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KurzfilmeTranskript
00:28Untertitelung des ZDF, 2020
00:58Untertitelung des ZDF, 2020
01:28Untertitelung des ZDF, 2020
01:59Untertitelung des ZDF, 2020
02:29Untertitelung des ZDF, 2020
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04:02Untertitelung des ZDF, 2020
04:47Untertitelung des ZDF, 2020
04:56Untertitelung des ZDF, 2020
05:35Untertitelung des ZDF, 2020
05:36Untertitelung des ZDF, 2020
05:38Untertitelung des ZDF, 2020
05:53Sag mal, das machst du tatsächlich?
05:56Theaterspielen?
05:57Lena, ich habe mir geschworen, meine Träume wahrzumachen, solange es noch geht.
06:02Ich will nicht wieder da liegen, den Tod vor Augen und mir sagen, dass ich nicht gelebt habe.
06:08Nicht wirklich.
06:09Toll.
06:11Wenn man jung ist, da glaubt man immer, man hat Endloszeit.
06:14Und dann auf einmal, dann ist die Zeit vorbei.
06:18Mein Traum ist gestorben.
06:20Aber ich habe wenigstens die Arbeit.
06:22Was spielst du denn für eine Rolle? King Lear?
06:25Was? Das ist die Laienbühne hier.
06:27Aber immerhin, die trauen sich an den Tattoo von Molière.
06:30Ich spiele einen nicht so tollen Familienvater.
06:33Eine Rolle, die mir auf den Leib geschickt ist.
06:36Und wenn ich die Rolle nicht kriege, dann sieht sich die Firma Althofer leider gezwungen,
06:40die jährliche Spende und die Anzeigen im Programmheft zu streichen.
06:43Verstehe.
06:46Na, dann viel Glück.
06:49Ach, und das mit dem Haus übrigens, das würde ich Mami, glaube ich, schon sagen.
06:52Ich meine, du weißt doch, sie mag keine Überraschung.
07:13Ehrlich, Urs, ich kann das nicht mehr hören.
07:15Du gehst heute zu Wieland und fragst, was ist denn schon dabei?
07:18Mehr als Nein sagen kann er doch nicht.
07:21Ich habe seit fünf Jahren nicht mehr an der Maschine gestanden.
07:23Und jetzt?
07:24Mit den neuen Stoffen von der Lena?
07:26Du kannst doch nicht dein Leben lang Pförtner spielen.
07:29Warum nicht?
07:30Das Geld ist zwar nicht so toll, aber es reicht mir.
07:46Isabella!
07:52Entschuldigung, Herr Kunze, darf ich Sie mal was fragen?
07:54Sicher.
07:55Braucht die Firma eigentlich einen Pförtner?
07:57Man könnte die Schranke doch automatisieren und das Geld sparen.
08:01Wollen Sie, dass Ihr Freund seinen Schub verliert, oder wie?
08:04Nein, ich will nur, dass er wieder in seinem alten Job arbeitet.
08:07Sein Fuß ist völlig verheilt und es gibt keinen Grund, der dagegen spricht,
08:10dass er wieder voll eingesetzt werden sollte.
08:12Na ja, und wir brauchen doch Leute in der Fertigung.
08:14Ich verstehe.
08:15Aber ich kann sowas nicht entscheiden.
08:17Es soll halt mal bei Herrn Althoffer damit vorstellig werden.
08:21Danke.
08:28Bitte, sprich noch mal mit Felix Althoffer.
08:32Ilona.
08:33Wenn Lena Czerny in Mailand ist, dann brauchen die dich doch...
08:36Entschuldige, Ewald will irgendwas von mir.
08:40Ich melde mich wieder bei dir.
08:42Was ist denn?
08:43Ich wollte nur nicht, dass du dich vergaloppierst mit Ilona.
08:46Lena Czerny kommt wieder zurück.
08:48Wie bitte?
08:50Und möchte einen Termin bei Roland Althoffer.
08:56Jetzt riecht dich nicht auf.
08:57Die Dietrichsen wird schon was finden.
09:00Du bist gut.
09:0218 Bewerbungsschreiben hat sie losgeschickt.
09:04Gerade zweimal ist sie zu einem persönlichen Gespräch gebeten worden.
09:08Nur um dann zu hören, wir melden uns wieder.
09:09Und was ist mit Berlin?
09:12Die Firma stellt Uniformen für Polizei und private Sicherheitsdienste her.
09:18Dafür ist sich Ilona natürlich zu gut.
09:20Das kann ich auch irgendwie verstehen.
09:21Die hat doch ihr Diplom nicht gemacht, um jetzt Stoffe für Drillichosen und bügelfreie Hemden herzustellen.
09:28Schon viertel nach.
09:29Wo bleibt denn der Herr Althoffer?
09:31Vielleicht, wenn Lena Czerny sich mit ihr arrangiert.
09:35Persönlich.
09:36Vergiss es.
09:37Ja, sie ist doch der Grund.
09:39Und wenn Sie sie bitte, zurückzukommen, dann ist das doch was anderes.
09:44Ja, schon.
09:45Aber das wird sie doch niemals machen.
09:47Wer weiß.
09:49Ja, jedenfalls, als Besseres fällt mir nicht ein.
09:52Kriege ich auch einen Kaffee.
10:14Also mir wäre schon lieber, wenn ich wüsste, was er will, hat er keine Andeutungen gebracht.
10:18Nein, aber ich kann es mir denken.
10:19Was denn?
10:21Dass ich jetzt bei dir in der Villa wohne und nicht mehr bei ihm.
10:23Ja, als er in den USA war, war ihm das egal.
10:25Aber jetzt?
10:27Ach, und noch was, Roland.
10:28Bitte.
10:29Tu mir einen Gefallen und reib es ihm nicht rein.
10:32Er leckt eh noch seine Wunden.
10:34Was heißt denn da reinreiben?
10:36Also wenn ich dran denke, was ich mir alles anhören musste, was für ein Versager ich bin,
10:39dass ich keine zwei Millionen Hektoliter Bier verkaufe.
10:42Roland, bitte.
10:44Also gut, komm, bringen wir es hinter uns.
10:46Ich sollte längst im Büro sein.
10:47Ja, es tut mir leid, Kinder, aber das Tagesgeschäft geht vor.
10:56Und da du dich ja nicht mehr darum kümmerst, da muss ich ja wohl ins Büro.
10:59Ach, bitte nicht.
11:01Das Thema hatten wir doch schon.
11:02Naja, gut.
11:04Was macht denn deine Firma?
11:05Gut?
11:06Na ja, das heißt den Umständen entsprechend.
11:08Wir haben keine Designerin mehr.
11:10Das ist so, als wärst du ohne Braumeister.
11:12Also warum wolltest du uns sprechen?
11:14Ich glaube, ich muss euch eine Bitte leisten.
11:17Eine Reise nach Amerika war ein einziger Flop.
11:20Ja, vergessen wir es.
11:21Man kann nicht immer gewinnen.
11:23Und ihr seid ja bisher nicht schlecht gefahren, auch ohne die Amerikaner, oder?
11:26Das war heute Morgen bei der Post.
11:43Verkaufen, das ist doch nicht dein Ernst.
11:45Schau, bist du lau.
11:46So viel.
11:48Die Konkurrenz weiß, was wir wert sind.
11:50Ja, aber das läst du doch ab.
11:51Das war meine erste Reaktion.
11:54Aber dann, also mit ein bisschen Druck, hole ich da vielleicht noch ein paar Millionen mehr raus.
11:58Und ein paar Millionen sind eine ganze Menge Geld, mein Schatz.
12:01Das kommt aber überhaupt nicht in Frage.
12:03Das entscheidest nicht du, sondern immer noch ich.
12:07Vater!
12:09Entschuldige, aber alleine macht das keinen Spaß.
12:12Ich frage mich, wozu ich mich hier abschufte.
12:14Aber was wirst du denn sonst machen?
12:16Bier trinken.
12:18Nicht machen.
12:19Ha, das ist ja lächerlich.
12:21Du?
12:22Du hast ja noch drei Tage die Krise.
12:24Ich kenn dich doch.
12:25Dein Vater hat das doch auch geschafft mit seiner Freundin.
12:28Was, du hast eine Freundin?
12:29Nein.
12:30Aber warum nicht?
12:32Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei, nicht?
12:34Und wenn ich meinen Swimmingpool habe, da kann ich mir das sehr hübsch vorstellen.
12:38So was Nettes auf der Luftmatratze, so ein bisschen im Wasser rumdümpeln, ne?
12:43Hör doch auf!
12:45Weißt du was?
12:47Du veranstaltest das Ganze hier nur, um mich zu erpressen.
12:50Ach, das ist aber ein hässliches Wort.
12:52Nein.
12:53Nein, nein, nein.
12:54Ich will euch nur klar machen, dass ein Mann wissen muss, wofür er arbeitet.
12:59Und da ihr ja offenbar an der Brauerei kein Interesse zeigt, habe ich nur noch eine Auflage.
13:03Und die wäre?
13:06Das heißt, entweder ich liefere dir einen Enkel oder du verschabelst die Firma deiner Armen, richtig?
13:21So oder so ähnlich.
13:23Wobei ich deinen sarkastischen Unterton nicht verstehe.
13:25Denn es gibt doch nur einen Grund, so dumm zu sein und zu heiraten, nämlich um Kinder zu kriegen.
13:32Ja, soll ich euch mal erklären, wie das geht?
13:34So, jetzt reicht's.
13:35Nein, warte, warte, ähm, August, wir haben das Thema Kind natürlich erörtert und wir sind zu dem Entschluss gekommen, dass
13:41wir damit warten wollen, bis...
13:42Das ist euer gutes Recht!
13:45Aber es ist auch mein gutes Recht zu sagen, leckt mich am Arsch, die Firma wird verkauft!
13:50Aber wie redest du denn?
13:52Entschuldige, dass ich euch bemüht habe.
13:54Herr Mayerbeer?
13:56Es wird gewiss nicht wieder vorkommen.
14:14Nein, glaub mir, er blufft, ich kenne ihn.
14:17Schlüssel?
14:18Ja, aber darum geht's doch.
14:19Die Frage ist doch, willst du die Brauerei weiterführen oder nicht?
14:22Entschuldige, warte, Herr.
14:24Ja, Frau Stangel?
14:25Ich wollte nur fragen, wann Sie wieder...
14:27Falls es wieder um Frau von Dietrichsen gehen sollte, dann sagen Sie ihr...
14:30Frau Czerny ist bei mir.
14:32Ach, Lena!
14:33Ja, was soll ich ihr denn sagen?
14:35Ich muss nur noch mal kurz bei der Polizei vorbei, das Auto abholen und dann stehe ich hier zur Verfügung.
14:38Lassen Sie sie ja nicht weglaufen, ja?
14:40Gut.
14:42Er muss noch zur Polizei, das nimmt und nimmt kein Ende.
14:45So ein Blödsinn, als ob Herr Althofer zu sowas Schrecklichem fähig wäre.
14:49Er hat erreicht, was er wollte, oder?
14:50Er ist der Chef und die Abfindung für Herrn Unger bleibt auch in der Familie.
14:56Ist schon gut, Entschuldigung.
14:59Also, ich gehe mal rüber ins Atelier.
15:00Nathalie und Emma, guten Tag, sagen.
15:02Rufen Sie mich an?
15:03Ja.
15:06Sie wollen wieder zu uns zurückkommen?
15:09Sieht so aus, ja.
15:11Auf die Stelle von Frau von Dietrichsen.
15:14Ja, die ist ja jetzt frei.
15:17Schon, aber...
15:19Aber was?
15:20Bitte, Frau Czerny.
15:22Ich weiß, Sie und Frau von Dietrichsen hatten Ihre Schwierigkeiten.
15:26Aber dass sie jetzt auf der Straße steht, das hat sie nicht verdient.
15:30Wie?
15:31Sie will Ihre Kündigung zurücknehmen?
15:34Sie findet nichts anderes.
15:36Verstehen Sie mich nicht falsch?
15:38Mensch, ich freue mich, dass Sie wieder bei uns arbeiten wollten.
15:40Aber gibt es denn keine Möglichkeit, dass Sie und Frau von Dietrichsen irgendwie miteinander...
15:46Also, an mir soll es nicht liegen.
15:47Es hat auch nie an mir gelegen.
15:49Wenn Sie sich mit mir arrangieren will, dann...
15:52Sie wissen ja, wo Sie mich finden.
15:55Danke.
15:56Ich rufe Sie gleich ab.
16:03Elona, ich bin's.
16:05Rat mal, wer gerade bei mir war.
16:06Nein.
16:08Lena Czerny.
16:09Sie wird wieder bei uns arbeiten.
16:10Aber das Beste, sie ist bereit, sich mit dir auszusprechen.
16:13Also, pass auf.
16:14Du setzt dich jetzt in dein Auto und kommst sofort her.
16:16Ich warte an der Pforte auf dich.
16:17Bis gleich.
16:20Ich flehe dich an, Elona.
16:23Egal, was zwischen euch war.
16:25Egal, was sie jetzt sagt.
16:26Du sagst einfach mal ja dazu.
16:28Hörst du?
16:30Vergiss es.
16:31Lena Czerny ist in Ordnung.
16:33Die hat nie was gegen dich gehabt.
16:35Elona.
16:36Elona, ich kriege einen Anruf auf der anderen Leitung.
16:39Komm jetzt her.
16:40Hörst du?
16:42Elona, noch ein Wort.
16:44Und ich fange an zu schreiben.
16:52Stange.
16:55Und was hat Urs gesagt?
16:58Er meint, dass die Technik sich in der Zwischenseite so viel weiterentwickelt hat, dass er nicht mal mitkommt.
17:03Na ja, was Linas Sortiment angeht, hat er recht.
17:05Da hat sich sogar Paul schwer getan.
17:06Eben, und in ein paar Jahren ist wieder alles anders.
17:08Das ist nun mal so.
17:09Aber das kann man lernen.
17:10Das ist kein Grund für den Rest seines Lebens Schrankenwerker zu spielen.
17:14Weißt du, was ich an deiner Stelle machen würde?
17:16Männer sind manchmal komisch.
17:19Zum Beispiel, wenn ich Felix raus sage, dann geht das bei ihm zum einen Uhr rein und zum anderen raus.
17:24Wenn aber ein anderer ihm genau das Gleiche sagt, dann fällt auf der Groschen.
17:29Aber das ist doch bescheuert.
17:30Lass den Paul Wieland mit ihm reden.
17:32Ach, der Wieland.
17:34Nein, ehrlich.
17:36Du wirst es schon sehen.
17:38Dann ist das was ganz anderes.
17:46Mei, Frau Tschirn.
17:48Mei, das ist aber eine Überraschung.
17:50Ach, Schirmchen.
17:52Oh.
17:54Na, das gibt's nicht.
17:55Wie wenn ich es geahnt hätte?
17:57Weil gibt's nämlich Specknördl.
17:58Die haben sich doch immer so gern gegessen.
17:59Sie und der Herr Unger.
18:01Frau Schirmmer.
18:03Lena!
18:05Gleich.
18:06Gleich.
18:06Ich glaube, ich spinne.
18:09Lena!
18:10Sag bloß, du bleibst doch bei uns.
18:12Sieht so aus, ja?
18:13Habe ich jetzt richtig gehört.
18:15Sie kommen wieder zu uns.
18:16Aber reden Sie noch nicht drüber.
18:18Und du auch nicht.
18:19Ich habe noch nichts unterschrieben.
18:20Wir verhandeln noch.
18:20Von mir fährt keiner was.
18:22Von mir auch nicht.
18:24Aber darf ich fragen, warum?
18:25Ich habe nämlich gedacht,
18:26Sie sind wegen dem Roland Althofer nach Mailand,
18:29weil die Polizei einen Verdacht gehabt hat.
18:32War es nun Frau Schirmmer oder war es nicht?
18:34Das kann ich nicht glauben.
18:36Und Felix auch nicht.
18:37Sein Auto haben Sie da behalten.
18:39Der Herr Wieland meint,
18:40man kann da die kleinsten Fasern finden.
18:43Oder sonst.
18:44Und ansonst?
18:45Was gibt's sonst so Neues?
18:46Frau Stangl meint,
18:47dass die Dietrichsen vielleicht zurückkommt.
18:49Aber jetzt, wenn du weitermachst.
18:51Die Luzi,
18:52die Tochter vom Leo Weiz,
18:54die ist jetzt nach der Schule immer bei mir da
18:55und ich helfe bei den Hausaufgaben.
18:57Ach so.
18:58Sie wohnt bei der Frau Martinek
19:00und dem Herrn Wieland,
19:01weil der Herr Weiz keine richtige Wohnung hat.
19:04Ja, Kantine Schirmer?
19:06Ja.
19:07Ja, mache ich, Frau Stangl.
19:09Ja.
19:09Wieder hören, ja.
19:10Der Herr Althofer ist jetzt da.
19:13Ich sehe dich später, ja.
19:14Lass dich nicht unterguttern von Roland.
19:16Die brauchen dich.
19:18Sie kommen aber schon zum Mittagessen, Gänz.
19:21Ich habe keine Ahnung, ob ich das schaffe.
19:23Sagen Sie, wissen Sie eigentlich,
19:24ob die Frau Michel noch da ist?
19:26Sie hat wohl gesagt,
19:27sie bleibt so lange,
19:27bis der Unglücksfahrer gefunden ist,
19:29der ihren Chef umgebracht hat.
19:30Und wo finde ich sie?
19:32Keine Ahnung.
19:33Sie wird in irgendeinem Hotel wohnen, denke ich.
19:36Warum?
19:37Schon gut. Danke.
19:44Herr Dana?
19:46Herr Dana!
19:48Ja?
19:49Ist Frau von Dietrichsen etwa bei Ihnen schon durch?
19:52Nicht, dass ich wüsste. Wieso?
19:54Ich denke, sie ist nicht mehr bei uns.
20:07Entschuldigen Sie, Herr Dr. Straubinger,
20:08aber da muss es doch rechtliche Mittel geben.
20:10Dieser Kommissar behandelt mich wie ein Verbrecher.
20:13Ja, zum Beispiel könnten Sie seinem Chef
20:14einen gesalzenen Brief schreiben.
20:16Und wenn Sie schon dabei sind,
20:17dem Chefredakteur vom Augsburger Tagblatt auch einen.
20:19Haben Sie es nicht gelesen?
20:20In der Wochenendausgabe eine halbe Seite.
20:22Hören Sie, wir sind hier nicht irgendwer in Augsburg.
20:24Das ist Rufmord.
20:26Bitte, Sie, Herr Dr. Straubinger.
20:28Es ist doch kein Verbrechen,
20:29bei einem Unfall den Notarzt zu rufen.
20:32Na klar, anonym,
20:33weil ich genau das verhindern wollte,
20:34was jetzt passiert.
20:36Ja, danke.
20:37Aber bitte umgehend.
20:39Wiederhören.
20:43Frau Stammel,
20:44verbinden Sie mich bitte mit dieser
20:46Nervensäge Michel, oder wie die heißt.
20:51Frau Tscherni.
20:53Das war wirklich die einzige gute Nachricht heute,
20:55dass Sie wieder hier sind.
20:56Hallo.
20:56Waren wir nicht per Du?
20:58Ach so, ja, klar.
20:59Entschuldige.
21:00Macht ja nichts.
21:00Ich kann mich auch nur ziemlich schwer dran gewöhnen.
21:02Vielleicht lassen wir es einfach
21:03beim Sie.
21:05Ja, gut.
21:06Wie du meinst.
21:06Nimm bitte Platz.
21:09Frau Stammel?
21:10Wo stecken Sie denn?
21:11Ich brauche den Vertragsentwurf Tscherni,
21:13den Herr Dr. Straubinger letzte Woche verfasst hat
21:15und dann versuchen Sie bitte rauszufinden,
21:16wo Frau Michel abgestiegen ist in Augsburg, ja?
21:19Übrigens, das Gespräch mit Frau von Dietrichsen,
21:21das können Sie vergessen.
21:21Sie hat es vorgezogen, nicht zu erscheinen.
21:23Bis jetzt wenigstens.
21:25Wie, Frau von Dietrichsen?
21:27Ja, ein letzter Versuch.
21:28Aber Sie hören ja selbst.
21:31Aha.
21:33Kaffee?
21:34Wasser.
21:35Frau Stammel?
21:36Ein Wasser dann bitte
21:37und keine Störung mehr, ja?
21:41Frau von Dietrichsen.
21:43Was soll man mit so jemandem machen?
21:45Ja, also ich habe ihr oft genug Angebot,
21:47mit mir zusammenzuarbeiten,
21:48aber sie kann sich wohl nicht
21:49an den Gedanken gewöhnen.
21:52Naja.
21:54Darf ich das so verstehen,
21:55dass Sie unser Angebot akzeptieren?
21:57Sie dürfen das so verstehen,
21:59dass ich die Arbeit,
21:59die Florian Unger begonnen hat,
22:00weiterführen möchte.
22:01Nämlich Althofer
22:02auf dem Markt der Zukunft zu etablieren.
22:04Gut, nennen Sie es, wie Sie wollen.
22:05Hauptsache, Sie bleiben unser Halten.
22:07Ja, das ist allerdings
22:08an einige zusätzliche Bedingungen gebunden.
22:11Wie, was wollen Sie denn noch?
22:15Ich bin bei Boretti
22:16nur aus dem Vertrag gekommen,
22:17danke,
22:18weil ich ihm ein Vorkaufsrecht
22:20für unsere Kollektion zugesagt habe.
22:21Also,
22:22Ihr Einverständnis vorausgesetzt, natürlich.
22:24Ja, gut, dagegen ist prinzipiell
22:25nichts einzuwenden.
22:26Hauptsache, er zahlt.
22:30Ja, gut,
22:31und zwar bei Lieferung
22:32und nicht erst nach der dritten Mahnung oder so.
22:34Sonst noch was?
22:35Ich
22:36brauche mehr Mitarbeiter
22:37und einen höheren Etat.
22:40Frau von Dietrichs,
22:40ist das bisher...
22:41Fürs Alltagsgeschäft,
22:42für mein Label
22:43und für die Weiterentwicklung
22:44der Mode bei Althofer.
22:46Das muss ich erst
22:47mit den Gesellschaften...
22:48Es handelt sich dabei nur
22:49um eine eigene Assistentin
22:50und um ein, zwei Spezialisten
22:51für den Aufbau des Vertriebs
22:53im Internet.
22:54Internet?
22:56Wissen Sie überhaupt,
22:57was das bedeutet,
22:57Frau Terni?
22:59Nein, ich meine...
23:01Ja gut,
23:01ich werde das mit Felix
23:02und dem Rest der Familie abklären.
23:04Also, wenn Sie nichts dagegen haben,
23:05würde ich mein Konzept
23:05lieber selbst präsentieren.
23:07Geben Sie mir ein, zwei Wochen.
23:09Ja, gut.
23:10Und wann können Sie wieder einsteigen?
23:11Ich meine,
23:12nach dem Ausscheiden
23:13von Frau von Dietrichs
23:13sind wir etwas unter Druck.
23:16Sagen wir Montag?
23:17Prima.
23:19Bis dahin lasse ich dann
23:20Dr. Straubinger
23:20den Vertragsentwurf ergänzen.
23:23An wen haben Sie eigentlich gedacht
23:24als Ihre Sekretärin?
23:26Weiß ich noch nicht.
23:28Huch!
23:29Frau Stangl, Frau Stangl,
23:30was sind das für Sitten?
23:34Mensch, Lena.
23:35Hallo, Felix.
23:37Habt schon gehört,
23:37du bist wieder mit von der Partie.
23:39Gut, dass du da bist,
23:39dann können wir gleich
23:40über den Vertrag sprechen.
23:41Frau Stangl, kommen Sie?
23:42Ach, übrigens,
23:43Frau Michel wohnt im Hotel Ritter.
23:44Ich hab sie endlich gefunden.
23:46Gut, dann verbinden Sie mich gleich.
23:47Kommst du?
23:49Wir sehen uns aber noch heute Abend, ja?
23:50Klar.
23:52Felix, erzähl doch mal,
23:53wie war es in Düsseldorf?
23:53Bescheiden, wir sind zu teuer.
23:55Und jetzt grasen wir noch
23:56die Spanier auf unserem Markt.
23:59Ja, wieder Sie.
24:02Tut mir leid, Herr Althofer.
24:03Dort ist gerade besetzt.
24:05Sie wollen eine eigene Sekretärin?
24:07Na ja, eher so eine Art Assistentin
24:09fürs Geschäftliche,
24:10da hapert es bei mir nämlich.
24:11Das geht aber nicht gegen Sie,
24:12Frau Stangl.
24:14Verstehe.
24:15Wissen Sie, ich hab so viel vor
24:16und Sie sind ja mit Ihren beiden
24:17Chefs sicher völlig ausgelastet, oder?
24:20Ja, das stimmt allerdings.
24:22Das mit Ihrer Freundin
24:23tut mir übrigens leid.
24:24Aber vielleicht überlegt
24:25Sie es ja nochmal.
24:26Wissen Sie was?
24:27Das ist mir ab sofort
24:28sowas von egal.
24:45Lena!
24:47Emma!
24:51Und du musst Luzi sein.
24:54Hallo, ich bin Lena.
24:57Bist du nur zu Besuch, oder?
24:59Ich bleibe.
25:01Das ist ja schön.
25:02Gott, er wird sich
25:03die Nathalie aber freuen.
25:04Ja, ich hab sie schon getroffen.
25:06Ah ja, und vielleicht kannst du
25:08ihr ja schonend beibringen,
25:09dass sie sich als Chefin des Ateliers
25:11ein bisschen vorbildlicher
25:12aufführen soll.
25:13Ich darf ja nichts sagen,
25:14sonst heißt es gleich,
25:14ich würde wieder die Chefin spielen.
25:16Ja, hier wird sich sowieso
25:18einiges ändern.
25:20Aha.
25:21Ja, du, ich bringe Sie nur
25:23schnell zu Frau Schirmer,
25:23dann komme ich auch.
25:24Tschüss, Luzi.
25:33Was macht Lena hier?
25:36Sag mal, hast du mir
25:37überhaupt zugehört?
25:39Entschuldige.
25:41Ich meine, das ist doch
25:42das Allerletzte.
25:43Wie kommt der denn bloß
25:45auf sowas?
25:45Was wäre denn so schlimm,
25:46wenn ihr ein Kind hättet?
25:48Na, das wirst du in ein paar
25:49Monaten am eigenen Leib erfahren.
25:53Als Frau mit Kind bist du doch
25:55gut und gerne drei Jahre
25:57aus dem Verkehr gezogen.
25:59Jetzt bin ich Birgit Meierbeer,
26:02Vertriebsleiterin der Brauerei Meierbeer.
26:04Und dann bin ich Mutti.
26:07Nein, für mich nicht, danke.
26:09Wie, die Gurke reicht dir?
26:11Ich habe schon wieder
26:12zwei Kilo zugenommen.
26:12Ja, das ist auch noch so ein Punkt.
26:15Die Figur.
26:16Wo ich doch ständig schon
26:17Probleme mit meiner habe.
26:18Die ich von meinem Vater
26:19geerbt habe.
26:21Meine Mutter war schlank wie eine Tange
26:23und konnte essen,
26:25was sie wollte.
26:27Ich beneide dich trotzdem.
26:29Du hast wenigstens was geleistet
26:30bei euch in der Firma,
26:31aber ich?
26:32Ach, was glaubst du denn,
26:34wenn ich zwei Brüder gehabt hätte?
26:35Dann hätte mein Vater
26:36mich doch auch nur
26:36in die Firma gelassen,
26:38um Blümchen auf seinen Schreibtisch
26:39auszustellen,
26:40um Bilder an die Wand zu lagern.
26:42Du lachst.
26:44Was sagt Roland eigentlich
26:45zum Kinderkriegen?
26:48Roland, der hat im Moment
26:49ganz andere Probleme.
26:52Diese Geschichte mit der Polizei.
26:54Hast du den Artikel gelesen
26:55am Wochenende?
26:56Ach, mit diesem lokalen Käseblatt
26:58gebe ich mich gar nicht ab.
27:00Warum?
27:02Der Verfasser hat durchblicken lassen,
27:04dass die Polizei wohl nicht
27:05scharf genug vorgegangen wäre
27:07und die Firma Althofer
27:08ein Interesse daran hätte,
27:09den Fall runterzuspülen.
27:12Sag mal, und du willst
27:13wirklich nichts essen?
27:14Hedda hat dir extra
27:15was Salziges mitgebracht
27:16aus der Stadt Räucherlachs.
27:17Nein, wirklich nicht, danke.
27:19Ich mache euch
27:19etwas Tafelmusik.
27:21Wie geht's denn mit deiner Hand?
27:23Ach, länger als eine Stunde
27:24hält sie nicht durch,
27:25aber es klingt schon
27:26wieder recht passabel.
27:45Frau Stange, ja, ich bin's.
27:47Sagen Sie bitte meinem Mann,
27:48dass das Essen fertig ist.
27:50Danke.
27:57Ich bin's.
28:15Danke.
28:17Danke.
28:19Danke.
28:20Danke.
28:29Mensch, Leo, wo bleibst du denn?
28:30Die Maschinen stehen schon wieder.
28:33Ich bin auf Wohnungssuche, Mann.
28:36Und?
28:36Wenigstens was gefunden?
28:37Ja, aber die wollen
28:38700 für ein Wohnklo mit Küche.
28:40Ja, ich zahle 950.
28:42Du hast ja auch mehr
28:43in der Lohnküte, oder?
28:45Sag mal, was ist Herr Paul eigentlich
28:46gegen die Kleine?
28:47Die ist doch süß.
28:49Frag mich nicht.
28:51Luzi kann den auch nicht ab.
28:53Jedenfalls macht er mir
28:54die Hölle heiß.
28:55Aber wenn ich die Wohnung nehme,
28:57wer kümmert sich dann
28:58um die Kleine,
28:58wenn ich auf Tour bin?
28:59Mensch, da seid ihr ja.
29:01Wisst ihr, wie lange
29:02der M7 schon steht?
29:03Also los, los, los, los.
29:04Ja, jetzt reg dich ab.
29:05Ich brauch höchstens 20 Minuten
29:06zum Nachschießen.
29:07Dann mach.
29:09Was ist mit der Wohnung?
29:11Hey, man könnte meinen,
29:12du willst mit der Spiegermutter
29:14loswerden.
29:16Hast du eine Wohnung,
29:16oder nicht?
29:18Ja.
29:18Aber zu teuer.
29:20Wenn du 200 drauflegst,
29:21bist du doch ganz gesund.
29:22Wie komm ich dazu,
29:23für deine Tochter zu löhnen?
29:24Ey, ich kann mir das
29:25allein nicht leisten.
29:26Mit Emma war das was anderes.
29:27Die hat ja mitverdient.
29:29Wenn du Luzio unbedingt
29:30loswerden willst,
29:30gib mir Emma zurück.
29:32Mann!
29:51Und Roland hat das alles geschluckt.
29:55Gepasst hat's ihm natürlich nicht.
29:56Aber wenn er wüsste,
29:57was ich sonst noch vorhabe,
29:58dann wäre er heilfroh,
29:59wenn ich in Mailand geblieben wäre.
30:00Zum Beispiel?
30:01Ich dachte mir,
30:02dass ich die Restaurierungsarbeiten
30:03außer Haus machen lasse.
30:04Du willst meine Näherei zumachen?
30:06Die Fehlerkontrolle für Paul Wieland
30:08bleibt natürlich.
30:10Ich meine,
30:11verdient ist leider sowieso nicht.
30:12Ich brauche euch für meine Mode.
30:14Nein Gott, Lena,
30:14du lächst nicht fast vorhin.
30:16Da wird mir ganz schwierig.
30:17Julia,
30:17machst du uns zwei von den Cocktails,
30:19für die ich dir das Rezept gegeben habe?
30:20Alles klar?
30:21Wenn wir es bis zum Herbst schaffen wollen,
30:22dabei zu sein,
30:23müssen wir arbeiten wie die Irre.
30:24Ich habe ein paar ganz tolle Ideen
30:26aus Mailand mitgebracht.
30:27Und auf dem Rückweg war ich in Venedig
30:28und habe fotografiert wie eine Wahnsinnige.
30:30Du warst ja noch nie in Venedig, oder?
30:31Äh, nee.
30:32Sag dir,
30:32die Wände von diesen alten Häusern
30:34und Palazos,
30:35die sind so von der Feuchtigkeit zerfressen,
30:36dass die unglaublichsten Farben
30:38und Muster und Farbschottierungen entstehen.
30:40Das geht von grau-rosa
30:42über zart-gelb
30:43bis zum grellsten,
30:44schrillsten Orange,
30:45das du je gesehen hast.
30:46Oh je,
30:47Paul tut mir jetzt schon leid,
30:48wenn er das alles produzieren soll.
30:49Wieso?
30:49Jan ist doch für meine Stoffe zuständig.
30:51Der schafft das.
30:52Und sag mal,
30:53war Osn nicht auch mal Textiltechniker?
30:54Schon.
30:56Danke.
30:57Ich...
31:03Ich brauche junge Leute,
31:04verstehst du?
31:05Es steht mir bis hier immer nur zu hören,
31:07das können wir nicht,
31:07das haben wir nie gemacht,
31:08das machen wir einfach nicht.
31:10Ich muss mein Telefon machen.
31:12Was trinken wir da eigentlich?
31:14Signora Blanca.
31:15Oh.
31:18Guten Tag, Lena Czerny.
31:20Nein,
31:20ich habe meinen Vertrag mit Mailand gekündigt.
31:22Ich bin hier,
31:23also in Augsburg.
31:24Ja, genau,
31:25darüber wollte ich mit Ihnen sprechen.
31:27Ich bin hier im Kurhaus,
31:28ganz in der Nähe von Ihrem Hotel.
31:30Wer ist das?
31:32Fünf Minuten,
31:32höchstens mit dem Taxi.
31:34Gut,
31:35dann warte ich.
31:36Danke.
31:37Wer?
31:39Waltraud Michel.
31:43Was willst du von ihr?
31:46Natalie,
31:46bist du jetzt beleidigt,
31:47wenn ich dich bitte,
31:48mich mit ihr allein zu lassen?
31:49Ja.
31:51Natalie,
31:51hier,
31:52kannst du einen Wagen haben,
31:52ich komme ja gleich nach.
31:53Na gut,
31:54aber komm nicht zu spät.
31:57Lassen wir euch noch schon.
31:58Ah,
31:58das kam letzten Montag,
31:59ich wollte es dir eigentlich nachschicken.
32:01Von der Polizei.
32:10eine Vorladung von Kommissar Bruckner.
32:13Ich hab's doch gesagt,
32:15er ist total verknallt in dich.
32:17Später.
32:36ich weiß nicht.
32:47Äh,
32:47das ist vaulten,
33:00Schön, dass Sie noch da sind.
33:04Wenn mir das eine gesagt hätte, dass ich über drei Wochen in diesem Nest hängen bleibe,
33:07dann hätte ich ihn für verrückt erklärt.
33:09Wollen Sie auch einen Cocktail? Hier gibt es die absolut besten der Stadt.
33:12Nein, danke. Aber auf einen Weißbahn dürfen Sie mich einladen.
33:16Ria, ein Viertel Müller-Turgau und für mich noch ein Espresso, bitte.
33:21Ich habe mich in Frankfurt oft gefragt, wie die Frau aussehen mag,
33:24die einem Mann wie Florian Unger so den Kopf verdreht,
33:27dass er seine Verlobte in den Wald schickt, seine Firma aufgibt.
33:31Ich war sehr sauer auf Sie. Und einversüchtig.
33:37Sie und Florian waren doch nicht. Um Himmels Willen, nein.
33:41Florian hat mich als Mädchen für alles missbraucht.
33:45Aber das ist vorbei.
33:47Ich möchte nur noch, dass der Kerl, der ihn auf dem Gewissen hat,
33:49seine gerechte Strafe kriegt.
33:51Das bin ich ihm schuldig und mir auch.
33:53Haben Sie den Artikel gelesen?
33:55In der Wochenendausgabe?
33:56Ich habe nur davon gehört.
33:59Der geht auf mein Konto.
34:01Ich habe endlich mal Dampf gemacht.
34:03Sonst lassen Sie die Geschichte einfach unter den Tisch fallen.
34:05Okay.
34:05Bitte schön.
34:09Normalerweise trinkt hier am Nachmittag keinen Alkohol.
34:14Sie sind also immer noch der Meinung, dass es Roland Althofer war?
34:18Mehr denn je.
34:19Er hat mich angerufen und mir mit seinem Anwalt gedroht.
34:23Nicht mit mir. Ich habe nichts mehr zu verlieren.
34:26Meinen Job bin ich auch wieder los.
34:28Mein Chef hat leider kein Verständnis für eine Mitarbeiterin,
34:31die außer der Reihe drei Wochen Urlaub in Augsburg macht.
34:33Das trifft sich gut.
34:34Also ich brauche nämlich eine Assistentin,
34:36beziehungsweise eine rechte Hand.
34:37Also das, was Sie für Florian wollen.
34:40Frau Czerny, ich...
34:41Bitte lassen Sie mich ausreden.
34:43Es gibt zwei Gründe, warum ich nicht in Mailand geblieben bin.
34:47Der erste ist, dass ich...
34:49dass ich genau wie Sie glaube,
34:50dass Florians Tod kein Unfall war.
34:52Und der zweite, dass ich...
34:54die Arbeit, die ich mit Florian angefangen habe,
34:56weiterführen möchte.
34:58Und da ich ihn nicht mehr habe,
35:00um mir den Rücken zu stärken
35:02oder mir gegebenenfalls die Meinung zu sagen,
35:05weil ich kann mindestens genauso stur sein
35:07und besessen von einer Idee wie er.
35:11Deswegen brauche ich jemanden wie Sie.
35:13Also jemand, der...
35:15der ihm nah war
35:16und mit dem ich reden kann über ihn.
35:20Vielleicht auch jemand, der...
35:23also der mir vielleicht aber hilft,
35:25und drüber hinwegzukommen,
35:27dass es ihn nicht mehr gibt.
35:30So jemand könnte ich selbst gebrauchen.
35:33Ich lege jede Nacht wach in meinem Hotelzimmer
35:35und starre die Blümchentapete an.
35:38Sie hat einen Riss
35:40und der sieht genau aus wie Florians Profil.
35:44Ich habe schon seine Diplomarbeit getippt,
35:46da war er gerade mal 25.
35:50Wollen Sie es sich wenigstens überlegen?
35:52Bitte?
35:55So eine Entscheidung kann ich nur betrunken treffen.
35:58Ja, normalerweise brauche ich mindestens drei Wochen,
36:00um mich zu entscheiden,
36:00welche Gardinen ich in meinem Wohnzimmer aufhänge.
36:04Also dann würde ich sagen,
36:06noch ein Glas?
36:07Eine Flasche.
36:08Aber die geht auf mich.
36:12Hey!
36:13Hallo!
36:14Was machst du noch hier?
36:16Komm, du hast doch längst Feierabend.
36:17Ja, Sekunde, ich habe noch was zu tun.
36:19Nichts da!
36:19Mach die Schranke hoch und komm mit.
36:21Na los!
36:22Hast du Wieland gefragt?
36:24Ja, wieso?
36:25Der ist doch schon längst weg.
36:25Hast du den nicht gesehen?
36:27Und wenn,
36:27was soll der denn dagegen haben,
36:28wenn du mir bei der Arbeit
36:29Gesellschaft leistest?
36:30Und dich vielleicht ein bisschen umschaust?
36:32Komm!
36:33Moment,
36:34ich muss die Pforte noch abschließen.
36:48Ich habe mit Herrn Kunze gesprochen.
36:49Er findet diesen Krankenjob
36:51auch altmodisch und überflüssig.
36:52Du bist lustig.
36:54Das ist meine Arbeit.
36:55Er sagt,
36:56du sollst mit Roland Althofer sprechen.
36:58Und jetzt komm,
36:58ich kann die Maschine
36:59nicht eh nicht allein lassen.
37:10Jetzt mach doch nicht so ein Gesicht.
37:14Die Damen werden sich
37:15viel zu erzählen haben.
37:16Hauptsache,
37:17Lena ist wieder da.
37:19Hallo!
37:21Wo warst du?
37:22Du hast gesagt,
37:23du kommst,
37:23Leckum,
37:23jetzt ist es fast zehn.
37:24Das war wirklich notwendig.
37:26Ich musste meine neue Assistentin
37:27mit Weißwein quasi zuschüssen,
37:28bevor sie Ja gesagt hat.
37:30Waltraub-Michtmus.
37:32Ja, genau.
37:33Was?
37:34Die Waltraub-Michel?
37:36Genau die.
37:36Kriege ich noch was zu essen?
37:38Ja,
37:38aber wann machen musstest
37:39ihr gefälligst selber.
37:40Ja,
37:41mach ich.
37:45Was sagt man dazu?
37:47Ich weiß nur eins,
37:47wenn das Roland hört,
37:49kriegt er Pickel.
38:08und jetzt warte mal ein Moment.
38:13Das ist ja zum Fürchten.
38:14Achtung.
38:24Wie?
38:26Sie sind hier?
38:28Ich bin untröstlich.
38:30Ich muss bekennen,
38:31ich weiß nicht,
38:31wer Sie sind
38:32und nicht,
38:33wie Sie sich nennen.
38:34Ich soll aus meinem Haus?
38:37Mich hält man nicht zum Besten.
38:39Noch kann ich hören und sehen.
38:41und jetzt musst du sagen
38:43und ich kann mich nur wundern
38:45und kann dich nicht verstehen.
38:48Sowas könnte ich nie.
38:51Oder wir improvisieren.
38:54Dass wir einen kleinen Krach haben.
38:56Wir haben aber keinen Krach.
38:59Im Gegenteil.
39:01Die letzten paar Monate mit dir
39:03waren die schönsten
39:04in meinem Leben.
39:05Rosa.
39:06Da werde ich ja ganz rot.
39:08Nein, doch, doch.
39:10Und
39:10ich würde dir jetzt auch
39:11einen Kuss geben,
39:12wenn ich nicht das Gefühl hätte,
39:14dass uns 300 Leute
39:16dabei zugucken.
39:19Ich sehe keinen.
39:22Hm.
39:23Hm.
39:23Hm.
39:24Hm.
39:25Hm.
39:25Hm.
39:26Hm.
39:26Hm.
39:26Hm.
39:30Hm.
40:07Wie kannst du denn da noch reden,
40:09wenn du schon schläfst?
40:13Oh, ich kann nicht schlafen.
40:16Dein Vater was?
40:18Hm.
40:21Was ist denn,
40:21wenn er seine Drogen warm macht
40:22und verkauft?
40:25Hm.
40:26Dann
40:27dann habe ich eine reiche Frau.
40:30Eine stinkreiche Frau.
40:32Hm.
40:33Oh, Roland, bitte.
40:36Nein, das Geld ist mir ja egal.
40:39Aber ich habe drüber nachgedacht,
40:40weißt du?
40:44Ich meine,
40:45so Unrecht hat er gar nicht.
40:47Ein Mann braucht was,
40:49wofür er arbeitet.
40:50Und eine Frau doch auch.
40:52Ein Kind.
40:55Wenn du überhaupt mal eins willst
40:56von einem Börder.
40:58Ach, du spinnst doch.
41:01Es halten mich doch alle dafür.
41:05Du doch auch.
41:07Anfangs jedenfalls.
41:08Gib's ruhig zu.
41:10Hm.
41:12Hm.
41:14Hm.
41:15Glaubst du wirklich,
41:16dann wäre ich jetzt noch hier?
41:18Hm.
41:23Lina glaubst du auch.
41:26Sie hat mir heute das Die wieder angeboten.
41:29Ich wette,
41:29das ist der einzige Grund,
41:30warum sie wieder zurückgekommen ist.
41:31Aus Rache.
41:33Roland.
41:35Bitte.
41:36Hör auf.
41:37Ich bin mir sicher,
41:38das wird sich alles aufklären.
41:43Birgit.
41:44Hm?
41:47Warum liebst du mich eigentlich?
41:51Wenn ich dran denke,
41:51wie ich war zu dir
41:53und jetzt diese Geschichte
41:55und hier das alte Haus
41:57mit der Schwiegermutter
41:59und der Schwägerin
41:59unter einem Dach.
42:03Wieso?
42:05Wieso bist du so sicher,
42:06dass sich das alles lohnt?
42:10Weißt du,
42:11das Schöne an der Liebe ist,
42:12dass man keine Wahl hat.
42:15Man kriegt sie geschenkt,
42:17ob man will oder nicht.
42:21Und dann.
42:30Und dann.
42:34Ja.
42:35Ja.
42:37Ja.
42:38Ja.
42:40Ja.
43:03Also, damit hast du praktisch gar nichts zu tun, höchstens bei Reparaturen.
43:07Das steuert alles der Prozessor hier.
43:09Ja. Und das Programmieren euch mit dem Jan oder dem Dilan.
43:13Warum ist dir das so verdammt wichtig?
43:16Hör das doch an, dieser Krach. Und das acht Stunden am Tag. Oft mehr, wenn's rund gehen.
43:20Wie Ohr.
43:22Hey, was macht ihr denn da?
43:26Isabella!
43:32Isabella, jetzt hör mir doch mal zu.
43:34Ich hab was viel Besseres aufgetan. Und das geht Leben her.
43:37Ja, da kann ich mich vielleicht sogar selbstständig machen. In einem halben Jahr oder so.
43:41Was denn? Als Krankenwärter auf dem Rangierbahnhof?
43:44Nein, ich...
43:45Weißt du was? Vergiss es. Es interessiert mich nicht mehr. Mach was du willst.
43:49Don't waste a second, when the tide is turning.
43:53Just check it out, feel the winds of change.
43:57Believe me, it's no shame, when your heart is burning.
44:01It changes all, but it's never the same.
44:05You're waiting for the perfect moment, I'm looking for the perfect grace.
44:13The one I finally found, it's been simply clear when I was looking in your face.
44:19You're still the one, forever and ever and ever and ever until the end of time.
44:32May heaven, may heaven, may heaven protect us endlessly.
45:10Untertitelung des ZDF, 2020
45:15Untertitelung des ZDF, 2020
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