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  • vor 1 Tag
Peter Brettschneider, ein passionierter Ballonfahrer, fällt aus einem Heißluftballon – und zwar ausgerechnet auf den Acker von Korbinian! Was auf den ersten Blick wie ein Unfall aussieht, erweist sich als raffiniertes Verbrechen: Jemand hat den Höhenmesser manipuliert. Der Verdacht fällt zunächst auf Karin Brettschneider, die Ehefrau des Opfers, sowie auf Brettschneiders Geschäftspartner, Stefan Amberger, die beide von dem Tod Brettschneiders in finanzieller Hinsicht profitieren würden. Da ermitteln die Cops, dass der Tote vor seiner Heirat scheinbar mit einer falschen Identität lebte. Die Vergangenheit des Toten führt letztendlich auf die richtige Fährte und zu seinem Mörder.
Doch nicht nur die Cops sind an einer Aufklärung des Falls interessiert. Am Unfallort treffen sie auf eine Gutachterin des Luftfahrtbundesamtes: Dr. Martina Hoffmann, die Ulrich in jederlei Hinsicht gewachsen scheint. Das reizt Ulrich natürlich umso mehr. Sein Kollege Hofer schlägt sich währenddessen mit einer Rede herum, die er zu Balthasars 60. Geburtstag halten soll. Nachdem ihm Marie und Vincent nicht weiter helfen konnten, hofft er auf „göttlichen Beistand“: Im Rosenbräu trifft er sich mit dem Pfarrer, der ihm nicht nur gute Tipps für seine Rede gibt, sondern auch auf eine heiße Spur lenkt … (Text: ZDF)

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Transkript
00:00Was ist jetzt schon wieder?
00:03Reizbürenbäumen oder Staunen?
00:11So ein Klumpen.
00:13Mistkügelgeschissener.
00:15Zackelt sie mit, nehm ich euch.
00:17Die schmeiß ich doch nicht mehr weg.
00:23Er ist auf Seiten.
00:30Na, so geht doch.
00:34Also, liebster Herr Balthasar.
00:40Lieber Herr Balthasar, liebe Frau Schindlmeier, liebe Frau Stockl.
00:44Nein.
00:45Lieber Herr Balthasar, liebe Kolleginnen und Kollegen.
00:49Heute zu Ihrem 60. Geburtstag wünsche ich Ihnen, dass alle ...
01:00Na, kein Kinderhüpfburg.
01:06Morgen, Frau Stockl.
01:08Guten Morgen.
01:10Morgen, Herr Balthasar.
01:12Was verschafft uns die Ehre so früh am Morgen?
01:14Stören Sie uns nicht, Herr Satori?
01:15Dies ist eine wichtige Strategiesitzung.
01:16Für den Herr Balthasar seinen 60. Geburtstag.
01:17Ich dachte, 60 wird man von ganz allein.
01:18Ja, aber so ein Geburtstag feiert sich nicht eben ganz von allein.
01:22Das haben Sie wunderbar auf den Punkt gebracht, Frau Stockl.
01:25Mein Geburtstag ist ja auch immer so ein Geburtstag.
01:26Na, kein Kinderhüpfburg.
01:27Na, kein Kinderhüpfburg.
01:28Na, kein Kinderhüpfburg.
01:29Morgen, Frau Stockl.
01:30Morgen, Frau Stockl.
01:31Morgen, Herr Balthasar.
01:32Morgen, Herr Balthasar, was verschafft uns die Ehre so früh am Morgen?
01:33Es stören Sie uns nicht, Herr Satori?
01:34Dies ist eine wichtige Strategiesitzung.
01:35Für den Herr Balthasar sein 60. Geburtstag.
01:36Ja, aber so ein Geburtstag feiert sich nicht eben ganz von allein.
01:40Das haben Sie wunderbar auf den Punkt gebracht, Frau Stockl.
01:43Mein Geburtstag soll ein Fest werden, von dem man noch lange spricht.
01:47Ja, das dürfte aber nicht allzu leicht werden.
01:49Das heißt, es soll kreativ sein, Herr Satori.
01:51Kreativ, ich hab's.
01:53Wir garantieren Ihnen ein unvergessliches Fest.
01:56Eventagentur Surprise.
01:58Und das heißt Überraschung.
02:01Überraschung?
02:02Das ist genau das, was ich brauch.
02:04Lassen Sie sich die Unterlagen kommen, Frau Stockl.
02:08Und zwar sofort.
02:11Sofort.
02:14Äh, Krippe Rosenheim, Apparat Stockl, grüß Gott.
02:21Ja, Herr Hofer, sind Sie immer nur auf dem Acker.
02:24Was? Wer ist vom Himmel gefallen?
02:27Ein Leich ist vom Himmel gefallen.
02:29Ei, den hat's aber gebreselt.
02:30Was meinst du, wie du aussiehst, wenn du vom Himmel fällst?
02:31Ja.
02:32Ich hoffe bloß, dass sich noch einer runterfällt.
02:33Sehr witzig.
02:34Ich hoffe, Sie werden zugeben, die ganze Sache klingt ein bisschen merkwürdig.
02:35Aber genau so war's.
02:36Ich bin auf dem Traktor gesessen, hab das Stroh eingefahren.
02:37Dann hast du bei sich Rums gemacht und dann lag er da.
02:38Ja, und weit und breit nichts zum Sehen?
02:39Vielleicht stehen Sie unter Schock.
02:40Da übersieht man leicht mehr was.
02:41Von wegen Schock, da war nix.
02:42Kein Flugzeug, kein Ballon, kein Hubschrauber, kein Zeppelin.
02:45Nicht einmal ein Drachenflieger.
02:46Wenn eine Wolke davor war.
02:47Ja, das wird zumindest Hubschrauber und Flugzeug ausschließen.
02:49Da müsst ihr was hören.
02:50Das hängt aber wiederum von der Höhe.
02:51Das hängt aber wiederum von der Höhe.
02:52Stimmt.
02:53Vielleicht war es ein UFO.
02:54Ja.
02:55Herr Mohsen, Sie sind wieder eine große Hilfe für uns.
02:59Jetzt rufen Sie uns bitte bei der Gerichtsmedizin.
03:01Vielleicht ein paar Nerventropfen für dich.
03:02Wenn eine Wolke davor war?
03:04Das wird zumindest Hubschrauber und Flugzeug ausschließen.
03:07Das hängt aber wiederum von der Höhe an.
03:09Stimmt.
03:10Vielleicht war es ein Ufo?
03:11Ja.
03:13Herr Morse, Sie sind wieder eine große Hilfe für uns.
03:16Jetzt rufen Sie bitte bei der Gerichtsmedizin.
03:18Vielleicht ein paar Nerventropfen für dich?
03:21Michi, schleich dich. Geh Ufos jagen.
03:32Peter Brettschneider, Brettschneider Ballooning. Eine Ballonfirma.
03:49Alles gut.
03:50Danke, Herr.
03:52Was darf es denn sein?
03:54Ballonfahren?
03:56Zegelfliegen?
03:57Danke.
03:58Total gern. Aber heute geht es leider nicht.
04:00Hofer, mein Name ist Kripp Rosenheim. Das ist mein Kollege Satori.
04:03Grüß Gott.
04:04Wie ist Ihr Name?
04:05Armberger, wieso?
04:06Kannten Sie einen gewissen Peter Brettschneider?
04:08Wieso kannten?
04:09Weil er heute morgen leider tot aufgefunden wurde.
04:11Er ist auf dem Feld gestürzt. Wahrscheinlich aus ziemlich großer Höhe.
04:14Ich habe es geahnt. Wir suchen ihn schon seit Stunden, wissen Sie?
04:17Wo ist denn sein Ballon?
04:19Den haben wir noch nicht gefunden.
04:21Die Firma hier gehört die Herrn Brettschneider?
04:23Ja, das heißt uns beiden, wir sind Partner.
04:25Der arme Karin.
04:27Wer ist das?
04:28Karin Brettschneider, seine Frau.
04:30Ja, das Hotel zur Krone.
04:32Herr Armberger!
04:33Die Flugleitstelle in München hat angerufen.
04:35Hallo.
04:36Es wurde ein Ballon gefunden.
04:37Im Fischbachtal.
04:39Ein Gutachter sauschen unterwegs.
04:41Benni, die Herren hier sind von der Kripo.
04:43Der Petis hat aus dem Ballon gefallen und auf dem Feld gestürzt.
04:46Ach du Scheiße.
04:48Wer sind Sie?
04:50Hallo.
04:51Wer sind Sie?
04:52Benni.
04:53Benni Beuthner.
04:54Herr Beuthner arbeitet seit ein paar Wochen als Aushilfe hier.
04:56Du holst doch mal bitte einen Hänger.
04:57Ich muss los zur Unfallstelle.
04:58Und teilt die Stellung hier, solange ich nicht da bin.
05:00Ja?
05:01Was ist mit Ihnen?
05:02Kommen Sie mit?
05:03Mhm.
05:04Kreativ sind es ja, diese Eventagenturen.
05:11Pollis Putzfidile Pudeltressur.
05:13Das ist mir zu kreativ, Frau Stockl.
05:17Mein Geburtstag ist doch kein Zirkus.
05:19Wie fährst du dann hiermit?
05:21Schwäbeln, der Bauchredner.
05:23Als Bauchredner langt mir der Hofer.
05:25Aber wir müssen uns bis morgen entscheiden, Herr Beuthner.
05:29Ich weiß.
05:30Ich weiß.
05:31Was machen wir mit dem Essen?
05:34Fingerfood.
05:35Asiatisch, thailändisch, chinesisch, italienisch.
05:37Fingerfood.
05:38Ja, kalte Platte, kleine Häppchen.
05:41Oh Gott, der Polizeipräsident.
05:44Herr Präsident, ich muss weg.
05:46Und was machen wir mit dem Essen?
05:48Entscheiden Sie das.
05:49Ja, Herr Präsident, guten Morgen.
05:51Von mir aus amerikanisch, asiatisch oder arktisch.
05:55Arktisch.
05:56Nein, Herr Präsident, ich bin gleich bei Ihnen.
05:59Jetzt wird er ganz durch.
06:11Schauen wir uns an.
06:18Vor einer Stunde haben wir deinen Funkkontakt verloren.
06:21War noch jemand im Korb?
06:22Nein, zum Glück niemand mehr.
06:25Normalerweise werden die Dinge doch gechartert, oder?
06:28Stimmt, normalerweise.
06:30Aber was war beim Peter schon normal?
06:31Bitte nichts anfassen.
06:33Entschuldigung.
06:34Was war beim Peter schon normal?
06:35Wie meinest du das?
06:37Na ja, der war wie verrückt, wenn es ums Ballonfahren ging.
06:41Jetzt ist es also über die Sahara und dieses Jahr wollte er über den Atlantik.
06:44Ich hab schon die ganze Zeit dafür trainiert.
06:46Also mich würden keine zehn Pferde in so ein Ding reinkriegen.
06:48Ich würde das schon einmal probieren.
06:49So große Balance gibt es aber nicht.
06:51Nehmen wir halt ein Zeppelet.
06:52Das können Sie gleich mir geben.
06:53Das können Sie gleich mir geben.
06:54Das können Sie gleich mir geben.
06:55Was sind Sie bitte?
06:56Doktor Martina Hoffmann.
06:57Vom Luftfahrtbundesamt.
06:58Das können Sie gleich mir geben.
07:02Was sind Sie bitte?
07:03Doktor Martina Hoffmann.
07:04Vom Luftfahrtbundesamt.
07:05Satori, Kripo Rosenheim.
07:06Angenehm.
07:07Freut mich.
07:08Ich wäre der Kollege.
07:09Ich wäre der Kollege.
07:10Hofer, ebenfalls Kripo Rosenheim.
07:11Das ist der Herr Amberger.
07:12Dem gehört die Ballonfirma.
07:13Was kommt.
07:14Guten Tag.
07:15Dürfte ich?
07:16Bitte.
07:17Dankeschön.
07:18Ja.
07:19Soll ich das gleich mal anschauen?
07:20Ja.
07:21Schauen wir es mal an.
07:23Ja, Frau Doktor.
07:24Was meinst Sie?
07:25Das ist der Herr-Doch, bitte.
07:26Schauen wir's mal an.
07:27Angenehm.
07:28Freut mich.
07:31Ich wäre der Kollege.
07:33Hofer.
07:34Ebenfalls Kripp-Rosenheim.
07:35Das ist der Herr Amberger.
07:36Dem gehört die Ballonfirma.
07:37Ausgut.
07:38Guten Tag.
07:39Dürfte ich?
07:40Bitte.
07:41Dankeschön.
07:42Ja, solltest du das gleich mal anschauen?
07:44Ja, schauen wir es mal an.
07:50Frau Doktor, was meinen Sie, ein erwachsener Mann fällt dir nicht einfach so aus einem Korb?
07:56Ja, da haben Sie vollkommen recht.
07:58Unter normalen Umständen könnte das niemals passieren.
08:00Haben Sie da drinnen jetzt irgendwas entdeckt, das Ihnen was Ungewöhnliches aufgefallen?
08:04Also, die Gasflaschen sind noch halb voll.
08:07Der Brenner ist in tadellosem Zustand.
08:10Warum stürzt dann der Ballon ab, wenn alles funktioniert?
08:13Die Flugleitstelle in München hat auf ihrem Radar beobachtet, dass der Ballon viel zu hoch geflogen ist.
08:18Deswegen haben Sie nichts gesehen.
08:20Genau.
08:21Und warum fliegt das hoch, wenn er ein Höhenmesser dabei hatte?
08:25Vielleicht war der Höhenmesser ja defekt.
08:30Ach so.
08:32Jetzt meinen Sie, wie lange die noch brauchen?
08:35Der Tod Ihres Partners scheint Sie äußerst zu berühren.
08:40Wir haben uns in letzter Zeit nicht mehr genau das beverstanden, wenn Sie das meinen.
08:43Zucker?
08:44Ja.
08:45Machst du das ein bisschen genauer?
08:49Na ja, sagen wir mal so.
08:51Während ich irgendwelche Tores in der Gegend rumfliegen durfte, um den Laden hier am Laufen zu halten,
08:55hatte der Peter nur noch seine großen Ballon-Abenteuer im Kopf.
08:58Wieso haben Sie sich eigentlich überhaupt darauf entlassen?
09:01Weil ich blöd war.
09:03Weil der Peter es ganz gut verstanden hat, andere Leute für seine Ideen zu begeistern.
09:06Er war ein, ja, richtig charismatischer Typ.
09:10Hielt sich für Reinhold Messner der Lüfte, ja, und wollte eine Menge Kohle damit machen.
09:14Aber dann kam es, wie es kommen musste.
09:16Das Geld kam nicht rein, sondern ging raus.
09:18Für Peters fixe Idee.
09:20Auch ihr gilt.
09:21Mhm.
09:23Das kann man wohl sagen.
09:24Ein ganzes Erber, wie in den Laden hier investiert.
09:30Also ich muss schon sagen, ich bin schwer beeindruckt.
09:34Aber Frauen und Technik, das geht für Sie nicht zusammen.
09:38Sagen wir mal so, es gibt da gewisse Erfahrungswerte.
09:42Aha.
09:43Mhm.
09:46Ihre Erfahrungswerte?
09:47Mhm.
09:49Aber Ausnahme steht Ihnen doch immer die Regel, oder?
09:51Ja.
09:52Wenn die Ausnahmen immer so hübsch wären.
09:56Ich hab mich einfach schon immer für Technik interessiert.
09:59Vor allem fürs Fliegen.
10:02Sie auch?
10:04Ähm, nee.
10:05Mir reicht schon der Ausblick aus meinem Cabrio.
10:10Sagen Sie, wie wär's denn nachher, wenn wir fertig sind mit einem Kleinen?
10:12Zu mir oder zu Ihnen?
10:13Als wenn Sie mich fragen, hat er die doch sowieso nur wegen Ihrem Hotel geheiratet.
10:15Auch wenn er das nie so wahrhaben wollte.
10:16Und als es mit der Krone dann nicht mehr so lief.
10:17Aber das ist doch ein wunderschönes Hotel, dass dies nicht mehr läuft.
10:19Herr Amberger?
10:20Ja?
10:21Herr Amberger?
10:22Ja?
10:23Ja?
10:24Sagen Sie mal, ist Ihnen an diesem Gerät niemals etwas aufgefallen?
10:25Nee, wieso?
10:26Der Peter hat immer seine eigenen Geräte gehabt, den hab ich nie benutzt.
10:27Und wann ist er zuletzt mit dem Ballon gefahren?
10:28Gestern erst.
10:29Da war alles in Ordnung.
10:30Also ist der Höhenmesser in der Nacht von gestern auf heute manipuliert worden.
10:31Wo?
10:32Entschuldigung.
10:33Oh, Entschuldigung.
10:34Ja?
10:35Ah, Herr Voss.
10:36Der Höhenmesser ist manipuliert worden?
10:37Ja, definitiv.
10:38Die Extrapolation stimmt nicht mehr.
10:39Achso.
10:40Wissen Sie, wie ist das?
10:41Ist Ihnen an diesem Gerät niemals etwas aufgefallen?
10:42Ist Ihnen an diesem Gerät niemals etwas aufgefallen?
10:43Nee, wieso?
10:44Der Peter hat immer seine eigenen Geräte gehabt, den hab ich nie benutzt.
10:45Und wann ist er zuletzt mit dem Ballon gefahren?
10:46Gestern erst.
10:47Da war alles in Ordnung.
10:49Also ist der Höhenmesser in der Nacht von gestern auf heute manipuliert worden.
10:52Wo?
10:53Entschuldigung.
10:58Ja?
10:59Ah, Herr Voss.
11:00Der Höhenmesser ist manipuliert worden?
11:01Nein.
11:02Ja, definitiv.
11:03Die Extrapolation stimmt nicht mehr.
11:05Achso.
11:06Wissen Sie, dieses Gerät rechnet nicht korrekt.
11:11Es zeigt so wenig Höhe an.
11:12Inwiefern?
11:13Also, Herr Brettschneider dachte beispielsweise, er wäre erst auf 6000 Höhenmeter.
11:18Dabei war er schon längst auf 7000.
11:20Also, und warum hat er das nicht schon am Boden gemerkt?
11:22Weil es dann noch stimmt.
11:24Diese Fehlfunktion macht sich erst in größeren Höhen bemerkbar.
11:26Achso.
11:27Und laut unseren Flugdaten ist er sogar auf Höhen geflogen, wo man eigentlich seine Spezialausrüstung bräuchte.
11:32Die hat der arme Brettschneider aber leider nicht gehabt.
11:34Genau.
11:35Und deshalb ist ihm auch der Brenner ausgegangen.
11:37Obwohl noch genug Gas in den Flaschen war.
11:39Ja, aber davon fällt mir doch nicht aus dem Korb.
11:42Naja, er wird versucht haben, den Brenner wieder in Gang zu setzen.
11:45Und dabei ist er auf den Rand des Korbes gestiegen.
11:48Und dann hat er das Bewusstsein verloren.
11:51Und ist auf dem einen eine schöne Wiese gefallen.
11:54Sauber, sag ich.
11:59Na, Frau Doktor, wie schaut's aus?
12:01Sie haben's ja ganz schön eilig.
12:03Ich werde Ihnen das Gutachten morgen vorbeibringen.
12:05Ach, das heißt, Sie bleiben über Nacht hier?
12:07Das bietet sich zumindest an.
12:11Haben Sie denn eine Idee für ein Hotel?
12:13Logisch.
12:14Mhm.
12:15Im Hotel von den Brettschneiders.
12:17Da wollen wir grad hin.
12:19Ist ganz in der Nähe.
12:20Pannst du es hinterher?
12:21Gut.
12:22Ach, eins noch.
12:23Wieso waren Sie nicht so schnell hier?
12:25Reine Intuition, Herr Sartori.
12:27Dafür zünde ich eine Kerze an.
12:29Und ich gleich zwei.
12:38Guten Tag.
12:39Grüß Gott.
12:40Wir hätten gern Zimmer.
12:41Einzelne oder doppel?
12:43Wir sind zu dritt.
12:44Nein, das Zimmer ist für die Dame.
12:46Wir sind die Herren Hofer und Sartori von der Grippe Rosenheim.
12:50Wir würden gern die Frau Brettschneider sprechen.
12:52Wir hätten ein paar Fragen.
12:54Ich hab gedacht, das war ein Unfall.
12:56So wie's aussieht, war das kein Unfall.
12:58Der Höhenmesser am Ballon ihres Mannes war eindeutig manipuliert.
13:03Haben Sie eine Idee, wer das getan haben könnte?
13:05Hat Ihr Mann Feinde?
13:10Frau Brettschneider,
13:12wie war das Verhältnis von Ihrem Mann und seinem Geschäftspartner?
13:17Na ja, die beiden haben Sie nicht besonders gut verstanden.
13:20Und was heißt das nicht besonders gut?
13:23Wissen Sie, die Brettschneider-Balloning war kurz vor der Pleite.
13:27Und mein Mann trägt die Hauptschuld an dieser finanziellen Misere.
13:32Weil er für seine Ballonfahrten ab und zu Geld aus der Firmenkasse genommen hat.
13:37Und da war der Herr Armberger natürlich wütend drüber.
13:40Profitiert der Herr Armberger irgendwie vom Tod Ihres Mannes?
13:45Profitieren?
13:46Also, die Firma geht nach dem Ableben des einen auf den anderen über.
13:52Frau Brettschneider, hat der Mann eine Lebensversicherung?
13:55Das weiß ich nicht.
13:58Um solche Sachen habe ich mich nicht gekümmert.
14:01Glauben Sie, dass der Armberger was damit zu tun hat?
14:05Frau Brettschneider, wo waren Sie gestern Abend?
14:08Ich habe hier noch Abrechnung gemacht und bin dann um so gegen zehn ins Bett.
14:18Und wann haben Sie Ihren Mann zum letzten Mal gesehen?
14:22Heute früh, als er weg ist.
14:25Entschuldigung, Frau Brettschneider?
14:28Ich bin jetzt fertig mit den Wasserhägen in Zimmer 20.
14:31Ich muss jetzt los.
14:32Danke, Benny. Bissen, Schatz.
14:33Ich habe dir noch was zu essen gemacht in der Küche.
14:36Kennst du die Herren von der Kriminalpolizei?
14:38Hallo?
14:40Ja, ja.
14:41Die Herren befürchten es war kein Unfall, sondern Mord.
14:45Mord?
14:46Gut.
14:47Dann bereiten Sie doch schon mal alles vor.
14:50Ja, und wenn ich mich nicht mal melde, dann bleibt es dabei.
14:53Wiederhören.
14:54Widerhören.
14:56Grüß Gott, Frau Doktor.
14:57Grüß Gott.
14:58Ich würde noch einen Begleiter für eine Stadtrundfahrt suchen.
15:00Ja, das trifft sich gut.
15:02Ich kenne Rosenheim wie meine Westentasche.
15:04Ach so.
15:05Mhm.
15:06Und was mit Ihnen, Herr Hofer?
15:08Ja, lieben gern.
15:09Da bin ich sofort mit dabei.
15:10Ja, es ist leider nur ein Zweisitzer.
15:12Wiedersehen.
15:13Und weißt du was mit Ihrer Landwirtschaft, Herr Hofer?
15:15Ich dachte, da haben Sie abends immer so wahnsinnig viel zu tun.
15:18Stimmt.
15:19Das hätte ich jetzt glatt vergessen.
15:21Tja, da werden zwar Leute darauf mit meinem Kollegen vorlieb nehmen müssen.
15:24Vielleicht ein andermal.
15:26Trotzdem.
15:27Viel Spaß.
15:28Dankeschön.
15:29Viel Spaß.
15:30Wiedersehen.
15:31So, und was machen wir jetzt?
15:32Stadtrundfahrt oder doch lieber Kino?
15:33Sehe ich so langweilig aus?
15:34Viel mehr gibt's hier nicht.
15:35Ich hab da eine Idee.
15:36Da bin ich ja gespannt.
15:37So was nennen Sie also Stadtrundfahrt?
15:38Warten Sie es ab, Sie werden begeistert sein.
15:39Von oben sieht doch alles noch viel besser aus.
15:40So was nennen Sie also Stadtrundfahrt?
15:42So was nennen Sie also Stadtrundfahrt?
15:43Warten Sie es ab, Sie werden begeistert sein.
15:45Von oben sieht doch alles noch viel besser aus.
15:47Die Sache hat nur einen Haken.
15:48Ich hab nämlich Höhenangst.
15:50Sie können sich ja an mir festhalten.
15:51Das Angebot nehme ich gern an, aber ...
15:53Das ist nicht so schlimm.
15:54Was ist wirklich?
15:55Ich hab das immer noch, ich bin wirklich dabei.
15:56Ich hab das immer nur noch, ich will ...
15:57So was nennen Sie also Stadtrundfahrt.
15:58So was nennen Sie also Stadtrundfahrt.
15:59Warten Sie es ab, Sie werden begeistert sein!
16:03Warten Sie es ab, Sie werden begeistert sein.
16:04Von oben sieht doch alles noch viel besser aus.
16:07Die Sache hat nur einen Haken.
16:13Ich hab nämlich Höhenangst.
16:15Sie können sich ja an mir festhalten.
16:18Das Angebot nehme ich gern an, aber wer fliegt denn dieses Ding da?
16:22Ich?
16:23Was?
16:25Ertrauen Sie mir.
16:48Lieber Werner Balthasar, liebe Kollegen und Kolleginnen, lieber Herr Balthasar, liebe Kollegen,
17:11werter Herr Präsident, werter Herr Präsident, welchen meinst denn eigentlich diesmal?
17:19Meinst den amerikanischen oder den russischen?
17:21Oder meinst vielleicht doch den vom Schützenverein?
17:23Weil den haben wir nämlich vorhin schon mal irgendwo hier unten gehabt.
17:25Jetzt rät dich ab.
17:27Also, wenn edle Menschen aus edlem Anlass...
17:31Jetzt hast du mich völlig draus gebracht, ich werd nur narrisch.
17:34Ja, ich werd aber narrisch.
17:36Schau dir das ja mal an da.
17:38Warum schreibst du denn deine Rede für den Balthasar nicht selber auf?
17:42Nein, weil das freie Rede heißt.
17:44Und eine freie Rede, das ist Sturm, das ist Drang, das ist...
17:48Das ist freie Rede, dass ich nicht lache.
17:50Hier liegt der halbe Regenwald zu meinen Füßen.
17:53Kapinian, bitte.
17:54Warum redest du nicht einfach so, wie der der Schnabel gewachsen ist?
17:58Mir is kein Schnabel gewachsen.
18:00Außerdem, warum muss ausgerechnet ich diese blöde Rede halten?
18:03Weil du am längsten dabei bist und ihn am besten kennst.
18:07Wie soll man jemanden kennen, der mehr mit den Großkupferten und die anderen Amigos beieinander ist als im Büro?
18:13Man muss halt ein paar Nachforschungen anstellen.
18:16Ein Täterprofil?
18:18Du kannst natürlich auch auf eine göttliche Eingebung hoffen.
18:23Das ist eine gute Idee.
18:24Was?
18:25Die göttliche Eingebung.
18:27Was macht die Höhenangst?
18:32Ist wie weggeblasen.
18:34Ich glaub, ich hab mich in den Händen einer Frau nie so sicher gefühlt.
18:39Und wie ist das so?
18:41Ungewohnt.
18:42Aber schön.
18:46Wollen wir uns doch zusammen einen Drink nehmen?
18:52Oder soll ich dir ein Taxi bestellen?
18:55Hm.
18:56Ich schlag vor, du nimmst dir einen Drink und ich nehme ein Taxi.
19:01Und gute Nacht.
19:02Gute Nacht.
19:04Gute Nacht.
19:08Bis morgen.
19:13Herr Stocke!
19:16Was sagen Sie?
19:19Frau Stockel, was sagen Sie?
19:23Alles wird gut.
19:30Morgen, Frau Stockel.
19:33Ihr Herr Balthasar, was machen Sie denn da?
19:37Sie beähren uns aber oft in letzter Zeit, Herr Balthasar.
19:40Ich weiß nicht, ob wir sie hinaus wollen,
19:41aber große Dinge werfen halt ihren Schatten voraus.
19:46Ja, und ihre Kosten.
19:48Ich habe ihm gerade eine Dinner-Performance vorgeschlagen.
19:50Die ist ihm aber zu teuer.
19:52Erlebnis-Gastronomie, gell?
19:54Na ja, halt so eine Aufführung beim Essen.
19:56Das heißt, aus dem Schwein Sachsen geturnt und gezaubert wird.
19:59Zaubern!
20:00Das ist es, Herr Balthasar!
20:02Magic Cops!
20:03Wir zaubern Ihnen einen Abend, den Sie nie vergessen werden.
20:06Zaubern! Das ist gut!
20:08Das gefällt dem Polizeipräsidenten!
20:09Also, ich lege das in Ihre bewährten Hände, Frau Stockel.
20:13Und vielleicht zaubern die uns ja auch die Tagesberichte
20:16von einigen Kollegen herbei.
20:19Wie meint denn die schon?
20:21Keine Ahnung.
20:22Frau Stockel, ich dachte immer, wir sind die Magic Cops.
20:24Ihr könnt es doch gar nicht zaubern.
20:29Für Sie, Frau Stockel.
20:31Danke!
20:33Wahnsinn!
20:35Echt Magic!
20:36Ah, der Herr Kommissare.
20:42Der Herr Amberger ist noch nicht da.
20:44Das macht gar nichts.
20:45Wir wollten nämlich auch mit Ihnen sprechen.
20:48Wie kann ich Ihnen helfen?
20:50Wie lange arbeiten Sie denn schon hier?
20:53Seit sechs Wochen.
20:54Sie sind nicht aus unserer Gegend, gell?
20:56Nee, ich bin aus Berlin.
20:58Aus Berlin?
20:59Ich stehe aus Berlin.
21:01Kannen Sie den Herrn Brettschneider näher?
21:02Nee, nicht besonders.
21:05Mit dem kommt man immer nur über seinen Ballonfahren reden.
21:08Das war ein ganz verrückter Typ.
21:09Und die Frau Brettschneider?
21:11Ja, die kenne ich ein bisschen besser.
21:13Ich helfe ja ab und zu im Hotel.
21:15Ihr Mann hatte nicht viel Zeit dazu.
21:16Da vergitzt mich manchmal zum Essen ein.
21:18Mehr nicht.
21:19Wissen Sie, was in dem Schrank drin ist?
21:21Brettschneider?
21:23Keine Ahnung.
21:24Dann schauen wir doch mal hier.
21:50Dann schau her.
21:51Was macht denn der Brettschneider mit so viel Geld?
21:54Beziehungsweise, was wollte er damit machen?
21:57Was ist das?
21:58Erd auch.
22:00Herr Amberger, Sie kommen gerade recht.
22:01Scott, was machen Sie schon wieder hier?
22:04Ermitteln was sonst.
22:07Du, ich warte übrigens immer noch auf meinen Kompass.
22:08Das ist inzwischen Rebell.
22:10Sagen Sie, Herr Amberger hat bei Ihnen jeder so viel Geld im Schrank?
22:17Was ist mit diesem Geld, Herr Amberger?
22:18Nichts.
22:19Der Peter hat es vor zwei Jahren von unserem Firmenkonto abgehoben.
22:22Und?
22:22Hat er ihn zufällig erzählt, wofür?
22:24Wofür wohl?
22:24Für seinen Atlantikflug natürlich.
22:26War eigentlich das erste Mal, als er sich aus der Firmenkasse bedient hat.
22:29Die Frau Brettschneider hat behauptet, dass die Brettschneider-Balloonin kurz vor der Pleite gestanden ist.
22:34Vielleicht wollten Sie sich ja an ihm rächen.
22:36Immerhin hat er sich betrogen.
22:37Immer wieder.
22:38Und vielleicht haben die 30.000 das Fass ja zum Überlaufen gebracht.
22:41Ich meine, jetzt wo der Herr Brettschneider tot ist, gehört die Firma ja Ihnen allein.
22:44Also jetzt machen Sie mal einen Punkt, Herr.
22:46Sie wollen mir doch nicht ernsthaft Mord anhängen, oder?
22:49Also ich hab den Peter bestimmt nicht aus dem Ballon geschubst.
22:51Das war auch nicht nötig.
22:53Jemand hat den Höhenmesser manipuliert.
22:54Und es gibt bestimmt nicht viele Personen, die sowas überhaupt können.
22:57Eine davon sind Sie.
23:00Lächerlich.
23:00Apropos lächerlich.
23:02Wo waren Sie für ein Westerabend, Herr Amberger?
23:06Du, das ist total nett, dass du jetzt so kurzfristig Zeit gehabt hast.
23:09Dank dir.
23:10Kein Problem.
23:10Ich wollte sowieso mit dir reden.
23:12Also?
23:12Aber erst einmal kommst du dran.
23:14Gut.
23:15Pass auf.
23:15Es geht um den Balthasar.
23:17Der hat morgen seinen 60. Geburtstag.
23:19Und ich soll dich festreden.
23:20Das ist doch eine ehrenvolle Aufgabe.
23:22Ja, aber du weißt, ich hab's nicht so mit festreden.
23:24Ich weiß einfach nicht, was ich da sagen soll.
23:26Jetzt hab ich mir gedacht, du kannst mir da...
23:27Ich, du blöd ist doch den ganzen Tag.
23:29Ja, das stimmt schon.
23:30Aber wie hast du dir das vorgestellt?
23:33Einen Tiefgang braucht es.
23:34Dann ein bisschen was fürs Herz.
23:36Und lustig muss sein.
23:37Das ist wichtig.
23:38Lustig.
23:38Über den Balthasar.
23:42Gut, also sehen wir uns um neun im Fitnessstudio.
23:45Bis später.
23:45Ciao.
23:47Herr Ma, bitte.
23:49Was wollen Sie mit dem alten Fetzen?
23:51Haben Sie ein Loch in der Hose?
23:53Schmarrn.
23:54Das ist der Talisman von Brettschneider.
23:55Ja.
23:56Na, viel gebracht hat er mir nicht.
23:58Bringen Sie es bitte trotzdem in die Spurensicherung.
24:01Ja, ist recht.
24:02Ach, und dann fahren Sie zur Bavaria-Ballonung
24:05und hören Sie ein bisschen um.
24:06Vielleicht hat irgendjemand was gesehen oder gehört.
24:08Ja.
24:11Also, Thori, die sind gerade für Sie abgegeben worden.
24:14Was, für mich?
24:16Ja.
24:16Ich dachte auch erst,
24:17die wären für den Balthasar sein Geburtstag.
24:21Sehen wir uns heute Abend?
24:22Was?
24:25Martina.
24:27Achso.
24:27Steht da.
24:28Danke.
24:31Also, wenn Sie mich fragen, Herr Sertori.
24:34Der Zahn ist scharfer für ihn.
24:37Danke, Herr Ma, mein ist wirklich.
24:38Na klar.
24:40Das wäre ich ohne Sie.
24:43Passt schon.
24:43Du kannst die Rechnung machen.
24:46Was?
24:46Du zahlst?
24:47Bar?
24:48Nein, fragst du nicht so blöd.
24:50Schreib's auf.
24:51Wie immer.
24:53Danke für die Eidladung.
24:54Du, nix zu danken, ich bin dir dankbar.
24:57Ohne die wäre das nix mehr geworden mit der Rede.
24:59Du hast gesagt, du möchtest auch mit mir reden.
25:01Ja, ich hab gehört,
25:02du ermittelst den Fall Peter Brettschneider.
25:05Ja, hast du den gekannt?
25:07Du, ich hab die beiden getraut vor 19 Jahren.
25:09Hast du nicht gewusst,
25:10dass er ursprünglich Pichlau ist?
25:13Pichlau?
25:13Pichlau.
25:14Pichlau.
25:15Bei der Hochzeit hat er den Namen seiner Braut angenommen.
25:18Ich hab ihn darauf angesprochen.
25:21Und er ist meine ganzen Fragen ausgewichen,
25:23wie wenn ihm seine Vergangenheit peinlich gewesen wäre.
25:27Das Einzige, was er aus ihm rausgekriegt hat,
25:29war, dass er aus Berlin stand.
25:31Aus Berlin?
25:32Das ist dann schon komisch.
25:35Nur so ein Zugröster.
25:37Ja, das war doch nicht nötig.
25:40Dann danach Finger weg, gell?
25:42Der gehört mir.
25:43Schaut aber aus wie Geburtstag, Strauß.
25:45Aber erstens haben Sie noch nicht Geburtstag
25:47und zweitens hat den mir jemand verehrt.
25:49Also bitte.
25:51Tja.
25:53Ja, dann hoffe ich,
25:54dass Sie neben Ihren Frauengeschichten
25:56noch nach zum Arbeiten kommen.
25:58Sagen wir es mal so, ich geb mir Mühe.
26:00Apropos, wie schaut's denn aus?
26:02Wissen Sie schon, wer's war?
26:04Die Frau Brettschneider profitiert am meisten vom Tod ihres Mannes.
26:08Inwiefern?
26:08Insofern, als dass Sie 250.000 Euro
26:11aus einer Lebensversicherung kassiert.
26:13Na, ist doch alles klar.
26:15Das allein ist kein Beweis,
26:16aber danke für den Tee.
26:20Ach, Frau Stockel!
26:24Herr Hofer.
26:25Frau Stockel.
26:27Wegen Erna habe ich mich ganz schön blamiert.
26:29Ich sollte doch Erkundigungen
26:30über diesen Pichlau in Berlin einholen.
26:32Wissen Sie, was die Kollegen gesagt haben?
26:34Keine Ahnung.
26:34Peter Pichlau ist seit 20 Jahren tot.
26:57Wenn Ihr Mann nicht Peter Pichlau war,
26:59wer war der dann?
27:00Ich weiß überhaupt nicht, wovon Sie reden.
27:01Was hat Ihnen denn der Mann über sich und seine Familie erzählt?
27:06Die Eltern sind früh gestorben
27:07und Geschwister waren keine da.
27:09Ich war mit meinem Mann sogar mal in Berlin
27:10und habe das Elternhaus angeschaut.
27:12Und?
27:13War da der Name noch am Klingelschild?
27:14So ein Blödsinn!
27:15Das Haus war doch längst verkauft.
27:17Also ich glaube,
27:18seine Eltern hatten gar kein Haus.
27:20Frau Brettschneider.
27:22Sie waren eine gute Partie für Ihren Mann.
27:24Deswegen, deswegen,
27:25nur deswegen wollte er Sie heiraten.
27:26Mein Mann war finanziell unabhängig von mir.
27:29Außerdem hatte er keine Geheimnisse vor mir.
27:31Dann scheinbar doch.
27:33Frau Brettschneider,
27:33Ihr Mann hat sich sein Leben lang angelogen.
27:35Jetzt wollen Sie nicht mal wissen, warum.
27:37Mein Mann ist tot.
27:39Was ändert denn das jetzt noch?
27:42Das ist auch eine Art von Vergangenheitsbewältigung.
27:44Allerdings.
27:46Wo kommen Sie hin?
27:47Nicht wirklich.
27:49Taten Sie es ihr zu?
27:50Auch nicht wirklich.
27:50Nein, sei denn,
27:52es hat Ihnen ja dabei geholfen.
27:55Genau.
27:56Ja.
27:57Sehr schön.
27:57Sehr schön.
27:58Herr Beutner,
28:21darf ich fragen, was Sie da machen.
28:23Frau Brettschneider hat mich gebeten,
28:26mal nach dem Wagen von einem Gast zu schauen.
28:28Das ist nur eine Kleinigkeit.
28:29Die Tachowelle ist im Eimer.
28:31Sie.
28:34Sie sind ja technisch ziemlich begabt, ja.
28:36Was haben Sie eigentlich gemacht,
28:37bevor Sie bei der Brettschneider Balloning angefangen haben?
28:40Eine Feinmechanikerlehre.
28:42Na ja, dann habe ich ein bisschen gejobbt.
28:43Mal hier, mal da.
28:45Und wie kommt man dann zu so einer Ballonfirma?
28:46Tja, wie kommt man zu Kripo Rosenheim?
28:52Wiederschauen.
28:58Wer ist es denn?
29:13Ich bin's.
29:15Komm rein, die Tür ist offen.
29:18Oh,
29:19Zern.
29:21Störe ich.
29:21Nein.
29:23Ich bin gleich fertig.
29:32Ich, ähm,
29:33wollte mich nur bedanken.
29:36Wofür denn?
29:38Für die Rosen.
29:39Für die Rosen.
29:43Ich war mir nicht sicher,
29:45ob du Rosen überhaupt magst.
29:47Also, eins muss man dir echt lassen.
29:50Du hast echt Stil.
29:53Ah ja?
29:54Mhm.
29:55Sag mal,
29:56ist es eigentlich schwer,
29:59so ein Höhenmesser zu manipulieren?
30:01Ja, sehr.
30:03Eigentlich fast unmöglich.
30:05Ah.
30:07Man braucht dafür unglaubliches
30:08technisches Fingerspitzengefühl.
30:11Ach so.
30:12Und
30:13macht das einen Unterschied,
30:15ob so ein Höhenmesser analog oder
30:17digital ist?
30:20Ja.
30:21Einen sehr großen.
30:23Ah,
30:24wusste ich gar nicht.
30:24Oh,
30:50oh.
30:51Oh, wie ist denn das?
31:01Keine Ahnung.
31:04Wird schon wieder auffahren.
31:07Ah, nee.
31:14Ach du Scheiße.
31:15Was denn?
31:17Ich hab total verpennt.
31:21Ja, ich komm ja schon.
31:28Morgen.
31:30Morgen, Herr Moor.
31:31Hab ich einen aufgebliegt?
31:33Nein.
31:35Was wollen Sie denn hier, Herr Moor?
31:36Ich hab Sie überall gesucht.
31:38Im Büro waren Sie nicht und daheim waren Sie auch nicht.
31:40Vielleicht ist er bei der Frau Doktor.
31:42So, haben Sie sich gedacht?
31:43Ja, schon.
31:45Lieber Kollege.
31:47Alles gut.
31:48Herr Moor, ich komm gleich, gell?
31:49Ja.
31:49Ach, und behalten Sie es für sich, ja?
31:53Kriminale, Herr Moor.
31:59Komm her, ich bin's, der Michi.
32:01Und die haben wir recht gehabt.
32:04Ja, und die Milch, die bring ich dann auch mit, gell?
32:08Ja.
32:09Servus.
32:10Ja.
32:10So, und jetzt passt es mal auf.
32:15Laut Spurensicherung ist dieses Stückchen Stoff in der ehemaligen DDR hergestellt worden.
32:22Ja, und wenn man genau schaut, da erkennt man sogar noch die Produktionsnummer.
32:26Aber das ist noch nicht alles.
32:27Dieses Material hat sämtliche Eigenschaften, die auch eine gute Ballonseide auszeichnen.
32:33Das heißt, Reißfest, Feuerfest, also quasi und vor allem geringes Eigengewicht.
32:51Michi, du klingst wie ein Handelsvertreter für Ballonseide.
32:53Ehe.
32:56Jetzt, Moment mal.
32:58Dem Brettschneider bei dieser Stoff ist es noch ziemlich wichtig.
33:00Ja, das war sein Tagesmann.
33:02Ja, noch viel mehr.
33:02Es war sein Schlüssel zum Glück, laut Amberger.
33:06Was hat das mit der DDR zu tun?
33:07Na ja, es sind doch immer wieder Leute mit einem Ballon über die Mauer geflüchtet.
33:11Quasi in ihr neues Glück.
33:12Ach so, und Sie glauben, dass dieses Stückchen Stoff von dem Ballon stand, mit dem der Brettschneider
33:17über die Mauer gekupft ist.
33:18Ganz genau.
33:19Aber wieso hat er niemandem davon erzählt?
33:22Wozu die falsche Identität?
33:24Na ja, keine Ahnung.
33:26Ich ruf mal in Berlin an.
33:28Vielleicht gibt's ja eine Liste mit allen DDR-Flüchtlingen.
33:37Wagner Christian, Tag der Flucht, 4. Mai 76.
33:40Mitte der 70er.
33:42Das ist zu früh.
33:45Olga Daschmann, geflohen am 26. Oktober 82, Jahrgang 65.
33:50Der ist zu jung.
33:51Aber wie wär's mit dem hier?
33:54Friedrich Beutner.
33:56Beutner?
33:57Wie der Benni?
33:59Friedrich Beutner, Tag der Flucht, 6.03. 85.
34:02Verheiratet mit Anna Beutner, geborene Seligmann.
34:04Ein Kind, Benjamin Beutner, geboren am 6.03. 80.
34:09Der Benni ist der Sohn von Peter Brettschneider.
34:11Beide kommen aus Berlin.
34:13Malte der Passau.
34:15Jetzt mal der Reihe nach.
34:16Der Friedrich Beutner fliegt vor 19 Jahren aus der DDR.
34:21In Rosenheim trifft er dann auf die attraktive Hotelierstochter Karin Brettschneider und will sie heiraten.
34:25Kann aber nicht, weil er schon verheiratet ist und ein Kind hat.
34:28Also nimmt er die Identität eines gewissen Pichler an.
34:31Keiner bemerkt was.
34:32Jahrelang gibt's keine Probleme, aber dann taucht sein Sohn auf.
34:35Ein bisschen höher, ein bisschen höher.
34:40Wer gut?
34:40Jetzt vorher.
34:41Sehr gut.
34:42So ist gut, super.
34:44Hey, ein bisschen höher jetzt.
34:47Hey, was soll das?
34:49Benni, hast du einen Moment Zeit?
34:50Ich muss dich ganz dringend sprechen.
34:52Nee, der Junge bleibt hier, der hat zu tun.
34:53Das sehen Sie doch.
34:53Amberger, dann machen Sie doch bitte alleine weiter.
34:55Moment mal, wir haben aber gleich eine Fahrt.
34:57Sie werden doch alleine zurechtkommen.
34:58Ich brauche ihn ganz dringend.
34:59Nein, der war auch hier.
35:00Moment mal, hey!
35:13Was ist denn los, Frau Brettschneider?
35:14Benni, du weißt, dass ich dich sehr gern hab.
35:17Ich muss dir jetzt was sagen.
35:18Ich hab gehört, wie du dich mit meinem Mann gestritten hast.
35:22Ich weiß, wer du bist.
35:29Warum sind Sie nicht zur Polizei gegangen?
35:34Weil ich dich so gern hab.
35:36Ich hab mir immer einen Sohn, so einen Jungen wie dich,
35:39hab ich mir immer gewünscht.
35:4430.000 hat er mir geboten, damit ich aus seinem Leben verschwinde.
35:49Dabei wollte ich doch nur hören, dass es ihm leidtut.
35:51Du brauchst dich nicht so rechtfertigen vor mir.
35:53Ich will aber, dass ich's verstehe.
35:56Er hat ihn sitzen lassen, einfach so.
35:57Meine Mutter ist wegen angeblicher Beihilfe zur Flucht im Gefängnis gelandet.
36:03Und mich haben sie in ein Heim gesteckt.
36:05Und wo ist deine Mutter jetzt?
36:09Sie ist nach dem Gefängnis krank geworden.
36:11Und vor einem Jahr gestorben.
36:14Er hat unser Leben zerstört.
36:17Und dafür sollte er büßen.
36:19Von mir erfährt niemand was.
36:20Ich verrate ihn nicht, Benni.
36:21Ich verspreche's dir.
36:23Herr Beutner!
36:27Hol mal einen Wagen.
36:38Ja.
36:39Moment!
36:39Moment!
36:40Herr Beutner!
36:50Leute, was soll denn der Schwarm?
36:55Seid doch vernünftig.
36:57Bleiben Sie stehen oder ich löse die Sicherungsleine.
36:59Benni!
37:00Benni, bitte lass es!
37:01Du kannst es nicht!
37:03Benni, lass die Brände in Ruhe!
37:07Ich wollte es nicht.
37:08Jedenfalls nicht so.
37:10Ich wollte ihm doch nur einen Denkzettel verpassen.
37:12Ja, wir glauben ihn ja.
37:13Und der Staatsanwalt wird ihn auch glauben, wenn er ihre Geschichte hört.
37:16Also raus da.
37:18Kein Schritt näher!
37:19Ich meine es ernst!
37:24Scheiße!
37:26Mann!
37:27Oder Schwarm!
37:27Hilfe!
37:33Hilfe!
37:34Hilfe!
37:38Benni!
37:39Sieh die Fahrerschule-Leine!
37:40Welche?
37:41Die rote!
37:42Ja, die rote Leine!
37:44Genau die!
37:47Die rote.
37:48Woher haben Sie das wusste?
37:49Nein?
37:50Ja, die Privatstunden.
37:51Das auch.
37:51Privatstunden.
37:52Martina?
38:09Wo willst du denn hin?
38:10Ich dachte, wir waren verabredet.
38:12Ich habe versucht, dich zu erreichen.
38:15Wenn ich's der Job rufe.
38:17Und wo?
38:18Oh mein Gott.
38:19Im Norden.
38:22Flensburg.
38:23Na ganz toll.
38:26Was machen wir jetzt?
38:29Telefonieren?
38:31Ach komm.
38:31Ja, aber es vertauscht bin ich, oder?
38:34Naja, weißt du, es gibt da so gewisse Erfahrungswerte, die...
38:38Deine Erfahrungswerte.
38:40Aber die Ausnahme bestätigt doch direkt, oder?
38:49Da gebe ich mein Glas auf unseren lieben Werner Altersaar.
39:02Prost!
39:06Danke, danke, liebe Freunde.
39:09Liebe Kolleginnen und Kollegen, werter Herr Präsident,
39:12Moment, weil unser Chef und Hirte seine Schäferin so lieb hat,
39:16hat er sich nicht nehmen lassen, höchstpersönlich...
39:19Pass auf, Herr Präsident, jetzt wird die zaubert.
39:21Moment, da.
39:22...eine außergewöhnliche künstlerische Darbietung
39:24zu unserer Kurzweil und Belustigung zu engagieren.
39:28Meine Damen und Herren, die Marvelous Magic Cops.
39:32Bravo, bravo, bravo, wunderbar.
39:35Herr Hofer, vielen Dank für so eine Wunderschöne, ey.
39:39Wundervoll.
39:40Jetzt wird gezaubert.
39:49Pass auf, wir sind's.
39:51Wir sind's.
39:52Jawohl.
39:52Wir sind gleich sauberer.
40:13Das ist mir jetzt furchtbar peinlich, Herr Präsident, äh, das ist ein Missgriff von der Sekretär.
40:36Äh, wissen Sie, die amüsiert sich da hinten.
40:39Wissen Sie was?
40:42Das ist jetzt unsere Flasche.
40:43Kommen Sie, Herr Präsident.
40:44Wie geht's?
40:50Wie war Ihre Rede?
40:53Furiose.
40:54Können Sie, die jubeln immer noch?
40:57Wuhu!
40:58Wuhu!
40:59Wuhu!
41:00Wuhu!
41:01Wuhu!
41:02Wuhu!
41:03Wuhu!
41:04Wuhu!
41:05Wuhu!
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41:07Wuhu!
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41:12Wuhu!
41:13Wuhu!
41:14Wuhu!
41:15Wuhu!
41:16Weil das können wir schon lange.
41:18Genau, weil wenn hier irgendwas Magick ist.
41:20Wenn das an mir ist?
41:22Genau.

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