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  • vor 2 Tagen

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Kurzfilme
Transkript
00:16Untertitelung des ZDF, 2020
00:38ZDF, 2020
00:59Was machst du denn hier?
01:01Spielst du jetzt etwa den Pförtner?
01:03Ich kann doch nicht den ganzen Tag Golf spielen.
01:05Nein, nein, nur so lange, bis ihr Ersatz für Ostdanner gefunden habt.
01:09Oder willst du den Job?
01:10Ach, dann ist der wieder bei Paul Wieland an der Maschine.
01:13Nein, nein, Paul hat den gefeuert.
01:15Und das führt dich hierher?
01:18Ewald, das Geld ist weg.
01:21Das ist ein Urkund.
01:22Du hättest hinfahren müssen.
01:24Jetzt ist das weg.
01:26Ja, aber wir...
01:27Die Bank gibt am Telefon keine Auskunft.
01:29Die denken wohl, ich sei vom Finanzamt.
01:32Aber deswegen bin ich nicht hier.
01:34Mein Sohn hat mich herzitiert.
01:37Hast du eine Ahnung, worum es geht?
01:39Nein.
01:43Viel Spaß bei deinem Rentner-Job.
02:02Also, jetzt reicht's.
02:04Wenn das so weitergeht, dann frühstücke ich lieber im Bett.
02:06Das hält doch kein Mensch aus, dieser Grabenkrieg zwischen euch beiden.
02:11Birgit!
02:12Ich muss nach München.
02:13Spät der Blick dann im Studio.
02:17Weißt du was?
02:18Deine Mutter hat's recht.
02:19Ich gebe auf.
02:22Und bevor ich im Arbeitszimmer auf den Sofa kämpfliere,
02:25frage ich lieber Felix, ob ich sein Zimmer haben kann.
02:28Dann können wir uns nämlich auch die Peinlichkeit ersparen, miteinander ins Bett zu müssen.
02:32Schönen Tag noch.
02:34Oh, Land!
02:57Roland!
02:59Getrennte Schlafzimmer!
03:00Das ist der Anfang vom Ende.
03:02Ja und, dann soll sie eben gehen.
03:04Sie ist ja sowieso nie im Zuhause.
03:05Gestern war's wieder zwei Uhr nachts.
03:07Wenn sie nur zehn Prozent von der Zeit in unsere Ehe investieren würde,
03:10die sie bei Lena rumsitzt und ihr Geld verpulvert.
03:12Hier!
03:13Fashion Factory, Charni.com.
03:16Und das jeden Tag, ganzseitig, in allen großen Tageszahlen.
03:19Oder hast du Leder das Geld gegeben?
03:22Wovon denn?
03:24Ihr habt ja das Konto in Zürich geplündert.
03:29Wie bitte?
03:30Du tust doch nicht so.
03:31Das war doch der Sinn der Übung, mich für unmündig zu erklären,
03:33damit ihr besser an das Geld kommt.
03:36Also, denk von mir jetzt, was du willst,
03:38aber hör auf, mir irgendwelche Sachen zu unterstellen, ja?
03:40Dann war's eben Felix.
03:43Frag doch mal Felix, wo er Donnerstag war.
03:45Ja, Fashion Factory, Interactive Shopping.
03:49Also, was ist denn?
03:50Felix war in Frankfurt, beim Textilverband.
03:54Mein Gott, Vater, wann begreifst du endlich,
03:56dass sich deine neue Verwandtschaft ausnimmt wie eine Weihnachtsgank?
03:59Aber damit ist jetzt Schluss.
04:01Der Familienrat, einschließlich deines Vertreters,
04:05um das hässliche Wort Vormund nicht zu verwenden,
04:07wird beschließen, die Schenkung deiner Anteile
04:09an Lena Czerni rückgängig zu machen.
04:11Und ich hoffe, du akzeptierst diese Entscheidung.
04:15Der Familienrat wird beschließen, Vormund?
04:19Nur Felix wird wieder mal dagegen stimmen,
04:21aber der frisst der Liener auch aus der Hand.
04:24Ihr glaubt wohl, ihr könnt mit mir machen, was ihr wollt.
04:27So gut wie, Vater.
04:29Aber leider zu spät.
04:31Dieses Desaster lässt sich ja nicht mehr stoppen.
04:34Die Verabredung war,
04:35die Entmündigung kriegt nur das Finanzamt
04:37und ist ansonsten bedeutungslos.
04:40Du lässt uns ja keine andere Wahl.
04:42Das könnt ihr nicht machen.
04:44Ich rufe Dr. Straubinger an.
04:45Der ist in Lausanne.
04:47Cornelia besuchen in der Klinik.
04:49Und auf dem Rückweg sollte er dein Konto auflösen.
04:51In Zürich.
04:53Er ist nicht mehr dein Anwalt.
04:54Er ist der Anwalt der Firma, begreift das.
04:59Roland, am liebsten würde ich dir jetzt eine runterhauen.
05:02Aber wahrscheinlich lässt du mich dann in einer Zwangsjacke abführen.
05:06Meinst du, mir fällt das leicht, Vater?
05:22Wo ist denn meine Tennis-Tasche?
05:24Felix!
05:25Los, sag schon, wo?
05:27Was hast du?
05:28Da war nur der kaputte Schläger drin,
05:29den du sowieso wegwerfen wolltest und deine alten Tennis-Schuhe.
05:32Wo ist die verdammte Tasche?
05:33Im Müll!
05:34Aua!
05:35Sag mal, hast du sie noch alle?
05:39Sag mal, hast du sie noch?
05:42Sag mal, hast du sie noch?
05:48Was hast du?
05:49Was ist das?
06:28Hallo? Herr Gellert? Ist jemand hier?
06:43Meier war Arthofer, ja. Entschuldigen Sie, aber die Tür stand offen.
06:48Herr Gellert, ich bin hier, weil ich vermitteln möchte zwischen Ihnen und Frau Chairman.
06:54Sehr nett von Ihnen. Aber dann muss sich die Dame schon selbst bemühen.
06:58Ich lasse mich da sehr ungern verladen. Außerdem fliege ich morgen nach New York.
07:02Ich kann ja sehr gut verstehen, dass Sie verletzt sind. Aber gibt es denn wirklich keinen Weg, Ihre beiden Auffassungen
07:09unter einen Hund zu bringen?
07:11Das habe ich ja versucht. Ich habe stundenlang in dieser Schickimicki-Knappe auf Ihre Chefin gewartet.
07:15Und als sie schließlich auftauchte. Nichts, gar nichts. Kein Wort der Entschuldigung. Sie ist davongerauscht wie eine Prima Donna.
07:22Und das können Sie ihr gerne ausrichten. Wenn sie in dem Business was werden will, dann kommt sie mit der
07:25Masche nicht weit.
07:27Lenas Mutter hat an dem Abend erfahren, dass sie lebensgefährlich erkrankt ist.
07:31Und als Lena sie endlich gefunden und nach Hause gebracht hatte, tja, da war es dann zu spät.
07:38Und warum hat sie nicht wenigstens angerufen?
07:40Ach, mein Gott. Glauben Sie nicht, dass man in so einem Augenblick alles andere unwichtig findet?
07:45Ein Starfotograf wartet irgendwo, mit dem man sich gestritten hat. Na und?
07:49Und warum kommen Sie damit erst jetzt?
07:51Na, weil ich es selber erst letzte Nacht erfahren habe.
07:54Wir haben bis zwei Jahre gearbeitet, um die Schnitte für Barcelona zu digitalisieren.
07:58Und dann hat Lena...
07:59Mein Gott, sie übernimmt sich total.
08:02Das einzige, was sie im Moment vom Grübeln abhält, ist die Arbeit.
08:06Herr Gellert, wir brauchen Sie. Wirklich.
08:09Jetzt noch mehr als vorher. Wir haben eine Woche verloren.
08:12Die Anzeigen laufen und das einzige, was wir haben, sind Lenas Modezeichnung auf der Website
08:17und die Eröffnung der Internet-Boutique am ersten.
08:20Bitte.
08:21Ich kann nur Jörg nicht absagen.
08:25Es geht alles, Herr Gellert. Wenn man will.
08:49Und hier ist dein Ticket. Augsburg, Zürich, Barcelona. Damit du nicht extra nach München musst.
08:54Guten Morgen.
08:54Morgen.
08:55Darf ich mal sehen?
09:00Zürich. Wieso Zürich?
09:02Es geht schneller. Was gibt's? Ich muss los. Tom, bist du so weit?
09:07Gleich. Er lädt noch.
09:09Ähm, du warst letzte Woche auch schon in Spanien.
09:12Ja, Kalkulationsbesprechung.
09:13Auch über Zürich.
09:15Was soll das, Roland?
09:17Am Flughafen gibt's eine nette kleine Filiale der Züricher Kantonsbank.
09:22Und mit der Bahn sind's keine zehn Minuten in die City.
09:25In anderthalb Stunden Aufenthalt kann man bequem diverse Bankgeschäfte erledigen.
09:28Und zum Beispiel mit einer Vollmacht ein Nummernkonto auflösen.
09:33Du erwartest jetzt nicht ernsthaft eine Antwort auf den Schwachsinn, oder?
09:37Eigentlich schon. Oder zumindest eine plausible Erklärung.
09:39Dann frag deinen Bruder. Der war am Donnerstag nämlich nicht in Frankfurt.
09:43Herr Gellert. Ich gebe dir die Disketten für die Zuschneidemaschinen zur Sicherheit auch noch mit,
09:47falls sie das nicht gebacken kriegen.
09:48Danke bisschen, Schatz. Jetzt gehst du nach Hause und legst dich hin, ja?
09:51Nee, jetzt mache ich unsere E-Mails mit Frau Michel.
09:56Wir zahlten eigentlich deine Anzeigen. Birgit?
09:59Wir, Roland. Wir.
10:02Birgit hat jede Menge rausgeholt bei den Zeitungen.
10:05Sie kennt ja die Leute noch aus ihrer Brauerei-Zeit.
10:07Aber jetzt muss ich. Entschuldige mich.
10:11Weitraut, tschüss!
10:13Birgit muss jeden Moment hier sein.
10:15Sag ihr bitte, sie soll noch mal mit diesem Paketversand verhandeln.
10:17Ich will schon ab 500 Stück Rabatten, nicht erst ab 1000.
10:19Alles klar. Pass auf dich auf. Hast du dein Handy dabei?
10:22Ja! Tschüss!
10:24Maya con dios!
10:30Felix war beim Textilverband in Frankfurt.
10:35Hör zu! Du kannst von mir aus glauben, was du willst.
10:38Dein Vater jedenfalls hat den Schlüssel zu seinem Schreibtisch am Schlüsselbund im Auto stecken lassen.
10:43Und kurz darauf war Felix verschwunden, obwohl er eigentlich zum Fototermin dabei sein wollte.
10:48Ja, aber mit der Nummer allein kommt doch keiner ans Geld.
10:51Mit einem Attest vom Arzt, dass der Kontoinhaber nicht mehr zurechnungsfähig ist und mit Felix Talent jedem ein X für
10:56ein U vorzumachen schon.
11:06Übrigens Lena, ich wollte dir nur noch sagen, dass Vaters Schenkung an dich rückgängig gemacht wurde.
11:10Ja, du kannst sie natürlich anfechten, aber Dr. Straubinger hat das ziemlich gut abgesichert.
11:15Ich habe vor einem Mutar, unter Zeugen.
11:17Zeugen? Zeugen waren lediglich du und deine Mutter und das wird jedes Gericht als psychische Nötigung auslegen.
11:25Fahnen sie!
11:29Fahnen sie!
11:35Fahnen sie!
11:37Fahnen sie!
11:42Fahnen sie!
12:01Fahnen sie!
12:04Fahnen sie!
12:10Fahnen sie!
12:13Osa!
12:15Fahnen sie!
12:16Bist du das?
12:19Du?
12:22Dass du dich noch her traust!
12:27Also bevor du mich entärmst, hör erst zu, ja?
12:30Ich gebe zu, das war nicht ganz koscher, was ich da gedeichselt habe, aber...
12:37Nachdem die Roland und der Rest unserer netten Familie mit dir umgegangen sind...
12:43Hier, dein Geld. 1,9 Millionen Schweizer Franken.
12:51Ein paar Scheine habe ich mir natürlich als Reisespäßen abgezweigt.
12:56Was sagt man denn?
13:00Ich dachte, du...
13:02Wollte ich auch. Als Rückversicherung, falls Roland mich loswerden will.
13:06Mit knapp 2 Millionen kann man schon eine eigene Existenz aufbauen.
13:11So.
13:13Komm, drauf trinken wir ein.
13:16Es ist noch ein Rest Champagner von gestern Abend im Kühlschrank.
13:20Rosa und ich haben wieder Frieden geschlossen.
13:27Dann geht sie also nicht zurück nach München.
13:55Ich hätte es merken müssen.
13:58Ich hätte es merken müssen.
13:58Ich war so voll mit meinem eigenen Mist.
14:01Wo geht es lang? Links oder rechts?
14:03Rechts und weit.
14:04Dann geht es mal an.
14:14inconvenient
14:19aber
14:31nicht.
14:49Bist du sicher?
14:51Wir waren erst gestern hier beim Spazierengehen, da unten am Wasser, das ist ihr Lieblingsplatz.
15:07Hose? Hose?
15:40Ja? Wir brauchen dringend einen Notarztwagen. Was? Wo sind wir hier? Vater, wo sind wir hier?
15:53Felix, bitte nicht.
15:55Aber...
15:56Bitte...
16:04Darf ich?
16:08Fliegen Sie auch nach Zürich?
16:10Ja, und weiter nach Barcelona.
16:13Nein, ich auch.
16:17Ja, eine Besprechung mit einer potenziellen Kundin. Mode.
16:22Die letzte Fotosession ist leider geplatzt wegen künstlerischer oder sonstiger Differenzen.
16:28Vielleicht klappt es ja diesmal.
16:30Wir haben endlos Zeit, uns über das Konzept zu unterhalten.
16:33Jetzt plötzlich.
16:35Ich dachte eigentlich, Sie sind längst in New York.
16:37Ich habe noch nie einen Job hingeschmissen. Ihre wäre der Erste gewesen.
16:41Und ich bin einer, der die Dinge gerne zu Ende bringt.
16:44Aha.
16:45Na dann.
16:47Ähm, Sie können ja schon mal einchecken. Ich komme dann gleich nach.
16:55Czerny?
16:57Beitraut, ich muss einchecken.
17:02Ich muss einchecken.
17:05Danke.
17:12Alles okay.
17:15Frau Czerny?
17:24Meine Mutter ist gestorben.
17:30Ich, ich, ich, ich muss, ich kann, ich kann jetzt...
17:34Sie warten hier, ich hole das Gepäck.
17:53Die Pillen vielleicht nehmen Sie aufs Bett, so wie es im Wald ausgesehen hat.
17:59Felix, das werde ich dir nie vergessen.
18:02Ich hoffe, du kommst damit durch.
18:08Ich glaube, es ist besser, du gehst jetzt. Dr. Wolf wird gleich kommen.
18:11Okay.
18:14Wenn du mich brauchst, dann meldst du dich, ja?
18:18Zählen.
18:29Zählen.
18:59Untertitelung des ZDF, 2020
19:09Ah, Lena!
19:32Wo ist sie?
19:34Oben in ihrem Zimmer.
19:38Lena, liest es vorher.
19:41Sein Abschiedsbrief.
19:43Seitdem weiß ich, als Felix soll ich sie erfunden haben.
20:12Ich dachte, es sei alles wieder gut.
20:19Es war wie früher.
20:23Es hat gekocht.
20:25Kerzen waren auf dem Tisch.
20:29Und dann sind wir spazieren gegangen.
20:34Zu dem kleinen See, wo sie immer hinging, wenn sie allein sein wollte.
20:41Lena, warum nur?
20:42Warum bloß?
20:44Warum?
20:45Warum hat sie mir nichts gesagt?
20:48Du auch nicht, dass sie so krank war?
20:53Weil sie es so wollte.
21:03Das wird der Dr. Wolf sein.
21:07Du wartest lieber, bis er wieder weg ist.
21:11Fast beneide ich sie.
21:14Ich weiß nicht, wenn es mal so weit ist, ob ich das schaffe,
21:17so friedlich Abschied zu nehmen.
21:35Ich weiß nicht, ob ich das schaffe,
22:00Ja?
22:01Wo bist du?
22:03Ich bin bei Wilhelm.
22:04Der Arzt ist noch da.
22:06Ich wollte dir nur sagen, dass ich Barcelona abgesagt habe.
22:09Gleich nachdem Felix Althoffer angerufen hat.
22:11Du kannst dir also so viel Zeit nehmen, wie du brauchst.
22:14Bis dahin sind die Stoffe dort.
22:15Du verpasst also nichts.
22:17Danke, Waltraud.
22:18Und dann wollte ich dir natürlich von allen hier sagen, wie sehr sie Anteil nehmen.
22:22Und dass du dir keine Sorgen zu machen brauchst.
22:24Alles läuft.
22:27Ach ja, und Birgit war bei Chris Gellert.
22:30Er will es nochmal versuchen.
22:31Leider erst nach New York, aber immerhin.
22:33Er war am Flugplatz und hat mich hergefahren.
22:37Er hat New York verschoben.
22:39Am Montag können wir.
22:41Nathalie und Birgit sollen alles vorbereiten.
22:43Toll.
22:44Aber jetzt lasse ich dich in Ruhe.
22:46Das Geschäft kann warten.
22:51Ich glaube, der Arzt geht jetzt.
22:53Auf Wiedersehen, Herr.
22:54Ich melde mich später.
23:10Herzversagen.
23:13Sie hat nicht leiden müssen.
23:15Sie ist erst eingeschlafen.
23:17Dann setzt die Muskellähmung ein.
23:20Und dann hört das Herz auf zu schlafen.
23:32Sie hat nicht leiden müssen.
24:10Mami.
24:12Mami.
24:14Mami.
24:43Dann machen Sie bitte eine Kopie für meinen Vater und eine für Dr. Straubinger.
24:47Das ist ja nett, dass ich dich auch mal wieder sehe.
24:50Entschuldige, ich war erst in der Sauna, in der Massage.
24:54Zeig mal her.
24:56Betrifft Kontra Zürich?
24:58Das kannst du vergessen.
24:59Ich habe das Geld Vater gegeben.
25:00Also lass ihn in Frieden.
25:05Kriege ich einen Kaffee vor, Stammel?
25:07Ich leide unter galoppierendem Koffeinentzug.
25:12Du leidest unter ganz was anderem.
25:15Offenbar ist Vaters Demenz hier ansteckend.
25:17Was soll das heißen, du hast Vater das Geld gegeben?
25:20Ist es nicht dein Geld?
25:22Es ist auch nicht Vaters Geld.
25:23Das Geld gehört der Firma.
25:25Außerdem, von wem hast du es überhaupt?
25:29Ich habe es abgehoben.
25:31In Zürich.
25:32Und ich hätte es behalten.
25:34Denn bist du und Straubinger, den Mom gehabt hätte, hinzufahren, wäre es futsch gewesen.
25:37Also lass es gut sein.
25:39Roland, endlich.
25:41Lenas Mutter ist heute gestorben.
25:42Ich war bei Ihnen.
25:43Gott sei Dank.
25:45Sonst müssten wir jetzt zu zwei Beerdigungen gehen.
25:59Machst du mal weiter?
26:01Ich bin kurz weg.
26:12Urs!
26:13Urs!
26:19Ich wollte dich nur noch mal sehen.
26:21Das heißt, du gehst wirklich?
26:24Ich bin nur hier, um meine Papiere von der Frau Stammel zu holen.
26:28Hast du gesehen?
26:29Der Kunze macht den Vorteil jetzt.
26:32Und was machst du jetzt?
26:34Ich kann auf dem Gestüt voll einsteigen.
26:36Mit Tieren komme ich einfach besser klar als mit Menschen.
26:39Das ist doch toll.
26:40Das wolltest du doch immer.
26:41Naja, als Trainer.
26:42Nicht als Stallbursche.
26:43Und was hindert dich daran, Trainer zu werden?
26:45Isabella, gib's auf.
26:47Man muss nicht immer irgendwas werden wollen.
26:49Mir reicht es, was zu sein und etwas gern zu tun.
26:52Ich liebe Pferde.
26:54Als Trainer schindet man sie doch noch.
26:56Nein, ich will nicht mehr.
26:58Das hat alles kaputt gemacht zwischen uns.
27:02Du kannst mich einmal besuchen, wenn du willst.
27:19Mach's gut.
27:20Ich bin nur ein bisschen.
27:25Ich bin nur ein bisschen.
27:28Ich bin nur ein bisschen.
27:35Ich bin nur ein bisschen.
27:36Ich bin nur ein bisschen.
27:36Ich bin nur ein bisschen.
27:37Ich bin nur ein bisschen.
27:38Ich bin nur ein bisschen.
27:38Ich bin nur ein bisschen.
27:38Ich bin nur ein bisschen.
27:38Ich bin nur ein bisschen.
27:40Ich bin nur ein bisschen.
27:43Ich bin nur ein bisschen.
27:55Dann würden wir uns verabschieden.
27:58Na schon.
28:00Na schon.
28:16Wie soll ich bloß leben, oder sie?
28:20Ja, da muss mir auch was einfallen.
28:25Würdest du dir was ausmachen, mir diese Stelle zu zeigen?
28:27Also diesen Waldsee?
28:29Lena.
28:30Bitte.
28:32Ich würde einfach eine schönere Erinnerung an Sie haben, als an Friedhof.
28:38Ich kann nicht.
28:40Du kannst bei einem Wagen nehmen.
28:42Es ist ganz leicht zu finden.
28:59Ja, am Montag.
29:01Und mit den gleichen Models.
29:05Wieso?
29:06Ja, dann musst du versuchen, sie zu kriegen.
29:08Und wenn nicht, dann brauchen wir auf jeden Fall welche mit denselben Maßen.
29:11Ja, und wo das stattfinden wird, ruf dich Chris noch an, ja?
29:14Okay.
29:15Silvia, bleib mal kurz dran.
29:17Hallo, Silvia, wegen des Termins am Montag.
29:20Oh.
29:21Silvia?
29:21Hallo.
29:23Bei mir im Studio.
29:24No Background, aber das besprechen wir alles morgen.
29:27Mhm.
29:28Das weiß ich nicht.
29:45Silvia?
29:46Ich habe gerade keine Möglichkeit, das mit Frau Czerny abzuchecken, aber ich bin mir sicher,
29:49auf den Kompromiss können wir uns einigen.
29:51Haben Sie was von ihr gehört?
29:53Ja, aber ich glaube nicht, dass sie heute noch ansprechbar ist.
29:55Ich dachte, wenn ich sowieso schon mal hier bin, dann könnte ich vielleicht gleich einen
29:58Teil der Kollektion mit nach München nehmen.
30:00Also ich wollte mich erst mal ganz herzlich bei Ihnen bedanken.
30:03In meinen künstlichen Träumen hätte ich nicht gedacht, dass Sie es doch noch möglich machen.
30:06Ich auch nicht.
30:09Tom, können Sie mir bitte mal helfen?
30:10Ja.
30:16Ja.
30:57Musik
31:06Musik
31:32Dann versuchen Sie, Herrn Dr. Straubinger eben in der Klinik zu erreichen.
31:34Er soll mich auf jeden Fall heute noch zurückrufen.
31:36Mache ich.
31:37Ja.
31:40Es tut mir leid, Herr Danna.
31:42Aber heute ist wirklich ein Tag.
31:43Also den werde ich so schnell nicht vergessen.
31:45Schon gut.
31:49Nur, nach so vielen Jahren in der Firma, da denkt man halt,
31:52na ja, dass man dazugehört.
31:54Das heißt doch immer, wir sind eine Familie.
31:57Glauben Sie, in einer richtigen Familie geht es anders zu?
32:00Aber wenn Sie tröstet, mir werden Sie fehlen.
32:03Und vielen anderen hier auch.
32:06Sie sind doch noch jung.
32:07Machen Sie was aus Ihrem Leben.
32:10Vielen Dank, Frau Stachel.
32:11Ich werde mir Mühe geben.
32:40Mein herzliches Beiland.
32:43Und der Tochter hat es mir gesagt.
32:45Ich lasse euch auch gleich allein.
32:47Nein, bitte.
32:49Bitte bleibt doch.
32:50Mir tut das gut.
32:51Du hast doch nichts dagegen.
32:52Natürlich nicht.
32:53Ich sollte sowieso kurz in die Firma.
32:55Du kannst gern hier schlafen.
32:58Es ist ein schwacher Trost.
33:00Aber es stimmt.
33:02Ich habe es im eigenen Leib erfahren, nach dem Tode meiner Frau.
33:06Die Zeit heilt alle Wunden.
33:10Aber die Narben bleiben.
33:12Danke.
33:16Brauchst du den Wagen heute noch?
33:17Weil sonst rufe ich mir ein Taxi.
33:19Nein.
33:20Kann doch sowieso nicht mehr.
33:24Eigentlich furchtbar, dass man das braucht, oder?
33:28Dann rufe ich dich später an.
33:33Wiedersehen, Herr Mayerbär.
33:34Wiedersehen, Frau Stachel.
33:44Das Mädchen hat eine ungeheure Kraft.
33:48Gegen sie komme ich mir vor wie ein sentimentaler, alter...
33:55Frauen haben eine andere Art, mit Schmerz umzugehen.
33:59Birgit ist ganz ähnlich.
34:00Die war ja kaum 14 Jahre, als ihre Mutter starb.
34:04Ich war damals völlig gelähmt.
34:07Hätte mich fast zur Tode gesoffen.
34:11Du hast es besser als ich damals.
34:19Du hast einen Freund, der weiß, was du durchmachst.
34:24Und bei dem du dich ausweilen kannst.
34:41Ich dachte, ich schaue mal nach ihm.
34:43Alles klar?
34:44Nein, wie denn?
34:46Aber ich muss raus hier, sonst drehe ich durch.
34:48Kommen Sie.
34:50Also ich glaube, ich muss noch mal in die Firma.
34:52Da ist keiner mehr, außer Tom.
34:54Wir haben alles im Griff.
34:55Bestimmt.
34:57Bitte.
34:58Gut.
35:01Sag nur meinem Vater ein bisschen.
35:07Langer Rede, kurzer Sinn.
35:11Es gibt Frauen, die hinterlassen keine Lücke,
35:16sondern einen Abgrund, den du nicht füllen kannst.
35:23Entschuldigung, aber ich brauche den Wagen doch nicht.
35:25Ich werde abgeholt.
35:27Ja, ja, sicher, sicher.
35:29Man kann sich was vormachen und es nochmal versuchen.
35:33Hab ich auch.
35:35Er lebt schon gerne alleine.
35:36Prost, Wilhelm.
35:38Prost.
35:41Aber dann, was denn?
35:44Dann bin ich einfach weggelaufen.
35:47Ich bin da anders als du, Wilhelm.
35:49Sag mal, wie oft warst du verheiratet?
35:52Zweimal, nicht?
35:53Und Lenas Mutter.
35:55Ja.
35:58Ich bin eben ein Schauspieler.
36:01Ich kann jedem was vorspielen.
36:03Sogar vor allem mir selbst.
36:08Nur Rosa nicht.
36:11Sie hat mir keine meiner Rollen abgenommen.
36:19Den Unternehmer nicht.
36:20Den liebevollen Familienvater.
36:23Den treuen Lebensgefährten.
36:28Sie hat mich geliebt, wie ich war.
36:33Ich hab endlich nie richtig verstanden, warum.
36:36Wie denn?
36:38Wie denn?
36:40Die Frauen suchen sich die Männer aus.
36:43Nicht wir, die Frauen.
36:46Dann soll die Menschheit längst den Haufen degenerierter Irrer.
36:50Oder größenwahnsinniger Chaoten.
36:54Zum Wohle.
37:02Hast du damals dran gedacht, dich umzubringen?
37:07Und Birgit allein lassen?
37:10Nein.
37:11Nein, du, das hätte mir Ingrid nie verziehen.
37:16Weißt du, Wilhelm?
37:18Ich hoffe nämlich immer noch,
37:20dass ich sie im Jenseits wiedersehe.
37:24Wo immer dieses Jenseits auch sein mag.
37:29Was?
37:30Ja.
37:32Heul nur, Wilhelm.
37:36Dein Leben lang hast du den starken Mann gemimt.
37:39Ich auch.
37:43Das ist vorbei.
37:54Guten Abend.
37:55Zimmer zwölf, bitte.
37:56Entschuldigung.
37:57Gynäkologische.
37:58Ja, danke.
38:00Frau Althofer?
38:01Stange, guten Abend.
38:04Nein.
38:05Ihr Bruder wollte nur, dass Dr. Straubinger ihn heute noch anruft.
38:08Ich kann ihn aber auf dem Handy nicht erreichen.
38:10Ja, gut.
38:11Danke.
38:11Danke.
38:12Wann ist es denn so weit?
38:16Ich kann es kaum erwarten, das Baby zu sehen.
38:20Ja, danke.
38:21Alles Gute für Sie beide.
38:26Ist er weg, der große Diktator?
38:29Ja, vor drei Minuten.
38:32Darf man fragen, was er vorhat?
38:35Herr Althofer.
38:37Also jetzt kommen Sie mir nicht schon wieder mit der Loyalitätsnummer, Frau Stange.
38:41Was würden Sie von mir halten, wenn ich Ihrem Bruder alles weitererzählen würde?
38:45Das würden Sie nicht tun, Marianne.
38:47Und wissen Sie auch warum?
38:48Weil Sie mich mögen.
38:49Und ich Sie auch.
38:52Ihr Bruder hat es schwerer als Sie.
38:54Stimmt.
38:56Aber das ändert nichts an meiner Haltung.
38:58Sie haben mit Lausanne telefoniert eben.
39:00Ja.
39:01Ihrer Schwester geht es gut.
39:03Sie wollen die Geburt jetzt doch einleiten.
39:05Huch, wie aufregend.
39:07Aber deswegen haben Sie nicht dort angerufen.
39:09Roland will Straubinger einschalten, stimmt's?
39:14Na gut.
39:16Richten Sie meinem Bruder aus, dass wir geschiedene Leute sind,
39:18falls er versucht, Vater das Geld wegzunehmen.
39:22Und ich mache mit Lena einen eigenen Laden auf.
39:33Heute wäre so ein Raum unbezahlbar.
39:35Aber damals, als ich anfing, hatte ich Glück.
39:37Da war es oft noch nicht so in wie heute.
39:39Bitte.
39:42Ich dachte, wir fotografieren vor diversen neutralen Hintergründen.
39:46Von mir aus auch in verschiedenen Farben.
39:48Hat Tom Ihnen von unserem Konzept erzählt?
39:50Hat er, ja.
39:50Da hinten ist meine Dunkelkammer.
39:52Um die Ecke.
39:53Das ist eigentlich ein Anachronismus.
39:55Das machen heute nur noch Künstler oder Amateure.
39:57Ich bin ein bisschen altmodisch.
39:59Mein Büro.
40:00Mein Badezimmer.
40:02Tja, und das hier ist die Küche,
40:05falls man das so nennen kann.
40:08Ich kann uns auch was kochen,
40:09wenn Sie das Risiko eingehen wollen.
40:12Also, wenn ich Ihnen mit meinem Gerede auf den Geist gehe,
40:14dann müssen Sie es bitte sagen.
40:15Ich kann auch gerne still sein.
40:17Nein.
40:19Ich habe eine Idee.
40:20Kommen Sie.
40:25Setzen Sie sich und schließen Sie die Augen.
40:37Kommen Sie sich und schließen Sie.
41:07Lena!
41:11Lena!
41:15Hey.
41:16Das ist alles wahnsinnig lieb von dir.
41:18Aber ich...
41:21Es ist okay, es ist okay, es ist okay, es ist okay.
41:40Und du weißt wirklich nichts über die näheren Umstände?
41:43Nein.
41:44Lenas Mutter ist gestorben, mehr hat Felix zu dem Thema nicht gesagt.
41:48Dafür hat er mir gestanden, dass er es, weil er das Konto in Zürich abgeräumt hat.
41:53Armer Willem.
41:54Er hat wirklich Pech mit vorn.
41:58Entschuldigt bitte, sowas ging nicht früher.
42:01Lena fällt jetzt wohl ein paar Tage aus und wir mussten...
42:05Ich nehme an, du weißt, was passiert ist?
42:07Roland hat das mal passiert.
42:11Ich hatte eigentlich erwartet, dass du wieder dein Vater bist.
42:15Wie kommst du denn darauf?
42:18Ist Lena bei ihm?
42:20Ich weiß nicht.
42:21Birgit, du hast mir nicht geantwortet.
42:25Wieso glaubst du, Vater wollte oder sollte mich ausgerechnet nicht brauchen können?
42:31Vergiss es, Roland.
42:32Ich weiß, was Birgit meint.
42:34Roland, es gibt Momente im Leben, wo man eine gewisse Großzügigkeit entwickeln sollte.
42:38Ja, wo es egal ist, was ist oder was war.
42:42Ob es mir nur passt oder nicht, aber Willem hat diese Frau geliebt.
42:47Und zwar mehr als mich oder als Sylvia.
42:51Dafür kann er nichts.
42:54Und du sagst ausgerechnet du.
42:57Entschuldige, aber wo war denn deine Großzügigkeit, als Vater dich verlassen hat?
43:00Roland, das war doch eine ganz andere Situation.
43:03Was wir uns alles anhören mussten.
43:04Was für ein verantwortungsloser, herzloser, hinterhältiger...
43:07Roland, bitte!
43:08Ist doch wahr!
43:09Oder was würdest du sagen, wenn ich mir eine andere suchen würde, die Kinder kriegen kann?
43:18Birgit, bitte!
43:19Genau, Birgit, warte doch!
43:21Tut mir leid, Birgit, du spartest doch!
43:23Ja, gut, du hast recht!
43:25Hau mir eine runter, komm!
43:26Es war dumm und ungerecht von mir, komm!
43:28Du hast mich doch nie geliebt, Roland.
43:31Aber fairerweise hast du mir das gesagt, vor der Hochzeit.
43:34Das ist doch längst vorbei.
43:34Nein, Roland, das ist nicht längst vorbei!
43:37Sonst hättest du doch kaum so etwas zu deiner Frau gesagt!
43:40Kinder, bitte!
43:41Wenn ich wirklich keine Kinder kriegen könnte,
43:43dann würde ich mir jetzt vorkommen wie...
43:45wie irgendein nutzloses Wesen!
43:47Aber dem ist nicht so!
43:49Ich wollte es dir nur ersparen!
43:51Was redest du da?
43:53Birgit!
43:53Du hast geglaubt, du bist auf der sicheren Seite, weil du ein Kind hast?
43:58Das Kind ist nicht von dir, Roland.
44:00Sie hat dich nur zahlen lassen.
44:02Das Kind ist von einem anderen.
44:04Tut mir leid.
44:10Roland, das ist nicht wahr.
44:13Ich meine, wenn man wütend ist, dann sagt man oftmals solche Sachen.
44:16Birgit!
44:29Birgit!
44:30Das ist nicht wahr.
44:33Das ist nicht wahr.
44:38Das ist nicht wahr.
44:54Das ist nicht wahr.
44:55Ist đâu werden, dann v went Kend sommer.
45:02Das sind wahnsinn scheetera trunk.那個
45:07durchaus wie es immer dünn.
45:18Forever with you
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