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KurzfilmeTranskript
00:16Untertitelung des ZDF für funk, 2017
00:34Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:01Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:02Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:08Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:35Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:56Untertitelung des ZDF für funk, 2017
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02:40Untertitelung des ZDF für funk, 2017
02:46Untertitelung des ZDF für funk, 2017
03:04Untertitelung des ZDF für funk, 2017
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03:43Untertitelung des ZDF für funk, 2017
03:44Untertitelung des ZDF für funk, 2017
03:55Was ist denn das?
03:57Was?
03:58Mit blauen Flecken. Bist du gefallen?
04:01Ja, mit dem Fahrrad.
04:04Du kennst ja meine Meinung. Sicherlich im Ausland zu produzieren, hat auch seine Nachteile.
04:09Anlaufschwierigkeiten gibt es doch überall.
04:11Wenn ich daran denke, wie wir hier vor einer Woche saßen und auf die erste Kundin gewartet haben,
04:15wer hätte schon gedacht, dass es so gut laufen würde?
04:18Apropos, hast du den Metallorganser und die Fensterhaut nachbestellt?
04:21Schon. Nur Wieland findet, wir sollten uns an die üblichen Lieferfristen halten.
04:25Mein Gott. Es muss doch möglich sein, aus diesem Laden einen Hauch Flexibilität rauszuholen.
04:30Flexibilität? Wieland ist so flexibel wie eine Salzstange. Und genauso trocken.
04:35Die Ladies sind jetzt unterwegs.
04:37Wie bitte? Jetzt erst? Also wenn die den Stuhl verpassen, kriege ich einen Anfall.
04:41Isabella macht es schon. Ich habe ein ganz anderes Problem.
04:44Kann bitte irgendjemand meine Nachtschicht übernehmen? Ich kann nicht mehr.
04:47Ich habe letzte Woche 24 Stunden geschlafen.
04:49Aber jetzt, wo Isabella nicht mehr da ist, darf es doch kein Problem mehr sein.
04:52Also ich kann auch nicht. Ich muss zu Wilhelm. Ich habe das schon viel zu lange vor mir hergeschoben.
04:56Kannst du nicht.
04:58Was ist mit Nathalie?
04:59Ja, die macht doch Babysitter für Luzi.
05:01Bitte, Waltraud.
05:02Das ist kein Zustand, Dena. Wir brauchen mehr Leute, wenn wir sie bezahlen können.
05:06Hast du die Zahlen von der Bank?
05:08Ja, von vorgestern. Du weißt doch, wie das ist.
05:10Ich habe es ja gleich gesagt.
05:11Ja?
05:11Ja, geht zu einer normalen Bank am Ort und da könnt ihr reingehen und auf den Tisch hauen.
05:16Ja.
05:18Internet-Banking.
05:25Herr, ich würde gerne einen Termin mit Frau Czarni machen.
05:28Aber wenn es geht, heute noch.
05:29Möglichst heute noch.
05:31Also auch nach Feierabend.
05:33Da hat Frau Czarni schon was vor.
05:35Aber wie wäre es mit 16.30 Uhr?
05:37Oder dauert es länger?
05:3816.30 Uhr?
05:4016.45 Uhr.
05:42Gut, Frau Michel.
05:44Aber ich möchte nicht, dass es zur Gewohnheit wird, Herr Wieland.
05:47Wie meinen Sie denn das?
05:48Ja, dass Sie immer zu mir rennen, wenn Sie nicht klarkommen mit den Damen.
05:51Bei uns gibt es keine Extrawurst. Wer zuerst kommt, der malt auch zuerst.
05:54Na ja.
05:55Die Frau Czarni hat halt ein bisschen vorsichtig bestellt.
05:58Das kann man doch verstehen am Anfang.
06:00Na klar, um das Risiko klein zu halten.
06:02Aber jetzt wollen Sie es auf uns abwälzen und das ist nicht in Ordnung.
06:05Wer vom Geschäft nichts versteht, der soll seine Finger davon lassen.
06:08Ich werde Frau Czarni klar machen, dass sie sich wie jeder andere auch hinten anstellen soll.
06:12Ja, ich könnte höchstens die Berliner verschieben.
06:13Oder haben die schon bezahlt?
06:15Nein, nein, Herr Wieland, das fangen wir jetzt gar nicht an.
06:16Das Hemd ist uns näher als die Hose.
06:18Ich verprelle doch keinen Althofferkund, nur weil die Czarni auf dem Schlauch steht.
06:21Damit riskiere ich jahrzehntelang gewachsene Geschäftsbeziehungen.
06:28Frau Stammel, jetzt schauen Sie mich bitte nicht so an, als wäre ich ein Unmensch.
06:32Außerdem, hätten die nicht ihr ganzes Geld für Werbung verpulvert, dann könnten sie jetzt liefern.
06:39Mein Gott, Herr Wieland, 2000 Meter, das muss doch möglich sein.
06:43Sie können sie ja stricken.
06:50Sehr witzig.
07:15Sein Rahn ist da, sieht aber nicht so aus, als ob er zu Hause wäre.
07:29Du hast hier noch angerufen, oder?
07:32Auf den Anrufsbeantrag, Herr?
07:36Das ist Post von vor drei Tagen.
07:41Ich glaube, ich warte die Wörter raus.
07:43Ich kenne es besser so.
07:45Lass ihn erst mal den kleinen Florian begutachten, bevor ich mit dem Vertrag komme.
07:51Das ist alles so unnütig wie immer was.
07:57Vater?
08:02Vater?
08:05Vater?
08:07Vater?
08:09Vater?
08:40Vater?
08:42Ja?
08:44Moment!
08:46Moment!
09:05Wie sieht es denn hier aus?
09:08Und du?
09:10Ich habe keinen Besuch erwartet.
09:14Da ist er ja.
09:17Mein Enkel.
09:20Zahnt er schon?
09:22Ich konnte nicht früher.
09:24Florian war krank.
09:25Außerdem ist es eine mittlere Weltreise hier heraus.
09:28Ich bin's, dein Opa.
09:30Hier.
09:32Ja.
09:36Du hättest ja auch mal kommen können.
09:40Zuzusehen, wie hätte er mit meinem Freund Meier
09:41wie er Händchen hält.
09:50Kümmert sich denn jemand um dich?
09:52Was will denn der Straubinger hier?
09:55Den will ich nicht sehen.
09:58Andreas war so nett, mich zu chauffieren.
10:03Willst du ihn mal halten?
10:04Hm?
10:06Okay.
10:10Ich räume da schnell in die Spülmaschine.
10:12Nein, bitte.
10:13Ich möchte nicht.
10:14Lass das alles so.
10:16Lass es bitte.
10:17Bitte.
10:18Ich werde dafür sorgen, dass jemand kommt,
10:20der dir den Haushalt macht.
10:21Ich möchte nicht, dass hier jemand Fremdes rumschnüffelt.
10:25Mit dir wäre das was anderes.
10:27Ja?
10:29Du bist Witwe, ich bin Witwe.
10:32Oh.
10:33Wir wären doch ein ideales Paar.
10:36Das Kind hätte einen Großvater,
10:38wenn schon keinen Vater.
10:40Großväter sind viel bessere Väter.
10:42Was meinst du?
10:45Ich werde nicht mehr lange Witwe sein.
10:48Andreas hat mir schon in Lausanne
10:49einen Heiratsantrag gemacht.
10:52Ich
10:53habe unbedingt Zeit gebeten.
10:57Straubinger?
10:57Er liebt mich.
10:59Er trägt mich auf Händen,
11:01wie man so sagt.
11:02Und er liebt Florian,
11:03als wäre er sein eigener Sohn.
11:07Und was ist mit dir?
11:09Auf mich kommt es doch nicht an.
11:12Es geht um meinen Sohn.
11:15Cornelia.
11:18Das ist kein Grund,
11:20einen Menschen zu heiraten.
11:22Ein Kind.
11:26Kinder werden erwachsen.
11:28Leider.
11:3014 sieht man sich nur noch zum Abendessen.
11:32Wenn überhaupt.
11:35Straubinger, mein Gott.
11:36Ich habe nichts gegen diesen Menschen.
11:38Mit allen Wassern gewaschener Anwalt.
11:41Kommt aus einer
11:42sehr guten Augsburger Familie.
11:46Aber heiraten?
11:50Überleg dir das doch mal ein, zwei Jahre.
11:53Kind.
11:56Das ist doch kein Grund zur Panik.
11:59Roland ist doch auch noch da.
12:01Und Felix.
12:02Und Hedda.
12:03Und ich.
12:07Du bist doch nicht alleine.
12:09Doch, Vater.
12:11Doch.
12:13Ich bin alleine.
12:15Roland ist mit der Firma verheiratet.
12:17Felix würde lieber heute als morgen
12:19alles liegen und stehen lassen.
12:20Und wenn Lena nicht wäre,
12:21wäre er längst über alle Berge.
12:25Und du.
12:28Dir wäre es doch lieber,
12:29als wäre ihr Sohn.
12:32Gib's doch zu.
12:35Frag doch Lena,
12:36ob sie deine liebende Tochter spielen will.
12:43Was ist bloß los?
12:46Ich kenne dich nicht mehr.
12:51Das beruht auf Gegenseitigkeit, Vater.
12:54Ich sehe wenigstens noch so aus wie früher.
12:57Aber du.
12:58Schau doch in den Spiegel.
12:59Ja.
13:00Ja, mir geht's schlecht.
13:08Es tut mir leid.
13:11Ich wollte dir nur deinen Enkelsohn zeigen
13:13und dich bitten, dir anzuhören,
13:15dass Andreas dir vorschlagen möchte.
13:16Ah.
13:17Mein gesetzlicher Betreuer, hm?
13:20Ach, Vater.
13:22Ich will nichts mehr hören.
13:24Das letzte Mal,
13:25als er mir was vorgeschlagen hat,
13:26war ich der Dumme,
13:27der Geistesgestörte.
13:29Mit dieser Meinung stand er nicht alleine da,
13:31als du deine Firmenanteile einfach so verschenkt hast.
13:35Vater, ich möchte dich bitten,
13:37dass du deine Anteile auf Florian überträgst.
13:39Das kann doch mein Betreuer für dich machen.
13:42Verdammt noch mal!
13:43Ich will aber, dass du es tust.
13:47Freiwillig.
13:48Aus Liebe zu deinem Enkel.
13:50Sie gehören ihm, oder nicht?
13:55Er ist der Erstgeborene.
13:59Roland kann keine Kinder kriegen.
14:00Felix will keine.
14:01Er ist der einzige Erbe.
14:06Vater, ich meine es ernst.
14:08Sieh ihn dir gut an.
14:10Denn es wird das letzte Mal sein,
14:11dass du ihn siehst,
14:13wenn du ihn nicht akzeptierst
14:14als deinen Nachfolger.
14:20Was sagst du dazu?
14:24Klingt doch ein bisschen wie Abrissung, oder?
14:40Lass uns fahren.
14:43Was ist denn passiert?
14:45Bitte fahr.
14:51Der Straubinger!
14:56Sie wollen um die Hand
14:57meiner Tochter anhalten?
14:59Hör nicht auf ihn, Andreas.
15:01Er ist betrunken, oder so.
15:02Bitte, komm, fahr.
15:05Meine Antwort ist nein.
15:09Aber Sie haben doch
15:10irgendwas Juristisches zu unterschreiben.
15:12Geh damit.
15:12Beide.
15:22Beide.
15:27Schnauze.
15:51Herr Weitz, Herr Weitz, kann ich Sie einen Moment sprechen?
15:58Trappl mit Luzi?
16:00Ich weiß nicht, was Trappl ist. Aber da wo ich herkomme, nennt man das Kindsmesshandlung.
16:07Oh Mann, Frau Schirmer. Jetzt fangen Sie nicht auch noch damit an.
16:10Luzi hat gesagt, sie ist vom Fahrrad gefallen. Ich kann das einfach nicht glauben. Oder hat sie ein Fahrrad?
16:15Nein. Aber das ist ja schon mal ein Fortschritt. Wenigstens behauptet sie jetzt nicht mehr, der böse Papi hätte sie
16:20verprügelt. Als Freizeitbeschäftigung.
16:23Ihre Frau. Ich mein die Frau Martinek. Die war doch beim Jugendamt letzte Woche.
16:28Und hat denen was erzählt. Das können Sie mir glauben.
16:31Aber wo kommen dann die blauen Flecken her? Und die Blutergüsse?
16:35Blutergüsse?
16:38Ausgerechnet Luzi ist die Frau Martinek in Barcelona.
16:41Und ich muss nach Frankfurt.
16:44Mist, jetzt komme ich wieder ins Stoßverkehr.
16:46Also ich weiß es nicht. Sie kennen doch die Kleine. Wenn die nichts sagen will, sagt sie nichts.
16:51Mein Gott, als ich jung war, habe ich auch überall blaue Flecken gehabt.
16:55Ehrlich, Frau Schirmer. Ich weiß einfach nicht mehr, was ich mit dem Kind machen soll.
17:03Naja. Sie wird mir nie verzeihen, dass ich ihre Mutter habe sitzen lassen.
17:20Es ist egal, was jemand will. Wenn ich dabei bin, kommt er sicher.
17:24Frau Tscherni!
17:27Grüß Gott, Frau Meierberg.
17:29Frau Tscherni, kann ich Sie im Moment sprechen? Es geht um die Luzi.
17:32Also im Augenblick ganz schlecht, Frau Schirmer. Ich habe einen Termin mit Herrn Althofer.
17:35Aber Nathalie ist oben, ja?
17:40Wirklich, Birgit. Ich komme schon allein klar.
17:43Ich habe überhaupt nichts davon, wenn er sich nicht traut, mir seine Meinung zu sagen.
17:46Ganz im Gegenteil. Ich will ja wissen, woran ich bin.
17:48Ja, aber das ist doch klar. Roland ist neidisch.
17:51Auf Cornelia, weil sie ein Kind hat. Und auf dich, weil du deine eigene Firma hast.
17:56Sag mal, was ist eigentlich los mit euch beiden?
17:59Nicht?
18:01Ach, ich weiß es nicht. Er hält sich bedeckt.
18:05Wahrscheinlich wartet er drauf, dass ich reumütig zu ihm zurückkehre.
18:08Aber ich denke nicht dran.
18:10Hör zu, ich finde es keine gute Idee, wenn du mitkommst.
18:13Zwischen euch beiden scheint ja ein sachliches Gespräch überhaupt nicht mehr möglich zu sein.
18:16Und mir geht es nur um die Sache.
18:18Mein Gott, Birgit, macht reinen Tisch. Am besten heute noch.
18:21Das vergiftet alles nur unnötig die Atmosphäre.
18:24Heute noch? Das geht überhaupt nicht.
18:26Ich habe um halb sechs noch eine Verabredung mit diesen Menschen von der Internetbank.
18:28Wo denn?
18:29Ja, wir treffen uns in der Stadt. Ich will nicht, dass er hier rumschnüffelt.
18:32Ja, dann kann das doch nicht so lange dauern.
18:34Danach gehst du mit Roland essen. Und zwar alleine. Ohne deinen Vater und ohne Hedda.
18:38Und dann klärt ihr das.
18:40Ich weiß doch gar nicht, ob ich das überhaupt noch klären will.
18:44Dann find's raus.
18:58Also hier unten wählt man den entsprechenden Teil der Kollektion aus. Einfach klicken.
19:04Die Modelle an der Seite kann man wiederum durchklicken, vergrößern.
19:08Und wenn sie auf der Maustaste bleiben und den Zeiger nach unten ziehen, auch einfärben.
19:14Die Konfektionsgröße wählt man hier rechts.
19:17Da immer?
19:22Wenn man den Stoff anfassen will, kann man auch kleine Muster bestellen.
19:26Und das funktioniert auch?
19:28Na klar, Kataloge funktionieren doch auch. Obwohl man da viel weniger Möglichkeiten hat.
19:35Hallo.
19:36Danke, Frau Stein.
19:38Danke, Kataloge.
19:39Ich hab mir gerade Ihre Website angeguckt. Ja, nett.
19:42Aber glauben Sie, die normale Hausfrau kommt damit klar?
19:45Die normale Hausfrau, die gibt's doch heutzutage gar nicht mehr.
19:48Und die berufstätige Hausfrau, die hat von Computern oft fundiertere Kenntnisse als so mancher Mann.
19:54Ziemlich persönlich gemeint.
19:55Ja, Sie müssen's wissen.
19:57Außerdem beweist unser erstaunlich hoher Umsatz in der ersten Woche, dass wir akzeptiert werden.
20:02Und ich nehm an, dass genau da das Problem liegt, oder?
20:07Richtig.
20:08Also reden wir nicht lange drum rum.
20:11Althofer ist keine Cyberfirma.
20:12Wir funktionieren nicht auf Knopfdruck.
20:15Wir sind auf Menschen angewiesen und auf Maschinenkapazitäten.
20:18Kurz gesagt, wir müssen langfristiger planen können.
20:20Hier mal schnell 5000 Meter und da mal 10.000, das ist einfach nicht drin.
20:24Wenn sich der Betrieb erstmal eingespielt hat, dann wird das sicher möglich sein.
20:27Aber jetzt im Augenblick in der Startphase müssen wir einfach flexibler reagieren können.
20:31Meine Kollektion in dem grauen Tweet zum Beispiel, die geht überhaupt nicht und ich sitze auf 20.000 Metern.
20:36Ich will mich bei der Bestellmenge einfach nicht schon festlegen müssen.
20:38Der Farbton ist viel zu dunkel.
20:42Warum denn nicht?
20:44Ob die jetzt bei mir rumliegen unverkäuflich oder bei ihm ist doch wohl egal.
20:47Mit einem kleinen Unterschied.
20:48Wenn er bei Ihnen rumliegt, dann sind's aktiver für unsere Bilanz.
20:52Außerdem könnte es vielleicht sein, dass es nicht an unserem Stoff liegt, sondern an der Unfähigkeit Ihres spanischen Nähbetriebs.
20:56Ich hab gehört, da gibt's Probleme.
20:59Ja, deswegen hab ich ja auch Frau Martinek hingeschickt mit Isabella als Dolmetscher.
21:03Althoffer hat aus gutem Grund nie im Ausland produziert.
21:07Warum werde ich eigentlich das Gefühl nicht los, dass Sie mir ständig beweisen wollen, dass wir keinen Erfolg haben werden?
21:12Das doch lächerlich.
21:13Ich möchte doch nur, dass gewisse allgemein übliche betriebswirtschaftliche Spielregeln eingehalten werden.
21:19Aber ein junges Unternehmen wie wir, mit einem völlig neuen Konzept und Fertigungs- und Vertriebsmethoden, das ist doch kein
21:25starres Gebäude.
21:26Das ist was Lebendiges, etwas, das ständig in Bewegung ist.
21:29Und wenn man versucht, es in ein Korsett zu zwängen, dann geht es ein.
21:34Hören Sie mir überhaupt zu?
21:35Ja.
21:39Also, wenn Althoffer nicht liefern kann, Ablage, dann werde ich eben auch mit anderen Stofflieferanten reden müssen.
21:46Schauen Sie doch erstmal in Ihren Vertrag.
21:48Außerdem, wie sieht denn das aus? Die Tauchterfirma von Althoffer bestellt Stoffe meiner Konkurrenz.
21:52Das hätte auch den Vorteil, dass wir endlich eine Basis für eine Kalkulation hätten.
21:56Im Augenblick kennen wir nur unseren Umsatz, den Gewinn können wir nur schätzen.
21:59Es muss doch möglich sein, von Althoffer eine Preisliste zu bekommen, mit den entsprechenden betriebsinternen Rabattstaffeln.
22:05Ja, und das ist der zweite Punkt auf unserer Tagesordnung.
22:09Sie werden ab sofort mit der offiziellen Preisliste operieren müssen.
22:12Wie bitte?
22:12Ja, das hat vor allem steuerliche Gründe.
22:14Und das kann Ihnen Herr Kussmaul oder Herr Kunze gerne erklären.
22:17Das ist völlig ausgeschlossen.
22:19In unserer Preisgestaltung sind die Rabatte berücksichtigt worden.
22:23Das spielt doch unterm Strich gar keine Rolle.
22:25Mensch, Frau Czerny, verstehen Sie doch!
22:27Wer will denn schon Gewinne ausweisen und dem Finanzamt was schenken?
22:30Das ist doch der Sinn einer Tochterfirma, dass sie Verluste macht, um die Gewinne der Mutter zu mindern.
22:34Das kann schon sein, aber so kann ich nicht denken, geschweige denn arbeiten.
22:38Ich habe kein Buchhalterhirn.
22:39Ich weiß nur, ich brauche Gewinne, um investieren zu können, und zwar vor allem im Personal.
22:44Aber wenn das mit Althoffer nicht möglich ist, dann muss ich eben Alternativen suchen.
22:48Das ist doch fair, oder?
22:50So, hier ist eine Liste von allen Qualitäten und Stoffen, die ich bis zum Monatsanfang brauche.
22:55Ich bin sicher, Sie werden einen Weg finden. Einen betriebswirtschaftlichen.
23:20Hallo, Frau Czerny. Haben Sie gesehen, den Kleinen?
23:22Nein. Haben Sie irgendwann mal Zeit für mich nach Feierabend?
23:26Also nicht unbedingt heute, aber irgendwann.
23:28Worum geht's denn?
23:29Ich bräuchte ein paar Betriebswirtschaftsnachhilfesten.
23:32Ah ja? Und ich dachte immer, ihr jungen Leute macht das lieber aus dem Bauch raus.
23:36Naja, lieber schon. Aber ich will mitreden können.
23:39Und ich meine, Ihre Talente liegen jetzt sozusagen brach. Oder macht Ihnen der Job Spaß?
23:44Komischerweise, ja. Mal keine Verantwortung tragen, abkömmlich sein. Das ist wie Urlaub.
23:51Marion und ich fliegen nach New York über das nächste lange Wochenende.
23:54Wow, toll. Also einverstanden?
23:58Ja. Wann?
24:00Morgen Abend?
24:02Mhm. Drüben bei Ihnen?
24:04Ja. Frau Michel wird auch dabei sein.
24:13Hallo. Wie geht's? Wie steht's?
24:15Ja, so mittel.
24:16Mittel? Warum denn mittel?
24:18Tja.
24:20Ich würde mir an deiner Stelle keine Vorwürfe machen.
24:22Einen Menschen mit deinem Vater muss man manchmal vor sich selbst beschützen.
24:25Wer ist denn der Mann, mit dem, den er da spricht?
24:28Ich glaube, das ist der Fotograf, der ihre Models abgelichtet hat. Chris Gellert oder so.
24:33Chris Gellert? Sie hat den Chris Gellert gekriegt?
24:37Wieso? Was ist denn daran so ungewöhnlich?
24:39Sag mal, wo lebst du? Chris Gellert. Ich habe zwei Bildbände von ihm.
24:44Einer Venedig und der andere mit Aktfotografie oder was er darunter versteht.
24:48Was der Werbung macht für den Computerkatalog.
24:52Na ja. Lena. Sie wird was mit ihm haben, nehme ich an.
25:02Es wird sowieso langsam Zeit, dass du ihn kennenlernst.
25:04Du willst mich deinem Vater vorstellen. Wie darf ich das denn bitte verstehen?
25:07Das überlasse ich dir.
25:20Natalie, ich habe was gesagt.
25:22Rate mal, mit wem Lena eben weggefahren ist.
25:24Mit wem wohl? Kann ich das jetzt ausziehen? Ich komme mir vor wie eine Gardinenstange.
25:28Nein. Mir hat sie gesagt, sie muss zu eurem Vater.
25:32Mein Gott, sie wird dir eben nicht alles auf die Nase binden.
25:34Vater, richtig. Ich sollte auch mal wieder zu ihm.
25:37Seit dem Ton von Rose hat er sich völlig abgeschottet.
25:42Oh, wen haben wir denn da? Tag, Frau Schirmer. Tag, Luzi.
25:45Kennst du den Onkel Felix noch?
25:47Onkel Felix gehört mir. Nicht, dass du oft um Gedanken kommst.
25:51Luzi, zeigst du der Natalie einmal, was du dir wehgetan hast? Mit dem Fahrrad.
25:58Wo denn?
25:59Lass, ich will nicht.
26:00Oh, ist ja gut. Ich hab's gleich, Frau Schirmer.
26:03Oh, machen echt Sorgen, Herr Althoffer. Das Kind ist übeln zugerichtet worden.
26:09Sowas kommt vor, wenn man vom Fahrrad fällt.
26:11Sie hat kein Fahrrad.
26:13Luzi, pass auf!
26:20Und was meint Emma dazu?
26:23Die ist doch nicht da.
26:25Der Leo hat nach Frankfurt müssen.
26:28Deswegen übernachtet sie doch bei deinem Atelier.
26:32Ich seh mir das halt einmal an. Unauffällig.
26:36Ein Arzt sollte sich das anschauen.
26:39Na, immer mit der Ruhe, Frau Schirmer.
26:40Jetzt gehen Sie nach Hause und morgen sag ich Ihnen Bescheid, ja?
26:46Also dann, wieder schauen, Luzi, gell?
26:49Und vergiss die Deutschaufgabe nicht.
26:51Und Sie sind mir dafür verantwortlich, Herr Althoffer, gell?
26:55Zu befehlen, Frau Schirmer.
26:59So, und immer schön gerade halten.
27:03Das machst du sehr gut.
27:04Dann kannst du dir bald ein eigenes Kleidchen nehmen.
27:06Ja, darf ich?
27:07Ja, aber erst müssen wir eins designen.
27:09Und genau das machen wir heute Abend.
27:12Nö.
27:12Nö.
27:13Erst gehen wir Pizza essen.
27:14Oder wir holen uns welche und dann machen wir TV-Dinner.
27:18Hat Onkel Felix nicht tolle Ideen?
27:21Genau deshalb mag ich ihn so.
27:26Ist sie nicht süß?
27:28Ich komme nicht auf dumme Gedanken.
27:31Also was ist, gehen wir jetzt?
27:39Da fragen Sie ihn doch selber.
27:40Da ist er ja.
27:41Bevor Sie mich hier dumm anmachen.
27:44Beherrschen Sie sich, ja?
27:46Ich müsste Sie nicht dumm anmachen, wenn Sie zu uns gekommen wären,
27:49anstatt zum Chef zu rennen, um ihm was vorzujammern.
28:03Roland!
28:11Du kannst dein Gesicht gerne von Privat auf Business umschalten.
28:14Ich stehe nicht hier als deine Frau, sondern als Vertriebschefin von Fashion Factory.
28:18Gut, in dem Fall möchte ich dich bitten, bei Frau Stangl ein Teller.
28:21Roland!
28:24Ich höre gerade von Wieland, dass er dir angeboten hat, den Berlin-Auftrag zu verschieben,
28:28damit wir weiter produzieren können.
28:30Exakt, und ich habe abgelehnt.
28:32Sag mal, Roland, was ist denn eigentlich los mit dir?
28:34Gönnst du mir meinen Job nicht, oder was?
28:36Wir können uns auch scheiden lassen!
28:38Dann kannst du nämlich wirklich mit mir umgehen, wie mit jedem x-beliebigen.
28:42Scheidung?
28:43Ja.
28:44Damit wären die Konflikte aus der Welt.
28:46Die privaten wenigstens.
28:48Und geschäftlich müssten wir uns nicht ständig mitsamt Handschuhen anfassen.
28:51Das liegt mir eh viel mehr.
28:53Bier zu verkaufen war zwar einiges leichter als Mode,
28:55weil man die leider nicht in Flaschen abfüllen kann.
28:57Aber ein hartes Geschäft war es allemal.
28:59Tja.
29:00Ich bin schuld.
29:02Ich weiß, so war es immer schon.
29:03Ich bin schuld.
29:04Roland, hör auf!
29:06Ich kann es nicht mehr hören!
29:08Leg dich bei einem Therapeuten auf die Couch meinetwegen!
29:11Schuld!
29:12Die einzige Schuld, die man dir wirklich vorwerfen kann,
29:15ist, dass du dich ständig damit rausredest!
29:19Also, warum fragst du nicht einfach Doktor Straubinger,
29:21wie wir das Ganze kurz und schmerzlos erledigen können?
29:24Und am besten ohne großes Aufsehen.
29:27Ich will nichts von dir, Roland.
29:30Kein Geld.
29:30Ich habe genug Geld.
29:33Ich will nur mein eigenes Leben zurück.
29:38Einverstanden?
29:42Cornelia!
29:43Komm doch mal her!
29:51Was ist das?
29:55Sie haben sich wieder zusammengehauft.
29:57Na endlich!
29:58Ich dachte schon, es gibt eine Scheidung.
30:00Roland lässt sich doch nicht von einer Millionärin scheiden.
30:03Also, Cornelia, ich muss mich wirklich sehr wundern.
30:06Vergiss es.
30:10Hast du was gehört?
30:12Nein.
30:13Ist Florin aufgewacht?
30:15Was hat Wilhelm eigentlich zu seinem Enkel gesagt?
30:20Ich will nicht darüber reden.
30:22Aber wir müssen uns was überlegen.
30:24Wenn er weiter allein da draußen haust, verkommt er völlig.
30:27Wie meinst du das?
30:29Wie ich gesagt habe.
30:30Verkommen.
30:32Das Haus ist total vernachlässigt.
30:34Aber er will alles so lassen, wie es war, als seine Rosa noch lebte.
30:37Ein Mausolidum.
30:39Das ganze Haus gehört ausgemistet.
30:43Was hat er eigentlich zu Straubingers Vorschlag gesagt?
30:46Er hat unterschrieben.
30:56Roland!
31:00Sag mal, kannst du bitte mit einer Klimperei aufhören?
31:06Ist auch mein Haus.
31:08Entschuldigung.
31:09Roland, was ist?
31:15Wer gibt?
31:17Sie hat mir gerade mitgeteilt, dass sie die Scheidung will.
31:21Ich weiß, was du hieroped.
31:25Ich Ollie von Gravner.
31:31Ich wird am Famebros Launch gehört.
31:34Es ist der Fall.
31:44Und ich purse in der Runde zur Zeit,
31:47die Nritte aufhören Sie訂閱.
31:48Esịt hier in letztem必 king.
31:49Und wir gehen die Linne!
31:51Ich bin hier mit Blatt.
32:01Ich meine damit, dass ich eigentlich so gut wie nichts von dir weiß.
32:05Und ich würde einfach mal gerne länger mit dir reden.
32:06Und zwar nicht nur über das Geschäft.
32:09Hallo.
32:10Sag mal still.
32:22Sag mal still.
32:51Wilhelm.
32:54Es ist so schön.
32:56Deine Mutter hat ja mal an der Stelle geweint.
33:12Oh, den Herrn habe ich doch schon mal gesehen bei uns im Garten.
33:17Tschüss, Kenneth.
33:18Freut mich, Sie kennenzulernen.
33:20Wenn ich bewusst hätte, dass du Besuch mitbringst, hätte ich mich rasiert.
33:27Was ist denn die hier?
33:29Oh.
33:30Dr. Wolf meint, das hilft gegen Depressionen.
33:33Aber es macht nur müde.
33:36Und dann träumt man.
33:38Hör zu, ich bring dich jetzt nach oben und dann lasse ich dir ein Bad ein.
33:42Und dann ziehst du dir was Frisches an und ich koche uns was, ja?
33:45Ach warum, ich habe keinen Hunger.
33:47Bitte, komm, mir zu dir.
33:50Cornelia war hier.
33:52Mit Kind.
33:54Wie nett.
33:55Aber das kannst du mir ja alles nachher beim Essen erzählen, ja?
33:58Schaust du schon mal im Kühlschrank nach, was noch da ist?
34:01Ich kann noch was kochen.
34:02Dann kannst du in der Zwischenzeit gleich Schiff machen.
34:04Nein, nein, ich möchte, dass das alles so bleibt.
34:07Bitte.
34:08Papa, das sind schmutzige Gläser und Teller und keine Reliquien.
34:12Fangen du schon mal an, ich komme gleich nach.
34:14Okay.
34:14Okay.
34:18Okay.
34:34Kaffee
35:08Männer, wenn man nicht ständig auf Sie aufpasst.
35:11Anwesende natürlich ausgeschlossen.
35:14Was hast du gefunden? Spaghetti?
35:16Mit weißen Bohnen.
35:17Ein Rezept aus dem Gargano.
35:19Aber warum Anwesende ausgeschlossen?
35:21Du hast völlig recht, ich könnte auch einen Aufpasser gebrauchen.
35:24Ich glaube, jeder Mensch, egal ob Mann oder Frau,
35:27braucht jemanden, der das Potenzial im Anderen sieht
35:30und ihm hilft, es aus sich herauszuholen.
35:32Oder findest du nicht?
35:33Doch, da ist was Wahres dran.
35:36Nur tendieren Männer dazu, sich gegen Verbesserungsvorschläge
35:40von weiblicher Seite mit Händen und Füßen zu wehren.
35:42So nach dem Motto, what you see is what you get.
35:45Ja, sicher. Aber das kommt auf die weibliche Seite an.
35:48Schau mal, meine Mutter zum Beispiel, die hatte ständig was an Vater auszusetzen.
35:51Am Schluss hat er gar nicht mehr hingehört.
35:53Das meine ich nicht.
35:54Dein Vater geht jetzt brav in die Wanne, er richtet sich etwas her,
35:58aber nur, weil er dir nicht wehtun möchte und weil Besuch da ist.
36:01Wenn du gehst.
36:06Dein Vater sieht für sich selbst keinen Sinn mehr nach dem Tod deiner Mutter.
36:09Ich werde nicht weggehen.
36:11Ich werde hier wohnen.
36:13Das Haus ist ja groß genug.
36:15Und seine Familie scheint es ja nicht zu interessieren, was aus ihm wird.
36:19Außer sie schickt ihm irgendeine Haushälterin, die ihn dann tyrannisiert.
36:22Ich kann das nicht.
36:25Sag doch was.
36:26Was meinst du?
36:29Ich habe dir vorhin schon gesagt, dass ich eigentlich nichts von dir weiß,
36:31außer der Geschichte mit deinem Florian und dass du Erfolg haben willst.
36:35Koste es, was es wolle.
36:36Das ist doch kein Widerspruch.
36:38Sagen wir so, deine großzügige Opferbereitschaft
36:40könnte dir von der Familie durchaus als Berechnung ausgelegt werden.
36:43Wieso? Er hat doch praktisch nichts mehr.
36:45Außer den Anteilen bei Althofer, die sie dir wieder weggetrickst haben.
36:49Entschuldigung, aber das habe ich auch mitgekriegt.
36:51Das ist noch nicht ausgestanden.
36:52Und es hat sowieso Zeit.
36:55Wenn der Erfolg in dem Tempo weitergeht,
36:57dann wird die Tochterfirma sich immer sieben und Althofer schlucken.
37:04Ja, Waldhurt?
37:05Lena, wo bist du?
37:07Bei Wilhelm, habe ich dir doch gesagt.
37:09Du wolltest doch nach dem Termin mit Roland noch vorbeikommen.
37:11Das ist schlechter Stil, Lena.
37:14Entschuldige, ich habe Chris getroffen.
37:16Noch schlechter Stil.
37:18Aber deswegen rufe ich nicht an.
37:19Ich sitze hier mit Herrn Wieland.
37:21Da habe ich schon den zweiten Cocktail spendiert.
37:24Allerdings nur mit ehrenvollen Absichten.
37:26Und mit etwas schlechtem Gewissen.
37:28Moment, ich gebe weiter.
37:31Ja, hallo, Frau Czerny.
37:33Ich bin's.
37:34Ja, ich wollte nur sagen, ich habe in Berlin angerufen.
37:37Ja, die sind sogar ganz froh,
37:39dass sie die Lieferung erst einen Monat später bekommen.
37:40Ach, nee.
37:41Und auch erst einen Monat später zahlen müssen.
37:43Die sind gerade knapp bei Kasse.
37:44Die saue Workenzeit jetzt.
37:46Na, kurzum.
37:47Wir kriegen das hin mit Ihrer Order.
37:49Nur wäre es schön, wenn jetzt nicht noch was dazwischen kommt.
37:52Ich meine, wenn es was gibt, sagen Sie es gleich.
37:55Oder spätestens bis morgen.
37:56Bevor wir die Maschine unterrichten.
37:58Wird gemacht, Herr Wieland.
37:59Sie sind ein Schatz.
38:01Naja, man tut, was man kann.
38:04Aber dem Herrn Althofer müssen Sie das beibringen.
38:06Wenn ich damit wieder ankomme, dann kriegt er gleich wieder Asthmaanfälle.
38:08Das mache ich mit Vergnügen.
38:12Naja, das wollte ich nur gesagt haben.
38:15Schönen Abend dann noch.
38:16Wiedersehen.
38:17Das riecht ja gut.
38:20Knoblauch.
38:21Das ging aber schnell.
38:22So gefällst du mir schon viel besser.
38:24Danke.
38:26Oh.
38:30Was ist das?
38:31Also nicht, dass du es nachher nicht mehr findest?
38:34Ach, das ist Kram, den mir Straubinger mitgebracht hat.
38:38Zum Unterschreiben.
38:40Wegen meiner Firmenrente.
38:46Was hältst du eigentlich davon, wenn ich zu dir ziehe?
38:50Also ich meine, das bei Nathalie und Felix ist ja auf Dauer kein Zustand.
38:53Das ist sowieso ein Wunder, dass sie es so lange mit mir ausgehalten haben.
38:57Und wir beide, wir machen uns ein schönes Leben.
38:59Du als Hausmann und ich verdiene das Geld.
39:05Na?
39:06Sag schon.
39:08Das ist ja schön.
39:09Aber vielleicht solltest du dir das mal ansehen.
39:16Vorher.
39:25Schenk mir.
39:28Seine Anteile an seinen Enkel Florian.
39:36Also jetzt kann die Verwandtschaft doch nichts mehr dagegen haben, wenn ich mich um ihn kümmere, oder?
40:02Es war mitten im abendlichen Berufsverkehr.
40:05Die Menschen waren auf dem Weg nach Hause oder zum Einkaufen.
40:08Ist es soweit?
40:09Na, noch nicht so richtig.
40:11Ich bin sowas von aufgehakt.
40:12Das ist meine erste Geburt.
40:14Du kannst nicht irgendwas helfen.
40:16Vielleicht will Melanie...
40:16Nathalie, haben wir noch eine Flasche Roten?
40:22Nathalie!
40:29Nathalie!
40:30Pssst!
40:33Was ist?
40:34Ich denke, du hilfst Luzi bei der Deutschaufgabe.
40:37Sie wollte sie alleine machen.
40:38Sie hat mich rausgeschickt.
40:39Ja und?
40:39Was soll ich machen?
40:45Mein Gott.
40:47Sie schlägt sich über die Minial.
40:49Wie dieser kleine Teufelsbraten.
40:52Mit dem Griff der Schere.
40:53Also ich habe davon gehört, dass Erwachsene sowas machen.
40:55Aber Kinder!
40:55Felix, was sollen wir jetzt machen?
41:00Luzi!
41:01Es gibt Eiscreme.
41:03Bist du soweit?
41:08Abgeschlossen.
41:11Luzi, hallo!
41:13Machst du mal auf, bitte, ja?
41:20Hallo, Prinzessin.
41:22Es gibt Eiscreme.
41:24Was sehe ich denn da?
41:26Ist es etwa eine Träne im Bernstein-Auge?
41:29Süße, was ist denn?
41:30Hast du Heimweh nach Emma und Leo?
41:33Was für Eiscreme?
41:36Vanille-Mandelsplitter oder Fürstpückler?
41:39Mandelsplitter.
41:41Ja, genau.
41:48Aber wenigstens wissen wir jetzt, wo wir sind.
41:51Aber warum?
41:53Tja, Luzi ist wahrscheinlich in völlig zerrotteten Verhältnissen groß geworden.
41:57Das wissen wir schon.
42:00Manchmal ist der Schmerz auch nur eine Form der Zuneigung für so ein Kind.
42:03Wenn es nur Beachtung fand, wenn es geschlagen oder bestraft wurde.
42:07Naja.
42:08Hol jetzt mal den Roten und das Eis.
42:10Ich kriege das schon raus.
42:12Keine Frau kann lange ihre Geheimnisse vor mir verbergen.
42:20Ich kriege das schon raus.
42:57Ich kriege das schon raus.
43:41Untertitelung des ZDF, 2020
44:03Untertitelung des ZDF, 2020
44:43Untertitelung des ZDF, 2020
44:47Untertitelung des ZDF, 2020
44:51Untertitelung des ZDF, 2020
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