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  • vor 2 Tagen

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Kurzfilme
Transkript
00:17Untertitelung des ZDF, 2020
00:36ZDF, 2020
00:58Rosa, ich habe mir schon Sorgen gemacht. Ich habe dich beim Frühstück vermisst.
01:04Wo warst du denn?
01:06Ich war in der Kirche.
01:08In der Kirche? Du?
01:10Es war seit 30 Jahren zum ersten Mal.
01:15Wilhelm, ich will wieder nach München zurück.
01:20Bitte, lass mich ausreden.
01:24Es war ein Fehler, alles aufzugeben und zusammenzuziehen.
01:29Man kann verlorenes Leben nicht nachholen.
01:33Das ist dir in der Kirche eingefallen?
01:35Nein.
01:37Das ist mir schon eine Weile klar.
01:40In der Kirche habe ich nur um den Mut gebetet, auch zu tun, was ich für richtig halte.
01:46Bitte, Wilhelm, lass mich gehen.
01:51Rosa, bitte überstürz nichts.
01:55Ich habe einen Termin in der Firma, ich kann ihn leider nicht absagen.
01:59Und heute ist auch noch die Verabschiedung von Ewald Kunzig.
02:03Bitte, Rosa.
02:05Ich mache alles, was du willst, aber lass mich nicht allein.
02:10Jetzt nicht.
02:12Dann kommst du wieder.
02:14Sobald ich kann.
02:16Dann geh jetzt.
02:19Guten Morgen.
02:21Guten Morgen.
02:22Wiedersehen.
02:38Er ist da.
02:40Also, schick ihn dann rüber zu Roland, ja?
02:43Wenn ihr fertig seid, kannst du Dr. Straubinger bitten, bei mir vorbeizuschauen?
02:46Mach ich.
02:53Tag, Vater.
02:54Sag mal, ist der Straubinger hier oder drüben im Büro?
02:57Bei Roland.
02:58Aber sag doch Cornelia guten Tag.
02:59Sie fährt nach Lausanne morgen.
03:02Ist denn das schon so weit mit dem Leben?
03:04Nein, sie soll nur liegen die letzten Wochen.
03:06Irgendwas mit ihrem Becken stimmt nicht oder das Kind liegt falsch.
03:08Aber bei Cornelia war ja immer alles etwas komplizierter.
03:11Dann bis gleich.
03:12Ach, äh, gibst du das bitte, Straubinger?
03:15Das kam heute Morgen von meiner Spionin aus der Stadtverwaltung.
03:19Ich habe es gar nicht erst aufgemacht.
03:20Das kann diesen Terror nicht mehr ertragen.
03:22Von deiner?
03:23Von Frau Gesswein.
03:25Ja.
03:34Bis zum nächsten Mal.
03:35Bis zum nächsten Mal.
03:46Bis zum nächsten Mal.
04:13Ah, Herr Kussmaul. Na, hallo.
04:15Ich stelle Herrn Kussmaul noch kurz in Betrieb vor und dann...
04:19Ja, dann ist es soweit.
04:21Darf ich mich dann jetzt schon von Ihnen verabschieden?
04:23Ich muss gleich los nach Frankfurt.
04:26Dann alles Gute.
04:28Danke.
04:30Der Mann hat mit meinem Vater zusammen Althofer zu dem gemacht, was es ist.
04:33Und vor ihm schon. Sein Vater mit meinem Großvater.
04:37Das hat Herr Kunze schon erwähnt.
04:39Ich hoffe, ich kann die Lücke füllen, die er hinterlässt.
04:41Dann müssen Sie aber noch ein paar Kilo zulegen.
04:44Der Vater ist noch in der Villa. Ich will Sie bestimmt auch noch sehen.
04:46Also, laufen Sie nicht weg.
04:48Nein, nein, nein. Es dauert sowieso noch.
04:50Was meinen wir damit?
04:52Zulegen?
04:53Vergessen Sie es.
04:55Felix Althofer nimmt alles etwas lockerer als unser einer.
04:59Vielleicht probierst du es später noch mal.
05:01Heute geht es wirklich zu wie im Irrenhaus.
05:04Ilona, ich muss Schluss machen.
05:07Ja, ich werde es Ewald ausrichten. Ganz bestimmt. Tschüss.
05:11Entschuldigen Sie, aber Frau von Dietrichsen wollte Herrn Kunze nur eben...
05:14Schon gut.
05:14Geben Sie dem bitte Dr. Straubinger und richten Sie ihm aus, dass er zu meiner Schwester kommen soll, bevor er
05:19geht, ja?
05:20Ja, wieso? Sind Sie nicht dabei jetzt?
05:22Ich muss dringend nach Frankfurt.
05:24Frankfurt? Davon wüsste ich ja gar nichts.
05:27Ja, ich auch nicht bis vor zehn Minuten.
05:30Kiesling vom Textilverband behauptet, wir würden Kreisabspraben mit Konkurrenzfirmen treffen.
05:34Ich bin morgen wieder zurück.
05:36Aber Ihr Vater kommt doch.
05:38Habe ich schon getroffen. Er ist noch in der Villa.
05:41Und was ist mit Herrn Kunze? Ihr Bruder wollte doch eine kleine Abschiedsfeier für ihn.
05:45Habe ich auch schon erledigt. Außerdem wird es nicht das letzte Mal sein, dass ich ihn sehe.
05:48Wie ich ihn kenne, wird er sowieso ständig bei Ihnen hier abhängen.
05:51Wenn ihm die Decke auf den Kopf fällt zu Hause.
05:53Habe ich alles? Ach ja.
06:00Sind Sie so nett und machen eine Kopie des Gutachtens von der Klinik?
06:04Von Ihrem Vater? Was wollen Sie denn damit in Frankfurt?
06:09Muss ich für alles, was ich tue, eine schriftliche Begründung mit drei Durchschlägen liefern?
06:14Selbstverständlich nicht. Ich war nur überrascht.
06:20Sie wollten doch auch bei dem Fototermin dabei sein.
06:23Das ist schon heute?
06:25Ja, in der Fertigung.
06:27Haben Sie die Models nicht gesehen heute Morgen?
06:29Kann ich leider nicht ändern. Sagen Sie Lena, bitte.
06:32Danke. Bis morgen. Ich rufe Sie an.
06:36Frau Stangl.
06:37Gute Reise.
06:39Danke.
06:46Also den letzten Passus finde ich schon ein bisschen hart formuliert. Das unterschreibt mein Vater nie.
06:52Ja, das hat Ihr Bruder für Dr. Straubinger abgegeben.
06:56Danke. Ja, danke, Frau Stangl.
06:59Außerdem soll ich Ihnen sagen, dass er unterwegs nach Frankfurt ist, zum Textilverband.
07:04Wieso denn da ist schon ausgerechnet heute?
07:06Tja, den Fototermin verpasst er jetzt auch. Sie wollten doch, dass er dabei ist.
07:11Ja, ja, schon gut.
07:14Und rufen Sie bitte mal meinem Vater an.
07:17Hoffentlich hat er den Termin nicht vergessen oder verdrängt.
07:20Nein, nein. Er soll schon in der Villa sein.
07:23Ja, dann rufen Sie da an.
07:24Bitte.
07:33Das ist deine Informantin von der Stadt.
07:35Genau das, was ich gefürchtet habe. Sie wollen ihn in Untersuchungshaft stecken.
07:40Ach, das ist doch Unsinn.
07:41Er muss unterschreiben. Auch den letzten Passus.
07:44Nur so kriege ich ihn da raus. Verhandlungsunfähigkeit.
07:49Gefängnis.
07:51Da wird Vater hoffentlich klein beigeben.
07:56Ist gut, Frau Stange. In fünf Minuten.
08:01Sie sind soweit.
08:02Ja, ja.
08:05Willst du nicht auch noch Mutter guten Tag sagen?
08:08Ja, da soll mir bloß aus den Augen bleiben.
08:10Ihr verdanke ich das doch alles.
08:12Es tut dir ja leid.
08:14Aber als du mit Frau Czerni dieses Haus gekauft hast...
08:16Das ist doch noch lange kein Grund, mich beim Finanzamt zu denunzieren.
08:20Alles, was recht ist.
08:24Bist du so lieb und holst mir ein Glas Wasser?
08:27Ich habe vergessen, meine Pille zu nehmen.
08:32Felix sagte...
08:34Hast du Probleme mit der Schwangerschaft?
08:37Nein, nein. Das Kind ist gesund.
08:39Ich bin das Problem.
08:42Meine Symphüse.
08:43Aber ich habe den besten Arzt in Lausanne.
08:48Wilhelm!
08:49Das ist ja ein seltener Besuch.
08:52Wie geht's?
08:54Bescheiden.
08:57Was macht der Vater?
08:58Oh, der segelt und spielt Golf.
09:00Was man so tut, wenn man nichts zu tun hat.
09:03Aber für verrückt hast du ihn noch nicht erklären lassen.
09:06Vater.
09:07Wie?
09:08Ja, ich gehe jetzt...
09:09Vater, Roland und Dr. Straubinger warten auf dich.
09:11Ja.
09:12Gut.
09:13Gut.
09:13Gut.
09:15Gut.
09:17Ich rufe dich an.
09:19Wann genau fährst du?
09:21Um 11.15 Uhr geht der Zug.
09:24Alles gut.
09:25Und ich will der Erste sein, der erfährt, wenn das Kind da ist.
09:29Bestimmt.
09:29Oder soll ich kommen?
09:31Nein, nein, wirklich nicht.
09:33Und jetzt geh.
09:34Und bitte, Vater, denk daran.
09:36Dr. Straubinger tut es nur, um Roland zu helfen.
09:38Und ich tue es für dich.
09:41Ist doch sowieso nur ein Stück Papier.
09:45Wiedersehen, Wilhelm.
09:48Wiedersehen.
09:49Und grüß deinen Vater.
09:50Wir sollten uns mal zusammentun.
09:52Ihr Rentner.
09:53Mach ich.
09:57Was meint der mit verrückt erklären lassen?
10:00Dr. Straubinger hat Professor Strecker dazu gebracht, zu attestieren, dass Vater unter
10:03den Spätfolgen seines Schlaganfalls leidet.
10:05Sie hoffen, dass sie dadurch die Untersuchungshaft vermeiden können.
10:09Eine reine Formsache.
10:10Aber Vater denkt natürlich, wir wollten nicht mündigen oder sonst was schrecklich ist.
10:15Ach, oje.
10:16Sag mal, hast du zufällig meine Arbeitsunterlagen irgendwo liegen sehen?
10:20Deine Arbeitsunterlagen?
10:21Nein.
10:24Du arbeitest jetzt mit Lena, oder?
10:26Ich werde den Vertrieb organisieren, ja.
10:28Und was sonst noch so anfällt.
10:30Wir sind völlig unterbesetzt.
10:32Nur mein Geld.
10:33Das wollte sie nicht.
10:34Ach so.
10:36Deshalb ist Roland so komisch in letzter Zeit.
10:39Auch.
10:40Aber ich denke, im Unterbewusstsein nimmt er mir übel, dass ich keine Kinder kriegen kann.
10:46Was?
10:47Er denkt immer noch, es liegt an dir?
10:50Ich weiß.
10:52Vielleicht wäre es besser gewesen, es ihm zu sagen.
10:54Nur, ich kann damit leben.
10:57Aber ob er.
11:00Bis später.
11:22Schiff!
11:23Schiff!
11:24Schiff!
11:42Frau Stangl, der Herr Kunz ist nicht in seinem Büro?
11:46Nein, der führt seinen Nachfolger durch die Abteilung.
11:50Können Sie ihm sagen, dass ich ihn unbedingt sprechen will?
11:52Äh, vielleicht in einer Stunde in der Kantine?
11:59Er wird sich freuen.
12:02Ihr Vater.
12:04Guten Tag, die Herrschaften.
12:06Ach, Sie müssen Dr. Straubinger sein.
12:10Und wer ist der junge Mann dort?
12:13Walter, bitte keine geschmacklosen Scherze.
12:16Selbst sich bitte.
12:18Nein, nein, nein, nein, danke.
12:19Ich bin hier nur zu Besuch.
12:22Also.
12:24Bringen wir es hinter uns.
12:27Ich weiß, dass Ihnen das sehr unangenehm ist.
12:29Aber ich denke, es wäre gut, wenn Sie das Schreiben, das Frau Gesswein uns besorgt hat, lesen würden.
12:34Schon allein, um den Ernst Ihrer Situation besser einschätzen zu können.
12:38Ich habe das Gutachten des Professors gelesen.
12:41Und wenn nur die Hälfte davon stimmt, was da drin steht, brauche ich keine weiteren Tiefschläge.
12:47Jetzt hätte ich den Professor dazu gebracht.
12:49Mit Geld oder mit vorgehaltener Pistole.
12:52Er hat es aus alter Freundschaft zu dir getan und aus Mitleid.
12:55Und auf der Grundlage der letzten CT und des neurologischen Befunds natürlich.
13:01Natürlich.
13:02Und was soll ich jetzt unterschreiben?
13:04Meine freiwillige Einlieferung in die Klapsmühle?
13:07Vater, noch so eine unqualifizierte Bemerkung und wir lassen das Ganze.
13:11Aber dann sitzt du morgen in Untersuchungshaft.
13:14Und wir können 400.000 Mark ans Finanzamt überweisen.
13:17Strafe.
13:18Und Steuernachzahlung.
13:19Gottlob ist das meiste verjährt.
13:23Kann ich mal sehen.
13:33Ich bin zwar kein Jurist, aber das ist ein Blankoschick.
13:37Wenn ich das unterschreibe, könnt ihr doch mit mir machen, was ihr wollt.
13:41Der Text ist vom Gesetzgeber so formuliert.
13:44Nicht von mir oder ihrem Sohn.
13:48Rückwirkend bis zum Zeitpunkt der Erkrankung.
13:53Damit ist deine Geldschmuggeltur abgedeckt und alle Bilanzmanipulationen.
13:59Vater, bitte, glaub mir.
14:01Es geht nicht anders.
14:02Wir sind in der Zwickmühle.
14:03Selbst wenn wir bezahlen könnten, käme das einem Schuldeingeständnis gleich.
14:07Und dein Prozess ist sinnlos, weil sie genügend Beweise haben.
14:11Und die Aussage von Mutter.
14:22Kann ich einen Stift haben?
14:28Frau Stangel sollte als Zeugin fungieren.
14:31Sie als Familienangehörige gelten nicht.
14:34Frau Stangel, kommen Sie doch kurz.
14:40Herr Althofer unterzeichnet ein Dokument.
14:43Sie sollen bezeugen, dass er das aus eigenem Willen tut.
14:49Wenn man einen Gateflagten war, dann auch immer viel Leute.
14:51Okay.
14:51Und dann wird man den Waldflagten.
14:58Wirken Ain'ts nicht mehr anbinden.
15:10Ich schon wieder.
15:36Untertitelung des ZDF, 2020
15:58Untertitelung des ZDF, 2020
16:41Untertitelung des ZDF, 2020
16:58Untertitelung des ZDF, 2020
16:59Untertitelung des ZDF, 2020
17:00Lena, ich weiß, du hast viel um die Ohren. Hast du einen Moment Zeit?
17:02Ich kann jetzt nicht.
17:04Nur zehn Minuten.
17:06Claudia, sag Chris, dass ich in zehn Minuten da bin. Er soll nicht ohne mich anfangen.
17:11Was gibt's denn?
17:17Lena, ich habe eben die Erklärung unterschrieben.
17:22Ja, du hast mir doch versprochen.
17:25Ich will nicht ins Gefängnis.
17:30Das ist der einzige Ausweg.
17:33Roland hat mir versprochen, im Beisein von Straubinger,
17:37dass das Papier nur für das Finanzamt bestimmt ist und dort ad acta gelegt wird.
17:41Roland hat schon viel gesagt.
17:43Und Straubinger ist nicht mehr dein Anwalt. Er ist der Anwalt der Firma.
17:46Außerdem ist er hinter Cornelia her.
17:50Straubinger und Cornelia?
17:51Ja.
17:52Natalie hat die beiden gestern gesehen.
17:54Er hat Cornelia von der Schwangerschaftsgymnastik abgeholt.
17:58Und wenn?
18:01Das war's ja auch nicht, warum ich nicht sprechen wollte.
18:05Deine Mutter, sie will wieder nach München.
18:10Ich habe gehört, wie sie zu den Mietern von eurem Haus gesagt hat,
18:14sie sollen sich nach was anderem umsehen.
18:16Das kann sie doch nicht machen.
18:17Das finde ich auch.
18:20Was für ein Schlamassel ich geraten bin.
18:22Ich könnte mich selber oberfeilen.
18:24Aber du hast doch hoffentlich Schluss gemacht mit dieser Schauspielerin.
18:29Ja.
18:32Rosa bleibt stur.
18:35Ich weiß nicht, was ich machen soll alleine.
18:38Ohne sie in dem Haus.
18:40Hör zu, ich komme heute Abend vorbei.
18:43Ich weiß noch nicht genau wann, aber ich komme, ja?
18:45Bis dann.
18:46Du, da ist noch was anderes.
18:49Das Geld auf dem Konto in Zürich.
18:51Das sind knapp zwei Millionen in Schweizer Franken.
18:54Ich will nicht, dass Roland und Felix, du musst das holen.
19:02Die Kommode im Wohnzimmer.
19:04Ja, du weißt.
19:05Ja.
19:07Der Schlüssel.
19:08Ja, war doch im Bund.
19:11Der taucht bestimmt wieder auf.
19:12Also, bis heute Abend.
19:28Hier wird die Geschwindigkeit reguliert.
19:30Erst manuell.
19:32Und wenn alles störungsfrei läuft, dann kannst du auf Automatikum stellen.
19:36Ja, hör auf, da Robert so glotzen, Mensch.
19:39Isabella!
19:40Herrgott, noch mal, geh an deinen Platz.
19:46So, jetzt noch mal.
19:54Hey, wie läuft's?
19:55Ja, vom Timing her bestens.
19:57Nur, der Künstler hält sich nicht an dein Konzept.
20:00Ich meine, ich finde das ja alles ganz nett, aber wir versuchen hier Kleider zu verkaufen
20:03und keine Maschinen.
20:06Ich geh wieder rauf.
20:07Ja.
20:08Sag mal, wie findest du denn den roten Lippenstift?
20:11Naja.
20:12Chris findet zusammen mit dem Grün der Maschinen das Dunkelrot einfach besser.
20:15Ja, abgesehen davon, dass Dunkelrot völlig out ist und ich hoffentlich von den Maschinen
20:19nicht allzu viel sehe.
20:20Da kannst du dich voll auf Chris verlassen.
20:22Der hat ein Auge für sowas.
20:23Jedenfalls finde ich den Kontrast zwischen Technik und Mode sehr auf.
20:27Und die Stoffe sind...
20:28Sylvia, wir sind jetzt soweit.
20:33Darf ich mal durchschauen?
20:34Bitte.
20:35Sag mal, sollen wir da...
20:36Also, nicht, dass ich an ihren künstlerischen Fähigkeiten zweifle,
20:39aber ich kann mir das irgendwie überhaupt nicht vorstellen.
20:42Die Lampe ein bisschen nach längs.
20:45Nach längs.
20:46Stopp.
20:48So ist gut.
20:50Also, ich weiß nicht.
20:52Können Sie nicht ein bisschen näher ran und etwas weniger weitwinklig?
20:56Nein.
20:57Okay, auf Position bitte.
20:59Und Claudia, ein wenig mehr.
21:01Gut so.
21:02Herr Gellert, das soll keine Doppelseite im Trend werden,
21:05sondern ein Internetkatalog.
21:08Herr Gellert!
21:10Es mag ja sein, dass Sie sich von sowas Profanem wie einem Katalog
21:14künstlerisch unterfordert fühlen.
21:15Aber das ist leider genau das, was wir brauchen.
21:17Tut mir leid.
21:18Was den Ausschnitt angeht, können Sie das den Kunden selbst bestimmen lassen,
21:21am Computer.
21:22Welche Optik ich nehme und welche Auffassung ich habe,
21:24das ist einzig und allein meine Sache.
21:26Sie machen Mode, ich mache Fotos.
21:28Okay, das war unser Deal.
21:29Ja, aber ich habe leider nichts davon, wenn ich die Fotos nicht verwenden kann.
21:34Klar fehlt mir das alles hier.
21:37Aber Lucy hat schon wieder eine Fünfinmatte nach Hause gebracht.
21:40Und die Lehrerin hat mich in die Schule bestellt.
21:45Mei, der Herr Althofer!
21:48Ja, grüß Gott!
21:50Frau Schirmer, wie machen Sie das bloß?
21:52Sie werden immer jünger.
21:55Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, heißt es doch im Neuen Testament.
21:59Und ich will halt unbedingt in den Himmel.
22:01Vielleicht gibt es ja da auch eine Kantine.
22:03Dann werde ich bestimmt Ihr Stammkast.
22:05Da, Frau Martina.
22:06Herr Althofer, dass man Sie auch mal wieder sieht hier.
22:09Das lässt sich nicht vermeiden.
22:12Wie weit?
22:13Es ist zwar noch nicht Mittag, aber wenn Sie wollen, ich habe Kalbsroulaten köcheln.
22:17Die müssten eigentlich soweit sein.
22:19Ich glaube, das müssen wir verschieben.
22:20Ich habe was Wichtiges mit ihm zu besprechen.
22:22Komm, was haben Sie denn zu besprechen?
22:24Wiedersehen, die Damen.
22:25Wiedersehen, Herr Althofer.
22:28Er hat sich schon verändert, ne?
22:30Tja, so schnell geht das.
22:32Ja, ja, man darf nicht aufhören.
22:34Man muss weitermachen, bis man nicht mehr kann.
22:37Wer rastet, der rostet.
22:41Ich mache das hier nur zum Geldverdienen.
22:43Abends arbeite ich auf einem Gestüt.
22:45Wir züchten Galopper.
22:46Echt, das liebe Pferde.
22:48Dann kommen Sie doch mal vorbei.
22:49Das Ganze in der Nähe.
22:50Gerne.
22:52Ja, wie lange dauert das hier heute?
22:54Ich könnte auf Sie warten.
22:56Kann man zwei Stunden vielleicht?
22:59Scheiße!
23:08Sie war auf Automatik.
23:10Ich habe genau gemacht, was Sie gesagt haben.
23:12Raus!
23:12Herr Wieland!
23:13Misch raus, sodass ich hier nicht mehr blicken will.
23:28Raus hier!
23:29Alle, die zur Abteilung gehören!
23:30Jetzt machen Sie mal Halbland.
23:31Wir tun ja genauso unsere Arbeit wie Sie.
23:33Also zehn Minuten Pause.
23:34Ich sage Bescheid, wenn es weitergeht.
23:36Ich kläre das mit Herrn Wieland.
23:38Und dann sollten wir uns einig werden.
23:39Finden Sie nichts?
23:39Ja.
23:44Was habt ihr denn?
23:45Ich hätte größte Lust, den ganzen Kram hier hinzuschmeißen.
23:48Die ganze Zeit dieser Krach hier.
23:49Da hast du mir richtig schöne Sachen eingebrockt.
23:51Komm, wir warten draußen.
23:55Es besteht doch auch die Möglichkeit, dass mal jemand anderer recht hat, oder?
23:59Und auf dem Computerbildschirm wirkt wirklich alles viel kleiner.
24:02Tatsächlich?
24:02Ja.
24:03Was glaubst du denn, warum ich sechsmal sechs schieße und nicht klein will?
24:05Damit wir eine optimale digitale Auflösung bekommen.
24:08Dann erklär das ihr!
24:09Wenn ich die Frau nicht...
24:12Na was?
24:13Nichts!
24:14Tja, ich fürchte, wir müssen uns ein neues Motiv suchen.
24:18Bis mittags können wir hierbleiben, aber dann...
24:20Der Betrieb geht einfach vor.
24:21Aber ich habe auch schon eine Idee.
24:23Wenn es natürlich Ihre Zustimmung findet.
24:27Immer läufst du weg oder verkriechst dich, wenn irgendwas ist.
24:30Das ist dein Problem.
24:31Das kann doch jedem mal passieren, dass die Maschinen durchgehen.
24:34Ja schon, aber nicht beim ersten Mal.
24:36Wo der Wieland sowieso nicht glaubt, dass ich es schaffe.
24:38Du hast ja gesehen, was ich die ganze Woche tun durfte.
24:41Garnrollen ran kann.
24:42Inventur machen.
24:44Bodenfegen.
24:45Das gehört auch zum Job.
24:47Urs, was ist das nur mit dir?
24:52Als ich noch in Krüppel war, da ging es mir besser.
24:55Weißt du das?
24:57Ihr wart viel lieber zu mir.
24:59Der arme Urs.
25:28Du bist schuld, Isabella.
25:30Das hat man mal gesehen.
25:30Ach du weißt doch, wie sowas ist.
25:32Man merkt sowas erst, wenn man ihn braucht.
25:34Ich wollte, dass die Lena nach Zürich fährt.
25:36Ja, Herr Althofer.
25:37Tag.
25:37Frau Tscherni?
25:39Ja warum, um Himmels Willen?
25:41Ja, ich kann doch am Augenblick nicht nach Zürich.
25:44Du hast dich geweigert.
25:46Was soll ich denn machen?
25:47Herr Althofer, was muss denn noch passieren, bis Sie endlich begreifen?
25:51Das ist illegal.
25:53Ach, das weißt du ja noch gar nicht.
25:56Ich habe einen Persilschein.
25:59Roland und Straubinger haben es schriftlich, dass ich plemplem bin.
26:03Oder wie Straubinger es ausdrückt,
26:05nicht verantwortlich zu machen aufgrund irreparabler Schäden nach Schlaganfall.
26:10Lass mal.
26:13Das ist nicht ernst.
26:15Ich habe keine andere Wahl.
26:18Und ich denke nicht daran,
26:19dem Finanzamt zwei Millionen in den Rachen zu werfen.
26:23Wo waren die denn, als es uns dreckig ging
26:25und wir sie um Stundung angefleht haben?
26:29Und warum erzählen Sie mir das alles?
26:33Ewald.
26:36Wenn jemand den Schlittel geklaut hat,
26:40der hat jetzt die Nummer von dem Konto.
26:43Geben die ihm das Geld?
26:44Nein.
26:46Es sei denn,
26:47der Kontoinhaber ist tot
26:49und ein Angehöriger kommt mit einer Vollmacht vom Nachlassverwalter.
26:52Na Gott sei Dank.
26:53Oder,
26:54wenn er noch lebt,
26:56den Beweis,
26:57dass der Kontoinhaber geistig nicht mehr zurechtungsfähig ist.
27:01Was steht in Ihrem Attest?
27:02Genau das.
27:08Ewald.
27:09Eber,
27:09du musst in Zürich anrufen und denen das erklären.
27:11Ja, was erklären?
27:13Dass Sie nur deshalb auf unzurechnungsfähig machen,
27:15damit Sie unter Untersuchungsaft rumkommen?
27:18Herr Althofer,
27:19vergessen Sie das Geld.
27:20Vergessen Sie alles.
27:22Sie haben Ihre Firmenrente.
27:24Und Sie haben noch genug Anteile am Betrieb,
27:26um blendend auszukommen.
27:29Wilhelm.
27:31Es kommen nur Roland und Felix in Frage.
27:36Cornelia würde sowas nicht tun.
27:38Straubinger auch nicht.
27:40Und Rosa weiß nichts von dem Konto.
27:44Dir ist nicht zu helfen.
27:46Ich muss weiter.
27:48Schau mal,
27:48hast du eben du gesagt?
27:50Na ja,
27:51jetzt wo ich mein eigener Herr bin
27:52und nicht mehr nach deiner Pfeife tanzen muss?
27:54Oder hast du was dagegen?
27:56Du bist schon ein komischer Kauz.
27:58Natürlich nicht.
28:00Frau Ewald,
28:02diesmal hilfst du mir noch aus der Scheiße, ja?
28:04Ewald.
28:06Mach's gut.
28:07Ach, du.
28:09Hier.
28:12Zum Abschied.
28:14Statt einer goldenen Uhr.
28:16Mach's auf.
28:18Wie eine Glitzkarte?
28:20Golf?
28:22Willkommen im Club.
28:30Ram Norton.
28:31Von W Libr.
28:41Mit im Club.
28:42Bis zum Februar.
28:42Wie ein.
28:52Bis zum nächsten Mal.
28:53Bis zum nächsten Mal.
28:53Bis zum nächsten Mal.
28:59Passt du Farm.
29:26Kornelia lässt sich entschuldigen.
29:27Sie ist noch beim Packen, aber sie kommt gleich.
29:30Sie war sicher der Schwarm aller Jungs in der Schule.
29:32Ja, bis wir nach meiner Scheidung nach München gezogen sind.
29:36Darf ich Ihnen etwas anbieten?
29:38Nein, danke. Ich habe noch zwei Termine.
29:40Ich hoffe angenehmere.
29:42Setzen wir uns doch so lange, bis sie kommt.
29:44Ja.
29:46Tja, Roland war zwar kurz angebunden, aber wie es scheint, hat Wilhelm unterschrieben.
29:51Er hat.
29:53Und was ist mit dem Geld in Zürich?
29:55Damit können wir notfalls steuern und andere anfallende Gebühren bezahlen.
29:59Sofern noch etwas da ist.
30:00Er hält sich bisher über die Höhe des Betrags bedeckt.
30:03Dass es überhaupt so weit kommen musste.
30:06Wilhelm redet nicht mehr mit mir.
30:09Na, das werde ich überleben wie alles andere auch.
30:12Entschuldige, aber ich möchte die Koffer vorausschicken lassen,
30:14damit ich morgen nicht zu viel schleppen muss.
30:16Ja gut, ich werde Frau Stange Bescheid sagen, dass sie jemanden schickt.
30:19Ja, und vielleicht kann sie auch gleich ein Ticket lösen.
30:21Mit Platzreservierung, wenn es geht, ja?
30:23Ja, gerne.
30:24Hier störe ich sowieso nur.
30:32Und?
30:32Erzähl, ist alles gut gegangen?
30:34Jetzt muss es nur noch das Finanzamt schlucken.
30:36Aber ich denke, es ist geschafft.
30:38Und die Schenkung an Lena Czerny?
30:40Wenn die Übertragung der Anteile noch nicht im Handelsregister eingetragen ist,
30:43sehe ich da kein Problem.
30:46Aber ich möchte auf keinen Fall derjenige sein,
30:48der es deinem Vater beibringen muss.
30:49Das werden wir tun. Alle.
30:52Mach dir da keine Gedanken.
30:55Ich habe ein kleines Abschiedsgeschenk für dich.
30:59Und ich würde mich sehr freuen, wenn du es annehmen würdest.
31:02Er hat meine Mutter gehört.
31:03Ich habe ihn neu fassen lassen.
31:05Andreas, den kann ich nicht annehmen.
31:07Der muss ja ein Vermögen wert sein.
31:09Und Familienabstück.
31:11Mein Vater hat ihn meiner Mutter geschenkt.
31:13Andreas, nein, wirklich.
31:14Ich...
31:14Bitte.
31:15Ich möchte, dass uns irgendwas verbindet, wenn du nur so anwirst.
31:20Andreas, ich habe dich doch gebeten, Geduld mit mir zu haben.
31:23Ich...
31:23Das...
31:24geht mir einfach alles viel zu schnell.
31:26Es kann doch gar nicht schnell genug gehen.
31:30Natürlich habe ich Geduld.
31:32Ich dachte nur vielleicht, ich könnte ich nach Lausanne fahren.
31:34Ich habe einen Termin in Zürich.
31:38Du kannst mich abholen.
31:40Mit dem Kind fahre ich nicht so gerne mit dem Zürich.
31:44Einverstanden?
31:50Aber ich kann Lena verstehen, so wie er sich aufgeführt hat.
31:54Und sie ist die Auftraggeberin.
31:55Aber wer soll jetzt die Fotos machen?
32:02Was ist los?
32:03Lena hat die Session abgebrochen.
32:05Künstlerische Differenzen.
32:08Sie packen ein.
32:09Wo ist Lena?
32:11Oben im Atelier mit Tom.
32:12Sie überlegen sich jetzt ein neues Konzept für die Website.
32:18Chris!
32:19Kein Wort mehr!
32:21Wenn ich damit denke, ich lasse mich umsonst herumkommandieren, dann hat sie sich richtig geschnitten.
32:24Das will ich alles bezahlt haben.
32:25Und die Mädels kriegen auch ihr Geld.
32:26Mit denen komme ich schon klar.
32:28Du machst mir mehr Kummer.
32:30Chris, du hast noch nie einen Job hingeschmissen.
32:32Ich?
32:32Sie?
32:33Herr Gellert?
32:34Ja.
32:35Kann ich dir einen Augenblick sprechen?
32:36Nein.
32:37Unter vier Augen, bitte.
32:39Ich hole die Statife.
32:40Danke.
32:41Viel Glück.
32:43Herr Gellert, wir kennen uns kaum.
32:45Aber ich denke, meine jahrelange Berufserfahrung und meine Menschenkenntnis reichen aus, um eine
32:50Situation beurteilen zu können.
32:52Und zwar objektiv.
32:54Und nicht wie Sie und Frau Czerny völlig einseitig.
32:57Haben Sie meinen Vertrag gelesen?
32:58Absatz 5.
32:59Herr Gellert hat freie Hand bei der Gestaltung.
33:01Danke.
33:02Ich weiß.
33:03Aber was bedeutet frei?
33:05Sie sind nicht frei.
33:07Sie sind so verbissen auf Ihrem Ego-Trip, dass Sie blind und taub auf Ihrer Masche beharren.
33:11Das ist doch keine Freiheit.
33:13Wer frei entscheiden will, so sehe ich das, muss doch mehr als eine Möglichkeit in Betracht
33:19ziehen.
33:20Herr Gellert, für uns ist diese Präsentation der Kollektion lebenswichtig.
33:26Sie ziehen weiter zum nächsten Kunden.
33:28Ich halte genauso den Kopf hin, wie Sie auch.
33:30In meinem Beruf ist man immer noch so gut wie die letzte Kampagne.
33:33Sie mögen Recht haben.
33:34Nur würde ich das nicht Ego-Trip nennen, sondern Stil.
33:37Und zwar meinen Stil.
33:39Lässt es sich mit Ihrem Stil vereinbaren, dass Sie es nochmal miteinander versuchen?
33:4518 Uhr auf neutralem Boden in der Cocktailbar.
33:47Ihr Stil ist auch nicht gerade der populärste.
33:50Sie werden da sein.
33:51Sonst sehe ich mich leider gezwungen, Tag auf 8 Ihres Vertrages anzuwenden.
33:55Was für ein Paragraf 8?
33:57Den habe ich mir erlaubt einzufügen.
33:59Er sollte die Verträge lesen, bevor er sie unterzeichnet.
34:03Wollen Sie nicht für mich arbeiten?
34:05Ich zahle das Doppelte.
34:08Ich bin unbezahlbar.
34:10Na schön.
34:12Ich werde da sein.
34:13Und Sie sorgen dafür, dass er kommt.
34:19Wow.
34:21Das gibt es auch nicht, oder?
34:23Hast du den Vertrag dabei?
34:25Wann hast du den noch nicht gelesen?
34:26Ich dachte, das wäre unser Standardvertrag.
34:30Um es 18 Uhr.
34:31Gut, dann gehen wir auf Motivsuche.
34:33Mir fällt schon noch was anderes ein.
34:58Sag mal, was wolltest du noch von ihm?
35:00Ich habe ihm alles gesagt, was zu sagen war.
35:02Das hat er hoffentlich kapiert.
35:04Und darauf bist du wohl noch besonders stolz.
35:06Ja!
35:07Ich lasse mich doch nicht unterbuttern von so einem eingebildeten Macho.
35:10Sein Konzept ist Schrott.
35:12Kompletter, totaler Schrott.
35:19Danke, Tom.
35:24Verwechselst du da nicht etwas?
35:25Zum Beispiel Privatleben mit Beruf?
35:28Privatleben?
35:28Ich sehe den Kerl doch nie wieder.
35:29Ich fürchte doch, heute Abend um 18 Uhr hast du einen Termin mit ihm.
35:33Und jetzt überleg dir ganz genau, was du sagst.
35:35Denn davon wird abhängen, ob ich dich für eine Firmenchefin halte, für die ich gerne arbeite und der ich eine
35:40Zukunft gebe.
35:41Oder nur für eine talentierte Dilettantin, die besser Designerin geblieben wäre.
35:47Ich kann gar nicht.
35:49Ich habe meiner Mutter versprochen zu kommen.
35:51Ich habe sie seit Wochen nicht gesehen.
35:53Dann sag ihr ab oder geh später hin.
35:55Wenn du willst, übernehme ich das.
35:56Aber was versprichst du dir davon?
35:57Der Typ lässt doch neben seiner Meinung keine andere gelten.
36:00Ich denke, den Zahn habe ich ihm gezogen.
36:03Wie bitte?
36:04Ich war gezwungen, den dritten Grad anzuwenden.
36:07Aber ich glaube, er hat verstanden, dass du ihn nicht künstlerisch vergewaltigen willst.
36:13Also wie du das betonst, das gefällt mir irgendwie nicht.
36:16Lena, du bist doch hin und weg von ihm.
36:18Genauso war es doch mit Florian.
36:19Tja, was ich lieb, das neckt sich.
36:20Sag mal, hat der etwas sowas angedeutet?
36:22Nein.
36:25Also, du wirst dich entschuldigen bei ihm, auch wenn es dir schwerfällt.
36:28Ja, dann hat sein Ego was zu kauen und ist zufrieden.
36:31Und dann entwickelt ihr beide ein brauchbares Konzept.
36:35Kann ich jetzt wieder reinkommen?
36:36Ja, Tom.
36:38Du rufst mich hinterher an, ich bin zu Hause.
36:43Wir könnten das auch gleich digital fotografieren.
36:45Mit einer Auflösung von 4 Millionen Pixel erkennst du da keinen Unterschied zum Foto.
36:49Das ist nicht nötig.
36:50Kannst du die Stellung hier halten?
36:52Ich muss noch mal zu meiner Mutter.
36:53Und sag Birgit, dass sie die Models für morgen nun mal bestellen soll.
36:56Dieser Reservetakt war sowieso vorgesehen.
36:59Was soll das heißen?
37:00Mach das Layout und druck es aus.
37:02Vielleicht kapiert er dann, was wir wollen.
37:03Tschüss.
37:06Tschüss.
37:12Und ans Handy geht er auch nicht?
37:13Nein.
37:14Und beim Verband kann ich Ihren Bruder auch nicht erreichen.
37:17Na gut.
37:19Dann legen Sie ihm das bitte auf seinen Tisch und schreiben Sie einen Zettel dazu, dass er mich zurückrufen soll,
37:23wenn er wieder da ist.
37:23Ja, ist gut.
37:25Guten Tag, Frau Altschauer.
37:26Guten Tag, Frau Steinmeier.
37:29Entschuldige, bitte.
37:31Ich bin total frustriert.
37:33Ich brauche jetzt eine moralische Unterstützung.
37:36Ganz meines Erachtens.
37:37Was ist denn passiert?
37:39Lena hat den Fototermin platzen lassen.
37:42Ach nee.
37:44Wie ach nee?
37:46Das ist alles?
37:48Das ist eine riesengroße Katastrophe.
37:50Wo soll ich denn jetzt den neuen Fotografen herkriegen?
37:52Wir sind doch alle ausgebucht im Jahre voraus.
37:55Tja, wer wollte denn unbedingt mit Lena arbeiten, hm?
37:59Das war jetzt billig.
38:01Entschuldige.
38:02Aber sei froh, dass du wenigstens dein Geld nicht auch noch investiert hast.
38:07Sag mal, Roland.
38:08Was muss ich eigentlich noch alles machen, um dich aus deinem Scheiß-Chefs-Dessel rauszuholen?
38:13Jetzt steh auf, verdammt, nochmal und nimm mich einmal in den Arm.
38:16Ich bin deine Frau, die du angeblich liebst.
38:36Oh nee.
38:43Bitte lass mich doch nicht so hängen.
38:44Ich brauch dich doch.
38:46Wer geht's?
38:48Ich will nicht hier schlafen.
38:50Nein.
38:50Jetzt und nicht.
38:52Von mir ist heute Abend, wenn wir alleine sind, aber nicht jetzt.
38:55Nein, wir sind doch so wie so wie so wie alleine.
38:56Deine Mutter ist da, deine Schwester.
38:58Jetzt komm schon auf den Schreibtisch.
39:00Du bist doch real.
39:01Hör auf, Herr.
39:02Hör auf.
39:02Hör auf.
39:03Was ist endlich erfahren?
39:08Vielen Dank für das Gespräch, Herr Althofer.
39:12Jetzt fühle ich mich wirklich besser.
39:19Ich habe Ihren Bruder endlich erreicht.
39:24Er ist schon auf dem Rückweg.
39:26Wollen Sie entsprechen?
39:28Nein.
39:33Nein.
39:56Sie ist weg.
40:00In der Münchner Wohnung ist sie auch nicht.
40:03Du musst mir helfen.
40:04Mit dir.
40:05Auf die Schürze doch.
40:06Mist.
40:06Ich habe einen unaufschiedbaren Termin.
40:08Ich kann nicht auf sie warten.
40:09Hast du wenigstens die Schlüssel gefunden?
40:10Nein, aber das kriege ich schon noch raus.
40:13Ich muss ja nur anrufen morgen bei der Bank.
40:15Ist das ein Tag.
40:17Du, vielleicht ist sie in der Kirche.
40:20Mami, in der Kirche?
40:23Genauso habe ich heute Morgen auch geguckt, als sie mir sagte, sie war in der Kirche.
40:28Irgendwas ist mit ihr.
40:30Denn das liegt doch nicht an mir.
40:32Habe ich denn wirklich nicht mehr alle Tassen im Schrank?
40:34Hat sie gesagt, welche Kirche?
40:36Nein.
40:37Aber hier gibt es nur zwei.
40:38Gut.
40:39Ich komme mit.
40:40Lieber nicht.
40:41Ich muss danach sowieso gleich weg.
40:43Und sage ihr, wenn ich sie verpasse, dass ich sie anrufe, ja?
41:02Ich komme mit, ich sie verpasse, ja?
41:35Mami, was machst du denn hier?
41:51Ich werde nach München zurückgehen. Ich will in meiner Wohnung sein, so wie früher.
41:59Da bin ich zu Hause. Es ist nichts.
42:04Du lügst. Man lügt nicht in einer Kirche.
42:10Viele Menschen lügen hier, sich selbst was vor.
42:18Du musst mir aber versprechen, Wilhelm nichts zu sagen.
42:22Ja, jetzt sag schon.
42:24Und dass du nicht alles stehen und liegen lässt, jetzt, wo du am Anfang stehst.
42:28Mit deiner Firma und deinem Leben.
42:30Du hast das Untersuchungsergebnis.
42:39Eine Arzthelferin hat es mir aus Versehen statt der Rechnung geschickt.
42:48Ich habe Metastasen, Lena.
42:54Den ganzen Tag war ich wie gelähmt.
42:58Aber jetzt, wo du da bist, ich habe dich so lieb, Kind.
43:30Soll ich nochmal anrufen?
43:31Nein, wir gehen. Ich nehme den Job in New York.
43:38Es ist erst nächste Woche. Chris!
43:41Silvia, die Dame hat uns verladen.
43:43Die kann Freitag nach New York, okay?
44:08Jetzt bin ich mal gespannt. Wissen Sie eigentlich, wie spät es ist?
44:11Entschuldigung, es gab familiäre Probleme.
44:13Sagen Sie bloß, Ihre Mutter ist krank. Da kann man doch anrufen.
44:44Ja.
44:46Ja.
44:48Ja.
44:49Ja.
44:53Ja.
44:54Ja.
44:54Ja.
44:58Ja.
45:07Ja.
45:09Ja.
45:11Ja.
45:12Ja.
45:14Ja.
45:16Untertitelung des ZDF, 2020
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