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KurzfilmeTranskript
00:00:01Ach, jetzt nicht schlafen.
00:00:15Komm, lass uns langsam gehen.
00:00:32Komm, lass uns langsam gehen.
00:01:08Das wird dir guttun.
00:01:13Wo mag er jetzt sein?
00:01:15Na, irgendwo zwischen Himmel und Hölle.
00:01:19Schätzchen, du weißt, ich bin ein altes Schandmaul, aber tief in mir habe ich einen festen Glauben.
00:01:25Mach dir keine Sorgen. Lothar hat sich immer zurechtgefunden.
00:01:34Du solltest schlafen gehen. Wir haben morgen einen langen Tag vor uns.
00:01:38Ich hole dich ab. Punkt 10.
00:01:44Hm? Der Notartermin.
00:01:47Ach so.
00:01:49Gut, dass du mich hast.
00:01:51Ja.
00:01:54Ist noch was, ja?
00:01:57Danke.
00:01:57Und ruf an, wenn du mich brauchst.
00:02:00Danke.
00:02:02Gute Nacht.
00:02:04Gute Nacht.
00:02:16Und wie soll das jetzt gehen ohne dich?
00:02:23Ich habe Ihren verstorbenen Mann sehr geschätzt, liebe Frau Maybach.
00:02:28Ja.
00:02:29Nicht nur mir, unserer gesamten Skatrunde wird er sehr fehlen.
00:02:35Sind Sie sicher, liebe Frau Maybach, dass Frau Müller...
00:02:41Müller. Franziska Müller.
00:02:44Dass Sie Frau Müllers Anwesenheit während der Testamentseröffnung wirklich wünschen?
00:02:49Äh...
00:02:49Ich bin die beste Freundin von Frau Maybach.
00:02:51Wir haben keine Geheimnisse voreinander.
00:02:53Nee.
00:02:55Also, bevor ich das Testament verlese, möchte ich Sie davon in Kenntnis setzen, dass sich
00:03:00die zweite Haupterbin entschuldigen ließ.
00:03:04Zweite was?
00:03:05Hä?
00:03:05Frau Deutz wird heute nicht persönlich erscheinen.
00:03:08Frau wer?
00:03:09Frau Deutz erhält eine beglaubigte Kopie des Testaments.
00:03:13Wer ist diese verflixte Person?
00:03:14Ich bitte Sie, Frau Müller.
00:03:15Müller.
00:03:16Franziska Müller.
00:03:17Ich bitte Sie um Ruhe.
00:03:18Aber Sie lassen mir doch nicht von Ihnen den Mund verbieten.
00:03:20Wer ist diese Frau Deutz?
00:03:23Ich unterliege gegenüber meinen Mandanten der absoluten Schweigepflicht.
00:03:27Auch über deren Tod hinaus.
00:03:29Also in diesem Fall...
00:03:30Jetzt halten Sie doch endlich mal die Klappe.
00:03:40Das ist unglaublich.
00:03:43Bodenlos.
00:03:44Schockierend.
00:03:46Wir werden das Testament natürlich anfechten.
00:03:48Ich kenne da einen sehr guten Anwalt.
00:03:50Nicht zu einem Winkeladvokaten.
00:03:52Wie dieser Doktor Schöne.
00:03:54Unglaublicher Mensch.
00:03:56Ich werde nicht zulassen, dass dieses Miststück nicht in deinen Besitz bringt.
00:04:00Die Hälfte deines Hauses, alles was du hast.
00:04:03Ich habe Lothar einiges zugetragen.
00:04:05Besser dem.
00:04:07Aber nicht, dass er sich von so einem Miststück abzocken lässt.
00:04:11Kieler, Schätzchen, mach jetzt nicht schlapp.
00:04:22Ich kann das nicht glauben.
00:04:25Mutter war doch immer ehrlich zu mir.
00:04:27Offenbar nicht.
00:04:29Auch ein Schluck?
00:04:33Ich möchte nicht, dass du schlecht über ihn sprichst.
00:04:36Aber das tue ich doch gar nicht.
00:04:37Ich stelle nur fest, dass er dich betrogen hat.
00:04:44Gieler, Schätzchen, mach auf.
00:04:47Fakt ist, dass Lothar dieser Frau Deutz die Hälfte seines Vermögens vermacht hat.
00:04:51Und warum tut ein Mann so etwas?
00:04:59Lothar hatte keine...
00:05:04Das hätte ich doch gemerkt.
00:05:07Gieler, Schätzchen, Männer sind prinzipiell nicht besonders intelligent.
00:05:11Und wenn es darum geht, entwickeln sie geradezu geniale Fähigkeiten.
00:05:15Lügen plötzlich so perfekt wie Baron Münchhausen.
00:05:20Lothar hat mich nicht belogen.
00:05:22Ach, und was ist mit der Geschichte von damals?
00:05:24Ach, erzähl mir jetzt nicht, dass du das ganze Drama vergessen hast.
00:05:27Erst wolltest du Lothar erschießen und dich dann selber von der Brücke stürzen.
00:05:31Das ist doch schon eine Ewigkeit her.
00:05:3327 Jahre, genau.
00:05:35Franziska, da sind olle Kamellen.
00:05:37Fakt ist, dass Lothar schon mal was mit einer anderen hatte.
00:05:42Gieler, Schätzchen.
00:05:47Ich verspreche dir, ich finde alles über dieses Miststück raus.
00:05:55Schweigepflicht, Doktor Schöne.
00:06:07Haben Sie einen Hammer?
00:06:11Ja.
00:06:39Frau Deutz heißt mit Vornamen Maya.
00:06:42In der indischen Philosophie steht Maya für die Verschleierung der Wahrheit.
00:06:48Passt wie die Faust aufs Auge oder die Arsch auf einmal.
00:06:51Sie hat einen kleinen Blumenladen am Hahnplatz.
00:06:56Nur zehn Autominuten von dir.
00:06:58Und einen Katzensprung vom Gesundheitsamt entfernt.
00:07:01So viel zu Lothars Überstunden.
00:07:11Entschuldigung, Herr Weber.
00:07:23Der schießt nur dem diverser Ort Untertitel
00:08:04Du fährst seinen Wagen?
00:08:06Ach, wenn Luther das sehen könnte.
00:08:08Soll er doch?
00:08:27Wir sind da.
00:08:30Majas Blumenladen.
00:08:31Da hockt sie, die falsche Schlange.
00:08:35Na, was ist?
00:08:37Na los, mach jetzt nicht schlapp.
00:08:39Du wolltest doch wissen, mit wem Luther dich betrogen hat.
00:08:42Go in, find out.
00:09:34Was ist das?
00:09:39Unfassbar.
00:09:41Ausgerechnet Lothar.
00:09:44Eine Geliebte, okay.
00:09:46Aber einen kleinen Sohn und das zweite Kind im Anmarsch, das hätte ich ihm nie zugetraut.
00:09:53Mir hat er immer gesagt, er will keine Kinder.
00:09:56Egoist.
00:10:01Wir haben doch in uns genug, hat er immer gesagt.
00:10:04Natürlich.
00:10:08Ich hab's einfach akzeptiert.
00:10:11Mistkerl.
00:10:20Mistkerl.
00:10:26Komm mir, schau mal.
00:10:34Sie haben mir nachspioniert?
00:10:35Ich hasse Versteckspiele, reden wir offen.
00:10:38Sie zahlen mir meinen Erber aus, die Hälfte des Hauses.
00:10:42Das ist ja...
00:10:44Also was, was erlauben Sie sich, Sie...
00:10:46Erst nehmen Sie mir meinen Mann und lassen Sie sich von ihm...
00:10:48Und dann wollen Sie noch mein Haus?
00:10:52Sie haben wirklich keine Ahnung.
00:10:57Was?
00:11:00Moment mal.
00:11:02Was meinen Sie damit?
00:11:05Wovon habe ich keine Ahnung?
00:11:07Ich hab Sie nicht betrogen.
00:11:08Aber Sie haben mir meinen Vater weggenommen.
00:11:12Ich bin Lothars Tochter.
00:11:38Und du glaubst dir?
00:11:40Dr. Schöne hat's mir bestätigt.
00:11:43Der Winkeladvokat.
00:11:45Es gibt keinen Zweifel, Maja Deutz ist Lothars Tochter.
00:11:49Willst du sie wirklich ausbezahlen?
00:11:51Was soll ich denn machen, Franziska?
00:11:53Mir bleibt doch keine andere Wahl.
00:12:02Tut mir leid, Frau Maybach.
00:12:10Aber Ihren Wunsch nach einem Kredit
00:12:12in der von Ihnen geforderten Höhe
00:12:14können wir leider nicht entsprechen.
00:12:16Wie bitte?
00:12:17Geehrte Frau Müller.
00:12:18Miller.
00:12:20Franziska Miller.
00:12:21Frau Maybach verfügt über keine Rücklagen,
00:12:24muss noch zehn Jahre lang ihr Haus abbezahlen
00:12:26und hat auch sonst kein Einkommen.
00:12:28Aber Sie hat die Witwenrente Ihres verstorbenen Ehemannes.
00:12:30An sich ja.
00:12:31Und das reicht ja wohl gerade um die Lebenszeit,
00:12:33um die Verhaltungskosten zu decken.
00:12:39Es tut mir leid, Frau Maybach.
00:12:43Und was hast du jetzt vor?
00:12:45Ich werde mit Frau Deutz sprechen
00:12:46und ihr dann meine Situation erklären.
00:12:50Und dann werde ich mir Arbeit suchen.
00:12:52Du wirst was?
00:12:54Schätzchen, wir sind keine 30 mehr.
00:12:56Und du bist seit zehn Jahren aus dem Berufsleben raus.
00:12:59Neun Jahre, Franziska.
00:13:08In diesem Land gibt es fünf Millionen Arbeitslose
00:13:11und zigtausend hochqualifizierte Arbeitskräfte.
00:13:13Mach's gut, Franziska.
00:13:19Mach's gut, Franziska.
00:13:47Was wollen Sie?
00:13:48Mit Ihnen reden.
00:13:50Meine Forderung ist klar.
00:13:51Was gibt's nur noch zu reden?
00:13:52Komm, Wachs.
00:13:52Sonst verpassen wir noch den Bus.
00:13:54Ich kann Sie mitnehmen.
00:13:56Danke, nein.
00:13:58Frau Deutz.
00:14:01Ich wollte auch eigentlich nur sagen,
00:14:03dass ich Sie ausbezahlen werde,
00:14:05aber es kann eine Weile dauern.
00:14:06Was heißt das?
00:14:08Ich hab das Geld im Moment nicht,
00:14:09und ein Kritik...
00:14:10Sie meinen, es ist mir scheißegal,
00:14:11wie Sie an die Kohle kommen.
00:14:13Und wenn Sie was rausverkaufen.
00:14:15Komm, mein Schatz.
00:14:16Komm.
00:14:23Und nach meiner...
00:14:30Dann hab ich, äh,
00:14:31nach meiner Lehre als Buchhalterin
00:14:33im hiesigen Gesundheitsamt gearbeitet.
00:14:36Da hab ich auch meinen Mann kennengelernt.
00:14:41Ähm, ja, und dann hab ich lange
00:14:42bei einer Rohrreinigungsfirma gearbeitet.
00:14:44Die hat aber vor neun Jahren
00:14:45dann Insolvenz angemeldet.
00:14:47Ähm, haben Sie Computerkenntnisse?
00:14:50Ich kann Stähne und Schreibmaschine.
00:14:54Wie sieht's denn aus mit Fremdsprachen?
00:14:57Ja, Englisch.
00:14:59So lala.
00:15:02Und Gastronomie?
00:15:04Können Sie Kellnern?
00:15:07Hab ich noch nicht versucht.
00:15:14Also, Frau Maybach,
00:15:16das Einzige, was ich Ihnen anbieten könnte,
00:15:18wäre ein Job als Freizeitoma.
00:15:21Wie?
00:15:22Babysitten, bisschen Hausarbeit.
00:15:24Sie können doch mit Kindern, oder?
00:15:25Nein.
00:15:26Äh, ich meine, ja,
00:15:28ich hab nix gegen Kinder, aber
00:15:30mir fehlt da jede Erfahrung.
00:15:36Es tut mir leid, dann kann ich nix für Sie tun.
00:15:39Aber es muss doch
00:15:41irgendeine Arbeit für mich geben.
00:15:42Frau Maybach,
00:15:43ich hab Ihnen eine Liste mit 25-Jährigen.
00:15:46Top ausgebildet.
00:15:47Wollen Sie mal ein Rat?
00:15:48Spielen Sie Lotto,
00:15:49oder sind die Chancen größer?
00:15:52Spielen Sie mir leid?
00:16:05Frau Maybach?
00:16:08Herr Weber?
00:16:11Sie haben Besuch.
00:16:13Ich wollte die junge Dame
00:16:15nicht vor ihrer Tür warten lassen
00:16:16und hab mir erlaubt,
00:16:17ihr einen Kaffee anzubieten.
00:16:19Der Kleine wollte allerdings
00:16:20lieber heiße Schokolade.
00:16:22Aber die sind ja schon wieder alle.
00:16:23Willst du noch ein paar Kirschen?
00:16:24Mhm.
00:16:28So.
00:16:38Tag.
00:16:39Hallo.
00:16:42Ihre Waffeln sind köstlich.
00:16:44Oh, das freut mich aber.
00:16:50Möchten Sie vielleicht einen Cappuccino?
00:16:52Ja, gerne, gerne.
00:16:54Danke.
00:16:56Max, was ist?
00:16:57Wollen wir mal
00:16:57die Kaffeemaschine blubbern lassen?
00:16:59Ja.
00:17:00Ja.
00:17:10Ich war heute beim Arbeitsamt.
00:17:12Ich brauch nämlich eine Anstellung,
00:17:14damit ich einen Kredit beantragen kann.
00:17:15Also null Chance.
00:17:17Äh, wie?
00:17:19Nein, Ihrem Alter einen Job zu kriegen.
00:17:21Sechs Richtige im Lotto
00:17:22sind wahrscheinlicher.
00:17:24Hören Sie mal, ich kann ja verstehen, dass Sie...
00:17:25Nix verstehen Sie.
00:17:27Ich hab ein Kind,
00:17:27ich bin schwanger
00:17:28und sitz auf der Straße.
00:17:29Ich hab meinen Mann verlassen.
00:17:30Dort vorn sind meine Sachen.
00:17:34Da.
00:17:35Der Hälfte des Hauses gehört mir.
00:17:42Deine Angst, wir machen Ihnen keine Umstände.
00:17:44Mhm.
00:17:48Wo können wir schlafen?
00:17:49Da vorne, rechts.
00:17:54Und du heißt Max?
00:17:57Das ist aber ein schöner Name.
00:18:04Das Zimmer hier reicht uns.
00:18:06Die Bücher teilen wir uns, klar?
00:18:09Klar.
00:18:10Und das Bad?
00:18:11Das Bad.
00:18:15Haben Sie einen Fernseher?
00:18:17Äh, äh, unten im Wohnzimmer.
00:18:21Okay.
00:18:22Der Musikantenstart ist am Samstagabend
00:18:23gehört Ihnen.
00:18:24Die Krimis mir.
00:18:26Wie kommen Sie darauf,
00:18:28dass ich vorzusich mag?
00:18:30Intuition.
00:18:31Intuition.
00:18:41Max!
00:18:43Baden, essen, schlafen gehen!
00:18:54Baden, essen, schlafen gehen!
00:19:05Er ist da rüber gelaufen.
00:19:15Wir machen ihn weg, schnell!
00:19:29Es ist 2 Uhr nachts.
00:19:31Was?
00:19:33Es ist 2 Uhr nachts schon.
00:19:37Und?
00:19:38Sie müssen doch morgen früh raus.
00:19:43Sie sind nicht meine Mutter.
00:19:54Oh Gott, oh Gott, oh Gott, oh Gott!
00:20:22Oh Gott, oh Gott, oh Gott!
00:20:47Wir brauchen einen kühlen Kopf und einen kühlen Plan.
00:20:51Wir dürfen nicht zulassen, dass dieses Miststück dich um deine Ersparnisse bringt.
00:20:59Hast du gestern Nacht eine Orgie gefeiert?
00:21:03Dr. Schöne hat mir versichert, dass Maya Deutz erst nach Lothars Tod von seiner Existenz hervor.
00:21:08Tatsächlich? Und wusste Lothar, dass er eine Tochter hat?
00:21:13Ja, Mayas Mutter hat ihm einen Brief geschrieben, vor 3 Jahren, kurz bevor sie gestorben ist.
00:21:18Und dann hat er ihr regelmäßig Geld überlesen, anonym.
00:21:23Und diese Maya hat die monatliche Spende angenommen, ohne zu fragen, woher das Geld kommt.
00:21:28Mein Gott, Franziska, er hat sich bestimmt was einfallen lassen.
00:21:31Und eins ist ja mal klar, er hat sich an sein Versprechen gehalten.
00:21:35Welches?
00:21:37Ja, nach der Geschichte mit dieser Frau hat er ja jeden Kontakt abgebrochen.
00:21:43Wer sagt das?
00:21:44Sein Skatbruder, der Winkeladvokat?
00:21:47Kieler Schätzchen, du bist wirklich hoffnungslos, leichtgläubig.
00:22:01Was ist das?
00:22:06Der gehört Max.
00:22:09Der Sohn von Frau Deutz, Lothars Enkel. Möchtest du auch einen Kaffee?
00:22:13Was geht hier vor?
00:22:16Maya und Max wohnen hier.
00:22:21Der Gott, Franziska, was soll ich denn machen?
00:22:23Lothar hat ja die Hälfte des Hauses vermacht.
00:22:24Sie hat mich quasi überrollt.
00:22:27Kieler Schätzchen, du wirst meine Gutmütigkeit noch bitter bereuen.
00:22:40Hallo.
00:22:40Hallo.
00:22:44Was ist das?
00:22:46Wonach es aussieht, ein Kaninchen.
00:22:47Helfen Sie mal?
00:22:55Im Laden kann ich ihn nicht lassen.
00:22:56Ohne Meister Hoppel ist Max tot unglücklich.
00:22:59Aha.
00:23:05Das riecht aber ziemlich stark.
00:23:08Ach, da gewöhnt man sich dran.
00:23:30Ich komme dafür auf.
00:23:32Das sind Erinnerungen.
00:23:35Das tun wir mal wieder da rein.
00:23:41Maybach?
00:23:44Frau Deutz, für Sie.
00:23:47Wenn Herr Stefan Wagner.
00:23:49Ich will ihn nicht sprechen.
00:23:52Würden Sie ihm das bitte selber sagen?
00:24:00Lass mich in Ruhe.
00:24:05Nein.
00:24:10Ich muss dringend was essen.
00:24:12Immer wenn ich mich aufrege, fällt mein Blutzucker entkält.
00:24:15Ich habe was gekocht.
00:24:17Brokkoli-Kratzer mit Kartöffelchen.
00:24:19Äh, Max mag kein Gemüse.
00:24:20Und ich kann kein Kohldinger Blähung.
00:24:24Natürlich, hätte ich mir denken können.
00:24:34So, Maxi hier.
00:24:40Es geht mich ja nichts an, aber Sie wissen sicher, dass diese Dosengerichte kaum Nährstoffe enthalten.
00:24:49Danke für den Tipp.
00:24:51Aber wie Sie schon sagten, geht sie nichts an.
00:24:55Hm, guten Appetit.
00:25:02Piep, piep, piep.
00:25:05Guten Appetit.
00:25:07Wir haben uns alle lieb.
00:25:12Lieber Gott, segne, was du uns beschert hast.
00:25:15Amen.
00:25:16Amen.
00:25:18Guten Appetit.
00:25:29Ich mache das schon.
00:25:31Äh, äh, lassen Sie mal.
00:25:43Sie werden uns lieber heute als Morgen lassen, hm?
00:25:45Das habe ich nicht gesagt.
00:25:47Das müssen Sie auch nicht, das weiß ich.
00:25:51Sobald Sie mich auszahlen, verschwinden wir.
00:25:52Ich habe das Geld noch nicht, das wissen Sie.
00:25:55Dann verkaufen Sie das Haus.
00:26:01Dieses Haus ist alles, was ich habe.
00:26:03Ich lebe seit 20 Jahren hier.
00:26:04Jeden Cent haben Lothar und ich in diese vier Wände gesteckt.
00:26:06Und jetzt soll ich mich auf einmal von heute auf morgen von allem trennen?
00:26:12Dann suchen Sie eine andere Lösung.
00:26:16Ähm, könnte ich die Reste vom Graton für Meister Hoppel haben?
00:26:21Er hat schon empfindlichen Magen und, ähm, außer Möhren verträgt er nur gekochtes.
00:26:27Ja.
00:26:28Ja.
00:26:30Danke.
00:26:31Gila, Schätzchen.
00:26:33Du wirst deine Gutmütigkeit noch bitter bereuen.
00:26:38Mama.
00:26:39Mama.
00:26:41Psst, Max, bitte schlaf jetzt.
00:26:45Au.
00:26:46Was ist los?
00:26:47Ist dir schlecht?
00:26:48Ja.
00:26:49Ja.
00:26:52Mama.
00:26:55Mama, fertig.
00:26:57Komm ja schon.
00:27:13All right.
00:27:18Warten Sie, ich helfe Ihnen.
00:27:20Oh.
00:27:23Als unser Sohn zur Welt kam, fand ich ihn perfekt.
00:27:26Ein kleines Wunder.
00:27:28Bis ich feststellen musste, dass nichts so lecker aus ihm raus, wie reinkam.
00:27:35Sie haben einen Sohn, das wusste ich gar nicht.
00:27:37Ja, er arbeitet als Bauingenieur im Nahen Osten.
00:27:40Ach.
00:27:40Seine Brücken sind legendär.
00:27:42Wenn es heiß wird, stinken die Dinger mächtig.
00:27:45Aha.
00:27:47Danke.
00:27:48Bitte.
00:27:52Tschüss.
00:28:00Eine Woche in dieser Zwangs-Wiki und du siehst aus wie neun Jahre Alcatraz.
00:28:06Mir geht's gut.
00:28:07Glaube ich dir mit deinen Augenringen.
00:28:10Wir haben uns arrangiert, Frau Deutz und ich.
00:28:13Das heißt, ihr geht euch aus dem Weg.
00:28:14Auf Dauer ist das kein Zustand.
00:28:18Was macht das Kind, wenn die Mutter arbeiten muss?
00:28:21Sie nimmt's mit ins Geschäft.
00:28:23Auf Dauer ist das doch auch keine Lösung.
00:28:29Da hat der Luther ganz schön was eingebrockt.
00:28:33Einmal in seinem Leben hat er einen Fehler gemacht und dann hat er versucht, ihn wieder gut zu machen.
00:28:36Ich sag ja nicht, dass er dich andauernd betrogen hat.
00:28:38Luther war ja nun wirklich auch kein Frauentyp.
00:28:42Ich fand ihn attraktiv.
00:28:44Du warst ja auch mit ihm verheiratet.
00:28:46Franziska, bitte hör auf.
00:28:48Entschuldige.
00:28:49Du weißt ja, dass Luther und ich so unsere Schwierigkeiten hatten.
00:28:52Aber ich habe ihn nie für einen Schuft gehalten.
00:28:53Wirklich nicht.
00:28:58Manchmal habe ich dich richtig um ihn beneidet.
00:29:02Er hat dich auf Händen getragen.
00:29:04Dich abgöttisch geliebt.
00:29:08Das hat er.
00:29:10Siehst du?
00:29:11War trotzdem ein stur Kopf.
00:29:16Seine Tochter ist genauso.
00:29:17Ich könnte sie manchmal durchschütteln und vor die Tür setzen.
00:29:24Ich könnte eine Hypothek auf meine Wohnung aufnehmen.
00:29:28Nee, Franziska, das kann ich nicht annehmen.
00:29:30Ich weiß ja, dass du gerade mal so über die Runden kommst.
00:29:32Aber was dann?
00:29:36Ich muss einen Job finden.
00:29:44Süßer, das ist wirklich nicht bitter.
00:29:46Komm mal her.
00:29:47Mach mal den Mund auf.
00:29:48So, und jetzt schluck das runter.
00:29:51Super machst du das.
00:29:53Was hat er denn?
00:29:55Der Knaz war sich nicht sicher.
00:29:58Entweder hat er sich den Magen verdorben, oder es ist ein Virus.
00:30:01Oh.
00:30:01Aber er wird ganz bald gesund, ne?
00:30:28Ich müsste dringend ins Geschäft.
00:30:32Aber Sie können ihn doch nicht mitnehmen.
00:30:34Eben.
00:30:35Sie sind ja da.
00:30:40Oh, ich bin kein Babysitter.
00:30:44Was ist denn mit dem Vater?
00:30:46Hab ich nicht erreicht.
00:30:52Zwei Stunden?
00:30:53Höchstens.
00:30:57Was mache ich denn, wenn er weint?
00:31:01Puzzeln Sie mit ihm.
00:31:02Das liegt da.
00:31:03Puzzeln?
00:31:03Ja.
00:31:11Ja.
00:31:18Max?
00:31:20Max?
00:31:23Max, wo bist du?
00:31:25Max?
00:31:38Solltest du nicht liegen bleiben?
00:31:44Wollen wir zusammen puzzeln?
00:31:46Oh, ja.
00:31:48Oh, ja.
00:31:54Entschuldigen Sie, aber das Kaninchen ist weg und Max hat die Hosen voll.
00:32:02Aha.
00:32:08Und, wo darf ich die entsorgen?
00:32:11Ich zeig's Ihnen.
00:32:24Sie haben die ganze Welt bereist.
00:32:26Das ist ja ein interessantes Leben.
00:32:29Nun ja, nicht nur.
00:32:31Meine Frau hat das außereuropäische Klima nicht vertragen.
00:32:34Ja, und sie lebt unter Heimweh.
00:32:37Daran ist dann auch unsere Ehe gescheitert.
00:32:40Oh, das tut mir leid.
00:32:43Wenn man jung ist, trifft es einen nicht so sehr.
00:32:46Aber wenn man im Alter allein ist, dann ist das wirklich hart.
00:33:12Er schläft jetzt.
00:33:14Und hat kein Fieber mehr.
00:33:16Das auch ist schön.
00:33:22Warum machen Sie das?
00:33:24Hm?
00:33:25Dauernd aufräumen.
00:33:28Ich hab's gern nicht.
00:33:32Ich will nicht, dass Sie hinter uns herputzen.
00:33:37Was erwarten Sie eigentlich?
00:33:39Sie platzen hier rein und bringen alles durcheinander.
00:33:41Ich kann nichts dafür, dass ich die Tochter Ihres Mannes bin.
00:33:45Meine Schuld ist es aber auch nicht.
00:33:53Gute Nacht.
00:33:57Gute Nacht?
00:34:01Max, bitte.
00:34:03Komm, jetzt lass uns mal langsam los.
00:34:06Bitte.
00:34:08Ich spiele.
00:34:09Nein, das geht jetzt aber nicht.
00:34:10Jetzt komm, bitte.
00:34:11Ich will, Ara.
00:34:12Ja, ich weiß.
00:34:13Aber jetzt, Max, bitte.
00:34:15Guck mich mal an.
00:34:16Komm, jetzt lass uns mal langsam anziehen.
00:34:17Und dann gehen wir mal los.
00:34:18Ja?
00:34:20Max, hör jetzt bitte an.
00:34:22Nein.
00:34:23Lass mich los.
00:34:24Wo ist deine Jacke?
00:34:25Ah, hier.
00:34:26So, jetzt anziehen.
00:34:28Ich will mich nicht anziehen.
00:34:29Bitte.
00:34:30Jetzt lass uns bitte anziehen.
00:34:32Und dann gehen wir los, ja?
00:34:35Max, bitte.
00:34:37Och Mann, wir müssen jetzt los.
00:34:40Wie siehst du?
00:34:42Jetzt mal den Rucksack.
00:34:44Hier rein.
00:34:50Ich komm zurück so schnell ich kann.
00:34:53Bitte.
00:34:59Sehr brav, ja?
00:35:01Danke.
00:35:14Was machen wir jetzt?
00:35:17Puzzeln.
00:35:21Oh, der ist schwer.
00:35:23Versuch doch mal.
00:35:24Das da.
00:35:25Da, ne?
00:35:26Mhm.
00:35:30Ja.
00:35:31Danke.
00:35:32Okay.
00:35:36Und dann der.
00:35:39Ja.
00:35:41Wollen wir mal was anderes spielen?
00:35:43Nochmal.
00:35:44Bilderbuch angucken?
00:35:45Nein, lieber puzzeln.
00:35:48Puzzeln.
00:35:49Oh Gott.
00:35:50Puzzeln?
00:35:51Ja.
00:35:52Ja, puzzeln.
00:35:55Max?
00:35:56Max?
00:35:57Max?
00:36:00Max?
00:36:01Max?
00:36:02Max?
00:36:04Max?
00:36:04Max?
00:36:04Max?
00:36:04Max?
00:36:08Max?
00:36:09Max?
00:36:10Max?
00:36:11Max?
00:36:11Max?
00:36:15Max?
00:36:22Max?
00:36:28Und tuk, tuk, tuk, die Eisenbahn.
00:36:32Diese Maschine hier zerkleinert alles noch einmal richtig fein und heißt Cutter.
00:36:36Das Wort kommt vom englischen Wort für schneiden.
00:36:40Und deshalb nennt man den Programm hier auch Cutter.
00:36:57Der Max fühlt sich wohl bei Ihnen.
00:36:59Ja.
00:37:04Mh, das riecht gut.
00:37:05Was ist das?
00:37:07Blumenkohl.
00:37:10Aha.
00:37:15Und im Ofen habe ich Paprika gefüllt mit Reis und Hackfleisch.
00:37:21Und selbstgemachter Tomatensauce.
00:37:24Max kann natürlich auch nur die Füllung messen.
00:37:27Das heißt, wir sind eingeladen.
00:37:29Der Blumenkohl ist für Meister Hoppel.
00:37:35Dann decke ich schon mal den Tisch.
00:37:42Die Teller sind da.
00:37:48Papa!
00:37:52Hey, Cowboy!
00:37:53Na, geht's dir wieder besser?
00:37:56Ich bin Sheila Malbach.
00:37:57Kommen Sie ruhig rein.
00:37:57Entschuldigen Sie, dass ich einfach so reinplatze.
00:37:59Macht nichts.
00:38:00Oh Mann, was für mich geführt.
00:38:05Danke.
00:38:17Hallo.
00:38:19Hallo.
00:38:30Maja, lass uns reden.
00:38:36Max, guckst du mal nach Meister Hoppe?
00:38:42Wollen wir Kekse backen?
00:38:45Ja.
00:38:46Ja.
00:38:46Na ja, was?
00:38:48Mehl.
00:38:50Eier.
00:38:53Super.
00:39:04Maja, komm nach Hause.
00:39:08Nee, Stefan, ich will nicht mehr.
00:39:12Was wirfst du mir denn eigentlich genau vor?
00:39:14So, Max, du holst ein Ei raus, bitte.
00:39:17Ich meine, ich verstehe, dass du keine Frauen kompromisse machen.
00:39:20Was denn für kompromisse?
00:39:22Du denkst doch nur an dich.
00:39:24Ja, das ist halt die Richtige.
00:39:25Was heißt die Richtige?
00:39:25Ich will jetzt ganz vorsichtig zerschlagen.
00:39:28Na ja, jetzt lass uns doch mal vernünftig drüber reden.
00:39:31Da gibt's nichts mehr zu reden.
00:39:32Wer haut denn immer ab, wenn's Probleme gibt?
00:39:34Ja?
00:39:34Wer ist denn einfach abgehauen?
00:39:35Bin gleich wieder da.
00:39:36Weil du Zeit brauchst.
00:39:38Und Max nimmst du einfach mit.
00:39:39Soll ich ihn etwa bei dir lassen?
00:39:40Ja, wann bin ich sein Vater?
00:39:41Das fällt dir aber früh ein.
00:39:46Ich finde, Sie sollten ein bisschen mehr Rücksicht auf Ihr Kind nehmen.
00:40:00Entschuldigung.
00:40:01Bei mir müssen Sie sich nicht entschuldigen.
00:40:17Ja, fehlt mir so.
00:40:22Sie fehlen ihm auch.
00:40:45Ich schäme mich so.
00:40:49Ich wollte ja immer eine Familie und eine gute Mutter sein.
00:40:54Das sind Sie doch auch.
00:41:02Was magst du?
00:41:04Bei seinem Vater.
00:41:07Wollte mit ihm Pizza essen.
00:41:13Und das lassen Sie zu, um mich zu fragen?
00:41:18Ja.
00:41:20Ich glaube, das Kind hat ein Recht auf seinen Vater.
00:41:26Und das sagen, ausgerechnet Sie.
00:41:33Ich hab bis vor zwei Wochen noch nicht mal gewusst, dass Sie überhaupt existieren.
00:41:39Scheu, Sie haben Ihren Mann den Kontakt zu meiner Mutter verboten.
00:41:45Das verstehen Sie nicht.
00:41:54Was ist das?
00:41:56Ach Gott, mein Essen.
00:42:02Das war super.
00:42:03Ja, danke.
00:42:09Jetzt bleiben Sie doch sitzen.
00:42:11Was gemütlicher so.
00:42:19Ja.
00:42:30Stefan und ich konnten uns nicht einigen.
00:42:34Aber bei Max hat's geklappt.
00:42:37Ja.
00:42:38Das war eine spontane Entscheidung.
00:42:44Was macht Ihr Mann eigentlich?
00:42:47Er ist Architekt.
00:42:49Der Beste seines Jahrgangs.
00:42:52Ach, dann hat er aber Talent.
00:42:53Ja.
00:42:56Aber er macht nichts draus.
00:42:58Was heißt das?
00:43:00Arbeitet er nicht?
00:43:02Stefan ist ein Traumtänzer.
00:43:05Er will nicht irgendein Einkaufszentrum bauen.
00:43:08Sondern den Eiffelturm.
00:43:11Und zwar kerzengerade und tausend Meter hoch.
00:43:16Ja, wo bleibt er nur?
00:43:18Er sollte um acht hier sein.
00:43:19Ist schon acht?
00:43:27Wollen Sie aufmachen?
00:43:29Ich würde ihn nicht sehen.
00:43:42Hallo.
00:43:43Max ist im Auto eingeschlafen.
00:43:45Kommen Sie rein.
00:43:53Können Sie Maya bitte etwas ausrichten?
00:43:56Ja, aber keine Beschimpfung.
00:43:58Nein.
00:43:59Sagen Sie bitte, dass ich Max sehen möchte.
00:44:03So oft wie möglich.
00:44:05Ja.
00:44:07Und sagen Sie ja auch, dass ich Sie liebe.
00:44:25Maya?
00:44:33Haben Sie es gehört?
00:44:35Ja.
00:44:43Da hast du mir mal was eingebracht.
00:44:45Bärchen.
00:44:47Heiß.
00:45:02Okay, warte mal.
00:45:03Ich habe hier eine Plotide beim Einparken.
00:45:11Du?
00:45:12Die hat super gemacht.
00:45:26Max, bitte nicht so laut.
00:45:27Ich kann mich sonst nicht konzentrieren.
00:45:33Morgen.
00:45:34Hallo.
00:45:34Hallo.
00:45:35Guck mal, Max, was ich besorgt habe.
00:45:37Jetzt brauche ich einen Testpiloten.
00:45:39Super, Sie können ihn gleich mitnehmen.
00:45:42Was ist denn los, Maya?
00:45:44Ich weiß nicht.
00:45:46Im Moment wird mir alles zu viel.
00:45:47Und ehrlich gesagt, wenn kein Wunder geschieht, kann ich den Laden dicht machen.
00:45:51Zu wenig Kundschaft.
00:45:52Nee, das nicht.
00:45:54Aber die Pacht für den Laden ist erhöht worden.
00:45:55Und meine verdammte Buchhaltung stimmt auch nicht.
00:45:58Aber wenn Sie wollen, werfe ich mal einen Blick drauf.
00:46:02Das habe ich gelernt.
00:46:03Lothar hat immer gesagt, den Fehler, den ich nicht finde, den gibt es gar nicht.
00:46:14Bin ich ihm eigentlich ähnlich?
00:46:17Oh ja.
00:46:21Kompliment oder Vorwurf?
00:46:25Beides.
00:46:53Sie waren sehr schön.
00:46:57Danke.
00:46:58Also ich meine, Sie sind immer noch sehr attraktiv.
00:47:06Sind Sie das?
00:47:08Mhm.
00:47:12Ich habe mir auch immer jemanden gewünscht, der mir Radfahren beibringt.
00:47:16Meine Mama musste arbeiten gehen.
00:47:26Sie hat gesagt, mein Vater wäre tot.
00:47:33Ich wünschte, ich könnte mit ihr sprechen.
00:47:37Sie fragen, warum.
00:47:41Gott, sie fehlen mir so.
00:47:47Entschuldigung.
00:47:49Macht nichts.
00:47:58Zeigen Sie mir in den Bett, von ihm.
00:48:03Mhm.
00:48:30Das ist mein Lieblingsbild.
00:48:33So ist er.
00:48:46Was ist?
00:48:48Dieser Mann, der...
00:48:50der kam jeden Monat in mein Geschäft.
00:48:54Immer am 17.
00:48:58Wir haben am 17. geheiratet.
00:49:04Und jedes Mal hat er im Bouquet...
00:49:06Weiße Rosen.
00:49:14Meine Hochzeitsstraße.
00:49:18Jeden Monat am 17. hat er mir den geschenkt.
00:49:38Ich glaube, ich habe was gefunden.
00:49:46Keine Panik, ich räume das alles wieder auf.
00:49:50Ähm...
00:49:50Hier.
00:49:51Und was habe ich gefunden?
00:49:53Ja, es sieht so aus, als ob Ihr Lieferant Sie betrogen hat.
00:49:56Boah, ich habe es geahnt, dieser Fiesling. Was jetzt?
00:50:00Wir stellen ihn vor die Wahl.
00:50:02Entweder Sie erstatten Frau Deutz unverzüglich die Differenz von 2321,46 Euro...
00:50:08Oder was?
00:50:15Wir zeigen Sie an.
00:50:17Ja.
00:50:18Sie haben Frau Deutz für denselben Posten nicht nur Rechnungen in unterschiedlicher Höhe ausgestellt,
00:50:22Sie haben in einem Fall sogar doppelt kassiert.
00:50:23Können Sie das beweisen?
00:50:25Ja.
00:50:26Anhand der Lieferscheine.
00:50:28Sie können mir gar nichts.
00:50:30Frau Deutz hat die Rechnung bezahlt, das heißt, sie hat sie akzeptiert.
00:50:34So einfach ist das nicht.
00:50:40Laut BGB, Paragraf 276, Absatz...
00:50:46555...
00:50:46... ist ein Lieferant gesetzlich dazu verpflichtet, seinen Klienten schriftlich darüber zu informieren,
00:50:52sobald sich eine Ware verteuert.
00:50:53Und sollte er das nicht tun, tritt automatisch Paragraf 276, Absatz 253 in Kraft.
00:50:59Schon gut, ich überweise Ihnen das jetzt.
00:51:03Nein, Herr Röting. Sie zahlen bar. Und zwar sofort.
00:51:11Okay.
00:51:20Gott sei Dank kennen Sie diese Gesetze.
00:51:22Wusste ich ja, ich hab sie auch gefunden.
00:51:26Diese Paragraphen gibt's gar nicht?
00:51:28Nein.
00:51:30Also Sie haben gerade den größten Gauner vom Blumarkt übers Ohr gehauen?
00:51:33Ja.
00:51:34Das glaube ich nicht.
00:51:35Ja.
00:51:452.321 Euro und 46 Cent bar auf die Hand von Rötingen. Ich fass es einfach nicht.
00:51:50Aber Ihre Probleme sind damit nicht gelöst, Maja.
00:51:54Ihre Einnahmen decken gerade mal die Ausgaben und seit der Mieterhöhung liegen sie deutlich im Minus.
00:51:58Das schaffe ich schon.
00:51:59Und dann dieser Kredit? Was ist das überhaupt für ein Kredit? Zu welchen Konditionen?
00:52:03Da zahle ich im Moment nur die Zinsen. Ich glaube, das ist so ein entfälliger Kredit.
00:52:07Mhm. Ja, aber zurückzahlen muss man den auch. Oder?
00:52:12Danke, dass Sie mir Mut machen.
00:52:14Ich will Ihnen nur helfen, Maja. Das wissen Sie.
00:52:16Und ich will auch alles tun, damit ich Sie bald auszahlen kann.
00:52:18Dann werden Ihre Probleme nämlich erstmal gelöst.
00:52:20Aber wenn dann Ihr Baby kommt...
00:52:22Dann brauche ich jemanden, auf den ich mich verlassen kann. Ich weiß.
00:52:24Aber so jemanden finden Sie mal.
00:52:26Ja, eben.
00:52:36Sie können echt gut mit Menschen.
00:52:38Ja.
00:52:40Danke.
00:52:42Und einen Job brauchen Sie ja auch.
00:52:44Ja.
00:52:50Nee, nee, nee, nee. Das kann ich nicht.
00:52:52Oh, doch, doch, doch. Ich weiß genau das.
00:52:53Ja, doch.
00:52:54Ja? Ja.
00:52:57Oh, verdammt, ich muss los.
00:52:58Sonst stehen Max und Stefan von verschlossener Tür.
00:53:02Das ist eine ziemlich gute Idee.
00:53:08Guten Tag. Kann ich Ihnen helfen?
00:53:10Ja, ich hätte gern was für eine Hochzeit.
00:53:15Stopp. Stopp.
00:53:16Achtung, dein Auto.
00:53:17Achtung, dein Auto.
00:53:21Hallo.
00:53:21Schön mal nachher weiter, okay?
00:53:23Ja.
00:53:27Entschuldigung, ich bin zu spät.
00:53:29Ja, nicht doch. Ich bin zu früh.
00:53:30Hallo, Herr Weber.
00:53:32Grüß Sie, Frau Maiva.
00:53:33Das ist Stefan Wagner, der Vater von Max.
00:53:35Ah.
00:53:37Gratuliere, cleveres Kerlchen.
00:53:38Danke.
00:53:38Wollen Sie einen Kaffee?
00:53:40Gerne.
00:53:41So, Max.
00:53:42Danke.
00:53:45Es tut mir leid, dass wir mit Ihrem Mann.
00:53:47Ja.
00:53:49Was ist eigentlich los mit Maya und Ihnen?
00:53:52Gute Frage.
00:53:53Ehrlich gesagt, weiß ich das selbst nicht so genau.
00:53:56Aber es muss doch einen Grund geben, warum sie von zu Hause ausgezogen ist.
00:54:00Tausend Gründe. Danke.
00:54:03In Mayers Augen mache ich alles falsch.
00:54:05Seit dem Tod Ihrer Mutter ist es ganz schlimm.
00:54:08Ich glaube, sie hat sehr an ihr gehangen, ne?
00:54:10Sie war eine tolle Frau.
00:54:13Warmherzig, loyal, großzügig.
00:54:19Ich würde sagen.
00:54:20Schon gut.
00:54:24Wenn Maya nur so verständnisvoll wäre wie Sie.
00:54:28Wissen Sie, was ich meine, ist, dass Maya denkt,
00:54:32dass alle Menschen so sein müssen wie sie selbst.
00:54:34Sie kann alles alleine, sie kann alles besser.
00:54:38Sie ist einfach manchmal verdammt ungerecht.
00:54:41Ja, aber sie ist zielstrebig, ist doch auch schön.
00:54:44Ja, nein, klar, dafür bewundere ich sie ja auch.
00:54:47Hm.
00:54:48Und wie sind Sie?
00:54:52Ich...
00:54:53Ja, klar, ich habe auch meine Ambitionen, aber...
00:54:57Ich gebe mir halt noch ein bisschen Zeit, verstehen Sie?
00:54:59Nee.
00:55:01Sie haben bald zwei Kinder und Verantwortung.
00:55:04Jetzt klingen Sie wie Maya.
00:55:05Ja.
00:55:06In dem Punkt denke ich auch wie Maya.
00:55:12Ich muss los.
00:55:16Mach's gut, Cowboy.
00:55:17Tschüss, Papa.
00:55:18Ich hole Max dann morgen wieder.
00:55:20Ja, ja.
00:55:21Maya ist einverstanden.
00:55:22Okay.
00:55:23Danke für den Kaffee.
00:55:24Herr Wagner, ich wollte Ihnen eben nicht so nahe treten.
00:55:27Wissen Sie, so verschieden sind Maya und Sie gar nicht.
00:55:30Manchmal da hat man einfach Angst, seinen eigenen Ansprüchen nicht zu genügen.
00:55:34Und man will seine Sache so richtig gut machen, ne?
00:55:37Ich kenne das.
00:55:38Glauben Sie mir.
00:55:39Hm.
00:55:41Danke.
00:55:42Tschüss.
00:55:47Max!
00:55:52Geht das?
00:55:53Ja, da vorne.
00:55:55Oh.
00:55:55Hier.
00:55:56Ah, okay.
00:55:57Gut.
00:55:59Autsch!
00:56:00Lange Fingernägel können Sie hier vergessen.
00:56:02Geben Sie die Posten ein?
00:56:04Ja, die Posten.
00:56:05Ich versuch's.
00:56:08So.
00:56:10Wie war das?
00:56:13Ähm, das?
00:56:15Äh, das lerne ich nie.
00:56:17Natürlich lernen Sie das.
00:56:20Ja, jetzt hab ich's.
00:56:22Hab ich doch gesagt.
00:56:28Aber wir sollten damit aufhören.
00:56:30Womit?
00:56:31Mit dem Sie.
00:56:35Immerhin sind wir ja irgendwie miteinander verwandt.
00:56:38Oder?
00:56:38Ja?
00:56:42Irgendwie hast du recht.
00:56:50Ich bin die Gila.
00:56:52Maja.
00:56:54Das weiß ich.
00:56:58Ich mach mal.
00:56:59Ja, Alter.
00:56:59Super.
00:57:07Ja, Alter.
00:57:25Super.
00:57:35Gila, Schätzchen, Franziska.
00:57:38Ich hatte wundervolle Neuigkeiten.
00:57:40Ich habe meine neuen Schuhe zertanzt und es hat sich gelohnt.
00:57:44Äh, können wir da heute Abend telefonieren? Ich bin nämlich ein bisschen in Eile.
00:57:48Na hör mal, ich habe meine Schuhe ruiniert für dich.
00:57:52Du hast morgen früh um elf einen Termin beim Personalschef von Hellbrich & Company.
00:58:00Hör ich da ein Danke, Franziska?
00:58:02Ja, natürlich.
00:58:04Äh, das hast du sicher gut gemeint.
00:58:08Aber?
00:58:09Aber?
00:58:12Ich habe schon einen Job.
00:58:20In Majas Blumenland?
00:58:22Das ist ein Witz.
00:58:25Nein, Franziska.
00:58:27Maja, Frau Dolz hat mich eingestellt.
00:58:30Äh, als Babysitter und Haushalterin, Gila schätzchen, diese Person nutzt dich nur aus.
00:58:37Ein für alle Mal, Franziska, diese Person ist Lothas Tochter und sie bezahlt mich für meine Arbeit.
00:58:43Gila, Schätzchen, was ist denn nicht gefahren?
00:58:48Ich, ich, ich will einfach nicht mehr, dass du dich dauernd in mein Leben einmischst.
00:58:55Auf einmal ist dir meine Hilfe lästig?
00:58:57Aber um Lothas Beerdigung zu organisieren und den ganzen Bürokrempel zu erledigen, war ich gut genug?
00:59:01Franziska, du hast es dir immer bequem gemacht.
00:59:04Du hast nie Entscheidungen getroffen.
00:59:06Früher hat Lothar euer Leben bestimmt.
00:59:09Und als er nicht mal da war, da musste deine Freundin einspringen.
00:59:12Franziska Miller.
00:59:14Die treu doofe Crew.
00:59:32Und bei Tulpen ganz wichtig, wenn sie frisch geschnitten in den Laden kommen, lässt du sie erst mal ohne Wasser
00:59:36stehen.
00:59:37Ach.
00:59:38Ja, du kriegst es ja mit.
00:59:39Ach, Frau Deutz.
00:59:40Hallo.
00:59:41Der Blumenladen ist ein Knochenjob.
00:59:44Aber er ist mein Traum.
00:59:46Mein Paradies.
00:59:48Schon alleine, wenn ich morgens reinkomme, dieser Duft.
00:59:52Blumen sind nicht einfach nur schön.
00:59:55Sie haben so eine unschuldige Art, uns Freude zu machen.
00:59:59Genau wie Kinder.
01:00:01Was ist los, Gila?
01:00:02Wieso?
01:00:07Ich habe nicht mit meiner Freundin gestritten.
01:00:10Und es tut dir leid.
01:00:12Mhm.
01:00:15Ähm.
01:00:17Und wie wäre es mit weißen Rosen?
01:00:22Gelbe?
01:00:22Das.
01:00:36Weißt du?
01:00:38Das ist das.
01:00:40Das.
01:00:40Das.
01:00:42Das.
01:01:02Liebe Franziska, unser Streit tut mir furchtbar leid.
01:01:07Ich wollte dich nie verletzen, das weißt du.
01:01:13Morgen, Maja.
01:01:14Hallo, Gila. Was ist mit Max?
01:01:16Keine Sorge, alles organisiert.
01:01:18Max ist bis 17 Uhr bei Stefan und ich fahr zum Blumengroßmarkt und mach die Lieferung klar für heute Nachmittag.
01:01:22Und dass du mir keine Kübel schleppst, lass das den Fahrer machen.
01:01:26Geht klar. Schönen Tag noch.
01:01:27Dir auch. Bis dann.
01:01:32War noch was?
01:01:33Ja, ich bin's.
01:01:36Ach, Franziska.
01:01:37Du, heute Abend ist Frühjahrs bei bei Jaspers.
01:01:39Ich dachte mir, um uns einzustimmen, hol ich dich zu einem Champagnerfrühstück ab.
01:01:43Das ist lieb von dir, aber ich hab einen Termin.
01:01:46Dann zum Mittagessen.
01:01:48Ich muss arbeiten, Franziska.
01:01:50Gila, Schätzchen, langsam mach ich mir wirklich Sorgen um dich.
01:01:53Du lässt dich hemmungslos ausnutzen.
01:01:55Nein, Franziska, ich werde nicht ausgenutzt. Ich werde gebraucht.
01:01:59Und das ist ein gutes Gefühl. Ein sehr gutes.
01:02:02Ich brauch dich auch.
01:02:06Wann geht das heute Abend los?
01:02:0920 Uhr, pünktlich.
01:02:10Rollen, pünktlich.
01:02:24Sie arbeiten also jetzt für die Dame, der Sie Ihren Erbteil auszahlen wollen.
01:02:29Und auf der Basis dieser Anstellung ersuchen Sie um einen Kredit.
01:02:34Habe ich das richtig verstanden?
01:02:56Hallo. Kann ich helfen?
01:03:00Ich bin Franziska Miller.
01:03:04Ach, die Freundin von Gila. Ich hab sie auf der Beerdigung gesehen.
01:03:07Gila ist leider nicht da.
01:03:08Ich weiß.
01:03:12Ich bin auch gekommen, um mit Ihnen zu sprechen.
01:03:16Ja, bitte. Worum geht's?
01:03:20Sie wissen, dass Frau Maybach und ich einen Streit hatten?
01:03:26Ja.
01:03:29Und Sie wissen auch, warum wir uns gestritten haben?
01:03:33Nein.
01:03:37Ihretwegen?
01:03:43Sehen Sie, liebe Frau Maybach, das Arbeitsverhältnis zwischen Ihnen und Frau Deutz scheint mir ziemlich ungewöhnlich.
01:03:50Abgesehen davon bin ich an unsere Statuten gebunden.
01:03:56Möchten Sie einen Kaffee?
01:03:58Äh, äh, äh, äh, gar nicht.
01:04:01Ich kenne Gila jetzt seit 30 Jahren und weiß, wie gutmütig und vertrauensselig sie ist.
01:04:06Was wollen Sie damit sagen?
01:04:08Sie platzen in ihr Leben, wälzen ihre Probleme auf sie ab und sie macht sich krumm für sie.
01:04:14Hat Gila das gesagt?
01:04:15Das muss sie mir nicht sagen.
01:04:17Ich kann doch zwei und zwei zusammenzählen.
01:04:19Ich hab doch Augen im Kopf.
01:04:21Sie brauchen Geld.
01:04:22Sie haben sich hier mit dem Laden völlig übernommen.
01:04:25Allein die Mieten in dieser Gegend sind unbezahlbar.
01:04:28Ich glaube, das geht Sie nichts an.
01:04:29Jetzt verlassen Sie bitte mein Geschäft.
01:04:31Seien Sie doch nicht so hysterisch.
01:04:32Ich bin nicht hysterisch.
01:04:34Ich kann es nur nicht leiden, wenn wildfremde Leute sich in meine Angelegenheiten mischen.
01:04:37Und jetzt raus!
01:04:43Ich wüsste, ich treffe ins Schwarze.
01:04:52Es tut mir wirklich leid, Frau Maybach, aber angesichts Ihres Alters und einem Nettoeinkommen von 889 Euro monatlich
01:05:00und in Anbetracht dessen, dass Sie noch zehn Jahre lang Ihr Haus abbezahlen müssen,
01:05:04können wir Ihnen keinen Kredit in der von Ihnen geforderten Höhe bewilligen.
01:05:10Ich hoffe, Sie nehmen mir das nicht persönlich übel.
01:05:14Sie sind ja nun mal an Ihre Statuten gebunden.
01:05:17Wenn ich Ihnen in einer anderen Angelegenheit behilflich sein kann.
01:05:22Nee, danke.
01:05:26Doch, doch, eine Frage hätte ich noch.
01:05:28Es geht noch mal um den Blumenladen von Frau Deutz.
01:05:30Was genau ist ein, ähm, äh, äh, entfälliger Kredit?
01:05:39Nehmen Sie doch bitte noch mal Platz.
01:05:54Hallo.
01:05:55Hallo.
01:05:56Hallo.
01:06:02Ich habe ihm gesagt, dass Meister Hoppel heute Geburtstag hat.
01:06:05Vor genau einem Jahr haben wir ihn geschenkt bekommen.
01:06:07Dann passt das ja, dass ich gerade Kuchen backe.
01:06:10Möchten Sie einen Kaffee?
01:06:11Ja, gerne.
01:06:12Gut.
01:06:17Dauert einen Moment.
01:06:23Ich habe noch mal darüber nachgedacht, was Sie mir neulich gesagt haben.
01:06:29Und ich habe mich beworben, bei einer Ausschreibung.
01:06:32Und wenn das gut läuft, dann kriege ich vielleicht eine Festanstellung.
01:06:35Oh, da drücke ich Ihnen aber ganz fest die Daumen.
01:06:38Danke.
01:06:39Gut, schon schief gehen.
01:06:42Stefan, ähm, kann ich was mit Ihnen besprechen?
01:06:47Ja, klar.
01:06:47Worum geht's denn?
01:06:51Um Mayas Laden.
01:06:53Ich habe heute mit jemandem gesprochen, der sich wirklich auskennt.
01:06:56Und der hat meine schlimmsten Befürchtungen bestätigt.
01:06:58Dieser Kredit, den Maya da unterschrieben hat, das ist ein entfälliger Kredit.
01:07:02Und das bedeutet, dass man die gesamte Summe nach fünf Jahren komplett zurückzahlen muss.
01:07:07Das bricht ja finanziell das Genick.
01:07:10Und dann noch die Zusatzkosten für die zweite Kraft und die Mieterhöhung.
01:07:13Maya macht Konkurs.
01:07:16Aber der Laden ist ja ein und alles.
01:07:18Ja, ja, ich weiß.
01:07:20Sie muss ihn loswerden, bevor es zu spät ist.
01:07:29Schlaf schön, kleiner Max.
01:07:47Maja, er schläft schon.
01:07:49Wo warst du denn?
01:07:50Ich habe mir schon Sorgen gemacht.
01:07:52Spazieren.
01:07:53Kannst du mir mal helfen?
01:07:54Da hat sich irgendwas gedreht.
01:07:58Wie ist aus?
01:07:58Ja, zum Frühjahrsball mit meiner Freundin Franziska.
01:08:03Gila.
01:08:04Hast du meine Ohrringe gesehen?
01:08:06Ich wollte eigentlich...
01:08:09Wo sind meine Ohrringe?
01:08:12Zu kleine.
01:08:21Hier.
01:08:24Ah.
01:08:28Danke.
01:08:30Gila.
01:08:31In der Küche ist übrigens noch Kuchen für Hoppels Geburtstag.
01:08:34Stefan hat mir erzählt, dass er jetzt ein Jahr bei euch ist.
01:08:36Wir haben uns ganz gut unterhalten.
01:08:38Wir haben auch über deinen Laden gesprochen, aber das erzähle ich dir morgen.
01:08:43Du hast mit Stefan über meinen Laden gesprochen?
01:08:45Ja, ich war heute auf der Bank, aber lass uns da in Ruhe drüber reden.
01:08:48Sag mal, spinnst du?
01:08:50Was?
01:08:51Wie kannst du mit irgendwelchen Leuten hinter meinem Rücken über meinen Laden reden?
01:08:56Aber Stefan ist doch...
01:08:57Der allerletzte, der was von meinem Problem wissen sollte.
01:09:01Aber für deinen Kreditbürgen, das darf er.
01:09:03Ach, das hat er dir auch erzählt.
01:09:06Sag mal, was ist das denn für eine beschissene Intrige hier?
01:09:09Niemand intrigiert gegen dich.
01:09:10Ich will dir doch nur helfen.
01:09:11Klar, damit du wieder behaupten kannst, ich würde dich ausnutzen.
01:09:14Was?
01:09:15Ja, du redest doch so gerne hinter meinem Rücken von wegen, ich würde dich ausnutzen.
01:09:18Du willst doch nur dein blödes Haus retten und ich soll meinen Laden dafür opfern.
01:09:23Jetzt reicht's aber, Maja.
01:09:25Du bist wirklich dermaßen egoistisch.
01:09:28Du bringst in mein Leben ein und bringst alles durcheinander und dann beschimpfst du mich auch noch.
01:09:34Stefan hat wirklich recht.
01:09:35Wenn nicht alles nach deinem Kopf geht, dann wirst du verletzend und ungerecht.
01:09:40Da haben sich ja zwei gefunden.
01:09:41Der eine kriegt nichts auf die Reihe und die andere putzt den ganzen Tag in ihrer Puppenstube rum.
01:09:46Du kriegst doch allein überhaupt nichts hin.
01:09:48Ja, das denkt ihr alle.
01:09:49Kila?
01:09:50Was?
01:09:52Das Baby.
01:09:53Okay.
01:09:55Oh Gott.
01:09:56Ihr bleibt, bleibt ganz ruhig.
01:09:58Okay.
01:10:03Hey, schnell, Maja.
01:10:04Maja, das Baby.
01:10:05Hab ich was tun?
01:10:06Ja, natürlich.
01:10:18Ganz ruhig weiter.
01:10:24Oh Gott.
01:10:25Ja, tief in die Wehe atmen.
01:10:27Ganz ruhig, Maja.
01:10:28Ich fahr mit.
01:10:29Sie bleiben hier und pass nach Max auf.
01:10:32Es wird alles gut, Maja.
01:10:36Sie kommen jetzt bitte hier rum.
01:10:50Lothar, wo auch immer du bist, schützt deine Tochter.
01:11:10Du bist ja wach.
01:11:13Wo ist Mama?
01:11:15Hier, hol dein kleines Schwesterchen.
01:11:18Wann?
01:11:19Bald.
01:11:21Wir warten und warten und wir puzzeln.
01:11:24Ja, wir warten und puzzeln.
01:11:26Komm.
01:11:30Auf die Plätze.
01:11:32Fertig.
01:11:32Los.
01:11:35Wo sind die Ärchen?
01:11:38Da.
01:11:39Nee.
01:11:39Nee.
01:11:40Ja.
01:11:41Ich muss noch viel Kokos noch.
01:11:43Ich muss noch viel Kokos noch.
01:11:45Ja.
01:11:46Ich muss noch viel Kokos noch.
01:11:47Ich muss noch eine.
01:11:49Du bist schnell.
01:11:50Nein.
01:12:13Ich muss noch viel Kit propriet発owiehen.
01:12:14Die Handラaghi müssen uns besser überlassen.
01:12:15Ich muss noch was nicht mehr Gefühl.
01:12:17Du bist Brothers.
01:12:17Du bist in Grenzen.
01:12:17Du bist in quarantine.
01:12:17Und spy.
01:12:25Du bist ja auch draufise.
01:12:28Dieード wird.
01:12:28Ich muss noch viel martialen für dich.
01:12:28Ja, ja, Herr Weber
01:12:33Ein Mädchen
01:12:35Und gesund
01:12:38Danke
01:12:57Du hast eine Enkelin, Loda
01:13:04Ja, ja
01:13:14Stefan, Gila hier
01:13:17Sie haben eine Tochter
01:13:24Herzlichen Glückwunsch
01:13:27Na?
01:13:59Max, komm, wir müssen los
01:14:02Komm
01:14:04Nacke
01:14:06Ja, Kaka
01:14:07Kaka
01:14:08Oh, in die Hose
01:14:10Für dich auch ein Klo
01:14:14Ich hab dich sehr, sehr lieb
01:14:16Ich auch
01:14:18Schön
01:14:19Komm, Schwesterchen angucken
01:14:24Und die Mütze
01:14:25So
01:14:494,36
01:14:51Ist ich da
01:14:56Oh Gott, bin ich nervös
01:15:00Ich war heute Nacht schon mal hier
01:15:02Um wenigstens mal die Kleine zu sehen
01:15:08Vielleicht gehen Sie als erstes rein
01:15:11Nein, Sie
01:15:12Nein, Sie
01:15:16Komm, go away
01:15:18Ganz leise, ja
01:15:34Ja, ich bin
01:15:35Ja, ich bin
01:15:44Danke.
01:16:24Ich bin da.
01:16:52Das war's für heute.
01:17:05Mila? Hallo, Franziska.
01:17:16Franziska, Mila. Nachrichten bitte nach dem Piep.
01:17:21Ich wollte nur sagen, Maja hat ihr Baby bekommen.
01:17:25Franziska?
01:17:34Und ich hoffe, Sie werden sich den, wenn Sie den noch nicht haben, sichern.
01:17:38Der ist nämlich einfach klasse. Und Sie können nicht nur Zwiebel damit einschneiden.
01:17:43Schauen Sie mal, so schnell eine Zwiebel in gleichmäßigen Würfelchen geschnitten, ohne weinen zu müssen,
01:17:50ohne dass die Augen laufen, ohne dass irgendwas brennt, ist natürlich eine prima Kaffe.
01:17:58Frau Meiber.
01:18:00Entschuldigen Sie die Störung. Ich wollte Sie gerne einladen auf ein kleines Gläschen Wein.
01:18:07Jetzt.
01:18:08Die Nacht ist doch noch jung.
01:18:11Ja, ich...
01:18:14Ich muss morgen früh raus.
01:18:17Natürlich. Entschuldigung.
01:18:22Gute Nacht.
01:18:29Gute Nacht.
01:18:36Gute Nacht.
01:18:43Gute Nacht.
01:19:13Untertitelung des ZDF, 2020
01:19:44Untertitelung des ZDF, 2020
01:19:57Untertitelung des ZDF, 2020
01:20:20Untertitelung des ZDF, 2020
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01:24:00Untertitelung des ZDF, 2020
01:24:05Das ist so.
01:24:06Wie ist das denn?
01:24:07Das ist nicht anders, ich mach mal mehr.
01:24:14Ja?
01:24:15Ja, ganz mal.
01:24:16Ja?
01:24:17Ja.
01:24:19Oh, Mann.
01:24:21Komm, so.
01:24:25Komm, Mann.
01:24:31Komm, Mann.
01:24:32Komm, Mann.
01:24:42Max ist schon wieder größer geworden.
01:24:44Was? In vier Tagen?
01:24:45Ja.
01:24:46Ich glaube.
01:24:51Und was macht Stefan?
01:24:53Ich mache die Ausschneidung.
01:24:55Wir haben ihm eine Festanstellung angeboten.
01:24:58Der macht's.
01:24:59Ja.
01:25:00Herzlichen Glückwunsch.
01:25:01Danke.
01:25:03Und der Laden?
01:25:05Ich suche mir was Neues.
01:25:07Was Kleines, Schönes.
01:25:09In einer anderen Gegend.
01:25:11Und da bräuchte ich noch eine Partnerin.
01:25:14Auf die ich mich verlassen kann.
01:25:20Ja.
01:25:27Geht's Ella?
01:25:28Danke.
01:25:30Ja.
01:25:31Ja.
01:25:35Ich dock mal.
01:25:37Ich bin klein.
01:25:40Ich bin klein.
01:25:42Ich bin ein klein.ヤ
01:25:45honnig. Ich
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