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Hauptkommissar Kress - Rolf Schimpf /
Drehbuch - Volker Vogeler /
Regie - Helmuth Ashley
Drehbuch - Volker Vogeler /
Regie - Helmuth Ashley
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TVTranskript
00:28Untertitelung des ZDF, 2020
00:47Untertitelung des ZDF, 2020
01:00Ich nehme an, du Privatpatienten. Kann ich mich jetzt anziehen?
01:04Tun Sie das.
01:05Tun Sie das.
01:28Tun Sie das?
01:30Nein.
01:32Nein.
01:36Ich will, dass Sie lernen, sich wieder mehr zuzumuten. Also bleiben Sie noch einen Moment stehen.
01:42Dann gehen Sie und sehen aus dem Fenster zu, wie Sie unten im Indiana-Trab zum Parkplatz laufen.
01:51Was ist das? Sehen Sie mich so an?
01:54Ich wollte Sie das eigentlich immer schon mal fragen, Professor.
01:57Ja?
01:59Haben Sie eigentlich auch einen Herzschrittmacher?
02:03Nein, aber wenn ich einen hätte, dann hätte ich so einen, weiß ich.
02:06Aber Sie haben keinen. Das ist der Unterschied.
02:11Ja, Gott, nochmal, Herr Bernsdorf. Ich will einfach, dass Sie sich wieder mehr zumuten.
02:15Hm?
02:15Hm. Aber so kann sich der Schrittmacher richtig auf Sie einstellen.
02:20Sie werden also alle vier Wochen über Ihren Computer den Apparator ablesen, ob ich auch schön brav war und alles
02:27das getan habe, was Sie von mir erwarten.
02:29Hm.
02:30Genau so ist es, Herr Bernsdorf. Also, kommen Sie, los.
02:34Also, in vier Wochen.
02:39Da werde ich mir jetzt eine Freundin zulegen.
02:41Ja, tun Sie das. Wieso? Ich habe eigentlich immer gedacht, Sie haben eine.
02:45So.
02:46Haben Sie das.
02:47Hab ich.
02:50Auf Wiedersehen, Professor.
02:52Auf Wiedersehen, Herr Bernsdorf.
02:55Herr Professor?
02:59Warten Sie noch einen Moment. Ich melde mich gleich.
03:14Willst du dich umbringen?
03:15Haha. Umgekehrt.
03:17Ich will reden.
03:18Ist alles okay?
03:19Ja, ja, ist alles okay.
03:21Ach, jetzt sag bloß noch, du willst doch noch selbst fallen.
03:23Ja, natürlich. Das siehst du doch.
03:24Ach.
03:24Ich bin ja schlecht auf deinem Schoß sitzen dabei, hm?
03:27Haha.
03:40Na?
03:41Was gibt es denn zu lachen?
03:43Ah, das sage ich dir lieber nicht.
03:45Jedenfalls ist von jetzt ab für uns beide alles ganz anders.
03:48Und zur Feier des Tages...
03:50Zur Feier des Tages?
03:51Fahren wir in die Boutique von Astrid und kaufen ein paar hübsche Klamotten für dich.
04:00Lass das kaufen. Das bringt nichts.
04:03Oh doch.
04:05Ein steter Tropfen wühlt den Stein.
04:07Nein, deine Tochter liebt mich nicht. Das ist geklärt.
04:11Sie ist eben eifersüchtig. Ist das so schwer zu verstehen?
04:15Und dein Herr Adoptivsohn ist ja vielleicht auch eifersüchtig.
04:19Mach dir mal nichts vor.
04:21Der hat nur Angst um sein Erbe.
04:25Ich habe überhaupt keine Lust auf Vorwürfe.
04:28Das sind keine Vorwürfe. Das ist die Realität.
04:31Du willst das nur nicht so sehen.
04:33Weil du bei deinen Kindern permanent um meine Anerkennung ringst.
04:37Sie wollen mich nicht.
04:39Sie wollen mich nicht.
05:16Sag mal, bist du jetzt wirklich verrückt geworden?
05:18Wie fährst du denn?
05:20Willst du uns beide umbringen?
05:23Macht mir einen unglaublichen Spaß, wieder selber zu fahren.
05:26Werst du uns beide umbringen?
06:18War es vielleicht dieses Jahr?
06:20Ja.
06:21Ah, das ist unmöglich.
06:23Das können Sie nirgendwo anders gesehen haben.
06:25Das ist absolut unmöglich.
06:27Kommen Sie, ich zeige Ihnen etwas anderes.
06:30Ich glaube nicht, dass es uns beide hier noch lange gibt.
06:33Das glaube ich einfach nicht.
06:41Boutique Dakar hier.
06:43Das Dakar, die Boutique von Frau Bernsdorf.
06:48Können Sie es mir nicht sagen?
06:50Nein.
06:51Ich werde Sie fragen.
06:52Moment.
06:55Gott sei Dank, das Wochenende fängt bald an.
06:59Was macht Ihnen?
07:01Kommt aufs Wetter an.
07:04Lass ich auf mich zukommen.
07:06Wo warst du denn, du Lange?
07:11Ihr hättet ruhig auf mich warten können mit dem Essen.
07:14Beleidigt.
07:15Da hat er recht.
07:16Hätten wir.
07:17Was ich jetzt sage, wird euch, denke ich, interessieren.
07:24Was ist es denn?
07:27Karl Wilhelm Bernsdorf ist vor eineinhalb Stunden mit seinem Wagen verunglückt.
07:31Er ist tot.
07:39Frau Wartner, seine Freundin, saß neben ihm auf dem Beifahrersitz und liegt auf der Intensivstation in der Ringwald-Klinik.
07:45Bewusstlos.
07:48Das Ganze bis 13 und Astrid Bernsdorf, seine Tochter, steht bei uns vor der Tür.
07:53Dann wird sie wieder sagen, das war ein Mordanschlag.
07:57War das etwa keiner vor einem Jahr?
07:59Auf Bernsdorf ist geschossen worden.
08:01Es ist kein Mordanschlag.
08:02Es war nicht zu beweisen.
08:04Das war nicht nur deine Niederlage, Leo.
08:07Na, was ist denn sonst?
08:09Wir konnten weder dem Adoptivsohn, dem, wie ist er, Felix, was nachweisen, noch sonst wem.
08:16Leo, der Schuss muss nicht absichtlich auf ihn abgegeben worden sein.
08:19An diesem Golfplatz grenzt ein Jagdrevier.
08:22Bitte fang nicht wieder von vorne an, hört auf.
08:26Henry, es gibt Niederlagen, die wirst du nie im Leben los.
08:29Ich war so einer.
08:36Ist meine Schwester da?
08:37Darf ich Ihnen zum Tod Ihres Vaters mein Beileid aussprechen?
08:41Es tut uns sehr leid.
08:43Ist sie nun da oder nicht?
08:44Sie ist kurze Zeit nach dem Anruf weggegangen.
08:46Hat sie gesagt, wohin?
08:48Ich glaube, zur Polizei.
08:58Der Fall kommt wieder auf uns zu.
09:01Darauf läuft das doch hinaus.
09:04Also für mich war das keine Blamage damals.
09:10Doch, das war eine.
09:14Werner, du kannst inzwischen schon mal den Wagen für uns sicherstellen an der Unfallstelle, ja?
09:20Ist gut.
09:27Frau Bernsdorf, guten Tag.
09:31Bitte kommen Sie rein.
09:39Mit Ihrem Vater, das hat uns sehr getroffen.
09:46Mehr haben Sie dazu nicht zu sagen.
09:51Bitte nehmen Sie Platz.
09:53Nein, danke.
09:57Ich erwarte von Ihnen, dass Sie den Tod meines Vaters untersuchen.
10:01Das machen wir bereits.
10:03Es hat sich nichts geändert.
10:05Nur diesmal ist es meinem Bruder gelungen, meinen Vater umzubringen.
10:09Und warum sollte er das tun?
10:12Weil ihm mein Vater inzwischen keinen Pfennig mehr gegeben hat für seine idiotischen Unternehmungen.
10:19mir fällt auf, dass Sie mit keinem Wort nach Frau Wagner fragen.
10:32Schon gut, Frau Bernsdorf.
10:43Mein Bruder versteht sehr viel von Autos.
10:56Warum schauen Sie mich so an?
10:58Und Sie, Frau Bernsdorf, verstehen Sie nichts von Autos?
11:00Sie fahren doch Rally.
11:01Was wollen Sie damit sagen?
11:05Wenn wir schon drüber reden.
11:06Vor einem Jahr, da waren Sie mit Ihrer Boutique kurz vor dem Konkurs,
11:09weil Ihr Vater nicht mehr zahlen wollte.
11:13Sie hätten das Erbe auch gut gebrauchen können.
11:16Das wäre doch Horn-Motiv gewesen.
11:18Oder nicht?
11:19Also gut.
11:21Machen wir es kurz.
11:24Ich möchte Ansage erstatten,
11:26wegen des Verdachts auf Mord
11:28oder Totschlag an meinem Vater.
11:31Gegen Unbekannt, wenn Ihnen das besser gefällt.
11:44Es gibt niemanden auf der Welt, den ich so geliebt habe wie meinen Vater.
11:50Er war der gütigste Mensch
11:56und der Liebste, den Sie sich vorstellen können.
12:01Ja.
12:03Ich weiß, Frau Bernsdorf.
12:06Was?
12:07Nein, ich warte.
12:10Hallo, Dr. Henry hier.
12:12Ja, Johnson.
12:14Wie bitte?
12:15Nein, es handelt sich um den tödlichen Unfall Bernsdorf.
12:20Dann müssen Sie sich den Tod nebenholen lassen, Herr Doktor.
12:24Wir erwarten von Ihnen und von Ihren Kollegen
12:25die sorgfältigste Autopsie aller Zeiten.
12:30Nein, das wissen wir selber nicht.
12:32Das ist ja unser Problem.
12:34Und das Ganze bitte bis vorgestern, Herr Doktor.
12:36Ich bedanke mich.
12:37Auf Wiederhören.
12:38Ich bedanke mich.
13:05Ich bedanke mich.
13:26Ihr Bruder war da.
13:28So war das.
13:35Ich glaube, du liegst völlig falsch.
13:37Womit?
13:38Mit unserer Entlassung hier.
13:40Weil sie jetzt eigentlich reich ist.
13:42Und wo bitte soll die Kundschaft herkommen?
13:45Ist das unser Problem?
13:47Ihre Schwester ist in dem Büro, Herr Bernsdorf.
14:00Ich habe dich gesucht.
14:07Ich habe ein Bestattungsunternehmen mit der Beerdigung beauftragt.
14:12Ach ja?
14:13Und ich werde überhaupt nicht mehr gefragt, oder was?
14:17Nein.
14:19Sag, was du willst und verschwinde.
14:22Und mir hast du nichts zum Tod von Vater zu sagen?
14:25Zu dir?
14:28Verschwinde.
14:29Du hast es einfach nicht gelernt, dass dir was weggenommen werden kann.
14:33Aber du, du hast es gelernt.
14:35Mit deinem Waisenhaus.
14:37Und deiner kaputten und verlorenen Kindheit.
14:40Ja.
14:42Und dann weißt du, was ich Vater durch meine Adoption verdanke.
14:46Du nicht wieder die Tour, ja?
14:49Also gut.
14:53Es ist wie immer.
14:57Du warst wieder bei der Polizei?
15:00Ja.
15:02Ich habe Anzeige erstattet.
15:04Wegen Mord.
15:06Ich weiß.
15:08So hast du dich schon beim letzten Mal gerettet.
15:11Mit einem Angriff gegen mich.
15:13Du, ich möchte jetzt, dass du gehst!
15:16Aber diesmal funktioniert das nicht.
15:18Diesmal nicht.
15:35Ich werde das Geschäft für einige Tage schließen.
15:38Betrachten Sie das als bezahlten Urlaub, Herr.
15:52Was da überhaupt noch jemand lebend rausgekommen ist?
15:55Es ist wie ein Wunder.
15:56Die Frau hat es rausgeschleudert.
15:58Es sind wenig Zeugen.
16:00Die Adressen.
16:01Ein Forstarbeiter und zwei Landwirte.
16:04Alle aus dem Dorf dahinten.
16:05Krautbach.
16:17Nicht den Hauch einer Bremsspur.
16:44Die Kollegen und ich wundern uns, warum sich die Mob-Pommission für den Unfall interessiert.
16:48Vielleicht war es kein Unfall.
16:51Keine Bremsspur.
16:58Die Frau hat da hinten im Feld gelegen.
17:00Da.
17:02Geschwindigkeit weit über 100, sagen die Experten.
17:07Gut.
17:09Was gut, Leo.
17:11Wenn die Kollegen hier fertig sind, sammelst du mit der Technik hier jedes Schräubchen auf.
17:16Alles.
17:17Ja.
17:17Und in der Werkstatt packt er alles wieder aus.
17:20Und dann seht ihr nach, ob an dem Wagen irgendwas manipuliert worden ist.
17:24Ja.
17:25Und was noch?
17:28Ja, ihr solltet vielleicht nach einem Geschosseinschlag suchen.
17:33Nach Geschossresten.
17:34Ja.
17:35Ein Geschoss.
17:36Und wenn er hier sowieso alles auseinander nimmt, dann könnte das doch ja mitmachen.
17:39Da hinten ist die Haushälterin von Herrn Bernstorff.
17:41Die Frau Müller.
17:46Einer der Zeugen, der meint ja, er hat einen Schuss gehört.
17:49Der Forstarbeiter.
17:51Hier auf dem Zettel stehen die Zeugen des Unfalls.
17:54Aber dann viel Glück.
17:54Das wünschen wir dir.
18:02Ja, Frau Müller.
18:03Das ist alles ganz furchtbar.
18:08Warum wollten Sie das hier sehen?
18:12Weil ich...
18:15Ich dachte, das hätte ja auch sein können, dass alles ein Irrtum ist.
18:20Er war ein so guter Mensch.
18:22Wie standen Sie zur Frau Wagner?
18:25Wieso ist sie...
18:27Nein, nein, um Gottes Willen.
18:29Also, wie stehen Sie zu ihr?
18:33Sie hat ja nicht bei uns gewohnt.
18:36Noch nicht.
18:39Wissen Sie, wo Herr Bernstorff mit ihr war zuletzt?
18:43Irgendwo hier in der Gegend?
18:46In der Ringwald-Klinik.
18:48Er hatte einen Termin bei Professor Schildknecht.
18:53Das ist vier Kilometer von hier.
18:57Haben Sie eine Ahnung, was hier passiert sein könnte?
18:59Es gibt keine Bremsspuren, nichts.
19:02Halten Sie es für möglich, dass er Selbstmord begangen hat?
19:06Ich habe keine Meinung.
19:08Ich bin nur traurig, Herr Kress.
19:14Wann haben Sie den Sohn von Herrn Bernstorff das letzte Mal gesehen?
19:20Der hat sich seit Monaten oben in seiner Wohnung verkrochen.
19:25Doch, manchmal sehe ich ihn, wenn ich komme.
19:29Morgens um sechs beim Joggen.
19:32Und was wollte Herr Bernstorff in der Klinik? Wissen Sie das?
19:36Es war wegen seinem Herzschrittmacher.
19:40Er hatte seit einem halben Jahr einen Herzschrittmacher.
19:44Zu einem ganz modernen, wissen Sie?
20:08Also, Sie wollen wirklich einen Schuss gehört haben?
20:12Ja, er hat wirklich einen Schuss gehört.
20:15Und was haben Sie da gerade gemacht?
20:19Er hat Holz gefahren.
20:22Ja, und dann war ja gleich dieser Knall.
20:24Der Aufprall.
20:26Na, der Unfall halt.
20:28Und was haben Sie dann gemacht?
20:31Ich?
20:33Ja, Sie.
20:35Er ist dann hingelaufen.
20:37Und da ist die Frau draußen gelegen und der Mann war im Wagen eingeklemmt.
20:45Guten Tag.
20:46Guten Tag.
20:48Ja, was kann ich für Sie tun?
20:49Möchte zu Herrn Professor Schildknecht.
20:52Einen Termin hätten Sie sich auch telefonisch geben lassen können.
20:55Ich möchte keinen Termin, ich muss jetzt zu Ihnen.
20:58Kriminalpolizei, mein Name ist Chris.
20:59Es geht um den Unfall von Herrn Bernstorff und Frau Wagner.
21:02Oh Gott, erschrecklich. Waren Sie eben auf der Intensivstation?
21:04Ja. Kann ich jetzt mit dem Professor sprechen?
21:06Oh, das geht nicht. Die Tochter von Herrn Bernstorff ist bei Ihnen.
21:09Was? Da bin ich erst recht dran.
21:11Ja.
21:14Entschuldigung?
21:14Mensch, Sie können nicht einfach so reinkommen hier.
21:17Doch, doch. Solche Leute schon.
21:19Das ist Herr Kress. Von der Mordkommission.
21:23Wieso? Was hat das zu bedeuten?
21:25Entschuldigen Sie, Herr Professor.
21:26Darf ich erfahren, was Sie hier machen?
21:31Ich wollte wissen, was mein Vater und Professor Schildknecht zuletzt noch gesprochen haben.
21:39Würden Sie uns jetzt bitte allein lassen?
21:41Dann bestimmt nicht, Herr Chris.
21:43Müssen Sie mich schon raussetzen.
21:48Schildknecht?
21:50Ja.
21:51Ja, ich sag Sie.
21:54Sie möchten auf die Intensivstation kommen.
21:56Es besteht die Möglichkeit, dass Frau Wagner einen Moment wach wird.
21:58Bitte gleich.
21:59Danke.
22:00Möchten Sie mitkommen?
22:02Danke.
22:04Wirklich nicht.
22:16Ich frage mich, was für ein Mensch Sie sind.
22:19Frau Wagner.
22:21Frau Wagner.
22:24Können Sie mich hören?
22:33So war das überhaupt nicht.
22:35Haben wir ihn in der Hand stellen?
22:36Ja.
22:42Das mit dem Schuss ist schon im ganzen Dorf rum. Aber da war gar kein Schuss.
22:47Aber der Einberger hat da Holz gefahren.
22:49Ja, mit seinem Traktor.
22:50Der ist noch leiter wie der meinige.
22:52Und da will der was gehört haben.
22:54Und Sie waren zu Fuß da?
22:56Ja.
22:57Weil der Einberger war erst fünf Minuten später wie der Berngruber und ich am Unfallort.
23:01Und einen Schuss müsste ich gehört haben.
23:03Der Berngruber wohnt da vorne am Eingang des Ortes.
23:06Frau Wagner.
23:08Können Sie mich hören?
23:10Machen Sie mit der Hand ein Zeichen, wenn es geht.
23:14Dass Sie mich verstanden haben.
23:25Was...
23:27Was ist mit Karl?
23:32Frau Wagner.
23:36Was ist passiert?
23:39Was passiert ist?
23:42Frau Wagner.
23:44Er...
23:46Er hat plötzlich das Steuer losgelassen.
23:52Und dann?
23:57Beide Hände zum Herzen.
24:06Dann war alles dunkel.
24:14Frau Wagner.
24:16Haben Sie einen Schuss gehört?
24:20Einen Schuss?
24:21Ja, ein Schuss.
24:23Einen Schuss.
24:24Einen Schuss.
24:26Karl.
24:30Was ist mit Karl?
24:32Oh.
24:33Oh.
24:48Das nur muss es sein.
24:58Das ist Astrid Bernsdorf.
25:08Nein, ich bin nicht drauf schlau geworden, was Sie wollte, eine merkwürdige Frau.
25:15Aber wissen Sie, das ist eigentlich gar nicht mein Problem.
25:19Was ist dann Ihr Problem, Herr Professor?
25:24Dass ich möglicherweise an dem Tod von Karl Wilhelm Bernsdorf nicht unschuldig bin.
25:37Hier, das ist eins von diesen modernen Wunderdingern, die sich automatisch an Bewegung und Anstrengung des Patienten angleichen.
25:47Immer Impuls, in der Rhythmussteuerung, verstehen Sie?
25:52In diesem kleinen Ding steckt so viel Elektronik drin, dass ich über bestimmte Frequenzen ablesen kann, was der Patient sich
25:58und dem Schrittmacher zugemutet hat.
26:01Äh, rückwärts.
26:03Na ja, und wo soll nun Ihre Schuld liegen?
26:08Ich, äh, es ging mir bei Herrn Bernsdorf nicht schnell genug, er war zu, zu vorsichtig, er traute sich nicht
26:17zu, sich nicht und dem Schrittmacher.
26:22Ich habe ihm gesagt, er soll, er soll laufen, sich mehr zumuten.
26:32Sagen Sie, könnte ich, kann ich eine Abschrift über die Autopsie haben von Ihnen?
26:39Ja, ich glaube nicht, dass das so einfach gehen wird.
26:43Ich kann Ihnen ja nicht ganz folgen. Heißt das, dass Sie ermitteln?
26:47So ist es, Herr Professor.
26:49Und gegen wen?
26:52Vorläufig gegen unbekannt.
26:53Wir sind nicht sicher, ob wir...
26:57Wahrscheinlich wird sowieso nichts draus werden.
27:01Tja.
27:03Könnte ich dann für eine Untersuchung den Herzschutmacher von Herrn Bernsdorf haben, später?
27:08Ja, ja, wenn wir ihn nicht mehr brauchen.
27:11Wissen Sie, ich glaube...
27:14Sie werden mit dem Schrittmacher sowieso zu mir kommen müssen.
27:17Ja, das kann sein.
27:19Ich glaube nicht, dass Sie in Ihrer Behörde Spezialisten haben,
27:23die den Schrittmacher auf seine Funktion untersuchen können.
27:28Auf Wiedersehen, Herr Professor.
27:31Auf Wiedersehen, Herr Kass.
27:45Mir macht das alles keinen Spaß mehr, seit meine Frau gestorben ist.
27:58Und gehört haben Sie nichts?
28:01Na.
28:03Möcht's sehen.
28:04Danke, danke.
28:11Also eigenartig ist er schon.
28:13Schreiben Sie immer die Kennzeichen von den Autos auf, die auf Ihrem Feld parken.
28:17Ja.
28:20An der Polizei können Sie mich schon gar nicht mehr sehen.
28:24Aber ich bin doch nicht der Müßküppel von den Liebesbauern, die da parken.
28:27Euch schmeißen Sie auf meinen Weg doch.
28:29Aber in dem Wagen heute Vormittag war doch keiner.
28:33Wenn meine Frau mal gelebt hat, da war ich nicht so.
28:41Sie haben gesagt, in dem schwarzen Autor war keiner.
28:45Das habe ich ja später gemerkt.
29:02Das glaubst du oder nicht, der Wagen ist zugelassen auf den Herrn Felix Bernsdorf.
29:07Das ist nicht dein Ernst?
29:08Dein voller Ernst.
29:14Nein, danke, Herr Perngruber.
29:16Magen.
29:19Und dann habe ich den Unfall gesehen und dann bin ich halt hier gelaufen.
29:23Und das haben Sie auch der Frau gesagt, die vorhin da war?
29:26Das mit dem Auto?
29:28Aber warum nicht?
29:30Sie ist doch die Tochter des Taten.
29:35Oder hättest du das nicht?
29:38Doch, doch.
29:41Sie hat einfach im Dorf gefragt, ob wer was gesehen hat.
29:45Und das wissen die alle hier?
29:48Ja.
29:50Ja, weiß jeder alles.
29:52Doch, noch einen?
29:54Nein, danke, wirklich nicht.
29:55Wir müssen gehen.
29:57Herr Berngruber, den Obstler, da brennen Sie den eigentlich selber.
30:01Das werde ich Alkohol auf Nosen binden.
30:31Ja, ist schon traurig.
30:33Ach so, bevor ich es vergesse, das Inspektionsheft.
30:37Herr Bernsdorf hat es beim letzten Kundendienst in unserer Werkstatt liegen lassen.
30:42Der Wagen war tippt auch in Ordnung.
30:44Das bezweifelt auch niemand.
30:45Herr Liebmann, Telefon.
30:54Bist du es, Riedmann?
30:56Bei der Arbeit.
30:58Du, Leo Kress hat einen Auftrag für dich.
31:00Ich habe eigentlich genug zu tun.
31:02Du möchtest checken, wer wo in der Lage ist, den Herzschrittmacher von Bernsdorf zu untersuchen.
31:07Wir hier können das nicht.
31:09Na, das kann ich mir denken.
31:11Wir haben die Techniker nicht.
31:13Dann soll ein Bote diesen Schrittmacher sofort zu Professor Schildknecht bringen.
31:17Genau das nicht.
31:18Leo Kress sagt, in keinem Fall zu Professor Schildknecht.
31:22Na, dann muss ich mir was anderes einfallen lassen.
31:24Ich gebe euch Bescheid.
31:26Wo sind eigentlich die anderen?
31:27Wir sind alle hier bei der Obduktion.
31:30Da habe ich ja wieder mal Glück gehabt.
31:32Deswegen hast du jetzt auch so einen schönen Auftrag.
31:34Habt ihr eine Kugel gefunden?
31:35Ein Projektil?
31:37Ne, zumindest nicht im Körper.
31:39Na, wo denn sonst, Mensch?
31:41Ja, im Autowack zum Beispiel.
31:44Habt ihr denn einen Schusskanal im Körper gefunden?
31:46Nein, auch nicht.
31:48Du, ich muss wieder rein.
31:49Der Schrittmacher liegt auf meinem Schreibtisch.
31:51Klar?
31:51Servus.
31:54Felix!
31:57Felix, wach auf!
32:00Du, ich weiß, dass du da bist.
32:16Wach auf!
32:19Du sollst aufwachen!
32:23Du, ich lass die Tür aufbrechen!
32:24Aufbrechen!
32:35Frau Müller, Sie können nach Haus gehen.
32:38Es ist hier sowieso nichts mehr zu tun.
32:58Felix!
33:00Du sollst aufwachen!
33:02Felix!
33:03Du sollst aufwachen!
33:04Du sollst aufwachen!
33:15Du sollst aufwachen!
33:22Du sollst aufwachen!
33:33Du sollst aufwachen!
33:44Du sollst aufwachen!
34:01Du sollst aufwachen!
34:31Du sollst aufwachen!
34:37Du sollst aufwachen!
34:43Du sollst aufwachen!
34:45Du sollst aufwachen!
35:15Du sollst aufwachen!
35:18Du sollst aufwachen!
35:20Du sollst aufwachen!
35:57Du sollst aufwachen!
36:00Du sollst aufwachen!
36:02Du sollst aufwachen!
36:19Ich höre!
36:19Du sollst aufwachen!
36:19Herr, entschuldigen Sie, dass wir so spät noch kommen.
36:25Wir möchten eigentlich mit Ihrem Bruder sprechen.
36:29Da würde sich schon was einfallen lassen müssen,
36:31dass sein Wagen da stand.
36:34Bis er da, wohnt er immer noch oben.
36:37Da werden Sie kein Glück haben.
36:39Der Herr macht nicht auf,
36:41aber ich weiß, dass er oben ist.
36:46Herr Kress?
36:47Ja?
36:50Ich habe gehört,
36:52dass mein Vater obduziert wurde.
36:55Darf das sein?
36:56Ohne meine Erlaubnis?
36:58Ja.
37:00Darf ich Sie auch was fragen?
37:01Haben Sie heute Vormittag den Wagen Ihres Bruders benutzt?
37:08Ich fahre nicht mit dem Wagen meines Bruders.
37:16Wir möchten alleine darauf gehen.
37:19Und noch was, Frau Bernsdorf.
37:20Wenn Sie sich weiterhin in unsere Ermittlungen einmischen,
37:23kann ich sehr ungemütlich werden.
37:26Was für Ermittlungen, Herr Kress.
37:29Ich bin ganz froh.
37:30Ich bin ganz froh.
37:55Guten Abend.
37:56Dass Sie nicht mehr denken können, dass Sie kommen.
37:59Ja, hätten Sie.
38:00Dürfen wir reinkommen?
38:02Ja, bitte sehr.
38:16Würde es irgendwas ausmachen, die Musik abzustellen?
38:18Ja, natürlich nicht.
38:26Tja, wie Sie sehen, hat sich nicht viel verändert.
38:31Na, der Tod Ihres Vaters ist eine furchtbare Geschichte.
38:36Ja, und weiß man denn inzwischen, wie das passiert ist?
38:42Warum interessieren Sie sich eigentlich dafür?
38:45Das hat mit dem Schuss auf Ihren Vater zu tun, voriges Jahr.
38:49Ja, das war ja eine reine Behauptung von Ihnen,
38:51beziehungsweise meiner Schwester,
38:53dass der Schuss meinem Vater gegolten hat.
38:56Wovon leben Sie inzwischen?
38:58Ich sagte Ihnen doch, es hat sich nichts geändert.
39:01Also, wovon?
39:02Von Beteiligungen an Patenten und an Erfindungen.
39:05Beteiligungen und Finanzierungen.
39:08Und das geht?
39:10Nein, das geht nicht.
39:12Wie gesagt, es hat sich nichts verändert.
39:15Haben Sie was dagegen, dass wir uns umsehen?
39:17Nein.
39:19Wenn Sie mir hinterher erklären, was das Ganze soll,
39:23machen wir.
39:31Ja, Sie haben viel Zeit für Musik.
39:35Ja, und?
39:42Wusste ich gar nicht, dass Sie Funk-Amateur sind.
39:45Ist das ein neues Hobby?
39:47Nein, das war es schon immer.
39:49Aber vielleicht haben Sie das vergessen.
40:05Das Bad haben Sie noch nicht gesehen.
40:07Wissen Sie, wo der Unfall mit Ihrem Vater passiert ist?
40:11Ja, natürlich.
40:16Was sehen Sie mich denn so an?
40:18Wo waren Sie denn heute Vormittag gegen 10 Uhr?
40:22Jetzt verstehe ich, warum Sie hier sind.
40:25Ja.
40:26Ihr Wagen stand gar nicht so weit weg von der Unfallstelle.
40:30Ich war beim Joggen.
40:31In dem Wald dort.
40:33Also, dass ich viel laufe, das haben Sie doch sicher nicht vergessen.
40:37Finden Sie nicht, dass das ein bisschen zu viel Zufall ist?
40:41Haben Sie eigentlich meine Schwester dasselbe gefragt?
40:44Was hätten wir Sie denn fragen sollen?
40:47Zum Beispiel, was sie mit dem Wagen meines Vaters gemacht hat.
40:50Sie hat ihn gestern den ganzen Tag ausgeliehen.
40:53Das können wir Sie ja noch fragen.
40:55Ja, ich bitte Sie darum.
40:57Das war es dann wohl, meine Herren.
40:59Sie sind jetzt reich, nicht?
41:01Nach dem Tod Ihres Adoptivvaters.
41:04Ja.
41:05Genauso wie meine Schwester.
41:06Sie ist auch reich.
41:08Jeder erbt vier Millionen, wenn ich das richtig weiß.
41:11Sie werden es schon richtig wissen, Herr Bernstorff.
41:15Wiedersehen.
41:17Wiedersehen, Herr Kress.
41:18Ich denke, Sie laufen nur ganz früh morgens.
41:21Wer hat Ihnen denn das erzählt?
41:50Ich denke, Sie haben eine eigene Wohnung.
41:53Hier wohne ich auch.
41:55Sie haben gestern den ganzen Tag den Wagen Ihres Vaters gehabt.
42:00Haben Sie mich nicht verstanden?
42:03Na, und?
42:06Sie haben gesagt, an dem Wagen könnte was manipuliert worden sein.
42:11Sie hatten ihn.
42:14Lassen wir das des 14 Nichts.
42:16So was Ähnliches meint Ihr Bruder auch.
42:19Mein Wagen war in der Werkstatt.
42:21Ich habe den Wagen meines Vaters für Besorgungen gebraucht.
42:24Wie heißt die Werkstatt?
42:27Meinecke.
42:29In Freimann.
42:34Sie trauen mir nicht?
42:37Wenn wir immer wissen, wem wir trauen können, wäre alles einfach.
42:39Aber so ist es leider überhaupt nicht, Frau Bernstorff.
42:45Wiedersehen.
42:48Wo können wir Sie erreichen?
42:51Ich habe noch dieselbe Adresse wie vor einem Jahr.
43:07Wo können wir sie machen.
43:32Was machen Sie denn hier, Frau Müller, zu spät noch?
43:40Glauben Sie, dass der Tod von Herrn Bernsdorf ein Zufall war?
43:45Das war kein Zufall.
43:51Und was wollen Sie hier?
43:54Ich wollte sehen, ob Sie einen von den beiden festnehmen.
43:58Oder beide.
44:04Wieso beide?
44:07Die hatten einmal etwas miteinander.
44:11Ziemlich lange.
44:15Das geht doch.
44:18Sie sind ja nicht verwandt.
44:23Bis wann ging das?
44:24Bis zu dem Schuss auf Herrn Bernsdorf voriges Jahr.
44:30Warum haben Sie mir nie etwas davon gesagt?
44:35Sie haben mich nie gefragt.
44:41Und ich fand es nicht so wichtig.
44:44Entschuldigung, du möchtest bitte in die Ringwald Klinik kommen.
44:59Ich habe Euch doch gesagt, ich war alleine.
45:02Nein, nein, nein, Leo.
45:03Jetzt ist es zu spät.
45:05In Wirklichkeit glaubt Ihr an gar nichts.
45:07Ihr wollt bloß sehen, wie ich da wieder rauskomme.
45:09Nein, nein.
45:11Sagt mal, könnt Ihr Euch an Funkgeräte bei dem Felix Bernsdorf erinnern im vergangenen Jahr?
45:18Funkgeräte?
45:19Nein.
45:19Merde.
46:16Wirklichkeit zu erelandis.
46:25Vielen Dank.
46:59Was machst du denn da?
47:02Ich weiß nicht.
47:05Vielleicht wartet er auf eine Eingebung.
47:09Vielleicht.
47:13Wagenkreis Johnson?
47:46Wir brauchen nicht mehr eine Ringwald-Klinik.
47:48Frau Wagner ist eben gestorben.
47:56Da vorne können wir wenden.
48:02Soll ich fahren, Leo?
48:07Dann ist die Nacht in kein Ende.
48:46Ach, Gerhard, nimm mal einen mit.
48:53Wie war die Nummer von ihr?
48:55Was willst du Astrid Bernsdorf fragen?
48:58Seit wann ihr Bruder diese Funkanlage hat?
49:092, 6, 3, 7.
49:11Dreimal die 1.
49:122, 6, 2.
49:15In diesem Punkt hat er uns offensichtlich belogen.
49:18Der muss einen Grund haben dafür.
49:20Warum belügt er uns?
49:21Ich sehe da nichts.
49:23In welchem Zusammenhang soll das mit dem Unfall stehen?
49:25Das war kein Unfall.
49:27Hört bitte auf damit.
49:29Dass du stur sein kannst, Leo, das wissen wir.
49:32Na und auf was warten wir jetzt?
49:34Auf Riedmann warten wir jetzt.
49:41Was gibt's denn noch?
49:42Ich wollte eigentlich irgendwann mal schlafen gehen.
49:47Mach mir doch bitte eine Verbindung
49:48zu diesem Institut da in Gießen, ja?
49:52Ja, was guckst du mich so an?
49:53Ich denke, die wollten eine Nachtschicht einlegen,
49:55wir unseren Herzschrittmacher.
49:56Na nun, mach mal.
49:58Bin gleich wieder da.
50:06Und die werden doch gar nichts haben.
50:08Können die gar nicht.
50:10Das spinnt.
50:12Kannst du mir sagen, warum der Leo unbedingt wissen will,
50:14wie lange dieser Felix Bernstorf diese Funkanlage hat?
50:16Weiß ich auch nicht.
50:19Amateurfunker gibt's so viele.
50:25Was ist los?
50:27Ich
50:28Ich
50:29Ich werd verrückt.
50:31Das geht.
50:33Die neuen Herzschrittmacher arbeiten mit Frequenzen.
50:37Das geht.
51:15Herr Werner, was ist?
51:16Ich versuch's schon die ganze Zeit.
51:18Es geht keiner ran.
51:21Ach, das gehtlich.
51:49Lepstein.
51:53Ein Sinn für dramatischer Auftritt ist dir geblieben.
51:56Ich will nur noch wissen, wie.
51:58Du bist jetzt reich. So wie ich.
52:01Bleib stehen.
52:04Ich will es wissen, hörst du?
52:06Es nutzt dir nichts. Du hast keine Zeugen, wenn ich's dir sage.
52:10Ich schieße.
52:13Ja, dann gibt's keine vier Millionen.
52:16Hör auf zu lachen.
52:20Ich habe mit elektromagnetischer Energie
52:22seinen Herzschrittmacher außer Betrieb gesetzt.
52:24Mit einem Sender aus der Nähe der Kurve.
52:26So ist das.
52:29Und nun?
52:31Was fängst du damit an?
52:33Du bist ein solches Schwein.
52:36Ja.
52:38Aber das war perfekt, findest du nicht?
52:44Du wirst nicht vier Millionen wegschmeißen.
52:47Du nicht.
52:49Mein Vater hat dir sein Leben lang nur Gutes getan.
52:57Astrid, hör zu, ich...
53:00Astrid!
53:07Nein, äh...
53:08Entschuldigen Sie, Herr Professor, aber das muss jetzt sein.
53:12Nur Sie können unsere Vermutung bestätigen.
53:15Herr Kress, Sie sollten da lieber nicht dran rühren.
53:18Und die Nachtschicht hat ein Mitarbeiter zugesagt,
53:21leichtsinnigerweise, ohne nachzufragen.
53:23Aber egal.
53:25Hören Sie...
53:28Was Sie vermuten, das ist durchaus möglich.
53:32Aber wir können es nicht beweisen.
53:34Noch nicht.
53:35Wir können nicht mit Bestimmtheit erklären,
53:37welche Störquelle auf den Herzschrittmacher eingewirkt hat.
53:41Aber eins kann ich Ihnen jetzt schon sagen,
53:43die Frequenz zu finden.
53:44Die Frequenz des Herzschrittmachers.
53:46Das ist fast wie Lotteriespielen, wenn Sie das tröstet.
53:49Lassen Sie uns nachher nochmal in Ruhe telefonieren, ja?
53:52Ja.
53:53Gut.
53:55Danke.
54:01Jetzt sag schon was, Leo.
54:08Ja, bitte?
54:10Herr Kress, Ihr Telefon war da und besetzt.
54:13Die Dame will Sie unbedingt sprechen.
54:23Ich weiß jetzt, wie er meinen Vater umgebracht hat.
54:29Wir wissen es wahrscheinlich auch.
54:33Wo ist Ihr Bruder jetzt?
54:37Frau Bernsdorf.
54:45Ich habe ihn getötet.
54:53Ich habe ihn getötet.
54:56Ich habe ihn getötet.
55:05Ich werde ihn abosieren.
55:08Ich habe ihn getötet.
55:12Da, die sie abosieren.
55:13Ich habe ihn zuerst.
55:13Ich werde ihn berücksicht.
55:14Ich habe ihn getötet.
55:16Und ich werde ihn ein wenigstens.
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