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  • vor 18 Stunden

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Kurzfilme
Transkript
00:16Na, hast du es dir doch anders überlegt? Magst du doch einen Tee?
00:19Vielleicht später.
00:31No one has the answer. They just want more. Hey, who's gonna make it right?
00:45This could be the first day of my life.
00:55Was willst du von mir?
00:57Sie können keine Kochrezepte mit dir austauschen.
01:01Aber die Polizei sucht dich. Die waren gestern schon hier.
01:04Ja, dann werden sie bestimmt so schnell ich wiederkommen.
01:07Und wenn doch?
01:07Mach dir keine so großen Hoffnungen, Silke.
01:09Ich hab dafür gesorgt, dass unsere Freunde und Helfer so schnell nicht stören werden.
01:14Tja. Und ist doch schon brav und setzt dich dahin.
01:19Aber...
01:19Mach, was ich sage. Und es wird dir nichts passieren.
01:30Aber was... Was willst du denn von mir?
01:36Wo ist das Telefon?
01:38Was willst du denn mit dem Telefon?
01:41Sag mal einfach, wo es ist.
01:44Ich weiß nicht, da hinten irgendwo.
01:56Was ist das?
01:56Noch schon Aktion. Du und dann.
02:16Sie sehen ja selbst, es gibt keinen Zweifel. Ihre Cousine ist bei dem Autounfall ums Leben gekommen.
02:22Das dürfte wohl nicht wahr sein.
02:24Aber wie sicher können wir sein, dass es wirklich Kathis Wagen war?
02:27Ja, aber das sehen Sie doch selbst hier. Der Wagentyp und die Kennzeichennummer ist genau identifiziert worden von der Mietwagenfirma.
02:34Und die Handtasche von Kathi Krüger, die ist aus dem Autowrack geborgen worden.
02:40Von Ihrer Leiche? Haben Sie Ihre Leiche gefunden?
02:43Daniel, bitte, lass gut sein.
02:45Patricia, verstehst du nicht? Wenn Kathi tot ist...
02:48Sie war die Einzige, die bezeugen konnte, dass ich an dem Abend nicht bei Marie war.
02:56Herr Gravenberg, ich verstehe Ihre Hoffnung, dass Ihre Cousine bei der es ungegültig überlebt hätte.
03:01Aber der Wagen ist 200 Meter die Klippmine untergestürzt. Das überlebt kein Mensch.
03:07Die Leiche wurde von der Strömung ins offene Meer hinausgetragen.
03:12Wenn sie... wenn sie gefunden wird, dann...
03:16Ja, dann informiere ich Sie natürlich sofort.
03:20Ich bringe Sie noch zur Tür.
03:22Danke. Auf Wiedersehen.
03:26Auf Wiedersehen.
03:33Dieser Mistkerl.
03:36Der will mir doch nur Angst einjagen.
03:38Das wird ihm aber nicht gelingen.
03:40Vergiss nicht, dass wir es mit einem Verbrecher zu tun haben.
03:42Der sich auch noch auf der Flucht befindet.
03:45Und was soll ich deiner Meinung nach tun?
03:46Es nicht auf die leichte Schulter nehmen.
03:49Was meint Jörg mit...
03:50Nur weil du schneller läufst, kannst du mir nicht entkommen.
03:57Julia, was ist passiert?
04:01Offensichtlich hat Jörg mich verfolgt.
04:05Wo und wann hat er dich verfolgt?
04:07Auf dem Weg hierher.
04:09Ich dachte, ich hätte mir das eingebildet.
04:13Weißt du eigentlich, in welcher Gefahr du dich befindest?
04:17Okay, wir müssen was unternehmen.
04:20Zunächst müssen wir herausfinden, wie diese Dinge in die Designabteilung kommen.
04:23Jörg wird es ja nicht selbst hingetragen haben.
04:25Einen Kurier hat er aber auch nicht geschickt.
04:26Ich habe Frau Hertel schon gefragt.
04:28Verstehe.
04:29Hast du ihr gesagt, von wem wahrscheinlich diese Karte stammt?
04:32Ich wollte erst mit dir sprechen.
04:34Gut.
04:35Wir werden Frau Riedmann informieren.
04:45Ich lasse nicht zu, dass dir was passiert.
04:49Jörg wird nie wieder so nah an dich rankommen, wenn es verspreche ich dir.
05:01Jörg.
05:02Bitte.
05:03Damit kommst du doch nicht durch.
05:06Lass mich doch einfach gehen und...
05:08Und was?
05:13Versprichst du mir dann, mich nicht zu verraten?
05:16Aber da müsste ich schon so beschränkt sein wie du, wenn ich drauf reinfahre.
05:22Was willst du denn von mir?
05:25Ich muss mir helfen, Silke.
05:27Wobei?
05:29Aus Falkenthal wegzukommen.
05:32Es ist ganz einfach.
05:33Ich brauche Geld, einen Wagen und einen neuen Pass.
05:37Und das alles wirst du mir besorgen.
05:39Aber... aber wie?
05:40Ich meine...
05:41Ich weiß zwar, dass du etwas minder bemittelt bist, Silke.
05:44Aber Geld abheben, das wirst du doch wohl noch hinbekommen, oder?
05:47Und um den Rest, mach mir uns später Gedanken.
05:51Erstmal wirst du jetzt deinen Göttergarten anrufen.
05:55Was?
05:56Und ihn bitten, dass er so schnell wie möglich nach Hause kommt.
05:59Aber was?
06:00Frag nicht ständig, mach es einfach.
06:02Was soll ich ihm denn sagen?
06:03Ich meine...
06:05Warum soll er denn herkommen?
06:07Mein Gott, Silke, bist du denn so dumm?
06:10Sag ihm einfach, du hast Kopfschmerzen.
06:11Der ist schlecht.
06:12Egal was.
06:13Hauptsache, er macht sich gleich auf den Weg.
06:15Komm.
06:24Und komm ja nicht auf irgendwelche Schwachsinnsideen.
06:26Von wem hat Andreas ein Zeichen gegeben oder so.
06:29Verstanden?
06:30Besetzt.
06:36Dann versuchst du es ihm später nochmal.
06:38Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich annehmen, Mutter hat was mit Katis Tour zu tun.
06:42Daniel, bitte.
06:43Jetzt werd nicht paranoid.
06:45Wir haben gerade erfahren, dass unsere Cousine gestorben ist.
06:47Ja.
06:48Genau in dem Moment, in dem die Polizei mit ihr wegen des Alibis sprechen möchte.
06:51Ein merkwürdiger Zufall, findest du nicht auch?
06:53Das hier ist keine riesengroße Verschwörung gegen dich.
06:57Katja hatte einen Autounfall.
06:59Ach komm, Patricia.
07:00Jetzt tu doch nicht so, als ob dir das besonders zu Herzen geht.
07:03Wir kannten Katja kaum.
07:05Und soweit ich weiß, warst du auch nicht besonders gut, auf sie zu sprechen.
07:08Deswegen muss ich aber nicht gleich pietätlos werden.
07:11Es tut mir leid, ich weiß nicht, was mit mir los ist.
07:13Schon gut.
07:15Ich weiß ja, unter welchem Druck du stehst.
07:19Ich fass es einfach nicht, was Mutter für ein Glück hat.
07:22Jede Möglichkeit, ihr nachzuweisen, dass sie Marie niedergeschlagen hat, scheint sich in Luft aufzulösen.
07:27Erst Jörg Schwarz.
07:28Wenn der überhaupt was gewusst hat.
07:29Dann kann sich Marie nicht an die Tatnacht erinnern und jetzt auch noch Kati.
07:33Sie war meine letzte Aufnung.
07:35Ich war mir so sicher, dass wenn die Polizei sie erstmal in der Mangel hat, wird sich Mutters Alibi in
07:40Luft auflösen.
07:42Wer weiß, vielleicht wusste Kati sogar noch etwas über Mutter.
07:44Oder über die Tat.
07:45Hör auf!
07:48Das hat doch keinen Sinn.
07:49Du machst sie doch nur fertig.
07:51Und was schlägst du vor?
07:52Was soll ich tun?
07:53Die Hände in den Schoß legen und Mutter davon kommen lassen.
07:56Sie hat Marie niedergeschlagen.
07:58Und sie hat mich dafür ins Gefängnis wandern lassen.
07:59Und wenn du dich irrst?
08:03Mich irren, Patricia.
08:05Ich weiß, was ich gehört habe.
08:07Mutter hat die Tat gestanden.
08:10Daran gibt es keinen Zweifel.
08:26Frau Riedmann begibt es, die Belegkräfte zu befragen.
08:28Vielleicht kann dir irgendjemand einen Hinweis auf Jörg geben.
08:32Und wir?
08:34Ja, entschuldige, ich breite mir den Gedanken.
08:37Ich kann es einfach nicht glauben, dass Kati tot sein soll.
08:41Ich meine, sie war Daniels letzte Hoffnung.
08:47Ohne sie gibt es praktisch gar keine Möglichkeit mehr, Annabelle irgendwas nachzuweisen.
08:53Ja.
08:54Und sie wird wieder ungeschoren davon kommen.
08:55Ich verstehe nicht, warum Menschen wie Annabelle und Jörg so ein Glück haben.
08:59Sie verbreiten nur Leid und Schmerz und kommen trotzdem immer wieder damit durch.
09:03Lass es.
09:05Irgendwann werden beide für das, was sie getan haben, zur Verantwortung gezogen.
09:08Und bis dahin?
09:09Soll ich mich aus Angst vor Jörg zu Hause verbarrikadieren?
09:12So wie Frau Riedmann gesagt hat?
09:14Sie hat nur gesagt, dass es sicherer ist, wenn du den nächsten Tag zu Hause bleibst.
09:19Bis sie Jörg wieder gefasst hat.
09:20Ja, wenn sie ihn fassen.
09:24Ach, entschuldige, ich weiß, ich sollte nicht so negativ denken, aber ich...
09:27Ich verstehe dich.
09:29Es ist nicht leicht.
09:31Aber es ist wichtig, dass wir Riedmanns Anweisungen befolgen.
09:33Hm?
09:35Okay.
09:36Okay.
09:44Oh, ist das schon für die Abteilungsleiterversammlung?
09:49Scheiße.
09:51Es ist nämlich total vergessen.
09:52Wann war die nochmal angesetzt?
09:55Oh, du, die ist in anderthalb Stunden.
09:58Okay, okay.
09:59Gut, dann muss ich mich ranhalten.
10:01Das sind die Sachen für die Präsentation für Herrn Hagendorf.
10:04Dann bin ich gleich durch.
10:05Entschuldige, bitte.
10:07Wurzellanmanufaktur, Andreas Mertens.
10:08Mertens?
10:10Hallo, Andreas.
10:12Ich bin's.
10:14Silke, was gibt's denn?
10:17Du...
10:19Kannst du kommen?
10:20Jetzt?
10:21Ja, es wäre wirklich...
10:24wichtig.
10:29Es geht mir nicht so gut.
10:31Ist irgendwas mit dem Baby, oder was ist los?
10:34Mit dem...
10:35Ja, mit dem Baby, genau.
10:37Weißt du, ich...
10:39Ich hab so'n komisches Gefühl,
10:42dass irgendwas nicht stimmt.
10:46Was ist?
10:48Kannst du kommen?
10:50Ähm, ja, okay.
10:51Ich verspreche's dir, ja.
10:52Ich mach's so schnell wie möglich, sobald's geht, okay?
10:55Gut.
10:58Dann, bis gleich.
10:59Bis dann.
11:03Gott sei Dank bist du nicht Schauspielerin geworden.
11:07Was soll's?
11:10Zum Glück hat Andreas es geschluckt
11:12und macht dich schon schnell wie möglich auf den Weg.
11:20Jan, grüß dich.
11:21Andreas spricht hier, hallo.
11:22Hör zu, Silke hat mich gerade angerufen.
11:24Anscheinend geht's ihr nicht sehr gut.
11:26Ja, wahrscheinlich.
11:27Hör zu, ich...
11:28Ich muss hier noch sehr viel vorbereiten.
11:30Ich komm hier nicht weg.
11:31Kannst du bitte mal kurz bei hier vorbeischauen?
11:33Danke.
11:35Tschüss.
11:37Herr Mertens?
11:38Ja?
11:40Mein Name ist Redmann.
11:41Ich bin von der Kripo.
11:43Ja, ja, ich kann mich erinnern.
11:44Gibt's irgendwas Neues?
11:45Äh, Fall Jörg Schwarz?
11:46Ja und nein.
11:47Sie sind doch der Erste hier morgens, oder?
11:49Ja.
11:51Es kann sein, dass Jörg Schwarz heute Nacht hier war.
11:53Und ich wollte Sie fragen,
11:54ob Sie irgendetwas Ungewöhnliches gesehen haben,
11:56als Sie gekommen sind.
11:58Jörg Schwarz war hier?
11:59Ja, und deswegen meinte Friedrich,
12:01es sei angebracht,
12:02auch Frau Rittmann zu hören.
12:03Er hat nicht nach Hause gebracht.
12:04Er hat völlig recht.
12:05Wir dürfen kein Risiko eingehen.
12:07Solange Jörg Schwarz auf freiem Fuß ist
12:08und dich ganz offensichtlich bedroht.
12:11Daniel, Frau Rittmann hat uns auch von Kathis Unfall erzählt.
12:13Es tut mir sehr leid.
12:15Danke.
12:17Wisst ihr denn schon,
12:18ob es eine Trauerfeier geben wird?
12:20Nein, damit haben wir uns noch gar nicht auseinandergesetzt.
12:23Ich bin mir auch nicht sicher,
12:24ob das überhaupt angebracht ist.
12:26Wir kannten Kathi kaum
12:27und sie hat hier ein paar Wochen gewohnt.
12:31Und wie wird die Polizei jetzt weiter vorgehen?
12:33Wegen meiner Mutter.
12:35Im Moment steht ja meine Aussage gegen Ihre
12:37und wenn nicht bald ein Beweis gefunden wird,
12:39dann fürchte ich,
12:40werden Sie die Ermittlungen einstellen.
12:44Äh, entschuldigt.
12:45Ich, ähm...
12:47Ich möchte mit dir reden.
12:49Unter vier Augen.
12:51Was willst du von mir?
12:52Es ist alles gesagt.
12:53Ja.
13:00Können wir nicht wenigstens versuchen,
13:02in dieser Situation
13:04wieder normal miteinander umzugehen?
13:06Wieso?
13:07Wegen Kathis Tod?
13:08Natürlich.
13:09Kathis Tod ist...
13:10Was?
13:11Ein seltsamer Zufall,
13:13der dir wunderbar in den Kram passt?
13:14Wie kannst du denn so etwas sagen?
13:17Kathi war meine Nichte.
13:19Sie hätte meine Unschuld bezeugt.
13:21Und dann hättest du endlich mit deinen unsinnigen
13:24Anschuldigungen aufgehört.
13:25Hör auf damit.
13:26Ich glaub dir kein Wort.
13:28Ich bin mir sicher,
13:29wenn die Polizeikarte in die Mangel genommen hätte,
13:31dann wärst du dran gewesen.
13:32Du irrst dich.
13:33Bitte glaub mir.
13:34Du scheinst mich für ziemlich dumm zu halten.
13:37Ich weiß doch,
13:38was ich in diesem Telefonat gehört habe,
13:39das du mit wem auch immer geführt hast.
13:41Du wolltest Marie umbringen.
13:42Das stimmt nicht.
13:43Warum soll ich denn so etwas tun?
13:44Dafür würde ich dich ins Gefängnis bringen.
13:46Das schwöre ich dir.
13:48Ich werde alles tun,
13:49um deine Schuld zu beweisen.
13:58Sie machen wirklich gute Fortschritte,
14:00Frau Bermond.
14:01Vielleicht können Sie schon bald nach Hause.
14:03Aber wenn das wirklich stimmt,
14:05warum kann ich mich dann nicht endlich daran erinnern,
14:06was passiert ist?
14:08Hey, ruhig.
14:09Du darfst dich nicht aufregen.
14:11Ihre Schwester hat recht.
14:12Auch wenn es Ihnen körperlich sehr viel besser geht,
14:15jegliche Aufregung ist Gift für Sie.
14:17Ja, aber ich muss Daniel helfen.
14:20Wenn gerade jetzt, wo ich weiß,
14:21dass er meinetwegen auch noch beschuldigt wurde.
14:24Im Moment müssen Sie in erster Linie an sich
14:26und an Ihre Genesung denken, Frau Bermond.
14:28Ich kann mir wirklich lebhaft vorstellen,
14:29wie Daniel sich fühlt.
14:31Er hat zwar ein Alibi,
14:32aber der wahre Täter ist noch nicht gefasst.
14:34Ich meine, man weiß doch, was das bedeutet.
14:35Verstehen Sie das nicht?
14:37Ich bin es ihm schuldig,
14:38mich an alles zu erinnern.
14:39Du bist Daniel überhaupt nichts schuldig.
14:41Doch, das bin ich.
14:43Ich habe ihm schon so viel Schreckliches angetan.
14:45Erst die Schwangerschaft, die es nie gab,
14:48dann die verurteuschte Fehlgeburt
14:49und jetzt auch noch dieser schreckliche Verdacht,
14:51der auf ihm lastet.
14:53Frau Bermond, wenn es Ihnen wirklich so wichtig ist,
14:55gibt es vielleicht doch noch eine Möglichkeit.
14:59Wir könnten eine Hypnose versuchen.
15:02Vorausgesetzt, Sie sind wirklich damit einverstanden.
15:05Hat sowas dann überhaupt Erfolg?
15:09Das kann ich nicht hundertprozentig versprechen.
15:12Aber wenn Ihre Amnesie
15:13auf eine Verdrehung der Ereignisse
15:15kurz vor dem Anschlag auf Sie zurückzuführen ist,
15:17ist es gut möglich.
15:20Ja, dann...
15:21Dann lassen Sie uns keine Zeit verlieren.
15:32Verdammt, wo bleibt denn der so lange?
15:35Du hast gesagt, dass er gleich kommt.
15:42Dann musst du sie erst noch mal die Augen dran zupfen, oder was?
15:54Hör aufzuweigen.
15:59Hast du nicht gehört,
16:00du sollst aufhören zu?
16:03Hat dein Mann etwa keinen Schlüssel?
16:06Ich meine will.
16:16Okay.
16:19Ich nehme das erst mal die Fesseln ab, was du irgendwo ne Schere.
16:23Nee.
16:35Du öffnest, ja?
16:38Aber wehe.
16:40Wehe, du versuchst, mich irgendwie zu lenken.
16:43Ja?
16:45Komm.
16:46Komm, komm, komm.
16:57Herr Silke, du bist ja doch da.
16:59Jan.
17:00Ich dachte, du wärst vielleicht schon allein zum Arzt.
17:03Naja, Andreas hat mich vorhin angerufen und gesagt,
17:05dir und dem Baby geht es nicht so gut.
17:07Naja, und da wollte er nicht selber kommen?
17:10Ich glaube, er hatte gerade was Dringendes in der Manufaktur zu erledigen
17:14und da hat er mich gebeten, nach dir zu sehen.
17:16Das war wirklich nett von dir.
17:19Und?
17:20Ist dann alles okay, oder soll ich dich zum Arzt bringen?
17:39Du...
17:39Ich gehe ohne mich.
17:40Nein.
17:41Mir geht es wirklich besser.
17:43Ich denke, ich will jetzt ein bisschen allein sein und mich hinlegen.
17:48Ja?
17:49Okay.
17:49Bis bald.
17:50Okay.
17:52Hoffentlich hat Jan nichts bemerkt.
18:06Annabelle Grafenberg?
18:08Hallo?
18:10Was soll das?
18:11Wer ist da?
18:12Überraschung.
18:15Kathi?
18:16Ein fröhliches Hallo aus dem Jenseits.
18:19Freust du dich?
18:22Wie hast du das denn jetzt wieder eingefädelt?
18:24Was?
18:25Dass es keinen Zweifel an meinem Tod gibt?
18:28Das ist dir gelungen.
18:30Ich hoffe nur, mein Tod hat dich nicht allzu sehr aus der Bahn geworfen.
18:33Ich weiß doch, wie sehr du an mir hängst.
18:35Keine Sorge.
18:36Ich habe den Tod schon immer als eine Art Neuanfang gesehen.
18:41Hm.
18:41Das kann ich mir vorstellen.
18:43Ich will nur, dass du nie vergisst, was ich alles für dich getan habe.
18:47Du für mich?
18:48Natürlich.
18:49Stell dir mal vor, ich hätte wirklich bei der Polizei aussagen müssen.
18:53Womöglich hätten die mich dazu gebracht, ihnen alles zu erzählen, was ich über dich weiß.
18:58Und gleichzeitig hätten sie herausgefunden, wer du wirklich bist.
19:01Kathi Wellinghoff.
19:02Siehst du?
19:03So ist es für uns alle am besten, dass ich erst mal in den Tiefen des Ozeans verschwinde.
19:09Aber wie sagt man nochmal so schön im Leben?
19:11Man sieht sich immer zweimal.
19:19Darauf kann ich gut und gerne verzichten.
19:28Lassen Sie Daniel endlich in Ruhe.
19:31Sie haben schon genug Kummer und Leid in sein Leben gebracht.
19:34Ausgerechnet Sie wagen es so, mit mir zu reden?
19:37Weil mir an Daniel liegt.
19:38Im Gegensatz zu Ihnen.
19:40Sie sind doch an allem schuld.
19:42Seit Sie hier aufgetaucht sind in Faltental,
19:44haben Sie doch alles versucht, um ihn gegen mich aufzubringen.
19:48Jetzt haben Sie es geschafft.
19:49Er hasst mich.
19:50Mein eigener Sohn hasst mich.
19:52Er hasst Sie, weil er inzwischen weiß,
19:53wie selbstsichtig, gewissenlos und kriminell Sie sind.
19:56Oh, Sie unverständlich.
20:06Danke, Charlotte, dass du dich gleich bei mir gemeldet hast.
20:08Bis später.
20:09Daniel!
20:12Marie möchte sich einer Hypnosebehandlung unterziehen
20:14und sie will, dass ich dabei bin.
20:15Was?
20:16Ja, Professor Lampkin meint, es ist möglich,
20:18dass sie die Erinnerung an diesen Abend nur verdrängt hat.
20:21Und daran soll eine Hypnose etwas ändern?
20:23Es wäre doch immerhin möglich, oder?
20:25Daniel!
20:26Marie ist noch ziemlich angeschlagen.
20:28Es ist gerade mal ein paar Tage her,
20:29dass sie aus dem Koma aufgewacht ist.
20:32Und so eine Hypnose ist doch ziemlich umstritten, oder?
20:35Warum sollte Professor Lampkin so etwas vorschlagen,
20:37wenn er der Meinung wäre, es könnte Marie schaden?
20:39Marie macht das doch nur für dich.
20:40Nein.
20:41Sie selbst möchte auch wissen, was passiert ist.
20:43Und wenn diese Hypnose nichts bringt,
20:45damit musst du rechnen.
20:47Darüber mache ich mir Gedanken, wenn es soweit ist.
20:50Daniel!
20:52Ich mache mir große Sorgen um dich.
20:54Das brauchst du nicht, mir geht es gut.
20:56Das ist nicht wahr.
20:57Du bist so versessen darauf,
20:58irgendeinen Beweis gegen unsere Mutter zu finden.
21:00Na und?
21:01Was ist daran so falsch?
21:02Sie muss zur Rechenschaft gezogen werden.
21:04Das ist aber nicht deine Aufgabe.
21:06Ach!
21:06Du meinst, ich sollte es der Polizei überlassen,
21:08die auch damals alles unternommen hat,
21:10um meine Unschuld zu beweisen?
21:11Nein, Patricia.
21:13Ich will sicher gehen,
21:14dass unsere Mutter im Gefängnis landet.
21:43Sie wollen ja einen Schöngang mal parat.
21:44Ja, ich bin's.
21:46Du, warst du schon bei Silke?
21:47Ja, gerade eben.
21:49Und?
21:50Na ja, eigentlich hatte ich das Gefühl,
21:51dass alles okay ist.
21:53Jan?
21:55Ich weiß nicht, sie war irgendwie komisch.
21:57Ich meine, sie hat gesagt,
21:58dass mit ihr und dem Baby alles in Ordnung ist, aber...
22:01Aber du glaubst sie nicht?
22:03Doch schon, aber irgendwie war sie durch den Wind.
22:06Na ja, wahrscheinlich geht dir die ganze Sache mit Jörg noch sehr nahe.
22:09Du hast sie ja gestern selbst erlebt.
22:11Oder sie war einfach enttäuscht,
22:12dass ich vor der Tür stand.
22:13Was?
22:14Ja.
22:15Nichts, du hast sicherlich recht, ja.
22:17Na, Hauptsache, ihr und dem Baby geht's gut.
22:20Ja, auf jeden Fall.
22:21Okay.
22:22Danke, Jan.
22:23Du bist wirklich ein guter Freund.
22:25Ja, mal gerne.
22:27Und, wie geht's, Silke?
22:29Keine Ahnung.
22:31Sieht so aus, als wenn das alles nur ein falscher Alarm wäre.
22:34Bestimmt nur wegen der Aufregung, Jörg.
22:36Hast du ihr erzählt, dass Jörg möglicherweise hier war?
22:39Wozu?
22:39Ich will sie doch nicht unnötig beunruhigen.
22:41Außerdem spricht alles dafür,
22:42dass Jörg hinter Julia her ist und nicht hinter Silke.
22:52Frederik, Sie sind ja schon zu Hause.
22:54Ich habe es in der Manufaktur nicht mehr ausgehalten.
22:57Ich wollte nach Julia sehen.
22:58Ist sie oben?
22:59Nein, da war ich gerade.
23:03Wann haben Sie sie denn zum letzten Mal gesehen?
23:05Das ist schon eine Weile her.
23:07Zum Mittagessen, glaube ich.
23:09Hat sie gesagt, was sie vorhat?
23:11Eigentlich nicht.
23:13Sie ist bestimmt nur kurz in den Garten gegangen.
23:15Frische Luft schnappen.
23:16Und der wird von der Polizei bewacht.
23:18Da kann nichts passieren.
23:45Diese Frau schreckt wirklich von nichts zurück.
23:48Egal aus welchem Grund,
23:49Kathi, ihr ein Alibi gegeben hat.
23:51Ich weiß, dass es stimmt, was Daniel sagt.
23:53Annabelle hat Marie niedergeschlagen.
23:56Wahrscheinlich wusste Marie zu viel.
23:58Annabelle musste sie zum Schweigen bringen.
24:01Ich kann nur hoffen,
24:02dass Daniel bald einen Beweis gegen sie findet.
24:05Erst wenn Annabelle Grafenböck für ihre Tat im Gefängnis sitzt,
24:08werden wir hier zur Ruhe kommen
24:10und friedlich miteinander leben können.
24:30Ihre Erinnerung endet also
24:32mit dem Streit mit ihrem Verlobten.
24:35Naja, ich kann mich schon noch daran erinnern,
24:37dass ich danach ziemlich durcheinander war.
24:41Und
24:43dass ich nochmal mit ihr reden wollte.
24:46Also haben Sie sich auf die Suche gemacht.
24:50Ja.
24:52Aber danach.
24:56Gut.
24:57Also lassen Sie uns anfangen.
25:00Herr Grafenberg,
25:00ich muss Ihnen auch darauf hinweisen,
25:01dass es normalerweise nicht üblich ist,
25:03dass bei einer Hypnosesitzung
25:05jemand dabei ist.
25:06Aber, aber,
25:07bitte, ich möchte,
25:08dass er dabei ist.
25:09Ich weiß.
25:10Deshalb mache ich ja auch dieses Mal eine Ausnahme.
25:13Aber Sie müssen sich völlig im Hintergrund halten.
25:15Keine Fragen, keine Kommentare, nichts.
25:17Verstanden?
25:18Natürlich.
25:19Gut.
25:26Sind Sie bereit?
25:30Ja.
25:34Hypnose?
25:34Ja.
25:36Daniel hofft,
25:37dass Marie sich so doch noch daran erinnert,
25:38was im Butzhaus passiert ist.
25:40Naja, wenn der Arzt meint,
25:41dass es was bringt,
25:43besser man versucht ist,
25:44als gar nichts zu tun, oder?
25:45Darum geht's doch gar nicht, Nico.
25:47Ich will nicht,
25:48dass mein Bruder sich da in irgendwas verrennt.
25:50Du meinst, wegen eurer Mutter?
25:52Ja.
25:53Daniel ist total versessen darauf,
25:55irgendein Beweisgebnis zu finden,
25:56aber
25:58was ist denn,
25:58wenn es den überhaupt nicht gibt?
26:01Du glaubst immer noch,
26:02Daniel könnte sich irren.
26:05Vielleicht erinnert sich Marie
26:06in der Hypnose daran,
26:08dass jemand anders ihn niedergeschlagen hat.
26:11Dann wäre deine Mutter entlastet.
26:14Ja.
26:16Vielleicht.
26:21Ich möchte,
26:22dass Sie sich an ein Gespräch erinnern,
26:24das Sie mit Ihrem Verlobten geführt haben.
26:27Es liegt schon einige Zeit zurück.
26:30Es ging um Ihre Schwangerschaft.
26:34Wissen Sie, welches Gespräch ich meine?
26:38Ja.
26:40Ja, ich hab
26:42Daniel gesagt,
26:45dass ich niemals schwanger war.
26:48Und dass ich ihn die ganze Zeit
26:50angelogen habe.
26:53Und was passiert dann?
26:56Er ist furchtbar wütend.
26:59Er rennt raus.
27:03Er kann einfach nicht verstehen,
27:04warum ich ihm das angetan habe.
27:09Und ich weiß,
27:12dass er mir das niemals verzeihen wird.
27:18Ich schäme mich.
27:20Es tut mir so leid.
27:24Wollen Sie ihm folgen?
27:26Ja.
27:27Nein, aber nicht sofort.
27:29Ich...
27:30Ich hab Angst.
27:35Aber jetzt laufe ich ihm hinterher.
27:39Können Sie mir sagen,
27:40wo Sie hingehen?
27:43Ich weiß es nicht.
27:48Ich glaube, ich bin draußen.
27:51Ja, ich bin draußen.
27:52Ich bin draußen, ich...
27:53Ich bin im Garten.
27:55Im Garten?
27:56Ist er da, Ihr Verlobter?
27:58Ich weiß es nicht.
27:59Ich suche ihn.
28:02Und wo?
28:06Oh, man wird ganz schwindelig.
28:10Und es verschwimmt alles.
28:13Und es ist so dunkel.
28:16Daniel?
28:20Daniel?
28:21Daniel, bist du da?
28:22Es ist alles in Ordnung.
28:26Ganz ruhig.
28:28Ich zähle von eins bis fünf.
28:32Wenn ich fünf sage,
28:34wachen Sie aus der Hypnose auf.
28:37Sie werden sich gut fühlen
28:38und völlig entspannt.
28:41Eins,
28:41zwei,
28:43drei,
28:45vier,
28:46fünf.
29:05Wieder nichts.
29:10Ich wette,
29:11dieser Vollidiot von Jan
29:12hat Andreas Entwarnung gegeben.
29:25Oder ist dieser Druck
29:26jetzt für mich egal,
29:27wie es dir geht?
29:31Warum ist es dir überhaupt so wichtig,
29:33dass Andreas kommt?
29:34Du...
29:35Du hast doch mich.
29:38Andreas und ich
29:39haben noch einiges zu klären?
29:44Du willst ihm was antun?
29:46Hm.
29:48Ja, bitte.
29:51Bitte.
29:52Tu ihm nichts.
29:53Sieh an.
29:55So wie du herumjammest,
29:56könnte man denken,
29:56ihr habt eine richtige Beziehung.
29:59Aber daraus wird nie etwas,
30:00Silke.
30:03Du bist so ein mieses Schwein.
30:07Wie konnte ich mich jemals
30:08auf dich einlassen?
30:10Weil du ein dämlicher
30:11und naiver Mensch bist.
30:14Ein paar schleimige Worte
30:15und du warst zu allem bereit.
30:20Mach sowas nie wieder.
30:22Ja?
30:23Ja.
30:34Und jetzt
30:35rufst du Andreas nochmal an
30:37und sagst,
30:38dass er endlich
30:38aufkreisen soll.
30:41Na los.
30:54Ja.
31:29Ja.
31:54Na los.
32:24Aber ja,
32:24Jan hat doch vorhin gerade gesagt, dass mit dir alles okay ist.
32:27Du siehst ja,
32:29es kann nicht sein, dass der Kleine
32:30wieder Schluckauf oder sowas hat.
32:33Okay, gut.
32:35Ich bin so schnell wie möglich da, ja?
32:36Okay.
32:40Sag mal, geht Silke doch wieder schlechter?
32:43Offensichtlich.
32:45Ist noch irgendwas anders?
32:46Ich weiß nicht, sie klang
32:48irgendwie komisch.
32:50Ja, wenn es für ein Baby schlecht geht.
32:52Ich weiß es nicht.
32:55Jan hat auch gemeint,
32:56dass sie irgendwie komisch klingt.
32:58Vielleicht macht sie sich Sorgen wegen der Flucht von Jörg?
33:01Das habe ich am Anfang auch gedacht,
33:02aber ich habe sie gefragt und hat sie gesagt, nein.
33:04Na ja, weil sie dich nicht beunruhigen will.
33:08Ich gehe jetzt jedenfalls mal nach Hause.
33:10Ich will mal nach ihr sehen.
33:11Vielleicht muss ihr doch zum Arzt.
33:13Ja, ja, tu das.
33:13Ich mache hier schon alles.
33:15Ich gehe jetzt aus.
33:26Ich gehe jetzt aus.
33:28Ich gehe jetzt aus.
33:53Ah, Frau Vermont hat sich wieder beruhigt und schläft jetzt.
33:58Herr Professor, werden Sie die Behandlung fortsetzen?
34:01Sie meinen eine weitere Hypnosesitzung?
34:04Ja.
34:05Nein, ich denke, das macht keinen Sinn.
34:08Meinen Sie nicht auch, dass Sie mit...
34:09Herr Grafenberg.
34:10Offensichtlich handelt es sich bei Frau Vermont.
34:14Um eine retrograde Amnesie.
34:18Das heißt?
34:20Dass im Gedächtnis gespeicherte Bilder oder Zusammenhänge,
34:25die unmittelbar vor dem schädigenden Ereignis passiert sind,
34:29nicht wieder ins Bewusstsein zurückgeholt werden können.
34:32Ich verstehe.
34:33Aber an irgendetwas musst du dich doch erinnern können.
34:36Es tut mir leid, Herr Grafenberg.
34:39Das ist eher unwahrscheinlich.
34:41Sie meinen...
34:43Das gibt es doch gar nicht.
34:44Natürlich gibt es immer wieder Ausnahmen,
34:46aber an Ihrer Stelle...
34:47...wird ich mir keine zu großen Hoffnungen machen.
34:50Wenn Frau Vermont...
34:52...selbst unter Hypnose...
34:53...sich nicht erinnern kann.
35:09Ich weiß nicht, dass Sie sich nicht erinnern können.
35:10Ich weiß, dass Sie nicht erinnern können.
35:10Sie sind ein bisschen...
35:24...dass Sie sich nicht erinnern können.
35:40Es ist quasi ausgeschlossen, dass Marie sich jemals wieder daran erinnert, was im Bootshaus passiert ist.
35:45Das darf doch nicht wahr sein.
35:47Doch.
35:48So wie es aussieht, kommt meine Mutter ungeschworen davon.
35:51Das ist einfach nicht fair.
35:53Du sagst es.
35:55Marie liegt wochenlang im Koma, kämpft um ihr Leben und meine Mutter...
35:59Gib nicht auf, Daniel.
36:01Irgendwann wird sich ein Beweis gegen deine Mutter finden.
36:09Irgendwann.
36:10Und wenn nicht, ich ertrage den Gedanken einfach nicht, dass sie einfach so weitermachen kann, als sei nichts passiert.
36:17Was soll das heißen, Daniel? Was hast du vor?
36:20Ich würde sie am liebsten dazu zwingen, die Tat zu gestehen.
36:23Wie willst du das machen?
36:25Keine Ahnung, mit einer Pistole oder einem Messer.
36:28Daniel.
36:30Ich weiß, du hast dir recht.
36:33Sie darf nicht einfach so davon kommen.
36:46So verbittert habe ich Daniel noch nie erlebt.
36:50Wie verzweifelt muss er sein, dass er überhaupt auf solche Gedanken kommt?
36:54Was hat es mich schon für Kraft gekostet, mich von meiner Mutter zu lösen?
36:59Aber eine Mutter, die in der Lage ist, einen anderen Menschen umzubringen, das ist kaum zu ertragen.
37:06Daniel hat recht.
37:07Diesmal darf Annabelle nicht wieder davon kommen.
37:16Erst wenn Annabelle für ihre Taten zur Rechenschaft gezogen wird, erst dann hat Daniel eine Chance, seinen Seelenfrieden wieder zu
37:23finden.
37:28Julia hat sich bei Ihnen also auch nicht gemeldet, Tobias?
37:31Ja, ich verstehe.
37:32Wenn Sie irgendwas hören sollten, dann sind Sie doch bitte so lieb...
37:35Ah, es hat sich erledigt.
37:37Sie kommt gerade rein, danke.
37:41Wo bist du gewesen?
37:42Ich habe mir derartige Sorgen gemacht.
37:44Ich war am See spazieren.
37:46Und eben habe ich Daniel gesprochen, stell dir vor...
37:48Du bist allein am See gewesen!
37:50Ja, warum was denn los?
37:52Ich habe dich vorher nach Hause gefahren, um dich in Sicherheit zu bringen.
37:54Da draußen läuft ein Irrer herum, der es auf dich abgesehen hat!
37:57Ich weiß, entschuldige, ich hatte eine ziemlich unangenehme Auseinandersetzung mit Annabelle und ich musste mal raus.
38:03Außerdem ist doch gar nichts passiert.
38:05Julia, hör auf, die Situation zu unterschätzen.
38:07Du weißt, dass Jörg gefährlich und unberechen heißt.
38:10Ja, natürlich.
38:16Als sie dich damals als Geisel genommen hat...
38:19Ich hatte solche Angst um dich.
38:22Ich will das nicht nochmal erleben.
38:26Entschuldige, ich habe nicht nachgedacht.
38:30Das nächste Mal sage ich jemandem Bescheid.
38:35Verzeih mir, dass ich so grob war.
38:38Du machst dir eben Sorgen.
38:39Zu Recht.
38:45Was wolltest du mir sagen von Daniel?
38:48Stell dir vor...
38:50Laut Professor Lampkin ist es ziemlich unwahrscheinlich, dass Marie sich jemals wieder daran erinnern wird, was damals im Bootshaus passiert
38:55ist.
39:11Andreas!
39:12Was ist denn los?
39:13Du bist ja völlig durch den Wind.
39:18Endlich.
39:20Wir haben schon auf dich gewartet.
39:23Wir haben schon auf dich gewartet.
39:51Ich kann und will es nicht zulassen, dass es so zwischen uns weitergeht.
40:00Ach nein.
40:02Was willst du tun?
40:02Dich freiwillig stellen?
40:05Nein, natürlich nicht.
40:07Du bist nicht nur skrupellos und ohne Gewissen, du bist auch noch fein.
40:10Hör auf!
40:12So darfst du nicht mit mir reden.
40:13Warum nicht?
40:15Weil du meine Mutter bist?
40:21Daniel...
40:21Wir haben uns doch immer so gut verstanden.
40:25Ja.
40:26Schau mal.
40:28Erinnerst du dich?
40:30Du hast es damals gerade, dein Studium in London beendet.
40:35Wie war es so schmerzhaft?
40:36Hör auf damit!
40:39Glaubst du denn, ein paar rülselige Worte und falsche Tränen können wiedergutmachen, was passiert ist?
40:47Ich werde dich wahrscheinlich niemals ins Gefängnis bringen können, das weiß ich inzwischen.
40:54Aber ich kann zumindest dafür sorgen, dass du aus meinem Leben verschwindest.
40:59Was... was soll denn das heißen?
41:05Das heißt...
41:11...dass du für mich nicht mehr existierst.
41:16Ich will nichts mehr von dir wissen, ich will nichts mehr von dir hören.
41:20Und ich werde jeden Gedanken...
41:23...an dich aus meinem Gedächtnis löschen.
41:32Für mich bist du gestorben.
41:33Für mich bist du gestorben.
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