- vor 5 Stunden
Oberinspektor Derrick - Horst Tappert /
Drehbuch - Herbert Reinecker /
Regie - Dietrich Haugk
Drehbuch - Herbert Reinecker /
Regie - Dietrich Haugk
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TVTranskript
00:00Die Sendung wurde vom NDR live untertitelt.
00:30Das stimmt. Das Gute daran ist, dass ich es mir leisten kann.
00:33Ich habe schon im Büro angerufen, dass ich etwas später komme.
00:36Hast du heute viel zu tun?
00:38Also, Moment mal. Wenn du das fragst, dann willst du was von dir.
00:41Ja, ein bisschen von deiner Zeit.
00:43Na, dann sag schon.
00:44Ich sage dir, wie mein Tag aussieht. Er ist die Uni, Kunstgeschichte.
00:48Weißt du eigentlich, wann der Kölner Dom erbaut wurde?
00:51Ich weiß nur, dass er da ist. Und das schon sehr lange.
00:55Angefangen 1248.
00:57Ich glaube, man hat ewig daran gebaut.
00:58Ja, bis 1880.
01:00Und beinahe wäre er in einer Nacht zerstört worden.
01:03Wann?
01:041944.
01:07Also, das zuerst.
01:10Dann habe ich meine Reitstunde.
01:12Und deswegen frage ich, ob du Zeit hast.
01:14Und könntest du dir mal ansehen, wofür du dein Geld ausgibst?
01:18Ich weiß schon, dass du deinen Spaß hast. Und das ist es mir wert.
01:22Aber eigentlich magst du nicht, dass ich reite.
01:24Weil du runterfallen könntest.
01:26Ich verspreche dir, ich bleibe oben.
01:28Und dann besuche ich meine Mutter.
01:32Okay.
01:37Immer wenn ich sage, dass ich meine Mutter besuche, sagst du nur okay.
01:41Na, okay ist doch okay.
01:43Aber dein Okay enthält etwas.
01:45Was enthält es?
01:47Das Gegenteil von okay.
01:49So, ich verhalte es los.
01:53Ich liebe euch doch beide, Papi.
01:56Siehst du, da haben wir schon den Unterschied zu deiner Mutter.
01:58Die liebt nur sich selbst.
02:00Und das schon ein Leben lang.
02:01Wenn du weiter so redest, dann passiert noch, was du befürchtest.
02:05Was befürchte ich?
02:06Dass ich vom Pferd falle.
02:09Na, dein Hals- und Beinbruch.
02:11Ciao.
02:12Ciao.
02:16Ciao.
02:39Guten Morgen, Herr Lohmein.
02:40Guten Morgen, Herr Bach.
02:41Doch, doch, kann man schon machen.
02:44Guten Morgen, Frau Uphel.
02:46Was liegt vor?
02:50Danke.
02:59Eine Verbindung mit der Frankfurter Leasing, Dr. Schloth.
03:02Sofort.
03:09Danke.
03:16Danke.
03:28Danke.
03:31Danke.
03:31Hey, man, it is a game.
03:34Life is a game.
03:37It is a game.
03:38Hey, man, it is a game.
03:41Können Sie sich bitte mit dem Ab...
03:42Ah!
03:49Es ist so, es ist so, es ist so, es ist so.
03:56Es ist so, es ist so.
04:02Pappet!
04:08Elena!
04:10Ach so, ein Rund auf.
04:17Pappet!
04:23Ist doch längst.
04:46Ja, bitte?
04:48Ich bin es.
04:49Ist Pappet noch bei dir?
04:51Pappet ist gar nicht gekommen.
04:53Ach.
04:54Na, ich sag dir, was sie vorhatte nach der Uni.
04:56Sie wollte reiten gehen und wollte sie zu dir.
04:59Und ich wiederhole, sie ist nicht gekommen.
05:01Wenn sie nach Hause kommt, dann sag ihr bitte, dass ich darüber sehr ärgerlich bin.
05:04Ich hätte mir extra Zeit für sie genommen.
05:07Ja, ich weiß, dass deine Zeit kostbar ist.
05:09Ich werde es bei Pappet sagen.
05:11Tu das.
05:12Ich warte auf ihren Anruf.
05:14Hm.
05:15Hm.
05:16Hm.
05:18Hm.
05:32Herr Lohner?
05:33Ja?
05:34Herr Bach ist am Telefon.
05:35Frag nach Babette.
05:37Sie ist heute gar nicht gekommen.
05:38Wo ist sie?
05:40Sie war gar nicht da.
05:43Ach, sie ist gar nicht da gewesen?
05:45Das ist aber...
05:47Ja, danke.
06:02Ja, also.
06:09Babette?
06:11Was war das denn?
06:13Wer ist denn da?
06:14Wer hier spricht, spielt keine Rolle.
06:17Wir haben ihre Tochter.
06:18Was wir jetzt von ihnen wollen,
06:21zunächst einmal spielen sie nicht verrückt.
06:23Behalten sie ihre Nerven.
06:24Was ist denn?
06:24Was ist denn los?
06:25Na, ich sag's ihnen doch.
06:26Wir haben ihre Tochter.
06:28Ihr passiert nichts, wenn sie tun, was wir sagen.
06:31Hey, verstehen sie nicht, was los ist?
06:33Wir haben ihre Tochter entführt.
06:34Machen sie Witze?
06:36Dann soll ihnen ihre Tochter mal sagen, okay, Witze machen.
06:39Babi!
06:41Babette, um Gottes Willen, wo bist du?
06:43Babi!
06:44Du, was sie sagt, bitte, Babi!
06:48Wie, wie, wie, wie sprichst du denn?
06:50Babi, sie halten mir...
06:52Ein Messer an deinem Hals!
06:55Babette?
06:57Babette?
06:57Regen Sie sich nicht auf!
06:59Aber es ist Zeit, dass Sie was begreifen.
07:02Ihr passiert nichts, wenn Sie tun, was wir sagen.
07:04Das Leben Ihrer Tochter,
07:06das haben Sie in der Hand und
07:08keine Polizei.
07:09Aber...
07:09Wiederholen Sie es!
07:11Babi!
07:12Wiederholen Sie, was ich gesagt habe!
07:14Ja, keine Polizei.
07:16Was, was, was, was, was wollen Sie denn von mir?
07:18Das sagen wir Ihnen morgen.
07:21Gehen Sie nicht in Ihre Bank.
07:23Warten Sie auf unseren Anruf.
07:26Babette!
07:26Wie ist das, Babi?
07:28Babette!
07:28Ich bin alle Ballister!
07:30Babette!
07:32Babette!
07:32Babette!
07:37Babette!
07:56Nein, nein, nicht Babette.
07:59Babette ist entführt worden.
08:01Babette!
08:02Bist du verrückt geworden?
08:03Nein, ich bin nicht verrückt geworden.
08:06Leider.
08:07Ich habe gerade einen Anruf erhalten,
08:09das man Babette entführt hat.
08:12Ich habe selbst mit Babette gesprochen.
08:15Sie konnte kaum reden,
08:16weil man hat ja offenbar ein Messer
08:19an die Kehle gesetzt.
08:21Ich komme sofort.
08:42Ja, mit wem haben Sie gerade telefoniert?
08:44Mit wem ich?
08:45Wenn Sie mit der Polizei telefoniert haben,
08:48dann haben Sie ein Todesurteil ausgesprochen.
08:50Ich habe mit Ihrer Mutter telefoniert.
08:52Sie muss doch wissen, was passiert ist.
08:54Oder nicht?
08:55Okay, okay, okay.
08:56In Ordnung.
08:57Aber ich sage Ihnen, was mir nicht gefällt,
09:00dass Sie so aufgeregt sind.
09:02Es geht doch nur um ein bisschen Geld.
09:03Tut Ihnen das so weh?
09:04Was soll denn das?
09:06Sie sind doch selber viel zu aufgeregt,
09:07als dass Sie mir garantieren können,
09:08dass meiner Tod...
09:11Hallo!
09:17Schwein.
09:36Und weiter?
09:39Mehr haben Sie nicht gesagt,
09:40dass ich noch nicht in die Bank gehen soll,
09:42dass Sie wieder anrufen werden.
09:47Verbrecher.
09:49Verbrecher.
09:54Das Kind in der Hand von Verbrechern.
09:57Man weiß ja, was in der Welt los ist.
09:58Das wird einem ja noch zum Zeitpunkt des Geschehens
10:01mit Sensationswert serviert.
10:04Die Kriminalität nimmt zu, das weiß man ja.
10:06Aber ich dachte immer,
10:07mit einem selbst hat das nichts zu tun.
10:12Und plötzlich
10:14haben wir damit zu tun.
10:18Du hättest beim Bett hören sollen.
10:19Und Sie haben mir ein Messer an die Kehle gesetzt.
10:24Sie werden anrufen.
10:27Wir werden hören, was Sie sagen.
10:29Und wir werden tun, was Sie sagen.
10:32Du nimmst das aber sehr ruhig auf.
10:35Eine Situation, die man nicht ändern kann,
10:37muss man akzeptieren.
10:39Akzeptieren?
10:40Mein Gott, verstehe mich doch richtig.
10:46Es handelt sich um eine Situation,
10:48in der man sich richtig verhalten muss.
10:53Damit das Kind keinen Schaden leidet.
10:58Ich bleib hier, bis Sie anrufen.
11:01Wenn das dir recht ist.
11:04Ja.
11:24Nach hier.
11:25Hören Sie zu.
11:27Eine Million.
11:29Ist das zu viel?
11:31Wiederholen Sie, was ich gesagt habe.
11:34Eine Million.
11:35Ist doch nicht zu viel, oder?
11:36Wahrscheinlich fällt Ihnen jetzt ein Stein vom Herzen.
11:39Reden Sie weiter.
11:40Man hätte auch mehr verlangen können, nicht wahr?
11:42Kommen Sie zur Sache.
11:44Den kleinen Schein natürlich.
11:46Und jetzt das Wichtigste.
11:48Das Geld wird abgeholt.
11:49Bei Ihnen zu Hause.
11:51Und das gilt immer noch.
11:52Keine Polizei.
11:53Gegen das Leben Ihrer Tochter.
11:55Hört Ihre Frau mit?
11:57Ja, sie ist hier.
11:58Geben Sie mir Ihre Frau.
11:59Ich bin hier.
12:00Ich will es auch von Ihnen hören.
12:02Keine Polizei.
12:03Ich weiß, worum es geht.
12:05Sie kriegen das Geld.
12:07Und wir kriegen unsere Tochter zurück, mit der ich jetzt bitte sprechen möchte.
12:10Mami!
12:11Tabette!
12:12Wie geht es dir?
12:14Sag, dass es dir gut geht.
12:17Keine Angst.
12:18Die kriegen das Geld.
12:19Und du bist wieder bei uns.
12:21Wir werden alles tun.
12:23Alles.
12:23Sag Ihnen, dass wir alles tun.
12:25Holt Sie das Geld, verdammt nochmal.
12:32Scheiß, Bande.
12:34Aber wir müssen tun, was Sie sagen.
12:38Ja.
12:40Kannst du das Geld beschaffen, ohne dass es auffällt?
12:49Hallo, Mayer.
12:51Herr Bach, Sie wollen mich sprechen?
12:53Könnten Sie mal kurz zu mir ins Büro kommen?
12:56Sofort?
12:56Nein, nein.
12:57Ein paar Minuten.
13:06Danke, Frau Huchfeld.
13:08Bitte lassen Sie mir einen Augenblick Zeit.
13:12Wenn der Luhnmeier kommt, soll er gleich rankommen.
13:14Ja, gut.
13:18Danke, Frau Huchfeld.
13:29Danke, Frau Huchfeld.
13:59Ja, Lume, kommen Sie ruhig rein.
14:06Da bin ich.
14:08Ja, ich habe da eine etwas diskrete Sache.
14:11Die Erledigung einer Anweisung, die ich persönlich vornehme.
14:15Es geht um einen Betrag von einer Millionen Mark.
14:20Die Auslieferung erfolgt durch mich persönlich.
14:23Also keine normale Überweisung, eine Hand-zu-Hand-Auslieferung.
14:29Für die es Gründe gibt, die ich vertrete.
14:34Bitte.
14:38Ihre Belastung, Herr Direktor?
14:40Ja, was Sie ja sehen, da ist ja nichts unklar.
14:45Machen Sie den Betrag fertig.
14:47In möglichst kleinen Scheinen.
14:50Ach so?
14:51Der Auftraggeber wünscht das so.
14:53Sie wissen ja, der Bund ist König.
14:55Und wie soll das Geld verpackt werden?
14:58Was?
15:00Ach so, ja, ein Plastikbeutel reicht.
15:05Geben Sie mir das Geld, ich kümmere mich schon darum.
15:08Wie Sie wollen.
15:09Was?
15:15Wie Sie denn?
15:21Was?
15:48So habe ich noch nie eine Million ausbezahlt.
15:50Die werden es ja nachzählen wollen.
15:53Keinen Anruf?
15:55Nein.
15:58Bis jetzt noch keiner.
15:59Ja, dann werden wir wohl warten müssen, bis Sie sich melden.
16:09Ich glaube, du solltest jetzt nicht trinken.
16:12Ulrike, ich bin extrem aufgeregt.
16:16Entschuldige, es geht mir nicht gut.
16:36Wahnsinn.
16:40Wahnsinn.
16:50Ich halte es nicht aus.
16:59Ich war immer stolz darauf, dass ich Herr bei meinen Nerven war.
17:02Jetzt bin ich es nicht mehr.
17:15Geh du dran.
17:28Ja, bitte?
17:30Ist das Geld da?
17:31Ja, es ist da.
17:33Unser Mann wird kommen und es abholen.
17:35Ich frage zum letzten Mal.
17:37Keine Polizei.
17:38Keine.
17:39Ich hoffe, dass Sie die Wahrheit sagen.
17:41Beim Leben Ihrer Tochter.
17:42Ich sage die Wahrheit.
17:44Unverbeck, wo ist sie?
17:46Sie soll etwas sagen.
17:49Haben Sie meinen Mann gehört?
17:50Sagen Sie mir, er soll seinen Mund halten!
17:53Geben Sie mir meine Tochter!
17:54Ich möchte mit meiner Tochter sprechen!
18:07Vielleicht ist sie längst tot.
18:09Vielleicht hat man sie längst umgebracht.
18:12So kriegt man das Geld und schafft sich jemanden vom Hals, der Herr Aussagen machen kann.
18:19Vor denen, die Angst haben.
18:33Warum lässt er das Kind nicht wenigstens ein paar Worte sagen?
18:40Ein paar Worte nur.
18:42Ich weiß es doch nicht.
18:43Hast du denn keine Angst?
18:44Doch.
18:48Ich habe Angst.
18:51Aber ich weine erst, wenn ich es absolut nicht mehr vermeiden kann.
18:56Du sollst nicht trinken.
18:58Lass mich in Frieden!
19:14Lewis!
19:16Ich weiß alarm an!
19:17In diesem Spreek an.
19:43Ich weiß nicht, man.
20:13Untertitelung des ZDF, 2020
20:22Untertitelung des ZDF, 2020
21:11Untertitelung des ZDF, 2020
21:31Untertitelung des ZDF, 2020
21:55Du hast ihn erschossen.
22:08Und du hast Pappet gleich mitgetötet.
22:13Ich wollte doch nur mit dir sprechen.
22:15Warte, warte.
22:18Für die, den er das Geld bringen sollte, ist es so gut, als hättest du die Polizei gerufen.
22:30Und die müssen wir jetzt rufen.
22:37Und unsere Tochter wird sterben.
22:54Jetzt haben Sie die ganze Geschichte gehört.
22:58Wenn die Entführer erfahren, was hier passiert ist, dass Polizei im Haus ist, dann wird unsere Tochter sterben.
23:08Mein Gott, was tun wir jetzt?
23:12Wann wurde dieser Mann getötet?
23:16Es ist noch keine halbe Stunde her.
23:18Ich habe sofort angerufen und Sie sind sofort gekommen.
23:27Ich habe ihn hier, Erich Zöllner.
23:30Er ist bei uns bekannt.
23:32Kleinere Delikte, Diebstahl, Hochstapelei.
23:35Verheiratet, keine Kinder.
23:37Seine Frau heißt Charlotte.
23:39Sie ist Kellnerin, ein Bierlokal.
23:41Ja, Derrick, ja, die Situation ist mir klar.
23:46Aber dein Mann hat sich doch selbst in diese Lage gebracht.
23:49Der ballert einfach los.
23:51Wer hätte uns vorher anrufen sollen, nicht nachher.
23:54Erlauben Sie mir, den Toten ein paar Tage lang zu vergessen.
23:57Warum soll ich ihn vergessen?
24:00Für heute, für morgen, nur für ein paar Tage.
24:04Derrick, vielleicht sind Sie so liebenswürdig und sagen mir, was Sie vorhaben.
24:08Ja, ich will versuchen, das Mädchen zu retten.
24:10Ich muss sofort handeln, ich darf keine Minute verlieren.
24:15Geben Sie mir freie Hand?
24:21Ich habe ihm freie Hand gegeben.
24:28Ja, typisch.
24:30Aber das Risiko liegt natürlich wieder mal bei mir.
24:35Ja, ich habe verstanden.
24:36Alles über Erich Zöllner.
24:38Über seinen Umgang, über seine Freunde.
24:42Hm, diese Nachforschung so diskret wie möglich.
24:46Weil was?
24:47Es geht um ein Menschenleben.
24:49Ende.
24:51Herr Bach.
24:54Also, man wird diesen Mann vermissen.
24:57Man wird anrufen, nicht wahr?
24:58Ja, wenn Sie anrufen, dann werden Sie sagen, ja, der Mann war hier, wir haben ihm das Geld gegeben, er
25:04ist wieder gegangen, er hat das Haus verlassen.
25:07Und dann sagen Sie, Sie haben alles getan, was man ihm verlangt hat und bleiben Sie bitte dabei.
25:14Schauen Sie, versuchen Sie einen ganz ruhigen und einen ganz normalen Eindruck zu machen.
25:20Ach, warten Sie mal, die erste Frage, die sehr wichtig ist.
25:25Fragen Sie, wir haben jetzt alles getan, wo bleibt unsere Tochter?
25:32Gut.
25:34Wir werden jetzt gehen.
25:36Wir melden uns dann wieder.
25:39Man wird die Leiche abholen, ohne dass es auffällt.
25:42Und bitte verändern Sie nichts hier im Raum, ja.
25:46Was haben Sie denn vor?
25:47Ja.
25:49Ich will, ich will da einen Versuch machen, aber ich weiß nicht, ich habe keine Ahnung, ob es klappt.
25:55Und außerdem muss ich zugeben, es ist eine ziemlich verrückte Idee und, aber es ist doch erst einmal wichtig, Zeit
26:01zu gewinnen, um Ihre Tochter zu befreien und dann die Leute zu bekommen, die Sie entführt haben.
26:06Wie wollen Sie diese Zeit gewinnen?
26:08Ja, das muss ich ganz offen sagen.
26:14Ich, ja, ich werde versuchen, es herauszufinden.
26:17Ich werde mich auch sehen lassen, als sei dieser Mann mit dem Geld durchgebrannt.
26:23Wie wollen Sie das denn glaubhaft machen?
26:24Weiß ich nicht, weiß ich nicht, wirklich nicht.
26:26Weiß ich nicht, das ist ein Versuch.
26:28Ein Versuch, bei dem mir jemand helfen muss.
26:31Ja, seine Frau.
26:32Seine Frau.
26:34Aber die kenne ich nicht.
26:36Und außerdem muss ich ja auch noch klar machen, dass man ihren Mann erschossen hat.
26:42Wir melden uns.
26:51Du schaffst es nicht.
26:53Das ist nicht zu schaffen.
26:55Wie denkst du über die Sachen?
26:57Die Entführer warten auf ihr Geld.
26:58Der Mann kommt nicht.
26:59Da werden Sie anrufen.
27:00Bach wird Ihnen sagen, dass er das Geld übergeben hat, so wie man das von ihm verlangt hat.
27:04Ja, und weiter, weiter.
27:05Ja, dann werden Sie sich Sorgen machen um Ihren Mann, der nicht gekommen ist.
27:07Ja.
27:08Die lassen doch nicht mit sich Spaß.
27:09Ja, das fürchte ich eben auch, nicht?
27:10Dann werden Sie bei seiner Frau anrufen, ob er sich bei ihr gemeldet hat.
27:13Ja, deswegen fahren wir ja jetzt zu ihr hin, nicht?
27:15Um ihr zu sagen, dass ihr Mann tot ist.
27:17Ja.
27:17Du glaubst doch nicht, dass die mitspielen wird.
27:19Harry, ich kenne die Frau nicht.
27:21Ich weiß nur, wir müssen Zeit gewinnen.
27:30Frau Zöllnermann hat Sie gerade gesucht.
27:31Ihr Mann steht draußen und möchte sprechen.
27:33Mein Mann?
27:34Warum kommt ihr nicht rein?
27:36Sie sollen herauskommen, ist sehr wichtig.
27:38Ich bin nicht.
27:46Erich?
27:49Frau Zöllner?
27:50Ja?
27:52Mein Name ist Derek, ich bin bei der Kriminalpolizei.
27:57Ich denke, mein Mann ist hier.
27:59Aber wenn Sie den suchen, der ist nicht hier.
28:01Ja, ich muss Sie leider bitten, mit uns zu kommen.
28:04Was soll mitkommen?
28:05Ja, es geht um Ihren Mann und das ist ziemlich wichtig.
28:08Hat er wieder was angestellt?
28:10Also, was er auch getan hat.
28:12Ich habe meine Arbeit.
28:13Ich muss jetzt wieder rein.
28:14Nein, der Rest unsreif, wir können Sie nicht wieder rein.
28:16Das geht nicht.
28:17Kommen Sie bitte, kommen Sie.
28:19Ich muss ja abrechnen.
28:21Ja.
28:21Ich kann das Geld hier nicht mitnehmen.
28:23Das ist ja Zeit.
28:25Wohin soll ich denn?
28:26Ja, weil bringen Sie ihn nach Hause.
28:27Zu Ihnen, zu Ihnen nach Hause.
28:28Haben Sie Ihre Hausschlüsse dabei?
28:30Nein.
28:31Doch.
28:32Zu mir nach Hause?
28:33Warum denn?
28:34Kommen Sie, steigen Sie bitte ein.
28:36Ja, das ist leichtsinnig.
28:40Manchmal tut er Dinge, die er nicht überlegt hat.
28:43Tja, das könnte sein.
28:45Ich habe es ihm immer wieder gesagt.
28:47Du hast zwei Seelen, eine schöne und eine andere.
28:52Er weiß es.
28:55Die, die dir nicht gefällt, die schaffe ich ab, hat er immer gesagt.
28:58Irgendwann schaffe ich die ab.
29:02Und?
29:03Ja, es ist ihm nicht gelungen.
29:09Sonst würde ich ja nicht hier im Wagen sitzen.
29:21Was wollen Sie denn in der Wohnung hier?
29:23Hier ist doch nichts.
29:24Wir müssten etwas mit Ihnen besprechen.
29:39Es ist so schlimm.
29:41Können wir reinkommen?
29:48Ja.
29:51Wir haben keine gute Nachricht für Sie.
29:55Ihr Mann, Frau Zöllner.
29:58Ihr Mann ist tot.
30:06Es tut mir leid.
30:07Wollen Sie sich setzen?
30:10Nein, nein.
30:11Es kommt noch was hinzu.
30:13Er wurde bei einer Straftat erschossen.
30:29Sie haben schon verstanden.
30:42Geh ran.
30:51Achim, wenn du auch nur einen einzigen Fehler machst, bringst du mein Bett um.
31:02Wer ist da?
31:03Und ich frage, wer da spricht.
31:06Bach ist hier.
31:08Wo ist meine Tochter?
31:09Wo ist das Geld?
31:13Was soll das?
31:16Das haben Sie doch längst.
31:17Was habe ich?
31:20Wir sitzen hier und warten auf meine Tochter.
31:23Ich frage Sie noch einmal.
31:25Wo ist sie?
31:26Moment, Moment, Moment, Moment, Moment.
31:28Jetzt wiederholen Sie noch mal, was Sie da eben gesagt haben.
31:31Wer hat das Geld?
31:32Dann fragen Sie doch den Mann, der es abgeholt hat.
31:36Eine Million in kleinen Scheinen.
31:38Ich habe sie mir selbst gegeben und gesagt,
31:41sollst du es zum Doppel schieben?
31:45Ich bin es jetzt, die Mutter.
31:49Wieso sagen Sie, Sie haben das Geld noch nicht?
31:51Es ist abgeholt worden.
31:53Von einem Mann in grünen Hosen und weißen Turnschuhen.
31:56Und er war vermummt.
31:59Er hat das Geld bekommen,
32:01ist gegangen
32:02und jetzt warten wir,
32:06dass unsere Tochter sich meldet.
32:07Warum meldet sie sich nicht?
32:11Hallo.
32:13Haben wir alles richtig gemacht?
32:18Ulrike,
32:20haben wir einen Fehler gemacht?
32:23Wir werden es früh genug erfahren.
32:41Was soll ich jetzt tun?
32:49Sie haben schon verstanden,
32:51worum es geht.
32:52Ja?
32:55Schauen Sie,
32:56Ihr Mann,
32:57ich meine,
32:58man kann ihn nicht mehr lebendig machen.
33:02Und wir müssen wissen,
33:03wer ihn losgeschickt hat.
33:06Es geht um das Leben des Mädchens.
33:14Es gibt nur eine Lösung.
33:17Wir müssen Zeit gewinnen.
33:20Verstehen Sie?
33:22Die Leute,
33:23die Ihren Mann als Boten geschickt haben,
33:25die warten doch jetzt auf ihn.
33:27Nicht?
33:28Ist doch ganz klar,
33:29die warten jetzt auf Ihren Mann,
33:30dass er Ihnen das Geld bringt.
33:32Aber der kommt nicht.
33:34Ja.
33:35Was werden die jetzt denn?
33:38Sie denken wahrscheinlich,
33:39die Polizei hat Ihnen festgenommen,
33:40ja,
33:41das wird der erste Verdacht sein.
33:42Das ist ganz klar,
33:43nicht wahr?
33:43Und wenn sich dieser Verdacht
33:45dann bei Ihnen bestätigt,
33:47dann,
33:48ja,
33:49dann können Sie das Mädchen umbringen.
33:52Wenn Sie jetzt aber genau wüssten,
33:54dass Ihr Mann tot ist,
33:56dass man ihn erschossen hat,
33:59dann wäre das für Sie ein Anlass.
34:03Natürlich auch das Mädchen zu ermorden,
34:06nicht?
34:10Sie versteht's nicht.
34:15So wäre es also gut,
34:18wenn Ihr Mann leben würde.
34:25Leben würde?
34:33Er war leichtsinnig,
34:35aber er hat nie was Böses
34:37gegen andere getan.
34:39Er wollte immer das Beste
34:42für sich und für mich.
34:45Ich habe zu viele Ideen,
34:47hat er immer gesagt,
34:49und die hatte er,
34:50aber es hat ihm gefallen,
34:53dass er sie hatte.
34:57Sie weiß nicht,
34:58worauf du ihn auslöst.
35:01Ich wiederhole,
35:04es wäre gut,
35:06wenn er leben würde.
35:09Ja,
35:10es wäre gut.
35:11Sie versteht's nicht.
35:13Entschuldigung.
35:14Frau Zöllner?
35:15Nein.
35:18Die hat Ihr Mann ja abgeholt.
35:20Also wenn ich es Ihnen doch sage.
35:23Also jetzt wiederholen wir das Ganze noch einmal.
35:27Sie sagen ja,
35:28mein Mann hat mich abgeholt
35:30und dann ist er losgefahren.
35:32Wohin?
35:34Wohin?
35:37Zum Flughafen.
35:38Mhm.
35:39Was hat er Ihnen gesagt?
35:41Was hat er mir gesagt?
35:42Was hat er Ihnen gesagt, ja?
35:46Er muss nach Wien.
35:49Von da wird er sich wieder melden.
35:52Gut, hat er Ihnen gesagt,
35:53hat er Ihnen den Grund gesagt,
35:54weshalb er nach Wien fliegt?
35:55Den Grund?
35:56Warum er nach Wien fliegt, ja.
35:58Nein.
35:59Den hat er nicht gesagt.
36:01Er hat gesagt,
36:02er wird mich wieder anrufen.
36:04Was hat er Ihnen dagelassen?
36:09Ein paar tausend Mark
36:10in kleinen Scheinen.
36:19Warten Sie.
36:20Stefan,
36:21Sie hat den Text noch mit Ihnen.
36:22Aber sie hat ihn,
36:23du hast es doch gehört.
36:24Sie hat ihn auf.
36:25Da ist sie die Duse.
36:27Also,
36:28das werden die Leute jetzt sein.
36:30Wahrscheinlich haben Sie gehört,
36:31wo Sie arbeiten.
36:31Sie haben dort angerufen.
36:32Dann haben Sie wahrscheinlich erfahren,
36:34dass Ihr Mann Sie abgeholt hat.
36:35Wollen Sie ans Telefon gehen?
36:38Gut.
36:38Dann denken Sie aber daran,
36:40dass Ihr Mann lebt.
36:41Er hat Ihnen Geld gegeben
36:42und er wird Sie anrufen.
36:44Ihr Mann lebt, ja.
36:45Er ist jetzt in Wien
36:46und wartet dort auf Sie.
36:47Ja.
36:48Gut.
36:48Und Sie sind allein hier, ja?
36:51Niemand ist bei Ihnen.
36:58Ja, bitte?
37:00Frau Zöllner?
37:01Ja?
37:02Kann ich Ihren Mann sprechen?
37:04Mein Mann?
37:05Na, Sie hören doch,
37:05was ich sage.
37:06Wo ist Ihr Mann?
37:07Mein Mann ist doch
37:09zum Flughafen.
37:12Er ist gerade zum Flughafen.
37:14Was, was, was, was, was, was, was erzählen Sie da?
37:18Er ist auf dem Wege nach Wien.
37:21Von da ruft er mich an,
37:25dass ich dann zu ihm komme.
37:28Was erzählen Sie da von Wien?
37:29Was soll das?
37:31Er sagt, er hat jetzt genug Geld
37:36und weil wir da leben wollen.
37:39Ich warte jetzt, dass er mich anruft.
37:43Hallo?
37:44Ich melde mich wieder.
37:51Wer glaubt doch kein Wort.
37:53Ja, Herr Dereck,
37:53die Fluggesellschaften sind unterrichtet.
37:56Wenn nach einem Passagieren
37:57namens Erich Zöllner gefragt wird,
37:59wird man sagen,
38:00dass er auf der Passagierliste steht
38:01und abgeflogen ist.
38:03Ist das okay?
38:04Wo ist das genau?
38:08Da.
38:09Aha.
38:11Ja.
38:13Na, endlich.
38:16Wo ist denn Dereck?
38:17Bei Frau Zöllner in der Wohnung.
38:19Sie macht das Spiel mit?
38:20Ja, es sieht so aus.
38:22Wir haben ihr einen genauen Text gegeben,
38:23den sie schon gesprochen hat.
38:25Was heißt das?
38:26Ja, der Entführer hat bei ihr angerufen,
38:27ob sie weiß, wo ihr Mann ist
38:28und dann hat sie das gesagt,
38:29was sie sagen sollte.
38:30Er ist zum Flughafen gefahren
38:31und nach Wien zu fliegen.
38:33Dereck meint,
38:34dass der Mann das akzeptiert hat.
38:36Ja, die Frau hat den Text
38:37glaubt, wird ich gebracht.
38:40Meint er.
38:41Sie sagt diesen,
38:42diesen Text,
38:43wie Sie es nennen
38:43und weiß,
38:44dass ihr Mann tot ist.
38:45Was ist denn das für eine Frau?
38:47Ja, ich würde selber gerne
38:48eine Antwort geben,
38:49an die ich auch glauben kann.
38:51Also, ich habe den Eindruck,
38:52sie ist ein bisschen naiv.
38:54Wir haben ihr erzählt,
38:55dass ihr Mann tot ist
38:55und wir umgekommen ist.
38:56Wir haben ihr die ganze Geschichte erzählt.
38:59Ja, wie gesagt,
38:59ich hatte den Eindruck,
39:00dass sie das Ganze
39:01nicht so richtig mitbekommen hat.
39:03Also, wenn ich Sie richtig verstehe,
39:04Herr Klein,
39:05dann wollen Sie damit andeuten,
39:06dass Sie vielleicht ein bisschen...
39:07Nein, nein,
39:08das ist es eigentlich nicht.
39:14Ja?
39:16Kriminalpolizei?
39:18Ja, Sie hatten um Rückruf gebeten,
39:20falls sich jemand erkundigen würde
39:21nach einem Passagier nach Wien
39:22namens Zöllner.
39:24Und?
39:24Hat sich jemand erkundigt?
39:26Ja, wir hatten einen solchen Anruf
39:28vor ein paar Minuten.
39:28Ein Mann rief an
39:29und bat um diese Auskunft.
39:30Was haben Sie gesagt?
39:32Ja, dass Herr Zöllner
39:32an Bord unserer 18-Uhr-Maschine
39:34gewesen sei.
39:35Hören Sie,
39:36ich übergebe jetzt
39:36an einen meiner Beamten.
39:38Er wird Sie bitten,
39:39ihm ein paar Fragen zu beantworten.
39:40Wer angerufen hat,
39:42wann, wie und von wo.
39:43Jedes Detail ist jetzt
39:44für uns wichtig.
39:46Gut.
39:47Der hat es geschafft.
39:49Er hat es tatsächlich geschafft.
39:51Der oder die Entführer
39:53haben jetzt mit Sicherheit
39:53nur eins im Kopf.
39:54Wie Sie Ihren Mann kriegen,
39:56der, wie Sie glauben,
39:58mit einer Million
39:59nach Wien abgehauen ist.
40:01Herr Klein,
40:02Sie wissen, was das heißt.
40:04Deswegen ist er bei Frau Zöllner.
40:07Wie viel Zeit bleibt uns?
40:19hardly.
40:21Harry?
40:25Wo bist du?
40:26Ich bin in unserem Dienstwagen, etwa 100 Meter von dir entfernt.
40:30Wir haben die umliegenden Straßen besetzt, Kollegen in zivil, männlich und weiblich.
40:35Du weißt, worum es geht, ja?
40:38Keine Aktion, nur beobachten.
40:40Womit rechnest du, Stefan?
40:42Sie müssen doch unbedingt wissen, ob Zöllner angerufen hat oder noch anrufen wird.
40:51Bei euch leutet das Telefon.
41:00Erich?
41:04Erich!
41:05Erich?
41:07Nein, nein, hier ist nicht Erich. Gerd ist hier.
41:10Ist Erich nicht zu Hause?
41:12Nein, er ist nicht da. Ich warte auf ihn.
41:16Du wartest auf ihn?
41:17Ja, dass er mich anruft.
41:19Er ruft aus Wien an. Er ist heute hingeflogen.
41:23Was macht er denn in Wien?
41:24Das wird er mir ja sagen.
41:27Ich mach dir einen Vorschlag, Stefan. Ich komm mal kurz bei dir vorbei.
41:34Hallo.
41:34Hallo.
41:39Jetzt will er herkommen, weil ich ihm gesagt hab, dass ich auf den Anruf warte.
41:48Aus Wien.
41:50Wer war denn das?
41:55Ist ein Freund von mir.
41:56Na, wie heißt er?
41:57Gerd Büttner.
41:59Er ist Autoverkäufer.
42:01Mhm.
42:02Ich möchte nicht, dass er kommt.
42:06Sie kann sich ja ruhig mal anhören, was er will.
42:10Gerd Büttner, Autoverkäufer. Mehr weißt du nicht.
42:13Okay, ich geb's durch.
42:17Da ist er.
42:19Aha, aha.
42:25Er verkauft die Autos, die er gestohlen hat.
42:29Er kommt also jetzt zu ihr.
42:31Ja, das bedeutet, die Sache wird heiß.
42:37Hallo, Sven, na, passen Sie auf. Der Mann, der jetzt kommt, der will nur eines von Ihnen wissen.
42:41Er will wissen, wo Ihr Mann ist.
42:43Das hab ich ihm doch schon gesagt. Er ist in Wien.
42:47Ja, ja, der ist in Wien, aber es kommt auch an, dass Sie dabei bleiben.
42:51Natürlich, er ist in Wien und er wird sich bei Ihnen melden heute Nacht noch.
42:57Vielleicht aber auch nicht heute Nacht, ist er ja nicht sicher.
42:59Vielleicht ist morgen früh.
43:01Er hat ja noch gar kein Hotel.
43:05Ja, nein.
43:07Nein, der hat ja noch gar kein Hotel.
43:09Und er kennt ja auch niemanden in Wien.
43:11Er hat doch Freunde, Bekannte. Nein, er kennt doch niemanden dort, ne?
43:15Nein, niemanden.
43:18Stefan?
43:19Ja?
43:20Ein junger Mann hat das Haus betreten.
43:22Gut, ich schalte ab.
43:25Also, ich bleibe bei Ihnen.
43:27Es kann Ihnen gar nichts passieren. Sie wollen keine Ahnung, es zuhören.
43:33Haben Sie verstanden?
43:36Ja?
43:36Gut, dann gehen Sie jetzt an die Tür.
43:52Hallo, Charlotte.
43:55Entschuldige, wenn ich dich störe.
44:00Störe ich dich?
44:01Nein, nein. Komm da rein.
44:03Nein.
44:08Nein.
44:10Weißt du, ich war mit Erich verabredet.
44:14Hat er dir das nicht erzählt?
44:16Er hat nur gesagt, dass er abends zu tun hat.
44:21Also, ich sitze da und warte auf ihn und er kommt nicht.
44:26Deswegen habe ich dich angerufen.
44:29Und was höre ich?
44:32Er ist in Wien?
44:34Was, um Himmels Willen, macht er denn in Wien?
44:37Ich weiß es nicht.
44:39Er wird es mir ja sagen, wenn er anruft.
44:43Er hat noch nicht angerufen.
44:45Nein, noch nicht.
44:48Jetzt erzähl mir mal, was heute Nachmittag vorgefallen ist.
44:53Es gibt ein paar Leute, die sich dafür interessieren.
44:56Und denen das ziemlich wichtig ist.
45:04Erich hat dich in deinem Lokal abgeholt.
45:06Mitten heraus aus deiner Arbeit.
45:13Wieso das?
45:18Er musste doch irgendwas erklärt haben.
45:20Ja.
45:23Er hat gesagt, ich muss dir was erklären.
45:28Es hat sich was ereignet.
45:31Ich habe Geld und ich werde damit nach Wien fahren.
45:35Was für Geld?
45:37Hat er gesagt, um was für Geld es sich dabei handelt?
45:39Und wie viel es war?
45:41Er hat gesagt, ich rufe dich an.
45:44Dann kommst du.
45:49Weil, weißt du, wir hatten das immer vor.
45:52Irgendwo hinzugehen und für uns zu leben.
45:56Er hat immer gesagt, eines Tages schaffen wir es.
46:02Du sollst also nach Wien kommen.
46:05Und jetzt wartest du darauf, dass er dich anruft und sagt, komm.
46:08Ja.
46:10Ruft er heute Nacht noch an?
46:12Das glaube ich nicht.
46:14Er muss sich ja erst noch ein Hotel suchen.
46:22Also dann verziehe ich mich mal wieder.
46:27Ich rufe dich vielleicht heute Nacht noch an.
46:29Oder morgen früh.
46:32Warum?
46:33Na, ob er angerufen hat.
46:35Nicht, dass du morgen vielleicht gar nicht mehr da bist.
46:38Abgehauen bist nach Wien.
46:40Nein.
46:41Ich habe doch noch meine Geldtasche vom Lokal.
46:43Die habe ich ja mitgenommen.
46:44Die muss ich ja erst zurückgeben.
46:47Ist ja im Schlafzimmer.
46:49Die will ich nicht sehen.
46:57Aber du hast es irgendwie mitgekriegt, dass die Sache wichtig ist.
47:00Okay?
47:01Ja, natürlich.
47:07Er kommt runter.
47:09Ich will wissen, wohin er geht, ja?
47:11Folgt ihm, ohne dass es merkt.
47:14Halli.
47:15Ja, ich weiß.
47:16Es geht um ein Menschenleben.
47:18Er kommt raus.
47:35Sie haben sich sehr geschickt verhalten.
47:41Sie haben alles richtig gemacht.
47:44Wir werden sicher bald wissen, was dieser Mann mit der ganzen Sache zu tun hat.
47:48Und was so da ist.
47:50Ich überlege jetzt natürlich, könnte sie mitnehmen.
47:53Einfach um jede Gefahr von ihnen fernzuhalten.
47:57Ich kann hier nicht weg.
48:01Ich muss ja auf den Anruf warten.
48:05Ach ja.
48:11Wo sind Sie jetzt?
48:14Ja, der ist da.
48:15Moment.
48:16Telefon.
48:19Ja.
48:20Derrick, wo sind Sie?
48:23Die Aktion ist in vollem Gange.
48:25Wo sind Sie?
48:27Noch immer bei der Frau Zöllner.
48:28Was soll das?
48:29Wie?
48:31Wenn Sie in Gefahr ist, dann bringen Sie sie her.
48:34Das geht nicht.
48:35Sie wartet auf einen Anruf aus Wien.
48:38Von was für einem Anruf sprechen Sie?
48:41Ja, wieso Wien?
48:42Wien gibt es doch gar nicht.
48:43Nein, nein, natürlich gibt es Wien.
48:45Ich meine, in diesem Zusammen...
48:46Sagen Sie mal, was ist mit der Frau los?
48:48Ist die nicht ganz normal?
48:49So ganz nicht.
48:51Aber wer ist das schon?
48:52Nicht wahr?
48:53Ich kann hier nicht weg.
48:56Aber ihr könnt mich ja auf dem Laufenden halten.
48:59Danke.
49:00Ende.
49:03Soll ich uns was zu essen machen?
49:08Ja, das finde ich schlecht.
49:14Wir sind ein Mann.
49:14Ja, ich auch.
49:16Ja, ich auch.
49:18Ja, ich auch.
49:18Ja, ich auch.
49:18Das ist das.
49:20Ja, ich auch.
49:21Ja.
49:21No, no.
49:21No, no.
49:22Hier, danke.
49:33Du glaubst nicht, dass die Olle, dass die Olle mitgekriegt hat, was läuft.
49:36Charlotte, die ist doch viel zu alt und viel zu dämlich.
49:43Haben das Lokal verlassen. Ein zweiter Mann dabei.
49:45Beide besteigen ihren Wagen, mit dem Bückner gekommen ist.
49:51Einsteinstraße, statt einwärts. Die Wagen übernehmen die Verfolgung, abschnittweise.
49:57Maximilianstraße, wo sitzt sie?
49:59Übernehmen den Wagen jetzt. Wir sehen den Wagen.
50:04Maßstraße, haben Sie Ihre Position? Du riechst dich doch nicht einmal dazwischen.
50:08Nein, nicht Sie, Sie!
50:09Wir haben ihn vor uns, auf zwei Wagenlenken.
50:12Wir können ihn übernehmen.
50:14Okay, wir überholen ihn jetzt.
50:17Weichelstraße, wir übernehmen.
50:25Ich denke, ich weiß, wohin Bückner fährt.
50:28Er hat all die gestohlenen Wagen auf einem bestimmten Autofriedhof abgestellt.
50:31Und genau in diese Richtung fährt er.
50:34Wo ist der Autofriedhof? Können Sie nicht ein bisschen genauer sein?
51:05Sie reden kann nicht mehr drüber.
51:07Aber ich weiß es ja.
51:10Ich denke ja ständig dran, dass er sich fremdes Geld angereichert hat.
51:20Ich sage ihm, dass er es zurückgeben muss.
51:23Das wird er tun.
51:24Ich weiß, dass es tun wird.
51:27Wenn ich ihm sage, dass es tun muss.
51:32Er hat immer eingesehen.
51:33Wenn ich ihm gesagt habe, dass er einen Fehler gemacht hat.
51:38Das wird er tun.
51:40Ich weiß es.
51:44Es stimmt.
52:01Polizei, stehen bleiben.
52:03Keine Bewegung.
52:25Das tut jetzt ein bisschen weh.
52:43Erich!
52:47Erich, bist du es?
52:48Was denn für ein Erich?
52:50Mit wem spreche ich da bitte?
52:53Was denn für ein Erich?
53:17War das eben diese Frau Zöllner?
53:19Ja, sie dachte, das wäre das Gespräch aus Wien.
53:23Was hat sie denn andauernd mit Wien?
53:25Sagen Sie ihr, dass das Mädchen frei ist und unversehrt.
53:29Und dass sie daran ihren Anteil hat, den wir hoch einschätzen.
53:35Gratuliere, Derrick.
53:36Ja, ja.
53:37Ich werde es ihr sagen.
53:51Papi!
53:54Papi!
53:56Papi!
53:58Papi!
53:59Ist das gut, Papi?
54:02Mami!
54:03Mein Kleid!
54:06Mein Kleid!
54:19Der Rick, der Rick, der Rick. Was für eine Geschichte ist das?
54:24Das ist eine Geschichte, in der so einiges durcheinander geht.
54:28Erfundenes, Wahres, Wahres, Erfundenes.
54:32Was ja auch nichts Besonderes ist.
54:36Herr Bach, der ist schuldig geworden, ohne es zu wollen.
54:39Die Frau des Toten, die sitzt zu Hause.
54:40Die wartet auf einen Anruf aus Wien, der niemals kommt.
54:45Entschuldigen Sie bitte.
54:46Wenn man es genau nimmt, warten wir alle auf einen Anruf.
54:50Indem uns mal alles erklärt wird.
54:54Okay, Derrick, okay.
54:56Aber jetzt mal ganz sachlich.
54:58Begreift diese Frau denn endlich, dass Ihr Mann tot ist?
55:03Ich habe jemanden gebeten, es hier zu sagen.
55:08Ich bleibe alle auf, das ist nett, wann er gem sideet.
55:19Wenn ich eleise, dann werde ich diesen K更 festziehen.
55:21philanthropy habe.
55:26Man dreigt was Sie, wie меня ist es?
55:28Das war Zombies.
55:35Ich habe die, was sie decir.
55:37Ich heiße Herr Bach. Ich muss Ihnen was erklären.
55:45Gott möge mir helfen. Ihnen helfen.
55:52Uns beiden.
55:55Wenn er das kann.
56:33Untertitelung des ZDF für funk, 2017
57:04Untertitelung des ZDF für funk, 2017
57:35Untertitelung des ZDF für funk, 2017
57:35Untertitelung des ZDF für funk, 2017
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