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  • vor 2 Tagen

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Transkript
00:00Musik
00:54Endlich haben die Tiere richtig einen Auslauf.
00:57Scheinen sich wohl zu fühlen.
00:59Kein Wunder, sind ja auch frisch besohlt.
01:02Haben ja gerade ihre Pediküre hinter sich.
01:06Also ich denke, wir sollten jetzt gleich noch die Giraffen und die Antilopen dazuholen.
01:13Damit warten wir besser noch.
01:15Das ist unsere neue Afrika-Savanne.
01:18Da wollen die Besucher mehr sehen als nur Zebras.
01:26Aber Sie wissen doch, wie aggressiv und misstrauisch Zebras sind. Bis die sich eingewöhnt haben.
01:31Ich habe ja nicht gesagt, dass wir gleich Nashörner raufstellen sollen.
01:34Probieren wir es doch erst mal mit ein paar friedlichen Zwergziegen.
01:39Frau Dr. Mertens, ich habe fünf Jahre einen Safari-Park geleitet.
01:44Ich weiß, was ich tue.
01:58So war er schon an der Uni. Arrogant und überheblich.
02:01Genau so habe ich mir meinen Nachfolger vorgestellt.
02:04Susanne wird sich schon durchsetzen.
02:06Ja, ja, ja. Ich rat mich ja schon mal raus.
02:08Wer es glaubt.
02:09Wir gehen ja nämlich nicht einfach nur spazieren.
02:11Dies ist sein täglicher Kontrollgang und ich bin seine Tarnung.
02:16Oh, wir wollten ja noch sehen, ob die Stockenten schon geschlüpft sind.
02:20Kommst du?
02:21Fries mir unseren Enkel und lass dich bald mal bei uns blicken.
02:25Tschüss.
02:27Zieh mal.
02:29Zieh mal.
02:39Hallo.
02:40Hallo.
02:42Wilma wird wohl in den nächsten zwei bis drei Tagen ihr Junges kriegen.
02:47Also ich würde sie ja nicht so gerne raus in die neue Anlage lassen.
02:50Aber wenn...
02:51Nein, nein, Sie haben vollkommen recht.
02:53Wir gehen kein unnötiges Risiko ein.
02:56Die Antilopen bleiben vorläufig hier.
02:59Na ja, und was soll ich dem Direktor sagen?
03:04Dass ich es nicht verantworten kann, dass das Junge zwischen eisenharten Zebrahufen zur Welt kommt.
03:16Hier ist unsere neue Afrika-Savanne.
03:19Ja.
03:19Die zeigen hier die Waffen und Antilopen und Zebras in ihrer natürlichen Umgebung.
03:25Vielleicht könnten Sie sich schon umdrehen, dann könnte ich sie fotografieren.
03:29Ja.
03:30So gut.
03:31Na, das ist doch nicht ganz richtig.
03:34Vielleicht noch etwas mehr zu sehen und die Schulter etwas tiefer, danke.
03:37Wo wollen Sie denn?
03:40Muss das sein?
03:41Warum sind die Antilopen noch nicht auf dem Gelände?
03:44Weil ich Frau Dr. Mertens gesagt habe, dass sie noch nicht umgesetzt werden sollen.
03:48Das entscheidet nicht Frau Dr. Mertens, sondern ich.
03:50Sie soll bei mir antragen, aber schnell.
03:52Das tut mir leid, aber sie ist schon weg.
03:55Sie wollte mit ihrem Sohn zum Arzt.
03:59Entschuldigung.
04:04So.
04:08Dauert es noch lange.
04:13So.
04:15Jetzt bist du den Gips los.
04:18Kann ich damit jetzt wieder alles machen?
04:20Ja, aber ein bisschen vorsichtiger.
04:21Können wir jetzt endlich gehen?
04:26Ich habe Rebecca versprochen, dass wir ins Kino gehen.
04:29Habt ihr Lust mitzukommen?
04:31Als Belohnung für einen tapferen Patienten?
04:34Okay, super.
04:36Warum nicht?
04:37Hey, ich habe gesagt, ein bisschen vorsichtiger.
04:41Stopp, das ist ein Krankenhaus und keine Karusse.
04:43Klar, klar.
05:00Hallo, Sie.
05:02Würden Sie mir bitte folgen?
05:06Hier entlang.
05:12So, junger Mann, die Tasche bitte.
05:14So.
05:16So.
05:17So.
05:20So.
05:23So.
05:25So.
05:27So.
05:29So.
05:30So.
05:31So.
05:31So.
05:34So.
05:42Was sehen wir uns eigentlich an?
05:44Was zum Lachen oder was zum Heulen?
05:46Sollen das nicht die Kinder entscheiden?
05:48Wir wollen ja auch unseren Spaß haben.
05:49Schließlich unser erstes Date.
05:52Das kann jetzt passieren, wir haben jetzt zwei Aufpasser dabei.
05:58Papa!
05:59Hallo.
06:02Guck mal!
06:04Prima.
06:06Wie neu.
06:08Na?
06:10Was machst du denn hier?
06:12Ein Kunde hat abgesagt, da dachte ich, ich hole euch ab und wir fahren zur Go-Kart-Bahn.
06:17Eigentlich wollten wir zusammen ins Kino.
06:20Ach so.
06:21Und ob Go-Kart ausgerechnet das Richtige ist?
06:24Nicht, dass Jonas sich gleich wieder den Arm bricht.
06:27Oh.
06:29Entschuldigung.
06:32Mertens?
06:33Fährmann.
06:34Geht's um die Antilopen?
06:36Nein, ich rufe nicht wegen der Antilopen an.
06:39Das Problem ist gelöst.
06:41Ich habe schließlich eine klare Ansage gemacht.
06:43Ich will, dass Sie so schnell wie möglich zum Flughafen kommen.
06:47Der Zoll hat ein Krokodil gefunden.
06:49Ein Passagier hat versucht, es einzuschmuggeln.
06:52Wir nehmen das Tier erstmal in Quarantäne.
06:54Ich hab extra den Nachmittag freigenommen.
06:56Bis gleich.
07:00Das war mein Chef.
07:01Er will, dass ich zum Flughafen komme.
07:03Der Zoll hat ein Krokodil beschlagen.
07:04Und ich soll mir das Tier mal ansehen.
07:06Fahneu, wir haben das schon im Griff.
07:08Schade.
07:10Kannst dich auf mich verlassen.
07:12Fahneu, tschüss.
07:15Dann viel Spaß.
07:17Tschüss.
07:19Wir Väter sollten eh mehr zu sein wollen.
07:25Das ist ja völlig dehydriert.
07:30Ein Wunder, dass es noch lebt.
07:3290% aller geschmuggelten Tiere gehen unterwegs ein.
07:35Die Augen sind auch völlig entzündet.
07:39Kommen Sie mal her.
07:41Sie hätten es doch wenigstens mal mit Wasser besprengen können.
07:44Wieso hatte ich das dann wissen?
07:45Und außerdem haben wir uns nicht herangetraut.
07:48Dann wird gleich ich vorerst den Flüssigkeitshaushalt aus.
07:52Und dann bekommst du ein schönes, warmes Bad.
07:55Bringen Sie mal die Kiste her.
08:02Danke.
08:09Ich verstehe diese Menschen einfach nicht.
08:11Über so eine Verantwortungslosigkeit kann ich mich derartig aufgeben.
08:14Ich auch.
08:16Entschuldigung, brennt Sie vom Zoo?
08:19Ja, warum fragen Sie?
08:20Entschuldigen Sie mal bitte.
08:22Haben Sie das Krokodil mitgebracht?
08:25Was wird denn jetzt aussehen?
08:26Ja, erst einmal machen wir den Schaden gut, den Sie angerichtet haben.
08:30Ist Ihnen eigentlich klar, wie sehr das Tier gelitten haben muss?
08:33Stellen Sie sich mal vor, man würde Sie zwölf Stunden in eine Reisetasche sperren.
08:37Außerdem haben Sie mindestens gegen ein halbes Dutzend Gesetze verstoßen.
08:40Bundesartenschutz, Tierschutz.
08:41Also wenn Sie das professionell betreiben, dann machen Sie sich schon mal auf drei bis fünf Jahre Gefängnis gefasst.
08:46Wiedersehen.
08:47Wiedersehen.
08:52Okay, ihr kauft die Karten.
08:54Wir kümmern uns um Cola und Popcorn.
08:59Auch eins?
09:02Was Film und Musik angeht, achtet Rebecca schwer darauf, dass ich auf dem Laufenden bleibe.
09:08Sie sagt aber, ein Kinderarzt muss wissen, was bei seinen Patienten angesagt ist.
09:11Sonst glauben Sie ihm auch nicht, dass er was von einer Art wieder versteht.
09:22Oh, halten Sie mal.
09:26Sorry, ich bin gleich wieder da.
09:31Das ist das falsche.
09:35Was gibt's denn?
09:36Dr. Pieper war schon auf dem Weg zum Flieger.
09:39Ich hab ihn bekniet, dass er nochmal bei uns reinschaut.
09:42Er wartet hier auf dich.
09:44Da vorne ist ein Mülleimer.
09:52Oh, was ist denn das passiert, Wahnsinn?
09:54Ich hab...
09:56Danke.
09:57Geht's?
09:58Das ist mir jetzt extrem peinlich.
10:00Ich muss unbedingt in die Firma.
10:02Könnte ich Sie mit den beiden allein lassen?
10:04Kein Problem.
10:06Ich hoffe, der holt sich wieder.
10:09Es ist übrigens eine Sie.
10:12Vorsicht.
10:17Was Ihre klare Ansage bezüglich der Afrikasavanne betrifft,
10:21sollten wir da nicht wenigstens die trächtige Antilope vor den Zebras schützen?
10:25Also zumindest, bis sie ihr Junges bekommen hat.
10:27Sie wissen doch selbst, dass Antilopen im Schutz ihre Herde greifen.
10:31Unsere Herde, das sind vier Tiere.
10:33Aber das ist nicht gerade eine Festung gegen Zebras.
10:35Nun, übertreiben Sie mal nicht.
10:45Na, was sage ich?
10:47Die beachten sich nicht mal.
10:50Haben Sie jemanden eingeteilt, der dafür sorgt, dass es auch so friedlich bleibt?
10:54In der Anlage arbeiten drei Tierpfleger.
10:58Auch nachts?
10:59Das sind keine nachtaktiven Tiere.
11:02Es soll aber vorkommen, dass nachts Junge zur Welt kommen.
11:07Mama!
11:10Sind wir schon zu Ende?
11:11Ja!
11:12Wo ist denn Papa?
11:14Ja, der hatte einen Anruf, musste dringend weg.
11:16Schien sehr wichtig zu sein.
11:19Jedenfalls wichtiger ist sein Sohn.
11:21Ja, wie gesagt, wir liefern Ihnen den kompletten Service.
11:26Vom Entwurf bis zum Montal.
11:30Mit Erfahrung von zehn erfolgreichen Jahren im Messebord.
11:34Ich glaube, wir kommen zusammen.
11:42Oh, jetzt muss ich aber wirklich.
11:49Gut, dass Sie so hartnäckig waren.
11:52Vergessen Sie nicht unseren Katalog.
11:53Ja.
11:53Sehe ich mir im Flieger an.
11:57War mir ein Vergnügen.
12:00Den haben wir in der Tasche.
12:02Ich denke, er hat uns ein bisschen Chapos verdient.
12:07Und du hättest ihn beinahe sausen lassen.
12:13Jetzt weiß es eben dein tolles Team.
12:18Ich wüsste dann noch was Besseres als Champagner.
12:41Seit ich wieder arbeite,
12:43habe ich sowieso ständig ein schlechtes Gewissen.
12:46Wenn ich gewusst hätte,
12:47dass mein Mann einfach Jonas an Sie weiterreicht,
12:49wäre ich natürlich da geblieben.
12:53Manchmal ist es schwer, alles unter einen Hut zu kriegen.
12:57Jetzt nehmen Sie meinen Mann auch noch in Schutz?
12:59Ich will doch nur nicht, dass Sie sich Vorwürfe machen.
13:04Vielleicht hätte ich doch erst mal halbtags anfangen sollen.
13:06Halbtags?
13:07Sie sind doch gar keine Frau für halbe Sachen.
13:09Sie lieben doch Ihre Arbeit.
13:11Das war immer mein Traum.
13:13Wo sind denn unsere Kinder?
13:16Robben.
13:17Also bei dem Robben.
13:30Glückliche Mütter, glückliche Kinder.
13:34So einfach ist es?
13:36Nein.
13:38Aber seit ich mir nicht mehr einrede,
13:40dass ich ein schlechter Vater bin,
13:42geht es mir viel besser.
13:43Meiner Tochter auch.
13:46Den Zipp habe ich übrigens von oben.
13:47Von mir?
13:48Schon vergessen?
13:52Bei anderen weiß man es eben immer besser.
13:56Jedenfalls höre ich mir Ihre Ratschläge sehr gerne an.
14:26Schade, dass Papa nicht mit war.
14:29Ja, das hätte ihm bestimmt Spaß gemacht.
14:34So.
14:37Schlaf gut.
14:41Bist du sauer auf Papa?
14:45Wenn du nicht sauer bist?
14:52Ja, komm her.
14:57Ich hab dir lieber.
14:59Ich hab dir lieber.
15:16Entschuldige, Schatz, wir sind ein total wichtiger Kunde dazwischen gekommen.
15:21Und wir waren noch essen.
15:22Bei mir brauchst du dich nicht zu entschuldigen.
15:24Ich dachte nur, man könnte sich auf dich verlassen.
15:27Frau Susanne, bitte.
15:36Tut mir leid, dass ich das mit Jonas vermasselt habe.
15:40Aber ich brauch den Auftrag für die Firma.
15:42Das ist wirklich wichtig.
15:49Ich sag Jonas noch schnell, gute Nacht.
16:04Ist noch was da?
16:06Ich denke, du warst essen.
16:12Schatz.
16:16Ich wollte nur noch eine Kleinigkeit.
16:18Die mach dir mal schön alleine.
17:15Das sieht doch schon viel besser aus.
17:18Das ist gestern. Sie können es wieder reinsetzen.
17:21Hast es geschafft, meine Liebe. Und nicht, dass du zuschnappst.
17:35Was machen Sie denn hier? Können Sie nicht lesen?
17:39Entschuldigung, ich würde mich nur erkundigen, wie es dem Krokodil geht.
17:43Gut soweit. Erwarten Sie jetzt mildernde Umstände, weil Sie hier als Tierfreund auftauchen?
17:48Nein, ich weiß schon, dass ich eine ganze Menge Unsinn verzapft habe.
17:52Ich habe mir echt Sorgen gemacht und...
17:54Naja, jetzt, jetzt bin ich schon ein bisschen erleichtert.
17:58Sie wissen nicht, wo das Krokodil hinkommt?
18:02Sicher dahin, wo es artgerecht gehalten wird. Und ganz bestimmt nicht in die Hände von Leuten, die damit Geld verdienen
18:06wollen.
18:07Raus!
18:08Entschuldigen Sie bitte, aber es ist mir nie ums Geld gegangen. Das müssen Sie mir glauben.
18:11Ach, worum dann? Ach, es ist auch nicht meine Aufgabe, das rauszufinden. Das ist eine Quarantäne-Station. Raus!
18:17Es tut mir leid, wenn ich Sie gestört habe. Auf Wiedersehen. Wiedersehen, Herr Jessner.
18:24Sie kennen den?
18:25Ja. Da kommt ja mindestens einmal öffentlich zu uns ins Aquarium. Zusammen mit seiner Tochter.
18:31Das ist ein echter Krokodilfreak.
18:33Ja.
18:34Er ist gestern vom Zoll erwischt worden.
18:36Ja.
18:36Damit.
18:41Da bin vielleicht ich noch dran schuld. Ich habe Ihnen doch alles erzählt über Krokodile.
18:47Was zu fressen, wie warm sie es brauchen, wie alt sie werden, ob sie allein oder zu zweit leben.
18:53Ich habe Ihnen sogar noch ein Buch über Krokodile nach Hause geschickt. Der war wirklich interessiert.
18:58Sie meinen also nicht, dass er es verkaufen wollte?
19:00Auf keinen Fall. Das ist kein Tierhändler. Das hat er für daheim mitgebracht. Für seine kleine Tochter.
19:05Ha! Und sie ist ja noch verrückter nach Krokodil wie er.
19:08Aber das sind keine Haustiere. Und gefährlich sind sie auch.
19:11Sie wissen doch, wenn sich einer was in den Kopf gesetzt hat, muss man sich mal vorstellen,
19:15kauft er sich extra ein Flugticket nach Florida, nur um seinen Traum von einem eigenen Krokodil zu verwirklichen.
19:22Das muss den doch ein Vermögen gekostet haben.
19:24Es wird noch teurer werden. Eigentlich müsste er ins Gefängnis.
19:29Ich habe sonst kein Mitleid mit solchen Leuten. Aber in dem Fall, der Mann ist auch noch ein alleinerziehender Vater.
19:37Vielleicht können Sie mal mit ihm reden, dass er ein Geständnis ablegt.
19:40Vielleicht hat er recht an Einsehen.
19:42Das ist aber ein bisschen viel verlangt, finden Sie nicht?
19:45Da ist noch was. Das Buch, was ich dem geschickt habe, ist aus der Zoo-Bibliothek.
19:50Ich weiß. Können Sie es wieder mitbringen? Bevor der Fährmann was merkt?
19:57Sonst kriege ich doch einen heiden Ärger.
20:19Hallo?
20:22Hallo?
20:25Ja, bitte. Wer ist denn da?
20:27Susanne Mertens, die Zoo-Tierärztin.
20:30Ja, kommen Sie bitte rein.
20:33An meiner Einstellung, an dem, was Sie getan haben, hat sich nichts geändert.
20:39Aber ich möchte Ihnen trotzdem einen guten Rat geben.
20:43Papa!
20:44Oh, es tut mir leid, meine Tochter ist leider krank.
20:46Kann ich irgendwie helfen?
20:48Nein.
20:49Doch, vielleicht ein Glas Wasser. In der Küche, gleich links. Bitte.
20:55Ich habe so eine Durst.
21:12Vielen Dank.
21:14Was hat sie denn?
21:15Ich weiß es nicht. Sie musste sich übergeben und Fieber hat sie auch.
21:20Waren Sie schon mit dir beim Arzt?
21:21Ja, wir wurden gerade los.
21:24Wenn Sie wollen, ich kann Sie in die Kinderklinik bringen. Ich kenne da jemanden.
21:27Das tut gut, ne?
21:29Tatsächlich?
21:31Schaffst du es?
21:33Komm, Papa, hilf dir.
21:35Kann ich irgendwie...
21:36Ja, wenn Sie mir vielleicht die Decke geben könnten.
21:38Mhm.
21:41Danke.
21:53Wie sind Sie denn überhaupt auf diese verrückte Idee gekommen?
21:57Es war irgendwie so eine fixe Idee von mir.
22:00War doch Lucy demnächst jetzt Geburtstag halt und...
22:02Naja, sie hat doch demnächst auch Geburtstag.
22:06Und wo wollten Sie das Tee unterbringen?
22:08In diesem aufblasbaren Swimmingpool?
22:11Oder in der Beinewanne?
22:14Herr Doktor.
22:16Wissen Sie denn jetzt schon, was sie hat?
22:18Ja, die Blutuntersuchung hat ergeben, dass wir es vermutlich mit einer Hysterieninfektion zu tun haben.
22:22Aha.
22:23Hysterien sind Keime, die überall vorkommen.
22:26Aber sie können eben auch Krankheiten auslösen.
22:27Zum Beispiel, wenn sie mit überlagerten Milch- oder Käseprodukten aufgenommen werden.
22:32Das ist jetzt aber merkwürdig. Meine Tochter hat eine Milchallergie und...
22:34und isst gar nicht so eine Sache und auch gar kein Käse.
22:39Es gibt doch eine andere Übertragungsform.
22:41Haben Sie Haustiere?
22:43Nein.
22:45Ja, wir werden Ihre Tochter auf jeden Fall hier behalten.
22:48Und, äh...
22:49Wir geben ihr erst mal Antibiotika, bis es ihr besser geht.
22:52Gut. Darf ich jetzt zu ihr?
22:53Ja, gleich da. Vielen Dank.
22:57Hysterien können doch im schlimmsten Fall eine Gehirnhautentzündung auslösen.
23:00Ja.
23:02Aber die Keime werden nicht nur vom Säugetieren auf den Menschen übertragen, sondern auch von Neptilien?
23:07Ja, das ist ganz vorkommen, aber wieso?
23:10Lucis Vater wurde gestern im Flughafen mit einem Krokodil im Handgepäck erwischt.
23:15Äh, wie jetzt? Als Handgepäck oder im Handgepäck?
23:19Im Handgepäck.
23:21Ein Krokodil?
23:22Nein, im Ernst. Möglicherweise ist das Tier die Quelle der Infektion.
23:26Sie meinen, dass Herr Jessner den Erreger nach Hause geschleppt hat?
23:30Darfst du gegen die Übertragung aber ziemlich schnell.
23:32Ich werde das Tier jedenfalls nochmal untersuchen und eine Blutprobe nehmen.
23:38Ich gebe Ihnen Bescheid, wenn ich genaueres weiß.
23:41Wollen Sie mich an?
23:43Ja.
23:49Und woran erkennt man jetzt, dass das kein Menschenblut, sondern Krokodilblut ist?
23:57Menschenblut hat keinen Zellkern.
24:00Krokodilblut hat einen Zellkern. Schauen Sie mal.
24:02Das Dunkle da.
24:06Ich kann nichts finden.
24:08Jedenfalls nichts Auffälliges.
24:11Aber das hat nichts zu sagen.
24:14Ich setze eine Nährlösung an, dann vermehren sich die Keime explosionsartig und morgen wissen wir mehr.
24:19Und bis dahin?
24:20Dann geht keiner an das Tier außer Ihnen und mir.
24:23Und hinterher Hände waschen und desinfizieren.
24:26Das reicht auch.
24:28Ja.
24:30Die meisten Menschen hatten schon eine Listeriose-Infektion, ohne es überhaupt bemerkt zu haben.
24:34Und sind dagegen Gott sei Dank immun.
24:36Aber eben nicht alle.
24:38Frau Dr. Mertens?
24:39Ich glaube, heute Nacht geht es bei den Antilopen los.
24:42Ach, du schreckt das auch noch.
24:44Danke, Annette.
24:47Ich habe Wilma schon den ganzen Tag beobachtet.
24:49Sie ist irgendwie so unruhig.
24:51Und die anderen auch.
24:53Sieht aus, als hätte sie wehen.
24:56Eigentlich hatte sie noch ein paar Tage Zeit.
24:59Ja.
25:00Aber ob sie das weiß?
25:02Ja, das bestimmen die Babys, wenn sie zur Welt kommen.
25:08Ja, dann müssen wir sie eben weiter beobachten.
25:12Und sein muss die ganze Nacht.
25:16Und die Nacht auch?
25:36Was habt ihr denn vor?
25:39Schöne Nacht auch bei Oma und Opa.
25:43Hatten wir das so verabredet?
25:45Was willst du denn mit dem Zelt?
25:47Ich übernachte im Zoo.
25:49Alle Antilope kriegt heute Nacht noch ihr Junges.
25:52Ich will in der Nähe sein.
25:54Ich setze dich schon mal rein.
25:55Ich hole nur noch den Schlaf.
25:56So sein.
26:01Bitte, wenn du unbedingt Tebame spielen musst.
26:03Aber wieso muss Jonas deshalb bei deinen Eltern schlafen?
26:05Er hat schließlich ein Zuhause und einen Vater.
26:08Weiß ich, ob du nicht wieder dringend irgendwo hin musst?
26:10Jetzt fangen wir doch nicht wieder damit an.
26:13Sag mal.
26:15Da hier sowieso alles an mir hängen bleibt, muss ich auch entscheiden, wie ich das auf die Reihe kriege.
26:20Und dazu gehört, dass du dem Jungen vorführst, dass ich für ein schlechter Vater bin.
26:23Ich führe überhaupt niemanden vor. Das tust du ganz alleine.
26:26Ein einziges Mal hast du Zeit für Jonas. Und dann?
26:33Außerdem ist er gerne bei meinen Eltern.
26:36Jetzt renne ich weg.
26:41Jonas bleibt hier.
26:43Wir sind morgen wieder da.
26:45Mama, kommst du?
26:51Geht nur.
26:53Ist vielleicht ganz gut, wenn ich heute mal allein bin.
26:56Hab ich Zeit zum Nachdenken, wie das mit uns hier weitergehen soll.
27:03Kommst du nun?
27:04Ich komme.
27:10Tschüss, Papa.
27:15Jonas, hinterm Haus nisten die Meisen und haben gerade Junge. Hast du dein Klangers mit?
27:19Äh, hab ich vergessen.
27:22Kriegst du meins.
27:24Ich sehe zu, dass ich zum Frühstück wieder da bin. Dann bringe ich Jonas zur Schule.
27:28Kann Klaus denn das nicht mal machen?
27:31Er hat genug mit sich selbst zu tun.
27:34Bei euch stimmt doch was nicht. Wirkt doch mal raus mit der Sprache.
27:41Ich glaube, er hat was mit seiner Marketingchefin.
27:44Glaubst du es oder weißt du es?
27:47Ich habe gesehen, wie sie ihn geküsst hat, als sie zusammen von einer Dienstreise kam.
27:51Und sein Hemd roch nach ihrem Parfum.
27:53Hast du ihn gefragt?
27:55Ja, sicher.
27:57Er hat alles abgestritten. Was soll er auch sonst tun?
28:00Aber irgendwas ist anders.
28:03Kann ich dir helfen?
28:05Nein, danke Mama. Das ist meine Sache.
28:08Vielleicht bilde ich mir ja auch alles nur ein.
28:11Susanne!
28:13Susanne!
28:43BKOCHOT
28:44TAUT
28:49KÖSSAN
28:50KÖSSAN
28:51KÖSSAN
28:51KÖSSAN
29:06KÖSSAN
29:08Können Sie mir erklären, was das soll?
29:32Ich will in der Nähe sein, wenn die kleine Antilope auf die Welt kommt.
29:35Und dafür sorgen, dass Sie die Zebras nichts tun.
29:39Aha, und deswegen zelten Sie hier.
29:41Ja, genau.
29:43Irgendjemand muss ja die Fehler ausmügeln, die andere machen.
29:46Professor Baumgart, das hätte ich mir ja denken können.
29:50Wissen Sie, meine Frau will mit mir nach Afrika.
29:54Da brauche ich noch so ein bisschen Savantengefühl.
29:57Herr Professor, Sie sind hier nicht nur Direktor.
30:00Für Sie gilt dasselbe wie für jeden Zoogesucher.
30:02Ich kann Ihnen nicht gestatten, auf der Anlage zu kampieren.
30:05Und Ihnen habe ich das wohl auch nicht gestattet.
30:08Wenn Sie morgen früh ein totes Antilopenbaby an die Löwen verfüttern wollen.
30:12Die Besucher werden begeistert sein.
30:14Und wenn Ihnen das passiert, dann trage ich auch noch die Verantwortung.
30:20Ihre Twegen kann ich mir jetzt noch die Nacht um die Ohren schlagen.
30:38Oh, gefällt es dir?
30:41Sehr.
30:43Es sind Mama, Papa und ich.
30:45Auf der Radtour, die ihr neulich gemacht habt, ne?
30:49Da Mama und Papa sind noch vertragen.
30:52In letzter Zeit streiten sie nur noch, weil die keine Zeit haben.
30:55Ach, naja, das ist ja auch nicht so einfach.
30:57Die haben ja schließlich beide einen anstrengenden Beruf.
31:00Und Opa, habt ihr euch eigentlich auch gestritten?
31:03Ja, ab und zu schon.
31:04Warum?
31:05Der Opa hatte doch auch einen sehr anstrengenden Beruf.
31:09Ja, es kommt ja auch nicht darauf an, wie oft man sich streitet.
31:12Nur, dass man sich wieder verträgt.
31:15Sollen wir das Bild über deinem Bett hängen?
31:18Weißt du was?
31:20Ich schenke es dir.
31:23Danke, super.
31:37Seien Sie doch froh, dass Sie keine Mitarbeiter haben, die nur Dienst nach Vorschrift machen.
31:44Es ist das letzte Mal, dass ich Ihnen so eine Eigenmächtigkeit durchgehen möchte.
31:55Wenn ich früher etwas gut an Ihnen fand, dann dass Sie kein Langenweiler waren und kein Pedant.
32:06Könnte es sein, dass Sie so empfindlich reagieren, weil ich eine Frau bin und Sie sich von mir nichts sagen
32:12lassen wollen?
32:14Quatsch.
32:16Natürlich finde ich es okay, wenn eine Frau ihren eigenen Kopf hat.
32:23Aber das heißt ja noch lange nicht, dass ich mir von Ihnen auf der Nase rumtanzen lasse.
32:28Ich glaube, es geht los.
32:32Ich glaube, es geht los.
33:07Na also, ist doch alles bestens gelaufen.
33:13Von weg!
33:22Stopp Jungs!
33:23Da geht's nicht weiter!
33:25Ab los, weg!
33:26Weg!
33:29Weg da!
33:30Los, hold ab!
33:32Weg da!
33:33Weg!
33:35Weg!
33:54So, nur noch die Registrierung und danach ins Bett.
34:01Festhalten.
34:02Doch gut.
34:10Schade, der schöner Anzug.
34:19Naja, freuen wir uns über den gesunden Nachwuchs.
35:02Ja.
35:12Na?
35:24Na?
35:25Na?
35:33Alexandra.
35:44Anna.
35:48Anna.
36:08Na, Dicker?
36:10Sie haben aber süßen Nachwuchs, Herr Dr. Fehrmann.
36:13Ja.
36:14Wir halten die beiden jetzt getrennt.
36:16Ah.
36:16Ein weiser Entschluss.
36:19Mein Mann wollte ihn nur gratulieren.
36:24War doch die reine Wahrheit.
36:26Ich mag keine rechthaberischen alten Männer.
36:32Hallo, mein Kind.
36:33Ausgeschlafen?
36:34Oh Gott, Susanne, du siehst ja schrecklich aus.
36:35Bist du erkältet?
36:36Ja.
36:37Wäre es möglich, dass Jonas und ich ein paar Tage bei euch bleiben?
36:41Ja, das ist doch selbstverständlich.
36:43Aber was ist denn bloß los?
36:46Ach, Susanne.
36:48Schätzchen.
36:50Ich hol da meine Sachen.
36:56Was hat sie denn?
36:58Wir sagen unsere Afrika-Reise ab.
37:00Wir machen was?
37:02Wir sind doch wirklich manchmal zum auf den Mond schießen.
37:06Klaus geht fremd.
37:11Ach.
37:34Es reicht.
37:47Negativ.
37:51Hallo?
37:52Ja, hallo.
37:53Mertens hier.
37:54Alles in Ordnung?
37:56Ich wollte Ihnen nur sagen, bei mir ist das Ergebnis negativ.
37:59Ich habe keine Listerin bei dem Krokodil gefunden.
38:01Jedenfalls nicht in nennenswerter Zahl.
38:04Als Überträger kommt es also nicht in Frage.
38:07Ja, bei mir ist das Ergebnis positiv.
38:09Das Mädchen ist definitiv an Listeriose erkrankt.
38:13Aber es geht ihr schon viel besser.
38:15Die Antibiotika haben angeschlagen.
38:17Hm.
38:19Das heißt, wir wissen immer noch nicht, wo sie die Infektion her hat.
38:22Und ob sonst noch jemand gefährdet ist.
38:26Dass sie sich indirekt über den Vater angesteckt hat, das halte ich eher für unwahrscheinlich.
38:30Sie müsste direkt mit dem Träger des Erregers Kontakt gehabt haben.
38:34Vielleicht hat sie sie ja doch über die Nahrungsmittel zu sich genommen.
38:38Mir fällt da noch was ein.
38:40Danke.
39:05Conny, Sie haben mir doch erzählt, dass sich Herr Jessner bei Ihnen erkundigt hat, wie man Krokodile hält.
39:09Ja.
39:11Was sie fressen, wie man sie unterbringt.
39:15Und ob man sie alleine oder besser paarweise hält.
39:19Er wollte sogar wissen, ob sie Depressionen kriegen, wenn sie zu lange alleine sind.
39:25Sie meinen doch nicht etwa ...
39:27Doch.
39:28Ich meine ...
39:29Hier ist auch noch ein Fleck.
39:40Ich würde Sie gerne noch mal sprechen, Herr Jessner.
39:42Darf ich reinkommen?
39:43Wieso?
39:44Ist was mit Lucy?
39:47Nein.
39:48Es geht um ein krankes Krokodil.
39:51Was für ein Krokodil?
39:53Herr Jessner.
39:55Listeriose ist nicht nur für Menschen gefährlich.
39:57Ja.
39:58Wenn ein Tier daran erkrankt ist und es wird nicht behandelt, geht es daran ein.
40:02Und zwar ziemlich qualvoll.
40:05Und das Thema Tierquälerei hatten wir ja schon.
40:11Ja.
40:13Kommen Sie bitte.
40:29Und das ist Kurt.
40:44Und das ist mein Onkel. Er war bei der Handelsmarine. Er hat das Krokodil mitgebracht. Angeblich hat es sogar bei
40:51ihm mit in seinem Bett geschlafen.
40:54Als er vor einem halben Jahr gestorben ist, hat er mir das ganze Haus, das Anwesen vermacht und Kurt.
41:00Und damit er sich nicht so einsam fühlt, haben Sie ihm eine Krokodildamme aus Florida mitgebracht.
41:05Ja. Er war so traurig und wollte auch gar nicht mehr richtig fressen.
41:10Warum haben Sie ihn nicht in den Zoo gebracht? Dann wäre es ihm doch viel besser gegangen. Steht übrigens da
41:15drin.
41:15Richtig.
41:19Tut mir leid, es ist eigentlich Ihres.
41:21Das gehört er nicht. Ich weiß auch nicht. Ich habe ihm alles richtig gemacht. Ich habe mich schon daran gehalten.
41:26Auslauf hat er auch genug. Im Garten.
41:29Entschuldigung.
41:31Meine Tochter Lucy hat sich so sehr an ihn gewöhnt.
41:34Ich weiß gar nicht, wie ich es ihr beibringen soll.
41:37Tja.
41:39Enttäuschte Kinder.
41:41Meistens liegt es darin, dass man ihnen zu viel verspricht.
41:46Eine besondere Schwäche von Vätern.
41:49Ja, Conny?
41:51Meine Vermutung war richtig.
42:02Krokodile sind nun mal keine Haustiere.
42:05Aber Papa wollte doch einen großen Pool für die beiden bauen. Und im Schuppen hängt nur in Sonne.
42:11Krokodile sind nicht nur gefährlich, sie machen auch eine Menge Arbeit.
42:15Wir haben ja Bücher. Da steht alles drin.
42:17Ich will dich ja nicht auf die Probe stellen. Aber weißt du wirklich, welche Vitamine ein Krokodil unbedingt braucht?
42:27Oder was man macht, wenn es im Winter eine Grippe oder einen Schnupfen kriegt?
42:31Schnupfen?
42:32Sieh mal, Lucy.
42:35Frau Dr. Mertens hat recht. Vielleicht haben wir beide uns einfach ein bisschen übernommen.
42:40Und ich konnte ja auch nicht wissen, dass Kurt krank ist und dich mit seinen Bakterien anstecken kann.
42:47Außerdem wäre er ja bei uns im Zoo nicht mehr alleine.
42:51Es gibt ja auch noch die nette Krokodildame aus dem Handgepäck.
42:56Und Sie machen Kurt wieder gesund?
42:59Ja, sicher.
43:00Und ich kann ihn jeden Tag besuchen.
43:03Versprochen.
43:10Okay, Sie können ihn haben. Aber seien Sie nett zu ihm.
43:15Na klar.
43:17Danke.
43:18Also, ich kann ihn erst mal gut verstehen. Das könnte mir genauso passieren.
43:22Naja, einen Listerienbefall sieht man ja nicht mit bloßem Auge.
43:25Das habe ich ja jetzt nicht gemeint.
43:27Ich meine, dass der extra noch mal nach Florida düst, um ein zweites Krokodil zu besorgen.
43:31Ich weiß ja, was das heißt, wenn man seiner Tochter einen Wunsch abschlagen muss und sei ja noch so unkündig.
43:37Würden Sie mich gegebenenfalls konsultieren? Ich sähe Sie ungern im Gefängnis.
43:42Ah ja? Ich meine, meinen Sie wirklich, dass der Jester ins Gefängnis muss?
43:48Vielleicht findet er einen milden Richter. Oder Richterin.
43:53Alleinerziehende Väter genießen ja einen Sympathiebonus.
43:56Gehen Sie denn jetzt mit mir einen Kaffee trinken?
43:58Ja, offen gestanden, bin ich nicht gerade in der richtigen Stimmung.
44:03Ärger?
44:06Moment.
44:10Zeit später.
44:12Hundert Sie da so ein bisschen auf?
44:14Ein ganz kleines bisschen?
44:17Sie müssen mir das irgendwann mal genauer erklären. Sie wissen ja.
44:21Ich höre Ihnen sehr gerne zu.
44:39Was bekommen Sie?
44:408,50.
44:42Mhm.
44:57So.
44:59Sehr gut.
45:12Wieso sind das jetzt zwei?
45:15Das ist Kurt und das ist...
45:17Konstanze.
45:19Konstanze.
45:20Kurt hat Listeriose und bekommt Antibiotika und Konstanze freut sich schon auf seine Bekanntschaft.
45:27Für die Zucht braucht man schon ein Pärchen.
45:31Ist das nicht aus unserer Zurbibliothek? Das habe ich schon gesucht.
45:35Äh, ja.
45:38Herr Weidner nutzt eben jede freie Minute, um sich weiterzubilden.
45:42Man tut eben alles, um auf der Höhe der Zeit zu bleiben.
45:45Aha.
45:50Wieso eigentlich Zucht?
45:53Naja, wir werden uns diese Gelegenheit ja nicht nehmen lassen.
45:56Zwei so prächtige Exemplare der Art Kalman Krokodilus für Geschenke.
46:02Und wo wollen Sie die unterbringen?
46:05Ach, da findet sich schon noch ein Eckchen im Aquarium.
46:07Und das Beste ist, wir haben nicht nur die zwei, sondern wir haben auch einen hervorragenden Klempner, der uns kostenlos
46:13das Aquarium wartet.
46:15Herr Jessner wird seine Strafe für den Tierschmuggel bei uns abarbeiten.
46:19Als gemeinnützige Arbeit.
46:22Was hatte ich gleich nochmal gesagt über Frauen mit einem eigenen Kopf?
46:29Dass Sie sie besonders schätzen?
46:31Darüber muss ich nochmal nachdenken.
46:39Na du, du bist ja wieder ganz fit, hm?
46:44Ja.
46:52Hi Mama.
46:53Hallo.
46:55Wo reisen wir?
46:58Ich habe ein paar Sachen zusammengepackt. Wir bleiben an Weichen bei Oma und Opa.
47:02Wie Papa? Kommt ihr auch mit?
47:04Du weißt doch, wie viel er zu tun hat.
47:06Das braucht einfach ein bisschen Ruhe.
47:08Was?
47:18Susanne!
47:21Susanne!
47:29Wilder!
47:30Wilder!
47:31Justine!
47:59Musik
48:01Musik

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