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KurzfilmeTranskript
00:00:03Musik
00:00:38Musik
00:01:00Ruhe
00:01:02Ruhe mit der Nahung
00:01:05Das Hotel wird nicht geschlossen
00:01:06Karten sagen aber was anders
00:01:08Steht schlecht um uns
00:01:09Das hätte ich dir auch ohne deine Karten sagen können
00:01:11Verschar hat wirts und weggerissen
00:01:13Sag einmal hat uns der Willi jedem Stich gelassen
00:01:15Wie kennt's der Beule denn und der Willi
00:01:17Genauso gut wie ich
00:01:18Ich bin sicher für uns vorgesorgt
00:01:20Und soviel ich weiß
00:01:23Er hat seinen Neffe, der Richard
00:01:25Der wird sich an Scheiß drum kümmern, was er sonst wird
00:01:28Der holst du seinen Scheck ab und weg ist er
00:01:30Und ich sorge euch
00:01:33Der Richard Steiner
00:01:36Der wird uns helfen
00:01:39Herr Bramberg
00:01:39Ich glaube Sie missverstehen da etwas
00:01:41Was aus den Angestellten wird
00:01:43Das ist nicht mein Problem
00:01:44Ich sorge lediglich für die zügige Abwicklung
00:01:47Eines branchenüblichen Geschäfts
00:01:48Weiter nichts
00:01:50Warum kommen Sie nicht her und sagen meinen Angestellten ins Gesicht
00:01:53Dass sie bald auf der Straße sitzen
00:01:54Die sitzen auf der Straße
00:01:56Weil Sie Misswirtschaft betreiben, Herr Bramberg
00:01:58Ja, Sie wissen doch genau
00:01:59Dass dieses Konsortium nur eines will
00:02:01Die Hälfte meiner Mitarbeiter entlasten
00:02:03Und den anderen schlechte Verträge aufzwingen
00:02:05So ist es nun mal
00:02:07Wenn Sie mit weltweiten Märkten konkurrieren wollen
00:02:09Herr Bramberg
00:02:09Meine Zeit ist bemessen
00:02:10Mein Büro wird Sie auf dem Laufenden halten
00:02:13Schönen Tag noch
00:02:15Frau Feuer
00:02:22Frau Feuer
00:02:25Robin
00:02:26Hallo Opa
00:02:27Was machst du denn hier?
00:02:29Final Countdown 2
00:02:30Final Countdown 2
00:02:32Guten Morgen, Herr Steiner
00:02:34Guten Morgen, ich stehe beim Frühstück
00:02:36Wenn Sie so fragen
00:02:37Sie sind und bleiben eine echte Assistentin
00:02:40Eine Assistentin mit geregelter Arbeitszeit
00:02:42Und einem Privatleben
00:02:44Jetzt werden Sie nicht persönlich
00:02:45Was macht Robin hier?
00:02:47Das Kindermädchen Ihrer Tochter ist krank
00:02:49Lassen Sie uns mal die Zwangsvollstreckung gegen Kurzmann besprechen
00:02:52Gerne
00:02:54In zwölf Minuten
00:02:56Wenn ich eine bessere finde
00:02:58Werden Sie ausgetauscht
00:03:00Ich weiß
00:03:00Morgen, Papst
00:03:01Hast du einen Moment?
00:03:02Morgen, Clarissa
00:03:03Ich bin mal die Akte zum Übernahmeverfahren gegen Bramberg durchgegangen
00:03:07Ja, die Frau Scholz bearbeitet die Angelegenheit
00:03:09Ja, schon, aber
00:03:10Clarissa, bitte
00:03:11Ich meine, dein Arbeitseifer in allen Ehren
00:03:13Aber für sowas fehlt dir noch die Erfahrung
00:03:21Aktennotiz im Verfahren Kunzelmann
00:03:22Guten Morgen, Dr. Steiner
00:03:27Guten Morgen, Frau Dr. Scholz
00:03:30Haben Sie einen Augenblick für mich?
00:03:32Kommt drauf an
00:03:35Naja, ich hätte da einige Optionen
00:03:37Annette, bitte
00:03:39Verbreue kommt jeden Augenblick
00:03:40Na und?
00:03:41Eine loyale Angestellte sieht über sowas hinweg
00:03:44Ich möchte, dass sie ihre Loyalität woanders beweist
00:03:47Wie ich?
00:03:48Bitte, Annette
00:03:50Gut, wie du möchtest
00:03:52Aber heute Abend bist du dran?
00:03:54Morgen Abend
00:03:56Was Wichtiges?
00:03:57Meine Frau hat einen Termin zugesagt
00:04:00Geht ihr endlich zum Scheidungsanwalt?
00:04:02Also bitte lass diese Scherze
00:04:04Wieso?
00:04:05Du sagst doch immer, ihr habt euch auseinandergelebt
00:04:06Ja, haben wir ja auch
00:04:09Dann beweist es mir
00:04:13Wenn Sie dann die Firma Kämpfer nochmal anmachen
00:04:16Habt ihr einen wichtigen Fall, Opa?
00:04:18Robin, du kannst nicht einfach so hier reinplatzen
00:04:20Ich kümmere mich darum
00:04:22Vergessen Sie die Affäre nicht
00:04:24Und
00:04:25Was haben Sie für einen wichtigen Fall?
00:04:29Christina
00:04:35Bist du rum?
00:04:48Christina?
00:04:50Ah, da bist du
00:04:51Abend Richard
00:04:52Abend
00:04:53Wo ist eigentlich der Makler?
00:04:55Der Makler musste leider gehen
00:04:56Wieso?
00:04:57Der Termin war vor eineinhalb Stunden
00:04:59Also für so einen Auftrag
00:05:00Können wir ein bisschen mehr Engagement erwarten, oder?
00:05:04Er will nichts von uns
00:05:05Wir wollen was von ihm
00:05:08Normalerweise bist du der pünchlichste Mensch der Welt
00:05:11Aber das ändert sich schlagartig
00:05:13Wenn es um was geht
00:05:13Was mir wichtig ist
00:05:16Langsam habe ich das Gefühl
00:05:17Du willst das Haus gar nicht mehr
00:05:18Solange wir unsere Wohnung in der Stadt behalten
00:05:20Bin ich damit kein Problem
00:05:21Kein Problem?
00:05:23Das ist ja eine wunderbare Voraussetzung
00:05:25Für ein gemeinsames Leben auf dem Land
00:05:28Seit zwei Jahren reden wir davon rauszuziehen
00:05:30Und du weißt genau, wie sehr ich mir das wünsche
00:05:32Ja, wir können ja drüber reden
00:05:34Aber bitte
00:05:35Wenn du nicht willst
00:05:36Aber dann sag es endlich
00:05:38Klipp und klar
00:05:39Und hör auf, mich hinzuhalten
00:05:42Hörst du mir überhaupt zu?
00:05:43Ja, natürlich will ich dieses Haus
00:05:54Christina
00:05:56Wo willst du hin?
00:05:58Erstmal zu Clarissa
00:05:59Sie hat mich sowieso gebeten
00:06:01Die nächsten Tage auf Robin aufzupassen
00:06:03Und dann
00:06:06Vielleicht besuchen wir unseren Sohn in Princeton
00:06:09Frank wird sich bestimmt freuen
00:06:13Onkel Wilhelm ist gestorben
00:06:17Hier ist die Ladung zur Testamentseröffnung
00:06:22Dass ich es so erfahren musste
00:06:26Wundert dich das?
00:06:29Ich meine, wie lange hast du deinen Onkel nicht gesehen?
00:06:3140, 50 Jahre?
00:06:33Dafür gab es triftige Gründe
00:06:35Für deinen Vater vielleicht
00:06:36Du hattest keine
00:06:40Trotzdem
00:06:41Es tut mir sehr leid für dich, Richard
00:06:44Kannst du mich doch jetzt nicht allein lassen?
00:06:47Das eine hat doch mit dem anderen nichts zu tun
00:06:50So kann es jedenfalls nicht weitergehen
00:06:53Was meinst du damit?
00:06:57Richard
00:07:00Ich habe einfach nicht mehr das Gefühl
00:07:02Deine Frau zu sein
00:07:04Wir leben nebeneinander, nicht miteinander
00:07:07Und da ist es die beste Lösung
00:07:09Einfach zu packen und abzuhauen
00:07:10Versuchst du wieder mir die Schuld in die Schuhe zu schieben
00:07:12Bitte geh nicht
00:07:21Was ist mit dem Testament?
00:07:24Glaubst du, dein Onkel vererbt dir was?
00:07:26Und wenn schon
00:07:28Die Bruchbude kann er behalten
00:07:33Wir fahren da hin
00:07:35Christina, bitte
00:07:36Den Koffer packe ich jedenfalls nicht mehr aus
00:07:39Jetzt liegt es an dir
00:07:40Ob ich damit zu Clarissa fahre
00:07:43Oder für drei Tage mit dir einen Tegern ziehe
00:07:45Das ist Erpressung
00:07:45Wenn es wie du willst
00:07:47Die Entscheidung liegt bei dir
00:08:01Worum ausgerechnet Jungschwan?
00:08:03Weil heute ein besonderer Tag ist
00:08:05Johann, hast du die Ramsitzen geholt gestellt?
00:08:08Ja, ist das warm
00:08:08Und vergiss nicht, Semmengnädel
00:08:10Ist recht
00:08:12Am Städter kannst du nicht trauen
00:08:13Wir nutzen ja keine Extrawürst
00:08:17Seien wir nicht zu ihm
00:08:18Wird er nicht zu uns sein
00:08:19Wir sehen das Klob
00:08:22Aber nicht, dass du nachher enttäuscht bist
00:08:24Hauptsache ist es du mir nie enttäuscht
00:08:27Einer muss sich um dich kümmern
00:08:53Endlich
00:08:54Opa, mir ist schlecht
00:08:58Halt an, bitte
00:09:00Jetzt, wo ich gerade überholen konnte
00:09:03Ihm ist schlecht
00:09:04Ich habe es gehört
00:09:05Da
00:09:10Was ist es?
00:09:12Das kann doch nicht sein
00:09:24Sie kommen!
00:09:36Die frische Luft wird dir gut
00:09:39Das habe ich ganz anders in Erinnerung
00:09:44Ich finde es wunderschön
00:09:51Was soll denn das werden?
00:09:53Die Belegschaft des Hotels heißt sie herzig
00:09:56Ist der süß
00:09:58Da musst du erst den Besitzer vor
00:10:01Brunner liebt Kinder
00:10:03Der beißt ganz bestimmt nicht
00:10:05Ja, Brunner
00:10:08Ja, hallo, Brunner
00:10:10Er hat deinen seligen Onkel gehört
00:10:12Grüß dich sicher
00:10:14Kennen wir uns?
00:10:16Also ich bin doch
00:10:17Der Lochbrunner, Hannes
00:10:21Das gibt's doch nicht
00:10:23Darf ich bekannt machen?
00:10:24Das ist meine Frau Christina
00:10:26Grüß Gott
00:10:27Es freut mich, Sie kennenzulernen
00:10:28Grüß Gott
00:10:30Du arbeitest in diesem Hotel?
00:10:32Seit fast 40 Jahren
00:10:33Ah, sozusagen die gute Seele des Hauses
00:10:35Sehr gut
00:10:36Ja, dann kümmere dich bitte um das Gepäck
00:10:38Und zeig uns unser Zimmer
00:10:42Sonst noch was?
00:10:44Ja, einige Leute möchten dich kennenlernen
00:10:46Die guten Geister unseres Hotels
00:10:50Elisabeth Lochbrunner, unsere Köchin
00:10:53Und meine Frau
00:10:54Tag
00:10:54Toni Schumeyer, Oberkelder
00:10:56Tag
00:10:57Und Trautlinde Schopf, unser Zimmermädchen
00:11:00Angenehm, angenehm
00:11:02Wirklich sehr freundliches Personal
00:11:04Entschuldigung
00:11:05Sehr angenehm
00:11:12Ja, und das ist unsere neue Lobby
00:11:15Auf die sind wir besonders stolz
00:11:17Die Sanierungsarbeiten wurden erst in diesem Frühjahr abgeschlossen
00:11:20Sehr überraschend für diese Gegend
00:11:23Fast mediterran
00:11:25So warme und freundliche Farben
00:11:27Bisschen bunt, oder?
00:11:30Guter Innenarchitekt
00:11:31Danke
00:11:33Das war Ihre Idee
00:11:36Gratuliere
00:11:37Sehr gelungen
00:11:37So
00:11:38Können wir jetzt endlich das Zimmer sehen?
00:11:40Natürlich
00:11:41Darf ich vorgehen?
00:11:45Wirklich sympathisch, der Mann
00:11:46Findest du?
00:11:47Den konnte ich als Kind schon nicht ausstehen
00:11:49Ich weiß nicht, ob das nicht eher für ihn spricht
00:11:59Badezimmer
00:12:04Sweet
00:12:04Sweet
00:12:04Also besonders geräumig ist das nicht hier
00:12:07Wieso denn?
00:12:08Ich find das sehr gemütlich
00:12:10Die Farben, das Licht
00:12:12Schön
00:12:12Ja, drei Tage werden wir das hier schon aushalten
00:12:17Ein schönes Stück
00:12:19Und gut restauriert
00:12:22Sie verstehen was davon?
00:12:24Alte Möbel sind meine große Leidenschaft
00:12:26Hört das dazu?
00:12:29Was?
00:12:30Das Haus
00:12:31Das hat dein Onkel gewohnt
00:12:36Das hat der Willi gebaut
00:12:38Damit wir im Hotel mehr Gästezimmer haben
00:12:40Ich verstehe
00:12:43Glaubst du nicht, dass was Wichtiges fehlt?
00:12:45Was?
00:12:46Gäste
00:12:47Wo sind die denn?
00:12:49Auf dem Parkplatz ist kein Auto
00:12:50Im Hotel ist kein Mensch
00:12:51Tja
00:12:52Wir haben im Augenblick tatsächlich zu kämpfen
00:12:54Vor sechs Wochen hat hier ganz in der Nähe
00:12:57So ein modernes Wellness-Hotel eröffnet
00:12:59Hm
00:12:59Aber normalerweise belebt der Konkurrenz das Geschäft
00:13:02Tja, von wegen
00:13:03Die wollen uns wie Kampfpreisen ruinieren
00:13:07Aber jetzt bist ja du da
00:13:09Und
00:13:11Da wir alle davon ausgehen, dass du das Hotel erbst
00:13:14Also
00:13:14Die wollen das Hotel einfach wegreißen
00:13:17Für den Golfplatz
00:13:18Das ist nicht dir ernst
00:13:20Herr Sida, wir müssen zum Notar
00:13:27Tja, ohne Ihre Hilfe
00:13:30Sie ist düster für uns aus
00:13:42Lieber Richard
00:13:43Nun weil ich endgültig nicht mehr unter dem Leben
00:13:47Aber auch wenn ihr mich nicht mehr seht
00:13:49Ich bleibe immer bei euch
00:13:51Und schaue von oben auf euch herab
00:13:55Wenn der werte Notar frei
00:13:59Dir diese Worte vorliest
00:14:01Heißt das, du bist endlich wieder in deiner Heimat
00:14:04Der du vor so vielen Jahren den Rücken gekehrt hast
00:14:07Entschuldigen Sie, Herr Kollege
00:14:08Könnten Sie bitte zum Wesentlichen kommen
00:14:17Hier vielleicht
00:14:18Hiermit vermache ich meinem Neffen Richard Steiner das Hotel samt dazugehörige Grundstücke
00:14:25Na bitte
00:14:26Dann hat sich unser kleiner Ausflug ja doch gelohnt
00:14:29Fahren Sie fort
00:14:30Äh, ich meine natürlich auch in anderer Hinsicht
00:14:32Jedoch knüpfe ich an die Annahme der Erbschaft eine Bedingung
00:14:36Vom heutigen Tag an musst du das Hotel leiten
00:14:40Und alle Aufgaben eines echten Hotelchefs übernehmen
00:14:43Für vier Wochen
00:14:48Meine Angestellten werden dem Notar Bericht erstatten
00:14:50Wie ernst du deine Aufgabe genommen hast
00:14:52Erst nach dieser Zeit kannst du mit dem Haus anstellen, was du willst
00:14:56Bitte?
00:14:57Äh, vom heutigen Tag an musst du das Hotel leiten
00:15:01Ja, ja, ist schon gut
00:15:02Sag mir, ist der Onkel Willi auf seine alten Tage verrückt geworden?
00:15:05Wieso? Das ist doch ein faires Angebot
00:15:08Faires Angebot, ja
00:15:09Und ich kann meine Kanzlei vier Wochen zumachen
00:15:11Und meine Mandanten
00:15:12Lade Sie halt als Gäste in das Hotel ein
00:15:15Also mir ist jetzt wirklich nicht nach Scherzen zumute
00:15:18Äh, ich meine, ähm, ich verzichte
00:15:21Wo muss ich unterschreiben?
00:15:23Also darauf bin ich jetzt nicht vorbereitet
00:15:25Meine Frau und ich, wir reißen in drei Tagen ab
00:15:27Wenn Sie bis dahin alles vorbereiten
00:15:29Komm, Christina
00:15:32Ja, komm
00:15:36Herr Kollege
00:15:44Mein Vater wusste schon
00:15:46Warum er mit seinem Bruder nichts mehr zu tun haben wollte
00:15:49Mein Vater war ein Sturkopf, mit dem er nicht reden konnte
00:15:52Ich kann dir auch sagen, was er dazu gemacht hat
00:15:54Das waren die Gehässigkeiten von Onkel Willi
00:15:57Und wie gehässig er war
00:15:59Er hat dir ein Haus vererbt
00:16:01Und ein ganz wundervolles noch dazu
00:16:03Also ein bisschen mehr Verständnis könnte ich von meiner Frau schon erwarten
00:16:07Siehst du nicht, wie man das hier zu schaffen macht?
00:16:12Richard
00:16:13Andere wären glücklich, so etwas zu besitzen
00:16:16Besitzen vielleicht, aber darin arbeiten
00:16:20Wen rufst du an?
00:16:22Meine Kanzlei
00:16:25Hast du nicht was vergessen?
00:16:27Und was soll ich denn vergessen haben?
00:16:28Wir sind hier, um ein paar romantische Tage zu verbringen
00:16:31Ohne Telefon, ohne Arbeit
00:16:35Wir könnten uns ja zum Beispiel mal wieder unterhalten
00:16:51Zumindest haben wir Glück
00:16:52Fangen wir jetzt bloß nicht mit dem Wetter an
00:16:54Noch einen Wunsch, gnädige Frau?
00:16:56Wo bleibt mein Kaffee?
00:16:57Ist in Arbeit
00:16:59Vielleicht noch einen Knödel?
00:17:00Ja, gerne
00:17:03Davon kann man gar nicht genug kriegen, nicht wahr?
00:17:06Ja
00:17:07Falsche Baustelle, Casanova
00:17:09Bringen Sie das in die Küche
00:17:11Schönen Gruß
00:17:11Der Anschlag mit Cholesterin ist fehlgeschlagen
00:17:18War mir zu fett
00:17:21Das hat er gesagt?
00:17:25So ein Trottel
00:17:27Am besten ist, du schützt ihm seinen Kaffee über den Schädel
00:17:36Der Richard hat die Erbschaft abgelandt
00:17:38Ja super
00:17:40Und da hätte man den ganzen Schmutz ersparen können
00:17:43Das ist eine Katastrophe
00:17:45Nein, die war es, den zum Chef zu haben
00:17:50Jetzt sind wir erledigt
00:17:52Aber geh
00:17:54Werde mir das so heiß gegessen, wie es gekocht wird
00:18:01Grüß Gott, ihr Herrschaften
00:18:03Kennen wir uns?
00:18:04Knollen, mein Name
00:18:05Kurt Knollen
00:18:06Sie sind der Neffe von Wilhelm Steiner, nicht wahr?
00:18:09Bitte
00:18:10Nehmen Sie Platz
00:18:11Ich arbeite für Golf Universum
00:18:13Ein Unternehmen, das Golfplätze plant, unterrichtet weltweit
00:18:17Vielleicht können wir ins Geschäft kommen
00:18:18Da sind Sie bei mir in der falschen Adresse
00:18:22Verstehe
00:18:23Aber in dem Punkt
00:18:25werden wir uns sicher einig
00:18:34Machen Sie einen Witz
00:18:36Ich könnte noch 5% drauflegen
00:18:39Dafür müsste es dann aber schnell gehen
00:18:40Drei Millionen?
00:18:42Sind vier Wochen schnell genug
00:18:44Guten Tag, Herr Moll
00:18:45Mein Name ist Knoll
00:18:46Was soll denn das?
00:18:49Erbringen Sie mir einen normalen Kaffee
00:18:50In Arbeit
00:18:52Ich hätte auch gerne einen Kaffee, bitte
00:18:55Sehr gerne, gnädige Frau
00:18:57Darf für Sie auch was sein, Herr Moll
00:19:01Also, Interesse?
00:19:02Nein
00:19:03Ja
00:19:05Kriegen Sie den Vertrag in vier Wochen in trockene Tücher
00:19:07Sie bekommen umgehend einen Vorvertrag zur Geschichte
00:19:10Mein Büro wird sich darum kümmern
00:19:11Ich selbst muss morgen in die Karinik
00:19:13Wir öffnen dort ein neues Golf Resort
00:19:15Also, falls Sie mal Lust auf Tropen haben
00:19:18Wiedersehen
00:19:21Wiedersehen
00:19:21Ja, jetzt schau mich nicht so an
00:19:23Wenn ich die Erbschaft ablehne
00:19:24fällt das Haus an die Gemeinde
00:19:26Und die reißen den Schuppen sowieso ab
00:19:28Also, warum sollten die das Geld einsteigen?
00:19:30Hast du bei deinem Verkaufsgespräch nicht eins vergessen?
00:19:33Du hast die Erbschaft abgelehnt
00:19:36Hallo, Herr Notar
00:19:37Jetzt nochmal Steiner
00:19:39Das lässt sich nochmal nicht ändern
00:19:42Und denk an den Gerichtstermin am Dienstag
00:19:46Ja, klar schaffst du das
00:19:47Ich meine, Notfalls ist die Frau Scholz da
00:19:48Und wenn irgendwas ist, ich bin über Handy zu erreichen
00:19:51Hast du die Faxe mal kommentiert?
00:19:52So
00:19:53Gute Nacht, Robin
00:19:54Schlaf gut
00:19:55Gute Nacht, Omi
00:19:56Den Urlaub sagst du selbstverständlich an
00:19:58Und um Robin macht immer keine Sorgen
00:20:00Er fühlt sich hier saub
00:20:03Klarissa, das hat jetzt nun wirklich Vorrang
00:20:05Du wolltest mir doch immer beweisen, was du auf dem Kasten hast
00:20:08Also bitte, halt dich dran
00:20:09Bis morgen, Pussy
00:20:11Und was ist mit den Leuten?
00:20:13Was für Leuten?
00:20:14Na, den Angestellten hier
00:20:15Oder soll ich besser sagen, deinen Angestellten?
00:20:18Ja, was soll mit denen sein?
00:20:19Kannst du das wirklich vor dir verantworten, dass die alle auf der Straße sitzen?
00:20:22Ja, die werden doch irgendeinen Job finden
00:20:23Das ist heutzutage nicht mehr so einfach, das weißt du ganz genau
00:20:25Christina, das ist nun wirklich nicht mein Problem
00:20:27Es ist deins geworden
00:20:28In dem Moment, als du die Erbschaft angenommen hast
00:20:30Ja, hätte ich das abschlagen sollen
00:20:32Ich bitte dich, drei Millionen in vier Wochen
00:20:33Ist ja wie ein Lottogewinn
00:20:35Geld haben wir genug
00:20:36Davon kann man nie genug haben
00:20:37So
00:20:38Und ich nehme jetzt erstmal einen Bart
00:20:46Du hast doch gehört, was der Notar gesagt hat
00:20:49Der Steiner muss das Hotel vorher vier Wochen leiten, bevor er es verkaufen kann
00:20:55Umso schlimmer
00:20:57Wirst sehen
00:20:57Erst wird er uns nach Strich und Faden schikanieren
00:21:00Und dann wird er uns auf die Straße setzen
00:21:02Guten Abend
00:21:04Ach, Frau Steiner
00:21:06Guten Abend
00:21:07Ist die Bar noch geöffnet?
00:21:10Selbstverständlich
00:21:10Das ist gut
00:21:13Ich könnte was Hochprozentiges gebrauchen
00:21:15Cognac?
00:21:17Ja, bitte
00:21:18Ist Ihnen eine Laus über die Leber gelaufen?
00:21:21Eine Laus?
00:21:22Mein Mann
00:21:22Ich glaube, ich schenke Ihnen lieber gleich Rennenwein ein
00:21:26Mein Mann wartet nur drauf, das Hotel an diesen Knoll zu verkaufen
00:21:30Wir haben uns das eh schon gedacht
00:21:32Der Toni hat ihn mit dem Knoll gesehen
00:21:37Es tut mir leid, aber
00:21:39Was aus Ihnen wird, ist dem völlig egal
00:21:42Eher nicht?
00:21:43Natürlich nicht
00:21:45Früher war Richard ganz anders
00:21:46So eine Aufgabe hätte ihn gereizt
00:21:50Ihr Mann an ein Hotel leiten?
00:21:53Wenn er etwas liebt, dann Chef spielen
00:21:56Aber so wie die Lage im Hotel gerade ist, sieht es nicht nach Vollbeschäftigung für ihn aus
00:21:59Wenn ich Sie richtig verstehe
00:22:02Dann wäre das ganz anders, wenn wir Gäste hätten
00:22:04Ja, wenn Gäste da wären
00:22:06Ich könnte wetten, früher oder später würde er Gefallen an der Aufgabe finden
00:22:11Leider werden wir das nie rauskriegen
00:22:13Warum eigentlich nicht?
00:22:15Morgen haben wir jede Menge Gäste
00:22:16Das Hotel ist komplett ausgebucht
00:22:20Wie bitte?
00:22:21Ich verspreche Ihnen
00:22:22Ihr Mann kriegt alle Hände voll zu tun
00:22:28Ich habe mir da was überlegt
00:22:31Ich denke, das könnte funktionieren
00:22:48Es hat mir gekämpft, bist du blöd?
00:22:51Ich stelle ihn am hinteren Parkplatz
00:22:52Er ist schon gut, Chef
00:22:54Ja
00:23:06Ich will nicht aus Berlin kommen
00:23:08Ich reg dich nicht auf
00:23:09Wir haben im Theaterfundes kein anderes Kennzeichen gehabt
00:23:11Okay?
00:23:12Ja, trotzdem
00:23:13Ich mag Berlin nicht
00:23:15Ja, sagt's einmal
00:23:22Wie kommt's denn ihr daher?
00:23:24Ja, sollt ihr meine Schweinchen im Anzug füttern?
00:23:26Ja, also dann zieht wenig Serumentl aus
00:23:28Und geht's gleich rein in den Frühstücksraum
00:23:30Und bitte lass mir die Gummistiefeln unter Tisch verschwinden
00:23:35Susi
00:23:36Warum kommst du denn so spät?
00:23:37Bitte beeil dich doch ein bisschen
00:23:39Herr May, im Großmarkt war der Teufel los
00:23:41Warum muss ich eigentlich ausgerechnet aus Berlin kommen?
00:23:44Ist doch wurscht, woher du kommst
00:23:46Hauptsache, du verrätst dich nicht
00:23:48Und wenn dich jemand fragt, dann sagst du halt nur
00:23:50Du wohnst erst seit einem halben Jahr in Berlin
00:23:52Kommt
00:23:52Aber ausgerechnet, wenn ich wohnste nicht höre
00:23:54Das geht nicht
00:23:56Kommt
00:23:56Ich stelle dich da her
00:23:57Und wo darfst du eigentlich schicken
00:24:00Passt einmal auf
00:24:02Habt ihr alle eure Koffer mit?
00:24:03Ja
00:24:04Gut
00:24:06Und ihr wisst, was zu tun ist, hm?
00:24:08Ja
00:24:08Dann sag ich euch
00:24:10Blöd ist der Steiner nicht
00:24:12Also
00:24:14Vierzeichen nicht auf
00:24:15Ich bin elf Anrufe
00:24:34Morgen
00:24:36Wieso hast du mich nicht geweckt?
00:24:37Wo du endlich mal wieder richtig schläfst
00:24:39Was für deine Umwelt übrigens sehr erholsam ist
00:24:41Schlafen kann ich, wenn ich tot bin
00:24:43Was machst du denn so einen Stress?
00:24:45Ich hab noch einen kleinen Nebenberuf
00:24:47Du hast dich da mal nicht täuscht
00:24:49Ab heute hast du zwei
00:24:50Das Hotel
00:24:51Mach ich mit links
00:24:55Achtung
00:24:55Es geht los
00:24:58Also
00:24:58Merkt euch eines
00:25:00Egal was ihr von ihm heute
00:25:01Und egal wie er sich aufführt
00:25:04Er muss sich mit uns wohl fühlen
00:25:06Ja
00:25:06Ja, ja, Chef
00:25:08Ja
00:25:13Liebe Gäste
00:25:14Es freut mich, Sie begrüßen zu dürfen
00:25:18Seien Sie sicher
00:25:20Der ganzen Belegschaft des Hotels
00:25:24Selbstverständlich einschließlich meiner Person
00:25:25Nichts mehr
00:25:26Am Herzen liegt, dass ihren Aufenthalt hier
00:25:29So schön wie möglich zu gestalten
00:25:31Ich sehe viele bekannte Gesichter
00:25:33Einige von ihnen habe ich schon oft gesehen
00:25:37So
00:25:38Dass ich sie fast zur Familie zählen möchte
00:25:43Willkommen zu Hause
00:25:45Ah, guten Morgen, Richard
00:25:47Was für ein netter Zufall
00:25:49Liebe Gäste
00:25:50Darf ich Ihnen unseren werten Chef vorstellen?
00:25:53Ja
00:25:54Sie sind ja noch stattlicher, als ich gedacht habe
00:25:57Imposantes Erscheinung
00:25:59Schätze, du hast neue Fans
00:26:03Pa, kako sie, Prijateljum moj
00:26:05Ha
00:26:07Sie dobro?
00:26:08Ja
00:26:09Ja
00:26:13Tak
00:26:15Tak
00:26:29Mach ich oder treu mich?
00:26:31Wenn du willst, kneif ich dich
00:26:33Wir würden gerne frühstücken
00:26:35Ja, da ist die Küche
00:26:38Sehr freundlich
00:26:39Ja, Sie sehen noch, was hier los ist
00:26:43Das beste Frühstück, das ich je hatte
00:26:45Richtig gute Küche hier
00:26:47Ganz tolles Management
00:26:50Sag mal, hast du keine Augen im Kopf?
00:26:52Entschuldigen Sie, das sind meine
00:26:54Habt ihr keine Augen im Kopf?
00:26:56Wollen Sie sich nicht zu uns setzen?
00:27:06Ja
00:27:07Dann setzen wir uns erst mal da hin
00:27:10Danke sehr
00:27:15Das heißt, wie ihr euren Eimer hängt es aus
00:27:20Mit langsam Zeit
00:27:23Die tragen Sie nicht vor Lohraus
00:27:34So geht das aber nicht
00:27:36Wie dann?
00:27:36Einfach nur Zeit absitzen ist nicht
00:27:39Wenn Sie wirklich so scharf auf der Erbschaft sind
00:27:41Sollten Sie sie langsam ins Zeug legen
00:27:43Ansonsten muss ich den Notar in vier Wochen stecken
00:27:45Dass Sie keinen Fehler gegründet haben
00:27:47Woher wollen Sie nicht das wissen?
00:27:49Also, gehen wir
00:27:50Können Sie lang warten
00:27:56Ich werde hier
00:27:58Niemals auch nur irgendjemanden bedienen
00:28:06Vom Chef persönlich
00:28:09Da schmeckt es ja gleich noch besser
00:28:13Was machst denn du da?
00:28:14In deinem Zustand?
00:28:16Ich weiß eh, dass du mich nicht da haben willst
00:28:17Damit du auch ungestörter hier im Rock hinterherlaufen kannst
00:28:20Jetzt fangen wir wieder damit an
00:28:24So, bitte
00:28:26Ja, was ist?
00:28:29Ist Ihnen nicht gut?
00:28:30Soll ich einen Arzt rufen?
00:28:30Ihr Männer, ihr seid doch alle gleich
00:28:32Wie bitte?
00:28:34Hauptsache, ihr könnt der Frau schöne Augen machen
00:28:36Entschuldigung, ne?
00:28:37Dabei wollte er das Baby auch
00:28:39Und jetzt, jetzt kann er mich gar nicht schnell genug loswerden
00:28:41Der schuft
00:28:43Toni
00:28:44Wir haben hier zufällig einen sehr freundlichen Mitarbeiter
00:28:47Der immer ein Ohr hat für die Wünsche von unseren Gästen
00:28:49Vor allem für die weiblichen
00:28:55Willst du, dass wir alle auffliegen?
00:28:58Arbeitest du dich langsam ein?
00:29:00Sehr witzig
00:29:01Wieso? Für den Anfang gar nicht so schlecht
00:29:03So habe ich dich ja noch nie gesehen
00:29:05Noch vier Wochen und du hast das Hotel im Griff
00:29:09Die Semmel packe ich Ihnen am besten ein
00:29:11Ja, wieso?
00:29:12Der Kühlschrank ist leer
00:29:14Ich muss frühstücken
00:29:16Bin total unterzuckert
00:29:17Ja, genau
00:29:18An Zucker brauchen wir auch
00:29:19Und es pressiert
00:29:21Es eilt
00:29:23Der Einkauf ist bei uns Chefsache
00:29:24Das ist doch eine wunderbare Gelegenheit, dass du mir den Ort zeigst
00:29:27Und was zum Anziehen brauchen wir auch
00:29:29Wir können die Clarisse anrufen, die kann uns was zusammenpacken
00:29:32Und hierher schicken
00:29:33Ach, den feinen Zwirn, den lassen Sie mal schön daheim
00:29:35Da tragt man Zweckmäßiges
00:29:37Eben
00:29:38Ja, dafür brauche ich einen Lastwagen
00:29:44Soll das ein Witz sein?
00:29:46Mit dem kommen wir doch keine 100 Meter weit
00:29:47Auf Pibis Verlass?
00:29:49Seit 20 Jahren leistet er uns treue Dienste
00:29:52Mit so einem haben wir unseren ersten Urlaub in der Toskana gemacht
00:29:55Weißt du noch?
00:29:56Meinst du die Fahrt, wo wir eine Panne nach der anderen hatten?
00:29:59Ja, da sind wir immer an den romantischsten Stellen liegen geblieben
00:30:04Sei doch mal ein bisschen abenteuerlustig
00:30:06Wie früher
00:30:29Ja, wo wollt ihr denn hier hin?
00:30:30Ja, glaubst du, meine Kühe meinten sie von allein?
00:30:33Ja, ich muss in meinen Laden
00:30:34Aber zum Unteressen setzen wir wieder da, ja?
00:30:37Eben
00:30:37Aber zäulen zu ihm nichts
00:30:39Brauchst du ja nicht
00:30:41Und pass auf, dass er euch nicht sieht, ja?
00:30:45So, Anna, das Schreiben kann raus
00:30:47Und an der Steuersache Windtix bin ich dran
00:30:49Ah, da hast du dir aber ganz schön was vorgenommen
00:30:51Aber es soll gar nicht erst auf die Idee kommen, dass es hier ohne ihn nicht läuft
00:30:53Ja, das kannst du sowieso nicht verhindern
00:30:56Setz dich nicht so unter Druck
00:30:57Hallo, Clarisse
00:30:58Hallo
00:30:59Kommen Sie klar?
00:31:01Machen Sie einen Anschreiben bitte und dann schicken Sie diesen Vorvertrag an Brandberg
00:31:05Danke
00:31:10Darf ich die Akte Brandberg mal sehen?
00:31:22Jetzt noch, mein Schatz
00:31:24Frag mich was Leichteres
00:31:26Und den Transferstocker bequem, was hast du denn fertig?
00:31:29Ja, ja, freilich
00:31:30Bei denen muss ich genau schauen, weil die...
00:31:32Ist schon
00:31:46Ja, Susi, was hast du denn?
00:31:50So, jetzt haben wir ja fast alles und du hast ja eine kleine Pause verdient
00:31:54Zur Belohnung geben wir was Zünftiges für dich einkaufen
00:31:58Belohnung?
00:31:59Ja
00:32:02Ich weiß gar nicht, was du willst, die Sachen stehen dir so gut
00:32:05Und bequem sind sie auch
00:32:06Ja, ich weiß nicht
00:32:08Bei den Verkäuferinnen bist du jedenfalls sehr gut angekommen
00:32:11Ja, bei denen
00:32:13Meinst du nicht, dass ich darin aussehe wie so ein verkleideter Tourist?
00:32:17Aber nein, ich finde, du siehst toll damit aus
00:32:21Nein, du siehst toll aus, in deinem Fashion-Dirn
00:32:25Wirklich?
00:32:26Ja
00:32:26Ja, da haben wir jetzt eigentlich alles
00:32:29Ich habe noch nie sowas getragen
00:32:31Ob wir doch was brauchen?
00:32:32Äh, Brot fehlt noch
00:32:35Da drüben ist der Bäcker
00:32:38Der Grabmeier
00:32:39Sag mal, den gibt es immer noch
00:32:42Hm
00:32:45Guten Tag
00:32:48Das hat sich hier natürlich verändert
00:32:50Aber der Grabmeier war schon bekannt
00:32:53Für seinen besonders guten Blaubeerkuchen
00:32:55Er ist immer im Sortiment
00:32:58Das ist aber schade
00:32:59Guten Tag
00:33:01Wir holen die Bestellung für Sonnenbichl
00:33:03Ja, das ist doch
00:33:04Das ist doch der Steiner, Richard
00:33:06Ja, das gibt's ja nicht
00:33:09Sie erkennt mich wieder
00:33:10Ja, freilich
00:33:12Ja, freilich
00:33:27Ja, ihr kommst wegen der Weißbrote, gell?
00:33:29Ja
00:33:29Die Elisabeth hat schon angerufen
00:33:31Ja, also, dass du jetzt tatsächlich das Hotel übernimmst
00:33:35Ja, nur vorübergehend
00:33:36Ja, wäre ja Zeit, dass du wieder zurückkommst
00:33:38Aber dass du dich über 50 Jahre nicht in das Heimathaus blicken lassen
00:33:42Schande
00:33:43Ja, Berge sind eigentlich nicht so mein Fall
00:33:45Was?
00:33:46So ein Schmarrn
00:33:48Auf jeden Buckel bist du aufgerachselt
00:33:49Ich?
00:33:50Ja, da müssen Sie sich irren
00:33:51Ich bin meinem Vater heute noch dankbar
00:33:53Dass ich in der Großstadt aufgewachsen bin
00:33:56So, so
00:33:58Dein Vater
00:34:00Ja, war nett, Sie wiedergesehen zu haben
00:34:03Danke
00:34:03Ist schon recht
00:34:05Fertig
00:34:06Wiedersehen
00:34:08Wiedersehen
00:34:11Da gibt's nicht viel zu erzählen
00:34:13Warum muss man dir immer alles aus der Nase
00:34:15So ein Streit kommt in den besten Familien vor
00:34:18Wenn jemand seine Heimat so gründlich den Rücken gekehrt hat wie dein Vater
00:34:21Dann muss schon was Besonderes vorgefallen sein
00:34:25Der Onkel Willi hat das Haus geabt
00:34:27Und mein Vater hat, wie man hier zu sagen pflegt
00:34:30Mit dem Ofenrohr ins Gebirge geschaut
00:34:31So sieht's aus
00:34:40Au pitschku materin
00:35:03Es ging ums Geld
00:35:04Was denn sonst?
00:35:06Nur weil man ihm das Studium finanziert hat, sollte er auf seinen Anteil am Haus verzichten
00:35:18Was denn das?
00:35:20Hey!
00:35:21Was denn das?
00:35:25Was denn das?
00:35:36Hey!
00:36:02So, das wird jetzt ein bisschen länger dauern
00:36:05Das haben wir gleich
00:36:05Je eher wir anfangen, desto schneller sind wir
00:36:07Aber meine Dame
00:36:08Das ist doch keine Aufgabe für Sie
00:36:11Kameraden
00:36:12An die Arbeit
00:36:12Marsch!
00:36:13Entschuldigung
00:36:19So zuvorkommende Gäste habe ich ja noch nie erlebt
00:36:22Die wollen doch sicher was von uns
00:36:27Ja, wir wollen uns bedanken für diesen wunderbaren Aufenthalt bei Ihnen
00:36:33Ich lebe schon seit 30 Jahren da und das wird schöner und schöner
00:36:37Sie leben hier
00:36:39Ja, äh, nein
00:36:41Ich komme natürlich hierher
00:36:45Es ist sozusagen meine zweite Heimat worden, äh, geworden
00:36:53Na?
00:36:54Habt ihr alles gekriegt?
00:36:55Sicher
00:36:56Und mein Mann hat sich gar nicht so dumm angestellt
00:36:58Als Packgesel meine ich
00:37:00Ja, ging ja schneller als ich dachte
00:37:01Ich habe ja nicht vor, mir den ganzen Tag zu versagen
00:37:03Ja, umso besser
00:37:06Was machen Sie denn mit dem Tischchen?
00:37:09Bringen ihn in die Werkstatt
00:37:10Das Hotel hat eine eigene Werkstatt?
00:37:12Ja, wir können es uns nicht leisten
00:37:14Jeden kleinen Schaden gleich in eine Schreinerei zu bringen
00:37:18Dürfte ich die Werkstatt mal sehen?
00:37:20Sie gehört ja quasi Ihnen
00:37:21Was soll denn das?
00:37:22Ja, wäre gut, wenn du bis 6 Uhr damit fertig wärst
00:37:24Danach musst du dann dem Toni im Restaurant aushelfen
00:37:27Du kommst doch sicher ohne mich zurecht, mein Schatz
00:37:44Da sind Sie aber gut bestückt
00:37:46Alles, was man zum Restaurieren braucht
00:37:50Haben Sie sowas schon mal gemacht?
00:37:52Ich habe das zwar mal gelernt, aber
00:37:55Jetzt mache ich das nur noch als Hobby
00:37:58Schade, dass Sie Onkel Willi nicht mehr gekannt haben
00:38:02Sie hätten sich bestimmt gut verstanden
00:38:05Ja, das denke ich auch
00:38:07Immer mehr
00:38:10Schön, dass Sie unsere Leidenschaft teilen
00:38:13Für euch der Möbel
00:38:15Ja, da ist ja
00:38:17Gitarren
00:38:17Die Zelle
00:38:20Die Zelle
00:38:27Die Zelle
00:39:06Untertitelung. BR 2018
00:39:36Untertitelung. BR 2018
00:40:07Untertitelung. BR 2018
00:40:19Na?
00:40:21Dieser Lochbrunner, ja?
00:40:25Der hat sie nicht mehr alle.
00:40:27Oh, mein armer Schatz.
00:40:30Ja, mir tut alles weh, was einem nur wehtun kann.
00:40:36Oh.
00:40:39Du kannst mich mal hier zwischen den Schultablettern, bitte.
00:40:44Ja, genau da. Oh, das tut gut.
00:40:47So? Ja.
00:40:48Oh.
00:40:49Wenn du nicht zwischendurch immer wieder so ein Ekelpaket wärst.
00:40:54Ekelpaket?
00:40:54Ja, dann könnte ich richtig stolz auf dich sein.
00:40:57Na, weil ich Bierfässer schleppe?
00:41:00Ich hab dich beim Abladen gesehen.
00:41:02Das hatte fast was Erotisches.
00:41:04Ja, vielleicht hättest du besser einen Bierkutscher heiraten sollen.
00:41:08So schwere körperliche Arbeit hab ich dir gar nicht mehr zugetraut.
00:41:11Mhm.
00:41:13Christina?
00:41:14Mhm.
00:41:14Tust du mir einen gefallen?
00:41:16Natürlich.
00:41:18Kannst du mir meinen Blutdruck messen, weil ich bin absolut nicht mehr dazu imstande.
00:41:22Der ist garantiert in Ordnung.
00:41:29Oh ja.
00:41:30Also das eine sag ich dir.
00:41:32So etwas mach ich bestimmt nicht noch mal mit.
00:41:36So wie ich den Lochbrunner kennen, wirst du da nicht herumkommen.
00:41:38Ja, ich hättest du mich aber schlecht.
00:41:44Christina, du hättest recht.
00:41:46Wir haben genug Geld.
00:41:48Du willst aufgeben?
00:41:53Bei mir ist schon klar, dass das heute nicht gerade ein Urlaubstag für dich war,
00:41:56aber ein bisschen Durchhaltevermögen hab ich schon von dir erwartet.
00:41:59Mhm.
00:42:02Okay, ich kann dich nicht zwingen, aber denk dran, was du mir versprochen hast.
00:42:07Von mir aus reißen wir übermorgen ab, aber keinen Tag früher.
00:42:11Abgemacht?
00:42:14Richard.
00:42:30Guten Morgen.
00:42:32Morgen.
00:42:33Sie sind aber heute früh dran.
00:42:37Ich hätte eine Bitte an Sie.
00:42:39Das heißt eher an Ihren Mann.
00:42:41Ach ja?
00:42:42Ich glaube, er hat Richard gestern etwas zu hart drangenommen.
00:42:46Die Hotelarbeit ist nun mal kein Honigschlecken.
00:42:48Ja, aber noch so ein Arbeitstag und er schmeißt das Handtuch.
00:42:51Damit ist niemandem von uns gedient.
00:42:53Vielleicht könnte er Richard heute etwas schonender einteilen.
00:42:58Ich werde es ihm ausrichten.
00:42:59Danke.
00:43:00Sagen Sie, hätten Sie vielleicht ein Arbeitsmantel für mich?
00:43:06Sie brauchen aber jetzt nicht für Ihren Mann einspringen.
00:43:07Aber nein.
00:43:08Ihr Mann hat mir gestern die Schreinerwerkstatt gezeigt und jetzt juckt es mich in den Fingern,
00:43:12mich an dem kaputten Tischchen zu versuchen.
00:43:14Ach so.
00:43:15Da hinten hängen Sie, bedienen Sie sich.
00:43:17Danke sehr.
00:43:20Sagen Sie mir bitte Bescheid, wenn mein Enkel aufgestanden ist, ja?
00:43:23Mach ich.
00:43:32Ja.
00:43:40Darf ich vielleicht erst mal wach werden, bevor ich als Kerner rumhüpfen darf?
00:43:45Das ist für dich.
00:43:48Nach dem gestrigen Tag hast du dir eine Erholung verdient.
00:43:51Also, jetzt frühstück erst mal in aller Seelenruhe und dann genießt du deine wunderschöne Heimat.
00:44:01Wanderkarten?
00:44:02Was soll ich damit?
00:44:04Für Josef und seine Gruppe wäre es eine Ehre, wenn du sie führen würdest.
00:44:08Wohin?
00:44:09Na, an die schönsten Stellen deiner Heimat.
00:44:11Davon gibt es doch einige.
00:44:13Ja, aber...
00:44:22Finsterwald.
00:44:29Renkter Hand geht es zum...
00:44:33Seine linker Hand geht es zum Molberg.
00:44:37Ja, wenn Sie alles besser wissen, warum übernehmen Sie da nicht?
00:44:40Könnte ich gar nicht.
00:44:42Null Orientierung.
00:44:43Na also, ich würde vorschlagen, wir wandern bis zur Mitte der Taler Alm und machen dann Brotzeit.
00:44:53Und zwar geht es da, äh, da lang.
00:45:00Zur Mitte der Taler Alm geht es aber da lang.
00:45:02Ja, jahmei.
00:45:03Wenn ich morgen bin, dann ist mir doch der der Almsang.
00:45:07Ich habe mich etwa hungert.
00:45:08Schock dir gar nichts.
00:45:20Hallo!
00:45:24Wo seid ihr?
00:45:27Hallo!
00:45:29Hallo!
00:45:32Hallo!
00:45:33Steiner.
00:45:34Annett.
00:45:36Was?
00:45:37Nein, ich kann diesen Turn nicht mit dir machen.
00:45:41Du weißt doch, was hier los ist.
00:45:43Ja, glaube ich, ich würde nichts lieber machen, als mit dir segeln.
00:45:48Also bitte, jetzt mach keinen Stress.
00:45:52Wo ich bin.
00:45:53Ich stehe im Wald.
00:45:55Ja, das ist kein Witz.
00:45:56Das erkläre ich dir später.
00:45:58Ich rufe dich an, ja?
00:46:01Ich komme!
00:46:02Ja!
00:46:15Sie hätten doch da vorne links gehen sollen.
00:46:18Tut mir leid, da muss ich Sie falsch verstanden haben.
00:46:21Ja, dann pressen Sie nicht so vor, wenn Sie schon keinen Orientierungssinn haben.
00:46:24Wir wollten uns ja nur bei Ihnen bedanken.
00:46:27Danke, wofür?
00:46:30Dass Sie uns hierher gebracht haben.
00:46:34Da hat der liebe Gott ganze Arbeit geleistet.
00:46:51Es ist Kunstlautsum.
00:47:16Robin, deine Mama ist am Telefon.
00:47:20Hallo, Mama.
00:47:21Ich schnitz gerade ein Pferdchen für dich.
00:47:24Dem Kleinen gefällt es hier.
00:47:29Wie es scheint, nicht nur ihm.
00:47:34Ist es richtig so?
00:47:36Ja.
00:47:37Seid ihr Onkel Willi auch nicht besser gekannt?
00:47:40Arbeit gibt es genug.
00:47:41Sie glauben gar nicht, was in seinem Hotel alles zu Bruch geht.
00:47:45Soll ich Ihnen helfen?
00:47:47Ach, ich komme schon zurecht.
00:47:48Mach ich gerne.
00:47:51Danke.
00:47:56So, steh mal hier ab.
00:48:01Hier hat er also gelebt?
00:48:03Ja, und hier ist er auch gestorben.
00:48:13Das ist ja die reinste Schatzkammer.
00:48:17Willi hat modernen Kram verabscheut.
00:48:20Für ihn war es wichtig, dass die Dinge, die ihn umgaben, Geschichte...
00:48:26für vier Wochen wäre es doch hier viel gemütlicher als in der Suite im Hotel.
00:48:31Ob es wird man hier reinkriegen?
00:48:34Das Hotel ist doch ausgebucht.
00:48:37Da braucht man doch jedes Zimmer, oder?
00:48:45Na, habe ich euch zu viel versprochen?
00:48:47Der Herr Steiner ist ein richtiger Naturbursch.
00:48:51Ich bin tief beeindruckt.
00:48:52Ja, schöner wird's nimmer.
00:48:55Dann kann ich jetzt das Wandern getrost aufgeben.
00:48:58Na, Kameraden, die bedanken wir uns.
00:49:03Mein Vater war ein Wandersmann
00:49:08Und mir steckt's auch im Blut
00:49:11Drum andre ich froh, solang ich kann
00:49:15Und schwenke meinen Hut
00:49:20Ballerie, Ballera, Ballerie, Ballera
00:49:26Ballerie, Ballera
00:49:27Und schwenke meinen Hut
00:49:31Danke!
00:49:33Bravo, danke, danke!
00:49:35Servus!
00:49:36Dankeschön, viel Gut!
00:49:38Danke, Herr Steiner, toll war's!
00:49:40Bitte!
00:49:40Danke, süßer Brotgeräte!
00:49:42Okay, schön war's, Herr Steiner!
00:49:45Ich danke euch nochmal, ja?
00:49:48Na?
00:49:50Deine Wanderung scheint ja ein voller Erfolg gewesen zu sein
00:49:54Langsam glaube ich, dass dir der Job Spaß macht
00:49:58Ich denke überhaupt, in dir steckt mehr Hotelier, als dir lieb ist
00:50:02Übrigens, deine Frau hat mir erzählt
00:50:04Dass sie euch schon länger überlegt, aufs Land zu ziehen
00:50:06Hannes, versuch nicht, die Christina und mich gegeneinander auszuspielen
00:50:11Richard, ich sag's ja nur
00:50:13Na, ihr beiden, was gibt's?
00:50:16Männersache!
00:50:18Reißen wir ab?
00:50:20Im Gegenteil
00:50:23Clarissa?
00:50:25Ja?
00:50:27Herr Bramberg ist hier
00:50:29Bramberg?
00:50:30Ihm ist schon klar, dass wir seinen Gegner vertreten und nicht ihn
00:50:33Sehr klar sogar
00:50:37Schick ihn rein!
00:50:38Ich geh hier nicht weg, bevor diese Sache nicht...
00:50:39Guten Tag, Herr Bramberg
00:50:41Was Ihre Kanzlei da abzieht, das kann ich nicht auf mir sitzen lassen
00:50:45Unsere Kanzlei?
00:50:47Oder soll ich sagen, Frau Scholz?
00:50:50Warum setzen Sie sich nicht erst einmal?
00:50:56Gern
00:51:01Du hättest mich wenigstens vorher fragen können
00:51:04Und was hättest du geantwortet?
00:51:07Sieh dir mal diesen schönen Sekretär an
00:51:11Ja
00:51:11Das ist deine Abteilung Antiquitäten
00:51:14Ich find das erdrückend hier
00:51:15Man bekommt ja kaum Luft
00:51:17Versuch's doch mal mit Atmen
00:51:18Schau dir mal die Werte an
00:51:24Na, und du sagst immer, das Landleben bekommt ihr nicht
00:51:26Das ist ja das Schreckliche
00:51:27Du wirkst überhaupt viel gelöster
00:51:30Die Landluft bekommt ihr
00:51:32Ich hab dich schon verstanden
00:51:33Du bekommst dein Haus auf dem Land
00:51:37Aber wir haben doch schon eins
00:51:38Aber nur befristet, vergiss das nicht
00:51:41Warum eigentlich?
00:51:42Ja, weil zwischen diesem Schuppen und meiner Kanzlei 600 Kilometer liegen
00:51:48Wolltest du nicht sowieso in zwei Jahren aufhören?
00:51:50Also wenn wir in den Ruhestand gehen, dann sicher nicht hierher
00:51:53Warum willst du eigentlich woanders ein Haus kaufen, wenn du hier eins erbst?
00:51:56Wir ziehen nicht hierher, basta
00:51:59Gehen dir wieder mal die Argumente aus
00:52:01Genau
00:52:02Du bist so stur
00:52:05Dann geh ich lieber wieder zu meinen Möbeln
00:52:16Herr Steiner
00:52:18Bitte nicht jetzt
00:52:20Für euch Männer ist nie der richtige Augenblick
00:52:22Lassen Sie mich raten
00:52:24Wieder ihr Freund
00:52:27Zuerst wollte er ja das Baby auch
00:52:29Und jetzt sagt er, er kommt mit der Verantwortung nicht klar
00:52:31Jagen Sie ihn zum Teufel
00:52:33Dann haben Sie endlich Ruhe und ich auch
00:52:35Ja, aber ich liebe ihn doch
00:52:36Was nützt denn das?
00:52:37Wenn zwei Menschen so verschiedene Ansichten haben
00:52:39Akzeptieren Sie einfach, dass sie nicht zusammenpassen
00:52:48Wird ja auch langsam Zeit
00:52:49Das Sahnehäubchen auf meinen Tag
00:52:52Nix Sahnehäubchen
00:52:53Wir brauchen frisches Brot für das Abendbuffet
00:52:58Herr Steiner
00:53:00Was denn noch?
00:53:02Fisch, sehen's aus
00:53:18Wiedereinsetzung in den vorigen Stand
00:53:21Entspricht es der Wahrheit, dass Sie sich während meiner Abwesenheit mit Herrn Bramberg getroffen haben?
00:53:27Sie waren in einem Außentermin
00:53:29Also das kann man bestenfalls mit Ihrer mangelnden Erfahrung entschuldigen
00:53:33Muss ich Ihnen wirklich erklären, dass es sich bei Herrn Bramberg um einen gegnerischen Mandanten handelt?
00:53:38Entspricht es der Wahrheit, dass er unter Druck gesetzt wurde, damit er dem Verkauf seiner Geschäfte an unseren Mandanten zustimmt?
00:53:45Wie bitte?
00:53:47Er behauptet, man wolle ihn nicht nur finanziell ruinieren, sondern auch seinen Ruf
00:53:51Und dass Sie es waren, die Birgel Back dazu geraten hat, diese, sagen wir mal, drastischen Maßnahmen zu ergreifen
00:54:00Was wollen Sie mir da eigentlich unterstellen?
00:54:05Wenn an dieser Behauptung irgendetwas dran ist, dann hat sich unsere Kanzlei an einer Nötigung beteiligt
00:54:12In diesem Fall wird die Übernahme natürlich platzen
00:54:16Wie naiv sind Sie eigentlich?
00:54:18Glauben Sie das wirklich?
00:54:23Sie haben meine Frage noch nicht beantwortet
00:54:25Sie haben meine Frage noch nicht beantwortet
00:54:41Ah, guten Tag Herr Gartmeier
00:54:45Für dich bin ich der Herbert, grüß dich
00:54:47Pass auf
00:54:51Doch, probier mal
00:54:55Sie machen einen Blaubeerkuchen?
00:54:56Du machst einen Blaubeerkuchen
00:54:58Ja
00:54:59Ich mach einen Blaubeerkuchen
00:55:02Mh
00:55:03Weißt du, seitdem mein Luchter ins Geschäft eingestiegen ist, hat sich ja nichts geändert
00:55:07Papa, wir müssen mir der Zeit geben, wir müssen mehr Umsatz machen, sowas ist halt, Karinär
00:55:13Maffins, Brownies, Ciabatta
00:55:15Ja, überall das gleiche Zeug
00:55:17Und überall schmeckt es gleich
00:55:18Seit deiner Ewigkeit hat keiner mehr nach meinem Blaubeerkuchen gefragt
00:55:22Ich hab ihn selber schon fast vergessen
00:55:24Aber dir ist er 50 Jahre im Gedächtnis geblieben
00:55:28Wenn das kein Grund ist, wieder damit anzufangen
00:55:33Ja, überall das gleiche Zeug
00:55:38Ja, überall das gleiche Zeug
00:56:01Ja, überall das gleiche Zeug
00:56:31Ich hab schon einen Lehrling gehabt, die haben sich viel dümmere angestellt
00:56:55Ich hab schon einen Lehrling gehabt, die haben sich viel dümmere angestellt
00:57:01Du kennst ja die Geschichte
00:57:03Na ja, ich kenn die Geschichte
00:57:05Kennst du sie auch?
00:57:06Ja, wie meinst du das noch hat?
00:57:08Ja
00:57:09Was hat dir dein Vater erzählt?
00:57:12Der Wilhelm hat das Haus gekriegt und mein Vater, den hab ich abgespeist mit ein paar Mark
00:57:18Mein Vater ist freiwillig gegangen
00:57:20Ja, was hätte er denn machen sollen?
00:57:22Als ein guter und erfolgreicher Anwalt zu werden, so wie du heute
00:57:26Und wer glaubst, hat ihm das Studium finanziert?
00:57:30Es war ja klar, dass noch einer von ihnen die zwei Buben studieren hat können
00:57:34Und dein Vater hat sich nichts gemacht aus dem Haus, also hat es der Willi gekriegt
00:57:38Aber glaub mir, das Haus war eine Bruchbude
00:57:43Erst der Willi hat es zu dem gemacht, wie es heute da steht
00:57:46Ich gehöre nicht zu eurer Familie und steht mir auch nicht zu, irgendwer die Rechnung aufzumachen, aber eine Geschichte hat
00:57:56immer zwei Seiten
00:57:59Ja, warum glaubst du dann, dass der Wilhelm, also der Unkel Willi, ausgehende mir das Haus vererbt hat?
00:58:06Mei, du bist doch jetzt ein Neffe
00:58:08Und vielleicht will er, dass du deine Wurzeln zurückfindest
00:58:10Ja, meine Wurzeln sind ganz woanders
00:58:12Nein, nein, nein, nein, dein Kopf ist woanders
00:58:16Aber deine Wurzeln und dein Herz, die sind da oben
00:58:22Ja, aber...
00:58:23Nichts, aber...
00:58:25Es ist ja so
00:58:35Richard?
00:58:40Richard?
00:58:41Richard?
00:58:52Was hast du denn?
00:58:54Selber gebacken?
00:58:55Unter fachmännischer Anleitung natürlich
00:58:59Bitte
00:59:12Danke, Richard
00:59:15Eigentlich solltest du dich beim Herbert bedanken
00:59:18Ich habe ihm ja nur geholfen, aber ich weiß jetzt, wie es geht
00:59:22Es ist ganz einfach
00:59:26Ich danke dir für den schönen Abend
00:59:34Hallo?
00:59:38Hallo?
00:59:41Hallo?
00:59:43Hallo?
00:59:47Hallo?
00:59:49Hallo?
00:59:51Hallo?
00:59:52Hallo?
00:59:52Sie sind mit der privaten Mailbox von Richard Steiner verbunden
00:59:56Bitte sprechen Sie nach dem Signaltun
00:59:59Wie lange willst du mich eigentlich noch hinhalten?
01:00:01Ruf endlich zurück, heute noch!
01:00:03Hallo?
01:00:03Oh!
01:00:33Guten Morgen. Bleib ruhig liegen. Ich kümmere mich heute um Robin.
01:00:38Schaffst du das neben der Arbeit?
01:00:40Mit Leichtigkeit. Für dich.
01:00:44Für dich?
01:00:53Dann gib's auch zu. Ein bisschen aufteilt ist er schon.
01:00:56Trotzdem.
01:00:58Warten wir. Wir werden uns noch alle wundern überlegt.
01:01:01Das Gott miteinander. So. Was gibt's für mich zu tun?
01:01:05So.
01:01:10So.
01:01:18So.
01:01:23So.
01:01:30So.
01:01:31So.
01:01:39So.
01:01:42So.
01:01:53So.
01:01:56So.
01:02:00So.
01:02:08So.
01:02:10So.
01:02:12So.
01:02:13So.
01:02:14So.
01:02:28So.
01:02:40So.
01:02:42So.
01:02:42Susi!
01:02:43Sie hatten völlig recht.
01:02:46Womit?
01:02:49Ich habe meinen Freund zum Teufel gejagt.
01:02:52Genauso, wie Sie das gesagt haben.
01:02:55Soll ich das geklappt haben?
01:02:56Ja.
01:02:57Ja, danke.
01:02:59Ja, ich meine, manche Menschen
01:03:02muss man zu ihrem Glück zwingen.
01:03:03Und ich glaube,
01:03:06Ihr Freund
01:03:07ist auch einer von dieser Sorte.
01:03:13Ja, wo bleibt Ihr Kampfgeist?
01:03:15Mit den Mitteln einer Frau.
01:03:17Früher oder später wird er sicher einsehen,
01:03:19wo er eigentlich hingehört.
01:03:21Meinen Sie?
01:03:21Ja, da bin ich ganz sicher.
01:03:24Ja. Ja, Sie haben recht.
01:03:27Wie immer. Danke, Herr Steiner, danke.
01:03:29Bitte.
01:03:31Vorsicht!
01:03:40Opa, bringst du mir jetzt das Angeln bei?
01:03:43Sag mal.
01:03:45Willst du nicht lieber mit deinen neuen Freunden spielen?
01:03:48Mit denen rede ich nie wieder.
01:03:50Immer will Timmy die Leine von Bruno halten.
01:03:53Du hast es mir versprochen.
01:03:55Ja.
01:03:56Und was man verspricht.
01:03:58Das muss man auch halten.
01:04:04Ich kann gar nicht glauben, wie sehr Richard sich verändern wird.
01:04:08Unterschätzen Sie Ihren Anteil nicht.
01:04:10Sie haben einen großen Einfluss auf Ihren Mann.
01:04:13Wenn Ihnen jemand dazu kriegt, das Hotel zu übernehmen,
01:04:16dann sehen Sie es.
01:04:18Ja, man sieht doch, welche Freude Sie daran haben.
01:04:21Ich habe eigentlich immer von sowas geträumt.
01:04:24Naja, Clarissa und Robin würden mir schon fehlen.
01:04:28Ach, das Hotel ist doch nicht aus der Welt.
01:04:30Wie sagt man hier in der Gegend?
01:04:32Schauen wir mal?
01:04:33Dann sehen wir schon.
01:04:37Ich geh schon.
01:04:39Danke.
01:04:44Frau Scholz.
01:04:45Frau Steiner.
01:04:47Freut mich sehr.
01:04:49Probleme in der Kanzlei?
01:04:51Keine, die er mal nicht lösen könnte.
01:04:53Wir haben einiges zu besprechen.
01:04:55Ah.
01:04:55Moment.
01:05:00Ich muss Sie leider enttäuschen.
01:05:02Wir sind ausgebucht.
01:05:03Machen Sie sich keine Umstände.
01:05:05Mein Rückflug geht um 21.40 Uhr.
01:05:08Warum hast du den Fisch wieder in den See geworfen?
01:05:11Der freut sich jetzt seines Lebens.
01:05:13Und du isst doch sowieso lieber Fischstäbchen, oder?
01:05:17Können wir nicht für immer hier bleiben.
01:05:21Möchtest du das gerne?
01:05:23Ich finde es schön hier.
01:05:27Sieh mal, da ist die Frau, mit der du geknutscht hast.
01:05:30Was?
01:05:32Was?
01:05:33Was redest du denn da?
01:05:38Guten Tag, Dr. Steiner.
01:05:39Robin, geh schon mal rein.
01:05:40Ich komm gleich nach.
01:05:45Ich nehme an, du kommst aus einer wichtigen Besprechung?
01:05:48Gibt es in der Kanzlei nicht genug zu tun?
01:05:51Sowas ähnliches wollte ich dich eigentlich auch fragen.
01:05:53Wie siehst du überhaupt aus?
01:05:55Wollen wir hier über Kleider reden, oder?
01:05:57Richard, warum rufst du nicht zurück?
01:06:00Weißt du eigentlich, was in der Kanzlei los ist?
01:06:02Deine Tochter ist gerade dabei, die Übernahme von Bramberg zu sabotieren.
01:06:06Warum sollte sie das tun?
01:06:08Na, rat mal.
01:06:09Sie hat was mit Bramberg.
01:06:11Ach, Blödsinn.
01:06:13Das sind ja ganz neue Töne.
01:06:16Dabei passt doch sonst eigentlich kein Platz zwischen uns, hm?
01:06:22Paar Schau.
01:06:24Ist das eine von uns?
01:06:25Na, sicher.
01:06:26Na, die legt sich aber mächtig ins Zeug fürs Hotel.
01:06:29Nicht schlecht.
01:06:35Hallo, Robin. Na, warst schön beim Angeln?
01:06:37Ja, super. Aber jetzt hab ich Hunger.
01:06:40Ja, die Elisabeth hat sicher was für dich.
01:06:42Wo hast du denn den Opa gelassen?
01:06:43Der ist draußen mit der Frau.
01:06:45Welche Frau?
01:06:46Die aus seiner Kanzlei.
01:06:47Ah.
01:06:48Die beiden knutschen bestimmt wieder.
01:07:10Also, was ist los?
01:07:13Bramberg hatte den Flo ins Ohr gesetzt, das er nur verkauft, weil man ihn unter Druck gesetzt hat.
01:07:17Ist da was dran?
01:07:18Hier ein Gespinster. Er hat nichts in der Hand.
01:07:21Na gut. Ich werd das mit Clarisse erklären.
01:07:23Wann, Richard? Unser Mandant wird ungeduldig.
01:07:26Ja, so bald wie möglich.
01:07:28Seit wann bist du eigentlich so unverbindlich?
01:07:30Ich glaub, die Landluft bekommt ihr nicht, hm?
01:07:32Komm, lass uns von hier verschwinden.
01:07:34Ich hab dich für heute Abend auf die Maschine nach Berlin gebucht.
01:07:37Ich fürchte, da wird ein Platz frei bleiben.
01:07:42Zwei Tage in der Zivilisation und du bist endlich wieder der Richard, den ich kenne.
01:07:46Annette.
01:07:46Mit all seinen Talenten.
01:07:48Lass doch diese Kinder rein.
01:07:51Gut, dann lass uns endlich wie Erwachsene benehmen.
01:08:03Lass mich raten. Es ist nicht so, wie es aussieht.
01:08:17Christina, das mit Frau Scholz ist außen vorbei.
01:08:20Ja, das hab ich gerade gesehen.
01:08:24Christina, bitte!
01:08:27Weißt du eigentlich noch, warum wir hergekommen sind?
01:08:33Für einen kurzen Moment hab ich geglaubt, du meinst es ernst?
01:08:39Dass dir noch was liegt an unserer Ehe?
01:08:41Natürlich liegt mir was dran.
01:08:45Du hast es versaut!
01:08:48Wo bist du eigentlich hin?
01:08:50Ich geh nirgendwo hin.
01:08:54Du gehst!
01:09:00Wieso glaubst du ihm?
01:09:02In seiner Situation kann der Bramberg viel behaupten.
01:09:05Die Konkurrenz macht ihn fertig.
01:09:07Die ruiniert ihn so und so, nicht?
01:09:08Die erhöhen die Preise und dann ist er fertig.
01:09:10Aber darauf lassen die sich doch nicht ein.
01:09:13Aber gut, wenn du meinst, dass da was dran ist.
01:09:15Also, mein Segen hast du.
01:09:18Der Mama? Ja, da geht's gut.
01:09:22Ja, richtig aus.
01:09:24Gut, Larissa, dann gute Nacht, Bussi, und schlaf gut.
01:09:34Haben wir noch ein Zimmer frei?
01:09:35Für dich immer.
01:09:37Magst du einen Schnitt?
01:09:37Gern.
01:09:39Sag mal, du arbeitest noch.
01:09:40Ich hab noch was fertig gemacht und die Elisabeth und der Johann.
01:09:44Die haben Grundreinigung.
01:09:47Sowas ähnliches hab ich auch hinter mir.
01:09:49Ich weiß.
01:09:51Wir haben es mitgekriegt.
01:09:53Die Frage ist, was will ich jetzt machen?
01:09:58Na?
01:09:59Danke.
01:10:00Das Positive drin sehen.
01:10:02Dass meine Frau mich verlassen hat.
01:10:04Also, wenn das positiv ist.
01:10:06Sehr froh, dass es ihr so nahe geht.
01:10:09Wenn's ihr egal wäre, dann hättest du keine Chance mehr.
01:10:16Ob ich überhaupt noch eine hab?
01:10:18Ach so, wie ich deine Frau kenne?
01:10:21Ja.
01:10:22Ah ja?
01:10:23Scheinst du meine Frau mittlerweile gut zu kennen?
01:10:25Du, die Christina ist schwer, ne?
01:10:27Vorsicht.
01:10:28Deine Frau gibt sich nicht damit zufrieden.
01:10:31Mit einem Rausschmiss.
01:10:33Keine Sorge.
01:10:35Du weißt ja, den Appetit hol ich mir vielleicht woanders, aber...
01:10:39...gegessen wird zu Hause.
01:10:42Können wir?
01:10:44Oh, unser Held.
01:10:46Habe die Ehre.
01:10:47Da haben sie sich ja was Sauberes geleistet.
01:10:51Und das wieder auszubügeln.
01:10:54Da muss uns schon was Gescheites einfallen.
01:10:57Uns?
01:11:14Ich geh mal raus.
01:11:15Jetzt mach alle mal Pause, ey!
01:11:16Jetzt mach alle mal Pause, ey!
01:11:17Jetzt mach alle mal Pause, ey!
01:11:17Jetzt mach alle mal Pause, ey!
01:11:17Jetzt, also, es kommt doch Kunzer drauf.
01:11:20Wir haben doch nichts zu verlieren, ja.
01:11:21Wir haben doch nichts zu verlieren, ja.
01:11:42Ah!
01:11:43Hallo, Susi!
01:11:44Haben Sie eine Verkäuferin gesehen?
01:11:47Wieso?
01:11:48Ja, ich weiß ja nicht.
01:11:49Ist das hier ein Selbstbedienungsladen?
01:11:53Haben Sie Ihr Problem gelöst?
01:11:56Welches?
01:11:56Ja, das mit Ihrem Freund.
01:11:58Ach ja, weil Sie wissen ja gar nicht, wie dankbar ich Ihnen bin, Herr Steiner.
01:12:02Weil Sie jetzt, wo er hingehört hat.
01:12:04Ja.
01:12:06Er will mir einen Heiratsantrag machen.
01:12:08Na dann!
01:12:09Gratuliere!
01:12:10Ja.
01:12:11Sagen Sie, dass hier niemand ist?
01:12:14Also, wenn Sie wollen, dann, dann geb ich Ihr das Geld.
01:12:17Ja, ich weiß ja gar nicht, was die Rosen kosten.
01:12:19135.
01:12:20135.
01:12:22Grüß dich, Susi!
01:12:29Ich hab's genau recht.
01:12:30Ach, danke.
01:12:31Bitte.
01:12:32So.
01:12:33Und, ähm, den Eimer, den holt sich die Verkäuferin dann vom Hotel wieder ab.
01:12:36Und Sie sagen einen schönen Gruß an Ihren Freund.
01:12:39Ja.
01:12:40Unbekannterweise.
01:12:41Danke, Herr Steiner.
01:12:42Bitte.
01:12:43Biederschauen.
01:12:43Wiedersehen.
01:12:45Heiratsantrag.
01:12:47Nein, Hannes.
01:12:49Ich kann nicht mehr.
01:12:52Ich kann ihm das doch nicht durchgehen lassen, nur um das Hotel zu retten.
01:12:57Sie haben das selbst gesagt, der Richard hat sich verändert.
01:13:01Ja, ich fürchte, da hab ich mich getäuscht.
01:13:04Ja.
01:13:06Aber was er getan hat, lässt sich nicht schönreden, das ist klar.
01:13:10Aber was immer es auch war, das ist eine Altlast.
01:13:14Na, quasi aus einem früheren Leben.
01:13:15Na, und?
01:13:17Na, was wäre, wenn Sie es nie erfahren hätten?
01:13:20Verstehe.
01:13:21Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß.
01:13:24Männerlogik.
01:13:29Um das Haus tut's mir genauso leid wie Ihnen.
01:13:31Und das alles hier aufzugeben, wird mir verdammt schwer fallen.
01:13:36Aber eines kann ich Ihnen verraten.
01:13:39Ich mache ihm mein Glück nicht länger von meinem Mann abhängig.
01:14:02Was passiert ist, tut mir wirklich furchtbar leid.
01:14:06Ja, ich hatte ein Verhältnis mit Frau Scholz, aber das ist vorbei.
01:14:10Weil ich euch erwischt habe.
01:14:13Warum soll ich glauben, dass du dich so plötzlich verändert hast?
01:14:16Das musst du doch gemerkt haben.
01:14:19Ich glaube nicht, dass ich das Risiko noch einmal eingehen möchte.
01:14:21Christina.
01:14:24Was wird aus dem Hotel?
01:14:27In der Beziehung habe ich dir nie was vorgemacht.
01:14:31Ich meine, erwartest du allen Ernstes, dass ich alles aufgebe, nur um ein Hotel zu leiden?
01:14:35Erwartest du allen Ernstes von mir, dass ich mit dir in unser altes Leben zurückkehre?
01:14:50Opa ist ganz traurig.
01:14:53Das bin ich auch.
01:14:55Ist du ihn denn nicht mehr lieb?
01:14:58Natürlich.
01:15:00Deshalb ist es ja so schwer.
01:15:05Hallo, Fritz.
01:15:06Guten Tag, Frau Steiner.
01:15:07Soll ich nicht lieber bei dir bleiben?
01:15:10Nein, nein.
01:15:12Geh nur zu deinen Freunden.
01:15:17Ich bring Robin morgen früh zurück, wie besprochen.
01:15:21Timmi freut sich schon riesig, dass ich wieder ausgesöhnt habe.
01:15:29Steiner?
01:15:30Hallo, Herr Ritzl.
01:15:33Der ist gerade raus.
01:15:36Nein, der ist zu Freunden und übernachtet auch da.
01:15:40Warum bist du denn so aufgekratzt?
01:15:45Gratulieren? Wozu?
01:15:50Richard hat was?
01:16:09Ich bin schlecht.
01:16:12Ich bin schlecht.
01:16:15Ich bin nicht mehr dabei.
01:16:16Wahnsinn.
01:16:21Wir haben mich nicht mehr so auf ein Handy.
01:16:22Ich binbuch, schmeißen Sie.
01:16:22Und ihr geht's mir halt nicht mehr ins Restaurant.
01:16:25Es wird gebraucht.
01:16:42Richard!
01:17:04Ich habe gerade...
01:17:09Wann wolltest du mir eigentlich sagen,
01:17:12dass Clarissa die Leitung der Kanzlei übernimmt?
01:17:17Ja.
01:17:19Würde das denn was ändern?
01:17:26Das ist ja alles sehr geschickt eingefädelt.
01:17:31Dein Mann ist Anwalt.
01:17:35Und zwar ein ganz überheblicher, selbstgefälliger, grander...
01:17:45Ja, mehr Kompliment an einem Tag ertrage ich nicht.
01:17:48Warum bist du dir eigentlich so sicher, dass deine Taktik aufgeht?
01:17:54Weil du mich liebst.
01:17:57Und ich dich auch.
01:18:05Ab heute gibt's nichts mehr zwischen uns.
01:18:16Ich glaube, jetzt geht's los.
01:18:17Jetzt?
01:18:18Ja!
01:18:19Ich hol's auf, denn.
01:18:20Weil ich jetzt bedäule.
01:18:21Nein, nein, das ist spannend.
01:18:22Au!
01:18:23Mama!
01:18:25Aber ich war schon mal wieder allein.
01:18:27Geht, Toni!
01:18:35Jetzt mir schnell, hol Handtüche!
01:18:46Liesel, schnell!
01:18:47Was zum Aufhören!
01:18:49Wo sind denn die Handtücher?
01:19:06Wo sind denn die Handtücher?
01:19:27So, Herr, da warst du deine kleine Prinzessin!
01:19:30Hallo, Sie hervorragend.
01:19:33Dann warst du schon die Mama.
01:19:36Unser Giovanni.
01:19:48Das ist schön.
01:19:49Das ist schön, ja.
01:19:51Macht euch keine Sorgen.
01:19:53Mutter und Kind geht bestens.
01:19:55Wir nehmen es nur zur Kontrolle mit.
01:20:00Wir sollten packen, Christina, komm.
01:20:02Wovon redest du?
01:20:04Hast du nicht verstanden, was hier gespielt wird?
01:20:06Brauchst du eine Wiederholung?
01:20:09Alles noch mal auf Anfang und diesmal ein bisschen freundlicher zu eurem Hotelschef.
01:20:13Das habt ihr doch voll drauf, oder?
01:20:16Und so einfältig, wie ich dachte, bist du ja gar nicht.
01:20:19Wäre beinahe aufgegangen, dein kleines Bauernteater.
01:20:21Und ich, voll Idiot, ja, ich habe schon geglaubt,
01:20:23das ehrlich mit mir, ohne irgendeine Rechnung aufzumachen
01:20:26oder etwas von mir zu wollen, um so hintergangen zu werden,
01:20:29brauche ich nicht hier zu bleiben.
01:20:31Das kriege ich woanders auch.
01:20:33Komm, Christina.
01:20:34Der Einzige, der hier eine Rechnung aufmacht, bist du, Richard.
01:20:37Wenn du wirklich nicht verstehst, um was es hier geht
01:20:39und was für diese Menschen hier auf dem Spiel steht, dann...
01:20:44Was dann?
01:20:47Dann hast du dich nicht geändert.
01:20:59Der Vorstand von Birgel-Back hat sich auf alles eingelassen
01:21:02und Birgel wird Brambergs Geschäfte als altes Traditionsunternehmen weiterführen.
01:21:09Saubere Arbeit, Clarissa.
01:21:12Tja, mit dem Erpressungsversuch wären wir in die Öffentlichkeit gegangen.
01:21:15Der Imageverlust hätte Birgel Millionen gekostet.
01:21:19Sollte man Gleiches...
01:21:22... mit Gleichem vergelten?
01:21:24Erpresst haben wir sie nicht.
01:21:26Wilfried und ich mussten lediglich ein paar deutliche Worte finden.
01:21:29Wilfried?
01:21:31Warnt sich da was an?
01:21:33Mal sehen.
01:21:35Jedenfalls fahren wir am Wochenende gemeinsam zum See.
01:21:39Raub ihn abholen.
01:21:43Papa.
01:21:45Willst du es dir nicht nochmal überlegen?
01:21:50Lügner gibt es in dieser Stadt mehr als genug.
01:21:57Ich weiß genau, was du meinst.
01:22:06Wie ich sehe, bist du endlich zur Vernunft gekommen.
01:22:09Spar dir deinen Zynismus.
01:22:11Wie bitte?
01:22:12Was du mit Bramberg gemacht hast, ist versuchte Nötigung.
01:22:16Und sowas sieht man bei der Anwaltskammer gar nicht gern.
01:22:19Ach so ist das.
01:22:23Gut.
01:22:25Dann will ich das traute Familienunternehmen nicht weiter stören.
01:22:32Übrigens.
01:22:33Der Landeis-Deal stand dir besser.
01:22:36Für so einen Anzug hast du nicht die Klasse.
01:22:41So.
01:22:54Sch rein.
01:23:24Untertitelung. BR 2018
01:23:39Ich verstehe ihn schon. Der muss sich ja hintergangen fühlen.
01:23:43Das war unsere einzige Chance.
01:23:44Dann muss man doch vorhanden, das sehen wir jetzt.
01:23:46Ach geh, jetzt gib doch dem Hannes nicht die ganze Schuld.
01:23:49Wenigstens hat er was probiert.
01:23:52Und?
01:23:53Der Gemeinderat hat unser Anliegen abgelehnt.
01:23:56Ach nee, ja.
01:23:58Morgen sind die vier Wochen um.
01:24:00Dann fällt das Hotel endgültig an die Gemeinde.
01:24:03Und was geschieht jetzt mit uns?
01:24:04Hannes und ich werden versuchen, euch woanders unterzubringen.
01:24:07Wir klappern jedes Hotel im Umkreis von 20 Kilometern ab.
01:24:11Ja, da ist sicher was zu machen.
01:24:13Nicht, dass Sie mir jetzt hier das Haus besetzen.
01:24:17Wir wollen doch nicht, dass jemand zu Schaden kommt.
01:24:19Was haben Sie hier zu suchen?
01:24:20Das Abrissunternehmen möchte schon mal Maß nehmen.
01:24:23Noch gehört es nicht Ihnen.
01:24:24Das ist nur noch eine Frage von Tagen.
01:24:27Grüßen Sie Ihren Mann von mir, wenn Sie ihn sehen.
01:24:29Das können Sie selber tun.
01:24:32Richard!
01:24:32Herr Steiner, Sie hier.
01:24:34Was für eine Überraschung.
01:24:35Aus dem Geschäft wird nichts.
01:24:37Ich weiß.
01:24:38Um das Hotel zu erben, hätten Sie es vier Wochen leiten müssen.
01:24:41Aber Sie sind ja schon nach drei Wochen verduftet.
01:24:44Tut mir leid für Sie.
01:24:45Das war nur ein Außentermin, um Gäste zu akquirieren.
01:24:48Aber meine Angestellten können Ihnen gerne bestätigen,
01:24:51wie gut ich dieses Hotel geführt habe, nicht wahr?
01:24:54Jawohl, Herr Müller!
01:24:56Wusstehe.
01:24:57Was ist mit unserer Vereinbarung?
01:24:59Ich meine, immerhin haben wir doch...
01:25:02Leben Sie trotzdem wohl?
01:25:05Elisabeth, jetzt holst du einen Obstler, weil jetzt wird gefeiert.
01:25:09Jawohl.
01:25:11Schäf.
01:25:23Entschuldigung, Herr Steiner.
01:25:26Ähm, die, die Rekada hält Sie so gern als Taufpate.
01:25:30Ein bildschönes Baby.
01:25:32Um so schön zu werden wie du,
01:25:34muss es sich aber noch kräftig ins Zeug legen.
01:25:36Sagen Sie der Rekada, es wird mir eine große Freude sein.
01:25:40Oh mein, danke.
01:25:41Dankeschön, danke.
01:25:50Ich habe einen Fehler gemacht.
01:25:54Ich liebe dich, Richard.
01:26:01Übrigens,
01:26:03im Zimmer 17
01:26:05müssten dringend die Betten gemacht werden.
01:26:09Jetzt?
01:26:13Wenn du meinst,
01:26:15du bist der Chef.
01:26:25Wo ist denn?
01:26:25Wo ist der Kind da?
01:26:26Oh, es ist es bei Kfeiern.
01:26:28Ja, ich bin in der裡.
01:26:31Ja, ich bin in der裡.
01:27:00Untertitelung des ZDF, 2020
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