- vor 16 Stunden
Hauptkommissar Kress - Rolf Schimpf /
Drehbuch - Volker Vogeler /
Regie - Zbynek Brynych
Drehbuch - Volker Vogeler /
Regie - Zbynek Brynych
Kategorie
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TVTranskript
00:08Musik
00:56Ich dachte gegen Robert Schiff nach Beginn am Montag die Verhandlung.
01:00Ja und, was ist damit?
01:03Ich verstehe nicht, dass wir den jetzt nochmal ins Präsidium kamen.
01:06Wieso musst du dir darüber Gedanken?
01:08Es wird wohl jemand Sehnsucht nach ihm haben.
01:33Kann ich was für Sie tun?
01:35Ach, Sie sind es.
01:39Ja, ich bin's.
01:41Eigentlich wollte ich zu Frau Röhm nebenan, aber sie ist nicht da.
01:44Sie war gerade hier.
01:49Ich habe ihr Blumen für das Grab ihres Mannes gegeben.
01:52Blumen von mir.
01:55Und, wie geht's Ihnen?
01:59Meine Tage sind wir in Albtraum seit dem Mord.
02:05Möchten Sie meine Aussage am Montag mit mir besprechen, Herr Gress?
02:09Machen Sie mich nicht unglücklich, Frau Abel.
02:11Es gibt da nichts zu besprechen.
02:16Wieso muss ich den Mord sehen?
02:18Wieso ich?
02:20Wieso bringt ein Freund den anderen um?
02:24Wieso muss ich meine Wohnungsschlüssel hier liegen lassen, sodass ich Zeuge wurde?
02:32Ich habe Sie noch nie liegen gelassen, Herr Gress.
02:34Wieso?
02:39Ich weiß gar nicht, womit ich Sie trösten könnte, Frau Abel.
02:45Ihre Arbeit haben Sie ja wenigstens noch.
02:47Aber wie lange noch?
02:53Auf meine Kündigung können Sie gleich warten.
02:57Das ist Stein Schaffner, der Bruder von Robert.
03:00Er ist heute früh aus den USA gekommen.
03:02Wegen des Prozesses.
03:04Warum soll eine Frau hier im Laden stehen haben, die seinem Bruder für lange Zeit durch ihre Aussage ins Tuchthaus
03:09bringt?
03:18Das ist Herr Gress von der Polizei.
03:22Herr Schaffner, ich möchte mit Ihnen...
03:25Ich möchte, dass Sie das Geschäft verlassen.
03:33Auf Wiedersehen, Frau Abel.
03:55Wie viel Geld kriegen Sie noch?
03:59Falls ich es Ihnen noch nicht gesagt haben sollte...
04:02Ich möchte Sie hier nicht mehr sehen.
04:08Nein.
04:10Sie haben es mir noch nicht gesagt.
04:18Und, also...
04:21es war Ihnen noch nicht es.
04:27Sie haben es mir noch nicht gesagt.
04:29Vielen Dank für die Frage...
04:30Sie haben es auch nicht gesagt.
04:34Sie haben erst gesagt, dass wir es mir gelandet.
04:35Es geht aber nicht an der Zeit.
04:41Sie haben es mir schon gar nicht gesagt.
04:58UNTERTITELUNG
05:15UNTERTITELUNG
05:50UNTERTITELUNG
05:51UNTERTITELUNG
06:01Sie können einen vielleicht erschrecken!
06:09Entschuldigung. Es tut mir Leid.
06:18Den Stein habe ich selbst gehauen.
06:24Was wollen Sie eigentlich hier?
06:28Eigentlich weiß ich das auch nicht genau, Frau Röhm.
06:31Ich bin einfach mal...
06:34Ja, ich wollte...
06:35Mein Mann ist tot.
06:38Es ist alles gesagt worden, was zu sagen war.
06:41Am Montag beginnt der Prozess.
06:43Werden Sie kommen?
06:45Ich komme nicht nur als Witwe, sondern auch als Nebenklägerin mit meinem Anwalt.
07:02Guten Tag.
07:04Guten Tag.
07:12Warum schauen Sie mich so an?
07:15Ihr Mann und Robert Schaffner waren von Kindheit an Freunde.
07:18Robert hat die Beziehung zu meinem Mann mit einem Mord beendet.
07:21Was erwarten Sie von mir?
07:23Frau Röhm, ich weiß immer noch nicht, warum.
07:26Mein Gott, ich weiß es auch nicht.
07:29Darüber haben wir schon hundertmal geredet.
07:31Frau Abel hat gesehen, wie Robert meinen Mann im Streit erschossen hat.
07:35Und Sie, Herr Kress, haben ihn aufschneiden und die Kugeln rausnehmen lassen.
07:45Wieso habe ich die ganze Zeit das Gefühl, dass Leo Kress Sie freigenommen hat?
07:49Er präpariert sich auf seine Aussage in der Verhandlung gegen Schaffner.
07:53Wieso redet er mit uns nicht drüber?
07:56Ja, weil er sich immer noch nicht ganz sicher ist.
07:59Naja, sagen wir mal, weniger sicher als der Staatsanwalt.
08:07Moment, Moment.
08:11Bleiben Sie bitte noch hier.
08:15Wollen Sie sich setzen?
08:17Ich stehe lieber.
08:30Ich meine, ich weiß nicht, was wir mit dem Schaffner reden sollen.
08:34Einen Teil der bisherigen Vernehmungen kann ich bereits auswendig von mir her sagen.
08:37Was ist jetzt?
08:38Wir können die da drin nicht ewig warten lassen.
08:43Was Neues?
08:45Äh, nein.
08:49Lassen Sie uns bitte allein, wir rufen Sie dann.
08:54Setzen Sie sich.
09:06Herr Schaffner, lassen Sie uns noch mal miteinander reden.
09:10Was soll das, Herr Kress?
09:12Sie werden sagen, warum haben Sie das getan?
09:14Und ich werde sagen, warum habe ich was getan?
09:17Sie werden sagen, Sie haben Ihren Freund Alex Röhm erschossen.
09:19Und ich werde sagen, ich war es nicht.
09:21Sie werden sagen, aber die Zeugin, Frau Abel, hat Sie gesehen.
09:23Und ich werde antworten, Sie kann mich gar nicht gesehen haben, weil ich es nicht getan habe.
09:28Stimmt's?
09:30Und deswegen werde ich ab jetzt kein Wort mehr sagen.
09:33Auch in der Verhandlung nicht.
09:35Ihr Bruder Stan ist aus Amerika gekommen.
09:37Hat man Ihnen das gesagt?
09:40Frau Abel meint, er wird Sie fristlos entlassen.
09:48Jutta Röhm hat in den Grabstein Ihres Mannes den Satz eingemeißelt.
09:52Ich liebe dich.
09:58Kein Mensch kann sein Leben lang mit einer solchen Schuld leben, Herr Schaffner.
10:03Niemand.
10:06Ich möchte jetzt gehen.
10:08Jutta Röhm hat in den Grabstein Ihres Mannes den Satz eingefelt.
10:39Kommen wir gleich wieder.
10:48Sag mal, hast du die Piste Abel gesehen?
10:50Keine Ahnung.
10:51Weißt du nicht, wo sie steckt?
10:58Bis gleich.
11:05Christa!
11:09Christa!
11:13Christa!
11:14Christa!
11:52Ja, Kass, hier.
11:55Augenblick.
11:56Halt, Augenblick!
11:57Ich bin eigentlich gar nicht da.
11:59Ich habe auch keine Bereitschaft.
12:01Wie bitte?
12:03Was?
12:52Ich bin eigentlich gar nicht da.
12:57Ich bin eigentlich gar nicht da.
12:59Guten Abend, Herr Kommissar.
13:00Guten Abend.
13:01Die Ermordete wurde von der Zeugin Frau Hoffmann aufgefunden.
13:05Die Bestattung ist unterwegs.
13:06Danke.
13:07Bitte.
13:11Ich kann mich jetzt noch nicht reinlassen.
13:13Ich bin zu eng.
13:14Weil der Doktor weg ist reinetwegen.
13:15Du machst mir sonst alle Spuren kaputt.
13:20Sind Sie Herr Krebs?
13:22Ja.
13:24Mein Name ist Elsa Hoffmann.
13:27Guten Abend.
13:28Guten Abend.
13:29Sie hat mir von Ihnen erzählt.
13:30Sie mochte sie.
13:32Sie wollte nicht zum Fest kommen, weil sie traurig war.
13:36Ihr Chef, ich meine, der Bruder Ihres Chefs, hat sie entlassen.
13:41Ich...
13:42Ja, sprechen Sie ruhig weiter.
13:44Ich habe sie gefunden.
13:51So etwas Schreckliches habe ich seit dem Krieg nie wieder gesehen.
13:57Sie war so ein lieber Mensch.
14:00Wer tut so etwas?
14:03Wer?
14:06Hat das etwas mit dem Prozess zu tun?
14:14Entschuldigung.
14:20Also ich glaube, es ist noch keine zwei Stunden, Herr Leo.
14:23Wie es aussieht, ist sie mit einer Art Schlinge getötet worden.
14:27Von hinten.
14:29Gut.
14:30Danke, Herr Doktor.
14:31Ich melde mich morgen, Herr Leo.
14:32Ja.
14:32Okay, servus.
14:33Hallo.
14:35Hallo.
14:36Darf ich Sie was fragen?
14:37Ja, natürlich.
14:39Hat sie ihn.
14:40Ich meine, hat sie sehr gelitten.
14:45Nein, ich glaube nicht.
14:49Es tut mir sehr leid.
14:51Wiedersehen.
14:59Ja?
15:00Ja?
15:02Dann kann ich jetzt mal rein.
15:04Ja, ich würde ganz so.
15:11Vielen Dank.
16:26Ich bin's, Chris.
16:35Guten Abend.
16:37Jedes Mal erschrecken Sie mich.
16:39Es tut mir leid. Danke.
16:47Ich habe auch den dazugehörigen Schein, wenn Sie das meinen.
16:51Ja, das meine ich.
16:54Ängstlich sind Sie wohl nicht.
16:56Hier wurde schon ein paar Mal eingebrochen.
16:58Und wenn ich nachts arbeite, nehme ich die Waffe mit.
17:02Ich will Sie nur kurz was fragen.
17:10Bitte.
17:15Nehmen Sie ruhig Platz.
17:16Danke.
17:20Wissen Sie zufällig, wo ich's denn schaffen finde?
17:23Den Bruder.
17:26Wie kommen Sie darauf,
17:30dass ich weiß, wo der sich aufhält?
17:32Reden Sie denn nicht miteinander. Er ist doch wieder da.
17:37Oder kennen Sie sich gar nicht?
17:41Doch, doch.
17:43Er war mein Trauzeuge vor sieben Jahren.
17:45Aber Sie reden nicht mehr miteinander.
17:51So ist es.
17:54Frau Röhm,
17:56er hat doch Ihren Mann nicht getötet.
17:58Mit wem ich rede,
17:59mit wem ich nicht rede,
18:00ist ganz allein meine Sache, Herr Kress.
18:03Kann ich jetzt weiterarbeiten?
18:11Frau Abel ist vor etwa drei Stunden ermordet worden.
18:14In ihrem Gartenhaus.
18:40Probier's noch mal.
18:53Hat die Frau Röhm einen Waffenschein?
18:56Sie hat einen Waffenschein, Leo.
19:00Du bist uns irgendwie abhandengekommen.
19:03Wo warst du denn?
19:05Ich war bei Jutta Röhm.
19:09Was wolltest du da?
19:12Von ihr hören,
19:13wo Stan Schaffner sich aufhüllt.
19:15Und was wolltest du von Stan Schaffner?
19:18Mein Gott,
19:19am Montag beginnt die Verhandlung
19:20gegen seinen Bruder.
19:21Es ist noch ein Tag Zeit
19:22bis zur Verhandlung, Leo.
19:23Und das ist morgen
19:24und das ist ein Sonntag.
19:24Was glaubt ihr eigentlich,
19:26wie der Prozess ausgeht,
19:27ohne Christa Abel als Zeugin?
19:28Es fängt sowieso wieder alles von vorne an.
19:30Und zwar mit dem Tod von Christa Abel.
19:32Mann, ich...
19:35Ich...
19:40Habt ihr was Neues erfahren?
19:44Nein,
19:44niemand hat was gehört oder gesehen.
19:50Hier,
19:52bin den Fall noch mal durchgegangen.
19:54Der Verteidiger von Schaffner
19:56wäre in jedem Fall
19:56in die Revision gegangen.
20:05Wir müssen rausfinden,
20:07ob es nicht doch noch
20:08was anderes gibt
20:09zwischen Jutta Röhm
20:11und Robert Schaffner.
20:13Außer der Freundschaft.
20:17Warum hat der Alex Röhm
20:20seiner Bank erzählt,
20:21er könne in allernächster Zeit
20:22seine Schuld von 250.000 Mark
20:24zurückzahlen?
20:30Irgendwas muss da noch gewesen sein.
20:33Warum sagt die Röhm zu mir,
20:35sie spricht nicht mit Stan Schaffner?
20:37Das brauchst du doch nicht
20:38alles wegschmeißen.
20:39Na?
20:42Er will,
20:44dass Robert Schaffner freikommt.
20:48Und was erwartet er sich davon?
20:51Immerhin hat er dafür
20:52den Mord an Christa Abel begangen.
20:55Du hast uns immer noch nicht erzählt,
20:57was du von Stan Schaffner wolltest.
21:08Das war wohl ein Fehler jetzt.
21:15Manchmal spinnt er wirklich.
21:18Ist er schon weg?
21:20Schon?
21:21Endlich.
21:22Wir sind froh,
21:23dass er mal schlafen geht.
21:25Die Schlinge,
21:25mit der Frau Abel getötet wurde,
21:27ist aus Draht.
21:28Vielleicht Blumendraht.
21:30Wir werden morgen
21:31mal Tageslicht suchen.
21:58Ich sollte jetzt eigentlich die Messe
22:00ein bisschen angehelfen.
22:08Ich würde mich an deiner Stelle
22:09ein bisschen beeilen.
22:21Ich würde mich an deiner Stelle ein bisschen beeilen.
22:42wer ist jetzt für FBI,
22:44für Interpol
22:44oder für beides?
22:45Was meinst du?
22:46Beides für Leakonnen.
23:17Untertitelung des ZDF, 2020
23:23Du wolltest schauen, ob wir auch richtig arbeiten?
23:25Du, mir ist nicht sehr nach Witzen.
23:29Mehr Leute krieg ich nicht. Es ist Sonntag, Leon.
23:32Ja, ja, sehr gut.
23:41Herr Kress?
23:43Ja?
23:44Sie, Sie waren gestern so schnell weg.
23:46Ja, Entschuldigung. Tag, Frau Hoffmann.
23:50Guten Tag. Ich wollte dir noch was sagen.
23:53Ja?
23:54Ich habe hier einen Mann gesehen.
23:56Einen Mann?
23:56Ja, einen Mann, der hier nicht hergehört.
24:04Können Sie den beschreiben?
24:05Es war schon ziemlich dunkel. Er war groß, sehr groß.
24:09Elsa?
24:10Ja?
24:11Guck mal, was ich hier gefunden habe.
24:13Schauen Sie mal, Herr Kress, was der Franz gefunden hat.
24:28Der Mord sieht aus wie eine ganz normale Beziehungsgeschichte.
24:50Wie findest du denn das?
24:53Ja, wie finde ich das?
24:58Ich finde, dass die Frau ruhig liebt.
25:05So, das war's.
25:06Ich bedanke mich bei euch und ich wünsche euch nur einen schönen Sonntag.
25:08Danke.
25:10Ihnen danke ich auch.
25:11Sie haben uns sehr geholfen.
25:13Alles klar.
25:25Isar 9021.
25:27Ja, ich höre.
25:30Ihr greift erst ein, wenn es den Schaffner vorher geht.
25:33Ja, dann sprecht er ihn an.
25:35Ich komme, ja.
25:36Ende.
25:37Die Frau Röhm lügt.
25:38Moment, Leo.
25:39Wenn du hier fertig bist, kannst du dir mal die Wohnung von der Frau Abel ansehen in der Stadt.
25:44Die beiden Gläser auf dem kleinen Kühlschrank sind nicht benutzt worden.
25:47So viel steht fest.
25:48Die werden im Labor untersucht.
25:50Und die Frau Abel muss ihren Mörder gekannt haben.
25:52Sie hat ihn eingelassen.
25:53Ja, nein, ich muss los.
25:54Wir sehen uns dann.
25:59Frau Hoffmann, am besten Sie kommen heute noch aufs Präsidium und wir machen ein Protokoll.
26:05So in zwei, drei Stunden.
26:13So in zwei, drei Stunden.
26:46So in zwei, drei Stunden.
27:07Sie können die Situation hier erklären.
27:09Frau Röhm und Herr Schaffner.
27:12So?
27:14Und warum sollte ich das tun?
27:16Wir ermitteln im Mordfall Christa Abel,
27:20falls Ihnen das entgangen sein sollte.
27:22Nicht in dem Ton, Herr Chris.
27:28Ich habe meine Meinung eben geändert.
27:33Können Sie vielleicht ein bisschen deutlicher werden?
27:40Herr Schaffner und ich reden wieder miteinander.
27:43Wir waren früher zusammen, bis zu meiner Hochzeit mit Alex.
27:46Von Ihnen würden wir gerne erfahren, wo Sie sich hier in der Stadt aufhalten.
27:50Sagen Sie jetzt bitte nicht in der Wohnung Ihres Bruders.
27:53Da haben wir gestern schon nachgesehen.
27:58In einem Hotel, warum?
28:00In welchem Hotel, Herr Schaffner?
28:04Ich möchte gerne mal wissen, was an meiner Adresse so wichtig ist.
28:06Herr Schaffner, Sie haben doch gehört, worum es geht.
28:09Wir wollen nur wissen, wo Sie sich aufhalten, während Sie bei uns in der Stadt sind. Das ist alles.
28:15Herr Schaffner wohnt im Hotel Mütterer.
28:17Und gestern Abend? Wo waren Sie da von acht?
28:20Ich habe es geahnt. Ich habe es auch geahnt.
28:22Verschwinden Sie!
28:27Du deinen Gefühlen kennst, wann man?
28:33Gehen Sie bitte raus.
28:39Stan war die ganze Nacht auf seinem Zimmer.
28:44Allein?
28:46Nein, mit mir.
28:49Kommen Sie bitte beide morgen zu mir ins Präsidium.
28:53Wir müssen mein Protokoll aufnehmen.
28:55Morgen werden Sie nicht können, Herr Kress.
28:58Und wir auch nicht.
29:00Morgen beginnt der Prozess gegen seinen Bruder.
29:03Wir melden uns dann. Auf Wiedersehen.
29:15Das stimmt doch gar nicht.
29:18Das macht doch nichts.
29:20Jetzt hast du wenigstens ein Alibi.
29:41Das ist nicht zu fassen.
30:02Ich habe bei euch gewartet.
30:06Die Tür war auf.
30:23In so einer Wohnung kannst du dein ganzes Leben ablesen.
30:26Wo ist eigentlich Leo?
30:27Er hat sich's anders überlegt.
30:29Er ist zum Start zurück nach Hause.
30:31Und das war's dann schon, oder?
30:33Nein, das war's noch nicht.
30:35Meine Frau war gestern hier, so gegen 8 Uhr abends.
30:37Sie wollte von der Nachbarin wissen, wo Frau Abel sein könnte.
30:40Und die hat's hier gesagt?
30:41Na, wo es ja am Wochenende immer ist, in der Gartenkolonie.
30:44Kann die Nachbarin die Frau beschreiben?
30:46Das kann sie nicht.
30:48Ja, wieso nicht?
30:49Lass sie uns fragen.
30:50Wieso kann sie das nicht?
30:53Weil das Ganze über die Gegensprechanlagen lief.
30:57Morgen.
31:02Auf wie viel Tage hast du die Verhandlung angesetzt?
31:05Es wird alles kaum schnell vorbei sein, jetzt, wo die Hauptzellin tritt ist.
31:08Und was wir sonst noch gegen Schaffner haben, reicht für gar nichts.
31:13Ich möchte nicht, dass ihr morgen in die Verhandlung kommt.
31:17Es genügt, wenn ich da bin.
31:24Was guckt ihr mich so an?
31:26Ihr sollt ermitteln.
31:28Weitermachen.
31:29Ja.
31:30Was haben Jutta Röhm und Sten Schaffner wirklich miteinander zu tun?
31:35Alibi von Schaffner im Hotel.
31:37Dann diese merkwürdige Bankgeschichte von Alex Röhm.
31:42Wo wollte der das Geld plötzlich hier haben für seine Schulden?
31:45Wieso sind die alle so miteinander verfilzt?
31:49Jutta Röhm, Sten Schaffner, Robert Schaffner,
31:51Alex Röhm.
31:52Ach, noch was.
31:53Sind die Fotos raus von Sten Schaffner?
31:56Riedmann ist gerade dabei.
32:00Vielleicht solltet ihr mal alle ungeklärten Raubüberfälle überprüfen.
32:05So vor fünf bis zehn Jahren.
32:08Sagen wir mal ab 500.000 aufwärts.
32:11Manchmal möchte ich ihn küssen.
32:15Ich bin nicht interessiert.
32:17Danke.
32:19Tja.
32:22Es ist alles raus.
32:24Interpol und Washington.
32:26Auf den Griffen der Drahtschlinge, mit der Christa Abel getötet wurde, sind keine Fingerabdrücke.
32:31Ich nehme an, der Täter hat Handschuhe getragen.
32:35Übrigens, Elsa Hoffmann wird gleich hier sein.
32:36Nein, bitte nicht.
32:38Nicht jetzt.
32:39Doch, Leo.
32:40Ich habe sie bestellt.
32:40Sie wird gleich oben sein.
32:46Ja.
32:49Bitte.
32:50Danke, Chef.
32:55Ich habe zu tun.
32:58Guten Tag.
32:59Guten Tag.
33:02Frau Hoffmann, schön, dass Sie da sind.
33:08Können Sie bitte mal ein Stück näher kommen?
33:10Gern.
33:12Hier.
33:13Ist das der Mann, den Sie gesehen haben?
33:18Das ist so gut.
33:20Habe ich ihn nicht gesehen.
33:23Es...
33:25Es war ja schon dunkel.
33:31Meine Mitarbeiter werden jetzt ein Protokoll mit Ihnen machen, Frau Hoffmann.
33:35Ja.
33:41Nehmen Sie bitte Platz.
33:44Frau Hoffmann.
33:46Ja.
33:48Nehmen Sie bitte Platz.
33:50Ja, danke.
33:52So, bitte sehr.
33:54Dankeschön.
33:56Kaffee, Frau Hoffmann.
33:58Nein, danke.
34:02Wenn...
34:03ich Christa beerdigen kann,
34:06sagen Sie es mir.
34:09Sie...
34:10hat nämlich keine Verwandten.
34:13Wir sind alle im Krieg umgekommen.
34:16Ja.
34:17Wir sagen es Ihnen.
34:39Nicht rauchen jetzt.
34:54war es anders als früher?
34:57Schöner.
34:59Viel schöner.
35:01Viel schöner.
35:24Du lügner.
35:32Warum, meinst du, brauche ich ein Alibi für letzte Nacht?
35:37Denkst du viel an Robert?
35:43Und du?
35:46Sehr viel.
35:53Was ist eigentlich wirklich los hier?
36:00Hab ich dich gefragt,
36:01was du gestern Abend gemacht hast?
36:03Ich sag sie mir.
36:11Und du lieber sagst.
36:14Tschüss!
36:17Tschüss.
36:19Tschüss!
36:26Tschüss.
36:40Soll ich da vorlesen, wie die heute den Prozess einschätzen?
36:42Brauch ich doch gar nicht hören, oder glaubst du, hier steht was anderes drin?
36:46Habt ihr schon gelesen?
36:51Hinterher kann man leicht sagen, wir hätten ihr Zeugen Schutz geben sollen.
37:06Morgen.
37:17Was ist denn das für ein Radio?
37:19Meins, und so.
37:20Ja, und was soll das?
37:23Na ja, man möchte sich ja mal ein bisschen informieren, ne?
37:25So zwischendurch, über den Prozess.
37:41Meine Herren, wir müssen unserem lieben Leon mal einen neuen Anzug verpassen.
37:48Seit Jahren hat er vor Gericht immer denselben Mann.
37:51Vielleicht auch ne neue Aktentasche.
37:54Das ist ne gute Idee, ja.
37:58Ist das schon beim Prozess?
37:59Warum?
38:01Die beiden Gläser auf dem Kühlschrank aus dem Gartenhäuschen von Frau Abel.
38:04Was ist mit denn?
38:05Die sind zwar nicht benutzt worden, aber auf dem einen Glas haben wir Fingerabdrücke gefunden.
38:09Ich sag bloß, wir sind nicht von der Toten.
38:11So ist es.
38:12Und bei der Obduktion haben Sie festgestellt, dass es wirklich Blumendraht war.
38:16Grüner Blumendraht, mit dem Frau Abel getötet wurde.
38:31Was machen Sie denn hier?
38:35Erstehen Sie doch.
38:36Ich bringe Ware.
38:47Wo ist eigentlich Frau Abel?
38:55Was machen Sie hier?
38:57Sie wissen nicht, was passiert ist.
39:00Was soll denn passiert sein?
39:02Frau Abel ist ermordet worden, Samstagnacht.
39:08Das ist doch nicht Ihr Ernst.
39:12Doch.
39:13Ist leider so.
39:17Ich muss fahren.
39:19Ja, fahren Sie.
39:39Die Öffnung der Verhandlung im Prozess Schaffner ist von diesem Ereignis nicht im geringsten beeinflusst worden.
39:44Mindestens der erste Tag bei einem solchen Prozess besteht aus streng geführten Ritualen.
39:49Das war's fürs Erste.
39:50Wir melden uns am Nachmittag wieder.
39:56Wo ist denn Henry?
39:58Ackern.
40:01Weder Jutta Röhm noch Robert Schaffner sind vorbestraft.
40:04Und Alex Röhm war es auch nicht.
40:06Bei Robert Schaffner wissen wir das.
40:08Die sind einfach nicht polizeibekannt.
40:10Und gegen Stan Schaffner aus den USA liegt weder beim FBI noch bei Interpol was vor.
40:15Ja, ich kenne den nicht.
40:17Na wunderbar.
40:18Ich habe ein Geschenk für dich.
40:21Blumendraht.
40:22Ja, aus dem Blumenladen.
40:24Danke.
40:26Bitte.
40:27Wenn ihr mich sucht, ich bin im Labor.
40:42Wieso warst du nicht beim Training gestern Abend?
40:44Weil es ist im Moment bis hier steht, Sascha.
40:47Das kann ich mir sehr gut vorstellen.
40:49Bist du wegen Schaffner hier?
40:51Wie kommst du denn da drauf?
40:52Na, wenn der Bruder wegen Mordes vor Gericht steht?
40:56Für dein Alter bist du ganz schön clever, Sascha.
40:59Tja.
41:00Wenn ich dich jetzt fragen würde, ob Stan Schaffner am Samstagabend auf seinem Zimmer war,
41:06was könntest du mir da sagen?
41:09Nichts.
41:10Das haben wir nicht unter Kontrolle.
41:11Weißt du doch.
41:13Da haben wir in Besuche auch nicht, nein.
41:15Das schon gar nicht.
41:17Weißt du auch.
41:18Der war nicht auf seinem Zimmer.
41:20Der ist um halb neun unten aus der Garage mit seinem Leihwagen weg.
41:24Woher weißt du das?
41:25Weil ich um acht Schluss habe und mein Mofa steht in der Garage, damit es nicht geklaut wird.
41:28Die klauen wie die Raben in diesem Viertel.
41:32Von Verfahrensfragen her war es äußerst ungeschickt von dem Rechtsanwalt des Beschuldigten,
41:37das Gericht mit allerlei Eingaben schon am ersten Tag zu strapazieren.
41:40Denn aufgrund der neuen Lage muss er auf einen schnellen Freispruch von Robert Schaffner auszahlen.
41:45Das finstere Gesicht von Hauptkommissar Gressle schließen, das auch er damit rechnet.
41:50Wir melden uns wieder heute Abend mit Neuigkeiten von diesem Prozess im Stadtgeschehen um 19.05 Uhr.
42:10War nicht so eilig.
42:12Kannst du mir mal sagen, worum es jetzt eigentlich geht?
42:14Was ist der Punkt?
42:17Irgendjemand ist daran interessiert, dass Schaffner freikommt.
42:19Die Frage ist nur, was hat er davon oder was will er dafür haben?
42:26Klingt, als wäre es von Leo Kress.
42:30Ist von Leo.
42:38Ich habe gute Nachrichten.
42:40Erstens, Stein Schaffner war am Samstagabend gar nicht auf seinem Zimmer.
42:44Und zweitens habe ich mir vom Barmann aus dem Zimmer von Stein Schaffner einen Zahnputzbecher schenken lassen.
42:49Weil ich so einen nämlich genau seit ein paar Jahren suche.
42:53Und du erzählst uns jetzt ganz schnell was über die Fingerabdrücke auf diesem Zahnputzbecher hier und auf diesem Wasserklaster.
42:59Tut mir leid.
43:01Das Glas mit dem Fingerabdrücken ist noch im Labor.
43:08So, bitte sehr.
43:10Danke.
43:16Bitte.
43:19Danke.
43:20Na, den ersten Tag überstanden?
43:22Also gerade.
43:24Wieso servieren Sie mir die Suppe jetzt schon?
43:27Der Herr Staatsanwalt hat eben angerufen und gesagt, dass er nicht komme.
43:30Und da habe ich Ihnen die Suppe gleich mitgebracht.
43:33Der Herr Oberstaatsanwalt bittet den Herrn Staatsanwalt zu einem Gespräch.
43:37Lassen Sie es sich trotzdem gut schmecken.
43:39Danke.
44:00Guten Tag.
44:02Guten Tag.
44:03Guten Tag.
44:13Können Sie mir erklären, was das soll?
44:17Oder wollen Sie mit uns essen?
44:18Nein, danke, vielleicht doch nicht.
44:20Wir hatten eine Frage an Sie, Herr Schaffner.
44:23Sie waren tatsächlich Samstagabend auf Ihrem Zimmer, ja?
44:28Ja, war ich.
44:30Mit Frau Röhm zusammen.
44:33Frau Röhm, Sie bleiben bei Ihrer Aussage.
44:38Aber das habe ich doch nicht ernst gemeint.
44:44Selbstverständlich nehme ich meine Aussage zurück.
44:48Dann muss ich Sie bitten, uns aufs Präsidium zu begleiten.
44:51Sie sind vorläufig festgenommen wegen des Verdachts des Mordes an Frau Christa Abel.
45:01Ich besorge dir einen guten Anwalt.
45:06Ist das nicht ein bisschen wenig, um mich hier einfach so festzunehmen?
45:10Wir haben Ihre Fingerabdrücke auf einem Glas im Gartenhäuschen der Tobi gefunden.
45:15Das reicht.
45:34Tja, so geht es manchmal, Herr Schaffner.
45:39Morgen wird mein Bruder freigesprochen.
45:43Sind Sie sich klar darüber?
45:44Dafür stehen Sie jetzt unter Mordverdacht.
45:46Sind Sie sich darüber klar?
45:49Ich war es nicht, Herr Kreis.
45:51Komisch, den Satz habe ich schon mal irgendwo gehört.
45:53Ist Herr Schaffner schon erkennungsdienstlich behandelt worden?
45:56Der macht das, bitte.
46:03Herr Kreis.
46:05Später, Herr Schaffner, später.
46:17Ach, Gerd, wollte ich dich vorhin schon fragen.
46:21Was ist denn das für ein Glas?
46:22Das ist das zweite Glas aus dem Gartenhaus von Frau Abel.
46:25Frau Hoffmann soll es identifizieren.
46:30Eigentlich könnte ich euch heute Abend zum Essen einladen.
46:32Sag mal Bescheid.
46:34Gibt es dafür irgendeinen Grund?
46:37Nicht, dass ich wüsste.
46:40Aha.
46:56Suche einen Glas, Herr Schaffner.
47:01Das kenne ich nicht.
47:04Sie können mich ruhig immer wieder fragen.
47:06Herr Schaffner, worauf warten Sie?
47:08Auf die Urteilsverkündung.
47:09Was versprechen Sie sich davon?
47:11Ob Ihr Bruder nun freigelassen würde oder nicht?
47:13Für Sie wird sich dadurch nichts ändern.
47:22Wir sehen uns heute Abend.
47:27Die Urteilsverkündung macht ihn nervös.
47:31Ich möchte telefonieren.
47:32Bitte?
47:34Ich möchte einen Rechtsanwalt.
47:35Ich will Haftbeschwerde einlegen.
47:36Bitte tun Sie das.
47:37Rufen Sie Frau Röhm an.
47:38Die wollte ihn doch sowieso einen Anwalt schicken, Herr Schaffner.
47:40Ich möchte nicht mit Frau Röhm sprechen.
47:42Soll ich anrufen?
47:43Ich will auch nicht, dass Sie anrufen.
47:44Kein anderer hat einen Grund, Frau Abel umzubringen.
47:47Keiner!
48:00Ich war es nicht.
48:04Was machen wir mit dem Leihwagen von Herrn Schaffner?
48:07Augenblick.
48:14Im Prozess gegen Robert Schaffner, gegen den wegen Mordes an seinem Freund Axel Röhm verhandelt wird,
48:21ist heute das Urteil gesprochen worden.
48:23Ein Freispruch für Robert Schaffner.
48:25Ein Freispruch mangels an Beweisen.
48:28Mehr darüber in einer halben Stunde im Stadtgeschehen.
48:31Zurück ins Studio.
48:35Was hast du erwartet?
48:36Und wegen erwiesener Unschuld?
48:39Tja, damit müssen wir jetzt leben.
48:43War Jutta Röhm bei der Urteilsverkündung dabei?
48:46Nee, war sie nicht.
48:50Ja, Kresschen?
48:54Danke.
49:00Robert Schaffner kommt.
49:05Das Schöne an unserem Beruf ist, man lernt nie aus.
49:11Und der ist voller Überraschungen.
49:21Danke.
49:24Bitte.
49:26Danke.
49:30Sagen Sie mal, sind Sie vergnügungssüchtig?
49:33Nein.
49:38Herr Kress, ich hätte gerne allein gesprochen.
49:41Gut.
49:50Lassen Sie meinen Bruder frei.
49:51Er hat nichts damit zu tun.
50:00Also, wenn es nicht Ihr Bruder Stan war,
50:02wer war es dann?
50:04Herr Schaffner,
50:06es steht Ihnen frei, wieder zu gehen.
50:09Ihr Bruder wird setzen für den Mord an Frau Abel.
50:13Ich möchte mich setzen.
50:15Bitte?
50:16Bitte.
50:18Bitte.
50:18Bitte.
50:19Bitte.
50:25Alex Röhm und ich und zwei Freunde.
50:28Wir haben vor gut zehn Jahren im Saarland einen Geldtransport überfallen.
50:31Beute 750.000 Mark.
50:34Wir wollten doch mal sehen, ob wir es können.
50:36Wir konnten es.
50:37Es war so was wie eine Mutprobe.
50:42Haben Sie dabei jemanden verletzt oder getötet?
50:44Nein, nein.
50:46Aber wir mussten feststellen, dass wir das Geld nicht sofort gebrauchen konnten.
50:49Die Scheine hatten fortlaufende Nummern und die waren notiert.
50:53Und das Versteck kannten nur Alex und ich.
50:58Wo ist das Versteck?
51:00Irgendwie lief uns unsere Existenz unter den Fingern weg.
51:04Pleiten, Schulden, Größenwahn.
51:07Aber wir durften nicht an das Geld.
51:09Noch nicht.
51:10Wir wollten ja nicht auffliegen.
51:11Wir mussten warten.
51:24Und?
51:25Weiter.
51:28Ich werde in meinen Blumenladen gehen und der Erste, der heute Nacht da auftaucht,
51:32der wird zu mir sagen,
51:33so Robert, jetzt lass uns zu dem Geld fahren.
51:37Wir holen es uns und hauen ab.
51:42Mein Bruder hat damit überhaupt nichts zu tun.
51:53Willst du mich auch mal mitnehmen zu sowas?
51:56Sonst weißt du doch gar nicht mehr, warum du Polizist geworden bist.
52:00Naja, schon gut, Herr Herrmann.
52:29Naja, schon gut, Herr Herrmann.
52:43Der Blumenmörder.
52:46Der Blumenmörder.
53:28Der Blumenmörder.
53:59Das war's für heute.
54:03Jutta, wir holen jetzt das Geld und dann verschwinden wir irgendwohin.
54:08Woher weißt du?
54:09Alex hat mir zwar von dem Geld erzählt, er wollte mir aber nicht sagen, wo es ist.
54:17War es schwer, Frau Abel umzubringen?
54:24Nein, sie war eine alte Frau.
54:37Was war das?
54:45Ich hasse dich.
54:51Frau Röhm, Sie sind vorläufig festgenommen wegen des Verdachts, Christa Abel ermordet zu haben.
54:56Wie erfahren Sie jetzt das Präsidium?
55:02Fassen Sie mich nicht an.
55:09Und? Weiter, Herr Schaffner, wir sind noch nicht fertig.
55:13Es stimmt, ich habe meinen Freund Alex Röhm getötet.
55:17Ich wollte es nicht.
55:19Wir haben gestritten.
55:20Er wollte unbedingt an das Geld ran.
55:22Er konnte seinen Betrieb nicht mehr halten.
55:25Dann muss ich sie jetzt erneut festnehmen.
55:27Wegen Mordverdacht, das ist Ihnen ja klar.
55:33Ihren Bruder Stan werden wir morgen früh entlassen.
55:39Eigentlich
55:42hat Jutta unser ganzes Leben bestimmt.
55:44Das von mir,
55:47das von Alex und auch das von Stan.
55:49Wegen ihr ist er nach Amerika abgehauen.
55:52Richtig geflohen ist er.
55:55Sie hat eine unglaubliche Kraft.
56:09Guten Tag.
56:13Ich sollte mal vorbeikommen.
56:15Morgen ist die Beerdigung von Christa.
56:18Na, was soll ich eigentlich hier?
56:21Ach ja.
56:24Entschuldige, das hatte ich vergessen.
56:27Frau Hoffmann, Sie sollten uns sagen,
56:29dass dieses Glas aus dem Gartenhaus von Frau Abel ist.
56:36Ist es aber nicht.
56:39Überhaupt nicht.
56:42Ja, wir wissen es inzwischen.
56:45Die Gläser hat Frau Röhm dorthin gestellt.
56:48Nach dem Mord an Frau Abel.
56:52Sie kommen doch
56:54zur Beerdigung von Christa Abel.
56:58Sie müssen kommen.
57:02Sie war so ein
57:03guter Mensch.
57:04Und das war so ein guter Mensch.
57:42Bis zum nächsten Mal.
58:11Bis zum nächsten Mal.
58:37Bis zum nächsten Mal.
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