Zum Player springenZum Hauptinhalt springen
  • vor 2 Tagen

Kategorie

🎥
Kurzfilme
Transkript
00:00Als nächstes bin ich schon weit weg.
00:02Ich wünsche dir, dass du glücklich wirst.
00:04Deine Marie.
00:17Daniel!
00:28Was ist denn passiert?
00:40Marie.
01:02Was ist denn passiert?
01:32Sie hat mich verlassen.
01:39Ich verstehe das einfach nicht.
01:43Hier schreibt sie, ich hätte sie lieben wollen, aber es nicht gekonnt.
01:48Daniel, jetzt sei doch mal ehrlich zu dir.
01:51Hat Marie da nicht recht?
01:52Nein, hat sie nicht.
01:56Das heißt, du bist nicht nur wegen des Kindes zu ihr zurück.
02:03Julia, wenn das Kind nicht gewesen wäre, dann hätte ich dich niemals gehen lassen.
02:18Es ist viel passiert in der Zwischenzeit.
02:23Ja.
02:26Wir haben uns verändert.
02:30Ich habe mich verändert.
02:35Ich liebe sie.
02:54Hallo, Frederik.
02:55Hallo.
02:56Ist Daniel schon zurück?
02:58Keine Ahnung.
02:59Ich bin auch gerade erst gekommen.
03:02Schlechte Neuigkeiten?
03:04Hat er nicht mit dir gesprochen?
03:05Nein.
03:07Aber ich ahne, dass mir die wichtigen Dinge wieder vorenthalten werden.
03:10Für bleibt mir auch deine schlechte Laune erspart.
03:13Das Geschäft mit dem Amerikaner ist geplatzt.
03:16Er wollte nur mit Julia über das Design reden.
03:18Und die war nicht da.
03:19Genau.
03:21Was mich auch nicht wundert.
03:23Immerhin hat Julia gekündigt, weil Daniel sich unmöglich verhalten hat.
03:28Ich hatte versucht, sie zu überreden.
03:30Mit mäßigem Erfolg, wie man sieht.
03:33Daniel und ich, wir haben beide, wir haben sie beide gebeten, dass sie zu dem Termin kommen sollen.
03:36Gebeten?
03:38Ich glaube dir, dass du sie gebeten hast.
03:39Aber Daniel?
03:42Ja.
03:45Er hätte sie um Verzeihung bitten sollen.
03:47Das ist so stolz.
03:49Oder einfach zu verbockt.
03:51Lieber lässt er einen wichtigen Auftrag sausen.
03:53Ich meine, dieser Kunde wird doch nie wieder was bei uns bestellen.
03:57Wie hoch schätzt du denn den voraussichtlichen Verlust ein?
04:00Ach, schwer zu sagen.
04:04Aber der Nettogewinn für uns wäre bestimmt sechsstellig gewesen.
04:08Oh.
04:08Genau.
04:10Außerdem kann die Manufaktur momentan jeden Auftrag gebrauchen.
04:15Daniel glaubt, dass Julia Marie eingeredet hat, die Hochzeit abzusagen.
04:18Deshalb ist er so ausgerastet.
04:20Und?
04:21Hat sie das getan?
04:22Nein, natürlich nicht.
04:23Ganz im Gegenteil.
04:24Sie wollte es ihm erklären, aber er lässt ja niemand an sich ran.
04:28So passt es auch viel besser in sein Weltbild.
04:30Nur keinen Fehler bei sich suchen.
04:32Ja.
04:34Auch diesen Fehler wird er alleine machen müssen.
04:37Du nimmst das erstaunlich gelassen.
04:42Das wirkt nur so.
04:45Unsere Familie und die Firma hat noch nie so eine schlimme Zeit gehabt.
04:48Und ich weiß auch nicht, wie wir das jemals in den Griff kriegen sollen.
04:52Indem wir nicht aufgeben?
04:58Ich bin froh, dass du da bist.
05:05Ich auch.
05:13Ich auch.
05:15Warum konnte sie mir nicht ins Gesicht sagen, dass sie fortgeht?
05:19Wahrscheinlich wusste sie, dass sie es dann nicht schafft.
05:23Das ist feige.
05:24Ach, Daniel.
05:29Sie hat gerade ihr Kind verloren.
05:30Ich habe auch gerade mein Kind verloren.
05:32Aber sie dachte, dass du nur wegen des Kindes bei ihr geblieben bist.
05:34Hat sie denn nicht gemerkt, dass ich mich verändert habe?
05:39Dass ich sie liebe?
05:41Das weiß ich nicht.
05:46Es kann doch jetzt nicht einfach alles vorbei sein.
05:50Sie kann mich nicht einfach so verlassen.
05:54Daniel Marie hat eine Entscheidung getroffen.
05:58Eine sehr egoistische Entscheidung.
06:01Und diese Entscheidung musst du respektieren.
06:27Das ist wie eine Kohle, eine Kirsch-Banane.
06:33Charlotte?
06:35Wenn du mir helfen willst, dann glaub mir bitte.
06:39Das kann ich nicht.
06:41Du hast meinen ganzen Mut zusammengenommen.
06:43Und dir alles erzählt.
06:45Und nur, weil dir das nicht passt, willst du mich wieder in die Klinik einliefern.
06:50Das ist nicht wahr.
06:51Und das weiß ich nicht.
06:54Marie, ich verstehe doch, dass es dir schlecht geht.
06:56Das Kind hat dir entführt.
06:58Auf!
06:58Alles in Ordnung, Charlie?
07:01Ja, klar.
07:01Alles in Ordnung.
07:06Mist!
07:07Ist schon okay?
07:09Alles nicht so schlimm.
07:09Warte ich hier auf dir.
07:10Tut mir leid, Mann.
07:11Ja.
07:13Also, pass auf.
07:15Ich übernehme die Verstellung und du den Tresen, okay?
07:21Sag mal, du bist ja heute mächtig neben der Spur.
07:24Willst du mir nicht verraten, was los ist?
07:27Nein.
07:33Das war's mit Kolja?
07:35Habt ihr euch gestritten?
07:38Marie.
07:41Jan, nein, bitte.
07:54Komm, mach's mal.
07:55Wo ist sie denn?
08:09Hallo.
08:10Hi.
08:12Was wird das denn?
08:14Bist du deine alten Sachen ausrangieren?
08:16Nein.
08:17Aber ich will nicht wegen jeder einzelnen Socke immer wieder herkommen müssen.
08:19Ja, und wohin gehst du, wenn ich fragen darf?
08:23Ich wollte die Ferienwohnung unbedingt für Tim und mich haben, aber es hat ja leider nicht geklappt.
08:27Ist auch ganz in Ordnung so.
08:28Birke braucht die Wohnung dringender als ich.
08:30Ich verstehe immer noch nicht so ganz, was du eigentlich vorhast.
08:34Ich zieh bei Tim ein.
08:36Ja, zieh's bei Tim ein.
08:38Wie, du ziehst bei Tim ein?
08:42Ich dachte mir, wenn ich sowieso schon die meiste Zeit in der WG verbringe, kann ich auch gleich da wohnen,
08:47oder?
08:49Schön, dass ich das auch mal erfahre.
08:51Oh, Papa.
08:54Ja, aber, Lili, du bist gerade erst mal 18, kennst Tim erst ein halbes Jahr.
08:59Und willst jetzt einfach so mit ihm zusammenziehen.
09:02In ein paar Wochen bin ich 18.
09:03Was macht denn da den Unterschied?
09:05Aber kannst du dir nicht vorstellen, dass auch ein paar Wochen in deiner Beziehung zu Tim einen Unterschied machen können?
09:11Nö.
09:14Lili, glaubst du wirklich, dass du und Tim, ich meine, dass ihr schon so weit seid, um zusammenzuziehen?
09:20Papilein, was ist denn hier das Problem?
09:22Hast du Angst, dass ich nicht genügend Schlaf kriege, oder dass ich mich nur noch von Junkfood ernähre und die
09:27Berufsschule schwänze?
09:28Nein, Lili, aber ich kenne dich sehr genau.
09:31Und du neigst manchmal zu sehr spontanen und nicht gerade wohl überlegten Entscheidungen.
09:37Das stimmt doch überhaupt nicht.
09:39Tim und ich, wir wollen das einfach mal probieren.
09:42Und dann möchte ich halt morgens gerne ein frisches T-Shirt da haben.
09:46Ein frisches T-Shirt.
09:48Papa, jetzt mach nicht so ein Ding draus.
09:51Du musst dir wirklich keine Sorgen machen.
09:53Außerdem bin ich ja heute Nacht auch noch hier.
10:03Ich weiß überhaupt nicht, wie ich Marie helfen soll.
10:06Sie will sich auch überhaupt nicht helfen lassen.
10:08Na, Daniel ist doch auch noch da.
10:10Sie muss nicht allein fertig werden mit der Fehlgeburt.
10:13Ah, ja?
10:15Ja.
10:16Und Charlotte, Daniel hat sich so auf sein Kind gefreut.
10:20Für ihn ist das auch nicht einfach.
10:25Für Marie ist es schlimmer.
10:27Du hast keine Ahnung, wie schlimm.
10:29Die beiden haben ihr Kind verloren.
10:31Es ist doch ganz klar, dass sie das beide umhaut.
10:34So einfach ist das nicht.
10:36Mann, Marie hat so viel durchgemacht.
10:38Irgendwann ist mal Schluss.
10:39Sie kann nicht mehr.
10:41Ich weiß.
10:43Ich weiß, dass deine Schwester lange krank war.
10:45Ja, kannst du dir auch sicherlich vorstellen,
10:47dass es für sie schwieriger ist,
10:48als für andere Frauen in dieser Situation.
10:51Natürlich.
10:54Aber du bist für sie da.
10:55Und Daniel auch.
10:56Und du kannst ihm vertrauen.
10:58Er wird Marie nicht im Stich lassen.
11:01Jan, du hast überhaupt keine Ahnung, wovon du redest.
11:05Also bitte tu mir den Gefallen
11:06und lass deine guten Ratschläge, okay?
11:34Maria hat Daniel verlassen.
11:37Ihr Brief ist so klar,
11:38dass ich glaube,
11:39dass sie für sich die richtige Entscheidung getroffen hat.
11:43Daniel ist wieder frei.
11:47Noch vor ein paar Monaten
11:49habe ich mir nichts Sehnlicher gewünscht.
11:52Und jetzt?
11:54Wir empfinden Freundschaft und Respekt füreinander.
11:57Aber wir können und wollen beide nicht mehr zurück.
12:03Frederik.
12:04Hey.
12:04Hallo.
12:05Bist du schon lange da?
12:06Schon eine Weile.
12:12Ich muss dir das sagen.
12:13Ich habe doch oft einen Rat gehört
12:14und noch mal mit Daniel gesprochen.
12:17Nimmst dein Angebot an
12:18und arbeitest wie deine Manufaktur.
12:20Naja, so halb und halb.
12:23Ich denke,
12:24dass mit dem Kunden aus dem York das klappt
12:26und Daniel kriegt den Auftrag.
12:28Julia Schilling,
12:29eins muss man denn wirklich lassen.
12:30Die überrascht mich immer wieder.
12:32Ja.
12:32Ich war verletzt und beleidigt,
12:34wie Daniel sich benommen hat.
12:35Aber dann habe ich gedacht,
12:36es ist doch wirklich blöd,
12:37beleidigt zu sein bei so einer wichtigen Sache.
12:41Ich liebe dich.
12:43Ja, weil ich mal wieder
12:44die heißen Kartoffeln für euch
12:45aus dem Feuer geholt habe.
12:46Ich liebe dich auch ohne heiße Kartoffeln.
12:48Na, da bin ich ja auch recht.
12:51Ist sonst was passiert?
12:54Marie ist abgereist.
12:57Wohin?
12:58Das hat sie nicht gesagt, wohin.
13:03Weiß Daniel das schon?
13:05Ja.
13:06Sie hat ihm einen Abschiedsbrief hinterlassen.
13:07Sie hat ihn verlassen.
13:13Weiß du, warum sie das getan hat?
13:15Daniel hat mir den Brief zu lesen gegeben.
13:17Sie schreibt,
13:18dass sie überzeugt davon ist,
13:19dass er sie lieben wollte,
13:21aber es nicht konnte
13:22und deswegen muss sie jetzt gehen.
13:27Und wie geht's ihm jetzt?
13:30Er versteht's überhaupt nicht.
13:32Er ist völlig vor den Kopf geschlagen.
13:37Ich mache dich.
13:38Ich mache dich.
14:06Hallo Nico.
14:07Guten Morgen.
14:12Deine Werkstatt läuft gut, was?
14:15Ich kann nicht klagen, die Werkstatt kommen langsam in Schwung.
14:18Eine Menge Aufträge.
14:19Schön.
14:23Wie läuft es bei euch in der Manufaktur?
14:25Super, wie immer.
14:28Patricia.
14:30Ja?
14:32Wegen neulich als wir uns.
14:36Naja, du weißt schon.
14:39Ich wollte dich nicht verletzen.
14:41Hast du nicht.
14:43Es war schön, aber...
14:46Kein Problem, das ist halt passiert.
14:49Macht der Gewohnheit.
14:51Und jetzt sind wir einfach gute Freunde.
14:54Na ja, ist sehr gut, wenn du es auch so siehst.
14:58Nico, ich habe nicht erwartet, dass das uns mal was wird.
15:02Wir hatten eine tolle Zeit, aber das ist lange her.
15:13Möw.
15:40Vielen Dank.
16:22Vielen Dank.
16:38Vielen Dank.
17:21Vielen Dank.
17:35Ich arbeite hier an Skizzen wie die Klassiker.
17:37Die kann Patricia dann für die neuen Entwürfe verwenden.
17:41Das heißt, ich werde weiterhin auf meine Lieblingsmitarbeiter verzichten müssen?
17:44Frederik, mein Entschluss steht fest.
17:46Ich arbeite erst mal projektbezogen und Patricia ist und bleibt die Chefdesignerin.
17:50Frau Schilling, ich bin froh, dass Sie das endlich einsehen.
17:53Ach, und der Morgen begann derartig schön.
17:56Hat jemand Daniel gesehen?
17:58Heute noch nicht.
17:59Ach, der Ärmste hat sich wahrscheinlich in seinem Zimmer verkrochen.
18:03Maries Abreise ist eine Katastrophe für ihn.
18:06Um ehrlich zu sein.
18:08Ich glaube, dass sie die richtige Entscheidung getroffen hat.
18:10Und zwar für alle beide.
18:11Ich weiß nicht, wovon du sprichst.
18:14Alle in diesem Haus haben an Marie herumgezerrt.
18:16Sie sollte es allen recht machen.
18:18So wie es Daniel immer allen recht machen soll.
18:19Mit allen meinst du wahrscheinlich mich, nicht wahr?
18:23Allerdings.
18:24Ich hatte mir so sehr gewünscht, dass Daniel und Marie glücklich miteinander werden.
18:30Glücklich?
18:32Mein Gott, Frederik.
18:33Ich liege doch schon am Boden.
18:35Musst du auch noch nachtreten.
18:37Im Gegensatz zu dir kann ich wenigstens einen Fehler zugeben.
18:41Ich bin froh, dass Marie den Absprung gefunden hat.
18:44Sie wird sich sicher jetzt irgendwo erholen.
18:47Hoffentlich hast du recht.
18:49Aber ob du es glaubst oder nicht.
18:51Ich wollte nur, dass die beiden glücklich werden.
18:55Und das ist eigenartigerweise genau das, was für dich das Beste ist, hm?
19:00Danke für deine überaus zynische Bemerkung.
19:03Ich bin nicht zynisch.
19:05Ich freue mich, dass Marie endlich ihr Leben in die Hand genommen hat.
19:08Und ich hoffe, dass das Daniel auch bald tut.
19:11Ja, dann ist das sehr bewundernswert, deine Haltung.
19:15Tatsächlich?
19:16Komm, Frederik.
19:17Ich bring dich doch nach draußen.
19:18Sie sagen ja gar nichts dazu, Frau Schilling.
19:21Wie bitte?
19:22Naja, jetzt wo Daniel nicht mehr mit Marie zusammen ist.
19:26Nicht, dass sie sich nachts mal in den Zimmern irren und zufällig bei meinem Sohn landen.
19:29Anne.
19:30Schon gut, Frederik.
19:34Keine Angst, Frau Grafenberg.
19:36Ich habe in Afrika gelernt, mich im Dunkeln zurechtzufinden und Raubkatzen aus dem Weg zu gehen.
19:40Sehr amüsant.
19:42Vielleicht sollten Sie ja wieder nach Afrika zurückgehen.
19:44Irgendwie passen Sie da besser hin.
19:58Wir hatten Schwerheitsplatten, das weiß ich ganz genau.
20:01Wozu brauchst du die denn eigentlich?
20:03Für ein Firmenschild.
20:06Du willst auf dem Hof von den Grafenbergs ein Schild aufstellen?
20:09Ja, nicht auf dem Hof.
20:10Ich will sie über die Garage hängen, sonst bekommt doch kein Schwein mit, dass das meine Werkstatt ist.
20:14Wenn du meinst.
20:15Ja, die Grafenbergs sind nicht gerade schüchtern.
20:17Wir werden sich schon melden, wenn ihm was nicht passt.
20:19Du sprichst nicht zufällig von Patrizia?
20:21Wieso?
20:23Macht sie Stress, weil ihr euch jetzt jeden Tag seht?
20:25Nein, macht sie nicht.
20:26Wir waren zwar mal zusammen, aber jetzt sind wir nur noch befreundet, ja?
20:30Schon gut, ich habe mir nur mal nachgefragt.
20:32Ich meine, sie kann manchmal ganz schön ätzend sein.
20:35Das ist okay für sie.
20:35Wir haben uns ausgesprochen und wir haben kein Problem damit.
20:39Ausgesprochen?
20:40Wir reden schon noch von Patrizia Grafenberg.
20:43Sehr witzig, Lilly.
20:44Seit ihr Großvater tot ist, ist sie irgendwie...
20:46Naja, das hat sie sehr mitgenommen.
20:48Sie hat sich irgendwie verändert.
20:50Positiv verändert.
20:52Ist mir doch gar nicht so aufgefallen.
20:54Naja, ich muss jetzt auf jeden Fall schnell los,
20:56weil die Patrizia Grafenberg, die ich kenne,
20:58macht mir nämlich die Hölle heiß,
20:59wenn ich zu spät zur Arbeit komme.
21:13Daniel, wie geht es dir?
21:16Hat Marie sich noch einmal gemeldet?
21:18Weißt du, wo sie ist?
21:20Nein.
21:22Das ist typisch.
21:23Ein so labiler Mensch wie Marie kann gar nicht anders
21:27als weglaufen.
21:29Vor ein paar Tagen war deine Meinung noch eine andere.
21:33Ich hatte unterschätzt, welche Auswirkungen
21:36die Fehlgeburt auf sie hat.
21:38Das haben wir wohl alle.
21:39Ich hoffe, sie sucht sich professionelle Hilfe.
21:42Es wäre das Beste, wenn sie in die Klinik zurückkehrt.
21:45Eine große Hilfe war ich hier jedenfalls nicht.
21:47Ach, das ist doch Unsinn.
21:47Das darfst du dir erst gar nicht einreden.
21:50Du hast alles richtig gemacht.
21:51Offensichtlich nicht.
21:52Schließlich ist sie weg.
21:54Wir haben sie alle für gesund gehalten
21:56und das ist sie nicht.
21:58Ich hoffe, die Ärzte können ihr helfen.
22:01Ich liebe sie.
22:04Das tut mir leid für dich, Daniel.
22:08Und ich werde sie nicht einfach so gehen lassen.
22:31Das tut mir leid, ich bin zu spät.
22:36Gibt es dafür auch einen Grund?
22:38Ja, ich habe Nico noch geholfen.
22:40Der braucht nämlich ein neues Firmenschild für seine Werkstatt.
22:42Schön für Nico.
22:44Aber das nächste Mal hilfst du ihm bitte nach Feierabend.
22:58Ich habe nicht nur Nico geholfen, sondern auch meine Sachen gepackt.
23:03Deine Sachen gepackt?
23:04Ja, heute ist es nämlich soweit.
23:07Ich ziehe bei Tim ein.
23:10Und du bist dir ganz sicher, dass du das Richtige tust?
23:14Kolja, du hörst dich an wie mein Vater.
23:17Ja, ich bin mir sicher.
23:20Und Tim sieht das genauso?
23:22Wenn er was dagegen hätte, dann hätte er es doch gesagt, oder?
23:26Ja, ja, klar.
23:29Hast du ein Problem damit?
23:31Immerhin ist es auch deine WG.
23:33Nein, habe ich nicht.
23:35Ja, das hätte mich auch stark gewundert.
23:37Immerhin wohnt Charlotte auch da und Tim hat nichts dagegen.
23:42Hast du noch mal mit Charlotte geredet?
23:45Nein.
23:46Sie hat nämlich heute Nacht bei mir in der WG geschlafen.
23:50Das ist doch schön.
23:52Ja, schon.
23:53Nur das Problem ist, sie redet nicht mit mir.
23:56Ich merke genau, dass sie irgendwas bedrückt und sie kriegt einfach nicht den Mund auf.
24:01Da darfst du mich nicht fragen.
24:10Ich habe Marie gestern zum letzten Mal gesehen.
24:13Also, und sie hat einen ganz ruhigen Eindruck auf mich gemacht.
24:17Das war alles?
24:18Ja.
24:19Na, ich konnte doch nicht damit rechnen, dass sie so überraschend abreißt.
24:23Sie hat sich doch noch nicht mal von mir verabschiedet.
24:27Ich werde sie zurückholen.
24:28Daniel, hast du dir das auch gut überlegt?
24:31Da gibt es nichts zu überlegen, Eva.
24:34Daniel!
24:37Marie hat eine Entscheidung getroffen.
24:41Wenn du sie jetzt wirklich noch einmal umstimmen willst,
24:44dann wäre es vielleicht besser, wenn du dir damit etwas mehr Zeit lässt.
24:47Wieso?
24:49Ja, weil du bist doch total aufgebracht und ihr wird sicherlich auch nicht anders gehen.
24:55Eva, ich kann keine Zeit verstreichen lassen.
24:56Ich muss herausfinden, wo sie ist.
24:58Ich muss wissen, wie es ihr geht.
25:00Ich habe Angst um sie.
25:01Das verstehe ich ja.
25:03Daniel, aber wenn du sie findest, dann darfst du sie auf keinen Fall unter Druck setzen.
25:06Nein, das werde ich ganz bestimmt nicht.
25:08Und du musst möglicherweise auch ein Nein akzeptieren.
25:12Das kann ich aber erst akzeptieren, wenn ich ihre Entscheidung begreife.
25:17Das muss sie mir ins Gesicht sagen und mir erklären.
25:21Wenn es wirklich das ist, was du willst,
25:24dann wünsche ich dir, dass du sie findest.
25:28Danke, Eva.
25:42Was ist?
25:44Die Fahrproben sind fertig.
25:48Das Blau ist zu hell.
25:51Mach mir bitte noch zwei Vorschläge mit
25:54Violett 12 und
25:58Blau 17.
25:59Mach ich.
26:09Ich habe noch einen Termin.
26:10Außer Haus.
26:11Aber falls was ist, ich bin auf dem Handy erreichbar.
26:14Ist gut.
26:14Frau Grafenberg?
26:16Ich müsste heute ein bisschen früher gehen.
26:18Ich ziehe um.
26:20Später kommen und früher gehen.
26:22Das nenne ich Arbeitseinstellung.
26:25Ich mache die Fahrproben aber auf jeden Fall noch fertig.
26:29Na, meinetwegen.
26:31Bis morgen.
26:32Bis morgen.
26:37Ich weiß nicht, wie ich ihr das wieder ausreden soll.
26:40Na ja, wie wäre es mit...
26:42Nein, danke, Lilly.
26:42Ich möchte nicht, dass du bei mir einziehst.
26:44Sehr witzig.
26:45Du bist so ein klugscheißer Keuer.
26:47Tim, rede mit ihr.
26:49Wie denn?
26:50Ich versuch's ja, aber sie lässt mich nicht ausreden, schneidet mir ständig das Wort ab.
26:53Du musst es sagen.
26:55Das ist nicht fair.
26:55Lilly denkt die ganze Zeit, du freust dich darauf.
26:57Ja, das ist nicht fair.
26:58Wenn ich ihr das sage, macht die mir mega einen Auf-Welt-Untergang.
27:04Sag es ihr.
27:05Kolja, du nervst.
27:06Du weißt doch selber, wie das ist.
27:07Hast du bei Charlie den Mund aufgekriegt?
27:08Du hättest sie fast in die Schweiz gehen lassen.
27:11Das war was völlig anderes.
27:12Ah, logisch.
27:13Ja, ich wollte ihr sagen, dass sie bleiben soll.
27:15Du sollst ihr sagen, dass sie gehen soll.
27:16Ja, genau.
27:17Das ist das Problem.
27:20Ja, stimmt.
27:21Du hast recht.
27:21Hast es jetzt gecheckt?
27:23Ja, aber...
27:25Spiegel.
27:30Hallo, Kolja Hertel?
27:33Ja?
27:35Charlotte?
27:38Ja, die müsste jetzt im Cozy sein.
27:42Aha.
27:43Kein Problem.
27:44Bis dann, tschüss.
27:47Daniel Gravenberg.
27:49Wollte wissen, wo Charlotte ist.
27:51Wieso das denn?
27:53Keine Ahnung.
28:04Ist sie bei dir?
28:06Wer?
28:07Marie, ich muss wissen, wo sie ist.
28:08Ich muss mit ihr reden.
28:10Ist sie nicht in der Villa?
28:11Nein.
28:13Sie ist ausgezogen.
28:15Was?
28:17Ich weiß nicht, wohin.
28:20Was soll das bitte heißen?
28:21Sie ist ausgezogen.
28:23Habt ihr euch gestritten?
28:24Nein, Charlotte.
28:25Sie ist einfach weg.
28:28Sie hat ihre Koffer gepackt und...
28:31...hat mich verlassen.
28:34Sie hat sich tatsächlich von dir getrennt.
28:37Ja, und ich hab keine Ahnung, wieso.
28:39Wundet dich das?
28:41Ich meine, du hast doch immer gesagt, dass ich nicht zu ihr passe.
28:44Ja, schon, aber...
28:47...weißt du denn, wo sie hinwollte?
28:49Nein.
28:49Sie hat mir einen Brief geschrieben, aber...
28:51...darüber stand nichts drin.
28:52Ich dachte, du könntest mir helfen.
28:54Kannst du mir einen Gefallen tun?
28:57Wenn sie sich meldet, bitte ruf mich an.
28:58Ich muss wissen, ob es ihr gut geht.
29:00Ja, klar.
29:02Danke.
29:16Marie, wo bist du?
29:18Daniel hat mir gesagt, dass du ausgezogen bist.
29:20Was ist los?
29:22Bitte melde dich, okay?
29:23Bitte.
29:31Vorsichtig abziehen, sonst gibt's Feiten.
29:34Sieht nicht schlecht aus.
29:39Also, ich bin hier für den Anfang rechts.
29:42Wie viel hat das gekostet?
29:43Zwölf Euro.
29:45War ein Sonneangebot im Copyshop.
29:48Ja, ich meine, es ist wetterfest, so.
29:52Kann ich mich noch anbringen?
29:54Ich, äh, weiß über das Garage da hin.
29:58Aber klär das besser vor mit Eva.
30:00Ich meine, es ist ihre Garage.
30:02Meinst du, sie gefällt dir nicht?
30:09Mein neues Zuhause.
30:15Lilly.
30:17Charlotte.
30:18Was ist los?
30:20Marie ist abgehauen.
30:21Keiner weiß, wo sie ist.
30:22Und ich erreiche sie nicht.
30:24Das kann doch nicht sein.
30:25Sie hätte doch Bescheid gesagt.
30:27Sie hat dich verabschiedet.
30:28Scheinbar nicht.
30:31Okay, ganz ruhig.
30:33Immer schön langsam und ganz der Reihe nach.
30:38Warte.
30:46Marie, wo bist du?
30:48Ich bin in einem Hotel.
30:50Mach dir keine Sorgen, es geht mir gut.
30:53Ich habe die richtige Entscheidung getroffen.
30:56Okay, in welchem Hotel bist du?
30:57Ich komme nach.
30:58Nein, das geht nicht.
30:59Ich, ich fliege noch heute nach New York.
31:02Nach New York?
31:05Was willst du denn bitte in New York?
31:06Ich brauche Abstand.
31:09Ich brauche Abstand.
31:09Von Falkenthal.
31:11Von Daniel.
31:15Aber Marie, es ist verrückt, einfach so abzuhauen und niemandem Bescheid zu sagen.
31:18Ja, ich weiß.
31:20Es tut mir leid, aber es ging nicht anders.
31:23Aber du musst dir keine Sorgen machen.
31:24Ich bin so klar wie noch nie in meinem Leben, glaub mir.
31:27Ich werde in unserem Apartment in Manhattan wohnen.
31:30Ich rufe dich an, wenn ich da bin, okay?
31:33Okay.
31:33Ich kann heute nachkommen oder morgen, oder?
31:36Nein, nein, nein.
31:37Du machst erst mal deine Schule zu Ende.
31:39Und dann kannst du mich immer noch besuchen.
31:41Vielleicht hat Kolja ja Lust mitzukommen.
31:43Was meinst du?
31:46Bist du noch da?
31:48Ja.
31:49Mach dir keine Sorgen um mich.
31:52Ich liebe dich.
31:54Ciao.
31:56Ciao.
32:08Was ist, Charlie?
32:12Es geht dir gut.
32:25Ja.
32:26Der Entwurf für das Schild liegt bereits vor.
32:30Genau.
32:30Morgen muss es fertig sein.
32:32Es ist mir egal, was das kostet.
32:34Hauptsache, sie werden fertig.
32:37Gut.
32:38Dann schicken Sie mir jemanden vorbei, der den Entwurf abholt.
32:41Gut.
32:42Danke.
32:46Hallo, Daniel.
32:48Wo ist sie?
32:50Keine Ahnung.
32:51Ich habe sie heute noch nicht gesehen.
32:53Bist du immer noch sauer?
32:55Es war doch klar, dass sie nicht mehr für uns arbeitet.
32:57Für was?
32:59Kleiner Tipp, Bruderherz.
33:01Du hättest dich bei Julia entschuldigen sollen.
33:03Du hast dich nämlich unmöglich verhalten.
33:04Patricia, ich meine doch nicht Julia.
33:06Ich suche Marie.
33:07Mit Julia habe ich gesprochen und alles geklärt.
33:09Und der Auftrag von den Amerikanern läuft.
33:11Echt?
33:13Großartig.
33:14Ich suche Marie.
33:15Hast du sie gesehen?
33:17Nein.
33:18Wo soll sie denn sein?
33:20Sie ist abgereist.
33:21Sie hat sich von mir getrennt.
33:23Wann?
33:24Gestern.
33:25Hast du sie vor ihrer Abreise nochmal gesehen?
33:29Ja, sie...
33:30Wir haben über New York geredet.
33:32Sie hat mir ihren Schlüsselanhänger geschenkt, aber...
33:35Ich habe nicht gedacht, dass das ein Abschied war.
33:38Ihren Schlüsselanhänger?
33:39Ja, den von ihrer New Yorker Wohnung.
33:42Ich habe sie noch gefragt, ob sie den nicht vermissen wird, aber...
33:45Sie hat gesagt, sie könnte sich einen neuen besorgen.
33:48Also wollte sie nach New York.
33:51Was hast du vor?
33:53Ich rufe die Airlines an.
33:55Warum?
33:57Lass sie gehen, Daniel.
33:59Sie war hier nicht besonders glücklich.
34:02International Airways, guten Tag.
34:04Guten Tag.
34:05Gravenberg mein Name.
34:06Falkenthal-Porzellan.
34:08Unsere Mitarbeiterin Marie Vermont fliegt nach New York und...
34:12Sie hat ein paar wichtige Unterlagen vergessen.
34:14Kann es sein, dass wir sie mit einem Kurier noch erreichen?
34:17Einen Moment, bitte.
34:18Marie Vermont ist auf den Flug 763 gebucht und...
34:22Ja, der Flug hatte Verspätung wegen einer Sturmwarnung über dem Atlantik.
34:27Die Fluggäste wurden im Airport-Hotel untergebracht.
34:30Vielen Dank.
34:33Daniel, tu das nicht!
34:43Marie hat genau das Richtige getan.
34:45Hier hat sie doch alles an das Baby erinnert.
34:47Kein Wunder, dass sie da durchdreht.
34:50Ich hab das Gefühl, dass ich sie im Stich lasse.
34:54Das tust du nicht.
34:55Du hast genug eigene Probleme.
34:59Du meinst, ich soll endlich mit Koya reden?
35:02Zum Beispiel.
35:03Er macht sich wirklich große Sorgen.
35:05Und glaub mir, er merkt, dass was mit dir nicht stimmt.
35:08Ja, aber wie soll man dann bitte jemandem erklären, dass man das Gefühl hat, dass seine eigene Schwester gerade irre
35:13wird?
35:14Na ja, komm, sagen wir vielleicht zeitweise ein bisschen verwirrt.
35:18Marie ist doch schon wieder auf einem guten Weg.
35:20Immerhin redet sie sich nicht mehr ein, dass sie sich die ganze Schwangerschaft nur eingebildet hat.
35:26Ja, hoffentlich hast du recht.
35:27Willi?
35:29Ach, hi Charlie.
35:30Hey.
35:30Tim, ich dachte, du kommst erst später.
35:32Ja, ähm, ich geh mal ins Wohnzimmer, ja? Lass dich nicht stören.
35:36Nein, nein, bleib ruhig. Ich muss ihr ins Kau sehen. Meine Schicht ist auch noch gar nicht zu Ende.
35:41Wir sehen uns später.
35:42Bis später.
35:43Ja.
35:43Ciao.
35:44Ciao.
35:46Was ist das denn?
35:48Das sind noch ein paar Klamotten. Ich hab sie noch nicht eingeräumt.
35:51Hm. Ich tu dir keinen Zwang, Hannes.
35:55Charlie war ganz schön fertig. Stell dir mal vor, Marie ist einfach abgehauen. Sie hat von einem Moment auf den
36:00anderen mit Daniel Schluss gemacht.
36:01Hm. Warum wohl?
36:05Hey, ist irgendwas mit dir?
36:07Nee. Alles klasse. Alles super prima.
36:12Hast du Stress auf der Arbeit?
36:13Nee, nicht.
36:16Was ist es dann?
36:19Ich würde gerne mal meine Ruhe haben in meiner Wohnung und in meinem Zimmer.
36:26In deinem Zimmer? Ich dachte, wir wohnen hier jetzt zusammen.
36:32Vergiss es, Lilly war nicht so gemein. Ich geh mal duschen.
36:48Was heißt, der Flieger kann heute noch starten?
36:52Gut. Und wann soll ich am Flughafen sein?
36:57Alles klar.
36:59Dann mache ich mich langsam auf den Weg.
37:01Vielen Dank.
37:29Ich habe mich langsam auf den Weg.
37:38Marie-Vermont, schicken Sie bitte einen Porto auf Zimmer 320.
37:43Dankeschön.
37:44Ach, so, Sekunde.
37:46Und ein Taxi zum Flughafen.
37:48Dankeschön.
37:57Julia?
37:59Störe ich dich?
38:00Nein, komm rein.
38:04Daniel hat mir gesagt, dass du gestern doch noch zu dem Meeting ins Lanzino gekommen bist.
38:10Ja.
38:12Das heißt, du bist wieder mit dem Boot?
38:14Nur für diesen Auftrag. Ich werde nicht mehr in der Manufaktur arbeiten.
38:18Verstehe.
38:22Marie ist abgereist.
38:23Ja, ich weiß.
38:26Ich bin froh, dass sie das gemacht hat.
38:28Was denkst du darüber?
38:31Ich denke, Marie hat eine Entscheidung getroffen.
38:33Und die sollten wir respektieren.
38:36Daniel tut das nicht.
38:38Was meinst du?
38:40Er hat rausgefunden, dass Marie in einem Hotel sitzt und auf ihren Flug nach New York wartet.
38:45Er will sie zurückholen.
38:48Das ist keine gute Idee.
38:50Das glaube ich auch.
38:51Das glaube ich auch.
39:02Schenkst du mir bitte auch eine Tasse ein?
39:05Was für eine Freude, dich zu sehen.
39:08Das tut deinem Kreislauf gut.
39:10Ich glaube, du trinkst zu wenig.
39:13Bist du immer noch zermürbt vor lauter Sorge um Marie?
39:17Schön, dass dich das so amüsiert.
39:20Und ja, ich bin in großer Sorge. Danke.
39:25Hör auf damit.
39:26Das glaubt dir doch sowieso niemand.
39:28Diese schnelle Wandlung vom Saulus zum Paulus ist einfach nur schlechtes Theater.
39:31Ist mir egal, was du denkst.
39:34Ich bin froh, dass es Marie endlich auch egal ist, was du denkst.
39:38Du weißt ja gar nicht, was du sagst.
39:40Ich weiß, dass Marie hier nicht schnell genug weg konnte.
39:42Und das hat sicher nichts mit Daniel zu tun.
39:44Ach nein?
39:47Ich habe ja nachgedacht heute.
39:49Und ich bin auf die Idee gekommen, dass du der Grund für Maries Abreise bist.
39:54Ich weiß wirklich nicht, wovon du redest.
39:57Du und Marie, ihr habt ein Geheimnis miteinander.
40:01Irgendetwas, was wir alle hier nicht wissen dürfen.
40:04Ich muss schon sagen, du hast wirklich eine blühende Fantasie.
40:07Deshalb kommst du auch so schlecht mit der Wirklichkeit zurecht.
40:11Aber Fantasie hast du.
40:13Ich rechne mir das als Kompliment an.
40:16Vielleicht hören wir das ja von Marie bald selbst.
40:18Daniel ist zum Flugplatz gefahren, um sie zurückzuholen.
40:21Was?
40:23Hat Patricia erzählt.
40:24Ich rechne mir das nicht.
41:08Marie!
41:10Daniel, was machst du hier?
41:11Ich hab dich überall gesucht.
41:17Ich muss...
41:18Marie, ich werde dich nicht gehen lassen.
41:20Das kann ich nicht.
41:22Bitte nicht.
41:25Marie, bitte hör mir zu.
41:27Du hattest recht, ich war nicht fair zu dir.
41:32Aber das war ich auch nicht.
41:33Du hast mich mal gefragt, ob ich nur wegen des Kindes zu dir zurückgekommen bin.
41:37Am Anfang stimmte das auch, aber...
41:40mit mir ist viel passiert, verstehst du?
41:43Ich bin deines Weges hier.
41:46Weil ich dich liebe.
41:49Marie, ich liebe dich.
Kommentare