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Kurzfilme
Transkript
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00:01:54Jetzt pass auf, jetzt sei es aber ein bisschen ruhig,
00:01:58es gibt zwei in unserem Netzalat.
00:02:02Nachsins zusammen und ohne sie was warte.
00:02:07Der Einer hat, wenn er in Not in einem Arm mehr Kraft
00:02:13als wie ein sechsariger indischer Gott.
00:02:18Schaut gut aus für sein Alter und ist besonders schlau.
00:02:26Peter, dem Hauptkommissar Tauber, steht aber wie so oft im Leben
00:02:32auch eine ganz besondere Frau.
00:02:37Die Frau Hauptkommissarin Oberweier.
00:02:41Er ist zart wie ein Rehlein, aber robust.
00:02:47Und blüht's gescheit, während sich ihr Gatte an alten Autos erfreut.
00:02:52So, jetzt gibt's was zu essen!
00:03:02Knusplige Hühnchen für meine knusplige Schwinde.
00:03:04Und die Kekse auch noch?
00:03:06Und die Kekse auch noch?
00:03:08Und die Kekse auch noch?
00:03:10Ist ja der Kekse.
00:03:13Der?
00:03:20Der Kekse.
00:03:23Der Kekse.
00:03:29Interessant, der Kekse.
00:03:34Der Kekse.
00:03:36Der Kekse.
00:03:40Der Kekse.
00:03:42Analystisch.
00:03:44Öffnen wir mal was Neues.
00:03:48Reichtum steht vor der Tür.
00:03:50Super.
00:03:52Ich bin noch nicht dabei.
00:03:53Die Dame wird einmal berühmt werden.
00:03:56Korrigieren Sie die Fehler anderer Vorzüge.
00:04:01Vorlesen, Herr Dauber!
00:04:04Frau Wiedemann, ich hab keinen.
00:04:06Das gibt's nicht.
00:04:07Das ist nix.
00:04:08Das hat runtergefallen sein, das Zetterl.
00:04:12Nein, das gibt's nicht.
00:04:14In jedem Glückskeks ist es ein Zetterl.
00:04:15Wenn du keinen Zetterl hast, nachher bist du tot.
00:04:21Das sagt man so.
00:04:42Tschüss.
00:04:51Also, der Tarek und ich, wir machen am Weihnachten ein kleines Fest.
00:04:56Zum ersten Mal ohne die Kinder.
00:04:58Würden Sie da kommen wollen?
00:04:59Ja.
00:05:01Na, die Tauber.
00:05:03Wir haben schon so lang nix mehr privat miteinander gemacht.
00:05:06Das ist, das wird ja ganz zwanglos.
00:05:09Wir werden uns so freuen, wenn Sie dabei werden.
00:05:13Nun ist schon wieder ein ganzes Jahr rum.
00:05:15Mein Glück.
00:05:20Heiligabend macht der Tarek immer eine schöne Gans.
00:05:24Also, seine türkische Variante.
00:05:27Frau Ohrmeyer, ich würde mich lieber mit der Zunge bis zur anderen Erdhälfte durchbohren,
00:05:33als Sie ihn den heiligen Arm zu verderben.
00:05:42Also, da müssen Sie jetzt wenigstens als Entschuldigung nicht nur tanzen.
00:05:45Komm jetzt.
00:05:46Ohrmeyer, ich würde mich lieber mit der Zunge bis zur anderen Erdhälfte durchbohren.
00:06:15Untertitelung des ZDF, 2020
00:06:30Oh, oh, oh.
00:06:31Oh, oh, oh.
00:06:36Oh, oh, oh, oh, oh, oh.
00:07:07Oh, oh, oh, oh, oh.
00:07:29Oh, oh, oh, oh.
00:07:56Der Leichenstörer nach seit gestern.
00:08:00Den kenne ich doch.
00:08:05Räumungsklage.
00:08:07Harald Keller.
00:08:09Der ist doch von der Drogenabteilung vom Seitenflügel.
00:08:13Habt ihr ein Auto gefunden?
00:08:15Nichts, das ist alles Tablettenstaub.
00:08:20Gehen wir davon aus, dass es Suizid ist.
00:08:23Sieht aus wie Herzschlag nach Medikamentenwissbrauch.
00:08:29Ist er hier rausgekommen, um zu sterben?
00:08:35Schweigen im Walde.
00:08:37Wollen Sie noch was Schlaues sagen, Frau Obermeier?
00:08:41Gefrüht's.
00:08:42Ist im Erdgeschoss, oder?
00:08:44Ja.
00:08:54Ich glaube, die haben wegen den Mietschulden
00:08:56gleich die Heizung abgedreht.
00:09:12Neben dem Bett eine Plattform mit Schmerzzebretten.
00:09:27Ich kann kein Alkohol mehr riechen.
00:09:36Machen Sie sofort das Fenster zu.
00:09:41Kommen Sie mal.
00:09:43Ist es Ecstasy?
00:09:45Drogen ist einer nicht gerade so unser Gebiet, oder?
00:09:47Gabriel haut sonst ab.
00:09:50Ich hab Ihnen doch gesagt,
00:09:51Sie sollen das Fenster zumachen.
00:09:54Jetzt ist er weg.
00:09:56Na super, toll.
00:09:58Sind Sie der Sohn?
00:09:59Nein.
00:10:00Es wäre sicher schön gewesen, Harald Sohn zu sein.
00:10:03Ach, Gabriel, komm mal her.
00:10:04Sie sind der Kollege von Herrn Keller.
00:10:08Der Sohn ist vor 15 Jahren
00:10:09mit der Mutter nach Kanada ausgewandert.
00:10:12Komm mal her.
00:10:13Dicker, nun komm.
00:10:14Nun, komm mal her.
00:10:15Sie sind mir doch schon mal aufgefallen,
00:10:16bei uns hier raus.
00:10:17Die Kiste.
00:10:18Hinter Ihnen, die Kiste.
00:10:19Mal ein bisschen wahren.
00:10:22Also, den Herrn Keller
00:10:23hab ich ja öfter in der Kantine gesehen.
00:10:25Aber Ihr Gesicht kenne ich nicht.
00:10:26Also, wisst ihr jetzt nicht?
00:10:32In der Kantine?
00:10:33Alter, geh ich doch nicht freiwillig,
00:10:35denn ich bin doch nicht bescheuert.
00:10:35Wer frisst denn das Zeug?
00:10:38Hauptkommissar Matthias Kurz
00:10:39von der Drogenverhandlung.
00:10:41Ja, ist gut, ist gut.
00:10:45Ich brauch Ihnen wohl nie zu sagen,
00:10:46dass Sie hier nichts anfassen dürfen.
00:10:48Wir müssen alle Spuren sichern.
00:10:50Ja, und die Ansagen machen wir auch gern selber.
00:10:52Harald und ich war ein Partner.
00:10:54Freunde,
00:10:56Sie haben doch überhaupt keine persönliche Verbindung zu ihm.
00:10:58Das mag schon sein,
00:10:59aber wir untersuchen das hier.
00:11:01Bis der Suizid erwiesen ist,
00:11:03das ermitteln wir,
00:11:03und dann ist der Fall für uns erledigt.
00:11:05Dann können Sie in Ruhe
00:11:06in Ihren Erinnerungen kramen.
00:11:10Aber es hat sich nicht umgebracht.
00:11:13Das war Mord.
00:11:21Seit einem Jahr gibt es hier in Bayern Thai-Pillen.
00:11:23Stärker als Ecstasy,
00:11:24hundertmal gefährlicher.
00:11:26Die Pillen lösen Lungenembolien aus,
00:11:28Gehirnblutung.
00:11:28Wir hatten auch schon Todesfälle,
00:11:29hier zum Beispiel.
00:11:30Eine 16-Jährige,
00:11:31die an diesem Zeug krepiert ist.
00:11:33Dann sieh's weg, bitte.
00:11:35Das kann Ihren Kindern auch passieren.
00:11:37Ist das wirklich so schlimm, das Zeug?
00:11:39Wenn man keine eigenen Kinder hat,
00:11:40Tauber, kann man manche Sachen
00:11:41einfach nie begreifen.
00:11:44Das hier ist die Schlüsselfigur
00:11:45in diesem Drogenring.
00:11:47Ernst Kalevsky.
00:11:49Er ist Haralds Mörder.
00:11:51Den haben Sie nie erwischt.
00:11:53Offensichtlich haben Sie nie erwischt.
00:11:54Das war eine Feststellung, Tauber.
00:11:56Wenn ich was feststelle,
00:11:57dann brauchen Sie nicht das Echo machen.
00:11:59Ich brauche nicht das Echo machen,
00:12:00alles klar.
00:12:01Und warum haben Sie den nie erwischt?
00:12:03Wir hatten zu wenig Unterstützung
00:12:05von unseren Oberen.
00:12:06Zu wenig Leute.
00:12:07Keine vernünftige Ausrüstung.
00:12:10Bürokratische Ausbremsung,
00:12:11wo man hinschaut.
00:12:12Und wie kommen Sie überhaupt drauf,
00:12:14dass der das war, der Kalevsky?
00:12:16Wir haben den sechs Monate lang beschattet.
00:12:18Wir kennen ihn besser als er sich selbst.
00:12:20Warum sollte Kalevsky
00:12:21Herrn Keller umgebaut haben?
00:12:23Nachdem der Staatsanwalt
00:12:24die Untersuchung im Fall Kalevsky abgebrochen hat,
00:12:26nachdem Harald gefeuert wurde,
00:12:28hat er auf eigene Faust weiter ermittelt
00:12:29und scheinbar ist er ihm gefährlich geworden.
00:12:31Wie jetzt?
00:12:31Seit wann ist er entlassen worden?
00:12:34Warum haben Sie uns das nicht gleich gesagt?
00:12:35Das ist noch ganz frisch.
00:12:37Gerade mal sieben Wochen her.
00:12:38Und das nach 35 Dienstjahren.
00:12:40Aber warum haben Sie den noch ausgeschmissen?
00:12:43Weil er so war, wie er war?
00:12:45Harald hat grenzüberschreitend ermittelt.
00:12:47Der hat die bürokratischen Mauer
00:12:48an dieser Behörde einfach übersprungen.
00:12:56Du fickst die Papierlieferung bitte nochmal an.
00:12:59Okay.
00:13:01Du kannst so gut rechnen.
00:13:04Weißt du, warum du die Arbeit verhauen hast?
00:13:08Es war deine Angst vor dem Lehrer.
00:13:11Aus Angst macht man Fehler.
00:13:13Immer wenn ich Angst kriege, denke ich,
00:13:16alles geht weg.
00:13:17Und dann geht die weg.
00:13:19Und deswegen hat der Papa nie Angst.
00:13:22Herr Kraleski?
00:13:24Ja?
00:13:26Kriminalpolizei.
00:13:27Taula.
00:13:29Ich hier für den Jungen und den Gästen.
00:13:35Papa kommt gleich wieder.
00:13:46Wir wollten Sie fragen,
00:13:47ob Sie den Mann hier schon mal gesehen haben.
00:13:50Wer ist denn das?
00:13:52Woher könnte ich den kennen?
00:13:54Vielleicht war der mal Gast in Ihrem Restaurant.
00:13:57Ich kann mir nicht alle meine Gäste merken.
00:13:59Aber wenn der Herr zu uns kommt,
00:14:01wollen Sie Bescheid haben?
00:14:02Er wird nicht mehr kommen.
00:14:03Wir es tun.
00:14:05Es tut mir leid.
00:14:06Ich weiß nicht, wer das ist.
00:14:08Danke.
00:14:24Gibt es noch was Warmes?
00:14:26Nein, leider.
00:14:27Für mich im Pfefferminz.
00:14:29Herr Kraleski, einfach gefragt?
00:14:31Also.
00:14:32Sehr brillant.
00:14:33Wirklich brillant.
00:14:33Da würde ich Ihnen gerade sagen,
00:14:34dass er den Harald kennt.
00:14:36So, jetzt überlegen Sie mal.
00:14:37Entweder hat Herr Kraleski Herrn Keller getötet,
00:14:40dann soll er wissen,
00:14:41dass die Bullen in dem her sind.
00:14:42Oder er hat Herrn Keller nie gesehen,
00:14:45dann ist es auch völlig wurscht,
00:14:46was wir fragen.
00:14:47Dann muss man doch geschickt davor gehen.
00:14:50Tauber.
00:14:51Wir müssen ihn produzieren
00:14:53und dann die Observation wieder aufnehmen.
00:14:55Sie, Entschuldigung.
00:14:56Es ist furchtbar,
00:14:57wenn einer von uns stirbt, ja?
00:14:59Aber play by the rules.
00:15:01Die Kollegen Obermeier und Tauber sind drohend.
00:15:03Ich finde, keiner hat was davon,
00:15:04wenn wir einen Mord aus dem Hut zaubern,
00:15:06ehe wir wissen, was passiert ist, ja?
00:15:08Ich bin die Chefin von den zwei
00:15:09und ich sage, was lang geht, ja?
00:15:11So ist es.
00:15:13So.
00:15:15Und ich bin Hauptkommissar Matthias Kurz
00:15:16von der Drogenverhandlung.
00:15:18Und Sie?
00:15:19Chefin von den zwei, wie heißen Sie?
00:15:21Das ist ja unglaublich, Herr May.
00:15:23Das ist ja nicht mehr.
00:15:26Dezernatsleiterin Irmi Wiedemann.
00:15:27Alles klar?
00:15:29Ja, alles klar.
00:15:31Jetzt passen Sie mal auf.
00:15:32Ich zauber hier nichts aus dem Hut.
00:15:35Ich rede von einem Kollegen.
00:15:37Von meinem Partner.
00:15:39Der wegen diesem scheiß Job hier
00:15:40sein Leben verloren hat.
00:15:42Weil er Polizist war.
00:15:48Und erzählen Sie mir nichts
00:15:49von Verordnung und Bestimmung.
00:15:52Und erzählen Sie mir nicht,
00:15:53wie toll Sie Ihre Arbeit machen,
00:15:54wenn Sie überhaupt keine Ahnung haben,
00:15:55was da draußen los ist.
00:15:56Wie denn auch?
00:15:57Sie hocken hier den ganzen Tag
00:15:58in der Kantine
00:15:59und hauen sich die Plauze voll.
00:16:00Und das kotzt mich an.
00:16:02Haben Sie gerade gegrinst?
00:16:04Finden Sie das lustig hier?
00:16:07Wissen Sie was?
00:16:08Sie können mich alle am Arsch lecken.
00:16:11Am Arsch lecken!
00:16:16Und Rauchverbot ist hier auch, ja?
00:16:18Genau.
00:16:20Depp.
00:16:23Für unsere Feier hatte ich
00:16:25beim Polizeipräsidenten
00:16:26eine Ausnahmeregelung erwirkt.
00:16:29Was?
00:16:32Passt mir auf,
00:16:33dass das nicht Stau aufübelte,
00:16:34die Geschichte.
00:16:36Die Kralevsky-Sache
00:16:37war ein Irrtum.
00:16:38Das hat uns dieser Harald
00:16:39eingeprockt.
00:16:41Und weil wir ihn entlassen haben,
00:16:42hat er nicht mehr leben wollen.
00:16:43Das war völlig übersteigerte Reaktion.
00:16:46Marmer Kerl.
00:16:48Ansonsten alles Suppi bei euch,
00:16:50oder?
00:16:52Suppi.
00:16:53Das ist genau das Wort,
00:16:55das ich eben gesucht habe.
00:16:56Ich bin die irgendwie Wiedermann.
00:16:59Diese Mischung aus Angeberei
00:17:00und bei jubarischem Frohsinn
00:17:02ist noch ein Nagel zu meinem Sarg.
00:17:03Aber sie hat recht.
00:17:05Ich glaube,
00:17:06die Theorie von ihm wichtig
00:17:07tue er auch nicht.
00:17:08Ah ja?
00:17:09Der Kralevsky,
00:17:10das ist keiner,
00:17:10der einen anderen dazu zwingt,
00:17:12irgendwelche Drogen zu nehmen.
00:17:13Und warum?
00:17:15Ich habe das im Gespür.
00:17:17Der hat ein schlecht laufendes Lokal
00:17:19in der Trabrenbahn gepachtet
00:17:20und führt ein biederes Leben
00:17:22in einem Reihenhaus.
00:17:25Schlüsselfigur zur Drogenszene.
00:17:28So zart wie ein Rehlein
00:17:30und auch so gescheit.
00:17:33Also Sie haben in letzter Zeit
00:17:34wieder einen Ton drauf,
00:17:35der ist wirklich schwer zu ertragen.
00:17:39Und wie Sie denn
00:17:40noch einen Chef in den Arsch kriechen,
00:17:41ist auch schwer zu ertragen.
00:17:43Das sagen Sie nochmal.
00:17:45Sagen Sie das nochmal.
00:17:57Morgen.
00:18:03Sie haben noch tagtäglich
00:18:04mit Harald Keller zusammengearbeitet.
00:18:07Hat er sich in den letzten Monaten
00:18:08irgendwie verändert?
00:18:10Hat er Drogen genommen?
00:18:13Was wollen Sie denn jetzt von uns hören?
00:18:15Wollen Sie, dass wir ihn anschwärzen?
00:18:17Wieso?
00:18:18Gibt es irgendwas,
00:18:19womit man ihn anschwärzen kann?
00:18:20Sie sollten Ihre Vorurteile überprüfen.
00:18:22Suchen Sie lieber seinen Mörder.
00:18:28Können wir uns unterhalten,
00:18:29ohne dass Sie gleich anfangen,
00:18:30rumzuschreien?
00:18:35Was geht denn hier ab?
00:18:38Ich ermittle im Mordfall Harald Keller.
00:18:40Ist doch in Ihrem Interesse.
00:18:44Bei seinen Kollegen.
00:18:45Bei seinen Freunden, ja?
00:18:49Hören Sie, ich weiß, wer Sie sind.
00:18:51Der große Tauber.
00:18:53Eine Legende.
00:18:55Aber irgendwie scheint es bei euch
00:18:56vor lauter Vorschriften und Rücksichtnahmen
00:18:58nie wirklich voranzugehen.
00:18:59Ich brauche Fakten, ja?
00:19:02Fakten.
00:19:04Fakten habe ich.
00:19:05Fakten.
00:19:06Kommen Sie mal mit.
00:19:08Hier, wir haben über die
00:19:09Teilpillen auf Verbruch geführt.
00:19:12Gehirnschläge,
00:19:13Nervenzusammenbrüche.
00:19:14Hier, das Zeichen mit der Tod.
00:19:15Einen schönen Amoklauf hatten wir auch.
00:19:19Alles wegen der scheiß Amphetamine.
00:19:20Hey, Skibi, lass doch mal auf.
00:19:22Wir hatten noch nie Geheimnisse voreinander.
00:19:24Das unterscheidet uns ja
00:19:25von anderen Abteilen in diesem Haus.
00:19:27Sie wollen jetzt allen ernsthaft sagen,
00:19:28dass Harald oder irgendeiner von uns
00:19:29das Zeug freiwillig nimmt, oder was?
00:19:34Sie arbeiten ungefähr seit einem halben Jahr
00:19:36an dem Fall.
00:19:37Den Protokollen entnehme ich,
00:19:38dass Sie manchmal einen ganzen
00:19:39Monat lang durchgearbeitet haben.
00:19:41Kann es nicht sein,
00:19:41dass Herr Keller das Zeug,
00:19:42das wir in seinem Magen gefunden haben,
00:19:44einfach genommen hat,
00:19:44um fit zu bleiben?
00:19:46Und wenn Sie doch nicht fit,
00:19:47verdammte Scheiße.
00:19:48Das macht sich so ein Krüppel.
00:19:50Entschuldigung.
00:19:56Harald hatte eine große Vision.
00:19:58Sie haben ihn gefreut,
00:19:59weil er nicht nach ihrer Pfeife getanzt hat.
00:20:04Jetzt werde ich das durchziehen.
00:20:07Sollten Sie mich doch auch rausschmeißen?
00:20:21Das ist die schöne Frau Chau.
00:20:25Die importiert aus Thailand
00:20:26regelmäßig Gewürze für ihre Läden.
00:20:29Aber die können sie nicht alle zum Kochen bringen.
00:20:31In den Kisten sind vermutlich die Rohmaterialien,
00:20:34die der Kalevsky dann weiterverarbeiten lässt.
00:20:35Vermutlich.
00:20:37Früher eine stinknormale Prostituierte.
00:20:41Der Geliebte von Kalevsky.
00:20:42Er schläft schon lange nicht mehr mit ihm.
00:20:44Sie hat jetzt ihre eigene Thai-Müskette.
00:20:47Selber fasst die überhaupt keine Drogen an.
00:20:51Sie besorgt nur die Paste für das Teufelszeug.
00:20:53Habt ihr denn nie mal einen Liedertransporter abfangen können?
00:20:57Ich bin immer zu spät.
00:20:58Dann muss es da eine undichte Stelle geben.
00:21:07Ist das Kleid nicht wunderschön?
00:21:10Das ist ein Designerteilchen.
00:21:12Kostet 3.000, 4.000 Euro.
00:21:16Viele Erkenntnisse.
00:21:18Und so wenig Resultate.
00:21:23Wir werden bald ein großes Resultat haben.
00:21:33Kalevskys Frau.
00:21:48Ist das scheißkalt hier.
00:21:51Gestandheizung haben wir auch nicht.
00:21:52Sie haben wenigstens ihre Zigaretten zum Wärmen.
00:21:58Haben die auch so einen Hunger?
00:22:02Ich bin hier, Harald.
00:22:04Ich warte überhaupt nicht gerne.
00:22:06Ich bin hier ungeduldig.
00:22:13Jeden Tag.
00:22:14Diese Arschlöcher.
00:22:16Jeden Tag siehst du, dass sich Verbrechen doch lohnt.
00:22:19Danke.
00:22:22Die wohnen am Gärtnerplatz.
00:22:23In Schwabing.
00:22:24Da kommt er.
00:22:26Wir wollen in Neu-Aubing.
00:22:29Zwei Paar ausgelatschte Toren im Schrank.
00:22:31Die kaufen sich ständig neue Designerklamotten.
00:22:34Frau Lezzi ist aber offensichtlich eine Ausnahme.
00:22:37Da kommt eher Bieder daher.
00:22:38Der trägt keine Designerklamotten.
00:22:40Der fährt auch keine teuren Autos.
00:22:42Hier hinkt Ihre Theorie.
00:22:46Der ist ja nicht doof.
00:22:49Der will nicht auffallen.
00:22:51Das Einzige, was er sich gönnt, ist eine Privatschule für seinen Sohn.
00:22:53Und zwar die Beste.
00:22:55Den Rest hortet er.
00:22:56Wenn er genug hat, ist er weg.
00:23:02Okay, passen auf.
00:23:06Wir haben sein ganzes Haus verbanzt.
00:23:09Ohne Genehmigung vom Staatsanwalt.
00:23:12Das ist heuern.
00:23:18Abendlessen bei den Kalevskis.
00:23:22Ich beneide die Familie Kalevsky.
00:23:25Die Polizei denn?
00:23:28Ernst.
00:23:30Hm?
00:23:31Entschuldige.
00:23:33Was hast du gesagt?
00:23:35Marki hat erzählt, dass die Polizei gestern auf der Rheinbahn war.
00:23:40Ach so.
00:23:41Ja.
00:23:44Wir haben meinen bösen Mann gesucht.
00:23:47Was für ein Mann denn?
00:23:52Keine Ahnung.
00:23:54Den habe ich schon mal vor meiner Schule gesehen.
00:23:56Der stand da und hat mich angestarrt.
00:23:58Jetzt rät doch nicht solchen Unsinn.
00:24:01Wenn ihr sowas erzählt habt, kriegt man ja richtig Angst.
00:24:08Ich habe eine Überraschung.
00:24:20Wir fahren nächste Woche nach Buenos Aires.
00:24:24Ja.
00:24:27Jetzt haben wir ihn.
00:24:28Er hat ab.
00:24:30Wohin ist er.
00:24:36Scheiße.
00:24:37Jetzt habe ich mir meine Hand eingelämmt.
00:24:39Das müssen wir hören nehmen.
00:24:41Nimm ihn her.
00:24:41Aber wo müssen wir ihn denn unbedingt zu spät am Abend noch hochschleppen, ha?
00:24:46Ich will doch nicht, dass meine Landseute mitbekommen, dass wir so ein Ding hochschleppen.
00:24:49Sonst denken sie, dass ich jedem klassischen Quatsch mitmache.
00:24:51Das ist kein Quatsch.
00:24:53Weihnachten ist schön.
00:24:55Boah, ich kann ihn mal.
00:24:56Was ist denn?
00:24:56Hoch damit.
00:24:57Jetzt verstehe ich, warum der nicht vor dem Fenster stehen darf.
00:24:59Die Nachbarn.
00:25:01Schatz.
00:25:01So kann er bloß ein Türkei denken.
00:25:03Wo fahren wir eigentlich hin?
00:25:04Ich dachte, Sie bringen mich nach Hause.
00:25:06Wir haben morgen vorhin die Disco.
00:25:08Ich wollte Ihnen doch den letzten Mann in der Verteilungskette zeigen.
00:25:12Nur in den Morgenstunden sehen Sie, wie es den Kids da geht.
00:25:15Dann fahren Sie zu mir.
00:25:17Dann koche ich uns was Schönes und legen uns ein paar Stunden aufs Uhr und weiter geht's.
00:25:20Das ist wirklich nett von Ihnen gedacht, aber ich bin doppelt so alt wie Sie.
00:25:23Ich möchte nur noch ins Bett.
00:25:24Du bist doch nicht doppelt so alt wie ich.
00:25:27Tauber.
00:25:29Haben Sie wenigstens essen können, auch zusammen.
00:25:33Oder?
00:25:37Okay.
00:25:44Das ist der Weg.
00:25:47Habt die Posten.
00:25:55Was ist denn?
00:25:57Was ist das?
00:25:59Das ist eine Gans.
00:26:01Ich sehe ja, dass es keine Ente ist.
00:26:03Was macht denn der tote Vogel auf unserem Küchentisch?
00:26:06Wir machen doch zu Weihnachten immer eine Gans.
00:26:09Aber die hier ist besonders frisch.
00:26:13Hat Fatma direkt vom Bauernhof besorgt.
00:26:16Fatma?
00:26:17Aha.
00:26:18Wer ist Fatma?
00:26:21Und warum haben wir nicht wie andere Leute auch eine gefrorene Weihnachtsgans aus Polen oder Ungarn?
00:26:26Du hüßt doch auch lieber frische Sachen als Tiefkühlkost.
00:26:30Weil die von Fatma nur die Hälfte kostet als diese Tiefkühlgänse.
00:26:35Fatma, mein Scheiß, ist unsere Gemüsehändlerin.
00:26:37Kann sie dich erinnern?
00:26:38So ist es.
00:26:40Fatma.
00:26:43Kommen Sie.
00:26:45Fühlen Sie sich wie zu Hause.
00:26:51Und jetzt koche ich.
00:26:55Hat er keine Zeit einzukaufen?
00:27:00Tut mir leid.
00:27:01Ich weiß auch nicht, warum die Heizung nicht geht.
00:27:02Gestern lief die noch echt gut.
00:27:04Ihre Kochkünste müssen sie mir noch beweisen.
00:27:07Da bin ich eher skeptisch.
00:27:08Okay.
00:27:16Musik
00:27:47Tauber, Sie müssen wach werden.
00:27:49Tauber, wir wollen tanzen gehen.
00:27:55Espresso.
00:28:19Tauber, jetzt können Sie.
00:28:24Ach ja.
00:28:34Morgen.
00:28:35Morgen.
00:28:36Hey.
00:28:37Stop, stop.
00:28:38Hey.
00:28:40Der gehört zu mir.
00:28:42Kommen Sie.
00:28:43Das müssen Sie mit eigenen Augen sehen.
00:28:51Hier.
00:28:53Hier.
00:28:53Shit.
00:28:54Sorry.
00:28:56Die meisten hier sind halbscheid wie ich.
00:29:00Der DJ.
00:29:03Merken Sie sich sein Gesicht.
00:29:06Wird von seinen vielen guten Freunden Benni genannt.
00:29:08Er ist der Pillen Verteiler.
00:29:10Er ist der Pillen Verteiler.
00:29:25Check this out.
00:29:45Chance für heute.
00:29:48Runde, ab in die Bänden.
00:30:07Hey.
00:30:09Warte mal. Warte Zeit.
00:30:21Ich wollte Ihnen das zeigen, damit Sie wissen, warum Sie mir helfen.
00:30:25Vielleicht bewundere ich einfach Ihren Arbeitsstil und helfe Ihnen deshalb.
00:30:36Wie können du sagen?
00:30:39Muss das nicht eigentlich immer der Ältere vorschlagen?
00:30:49Ne, Igel, dann sind Sie mich junger.
00:31:00Du solltest längst im Winterschlaf sein, Igelchen.
00:31:05Im Dezember, du wirst erfrieren.
00:31:08Ich bring den jetzt hier heim.
00:31:11Komm her.
00:31:13Hey, so geht das nicht, du.
00:31:40Hey, so geht das nicht, du.
00:31:41Dann.
00:31:44Dann.
00:31:47Oh, oh, oh.
00:32:02Jürgen, der Igel ist am Heim.
00:32:10Ob Sie den Mann auf dem Foto schon mal gesehen haben?
00:32:14Hä?
00:32:15Okay, Mrs. Chau. Als der Ernst ja nicht so, als ob es noch nie was mit der Polizei zu tun
00:32:20gehabt hätten.
00:32:21Oh, ist das scharf.
00:32:24No.
00:32:28Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz.
00:32:33Prostitution außerhalb des Sperrbetriegs.
00:32:3630 Razzien in 5 Jahren.
00:32:39Als der Ernst doch bitte nicht so, als ob Sie noch nie was von der Polizei gehört hätten.
00:32:44Und als ob Sie kein Deutsch könnten.
00:32:48No.
00:32:50Sie haben also diesen Mann noch nie gesehen.
00:32:54So, you have never seen this man.
00:32:57Keller.
00:32:58No.
00:33:01Aha.
00:33:02No.
00:33:08Was ist das bitte?
00:33:10Das sind die Habseligkeiten des Harald Keller.
00:33:13Wir suchen Hinweise auf seine privaten Untersuchungen.
00:33:15Wo kommen Sie denn jetzt her?
00:33:19Und wo waren Sie gestern den ganzen Tag?
00:33:21Kann man da nicht vielleicht Bescheid geben oder anrufen?
00:33:24Und wenn Sie es wissen wollen, ich war asiatisch essen bei der Frotschau.
00:33:29Wollen wir uns nicht freundlicherweise in Zukunft über unsere Schritte absprechen?
00:33:32Ja, das ist eine sehr gute Idee.
00:33:35Aber was gibt es denn in dem Fall bitte schon abzusprechen?
00:33:39Ich meine, das ist reine Routine.
00:33:41Muss man da jetzt schon um Erlaubnis bitten?
00:33:45Mauritius, Insel der Seligen.
00:33:47Sie müssen das Material ja nicht auswerten.
00:33:49Ich kann das auch mit Matthias machen.
00:33:51Aha, Matthias.
00:33:53Das sind gescheite Schnösel.
00:33:55Was wollen Sie mit dem?
00:33:56Der kennt den Harald Keller wie ganz weiter, seine Schrift und so.
00:33:59Ja, da ist ja dann nullkommanix da durch.
00:34:01Ja, was hat denn der bitte schon mit uns zu tun?
00:34:05Was ist mit dem Arm?
00:34:07Was soll er mit ihm sein?
00:34:08Sie haben jetzt zwei Arme.
00:34:10Das Ding haben Sie ja schon lange nicht mehr getragen.
00:34:13Sie tragen auch nicht jeden Tag dasselbe.
00:34:15Hi.
00:34:16Hey.
00:34:18Darf man schon was mitnehmen?
00:34:19Ja, weg damit.
00:34:20Jo, gut.
00:34:24Eine bitte habe ich noch.
00:34:25Bevor wir die ganzen Unterlagen durchgearbeitet haben.
00:34:28Bitte keine Vernehmung von Herrn Kalevski.
00:34:30Ja?
00:34:30Danke.
00:34:31So.
00:34:32Und warum bitte?
00:34:34Weil das...
00:34:36Ich halte das nicht für geschickt.
00:34:39Bei dem brauchen wir hieb- und schlichtfeste Argumente.
00:34:42Ja?
00:34:42Danke.
00:34:43Also jetzt Moment einmal, ja?
00:34:46Sie bezeichnen einen bisher nicht widerlegten Selbstmord als Mord.
00:34:49Und dann wollen Sie mir meine Ermittlungen vorschreiben.
00:34:52Und einen arroganten Ton haben Sie drauf.
00:34:54Also echt.
00:34:55Dass alles zu spät ist.
00:34:56Aber das ist ein Freund und ein Kollege von Harald Keller.
00:34:59Ja, wir sind kein Auffangbecken für trauernde Kollegen.
00:35:02Ich muss einem Verdächtigen schon sagen, dass gegen ihn ermittelt wird.
00:35:05Was soll denn jetzt der Scheiß?
00:35:07Hä?
00:35:08Ich versuche Ihnen zu helfen hier.
00:35:10Ich führe meine Untersuchungen so, wie ich das für richtig reite.
00:35:13Und das seit vielen Jahren.
00:35:14Ich bin einer, der auf der Brennsuppen daher geschwommen.
00:35:16Aber so wie Sie das machen, ist das völliger Schwachsinn.
00:35:18So, Moment.
00:35:19Jetzt gehen wir mal in die frische Luft.
00:35:20So kommen Sie nie weiter mit Ihren scheiß Ermittlungen.
00:35:23Ich habe schon ganz andere Sachen gemacht.
00:35:26Ich habe doch überhaupt keine Ahnung mehr.
00:35:27Ich habe ja nicht mehr.
00:35:32Echt?
00:35:33Die tickt doch wohl nicht richtig, die Obermeier.
00:35:34Die blöde Kuh, echt.
00:35:36Sag mal, so etwas wie Feingefühl oder Fähigkeit, sich in andere Leute reinzuversetzen, das gibt es bei dir wohl nicht.
00:35:43Eine Bröllenwisser muss der Türsteher werden oder Fußballer.
00:35:47Ist doch sensibel, die Obermeier.
00:35:55Frieden.
00:36:07Frieden.
00:36:11Lass mich jetzt gehen.
00:36:18Jürgen.
00:36:20Lass los.
00:36:24Herr Kralewski, Sie stehen unter dem Verdacht, mit Drogen zu handeln.
00:36:29Was?
00:36:29Und Sie stehen unter Mordverdacht.
00:36:31Wir wissen, dass Sie den kennen.
00:36:34Jetzt geben Sie es halt zu.
00:36:35Jetzt hören Sie halt auf zu lücken.
00:36:38Sieht aus wie ein Mörder?
00:36:41Was haben Sie für eine Menschenkenntnis?
00:36:44Ich mache diese Arbeit schon so lang.
00:36:47Stellen Sie sich vor, ich weiß immer noch nicht, wie ein Mörder ausschaut.
00:36:54Der hat doch noch nie geraucht.
00:37:01Die hat ihn vernommen, die Obermeier.
00:37:03Das hätte ich nicht gedacht.
00:37:11Ich würde dir nämlich gerne was sagen wollen.
00:37:15Bis die unten bei euch mit der Renovierung fertig sein, kann das ja noch ewig dauern.
00:37:18Ja, ja.
00:37:25Wow.
00:37:28Ist ja sauschön.
00:37:31Und nicht schlecht erspricht.
00:37:38Jetzt haben wir halt das Zeug.
00:37:42Das da könnte eine sein.
00:37:47Vom Tauber und von mir, meinst du?
00:37:50Na ja, ich meine dich.
00:37:54Du wärst quasi meine linke Hand.
00:37:57Ja, gleich nebenan.
00:38:00Als erste Hauptkommissarin müsstest du nach der Beförderung auch nicht mehr in den Außendienst.
00:38:06Kein Frieren mehr in kalten Autos und auf verregneten Straßen.
00:38:10Geregelte Arbeitszeit.
00:38:12Du leitest Ermittlungen und Sonderkommissionen von diesem eleganten Büro aus.
00:38:19Du sagst nichts mehr.
00:38:29Was machst du denn schon hier?
00:38:32Ich fühle mich nicht so gut.
00:38:34Bist du krank?
00:38:35Ist dir schlecht?
00:38:36Was hast du denn?
00:38:37Ich lege mich hin.
00:38:37Lass mich einfach.
00:38:41Was hast du denn?
00:38:44Er hat Angst.
00:38:46Ja.
00:38:48Sprich doch mit mir.
00:38:50Das Abhören vor privatem Leben mag ich ja nicht überhaupt nicht.
00:38:58Er schenkt sich Whisky ein.
00:39:03Er trinkt zu Hause keinen Alkohol.
00:39:06Eins zu nur für dich.
00:39:07Wir sehen uns morgen.
00:39:08Wir machen bitte ganz normal weiter.
00:39:10Ja, keine Ahleingänge.
00:39:11Nicht, dass ich was verpasse.
00:39:14Fährst du nicht bitte nach Hause?
00:39:17Dann bestell ich dir jetzt ein Taxi.
00:39:18Ich muss hierbleiben.
00:39:23Ich muss hierbleiben.
00:39:48Matthias, ich will nicht, dass du was unternimmst.
00:39:50Du fährst jetzt nach Hause.
00:39:52Jürgen, ich gehe jetzt rein.
00:39:53Ich will nicht, dass du dein Leben riskierst.
00:39:55Was soll ich denn jetzt machen, Jürgen?
00:39:57Der haut uns nach Südamerika.
00:39:58Pass auf.
00:39:59Ich gehe morgen zum Staatsanwalt.
00:40:01Ich weiß, wie man mit denen redet.
00:40:03Versprochen.
00:40:04Ich verlasse mich auf dich, Jürgen.
00:40:11Kralevski führt ein Doppelleben, das ist ganz klar.
00:40:14Ja, aber der ist doch nicht mal vorbestraft.
00:40:16Nein, nein, nicht mal aufs Klo kann man ungestört gehen.
00:40:19Was ist denn los mit Ihnen, Tauber?
00:40:22Werden Sie doch mal ruhiger.
00:40:24So, und jetzt noch mal zum Mitschreiben, ja?
00:40:27Das ist ein Selbstmord, Suizid.
00:40:29Haben wir das?
00:40:30Aber nehmen wir doch mal an,
00:40:31Kralevski hat dem Mord an Keller in Auftrag gegeben
00:40:33und will sich nach Südamerika absetzen
00:40:35und jetzt taucht da plötzlich ein zweites Haus auf von ihm.
00:40:38Da müssen wir doch wenigstens vorher reingucken.
00:40:40Wir brauchen dann Durchsuchungsbefehl.
00:40:41Wo kommt denn jetzt auf einmal dieses ominöse Haus her?
00:40:45Ja, sowas braucht er manchmal lange.
00:40:47Muss man auch ein bisschen Glück haben.
00:40:48Glück.
00:40:49Ich habe die Observierung mangels Beweisen eingestellt, oder?
00:40:53Im Übrigen, Keller hat sich in der Sache
00:40:54nicht gerade mit Ruhm bekleckert.
00:40:56Was heißt denn das?
00:40:58Von Toten nichts als Gutes, ich weiß, aber
00:41:01er hat in der Sache nichts zustande gebracht, gar nichts.
00:41:04Und Sie, Tauber, hm?
00:41:06Haben Sie irgendwelche Beweise?
00:41:11Nichts haben Sie.
00:41:15Wieso?
00:41:15Wir haben doch eine Geheimwohnung entdeckt.
00:41:17Entschuldigen Sie mich, ich habe noch eine Menge zu tun.
00:41:27Das heißt, es wird X.
00:41:33Ja, aber nix.
00:41:37Grün, Ewe, grün.
00:41:38Was ist denn da andere Farbe?
00:41:39Was machst du denn für eine Frau?
00:41:40Irgendwas freundliches, rosa oder gelb.
00:41:43Irgendwas fürs Herz.
00:41:45Was ist denn hier los?
00:41:47Hier wird renoviert, keiner sagt mir was.
00:41:49Das ist mein Arbeitszimmer.
00:41:50Dicke Luft.
00:41:51Nee, also entweder Sie oder ich.
00:41:53Aussehen.
00:41:54Dann bitte.
00:41:55Hauts ab, kommt später wieder.
00:41:56Ende, bitte.
00:41:57So, bitte.
00:41:58Ich mach's.
00:41:59Bitte.
00:42:00So, was?
00:42:01Dieser halbe Arm, dieser Paragrafenreiter.
00:42:04Sie meinen den Staatsanwalt?
00:42:05Keine Observation, keine Auslösung, nix genehmigt.
00:42:09Das habe ich ehrlich gesagt auch gar nicht anders erwartet.
00:42:12Ja, daraus schließt sie messerscharf, dass nichts sein kann, was nicht sein darf.
00:42:16Ich glaub, Ihre Theorie auch nicht.
00:42:19Herr Kralewski, der ist ein solcher Schluck lauwarme Milch.
00:42:23So einer klaut nicht einmal die Zeitung.
00:42:26Vielleicht ist das so eine gespaltene Person, dass Sie den gar nicht provozieren können.
00:42:29Aber Sie schon, oder?
00:42:31Weil Sie so feinnervig und so kompetent und so ein wahnsinns Menschenkenner sind.
00:42:37Ich habe ihn jedenfalls nicht völlig hysterisch und überstürzt vernommen.
00:42:43Wir haben viel geleistet.
00:42:44Wir sind seit neun Jahren ein Team.
00:42:47Zumindestens habe ich uns immer als Team verstanden.
00:42:50Das kann sich aber auch ganz schnell wieder ändern.
00:42:53Okay, ganz schnell.
00:42:55Neun Jahre.
00:42:59Ich hätte gedacht, das ist viel länger.
00:43:02Eher doppelt so lang.
00:43:06Entschuldigung, ich finde es auch super mit Ihnen.
00:43:10Nicht nett.
00:43:18Tia.
00:43:19Hey.
00:43:21Wir müssen da rein.
00:43:23Müssen wir?
00:43:25Heute Nacht.
00:43:27Komm erst mal.
00:43:30Hast du Angst?
00:43:33Angst.
00:43:35Du machst das doch mit mir, oder?
00:43:36Setz dich doch.
00:43:38Du kannst auch draußen warten und auf mich aufpassen, wenn du nicht mehr dran willst.
00:43:42Aber wenn der jetzt eine Million schnappt und abhaut, dann dreh ich durch.
00:43:46Warum ist denn das Haus in keiner Observation aufgetaucht?
00:43:49Weil der nie da war.
00:43:51Kralevsky ist schlau und extrem vorsichtig.
00:43:53Sonst hätten Harald und ich ihn längst gekriegt.
00:43:58Jetzt hat er Angst.
00:43:59Jetzt will er abhauen und macht den entscheidenden Fehler.
00:44:02Ist das, worauf wir die ganze Zeit gewartet haben, Jürgen.
00:44:05Wir haben ihn noch nicht mehrfachen Mörder jetzt einfach laufen lassen, oder?
00:44:12Meine Mutter hat das auch noch gemacht.
00:44:15Ich finde es schön, Traditionen zu bewahren.
00:44:18Meine Mutter hat mich aber auch vor der Hochzeit mit dir gewarnt.
00:44:22Und?
00:44:23Hat er sie recht?
00:44:24Warum kannst du nicht einfach einen ganz normalen deutschen Mann heiraten?
00:44:29Jede beschmandiert sind.
00:44:32Was hast du gesagt?
00:44:36Ich bin jetzt dann übrigens öfter daheim.
00:44:40Sag das doch nicht wie eine Drohung.
00:44:43Die Chefin will mich überreden.
00:44:46Erste Hauptkommissarin.
00:44:47Kein Außendienst mit geregelten Arbeitszeiten.
00:44:51Kein Nachtdienst mehr.
00:44:53Wir werden sehen, wie du deine Hummeln unterm Hintern zur Ruhe bringst.
00:45:06Eben die ganze Nacht.
00:45:10Und ich brauche nur ein Minütchen.
00:45:11Ich bin schneller als jeder Schlüsseldienst.
00:45:13Dir ist schon klar, dass wir unseren Job loskehren.
00:45:15Für immer.
00:45:18Hast du dein Handy?
00:45:20Ja.
00:45:23Ich habe kein gutes Gefühl.
00:45:26Der kommt nicht.
00:45:27Ich verspreche es dir.
00:45:29Hast du deine Waffe?
00:45:31Ja.
00:45:33Wirklich?
00:45:39Pass auf auf dich.
00:45:40Ich verspreche es dir.
00:46:38Untertitelung des ZDF, 2020
00:46:58Untertitelung des ZDF, 2020
00:47:20Untertitelung des ZDF, 2020
00:47:42Mathias?
00:48:12Untertitelung des ZDF, 2020
00:48:34Herr Karlewski,
00:48:39ganz ruhig bitte, Sie kennen mich doch.
00:48:50Ich möchte nur mit Ihnen reden.
00:48:53Kommen Sie die Waffe runter, bitte.
00:48:58Wir gehen jetzt runter auf die Straße.
00:48:59Ja?
00:49:06Ganz ruhig.
00:49:09Ich bin unbewaffnet.
00:49:12Sehen Sie?
00:49:13Das ist mal eine Armprothese.
00:49:17Hier.
00:49:18Nichts.
00:49:21Tun Sie die Waffe runter.
00:49:27Bitte.
00:49:28Ich bin unbewaffnet.
00:49:36Ja.
00:49:38Hier.
00:49:40Ah!
00:50:17Ah!
00:50:45Lassen Sie mich runter, mir geht es hervorragend.
00:50:47Lassen Sie mich runter.
00:50:50Sind Sie sicher?
00:50:51Ich schluss mir das.
00:51:22In diesem Haus war das gesamte Lager der Grundsubstanzen und der fertigen Pläne.
00:51:26Dazu das komplette Drogenlabor.
00:51:28Komm jetzt mal auf.
00:51:29Vorsicht.
00:51:33Kannst du es mal halten.
00:51:34Vorsicht.
00:51:36Achtung und.
00:51:48Ich dachte, du wärst tot.
00:51:52Oh Gott, vergib nicht.
00:51:55Wo warst du denn?
00:51:59Wir haben es geschafft.
00:52:02Wir.
00:52:05Du hast doch gesagt, Kralewski kommt nicht.
00:52:10Hast du doch gesagt.
00:52:16Er wollte dich abknallen.
00:52:22Du hast mir das Leben gehörtet.
00:52:25Ja, Harald.
00:52:29Entschuldige, Jürgen.
00:52:32Schülermütze.
00:52:33Der Übertritt von der Volksschule ins Gymnasium.
00:52:36Volksschule.
00:52:37Grundschule.
00:52:39Grundschule.
00:52:40Das war in Griechenland mit Motorrad.
00:52:43Achtzig.
00:52:44Das habe ich meine Frauen unter Scheidung zurückgeschickt.
00:52:49Das sind noch beide Arme.
00:52:50Ja, aber nicht mehr lange.
00:52:53Hier, da geht es mir schon wieder besser.
00:52:56Hm.
00:53:00Wer ist das jetzt?
00:53:02Polizei.
00:53:07Ach.
00:53:09Hallo.
00:53:20Na?
00:53:23Wie geht es Ihnen denn, Tauber?
00:53:28Es ging mir nie besser.
00:53:30Die Prothese ist im Eimer.
00:53:33Ja.
00:53:33Aha.
00:53:36Das hätte sie mir aber schon sagen können,
00:53:39was ihr da vorhabt.
00:53:42Ja.
00:53:44Wir wollten sie da nicht reinziehen.
00:53:49Aber mit mir waren doch Partner.
00:53:53Ich habe.
00:53:54Hm.
00:53:55Ja.
00:53:58Wir haben doch immer alles miteinander gemacht.
00:54:06Sagten Sie gerade Waren?
00:54:08Wir waren Partner.
00:54:12Ich.
00:54:14Ich habe.
00:54:16Ungeachtet von Ihrer Alleingänge.
00:54:19An die habe ich mich jetzt schon gewöhnt.
00:54:21Von der Chefin.
00:54:23Ein Angebot kriegt.
00:54:26Ja.
00:54:27Geregelte Arbeitszeit.
00:54:29Kein Außendienst mehr.
00:54:31Und, äh...
00:54:32Schön, dass wir darüber gesprochen haben.
00:54:34Da brauchen Sie nicht so ironisch sein jetzt gleich.
00:54:37Nein, überhaupt nicht.
00:54:40Ich respektiere das.
00:54:41Das ist auch sicher richtig.
00:54:44Ja, aber deswegen bin ich auch nicht hergekommen.
00:54:47Ich...
00:54:48Ich habe mir Sorgen gemacht.
00:54:54Ich habe Ihnen ein paar Weintrauben mitgebracht.
00:54:59Sind das blaue?
00:55:02Vielen, vielen Dank.
00:55:06Ach, vertrage ich einfach nicht.
00:55:16Was für ein Arschloch.
00:55:19Ach, Mann.
00:55:20Das ist so ein Arschloch.
00:55:25Glückwunsch, meine Herren.
00:55:27Sie haben sämtliche Kompetenzen überschritten.
00:55:29Sie sind gegen jedes rechtsstaatliche Prinzip in ein fremdes Haus eingebrochen.
00:55:34Ein Mensch ist dabei ums Leben gekommen.
00:55:37Dafür fliegen Sie.
00:55:39Kralevsky war ein Mörder.
00:55:41Darf ich vielleicht rausreden?
00:55:43Ich übernehme die Verantwortung.
00:55:45Oh, die Verantwortung.
00:55:47Die Verantwortung übernehmen kann nur ich.
00:55:52Und, hat es vielleicht ein Schreiben gegeben,
00:55:55in dem ich die Hausdurchsuchung und Observierung des Ernst Kralevsky anordne?
00:55:59Nein, hat es nicht.
00:56:01Nein.
00:56:02Ja, umso erfreulicher,
00:56:04dass wir hier in den Akten dieses Schriftstück gefunden haben,
00:56:08in dem ich besagte Maßnahmen fordere.
00:56:10Es hätte vor vier Tagen an Sie rausgehen sollen.
00:56:13Das bedeutet, wir blamieren uns nicht.
00:56:15Stehen kurz vor der Aufdeckung eines Mordfalls,
00:56:17freuen uns über einen der größten Rauschgiftfunde der letzten zehn Jahre.
00:56:22Sie, Herr Tauber, brauchen sich keine Sorgen um Ihre Pensionsberechtigung machen.
00:56:27Und unser Herr Kurz kann sich doppelt auf seine bevorstehende Hochzeit freuen.
00:56:33Ja, jetzt ist die Kuh vom Eis.
00:56:35Ja, wir bilden eine Sonderkommission mit Ihnen beiden,
00:56:39in dem Fall restlos abzuschließen.
00:56:41Das heißt natürlich auch,
00:56:42den Mord an Ihrem Ex-Kollegen Harald Keller.
00:56:45Ja, und schaffen Sie mir diese Drogengeschichte bis Ende des Monats vom Tisch.
00:56:51Ich dachte, du bist allein.
00:56:56Deswegen heirate ich ja.
00:57:00Ja, erwartet schon die Horde.
00:57:03Sie beide werden sich der Presse stellen.
00:57:05Wir haben eine Erklärung vorbereitet.
00:57:09Ich bin schlecht dem Erklärung abgeben.
00:57:13Ja, dann mache ich das.
00:57:15Auch nicht gerne.
00:57:17Aber das ist ja unsere Pflicht.
00:57:31Sie haben gesagt, Sie trauen dem Kralewski keinem Mord zu.
00:57:34Ja.
00:57:36Ich eigentlich auch nicht mehr.
00:57:39Aber dass er Drogen gedealt hat, im großen Stil,
00:57:42das hatten Sie auch nicht im Gefühl, oder?
00:57:46Genießen Sie es, dass Sie recht gehabt haben, Tauber.
00:57:49Lassen Sie sich recht schön feiern.
00:57:52Ich mache jetzt hier meinen Umzug in aller Ruhe.
00:57:55Und so lange wollen wir hier schon noch zurückkommen.
00:57:58Danke für das gute Gespräch.
00:58:01Danke.
00:58:04Ach, äh.
00:58:06Und mein Locher hätte ich bitte gerne noch zurück.
00:58:10Danke.
00:58:15Mach du jetzt erst mal ein paar Tage Urlaub.
00:58:17Ich weiß den da an dir schon.
00:58:20Wenn Benni und die schauen, müssen wir noch kriegen.
00:58:24Jürgen.
00:58:26Kann ich dich noch mal kurz stellen?
00:58:27Stöß doch nicht, setz dich.
00:58:30Vielleicht unter vier Augen?
00:58:32Jungs, macht mal die Augen zu.
00:58:36Gibt uns mal eine Minute, bitte.
00:58:39Alles klar.
00:58:49Das war so wichtig für die Jungs.
00:58:52Ich bin mir da wieder voll grünen Loser für die Deppen.
00:58:56Wo bist du gewesen, bevor Kralewski mitgezogen hat,
00:58:58war auf mich zu Bram.
00:59:00Im Keller.
00:59:02Nach den Drogen gesucht.
00:59:04Dann habe ich gehört, dass der kommt, und dann...
00:59:07Du warst nun in Gefahr, Jürgen.
00:59:09Zu keinem Zeitpunkt.
00:59:12Hast du gewusst, dass Kralewski kommen würde?
00:59:15Das Willen, das wäre ja noch schöner.
00:59:19Kann das nicht sein, dass du eine Situation gesucht hast,
00:59:21wo du dir die Notwehr erschießen kannst?
00:59:25Du stehst unter Schock.
00:59:27Da geht man alles hundertmal durch im Kopf.
00:59:30Nehmen wir mal an, du hast geplant, dass ich mit dir mitgehe,
00:59:34da hinfahre und irgendwann reingehe, weil ich Angst an dich habe.
00:59:38Und du hast gewusst, dass der Kralewski kommen würde
00:59:40und dass er durchdrehen würde, wenn er auf mich trifft.
00:59:42Und dass du ihn dann abklagen kannst.
00:59:49Okay.
00:59:49Okay.
00:59:53Was war der Grund, das zu tun?
00:59:58Sag's mir.
01:00:01Bitte.
01:00:03Gott, Gott, Gott, Gott, Jürgen.
01:00:08Hast du mich benutzt?
01:00:14Hast du den geholt?
01:00:20Wenn du Schuldgefühle hast,
01:00:22die habe ich aber erst recht.
01:00:24Ich habe ihn erschossen, nicht du.
01:00:26Aber du wolltest ihn gar nicht festnehmen.
01:00:27Du wolltest ihn doch erschießen, stimmt's?
01:00:31Hat's verdient.
01:00:34Jürgen, ich wollte den nicht erschießen.
01:00:37Ich wusste nicht, dass der kommt.
01:00:43Ich hab gedacht, ich kenne dich.
01:00:47Jürgen, du bist mein Freund.
01:00:48Hey.
01:00:55Bei euch alles okay?
01:00:58Alles okay.
01:01:00Alles okay.
01:01:08Ehekrach.
01:01:13Ich glaube ihn nicht.
01:01:14Und zwar kein Wort.
01:01:17Bis ciao.
01:01:19Benjamin Trost, Benny.
01:01:20Benny Trost, DJ Benny.
01:01:22Namen, die Sie noch nie gehört haben.
01:01:24Sie schütteln immer nur mit dem Kopf.
01:01:26Frau Kalevski, Ihr Mann, hat über Jahre hinweg im großen Stil Drogen verkauft.
01:01:30Und Sie wollen mir allen Ernstes erzählen, dass Sie davon nie was mitbekommen haben.
01:01:35Frau Kalevski, lügen Sie mich nicht an.
01:01:40Was soll denn was mit Ihrem Sohn wären, wenn Sie ins Gefängnis müssen?
01:01:43Sie sollten mit mir kooperieren.
01:01:45Mama, ich kann nicht schlafen.
01:01:50Margie.
01:01:51Hi.
01:01:55Gehst du bitte wieder ins Bett?
01:01:56Ich komme gleich.
01:02:22Ich komme gleich.
01:02:26Sie hält mir den Fall aufzuklären.
01:02:29Ich brauche Miss Chau.
01:02:30Ich brauche Benni Trost.
01:02:31Dann ist die Sache für mich erledigt.
01:02:35Wirklich.
01:02:41Ich brauche den Fall aufzuklären.
01:02:47Ich brauche den Fall aufzuklären.
01:02:52Hallo.
01:02:53Ich bin zwei, bitte.
01:02:58Ich tue Ihnen ein zweites Stückchen an.
01:03:01Ich hoffe, es reicht so.
01:03:04Ja.
01:03:05Das ist nicht schlimm.
01:03:15Guten Hunger.
01:03:17Vorsicht, es ist halt ordentlich Blasen.
01:03:19Ich bin zwei, drei, drei, drei.
01:03:45Ach, unser Held, ach, ey.
01:03:48Was hat's er heute?
01:03:50Na, hat vielleicht meine Sekretärin verraten, wo ich bin?
01:03:54Sie haben doch neulich gesagt, dass Sie Harald Keller entlassen haben,
01:03:57weil Sie ihn für inkompetent haben.
01:03:59Also er bringt uns zustande, so haben Sie sich ausgedrückt.
01:04:01Ja, ja.
01:04:02Haben Sie ihn jemals verdächtigt, dass er sich von Kralewski bezahlen ließ?
01:04:06Wie bitte?
01:04:07Ja, können Sie sich vorstellen, dass Herr Keller und seine Kollegen von der Drogenfahndung
01:04:11sich von einem Drogenhändler haben bestechen lassen?
01:04:13Ja, Tauber, das waren harte Tage für Sie.
01:04:16Boah, Sie sind ja eiskalt.
01:04:18Hier, nehmen Sie mal.
01:04:19Und ziehen Sie sich was Anständiges an. Sie holen sich ja einen Tod.
01:04:28Ist bei Ihnen am 11. dieses Monats ein Igel abgegeben worden?
01:04:33Ja, so ein kleiner, weißer Igel von einem jungen Mann.
01:04:39Nicht, danke.
01:04:46Alles im Lot, alles klaro? Soll ich helfen?
01:04:50Ja, bitte.
01:04:51Na, pass jetzt mal auf den Boden auf, ja?
01:04:54Also nochmal auf den Boden.
01:04:55Und nochmal hoch.
01:04:57Und?
01:04:58Vermisst er den Tauber?
01:05:00Das war schon ein bisschen viel Tatütatat mit dem, oder?
01:05:03Was meinst du denn, das ist Tatütatat?
01:05:05Ja, ich will nichts gesagt haben, ja.
01:05:08Anheben.
01:05:12Hallo, Tauber.
01:05:13Hallo.
01:05:13Grüß Gott.
01:05:14Grüß Gott.
01:05:15Das ist die Luisa.
01:05:17Ich habe jetzt eine Assistentin.
01:05:18Hoi, prima. Gratuliere.
01:05:22Kann ich helfen?
01:05:23Nein, wir schaffen das schon.
01:05:27Und?
01:05:28Was gibt's?
01:05:31Eigentlich nichts.
01:05:32Ich wollte nur wissen, ob es Ihnen gut geht, aber es tut es ja.
01:05:34Ja.
01:05:38Okay.
01:05:42Schöne Jacke haben Sie.
01:05:44Danke.
01:05:46Ja, ich weiß, ohne schriftliche Genehmigung dürfen Sie keine Akten rausgeben.
01:05:50Stimmt.
01:05:51Aber das ist auch ein bisschen der Schnee von vorgestern, oder?
01:05:55Außerdem kennen Sie mich ja.
01:05:57Mhm.
01:06:00Was mich interessiert, ist die Personalakte von Harald Keller und Matthias Kurz.
01:06:06Ihr Nicken stimmt mich vor.
01:06:09Also man darf damit immer Dienstwege übergehen.
01:06:16Und sich Personalakten holen.
01:06:20Was ist eine Straftat, Herr Tauber?
01:06:24Ich wollte mich nur an einer Sache versichern.
01:06:30Interessiert Sie das wirklich, worum es geht?
01:06:33Lieber Herr Tauber, mir persönlich ist wurscht, ob einer auf Männchen oder Weibchen steht.
01:06:40Aber wenn man abblitzt, sollte man nicht Rache üben.
01:06:46Wie meinten Sie das?
01:06:48Sie haben Herrn Kurz.
01:06:54Denken Sie, was Sie wollen.
01:06:56Und dann haben Sie gestern zum Herrn Kurz gesagt, Sie reiten ihn für einen Mörder.
01:07:02Ich behaupte, dass die Drogenverhandlung Dreck am Stecken hat.
01:07:05Und ich bin mir ganz sicher, dass es hier im Präsidium einige höhere Beamte gibt,
01:07:12die nicht wollen, dass sich das so umspricht.
01:07:14Vom Staatsanwalt mal ganz abgesehen.
01:07:17Ich ziehe Sie vom laufenden Mordverfahren in der Sache Kralevsky-Keller ab.
01:07:22Und noch ein Tipp.
01:07:24Machen Sie das nicht nochmal.
01:07:27Nicht alle Kollegen sind so großmütig wie der Herr Kurz.
01:07:45Das ist alles scheiße, Jürgen.
01:07:48Da haben jetzt Leute große Ohren gemacht.
01:07:50Das Ganze ist ein bisschen aufgebauscht worden.
01:07:54Warum machst du das?
01:07:57Ich bin doch gerade am eigenen Leib, wie falsch Beurteile sein können.
01:08:02Ich habe dich nicht verurteilt.
01:08:03Ich suche nur die Wahrheit.
01:08:10Ich bin nicht der, für den du mich hältst.
01:08:13Ich würde es dir und mir wünschen, dass ich mich irre.
01:08:19Wir haben echt das Schweinewürstel kaputt.
01:08:22Warum?
01:08:25Wir können auch so viel zusammen machen.
01:08:28Du glaubst da draußen in die bösen Drogendealer und du bist der gute Polizist.
01:08:32Aber das stimmt nicht.
01:08:34Du hast Kralevsky in die Falle gelockt und hast ihn erschossen.
01:08:41Schau dich doch an!
01:08:44Siehst du nicht, wie es in deinen Augen hin und her springt?
01:08:46Ich bin nicht der Stolz der Familie.
01:08:49Ich bin ein Verbrecher.
01:08:50Ich sehe das von deinen Augen.
01:08:54Du arme Sau.
01:08:56Mach eine Therapie.
01:08:58Und hör verdammt nochmal auf mich und meine Leute anzuschwerzen.
01:09:15Du weißt, dass ich recht habe.
01:09:18Tschüss, Matthias.
01:09:20Hau rein.
01:09:20Mach's gut.
01:09:21Morgen.
01:09:25Servus.
01:09:26Was geht dir überhaupt?
01:09:27Ich muss meine Tochter vom Reiten abholen.
01:09:29Tschüss.
01:09:30Ciao.
01:09:49Oh Mann, es war scheißkalt heute.
01:09:51Bist ja gleich beim Modan.
01:10:17Waren wir zu mir?
01:10:29ARD Text im Auftrag von Funk
01:11:03ARD Text im Auftrag von Funk
01:11:49ARD Text im Auftrag von Funk
01:12:03ARD Text im Auftrag von Funk
01:12:20ARD Text im Auftrag von Funk
01:12:47ARD Text im Auftrag von Funk
01:12:57ARD Text im Auftrag von Funk
01:13:13ARD Text im Auftrag von Funk
01:13:18ARD Text im Auftrag von Funk
01:13:19ARD Text im Auftrag von Funk
01:13:19ARD Text im Auftrag von Funk
01:13:28ARD Text im Auftrag von Funk
01:13:28ARD Text im Auftrag von Funk
01:13:33ARD Text im Auftrag von Funk
01:13:33ARD Text im Auftrag von Funk
01:13:41ARD Text im Auftrag von Funk
01:14:05Das ist die Wahrheit.
01:14:13Lass dich einfach nach Hause abschieben und sobald du in Thailand bist, rufe ich die Behörden an und liefere denen
01:14:18die Beweise, dass du eine Dealerin bist.
01:14:20Ich liefere denen die Beweise, Chau. Ich liefere denen die Beweise. Und dann wirst du hingerichtet.
01:14:27Ist doch so bei euch in Thailand, oder?
01:14:30Das darf man so nennen. Das darf man so nennen. Das darf man so nennen.
01:14:32Ist die Giftspritze? Ja?
01:14:36Die Giftspritze ist sehr human, Chau. Sehr human.
01:14:42Was ist denn? Was denn?
01:14:46Hey, Chau.
01:14:48Dann siehst du endlich deine Kinder wieder in Thailand. Zuhause.
01:14:52Ist das nicht toll?
01:14:55Es ist doch toll!
01:15:15Spielen lässt du mir nach?
01:15:17Ich glaube, du hast Kralevsky erschossen, damit er eure Abteilung nicht auffliegen lässt.
01:15:25Und jetzt machst du die Thailanderin fertig, damit sie dich hält und dir alle gut dasteht.
01:15:33Du bist doch viel zu klug, Jürgen, um nicht zu merken, dass da eine Theorie hinkt.
01:15:37Du hast mir Märchen erzählt über eure tugendhafte Abteilung.
01:15:42Über deinen tollen Freund Harald.
01:15:47Eure Wut auf die Drogenhändler.
01:15:51In Wirklichkeit habt ihr euch alle bezahlen lassen.
01:15:57Nichts hat gestimmt.
01:15:58Nicht mal den Igel hat es dem Tierheim abgegeben.
01:16:03Ich habe mit dem Tierheim angerufen.
01:16:06Da wurde kein Igel hingebracht.
01:16:34Aber das ist mit dem Ärzte.
01:16:37Das war's.
01:16:37Ja, bitte.
01:16:39Aber ich kann mich nicht sehen mit dieser Bilder.
01:16:42Entschuldigung.
01:16:43Ganz kurz.
01:16:45Herr Tharber.
01:16:47Das ist das Formblatt, der Ausweis und der Schlüssel zur Waffenkammer.
01:16:55Das wär's, glaub ich.
01:16:57Ich könnte hier.
01:16:59Was?
01:17:02Einfach so?
01:17:04Was machen Sie denn jetzt?
01:17:07Genau, was machen Sie denn jetzt?
01:17:09Tja, der Herr Tharber will gehen.
01:17:11Ist das nicht furchtbar?
01:17:13Im Ernst jetzt, oder was?
01:17:17Überlegen Sie sich's.
01:17:19Nein, nein, nein, nein, nein.
01:17:21Meine Damen, danke.
01:17:25Tschüss.
01:17:33Boah.
01:17:34Das ist eine Haltung.
01:17:36Hätte ich ihm nicht zugetraut, unserem einabigen Pandeten.
01:17:43Ja.
01:17:44War schon kein schlechter.
01:17:48Wobei, einer vom anderen Ufer hat einen schweren Stand bei uns.
01:17:52Wo wir Polizisten doch auch mit Kindern zu tun haben, gell?
01:17:55Ja, genau.
01:17:57Oder, Josefine?
01:17:59Kannst du mal bitte kommen?
01:18:00Ich würd gern mit dir reden.
01:18:10Schieß los.
01:18:12So.
01:18:13Jetzt pass mal auf, du Trampel, du Unsensibler.
01:18:16Wenn du noch einmal den Tauber beleidigst.
01:18:20Und noch dazu mit deinem schlechten, schmierigen Bayerisch.
01:18:23Und wenn du noch einmal auf seine Kosten deine Scheißwitzerl machst,
01:18:27dann hau ich dir eine solche ne, dass du nicht mehr weißt, wie du heißt.
01:18:38Und ab jetzt bitte per Sie, Frau Wiedemann.
01:18:53Ich hab grad fern gesehen noch.
01:18:57Was denn da, mit der alles so kommt?
01:18:58Dann sind wir jetzt wieder komplett, ha?
01:19:03Und ahmen Sie vielen Krimis, die gehen alle gut aus.
01:19:05Tauber, wir setzen jetzt alles auf eine Karte.
01:19:13Ist das ne Wanze?
01:19:24Das funktioniert doch nie, Frau Obermeier.
01:19:26So.
01:19:28Sie gehen jetzt schön da rauf.
01:19:29Ja?
01:19:30Er glaubt mir das nicht.
01:19:31Ich bin ein sehr schlechter Schauspieler.
01:19:32Doch, doch, doch.
01:19:33Das kriegen Sie schon hin.
01:19:34So wie ich den einschätze, wünscht sich der nichts mehr, als dass Sie ihm verzeihen.
01:19:38Hören Sie einmal auf mich.
01:19:40Ja?
01:19:40Tauber, ich pass auf.
01:19:42Und wenn, wenn's brenzlig wird, dann komm ich.
01:19:45Ja?
01:19:46Sagen Sie jetzt nichts Schlagfertiges.
01:19:48Sagen Sie gar nichts.
01:19:49Ach doch, sagen Sie Test, Test.
01:19:51Test, Test.
01:19:52Test, Test.
01:19:53Gut.
01:19:53Also, dann gehen Sie jetzt einfach da rauf.
01:19:56Los.
01:19:58Los.
01:20:02Ja, hallo.
01:20:04Ja, hallo.
01:20:04Hier ist Jorun.
01:20:07Ja, hallo.
01:20:16Ja, hallo.
01:20:17Ja, hier ist Jorun.
01:20:31Ja, hallo.
01:20:32Wie machst du denn den Weg?
01:20:33Wer geht denn da draußen?
01:20:34Wenn ich das hier Haare drinnen rumfliege.
01:20:37Los, komm rein.
01:20:38Du spinnst wohl.
01:20:39Du finnst dich doch da draußen.
01:20:46Machst du weiter?
01:20:48Bitte.
01:20:50Warum steht dir deine Verlaubte nicht in Kopf?
01:20:54Lass es eben.
01:21:08Du wirst mich heiraten, weil es gar keine Verlobte gibt.
01:21:14Und der einzige Freund, den du hattest, der ist tot.
01:21:23Ich glaube, du bist ein guter Polizist.
01:21:26Ist das dein Ernst?
01:21:28Ja, klar.
01:21:33Ich hatte gehofft, dass du auch ein guter Freund wärst.
01:21:39Aber du hast einfach kein Vertrauen zu mir.
01:21:44Du hast mich so oft angelogen.
01:21:49Die Jungs waren eine Familie.
01:21:54Und der Vater.
01:21:56Unser Vater.
01:22:00Wir haben heute die endgültige Bestätigung aus dem Labor bekommen.
01:22:05Fremdeinwirkung absolut ausgeschlossen.
01:22:09Selbstmord.
01:22:14Selbstmord.
01:22:36Selbstmord.
01:22:38Wir wussten immer, dass wir kommen.
01:22:41Irgendwas war davon und es war klar, dass wir eine Ratte hatten.
01:22:45Das war doch nicht Harald.
01:22:49Ich war so blind vorher.
01:22:55Dann hat mir die Chao erzählt, dass sie und Harald ein liebespaar sind.
01:23:00Dass sie heiraten wollten.
01:23:01Warum hast du nicht gleich festgenommen?
01:23:04Weil der nichts nachzuweisen ist.
01:23:05Weil der nichts nachzuweisen ist.
01:23:06Weil der steht.
01:23:07Der wird einfach immer so weitermachen.
01:23:11Aber es ist ja auch egal.
01:23:13Ich hab gekündigt.
01:23:15Du auch?
01:23:18Ich bin auch kein Polizist mehr.
01:23:21Wir haben ja jetzt wieder was gemeinsam.
01:23:23Hey.
01:23:25Nini!
01:23:26Das war immer noch nicht fertig.
01:23:31Warum hast du wirklich gekündigt?
01:23:35Weil ich kein guter Polizist mehr bin.
01:23:40Sag's doch mal.
01:23:42Ich hab Menschen umgebracht für eine Tat, die er nicht bekommen hat.
01:23:44Weil du nicht mehr übergangen hast.
01:23:48Auch bei einem Mörder hast du nicht das Recht, den Effort abzuknallen.
01:23:53Bei einem Gila ein kaltblütiges Schwein.
01:23:56Du hast mein Leben riskiert.
01:23:59Damit du uns Zeugen hast für deine Notwehrsituation.
01:24:03Warum hast du mich da bloß reingezogen?
01:24:06Ich hab das eher so gesehen, dass du mich da aussiehst.
01:24:35Was für die denn hier?
01:24:37Die hat alles mitgehört.
01:24:39... mit gehörn.
01:24:57Das ist nicht okay.
01:25:10Musik
01:25:36Ich kann ihn jetzt verstehen
01:25:41Ja
01:25:55Ich bin kein guter Freund
01:26:07Wenn Sie nicht doch vielleicht zum Weihnachtsfest zu uns kommen
01:26:13Ja
01:26:13Ja
01:26:17Wie ist das denn der
01:26:29Ja.
01:26:50Der kommt nicht.
01:26:57Der kommt nicht mehr.
01:27:00Der kommt nicht mehr.
01:27:05Der kommt nicht mehr.
01:27:08Der kommt nicht mehr.
01:27:12Der kommt nicht mehr.
01:27:19Der kommt nicht mehr.
01:27:22Der kommt nicht mehr.
01:27:22Der kommt nicht mehr.
01:27:24Der kommt nicht mehr.
01:27:26Der kommt nicht mehr.
01:27:27Der kommt nicht mehr.
01:27:28Der kommt nicht mehr.
01:27:29Der kommt nicht mehr.
01:27:29Der kommt nicht mehr.
01:27:31Untertitelung des ZDF, 2020
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