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KurzfilmeTranskript
00:16Untertitelung des ZDF, 2020
00:58Untertitelung des ZDF, 2020
01:27Untertitelung des ZDF, 2020
01:45Untertitelung des ZDF, 2020
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04:55Untertitelung des ZDF, 2020
05:03Oder ist das verboten?
05:04Ja. Wenn keiner bei den Maschinen ist...
05:06Du bist doch da.
05:07Du gehst sofort zurück an deinen Platz und wartest, bis Isabella wieder da ist.
05:11Mein Gott, Paul, du hast ja heute wieder eine Laune.
05:13Also du wirst mich doch wohl mal zehn Minuten vertreten können, Herr Gott, nochmal.
05:16Außerdem habe ich ein Recht auf eine Pause.
05:18Lies mal die Arbeitsordnung.
05:20Okay. Zehn Minuten. Aber keine Minute länger.
05:23Danke, großer Meister.
05:25Ja, du mich auch.
05:27Hey, sag mal was. Weißt du, dass eine Marktkorrektur ist?
05:31Du hast mir gerade noch gefehlt. Weißt du, wie spät das ist?
05:34Um neun wolltest du zurück sein.
05:35Ey, was kann sich dafür, wenn die in der Werkstatt nicht fertig werden, ne?
05:38Ja, abschmieren und Ölwechsel. Das kann doch nicht so lange dauern.
05:41Außerdem. Hast du meine 3000-Mark-Kaution?
05:44Hat das nicht Zeit bis nächste Woche?
05:46Nein.
05:47Paul, ich hab's nicht. Noch nicht. Aber du kriegst das bestimmt.
05:52Montag. Und das ist mein letztes Wort.
05:54Sondern wo sind wir hier eigentlich?
05:55Ich überlasse großzügig meine Wohnung, inklusive Emma,
05:58und ich habe irgendwann kann sehen, wo ich bleibe.
06:00Nicht mit mir.
06:08Die Firma Althofer hat auch Werkswohnen hin.
06:11Vielleicht wird da ja mal was frei.
06:12Nein, danke.
06:14Nach Feierabend will ich euch noch den gleichen Gesichtern am Briefkasten begegnen.
06:17Aber hier, das wär was.
06:19Leider nur zu kaufen und nicht zu mieten.
06:22Altbau, Jugendstil renoviert, zwei Zimmer, Küche, Bad.
06:25Wie viel?
06:26290.000.
06:28Was ist mit Ihrer Frankfurter Wohnung?
06:29Nichts Besonderes, nur gemietet.
06:31Für sündhaftes Geld im Frankfurter Westend.
06:34Auch eine Brezen?
06:35Bei mir kommt es nicht mehr drauf an, danke.
06:40Hallo, die Damen.
06:42Hallo, Jan.
06:49Und, wie sieht's aus, Frau Schirmer?
06:542.000.
06:55Was nur?
06:57Die Frau Kintzli von der Sparkasse hat ganz komisch geschaut, wie ich so viel abgehoben hab.
07:01Ist ja auch klar.
07:02Vergehen Sie sich auch dumm und dusselig an Ihnen bei den lausigen Sparbuchzinsen.
07:06Naja, vielleicht nächste Woche.
07:09Weil da ist sie nämlich im Urlaub.
07:11Keine Riffa.
07:12Also, Frau Schirmer, vergessen Sie mal die Frau Kintzli.
07:14Das ist Ihr Geld.
07:15Und wenn Sie alles abheben und sich nackt darin wilzen, dann geht das kein Menschmaß an.
07:19Herr Lederacht, also wirklich?
07:22Ich weiß es nicht, Frau Michel.
07:24Roland hat sich die ganze Woche nicht gemeldet und eigentlich sollte heute die Entscheidung fallen.
07:28Er wollte warten, bis sein Vater aus Zürich zurück ist, hat er gesagt.
07:32Vor allem muss die Anlauffinanzierung sichergestellt werden.
07:35Dass mein Büro steht, so wie ich mir das vorstelle, mit allem Drum und Dran, Computern und so weiter, mindestens
07:4010.000.
07:41Löhne, Gehälter, Reisekosten etc. Minimum 100.000, würde ich sagen.
07:46Ja, ich will ja auch wissen, woran ich bin.
07:49Tu.
07:51Czerny?
07:52Hallo, Frau Stangl.
07:54Doch, doch, die ist da.
07:55Wollen Sie sprechen?
07:57Sagen Sie ihr nur, hier liegt ein Einschreiben für Sie aus Frankfurt.
08:01Äh, natürlich würde ich es rüberschicken, aber ich brauche Ihre Unterschrift.
08:05Wann ist egal. Danke.
08:08Und glaub es nicht.
08:09Was ist denn das hier?
08:11Ihre Frau hat danach gefragt.
08:14Eine Mietabrechnung aus der Studentenzeit.
08:16Ich dachte, Sie wüssten Bescheid.
08:20Naja, natürlich.
08:22Nicht so wichtig.
08:23Ich bin bei meinem Vater. In zwei Stunden bin ich hier.
08:25In seinem neuen Haus.
08:27Schön wär's. Im Theater.
08:28Anders kommt man nicht mehr ran an ihn.
08:30Die proben ständig so kurz vor der Premiere.
08:32Naja, hoffentlich gibt es keine Riesen-Lamage.
08:48Und?
08:50Morgen, der Atemsaal.
09:08Guten Morgen, Frau Michel.
09:10Morgen, Frau Stammel.
09:11Bitte.
09:12Bitte.
09:12Ja?
09:14Und hier unterschreiben, bitte.
09:16Wenn ich irgendwie schon mal hier bin, was macht mein Anstellungsvertrag?
09:19Der liegt noch bei Herrn Althofer auf dem Tisch.
09:22Ich glaube, es geht um die Höhe Ihres Gehalts.
09:24Hier ist nicht Frankfurt.
09:26Das Gehaltsniveau ist bei weitem nicht so hoch.
09:29Einer muss Sie den Anfang machen.
09:31Und sagen Sie doch bitte Herrn Althofer, dass ich weiß, was ich wert bin.
09:35Gern.
09:36An Selbstvertrauen mangelt es Ihnen ja offenbar nicht.
09:40Frau Stammel, was haben Sie eigentlich gegen mich?
09:43Nichts.
09:46Sie verdienen doch sicher mehr, nehme ich an, nach all den Jahren hier.
09:53Nein?
09:56Tja dann, tut mir leid.
10:51Frau Michel, wie geht Sie stets?
10:53Doch hoffentlich keine schlechten Nachrichten.
10:56Frau Michel, falls mein Bruder Ihnen Schwierigkeiten machen sollte,
11:00Sie können jederzeit zu mir kommen.
11:03Der Tag, an dem mir wegen Ihres Bruders die Tränen kommen,
11:07wird allenfalls der Tag sein, an dem er wegen Mordes verhaftet wird.
11:10Tränen der Freude.
11:12Frau Michel, ich dachte, das ist vom Tisch.
11:14Das dachte ich auch.
11:16Doch so, wie sich Ihr Bruder mir gegenüber verhalten hat und immer noch verhält,
11:20finde ich keine andere Erklärung.
11:21Offenbar bin ich sein schlechtes Gewissen.
11:24Die Rolle liegt mir aber nicht.
11:44Mein Bruder da, Frau Stammel?
11:46Nein, der ist mal fünf Minuten weg, zu Ihrem Vater.
11:50War irgendwas mit Frau Michel?
11:53Nein, die hat nur ein Einschreiben aus Frankfurt abgeholt, von einem Rechtsanwalt.
11:56Ach so.
11:57Dann hat sie deshalb eben geheult.
12:01Frau Michel?
12:04Geheult?
12:04Ja.
12:05Verbinden Sie mich bitte mit Mailand,
12:07aber lassen Sie sich von der Sekretärin von Boretti nicht abwimmeln, ja?
12:10Ja, ja, ja.
12:11Ja, ja.
12:12Musik
12:49Er sagt, er kommt zu euch. Ein Mensch, der freundlich tut. Im Namen Herrn Tartüffs. Er sagt, er meint es
12:57gut. Es soll genehm sein, sagt er.
13:00Nun finde schnell heraus, wer ist der Mensch und was bezweckt er hier im Haus?
13:05Vielleicht kommt er im Auftrag, den Streitfall zu beenden.
13:11In welchem Tonfall?
13:15Was machen Sie denn hier? Raus!
13:19Entschuldigung.
13:20Was?
13:21Das ist mein Sohn. Wir sind verabredet.
13:23Herr Althofer, wir haben noch nicht einen einzigen Durchlauf ohne Hänger hingekriegt.
13:29Also gut, zehn Minuten Pause, aber keiner geht weg. Frau Krüger hat Butterbretzen mitgebracht.
13:35Das ist mal reich.
13:36Vielen Dank.
13:36Ja, gut.
13:44Zehn Minuten, da müssen wir uns aber beeilen.
13:46Das ist alles. Das Kostüm sitzt hinten und vorne nicht.
13:50Alles für die Kunst.
13:53Also, was gibt's denn?
13:55Kannst du dir doch denken.
13:57Na ja, Lena.
14:00Wie kommst du dazu, ihr dein Stimmrecht zu geben?
14:03Und dann auch noch völlig im Alleingang?
14:06Glaubst du nicht, dass du so eine Transaktion vorher mit uns abklären solltest oder uns wenigstens rechtzeitig darüber informieren?
14:11Darf ich dich daran erinnern, dass ich versucht habe, euch die Neuverteilung der Anteile schmackhaft zu machen?
14:17Das habt ihr abgelehnt.
14:19Lena gehört zur Familie.
14:20Sie muss mitreden können.
14:24Weißt du überhaupt, was sie vorhat?
14:27Hunderttausend neue Maschinen, neue Produkte, neue Vertriebswege, neue Partner und weiß Gott was alles.
14:31Ja, ich hab's gelesen.
14:33Gute Arbeit.
14:34Fast als hätte Florian Pate gestanden.
14:36Also, wenn das schief geht, dann treibt sie Althofer mit in den Bankrott.
14:40Das sag ich dir.
14:40Wenn, wenn es schief geht.
14:46Aber bitte, wenn dir das zu viel Risiko ist, dann gib ihr doch ein eigenes, wie heißt es auf Neudeutsch,
14:51Profit Center.
14:52Also, eine Tochterfirma.
14:54Wie so etwas geht, hast du doch gelernt in deinem Studium.
14:57Ja, aber...
15:00Lass sie es selbst finanzieren.
15:02Mit deinem eigenen Kapital, mit deiner eigenen Bilanz.
15:05Dann ist doch Althofer abgesichert.
15:08Ja, wenn sie, wenn sie das akzeptiert, dann soll es mir recht sein.
15:13Ich muss nur sicher gehen, dass Althofer mindestens 70 Prozent hält bei der Tochter, sonst macht die, was sie will.
15:18Oh, Roland.
15:2070 Prozent, das kann sie nicht annehmen.
15:23Wenn sie es allein zu verantworten hat und es alleine schafft, dann muss sie eine wesentlich höhere Beteiligung einrollen.
15:29Also, 50 zu 50.
15:33Und sie muss die Stoffe für ihr Modeabenteuer bei Althofer beziehen.
15:36Aber zu internen Preisen.
15:38Klar.
15:40Alles.
15:42Wie geht's Cornelia?
15:44Ja, wie es einem so geht im sechsten Monat.
15:46Und sie spielt den ganzen Tag Klavier.
15:48Noch dazu ein Stück für die linke Hand.
15:50In Cornelia steckt eine große Kraft.
15:53Sie sieht so weich aus, aber sie kann unerbittlich sein.
15:56Auch gegen sich selbst.
15:57Grüß Sie schon.
15:58Auch Felix.
15:59Ihr kriegt natürlich Karten für die Premiere.
16:01Aber keine Freikarten.
16:03Die Truppe braucht das Geld.
16:04Kriegen die nicht schon genug Spenden von dir?
16:07Vielleicht habe ich deshalb kurzfristig die Rolle gekriegt.
16:09Aber ich spiele sie alle an die Wand.
16:16Also ehrlich gesagt, ganz wohl ist man nicht dabei.
16:19Der Seniorchef der Firma Althofer auf der Bühne.
16:21Das wird Wirbel geben.
16:23Ich lebe nicht mehr, um es den Leuten recht zu machen.
16:25Ich will es mir recht machen.
16:27Du kannst es dir leisten.
16:29Stimmt.
16:37Ich habe Ihnen eine aufgehoben, Herr Althofer.
16:40Oh.
16:41Das ist aber nett.
16:42Vielen Dank, Frau Gesswald.
16:44Ich heiße Katrin.
16:47Vielen Dank, Katrin.
16:49Bitte, Wilhelm.
16:59Innenlänge 77.
17:03Außenlänge 112.
17:07Hast du es?
17:07Nein.
17:09Schon wieder?
17:11Ich habe nichts anderes gemacht als sonst.
17:17Also, ich habe eine ganz andere Idee.
17:19Ich weiß, wer es ist.
17:20Ach nee, wer denn?
17:21Dein Kopf.
17:32Ja, hier ist Michel.
17:34Könnte ich bitte mit Dr. Wagner sprechen?
17:37Er hat um einen Rückruf gebeten.
17:43Doktor?
17:43Ist was?
17:46Dann gebe ich Ihnen mal meine Nummer.
17:48Das ist Augsburg 0821 77 4995.
17:56Apparat 244.
17:58Und meine Handynummer 0173 22 43 989.
18:07Gut, danke.
18:09Wiederhören.
18:13Im Flur.
18:14Bei Frau Stange sind mir die Knie ganz weich geworden, als ich das gelesen habe.
18:18Das ist typisch Florian.
18:21500.000 Mark.
18:23Dieser Wahnsinnige.
18:26Haben Sie sehr gerne gehabt, Frau.
18:28Aber so viel Geld.
18:30Ich dachte, er sei pleite.
18:32Was doch mit der Abfindung auch nichts geworden ist.
18:34Dann müssen das die 500.000 sein, die ihr Altufer gelegen hat.
18:38Aber dann können Sie sich Ihre Traumwohnung ja doch leisten.
18:41Ich bin gleich wieder zuhause.
18:42Entschuldigung.
18:44Jetzt freuen Sie sich doch und weinen Sie nicht.
18:47Jetzt ruf Isabella an.
18:48Sie soll sofort kommen, ja?
18:49Das war dein Kopf.
18:51Im Residium haben die auch Computer und so.
18:53Wie den erst abblitzen lassen?
18:55Na ja, zuzutrauen wäre es eben.
18:57Aber wie willst du denn das beweisen?
18:58Jetzt ruf Isabella an.
19:00Und ich schaue mal, ob Roland schon zurück ist.
19:02Ich will auch endlich wissen, woran ich bin, verdammt mein Mann.
19:06Aber Ratschani, Michel?
19:09Moment, Herr Althofer.
19:11Roland?
19:12Nein, der Senior.
19:16Wilhelm?
19:21Du bist wieder da.
19:33Ja, du.
19:34Ich kenne deinen wohl auch nicht mehr.
19:36Dann hast du es.
19:37Ja, aber nur 2.000.
19:40Du hast doch gesagt, die hat über 80.000 auf dem Sparbuch.
19:43Ja, aber die Schirmer schämt sich vor der Kassiererin noch mehr abzuheben.
19:46Denk wohl, die Bank geht pleite.
19:48Ja, besser als gar nichts.
19:49Vom Leo kriege ich auch noch was.
19:52Oh, Scheiße.
19:53Ich schaffe es nicht mehr auf die Bank.
19:54Na ja, spätestens am Montag ist es gut geschrieben im Depot.
19:58Und dann schlagen wir zu.
19:59Ja, cool.
20:00Ach, Urs, hör mal.
20:01Dann würde ich mich an deiner Stelle mal ein bisschen intensiver um Isabella kümmern.
20:04Gut, dass du gestern nicht bei Kurzgeburtstagsparty dabei warst.
20:07Wieso?
20:08Na ja, so wie sie mit dem Italiener aus der Fabarei rumgeschwuft hat.
20:12Und der Enkel von der Schirmer hat auch versucht, sie anzubagern.
20:14Mit dem Schirmer läuft nichts.
20:16Na ja, so wie der Typ aussieht.
20:20Ich sag's dir, Frauen, ein unendliches Thema.
20:44Ich sag's dir, Frauen, ein unendliches Thema.
20:52Ich sag's dir,, Hold on.
21:23Das hält doch kein Mensch aus
21:24Wochen und Monate lang dasselbe Stück
21:32Birgit
21:33Was ist denn los?
21:35Nichts, ich bin nur...
21:37Entschuldige, bitte
21:39Nein, nein, es muss ja wirklich Nervtötend sein
21:41Aber ich bin hier normalerweise den ganzen Tag alleine
21:44Und Mutter traut sich offenbar nichts zu sagen
21:48Nein, nein, spiel ruhig weiter
21:50Ich weiß ja, wie wichtig das für dich ist, dass du wieder spielen kannst
21:54Trinkst du Tee mit mir?
21:56Oder musst du wieder weg?
21:59Ich muss eigentlich noch mal in die Brauerei, aber...
22:02Weißt du, ob Roland noch im Büro ist?
22:05Er wollte zu Vater heute Morgen
22:14Weißt du, eigentlich habe ich es immer bedauert, keine Geschwister zu haben
22:18Aber wenn ich so sehe, wie ihr euch aneinander aufreitet
22:20Und jetzt auch noch mit Lena
22:22Sie hat mir meinen Mann weggenommen
22:24Und jetzt will sie uns die Firma wegnehmen
22:27Cornelia, das ist doch Unsinn
22:28Das Stimmrecht für Vaters Anteile hat sie schon
22:31Ja, aber ohne sie gäbe es Eithoper wahrscheinlich nicht mehr
22:34Und sein Vater weiß das
22:35Manchmal frage ich mich, ob das mit seinem Schlaganfall zu tun hat
22:39Seither ist er so anders
22:42Und ich wünschte mir, mein Vater hätte ein bisschen mehr von ihm
22:45Er ist doch wahr, außer Arbeit nichts gewesen
22:48Das kann es doch nicht sein
22:50Was für einen Tee willst du denn?
22:52Grün, schwarz oder...
22:54Krater
22:55Ist mir egal
23:02Hübsches Kleid
23:04Hat mir Mutter aus München mitgebracht
23:05Mein Kleiner braucht Platz
23:08Wenn es dir gefällt, kannst du es ja haben, wenn du soweit bist
23:18Was ist denn?
23:22Roland und ich können keine Kinder haben
23:25Und Roland denkt, es liegt an mir
23:27Bist du sicher?
23:30Er hat es nicht für nötig gehalten, sich untersuchen zu lassen
23:33Aber ich bin zum Ratz gegangen und bei mir ist alles in Ordnung
23:36Aber Roland, ich weiß nicht, ob du das weißt, aber...
23:39Das Kind in München, ja
23:42Ich war heute Vormittag in München
23:44Die Frau ist jetzt verheiratet und arbeitet in einem Supermarkt in der Schleisheimer Straße
23:50Das Kind ist nicht von ihm
23:53Was?
23:56Aber Vater hat doch alles bezahlt
23:58Bis zur Adoption
23:59Ja, eben
24:01Das Kind ist von einem Bundeswehrsoldaten
24:05Und sie hat es Roland nur weisgemacht, weil sie wusste, dass er Geld hat
24:09Das hat sie zugegeben?
24:11Einfach so?
24:13Nee
24:14Einfach war es nicht
24:15Ich musste ihr versprechen, Roland nichts davon zu sagen
24:17Und du wirst ihm auch nichts sagen, bitte, ja?
24:20Aber das muss er doch wissen
24:21Ja, und wozu?
24:23Es ändert doch nichts an den Tatsachen
24:26Wir können keine Kinder haben
24:29Und das ist für Roland viel schwerer wegzustecken
24:31Es ist unfurchtbar, das klingt fast wie impotent
24:36Und das tue ich ihm nicht an
24:46Wer geht?
24:54Wieso, was ist denn jetzt schon wieder?
24:55Wenn Paul das wieder mitkriegt, ich kann das doch auch nicht die ganze Zeit absegnen
24:58Wir haben einen Hacker in Lenas Computer
25:01Und ich glaube, ich weiß, wer es ist
25:03Ja, und?
25:04Wer?
25:04Der Enkelsohn von der Schirmer
25:06Ständig steht I love you auf dem Monitor in allen Programmen
25:09Das ist kein Virus
25:11Er ist irgendwie durchs Telefon rein
25:14I love you, wie sinnig
25:17Ja, also ich bin in der Stunde wieder da
25:19Ja gut, aber wirklich
25:21Und nicht später
25:31Tschüss
25:32Tschüss
25:32Tschau
25:345000
25:34Und Baujag kein Scheiß
25:36Hey, ich gehe auf Nummer sicher
25:38Keine Angst
25:38Eine Woche
25:39Vielleicht auch schneller
25:47Hi, ist Roland Althofer schon wieder zurück?
25:50Ja, seit einer halben Stunde
25:51Ich müsste im Büro sein
25:52Wohin deswegen, schöne Frau?
25:54Ist doch noch ein Feierabend
25:55Ich komme schon wieder
25:57Wie läuft es eigentlich mit Emma und deiner Tochter?
25:59Ein Herz und eine Seele
26:02Prima
26:16Gell, Luzi, doch nicht mit Gewalt
26:18Das passt nicht
26:19Ja, da gehört sie auch nicht hinein
26:21Aber
26:23Probier
26:24Das einmal
26:29Also, siehst
26:31Tag, Luzi
26:32Schau mal, Isabella
26:34Toll
26:36Frau Schirmer, eine Frage
26:37Kann ich die Adresse von Ihrem Enkelsohn haben?
26:39Moment einmal
26:40Warum?
26:41Weil er mir auf den Wecker geht
26:43Hat er was angestellt?
26:45Nein, nichts Tragisches
26:46Das ist nur
26:47Das geht so nicht
26:48Es stört den Computer
26:51Computer
26:52Ja, ja, das kann er
26:54Der Herr Moosbacher hat ihm seine Garage gegeben als Werkstatt
26:58Und dafür repariert er ihm die Computer in der Firma
27:01Ah, das ist ja toll
27:02Und wo ist das?
27:04In einem Hinterhof
27:05Ganz in der Nähe bei mir
27:07Erwarten Sie mal
27:08Dass ich nichts Falsches sage
27:11Ja
27:12Alte Gasse 4
27:14Danke, Frau Schirmer
27:16Ach, da fällt mir ein
27:18Er war vor einer Woche da
27:19Und hat nach Ihnen gefragt
27:21Ach was?
27:22Der war hier?
27:23Der wollte wissen, wo Sie arbeiten
27:26Dann ist ja alles klar
27:30Na, warte
27:40Mal
27:47Hallo, Willi
27:48Moment, Moment
27:53Ein Freispiel
27:55Willst du dich
27:57Also, wenn du bedenkst, dass ich seit über 40 Jahren nicht an so einem Ding gespielt habe
28:00Nicht schlecht, ne?
28:02Was meinst du trinken?
28:03Auch ein Meierbär?
28:04Nee, lieber eine Limo
28:05Ich muss noch in die Firma
28:07Und sag mal, solltest du nicht eigentlich auch aufpassen?
28:09Dann wie viel das Bier ist denn das jetzt schon?
28:11Lena, es ist mein zweites
28:12Und es geht mir gut
28:15Ohne, eine Limo für die Dame
28:16Jo
28:18Sag mal, was soll eigentlich die Geheimnistuerei?
28:23Roland war bei mir
28:25Und ich möchte nicht, dass er denkt
28:27Wir stecken heute eine Decke
28:29Das denkt er sowieso
28:30Und nicht nur er
28:31Ich meine, das stimmt ja auch irgendwie
28:34Wie auch immer
28:36Er war natürlich entrüstet
28:38Dass ich dir mein Stimmrecht gegeben habe
28:40Und bei der Gelegenheit wollte er auch dein Konzept
28:42Gleich vom Tisch wegen
28:44Und?
28:45Ich habe ihm einen Vorschlag gemacht
28:47Auf den ihr euch vielleicht beide einigen könnt
28:50So
28:52Limo für die Dame
28:55Zum Bruder
28:55Danke
28:57Was würdest du davon halten
28:59Wenn du mit Roland eine Tochterfirma gründest?
29:02Wie? Eine Tochterfirma?
29:04Der Gedanke dabei ist
29:05Dass du dein Konzept mit deiner eigenen Firma realisieren kannst
29:09Auf unserem Gelände
29:10Mit deinem eigenen Budget
29:11Als eigenverantwortliche Chefin
29:13Als selbstständiger Unternehmer sozusagen
29:16Verstehe
29:17Also Althofer kassiert den Gewinn
29:19Und wenn es schief geht
29:19Dann bin ja nur ich erledigt
29:21Nein
29:21Fifty-fifty
29:23Du bringst 50.000 Mark Einlage
29:25In die Tochterfirma
29:26Und Althofer auch
29:27Und schief gehen?
29:30Siehst du diese Möglichkeit überhaupt in Betracht?
29:32Es darf nicht schief gehen
29:34Hör dir einfach an
29:36Was Roland zu sagen hat
29:37Und dann telefonieren wir
29:38Oder?
29:39Berät das Ganze mal mit Kunze
29:40Hm?
29:42Na gut
29:42Na dann
29:44Prost
29:49So
29:50Und jetzt zu Punkt 2
29:51Unseres Geheimtreffens
29:54Mein Kostüm
29:55Es sitzt hinten und vorne nicht
29:57Meinst du die Martinek
29:58Oder deine Freundin Nathalie
30:00Könnten das mal so zwischendurch dran nehmen?
30:01Aber das kann doch auch die Mami machen
30:05Ich habe den Eindruck
30:06Rosa kann das Wort Theater nicht mehr hören
30:08Ich kann doch so nicht auf die Bühne
30:10Die Ärmel müssen ausgelassen werden
30:12Und der Bund von der Hose auch
30:14Die Katrin hat alles abgesteckt
30:16Es braucht nur aufgetrennt und genäht werden
30:19Katrin?
30:21Frau Gesswein
30:22Spielt die Elmira
30:23Meine Frau
30:25Guckt doch nicht so
30:28Also was ist jetzt?
30:30Gib schon her
30:31Emma wird sich bestimmt freuen
30:32Die Hosen von ihrem über alles geliebten Chef nähen zu dürfen
30:36Also muss ich aber wieder
30:37Kommst du mit?
30:39Och
30:39Ich habe doch noch ein Freispiel
30:41Klar
30:42Also grüß die Mami von mir
30:44Und sag ihr, dass ich es vielleicht morgen Abend schaffe
30:46Gut
30:46Okay
30:48Das war's.
31:18Das war's.
31:48Ich hab dich für ein bisschen cleverer gehalten.
31:51Hab dich schon vor zwei Wochen erwartet.
31:53Und extra ein Joint gebaut.
31:59Eigener Anbau.
32:00Wächst bei Oma auf dem Balkon.
32:03Ich denke, das ist Ingwer.
32:06Aber sonst bist du gesund, ja?
32:09Entschuldigung.
32:11Ich hab einen Trojaner auf eurem Computer installiert.
32:14Der wählt meinen Computer an.
32:16Der Rest ist ganz einfach.
32:17Weißt du, was du bist?
32:21Ein Genie?
32:23Jetzt mach doch mal locker.
32:24Nein, nix. Mach mal locker. Mach mal locker.
32:26Du kommst jetzt mit in die Firma und löscht dein Programm.
32:28Jetzt?
32:29Ich lad mir grad MP3s runter.
32:31Ja, jetzt.
32:34Mach nicht so einen Stress.
32:35Jetzt rauchen wir erst mal einen.
32:37Weißt du was?
32:38Das hier, das find ich völlig scheiße.
32:53Ich liebe dich.
33:10Isabella, warte.
33:14Ich weiß jetzt, wo du gestern warst.
33:16Ja und?
33:17Es geht gar nicht um mich.
33:18Du hast dir einen anderen angelacht.
33:19Ja klar, gelacht haben wir auch.
33:21Und jetzt hör bitte auf.
33:22Du weißt genau, worum es geht.
33:23Ach, mach doch, was du willst.
33:24Ja, lass den sagen.
33:40Mit anderen Worten, Lena darf in ihrer eigenen Firma den Chef spielen.
33:46Damit ist sichergestellt, dass wir höchstens 50.000 riskieren.
33:50Und sollte sie tatsächlich Erfolg haben,
33:53was wir natürlich alle wünschen.
33:55Dann profitieren wir auch davon.
33:59Na, was sagst du?
34:01Wenn sie sich darauf einlässt, ist sie selber schuld.
34:04Wieso?
34:05Na, über die Miete der Räume und die Stoffpreise kannst du ihren Gewinn absahnen.
34:09Woanders muss sie auch Miete bezahlen und Stoffe kaufen.
34:12Du willst sie reinlegen, Roland.
34:14Ich kenn dich doch.
34:15Der Vorschlag stammt nicht von mir.
34:18Von Vater?
34:22Ist noch besser, da kann ich jetzt gehen.
34:24Ich brauch nichts mehr, danke.
34:25Haben Sie Boretti erreicht?
34:28Es tut mir leid, er ist in den USA.
34:30Seine Sekretärin hat versprochen, es ihm auszurichten.
34:32Also Felix, 50, 50.
34:33Wenn das nicht fair ist, weiß ich auch nicht mehr.
34:37Stange?
34:38Ihre Frau auf Leitung 3.
34:40Ja, sagen Sie, ich komme gleich.
34:42Ich komme gleich.
34:47Dann noch einen schönen Abend.
34:48Bis morgen.
34:50Gleichfalls.
34:54Das ist nicht zu fassen.
34:56Frau Stangel!
34:58Was ist?
35:00Also entweder Sie sagten jetzt, warum Sie mich seit einer Woche behandeln, als wäre ich Luft,
35:03oder ich suche mir eine neue Sekretärin.
35:06Das bleibt Ihnen unbenommen.
35:08Mein Gott, was habe ich verbrochen?
35:11Bitte!
35:13Ich habe mich immer loyal verhalten.
35:15Ich habe immer versucht, alle zufriedenzustellen, was in letzter Zeit nicht gerade einfach war.
35:20Ja, ja, ja, und?
35:21Und wenn man dann nach all den Jahren hören muss, wie Sie über mich reden.
35:26Ich über Sie?
35:27Frau Stangel, das muss ein Missverständnis sein.
35:30Oh nein, es ging um die Anstellung von Waltraud Michel.
35:34Na und?
35:35Jetzt lassen Sie sich doch nicht jedes Wort aus der Nase ziehen.
35:38Sie haben gesagt, Frau Michel sei dreimal so gut wie ich.
35:43Sie haben gelauscht.
35:45Sie waren nicht zu überhören.
35:47Kann ich jetzt gehen?
35:48Ja, aber mit mir.
35:50Ich fahre Sie nach Hause und unterwegs ziehen wir uns noch einen Cocktail rein.
35:53Bei Rian.
35:54Bis morgen, Roland.
35:55Ja, ja, bis morgen.
35:57Aber ich...
35:57Keine Widerrede.
35:59Strafe muss sein.
36:13Althopfer hier.
36:13Ist Herr Dr. Straubinger noch im Büro?
36:15Ja, ich warte.
36:18Herr Dr. Straubinger, hallo.
36:20Haben Sie heute Abend schon was vor?
36:25Profitcenter.
36:26Ist doch ein grauenhaftes Wort.
36:28Also jedenfalls sind wir dann eine Tochterfirma von Althopfer.
36:31Was meinen Sie?
36:33Klingt doch toll.
36:36Dann hast du völlig freie Hand und musst nicht wegen jeden paar Markfünfzig bei Roland antinzen.
36:40Naja, das stimmt.
36:41Aber wenn er ein paar Markfünfzig drauflegt, falls die Tochterfirma an einen Engpass gerät,
36:45dann erhöhen sich auch seine Anteile.
36:47Und dann kann er mit ihnen Schlitten fahren.
36:50Was soll ich machen, wenn er auf mich zukommt?
36:52Ich werde mich mal kundig machen, wie das läuft.
36:54Steuerlich und betriebsrechtlich.
36:58Darauf hast du doch die ganze Zeit gewartet, selbstständig zu sein.
37:02Kennst du das nicht?
37:03Ewig wünscht man sich was und wenn es dann soweit ist, dann kriegt man Angst vor der eigenen Courage.
37:12Hallo.
37:13Ja, komm.
37:14Und wehe, du bringst ihn nicht wieder zum Laufen.
37:17Der Herr Schirmer.
37:19Da, schau einer an.
37:21Der ist über die Telefonleitung reingekommen.
37:25Ja, na los.
37:26Jetzt löscht dein Programm.
37:28Oder findest du es nicht mehr?
37:30Kein Problem.
37:32Ey, was haltet ihr davon, wenn wir uns aus der Kantine was zu trinken holen und dann die Gründung der
37:37Firma feiern?
37:38Wie soll es überhaupt heißen?
37:39Welche Firma?
37:41Das weiß ich nur nicht.
37:42Außerdem wollte ich sowieso noch mit Frau Michel eigentlich eine Wohnung anschauen.
37:45Ach, die läuft mir nicht weg.
37:46Ich finde, Nathalie hat recht.
37:48Es wird Zeit, dass wir was Unvernünftiges tun.
37:50Nach all dem Theater.
37:51Darf ich da mitmachen?
37:53Erst, wenn der Computer läuft.
37:55Los!
37:56Geld her!
37:57Schnell, schnell, schnell, schnell, schnell, schnell, schnell, schnell, schnell, schnell, schnell, schnell, dass das Frau Schirmer schon weg ist.
38:01Und Felix soll uns doch was zum Essen besorgen.
38:27Jetzt hör auf mit deinen faulen Ausreden.
38:31Dein Vater hat schon für meinen Vater gearbeitet und in 40 Jahren nicht einen einzigen Wagen zu Schrott gefahren.
38:39Weißt du, was so ein 7,5 Tonner kostet?
38:41Jetzt fahr vom Hof, bevor ich einen Herzinfarkt kriege.
38:45Warst du in München?
38:47Nein.
38:48Ich war bei Dr. Wegener.
38:50Die Testergebnisse sind jetzt da.
38:52Ja, nur red schon.
38:55Es liegt an mir.
38:59Weißt du, ich bin sogar fast froh, dass es nicht an Roland liegt.
39:03Du hast sowieso schon jetzt keine sehr hohe Meinung von ihm.
39:05Also kein Stammhäuter.
39:09Weißt Roland das schon?
39:14Gestern habe ich mir eine alte elektrische Eisenbahn vom Speicher geholt und aufgebaut.
39:19Oh, Papa.
39:22Ist das nicht furchtbar?
39:25Für dich?
39:27Ja, natürlich, aber eine kinderlose Ehe hat auch ihre Vorteile.
39:32Man ist ungebunden zum Beispiel.
39:34Und man muss sich eben eine andere Aufgabe suchen, als Kinder großzuziehen, die anderen doch irgendwann alleine lassen.
39:44So wie ich dich.
39:46Und sieh.
39:48Ja, dann ist die Entscheidung wohl gefallen.
39:52Morgen rufe ich in Düsseldorf.
39:56Die können sich freuen.
40:00Eine Brauerei wie diese, die so in Schuss ist, die kriegt man nicht alle Tage.
40:06Ich sage dir, dafür würden sie mir bluten.
40:09Sag mal, bist du fertig hier?
40:11Heather lässt fragen, ob du zum Essen kommst.
40:12Ja, ich muss Quartalsbilanz machen.
40:14Ich muss ja ein paar Zahlen haben zum Vorzeigen.
40:16Am Wochenende vielleicht du.
40:20Wenn Roland dir dumm kommen sollte, reichs ich ihm die Ohren ab, sag ihm das.
40:26Papa.
40:27Das ist mein Ernst.
40:32Wenn Roland keine Kinder zeugen könnte, was hätte ich dann deiner Meinung nach tun sollen?
40:38Mich scheiden lassen?
40:39Oder mir einen anderen Vater für deine Enkel suchen?
40:44Vergiss es.
40:46Ich rufe dich an, wenn ich mit den Düsseldorfer gesprochen habe.
40:49Danke.
40:54Oh, Gott.
41:11Oh, Gott.
41:13Oh, Gott.
41:14Oh, Gott.
41:46Untertitelung. BR 2018
42:04Untertitelung. BR 2018
42:19Oh, Vorsicht, der Herr Geschäftsführer.
42:22Na komm, will Sie ein Bier?
42:23Nein, hat jemand Geburtstag oder was gibt's hier zu feiern?
42:26Na, Lenas eigene Firma.
42:29Na los, sei kein Frosch.
42:31Nein.
42:32Kann ich Sie mal kurz sprechen? Wenn's geht, unter vier Augen.
42:35Ja, am besten infreundlich ins Büro.
42:45Habe ich was Falsches gesagt?
42:47Vergiss es.
42:51Oh, darf ich bitten, Gemälde Frau?
42:53Nein, danke, dass ich nicht mein Stil.
42:55Ob Sie's glauben oder nicht,
42:57darauf kann man auch langsamen Walzer tanzen.
43:12Das ist natürlich nur ein grober Entwurf der Firmenkonstellation.
43:16Ich hab das mit Dr. Straubinger kurz skizziert,
43:19um Ihnen eine Entscheidungsgrundlage zu geben,
43:21aber wie ich sehe, haben Sie sich ja schon entschieden.
43:25Na ja, Nathalie ist gern etwas, ähm, voreilig.
43:31Mein Vater schon mit ihm gesprochen?
43:33Nur am Rande.
43:34Er wollte in erster Linie, dass wir sein Theaterkostüm ändern.
43:38Er hat an Ihnen einen Narren gefressen.
43:40Das wird schon peinlich.
43:42Aber ich warne Sie.
43:44Nutzen Sie diese Schwäche von ihm nicht nur mir aus.
43:48Ich denke, bei Ihren hochfliegenden Ideen
43:50sind Sie auf Althoff angewiesen.
43:51Und Althoff war auch auf Sie.
43:54Und auf dieser Basis bin ich gerne bereit,
43:56mit Ihnen zusammenzuarbeiten.
43:59Aber nur auf dieser Basis.
44:02Ja, dagegen ist überhaupt nichts einzuwenden.
44:05Bis auf Ihre Formulierung am Anfang Ihrer kleinen Rede.
44:09Wilhelm ist kein Narr.
44:11Er ist mein Vater.
44:11Ob Ihnen das passt oder nicht.
44:16Ja, dann wünsche ich Ihnen noch viel Spaß.
44:38Ich denke, bei Ihren hochfliegenden Ideen.
45:04Untertitelung des ZDF, 2020
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