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KurzfilmeTranskript
00:28Untertitelung des ZDF, 2020
00:58Untertitelung des ZDF, 2020
01:05Untertitelung des ZDF, 2020
01:26Untertitelung des ZDF, 2020
01:53muss ich Sie darauf aufmerksam machen, dass noch kein Arbeitsgericht der Welt
01:57die Scheidung eines Geschäftsführers von einem der Anteilseigner als Kündigungsgrund akzeptiert hat.
02:02Außerdem, Herrn Unger, irgendwelche Unkorrektheiten in seiner Geschäftsführung nachzuweisen,
02:06dürfte Ihnen auch schwerfallen.
02:07Aus diesen und den oben genannten Gründen besteht mein Mandant auf Vertragserfüllung,
02:11andernfalls auf Abfindung in Höhe von vier Jahresgehältern, hochachtungsvoll Straubinger.
02:17Mensch, Roland, das sind zwei Millionen.
02:20Plus ein Darlehen von 500.000.
02:23Ich dachte, das hat dein Anwalt abgeschmettert.
02:25Roland?
02:27Hast du eine Minute? Ich musste in die Brauerei. Ich wollte dich fragen, ob wir uns heute Abend noch sehen.
02:31Keine Ahnung. Also 500.000 kann ich irgendwie auftreiben, aber zweieinhalb Millionen, nee.
02:36Ich kann es nicht mehr hören, ehrlich.
02:38Warum beendet ihr nicht endlich diesen Grabenkrieg und einigt euch mit ihm?
02:42Was hat er denn so Schreckliches getan?
02:44Birgit! Was er getan hat? Birgit? Was er getan hat?
02:48Der Mann hat wirklich alle und jeden eingeseift, inklusive mich mit seinem skrupellosen Charme.
02:55Sieh dir doch mal Cornelia an. Er hat sie tot unglücklich gemacht.
02:57Also wenn ich mir vorstelle, wir hätten Vater seinen Willen gelassen, dann säßt der Unger jetzt auf diesem Stuhl. Wahnsinn,
03:02oder?
03:02Florian Unger ist doch nicht der erste Mann, der die falsche Frau geheiratet hat.
03:06Ja, und dass euer Vater seinen Schwiegersohn und Geschäftsführer mit Firmenanteilen bei der Stange halten will, das ist nichts weiter
03:13als gute Firmenpolitik.
03:15Mensch, Birgit, versetz dich doch mal bitte in unsere Situation.
03:18Was würdest du sagen, wenn du mich zum Beispiel mit dieser netten Blonden aus eurer Werbeabteilung im Bett erwischen würdest?
03:23Und nur mal angenommen, und dein Vater gebe mir und meiner neuen Freundin seine Anteile an eurer Firma als Zugabe.
03:30Was würdest du sagen, alles nur gute Politik, oder was?
03:32Wenn ich dich mit Frau Peters im Bett erwischen würde, dann wäre das immer noch eine Sache zwischen uns beiden.
03:38Und hätte mit der Firma nichts zu tun.
03:42Ah, vergiss es. Das ist eure Firma und ich gehe jetzt in meine. Bis später.
03:52Wahrscheinlich hat sie recht.
03:54Wir müssen zu einem Vergleich kommen.
03:56Aber ich kann nicht zu ihm hingehen. Ich sehe rot, wenn er wieder so überlegen tut.
04:00Felix, du kannst das besser. Du bist ein Verkäufer. Felix!
04:03Felix, Felix, Felix!
04:04Wie lange bist du jetzt der Chef hier?
04:0614 Tage. Wir haben keine Kollektion mehr und die Kohle ist auch weg.
04:10Vom ganzen letzten Quartal!
04:13Gratuliere.
04:28Hat sich der Straubinger schon gemeldet?
04:29Nein. Seine Sekretärin sagt, er ist bei Gericht und nicht zu erreichen.
04:34Seit Mittwoch. Das gibt's doch gar nicht.
04:37Ich wiederhole nur, was sie gesagt hat.
04:40Ja, ist schon gut.
04:42Frau Stangl, sagen Sie mir bitte Bescheid, wenn Herr Unger das Gelände verlässt, ja?
04:52Und davon brauchte ich auch noch Kopien.
04:56Die Sitzungsprotokolle?
04:57Ja, von den Vorverhandlungen mit Frau Czerny.
05:00Falls es vorm Arbeitsgericht zum Prozess kommt.
05:02Frau Stangl...
05:04Oh, Marion.
05:07Sie dürfen nicht gehen, Herr Unger.
05:09Tja, ich bin aber gefeuert worden.
05:11Nein.
05:13Sie haben's drauf ankommen lassen, damit Sie nicht selber kündigen müssen.
05:19Ich kenne Sie inzwischen ganz gut, Herr Unger.
05:21Sie geben nicht auf.
05:23Sie werden als Sieger vom Hof reiten mit zwei Millionen in der Satteltasche.
05:28Der Raubretter reitet in den Sonnenuntergang.
05:33In den Filmen habe ich leider nie mitgespielt.
05:39So was Ähnliches haben Sie selber gesagt, als wir hier angekommen sind.
05:44Ein Raubretter.
05:46Unsantimental.
05:48Unbestechlich.
05:49Keine Freunde.
05:51Keine Bindung.
05:54Ein Sanierer.
05:58Ich bin wohl vom Pferd gefahren, Marion.
06:03Also, wenn es wieder Herr Lederacht sein sollte, sagen Sie ihm, er soll sich in Zukunft an die Geschäftsleitung bringen.
06:19Stangl?
06:22Herr Unger lässt Ihnen ausrichten, dass ab sofort der Junior zuständig ist.
06:27In diesem Ton lasse ich nicht mit mir reden, Herr Lederacht.
06:31Wiederhören.
06:35Das ist eine Anordnung von Althofer Junior persönlich.
06:39Die Produktion der Czerny-Kollektion muss gestoppt und alle Maschinen müssen umgerüstet werden.
06:44Darauf sind Sie wahrscheinlich auch noch stolz, oder?
06:46Jan, reiß dich zusammen.
06:47Ich nehm's ihm nicht übel.
06:49Sie haben Frau Czerny sehr verehrt, nicht wahr?
06:52Komm, hilf mir mal, lieber. Gib mir mal den 17er Schlüssel.
06:58Bitte sehr, Chef.
07:00Dankeschön.
07:02Ich bin so froh, dass Sie wieder da sind.
07:05Abgesehen davon, dass er keine Manieren hat, ist er völlig überfordert mit dieser Aufgabe und der Verantwortung hier.
07:12Von der Seite gibt's bei Althofer noch andere.
07:14Ich bin kein Künstler wie Sie, Frau von Dietrichsen.
07:17Aber eins weiß ich, ohne gute Stoffe werden wir nächste Saison richtig abschmieren.
07:23Unterferner Liefen sozusagen.
07:25Wenn Sie verstehen, was ich meine.
07:41Herr Lederacht, Bier für Feierabend.
07:44Für mich ist Feierabend, Frau Schirmer.
08:08Frau Czerny, Althofer, ich hatte noch nicht das Vergnügen, aber ich glaube, wir sind ein paar Ecken verbannt.
08:13Mein Vater da?
08:14Ja, aber ausgerechnet jetzt musst du mir das sagen?
08:19Entschuldigt, wenn ich das Trotte beisammensein störe.
08:21Felix!
08:22Ich muss dich sprechen.
08:24Alleine, bitte.
08:25Du bleibst hier. Und du auch.
08:28Setz dich, Felix.
08:30Wie du meinst.
08:32Wir sind unter uns.
08:37Florian verlangt 2,5 Millionen dafür, dass er seinen Schreibtisch räumt.
08:44Und du nimmst uns auch noch die Kollektion weg, ohne die wir die nächste Saison nicht überstehen werden.
08:49Also wegnehmen ist ja wohl der falsche Ausdruck. Ich lasse sie mir nur nicht stehlen.
08:52Ja, ja. Zugegeben, die 50.000, die Roland hier geboten hat, sind ein Witz. Trotzdem.
08:58Es geht doch hier wohl nicht nur ums Geld.
09:01Du musst was tun, Vater. Roland schafft es nicht.
09:06Jedenfalls nicht unter den beschissenen Bedingungen, die du ihm so großmütig überlassen hast.
09:12Felix, das ist nicht fair.
09:15Genau das alles wollte ich nicht.
09:18Ihr habt mir eine Abfahrt verurteilt.
09:20Ihr wolltet die Firma ganz alleine.
09:22Jetzt habt ihr sie. Und die Probleme.
09:25Jetzt steht endlich einmal euren Mann und löst sie.
09:28Zusammen, Herrgott, nochmal.
09:30Ja, zusammen, genau.
09:32Du wirst mit Unger reden.
09:33Oder gehörst du nicht mehr dazu?
09:35Heißt du jetzt Czerny, oder wie?
09:38Ich muss los.
09:41Bitte, Vater.
09:43Du bist der Einzige, den Florian akzeptiert.
09:46Und wenn du es nicht für uns tust,
09:51dann wenigstens für dein Enkelkind.
09:56Cornelia?
09:57Krieg dein Kind.
10:03Davon hat sie ja gar nichts gesagt.
10:05Laut Hedda weiß es der Vater nicht mal.
10:09Und du?
10:11Bist du vielleicht auch?
10:13Idiot.
10:14Lena.
10:40Guten Abend, Frau Schirmer.
10:42Guten Abend.
10:42Krieg ich noch irgendwas zu essen?
10:44Bitte irgendwas.
10:45War einen ganzen Tag auf Achse.
10:47Leilig.
10:49Mit dem Herrn Lederacht stimmt das nicht.
10:51Das ist jetzt schon sein drittes Bier.
10:53Und es sitzt nur da anstab,
10:54was ich ihn direkt unbürore.
11:01Armut Jan, isst was?
11:03Lass mich in Ruhe.
11:05Was ist los mit dir?
11:08Was ist los mit dir?
11:08Ist es Paul, dass er wieder deinen Chef spielt?
11:13Ey, nimm das doch nicht so tierisch.
11:15Kennst du ihn doch.
11:16Der Chef bist du.
11:18Zeig's ihm einfach.
11:19Und schütt deinem Frust nicht mit Bier zu.
11:22Versaut die Kondition.
11:23Bist doch Sportler.
11:24So, eine Gulaschsuppe von heut Mittag.
11:29Für Sie auch eine, Herr Lederacht.
11:31Nein.
11:32Es ist noch genug übrig.
11:35Ich bin doch verarscht worden, Leo.
11:38Wie verarscht?
11:39Ach, die haben mich doch richtig schön verarscht.
11:43Der Unger, der hat doch nur jemanden gesucht,
11:45der dem Paul schönen Platz warm hält.
11:47Jetzt, jetzt kann ich wieder gehen.
11:50Aber nicht mit mir.
11:53Das lass ich mir nicht gefallen.
11:55Jan, Herrgott, noch mal.
11:56Gib doch einfach zu,
11:56dass der Job eine Nummer zu groß ist für dich.
11:58Ein paar Jahre Erfahrung mit Paul können nicht schaden.
12:01Ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.
12:03Jetzt ist es auf die Schnauze.
12:06Mein Gott, mein Gott.
12:07Was ist bloß los mit der Firma?
12:10War doch alles so schön.
12:13Und jetzt?
12:27Komm, komm, komm, komm, lass mich das machen.
12:31Ich werde es wegmachen lassen.
12:33Ich ertrage den Gedanken, nicht ein Kind von ihm zu haben.
12:36Und außer dir weiß es ja keiner.
12:38So was sollte man nicht dem Zorn entscheiden.
12:40Und außerdem, ich muss die Felix einweihen.
12:44Was?
12:45Ja.
12:46Er hat es mir auf den Kopf zugesagt.
12:48Er kennt dich doch viel zu gut.
12:49Und wie du durcheinander warst und deine ständige Übelkeit.
12:53Oh.
12:55Kind, du solltest dir Zeit lassen.
13:04Hör zu, Cornelia.
13:06Als ich mit dir schwanger war,
13:10da konnte ich meine Ehe nicht retten.
13:13Und ich gebe zu, ich habe auch daran gedacht.
13:18Aber, als du dann da warst und mich angelächelt hast,
13:22da war ich die glücklichste Mutter von der Welt.
13:27Dank deiner habe ich das Ganze durchgestanden.
13:31Ach, komm, lass uns das Ganze hinter uns bringen.
13:35Warum gehst du nicht ins Bad und wäschst dir den Mann aus dem Kopf, hm?
13:53Ich habe verstanden, ist der Ruder noch da?
13:55Hier.
13:56Frau Tscherni, bitte sagen Sie ihm doch, dass er bleiben soll.
14:01Jetzt, wo Sie in Mailand sind,
14:03nein, da gibt es doch keinen Grund mehr.
14:18Das kannst du nicht machen, Florian.
14:20Dann ist Althoffer endgültig am Ende.
14:222,5 Millionen.
14:23Tja, so steht es in meinem Vertrag.
14:25Ach, hör doch auf, scheiß Vertrag.
14:26Ich habe nicht mal einen.
14:28Aber ich werde Althoffer meine Kollektion überlassen.
14:31Für Boretti wird mir schon irgendwas einfallen.
14:33Der Tag hat ja 24 Stunden und schlafen kann ich sowieso nicht mehr.
14:37Das ist deine Sache.
14:39Man hat mich hier wie den letzten Dreck behandelt.
14:42Von Anfang an, wie den letzten Dreck.
14:45Nur will ich nicht.
14:47Aber der hat auch aufgehört.
14:48Warum?
14:49Weil er die Schnauze voll hatte hier.
14:51Und was ist mit Cornelia?
14:53Das ist privat.
14:54Das hat mit dem Geschäftlichen nichts zu tun.
14:55Sie bekommt immerhin ein Kind von dir, oder?
15:15Das hast du gar nicht gewusst.
15:18Ich habe es auch eben erst erfahren.
15:19Sonst wäre ich ja schon lange wieder in Mailand.
15:20Und ich habe es auch schon lange wieder in Mailand.
15:27Florian, bitte bleib hier.
15:30Vertrag dich mit deiner Frau.
15:32Ein Kind, das...
15:35Das ändert doch alles.
15:36Und ich meine, dann...
15:38Dann hat Cornelia ja auch...
15:41Dann hat sie auch wieder eine Aufgabe.
15:44Und ich verschwinde.
15:46Aus eurem Leben.
15:52Vergiss mich, Florian.
15:54Ich könnte jetzt, Herr Unge.
15:59Danke, ob es in...
16:01Nach fünf Minuten bitte, ja?
16:04Aber klar.
16:11Das geht an mich.
16:13Oh Gott, wir können jetzt irgendwann...
16:15... ein Kind kriegen.
16:16Das macht alles noch viel schlimmer.
16:20Das weißt du doch noch gar nicht.
16:23Mein Gott, du wirst Vater!
16:25Ein Kind?
16:28Wo der Vater die Mutter nicht liebt.
16:31Nicht liebt.
16:34Das geht nicht.
16:36Das will ich nicht.
16:40Ich kann nicht mehr lügen.
16:42Ich kann nicht mehr lügen.
16:52Tja, dann...
16:54... dann wollen wir mal.
16:57Oder?
17:11Vater!
17:13Immer noch da?
17:14Vor einer halben Stunde war er noch im Büro, ja?
17:16Komm, Vater.
17:18Moment mal, was soll das?
17:20Felix meint, es sei besser, wenn ich mit Ungar rede.
17:23Ja, Gott, Felix.
17:24Kannst du dir nicht einmal abgewöhnen, immer zu Papa zu rennen, wenn's Probleme gibt?
17:27Nee, doch, aber nicht jetzt.
17:28Komm, Vater.
17:29Es geht nicht um die Firma.
17:31Es geht um Cornelia.
17:32Weiß er es?
17:34Was denn?
17:36Cornelia erwartet ein Baby.
17:51Roland?
17:52Der Vater ist am Telefon.
17:54Er lässt fragen, ob du mit uns zum Essen kommst oder ob du erst heute...
17:59Vater, ich muss auflegen.
18:01Ja, ich weiß auch nicht.
18:02Ich merke mich später.
18:03Bis dann.
18:05Roland?
18:09Roland?
18:12Was ist passiert?
18:18Danke, Urs.
18:20Ich glaube, das wäre alles.
18:25Ich verstehe.
18:26Aber die Hand darf ich Ihnen noch geben?
18:28Zum Abschied?
18:31Ich weiß ja nicht, was bei Ihnen in der Chefetage läuft, aber was mich betrifft, waren Sie der beste Chef
18:36hier.
18:39Machen Sie es gut.
18:42Guten Abend, Herr Althofer.
18:43Guten Abend.
18:49Darf ich vorstellen, mein Schwager, Florian Unger, mein Vater, Wilhelm Althofer Senior.
18:57Und jetzt?
18:59Packst du ein oder packst du aus?
19:01Nach allem, was du mir in den Kopf geworfen hast?
19:04In deinen Augen bin ich doch sowieso nur noch ein Erbschleicher.
19:08Gibt mir doch da Alternative.
19:11Vater zum Beispiel.
19:13Vater meines Enkels.
19:15Mann meiner Tochter.
19:16Florian, bitte!
19:19Ich bin nicht umsonst Sanierer.
19:21Wilhelm, das ist ein Beruf, in dem man nur erfolgreich ist, wenn man sich und andere nichts vormacht.
19:25Aber ich habe mir was vorgemacht.
19:26Mir, nicht dir und den Leuten hier.
19:29Mir mit Cornelia.
19:32Weißt du, ich war verliebt in ihre Welt.
19:34In ihre ganz kleine, zerbrechliche Welt.
19:37Nicht in sie.
19:39Ich könnte das nie nebendurch halten, Mille.
19:42Den liebenden, leidenschaftlichen Ehemann spielen.
19:45Und Vater, ja?
19:49Nein, ich gehe lieber.
19:51Dann hat Cornelia noch die Chance, vielleicht den Richtigen zu finden.
19:55Liebe kann man nicht erzwingen, hm?
19:58Florian.
20:03Cornelia wird damit leben müssen.
20:05Aber die Firma, die Firma wird deine Forderung nicht überleben.
20:10Herrgott, nochmal, ich bin entlassen worden!
20:15Ich bin irgendwann mal hergekommen, weil ich einen richtig guten Job machen wollte.
20:20Dann habe ich ihn sogar sehr geliebt.
20:24Dann gab es diese persönlichen, familiären Verstrickungen.
20:29Ich glaube, das lässt sich alles nicht mehr zurückdrehen.
20:33Vielleicht hätten wir zwei ja mal die Firma retten können.
20:36Aber ob Roland und Felix es schaffen...
20:40Und Lena...
20:44Was soll ich dir noch sagen?
20:47Ich habe das eingesehen.
20:49Und ich hoffe, du tust es auch.
21:01Wissen wir überhaupt zu?
21:06Felix!
21:09Da draußen geht die Welt unter, Nathalie.
21:12Nur du und dein Himmelbett weißt nichts davon.
21:37Hallo, Waltraud.
21:38Es ist vorbei.
21:40Ja, jetzt muss ich nur noch meine Klamotten bei Schirmchen abholen
21:43und dann werde ich irgendwann heute Nacht in Frankfurt eintrudeln.
21:46Nein, das ist nicht nötig.
21:48Wenn es ganz spät wird, nehme ich ein Hotel.
21:51Na, was soll es sein?
21:52Es ist gar nichts, nichts.
21:55Es tut einfach weh.
21:57Ich habe gerade meinen Traum beerdigt.
21:59Ach was, was heißt ein?
22:01Das ist ein ganzes Massengrad.
22:03Aber das erzähle ich dir dann in Frankfurt.
22:06Waltraud!
22:07Ich freue mich sehr auf dich.
22:08Weißt du noch, wie wir zwei damals zusammen angefangen haben?
22:11In dem Kellerbüro von der Versicherung?
22:13Diesmal steigen wir beide ganz oben ein.
22:15Ganz oben!
22:15Hoch über den Dächern von Frankfurt.
22:19Also bis morgen.
22:20Spätestens.
22:21Und lass sie bis dahin bitte nicht von fremden Männern ansprechen.
22:24Ja?
22:25Tschüss.
22:53So kommen Sie mir nicht davon, Herr Unger.
22:55Wie gehen Sie nach Frankfurt?
22:56Wegen Ihnen und Ihren Versprechungen habe ich alles hingeschmissen.
22:59Vielleicht sogar den deutschen Meister.
23:00Sie sind doch betrunken, Mensch.
23:02Ja, natürlich.
23:02Was denn sonst?
23:03Wenn man so bei einem Tisch gezogen wird wie von Ihnen.
23:06Die ganze Firma lacht sich doch jetzt über mich kaputt.
23:08Wissen Sie, was das für ein Gefühl ist, wenn man so vorgeführt wird?
23:11Ja, das Gefühl kenne ich.
23:13Quatsch.
23:13Was wissen Sie denn?
23:15So einer wie Sie, da fällt doch immer die Treppe rauf.
23:17Aber ich, ich bin doch wieder da, wo ich angefangen habe.
23:21Roland Altow hat den Wieland eingestellt.
23:22Nicht ich.
23:23Und jetzt lassen Sie mich nicht raus.
23:24Sonst.
23:24Sonst was?
23:25Jan!
23:27Jan!
23:29So fahren Sie nicht!
23:30Lass mich!
23:31Mein Kerl, bring ich um!
23:34Jetzt fahren Sie doch endlich!
23:36Mein Tier!
23:37Mein Tier, bring ich um!
23:40Lass mich!
23:41Jan!
23:42Ich geh um!
23:44Hier!
23:45Wer war Jan?
23:46Jan!
23:47Mann!
24:01Nicht, Vater.
24:03Bitte.
24:05Ich ertrage das nicht.
24:13Unger hat abgelehnt.
24:15Das können wir uns nicht gefallen lassen.
24:17Es muss doch verdammt nochmal eine Möglichkeit geben,
24:19diesem Menschen beizukommen.
24:22Hast du ihm gesagt, dass Cornelia ein Kind von ihm erwartet?
24:25Ja.
24:26Und?
24:27Was hat er gesagt?
24:29Das möchte ich dir lieber ersparen.
24:32Felix, bringst du mich zurück?
24:33Du kannst doch jetzt nicht gehen, Lenn.
24:38Roland!
24:43Ja, bitte?
24:45Lena Czerny hier.
24:46Ich müsste dringend mit Roland sprechen.
24:47Mein Sohn hat gerade das Haus verlassen.
24:49Sie können ihn morgen früh im Büro erreichen.
24:51Und jetzt entschuldigen Sie mich bitte.
25:17Frau Czerny!
25:19Entschuldigen Sie die Störung.
25:21Ist Roland hier?
25:22Nein, leider nicht.
25:23Aber vielleicht kann ich Ihnen ja weiterhelfen.
25:26Ich nehme an, Sie wissen über die Problematik Bescheid.
25:28Ja, das kann man wohl sagen.
25:31Dann richten Sie Ihren Mann doch bitte aus,
25:32dass ich meinen Anwalt zurückpfeifen werde.
25:34Althofer kann meine Konnektion haben.
25:37Ja, das ist aber sehr großzügig von Ihnen, Frau Czerny.
25:41Ich will mein neues Leben nicht mit so einer Belastung beginnen.
25:45Und Felix und Roland haben es ja schon schwer genug.
25:47Also, mit sich selber.
25:48Ja, allerdings.
25:50Ja, dann...
25:52Tja, dann viel Glück.
25:54Ihnen auch.
25:55Wiedersehen.
25:56Wiedersehen.
26:10Mutter, weißt du, wer gerade angerufen hat?
26:12Mutter.
26:14Mutter, Birgit hat angerufen.
26:15Lena Czerny zieht ihre einstweilige Verfügung zurück.
26:18Althofer kann die Kollektion produzieren.
26:19Nein.
26:20Ruf sofort Roland an.
26:22Das hat Birgit schon versucht,
26:23aber sie kriegt nur die Mailbox.
26:24Das...
26:25Warum auf einmal?
26:27Das...
26:29Hättest du ihr das zugetraut?
26:30Ihr habt diese Frau alle unterschätzt.
26:32Im Guten wie im Bösen.
26:33Nur ich nicht.
26:34Ich rufe sofort Felix an.
26:38Wo ist Roland nur?
27:01So, Schürmchen.
27:04Jetzt wird es langsam Zeit.
27:07Hier.
27:09Zur Erinnerung.
27:10Ein Foto von uns beiden.
27:11Bei der Kantineneinweihung.
27:13Ja, ja.
27:14Das waren noch schöne Zeiten, gell?
27:17Ja.
27:18Ach ja.
27:18Zu treuen Händen.
27:19Können Sie diesen Brief bitte Wilhelm Althofer geben?
27:22Er wird sich freuen.
27:25So, und jetzt muss ich los.
27:27Sie werden es hier erfüllen, Herr Unger.
27:30Und wer weiß, ob wir uns überhaupt noch mal wieder sehen werden in diesem Leben.
27:34Aber Schürmchen, natürlich.
27:35Sie haben mir doch versprochen, mich in Frankfurt zu besuchen.
27:37Und außerdem rufe ich Sie mindestens einmal im Monat an.
27:40Ehrenwort.
27:41Ehrenwort.
27:42Ich muss doch wissen, wie es Ihnen und der Firma gehen.
27:47Gehen Sie so ein Schmarrn.
27:49Sie wissen doch ganz genau, dass die Firma ohne ihr Geld nicht weitermachen kann.
27:53Und wer weiß, vielleicht sitzen wir dann alle schon nächste Woche am Arbeitsamt.
27:59Jetzt habe ich Sie nur verkackt.
28:02Schürmchen, dieser Brief an Herrn Althofer enthält eine von mir getroffene Abfindungsvereinbarung,
28:08die besagt, dass ich zwar die vier Jahresgehälter beanspruche, aber doch nur eins haben will.
28:13Und die restlichen drei nur dann, wenn die finanziellen Verhältnisse der Firma in den nächsten vier Jahren es erlauben.
28:19Ich lasse euch doch nicht im Stich.
28:22So, und jetzt habe ich es Ihnen gesagt.
28:25Sie sind ein guter Mensch, Herr Unger.
28:28Sie stehen sich nur manchmal selber im Weg.
28:31In jeder Beziehung.
28:32So, und jetzt gehen Sie.
28:35Sonst heule ich Ihnen noch Ihr schöner Sack auf, voll.
28:39Herr Unger, falls Sie einmal wieder nach Augsburg kommen.
28:43Sie wissen, ich habe immer ein Zimmer für Sie frei.
28:47Und bitte fahren Sie vorsichtig.
28:52Und, Herr Unger, vergessen Sie nicht ab und zu einmal ein bisschen was zu essen,
28:57weil sonst ziehen Sie die Backfunde, die Sie sich bei mir angefuttert haben, gleich wieder los.
29:04Ich habe auch gern einen Schluck mit, weil Sie nicht am二.
29:10J.F.
29:23Musik
29:34Musik
29:55Musik
30:10Musik
30:12Musik
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30:26Musik
30:29Hilfe!
30:32Hilfe!
30:34Hilfe!
30:42Roland!
30:44Es gibt gute Nachrichten.
30:49Wo warst du?
30:53Was ist los?
30:55Roland!
30:59Ich wollte nur für den Moment alleine sein.
31:02Gute Nacht.
31:03Ja, aber möchtest du nicht wissen...
31:05Lina!
31:07Lina!
31:13Musik
31:14Musik
31:15Musik
31:15Wait, du?
31:44Ja, du meinst!
32:10Sind Sie die Mutter des Patienten?
32:13Nein.
32:14Bitte, geh zum.
32:17Wir haben getan, was wir tun konnten.
32:19Wenn er heute Nacht überlebt, dann gibt es Hoffnung.
32:23Lieber Gott.
32:27Darf ich ihn sehen?
32:30Natürlich, bitte.
32:32Danke.
32:41Danke.
32:46Danke.
32:49Danke.
32:50Danke.
32:52Danke.
33:02Danke.
33:05Danke.
33:18Danke.
33:20Danke.
33:21Danke.
33:21Danke.
33:26Danke.
33:35Danke.
33:37Danke.
33:44Danke.
33:47Danke.
33:49Danke.
33:55Danke.
34:03Danke.
34:05Danke.
34:15Danke.
34:18Danke.
34:20Danke.
34:23Danke.
34:24Danke.
34:24Danke.
34:27Danke.
34:27Danke.
35:02Danke.
35:39Danke.
35:43Danke.
35:58Danke.
36:09Danke.
36:10Danke.
36:11Danke.
36:16Danke.
36:18Danke.
36:19Danke.
36:22Danke.
36:34Danke.
36:35Danke.
36:38Danke.
36:47Danke.
36:52Danke.
37:01Danke.
37:24Danke.
37:36Danke.
37:38Danke.
37:39Danke.
37:54Danke.
38:13Ich komme heute nicht.
38:15Am Morgen...
38:16Der Unger liegt im Krankenhaus.
38:18Irgendjemand hat ihn umgefahren letzte Nacht.
38:21Was?
38:22Wo warst du gestern Abend?
38:26Du glaubst doch nicht, dass ich...
38:28Und wann hast du deinen Scheinwerfer demoliert? Am Auto?
38:30Hm?
38:49Wo ist denn das passiert, Jan?
38:56Ich weiß es nicht, Paul.
38:59Ich weiß ja noch nicht mal mehr, wie ich nach Hause gekommen bin.
39:07Na ja, als du gestern nach Hause gekommen bist, da habe ich schon geschlafen.
39:10Und heute Morgen hat mich die Polizei geweckt und da warst du auch schon wieder weg.
39:14Wo warst du denn bloß, Roland?
39:17Jetzt sag doch was.
39:22Bitte.
39:26Ich war dabei.
39:29Ich habe gewartet beim Haus, in dem die Frau Schirmer wohnt.
39:33Wie?
39:34Du warst da?
39:38Als er rauskam, da wollte ich gerade aussteigen.
39:41Da kam dieser Wagen angerast.
39:43Er hat mir fast die Tür weggerissen.
39:46Er hat ihn voll erwischt.
39:48Und dann ist er ohne zu bremsen weitergerast.
39:51Wer?
39:52Hast du ihn erkannt?
39:53Ging alles so schnell.
39:55Dann ist auch schon die Frau Schirmer rausgekommen.
39:57Ich wollte nicht gesehen werden.
39:59Du bist nicht hingegangen.
40:02Ich habe den Notarzt angerufen und dann bin ich nach Hause.
40:08Mein Gott, ich gebe ja zu.
40:12Ich hätte ihn umbringen können, nach all dem, was er Cornelia angetan hat.
40:17Und Vater.
40:21Ich habe Vater noch nie weinen sehen.
40:26Wenigstens die zweieinhalb Millionen, die hätte ich gerne aus ihm rauch.
40:36Nein, Frau Mönchel.
40:38Ich weiß auch nur, was die Polizei gesagt hat.
40:41Fahrerflucht.
40:44Gestern Nacht.
40:47Nein, Gott sei Dank.
40:48Nicht allein.
40:50Frau Schirmer war bei.
40:53Nichts zu danken, Frau Mönchel.
41:00Wer ist Frau Mönchel?
41:02Waltraud.
41:04Seine Sekretärin in Frankfurt mit der dauernd telefoniert hat.
41:09Was ist das Senior schon?
41:21Ich helfe dir heute Abend, den Scheinwerfer zu reparieren.
41:24Du glaubst doch immer noch, dass ich es war, stimmt's?
41:26Wenn ich das glauben würde, dann wäre ich jetzt nicht hier, sondern bei der Polizei.
41:31Herr Wiedlein, wo waren Sie? Ich habe Sie gesucht.
41:34Ich war das Aggregat holen.
41:35Für die am 17.
41:37Nur eine Frage.
41:39Sie sind gestern Abend nicht rein zufällig an Unger nachgefahren?
41:43Nein.
41:46Ich war Zeuge Ihrer Handgreiflichkeiten, als Sie Unger aus dem Auto gezert haben.
41:51Ich war angetrunken, aber Paul hat mich wieder zur Vernunft gebracht.
41:56Wir waren den ganzen Abend zusammen, stimmt's?
41:59Ja, wir haben das Wohnmobil zum Händler gebracht.
42:02Genau.
42:14Ich bin hier.
42:19Ja, ich bin hier.
42:48Was ist das?
43:09Taxi.
43:12Danke.
43:37Entschuldigen Sie, bin ich hier richtig? Es geht um die Fahrerflucht von gestern Nacht.
43:42Herr Druckner?
43:47Guten Tag. Mein Name ist Michael, Waltraud Michel.
43:49Ich bin, war die langjährige Sekretärin von Herrn Unger.
43:54Hier.
43:56Dies hier ist eine lückenlose Dokumentation aller Gespräche und Diktate während der Zeit, in der Herr Unger bei Althoffer tätig
44:02war.
44:04Das war kein Unfall. Das war Mord.
44:335, 2, 1, 5, 2, 1, 1, 4, 5, 6, 5, 6, 7, 8, 8, 9, 10, 11, 11, 12,
44:4913, 14, 15, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 20, 20.
44:55Dieses Video mit der Zeit ist auch, aber nicht nur die Beallbahn.
44:57So wie es der Zeit nicht zu bei uns, der Erkunftsverber ist, irgendwie es sowas.
45:15Untertitelung des ZDF, 2020
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