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Kurzfilme
Transkript
00:00Ich habe die Nacht mit Daniel Gravenberg verbracht, die ganze Nacht.
00:03Wir waren oben, in seinem Zimmer, in seinem Bett.
00:10Das ist nicht dein Ernst.
00:54Herr Gravenberg, guten Tag.
01:04Herr Gravenberg, kannst du mir sagen, was hier vor sich geht?
01:09Frau Schilling möchte eine neue Aussage machen.
01:12Sie behauptet, in der fraglichen Nacht mit ihrem Neffen, Daniel Gravenberg, zusammen gewesen zu sein.
01:17Wussten Sie das?
01:21Bis jetzt nicht.
01:22Es stimmt. Ich war in der Nacht mit Daniel zusammen.
01:35Wissen Sie, welche Konsequenzen ihre Aussage haben kann?
01:39Ja.
01:41Es ist so, wie ich sage.
01:43Daniel hat ein Alibi.
01:44Er kann Marie nicht niedergeschlagen haben.
01:49Nein, Frau Mertens. Wie schon gesagt, Sie haben eine sehr schöne Wohnung und ich bin sicher, dass Ihr Kind sich
01:54hier sehr wohlfühlen wird.
01:58Ja. Und, ähm, dass Andreas, also Herr Krill, schwul ist, ist kein Problem?
02:09Wissen Sie, ich denke, dass Sie beide auf dem besten Weg sind, das Musterbeispiel einer modernen Patchwork-Familie zu werden.
02:19Ich habe da trotzdem noch eine Frage.
02:22Ich würde gern wissen, wie das Jugendamt darauf kommt, dass Frau Mertens nicht ausreichend für ihr Kind sorgen kann.
02:28Ja, wir haben einen Anruf erhalten und in solchen Fällen müssen wir der Sache nachgehen.
02:33Obwohl das Kind noch nicht auf der Welt ist?
02:36Der Hinweis war sehr konkret.
02:38Und, äh, wir mussten davon ausgehen, dass das Wohlergehen des Kindes bereits während der Schwangerschaft gefährdet ist.
02:44Mhm, verstehe.
02:46Das war also ein anonymer Hinweis?
02:49Herr Krill, dazu kann ich Ihnen leider keine Auskunft geben.
02:59So wie es scheint, hat sich jemand einen sehr dummen Scherz erlaubt.
03:05Können Sie sich vorstellen, wer Ihnen auf diese Art und Weise schaden möchte?
03:08Ja, Sie sollten...
03:09Also, ähm, wahrscheinlich ist es alles nur ein ganz blödes Missverständnis.
03:15Gut.
03:16Ich denke, wir bleiben in Kontakt.
03:19Und falls Sie die Hilfe des Jugendamtes brauchen, können Sie mich jederzeit erraten.
03:26Danke.
03:29Ja, auf Wiedersehen.
03:31Auf Wiedersehen.
03:34Auf Wiedersehen.
03:37Was soll das?
03:39Du hast doch gewusst, wer uns diesen Besuch hier beschert hat.
03:43Warum hast du nichts gesagt?
03:47Als...
03:49Sie sind also noch einmal zurückgefahren und haben vor dem Cozy One dann Daniel Gravenberg getroffen.
03:56Wann war das so ungefähr?
03:58Das war gegen 10 Uhr abends.
04:01Daniel war sehr betrunken und er war völlig verzweifelt.
04:05Ich habe ihn mit nach Hause genommen in die Villa.
04:09Und dann?
04:11Dann sind wir nach oben gegangen in sein Zimmer.
04:15Wir haben erst geredet und dann miteinander geschlafen.
04:20Verstehe.
04:22Hat Sie jemand gesehen, als Sie in die Villa kam?
04:24Nein.
04:27Wir vermuten, dass Marie Vermond gegen halb zwölf niedergeschlagen wurde.
04:31Ihre Uhr ist bei dem Angriff kaputt gegangen und ist um diese Zeit stehen geblieben.
04:34Um diese Zeit war Daniel mit mir zusammen.
04:37Er kann also nicht der Täter gewesen sein.
04:39Ich vermute, Sie erzählen erst jetzt, dass Sie in der fraglichen Nacht mit Daniel Gravenberg geschlafen haben,
04:45weil Sie Ihrem jetzigen Lebensgefährten Frederik Gravenberg den Seitensprung verheimlichen wollten?
04:52Es sind meistens die Frauen.
04:56Ich verstehe nicht.
04:58Die Frauen.
05:00Sie gehen sehr weit, wenn Sie den Mann, den Sie lieben, davor bewahren wollen, Jahre im Gefängnis zu verschwinden.
05:07Sie lügen, verleugnen, machen ganz dubiose Deals, die riskieren alles.
05:14Berufliche Zukunft, Familie, sogar die Kinder.
05:19Manchmal landen Sie selber hinter Gittern.
05:21Ich war die ganze Nacht mit Daniel zusammen.
05:25Sie sind sich da ganz sicher?
05:31Gut.
05:32Sie werden diese Aussage vor Gericht nochmal wiederholen müssen.
05:36Und auf mein Eid kann bis zu fünf Jahren Haft folgen.
05:45Ach.
05:47Jetzt hat das Diktiergerät offenbar versagt.
05:52Ich muss Sie bitten, morgen nochmal ins Präsidium zu kommen und Ihre Aussage zu wiederholen.
05:56Aber es kann ja auch nicht schaden, wenn Sie noch ein bisschen in Ruhe darüber nachdenken.
06:01Das wird nichts ändern.
06:18Nein, uns liegt noch keine Krankmeldung vor.
06:22Ja, natürlich.
06:23Ich werde mich darum kümmern.
06:25Ja.
06:26Vielen Dank, dass Sie mir Bescheid gegeben haben.
06:31Lili.
06:32Ja?
06:34Seit wann ist Kolja krank?
06:38Seit heute.
06:39Ach, praktisch.
06:41Stand heute nicht eine Prüfungsklausur in der Berufsschule an?
06:44Keine Ahnung.
06:47Wir haben ja gar nicht alle Fächer zusammen.
06:49Gebt ihr keine Mühe.
06:50Ich habe gerade schon mit eurem Lehrer telefoniert.
06:53Kolja muss es vergessen haben.
06:55Es ging ihm auch wirklich ziemlich dreckig.
06:58Er hatte Schnupfen, Husten, Fieber, glaube ich, auch.
07:01Ganz schlimm.
07:03Ich hoffe, er war beim Arzt.
07:04Er muss nämlich einen Attest vorlegen.
07:07Ja, natürlich.
07:09Ich sage ihm Bescheid.
07:11Guten Tag, Frau Grafenberg.
07:13Kann ich irgendwas für Sie tun?
07:15Ich will einen Sohn ausrichten, dass er zum Arzt gehen soll.
07:17Wieso?
07:18Ist Kolja krank?
07:19Es sieht so aus, als hätte ihn die Grippe erwischt.
07:21Ach.
07:22Gestern haben wir noch zusammen Abendbrot gegessen.
07:24Da ging es ihm noch gut.
07:26Ja, ich sehe nach der Arbeit mal nach Ihnen.
07:28Pardon.
07:30Falkenthal Porzellan, Birgit Hertel.
07:32Was kann ich für Sie tun?
07:33Mhm.
07:34Ja, Moment, Moment.
07:35Frau Grafenberg, für Sie, Herr Bartels.
07:37Vom Freundeskreis Preußisches Porzellan.
07:40Stellen Sie durch.
07:41Mhm.
07:46Sie hat sich bewegt.
07:48Das bilde ich mir doch nicht nur ein, du hast es doch auch gesehen.
07:50Ja, habe ich.
07:52Ja.
07:52Siehst du, also waren es keine Reflexe, sondern Professor Wittdorf irrt sich.
07:56Hey, ich glaube ja auch, dass Marie wieder aufwacht.
07:58Irgendwann.
08:01Du glaubst nicht, Spinner, oder?
08:03Du denkst, ich kriege mir da irgendwas ein.
08:06Nein, glaube ich nicht.
08:09Das musst du jetzt nicht nur sagen, um mich zu trösten.
08:11Wirklich nicht.
08:12Hey, du würdest mich sowieso durchschauen.
08:14Ich bin ein ganz schlechter Lügner.
08:16Ha, das stimmt.
08:19Na komm.
08:26Ich glaube ja auch, dass Marie wieder gesund wird.
08:35Hallo, Friedrich.
08:35Friedrich, das Essen dauert noch ein bisschen.
08:39Ist alles in Ordnung?
08:44Daniel hat ein Adi-Me.
08:45Aber es ist doch wunderbar.
08:48Ja.
08:49Ja, das ist wunderbar.
08:52Dann kommt er doch bestimmt bald nach Hause, oder nicht?
08:56Ehrlich gesagt, das interessiert mich gerade gar nicht.
08:59Friedrich.
09:01Julia hat Daniel das Adi-Me verschafft.
09:04Aber wie denn das?
09:07Sie hat mit ihm die Nacht verbracht.
09:11Behauptet sie.
09:15Sobald ich meine Unterschrift unter dieses Protokoll gesetzt habe, wird Daniel frei sein.
09:20Sie müssen ihn dann entlassen und das Verfahren einstellen.
09:28Als nächstes muss ich unbedingt mit Friedrich reden, ihm alles erklären.
09:32Er sah so verletzt aus.
09:35Hoffentlich wird er verstehen, was ich getan habe.
09:37Er muss es einfach verstehen.
09:41Julia?
09:43Entschuldigung, ich wollte dich nicht erschrecken.
09:45Das ist schon gut.
09:47Gott, du siehst ja furchtbar aus.
09:49Danke.
09:52Was ist denn passiert?
09:53Ich habe gesehen, dass diese Kommissarin im Haus war.
09:56Ist was mit Daniel?
09:57Nein.
09:59Aber Daniel hat jetzt ein Alibi.
10:02Tatsächlich.
10:04Hast du?
10:05Ich habe ausgesagt, dass ich in der Nacht von Maries Unfall mit ihm zusammen war.
10:10Ich weiß nicht, ob ich das könnte.
10:12Meine Beziehung riskieren, um meinem Ex-Freund aus der Klemme zu helfen.
10:16Was bleibt mir den Anderes übrig?
10:19Das ist natürlich ein ganz schön harter Schlag für Friedrich.
10:22Ja.
10:24Er kam gerade zur Tür rein, als ich der Kommissarin alles erzählt habe.
10:27Und ich hatte keine Chance, es ihm zu erklären.
10:31Wenn er dich wirklich liebt, dann wird er das verstehen.
10:34Irgendwann später.
10:36Ja.
10:36Das wird er bestimmt.
10:38Andererseits.
10:40Ach, vergiss es.
10:42Nein, sag schon.
10:44Ich kenne Friedrich ja noch gar nicht so lange.
10:46Vielleicht täusche ich mich ja auch.
10:48Kathi?
10:49Du könntest ihm natürlich gleich die Wahrheit erzählen.
10:52Immerhin ist Daniel sein Neffe, aber leider auch dein Ex-Freund.
10:56Ich an seiner Stelle wäre rasend vor Eifersucht.
10:59Ich meine, Friedrich ist so ein, wie soll ich sagen, so ein ehrlicher Mensch.
11:04Meinst du nicht, dass er gleich zur Polizei geht und ihnen erzählt, dass sein Alibi gelogen ist?
11:09Wieso soll er denn sowas tun?
11:10Um dich zu schützen.
11:12Für eine falsche Aussage, die dich in Schwierigkeiten bringt, verstehst du?
11:15Weil er dich doch so liebt.
11:18Wenn Daniel wieder draußen ist, dann wird dir Friedrich diese Lüge bestimmt verzeihen.
11:24Du weißt doch sowieso viel besser als ich, was du tun musst.
11:28Wenn ich dir irgendwie helfen kann, dann sag Bescheid, ja?
11:32Mhm.
11:35Das glaub ich nicht.
11:37Das behauptet Julia nur, um Daniel ein Alibi für die Nacht zu geben.
11:43Vielleicht.
11:45Vielleicht auch nicht.
11:46Frederik!
11:48Das dürfen Sie noch nicht einmal denken.
11:51Weder Julia noch Daniel sind zu einem solchen Betrug fähig.
11:57Sie haben ja recht.
11:58Ich kann es mir ja auch nicht vorstellen.
12:01Dann reden Sie mit Julia.
12:03Und klären Sie alles auf.
12:05Reden?
12:06Reden wäre gut.
12:08Wieso hat sie denn nicht mit mir geredet, bevor sich diese Schwachsinn ausgedacht hat?
12:12Weil sie Daniel unbedingt helfen will und an seine Unschuld glaubt.
12:16Das tue ich doch auch.
12:18Ist das wirklich das Problem?
12:20Wie meinen Sie das?
12:22Frederik, ich habe gehört, Liebe macht blind, aber Eifersucht.
12:27Bitte, reden Sie mit Julia und zwar sofort, bevor Sie etwas tun, was Sie hinterher bereuen.
12:40Frau Grabenberg!
12:41Kommen Sie rein.
12:44Wollen Sie mit Charlotte sprechen?
12:45Ich wollte einen Besuch am Krankenbett unseres Mitarbeiters machen.
12:51Du siehst blendend aus.
12:53Spontanheilung?
12:54Es ist nicht so, wie es vielleicht aussieht.
12:57Vielleicht hast du ja auch eine völlig neue Art von, was war das nochmal, Grippe?
13:02Willst du nicht die Blumen ins Wasser stellen?
13:04Ja.
13:10Es tut mir leid, dass ich die Klausur verpasst habe.
13:13Warum?
13:16Und jetzt erzähl mir nicht, dass du plötzlich Prüfungsangst bekommen hast.
13:19Ich konnte nicht.
13:21Du konntest nicht?
13:24Ist das alles?
13:28Du stehst kurz davor, deine Ausbildung mit Bestnote abzuschließen.
13:31Du hast Talent.
13:33Und du riskierst das alles mit einem lapidaren...
13:35Ich konnte nicht?
13:38Kolja hat wegen mir die Prüfung geschwänzt.
13:42Deinetwegen?
13:44Ja, wir waren bei Marie im Krankenhaus.
13:46Toller Grund, seinen Abschluss zu riskieren.
13:49Es sah so aus, als ob sie aufwachen würde.
13:51Und ich war total fertig und er hat mich nach Hause gebracht.
13:56Das ist natürlich ein guter Grund, seine Klausur zu verschieben.
14:02Heißt das...
14:02Ich...
14:03Ich sorge dafür, dass du die Arbeit nachschreiben kannst.
14:06Danke.
14:09Was war denn genau mit Marie los?
14:13Gar nichts.
14:15Das war ja das Problem.
14:17Verstehe.
14:21Habt ihr was zu trinken da?
14:24Nein.
14:25Aber ich könnte was holen gehen.
14:28Lass dir ruhig Zeit.
14:30Keine Eile.
14:31Verstehe.
14:57Bekomme ich jetzt in eine Erklärung?
15:02Julia!
15:04Ich kann's dir jetzt nicht erklären.
15:06Noch nicht.
15:09Hast du mit Daniel geschlafen?
15:14Komm, es ist gar nicht schwer.
15:16Ein einfaches Ja und dann reicht aus.
15:19Frederik, vertrau mir bitte.
15:21Vertrauen?
15:22Vertrauen ist gut.
15:25Die Frau, die ich über alles liebe, sagt bei der Polizei aus, dass sie mich mit meinem Neffen betrogen hat.
15:30Aber ich werde dir vertrauen.
15:31Hör auf!
15:33Ich will das nicht glauben.
15:35Aber wenn du nicht mit mir redest, weiß ich nicht, woran ich bin!
15:47Dieses Alibi von Julia wird keiner Überprüfung standhalten.
15:54Diese Kommissarin wird ihr kein Wort glauben, geschweige denn der Richter.
15:59Tja.
16:00Der verzweifelte Versuch einer unglücklich Liebenden ihren Liebsten zu retten.
16:05Mein Gott, wie sentimental.
16:09Wissen Sie eigentlich, wie mein lieber Schwager darauf reagiert hat?
16:13Wahrscheinlich nicht gerade erfreut.
16:17Er wird ja noch nicht geglaubt haben.
16:19So dumm kann selbst Frederik nicht sein.
16:22Julia riskiert eine ganze Menge für Daniel.
16:25Sieht auch im Blinder, dass sie ihn immer noch liebt.
16:27Was Frederik wiederum Rasen vor Eifersucht machen wird, der wird sie bestimmt verlassen.
16:32Und damit wäre ich sie endgültig los.
16:34Und Frederik frei.
16:36Denken Sie bloß nicht.
16:38Keine Sorge.
16:39Frederik und ich schwimmen nicht auf einer Wellenlänge.
16:44Jetzt muss Daniel nur noch sein Geständnis wiederholen, damit...
16:48Damit man nicht auf die Idee kommt, nach dem wahren Täter oder der wahren Täterin zu suchen.
16:53Nein, damit er wegen verminderter Schuldfähigkeit mit einer milden Strafe davonkommt.
17:00Langsam gefällt mir der Aufenthalt bei dir.
17:02Es ist anregend, mit jemandem zu tun zu haben, der genauso wenig Skrupel hat wie man selbst, oder?
17:08Und so lange, dass kein Dauerzustand wird.
17:12Willst du mich schon wieder loswerden?
17:14Gerade jetzt, wo wir anfangen, uns so gut zu verstehen.
17:20Charlotte, du kannst so nicht weitermachen.
17:22Kolja dreht ja auch schon völlig durch.
17:25Der riskiert gerade seine Zukunft, und zwar für dich.
17:28Toll.
17:30Jeder sagt mir, was ich nicht kann.
17:32Aber was ich tun kann, das sagt mir keiner.
17:35Soll ich Marie einfach so abschreiben?
17:36Soll ich einfach so tun, als ob sie schon tot wäre?
17:38Natürlich nicht.
17:40Aber du hilfst ihr nicht, wenn du ständig neben ihrem Bett sitzt.
17:45Was ist, wenn sie vielleicht doch irgendwann aufwacht?
17:49Dann kannst du immer noch bei ihr sein.
17:52Wir werden uns alle um Marie kümmern, wenn sie wieder aufwacht.
17:56Aber in der Zwischenzeit geht das Leben weiter.
18:01Ja, und wieso will euch Jörg jetzt das Jugendamt auf den Hals setzen?
18:04Ich meine, was verspricht er sich denn davon?
18:06Ich habe keine Ahnung, was in diesem Spatzenhirn vor sich geht.
18:10Was Andreas meint, ist, dass er mir wieder Angst einjagen will und, naja, mich Mühe machen möchte.
18:16Das ist ihm ja auch gut gelungen.
18:19Ist ja schon gut, jetzt hör auf zu meckern, ich hab's kapiert.
18:22Hallo, bahnt sich hier eine kleine Ehekrise ein?
18:26Nein, Quatsch.
18:28Aber?
18:31Nichts aber.
18:33Silke will nicht, dass Herr Schmitz vom Jugendamt erfährt,
18:35dass Jörg Schwarz hinter diesem anonymen Hinweis steckt.
18:38Stecken könnte.
18:39Ja?
18:40Beweisen können wir ihm gar nichts.
18:41Das ist ja das Schlimme.
18:42Man kann Jörg Schwarz nie was beweisen.
18:44Hm, wo ist er recht, hat er jetzt recht?
18:46Ja, da hat sie recht.
18:48Aber trotzdem, irgendwann macht dieser Schwachkopf einen Fehler.
18:52Und auf diesen Moment freue ich mich jetzt schon.
18:56So, ich, äh, werde euch dann mal allein lassen.
18:59Ich, wollt ja, meine, ihr wollt doch bestimmt noch ein bisschen.
19:03Ja.
19:05Du, aber so lange kann ich auch nicht bleiben.
19:07Kolja ist krank und da wollte ich eben eine Hühnersuppe kochen.
19:09Das ist doch das Beste bei Infekten.
19:11Weißt du was?
19:12Die Hühnersuppe kochen wir hier und bringen die dann später rüber in die WG.
19:15Hm?
19:16Gut.
19:16Bei dir dauert es eh noch ein bisschen länger heute, oder?
19:18Ja, das kann schon sein.
19:21Äh, ihr kommt klar?
19:23Ja.
19:26Andreas, wenn du mir jetzt noch ein Küsschen auf die Wange gibst und sagst Tschüss, mein Schatz,
19:32dann melde ich dich morgen im Kegelclub an.
19:37Gut.
19:43Ihr seid ja richtig süß, ihr zwei.
19:45Wie ein altes Ehepaar.
19:47Da lebt man nur endlich mit meinem Mann zusammen und es ist so komplett anders, als ich mir das je
19:53vorgestellt hab.
19:55Wie hast du es dir denn vorgestellt?
19:57Bausparvertrag, Einbauküche, Ehealltag und am Ende haut er mit einer Jüngeren ab?
20:03Brigitte.
20:03Ja.
20:04Nicht jede Ehe muss so schlimm verlaufen wie deine.
20:12Ich hab halt auch mal meine Träume gehabt und bei mir ist es...
20:15naja, genau so gelaufen.
20:19Es hat alles seine Vor- und Nachteile.
20:24Oh mein Gott.
20:34Haben Sie mit Julia gesprochen?
20:36Ich hab's versucht.
20:36Und?
20:37Singlos.
20:38Genauso gut kann ich gegen eine Wand reden.
20:40Sie sagt nicht ja, sie sagt nicht nein, sie sagt überhaupt nichts.
20:42Ich hoffe, Julia weiß, was sie tut.
20:44Das weiß sie nicht.
20:46Ein Meiner kann sie genauso gut ins Gefängnis bringen.
20:51Aber vielleicht ist das alles gar keine Lüge.
20:53Und sie hat mich wirklich mit Dei betrogen.
20:55Frederik.
20:56Und ich trage, hab's nicht bemerkt.
21:06Was tue ich, Frederik, da nur ab?
21:08Ich liebe ihn doch.
21:10Wie kann ich ihn dann so verletzen?
21:13Ich weiß nicht mehr, was ich machen soll.
21:17Julia?
21:19Julia?
21:24Julia?
21:39Bist du sicher, dass du das Richtige tust?
21:43Ich tue es für Daniel.
21:45Und Frederik?
21:49Er will das alles nicht glauben, Julia.
21:52Aber er verliert langsam das Vertrauen in dich, in eure Beziehung.
21:59Willst du das wirklich riskieren?
22:01Er hat ein Recht darauf, die Wahrheit zu erfahren.
22:04Um zu verstehen, warum das alles passiert.
22:09Ich will doch nur verhindern, dass Daniel verurteilt wird.
22:12Indem du selbst ins Gefängnis gehst?
22:15Nein, das wird schon nicht passieren.
22:18Aber wie kannst du da so sicher sein?
22:20Weil es überhaupt keine Rolle spielt, wie und wodurch Daniel freigekommen ist,
22:24wenn der wahre Täter erst mal gefasst wird.
22:27Und den muss die Polizei suchen, wenn Daniel entlastet ist.
22:29Verstehst du?
22:30Ja.
22:31Ob ich das verstehe, das spielt keine Rolle.
22:34Aber ob Frederik das versteht.
22:52Ich bin jetzt da hin.
22:56Sekunde.
22:58Andreas, du hättest anrufen und reservieren sollen.
23:02Wir sind total ausgebucht.
23:03Doch, danke du, aber ich bin ja nicht zum Essen hier.
23:06Dann, dann?
23:08Wir hatten heute Besuch.
23:09Herr Schmitz vom Jugendamt war da.
23:12Ja, das sieht man wieder mal, dass man nur die richtigen Leute an den richtigen Stellen kennen muss, um was
23:16zu erreichen.
23:18Unter den richtigen Leuten verstehst du wahrscheinlich deinen Winkeladvokaten, ja?
23:21Der uns das Jugendamt auf den Hals gehetzt hat.
23:23Mein Sohn hat eben was Besseres verdient, als in der verwahrlosten WG groß zu werden.
23:29Mit einem schwulen Brötchenschmierer und einer dummen, hysterischen Sekretärin.
23:35Natürlich, dir liegt ja nur das Wohl deines ungeborenen Sohnes am Herzen.
23:39Ja, genau.
23:42Du, äh, falls du darauf spekulierst, dass Silke sich durch deine ständigen Drohungen verunsichern lässt,
23:49dann muss ich dich leider enttäuschen.
23:51Sie ist ziemlich entspannt mit unseren Besuchungen gegangen.
23:54Wir werden sehen.
23:55Wenn ihr erstmal beim Jugendamt gemeldet seid, lassen wir euch keine Ruhe mehr.
23:58Hm.
23:59Weißt du, Jörg, dieser Herr Schmitz, der hatte einen denkbar guten Eindruck von uns.
24:04Er nannte uns, ähm, ein Musterbeispiel einer modernen Patchwork-Familie.
24:10Hey, bist dumm gelaufen, ne?
24:14Naja, du kannst ja mit deinem Anwalt sprechen.
24:17Er kann dir bestimmt erklären, wie die Sache gerade für dich so aussieht.
24:21Beschissen, würde ich sagen.
24:25Was ist denn?
24:26Bist du wütend?
24:28Willst du dich schlagen?
24:30War doch nicht hier vor deinen Gästen, Jörg.
24:33Wollen wir rausgehen?
24:45Eva hat recht.
24:46Was ich da mache, ist Wahnsinn.
24:49Aber ich muss nach jedem noch so dünnen Strohhalm greifen, wenn ich Daniel aus dem Gefängnis holen will.
24:55Doch Frederik darf nicht unter dieser Lüge leiden.
24:59Das hat er nicht verdient.
25:02Ich muss ihm endlich sagen, dass das Alibi falsch ist.
25:08Frederik ist der Einzige, der zu mir gehalten hat.
25:12Ohne ihn hätte ich die Trennung von Daniel nie überstanden.
25:16Ich will ihn nicht verlieren.
25:20Frederik liebt mich so, wie Daniel es nie gekonnt hat.
25:24Und ich liebe ihn auch.
25:40Marie wirkt mir von Tag zu Tag fremden.
25:44Weil für sie das Leben weitergeht und für ihre Schwester nicht.
25:48Ich meine, sie lebt, aber sie nimmt nicht am Leben teil.
25:55Wissen Sie, was ich mich manchmal frage?
25:59Will ich das hier alles überhaupt tun?
26:03Mache ich das für Marie?
26:06Oder mache ich das für mich?
26:09Was fragen sich die meisten Angehörigen von Koma-Patienten irgendwann?
26:14Was antworten Sie denen?
26:17Dass Sie die Wahl haben, zwischen einem Leben hier im Krankenhaus
26:20oder einem Leben draußen.
26:23Wo es bestimmt eine Menge Menschen gibt, die Sie vermissen.
26:32Sie sagen mir Bescheid, wenn sich Ihr Zustand ändert.
26:36Na klar.
26:39Danke.
26:57Ich bin für dich da.
27:01Immer.
27:04Ich muss da jetzt wieder raus.
27:06Ich muss mein eigenes Leben leben.
27:07Verstehst du?
27:10Ich kann dich nicht mehr so oft besuchen kommen.
27:17Du fehlst mir.
27:21Du fehlst zu vielen.
27:25Wir wollen alle, dass du wieder zurück zu uns kommst, hörst du?
27:31Du darfst nicht aufgeben.
27:34Wie brich mir das hin?
27:40Julia hat Daniel ein Alibi gegeben.
27:44Was denn für ein Alibi?
27:46Sie behauptet, die Nacht mit ihm zusammen in der Villa verbracht zu haben.
27:51Was?
27:53Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die beiden Frederik betrogen haben.
27:57Nein, also, das tut sie nur, damit Daniel aus der Haft kommt.
28:03Das kann sie nicht machen.
28:04Das ist, das ist mein Eid.
28:06Das weiß sie.
28:08Aber sie riskiert alles.
28:11Selbst die Beziehung zu Frederik.
28:25Hallo.
28:27Sag bloß, das bist du.
28:28Nein, das ist mein Bruder.
28:30Kurz vor der Einschulung.
28:31Niedlich.
28:32Er hat sich kaum verändert.
28:34Schade, dass wir uns damals noch nicht gekannt haben.
28:37Ich habe mir immer eine große Familie gewünscht.
28:38Na ja, jetzt haben wir uns ja kennengelernt.
28:42Besser spät als nie.
28:43Vielleicht können wir ja mal zusammen ausgehen.
28:46Hier in Falkental gibt es doch bestimmt eine Menge nette Männer.
28:50Ich kann mal wieder ein bisschen Spaß gebrauchen.
28:52Nee, danke.
28:53Kein Bedarf.
28:54Ach, bist du schon in festen Händen?
28:56Gibt es da jemanden?
28:58Es ist noch ganz frisch.
29:01Aber schon irgendwie was Ernstes, glaube ich.
29:05Wer ist es?
29:07Wir wollen es noch nicht an die große Glocke hängen.
29:10Hm, verstehe.
29:11Er ist bestimmt wahnsinnig gut aussehend und stinkreich.
29:15Chef, Arzt oder Anwalt?
29:17Unternehmer?
29:18Er ist selbstständig.
29:21Ach, du Glückliche.
29:25Frederik, ich bin's, Julia.
29:26Julia, bitte melde dich bei mir.
29:28Ich habe dich schon die ganze Zeit gesucht.
29:31Wir sollten reden.
29:34Ruf mich zurück, auch wenn es spät wird, ja?
29:38War das Frederik?
29:40Nein, nur seine Mailbox.
29:41Ich weiß nicht, wo es steckt.
29:42Hallo.
29:44Was machst du denn noch so spät hier?
29:45Musst du noch jemand fahren?
29:47Nein.
29:48Ich mache mir Sorgen, Julia.
29:51Du bringst dich in Schwierigkeiten,
29:52wenn du vor Gericht etwas behauptest,
29:53dass du vielleicht gar nicht stimmt.
29:56Hast du mit Frederik gesprochen?
29:58Nein, mit Eva.
30:01Ich muss das tun.
30:03Warum?
30:04Weil Daniel im Gefängnis fast kaputt geht.
30:06Und weil er unschuldig ist.
30:10Was macht dich da so sicher?
30:13Tobias,
30:15wenn ich verhaftet werden würde,
30:17weil ich angeblich einen Menschen fast getötet hätte
30:19und alles spreche gegen mich,
30:21würdest du das glauben?
30:22Nein.
30:23Siehst du?
30:24Du würdest es einfach wissen.
30:27Weil du noch immer lebst.
30:31Was ist das?
30:33Weißt du deshalb so genau,
30:34dass Daniel Marie nicht niedergeschlagen hat?
30:37Willst du ihm deshalb ein Alibi geben?
30:39Nein.
30:41Julia,
30:42ich möchte doch nur nicht,
30:44dass du unglücklich wirst
30:45und dich eines Tages
30:46meine eigene Tochter im Gefängnis besuchen muss.
30:50Manchmal muss man Dinge tun,
30:51ohne darüber nachzudenken,
30:52was mit einem selber passiert.
30:53Verstehst du?
30:55Nein.
30:55In diesem Fall kann und will ich es nicht verstehen,
30:57weil es nur um dich geht.
30:58Tut mir leid,
30:58tut mir leid,
30:59du wärst die Diskussion befreundet.
31:04Julia,
31:05wo willst du denn jetzt noch hin?
31:07Frederik suchen.
31:08Ich muss ihm das erklären.
31:31Du kannst auch gerne schon gehen.
31:32Ich komme allein zurecht.
31:36Ich habe noch ein bisschen Zeit.
31:38Hallo, Charlotte.
31:40Du,
31:41ich musste mal hier nach unserem Patienten gucken.
31:44Ach so,
31:45ja,
31:45ihn hast du ganz schön erwischt.
31:48Ja,
31:48aber mir geht es schon wieder viel besser.
31:50Ja.
31:50Wie warst du bei Marie?
31:51Ja.
31:52Gibt es da was Neues?
31:54Nein,
31:54alles beim Alten.
31:56Aber ich habe eine Entscheidung getroffen.
32:00Es bringt nichts,
32:01wenn ich jeden Tag an ihrem Bett setze
32:03und darauf warte,
32:03dass sie aufwacht
32:04und alles beim Alten was.
32:08Sie ist meine Schwester
32:09und sie wird es auch immer bleiben
32:10und irgendwie ist sie ja auch immer so bei mir.
32:13Ich glaube,
32:13das ist wirklich eine gute Entscheidung, Charlotte.
32:16Gut für dich und für deine Schwester.
32:20Irgendwie habe ich das Gefühl,
32:21als ob sie mir gesagt hätte,
32:23dass ich jetzt endlich loslassen soll
32:25und mein eigenes Leben
32:27wieder in die Hand nehmen soll.
32:29Genau,
32:29so hätte es Marie wahrscheinlich auch ausgedrückt.
32:33Ihr wäre es auch lieber,
32:34dass ich die Zeit mit den Menschen verbringe,
32:36die mir wichtig sind,
32:37als mir beim Schlafen zuzugucken.
32:40Also wenn du sie das nächste Mal besuchen gehst,
32:42dann komme ich gerne mit.
32:43Genau.
32:44Und wenn Kolja keine Zeit hat,
32:46ich bin auch noch da.
33:04Wenn zwei Menschen bezeugen würden,
33:06dass Jörg Daniel und Ali begeben kann,
33:08dann müsste die Polizei diese Spur verfolgen.
33:17immerhin kann Herr Jörg Schwarz
33:18meinem Niffa ein Ani weh geben.
33:20Was macht sie denn da so sicher,
33:22Herr Gadenberg?
33:22Er hat es gesagt.
33:24Sie haben es gehört.
33:26Ja.
33:35Ich bin so froh,
33:36dass du mich geräuschen hast.
33:56Daniel und ich
33:58waren in der Tatnacht zusammen.
34:01Na,
34:04ich habe die Nacht mit Daniel Gravenberg gebracht,
34:06die ganze Nacht.
34:23Ich habe dich überall gesucht.
34:29Du hast mich gefunden,
34:30es geht mir gut,
34:30du kannst mir gehen.
34:34Frederik,
34:34lass uns doch vernünftig miteinander reden.
34:38Das klang heute Nachmittag ganz anders.
34:49Ich habe nicht mit Daniel geschlafen.
34:54Glaubst du mir?
35:01Spielt das noch eine Rolle?
35:07Ich hätte vorher mit dir darüber reden sollen,
35:09es tut mir leid.
35:14Du riskierst erst nicht viel für Daniel.
35:19Weil er unschuldig ist.
35:23Würdest du für mich auch so weit gehen?
35:26Würdest du für mich das tun,
35:27was du gerade für Daniel tust?
35:35Die Frage brauchst du nicht zu stellen,
35:37Frederik.
35:43Vielleicht doch.
35:49Du weißt die Antwort.
35:50und da,
36:13was?
36:19Ist du ja jetzt verrückt geworden?
36:20Wie kann sie so was behaupten?
36:25Auf jeden Fall ist es ein Alibi.
36:29Sie muss nur noch dieses Protokoll unterschreiben und du bist frei.
36:34Ich bin frei, ich...
36:41Daniel...
36:41... hast du in dieser Nacht mit Julia geschlafen?
36:46Nein.
36:49Ich...
36:50Ich meine, ich...
36:51Ich war nicht da, also...
36:53Es wäre ja möglich.
36:54Es ist aber nicht passiert.
36:57Hör zu, das hat sich Julia doch nur ausgedacht, damit ich hier rauskomme.
37:03Ich weiß.
37:05Ich weiß es ja.
37:15So.
37:17Ich dachte, du brauchst heute ein vernünftiges Frühstück.
37:19Das ist ganz lieb von dir, Eva.
37:21Aber ich glaube, ich bekomme überhaupt kein bisschen runter.
37:23Wenigstens einen frischen Saft.
37:26Na gut.
37:28Danke.
37:29Tobias hat dich also auch nicht umstimmen können?
37:32Nein.
37:32Entschuldige.
37:35Ich weiß.
37:58Aber ich musste es ihm sagen.
38:01Ähm, der hatte ja keine Ahnung vom Angeln.
38:04Inzwischen ist er stellvertretender Vorsitzender des Angelfereins.
38:08Wenn du etwas brauchst.
38:10Ich bin unten.
38:11Danke.
38:41Ich bin unten.
38:42Ich bin unten.
38:46Ich bin unten.
38:48Ich bin unten.
39:04Und du hast dich in den Unbluck gebracht.
39:08Du hast das Herz gebrochen.
39:16Daniel.
39:16Daniel, du bist dir was schuldig.
39:32Ich wollte mir gerade ein paar Rühreier machen. Magst du auch?
39:35Ja, ja, gerne.
39:46Oh, äh, Patricia. Ich habe gerade einen Chopperbauer ja 78 in der Werkstatt stehen.
39:52Ich müsste ein paar Kilometer fahren.
39:54Mhm. Und hat der zufällig Platz für zwei?
39:57Ja, klar.
39:58Was dagegen, wenn ich mitkomme?
40:00Nee.
40:03Ich glaube, da gehören ein paar Kräuter dran.
40:05Dann rühst du die Eier zusammen und ich hole Grünzeug aus dem Garten?
40:08Ja, ja, mach ich.
40:18Gibt's schon Kaffee?
40:20Äh, ja, gerade frisch gemacht.
40:24Ich wusste gar nicht, dass die Grafenbergs einen Butler haben.
40:28Äh, nein, ich bin...
40:31Ich war früher mal Haustechniker bei den Grafenbergs.
40:33Sie müssen eigentlich Kati sagen.
40:36Sie haben schon von mir gehört?
40:37Ja.
40:41Ihr habt euch schon bekannt gemacht?
40:43Patricia, guten Morgen.
40:45Wenn Sie einen Moment warten wollen.
40:47Ja.
40:48Ich hole Frau Schilling.
40:51Frau Redmann!
40:53Ich wollte gerade zu Ihnen ins Präsidium kommen.
40:55Das wird nicht mehr nötig sein.
40:56Warum? Was ist passiert?
40:59Was ist das?
41:01Das ist eine Kopie des Geständnisses von Daniel Grafenberg.
41:04Ich weiß, dass Daniel ein Geständnis abgelegt hat.
41:06Das wird an meiner Aussage aber nichts ändern.
41:08Ich glaube schon.
41:09Daniel und ich waren in der Unfallnacht von Marie Vermont zusammen.
41:12Ich komme gerade von der Vernehmung.
41:14Daniel Grafenberg hat erneut gestanden,
41:16Marie Vermont vor drei Wochen am Donnerstag niedergeschlagen zu haben.
41:19Daniel Grafenberg hat erneut gestanden,
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