja?
40:44Es gibt nichts mehr zu reden.
40:45Jessica,
40:46nimm die Waffe runter.
40:47Zurück, hab ich gesagt.
40:50Du hast mich hierher geholt.
40:53Du hast mir vorgespielt,
40:54dass du mich liebst.
40:56Weil du dich mit mir trösten wolltest.
40:59Weil du Nora nicht haben konntest.
41:01Und dann hast du mich eiskalt fallen lassen.
41:04Jessica!
41:04Aber sowas macht man nicht mit mir.
41:07Wie heißt es so schön?
41:10Ist, dass der Tod uns scheidet.
41:20Jessica behauptet,
41:22dass wir Nora im Wald erschossen haben.
41:24Erschossen im Wald?
41:25Das ist alles meine Schuld.
41:28Jessica, sie hat mich immer wieder gewarnt.
41:30Sie hat gesagt,
41:31wenn ich die Wahrheit sage,
41:31dann würde etwas Schreckliches passieren.
41:34Das kann es doch nicht gewesen sein, Mann.
41:35Die Frau hat einen Menschen auf dem Gewissen.
41:38Das kann es doch nicht sein.
41:43Das kann es doch nicht sein.
41:45Du hast vergessen.
41:45Ich bin froh.
41:46Ich bin froh.
41:47Ich bin froh.
41:48Ich bin froh.
41:48Ich bin froh.
41:49Ich bin froh.
41:49Untertitelung. BR 2018
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